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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Diese
Entdeckung bezieht sich allgemein auf bildgestützte chirurgische Systeme (oder
chirurgische Navigationssysteme). Insbesondere bezieht sich diese
Entdeckung auf ein bildgestütztes
chirurgisches Expertensystem und ein Verfahren zum Austausch von
medizinischen Informationen zwischen bildgestützten chirurgischen Expertensystemen
zur Benutzung während
chirurgischer Prozeduren.
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Bildgestützte chirurgische
Systeme verfolgen die genaue Position von chirurgischen Instrumenten
und Implantaten in Relation zu multidimensionalen Bildern von der
Anatomie eines Patienten nach. Zusätzlich werden bei bildgestützten chirurgischen
Systemen Visualisierungswerkzeuge verwendet, um dem Chirurgen Ansichten
dieser chirurgischen Instrumente und Implantate zusammen mit der Anatomie
des Patienten zu liefern, in Bezug auf welche diese Ansichten registriert
sind. Die multidimensionalen Bilder der Anatomie eines Patienten
können Computertomographie(CT)-Bildgebungsdaten,
Magnetresonanz(MR)-Bildgebungsdaten, Positron-Emissions-Tomographie(PET)-Bildgebungsdaten,
Ultraschall-Bildgebungsdaten, Röntgen-Bildgebungsdaten
oder beliebige andere geeignete Bildgebungsdaten sowie beliebige
Kombinationen von diesen umfassen. Bildgestützte Chirurgietechnologie kommt
in einer großen
Bandbreite von medizinischen Prozeduren, wie beispielsweise cranialer
Neurochirur gie; Neurointerventionen; Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Prozeduren;
spinaler Chirurgie; orthopädischer
Chirurgie; Aortenstent-Prozeduren
etc., zum Einsatz.
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Einige
dieser medizinischen Prozeduren, zu denen auch die spinalen und
orthopädischen
chirurgischen Prozeduren gehören,
erfordern eine genaue Planung bei der Platzierung der chirurgischen
Instrumente und/oder Implantate, die sich im Inneren des Körpers befinden
und die während
der Prozedur schwer zu erkennen sind. Beispielsweise erfordert die
Platzierung der Stielschrauben während
der Spinaloperation eine präzise
Planung und Visualisierung der Eintrittspunkte und des Einführungsweges
der Instrumente und Implantate durch den Stielknochen bis an ihre
gewünschte
Position. Auch bei der Knie-Ersatzchirurgie oder Hüft-Ersatzchirurgie
ist für
einen chirurgischen Langzeiterfolg und die schmerzfreie Verwendung
durch den Patienten, welcher solch einer Prozedur unterzogen wird,
eine präzise
Planung und Platzierung der Implantate an der am besten geeigneten
Position erforderlich.
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Röntgenfluoroskopie
wird in großem
Umfang für
die Bildgebung des muskuloskeletalen Apparats während chirurgischen Prozeduren
verwendet. CT-Bildgebung wird sowohl von orthopädischen Chirurgen als auch
von Neurochirurgen allgemein als goldener Standard zur Diagnostizierung
von Deformitäten
und Traumata der Wirbelsäule,
der Gelenke und der Extremitäten
verwendet. Die Planung für
die korrektive Spinatchirurgie kann bei solchen Leiden wie Skoliose,
Kyphose und Ankylospondylose schwierig sein, und sie kann sich sogar
noch schwieriger gestalten, wenn es um die Planung zur Reduktion
und Stabilisierung der Wirbelsäule
bei spinalen Traumata und/oder die Behebung neuralgischer Defizite
geht. Diese Operationen sind von Fall zu Fall verschieden und es
kann sein, dass Chirurgen in Bezug auf einen Prozedurtyp gegenüber einem
anderen Prozedurtyp mehr Erfahrung haben, und dass sie in der Praxis
häufiger
mit einer Prozedur zu tun haben als mit einer anderen. Aus diesem
Grund konsultieren Chirurgen sich oft untereinander, um Erfahrungswerte
zu vergleichen oder zu bestimmen, wie ein Patient am besten zu behandeln
ist, was auch eine Überweisung
an einen Spezialisten oder in eine medizinische Einrichtung beinhalten
kann, die auf eine bestimmte Krankheit, ein Leiden, eine Behandlung
oder Prozedur spezialisiert ist.
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Bei
der Einschätzung
bezüglich
eines Patienten mit Traumata der Extremitäten und bei der Planung zur
Ausführung
einer chirurgischen Behandlung hängt
die Fähigkeit,
einen Patienten optimal zu behandeln und eine erfolgreiche chirurgische
Prozedur auszuführen,
in höchstem
Maße von
der Erfahrung des Chirurgen sowie der ihm zur Verfügung stehenden
Informationen ab. Das Problem, mit dem die meisten orthopädischen
Chirurgen heutzutage konfrontiert sind, besteht in der erfolgreichen
Behandlung von Mehrfachfragmentierungen von komplexen Gelenken und
anderen Gelenkprozeduren, wozu auch die Behandlung von Frakturen
und Traumata der Füße und Hände gehört. Wenn
dem Chirurgen verbesserte und zusätzliche Informationen zur Verfügung stehen,
wird die Erfolgsquote und die Langlebigkeit des chirurgischen Erfolges
beim Patienten erhöht.
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Durch
die Erkennung von spezifischen Morbiditätsmustern bei einem Patienten,
seinem Alter, Wachstumsmustern, zugrundeliegender Krankheit, Lebensgewohnheiten,
demogra phischen Informationen und vorangegangenen korrektiven chirurgischen Techniken
kann die Vorhersage und Behandlung von Wirbelsäulen- und orthopädischen
Krankheiten und Leiden zur optimalen Planung für chirurgische Maßnahmen
zur Behandlung verschiedener Krankheiten, Deformitäten, Traumata,
multiple Frakturen und andere Leiden führen. Da die meisten Chirurgen
nicht im selben Maße
mit allen Typen von Pathologien und deren Behandlung zu tun haben,
kann ein System und Verfahren, welche zur Sammlung, Berechnung und
zum Austausch von Erfahrungen der verschiedenen medizinischen Einrichtungen
und Chirurgen sowie zum Aussprechen von relevanten Empfehlungen zum
Zwecke der Identifizierung von Krankheiten und Leiden dienen (wobei
Wissen über
die Art der Behandlung und die Durchführung der chirurgischen Prozedur
bei diesen Krankheiten und Leiden zum Einsatz kommt) vorteilhaft
sein, wenn der Chirurg mit diesem Daten-Computerquasiatlas schneller
zu der besten Vorgehensweise bei einer Behandlung gelangt, indem
er diese zuvor aufgezeichneten Daten jedem Chirurgen, der dieses
System nutzt, zugänglich
macht und für
individuelle Patientenbedürfnisse zur
Verfügung
stellt.
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Daher
besteht der Bedarf an einem System und Verfahren zur Speicherung
von Patientendaten, Behandlungsdaten, chirurgischen Daten, und Patientenresultatdaten
auf einem bildgestützten
chirurgischen System und zur Bereitstellung der Daten für Chirurgen
bei der Planung und Ausführung
von verschiedenen chirurgischen Prozeduren bei neuen Patienten,
wodurch bessere Patientenresultate erzielt werden.
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KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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In
einer Ausführungsform
umfasst ein bildgestütztes
chirurgisches Expertensystem ein Navigationsgerät, mindestens ein Bildgebungsgerät, das zum Zwecke
der Durchführung
der Bildgebung bei einem Patienten und zur Erzeugung einer Vielzahl
von Bildern vom Patienten in einer chirurgischen Region von Interesse
mit dem Navigationsgerät
verbunden ist, mindestens einen Computer, der mit dem chirurgischen
Navigationsgerät
und dem Bildgebungsgerät verbunden
ist, mindestens eine Datenspeichervorrichtung zur Speicherung von
Daten, einer Kommunikationsschnittstelle zum Empfang und zur Übertragung
von Daten und mindestens ein Display zum Anzeigen von Daten, wobei
die Daten eine Vielzahl von Daten umfassen, die sich auf vorherige
chirurgische Prozeduren beziehen, die bei anderen Patienten durchgeführt wurden
und die ein Chirurg verwenden kann, um die Ergebnisse von ähnlichen
chirurgischen Prozeduren zu verbessern, wenn er die chirurgischen
Prozeduren plant und/oder ausführt.
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In
einer Ausführungsform
umfasst ein Experten-Bildgebungsgerät mindestens einen Computer, mindestens
eine Datenspeichervorrichtung zur Speicherung von Daten und eine
Kommunikationsschnittstelle zur Übertragung
und zum Empfang von Daten.
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In
einer Ausführungsform
umfasst ein Netzwerk von Expertenbildgebungsgeräten mindestens zwei Bildgebungsgeräte, wobei
jedes Bildgebungsgerät
mit mindestens einer Datenspeichervorrichtung zur Speicherung von
Daten ausgestattet ist, und wobei jedes Bildgebungsgerät eine Netzwerkschnittstelle
zum Empfang und zur Übertragung
von Daten aufweist; und eine Netzknoten, das zur Kontrolle der Datenübertragung zwischen
den mindestens zwei Bildgebungsgeräten über einen Kommunikationskanal mit
dem Bildgebungsgerät
verbunden ist.
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In
einer Ausführungsform
umfasst ein Verfahren zur Durchführung
einer bildgestützten
Operation unter Verwendung eines bildgestützten chirurgischen Expertensystems
die Übertragung
von Daten an ein bildgestütztes
chirurgisches System, wodurch die Bildgebung eines Patienten mittels
eines Bildgebungsgeräts
durchgeführt
wird, was in einer Vielzahl von Bildern vom Patienten in einer Region
von Interesse, der Analyse der Vielzahl der Bilder und der Auswahl
von ähnlichen
Fällen
von anderen Patienten aus den Daten, die an das bildgestützte chirurgische System übertragen
wurden, der Übermittlung
der ausgewählten
Daten von ähnlichen
Fällen
an einen Benutzer auf ein Display, der Durchsicht der ausgewählten Daten
von ähnlichen
Fällen,
der Durchführung
einer chirurgischen Prozedur und nach Bedarf der Anpassung der chirurgischen
Prozedur auf der Grundlage der ausgewählten Daten von ähnlichen Fällen resultiert.
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In
einer Ausführungsform
umfasst ein Verfahren zur Durchführung
der bildgestützten
Chirurgie unter Verwendung eines bildgestützten chirurgischen Expertensystems
die Übertragung
von Daten an ein bildgestütztes
chirurgisches System, die Durchführung
der Bildgebung bei einem Patienten mittels eines Bildgebungsgeräts, was
in einer Vielzahl von Bildern vom Patienten in einer Region von
Interesse, der Analyse der Vielzahl der Bilder und der Auswahl von
Daten von ähnlichen
Fällen
von anderen Patienten aus den an das bildgestützte chirurgische System übertragenen
Daten, der Übermittlung
der ausgewählten
Daten von ähnlichen
Fallen an einen Benutzer auf ein Display, der Durchsicht der ausge wählten Daten
von ähnlichen
Fällen,
der Positionierung eines Implantats im Körper des Patienten, der Analyse
der Implantatposition und deren Vergleich mit Implantatpositionsdaten
aus den ausgewählten
Daten von ähnlichen
Fällen,
und je nach Bedarf der Anpassung der Implantatposition auf der Grundlage
der Implantatpositionsdaten aus den ausgewählten Daten von ähnlichen
Fällen
resultiert.
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In
einer Ausführungsform
umfasst ein Verfahren zur Durchführung
einer bildgestützten
chirurgischen Operation unter Verwendung eines Netzwerks von Expertenbildgebungsgeräten die
Durchführung
einer Bildgebung bei einem Patienten mittels eines Bildgebungsgeräts, was
in einer Vielzahl von Bildern vom Patienten in einer Region von
Interesse, dem Zugriff auf ein Netzwerk von Expertenbildgebungsgeräten zum
Abrufen von Daten, die sich auf vorherige chirurgische Fälle von
anderen Patienten beziehen und die ein Chirurg verwenden kann, um die
Ergebnisse einer ähnlichen
chirurgischen Prozedur zu verbessern, der Analyse der Vielzahl von
Bildern und der Auswahl von Daten von ähnlichen Fällen aus den Daten, die sich
auf vorherige chirurgische Fälle
von anderen Patienten beziehen, der Übermittlung der ausgewählten Daten
von ähnlichen Fällen an
einen Benutzer auf ein Display, dem Vergleich der ausgewählten Daten
von ähnlichen
Fällen mit
der ausgeführten
chirurgischen Prozedur und nach Bedarf der Anpassung der chirurgischen
Prozedur auf der Grundlage der ausgewählten Daten von ähnlichen
Fällen
resultiert.
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In
einer Ausführungsform
wird ein Computerprogrammprodukt zur Benutzung mit einem Computer
geschaffen, wobei das Computerprogrammprodukt ein computernutzbares
Medium mit computerlesbaren Befehlen umfasst, die zur Ausführung durch einen
Prozessor darauf gespeichert sind, wobei die computerlesbaren Befehle
ein Verfahren ausführen, welches
die Übertragung
von Daten an ein Bildgebungsgerät,
die Analyse einer Vielzahl von Bildern, welche von dem Bildgebungsgerät aufgenommen wurden,
und die Auswahl von Daten von ähnlichen Fällen von
anderen Patienten aus den Daten, die an das Bildgebungsgerät übertragen
wurden, die Übermittlung
der ausgewählten
Daten von ähnlichen
Fällen
an einen Benutzer auf ein Display, den Vergleich der ausgewählten Daten
von ähnlichen
Fällen
mit der durchgeführten
chirurgischen Prozedur und nach Bedarf das Anbieten von Vorschlägen zur
Anpassung der chirurgischen Prozedur und auf der Grundlage der ausgewählten Daten
von ähnlichen
Fällen
umfasst.
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Verschiedene
weitere Merkmale, Ziele und Vorteile der Erfindung werden den auf
diesem Gebiet fachkundigen Personen anhand der dazugehörigen Zeichnungen
und deren detaillierter Beschreibung verdeutlicht.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein schematisches Diagramm einer beispielhaften Ausführungsform
eines bildgestützten chirurgischen
Expertensystems;
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2 ist
ein Blockdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines bildgestützten chirurgischen
Expertensystems;
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3 ist
ein Blockdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Expertenbildgebungsgeräts;
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4 ist
ein Blockdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Netzwerks
von Expertenbildgebungsgeräten;
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5 ist
ein Flussdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens
zur Durchführung
einer bildgestützten
chirurgischen Operation unter Verwendung eines bildgestützten chirurgischen Expertensystems;
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6 ist
ein Flussdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens
zur Durchführung
einer bildgestützten
chirurgischen Operation unter Verwendung eines bildgestützten chirurgischen Expertensystems;
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7 ist
ein Blockdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines lokalen Netzwerks (LAN)
eines bildgestützten
chirurgischen Expertensystems;
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8 ist
ein Blockdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Großraum-Netzwerks (WAN)
eines bildgestützten
chirurgischen Expertensystems; und
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9 ist
ein Flussdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens
zur Durchführung
einer bildgestützten
chirurgischen Prozedur unter Verwendung eines Netzwerks von bildgestützten chirurgischen
Expertensystemen.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Bei
chirurgischen Prozeduren erfolgt der Zugang zum Körper über einen
oder mehrere kleine perkutane Einschnitte oder einen größeren Einschnitt in
den Körper.
Chirurgische Instrumente und/oder Implantate werden durch diese Öffnungen
eingeführt und
in eine Region von Interesse innerhalb des Körpers geleitet. Die Einführung der
chirurgischen Instrumente oder Implantate durch den Körper wird durch
Navigationstechnologie ermöglicht,
wobei die Echtzeitposition eines chirurgischen Instruments oder
Implantats gemessen und virtuell über ein Bild einer Region von
Interesse gelegt wird. Bei dem Bild kann es sich um ein zuvor erfasstes
Bild oder um ein nahezu in Echtzeit oder aber in Echtzeit erfasstes Bild
handeln, wobei bekannte Bildgebungstechnologien wie Computertomographie(CT),
Magnetresonanz (MR), Positronen-Emissions-Tomographie (PET), Ultraschall,
Röntgen
oder eine beliebige andere geeignete Bildgebungstechnologie sowie
beliebige Kombinationen von diesen verwendet werden.
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Was
nun 1 anbelangt, wird ein bildgestütztes chirurgisches Expertensystem
(z. B. ein chirurgisches Navigationssystem) illustriert, welches
allgemein mit der Referenznummer 10 bezeichnet wird. Das
System 10 umfasst mindestens einen elektromagnetischen
Feldgenerator 12, der in der Nähe eines chirurgischen Feldes
von Interesse 14 positioniert wird; mindestens einen elektromagnetischen Sensor 16,
der mit mindestens einem navigierten chirurgischen Instrument 18 verbunden
ist, an welches ein Implantat angebracht werden kann, wobei der mindestens
eine elektromagnetische Sensor 16 mit dem mindestens einen
elektromagnetischen Feldgenerator 12 kommuniziert und Daten
von ihm empfangen kann; ein Navigationsgerät 30, das mit dem
mindestens einen elektromagnetischen Sensor 16 und dem
mindestens einen elektromagnetischen Feldgenerator 12 verbunden
ist und Daten von diesen empfangen kann; mindestens ein Bildgebungsgerät 20, das
zur Durchführung
der Bildgebung bei einem Patienten 22 in dem chirurgischen
Feld von Interesse 14 mit dem Navigationsgerät 30 verbunden
ist, wobei das System von 1 den Patienten 22 während einer
chirurgischen Prozedur auf einem Tisch 24 positioniert
zeigt; und mindestens ein Display 26, das zur Anzeige der
vom bildgestützten
chirurgischen System stammenden Bildgebungs- und Nachverfolgungsdaten
mit dem Navigationsgerät 30 verbunden ist.
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Das
Navigationsgerät 30 kann
mindestens einen Computer; mindestens eine Schnittstelle zur Kommunikation
mit dem Bildgebungsgerät 20,
mindestens einen elektromagnetischen Feldgenerator 12 und
den mindestens einen elektromagnetischen Sensor 16; ein
Nachverfolgungsmodul; ein Navigationsmodul; ein Bildgebungsmodul;
und mindestens eine Speichervorrichtung umfassen. Der mindestens eine
Computer umfasst integrierte Planungssoftware, die auf ihm zur Ausführung durch
einen Computer gespeichert ist, wodurch es einem Chirurgen ermöglicht wird,
eine chirurgische Prozedur zu planen und fachgerecht auszuführen, indem
er Daten verwendet, die sich auf ähnliche Fälle von anderen Patienten beziehen
und die der Chirurg verwenden kann, um die Durchführung und
die Ergebnisse bei einer aktuellen chirurgischen Prozedur zu verbesseren.
Eine weitere Beschreibung dieser Komponenten und ihrer Funktionsweise
findet sich im Folgenden unter Verweis auf 2.
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Das
Display 26 ist so konfiguriert, dass es den bildgestützten Registrierungsprozess
während seines
Fortschreitens zeigt. Das Display 26 ist so konfiguriert,
dass es die Echtzeit-Position und Ausrichtung des mindestens einen
chirurgischen Instruments 18 oder des mindestens einen
Implantats, welches an der Spitze des mindestens einen chirurgischen
Instruments 18 angebracht ist, auf einem registrierten
Bild von der Anatomie des Patienten anzeigt. Die graphische Referenz
des mindestens einen chirurgischen Instruments 18 oder
des mindestens einen Implantats, welche auf dem Display angezeigt
wird, kann als Liniendarstellung, in Form von einigen einfach schattierten
geometrischen Grundformen oder als realistisches 3D-Modell einer
computergestützten
Design(CAD)-Datei erscheinen.
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Das
bildgestützte
chirurgische System 10 ist so konfiguriert, dass es mit
mindestens einem elektromagnetischen Feldgenerator 12 und
mindestens einem elektromagnetischen Sensor 16 betrieben wird,
um die Position und Ausrichtung der mindestens einen Vorrichtung 18 oder
eines Implantats zu bestimmen. Der mindestens eine elektromagnetische
Feldgenerator 12 und der mindestens eine elektromagnetische
Sensor 16 können
entweder über eine
verkabelte oder eine kabellose Verbindung mit einer auf dem Navigationsgerät 30 vorhandenen
Navigationsschnittstelle verbunden werden.
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In
einer beispielhaften Ausführungsform kann
der mindestens eine elektromagnetische Feldgenerator 12 ein
elektromagnetischer Feldsender sein. Beim elektromagnetischen Feldsender
kann es sich um eine Senderspulenanordnung handeln, die mindestens
eine Spule, mindestens ein Spulenpaar, mindestens ein Spulentrio
oder eine Spulenanordnung zur Ge nerierung eines elektromagnetischen Feldes
in Reaktion auf eine Stromstärke
umfasst, welche auf die mindestens eine Spule angewendet wird. In
einer beispielhaften Ausführungsform
kann der mindestens eine elektromagnetische Sensor 16 ein
elektromagnetischer Feldempfänger
sein, der mindestens eine Spule, mindestens ein Spulenpaar, mindestens
ein Spulentrio oder eine Spulenanordnung mit Elektronik zur Digitalisierung
von Magnetfeldmessungen umfassen, welche vom elektromagnetischen
Feldempfänger
erfasst wurden. Der elektromagnetische Feldempfänger erkennt die elektromagnetischen
Felder, die vom elektromagnetischen Feldsender generiert werden.
Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass gemäß alternativen Ausführungsformen
der mindestens eine elektromagnetische Feldgenerator ein elektromagnetischer
Sensor oder ein elektromagnetischer Feldempfänger und der mindestens eine
elektromagnetische Sensor ein elektromagnetischer Feldgenerator
sein kann.
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In
einer beispielhaften Ausführungsform kann
der mindestens eine elektromagnetische Feldgenerator 12 oder
ein zusätzlicher
elektromagnetischer Feldgenerator als dynamische Referenz dienen,
die in dem chirurgischen Feld von Interesse 14 fest an
den Körper
des Patienten 22 angebracht werden kann. Diese dynamische
Referenz generiert ein elektromagnetisches Feld, dass sich von den
anderen elektromagnetischen Feldgeneratoren (z. B. durch eine andere
Frequenz) unterscheidet, und erzeugt um die Anatomie des Patienten
in dem chirurgischen Feld von Interesse herum einen lokalen Referenzrahmen
für das
Navigationssystem. Typischerweise wird die dynamische Referenz,
die bei einem Navigationssystem verwendet wird, vor der chirurgischen
Navigation in Bezug auf die Anatomie des Patienten registriert.
Die Regist rierung des Referenzrahmens hat Einfluss auf die Genauigkeit
eines navigierten Instruments in Relation zu einem angezeigten Bild.
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Das
System 10 ermöglicht
es einem Chirurgen, die Position und Ausrichtung des chirurgischen Instruments 18 oder
eines Implantats, welches an dem chirurgischen Instrument 18 angebracht
ist, während
der Operation kontinuierlich nachzuverfolgen. Der mindestens eine
elektromagnetische Feldgenerator 12 kann mindestens eine
Spule zur Generierung eines elektromagnetischen Feldes umfassen. Auf
die mindestens eine Spule des mindestens einen elektromagnetischen
Feldgenerators 12 des Navigationsgeräts 30 wird eine Stromstärke angewendet, um
ein Magnetfeld um den mindestens einen elektromagnetischen Feldgenerator 12 herum
zu generieren. Der mindestens eine elektromagnetische Sensor 16 kann
mindestens eine Spule zur Erkennung des Magnetfeldes umfassen. Der
mindestens eine elektromagnetische Sensor 16 wird in die
Nähe des
mindestens einen elektromagnetischen Feldgenerators 12 im
chirurgischen Feld von Interesse gebracht. Das Magnetfeld induziert
eine Spannung in die mindestens eine Spule des mindestens einen
elektromagnetischen Sensors 16, so dass das Magnetfeld
erkannt wird, welches von dem mindestens einen elektromagnetischen
Feldgenerator 12 generiert wird, um die Position und Ausrichtung
des mindestens einen chirurgischen Instruments 18 oder
Implantats zu berechnen. Der mindestens eine elektromagnetische
Sensor 16 umfasst Elektronik zur Digitalisierung der Magnetfeldmessungen,
die durch den mindestens einen elektromagnetischen Sensor 16 erfasst
wurden.
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Die
Magnetfeldmessungen können
verwendet werden, um die Position und Ausrichtung des chirurgischen
Instruments 18 oder eines Implantats gemäß eines
beliebigen geeigneten Verfahrens oder Systems zu bestimmen. Nachdem
die Magnetfeldmessungen unter Verwendung der Elektronik digitalisiert
worden sind, werden die digitalisierten Signale über eine Navigationsschnittstelle
von dem mindestens einen elektromagnetischen Sensor 16 zu
dem auf dem Navigationsgerät 30 befindlichen
Computer übertragen.
Die digitalisierten Signale können
von dem mindestens einen elektromagnetischen Sensor 16 zum
Navigationsgerät 30 übertragen
werden, indem verkabelte oder kabellose Kommunikationsprotokolle
und Schnittstellen verwendet werden. Die digitalisierten Signale,
die vom Navigationsgerät 30 empfangen
werden, stellen Magnetfeldinformationen dar, die von dem mindestens
einen elektromagnetischen Sensor 16 erfasst werden. Die
digitalisierten Signale werden verwendet, um die Positions- und Ausrichtungsinformationen
für das
chirurgische Instrument 18 oder Implantat zu berechnen.
Die Positions- und Ausrichtungsinformationen werden verwendet, um
den Standort des chirurgischen Instruments 18 oder Implantats
in Bezug auf die vom Bildgebungsgerät 20 stammenden erfassten
Bildgebungsdaten zu registrieren. Die Positions- und Ausrichtungsdaten
werden auf dem Display 26 visualisiert, so dass der Standort
des chirurgischen Instruments 18 oder Implantats auf den
vom Bildgebungsgerät 20 stammenden
zuvor erfassten Bildern oder Echtzeitbildern in Echtzeit angezeigt
wird. Die erfassten Bildgebungsdaten von dem Bildgebungsgerät 20 können CT-Bildgebungsdaten,
MR-Bildgebungsdaten, PET-Bildgebungsdaten, Ultraschall-Bildgebungsdaten,
Röntgen-Bildgebungsdaten
oder beliebige andere geeignete Bildgebungsdaten sowie beliebige Kombinationen
von diesen um fassen. Zusätzlich
zu den erfassten Bildgebungsdaten von verschiedenen Modalitäten können auch
Echtzeit-Bildgebungsdaten von verschiedenen Echtzeit-Bildgebungsmodalitäten zur
Verfügung
gestellt werden.
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In
einer beispielhaften Ausführungsform kann
das bildgestützte
chirurgische System 10 in einem einzigen integrierten Bildgebungs-
und Navigationssystem mit integrierter Instrumentenausstattung und
Software integriert werden.
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In
einer beispielhaften Ausführungsform kann
das bildgestützte
chirurgische System 10 ein elektromagnetisches Navigationssystem
sein, bei dem elektromagnetische Navigationstechnologie zum Einsatz
kommt. Allerdings können
auch andere Nachverfolgungs- und Navigationstechnologien verwendet
werden.
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2 ist
ein Blockdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines bildgestützten chirurgischen
Expertensystems 210. Das bildgestützte chirurgische System 210 wird
konzeptionell als eine Ansammlung von Modulen und anderen Komponenten illustriert,
die in einem Navigationsgerät 230 enthalten
sind, aber es kann auch unter Verwendung einer beliebigen Kombination
von geeigneten Hardwareplatten, digitalen Signalprozessoren, feldprogrammierbaren
Gateanordnungen und Prozessoren implementiert werden. Alternativ
können
die Module unter Verwendung eines handelsüblichen Computers mit einem
einzelnen Prozessor oder mehreren Prozessoren implementiert werden,
wobei die Funktionsoperationen zwischen den Prozessoren verteilt sind.
Beispielsweise könnte
es wünschenswert
sein, einen spezialisierten Prozessor für Positions- und Ausrichtungsberechnungen
sowie einen spezialisierten Prozessor für Bildgebungsoperationen und
Visualisierungsoperationen zu haben. Als weitere Option können die
Module unter Verwendung einer hybriden Konfiguration implementiert
werden, bei der bestimmte modulare Funktionen unter Verwendung von spezialisierter
Hardware durchgeführt
werden, während
die übrigen
modularen Funktionen unter Verwendung eines handelsüblichen
Computers durchgeführt
werden. In der Ausführungsform,
die in 2 gezeigt wird, umfasst das bildgestützte chirurgische System 210 einen
einzelnen Computer 232, der mit einem Prozessor 234,
einem Systemregler 236 und einem Datenspeicher 238 ausgestattet
ist. Der Prozessor 234 ist mit integrierter Planungssoftware
programmiert, um Daten von chirurgischen Fällen auszuwählen, welche der geplanten,
bei dem aktuell behandelten Patienten auszuführenden chirurgischen Prozedur ähneln und
welche auf einer Datenspeichervorrichtung des bildgestützten chirurgischen
Expertensystems 210 gespeichert sind, sowie um diese dem
Chirurgen auf einem Display anzuzeigen. Die Funktionsweise der Module
und anderer Komponenten des Navigationsgeräts 230 können mit
dem Systemregler 236 gesteuert werden.
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Das
bildgestützte
chirurgische System 210 umfasst mindestens einen elektromagnetischen Feldgenerator 212,
der mit der Navigationsschnittstelle 240 verbunden ist.
Der mindestens eine elektromagnetische Feldgenerator 212 generiert
mindestens ein elektromagnetisches Feld, das vom mindestens einen
elektromagnetischen Feldsensor 216 erkannt wird. Die Navigationsschnittstelle 240 empfängt digitalisierte
Signale vom mindestens einem elektromagnetischen Sensor 216.
Die Navigationsschnittstelle 240 umfasst mindestens einen
Ethernetport. Der mindestens eine Ethernet- Port kann beispielsweise mitsamt Ethernetnetzwerk-Schnittstellenkarte
oder -adapter geliefert werden. Allerdings können die digitalisierten Signale
gemäß verschiedenen
alternativen Ausführungsformen
von dem mindestens einen elektromagnetischen Sensor 216 an die
Navigationsschnittstelle 240 übertragen werden, indem verkabelte
oder kabellose Kommunikationsprotokolle und Schnittstellen verwendet
werden.
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Die
digitalisierten Signale, die von der Navigationsschnittstelle 240 empfangen
werden, stellen Magnetfeldinformationen von mindestens einem elektromagnetischen
Feldgenerator 212 dar, welche vom mindestens einen elektromagnetischen
Sensor 216 erkannt werden. In der Ausführungsform, die in 2 illustriert
wird, überträgt die Navigationsschnittstelle 240 die
digitalisierten Signale über
eine lokale Schnittstelle 242 an ein Nachverfolgungsmodul 250.
Das Nachverfolgungsmodul 250 berechnet Positions- und Ausrichtungsinformationen
auf der Grundlage der empfangenen digitalisierten Signale. Diese
Positions- und Ausrichtungsinformationen geben den Standort eines
chirurgischen Instruments oder Implantats an.
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In
einer beispielhaften Ausführungsform
können
der mindestens eine elektromagnetische Feldgenerator 212 und
der mindestens eine elektromagnetische Sensor 216 entweder über eine
verkabelte oder eine kabellose Verbindung mit der Navigationsschnittstelle 240 verbunden
sein.
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Das
Nachverfolgungsmodul 250 übermittelt die Positions- und
Ausrichtungsinformationen über eine
lokale Schnittstelle 242 an ein Navigationsmodul 260.
Diese lokale Schnittstelle 242 kann beispielsweise ein
Peripheral-Component-Interconnect(PCI)-Bus sein. Allerdings können gemäß verschiedenen
alternativen Ausführungsformen äquivalente
Bustechnologien eingesetzt werden.
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Beim
Empfang der Positions- und Ausrichtungsinformationen wird das Navigationsmodul 260 verwendet,
um den Standort des chirurgischen Instruments oder Implantats in
Bezug auf erfasste Patientendaten zu registrieren. In der Ausführungsform, die
in 2 illustriert wird, werden die erfassten Patientendaten
in einer Datenspeichervorrichtung 244 gespeichert. Bei
den erfassten Patientendaten kann es sich um CT-Daten, MR-Daten,
PET-Daten, Ultraschall-Daten, Röntgen-Daten
oder beliebige andere geeignete Daten sowie beliebige Kombinationen
von diesen handeln. Um nur ein Beispiel zu nennen, kann die Datenspeichervorrichtung 244 ein
Festplattenlaufwerk sein, wobei aber auch andere Speichervorrichtungen
verwendet werden können.
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Patienten-Bildgebungsdaten,
die im Zuge der Prozedur erfasst wurden, können an das System 210 übertragen
und auf einer Datenspeichervorrichtung 244 gespeichert
werden. Die erfassten Patientendaten werden von der Datenspeichervorrichtung 244 auf
einen Datenspeicher 238 hochgeladen. Die erfassten Patientendaten
werden durch einen Datenspeichervorrichtungsregler 246 aus
der Datenspeichervorrichtung 244 abgerufen. Das Navigationsmodul 260 liest
die erfassten Patientendaten aus dem Datenspeicher 238 ab.
Das Navigationsmodul 260 registriert den Standort des chirurgischen
Instruments oder Implantats in Bezug auf den erfassten Patientendaten
und generiert Bilddaten, die geeignet sind, um die Patientenbilddaten
sowie eine Abbildung des chirurgi schen Instruments oder Implantats zu
visualisieren. Die Bilddaten werden über eine lokale Schnittstelle 242 an
einen Displayregler 248 übertragen. Der Displayregler 248 wird
verwendet, um die Bilddaten an das Display 226 auszugeben.
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Die
Datenspeichervorrichtung 244 kann auch verwendet werden,
um eine Vielzahl von Daten zu speichern, die mit Krankenakten und
einer Vielzahl von Daten im Zusammenhang stehen, welche zu vorherigen
chirurgischen Fällen
von anderen Patienten gehören
und welche ein Chirurg verwenden kann, um die Ergebnisse einer aktuellen
chirurgischen Prozedur zu verbessern, wenn er die Prozedur plant
und/oder durchführt.
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Die
Krankenaktendaten können
das Alter des Patienten, demographische Angaben, Wachstumsmuster,
Morbiditätsmuster,
alltägliche
Lebensgewohnheiten, Krankengeschichte, Familienanamnese, zugrunde
liegende Krankheiten, vorherige medizinische Prozeduren, Medikamentengabe
und andere Daten umfassen. Die vorherigen chirurgischen Falldaten
können
Daten von ähnlich
gelagerten medizinischen oder chirurgischen Prozeduren umfassen,
wozu Behandlungen, Techniken, Instrumentpositionen, Implantatpositionen,
Patientenergebnisse aus Nachuntersuchungen etc. gehören. Diese
Daten können
auch anatomische Messungen und klinische Daten umfassen. Die Daten
können
die Form von Berechnungen, Texten, Bildern, Videos, etc. annehmen. Die
Daten, welche von Chirurgen und klinischen Fachleuten erfasst wurden,
werden kontinuierlich aktualisiert und in Echtzeit an bildgestützte chirurgische Expertensysteme
oder andere Systeme, welche Datenspeichervorrichtungen aufweisen, übertragen.
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Diese
Daten können über eine
Netzwerkschnittstelle 290 an das System 210 übertragen
und in einer Datenspeichervorrichtung 244 gespeichert werden.
Die Daten in der Datenspeichervorrichtung 244 werden mit
einem Datenspeichervorrichtungsregler 246 kontrolliert.
Die Daten können
zur Betrachtung auf Display 226 über eine lokale Schnittstelle 242 an
Displayregler 248 übertragen
werden. Die Netzwerkschnittstelle 290 ist zur Übertragung
und zum Empfang von Daten mit einer lokalen Schnittstelle 242 verbunden.
Die Netzwerkschnittstelle 290 ermöglicht es, dass die Daten zu
und von anderen Vorrichtungen und/oder Systemen, welche mit einer ähnlichen
Schnittstelle ausgestattet sind, übertragen und empfangen werden
können.
-
Das
bildgestützte
chirurgische System 210 kann ferner ein Bildgebungsgerät 220 umfassen,
das zum Empfang von Echtzeit-Bildgebungsdaten mit der Bildgebungs-Schnittstelle 270 verbunden
ist. Die Bildgebungsdaten werden in einem Bildgebungsmodul 280 verarbeitet.
Das Bildgebungsgerät 220 ermöglicht es,
dass Echtzeit-Bildgebungsdaten in Kombination mit Positions- und
Ausrichtungsinformationen für
das chirurgische Instrument oder Implantat auf dem Display 226 angezeigt
werden.
-
Obwohl
in der Ausführungsform
in 2 ein Display 226 illustriert wird, können alternative
Ausführungsformen
verschiedene Displaykonfigurationen umfassen. Es können verschiedene
Displaykonfigurationen verwendet werden, um die Ergonomie in einem
Operationsraum zu verbessern, verschiedene Ansichten anzuzeigen
oder die Informationen Per sonalmitgliedern anzuzeigen, die sich
an verschiedenen Standorten befinden.
-
3 ist
ein Blockdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Expertenbildgebungsgeräts 320.
Das Expertenbildgebungsgerät 320 kann einen
Computer 332 umfassen, der mit einem Prozessor 334,
einem Systemregler 336 und einem Datenspeicher 338 ausgestattet
ist. Der Prozessor 334 ist mit integrierter Planungssoftware
programmiert, um Daten von chirurgischen Fällen auszuwählen, die der chirurgischen
Prozedur ähneln,
welche bei einem aktuell behandelten Patienten geplant und ausgeführt wird,
und die auf einer Datenspeichervorrichtung des Expertenbildgebungsgeräts 320 gespeichert
sind und einem Chirurgen auf einem Display angezeigt werden. Die
Funktionsweise des Expertenbildgebungsgeräts 320 kann mit Hilfe
des Systemreglers 336 gesteuert werden. Das Expertenbildgebungsgerät 320 umfasst
ferner eine Quelle 322, einen Detektor 324, eine
Netzwerkschnittstelle 390, eine Datenspeichervorrichtung 344 und
einen Datenspeicherungsregler 346. Beispielsweise kann
es sich bei der Quelle bei einem Röntgen- oder CT-Bildgebungsgerät um eine
Röntgen-
oder Strahlungsquelle handeln, und der Detektor bei einem Röntgen- oder CT-Bildgebungsgerät kann ein
Röntgen-
oder Strahlungsdetektor sein. Die Datenspeichervorrichtung 344 kann
zur Speicherung einer Vielzahl von Daten benutzt werden, und die
Netzwerkschnittstelle 390 kann zum Empfang und zur Übertragung
von Daten zu und von bildgestützten
chirurgischen Systemen sowie anderen Bildgebungsgeräten verwendet
werden.
-
Der
Computer 332 kommuniziert mit Quelle 322, Detektor 324,
Datenspeicherungsregler 346 und Netzwerkschnittstelle 390 über eine
lokale Schnittstelle 342. Diese lokale Schnittstelle 342 kann
beispielsweise ein Peripheral-Component-Interconnect(PCI)-Bus sein.
Allerdings können
stattdessen gemäß verschiedenen
alternativen Ausführungsformen
auch äquivalente
Bustechnologien eingesetzt werden.
-
Erfasste
Patientenbildgebungsdaten werden in Datenspeichervorrichtung 344 gespeichert.
Die erfassten Patientenbildgebungsdaten können CT-Daten, MR-Daten, PET-Daten,
Ultraschall-Daten, Röntgen-Daten
oder beliebige andere geeignete Daten sowie beliebige Kombinationen
von diesen umfassen. Um nur ein Beispiel zu nennen, kann es sich
bei der Datenspeichervorrichtung 344 um ein Festplattenlaufwerk
handeln, wobei aber auch andere geeignete Speichervorrichtungen
verwendet werden können.
-
Die
Datenspeichervorrichtung 344 kann auch zur Speicherung
einer Vielzahl von Daten verwendet werden, die mit Krankenakten
und einer Vielzahl von Daten im Zusammenhang stehen, welche sich
auf vorherige chirurgische Fälle
von anderen Patienten beziehen und welche ein Chirurg verwenden kann,
um die Ergebnisse einer aktuellen chirurgischen Prozedur zu verbessern,
wenn er die Prozedur plant und/oder durchführt.
-
Die
Krankenaktendaten können
das Alter des Patienten, demographische Angaben, Wachstumsmuster,
Morbiditätsmuster,
alltägliche
Lebensgewohnheiten, Krankengeschichte, Familienanamnese, zugrunde
liegende Krankheiten, vorherige medizinische Prozeduren, Medikamentengabe
und andere Daten umfassen. Die vorherigen chirurgischen Falldaten
können
Daten von ähnlich
gelagerten medizinischen oder chirurgischen Prozeduren umfassen,
wozu Behandlungen, Techniken, Instrumentpositionen, Implantatpositionen,
Patientenergebnisse aus Nachuntersuchungen etc. gehören. Diese
Daten können
auch anatomische Messungen und klinische Daten umfassen. Die Daten
können
in Form von Berechnungen, Texten, Bildern, Videos, etc. vorliegen. Die
Daten, die von Chirurgen und klinischen Fachleuten erfasst wurden,
werden kontinuierlich aktualisiert und in Echtzeit an bildgestützte chirurgische
Expertensysteme oder andere Systeme, welche Datenspeichervorrichtungen
aufweisen, übertragen.
-
Diese
Daten können
an das Bildgebungsgerät 320 übertragen
und in der Datenspeichervorrichtung 344 gespeichert werden,
indem die Netzwerkschnittstelle 290, die lokale Schnittstelle 342 und
der Datenspeicherungsregler 346 verwendet werden. Die Daten
werden mit Hilfe des Datenspeichervorrichtungreglers 346 an
die Datenspeichervorrichtung 344 übertragen und von dieser abgerufen.
Die Daten können über Netzwerkschnittstelle 390 an
ein Display übertragen
werden.
-
Die
Netzwerkschnittstelle 390 ist zur Übertragung und zum Empfang
von Daten mit der lokalen Schnittstelle 342 verbunden.
Die Netzwerkschnittstelle 390 ermöglicht es, dass Daten zu und
von anderen Vorrichtungen und/oder Systemen, welche mit einer ähnlichen
Schnittstelle ausgestattet sind, übertragen und empfangen werden
können.
-
4 ist
ein Blockdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform des Netzwerks 410 des
Expertenbildgebungsgeräts 420.
Das Netzwerk 400 umfasst zwei oder mehr Bildgebungsgeräte 420 und mindestens
einen Server 416, die zum Zwecke des Informationsaustausches
miteinander verbunden sind. Das Netzwerk 400 ermöglicht es,
dass medizinische Daten oder andere Informationen zwischen dem Server 416 und
dem Gerät 420 ausgetauscht werden
können.
Das Netzwerk 400 kann sich innerhalb einer Klinik, eines
chirurgischen Zentrums, eines Krankenhauses oder einer anderen medizinischen
Einrichtung befinden, in der eine Patientenuntersuchung oder eine
medizinische Prozedur durchgeführt
wird. Daten, die von einem Gerät 420 erfasst wurden,
können
zum Zwecke der Speicherung in mindestens einer Datenbank über ein
Kommunikationsnetzwerk an Server 416 und weiter an ein
weiteres Gerät 420 übermittelt
werden, welches an das Netzwerk angebunden ist.
-
Jedes
Gerät 420 und
jeder Server 416 umfasst eine Netzwerkschnittstelle, so
dass es einem Gerät 420 oder
Server 416 ermöglicht
wird, Informationen von einem anderen Gerät 420 oder Server 416 zu übertragen
oder zu empfangen, welche Netzwerkschnittstellen aufweisen, die
an das Netzwerk angebunden sind. Der Server 416 und das
Gerät 420 können direkt
oder durch einen Typ von Kommunikationsnetzknoten 414 mit
dem Netzwerk verbunden sein. Der Netzknoten 414 ist über einen
Kommunikationskanal 418 mit Server 416 und jedem
Gerät 420 verbunden.
Der Kommunikationskanal 418 kann unter Verwendung eines
Modems oder eines beliebigen anderen Typs von Netzwerkverbindung,
die zum diesem Zwecke auf diesem Gebiet bekannt ist, mit dem Netzwerk
verbunden werden, wozu Ethernet, ATM, DSL, Kabelmodem, ISDN, Infrarot,
oder kabellose Verbindungen wie Bluetooth oder IEEE 802.11 gehören. Die
Daten können
auch über
andere geeignete Netzwerkverbindungen wie DICOM oder den medizinischen
Informationsbus übermittelt
werden. Der Netzknoten 414 implementiert ein Kommunikationsprotokoll,
um die Kommunikationsvorgänge
zu kontrollieren und die Daten zwischen Server 416 und
Gerät 420,
welche mit dem Netzwerk verbunden sind, effektiv zu übertragen
und zu empfangen.
-
In
einer beispielhaften Ausführungsform kann
der Server 416 ein Krankenhausserver sein, der mindestens
eine Datenbank umfasst, in der Daten und Bilder von vorherigen Patientenfällen (von
Diagnose bis Nachuntersuchung) gespeichert sind. In einer beispielhaften
Ausführungsform
kann der Server 416 mit einem PACS (Picture Archiving and
Communications System) verbunden sein. PACS sind Computer und/oder
Netzwerke, die auf die Speicherung, die Abfrage, den Austausch und
die Darstellung von medizinischen Bildern spezialisiert sind. In
einer beispielhaften Ausführungsform
kann der Server 416 auch eine Schnittstelle zu einem Krankenhausinformationssystem
(KIS) und einem Radiologieinformationssystem (RIS) umfassen.
-
Ein
PACS umfasst Schnittstellen mit Bildgebungsgeräten, mindestens einen Server,
der mindestens eine Datenbank zur Speicherung von Bildern umfasst,
einen oder mehr Computerarbeitsplätze zum Betrachten der Bilder
und ein Computernetzwerk, um das Bildgebungsgerät, mindestens einen Server
und den einen oder die mehreren Computerarbeitsplätze miteinander
zu verbinden. Das PACS liefert einen einzelnen Zugriffspunkt für Bilder
sowie die dazugehörigen
Daten. Kommunikationsvorgänge zwischen
PACS, HIS und RIS werden oft unter Verwendung eines Standards implementiert,
der als Health Level 7 (HL7) für
den elektronischen Austausch von medizinischen Informationen bezeichnet wird.
Durch die Kom patibilität
mit PACS und HL7 kann man Daten erhalten, die für auftretende Patientenfälle relevant
sind.
-
Das
an das Netzwerk angebundene Expertenbildgebungsgerät ermöglicht es Ärzten und
anderen Fachleuten aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung, aktuelle
medizinische Daten und Bilder einzusehen und sie sofort mit Daten
und Bildern von vorherigen Fällen
zu vergleichen. Das an das Netzwerk angebundene Expertenbildgebungsgerät ermöglicht den
Zugriff auf Daten und Bilder, die mit vorherigen, bei anderen Patienten
durchgeführten
chirurgischen Prozeduren im Zusammenhang stehen, und die ein Arzt
verwenden kann, um die Ergebnisse von ähnlich gelagerten chirurgischen
Prozeduren zu verbessern, wenn er eine chirurgische Prozedur plant
und/oder durchführt.
-
5 ist
ein Flussdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens 500 zur Durchführung einer
bildgestützten
chirurgischen Prozedur unter Verwendung eines bildgestützten chirurgischen
Expertensystems. Das Verfahren beginnt bei Schritt 502,
wenn Daten an ein bildgestütztes
chirurgisches System übertragen
oder auf dieses hochgeladen werden. Bei Schritt 504 macht
der Benutzer mit Hilfe eines Bildgebungsgeräts Bilder von einem Patienten.
Bei Schritt 506 analysiert das bildgestützte chirurgische System die
Bilder und wählt
aus seiner Datenspeichervorrichtung oder seinem Datenspeicher ähnliche
Patientenfälle
aus. Das bildgestützte chirurgische
System zeigt dem Benutzer bei Schritt 508 Daten, die mit ähnlichen
ausgewählten
Patientenfällen
im Zusammenhang stehen, sowie die Patientenergebnisse an. Bei Schritt 510 sieht
der Benutzer die Daten durch und kann die Behandlung und/oder Prozedur
auf der Grundlage der Daten von ähnlichen
Fällen
anpassen oder auch nicht. Der Benutzer beginnt mit der chirurgischen
Prozedur, indem er während
der Prozedur bei Schritt 512 die Daten von ähnlichen
Fällen
zu Rate zieht und die Behandlung und/oder Prozeduren nach Bedarf
anpasst. Bei Schritt 514 schließt der Benutzer die chirurgische Prozedur
ab.
-
In
einer beispielhaften Ausführungsform kann
das bildgestützte
chirurgische System ein Expertenbildgebungsgerät und integrierte Planungssoftware
umfassen, die zur Ausführung
durch den Computer auf einem Computer gespeichert ist und es einem
Chirurgen erlaubt, eine chirurgische Prozedur zu planen und fachgerecht
durchzuführen.
Die Daten, die mit Krankenakten und ähnlichen Fällen von anderen Patienten
im Zusammenhang stehen und die ein Chirurg verwenden kann, um die
Durchführung
und die Ergebnisse einer aktuellen chirurgischen Prozedur zu verbessern,
können
an eine Datenspeichervorrichtung oder einen Datenspeicher innerhalb
des bildgestützten
chirurgischen Expertensystems oder des Expertenbildgebungsgeräts übertragen
und dort gespeichert werden.
-
6 ist
ein Flussdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens 600 zur Durchführung einer
bildgestützten
chirurgischen Prozedur unter Verwendung eines bildgestützten chirurgischen
Expertensystems. Das Verfahren beginnt bei Schritt 602,
wenn Daten an ein bildgestütztes
chirurgisches System übertragen
oder auf dieses hochgeladen werden. Der Benutzer macht bei Schritt 604 mit Hilfe
des Bildgebungsgeräts
Bilder von einem Patienten. Bei Schritt 606 analysiert
das bildgestützte
chirurgische System die Bilder und wählt aus seiner Datenspeichervorrich tung
oder seinem Datenspeicher ähnliche
Patientenfälle
aus. Das bildgestützte
chirurgische System zeigt dem Benutzer bei Schritt 608 Daten
an, die mit den ausgewählten ähnlichen
Patientenfällen
und den Patientenresultaten im Zusammenhang stehen. Bei Schritt 610 sieht
der Benutzer die Daten ein und kann die Behandlung und/oder Prozedur
auf der Grundlage der Daten von ähnlichen Fällen anpassen
oder auch nicht. Der Benutzer beginnt die chirurgische Prozedur,
wobei er die Daten von ähnlichen
Fällen
zu Rate zieht und die Behandlung und/oder Prozedur während der
Prozedur bei Schritt 612 nach Bedarf anpasst. Bei Schritt 614 positioniert
der Benutzer ein Implantat in der Anatomie des Patienten. Die Position
des Implantats ist von entscheidender Bedeutung. Ein falsch eingesetztes Implantat
könnte
schwere Komplikationen und eine weitere Operation nach sich ziehen.
Das bildgestützte
chirurgische System analysiert bei Schritt 616 die Implantatposition
und vergleicht sie mit Implantatpositionen von ähnlichen Fällen. Das bildgestützte chirurgische
System liefert dem Benutzer bei Schritt 618 Daten zur gewünschten
Implantatposition. Diese Informationen helfen dem Benutzer dabei,
sich gemäß der Planung
und der Expertenanalyse, die von dem System auf der Grundlage von
mehreren Fällen durchgeführt wurde,
für die
in diesem Fall beste Position für
das Implantat zu entscheiden. Bei Bedarf passt der Benutzer bei
Schritt 620 die Position des Implantats an. Bei Schritt 622 schließt der Benutzer die
chirurgische Prozedur ab.
-
In
einer beispielhaften Ausführungsform kann
das bildgestützte
chirurgische System ein Expertenbildgebungsgerät und integrierte Planungssoftware
umfassen, welche auf einem Computer zur Ausführung durch den Computer gespeichert
ist und die es einem Chirurgen ermöglicht, eine chirurgische Prozedur
zu planen und fachgerecht auszuführen. Die
Daten, die mit Krankenakten und ähnlichen
Fällen
von anderen Patienten im Zusammenhang stehen und die ein Chirurg
verwenden kann, um die Durchführung
und die Ergebnisse einer aktuellen chirurgischen Prozedur zu verbessern,
können
an eine Datenspeichervorrichtung oder einen Datenspeicher innerhalb
des bildgestützten
chirurgischen Expertensystems oder des Expertenbildgebungsgeräts übertragen
und dort gespeichert werden.
-
7 ist
ein Blockdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines lokalen Netzwerks (LAN) 710 von
bildgestützten
chirurgischen Expertensystemen 712. Das Netzwerk 710 umfasst
zwei oder mehrere bildgestützte
chirurgische Systeme 712 und mindestens einen Server 716,
die zum Zwecke des Informationsaustausches miteinander verbunden
sind. Das Netzwerk 710 ermöglicht den Austausch von medizinischen
Daten oder anderen Informationen zwischen Server 716 und
Systemen 712. Das Netzwerk 710 kann sich innerhalb
einer Klinik, eines chirurgischen Zentrums, eines Krankenhauses oder
einer anderen medizinischen Einrichtung befindet, in der eine Patientenuntersuchung
oder eine medizinische Prozedur durchgeführt wird. Daten, die von einem
System 712 erfasst wurden, können zum Zwecke der Speicherung
in mindestens einer Datenbank über
ein Kommunikationsnetzwerk an Server 716 und weiter an
ein anderes System 712 übertragen
werden, welches an das Netzwerk angebunden ist.
-
Jedes
System 712 und jeder Server 716 umfasst eine Netzwerkschnittstelle,
so dass es einem System 712 oder Server 716 ermöglicht wird,
Informationen von anderen Sys teuren 712 oder Servern 716 zu
senden und zu empfangen, welche Netzwerkschnittstellen aufweisen,
die mit dem Netzwerk verbunden sind. Der Server 716 und
die Systeme 712 können
direkt oder über
einen Typ von Kommunikationsnetzknoten 714 mit dem Netzwerk
verbunden sein. Beispielsweise kann ein Bildgebungsgerät mit dem
Netzwerk verbunden sein. Ein Bildgebungsgerät übermittelt Daten im Allgemeinen
in Form eines NTSC-Videosignals und wird aktualisiert, um mit einem Netzknoten
eine Schnittstelle zu bilden. Der Netzknoten 714 ist über einen
Kommunikationskanal 718 mit Server 716 und jedem
System 712 verbunden. Der Kommunikationskanal 718 kann
unter Verwendung eines Modems oder eines beliebigen anderen Typs von
Netzwerkverbindung, welche zu diesem Zweck auf diesem Gebiet bekannt
ist, implementiert werden, wozu Ethernet, ATM, DSL, Kabelmodem,
ISDN, Infrarot oder kabellose Verbindungen wie Bluetooth oder IEEE
802.11 gehören.
Die Daten können
auch über
andere geeignete Netzwerkverbindungen wie DICOM oder einen medizinischen
Informationsbus übertragen
werden. Der Netzknoten 714 implementiert ein Kommunikationsprotokoll,
um die Kommunikationsvorgänge
zu kontrollieren und Daten zwischen Server 716 und Systemen 712,
die mit dem Netzwerk verbunden sind, effizient zu senden und zu empfangen.
Ein innerhalb jedes Systems befindliches Datenverarbeitungsgerät (nicht
gezeigt), wie ein Computer oder ein anderer Prozessor, 712 führt Software
aus, die den Empfang und die Betrachtung der Daten auf einem Display
ermöglicht.
-
8 ist
ein Blockdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Großraum-Netzwerks (WAN) 800 von
bildgestützten
chirurgischen Expertensystemen. Das WAN 800 umfasst zwei
oder mehr LANs 810, 820, oder zwei oder mehr bildgestützte chirurgische
Systeme 812, 822 und Server 814, 824, die
zum Zwecke des Informationsaustausches miteinander verbunden sind.
Medizinische Daten können
unter Servern 814, 824 und Systemen 812, 822 in
LANs 810 und 820 ausgetauscht werden. Das WAN 800 macht
es möglich,
dass medizinische Daten oder andere Informationen von Server 816 und Systemen 812 in
LAN 810 mit Server 824 und Systemen 822 in
LAN 820 ausgetauscht werden können. Das erste LAN 810 kann
sich innerhalb einer Klinik, eines chirurgischen Zentrums, Krankenhauses
oder einer anderen medizinischen Einrichtung befinden, und das zweite
LAN 820 kann sich innerhalb einer anderen Klinik, eines
anderen chirurgischen Zentrums, Krankenhauses oder einer anderweitigen
anderen medizinischen Einrichtung befinden. Das WAN 800 ermöglicht es,
dass medizinische Daten, die von Systemen 812 an einem
ersten Standort 810 erfasst wurden, an Server 816 und
weiter an Server 826 und Systeme 822 an einem
zweiten Standort 820 übermittelt
werden. Diese medizinischen Daten können Bildgebungsdaten, Videodaten
oder andere Daten umfassen, die von einer oder mehreren medizinischen
Vorrichtungen wie beispielsweise einem Fluoroskopie-Bildgebungsgerät oder einem
chirurgischen Navigationsgerät
erfasst wurden.
-
Bei
dem ersten LAN 810 können
Daten, die von einem System 812 oder Server 816 erfasst
wurden, über
einen Kommunikationsweg 818 an einen Netzknoten 814 und über einen
Kommunikationsweg 818 weiter an ein anderes System 812 oder
einen anderen Server 816 übermittelt werden. Ebenso können bei
dem zweiten LAN 820 Daten, die von einem System 822 oder
Server 826 erfasst werden, über einen Kommunikationsweg 828 an
einen Netzknoten 824 und über einen Kommunikationsweg 828 weiter an
ein anderes System 822 oder einen anderen Server 826 übermittelt
werden. Der Kommunikationsweg 818, 828 von einem
System 812, 822 oder Server 826, 826 zum
nächsten
System 812, 822 oder Server 826, 828 kann
derselbe sein, oder auch nicht.
-
Jeder
der Server 816, 826 und jedes der Systeme 812, 822 umfasst
eine Netzwerkschnittstelle (nicht gezeigt), so dass es dem System 812, 822 oder
Server 816 ermöglicht
wird 826, Informationen von anderen Systemen 812, 822 oder
Servern 816, 826 zu senden und zu empfangen. Das
Systems 812, 822 oder die Server 816, 826 können direkt
oder über einen
beliebigen Typ von Kommunikationsnetzknoten 814, 824 mit
dem WAN Kommunikationsnetzwerk 830 verbunden sein. Der
Netzknoten 814, 824 ist über einen Kommunikationskanal 818, 828 mit
jedem Server 816, 826 und jedem System 812, 822 verbunden.
Der Kommunikationskanal 818, 828 kann unter Verwendung
eines Modems oder eines beliebigen anderen Typs von Netzwerkverbindung,
die zum diesem Zwecke auf diesem Gebiet bekannt ist, mit dem Netzwerk
verbunden werden, wozu Ethernet, ATM, DSL, Kabelmodem, ISDN, Infrarot,
oder kabellose Verbindungen wie Bluetooth oder IEEE 802.11 gehören. Die
Daten können
auch über
andere geeignete Netzwerkverbindungen wie DICOM oder den medizinischen
Informationsbus übermittelt
werden. Der Netzknoten 814, 824 implementiert
ein Kommunikationsprotokoll, um die Kommunikationsvorgänge zu kontrollieren
und die Daten zwischen Servern 816, 826 und Systemen 812, 822 effizient
zu übertragen und
zu empfangen. Ein innerhalb jedes Systems 812, 822 befindliches
Datenverarbeitungsgerät
(nicht gezeigt), wie ein Computer oder ein anderer Prozessor, führt Software
aus, die es ermöglicht,
dass Daten auf einem Display empfangen und betrachtet werden können.
-
Die
Daten, die von LAN 810 erfasst werden, können über das
WAN-Kommunikationsnetzwerk 830 an LAN 820 übertragen
werden. Das WAN Kommunikationsnetzwerk 830 kann mit Netzknoten 814, 824 oder
direkt mit Servern 816, 826 und System 812, 822 kommunizieren.
Das WAN-Kommunikationsnetzwerk 830 kann beispielsweise
unter Verwendung eines Modems oder eines beliebigen anderen Typs
von Netzwerkverbindung, die zum diesem Zwecke auf diesem Gebiet
bekannt ist, implementiert werden, wozu Ethernet, ATM, DSL, Kabelmodem, ISDN,
Infrarot, oder kabellose Verbindungen wie Bluetooth oder IEEE 802.11
gehören.
-
9 ist
ein Flussdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens 900 zur Durchführung einer
bildgestützten
chirurgischen Prozedur unter Verwendung eines Netzwerks von bildgestützten chirurgischen
Expertensystemen oder Expertenbildgebungsgeräten. Das Verfahren beginnt bei
Schritt 902, wenn Daten an das Netzwerk übertragen
oder auf dieses hochgeladen werden, so dass sie für eine beliebige
Vorrichtung, ein beliebiges Gerät
oder System, welche mit dem Netzwerk verbunden sind, verfügbar sind.
Der Benutzer macht bei Schritt 904 mit Hilfe eines Bildgebungsgeräts Bilder von
einem Patienten. Bei Schritt 906 analysiert das bildgestützte chirurgische
System die Bilder und wählt
aus seiner Datenspeichervorrichtung oder seinem Datenspeicher ähnliche
Patientenfälle
aus. Das bildgestützte
chirurgische System zeigt dem Benutzer bei Schritt 908 Daten
an, die mit den ausgewählten ähnlichen
Patientenfällen
und den Patientenresultaten im Zusammenhang stehen. Bei Schritt 910 sieht
der Benutzer die Daten ein und kann die Behandlung und/oder Prozedur
auf der Grundlage der Daten von ähnlichen
Fällen
anpassen oder auch nicht. Der Benutzer beginnt die chirurgische
Prozedur, wobei er die Daten von ähnlichen Fällen zu Rate zieht und die
Behandlung und/oder Prozeduren je nach Bedarf während der Prozedur bei Schritt 912 anpasst.
Bei Schritt 914 schließt
der Benutzer die chirurgische Prozedur ab.
-
In
einer beispielhaften Ausführungsform kann
das bildgestützte
chirurgische System ein Expertenbildgebungsgerät und integrierte Planungssoftware
umfassen, welche zur Ausführung
durch den Computer auf einem Computer gespeichert ist und es einem
Chirurgen erlaubt, eine chirurgische Prozedur zu planen und fachgerecht
durchzuführen. Die
Daten, die mit Krankenakten und ähnlichen
Fällen
von anderen Patienten im Zusammenhang stehen und die ein Chirurg
verwenden kann, um die Durchführung
und die Ergebnisse einer aktuellen chirurgischen Prozedur zu verbessern,
können
an eine Datenspeichervorrichtung oder einen Datenspeicher innerhalb
des bildgestützten
chirurgischen Expertensystems oder des Expertenbildgebungsgeräts übertragen
und dort gespeichert werden.
-
Das
bildgestützte
chirurgische Expertensystem hat die Funktion einer virtuellen Datensammelbibliothek
für Informationen
zu einer Vielzahl von chirurgischen Fällen und Prozeduren, welche
sich auf die Wirbelsäule,
Gelenke, Extremitäten
und orthopädische
Eingriffe beziehen. Es ermöglicht
einem Chirurgen, die Daten einzusehen und zu bewerten, sowie Behandlungspläne auf der
Grundlage der Daten vorzubereiten, wobei das Netzwerk von Systemen
aktuelle medizinische Kenntnisse und elektronische medizinische
Datenbanken mit Patientendaten enthält. Es ermöglicht auch uner fahrenen Chirurgen,
während
einer chirurgischen Prozedur von den Fachkenntnissen erfahrener
Chirurgen zu profitieren. Das bildgestützte chirurgische Expertensystem
weist den Vorteil auf, dass es Kenntnisse nutzen kann, die anhand
von vorherigen Fällen
und Erfahrungen gewonnen wurden, um aktuelle chirurgische Prozeduren
zu verbessern, welche in Operationsräumen durchgeführt werden.
-
Es
sei darauf hingewiesen, dass gemäß alternativen
Ausführungsformen
der mindestens eine elektromagnetische Sensor ein elektromagnetischer Empfänger, ein
elektromagnetischer Feldgenerator (Sender) oder eine beliebige Kombination
davon sein kann. Es sei ebenfalls darauf hingewiesen, dass gemäß alternativen
Ausführungsformen
der mindestens eine elektromagnetische Feldgenerator ein elektromagnetischer
Empfänger,
ein elektromagnetischer Sender oder eine beliebige Kombination aus
elektromagnetischem Feldgenerator (Sender) und einem elektromagnetischen
Sender sein kann.
-
Oben
werden einige Ausführungsformen
unter Verweis auf Zeichnungen beschrieben. Diese Zeichnungen illustrieren
bestimmte Details von spezifischen Ausführungsformen, bei denen die
Systeme, Verfahren und Programme der Erfindung implementiert sind.
Allerdings sollten die Zeichnungen nicht dahingehend verstanden
werden, dass sie die Erfindung auf irgendeine Weise einschränken, welche
mit den in den Zeichnungen gezeigten Merkmalen im Zusammenhang steht.
In dieser Darstellung werden Verfahren, Systeme und Programmprodukte behandelt,
die sich zur Ausführung
der entsprechenden Funktionen auf maschinenlesbaren Medien befinden.
Wie oben beschrieben, können
die Ausführungsformen
unter Verwendung eines vorhandenen Computerprozessors oder mit Hilfe
eines Spezialcomputerprozessors, welcher für diesen oder andere Zwecke
implementiert ist, oder durch hartverdrahtete Logik implementiert
werden.
-
Wie
oben festgestellt, umfassen die Ausführungsformen innerhalb des
Umfangs der enthaltenen Programmprodukte maschinenlesbare Medien,
die dafür
vorgesehen sind, maschinenausführbare
Befehle oder darauf gespeicherte Datenstrukturen zu tragen oder
zu enthalten. Bei solch maschinenlesbaren Medien kann es sich um
beliebige verfügbare Medien
handeln, auf die durch einen Mehrzweck- oder Spezialcomputer oder
ein anderes mit einem Prozessor ausgestattetes Gerät zugegriffen
werden kann. Beispielsweise können
solche maschinenlesbaren Medien aus RAM, ROM, PROM, EPROM, EEPROM,
Flash, CD-ROM oder einem anderen optischen Diskspeicher, magnetischen
Diskspeicher oder einer anderen magnetischen Speichervorrichtungen
oder einem beliebigen anderen Medium bestehen, welches verwendet
werden kann, um einen gewünschten
Programmcode in Form von maschinenausführbaren Befehlen oder Datenstrukturen
zu tragen oder zu speichern, und auf welches durch einen Mehrzweck-
oder Spezialcomputer oder ein anderes mit einem Prozessor ausgestattetes
Gerät zugegriffen
werden kann. Wenn Informationen über
ein Netzwerk oder einen andere Kommunikationsverbindung (entweder
leitungsgebunden, drahtlos oder in einer Kombination von leitungsgebunden
oder kabellos) an ein Gerät
geliefert oder übermittelt
werden, betrachtet das Gerät
die Verbindung entsprechend als ein maschinenlesbares Medium. Daher
kann solch eine Verbindung als maschinenlesbares Medium bezeichnet
werden. Kombinationen des oben Genannten sind ebenfalls innerhalb
des Umfangs der maschinenlesbaren Medien enthalten. Maschinenausführbare Befehle
umfassen beispielsweise Befehle und Daten, die einen Mehrzweckcomputer, Spezialcomputer
oder Spezialverarbeitungsgeräte veranlassen,
Funktionen oder Funktionsgruppen auszuführen.
-
Die
Ausführungsformen
werden im allgemeinen Kontext von Verfahrensschritten beschrieben, die
in einer Ausführungsform
durch ein Programmprodukt implementiert werden können, das maschinenausführbare Befehle
wie beispielsweise einen Programmcode in Form von Programmmodulen
enthält,
welche von Geräten
in vernetzten Umgebungen ausgeführt
werden. Im Allgemeinen umfassen Programmroutinen, Programme, Objekte,
Komponenten, Datenstrukturen, etc., die bestimmte Aufgaben erfüllen oder
bestimmte abstrakte Datentypen implementieren. Maschinenausführbare Befehle,
die mit Datenstrukturen verbunden sind, und Programmroutinen, stellen
Beispiele für
einen Programmcode zur Ausführung
der Schritte des hier vorgestellten Verfahrens dar. Die spezielle
Sequenz von solchen ausführbaren
Befehlen oder dazugehörigen
Datenstrukturen stellt ein Beispiel für entsprechende Aktionen zur
Implementierung der in solchen Schritten beschriebenen Funktionen
dar.
-
Die
Ausführungsformen
können
in einer vernetzten Umgebung unter Verwendung von lokalen Verbindungen
zu einem oder mehreren entfernten, mit Prozessoren ausgestatteten
Computern ausgeführt
werden. Logische Verbindungen können
ein lokales Netzwerk (LAN) und ein Großraum-Netzwerk (WAN) umfassen,
die hier als Beispiel und nicht als Einschränkung aufgeführt werden.
Solche vernetzten Umgebungen sind in Büro- oder Firmencomputernetzwerken,
Intranet und Internet gängig,
wobei viele unterschiedliche Kommunikationsprotokolle verwendet
werden können.
Auf diesem Gebiet fachkundi ge Personen werden sich darüber im Klaren sein,
dass solche Netzwerkcomputerumgebungen typischerweise viele Typen
von Computersystem-Konfigurationen umfassen, wozu PCs, tragbare
Vorrichtungen, Multiprozessor-Systeme, mikroprozessorgestützte oder
programmierbare Verbraucherelektronik, Netzwerk-PCs, Minicomputer,
Großrechner
o. Ä. gehören. Ausführungsformen
der Erfindung können auch
in verteilten Computerumgebungen ausgeführt werden, bei denen Aufgaben
von lokalen und entfernten Verarbeitungsvorrichtungen durchgeführt werden,
die (entweder durch leitungsgebundene Verbindungen, drahtlose Verbindungen
oder eine Kombination von leitungsgebundenen oder kabellosen Verbindungen) über ein
Kommunikationsnetzwerk verbunden sind. In einer verteilten Computerumgebung
können
sich die Programmmodule sowohl in lokalen als auch in entfernten
Datenspeichervorrichtungen befinden.
-
Ein
beispielhaftes System zur Implementierung des gesamten Systems oder
Teilen der Erfindung kann eine Mehrzweckcomputervorrichtung in Form
eines Computers umfassen, der eine Verarbeitungseinheit, einen Systemdatenspeicher
und einen Systembus umfasst, der verschiedene Systemkomponenten
miteinander verbindet, wie beispielsweise den Systemdatenspeicher
mit der Verarbeitungseinheit. Der Systemdatenspeicher kann einen
Read Only Speicher (ROM) und Random Access Memory (RAM) umfassen.
Der Computer kann auch ein magnetisches Festplattenlaufwerk zum
Ablesen von und Schreiben auf einer magnetischen Festplatte, ein magnetisches
Plattenlaufwerk zum Ablesen von oder Schreiben auf einer entnehmbaren
Magnetdisk und ein optisches Plattenlaufwerk zum Ablesen von oder Schreiben
auf einer entnehmbaren optischen Disk wie einer CD ROM oder einem
anderen optischen Medium umfassen. Die Laufwerke und die dazugehörigen maschinenlesbaren
Medien ermöglichen eine
nichtvolatile Speicherung von maschinenausführbaren Befehlen, Datenstrukturen,
Programmmodulen und anderen Daten für den Computer.
-
Die
vorangegangenen Ausführungsformen sind
zum Zwecke der Illustration und Beschreibung dargelegt worden. Es
wird keine umfassende Beschreibung angestrebt und es wird nicht
beabsichtigt, die Erfindung auf die spezifische dargestellte Form zu
beschränken,
und Modifikationen und Abänderungen
sind im Lichte der oben genannten Erkenntnisse möglich, oder sie können im
Zuge der Ausführung der
Erfindung gewonnen werden. Die Ausführungsformen sind ausgewählt und
beschrieben worden, um die Prinzipien der Erfindung sowie deren
praktische Anwendung darzustellen, wodurch es einer auf diesem Gebiet
fachkundigen Person ermöglicht
wird, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und mit verschiedenen
Modifikationen auszuführen, wie
sie sich für
den individuellen Fall der angestrebten Anwendung eignen.
-
Auf
diesem Gebiet fachkundige Personen werden sich darüber im Klaren
sein, dass die hier beschriebenen Ausführungsformen auf die Formierung eines
beliebigen bildgestützten
chirurgischen Systems angewendet werden können. Hier werden bestimmte
Ausführungsformen
des beanspruchten Gegenstandes, wie er hier beschrieben wird, illustriert worden,
wobei aber einer auf diesem Gebiet fachkundigen Person viele Modifikationen,
Ersetzungen, Veränderungen
und Äquivalente
einfallen werden. Obwohl einige Funktionsblöcke und Beziehungen zwischen
diesen detailliert beschrieben worden sind, werden auf diesem Gebiet
fachkundige Person außerdem
berücksichtigen,
dass sämtliche
Operationen ohne den Gebrauch anderer Operationen verwendet werden
können,
oder dass zusätzliche
Operationen oder Beziehungen zwischen den Funktionen hergestellt
werden können,
wobei sie weiterhin unter den beanspruchten Gegenstand fallen. Es
sei daher darauf hingewiesen, dass die angehängten Patentansprüche sämtliche
solche Modifikationen und Veränderungen
umfassen sollen, die der Wesensart der Ausführungsformen des beanspruchten
Gegenstandes entsprechen.
-
Obwohl
die Erfindung unter Verweis auf verschiedene Ausführungsformen
beschrieben worden ist, werden auf diesem Gebiet fachkundige Personen erkennen,
dass bestimmte Ersetzungen, Veränderungen
und Auslassungen bei den Ausführungsformen
vorgenommen werden können,
ohne dass dabei eine Abweichung von der Wesensart der Erfindung vorliegt.
Folglich soll die vorangegangene Beschreibung lediglich als Beispiel
dienen und den Schutzumfang der Erfindung, wie er in den nachfolgenden
Patentansprüchen
dargestellt wird, nicht einschränken.
-
Bildgestütztes chirurgisches
Expertensystem 10 und Verfahren 600, das sowohl
dem Zugriff auf als auch der Speicherung und dem Austausch von medizinischen
Informationen zwischen Expertenbildgebungsgeräten 20 zum Zwecke
der Verwendung während
der Planung und der Durchführung von
chirurgischen Prozeduren dient.
-
1.1 Nummer des 1.2 Bezeichnung des Elements
Elements
- 10
- bildgestütztes chirurgisches
System
- 12
- elektromagnetischer
Feldgenerator
- 14
- chirurgisches
Feld von Interesse
- 16
- elektromagnetischer
Sensor
- 18
- navigiertes
chirurgisches Instrument
- 20
- Bildgebungsgerät
- 22
- Patient
- 24
- Tisch
- 26
- Display
- 28
- Benutzerschnittstelle
- 30
- Navigationsgerät
- 210
- bildgestütztes chirurgisches
System
- 212
- elektromagnetischer
Feldgenerator
- 216
- elektromagnetischer
Sensor
- 220
- Bildgebungsgerät
- 226
- Display
- 230
- Navigationsgerät
- 232
- Computer
- 234
- Prozessor
- 236
- Systemregler
- 238
- Datenspeicher
- 240
- Navigationsschnittstelle
- 242
- lokale
Schnittstelle
- 244
- Datenspeichervorrichtung
- 246
- Datenspeicherungsregler
- 248
- Displayregler
- 250
- Nachverfolgungsmodul
- 260
- Navigationsmodul
- 270
- Bildgebungsschnittstelle
- 280
- Bildgebungsmodul
- 290
- Netzwerkschnittstelle
- 320
- Bildgebungsgerät
- 322
- Quelle
- 324
- Detektor
- 332
- Computer
- 334
- Prozessor
- 336
- Systemregler
- 338
- Datenspeicher
- 816
- Server
- 818
- Kommunikationskanal
- 820
- LAN
- 822
- bildgestütztes chirurgisches
System
- 824
- Netzknoten
- 826
- Server
- 828
- Kommunikationskanal
- 830
- WAN
Kommunikationsnetzwerk
- 900
- Verfahren
- 902
- Übertragung
oder Hochladen von Daten
- 904
- Aufnehmen
von Bildern
- 906
- Auswahl ähnlicher
Fälle
- 908
- Übermittlung
der Daten an Benutzer
- 910
- Durchsicht
der Daten und Anpassung der Behandlung
- 912
- Beginn
der Prozedur
- 914
- Abschluss
der Prozedur
- 342
- lokale
Schnittstelle
- 344
- Datenspeichervorrichtung
- 346
- Datenspeicherungsregler
- 390
- Netzwerkschnittstelle
- 410
- Netzwerk
- 414
- Netzknoten
- 416
- Server
- 418
- Kommunikationskanal
- 420
- Bildgebungsgerät
- 500
- Verfahren
- 502
- Übertragung
oder Hochladen von Daten
- 504
- Aufnehmen
von Bildern
- 506
- Auswahl ähnlicher
Fälle
- 508
- Übermittlung
der Daten an Benutzer
- 510
- Durchsicht
der Daten und Anpassung der Be-handlung
- 512
- Beginn
der Prozedur
- 514
- Abschluss
der Prozedur
- 600
- Verfahren
- 602
- Übertragung
oder Hochladen von Daten
- 604
- Aufnahme
von Bildern
- 606
- Auswahl ähnlicher
Fälle
- 608
- Übermittlung
der Daten an Benutzer
- 610
- Durchsicht
der Daten und Anpassung der Be-handlung
- 612
- Beginn
der Prozedur
- 614
- Positionierung
des Implantats
- 616
- Analyse
und Vergleich der Daten
- 618
- Übermittlung
der Daten an Benutzer
- 620
- Anpassung
der Implantatposition
- 622
- Abschluss
der Prozedur
- 710
- LAN
- 712
- bildgestütztes chirurgisches
System
- 714
- Netzknoten
- 716
- Server
- 718
- Kommunikationskanal
- 800
- WAN
- 810
- LAN
- 812
- bildgestütztes chirurgisches
System
- 814
- Netzknoten