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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Knieairbagvorrichtung.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Die
Japanische Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2002-37003 (
JP-A-2002-37003 )
beschreibt eine Knieairbagvorrichtung, die ein Airbagmodul hat,
das an einem Säulenrohr im Inneren einer Säulenabdeckung
fixiert ist, die eine Lenksäule abdeckt. Airbagtüren
sind in zwei Abschnitten (rechter und linker Abschnitt) der Säulenabdeckung
vorgesehen. Wenn sich ein Knieairbag entfaltet, reißen
Reißabschnitte, und somit werden die Airbagtüren
zu der rechten und linken Seite geöffnet. Als eine Folge
werden zwei Öffnungen (eine rechte und eine linke Öffnung)
in der Säulenabdeckung ausgebildet, und der Knieairbag
breitet sich durch die Öffnungen radial um die Lenksäule
herum aus, das heißt zu Bereichen an der rechten und linken
Seite der Lenksäule.
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Jedoch
ist es in der vorstehend beschrieben herkömmlichen Knieairbagvorrichtung
schwierig, den Knieairbag schnell zu den Bereichen an der rechten und
linken Seite der Lenksäule zu entfalten, während Anforderungen
hinsichtlich der Steifigkeit, des Gebrauchswerts, der Kosten und
des Gewichts der Lenksäule, und einer Leichtigkeit des
Montierens der Säulenabdeckung erfüllt sind.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung verbessert die Leistung des Zurückhaltens von
Knien eines Insassen durch schnelles Entfalten eins Knieairbags
zu Bereichen an einer rechten und linken Seite einer Säulenabdeckung
vor den Knien des Insassen, während Anforderungen hinsichtlich
Steifigkeit und dergleichen der Lenksäule erfüllt
sind.
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Ein
erster Aspekt der Erfindung bezieht sich auf eine Knieairbagvorrichtung
die Folgendes hat: einen Knieairbag, der in einem gefalteten Zustand
im Inneren einer Säulenabdeckung angeordnet ist, die eine
Lenksäule abdeckt, wobei, wenn der Knieairbag ein Gas aufnimmt,
der Knieairbag befüllt und von einer Innenseite der Säulenabdeckung
zu Knien eines Insassen entfaltet wird; einen Deckel, der in der
Säulenabdeckung vorgesehen ist und der eine Öffnung abdeckt,
durch die sich der Knieairbag ausbreitet, wobei, wenn der Deckel
durch einen Entfaltungsdruck des Knieairbags geöffnet wird,
die Öffnung ausgebildet wird, um sich in einen unteren Wandabschnitt
und in einen rechten und einen linken Seitenwandabschnitt der Säulenabdeckung
zu erstrecken; und einen Öffnungsumfangregulationsabschnitt,
der einen Öffnungsumfang des Deckels reguliert.
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In
der Knieairbagvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt,
wenn der Deckel, der in der Säulenabdeckung vorgesehen
ist, die die Lenksäule abdeckt, durch den Entfaltungsdruck
des Knieairbags geöffnet wird, wird die Öffnung,
durch die sich der Knieairbag ausbreitet, ausgebildet, um sich in
dem unteren Wandabschnitt und dem rechten und linken Seitenwandabschnitt
der Säulenabdeckung zu erstrecken. Zu dieser Zeit reguliert
der Öffnungsumfangregulationsabschnitt den Öffnungsumfang
des Deckels. Deshalb wird der Knieairbag zu Bereichen an einer rechten
und linken Seite der Säulenabdeckung entlang Seitenkantenabschnitten
der Säulenabdeckung entfaltet, die Seitenabschnitte der Öffnung
in den Seitenwandabschnitten der Säulenabdeckung definieren. Deshalb
ist es möglich, die Leistung des Zurückhaltens
der Knie des Insassen durch schnelles Entfalten des Knieairbags
zu den Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung
vor den Knien des Insassen zu verbessern.
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In
dem ersten Aspekt kann ein Gelenkabschnitt in einem ersten Endabschnitt
des Deckels in einer Axialrichtung der Lenksäule vorgesehen
sein; der Gelenkabschnitt kann den Deckel abstützen, wenn
der Deckel geöffnet wird; und der Öffnungsumfangregulationsabschnitt
kann in einem zweiten Endabschnitt des Deckels vorgesehen sein,
der entgegengesetzt zu dem ersten Endabschnitt ist.
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Gemäß dem
zuvor beschriebenen Aspekt ist der Gelenkabschnitt in dem ersten
Endabschnitt des Deckels in der Axialrichtung der Lenksäule
vorgesehen. Der Gelenkabschnitt stützt den Deckel ab, wenn der
Deckel geöffnet wird. Der Öffnungsumfangregulationsabschnitt
ist in einem zweiten Endabschnitt des Deckels vorgesehen, der entgegengesetzt
zu dem ersten Endabschnitt ist. Deshalb, wenn der Knieairbag befüllt
wird und sich entfaltet, schwenkt der Deckel um den Gelenkabschnitt,
bis der Deckel eine Entfaltungsposition erreicht, die durch den Öffnungsumfangregulationsabschnitt
reguliert ist. Somit wird der Knieairbag zu den Bereichen an der
rechten und der linken Seite der Säulenabdeckung entlang den
Seitenkantenabschnitten entfaltet, die die Seitenabschnitte der Öffnung
definieren. Deshalb ist es möglich, den Knieairbag schnell
zu den Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung unter
Verwendung des einfachen Aufbaus zu entfalten.
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In
dem vorstehend beschriebenen Aspekt kann der Öffnungsumfangregulationsabschnitt
in jedem von beiden Endabschnitten des Deckels in einer Axialrichtung
der Lenksäule vorgesehen sein.
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Gemäß dem
vorstehend beschriebenen Aspekt ist der Öffnungsumfangregulationsabschnitt
in jedem von beiden Endabschnitten in der Axialrichtung der Lenksäule
vorgesehen. Deshalb, wenn der Knieairbag befüllt wird und
sich entfaltet, wird der Deckel nach unten zu der Entfaltungsposition
bewegt, die durch den Öffnungsumfangregulationsabschnitt reguliert
ist, und somit ist der Deckel geöffnet. Demzufolge ist
eine größere Öffnung in jedem Seitenwandabschnitt
der Säulenabdeckung ausgebildet. Somit ist es möglich,
den Knieairbag schnell zu den Bereichen an der rechten und linken
Seite der Säulenabdeckung entlang den Seitenkantenabschnitten zu
entfalten, die die Seitenabschnitte der Öffnung definieren.
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In
dem vorstehend beschriebenen Aspekt kann der Deckel einstückig
mit der Säulenabdeckung ausgebildet sein.
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Gemäß dem
vorstehend beschriebenen Aspekt ist der Deckel einstückig
mit der Säulenabdeckung ausgebildet. Wenn der Knieairbag
befüllt wird und sich entfaltet, reißt ein Reißabschnitt
um den Deckel herum, und der Deckel wird geöffnet. Als
eine Folge ist die Öffnung, durch die sich der Knieairbag ausbreitet,
ausgebildet, um sich in dem unteren Wandabschnitt und in dem rechten
und linken Seitenwandabschnitt der Säulenabdeckung zu erstrecken. Somit
ist es möglich, den Knieairbag schnell zu den Bereichen
an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung zu
entfalten, während die Kosten und das Gewicht von jedem
Bauteil von den Bauteilen Säulenabdeckung und Deckel verringert
sind.
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In
dem vorstehend beschriebenen Aspekt kann der Deckel separat von
der Säulenabdeckung ausgebildet sein. Der Deckel kann angeordnet
sein, um die Öffnung abzudecken.
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Gemäß dem
vorstehend beschriebenen Aspekt ist der Deckel separat von der Säulenabdeckung ausgebildet.
Der Deckel ist angeordnet, um die Öffnung zu bedecken,
durch die sich der Knieairbag hindurch ausbreitet. Deshalb wird
der Deckel leicht durch den Entfaltungsdruck des Knieairbags geöffnet.
Somit wird der Deckel stabil geöffnet.
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In
dem vorstehend beschriebenen Aspekt können der rechte und
linke Seitenabschnitt des Deckels von Seitenkantenabschnitten der
Säulenabdeckung entfernt sein, die Seitenabschnitte der Öffnung in
den Seitenwandabschnitten der Säulenabdeckung definieren.
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Gemäß dem
vorstehend beschriebenen Aspekt sind der rechte und linke Seitenabschnitt
des Deckels von den Seitenkantenabschnitten der Säulenabdeckung
entfernt, die die Seitenabschnitte der Öffnung in den Seitenwandabschnitten
der Säulenabdeckung definieren. Deshalb, wenn der Entfaltungsdruck
des Airbags auf den Deckel aufgebracht wird, werden die Seitenabschnitte
des Deckels leicht von den Seitenkantenabschnitten entfernt, die
die Seitenabschnitte der Öffnung in den Seitenwandabschnitten
der Säulenabdeckung definieren. Deshalb, wenn der Knieairbag
befüllt wird und sich entfaltet, wird die Öffnung,
durch die sich der Knieairbag ausbreitet, ausgebildet, um sich in
dem unteren Wandabschnitt und dem rechten und linken Seitenabschnitt
der Säulenabdeckung zu erstrecken.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Das
Vorstehende und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden offensichtlich von der folgenden Beschreibung von beispielhaften
Ausführungsformen mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen,
wobei gleiche Bezugszeichen verwendet werden, um gleiche Bauteile
darzustellen, und wobei:
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1 eine
Seitenansicht einer Knieairbagvorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform ist,
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2 eine
Querschnittsansicht der Knieairbagvorrichtung ist;
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3 eine
Querschnittsansicht der Knieairbagvorrichtung entlang Linie III-III
in 2 ist;
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4 eine
Querschnittsansicht der Knieairbagvorrichtung ist, in der ein Knieairbag
entfaltet ist;
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5 eine
Querschnittsansicht der Knieairbagvorrichtung, in der der Knieairbag
entfaltet ist, entlang Linie V-V in 4 ist;
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6 eine
Querschnittsansicht einer Knieairbagvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform ist;
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7 eine
Querschnittsansicht der Knieairbagvorrichtung ist, in der ein Knieairbag
entfaltet ist;
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8 eine
Querschnittsansicht einer Knieairbagvorrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform ist;
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9 eine
Querschnittsansicht der Knieairbagvorrichtung ist, in der ein Knieairbag
entfaltet ist;
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10 eine
Querschnittsansicht der Knieairbagvorrichtung, in der der Knieairbag
entfaltet ist, entlang Line X-X in 9 ist;
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11A eine perspektivische Ansicht ist, die ein
Beispiel zeigt, in dem ein Deckel einstückig mit einer
Säulenabdeckung ausgebildet ist;
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11B eine vergrößerte Querschnittsansicht
eines Gelenkabschnitts entlang XIB-XIB in 11A ist;
und
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11C eine vergrößerte Querschnittsansicht
eines Reißabschnitts entlang XIC-XIC in 11A ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
VON AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nachstehend
werden Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf die
beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
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[Erste Ausführungsform]
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In 1 hat
eine Knieairbagvorrichtung 10 gemäß einer
ersten Ausführungsform einen Knieairbag 16 (2),
einen Deckel 18, und einen Gleitanschlag 22 (2).
Der Knieairbag 16 ist in einem gefalteten Zustand im Inneren
einer Säulenabdeckung 14 angeordnet, die eine
Lenksäule 12 abdeckt. Der Gleitanschlag 22 ist
ein Beispiel des Öffnungsumfangregulationsabschnitts.
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In 2 ist
die Lenksäule 12 manuell neigbar und manuell ausziehbar.
Die Lenksäule 12 hat eine Lenkhauptwelle 24 und
ein Säulenrohr 26. Die Lenkhauptwelle 24 ist
in dem Kern der Lenksäule 12 angeordnet. Das Säulenrohr 26,
das die Hauptlenkwelle 24 bedeckt, ist durch einen Fahrzeugaufbau abgestützt.
Die Lenksäule 12 ist durch einen Öffnungsabschnitt
(nicht gezeigt) eingesetzt, der an einer Instrumententafel 28 vorgesehen
ist. Die Lenksäule 14 steht von der Instrumententafel 28 zu
dem Heck eines Fahrzeugs vor (siehe 1). Ein
Lenkrad 32 ist an dem Ende der Lenkhauptwelle 24 befestigt. Das
Lenkrad 32 wird verwendet, um das Fahrzeug zu lenken.
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Die
Lenkhauptwelle 24 und das Säulenrohr 26 können
sich in der Axialrichtung der Lenkhauptwelle 24 zusammengezogen
werden. Genauer gesagt hat die Lenkhauptwelle 24 eine obere
Lenkhauptwelle 34 und eine untere Lenkhauptwelle (nicht gezeigt).
Die obere Lenkhauptwelle 34 ist näher an dem Heck
des Fahrzeugs angeordnet als die untere Lenkhauptwelle. Die untere
Lenkhauptwelle ist näher zu der Front des Fahrzeugs angeordnet,
als die obere Lenkhauptwelle 34. Der vordere Endabschnitt
der oberen Lenkhauptwelle 34 und der hintere Endabschnitt
der unteren Lenkhauptwelle überlappen sich um eine vorbestimmte Überlappungslänge
und sind durch eine Keilverbindung miteinander verbunden. Somit
ist es durch teleskopisches Betätigen der Lenkhauptwelle 24 möglich,
die Position des Lenkrads 32 in einer Fahrzeuglängsrichtung
einzustellen. Wenn eine Last, die gleich oder höher als
ein vorbestimmter Wert ist, auf das vordere Ende der Lenkhauptwelle 24 in
der Axialrichtung von dem Lenkrad 32 aufgebracht wird,
wird die Lenkhauptwelle 24 in einem Bereich eines vorbestimmten
Hubs zusammengezogen (d. h. wird in der Axialrichtung bewegt).
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Weil
die obere Lenkhauptwelle 34 und die untere Lenkhauptwelle
durch eine Keilverbindung miteinander verbunden sind, können
sich die obere Lenkhauptwelle 34 und die untere Lenkhauptwelle nicht
bezüglich einander drehen. Somit wird eine auf das Lenkrad 32 aufgebrachte
Lenkkraft zu einer Zwischenwelle (nicht gezeigt) durch die Lenkhauptwelle 24 übertragen,
und wird dann zu einem Lenkgetriebe übertragen. Die Zwischenwelle
kann genauso wie die Lenkhauptwelle 24 zusammen gezogen
werden. Wenn eine Last gleich wie oder höher als ein vorbestimmter
Wert (d. h. eine Drucklast) zu der Zwischenwelle von dem Lenkgetriebe
(nicht gezeigt) eingegeben wird, wird die Zwischenwelle in einem
Bereich eines vorbestimmten Hubs zusammengezogen (d. h. in der Axialrichtung
bewegt).
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Das
Säulenrohr 26 hat einen Doppelrohraufbau. Das
heißt das Säulenrohr 26 hat ein Außenrohr 36 und
ein Innenrohr 38. Das Außenrohr ist näher
an dem Heck des Fahrzeugs angeordnet als das Innenrohr 38.
Das Innenrohr 38 ist näher an der Front des Fahrzeugs
angeordnet als das Außenrohr 36. Die Lenkhauptwelle 24 ist
in dem Säulenrohr 26 unter der Verwendung eines
Lagers (nicht gezeigt) derart abgestützt, dass die Lenkhauptwelle 24 bezüglich
des Säulenrohrs 26 drehbar ist. In der Ausführungsform hat
bspw. das Außenrohr 36 einen größeren
Durchmesser als das Innenrohr 38. In dem Fall, in dem die Lenksäule 12 manuell
neigbar und manuell ausziehbar ist, hat das äußere
Rohr 36 im Allgemeinen einen größeren
Durchmesser als das Innenrohr 38. Jedoch kann im Gegensatz
zu der Ausführungsform das äußere Rohr 36 einen
kleineren Durchmesser als das innere Rohr 38 haben.
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Das
vorstehend beschriebene Säulenrohr 26 ist im Inneren
der Instrumententafel 28 angeordnet. Das Säulenrohr 26 ist
durch eine Instrumententafelverstärkung 40 abgestützt,
die sich in einer Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt. Eine Lenkabstützung 42 ist
an der Instrumententafelverstärkung 40 durch Anschweißen
oder dergleichen an einer Position befestigt, in der die Lenksäule 12 in
der Draufsicht des Fahrzeugs angeordnet ist. Eine obere Halterung 44 ist
an dem unteren Abschnitt des hinteren Endes der Lenkabstützung 42 unter
der Verwendung eines Bolzens oder dergleichen befestigt. Ein Langloch 44A ist in
der oberen Halterung 44 ausgebildet. Beispielsweise erstreckt
sich das Langloch 44A in eine Richtung, die im Wesentlichen
senkrecht zu der Axialrichtung der Lenksäule 12 ist.
Wenn die Lenksäule 12 geneigt wird, wird das Langloch 44A verwendet,
um die Bewegung der Lenksäule 12 zu führen.
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Eine
untere Halterung 46 ist an dem unteren Abschnitt des vorderen
Endes der Lenkabstützung 42 unter der Verwendung
des Bolzens oder dergleichen befestigt. Die untere Halterung 46 ist
mit dem äußeren Rohr 36 integriert. Wenn
die Lenksäule 12 geneigt wird, schwenkt die Lenksäule 12 um
die untere Halterung 46. Eine Halterung 49, die
an dem oberen Abschnitt des inneren Rohrs 38 befestigt
ist, ist unter Verwendung eines Stifts 48 mit der unteren Halterung 46 verbunden.
Die Lenksäule 12 schwenkt um den Stift 48 in
einer Fahrzeughöhenrichtung, und auf diese Weise wird die
Lenksäule 12 geneigt.
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Ein
Führungsbauteil 50, das ein Langloch 50A hat,
ist an dem oberen Abschnitt des äußeren Rohrs 36 fixiert.
Das Langloch 50A erstreckt sich parallel zu der Axialrichtung
der Lenksäule 12. Das Führungsbauteil 50 ist
derart angeordnet, dass das Langloch 50A das Langloch 44A der
oberen Halterung 44 in der Fahrzeugbreitenrichtung überlappt.
Die Arretierwelle 54 eines Arretierhebels 52 erstreckt
sich durch die Langlöcher 44A und 50A in
der Fahrzeugbreitenrichtung.
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Wenn
der Arretierhebel 52 in einer Fixierungsposition ist, wie
in 2 gezeigt ist, sind die obere Haltung 44 und
das Führungsbauteil 50 miteinander fixiert. Wenn
der Arretierhebel 52 in einer Löseposition ist
(nicht gezeigt), sind die obere Halterung 44 und das Führungsbauteil 50 bezüglich
einander bewegbar. Das heißt, wenn der Arretierhebel 52 in
der Löseposition ist, weil die Arretierwelle 54 in dem
Langloch 50A des Führungsbauteils 50 relativ bewegbar
ist, kann die Lenksäule 12 teleskopisch betätigt
werden, das heißt das äußere Rohr 36 ist
bezüglich des inneren Rohrs 38 in der Axialrichtung
von diesen so bewegbar, dass das Säulenrohr 26 zusammengezogen
wird. Des weiteren, wenn der Arretierhebel 52 in der Löseposition
ist, weil die Arretierwelle 54 in dem Langloch 44A der
oberen Halterung 44 relativ bewegbar ist, kann die Lenksäule 12 geneigt werden,
d. h. die Lenksäule 12 ist um den Stift 48 herum
in der Fahrzeughöhenrichtung schwenkbar. Der Mechanismus
zum Neigen oder zum teleskopisch Betätigen der Lenksäule 12 ist
nicht auf den vorstehend beschriebenen Mechanismus beschränkt.
Der Mechanismus ist auch nicht auf den manuell betätigten
Mechanismus beschränkt. Ein elektrisch betriebener Mechanismus
kann verwendet werden.
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Wenn
eine Last, die gleich oder höher als ein vorbestimmter
Wert ist, zu der Lenksäule 12 in der Axialrichtung
von dem Lenkrad 32 eingegeben wird, wird die obere Halterung 44 von
der Lenkabstützung 42 entfernt. Auf diese Weise
zieht sich die Lenksäule 12 zu der Front des Fahrzeugs
hin zusammen, um einen Stoß zu absorbieren.
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Wie
in 2 und 3 gezeigt ist, ist ein Airbagmodul 56 im
Inneren einer Säulenabdeckung 14 untergebracht.
Das Airbagmodul 56 hat den Knieairbag 16 in dem
gefalteten Zustand, und ein Befüllbauteil 58,
das das Gas zu dem Knieairbag 16 zuführt, um den
Knieairbag 16 zu entfalten. Das Befüllbauteil 58 wird
durch einen Zündungsstrom betätigt, der von einer
Airbag-ECU (nicht gezeigt) zugeführt wird. Wenn der Knieairbag 16,
der das Gas von dem Befüllbauteil 58 aufnimmt,
befüllt wird und sich entfaltet, wird der Deckel 18,
der in der Säulenabdeckung 14 vorgesehen ist,
durch den Entfaltungsdruck des Knieairbags 16 geöffnet.
Als eine Folge wird eine Öffnung 60 (5)
durch Öffnen des Deckels 18 ausgebildet, und der
Knieairbag 16 breitet sich durch die Öffnung 60 zu
den Knien 62K eines Insassen 62 aus, das heißt
in eine Fahrzeugkabine 64 (siehe auch 1).
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Genauer
gesagt ist eine Befestigungshalterung 66 in dem unteren
Abschnitt des äußeren Rohrs 36 vorgesehen.
Die Befestigungshalterung 66 hat eine Behälterform,
das heißt der untere Abschnitt der Befestigungshalterung 66 ist
offen. Das Befüllbauteil 58 ist an der Befestigungshalterung 66 angebracht. Beispielsweise
ist das Befüllbauteil 58 im Wesentlichen parallel
zu der Axialrichtung der Lenksäule 12 in einer
Position unterhalb der Lenksäule 12 angeordnet.
Der Endabschnitt des Befüllbauteils 58, in dem Gasinjektionsanschlüsse 58A ausgebildet
sind, ist in die Befestigungshalterung 66 eingesetzt, bspw.
von dem vorderen Abschnitt der Befestigungshalterung 66.
Ein Flanschabschnitt 66A ist in dem unteren Abschnitt der
Befestigungshalterung 66 vorgesehen. Der Flanschabschnitt 66A ist
mit dem Randabschnitt des Knieairbags 16 bedeckt. Der Randabschnitt
des Knieairbags 16 ist mit Hilfe von Bolzen oder dergleichen
an dem Flanschabschnitt 66A befestigt. Nachdem das Gas
von den Gasinjektionsanschlüssen 58A des Befüllbauteils 58 injiziert
worden ist, wird das Gas durch die Befestigungshalterung 66 in
den Knieairbag 16 geführt. Der Aufbau des Airbagmoduls 56 ist
nicht auf den in 2 und 3 gezeigten
Aufbau begrenzt.
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In 1 bis 3 ist
der Deckel 18 separat von der Säulenabdeckung 14 ausgebildet.
Der Deckel 18 ist angeordnet, um die Öffnung 60 abzudecken
(siehe 5), die in der Säulenabdeckung 14 ausgebildet
ist. Der Knieairbag 16 breitet sich durch die Öffnung 60 aus.
Wie in 5 gezeigt ist, ist die Öffnung 60 ausgebildet,
um sich in dem unteren Wandabschnitt 14A und dem rechten
und linken Seitenwandabschnitt 14B der Säulenabdeckung 14 zu erstrecken.
Eine vordere Rippe 72 und eine hintere Rippe 74 stehen
auf der Innenfläche der Säulenabdeckung 14 an
einem Vorderkantenabschnitt 68 und einem Hinterkantenabschnitt 70,
die den unteren Abschnitt der Öffnung 60 in dem
unteren Wandabschnitt 14A definieren. Die vordere Rippe 72 und
die hintere Rippe 74 sind Wandabschnitte, die verhindern,
dass sich der Knieairbag 16 in einer Fahrzeuglängsrichtung
im Inneren der Säulenabdeckung 14 ausbreitet. Beispielsweise
stehen die vordere Rippe 72 und die hintere Rippe 74 derart,
dass die oberen Abschnitte der vorderen Rippe 72 und der
hinteren Rippe 74 den Flanschabschnitt 66A der
Befestigungshalterung 66 in der Axialrichtung der Lenksäule 12 überlappen.
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Der
Deckel 18 ist einstückig mit einem proximalen
Abschnitt 76 ausgebildet. Der proximale Abschnitt 76 greift
mit dem unteren Wandabschnitt 14A der Säulenabdeckung 14 ein
und ist an diesem fixiert. Der proximale Abschnitt 76 ist
in dem hinteren Abschnitt des Deckels 18 vorgesehen. Ein
Eingriffvorsprung 76A ist an der Innenfläche des
proximalen Abschnitts 76 vorgesehen. Ein Befestigungsloch 78 ist
in dem unteren Wandabschnitt 14A der Säulenabdeckung 14 an
einer Position hinter dem Hinterkantenabschnitt 70 vorgesehen,
der den unteren Abschnitt der Öffnung 60 definiert.
Der Eingriffvorsprung 76A des proximalen Abschnitts 26 greift
mit dem Befestigungsloch 78 ein.
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Ein
Gelenkabschnitt 80, der sich in der Fahrzeugbreitenrichtung
erstreckt, ist in einem Endabschnitt des Deckels 18 in
der Axialrichtung der Lenksäule 12 vorgesehen,
bspw. in einer Position benachbart zu dem proximalen Abschnitt 76,
der in dem hinteren Abschnitt des Deckels 18 vorgesehen
ist. Der Gelenkabschnitt 80 stützt den Deckel 18 ab, wenn
der Deckel 18 geöffnet wird. Ein Gleitanschlag 22 ist
an dem anderen Endabschnitt des Deckels 18 in der Axialrichtung
der Lenksäule 12 vorgesehen, bspw. in einer Position
benachbart zu dem Vorderkantenabschnitt 68 der Säulenabdeckung 14,
der den unteren Abschnitt der Öffnung 60 definiert.
Des Weiteren können Gelenkabschnitte (nicht gezeigt), die
sich in der Axialrichtung der Lenksäule 12 erstrecken,
in dem Deckel 18 an Grenzabschnitten zwischen dem unteren
Abschnitt und den Seitenabschnitten des Deckels 18 vorgesehen
sein. In diesem Fall stützen die Gelenkabschnitte die Seitenabschnitte
des Deckels 18 ab, wenn die Seitenabschnitte geöffnet
werden. Wenn sich der Knieairbag 16 entfaltet, werden die
Seitenabschnitte des Deckels 18 zu der rechten und linken
Seite in der Fahrzeugbreitenrichtung unter Verwendung der Gelenkabschnitte
geöffnet. Als eine Folge erstrecken sich die Seitenabschnitte
und der untere Abschnitt des Deckels 18 in der selben Ebene.
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Genauer
gesagt ist bspw. in 2 und 3 der Gleitanschlag 22 ein
flexibles Bauteil, das eine Streifenform hat. Der Gleitanschlag 22 ist
einstückig mit der Innenfläche des Deckels 18 ausgebildet.
Der Gleitanschlag 22 erstreckt sich von der Innenfläche des
Deckels 18 entlang der hinteren Fläche der vorderen
Rippe 72 nach oben. Der Gleitanschlag 22 hat ein
Langloch 22A, das sich in der Fahrzeughöhenrichtung
erstreckt. Der Öffnungsumfang des Deckels wird durch Einstellen
der Länge des Langlochs 22A festgelegt. Beispielsweise
kann der Öffnungsumfang des Deckels 18 so festgelegt
sein, dass der Deckel 18 die Knie 62K des Insassen 62 (siehe 1)
nicht berührt, wenn der Deckel 18 nach unten geöffnet
ist. Der Öffnungsumfang des Deckels 18 ist ein
Abstand zwischen dem untersten Abschnitt des Deckels 18 und
dem unteren Wandabschnitt 14A der Säulenabdeckung 14,
wenn der Deckel 18 geöffnet ist. Des Weiteren
ist, wie bspw. in 3 gezeigt ist, der Gleitanschlag 22 in
einem Zentrum des Deckels 18 in der Fahrzeugbreitenrichtung
angeordnet, das heißt in einer Position direkt unter der
Lenksäule 12. Ein Anschlagstift 82 ist
in das Langloch 22A des Gleitanschlags 22 eingesetzt.
Der Anschlagstift 82 ist ausgebildet, um einen Durchmesser
zu haben, der geringfügig kleiner als die Breite des Langlochs 22A ist,
so dass der Anschlagstift 82 in dem Langloch 22A relativ
bewegbar ist, wenn der Deckel 18 geöffnet wird. Jedoch
ist der Kopfabschnitt des Anschlagstifts 82 ausgebildet,
um einen Durchmesser zu haben, der größer als
die Breite des Langlochs 22A ist, um zu verhindern, dass
der Gleitanschlag 22 von dem Anschlagstift 82 entfernt
wird.
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Der
Anschlagstift 82 ist bspw. an dem unteren Abschnitt der
vorderen Rippe 72 der Säulenabdeckung 14 so
fixiert, dass der Anschlagstift 82 an dem unteren Ende
des Langlochs 22A des Gleitanschlags 22 positioniert
ist. Somit, wenn der Knieairbag 16 befüllt wird
und sich entfaltet, schwenkt der Deckel 18 nach unten um
den Gelenkabschnitt 80, der in dem hinteren Abschnitt des
Deckels 18 vorgesehen ist, bis das obere Ende des Langlochs 22A des
Gleitanschlags 22 den Anschlagstift 82 erreicht.
Der Anschlagstift 82 kann einstückig mit der Säulenabdeckung 14 ausgebildet
sein, oder kann separat von der Säulenabdeckung 14 ausgebildet
sein.
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Der
Deckel 18 hat einen Erstreckungsabschnitt 86,
der vor dem Vorderkantenabschnitt 68 der Säulenabdeckung 14 positioniert
ist, der den unteren Abschnitt der Öffnung 60 definiert.
Ein Eingriffvorsprung 86A ist an der Innenfläche
des Erstreckungsabschnitts 86 vorgesehen. Ein Befestigungsloch 88 ist
in dem untere Wandabschnitt 14A der Säulenabdeckung 14 in
einer Position vor dem Vorderkantenabschnitt 68 ausgebildet,
der den unteren Abschnitt der Öffnung 60 definiert.
Der Eingriffvorsprung 86A des Erstreckungsabschnitts 86 greift
mit dem Befestigungsloch 88 ein. Die Größe
des Kopfabschnitts des Eingriffvorsprungs 86A ist so festgelegt,
dass der Eingriffvorsprung 86A von dem Befestigungsloch 88 gelöst
wird, wenn der Entfaltungsdruck des Knieairbags 16 auf
den Deckel 18 aufgebracht wird. Die Größe
des Kopfabschnitts des Eingriffvorsprungs 76A des proximalen
Abschnitts 76 ist größer als die Größe
des Kopfabschnitts des Eingriffvorsprungs 86A, so dass
der Eingriffvorsprung 76A nicht von dem Befestigungsloch 78 gelöst
wird, wenn der Deckel geöffnet wird.
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In 3 sind
bspw. Seitenkantenabschnitte 84, die die Seitenabschnitte
der Öffnung 60 in den Seitenwandabschnitten 14B der
Säulenabdeckung 14 definieren, in einer Position
gleich oder höher als die Position des Flanschabschnitts 66A der
Befestigungshalterung 66 angeordnet. Dieser Aufbau macht es
möglich, den Knieairbag 16 gleichmäßig
zu befüllen un zu Bereichen an den Seiten der Säulenabdeckung 14 in
der Fahrzeugbreitenrichtung zu entfalten. Ausgesparte Abschnitte 84A sind
in den Seitenkantenabschnitten 84 ausgebildet, die die
Seitenabschnitte der Öffnung 60 definieren. Vorsprünge 18C sind
in den Kanten der Seitenabschnitte 18B des Deckels 18 ausgebildet.
Die Vorsprünge 18C greifen mit den ausgesparten
Abschnitten 84A ein. Die Vorsprünge 18C und
die ausgesparten Abschnitte 84A sind vorgesehen, um die
Seitenabschnitte 18B des Deckels 18 bezüglich
den Seitenwandabschnitten 14B der Säulenabdeckung 14 zu
positionieren, und um eine geeignete Flächensteifigkeit
der Seitenabschnitte 18B sicher zu stellen.
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Es
ist bevorzugt, dass die Seitenabschnitte 18B des Deckels 18 leicht
von den Seitenwandabschnitten 14B der Säulenabdeckung 14 gelöst
werden sollten, um den Knieairbag 16 schnell zu befüllen
und zu den Bereichen an den Seiten der Säulenabdeckung 14 entlang
den Seitenkantenabschnitten 84 zu entfalten, die die Seitenabschnitte
der Öffnung 60 definieren. Somit greifen die Seitenabschnitte 18B des
Deckels 18 nicht fest mit den Seitenwandabschnitten 14B der
Säulenabdeckung 14 ein. Die Vorsprünge 18C können
in geeigneter Weise mit den ausgesparten Abschnitten 84A eingreifen, solange
die Seitenabschnitte 18B des Deckels 18 leicht
von den Seitenwandabschnitte 14B der Säulenabdeckung
gelöst werden. In diesem Fall halten die Seitenwandabschnitte 14B die
Seitenabschnitte 18B stabil zurück, wenn der Deckel
nicht geöffnet wird.
-
Die
Knieairbagvorrichtung 10 gemäß der ersten
Ausführungsform hat den vorstehend beschriebenen Aufbau.
Nachstehend werden die vorteilhaften Effekte beschrieben, die in
der ersten Ausführungsform erhalten werden. In 2 ist,
wenn die Knieairbagvorrichtung 10 zu normalen Zeiten verwendet
wird, der Deckel 18 an der Säulenabdeckung 14 durch
Eingreifen der Eingriffsvorsprünge 76A und 86A mit
den Befestigungslöchern 78 bzw. 88 befestigt.
Somit ist der Deckel 18 leicht an der Säulenabdeckung 14 befestigt.
Des Weiteren ist ein Gebrauchswert (Wartbarkeit) des Deckels 18 und
der Säulenabdeckung 14 gut. Des Weiteren sind
in 3, wenn der Deckel 18 an der Säulenabdeckung 14 angebracht
ist, die Vorsprünge 18C, die in den Kanten der
Seitenabschnitte 18B ausgebildet sind, in die ausgesparten
Abschnitte 84A eingesetzt, die in den Seitenkantenabschnitten 84 ausgebildet
sind, die die Seitenabschnitte der Öffnung 60 definieren. Deshalb
ist es möglich, die Seitenabschnitte 18B des Deckels 18 bezüglich
der Seitenwandabschnitte 14B der Säulenabdeckung 14 leicht zu
positionieren. Beispielsweise können jeder Seitenabschnitt 18B des Deckels 18 und
der entsprechende Seitenwandabschnitt 14B der Säulenabdeckung 14 in
einer Ebene gehalten werden. Somit ist es möglich, eine geeignete
Flächensteifigkeit jedes Seitenwandabschnitts 14B der
Säulenabdeckung 14 und eine geeignete Flächensteifigkeit
von jedem Seitenabschnitt 18B des Deckels 18 sicher
zu stellen, wenn der Deckel 18 nicht geöffnet
ist.
-
Als
nächstes werden die vorteilhaften Effekte beschrieben,
die erhalten werden, wenn der Knieairbag befüllt wird und
sich entfaltet. In 1 führt in der Knieairbagvorrichtung 10,
wenn das Fahrzeug bspw. einen Frontalunfall hat und die Airbag-ECU
(nicht gezeigt) bestimmt, dass das Fahrzeug einen Frontalunfall
hat, die Airbag-ECU den Zündungsstrom zu dem Befüllbauteil 58 zu,
und das Befüllbauteil 58 wird betätigt.
Somit wird eine große Menge von Gas von den Gasinjektionsanschlüssen 58A des
Befüllbauteils 58 injiziert, und das Gas wird
zu dem Knieairbag 16 in dem gefalteten Zustand zugeführt.
Dann beginnt der Airbag 16 sich zu entfalten. Somit wird
der Deckel 18, der in der Säulenabdeckung 14 vorgesehen
ist, durch den Entfaltungsdruck des Knieairbags 16 gedrückt und
geöffnet.
-
Genauer
gesagt wird, wie in 4 gezeigt ist, wenn der Entfaltungsdruck
des Knieairbags 16 auf den Deckel 18 aufgebracht
wird, der Eingriffvorsprung 86A von dem Befestigungsloch 78 gelöst.
Als eine Folge schwenkt der Deckel 18 nach unten um den
Gelenkabschnitt 80 herum, der in dem hinteren Abschnitt
des Deckels 18 ausgebildet ist, bis der Deckel 18 eine
Entfaltungsposition erreicht, die durch den Gleitanschlag 22 reguliert
ist, d. h. bis das untere Ende des Langlochs 22A des Gleitanschlags 22 den Anschlagstift 82 erreicht.
Weil der Gleitanschlag 22 den Öffnungsumfang des
Deckels 18 reguliert, ist es möglich, zu verhindern,
dass der Deckel 18 die Knie 62K des Insassen 62 berührt
(siehe 1). Des Weiteren, weil der Öffnungsumfang
des Deckels 18 reguliert wird, ist es möglich,
zu verhindern, dass sich der Airbag 16 zu einem Bereich
zwischen den Knien 62K des Insassen 62 entfaltet.
Somit wird das Gas in dem Knieairbag 16 unter Zwang zu
den Abschnitten des Knieairbags 16 an der rechten und linken
Seite der Säulenabdeckung 14 geliefert. Dies macht
es möglich, den Knieairbag 16 wirksam zu den Bereichen
an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 hin
zu entfalten. Das heißt in der Knieairbagvorrichtung 10 ist
es durch Regulieren der nach unten gerichteten Entfaltung des Knieairbags 16 möglich, den
Knieairbag 16 zu den Bereichen an der rechten und linken
Seite der Säulenabdeckung 14 hin zu entfalten.
-
Wie
in 3 gezeigt ist, werden, bevor der Deckel 18 geöffnet
wird, die Vorsprünge 18C, die in den Seitenabschnitten 18B des
Deckels 18 ausgebildet sind, in die ausgesparten Abschnitte 84A eingesetzt,
die in den Seitenkantenabschnitten 84 ausgebildet sind,
die die Seitenabschnitte der Öffnung 60 definieren.
Jedoch greifen die Seitenabschnitte 18B nicht fest mit
den Seitenwandabschnitten 14B der Säulenabdeckung 14 ein.
Deshalb werden, wie in 5 gezeigt ist, wenn der Deckel 18 geöffnet
wird, die Seitenabschnitte 18B leicht von den Seitenwandabschnitten 14B der
Säulenabdeckung 14 gelöst. Als eine Folge
wird die Öffnung 60, durch die sich der Knieairbag 16 ausbreitet,
schnell ausgebildet, um sich in dem unteren Wandabschnitt 14A und dem
rechten und linken Seitenwandabschnitt 14B der Säulenabdeckung 14 zu
erstrecken. Somit ist es möglich, den Knieairbag 16 zu
den Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 entlang
den Seitenkantenabschnitten 84 zu entfalten, die die Seitenabschnitte
der Öffnung 60 definieren. Zu dieser Zeit fallen
die Seitenabschnitte 18B des Deckels und werden aufgrund
der Entfaltung des Knieairbags 16 deformiert. Als eine
Folge wird der Deckel 18 flach gemacht. Somit stören
die Seitenabschnitte 18B nicht die Entfaltung des Knieairbags 16 zu
den Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14.
Des Weiteren sind, wie in 4 gezeigt
ist, die vordere Rippe 72 und die hintere Rippe 74 an
den Kantenabschnitten 68 bzw. 70 vorgesehen, die
die Öffnung 60 definieren. Deshalb ist es möglich,
die Entfaltung des Knieairbags 16 in der Fahrzeuglängsrichtung
im Inneren der Säulenabdeckung 14 zu verhindern.
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Somit
wird in der Knieairbagvorrichtung 10 die Öffnung 60,
durch die sich der Knieairbag 16 ausbreitet, ausgebildet,
um sich in dem unteren Wandabschnitt 14A und den Seitenwandabschnitten 14B zu
erstrecken. Zusätzlich reguliert der Gleitanschlag 22,
der ein Beispiel des Öffnungsumfangregulationsabschnitts
mit einem einfachen Aufbau ist, den Öffnungsumfang des
Deckels 18. Deshalb wird der Knieairbag 16 schnell
zu den Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 vor
den Knien 62K des Insassen 62 entfaltet (siehe 1). Das
heißt der Knieairbag wird wirksam zwischen den Knien 62K des
Insassen 62 und der Fläche 28R der Instrumententafel 28 entfaltet,
die vor den Knien 62K des Insassen 62 positioniert
ist und an der die Reaktionskraft erzeugt wird, die verwendet wird,
um die Knie 62K des Insassen 62 zurück
zu halten. Des Weiteren ist es durch Entfalten des Knieairbags 16 entlang
der Seitenkantenabschnitte 84, die die Seitenabschnitte
der Öffnung 60 definieren, möglich, die Bewegung
des Knieairbags 16 in der Fahrzeuglängsrichtung
zu unterdrücken, wodurch sich der Knieairbag 16 in
gewünschte Bereiche zuverlässig entfaltet, wenn
der Knieairbag 16 die Knie 62K zurück
hält. Somit ist es in der Knieairbagvorrichtung 10 möglich,
die Leistung des Zurückhaltens der Knie 62K des
Insassen 64 zu verbessern, während die Anforderungen hinsichtlich
der Steifigkeit der Säulenabdeckung 14 erfüllt
werden.
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In
der Ausführungsform ist der Gleitanschlag 22 in
dem Deckel 18 vorgesehen, und der Anschlagstift 82 ist
in der Säulenabdeckung 14 vorgesehen. Jedoch ist
die Erfindung nicht auf diesen Aufbau begrenzt. Beispielsweise kann
der Gleitanschlaganschlag 22 in der Säulenabdeckung 14 vorgesehen sein,
und der Anschlagstift 82 kann in dem Deckel 18 vorgesehen
sein. Des Weiteren kann ein Verformungserleichterungsabschnitt (nicht
gezeigt), der die Verformung des Deckels 18 erleichtert,
wie ein Gelenkabschnitt, in dem Unterkantenabschnitt von jedem Seitenabschnitt 18B des
Deckels 18 vorgesehen sein. Bei diesem Aufbau fällt
jeder Seitenabschnitt 18B leichter und wird leichter deformiert.
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[Zweite Ausführungsform]
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In 6 ist
in einer Knieairbagvorrichtung 90 gemäß einer
zweiten Ausführungsform ein Deckel 19 separat
von der Säulenabdeckung 14 ausgebildet. Der Deckel 90 ist
angeordnet, um die Öffnung 60 abzudecken, die
in der Säulenabdeckung 14 ausgebildet ist. Der
Knieairbag 16 breitet sich durch die Öffnung 60 aus.
Gleitanschläge 22 und 92, die Beispiele des Öffnungsumfangregulationsabschnitts
sind, sind in Endabschnitten des Deckels 90 in der Axialrichtung
der Lenksäule 12 vorgesehen. Genauer gesagt ist
ein hinterer Eingriffvorsprung 90A an der Innenfläche
des Deckels 90 in einem hinteren Endabschnitt vorgesehen.
Ein vorderer Eingriffvorsprung 90B ist an der Innenfläche
des Deckels 90 in einem vorderen Endabschnitt vorgesehen.
Der hintere Eingriffvorsprung 90A greift mit dem Befestigungsloch 78 der Säulenabdeckung 14 ein.
Der vordere Eingriffvorsprung 90B greift mit dem Befestigungsloch 88 der Säulenabdeckung 14 ein.
Die Größe des Kopfabschnitts des hinteren Eingriffvorsprungs 90A ist
die gleiche wie die Größe des vorderen Eingriffvorsprungs 90B.
Wenn der Entfaltungsdruck des Knieairbags 16 auf den Deckel 90 aufgebracht
wird, werden bspw. der hintere Eingriffvorsprung 90A und
der vordere Eingriffvorsprung 90B von den Befestigungslöchern 78 bzw. 88 zu
annähernd der gleichen Zeit gelöst.
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In
der zweiten Ausführungsform ist zusätzlich zu
dem vorderen Gleitanschlag 22 der hintere Gleitanschlag 92 vorgesehen.
Beispielsweise ist der hintere Gleitanschlag 92 benachbart
zu dem Hinterkantenabschnitt 70 der Säulenabdeckung 14 vorgesehen,
der den unteren Abschnitt der Öffnung 60 definiert.
Beispielsweise erstreckt sich der Gleitanschlag 22 nach
oben von der oberen Fläche des Deckels 90 entlang
der vorderen Fläche der hinteren Rippe 74. Der
Gleitanschlag 90 hat ein Langloch 92A, das eine
Länge hat, die zu dem Öffnungsumfang des Deckels 90 korrespondiert.
Beispielsweise kann der Öffnungsumfang des Deckels 90 so
festgelegt sein, dass der Deckel 90 die Knie 62K des
Insassen 62 nicht berührt (siehe 1),
wenn der Deckel nach unten geöffnet wird. Des Weiteren,
obwohl es in der Zeichnung nicht dargestellt ist, ist beispielsweise der
Gleitanschlag 92 in einer Mitte des Deckels 90 in der
Fahrzeugbreitenrichtung angeordnet, das heißt in einer
Position direkt unter der Lenksäule 12. Ein Anschlagsstift 94 ist
in das Langloch 92A des Gleitanschlags 92 eingesetzt.
Der Anschlagstift 94 ist ausgebildet, um einen Durchmesser
zu haben, der geringfügig kleiner als die Breite des Langlochs 92A ist, so
dass der Anschlagstift 94 in dem Langloch 92A relativ
bewegbar ist, wenn der Deckel 90 geöffnet wird. Jedoch
ist der Kopfabschnitt des Anschlagstifts 94 ausgebildet,
um einen Durchmesser zu haben, der größer als
die Breite des Langlochs 92A ist, um zu verhindern, dass
der Gleitanschlag 92 von dem Anschlagstift 94 entfernt
wird.
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Der
Anschlagstift 94 ist beispielsweise an dem unteren Abschnitt
der hinteren Rippe 74 der Säulenabdeckung 14 so
fixiert, dass der Anschlagstift 94 an dem unteren Ende
des Langlochs 92A des Gleitanschlags 92 positioniert
ist. Wenn der Knieairbag 16 befüllt wird und sich
entfaltet, wird der Deckel 90 nach unten bewegt, bis das
obere Ende des Langlochs 22A des Gleitanschlags 22 den
Anschlagstift 82 erreicht, und das obere Ende des Langlochs 92A des
Gleitanschlags 92 den Anschlagstift 94 erreicht. Auf
diese Weise wird der Deckel 90 geöffnet. Es ist bevorzugt,
dass der Hub des Gleitanschlags 92 im Wesentlichen der
selbe sein sollte, wie der Hub des Gleitanschlags 22, um
den Deckel 90 gleichmäßig zu öffnen,
wenn der Knieairbag 16 befüllt wird und sich entfaltet.
-
Der
Anschlagstift 94 kann einstückig mit der Säulenabdeckung
ausgebildet sein oder kann separat von der Säulenabdeckung 14 ausgebildet
sein. Jeder Seitenabschnitt (nicht gezeigt) des Deckels 90 hat
die selbe Form und dergleichen wie diejenigen von jedem Seitenabschnitt 18B des
Deckels 18, der in 3 gezeigt
ist. Somit wird eine geeignete Flächensteifigkeit von jedem
Seitenabschnitt des Deckels 90 sicher gestellt, wenn die
Knieairbagvorrichtung 20 zu normalen Zeiten verwendet wird.
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Die
anderen Abschnitte sind die selben wie diejenigen in der ersten
Ausführungsform. Deshalb sind die selben und entsprechende
Abschnitte mit den selben Bezugszeichen in die Zeichnungen gekennzeichnet,
und auf eine Beschreibung von diesen wird verzichtet.
-
Die
Knieairbagvorrichtung 20 gemäß der zweiten
Ausführungsform hat den vorstehend beschriebenen Aufbau.
Nachstehend werden die vorteilhaften Effekte beschrieben, die in
der zweiten Ausführungsform erhalten werden. In 7 sind
in der Knieairbagvorrichtung die Gleitanschläge 22 und 92,
die Beispiele des Öffnungsumfangregulationsabschnitts sind,
in den Endabschnitten des Deckels 90 in der Axialrichtung
der Lenksäule 12 vorgesehen. Deshalb wird der
Deckel 90, wenn der Knieairbag 16 befüllt
wird und sich entfaltet, nach unten zu der Entfaltungsposition bewegt,
die durch die Gleitanschläge 22 und 92 reguliert
ist, und somit wird der Deckel 90 geöffnet.
-
Genauer
gesagt wird, wenn der Entfaltungsdruck des Knieairbags 16 auf
den Deckel 90 aufgebracht wird, der hintere Eingriffvorsprung 90A von dem
Befestigungsloch 78 gelöst, und der vordere Eingriffvorsprung 90B wird
von dem Befestigungsloch 88 gelöst. Deshalb wird
der gesamte Deckel 90 nach unten zu der Entfaltungsposition
bewegt, die durch die Gleitanschläge 22 und 92 reguliert
ist, und somit wird der Deckel 90 geöffnet. Weil
die Gleitanschläge 22 und 92 den Öffnungsumfang
des Deckels 90 regulieren, ist es möglich, zu
verhindern, dass der Deckel 90 die Knie 62K des
Insassen 62 (siehe 1) berührt.
Des Weiteren, weil der Öffnungsumfang des Deckels 90 reguliert
wird, ist es möglich, zu verhindern, dass der Knieairbag 16 zu
dem Bereich zwischen den Knien 62K des Insassen 62 entfaltet wird.
Somit wird das Gas in dem Knieairbag 16 unter Zwang zu
den Abschnitten des Knieairbags 16 an der rechten und der
linken Seite der Säulenabdeckung 14 geliefert.
Dies macht es möglich, den Knieairbag 16 wirksam
zu den Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 zu
entfalten. Das heißt in der Knieairbagvorrichtung 20 ist
es durch Regulieren der nach unten gerichteten Entfaltung des Knieairbags 16 möglich,
den Knieairbag 16 zu den Bereichen an der rechten und der
linken Seite der Säulenabdeckung 14 zu entfalten.
-
Die
Seitenabschnitte des Deckels 90 greifen nicht fest mit
den Seitenwandabschnitten 14B der Säulenabdeckung 14 ein,
wie in dem Fall der Seitenabschnitte 18B des Deckels 18 gemäß der
ersten Ausführungsform, wie in 5 gezeigt
ist. Deshalb werden die Seitenabschnitte des Deckels 90 leicht von
den Seitenwandabschnitten 14B gelöst. Auf diese
Weise wird die Öffnung 60, durch die sich der Knieairbag 16 ausbreitet,
schnell ausgebildet, um sich in dem unteren Wandabschnitt 14A und
dem rechten und linken Seitenwandabschnitt 14B zu erstrecken.
Des Weiteren ist die Öffnung 60 größer
als die Öffnung 60 in der ersten Ausführungsform
gemacht. Somit ist es möglich den Knieairbag 16 zu
den Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 entlang
den Seitenkantenabschnitten 84 zu entfalten, die die Seitenabschnitte
der Öffnung 60 definieren.
-
In
der Knieairbagvorrichtung 20 in der zweiten Ausführungsform
unterdrücken die vordere Rippe 72 und die hintere
Rippe 74 in den Kantenabschnitten 68 und 70,
die die Öffnung 60 definieren, die Entfaltung
des Knieairbags 16 in der Fahrzeuglängsrichtung
im Inneren der Säulenabdeckung 14, wie in der ersten
Ausführungsform. Des Weiteren, wenn der Deckel 90 geöffnet
wird, fallen die Seitenabschnitte des Deckels 90 nach rechts
und links und werden verformt, wie in der ersten Ausführungsform.
Als eine Folge ist der Deckel 18 flach gemacht. Somit stören die
Seitenabschnitte des Deckels 90 nicht die Entfaltung des
Knieairbags 16 zu den Bereichen an der rechten und linken
Seite der Säulenabdeckung 14.
-
Somit
gleitet in der Knieairbagvorrichtung 20, aufgrund des Entfaltungsdrucks
des Knieairbags 16, der Deckel 90 nach unten und
demzufolge wird der Deckel 90 geöffnet. Deshalb
ist die Öffnung 60 größer gemacht
als die Öffnung 60 in der ersten Ausführungsform.
Als eine Folge ist es möglich, den Knieairbag 16 schnell
entlang den Kantenabschnitten (nicht gezeigt), die die Seitenabschnitte
der Öffnung 60 definieren, zu den Bereichen an
der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 vor
den Knien 62K des Insassen 62 (siehe 1)
zu entfalten. Somit ist es möglich, die Leistung des Zurückhaltens
der Knie 62K des Insassen 62 zu verbessern, während
die Anforderungen hinsichtlich der Steifigkeit der Säulenabdeckung 14 erfüllt
werden.
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In
der zweiten Ausführungsform ist der Gleitanschlag 92 in
dem Deckel 90 vorgesehen, und der Anschlagstift 94 ist
in der Säulenabdeckung 14 vorgesehen. Jedoch ist
die Erfindung nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Beispielsweise
kann der Gleitanschlag 92 in der Säulenabdeckung 14 vorgesehen sein,
und der Anschlagstift 94 kann in dem Deckel 90 vorgesehen
sein.
-
[Dritte Ausführungsform]
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In 8,
in einer Knieairbagvorrichtung 30 gemäß einer
dritten Ausführungsform, schwenkt der Deckel 18 nach
unten um den Gelenkabschnitt 80, der in dem vorderen Abschnitt
des Deckels vorgesehen ist, ungleich zu der ersten Ausführungsform.
Genauer gesagt ist der Deckel 18 separat von der Säuleabdeckung 14 ausgebildet.
Der Deckel 18 ist angeordnet, um die Öffnung 60 zu
bedecken (siehe 10), die in der Säulenabdeckung 14 ausgebildet ist.
Der Knieairbag 16 breitet sich durch die Öffnung 60 aus.
Der Deckel 18 ist einstückig mit dem proximalen
Abschnitt 76 ausgebildet. Der proximale Abschnitt 76 greift
mit dem unteren Wandabschnitt 14A der Säulenabdeckung 14 ein
und ist an diesem fixiert. Der proximale Abschnitt 76 ist
in dem vorderen Abschnitt des Deckels 18 vorgesehen. Der
Eingriffvorsprung 76A ist an der Innenfläche des
proximalen Abschnitts 76 vorgesehen. Das Befestigungsloch 88 ist
in dem unteren Wandabschnitt 14A der Säulenabdeckung 14 in
einer Position vor dem Vorderkantenabschnitt 68 ausgebildet,
der den unteren Abschnitt der Öffnung 60 definiert.
Der Eingriffvorsprung 76A des proximalen Abschnitts 76 greift
mit dem Befestigungsloch 88 ein.
-
Der
Gelenkabschnitt 80, der sich in der Fahrzeugbreitenrichtung
erstreckt, ist in einem Endabschnitt des Deckels 18 in
der Axialrichtung der Lenksäule 12 vorgesehen,
bspw. in einer Position benachbart zu dem proximalen Abschnitt 76,
der in dem vorderen Abschnitt des Deckels 18 vorgesehen
ist. Der Gelenkabschnitt 80 stützt den Deckel 18 ab, wenn
der Deckel 18 geöffnet wird. Der Gleitanschlag 22 ist
in dem anderen Endabschnitt des Deckels 18 in der Axialrichtung
der Lenksäule 12 vorgesehen, bspw. in einer Position
benachbart zu dem Hinterkantenabschnitt 70 der Säulenabdeckung 14,
der den unteren Abschnitt der Öffnung 60 definiert.
Der Anschlagstift 82 ist in das Langloch 22A des
Gleitanschlags 22 eingesetzt. Der Anschlagstift 82 ist
bspw. an dem unteren Abschnitt der hinteren Rippe 74 der Säulenabdeckung 14 so
fixiert, dass der Anschlagstift 82 an dem unteren Ende
des Langlochs 22A des Gleitanschlags 22 positioniert
ist. Wenn der Knieairbag 16 befüllt wird und sich
entfaltet, schwenkt der Deckel 18 nach unten um den Gelenkabschnitt 80, der
in dem vorderen Abschnitt des Deckels 18 vorgesehen ist,
bis das obere Ende des Langlochs 22A des Gleitanschlags 22 den
Anschlagstift 82 erreicht. Der Anschlagstift 82 kann
einstückig mit der Säulenabdeckung 14 ausgebildet
sein, oder kann separat von der Säulenabdeckung 14 ausgebildet
sein.
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Der
Deckel 18 hat den Erstreckungsabschnitt 86, der
hinter dem Hinterkantenabschnitt 70 positioniert ist, der
den unteren Abschnitt der Öffnung 60 definiert.
Der Eingriffvorsprung 86A ist an der Innenfläche
des Erstreckungsabschnitts 86 vorgesehen. Der Eingriffsabschnitt 86A des
Erstreckungsabschnitts 86 greift mit dem Befestigungsloch 78 ein. Das
Befestigungsloch 78 ist in dem unteren Wandabschnitt 14A der
Säulenabdeckung 14 in einer Position hinter dem
Hinterkantenabschnitt 70 vorgesehen, der den unteren Abschnitt
der Öffnung 60 definiert. Wenn der Entfaltungsdruck
des Knieairbags 16 auf den Deckel 18 aufgebracht
wird, wird der Eingriffvorsprung 86A leicht von dem Befestigungsloch 78 gelöst.
Im Gegensatz dazu ist die Größe des Kopfabschnitts
des Eingriffvorsprungs 76A des proximalen Abschnitts 76 größer
als die Größe des Kopfabschnitts des Eingriffvorsprungs 86A,
so dass der Eingriffvorsprung 76A nicht von dem Befestigungsloch 78 gelöst
wird, wenn der Deckel 18 geöffnet wird.
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Die
anderen Abschnitte sind die selben, wie die in der ersten Ausführungsform.
Deshalb sind die selben und entsprechende Abschnitte mit den gleichen
Bezugszeichen in den Zeichnungen gekennzeichnet, und auf eine Beschreibung
von diesen wird verzichtet.
-
Die
Knieairbagvorrichtung 30 gemäß der dritten
Ausführungsform hat den vorstehend beschriebenen Aufbau.
Nachstehend werden die vorteilhaften Effekte beschrieben, die in
der dritten Ausführungsform erhalten werden. In der Knieairbagvorrichtung 30 wird
der Deckel 18 leicht an der Säulenabdeckung 14 befestigt.
Auch ein Gebrauchswert (Wartbarkeit) des Deckels 18 und
der Säulenabdeckung ist gut, wie in der ersten Ausführungsform.
Des Weiteren ist es wie in der ersten Ausführungsform möglich,
eine geeignete Flächensteifigkeit von jedem Seitenabschnitt 18B des
Deckels 18 sicher zu stellen, wenn der Deckel 18 nicht
geöffnet ist.
-
Als
nächstes werden die vorteilhaften Effekte beschrieben,
die erhalten werden, wenn der Knieairbag 16 befüllt
wird und sich entfaltet. Wie in 9 gezeigt
ist, wenn der Entfaltungsdruck des Knieairbags 16 auf den
Deckel 18 aufgebracht wird, wird der Eingriffvorsprung 86A von
dem Befestigungsloch 78 gelöst. Als eine Folge
schwenkt der Deckel 18 um den Gelenkabschnitt 80 nach
unten, der in dem vorderen Abschnitt des Deckels 18 vorgesehen
ist, bis der Deckel 18 die Entfaltungsposition erreicht,
die durch den Gleitanschlag 22 reguliert wird, das heißt,
bis das obere Ende des Langlochs 22A des Gleitanschlags 22 den
Anschlagstift 82 erreicht. Weil der Gleitanschlag 22 den Öffnungsumfang
des Deckels 18 reguliert, ist es möglich, zu verhindern,
dass der Deckel 18 die Knie 62K des Insassen 62 (siehe 1)
berührt. Des Weiteren, weil der Öffnungsumfang
des Deckels 18 reguliert wird, ist es möglich,
zu verhindern, dass der Knieairbag 16 zu dem Bereich zwischen
den Knien 62K des Insassen 62 entfaltet wird. Somit
wird das Gas in dem Knieairbag 16 unter Zwang zu den Abschnitten
des Airbags an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 geliefert.
Dies macht es möglich, den Knieairbag 16 wirksam
zu den Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 zu
entfalten. Das heißt, in der Knieairbagvorrichtung 10 ist
es durch Regulieren der nach unten gerichteten Entfaltung des Knieairbags 16 möglich,
den Knieairbag 16 so zu führen, dass der Knieairbag 16 zu
den Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 entfaltet
wird.
-
Des
Weiteren werden, wie in 10 gezeigt ist,
bevor der Deckel 18 geöffnet wird, die Vorsprünge 18C,
die in den Seitenabschnitten 18B des Deckels 18 ausgebildet
sind, in die ausgesparten Abschnitte 84A eingesetzt, die
in den Seitenkantenabschnitten 84 ausgebildet sind, die
die Seitenabschnitte der Öffnung 60 definieren.
Jedoch greifen die Seitenabschnitte 18B des Deckels 18 nicht
fest mit den Seitenwandabschnitten 14B der Säulenabdeckung 14 ein.
Deshalb werden, wenn der Deckel 18 geöffnet wird,
die Seitenabschnitte 18B leicht von den Seitenwandabschnitten 14B der
Säulenabdeckung 14 gelöst. Somit wird
die Öffnung 60, durch die sich der Knieairbag 16 ausbreitet,
schnell ausgebildet, um sich in dem unteren Wandabschnitt 14A und
dem rechten und linken Seitenwandabschnitt 14B zu erstrecken.
Somit ist es möglich, den Knieairbag 16 zu den
Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 entlang
den Seitenkantenabschnitten 84 zu entfalten, die die Seitenabschnitte
der Öffnung 60 definieren.
-
Wie
in 9 gezeigt ist, unterdrückt die vordere
Rippe 72 und die hintere Rippe 74, die in der Säulenabdeckung 14 vorgesehen
sind, die Entfaltung des Knieairbags 16 in der Fahrzeuglängsrichtung
im Inneren der Säulenabdeckung 14, wie in der ersten
Ausführungsform. Des Weiteren fallen, wie in 10 gezeigt
ist, wenn der Knieairbag 16 sich entfaltet, die Seitenabschnitte 18B des
Deckels 18 nach rechts und nach links und werden verformt,
und als Folge wird der Deckel 18 flach gemacht, wie in
der ersten Ausführungsform.
-
Somit
ist es in der Knieairbagvorrichtung 30 möglich,
den Knieairbag 16 schnell zu den Bereichen an der rechten
und linken Seite der Säulenabdeckung 14 vor den
Knien 62K des Insassen 62 zu entfalten (siehe 1).
Somit ist es möglich, die Leistung des Zurückhaltens
der Knie 62K des Insassen zu verbessern, während
die Anforderungen hinsichtlich der Steifigkeit der Säulenabdeckung 14 erfüllt werden.
Insbesondere schwenkt in der Knieairbagvorrichtung 30 der
Deckel 18 nach unten um den Gelenkabschnitt 80,
der in dem vorderen Abschnitt des Deckels 18 vorgesehen
ist. Deshalb, wenn eine Last, die gleich oder über einem
vorbestimmten Wert ist, auf den vorderen Abschnitt der Lenksäule 12 in
der Axialrichtung von dem Lenkrad 32 aufgebracht wird und
die obere Halterung 44 von der Lenkabstützung 42 entfernt
wird und sich demzufolge die Lenksäule 12 zu der
Front des Fahrzeugs zusammenzieht, um einen Stoß zu absorbieren,
ist es möglich, das störende Eingreifen zwischen
dem Deckel 18 und der Fläche 28R der
Instrumententafel 28 zu verhindern, die vor den Knien 62K des
Insassen 62 positioniert ist.
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In
der Ausführungsform ist der Gleitanschlag 22 in
dem Deckel 18 vorgesehen, und der Anschlagstift 82 ist
in der Säulenabdeckung 14 vorgesehen. Jedoch ist
die Erfindung nicht auf den Aufbau begrenzt. Beispielsweise kann
der Gleitanschlag 22 in der Säulenabdeckung 14 vorgesehen
sein, und der Anschlagstift 82 kann in dem Deckel 18 vorgesehen sein.
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In
jeder der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist
jeder der Deckel 18 und 90 separat von der Säulenabdeckung 14 ausgebildet.
Jedoch ist die Erfindung nicht auf diesen Aufbau begrenzt. Beispielsweise
kann, wie in 11A gezeigt ist, ein Deckel 96 einstückig
mit der Säulenabdeckung 14 ausgebildet sein. In
diesem in 11A gezeigten Beispiel ist der
Gelenkabschnitt 80, der sich in der Fahrzeugbreitenrichtung
erstreckt, in dem hinteren Endabschnitt des Deckels 96 vorgesehen.
Der Gelenkabschnitt 80 stützt den Deckel 96 ab,
wenn der Deckel 96 geöffnet wird. Ein dünner
Reißabschnitt 98, der sich in der Fahrzeugbreitenrichtung
erstreckt, ist zwischen dem vorderen Endabschnitt des Deckels 96 und
dem unteren Wandabschnitt 14A der Säulenabdeckung 14 vorgesehen.
Der Reißabschnitt 98 ist so ausgebildet, dass
der Reißabschnitt 98 reißt, wenn der
Entfaltungsdruck des Knieairbags 16 (siehe 2)
auf den Deckel 96 aufgebracht wird. Wie in 11B und 11C gezeigt
ist, ist der Reißabschnitt 98 dünner
als der Gelenkabschnitt 80. Des Weiteren ist in diesem
Beispiel der Gleitanschlag 22 benachbart zu dem Vorderkantenabschnitt 68 vorgesehen,
der den unteren Abschnitt der Öffnung 60 definiert.
Der Gleitanschlag 22 funktioniert als der Öffnungsumfangregulationsabschnitt,
der den Öffnungsumfang des Deckels 96 reguliert.
In 11C ist der Gleitanschlag 22 an dem Deckel 96 fixiert.
Jedoch ist die Erfindung nicht auf diesen einen Aufbau begrenzt.
Der Gleitanschlag 22 kann einstückig mit dem Deckel 96 ausgebildet
sein.
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Der
rechte und linke Seitenabschnitt 96B des Deckels 96 sind
von den Seitenkantenabschnitten 84 entfernt, die die Seitenabschnitte
der Öffnung 60 in den Seitenwandabschnitten 14B der
Säulenabdeckung 14 definieren, so dass der rechte
und linke Seitenabschnitt 96B leicht von den Seitenwandabschnitten 14B entfernt
werden, wenn der Deckel 96 geöffnet wird. Ein
Schlitz 100 ist zwischen jedem Seitenabschnitt 96B und
dem entsprechenden Seitenwandabschnitt 14B vorgesehen.
Der Satz „die Seitenabschnitte 96B sind von den
Seitenkantenabschnitten 84 entfernt, die die Seitenabschnitte
der Öffnung 60 definieren" kennzeichnet den Aufbau,
in dem die Seitenabschnitte 96B von den Seitenkantenabschnitten 84 vollständig
getrennt sind, die die Seitenabschnitte der Öffnung 60 definieren,
wie in 11A gezeigt ist, und kennzeichnet
bspw. auch den Aufbau, in dem Schlitze entlang jedes Seitenkantenabschnitts 84 vorgesehen
sind, der den Seitenabschnitt der Öffnung 60 definiert,
und jeder Seitenabschnitt 96B des Deckels 96 mit
dem entsprechenden Seitenwandabschnitt 14B an einem Verbindungsabschnitt
zwischen jedem Paar von benachbarten Schlitzen verbunden ist. In
diesem Fall ist es bevorzugt, die Festigkeit des Verbindungsabschnitts
so festzulegen, dass eine geeignete Flächensteifigkeit von
jedem Seitenabschnitt 96B sichergestellt ist, und der Verbindungsabschnitt
leicht bricht, wenn der Deckel 96 geöffnet wird.
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In
dem Beispiel, in dem der Deckel 96 einstückig
mit der Säulenabdeckung 14 ausgebildet ist, wie in 11A gezeigt ist, wenn der Knieairbag 16 (siehe 2)
befüllt wird und sich entfaltet, reißt der Reißabschnitt 98 um
den Deckel 96 herum. Demzufolge schwenkt der Deckel 96 nach
unten um den Gelenkabschnitt 80, der in dem hinteren Abschnitt
des Deckels 96 vorgesehen ist, bis der Deckel 96 die
Entfaltungsposition erreicht, die durch den Gleitanschlag 22 reguliert
ist. Als eine Folge wird die Öffnung 60, durch
die sich der Knieairbag 16 ausbreitet, ausgebildet, um
sich in dem unteren Wandabschnitt 14A und dem rechten und
linken Seitenwandabschnitt 14B der Säulenabdeckung 14 zu
erstrecken. Somit ist es möglich, den Knieairbag 16 schnell
zu den Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung 14 zu
entfalten, während die Kosten und das Gewicht von jedem
Bauteil der Bauteile Säulenabdeckung 14 und Deckel 96 verringert
werden. In diesem Beispiel kann der Deckel 96 nach unten
um den Gelenkabschnitt 80 schwenken, der in dem vorderen Abschnitt des
Deckels 96 ausgebildet ist, wie in der dritten Ausführungsform.
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In
jeder der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird
jeder der Gleitanschläge 22 und 92 als
ein Beispiel des Öffnungsumfangregulationsabschnitts verwendet.
Jedoch ist der Öffnungsumfangregulationsabschnitt nicht
auf die Gleitanschläge 22 und 92 begrenzt.
Beispielsweise können die Säulenabdeckung 14 und
der Deckel 18 durch ein Band miteinander verbunden sein,
das eine Länge hat, die zu dem Öffnungsumfang
des Deckels 18 korrespondiert. In diesem Fall kann, wenn
der Knieairbag nicht geöffnet ist, das Band schlaff sein
und kann in dem Inneren der Säulenabdeckung 14 untergebracht sein.
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Wenn
ein Knieairbag (16) entfaltet wird, wird ein Deckel (18),
der in einer Säulenabdeckung (14) vorgesehen ist,
die eine Lenksäule (12) abdeckt, durch den Entfaltungsdruck
des Knieairbags geöffnet. Somit wird eine Öffnung
(60), durch die sich der Knieairbag ausbreitet, ausgebildet,
um sich in dem unteren Wandabschnitt und dem rechten und linken Seitenwandabschnitt
der Säulenabdeckung (14) zu erstrecken. Zu dieser
Zeit reguliert ein Öffnungsumfangregulationsabschnitt (22; 92)
den Öffnungsumfang des Deckels (18) so, dass der
Knieairbag zu Bereichen an der rechten und linken Seite der Säulenabdeckung
entfaltet wird.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2002-37003 [0002]
- - JP 2002-37003 A [0002]