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DE102008015029A1 - Oberflächenbearbeitungsmittel-Trägerscheibe für eine Oberflächenbearbeitungsmaschine - Google Patents

Oberflächenbearbeitungsmittel-Trägerscheibe für eine Oberflächenbearbeitungsmaschine Download PDF

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DE102008015029A1
DE102008015029A1 DE200810015029 DE102008015029A DE102008015029A1 DE 102008015029 A1 DE102008015029 A1 DE 102008015029A1 DE 200810015029 DE200810015029 DE 200810015029 DE 102008015029 A DE102008015029 A DE 102008015029A DE 102008015029 A1 DE102008015029 A1 DE 102008015029A1
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DE
Germany
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disk
carrier
drive shaft
carrier disk
disc
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200810015029
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English (en)
Inventor
Bernd Augustin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Flex Elektrowerkzeuge GmbH
Original Assignee
Flex Elektrowerkzeuge GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
    • B24D9/08Circular back-plates for carrying flexible material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/02Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with rotating grinding tools; Accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B45/00Means for securing grinding wheels on rotary arbors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Abstract

An einer Antriebswelle einer Oberflächenbearbeitungsmaschine mittels einer Verbindungsvorrichtung lösbar und drehantreibbar anbringbare Trägerscheibe mit einer als Trägerfläche für ein Oberflächenbearbeitungsmittel gestalteten Stirnseite sowie einem scheibenseitigen Teil der Verbindungsvorrichtung; zur Erhöhung der Effizienz und/oder der Einsatzdauer einer solchen Trägerscheibe wird diese so gestaltet, dass beide Stirnseiten der Trägerscheibe als Trägerflächen für ein Oberflächenbearbeitungsmittel gestaltet sind und der scheibenseitige Teil der Verbindungsvorrichtung so ausgebildet ist, dass die Trägerscheibe mit jeder ihrer beiden Stirnseiten der Antriebswelle zugekehrt an Letzterer anbringbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine an einer Antriebswelle einer Oberflächenbearbeitungsmaschine mittels einer Verbindungsvorrichtung lösbar und drehantreibbar anbringbare Trägerscheibe mit einer eine Trägerfläche für ein Oberflächenbearbeitungsmittel bildenden Stirnseite sowie einem scheibenseitigen Teil der Verbindungsvorrichtung. Mit solchen Maschinen lässt sich eine Oberfläche je nach verwendetem Oberflächenbearbeitungsmittel schleifen, polieren, bürsten, aber auch nur reinigen oder in anderer Weise bearbeiten. Unter einer Antriebswelle ist sowohl eine starre, als auch eine biegsame Welle zu verstehen, und bei einer Maschine der genannten Art soll es sich insbesondere um eine handgehaltene Bearbeitungsmaschine handeln.
  • Bei Maschinen der genannten Art ist es bekannt, auf der im Betrieb von der Antriebswelle abgewandten Stirnseite der Trägerscheibe ein als getrenntes Teil hergestelltes Bearbeitungsmittel, wie zum Beispiel ein kreisscheibenförmiges Schleifpapierblatt oder eine Bürstenscheibe, so zu befestigen, dass dieses Bearbeitungsmittel für eine andere Bearbeitungsart ausgetauscht oder nach einem Verschleiß ausgewechselt werden kann. Es ist aber auch bekannt, das Bearbeitungsmittel in die Trägerscheibe zu integrieren und diese zum Beispiel als Schleifscheibe zu gestalten. In beiden Fällen ist es üblich, im Zentrum der Trägerscheibe ein Loch zum Aufschieben der Trägerscheibe auf ein Antriebswellenende vorzusehen und Letzteres mit einem Außengewinde zu versehen, so dass sich die Trägerscheibe mittels einer Mutter lösbar an der Antriebswelle befestigen lässt.
  • Bei Steinschleifscheiben ist es auch schon bekannt, zum Verbinden der Schleifscheibe mit einer Antriebswelle der Schleifmaschine einen Bajonettverschluss zu verwenden, wobei der eine Bajonettverschlussteil an der An triebswelle und der andere Bajonettverschlussteil an der Schleifscheibe angebracht ist – zum Lösen bzw. Zusammenfügen des Bajonettverschlusses wird die Schleifscheibe gegenüber der arretierten Antriebswelle verdreht. Bei derartigen bekannten Steinschleifmaschinen wird mit der im Betrieb von der Antriebswelle abgewandten Stirnseite der Schleifscheibe gearbeitet, weshalb an dieser das Schleifmittel angeordnet ist, während sich an der anderen Stirnseite der Schleifscheibe der scheibenseitige Bajonettverschlussteil befindet.
  • Ferner hat die Firma FLEX-Elektrowerkzeuge GmbH, D-71711 Steinheim/Murr Schleifmaschinen auf den Markt gebracht, welche eine mit einer Antriebswelle verbundene Trägerscheibe (Schleifteller genannt) aufweisen, deren von der Antriebswelle abgewandte Stirnseite mit der einen Hälfte eines Klettverschlusses versehen ist, um mittels eines Klettverschlusses Schleifpapiere auf der Trägerscheibe befestigen zu können. Bei diesen Schleifmaschinen wird die Trägerscheibe von einer maschinenfesten flachen Haube überfangen, an der sich ein Luft-Absaugstutzen befindet, um Schleifstaub absaugen zu können; für diese Maschinen wird auch ein perforierter Schleifpapierbelag angeboten, so dass Schleifstaub durch den Schleifpapierbelag, nämlich durch das Schleifpapier und ein Vlies des Klettverschlusses hindurch abgesaugt werden kann.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, bei Oberflächenbearbeitungsmaschinen mit einer Bearbeitungsmittel-Trägerscheibe der eingangs erwähnten Art ohne Erhöhung der Teilezahl eine Verbesserung der Effizienz zu bewirken.
  • Zu diesem Zweck wird eine Trägerscheibe der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß so gestaltet, dass beide Stirnseiten der Trägerscheibe Trägerflächen für ein Oberflächenbearbeitungsmittel bilden bzw. ganz oder teilweise als solche Trägerflächen gestaltet sind und der scheibenseitige Teil der Verbindungsvorrichtung so ausgebildet ist, dass die Trägerscheibe mit jeder ihrer beiden Stirnseiten der Antriebswelle zugekehrt an Letzterer anbringbar ist.
  • Dank der erfindungsgemäßen Lösung können an den beiden Stirnseiten der Trägerscheibe unterschiedliche Oberflächenbearbeitungsmittel angebracht werden, so dass die Trägerscheibe nur umgedreht und wieder an der Antriebswelle angebracht werden muss, um nach einem mit dem einen Bearbeitungsmittel durchgeführten Bearbeitungsvorgang auf einen mit dem anderen Bearbeitungsmittel durchführbaren Bearbeitungsvorgang überzugehen, beispielsweise vom Grobschleifen auf das Feinschleifen, vom Schleifen auf das Polieren oder vom Schleifen auf das Abreinigen einer bearbeiteten Fläche. An den beiden Stirnseiten einer erfindungsgemäßen Trägerscheibe können aber auch dieselben Bearbeitungsmittel angebracht sein, um so nach einem Verschleiß des einen Bearbeitungsmittels durch einfaches Wenden der Trägerscheibe auf eine Nutzung des anderen Bearbeitungsmittels übergehen zu können.
  • Bei der Trägerscheibe, insbesondere inklusive der scheibenseitigen Teile der Verbindungsvorrichtung, kann es sich um ein einfach und preiswert herstellbares Kunststoff-Spritzgussteil handeln, insbesondere auch um ein sogenanntes Einwegteil, an dem die Bearbeitungsmittel fest und unlösbar angebracht sind, beispielsweise in der Weise, dass Schleifkörner unterschiedlicher Korngröße in die beiden Stirnseiten der Trägerscheibe eingebettet sind, so dass nach einem Verschleiß beider Seiten der Trägerscheibe diese entsorgt und durch eine neue Trägerscheibe ersetzt wird.
  • Die Verbindungsvorrichtung kann, wie aus dem Stand der Technik bereits bekannt, aus einem Gewinde auf der Antriebswelle, einem Loch in der Trägerscheibe für den Durchtritt des Antriebswellenendes und in einer auf das Wellengewinde aufschraubbaren Mutter bestehen, wenn sich das Loch der Trägerscheibe in einem Wandbereich der Trägerscheibe befindet, welcher gegenüber jeder der Bearbeitungsmittel-Trägerflächen der Trägerscheibe in deren Inneres hinein zurückversetzt ist, damit die Mutter die jeweils von der Antriebswelle abgewandte Trägerfläche der Trägerscheibe nicht überragt. Dann besteht der scheibenseitige Teil der Verbindungsvorrichtung nur aus dieser mit dem Loch versehenen Wand der Trägerscheibe. Vor allem dann, wenn die Verbindungsvorrichtung nach Art eines sogenannten Schnellverschlusses (solche Verschlüsse sind in vielfältiger Form bekannt) ausgebildet ist, kann es vorteilhaft oder bei einigen Schnellverschlussarten sogar notwendig sein, dass für eine Verbindungsvorrichtung mit einem antriebswellenseitigen Verbindungselement und einem mit diesem zusammenwirkenden scheibenseitigen Verbindungselement jeder der beiden Stirnseiten der erfindungsgemäßen Trägerscheibe ein scheibenseitiges Verbindungselement zugeordnet ist.
  • Für das Gebiet der hier interessierenden Bearbeitungsmaschinen empfiehlt sich als Schnellverschluss insbesondere ein Bajonettverschluss, und bei bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Trägerscheibe ist für eine als Bajonettverschluss mit einem antriebswellenseitigen Bajonettverschlussteil und einem scheibenseitigen Bajonettverschlussteil gestaltete Verbindungsvorrichtung an der Trägerscheibe mindestens ein scheibenseitiges Bajonettverschlussteil angeordnet. Bei entsprechender Gestaltung des Bajonettverschlusses kann ein einziges scheibenseitiges Bajonettverschlussteil ausreichend sein, um die Trägerscheibe in beiden Positionen an der Antriebswelle zu befestigen, das heißt das scheibenseitige Bajonettverschlussteil wäre dann doppelt wirkend; da jedoch für eine Bearbeitungsmaschine mit üblicherweise im Uhrzeigersinn angetriebener Antriebswelle der Bajonettverschluss zweckmäßigerweise so ausgebildet wird, dass sich die Trägerscheibe durch Drehen gegenüber der Antriebswelle im Gegenuhrzeigersinn von der Antriebswelle lösen lässt, ist bei bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Trägerscheibe jeder der beiden Stirnseiten der Trägerscheibe ein scheibenseitiges Bajonettverschlussteil zugeordnet.
  • Wie bereits erwähnt, ist es im Hinblick auf die beidseitige Verwendbarkeit der erfindungsgemäßen Trägerscheibe von Vorteil, wenn diese eine aufgrund der Dicke der Trägerscheibe eine gewisse axiale Länge aufweisende Durchgangsöffnung besitzt, innerhalb welcher der scheibenseitige Teil der Verbindungsvorrichtung angeordnet ist, damit die Verbindungsvorrichtung die jeweils zum Einsatz zu bringende Seite der Trägerscheibe insbesondere samt Bearbeitungsmittel keinesfalls überragt.
  • Vor allem dann, wenn die Bearbeitungsmittel die Form von auf der Trägerscheibe anzubringenden Belägen, wie beispielsweise Schleifpapier, haben, empfiehlt sich eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trägerscheibe, bei der die Stirnseiten der Trägerscheibe radial außerhalb des scheibenseitigen Teils der Verbindungsvorrichtung mindestens im Wesentlichen als ebene und zueinander parallele Trägerflächen gestaltet sind, damit für die Beläge plane Abstützflächen zur Verfügung stehen.
  • Ist die Verbindungsvorrichtung als Bajonettverschluss gestaltet und hat die Trägerscheibe für die Aufnahme zweier scheibenseitiger Bajonettverschlussteile eine kanalartige Durchgangsöffnung, empfiehlt sich eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trägerscheibe, bei der die beiden scheibenseitigen Bajonettverschlussteile in Richtung der Achse der Durchgangsöffnung unmittelbar hintereinander angeordnet sind und die Dicke der Trägerscheibe höchstens unwesentlich größer ist als das Zweifache der in Richtung der Durchgangsöffnungsachse gemessenen Höhe eines scheibenseitigen Bajonettverschlussteils, um so bei möglichst geringer Dicke der Trägerscheibe zu gewährleisten, dass die Verbindungsvorrichtung die auf der Trägerscheibe angebrachten Bearbeitungsmittel nicht überragt – durch eine möglichst geringe Dicke der Trägerscheibe lassen sich der Materialaufwand, das Gewicht der Trägerscheibe und deren Herstellkosten minimieren, was dann von größter Bedeutung ist, wenn es sich bei der Trägerscheibe um einen mit den Bearbeitungsmitteln versehenen und nach Verschleiß zu entsorgenden Artikel handelt.
  • Wie bereits erwähnt, könnten die Elemente der Bearbeitungsmittel in die Stirnseiten der Trägerscheibe integriert sein oder könnten als Beläge gestaltete Bearbeitungsmittel mit der Trägerscheibe unlösbar, zum Beispiel durch Kleben, verbunden sein. Bevorzugt werden jedoch Ausführungsformen, bei denen sich die Bearbeitungsmittel an der Trägerscheibe auswechseln lassen, so dass Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Trägerscheibe bevorzugt werden, bei denen jede der beiden Stirnseiten der Trägerscheibe mit Haltemitteln zur lösbaren Befestigung von Oberflächenbearbeitungsbelägen an der Trägerscheibe versehen ist.
  • Für solche Ausführungsformen eignen sich als Haltemittel vor allem Klettverschlüsse, so dass dann zur Befestigung der Bearbeitungsbeläge an der Trägerscheibe die einen Klettverschlusselemente auf den Stirnseiten der Trägerscheibe fest angebracht sind, z. B. in Form eines aufgeklebten Klettverschlusselemente-Belags, während die anderen Klettverschlusselemente an der Rückseite eines Bearbeitungsbelags angeordnet sind.
  • Da bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Trägerscheibe dazu dienen sollen, an ihren beiden Stirnseiten unterschiedliche Bearbeitungsmittel anbringen zu können, zeichnen sich besonders zu bevorzugende solche Ausführungsformen erfindungsgemäß dadurch aus, dass an den beiden Stirnseiten der Trägerscheibe zwei unterschiedliche Haltemittel fest angebracht sind. Hierzu ist auf Folgendes hinzuweisen: Schleifbeläge, wie Schleifpapiere, sind an ihrer Rückseite mit einem flaumartigen feinen Faservlies beschichtet, wenn sie durch einen Klettverschluss an einer Trägerscheibe gehalten werden sollen; auf dem Markt verfügbar sind aber auch dem Reinigen und/oder Polieren und/oder dem Feinschleifen dienende Scheiben aus einem verhältnismäßig dicken und groben Kunststofffaservlies. Zur Befestigung eines Schleifpapiers oder dergleichen mit einem flaumartigen feinen Faservlies an seiner Rückseite mittels eines Klettverschlusses bedarf es an der Trägerscheibe verhältnismäßig feiner Klettverschlusselemente in verhältnismäßiger großer Anzahl; mit derartigen trägerscheibenseitigen Haltemitteln lässt sich jedoch erfahrungsgemäß ein Bearbeitungsbelag aus einem verhältnismäßig dicken und groben Faservlies nicht zuverlässig an der Trägerscheibe befestigen, vielmehr empfiehlt es sich, für einen solchen Bearbeitungsbelag an der Trägerscheibe gröbere und größere Klettverschlusselemente in kleinerer Anzahl fest anzubringen.
  • Für den Fall der Verwendung von an der Trägerscheibe auswechselbar anzubringenden Bearbeitungsbelägen lässt sich ein lagerichtiges Anbringen der Bearbeitungsbeläge an der Trägerscheibe dadurch erleichtern, dass an jeder Stirnseite der Trägerscheibe um die Durchgangsöffnung herum eine niedere Stufe derart ausgebildet ist, dass radial außerhalb der Stufe die Dicke der Trägerscheibe geringfügig kleiner ist als um die Durchgangsöffnung herum, wobei die Stufenhöhe kleiner ist als die Dicke eines Bearbeitungsbelags, und wobei die Form einer sich an die Stufe radial nach außen anschließenden ebenen Trägerfläche in einer Draufsicht auf die Trägerfläche der Form eines Bearbeitungsbelags entspricht – insbesondere wird ein solcher Bearbeitungsbelag die Gestalt eines flachen Kreisringes haben.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der beigefügten zeichnerischen Darstellung einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trägerscheibe und deren hier folgenden Beschreibung; in der Zeichnung zeigen:
  • 1 die beidseitig mit Bearbeitungsbelägen versehene Trägerscheibe in einer perspektivischen Darstellung;
  • 2 eine Draufsicht auf die eine Stirnseite der Trägerscheibe;
  • 3 einen Schnitt durch die Trägerscheibe nach der Linie 3-3 in 2;
  • 3A den in 3 gekennzeichneten Ausschnitt ”A” stark vergrößert und schematisiert;
  • 4 ein antriebswellenseitiges Bajonettverschlussteil eines Bajonettverschlusses zum lösbaren und drehantreibbaren Verbinden der Trägerscheibe mit einer Antriebswelle, und zwar in einer perspektivischen Darstellung;
  • 5 eine Seitenansicht des antriebswellenseitigen Bajonettverschlussteils, wobei die in 5 nach oben gekehrte Seite dieses Bajonettverschlussteils in 6 nach unten gekehrt ist;
  • 6 eine Ansicht des antriebswellenseitigen Bajonettverschlussteils gemäß 6 von unten, und
  • 7 einen Schnitt durch die auf dem antriebswellenseitigen Bajonettverschlussteil befestigte Trägerscheibe längs einer Durchmesserebene der Trägerscheibe.
  • Die 1 bis 3 zeigen eine erfindungsgemäß kreisscheibenförmig gestaltete Trägerscheibe 10 mit einer zentralen Durchgangsöffnung 12 sowie zwei kreisringscheibenförmige Bearbeitungsbeläge 14 und 16, die auf den beiden Stirnseiten 18 und 20 der Trägerscheibe 10 befestigt sind. Jede der beiden Stirnseiten 18 und 20 der Trägerscheibe 10 hat um die Durchgangsöffnung 12 herum einen niederen Bund 22, welcher an seinem Außenumfang eine kleine Stufe 22a bildet, an die sich radial nach außen eine ebene Trägerfläche 18a bzw. 20a der Stirnseite 18 bzw. 20 anschließt, wobei die beiden Trägerflächen 18a, 20a parallel zueinander und senkrecht zur Achse 12a der Durchgangsöffnung 12 bzw. der Trägerscheibe 10 verlaufen. Die Höhe der beiden Stufen 22a ist etwas kleiner als die Dicke eines Bearbeitungsbelags 14 bzw. 16, gegebenenfalls samt den in 3 nicht dargestellten Haltemitteln für eine lösbare Befestigung der Bearbeitungsbeläge 14, 16 an der Trägerscheibe 10 (diesbezüglich wird auf die weiter unten noch zu beschreibende 3A verwiesen) – die nach außen gewandten bearbeitungswirksamen Oberflächen der Bearbeitungsbeläge 14, 16 überragen infolgedessen die jeweils benachbarte Stirnseite 18 bzw. 20 im Bereich des jeweiligen Bundes 22, und zwar um ein solches Maß, dass die Bearbeitungsbeläge 14, 16 den jeweils benachbarten Bund 22 auch dann noch etwas überragen, wenn die Bearbeitungsbeläge vollständig verschlissen sind.
  • Wie besonders deutlich die 1 und 3 erkennen lassen, beinhaltet die nach Art eines kurzen Kanals gestaltete Durchgangsöffnung 12 zwei identisch ausgebildete Bajonettverschlussteile 26 und 28; in jedes dieser Bajonettverschlussteile lässt sich ein im Folgenden anhand der 5 bis 7 noch zu erläuterndes antriebswellenseitiges Bajonettverschlussteil einführen und durch Verdrehen der Trägerscheibe 10 am Bajonettverschlussteil 26 bzw. 28 verriegeln – für eine Befestigung der Trägerscheibe 10 an der Antriebswelle wird das antriebswellenseitige Bajonettverschlussteil gemäß 3 von rechts in die Durchgangsöffnung 12 eingeführt, für ein Verriegeln am Bajonettverschlussteil 28 gemäß 3 von links. Da derartige Bajonettverschlüsse in vielfältiger Detailgestaltung aus dem Stand der Technik bekannt sind, bedarf es hier keiner näheren Erläuterung der Gestaltung und Funktion eines Bajonettverschlusses, der vom antriebswellenseitigen Bajonettverschlussteil und jeweils einem der Bajonettverschlussteile 26 und 28 gebildet wird.
  • Wie die 3A erkennen lässt, weist die Trägerscheibe 10 auf einer Trägerfläche 18a ihrer einen Stirnseite 18 einen ersten Klettverschlussbelag 38 auf, der einen ersten Teil eines Klettverschlusses bildet und mit der Trägerfläche 18a fest verbunden, insbesondere verklebt ist. Dieser erste Klettverschlussbelag 38 hat zu diesem Zweck eine Trägerschicht 38a, die auf ihrer Oberseite (gemäß 3A) mit einer Vielzahl verhältnismäßig feiner und kleiner Klettverschlusselemente 38b versehen ist. Der in 3A dargestellte Bearbeitungsbelag 14 umfasst einen Bearbeitungsmittelbelag 36 mit Bearbeitungselementen 14', dessen Rücken, das heißt dessen gemäß 3A untere Seite, mit einem flaumartigen, feinen Klettverschlusselemente-Vlies 36b beschichtet ist. Bei dem Bearbeitungsmittelbelag 36 handelt es sich insbesondere um ein übliches Schleifpapier mit groben Schleifkörnern (Bearbeitungselemente 14'). Das Klettverschlusselemente-Vlies 36b lässt sich beim Anpressen des Bearbeitungsmittelbelags 36 gegen die Trägerscheibe 10 fest und zuverlässig an den Klettverschlusselementen 38b verankern. Eine Trägerfläche 20a der anderen Stirnseite 20 der Trägerscheibe 10 ist mit einem zweiten Klettverschlussbelag 38' versehen, welcher gleichfalls eine Trägerschicht 38a' aufweist, welche mit der Trägerfläche 20a fest verbunden, insbesondere verklebt ist. Die Trägerschicht 38a' ist mit Klettverschlusselementen 38b' versehen, welche gröber und größer sind als die Klettverschlusselemente 38b und deren Anzahl auch geringer ist als die Anzahl der Klettverschlusselemente 38b. Der zweite Klettverschlussbelag 38' dient der lösbaren Befestigung des Bearbeitungsbelags 16, der von anderer Art ist als der Bearbeitungsbelag 14 und bei der in 3A dargestellten Ausführungsform aus einem verhältnismäßig groben und dicken Faservlies aus verhältnismäßig harten und steifen Kunststofffasern bestehen soll, deren gemäß 3A nach oben gekehrter Bereich gleichzeitig ein Klettverschlusselemente-Vlies 36b' bildet, welches sich an den Klettverschlusselementen 38b' fest und zuverlässig verankern lässt, indem der Bearbeitungsbelag 16 gegen die Trägerscheibe 10 angepresst wird.
  • Die 4 bis 6 zeigen ein antriebswellenseitiges Bajonettverschlussteil 50 zur Befestigung auf einer hier nicht gezeichneten Antriebswelle einer Oberflächenbearbeitungsmaschine zwecks einer lösbaren und drehantreibbaren Verbindung der Trägerscheibe mit der Antriebswelle.
  • Das Bajonettverschlussteil 50 hat einen Auflageteller 52 für eine Trägerscheibe 10, eine zentrale Bohrung, im vorliegenden Fall beispielsweise eine Gewindebohrung 54 zum Einschrauben eines mit einem Außengewinde versehenen Endbereichs einer Antriebswelle, drei Bajonettverschlusselemente 56 zum Zusammenwirken mit einem der Bajonettverschlussteile 26 und 28 der Trägerscheibe 10 sowie zwei Grifflappen 58, die einem doppelten Zweck dienen, wie sich aus dem Folgenden noch ergeben wird.
  • Zunächst wird das Bajonettverschlussteil 50 auf das erwähnte Außengewinde der Antriebswelle aufgeschraubt und mit Hilfe der Grifflappen 58 auf der Antriebswelle festgezogen. Die Gewinde der Antriebswelle und der Gewindebohrung 54 sind so orientiert, dass sich das Bajonettverschlussteil 50 entgegen der Antriebsdrehrichtung der Antriebswelle auf Letztere aufschrauben lässt, um ein Lockern der Schraubverbindung beim Anlaufen der Antriebswelle und während eines Bearbeitungsvorgangs zu verhindern. Sodann werden die Bajonettverschlusselemente 56 des Bajonettverschlussteils 50 von einer Seite her in die Durchgangsöffnung 12 der Trägerscheibe 10 so weit eingeführt, dass sich die Bajonettverschlusselemente 56 an dem der genannten Seite der Trägerscheibe 10 benachbarten Bajonettverschlussteil 26 bzw. 28 verriegeln lassen, und zwar indem das Bajonettverschlussteil 50 samt Antriebswelle mit Hilfe der Grifflappen 58 festgehalten und die Trägerscheibe 10 relativ zum Bajonettverschlussteil 50 verdreht wird; die Bajonettverschlusselemente 56 des Bajonettverschlussteils 50 und die Bajonettverschlussteile 26 und 28 der Trägerscheibe 10 sind so gestaltet, dass zum Verriegeln des Bajonettverschlusses die Trägerscheibe 10 entgegen der Antriebsdrehrichtung der Antriebswelle relativ zu dieser verdreht werden muss. Dabei wird die Trägerscheibe 10 – wie in 7 gezeigt – in Richtung der Achse 12a gegen den Auflageteller 52 des Bajonettverschlussteils 50 festgezogen und angepresst (durch entsprechend geneigte Flächen der Teile des Bajonettverschlusses), wobei erfindungsgemäß der Durchmesser des Auflagetellers 52 gleich groß oder geringfügig kleiner ist als der Außendurchmesser des gegen den Auflageteller 52 angepressten Bundes 22 der Trägerscheibe 10. Ferner darf der Außendurchmesser des von den beiden Grifflappen 58 gebildeten Griffs nicht größer sein als der lichte Innendurchmesser des Bajonettverschlussteils 26 bzw. 28, damit sich die Trägerscheibe 10 gegenüber dem antriebswellenseitigen Bajonettverschlussteil 50 verdrehen lässt.
  • Vorteilhafterweise wird das Bajonettverschlussteil 50 als Spritzguss- oder Druckgussteil aus Kunststoff oder Metall hergestellt, da sich dadurch die Herstellkosten verhältnismäßig nieder halten lassen können.

Claims (14)

  1. An einer Antriebswelle einer Oberflächenbearbeitungsmaschine mittels einer Verbindungsvorrichtung (26, 28, 50) lösbar und drehantreibbar anbringbare Trägerscheibe (10) mit einer eine Trägerfläche (18a, 20a) für ein Oberflächenbearbeitungsmittel bildenden Stirnseite (18, 20) sowie einem scheibenseitigen Teil (26, 28) der Verbindungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass beide Stirnseiten (18, 20) der Trägerscheibe (10) Trägerflächen (18a, 20a) für ein Oberflächenbearbeitungsmittel (14, 16) bilden und der scheibenseitige Teil (26, 28) der Verbindungsvorrichtung (26, 28, 50) so ausgebildet ist, dass die Trägerscheibe mit jeder ihrer beiden Stirnseiten der Antriebswelle zugekehrt an Letzterer anbringbar ist.
  2. Trägerscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Verbindungsvorrichtung (26, 28, 50) mit einem antriebswellenseitigen Verbindungselement (50) und einem mit diesem zusammenwirkenden scheibenseitigen Verbindungselement (26, 28) jeder der beiden Stirnseiten (18, 20) der Trägerscheibe (10) ein scheibenseitiges Verbindungselement (26, 28) zugeordnet ist.
  3. Trägerscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden scheibenseitigen Verbindungselemente (26, 28) identisch gestaltet sind.
  4. Trägerscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für eine als Bajonettverschluss mit einem antriebswellenseitigen Bajonettverschlussteil (50) und einem scheibenseitigen Bajonettverschlussteil (26, 28) gestaltete Verbindungsvorrichtung (26, 28, 50) an der Trägerscheibe (10) mindestens ein scheibenseitiges Bajonettverschlussteil (26, 28) angeordnet ist.
  5. Trägerscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Stirnseiten (18, 20) der Trägerscheibe (10) ein scheibenseitiges Bajonettverschlussteil (26, 28) zugeordnet ist.
  6. Trägerscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerscheibe (10) eine Durchgangsöffnung (12) aufweist, in welcher der scheibenseitige Teil (26, 28) der Verbindungsvorrichtung (26, 28, 50) angeordnet ist.
  7. Trägerscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten (18, 20) der Trägerscheibe (10) radial außerhalb des scheibenseitigen Teils (26, 28) der Verbindungsvorrichtung (26, 28, 50) mindestens im Wesentlichen als ebene und zueinander parallele Trägerflächen (18a, 20a) gestaltet sind.
  8. Trägerscheibe nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden scheibenseitigen Bajonettverschlussteile (26, 28) in Richtung der Achse (12a) der Durchgangsöffnung (12) unmittelbar hintereinander angeordnet sind und die Dicke der Trägerscheibe (10) höchstens unwesentlich größer ist als das Zweifache der in Richtung der Durchgangsöffnungsachse (12a) gemessenen Höhe eines scheibenseitigen Bajonettverschlussteils (26, 28).
  9. Trägerscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiden Stirnseiten (18, 20) der Trägerscheibe (10) mit Haltemitteln (38, 38') zur lösbaren Befestigung von Oberflächenbearbeitungsbelägen (36, 36') an der Trägerscheibe versehen ist.
  10. Trägerscheibe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Bearbeitungsbeläge (36, 36') an der Trägerscheibe (10) mittels von zusammenwirkenden Klettverschlusselementen (36b, 36b', 38a, 38a') gebildeten Klettverschlüssen die einen als Haltemittel dienenden Klettverschlusselemente (38a, 38a') auf den Stirnseiten (18, 20) der Trägerscheibe angebracht sind.
  11. Trägerscheibe nach den Ansprüchen 6, 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Stirnseite (18, 20) der Trägerscheibe (10) um die Durchgangsöffnung (12) herum eine niedere Stufe (22a) derart ausgebildet ist, dass radial außerhalb der Stufe die Dicke der Trägerscheibe (10) geringfügig kleiner ist als um die Durchgangsöffnung herum, wobei die Stufenhöhe kleiner ist als die Dicke eines Bearbeitungsbelags (36, 36'), und dass die Form einer sich an die Stufe (22a) radial nach außen anschließenden ebenen Trägerfläche (18a, 20a) in einer Draufsicht auf die Trägerfläche der Form eines Bearbeitungsbelags entspricht.
  12. Trägerscheibe nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stirnseiten (18, 20) der Trägerscheibe (10) zwei unterschiedliche Haltemittel (38, 38') fest angebracht sind.
  13. Trägerscheibe nach den Ansprüchen 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der einen Stirnseite (18) der Trägerscheibe (10) feinere Klettverschlusselemente (38b) in größerer Anzahl und auf der anderen Stirnseite (20) der Trägerscheibe gröbere und größere Klettverschlusselemente (38b') in kleinerer Anzahl fest angebracht sind.
  14. Trägerscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stirnseiten (18, 20) der Trägerscheibe (10) zwei unterschiedliche Oberflächenbearbeitungsmittel (36, 36') fest angebracht sind.
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WO2020249205A1 (de) * 2019-06-12 2020-12-17 August Rüggeberg Gmbh & Co. Kg Schleifmittel zur herstellung eines schleifwerkzeugs sowie schleifwerkzeug und verfahren zum betreiben eines derartigen schleifwerkzeugs

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US3844072A (en) * 1973-01-05 1974-10-29 J Haigh Replaceable resilient pad assembly for abrasive finishing articles
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DE20108986U1 (de) * 2001-05-29 2001-08-02 Klingspor GmbH, 35708 Haiger Bajonettverschluß zwischen einer verbrauchbaren Schleifscheibe und einer Aufspannscheibe

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