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DE102008006917A1 - Vorrichtung zur Lageverstellung eines Kabelkanals oder dergleichen - Google Patents

Vorrichtung zur Lageverstellung eines Kabelkanals oder dergleichen Download PDF

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DE102008006917A1
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Obo Bettermann GmbH and Co KG
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/26Installations of cables, lines, or separate protective tubing therefor directly on or in walls, ceilings, or floors
    • H02G3/263Installation, e.g. suspension, of conduit channels or other supports

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Abstract

Beschrieben wird eine Vorrichtung zur Lageverstellung eines Kabelkanals (1), insbesondere zur Nivellierung der Oberkante des Kabelkanals. Dabei ist eine in einem Fußteil (18), das am Boden eines ortsfesten Bauteils aufgesetzt wird, drehbar geführte Schraubspindel (13) vorgesehen, die durch Öffnungen (14, 15) in den Schenkeln (11, 12) einer federnden Klammer (9) hindurchgeführt ist, welche ihrerseits mit Seitenprofilen (4) des Kabelkanals verbunden ist. Die Schenkel (11, 12) der federnden Klammer sind als nach außen schräg abstehende Teile aus Metallblech ausgebildet. Ihre Durchtrittsöffnungen für die Schraubspindel sind im Durchmesser etwas größer als der Durchmesser der Schraubspindel, so dass sich beim Zusammendrücken der beiden Schenkel der federnden Klammer eine Freigabe der Schraubspindel ergibt, die eine schnelle Höhenjustierung erlaubt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lageverstellung eines Kabelkanals oder dergleichen, mit einer in einem an einer Fläche eines ortsfesten Bauteiles abstützbaren Fußteil drehbar geführten Schraubspindel, die in ein Gewindeteil eines mit dem Kabelkanal verbundenen Verbindungsstückes eingreift.
  • Solche Vorrichtungen sind in der Form von Nivelliereinrichtungen für bodenbündig verlaufende Kabelkanalsysteme bekannt, beispielsweise aus dem Katalog „OKA Offene Kanalsysteme, estrichbündig" der Firma OBO Bettermann GmbH & Co. KG in Menden (DE). Bei diesen Kabelkanalsystemen wird die Oberkante der Kabelkanäle vor dem Verlegen des Estriches auf die Höhe des Estrichbelages gebracht, indem die Schraubspindeln, die an mehreren Stellen über die Länge des Kabelkanals verteilt vorgesehen sind, vom Monteur in der einen oder anderen Richtung gedreht werden, um dadurch die Höheneinstellung zu erreichen.
  • Diese Art der Niveauregulierung ist verhältnismäßig zeitaufwändig, weil jeweils von Hand mehrere Schraubspindeln nacheinander so gedreht werden müssen, dass das gewünschte Niveau der Kanaloberkanten erreicht ist. Die so eingestellten Kabelkanalanordnungen werden anschließend vom Estrich umgeben, dessen Niveau bündig mit den Oberkanten der Kabelkanäle abgezogen wird.
  • Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, die vorher erwähnten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
  • Die Erfindung besteht bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art darin, dass das Verbindungsstück von einer die Schraubspindel umgreifenden, federnden Klammer gebildet ist, deren Schenkel mit im Durchmesser etwas größer als der Schraubspindeldurchmesser gehaltenen Öffnungen versehen sind, die unter Federkraft mit einem Teil ihrer Leibung in mindestens einen Gewindegang der durch die Öffnungen hindurchgeführten Schraubspindel greifen. Durch diese Ausgestaltung wird es möglich, durch Krafteinwirkung, insbesondere von Hand, die Klammer so zu verformen, dass sie längs der Achse der Schraubspindel nach oben oder unten bewegt werden kann, ohne dass es notwendig ist, die Schraubspindel dazu in Drehungen zu versetzen.
  • Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn auf die freien Enden der Schenkel der Klammer eine Kraft ausgeübt wird, so dass die Öffnungen in den Schenkeln in eine Freigabestellung gelangen, in der die Schraubspindel durch die Öffnungen frei bewegbar ist. Eine grobe Vornivellierung der Höhe der Kabelkanäle kann auf diese Weise sehr einfach vorgenommen werden. Der Monteur braucht zu diesem Zweck beispielsweise nur einen Druck auf die Enden der Schenkel der Klammer auszuüben, um eine Voreinstellung der Höhe des Kabelkanals beispielsweise über einem Boden zu erreichen. Die Feineinstellung kann anschließend in üblicher Weise durch Drehen der Schraubspindel erreicht werden.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können die Schenkel der Klammer von einem Mittelsteg der Klammer aus unter einem Winkel zur Schraubspindelachse nach außen abstehen. Auf diese Weise kann nach dem Erfassen der Enden der Schenkel in einfacher Weise ein Druck auf die Klammer und damit ein Lösen der Klammer erreicht werden.
  • Vorteilhaft ist es auch, wenn der Mittelsteg mit mindestens einem Führungsteil versehen ist, das bei gespannter Klammer in das Gewinde der Schraubspindel eingreift, in der Freigabestellung dagegen vom Gewinde weg bewegt ist. Diese Ausgestaltung führt zu einem sehr sicheren Halt der Klammer an der Schraubspindel und damit auch zu einer sicheren Höheneinstellung des Kabelkanals.
  • In Ausgestaltung der Erfindung kann das Führungsteil als eine vom Mittelsteg abragende Platte ausgebildet sein, die an ihrer freien Kante mit einer dem Gewinde zugewandten Verzahnung versehen ist, die den Gewindegängen angepasst ist. Das Führungsteil greift auf diese Weise in der Feststelllage der Klammer stabil in das Schraubgewinde ein und sorgt für einen sicheren Halt.
  • In ganz besonders vorteilhafter Weise ist es möglich, die Klammer aus einem Metallblech herzustellen, beispielsweise auszustanzen und die entsprechenden Biegungen vorzunehmen. Es ergibt sich dadurch ein einfach herzustellendes, aber wirksames Mittel der Niveauregulierung für Kabelkanäle oder dergleichen. Das Mittelsteg kann schließlich auch als Verbindungsstück zum Kabelkanal ausgebildet sein, indem entsprechende Abkantungen beispielsweise an einer mit dem Mittelsteg verbundenen Platte zum Eingreifen in Nuten des Kabelkanals vorgesehen werden.
  • Anhand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines Abschnittes eines Kabelkanals, der auf dem Boden eines Gebäudes verlegt ist und mit einer erfindungsgemäßen Höhenverstelleinrichtung versehen ist,
  • 2 eine Detaildarstellung der Höhenverstellvorrichtung nach 1 in der Lage, in der eine Höhenverstellung nur durch Drehung der Schraubspindel möglich ist und
  • 3 die Verstellvorrichtung nach 2 jedoch in der Lage, wo eine Höhenverstellung der Klammer gegenüber der Schraubspindel ohne Verdrehung derselben möglich ist.
  • Die 1 zeigt einen Ausschnitt eines auf den Rohboden eines Gebäudes aufgesetzten Kabelkanals 1, der aus einer U-förmigen Bodenwanne 2 – von der nur die rechte Hälfte gezeigt ist – und aus einer teleskopartig gegenüber der Wanne verschiebbaren Seitenwand 3 besteht, die Teil eines Profils 4 ist, das beispielsweise aus Aluminium hergestellt sein kann. Dieses Profil weist eine nach oben gerichtete Kante auf, die nach dem Aufbringen eines Estrichs eine obere Trittkante 5 bildet und zur Aufnahme einer Kanalabdeckung 6 sowie einer Abziehleiste 7 für den Estrich dient.
  • In eine nach außen offene Profilnut des Profils 4 greifen Abkantungen 8 einer Klammer 9 ein, die aus einem Federblech durch Stanzen und Abkanten hergestellt ist. Die Klammer 9 besteht aus einer mit den Abkantungen 8 versehenen Platte 10, die fest mit dem mittleren Steg 10a der etwa U-förmig gestalteten Klammer 9 verbunden ist. Von diesem mittle ren Steg 10a aus ragen die Schenkel 11 und 12 der Klammer 9 schräg nach außen ab und stehen damit unter einem Winkel zur Achse einer Schraubspindel 13. Sowohl der Schenkel 12 als auch der Schenkel 11 ist jeweils mit einer Öffnung 14 bzw. 15 versehen, deren Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser der Schraubspindel 13. Durch die Schrägstellung der Schenkel 11 und 12 liegen diese Öffnungen 14 und 15 jedoch mit einem Teil ihrer Leibung formschlüssig an den Gewindegängen 13a der Schraubspindel an und verhindern so in der Lage nach 1 oder 2 eine Längsverstellung der Klammer 9 und des mit ihr verbundenen Profils 4 zur Schraubspindel 13.
  • Wie den 1 und insbesondere 2 zu entnehmen ist, ist vom Mittelsteg 10a der Klammer 9 ein plattenförmiger Steg 16 nach innen abgebogen, der an seiner freien Kante mit einer Verzahnung 17 versehen ist, die in der dargestellten Lage der Klammer 9 nach 1 und 2 in die Gewindegänge 13a der Schraubspindel 13 eingreift und so für einen sicheren Halt der Klammer 9 an der Schraubspindel 13 sorgt. In den 1 und 2 ist dabei nur der dem Betrachter zugewandte plattenförmige Steg 16 zu erkennen. Ein zweiter spiegelbildlich zum ersten angeordneter plattenförmiger Steg erstreckt sich von der nicht sichtbaren Kante des Mittelteils 10a ebenfalls nach innen und greift mit einer Verzahnung in das Gewinde der Schraubspindel 13 ein.
  • In der in den 1 und 2 dargestellten Lage kann nun in bekannter Weise durch Verdrehung der Schraubspindel ein Verfahren der Klammer 9 nach oben oder unten erreicht werden, so dass auf diese Weise auch eine Höheneinstellung der Profile 4 des Kabelkanals möglich wird.
  • Die Schraubspindel 13 ist zu diesem Zweck in einem Fußteil 18 drehbar gelagert, welches in bekannter und daher nicht dargestellter Weise auf dem Rohboden befestigt wird. Natürlich sind über die Länge des Kabelkanals 1 gesehen mehrere solcher Nivelliereinrichtungen mit Schraub spindeln 13 vorgesehen, die in bestimmtem Abstand über die Länge des Kabelkanals, zu dessen beiden Seiten, angeordnet sind.
  • Wegen der Vielzahl solcher Nivelliereinrichtungen kann es für einen Monteur zeitaufwändig werden, eine Höhennivellierung der Oberkante des Kabalekanals durch Verdrehung der verschiedenen Schraubspindeln vorzunehmen.
  • Wie die 3 zeigt, ist es durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung aber in sehr einfacher Weise möglich, die Klammer 9 und mit ihr das obere Abschlussprofil 4 des Kabelkanals 1 in einfacher Weise um einen größeren Weg längs der Schraubspindel 13 zu verstellen, wenn das erforderlich ist. Zu diesem Zweck wird, vorzugsweise von Hand, vom Monteur eine Kraft im Sinn der Pfeile 19 und 20 nach 3 auf die Klammer 9 ausgeübt, wodurch sich zum einen der Abstand des Mittelteiles 10, 10a zur Schraubspindelachse vergrößert und zum anderen die Öffnungen 14 und 15 in eine Lage kommen, in der sie eine Längsverschiebung der Klammer 9 in Richtung der Achse der Schraubspindel 13 nach oben oder unten ermöglichen. Da der Abstand des Mittelsteges 10a der Klammer 9 zur Schraubspindelachse in der in 3 gezeigten Lage größer als in jener nach 2 ist, wird auch die Verzahnung 17 der plattenförmigen Stege 16 aus den Gewindegängen 13a der Schraubspindel 13 herausgezogen, so dass dadurch auch eine Freigabe der Klammer 9 von der Schraubspindel 13 erfolgt. Auf verhältnismäßig einfache und schnelle Weise lässt sich so eine Vorjustierung des einzustellenden Nivelliermaßes für den Kabelkanal 1 erreichen. Es wird lediglich anschließend noch eine Feinjustierung durch die Verdrehung der Schraubspindel 13 erforderlich sein.
  • Wie den 1 und 2 außerdem noch zu entnehmen ist, sind die nach außen abragenden Enden der Schenkel 12 und 11 zur Betätigung verhältnismäßig lang ausgebildet. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die se freien Enden auch als Estrichanker dienen können, die nach dem Einbetten der Kabelkanäle in eine Estrichschicht fest in jener gehalten sind.
  • Die Erfindung wurde anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert, mit der ein auf einen Raumboden aufgesetzter Kabelkanal beschrieben wurde. Denkbar ist es aber auch, die neue Art der Befestigung für andere Kabelkanäle beispielsweise für Wandkanäle einzusetzen. Für Estrich ummantelte Kabelkanäle allerdings ist die Ausführungsform besonders vorteilhaft. Es kommt dazu, dass auch die Herstellung der Klammer 9 aus Blech sehr einfach ist.

Claims (8)

  1. Vorrichtung zur Lageverstellung eines Kabelkanals (1) oder dergleichen, mit einer in einem an einer Fläche eines ortsfesten Bauteils abstützbaren Fußteil (18) drehbar geführten Schraubspindel (13), die in ein Gewindeteil eines mit dem Kabelkanal verbundenen Verbindungsstückes eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück von einer die Schraubspindel (13) umgreifenden, federnden Klammer (9) gebildet ist, deren Schenkel (11, 12) mit im Durchmesser etwas größer als der Schraubspindeldurchmesser gehaltenen Öffnungen (14, 15) versehen sind, die unter Federkraft mit einem Teil ihrer Leibung in mindestens einen Gewindegang (13a) der durch die Öffnungen (14, 15) hindurchgeführten Schraubspindel (13) greifen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (14, 15) bei Ausübung einer Kraft auf die freien Enden der Schenkel (11, 12) der Klammer (9) in eine Freigabestellung gelangen, in der die Schraubspindel (13) durch die Öffnungen (14, 15) frei bewegbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (11, 12) von einem Mittelsteg (10a) der Klammer (9) aus unter einem Winkel zur Schraubspindelachse nach außen abstehen.
  4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelsteg (10a) mit mindestens einem Führungsteil (16) versehen ist, das bei gespannter Klammer (9) in das Gewinde (13a) der Schraubspindel (13) eingreift, in der Freigabestellung dagegen vom Gewinde weg bewegt ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (16) als eine vom Mittelsteg (10a) abragende Platte ausgebildet ist, die an ihrer freien Kante mit einer dem Gewinde (13a) zugewandten Verzahnung (17) versehen ist, die den Gewindegängen angepasst ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (9) aus einem Metallblech hergestellt ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelsteg (10a) als Verbindungsstück zum Kabelkanal (1) ausgebildet ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelsteg (10a) mit einer Platte (10) verbunden ist, die mit Abkantungen (8) versehen ist, welche in mindestens eine Nut eines an den oberen Kanten des Kabelrandes vorgesehenen Profils (4) eingreifen.
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