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Die
Erfindung betrifft ein Fahrzeugdach mit einem längs zweier Führungsschienen
mit sich veränderndem
Abstand bewegbaren Dachteil gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
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Aus
der
DE 101 43 838
A1 ist ein derartiges Fahrzeugdach bekannt. Bei diesem
sind die Zylinder-Kolbenstangen-Anordnungen einzeln zu beiden Seiten
des Deckels angeordnet und über
die inneren und äußeren Kammern
der Zylinder sind über
einzelne Verbindungsleitungen miteinander verbunden.
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Aus
der
DE 101 43 823
A1 ist ein weiteres Fahrzeugdach bekannt. Bei diesem wird
ein öffnungsfähiges Dachteil
zu beiden Seiten jeweils mittels einer mehrere Gelenke umfassenden
Hebelmechanik an einer ein in den Führungsschienen verschiebbares
Gleitelement umfassenden Ausstellmechanik angelenkt. Diese Mechanik
weist folgende Nachteile auf:
- – Auf Grund
der auftretenden Kräfte
bei seitlicher Beschleunigung und bei vertikaler Beschleunigung
(Rütteln)
sind die mechanischen Komponenten entsprechend groß zu dimensionieren.
Die vielen Gelenke brauchen entsprechend viel Bauraum.
- – Die
Führung
in Fahrzeugquerrichtung erfolgt über
Stangen, die zueinander verschiebbar sind. Dies bedeutet, dass sie
horizontal geführt
sein müssen
und demzufolge einer Dachquerwölbung nicht
folgen können.
Auf Grund dessen wird in Fahrzeugmitte vergleichsweise viel Bauhöhe benötigt.
- – Die
Lagerverhältnisse
bedingen, dass das hintere Gelenk in Fahrzeugquerrichtung über die äußere Führungsschiene
hinaus nach außen
ausgezogen wird. Je weiter das Gelenk seitlich über die äußere Führungsschiene hinaus steht,
desto größer ist
die angeströmte
Fläche
und desto größer sind
die zu erwartenden Windgeräusche.
- – Die
Schubstangen belegen Bauräume,
die im Normalfall von den Deckel versteifenden Elementen gebraucht
werden. Wenn diese neben den Schubstangen angeordnet werden, verschlechtern
sich bei einem Glasdeckel die Durchsichtsverhältnisse. Werden keine zusätzlichen
Deckelversteifungen im Bereich der Schubstangen vorgesehen, wird
die Deckelsteifigkeit reduziert.
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Aus
der
DE 10 2005
007 031 A1 bekannte öffnungsfähige Fahrzeugdächer werden
als außengeführte Schiebedächer (ASD)
bezeichnet, da ein die Hinterkante des Deckels abstützender
Teil der Mechanik, nämlich
ein Ausstellhebel oder ein zusätzlicher
Stützhebel
(wie bei der
EP 0 863
817 B1 ) in einer zur Oberseite des Fahrzeugdachs offenen
dachfesten Führung
verschiebbar abgestützt
wird. Eine detaillierte Beschreibung des generellen Aufbaus des
hinteren Teils der Mechanik des bewegbaren Dachteils ist der
DE 10 2005 007 031
A1 entnehmbar, deren Offenbarungsgehalt hiermit zum Inhalt
der vorliegenden Anmeldung gemacht wird.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeugdach mit einem
längs zweier
Führungsschienen
mit sich veränderndem
Abstand bewegbaren Dachteil mit einer vereinfachten, weniger Bauraum
benötigenden
Mechanik zu schaffen.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Die
Erfindung sieht im Kern vor, dass die Ausgleichsvorrichtung wenigstens
zwei mittels eines Hydraulikfluids beaufschlagbare Zylindern umfasst, die
an gegenüberliegenden
Seiten am bewegbaren Dachteil angeordnet sind und mittels zweier
quer zu den Führungsschienen
bewegbarer Kolbenstangen mit der Mechanik zum Bewegen des Dachteils
verbunden sind. Eine derartige hydraulische Ausgleichsvorrichtung
benötigt
wenig Platz und steht auch einer Anpassung an eine Querwölbung des
Dachteils nicht entgegen. Sie arbeitete selbsttätig und wartungsfrei und dämpft automatisch
auch auftretende Rüttelbewegungen.
Dabei verfügen
die hydraulisch beaufschlagbaren Zylinder jeweils über eine äußere Kammer
und eine innere Kammer, die durch einen mit der Kolbenstange verbundenen
Kolben voneinander getrennt sind. Ferner ist jeweils eine innere
Kammer eines ersten Zylinders auf einer Seite des Dachteils über eine
Ausgleichsleitung bzw. über
ein Ausgleichsreservoir mit einer äußeren Kammer eines zweiten
Zylinders auf der gegenüberliegenden
Seite des Dachteils verbunden.
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Erfindungsgemäß sind die
Zylinder an gegenüberliegenden
Seiten des Dachteils in einem gemeinsamen rohrförmigen Gehäuse angeordnet, und eine innere
Kammer des einen Zylinders ist mittels eines zwischen den Zylindern
im Gehäuse
angeordneten Ausgleichsreservoirs mit der äußeren Kammer des anderen Zylinders
verbunden. Durch die Anordnung in einem gemeinsamen Rohr kann die
Ausgleichsvorrichtung vor der Anbringung am Dachteil komplett vormontiert
und geprüft
werden. Vorteilhaft dient das rohrförmige Gehäuse gleichzeitig der Versteifung
des bewegbaren Dachteils an der betreffenden Kante. Das rohrförmige Gehäuse kann
auch als Bestandteil eines Systems von im Randbereich unterhalb
des Dachteils angeordneten Deckelinnenblechen in dieses System integriert
sein. Die Befestigung kann – wie
für Deckelinnenbleche üblich – durch
Schrauben, Kleben oder auch durch gemeinsames Umschäumen mit
einer Glasscheibe des Dachteils erfolgen.
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Für eine gute
Anlage und eine Anpassung an die Form der Unterseite des bewegbaren
Dachteils ist es vorteilhaft, wenn das rohrförmige Gehäuse an seiner dem Dachteil
zugewandten Oberseite eine Abflachung aufweist und/oder wenn das
rohrförmige Gehäuse in seiner
Kontur an eine Querwölbung
des bewegbaren Dachteils angepasst ist.
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Bevorzugt
sind die Zylinder auf den nicht vom Hydraulikfluid beaufschlagten
Seiten der Kolben mit einer Feder versehen. Dadurch wird der Hydraulikflüssigkeit
beim Überströmen eine
leichte Gegenkraft entgegengesetzt, die eine zusätzliche Dämpfung und eine Eliminierung
einer Hysterese bewirkt.
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Die
Feder wird gemäß einer
ersten Variante von einer mechanischen Druckfeder gebildet. Alternativ
oder dazu ergänzend
dazu kann die Feder auch von einer in der dem Hydraulikfluid gegenüberliegenden
Kammer des jeweiligen Zylinders durch dort eingeschlossenen Luft
gebildeten Luftdruckfeder gebildet sein.
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Bevorzugt
sind die Kolbenstangen mit der Mechanik zum Bewegen des Dachteils über Kugelköpfe aufweisende
Lagerungen verbunden sind. Durch diese Lagerung werden Platz sparend
mehrere Freiheitsgrade in einem einzigen Lager ermöglicht.
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Die
Erfindung eignet sich für
ein Schiebe-Hebedach, ein Spoilerdach, ein außen geführtes Schiebedach, ein Faltdach
oder auch für
ein öffnungsfähiges Dachteil
eines Festelement-Cabriolets, sofern diese über Führungsschienen mit über die
Länge der Führungsschienen
veränderlichem
gegenseitigen Abstand verfügen.
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Gegenüber dem
eingangs genannten Stand der Technik gemäß der
DE 101 43 838 A1 bietet
die Erfindung folgende Vorteile:
- – Hydraulische
Leitungen können
gleichzeitig als Versteifungselement der Deckel verwendet werden,
da diese sich nicht räumlich
verändern.
Sie können
als Strukturbauteil eingesetzt werden.
- – Es
sind keine separaten Haltelaschen am Deckelinnenblech erforderlich,
da die Kolbenköpfe (Kugelköpfe) als
Befestigungspunkte für
die Außenabstützung verwendet
werden können.
- – Hydraulikzylinder
sind nach Katalog bestellbare Massenartikel. Aufgrund der großen Stückzahlen können die
Kosten gering gehalten werden.
- – Die
Luftgefüllten
Kammern der Hydraulikzylinder können
mit Druckluft beaufschlagt werden, was Leckagen vorbeugt und dem
System eine Vorspannung verleiht.
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Nachfolgend
wird das Fahrzeugdach anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher
erläutert.
Es zeigt:
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1 eine
schematische Draufsicht auf ein Fahrzeugdach mit einem bewegbaren
und einem festen Dachteil in geschlossener Position und – in gestrichelten
Linien – in
geöffneter
Position;
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2 einen
schematischen quer zum Fahrzeug verlaufenden Längsschnitt durch eine nicht
zur Erfindung gehörende
hydraulische Ausgleichsvorrichtung an der Unterseite des bewegbaren
Dachteils des Fahrzeugdachs gemäß 1;
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3 eine
schematische perspektivische Teilansicht des vorderen Deckelträgers bei
eingefahrener Ausgleichsvorrichtung;
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4 eine
schematische perspektivische Teilansicht des vorderen Deckelträgers bei
ausgefahrener Ausgleichsvorrichtung,
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5 einen
schematischen quer zum Fahrzeug verlaufenden Längsschnitt durch eine hydraulische
Ausgleichsvorrichtung an der Unterseite des bewegbaren Dachteils
des Fahrzeugdachs gemäß 1;
und
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6 einen
Querschnitt durch die hydraulische Ausgleichsvorrichtung gemäß der Schnittlinie VI-VI
in 5.
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Das
in 1 gezeigte Fahrzeugdach 10 weist von
vorne nach hinten hintereinander liegend eine anschließend an
einen Windlauf oberhalb der Frontscheibe 12 angeordnete,
mit ihrer Hinterkante ausstellbare Windabweiserlamelle 14,
ein bewegbares Dachteil 16 und ein hinteres festes Dachteil 18 auf.
Das bevorzugt in Form eines Deckels aus Glas ausgebildete bewegbare
Dachteil 16 ist mittels einer Mechanik mit seiner Hinterkante 1620 in
eine Lüfterposition
ausstellbar und optional ausgehend von dieser über das feste Dachteil 18 nach
hinten verschiebbar, wobei eine Dachöffnung 20 weitestgehend
freigelegt wird und wobei der bewegbare Deckel 16 im Unterschied
zu herkömmlichen,
auch als Spoilerdächern
bezeichneten Hebe-Schiebedächern
auch bei seiner Verschiebung nach hinten (in die gestrichelt mit 16A bezeichnete
Position) stets nahe seiner Hinterkante 1620A abgestützt wird.
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Solche
beispielsweise aus der
DE
10 2005 007 031 A1 bekannten öffnungsfähigen Fahrzeugdächer werden
als außengeführte Schiebedächer (ASD)
bezeichnet, da ein die Hinterkante des Deckels
16A abstützender
Teil der Mechanik, nämlich ein Ausstellhebel
oder ein zusätzlicher
Stützhebel (wie
bei der
EP 0 863 817
B1 ) in einer zur Oberseite des Fahrzeugdachs
10 offenen
dachfesten Führung
24 verschiebbar
abgestützt
wird. Eine detaillierte Beschreibung des generellen Aufbaus des
hinteren Teils der Mechanik des bewegbaren Dachteils
16 ist der
DE 10 2005 007 031
A1 entnehmbar, deren Offenbarungsgehalt hiermit zum Inhalt
der vorliegenden Anmeldung gemacht wird.
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Die
in 1 über
dem nicht dargestellten Windlauf angeordnete Windabweiserlamelle 14 ist nur
optional vorhanden. Sie kann auch durch einen schmaleren Windabweiser
ersetzt werden, der schwenkbar am vorderen Rand der Dachöffnung 20 gelagert
ist und nach teilweisem Öffnen
des bewegbaren Dachteils 16 nach oben über das Fahrzeugdach 1 ausgestellt
wird und dadurch den Fahrtwind weitestgehend frei von Geräuschen über die
freigegebene Dachöffnung 20 leitet.
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Die
Dachöffnung 20 wird
vorne vom Windlauf bzw. der optional darüber liegenden Windabweiserlamelle 14,
nach hinten vom festen Dachteil 18 und zu beiden Seiten
von jeweils einem Seitenholm 22 des Fahrzeugs begrenzt.
An diesen Seitenholmen 22 oder an einem die Dachöffnung 20 auf
der Innenseite umgebenden Dachrahmen sind Führungsschienen 26 angeordnet.
Aufgrund der in 1 gut ersichtlichen taillierten
Kontur des Fahrzeugdachs 10 und damit auch des bewegbaren
Dachteils 16, welches vorne breiter ist als hinten, weisen
die Führungsschienen 26 vorne
(in 1 links angrenzend an die Hinterkante des Windlaufs)
einen größeren Abstand auf,
als nahe der Hinterkante der Dachöffnung 20.
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Der
hintere Teil 24 der Führungsschienen,
in dem die hinteren Anlenkungen 1640 des bewegbaren Dachteils 16 bei
dessen Verschiebung nach hinten geführt sind, ist im gezeigten
Ausführungsbeispiel
parallel zueinander angeordnet, kann aber auch gemäß einer
Alternative ebenfalls mit nicht parallelen Führungsschienen 24 versehen
sein. In diesem Fall ist das Dachteil nicht nur nahe seiner Vorderkante 1610,
sondern auch im Bereich der hinteren Anlenkungen 1640 mit
einer im Folgenden beschriebenen Ausgleichsvorrichtung 30 (gemäß 2 bis 4) bzw. 130 (gemäß 5)
versehen.
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Die
Ausgleichsvorrichtung 30 besteht im nicht zur Erfindung
gehörenden
ersten Ausführungsbeispiel
gemäß 2 aus
zwei mittels eines Hydraulikfluids 66 beaufschlagbaren
Zylindern 32 beziehungsweise 52, die gemäß 1 nahe
der vorderen beiden Ecken des bewegbaren Dachteils 16 unterhalb
desselben angeordnet sind. Der erste Zylinder 32 weist
eine äußere Kammer 34 und
eine innere Kammer 36 auf, die von einem verschiebbaren
Kolben 38 getrennt werden. Zur Außenseite des Dachteils 16 hin
ist am Kolben 38 eine Kolbenstange 40 angeordnet,
die dichtend durch die äußere Stirnwand der äußeren Kammer 34 hindurch
verschiebbar ist. Außerhalb
der äußeren Kammer 34 ist
an der Kolbenstange 40 ein Kugelkopf 42 angeordnet,
der, wie aus 2 und 3 ersichtlich,
mit einer Lagerung 74 an einem Hebel 72 der Mechanik
des bewegbaren Dachteils 16 angelenkt ist. Der Hebel 72 ist
mit seinem unteren Ende schwenkbar mit einem Gleitelement 70 verbunden,
das in der Führungsschiene 26 in
Längsrichtung
des Fahrzeugs verschiebbar geführt
ist.
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Die äußere Kammer 34 ist
optional mit einer Feder 35 versehen, die im gezeigten
Ausführungsbeispiel
dem Fluiddruck des Hydraulikfluids 66 in der inneren Kammer 36 entgegengewirkt.
Auf der Seite der inneren Kammer 36 ist am Kolben 38 eine
Kolbenstange 44 befestigt, die die innere Stirnwand des zweiten
Zylinders 32 dichtend geführt durchdringt. Die innere
Kammer 36 ist über
eine Eintrittsöffnung 46 mit
einer hydraulischen Ausgleichsleitung 48 verbunden. Das
andere Ende der hydraulischen Ausgleichsleitung 48 ist über eine
Eintrittsöffnung 68 mit einer äußeren Kammer 54 des
zweiten Zylinders 52 verbunden, der gemäß 1 nahe der
gegenüberliegenden
vorderen Ecke des bewegbaren Dachteils 16 angeordnet ist.
Das System aus innerer Kammer 36, Ausgleichsleitung 48 und äußerer Kammer 54 ist
ein geschlossenes hydraulisches System, das vollständig und
blasenfrei mit dem Hydraulikfluid 66 befüllt ist.
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Der
zweite Zylinder 52 weist ferner eine innere Kammer 56 auf,
die von der äußeren Kammer 54 durch
einen verschiebbar gelagerten Kolben 58 getrennt ist. Am
Kolben 58 ist auf der zur seitlichen Außenkante des bewegbaren Dachteils 16 liegenden Seite
eine die außen
liegende Stirnwand der äußeren Kammer 54 durchdringende
Kolbenstange 60 mit einem am äußersten Ende angeordneten Kugelkopf 62 angebracht.
Der Kugelkopf 62 dient analog dem Kugelkopf 42 zur
bewegbaren Anlenkung des Dachteils 16 an einer nicht dargestellten,
zur Mechanik in den 3 und 4 spiegelsymmetrischen
Anordnung aus einem Gleitelement 70 und einem daran schwenkbar
angelenkten Hebel 72.
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Auf
der Seite der inneren Kammer 56 ist am Kolben 58 eine
Kolbenstange 64 befestigt, die die innere Stirnwand des
zweiten Zylinders 52 durchdringt. In der inneren Kammer 56 kann
analog zur äußeren Kammer 34 des
ersten Zylinders 32 eine Druckfeder 35 angeordnet
sein oder, die in der inneren Kammer 56 eingeschlossene
Luft kann, wie im Ausführungsbeispiel
gezeigt, unmittelbar als kompressible Luftfeder 55 dienen.
Eine derartige Luftfeder kann selbst verständlich auch die Druckfeder 35 in
der äußeren Kammer 34 des
ersten Zylinders 32 ersetzen.
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In
den Bereichen, in denen die Führungsschienen 26 einen
größeren Abstand
zueinander haben, also im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß 1 im
vorderen Bereich der Dachöffnung 20,
sind die Kolbenstangen 40 und 60 weiter aus dem
ersten Zylinder 32 beziehungsweise dem zweiten Zylinder 52 ausgefahren.
In diesem Fall befindet sich mehr Hydraulikfluid 66 in
der inneren Kammer 36, während die äußere Kammer 34 gegen
den Druck der Feder 35 komprimiert ist und nur ein kleines
Volumen aufweist. Auf der anderen Seite weist die innere Kammer 56 am
zweiten Zylinder 52 ein relativ großes Volumen auf, während die äußere Kammer 54 ein
relativ kleines Volumen hat. Dadurch, dass der erste Zylinder 32 und
der zweite Zylinder 52 denselben Durchmesser haben, strömt bei einer
Bewegung der Kolbenstangen 40 beziehungsweise 60 exakt
dieselbe Menge des Druckfluids 66 von der äußeren Kammer 54 auf
der Seite des zweiten Zylinders 52 in die innere Kammer 36 auf
der Seite des ersten Zylinders 32 und umgekehrt.
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Die
Ausgleichsvorrichtung 30 ist eine passive hydraulische
Ausgleichsvorrichtung, da die Kräfte zur
Verschiebung der Kolben 38 beziehungsweise 58 von
außen über die
Mechanik mit den Gleitelementen 70 und den Hebeln 72 und über die
Kugelköpfe 42 beziehungsweise 62 in
das System eingeleitet werden. Die Ausgleichsvorrichtung 30 stellt
durch das Überströmen des
Hydraulikfluids 66 lediglich eine synchrone Bewegung beider
Kolben 38 beziehungsweise 58 sicher und sorgt
dadurch für
eine zentrierte Bewegung des Dachteils 16 in allen Bewegungsphasen.
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Wenn
das Dachteil 16 aus der in 1 in durchgezogenen
Linien gezeigten Schließposition
in Richtung auf die in gestrichelt Linien gezeigten Öffnungsposition 16A bewegt
wird, werden von der Mechanik über
die Hebel 72 seitliche Kräfte nach innen auf die Kugelköpfe 42 beziehungsweise 62 ausgeübt. Die
Kolbenstange 40 drückt
dabei den Kolben 38 nach innen und verdrängt dadurch
aus der inneren Kammer 36 des ersten Zylinders 32 Hydraulikfluid 66 über die
Ausgleichsleitung 48 in die äußere Kammer 54 des
zweiten Zylinders 52, wo diese dafür sorgt, dass der Kolben 58 synchron
zum Kolben 38 nach innen gedrückt wird.
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Bei
der erfindungsgemäßen Ausführungsform
gemäß 5 sind
alle zum ersten Ausführungsbeispiel
gleichen oder ähnlichen
Teile mit einer um 100 erhöhten
Bezugszahl versehen. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel
sind der erste Zylinder 132 und der zweite Zylinder 152 nicht
separat an der Unterseite des Dachteils 16 angeordnet,
sondern gemeinsam in einem rohrförmigen
Gehäuse 150. Das
rohrförmige
Gehäuse 150 erstreckt
sich nahezu über
die gesamte Breite des Dachteils 16 und kann – obwohl
in 5 gerade gezeigt – auch an eine Querwölbung des
Dachteils 16 angepasst werden. Die Zylinder 132 und 152,
entsprechend in ihrem Aufbau grundsätzlich den Zylindern 32 und 52 des
ersten Ausführungsbeispiels.
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Im
Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel
sind die Eintrittsöffnung 146 zur
inneren Kammer 136 des ersten Zylinders 132 und
die Eintrittsöffnung 168 zur äußeren Kammer 154 des
zweiten Zylinders 152 nicht über eine separate Ausgleichsleitung
miteinander verbunden, sondern stehen mit dem gesamten Innenraum
des rohrförmigen
Gehäuses 150 in
Verbindung, der zwischen den Zylindern 132 und 152 ein
Hydraulikfluid-Ausgleichsreservoir 148 bildet. Das Ausgleichsreservoir 148 wird
nach außen
durch eine Stirnwand 133 und auf der anderen Seite durch
eine Stirnwand 153 abgeschlossen. Die Stirnwand 133 lagert
den ersten Zylinder 132 und die Stirnwand 153 den
zweiten Zylinder 152 so, dass zwischen der äußeren Mantelfläche der
Zylinder 132 beziehungsweise 152 und der inneren
Mantelfläche des
rohrförmigen
Gehäuses 150 ein
Abstand verbleibt, der das Ein- und Ausströmen des Hydraulikfluids 166 über die
Eintrittsöffnung 146 zur
inneren Kammer 136 des ersten Zylinders 132 und über die Eintrittsöffnung 168 zur äußeren Kammer 154 des zweiten
Zylinders 152 ermöglicht.
Die innere Kammer 136, das Ausgleichsreservoir 148 und
die äußere Kammer 154 bilden
ein geschlossenes hydraulisches System, das vollständig und
blasenfrei mit dem Hydraulikfluid 166 gefüllt ist.
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Die
nach innen weisenden Kolbenstangen 144 beziehungsweise 164 sind
gegenüber
dem Ausgleichsreservoir 148 durch ein Gehäuse 145 beziehungsweise 165 am
ersten Druckzylinder 132 beziehungsweise am zweiten Druckzylinder 152 abgeschirmt,
so dass sich die Kolbenstangen 144, 164 ohne hydraulischen
Widerstand bewegen können.
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Die
Funktion des ersten Zylinders 132 und des zweiten Zylinders 152 bei
einer Bewegung der Gleitelemente 70 längs der nicht parallelen Führungsschienen 26 entspricht
dem ersten Ausführungsbeispiel.
Wird bei einem enger werdenden Abstand der Führungsschienen 26 auf
den Kugelkopf 142 eine nach innen gerichtete Kraft ausgeübt, so drückt die
Kolbenstange 140 den Kolben 138 nach rechts und
verdrängt
dabei Hydraulikfluid 166 aus der inneren Kammer 136 des
ersten Zylinders 132 in das Ausgleichsreservoir 148.
Gleichzeitig wird über
die Eintrittsöffnung 168 Hydraulikfluid 166 aus
dem Ausgleichsreservoir 148 in die äußere Kammer 154 des zweiten
Zylinders 152 gedrückt,
wodurch der Kolben 158 synchron zum Kolben 138 nach
innen bewegt wird. In der äußeren Kammer 134 des
ersten Zylinders 132 und in der inneren Kammer 156 des
zweiten Zylinders 152 kann jeweils analog zum ersten Ausführungsbeispiel
eine Feder angeordnet sein, die dem Fluiddruck entgegengewirkt.
Diese Feder kann als mechanische Druckfeder oder als Luftdruckfeder in
Form der in den Kammern 134 bzw. 156 eingeschlossenen
Luft ausgebildet sein.
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Wie
in 6 dargestellt, ist das Gehäuse 150 zumindest
im mittleren Bereich an seiner Oberseite mit einer Abflachung 151 versehen,
die eine flächige
Anlage und Befestigung an der Unterseite des Dachteils 16 ermöglicht.
Abweichend von der geraden Darstellung des rohrförmigen Gehäuses 150 in 5 kann
dieser selbstverständlich
zumindest im mittleren Bereich zusätzlich zur Abflachung 151 mit einer
entsprechend gebogenen Kontur auch an eine Querwölbung des Dachteils 16 angepasst
werden.
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Die
Kugelköpfe 42, 62 bzw. 142, 162 bilden einen
Teil einer Anbindungsvorrichtung, mittels der das bewegbare Dachteil 16 am
Hebel 72 der Mechanik angelenkt ist. Die Anbindungsvorrichtung
ermöglicht
im Gegensatz zu bekannten Gelenken eine Verbindung mit wenigstens
zwei Freiheitsgraden. In den 3 und 4 ist
als erster Freiheitsgrad die Drehbarkeit um die Z-Achse und als
zweiter Freiheitsgrad die Drehbarkeit um die Y-Achse durch einen
entsprechenden rotierenden Pfeil angedeutet. Durch die hydraulische
Ausgleichsvorrichtung 30, 130 ist ein Y-Ausgleich (siehe
Hinweis „ΔY" in den 2, 4 und 5)
als weitere Bewegungsmöglichkeit
für die Kugelköpfe 42, 62 bzw. 142, 162 gegeben.
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- 10
- Fahrzeugdach
- 12
- Frontscheibe
- 14
- Windabweiserlamelle
- 16,
16A
- (bewegbares)
Dachteil (Deckel)
- 1610
- Vorderkante
(von 16)
- 1620
- Hinterkante
(von 16)
- 1640
- hintere
Anlenkungen (an 16)
- 18
- (festes)
Dachteil
- 20
- Dachöffnung
- 22
- Seitenholm
- 24
- Führungsschiene
(hinterer Teil)
- 26
- Führungsschiene
(vorderer Teil)
- 30
- Ausgleichsvorrichtung
- 32
- erster
Zylinder
- 34
- äußere Kammer
(von 32)
- 35
- Feder
- 36
- innere
Kammer (von 32)
- 38
- Kolben
(in 32)
- 40
- Kolbenstange
(an 38 außen)
- 42
- Kugelkopf
- 44
- Kolbenstange
(an 38 innen)
- 46
- Eintrittsöffnung (in 36)
- 48
- Ausgleichsleitung
- 52
- zweiter
Zylinder
- 54
- äußere Kammer
(von 52)
- 55
- Druckluftfeder
- 56
- innere
Kammer (von 52)
- 58
- Kolben
(in 52)
- 60
- Kolbenstange
(an 58 außen)
- 62
- Kugelkopf
- 64
- Kolbenstange
(an 58 innen)
- 66
- Hydraulikfluid
- 68
- Eintrittsöffnung (in 54)
- 70
- Gleitelement
- 72
- Hebel
- 74
- Lagerung
- 130
- Ausgleichsvorrichtung
- 132
- erster
Zylinder
- 133
- Stirnwand
(von 150)
- 134
- äußere Kammer
(von 132)
- 136
- innere
Kammer (von 132)
- 138
- Kolben
(in 132)
- 140
- Kolbenstange
(an 138 außen)
- 142
- Kugelkopf
- 144
- Kolbenstange
(an 138 innen)
- 145
- Gehäuse (für 144)
- 146
- Eintrittsöffnung (in 136)
- 148
- Ausgleichsreservoir
- 150
- (rohrförmiges)
Gehäuse
- 151
- Abflachung
- 152
- zweiter
Zylinder
- 153
- Stirnwand
(von 150)
- 154
- äußere Kammer
(von 152)
- 156
- innere
Kammer (von 152)
- 158
- Kolben
(in 152)
- 160
- Kolbenstange
(an 158 außen)
- 162
- Kugelkopf
- 164
- Kolbenstange
(an 158 innen)
- 165
- Gehäuse (für 164)
- 166
- Hydraulikfluid
- 168
- Eintrittsöffnung (in 154)