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DE102008008398A1 - Hilfsstapelvorrichtung - Google Patents

Hilfsstapelvorrichtung Download PDF

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DE102008008398A1
DE102008008398A1 DE102008008398A DE102008008398A DE102008008398A1 DE 102008008398 A1 DE102008008398 A1 DE 102008008398A1 DE 102008008398 A DE102008008398 A DE 102008008398A DE 102008008398 A DE102008008398 A DE 102008008398A DE 102008008398 A1 DE102008008398 A1 DE 102008008398A1
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Germany
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auxiliary stacking
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Withdrawn
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DE102008008398A
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English (en)
Inventor
Arndt Jentzsch
Christian Ziegenbalg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer AG
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/26Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with auxiliary supports to facilitate introduction or renewal of the pile
    • B65H1/263Auxiliary supports for keeping the pile in the separation process during introduction of a new pile
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2801/00Application field
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Hilfsstapelvorrichtung für eine Stapelhubvorrichtung einer Bogen verarbeitenden Maschine mit einem Haupt- und einem Hilfsstapelaufzug, wobei die Hilfsstapelvorrichtung eine vordere und eine hintere Quertraverse aufweist und zwischen den Quertraversen der Aufnahme eines Hilfsstapels dienende, wickelbar ausgebildete Tragelemente vorgesehen sind. Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Hilfsstapelvorrichtung so auszugestalten, dass eine Realisierung mit einfachen Mitteln sowie in einer einen geringen Bauraum beanspruchenden Weise möglich ist und die Vereinigung des Hilfsstapels mit einem weiteren Bogenstapel störungsfrei durchgeführt werden kann. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Tragelemente (29) als eine Eigensteifigkeit aufweisende Seile oder Bänder ausgebildet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Hilfsstapelvorrichtung für eine Stapelhubvorrichtung einer Bogen verarbeitenden Maschine mit einem Haupt- und einem Hilfsstapelaufzug, wobei die Hilfsstapelvorrichtung eine vordere und eine hintere Quertraverse aufweist und zwischen den Quertraversen der Aufnahme eines Hilfsstapels dienende, wickelbar ausgebildete Tragelement vorgesehen sind.
  • Hilfsstapelvorrichtungen sind in Bogenanlegern zur Realisierung eines Non-Stop-Betriebs allgemein üblich. Dazu ist im Bogenanleger neben den für die Zuführung des Hauptstapels dienenden Hauptstapelaufzug ein Hilfsstapelaufzug vorgesehen, der eine vordere und eine hintere Quertraverse zur Aufnahme von Tragelementen aufweist. Wenn der Hauptstapel, der auf einer Non-Stop-Systempalette ruht, die mit in charakteristischen Abständen vorgesehenen Nuten versehen ist, bis auf einen Rest- oder Hilfsstapel abgearbeitet wurde, werden in die Nuten die den Hilfsstapel untergreifenden Tragelemente eingeführt bis das freie Ende der Tragelemente sich auf der gegen überliegenden Traverse abstützt. Danach werden der Hauptstapelaufzug und damit die Non-Stop-Systempalette abgesenkt zur Übernahme eines weiteren Hauptstapels, während der Hilfsstapelaufzug die Förderung des Hilfsstapels übernimmt. Nachfolgend wird durch den Hauptstapelaufzug der weitere Hauptstapel gegen die untere Seite des Hilfsstapels gefördert und durch Zurückführen der Tragelemente in ihre Ausgangslage während des Maschinenbetriebs eine Vereinigung des Hilfsstapels mit dem weiteren Hauptstapel realisiert.
  • Zum automatischen Non-Stop-Stapelwechsel ist es aus der DE 102 004 052 314 A1 bekannt, bei einer Hilfsstapelvorrichtung mit einer vorderen und einer hinteren Quertraverse die den Hilfsstapel aufnehmenden Tragelemente quer zur Oberfläche des Bogenstapels elastisch verformbar und durch eine zusätzliche Vorrichtung wahlweise reversibel versteifbar auszuführen. Dazu sind die Tragelemente aus elastischen Teilelementen zusammengesetzt und durch eine Kraft- und/oder formschlüssige Unterbindung oder Freigabe der Relativbewegung zwischen den einzelnen Teilelementen in ihrer Steifigkeit wandelbar bzw. schaltbar. Damit ist es möglich, die Tragelemente auf einer kreisförmigen Bahn aus dem Stapelraum heraus zu führen und in der horizontalen Arbeitsposition im Stapelraum die Steifigkeit zu erhöhen.
  • Nachteilig sind der hohe Aufwand und der große Raumbedarf der Vorrichtung. Außerdem ist es von Nachteil, dass die Tragelemente sehr hoch bauen, wodurch die Gefahr besteht, dass beim Herausführen der Tragelemente aus dem zu bildenden neuen Bogenstapel der Hilfsstapel und damit seine Oberseite schlagartig abgesenkt werden, was zum Unterbrechen des Maschinenbetriebs führt. Um das zu vermeiden, sind in der genannten Schrift weiteren Mittel vorgesehen, die die Höhe der Tragelemente verringern, aber auch den Aufwand erhöhen.
  • In der DE 4424287A1 ist eine weitere Hilfsstapelvorrichtung für eine Stapelhubvorrichtung mit wickelbar ausgebildeten Tragelementen beschrieben. Die Tragelemente sind aus mittels Kraftschluss eine Strecklage realisierende Rollstäbe ausgebildet. Ein Rollstab besteht jeweils aus hintereinander angeordneten, sich über Lagerbolzen gegeneinander abstützenden inneren Stabgliedern sowie einem äußeren Stabglied. Weiterhin ist ein am äußeren Stabglied angreifendes, die inneren Stabglieder sowie die Lagerbolzen mittels einer diese durchdringenden Längsbohrung verbindendes Spannseil vorgesehen, welches durch ein am Spannseil angreifenden Stellmotor mit unterschiedlichen Zugkräften beaufschlagt werden kann.
  • Bei einer Übernahme des Hilfsstapels werden die Rollstäbe durch antreibbare Treibräder in die Nuten der Non-Stop-Systempalette eingeführt, wobei die Spannseile der Rollstäbe über die Stellmotoren mit einer solchen Zugkraft beaufschlagt werden, dass sie einerseits wickelfähig gehalten werden, andererseits eine solche Eigensteifigkeit des freien Endes realisiert wird, dass ihre Führung ohne zusätzliche Mittel bis zum Erreichen der Quertraverse möglich ist. Nachdem die freien Enden der Rollstäbe die Quertraverse erreicht habe, wird die auf die Spannseile wirkende Zugkraft so erhöht, dass eine Steifigkeit der Rollstäbe erreicht wird, die eine Aufnahme des Hilfsstapels gestattet. Anschließend wird die Non-Stop-Systempalette in ihre Ausgangslage zur Übernahme eines weiteren Bogenstapels abgesenkt, dieser mit der Oberseite gegen die Unterseite des Hilfsstapels geführt und danach die Rollstäbe in ihre Ausgangslage zurückgeführt, wobei die auf die Spannseile wirkende Zugkraft zur Realisierung der Wickelfähigkeit der Rollstäbe verringert wird.
  • Nachteilig sind der zur Realisierung der Vorrichtung erforderliche Aufwand sowie der dazu benötigte Bauraum. Außerdem ist es von Nachteil, dass die Rollstäbe eine beträchtliche Bauhöhe aufweisen. Diese Bauhöhe führt bei der Vereinigung des weiteren Bogenstapels mit dem Hilfsbogenstapel, wenn die freien Enden der Tragelemente aus dem Stapelprofil geführt werden, zu einem schlagartigen Absenken der Oberflächen des Hilfsstapels und zu einer Unterbrechung des Maschinenlaufs.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Hilfsstapelvorrichtung so auszugestalten, dass eine Realisierung mit einfachen Mitteln sowie in einer einen geringen Bauraum beanspruchenden Weise möglich ist und die Vereinigung des Hilfsstapels mit einem weiteren Bogenstapel störungsfrei durchgeführt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst.
  • Die Ausbildung der Tragelemente lediglich als Seile, Drahtseile oder Bänder, die mit einem Schutzmantel versehen sind und nach der Kopplung der freien Enden mit einer Quertraverse mit einer Zugkraft beaufschlagt werden, ermöglicht es, die Hilfsstapelvorrichtung bauraumsparend und mit einfachen Mitteln zu realisieren. Da die Tragelemente aufgrund ihrer Bauweise nur eine geringe Bauhöhe aufweisen, wird die Gefahr einer Betriebsunterbrechung während des Stapelwechsels durch zu starkes Absenken des Hilfsstapels verringert.
  • Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
  • 1 die schematische Seitenansicht eines Non-Stop-Bogenanlegers
  • 2 eine Einzelheit der Hilfsstapelvorrichtung
  • In 1 ist ein Bogenanleger 1 mit einem aus Bogen 2 bestehenden Bogenstapel 3 und einem Hilfsstapel 4 gezeigt. Der Bogenstapel 3 ist auf einer Non-Stop-Systempalette 5, die mit in einer Bogentransportrichtung 7 des Bogenanlegers 1 verlaufenden Nuten 6 versehen ist, aufgenommen. Die Systempalette 5 ruht auf einer Stapelplatte 8, wobei die Vorderkanten der Bogen 2 an Vorderanschlägen 9 anliegen. Die Vorderanschläge 9 sind gestellfest im Bogenanleger 1 angeordnet und verlaufen senkrecht zur Bogentransportrichtung 7. An der Stapelplatte 8 greifen erste Zugmittel 10, die aus Ketten oder Seilen bestehen, an. Die ersten Zugmittel 10 werden über erste Umlenkräder 11, 12 zu einem ersten Antrieb 13 geführt. Die ersten Zugmittel 10, die ersten Umlenkräder 11, 12 und der ersten Antrieb 13 bilden einen Hauptstapelaufzug. Der Hilfsstapel 4 ist in 1 von einer Hilfsstapelvorrichtung 14 aufgenommen. Die Hilfsstapelvorrichtung 14 ist an zweiten Zugmitteln 15, die ebenfalls aus Seilen oder Ketten bestehen, angelenkt. Die zweiten Zugmittel 15 werden über zweite Umlenkräder 16, 17 zu einem zweiten Antrieb 18 geführt. Die Zugmittel 15, die Umlenkräder 16, 17 und der Antrieb 18 bilden einen Hilfsstapelaufzug. Der Hilfsstapelaufzug führt die Hilfsstapelvorrichtung 14 und damit den Hilfs stapel 4 so, dass die Oberseite des Hilfsstapels 4 sich immer in einem vorbestimmten Bereich befindet. Damit kann der jeweils oberste Bogen 2 von in einem Bogentrenner 19 gelagerten Trennsaugern 20 erfasst, durch einen von den Trennsaugern 20 ausgeführten Hubbewegung abgehoben sowie von nicht dargestellten Bläsern unterblasen und so vom Hilfsstapel 4 getrennt werden. Der vereinzelte Bogen 2 wird von den Trennsaugern 20 an ebenfalls im Bogentrenner 19 geführten und eine in und entgegen der Bogentransportrichtung 7 gerichtete Bewegung ausführende Transportsauger 21 übergeben. Die Transportsauger 21 fördern den vereinzelten Bogen 2 in Bogentransportrichtung 7, wobei eine der Vorderseite des Hilfsstapels 4 zugeordnete Bogenklappe entgegen dem Uhrzeigesinn geschwenkt wird.
  • Die Hilfsstapelvorrichtung 14 besteht aus einer ersten Quertraverse 23 und einer zweiten Quertraverse 24. Die Quertraversen 23, 24 sind biegesteif ausgeführt und erstrecken sich mindestens über die maximale Formatbreite der zur Verarbeitung gelangenden Bogen 2. Die Quertraversen 23, 24 sind an ihren freien Enden jeweils durch eine Längstraverse 25 verbunden. Die Quertraversen 23, 24 und die Längstraversen 25 bilden einen in sich steifen Rahmen mit einer lichten Weite, die mindestens so bemessen ist, dass eine Non-Stop-Systempalette 5 durch den Rahmen geführt werden kann. In der hinteren Quertraverse 24 ist insbesondere eine sich längs der Quertraverse 24 erstreckende Zentralwelle 26 vorgesehen, die z. B. in den Längstraversen 25 aufgenommen ist. An der Zentralwelle 26 greift ein Motor 27 an, der mit der Längstraverse 25 verbunden ist und die Zentralwelle 26 in oder entgegen dem Uhrzeigersinn verdrehen kann. Der Motor 27 ist zusätzlich mit einer Bremse versehen.
  • Auf der Zentralwelle 26 sind weiterhin in Abständen zueinander Spulenkörper 28 angeordnet, die drehfest mit der Zentralwelle 26 verbunden sind. Jedem Spulenkörper 28 ist ein Tragelement 29 zugeordnet. Die Tragelemente 29 sind wickelfähig ausgebildet und bestehen aus einem eine Eigensteifigkeit aufweisenden Seil, Drahtseil oder Band. Sie sind, um eine Beschädigung der Bogen 2 zu vermeiden und die Gleitfähigkeit zwischen den Tragelementen 29 und den Bogen 2 zu erhöhen, mit einem Schutzmantel 30 versehen (2). Der Schutzmantel 30 kann z. B. aus PTFE oder Silikon bestehen. Das Ende der Tragelemente 29 ist jeweils z. B. über einen Kraftspeicher 41 fest mit einem der Spulenkörper 28 verbunden, während am freien Ende der Tragelemente 29 ein Formelement 31 vorgesehen ist. Die Tragelemente 29 werden gemäß Ausführungsbeispiel im Bereich der zweiten Quertraverse 24 durch ein jedem Spulkörper 28 zugeordnetes Führungselement 32 geführt.
  • Die Formelemente 31 sind am in die Bogentransportrichtung 7 weisenden Bereich mit einer Einführschräge oder einem Einführkegel 33 und im abgewandten Bereich mit einer Formschulter 34 versehen. Die Höhe des Formelements 31 ist kleiner oder höchstens gleich dem Außendurchmesser der Tragelemente 29 gewählt.
  • Die erste Quertraverse 23 ist als Klemmlade 35 ausgebildet. Sie besteht aus einem starren Grundkörper 36 mit einer ebensolchen oberen Klemmleiste 37. Im Grundkörper 36 ist drehbeweglich eine untere Klemmleiste 38 gelagert, an der eine oder mehrere Stellelemente 39 angreifen, die sich gegen die Längstraversen 25 oder zusätzlich vorgesehene, der Klemmlade 35 zugeordnete Gestellpunkte abstützen. Durch die Stellelemente 39 kann die untere Klemmleiste 38 gegen die obere Klemmleiste 37 geführt oder von dieser entfernt werden. In der oberen Klemmleiste 37 und der unteren Klemmleiste 38 sind Anschlagflächen 40 vorgesehen, die bei einem Klemmen der Formelemente 31 die Formschultern 34 hintergreifen. Statt der unteren Klemmleiste 38 können auch beabstandet zueinander ausgebildete Klemmhebel vorgesehen sein, wobei jedem Klemmhebel ein Stellelement 39 zugeordnet ist. Es ist natürlich auch möglich, die obere Klemmleiste 37 schwenkbar und die untere Klemmleiste 38 gestellfest auszubilden.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Lösung ist Folgende:
    In bekannter Weise wird eine Non-Stop-Systempalette 5 mit einem Bogenstapel 3 auf einer Stapelplatte 8 aufgesetzt, wobei die den Bogenstapel 3 bildenden Bogen 2 mit der Vorderkante an den Vorderanschlägen 9 anliegen. Über die ersten Zugmittel 10 bzw. den Hauptstapelaufzug wird der Bogenstapel 3 in einem Schnellgang so angehoben, dass seine Oberseite auf ein Arbeitsniveau gelangt und damit der jeweils oberste Bogen 2 vereinzelt sowie von den Transportsaugern 21 in Bogentransportrichtung 7 gefördert werden kann. Bei Erreichen des Arbeitsniveaus wird der Schnellgang des Hauptaufzugs in eine Arbeitsgeschwindigkeit umgeschaltet. Wenn der Bogenstapel 3 bis auf den Hilfsstapel 4 abgearbeitet ist, wird die Hilfsstapelvorrichtung 14 mittels der zweiten Zugmittel 15 bzw. des Hilfsstapelaufzugs in eine Übernahmeposition verbracht und synchron mit dem Hauptstapelaufzug angehoben. In der Übernahmeposition verlaufen die Führungselemente 32 fluchtend mit den in den Non-Stop-Systempaletten 5 vorgesehen und in Bogentransportrichtung 7 weisenden Nuten 6. In der Übernahmeposition korrespondiert auch die Klemmlade 35 mit den Nuten 6, die im geöffneten Zustand einen Einlauftrichter bildet. Werden statt der durchgehenden Klemmlade 35 einzelne Klemmhebel vorgesehen, sind diese so beabstandet nebeneinander angeordnet, dass sie jeweils mit einer Nut 6 korrespondieren.
  • Zur Übernahme des Hilfsstapels 4 wird der Motor 27 angesteuert und die Zentralwelle 26 entgegen den Uhrzeigersinn verdreht. Dadurch werden die Tragelemente 29 von den Spulenkörpern 28 abgewickelt und, geführt durch die Führungselemente 32, gelangen diese in die Nuten 6. Aufgrund der Eigensteifigkeit der Tragelemente 29 sowie geführt durch die Nuten 6 treten die Formelemente 31 aus der der erste Quertraverse 23 zugewandten Seite der Non-Stop-Systempalette 5 aus und gelangen zwischen die beabstandet zueinander positionierten oberen Klemmleiste 37 und unteren Klemmleiste 38. Durch Schließen der Klemmleiste 37, 38, initiiert mittels der Stellelemente 39, werden die Formschultern 34 der Formelemente 31 von den Anschlagflächen 40 hintergriffen und so die Formelemente 31 formschlüssig in der Klemmlade 35 arretiert. Durch Umschalten der Drehrichtung des Motors 27 werden die Tragelemente 29 mit einer Zugkraft beaufschlagt und so gespannt, wobei mit Hilfe der Kraftspeicher 41 Überbestimmungen kompensierbar sind. Nach dem Spannen der Tragelemente 29 wird der Motor 27 still gesetzt und die Bremse aktiviert.
  • Damit ist der Hilfsstapel 4 von der Hilfsstapelvorrichtung 14 übernommen und die Stapelplatte 8 wird mit der Non-Stop-Systempalette 5 durch den Hauptstapelaufzug in die Ausgangslage zurückgeführt zur Übernahme eines weiteren Bogenstapels 3. Nach der Übernahme des weiteren Bogenstapels 3 wird die Stapelplatte 8 mittels des Hauptstapelaufzugs angehoben bis die Oberseite des Bogenstapels 3 an den Tragelementen 29 anliegt. Anschließend werden die Hubgeschwindigkeit des Haupt- und des Hilfsstapelaufzugs synchronisiert der Non-Stop-Stapelwechsel kann durchgeführt werden. Dazu wird die Klemmlade 35 geöffnet durch Aktivieren der Stellelemente 39, die untere Klemmleiste 38 von der oberen Klemmleiste 37 abgeschwenkt und damit die Formelemente 31 freigegeben. Nachfolgend wird der Motor 27 im Uhrzeigersinn umlaufend angetrieben und damit die Tragelemente 29 zwischen dem Bogenstapel 3 und dem Hilfsstapel 4 herausgezogen bis zur Vereinigung der Stapel 3, 4. Die Tragelemente 29 werden dabei auf den Spulenkörpern 28 aufgewickelt, so dass die Formelemente 31 vollständig von den Führungselementen 32 aufgenommen werden. Danach werden der Motor 27 sowie der Hilfsstapelaufzug stillgesetzt bzw. die Hilfsstapelvorrichtung 14 in die Übernahmeposition zurückgeführt.
  • Im Ausführungsbeispiel ist die erste Quertraverse 23 als Klemmlade 35 ausgebildet. Es ist aber auch möglich, der zweite Quertraverse 24 die Klemmlade 35 und der ersten Quertraverse 23 die Zentralwelle 26 mit den Spulenkörpern 28 zuzuordnen. Ebenso ist es möglich, die Quertraversen 23, 24 vertikal verschiebbar im Gestell des Bogenanlegers 1 zu lagern und auf ein Verspannen durch die Längstraversen 25 zu verzichten. Statt des einen der Zentralwelle 26 zugeordneten Motors 27 kann auch jeder Spulenkörper 28 mit einem Motor 27 versehen und die Einheiten Motor 27/Spulenkörper 28 in axialer Richtung verschiebbar auf der Zentralwelle 26 angeordnet sein. Zur Angleichung der Hilfsstapelvorrichtung 14 an unterschiedlichen Non-Stop-Systempaletten 5 können die Quertraversen 23, 24 bezüglich ihrer Länge einstellbar ausgeführt sein.
  • 1
    Bogenanleger
    2
    Bogen
    3
    Bogenstapel
    4
    Hilfsstapel
    5
    Non-Stop-Systempalette
    6
    Nut
    7
    Bogentransportrichtung
    8
    Stapelplatte
    9
    Vorderanschlag
    10
    Erstes Zugmittel
    11
    Erstes Umlenkrad
    12
    Erstes Umlenkrad
    13
    Erster Antrieb
    14
    Hilfsstapelvorrichtung
    15
    Zweites Zugmittel
    16
    Zweites Umlenkrad
    17
    Zweites Umlenkrad
    18
    Zweiter Antrieb
    19
    Bogentrenner
    20
    Trennsauger
    21
    Transportsauger
    22
    Bogenklappe
    23
    Erste Quertraverse
    24
    Zweite Quertraverse
    25
    Längstraverse
    26
    Zentralwelle
    27
    Motor
    28
    Spulenkörper
    29
    Tragelement
    30
    Schutzmantel
    31
    Formelement
    32
    Führungselement
    33
    Einführkegel/Einführschräge
    34
    Formschulter
    35
    Klemmlade
    36
    Grundkörper
    37
    Obere Klemmleiste
    38
    Untere Klemmleiste
    39
    Stellelement
    40
    Anschlagfläche
    41
    Kraftspeicher
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004052314 A1 [0003]
    • - DE 4424287 A1 [0005]

Claims (19)

  1. Hilfsstapelvorrichtung für eine Stapelhubvorrichtung einer Bogen verarbeitenden Maschine mit einem Haupt- und einem Hilfsstapelaufzug, wobei die Hilfsstapelvorrichtung eine erste und eine zweite Quertraverse (23, 24) aufweist und zwischen den Quertraversen (23, 24) der Aufnahme eines Hilfsstapels (4) dienende, wickelbar ausgebildete Tragelemente (29) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (29) als eine Eigensteifigkeit aufweisende Seile oder Bänder ausgebildet sind.
  2. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (29) in einem die Quertraversen (23, 24) verbindenden Zustand mit Zugkraft beaufschlagbar sind.
  3. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (29) mit einem die Gleitfähigkeit zwischen der Oberseite eines Bogenstapels (3) und der Unterseite des Hilfsstapels (4) erhöhenden Schutzmantel (30) versehen sind.
  4. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzmantel (30) aus PTFE oder Silikon besteht.
  5. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (29) mit einem Spulenkörper (28) und die freien Enden mit einem Formelement (31) verbunden sind.
  6. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenkörper (28) auf einer Zentralwelle (26) angeordnet sind.
  7. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentralwelle (26) einer Quertraverse (23, 24) zugeordnet ist.
  8. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der einen Quertraverse (23, 24) die Zentralwelle (26) zugeordnet und die andere Quertraverse (23, 24) als Klemmlade (35) ausgebildet ist.
  9. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentralwelle (26) eine diese wahlweise im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn antreibbarer Motor (27) zugeordnet ist.
  10. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (29) den Spulenkörpern (28) über einen Kraftspeicher (41) zugeordnet sind.
  11. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass den Spulenkörpern (28) ein die Tragelemente (29) justierendes Führungselement (32) zugeordnet ist.
  12. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (32) mit Nuten (6) einer auf einer Stapelplatte (8) angeordneten, durch den Hauptstapelaufzug geförderten Non-Stop-Systempalette (5) korrespondieren.
  13. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die als Klemmlade (35) ausgebildete Quertraverse (23, 24) aus einem biegesteifen Grundkörper (36) und einer schwenkbaren Klemmleiste besteht.
  14. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Klemmleiste als untere Klemmleiste (38) und einer oberen Klemmleiste (37) gestellfest ausgebildet sind.
  15. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Formelemente (31) im dem Tragelementen (29) zugewandten Bereich eine Formschulter (34) aufweisen.
  16. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleisten (37, 38) mit die Formschultern (34) hintergreifenden Anschlagsflächen (40) ausgebildet sind.
  17. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Quertraversen (23, 24) durch Längstraversen (25) verbunden sind.
  18. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 12 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Quertraversen (23, 24) und die Längstraversen (25) einen biegesteifen Rahmen bilden mit einer lichten Weite, die das Durchführen der Non-Stop-Systempalette (5) mindestens gerade ermöglicht.
  19. Hilfsstapelvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Quertraversen (23, 24) im Gestell eines Bogenanlegers (1) synchron in vertikaler Richtung verschiebbar gelagert sind.
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