DE102008009156A1 - Anordnung zum Ableiten elektrostatischer Ladungen von einem Bedruckstoff - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Ableiten elektrostatischer Ladungen von einem Bedruckstoff. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zu entwickeln, die eine verbesserte Entladungswirkung bei hohen Fördergeschwindigkeiten des Bedruckstoffes ermöglicht. Die Erfindung besteht darin, dass bei einer Anordnung zum Ableiten elektrostatischer Ladungen von einem Bedruckstoff, mit einem Förderer (15, 16) zum relativen Bewegen des Bedruckstoffes (3) zu einer Entladungsvorrichtung (26), wobei die Entladungsvorrichtung (26) auf Erdpotential (30) liegenden Elektroden (29) aufweist, deren freie Enden dem Bedruckstoff (3) zugewandt liegen, die Elektroden (29) berührend am Bedruckstoff (3) anliegen.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Ableiten elektrostatischer Ladungen von einem Bedruckstoff nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Beim Fördern durch eine drucktechnische Anlage können sich Bogen durch Kontakt und Reibung mit elektrisch neutralen Materialien elektrostatisch aufladen. Die Bogen können dadurch auf ein Potential > 10000 Volt aufgeladen werden. Die damit verbundenen elektrostatischen Kräfte sind störend beim Fördern und Oberflächenbehandeln der Bogen. Z. B. können die Bogen an einem Bogenentroller einer Druckmaschine so stark aufgeladen werden, dass ein nachfolgender Puderauftrag verschlechtert wird.
- Aufgeladene Bogen können elektrostatisch neutralisiert werden, indem zusätzliche Ladungen zugeführt werden. In der
DE 10 2005 032 601 A1 ist eine Bogenleiteinrichtung einer Druckmaschine gezeigt, bei der am Rand eines Leitbleches ein Ionensprühstab angeordnet ist. Diese aktive Entladungsanordnung ist verschmutzungsanfällig und beseitigt die Ladungen eines Bogens nicht zuverlässig. - Es sind weiterhin aus der
DE 43 06 734 A1 passive Entladungsanordnungen bekannt, bei denen mit geerdeten Borsten die Oberfläche eines Bedruckstoffes kontaktiert wird. Die Borsten kontaktieren den Bogen punktuell, wobei die Haltbarkeit durch Abrieb gemindert ist. - Die
DE 195 36 248 A1 zeigt eine passive Entladungsanordnung bei der quer zur Förderrichtung eines Aufzeichnungsträgers entlang einer Geraden Elektroden vorgesehen sind. Die Elektroden sind kammartig aus einer dünnen Kupferschicht einer Leiterplatte erzeugt und liegen auf Erdpotential. Zum Vermeiden von Verschleiß wird der Aufzeichnungsträger in einem Abstand an den Elektroden vorbeigeführt. Eine Berührung des Aufzeichnungsträgers mit den Elektroden ist nicht beabsichtigt. In Förderrichtung des Aufzeichnungsträgers gesehen besitzen die Elektroden nur eine geringe Tiefe, so dass bei hohen Fördergeschwindigkeiten die Zeit nicht ausreichend ist, die Ladungen wie gewünscht abzuleiten. - Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zum Ableiten elektrostatischer Ladungen von einem Bedruckstoff zu entwickeln, die eine verbesserte Entladungswirkung bei hohen Fördergeschwindigkeiten des Bedruckstoffes ermöglicht.
- Die Aufgabe wird mit einer Anordnung gelöst, welche die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Gemäß der Erfindung besteht die Anordnung zum Ableiten elektrostatischer Ladungen aus auf Erdpotential liegenden Elektroden, die berührend an einem Bedruckstoff anliegen. In Wechselwirkung mit den Ladungen entstehen zwischen den Elektroden und dem Bedruckstoff inhomogene elektrische Felder. Bei Kontakt der Elektroden mit dem Bedruckstoff fließen die Ladungen gegen das Erdpotential ab. Damit kann eine elektrostatische Aufladung bereits bei ihrer Entstehung gemindert oder vermieden werden. Die Anordnung der Elektroden ist in Bewegungsrichtung des Bedruckstoffes so gewählt, dass jede Elektrode einen linienförmigen oder punktförmigen Kontakt zur Oberfläche des Bedruckstoffes hat. Dadurch ist die Entladung der Oberfläche des Bedruckstoffes besonders effektiv, so dass hohe Fördergeschwindigkeiten für den Bedruckstoff möglich sind.
- Die Erfindung ist besonders vorteilhaft am Auslauf eines Bogenentrollers einer Bogendruckmaschine anwendbar. Die erfindungsgemäße Anordnung erlaubt es, Bogen geringer Dicke auf einen Stapel zu fördern, ohne dass störende elektrostatische Ladungen dazu führen, dass ein Bogen von einer gewünschten Bahn abweicht und sich Druckfarbe im Stapel auf benachbarten Bogen ablegt.
- Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen erläutert werden, es zeigen:
-
1 : eine Entladungsanordnung im Ausleger einer Bogendruckmaschine, -
2 : ein Bogenentroller mit integrierten kammförmigen Elektroden, -
3 : ein Bogenentroller mit integrierten kammförmigen Elektroden und Isolierstoff zwischen den Elektroden, -
4 : ein Bogenentroller mit scheibenförmigen Elektroden auf einer Welle, -
5 : ein Bogenentroller mit angerauter Auslauffläche, -
6 : ein Bogenentroller mit nachgelagerten kammförmigen Elektroden, -
7 : ein Bogenentroller mit Bogenführungswalze und kammförmigen Elektroden an der Ausgangsseite, -
8 : ein Bogenentroller mit scheibenförmigen Elektroden und kammförmigen Elektroden an der Ausgangsseite und -
9 : ein Bogenentroller mit elektrisch isolierter Bogenführungswalze und kammförmigen Elektroden an der Ausgangsseite. -
1 zeigt ein Lackwerk1 einer Bogendruckmaschine, dem ein Ausleger2 nachgeordnet ist. Zum Zuführen von Bogen3 zum Lackwerk1 sind Transporttrommeln4 ,5 vorgesehen. Im Spalt zwischen einem Druckzylinder6 und einem Lackzylinder7 erhalten die Bogen3 eine Lackierung. Der Lackzylinder7 wird mittels Lackauftragswalzen8.1 ,8.2 mit Lack9 benetzt. Die Transporttrommeln4 ,5 und der Druckzylinder6 enthalten Greifersysteme10 –13 zum Halten eines Bogens3 am vorderen Bogenrand. Die fertig lackierten Bogen3 werden mittels des Auslegers2 auf einen Stapel14 gefördert. Der Ausleger2 enthält ein Kettengreifersystem mit an Ketten15 befestigten Greifersystemen16.1-16.8 . Die Ketten15 sind über Umlenkkettenräder17 ,18 gelegt. Weiterhin enthält der Ausleger2 Bogenführungsbleche19 ,20 , eine Bogenbremse21 und einen Anschlag22 . - Die Transporttrommeln
4 ,5 , der Druckzylinder6 und die Kettenräder17 ,18 laufen synchron in Richtung der Pfeile23 um. Im Lackwerk1 und im Bereich der Kettenräder17 werden die Bogen3 auf kreisförmigen Bahnen gefördert, so dass die Bogen3 eine Neigung zum Einrollen erhalten. Um die Bogen3 zu glätten, ist am Auslauf der Kettenräder17 ein Bogenentroller24 vorgesehen. Dem Bogenentroller24 folgt in Förderrichtung25 des Bogens3 eine Entladungsvorrichtung26 . Der Bogenentroller24 erstreckt sich quer zur Förderrichtung25 über die gesamte Breite eines Bogens3 . Dem Bogen3 zugewandt ist am Bogenentroller24 eine V-förmige Furche27 ausgebildet, die Saugluftöffnungen aufweist. Die Saugluftöffnungen stehen mit einer Saugluftquelle28 in Verbindung. Die Entladungsvorrichtung26 enthält Elektroden29 , die mit einer Erdungsklemme30 verbunden sind. -
2 zeigt eine mögliche Ausführungsform, bei der ein Bogenentroller24 und eine Entladungsvorrichtung26 baulich vereinigt sind. Durch Ausfräsungen in der auslaufenden Flanke des Bogenentrollers24 sind kammförmige Elektroden29 gebildet, die mit der Entladungsklemme30 verbunden sind. Die Elektroden29 liegen in Förderrichtung25 . - Bei einer Variante nach
3 sind der auslaufenden Flanke31 eines Bogenentrollers24 schmale kammförmige Elektroden29 in Förderrichtung25 nachgeordnet. Die Zwischenräume zwischen den Elektroden29 sind mit einem Isolierwerkstoff32 aufgefüllt. Die Elektroden29 und der Isolierstoff32 liegen in einer Ebene, die die von der auslaufenden Flanke31 vorgegebene Führungsebene für einen Bogen3 fortsetzt. Der Isolierstoff32 ist tragfähig. Beim Entlanggleiten des Bogens3 über die Elektroden29 werden Ladungen abgeleitet, wobei die Elektroden29 keine Spuren am Bogen3 hinterlassen. -
4 zeigt einen Bogenentroller24 , bei dem eine Furche27 zwischen einer Einlaufflanke33 und scheibenförmigen Elektroden29 gebildet ist. Die Elektroden29 sind drehfest auf einer Welle34 angeordnet. Auf einem Wellenzapfen ist eine Zahnrad35 befestigt, welches Bestandteil eines Zahnrädergetriebes ist. Zwischen den Elektroden29 ist ein tragender Isolierstoff32 eingebracht, so dass die Elektroden29 und der Isolierstoff32 in einer zylindermantelförmigen Ebene liegen. Mittels des Zahnrades6 wird die Welle34 in Richtung des Pfeiles36 so angetrieben, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Elektroden29 der Fördergeschwindigkeit eines Bogens3 entspricht. Die Oberfläche eines Bogens3 kontaktiert die Elektroden29 in einem Drehwinkelbereich, der ausreichend groß ist, um Ladungen zuverlässig abzuleiten. Durch die Drehbewegung der Elektroden29 ergibt sich keine Relativbewegung zur Bogenoberfläche, so dass die Elektroden29 keine Spuren am Bogen3 hinterlassen. Die Welle34 kann auch durch den Bogen3 direkt angetrieben werden, dabei würde ein geringer Schlupf auftreten. - Wie in
5 gezeigt, ist die auslaufende Flanke31 eines Bogenentrollers24 mit einer rauen Oberfläche ausgebildet. Die raue Oberfläche bildet mikrofeine Erhebungen37 aus einem elektrisch leitenden Material. Die Erhebungen37 bilden auf Erdpotential liegende Entladungselektroden. Die raue Oberfläche kann porös sein, wobei im Inneren des Bogenentrollers24 ein Saugkanal38 mit Saugluftanschluß39 besteht. - Bei einer Variante nach
6 sind kammförmige Elektroden29 an einem geerdeten Tragkörper40 angeordnet. Die Elektroden29 sind abgesetzt von einem Bogenentroller24 angeordnet. Die Elektroden29 liegen gleichabständig in einer Ebene, die eine Erweiterung der Ebene darstellt, die von der Auslaufflanke des Bogenentroller24 vorgegeben ist. - Ein Bogenentroller
24 nach7 enthält eine Bogenführungswalze41 aus einem elektrisch leitenden Material. Zwischen der Bogenführungswalze41 und einer Einlaufflanke33 ist eine Furche27 ausgebildet, die mit einer Saugluftquelle evakuiert werden kann. Ausgangsseitig des Bogenentrollers24 sind an einem geerdeten Tragkörper42 Elektroden29 ausgebildet, deren Kontaktflächen annähernd tangential zur Bogenführungswalze41 liegen. Durch den Kontakt mit der Bogenführungswalze41 wird ein Teil der Ladung an einem Bogen3 abgeleitet. Nach dem Verlassen der Elektroden29 sind auch Restladungen beseitigt. - Eine Variante nach
8 umfasst in einem Bogenentroller24 erste scheibenförmige Elektroden29.1 , die drehfest an einer Welle34 angeordnet sind. Auf der Welle34 sitzt ein Zahnrad35 eines Zahnrädergetriebes. Weiterhin enthält der Bogenentroller24 zweite kammförmige Elektroden29.2 , die den ersten Elektroden29.1 nachgeordnet sind. Beim Glätten eines Bogens3 laufen die Elektroden29.1 in Richtung des Pfeiles36 um. Die Elektroden29.1 ,29.2 sind geerdet, wobei der Zwischenraum zwischen den Elektroden29.1 mit einem Isolierstoff32 aufgefüllt ist. Bei dieser Variante wird ein Bogen3 zweifach mittels inhomogenen Feldern entladen, die von den Elektroden29.1 ,29.2 ausgehen. - Bei einem in
9 dargestellten Bogenentroller24 ist im Auslauf eine Bogenführungswalze43 aus einem elektrisch isolierenden Material angeordnet. Der Walze43 folgt eine Anordnung mit kammförmigen Elektroden29 , die auf Erdpotential30 liegen. Beim Glätten eines Bogens3 rotiert die Walze43 in Richtung des Pfeiles36 . Die triboelektrischen Eigenschaften der Walze43 sind so auf das Material der Bogen3 eingestellt, dass die Aufladung beim Glätten gemindert ist. Beim Fördern von Papierbogen3 ist eine Walze43 mit Teflonoberfläche besonders geeignet. Die in Förderrichtung25 nach der Walze43 noch vorhandenen Ladungen werden durch den Kontakt mit den Elektroden29 abgeleitet. -
10 zeigt eine weitere Transportwalze43 , die vorteilhaft in einer Glätteinrichtung24 im Ausleger2 einer Druckmaschine verwendet werden kann. Die Walze43 besteht aus einem metallischen Walzenkörper44 , an dem Lagerzapfen45 ,46 ausgebildet sind. Der Walzenkörper44 liegt auf Erdpotential30 . Auf dem Walzenkörper44 befindet sich eine tragfähige Kunststoffschicht47 . In die elektrisch isolierende Kunststoffschicht47 ist schraubenförmig eine Wicklung48 aus einem elektrisch leitfähigen Kohlefasermaterial eingebettet. Die Wicklung48 ragt in die Tragfläche49 der Kunststoffschicht, so das ein elektrischer Kontakt zwischen der Wicklung48 und einem über die Tragfläche49 geförderten Bogen3 besteht. Die Walze43 rotiert um eine Achse50 des Walzenkörpers44 , so dass die Umlaufgeschwindigkeit der Tragfläche49 der Fördergeschwindigkeit des Bogens3 entspricht. An den Seiten der Walze43 ist die Wicklung48 mit Leitungen51 ,52 und/oder in direktem Kontakt elektrisch mit dem Walzenkörper44 verbunden. Die am Bogen3 vorhandenen Ladungen werden über die Wicklung48 und den Walzenkörper44 in die Erde30 abgeleitet. - Die Ausführung nach
10 kann an Stelle der Wicklung48 mit elektrisch leitenden Ringen realisiert sein, welche auf Erdpotential30 liegen. Die Ringe können parallel auf Abstand gesetzt sein und koaxial zur Achse50 liegen. Beim Fördern eines Bogens3 berühren die Ringe die Bogenoberfläche und leiten unerwünschte Ladungen ab. - Bei einer weiteren Ausführung kann eine Transportwalze einer Glätteinrichtung
24 im Ausleger2 einer Druckmaschine mit Elektroden (29 ) aus bürstenförmig an einem geerdeten Walzenkörper (44 ) radial angeordneten elektrisch leitenden Drahtstücken ausgestattet sein. Die Freiräume zwischen den Drahtborsten sind dann mit einem isolierenden Werkstoff aufgefüllt. Der isolierende Werkstoff und die Enden der Drahtborsten bilden eine einen Bogen3 tragende Zylindermantelfläche. Durch den Kontakt der Enden der Drahtborsten mit der Bogenoberfläche werden unerwünschte Ladungen abgeleitet. -
- 1
- Lackwerk
- 2
- Ausleger
- 3
- Bogen
- 4, 5
- Transporttrommel
- 6
- Druckzylinder
- 7
- Lackzylinder
- 8
- Lackauftragswalze
- 9
- Lack
- 11–13
- Greifersystem
- 14
- Stapel
- 15
- Kette
- 16
- Greifersystem
- 17, 18
- Umlenkkettenrad
- 19, 20
- Bogenführungsblech
- 21
- Bogenbremse
- 22
- Anschlag
- 23
- Pfeil
- 24
- Bogenentroller
- 25
- Förderrichtung
- 26
- Entladungsvorrichtung
- 27
- Furche
- 28
- Saugluftquelle
- 29
- Elektrode
- 30
- Erdungsklemme
- 31
- Flanke
- 32
- Isolierstoff
- 33
- Einlaufflanke
- 34
- Welle
- 35
- Zahnrad
- 36
- Pfeil
- 37
- Erhebung
- 38
- Saugkanal
- 39
- Saugluftanschluß
- 40
- Tragkörper
- 41
- Bogenführungswalze
- 42
- Tragkörper
- 43
- Transportwalze
- 44
- Walzenkörper
- 45, 46
- LagerzapfenBogenführungswalze
- 47
- Kunststoffschicht
- 48
- Wicklung
- 49
- Tragfläche
- 50
- Achse
- 51, 52
- Leitung
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- - DE 102005032601 A1 [0003]
- - DE 4306734 A1 [0004]
- - DE 19536248 A1 [0005]
Claims (16)
- Anordnung zum Ableiten elektrostatischer Ladungen von einem Bedruckstoff, mit einem Förderer (
15 ,16 ) zum relativen Bewegen des Bedruckstoffes (3 ) zu einer Entladungsvorrichtung (26 ), wobei die Entladungsvorrichtung (26 ) auf Erdpotential (30 ) liegenden Elektroden (29 ) aufweist, deren freie Enden dem Bedruckstoff (3 ) zugewandt liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (29 ) berührend am Bedruckstoff (3 ) anliegen. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass lamellenförmige Elektroden (
29 ) vorgesehen sind, die in Förderrichtung (25 ) angeordnet sind. - Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (
29 ) feststehende Kontaktflächen aufweisen. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (
29 ) als kreisförmige Scheiben ausgebildet und um eine Achse drehbar gelagert sind, wobei die Achse quer zur Förderrichtung (25 ) des Bedruckstoffes (3 ) liegt. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Elektroden (
29 ) quer zur Förderrichtung (25 ) über die Bedruckstoffbreite gleichmäßig verteilt liegen. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zwischenräumen zwischen den Elektroden (
29 ) ein elektrisch isolierendes Material (32 ) eingebracht ist. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (
29 ) ungleichmäßig verteilt in einer Kontaktfläche liegen. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Gruppen von Elektroden (
29.1 ,29.2 ) in Förderichtung (25 ) nacheinander angeordnet sind. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (
29 ) baulich mit einer Glätteinrichtung (24 ) für den Bedruckstoff (3 ) vereinigt sind. - Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (
29 ) ausgangsseitig der Glätteinrichtung (24 ) angeordnet sind. - Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glätteinrichtung (
24 ) eine elektrisch leitfähige Transportwalze (41 ) enthält, der lamellenförmige Elektroden (29 ) nachgeordnet sind. - Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportwalze (
41 ) Elektroden (29.1 ) enthält, die in Umlaufrichtung (36 ) in der tragenden Mantelfläche liegen. - Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glätteinrichtung (
24 ) eine elektrisch isolierte Transportwalze (43 ) enthält, der lamellenförmige Elektroden (29 ) nachgeordnet sind. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (
29 ) drahtförmig ausgebildet und um eine Achse (50 ) drehbar gelagert sind, wobei die Achse (30 ) quer zur Förderrichtung (25 ) des Bedruckstoffes (3 ) liegt. - Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (
29 ) aus mindestens einem elektrisch leitenden Draht (48 ) gebildet sind, der jeweils schraubenförmig um die Achse (50 ) eines Walzenkörpers (44 ) gewickelt und mit dem geerdeten Walzenkörper (44 ) elektrisch leitend verbunden ist. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (
29 ) aus bürstenförmig an einem geerdeten Walzenkörper (44 ) radial angeordneten elektrisch leitenden Drahtstücken gebildet sind.
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