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DE102008000313A1 - Überlagerungslenkung - Google Patents

Überlagerungslenkung Download PDF

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DE102008000313A1
DE102008000313A1 DE200810000313 DE102008000313A DE102008000313A1 DE 102008000313 A1 DE102008000313 A1 DE 102008000313A1 DE 200810000313 DE200810000313 DE 200810000313 DE 102008000313 A DE102008000313 A DE 102008000313A DE 102008000313 A1 DE102008000313 A1 DE 102008000313A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering system
input shaft
transmission input
rotation angle
angle sensor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200810000313
Other languages
English (en)
Inventor
Jürgen HÖRSCH
Arthur Rupp
Achim Domhan
Wolfgang Runge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Automotive Steering GmbH
Original Assignee
ZF Lenksysteme GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by ZF Lenksysteme GmbH filed Critical ZF Lenksysteme GmbH
Priority to DE200810000313 priority Critical patent/DE102008000313A1/de
Publication of DE102008000313A1 publication Critical patent/DE102008000313A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/008Changing the transfer ratio between the steering wheel and the steering gear by variable supply of energy, e.g. by using a superposition gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/04Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear
    • B62D5/0403Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by constructional features, e.g. common housing for motor and gear box
    • B62D5/0406Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by constructional features, e.g. common housing for motor and gear box including housing for electronic control unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Überlagerungslenkung (1) für ein Fahrzeug, insbesondere für eine Servo- oder Hilfskraftlenkung eines Kraftfahrzeugs, mit einem eine erste Getriebeeingangswelle (2) und eine zweite Getriebeeingangswelle (3) aufweisenden Überlagerungsgetriebe (4) zur Überlagerung der an beiden Getriebeeingangswellen (2, 3) auftretenden Drehwinkeln auf eine Getriebeausgangswelle (5) des Überlagerungsgetriebes (4), wobei die erste Getriebeeingangswelle (2) mit einer Lenkhandhabe (6) wirkverbunden ist und die zweite Getriebeeingangswelle (3) mit einem Servomotor (7) wirkverbunden ist, und mit einer Verriegelungseinrichtung (8) zur formschlüssigen oder kraftschlüssigen, lösbaren Festlegung der zweiten Getriebeeingangswelle (3) an einem karosseriefesten Gehäuse (9) der Überlagerungslenkung (1) und mit einem Drehwinkelsensor (10) zur Messung des Drehwinkels einer der Wellen (2, 3, 5) des Überlagerungsgetriebes (4) oder der Rotorlage eines Rotors (13) des Servomotors (7). Um eine einfach zu montierende Überlagerungslenkung anzugeben, ist vorgesehen, dass axial zwischen zwei Radiallagern (11, 12) für die zweite Getriebeeingangswelle (3) der Rotor (13) des Servomotors (7), der Drehwinkelsensor (10) und die Verriegelungseinrichtung (8) angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Überlagerungslenkung für ein Fahrzeug, insbesondere für eine Servo- oder Hilfskraftlenkung eines Kraftfahrzeugs, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Überlagerungslenkungen sind bekannt und zeichnen sich dadurch aus, dass dem von einem Fahrer an einer Lenkhandhabe gewählten Lenkwinkel bei Bedarf ein weiterer Drehwinkel durch einen Aktuator überlagert werden kann. Der Zusätzliche Drehwinkel wird durch eine elektronische Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung (ESP-Regler) gesteuert und dient zur Erhöhung der Fahrstabilität des Fahrzeugs oder zu sonstigen Zwecken. Beispielsweise wird hierfür ein Überlagerungsgetriebe, das als Planetenradgetriebe, wie es in der DE 101 59 800 A1 oder als Wellgetriebe (harmonic.drive), wie es in der US 6 938 724 B1 offenbart ist, herangezogen.
  • Die Übersetzung einer Servo- oder Hilfskraftlenkung mit Überlagerungsfunktion setzt sich aus den Übersetzungen eines Lenkgetriebes und des Überlagerungsgetriebes zusammen. Ein Überlagerungsgetriebe weist zu diesem Zweck eine erste Getriebeeingangswelle und eine zweite Getriebeeingangswelle auf und überlagert die an den Getriebeeingangswellen auftretenden Drehwinkel auf eine Getriebeausgangswelle, die mit einem Lenkgetriebe und lenkbaren Rädern des Fahrzeugs wirkverbunden ist. Die erste Getriebeeingangswelle oder die Getriebeausgangswelle können drehfest mit der Lenkhandhabe verbunden sein.
  • Soll die Übersetzung beispielsweise aus fahrdynamischen Gründen geändert werden, wird im Fall eines Planetenradgetriebes als Überlagerungsgetriebe der Käfig über einen elektrischen Servomotor angetrieben. Bei einem Well- oder Pulsatorgetriebe wird ein exzentrischer Antriebskern des Wellgetriebes durch einen elektrischen Servomotor in Drehung versetzt, wodurch beispielsweise eine Relativverdrehung der Getriebeausgangswelle zu der ersten Getriebeeingangswelle resultiert.
  • Die Drehbewegung der Getriebeausgangswelle oder der zweiten Getriebeeingangswelle wird von einem Drehwinkelsensor gemessen und von einer Steuer- und/oder Regelungseinrichtung erfasst, die den elektrischen Servomotor ansteuert.
  • Um bei abgeschaltetem Servomotor, etwa bei Ausfall dessen Energieversorgung eine feste Übersetzung zu realisieren und nicht den an einer Lenkhandhabe durch den Fahrer auf die erste Getriebeeingangswelle eingegebenen Soll-Lenkwinkel durch einen Leerlauf der mit dem Servomotor wirkverbundenen zweiten Getriebeeingangswelle zu kompensieren, ist es zwingend erforderlich, die zweite Getriebeeingangswelle und damit in der Regel eine Motorwelle des Servomotors, am Drehen zu hindern. Dazu ist in der Regel eine elektromechanische Verriegelungseinrichtung vorgesehen.
  • Die bekannten Überlagerungslenkungen sind aufwändig zu montieren, da ihre Gehäuse vielgliedrig sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach zu montierende Überlagerungslenkung anzugeben.
  • Die Aufgabe wird mit einer Überlagerungslenkung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Dadurch dass axial zwischen zwei Radiallagern für die zweite Getriebeeingangswelle sowohl ein Rotor des elektrischen Servomotors als auch ein Drehwinkelsensor und die Verriegelungseinrichtung angeordnet sind, sind mit Ausnahme des Überlagerungsgetriebes alle Komponenten der Überlagerungslenkung auf einer Strecke der zweiten Getriebeeingangswelle zusammengefasst und können einfach montiert und justiert werden.
  • Bevorzugte Ausführungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Zur weiteren Vereinfachung der Montage trägt bei, dass ein Gehäuse für den Servomotor im axialen Bereich zwischen den Radiallagern, also im Bereich in dem der Rotor, der Drehwinkelsensor und die Verriegelungseinrichtung angeordnet sind, einteilig gebildet ist.
  • Das Gehäuse weist bevorzugt eine radiale Öffnung auf, durch die ein Anschlusskabel für den Drehwinkelsensor und/oder ein Anschlusskabel für die Phasen des Servomotors und/oder ein Anschlusskabel für die Verriegelungseinrichtung geführt ist. Die Anschlusskabel können auch zu einem Kabelbaum zusammengefasst sein und in einem gemeinsamen Stecker oder in mehrere Stecker außerhalb des Gehäuses münden. Die Anschlusskabel können auch in einen gemeinsamen Einschubstecker münden, der vorzugsweise gleichzeitig eine Abdichtfunktion für die radiale Öffnung verwirklicht.
  • In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Drehwinkelsensor als Index-Sensor ausgebildet und tastet eine Mittellage der Getriebeeingangswelle ab, wobei er radial von dem Gehäuse auf die Getriebeausgangswelle und eine daran angebrachte Index-Marke gerichtet sein kann. Die Index-Marke kann eine optische Marke in Form von Zähnen, Kerben, Lochungen und dergleichen sein. Es kann auch zweckmäßig sein, solch eine Marke als feldverändernde Marke, die ein magnetisches oder elektromagnetisches Feld eines mit einem Hilfsfeld versehenen Sensors verändert, auszubilden. Es kann auch zweckmäßig sein, die Index-Marke als felderzeugende Marke, die induktiv ein elektromagnetisches Feld erzeugt, oder ein Magnetfeld erzeugt, auszubilden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Index-Marke als Längsnut auf einer Oberfläche einer Welle der Überlagerungslenkung oder einem damit drehfest verbundenen Träger ausgebildet.
  • Es kann auch zweckmäßig sein, den Drehwinkelsensor so anzuordnen, dass er radial von der Getriebeausgangswelle weggerichtet auf eine Index-Marke gerichtet ist. Der Index-Sensor kann auch axial von dem Überlagerungsgetriebe auf eine Index-Marke gerichtet sein oder axial von dem Servomotor weg auf eine Index-Marke gerichtet sein. Die Index-Marke ist dabei vorzugsweise drehfest mit der Getriebeausgangswelle verbunden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnung gezeigt. In der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine schematische Ansicht mit Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Überlagerungslenkung.
  • In 1 ist in einer schematischen Ansicht und einem Längsschnitt eine Überlagerungslenkung 1 für ein Fahrzeug gezeigt. Die Überlagerungslenkung 1 ist als elektrische Überlagerungslenkung aus einem Überlagerungetriebe 4 gebildet, das eine erste Getriebeeingangswelle 2 und eine zweite Getriebeeingangswelle 3 aufweist. Die erste Getriebeeingangswelle 2 ist drehfest mit einer Lenkhandhabe 6 verbunden, die als Lenkrad gebildet ist. Die zweite Getriebeeingangswelle 3 ist drehfest mit einer Hohlwelle 17 eines elektrischen Servomotors 7 verbunden. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Überlagerungsgetriebe 4 als Wellgetriebe 18 gebildet, wobei die zweite Getriebeeingangswelle 3 durch die Hohlwelle 17 gebildet wird, auf der Rotormagnete 19 eines Rotors 13 des Servomotors 7 festgelegt sind. Die Hohlwelle 17 ist einstückig mit einem exzentrischen Antriebskern 20 des Wellgetriebes 18 gebildet.
  • Um den ellipsenförmigen Umfang des exzentrischen Antriebskerns 20 ist ein flexibles Kugellager 21 aufgezogen.
  • Der exzentrische Antriebskern 20 greift mit seiner axialen Erstreckung in eine aus elastischem Stahlblech gebildeten, topfförmigen, radialflexiblen Abrollbuchse 22 ein. Die radialflexible Abrollbuchse 22 weist eine Außenmantelfläche 23 auf, die im axialen Bereich des Kugellagers 21 eine Außenverzahnung trägt. Diese Außenverzahnung greift unter Wirkung der ellipsenförmigen Aufweitung der radialflexiblen Abrollbuchse 22 mit zwei Umfangsabschnitten in eine Innenverzahnung an einer zylindrischen Stützfläche 24 eines drehfest mit einer Getriebeausgangswelle 5 des Wellgetriebes 18 verbundenen Stützring 25 ein.
  • Der innenverzahnte Stützring 25 weist eine größere Zähnezahl als die radialflexible Abrollbuchse 22 auf, wodurch eine Verdrehung des Stützringes 25 und damit der Getriebeausgangswelle 5 relativ zu der ersten Getriebeeingangswelle 2 pro Umdrehung des exzentrischen Antriebskerns 20 um die Differenz der Zähnezahl erfolgt.
  • Somit ist durch den Servomotor 7 eine Winkelüberlagerung, die insbesondere von Fahrt- und Fahrzeugparametern abhängig sein kann, durchführbar.
  • An einer Außenmantelfläche des Stützringes 18 ist eine Index-Marke 26 eines als Index-Sensor 27 gebildeten Drehwinkelsensors eingelassen. Der Index-Sensor 27 ist integraler Bestandteil eines Einschubsteckers 16, der radial in eine Öffnung 15 eines Gehäuses 14 des Servomotors 7 dichtend eingelassen ist. Das Gehäuse 14 ist an einem karosseriefesten Gehäuse 9 festgelegt.
  • Um bei einer Fehlfunktion oder bei einem Ausfall des Servomotors 7 zu verhindern, dass die zweite Getriebeeingangswelle 3 dreht und somit eine Übertragung eines Drehwinkels der ersten Getriebeeingangswelle 2 und der Lenkhandhabe 6 über die radialflexible Abrollbuchse 22 auf den Stützring 25 und die Getriebeausgangswelle 5 gänzlich unmöglich gemacht und das Fahrzeug nicht steuerbar ist, ist eine elektromagnetische Verriegelungseinrichtung 8 zur formschlüssigen, lösbaren Festlegung der zweiten Getriebeeingangswelle 3 und einem mit dieser drehfest verbunden Ring 28 der Verriegelungseinrichtung 8 durch ein Sperrelement 29 an dem Gehäuse 14 vorgesehen.
  • Die zweite Getriebeeingangswelle 3 oder Hohlwelle 17 ist mit je einem Radiallager 11,12 in dem Gehäuse 14 gelagert. In dem axialen Bereich A der zweiten Getriebeeingangswelle 3 zwischen den beiden Radiallagern 11,12 sind die Verriegelungseinrichtung 8, ein Drehwinkelsensor 10 und der Rotor 13 des Servomotors 7 angeordnet. Alle Anschlusskabel für die Phasen des Servomotors 7, für die Stromversorgung der Verriegelungseinrichtung 8 und für die Stromversorgung und Signalleitung des Drehwinkelsensors 10 sind in dem Einschubstecker 16 zusammengefaßt. Das Gehäuse 14 ist in diesem axialen Bereich A einteilig gebildet.
  • 1
    Überlagerungslenkung
    2
    Getriebeeingangswelle, erste
    3
    Getriebeeingangswelle, zweite
    4
    Überlagerungsgetriebe
    5
    Getriebeausgangswelle
    6
    Lenkhandhabe
    7
    Servomotor
    8
    Verriegelungseinrichtung
    9
    Gehäuse
    10
    Drehwinkelsensor
    11
    Radiallager
    12
    Radiallager
    13
    Rotor
    14
    Gehäuse
    15
    Öffnung, radial
    16
    Einschubstecker
    17
    Hohlwelle
    18
    Wellgetriebe
    19
    Rotormagnet
    20
    Antriebskern, exzentrisch
    21
    Kugellager, flexibel
    22
    Abrollbuchse, radialflexibel
    23
    Außenmantelfläche
    24
    Stützfläche, zylindrisch
    25
    Stützring
    26
    Index-Marke
    26 27
    Index-Sensor
    28
    Ring
    1. 29
    Sperrelement
    A
    Bereich, axial
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10159800 A1 [0002]
    • - US 6938724 B1 [0002]

Claims (13)

  1. Überlagerungslenkung für ein Fahrzeug, insbesondere für eine Servo- oder Hilfskraftlenkung eines Kraftfahrzeugs, mit einem, eine erste Getriebeeingangswelle (2) und eine zweite Getriebeeingangswelle (3) aufweisenden Überlagerungsgetriebe (4) zur Überlagerung der an beiden Getriebeeingangswellen (2, 3) auftretenden Drehwinkeln auf eine Getriebeausgangswelle (5) des Überlagerungsgetriebes (4), wobei die erste Getriebeeingangswelle (2) mit einer Lenkhandhabe (6) wirkverbunden ist und die zweite Getriebeeingangswelle (3) mit einem Servomotor (7) wirkverbunden ist, und mit einer Verriegelungseinrichtung (8) zur formschlüssigen oder kraftschlüssigen, lösbaren Festlegung der zweiten Getriebeeingangswelle (3) an einem karosseriefesten Gehäuse (9) der Überlagerungslenkung (1) und mit einem Drehwinkelsensor (10) zur Messung des Drehwinkels einer der Wellen (2, 3, 5) des Überlagerungsgetriebes (4) oder der Rotorlage eines Rotors (13) des Servomotors (7) dadurch gekennzeichnet, dass axial zwischen zwei Radiallagern (11, 12) für die zweite Getriebeeingangswelle (3) der Rotor (13) des Servomotor (7), der Drehwinkelsensor (10) und die Verriegelungseinrichtung (8) angeordnet sind.
  2. Überlagerungslenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse (14) für den Servomotor (7) im axialen Bereich (A) zwischen den Radiallagern (11, 12) einteilig gebildet ist.
  3. Überlagerungslenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlusskabel für den Drehwinkelsensor (10) und/oder ein Anschlusskabel für den Servomotor (7) und/oder ein Anschlusskabel für die Verriegelungseinrichtung (8) durch eine radiale Öffnung (15) aus dem Gehäuse (14) geführt ist.
  4. Überlagerungslenkung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlusskabel für den Drehwinkelsensor (10) und ein Anschlusskabel für den Servomotor (7) und ein Anschlußkabel für die Verriegelungseinrichtung (8) zu einem Kabelbaum zusammengefasst sind und durch eine radiale Öffnung (15) aus dem Gehäuse (14) geführt sind.
  5. Überlagerungslenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einschubstecker (16) den Drehwinkelsensor (10) und dessen Anschlusskabel zusammenfasst.
  6. Überlagerungslenkung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Einschubstecker (16) das Anschlußkabel für die Phasen des Servomotors (7) angeordnet ist.
  7. Überlagerungslenkung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Einschubstecker (16) das Anschlusskabel für die Verriegelungseinrichtung (8) angeordnet ist.
  8. Überlagerungslenkung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Öffnung (15) abgedichtet ist.
  9. Überlagerungslenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkelsensor (10) ein Index-Sensor (27) ist, der radial von dem Gehäuse (14) auf die Getriebeausgangswelle (5) gerichtet ist.
  10. Überlagerungslenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkelsensor (10) ein Index-Sensor (27) ist, der radial von der Getriebeausgangswelle (5) weg auf eine Index-Marke (26) gerichtet ist.
  11. Überlagerungslenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkelsensor (10) ein Index-Sensor (27) ist, der axial von dem Überlagerungsgetriebe (4) auf eine Index-Marke (26) gerichtet ist.
  12. Überlagerungslenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkelsensor (10) ein Index-Sensor (27) ist, der axial von dem Servomotor (7) auf eine Index-Marke (26) gerichtet ist.
  13. Überlagerungslenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Index-Marke (26) drehfest mit der Getriebeausgangswelle (5) verbunden ist.
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