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DE102008000761A1 - Lenkvorrichtung für Fahrzeuge - Google Patents

Lenkvorrichtung für Fahrzeuge Download PDF

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DE102008000761A1
DE102008000761A1 DE200810000761 DE102008000761A DE102008000761A1 DE 102008000761 A1 DE102008000761 A1 DE 102008000761A1 DE 200810000761 DE200810000761 DE 200810000761 DE 102008000761 A DE102008000761 A DE 102008000761A DE 102008000761 A1 DE102008000761 A1 DE 102008000761A1
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Germany
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steering
steering device
handlebar
stop
stop surface
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Withdrawn
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DE200810000761
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English (en)
Inventor
Martin Budaker
Robert Straub
Cemal Yaman
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Robert Bosch Automotive Steering GmbH
Original Assignee
ZF Lenksysteme GmbH
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D3/00Steering gears
    • B62D3/02Steering gears mechanical
    • B62D3/12Steering gears mechanical of rack-and-pinion type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/04Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear
    • B62D5/0421Electric motor acting on or near steering gear
    • B62D5/0424Electric motor acting on or near steering gear the axes of motor and final driven element of steering gear, e.g. rack, being parallel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Abstract

Eine Lenkvorrichtung für Fahrzeuge weist ein Lenkungsgehäue (4) auf, in welchem eine Lenkstange (6) verschieblich angeordnet ist. Die Lenkstange (6) ist an ihre Enden über Gelenke (13) und Spurstangen (7) mit lenkbaren Rädern verbunden. Zur Begrenzung eines Lenkungshubs wirkt für jede Lenkrichtung jeweils eine sich mit der Lenkstange (6) mitbewegende Anschlagfläche (11, 12) mit einem im Lenkungsgehäuse (4) ausgebildeten Endanschlag (9, 10) zusammen. Die Anschlagfläche (12) ist durch eine Umfangsvergrößerung der Lenkstange (6) gebildet, wobei die Anschlagfläche (12) der Lenkstange (6) wenigstens um den Lenkungshub von den Enden der Lenkstange (6) beabstandet ist.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft eine Lenkvorrichtung für Fahrzeuge, mit einem Lenkungsgehäuse, in welchem eine Lenkstange verschieblich angeordnet ist, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Stand der Technik
  • Eine gattungsgemäße Lenkvorrichtung ist aus der DE 10 2005 050 798 A1 bekannt.
  • Bei Lenkvorrichtungen, insbesondere bei Zahnstangenlenkungen, ist es allgemein bekannt, dass die Begrenzung des Lenkungshubs durch einen harten Endanschlag zwischen dem Lenkungsgehäuse und den Spurstangen erfolgt. Dabei schlägt die Spurstange bzw. ein Gelenk, welches die Spurstange mit dem Ende der Lenkstange verbindet, an einem radial nach innen gerichteten Absatz des Lenkungsgehäuses an. Derartige Lenkbegrenzungssysteme weisen störende Anschlaggeräusche auf.
  • Insbesondere bei elektrisch unterstützten Lenkvorrichtungen, bei welchen die drehende Ausgangsbewegung eines Elektromotors dazu benutzt wird, die manuelle Kraft, die auf die Lenkhandhabe ausgeübt wird, zu unterstützen, reichen aufgrund der Massenträgheit des Elektromotors die Dämpfungskonzepte herkömmlicher Anschlagsysteme nicht aus, um die Anschlaggeräusche zwischen den Anschlagpaaren, z. B. Spurstange und Lenkgetriebegehäuse, zu dämpfen.
  • Zur Vermeidung von Beschädigungen und Geräuschen, die bei einem harten Anschlag auftreten können, werden elastische Endanschläge eingebaut. Der aus der gattungsgemäßen Schrift bekannte elastische Endanschlag ist in Reihe zwischen dem Lenkungsgehäuse und der Spurstange bzw. einem Kugelgelenk, welches die Spurstange mit der Zahnstange verbindet, angeordnet. Der Endanschlag ragt dabei radial in die Bewegungsbahn einer sich mit der Lenkstange mitbewegenden Anschlagfläche. Die Anschlagfläche wird in der gattungsgemäßen Schrift durch das Kugelgelenk ausgebildet. Der bekannte elastische Endanschlag weist ein Dämpfungselement und einen damit verbundenen Verstärkungsring in Form eines Metallrings auf. Der Metallring ist an der vorderen Stirnseite, d. h. an der der Spurstange zugewandten Seite des Dämpfungselements angeordnet. Das Dämpfungselement liegt mit seiner von der Spurstange abgewandten hinteren Stirnseite an einem Gehäuseanschlag an bzw. stützt sich an diesem ab.
  • Zum weiteren Stand der Technik wird ferner auf die JP 08133102 A und die JP 2004-232714 A verwiesen.
  • Aus der EP 1 500 573 A1 ist ein elastischer Endanschlag bekannt, der im Unterschied zur gattungsgemäßen Schrift nicht in das Lenkungsgehäuse eingesetzt wird, sondern direkt auf der sich mit der Lenkstange mitbewegenden Anschlagfläche ausgebildet ist. Bei der sich mit der Lenkstange mitbewegenden Anschlagfläche handelt es sich um die der Zahnstange zugewandte Fläche eines Kugelgelenks, welches die Zahnstange mit der Spurstange verbindet.
  • Von Nachteil bei den bekannten Lenkvorrichtungen mit einem elastischen Endanschlag ist es, dass es aufgrund deren Bauhöhe unter Beibehaltung des geforderten Lenkungshubs zu einer Verschiebung der Getriebe-/Motoreinheit des Fahrzeugs kommt. Diese Verschiebung kann Bauraumprobleme mit anderen Komponenten bewirken. Eine gewisse Bauraumhöhe lässt sich beim Dämpfungselement jedoch nicht vermeiden, da ansonsten die Dämpfungswirkung nicht eintritt.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lenkvorrichtung mit einem Endanschlag für ein Fahrzeug zu schaffen, wobei der Endanschlag bauraumoptimiert integriert werden soll.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
  • Dadurch, dass die Anschlagfläche durch eine Umfangsvergrößerung der Lenkstange gebildet ist und die Anschlagfläche der Lenkstange wenigstens um den Lenkungshub von den Enden der Lenkstange beabstandet ist, lässt sich der Endanschlag im Lenkungsgehäuse an einer Stelle ausbilden, an der dieser keine Bauraumprobleme mit anderen Komponenten der Lenkung bewirkt. Eine Verschiebung der Getriebe-/Motoreinheit in Axialrichtung der Lenkstange kann somit vermieden werden.
  • Durch die Verlagerung des Endanschlags von der Spurstange bzw. von den Enden der Lenkstange in Richtung auf einen mittleren Bereich der Lenkstange, kann der Endanschlag einfach, kostengünstig und insbesondere ohne Bauraumprobleme zu verursachen in das Lenkungsgehäuse integriert werden.
  • Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass der Abstand der auf der Lenkstange ausgebildeten Umfangsvergrößerung bzw. der Anschlagfläche von den Enden der Lenkstange wenigstens ein Viertel der Gesamtlänge der Lenkstange beträgt. Somit ist es möglich, den Endanschlag an einer besonders geeigneten Stelle im Lenkungsgehäuse auszubilden. Ausgehend von einer Neutralstellung der Lenkung, d. h. einer Stellung, in der das Fahrzeug geradeaus fahren würde entspricht der Abstand zwischen der Anschlagfläche und dem Endanschlag dem Lenkungshub (in eine Lenkrichtung).
  • Die Erfindung eignet sich in besonderer Weise für Lenkvorrichtungen, die als Zahnstangenelektrolenkungen ausgebildet sind. Vorteilhaft ist es dabei, wenn der Endanschlag im Lenkungsgehäuse zwischen einer Eingriffstelle eines Ritzels und einer Eingriffstelle einer Getriebestufe ausgebildet bzw. integriert ist.
  • Die Anschlagfläche auf der Zahnstange kann erfindungsgemäß zwischen einer Verzahnung für den Eingriff des Ritzels und einem Eingriffsbereich der Getriebestufe ausgebildet sein. Der Eingriffsbereich auf der Zahnstange, in den die Getriebestufe eingreift, kann beispielsweise als Schneckenwelle ausgebildet sein.
  • Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich in besonderer Weise für den Einsatz eines elastischen Endanschlags, da dieser bauraumneutral in das Lenkungsgehäuse integriert werden kann, ist hierauf jedoch nicht beschränkt. Vielmehr ist es ebenfalls möglich, den Endanschlag als harten Endanschlag auszubilden.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung mit einem elastischen Endanschlag kann auf eine Vielzahl von bekannten Endanschlägen zurückgegriffen werden. Hierzu wird beispielsweise auf die in der DE 10 2005 050 798 A1 beschriebenen Endanschläge verwiesen.
  • Die Umfangserweiterung auf der Zahnstange kann auf unterschiedliche Art und Weise hergestellt werden. Die die Anschlagfläche ausbildende Umfangserweiterung auf der Zahnstange kann beispielsweise aus einem Vollmaterial herausgearbeitet werden oder über Umformprozesse hergestellt sein.
  • Die Herstellung der Umfangsvergrößerung der Lenkstange kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass bei einer vorzugsweise zerspanenden Bearbeitung (Drehen oder dergleichen) der Lenkstange aus einem Vollmaterial ein vorzugsweise ringförmiger Überstand verbleibt.
  • Die Umfangserweiterung kann auch als separater Anschlagring ausgebildet sein, welcher über Befestigungselemente mit der Zahnstange verbunden ist.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der elastische Endanschlag als von dem Lenkungsgehäuse unabhängiges Bauteil ausgebildet und in dieses eingesetzt ist.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Anschlagfläche auf der Zahnstange lediglich mit einem im Lenkungsgehäuse integrierten Endanschlag zusammenwirkt, d. h. die Axialbewegung der Lenkstange und somit den Lenkungshub der Lenkung nur in eine Lenkrichtung begrenzt. Die Begrenzung des Lenkungshubs in die andere Lenkrichtung kann in herkömmlicher Art und Weise dadurch erfolgen, dass ein – vorzugsweise elastischer – Endanschlag in Reihe zwischen dem Lenkungsgehäuse und der Spurstange bzw. einem Kugelgelenk, welches die Spurstange mit der Lenkstange verbindet, ausgebildet ist. Vorzugsweise ist vorgesehen, an dem Ende der Lenkstange, an dem ein Ritzel auf die Zahnstange einwirkt, eine aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannte harte oder elastische Hubbegrenzung einzusetzen. Dieser Ausgestaltung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass es um Bauraumprobleme zu vermeiden, ausreichend sein kann, lediglich den Endanschlag bzw. die Anschlagfläche zu verlagern, welche an dem Ende der Lenkstange bzw. der Spurstange ausgebildet ist, in deren Bereich die Getriebestufe auf die Zahnstange einwirkt.
  • In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäße Lösung zur Begrenzung des Lenkungshubs in beide Lenkrichtungen eingesetzt bzw. verwendet wird. Hierzu kann für jede Lenkrichtung ein Endanschlag in das Lenkungsgehäuse eingesetzt werden, an welchem sich die erfindungsgemäße Anschlagfläche in Abhängigkeit der Lenkrichtung zur Begrenzung des Lenkungshubs anschlägt. Die Anschlagflächen können durch die gegenüberliegenden Stirnseiten der erfindungsgemäßen Umfangsvergrößerung gebildet sein. Alternativ dazu kann auch eine zweite Umfangvergrößerung ausgebildet sein, so dass jeweils eine Umfangsvergrößerung eine Anschlagfläche zur Begrenzung des Lenkhubs in eine Lenkrichtung realisiert.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den weiteren abhängigen Ansprüchen. Nachfolgend ist anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung prinzipmäßig dargestellt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Es zeigt:
  • 1 eine prinzipmäßige Darstellung einer Lenkvorrichtung für Fahrzeuge; und
  • 2 einen prinzipmäßigen Teilschnitt durch die erfindungsgemäße Lenkvorrichtung.
  • Ausführungsform(en) der Erfindung
  • Hilfskraftlenkungen sowie Servomotoren sind aus dem allgemeinen Stand der Technik hinlänglich bekannt, wozu beispielsweise auf die DE 44 35 848 A1 und die WO 98/22718 verwiesen wird.
  • Das allgemeine Funktionsprinzip von Endanschlägen, welche die Axialbewegung einer Lenkstange, beispielsweise einer Zahnstange, in beide Lenkrichtungen begrenzen sollen, ist aus der WO 03/029067 A1 bekannt, weshalb nachfolgend nur auf die für die Erfindung wesentlichen Merkmale näher eingegangen wird.
  • 1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau einer Zahnstangenelektrolenkung für ein Kraftfahrzeug. Hierauf ist die Erfindung selbstverständlich jedoch nicht begrenzt.
  • Die in 1 dargestellte Zahnstangenelektrolenkung weist unter anderem einen Sensor 1, eine ECU 2, einen Elektromotor 3, ein Lenkungsgehäuse 4, eine Getriebestufe 5, eine Lenkstange 6 und Spurstangen 7 auf. Diese Teile und deren Zusammenwirkung sind grundsätzlich bekannt. Im Ausführungsbeispiel ist die Lenkstange als Zahnstange 6 ausgebildet.
  • Die Spurstangen 7 sind in bekannter und nicht dargestellter Weise mit lenkbaren Rädern verbunden.
  • Über eine nicht dargestellte Lenkhandhabe wird in bekannter Weise eine Lenkbewegung auf die Zahnstange 6 übertragen. Die Übertragung der Lenkbewegung kann dabei über ein in 2 dargestelltes Ritzel 8 erfolgen. Die Lenkbewegung kann hydraulisch und/oder durch einen Elektromotor und ein Getriebe unterstützt werden.
  • Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich in besonderer Weise für den Einsatz bei einer elektromechanischen Lenkung, bei der die vom Fahrer eines Kraftfahrzeugs gewünschte Lenkbewegung durch einen Elektromotor und ein Getriebe unterstützt wird. Möglich ist auch der Einsatz der erfindungsgemäßen Lösung bei sogenannten ”steer-by-wire” Lenkvorrichtungen. Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich insbesondere zur Dämpfung hoher Massekräfte, wie sie bei Elektromotoren auftreten.
  • 2 zeigt einen Schnitt durch die für die Erfindung wesentlichen Teile der Lenkvorrichtung in einer Ausgestaltung als Zahnstangenelektrolenkung. Die Zahnstange 6 erstreckt sich axial beweglich bzw. verschieblich angeordnet in dem Lenkungsgehäuse 4, wobei die Axialbewegung in beide Lenkrichtungen durch jeweils einen elastischen Endanschlag 9, 10 begrenzt wird. Zur Begrenzung eines Lenkungshubs wirkt jeweils eine sich mit der Zahnstange 6 mitbewegende Anschlagfläche 11, 12 mit einem der im Lenkungsgehäuse 4 ausgebildeten Endanschläge 9, 10 zusammen.
  • Die Endanschläge 9, 10 sind aus Übersichtlichkeitsgründen in 2 vergrößert dargestellt.
  • An dem Ende der Zahnstange 6, an dem das Ritzel 8 auf die Zahnstange 6 einwirkt, ist eine aus dem herkömmlichen Stand der Technik bekannte Kombination aus Anschlagfläche 11 und Endanschlag 9 ausgebildet. Dabei wird die Anschlagfläche 11 durch ein Kugelgelenk 13 ausgebildet, welches das Ende der Zahnstange 6 mit der Spurstange 7 verbindet. Der zugeordnete Endanschlag 9 ist in bekannter Weise so in das Lenkungsgehäuse 4 eingesetzt, dass sich die Anschlagfläche 11 des Kugelgelenks 13 bei Erreichen des maximalen Lenkhubs daran anschlägt.
  • Die zur Begrenzung des Lenkungshubs in die andere Lenkrichtung vorgesehene Kombination aus Anschlagfläche 12 und Endanschlag 10 ist nach der erfindungsgemäßen Lösung ausgebildet. Dabei wird die Anschlagfläche 12 durch eine Umfangsvergrößerung 19 der Zahnstange 6 gebildet, wobei die Anschlagfläche 12 der Zahnstange 6 wenigstens um den Lenkungshub von den Enden der Zahnstange 6 beabstandet ist.
  • Wie sich aus 2 ergibt, ist die durch die Umfangsvergrößerung 19 gebildete Anschlagfläche 12 auf der Zahnstange 6 im Ausführungsbeispiel deutlich weiter von den Enden beabstandet als einen Lenkungshub. Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Anschlagfläche 12 auf der Zahnstange 6 zwischen einer Verzahnung 14 für den Eingriff des Ritzels 8 und einem Eingriffsbereich 15 für den Eingriff der Getriebestufe 5 ausgebildet ist. Der Eingriffsbereich 15 der Getriebestufe ist dabei als Schneckenwelle ausgebildet.
  • Der mit der Anschlagfläche 12 zusammenwirkende Endanschlag 10 ist, wie sich ebenfalls aus 2 ergibt, im Lenkungsgehäuse 4 zwischen der Verzahnung 14 bzw. der Eingriffstelle 8a des Ritzels 8 und dem Eingriffsbereich 15 bzw. der Eingriffsteile 5a der Getriebestufe 5 ausgebildet.
  • Bei einer Auslenkung derart, dass sich die Zahnstange 6 in Richtung auf den Endanschlag 10 bewegt, wird die Begrenzung des Lenkungshubs durch eine Kontaktierung bzw. ein Anschlagen der Anschlagfläche 12 an dem Endanschlag 10 sichergestellt.
  • Die Anschlagfläche 12 kann in beliebiger Art und Weise ausgebildet sein. Im Ausführungsbeispiel ist die Anschlagsfläche 12 durch die Stirnseite einer ringförmigen Umfangsvergrößerung 19 ausgebildet. Des weiteren ist im Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die Umfangsvergrößerung 19 mit der Zahnstange 6 einstückig ausgebildet ist. Alternativ dazu kann die Umfangsvergrößerung 19 jedoch auch als von der Zahnstange 6 separates Teil ausgebildet und über Befestigungs- oder Sicherungselemente mit dieser verbunden sein (nicht dargestellt).
  • Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass sowohl der Endanschlag 9 als auch der Endanschlag 10 miteinander identisch als elastische Endanschläge ausgebildet sind. Grundsätzlich können die Endanschläge 9, 10 auch als harte Endanschläge ausgebildet sein bzw. lediglich einer der Endanschläge 9, 10 kann als elastischer Endanschlag ausgebildet sein. Erfindungsgemäß ist es zur Vermeidung von Geräuschen jedoch vorteilhaft, wenn beide Endanschläge 9, 10 elastisch ausgebildet sind.
  • Die Befestigung der elastischen Endanschläge 9, 10 in dem Lenkungsgehäuse 4 kann in bekannter Art und Weise erfolgen.
  • Die im Ausführungsbeispiel dargestellten elastischen Endanschläge 9, 10 weisen ein ringförmiges Dämpfungselement 16 auf. Das Dämpfungselement 16 ist im Ausführungsbeispiel als elastisches Material ausgebildet bzw. weist ein elastisches Material auf, bei dem es sich vorzugsweise um ein Elastomer oder einen Gummi handelt. Im Ausführungsbeispiel ist zudem vorgesehen, dass die Dämpfungselemente 16 an beiden Stirnseiten mit einem Verstärkungsring 17 aus einem nicht elastischen Material oder einem Material mit einer geringeren Elastizität versehen sind. Im Ausführungsbeispiel ist der Verstärkungsring als Metallring 17 ausgebildet.
  • Im Ausführungsbeispiel ist zudem vorgesehen, dass beide Endanschläge 9, 10, alternativ auch nur einer oder keiner der Endanschläge 9, 10, als von dem Lenkungsgehäuse 4 unabhängiges Bauteil ausgebildet und in dieses eingesetzt sind.
  • Wie sich ferner aus 2 ergibt, ist der elastische Endanschlag 10 mit seiner von der Anschlagfläche 12 abgewandten Stirnseite 10a an einem Gehäusevorsprung bzw. einem Absatz 18 des Lenkungsgehäuses 4 angeordnet, so dass ein Kraftfluss beim Anschlagen der Anschlagfläche 12 an dem elastischen Endanschlag 10 in das Lenkungsgehäuse 4 übertragbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung verringert den Lenkungsaufbau in die mit dem Pfeil Y (2) dargestellte Richtung und vermeidet somit eine Verschiebung der Getriebe-/Motoreinheit.
  • Der Einsatz des erfindungsgemäßen Endanschlags 10 ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform begrenzt, vielmehr kann der erfindungsgemäße Endanschlag 10 auch bei konstruktiv anderem Aufbau eingesetzt werden. Des weiteren ist die erfindungsgemäße Lösung nicht auf Kraftfahrzeuge beschränkt, sondern kann auch bei Nutzfahrzeugen oder dergleichen eingesetzt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005050798 A1 [0002, 0017]
    • - JP 08133102 A [0006]
    • - JP 2004-232714 A [0006]
    • - EP 1500573 A1 [0007]
    • - DE 4435848 A1 [0028]
    • - WO 98/22718 [0028]
    • - WO 03/029067 A1 [0029]

Claims (14)

  1. Lenkvorrichtung für Fahrzeuge mit einem Lenkungsgehäuse, in welchem eine Lenkstange verschieblich angeordnet ist, wobei die Lenkstange an ihren Enden über Gelenke und Spurstangen mit lenkbaren Rädern verbunden ist, und wobei zur Begrenzung eines Lenkungshubs für jede Lenkrichtung jeweils eine sich mit der Lenkstange mitbewegende Anschlagfläche mit einem im Lenkungsgehäuse ausgebildeten Endanschlag zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche (12) durch eine Umfangsvergrößerung (19) der Lenkstange (6) gebildet ist, wobei die Anschlagfläche (12) der Lenkstange (6) wenigstens um den Lenkungshub von den Enden der Lenkstange (6) beabstandet ist.
  2. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der auf der Lenkstange (6) ausgebildeten Anschlagfläche (12) von den Enden der Lenkstange (6) wenigstens ein Viertel der Gesamtlänge der Lenkstange (6) beträgt.
  3. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkvorrichtung als Zahnstangenelektrolenkung ausgebildet ist.
  4. Lenkvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkstange eine Zahnstange (6) ist, auf welche ein Ritzel (8) und eine von einem Elektromotor (3) getriebene Getriebestufe (5) einwirkt.
  5. Lenkvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Endanschlag (10) im Lenkungsgehäuse (4) zwischen einer Eingriffstelle (8a) des Ritzels (8) und einer Eingriffstelle (5a) der Getriebestufe (5) ausgebildet ist.
  6. Lenkvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche (12) auf der Zahnstange (6) zwischen einer Verzahnung (14) für den Eingriff des Ritzels (8) und einem Eingriffsbereich (15) der Getriebestufe (5) ausgebildet ist.
  7. Lenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsvergrößerung (19) durch einen Überstand gebildet ist, der bei einer Herstellung der Lenkstange (6) aus einem Vollmaterial verblieben ist.
  8. Lenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsvergrößerung (19) durch einen Umformprozess der Zahnstange (6) hergestellt ist.
  9. Lenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsvergrößerung (19) als Anschlagring ausgebildet ist, welcher über Befestigungselemente mit der Zahnstange (6) verbunden ist.
  10. Lenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Endanschlag (10) als elastischer Endanschlag ausgebildet ist.
  11. Lenkvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Endanschlag (10) wenigstens ein ringförmiges Dämpfungselement (16) aufweist, welches wenigstens an seiner der Anschlagfläche (12) zugewandten Stirnseite mit einem Verstärkungsring (17) aus einem nicht elastischen Material oder einem Material mit einer geringen Elastizität versehen ist.
  12. Lenkvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsring (17) ein Metallring ist.
  13. Lenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Endanschlag (10) als von dem Lenkungsgehäuse (4) unabhängiges Bauteil ausgebildet und in dieses eingesetzt ist.
  14. Lenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Endanschlag (10) mit seiner von der Anschlagfläche (12) abgewandten Stirnseite (10a) an einem Absatz (18) des Lenkungsgehäuses (4) angeordnet ist, so dass beim Anschlagen der Anschlagfläche (12) an dem elastischen Endanschlag (10) ein Kraftfluss in das Lenkungsgehäuse (4) übertragbar ist.
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