-
Technisches Gebiet
-
Die
Erfindung betrifft allgemein Halbleiteranordnungen und insbesondere
in einer Ausführungsform
eine verbesserte Zweigate-Hochspannungs-CMOS-Anordnung mit verbesserten
Schaltleistungskenngrößen.
-
Stand der Technik
-
Halbleiteranordnungen
wie etwa Transistoren und integrierte Schaltungen werden in der
Regel auf einem Substrat eines halbleitenden Materials unter Verwendung
von Prozessen wie Ätzung,
Lithografie und Innenimplantation zur Bildung verschiedener Strukturen
und Materialien auf dem Substrat gebildet. Ein einzelner Feldeffekttransistor
(FET) kann zum Beispiel ein Dutzend oder mehr Schritte erfordern,
um implantierte Source- und Drain-Regionen, eine isolierende Schicht
und ein von der Kanalregion durch die isolierende Region getrenntes
Gate zu bilden.
-
Im
Betrieb werden dotierte Source- und Drain-Regionen dergestalt mit
einer Schaltung gekoppelt, dass ein an die Gate-Region angelegtes Spannungssignal
die Leitfähigkeit
oder den spezifischen Widerstand einer physisch zwischen der Source-
und Drain-Region angeordneten Kanalregion steuert. Die Leitfähigkeit
der Kanalregion basiert auf einem durch an das Gate relativ zu den
an Source und Drain vorliegenden Spannungen angelegtes Potenzial
erzeugten elektrischen Feld. Feldeffekttransistoren werden manchmal
aus diesem Grund als spannungsgesteuerte Widerstände bezeichnet und werden für Anwendungen
wie Verstärker,
Signalverarbeitung und Steuersysteme eingesetzt.
-
Feldeffekttransistoren
sind auch in digitaler logischer Schaltung sehr häufig anzutreffen,
wie etwa in Computerprozessoren, Speicher und anderer digitaler
Elektronik. Die an das Gate in solchen Anwendungen angelegte Spannung
soll in der Regel den FET entweder vollständig ausschalten oder vollständig einschalten,
so dass der FET mehr wie ein Schalter als ein variabler Widerstand
arbeitet. Bei solchen Anwendungen sind die Schaltgeschwindigkeit,
Anordnungsgröße, der
Leckstrom und vielfältige
andere Parameter so ausgelegt, dass die gewünschte Anordnungsgröße und die
gewünschten
Betriebskenngrößen innerhalb
der Beschränkungen
verfügbarer Technologie
geschaffen werden. Eine solche Einschränkung ist die Spannung, die
zwischen den verschiedenen Anschlüssen einer FET-Anordnung angelegt
werden kann, bevor die Spannung das Halbleitermaterial überwindet
und den FET beschädigt, was
als die Durchbruchsspannung bekannt ist. Bestimmte Anwendungen profitieren
von der Verwaltung mehrerer Anordnungskenngrößen, wie zum Beispiel batteriebetriebene
Kommunikationsgeräte,
die wünschenswerterweise
mit großen
Durchbruchsspannungen arbeiten, wie zum Beispiel hohe, mit dem Drain-Anschluss gekoppelte
Spannungen, während
gleichzeitig die zum Ändern
des Zustands des FET notwendige Schaltleistung berücksichtigt
wird.
-
Kurze Beschreibung der Figuren
-
1 zeigt
einen typischen Feldeffekttransistor gemäß dem Stand der Technik.
-
2 zeigt
einen Feldeffekttransistor mit einer Drain-Erweiterungsregion mit
einer leicht dotierten Drain-Region gemäß dem Stand der Technik.
-
3 zeigt
einen Feldeffekttransistor mit einer Drain-Erweiterungsregion mit
einer in einer länglichen leicht
dotierten Drain-Region eingebetteten stark dotierten Drain-Region
gemäß dem Stand
der Technik.
-
4 zeigt
einen Feldeffekttransistor mit einer Drain-Erweiterungsregion, die
eine leicht dotierte Drain-Region enthält, die sich um eine isolierende Region
herum erstreckt, gemäß dem Stand
der Technik.
-
5 zeigt
einen Zweigate-Feldeffekttransistor mit einer Drain-Erweiterungsregion,
die eine leicht dotierte Drain-Erweiterungsregion enthält, die sich
um eine isolierende Region herum erstreckt, gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung.
-
6 ist
ein Schaltbild der elektrischen Verbindungskonfiguration und elektrischen
Betriebsfunktion der Zweigate-Drain-Erweiterungsanordnung von 5 gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung.
-
Ausführliche Beschreibung
-
In
der vorliegenden ausführlichen
Beschreibung von beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung
wird mittels Zeichnungen und Darstellungen auf spezifische beispielhafte
Ausführungsformen
der Erfindung verwiesen. Diese Beispiele werden ausführlich genug
beschrieben, um es Fachleuten zu ermöglichen, die Erfindung auszuüben, und
dienen zur Erläuterung,
wie die Erfindung für
verschiedene Zwecke oder Ausführungsformen
angewandt werden kann. Es gibt andere Ausführungsformen der Erfindung,
die in dem Schutzumfang der Erfindung liegen, und es können logische,
mechanische, elektrische und andere Änderungen vorgenommen werden, ohne
von dem Gegenstand oder Schutzumfang der vorliegenden Erfindung
abzuweichen. Merkmale oder Beschränkungen verschiedener hier
beschriebener Ausführungsformen
der Erfindung, wie wesentlich sie für die beispielhaften Ausführungsformen,
in die sie integriert sind, auch immer, beschränken sein mögen andere Ausführungsformen
der Erfindung oder die Erfindung als Ganzes nicht, und jeder Verweis
auf die Erfindung, ihre Elemente, Funktionsweise und Anwendung beschränkt die
Erfindung als Ganzes nicht, sondern dient lediglich zum Definieren
dieser beispielhaften Ausführungsformen.
Die folgende ausführliche
Beschreibung beschränkt
deshalb nicht den Schutzumfang der Erfindung, der nur durch die
angefügten
Ansprüche
definiert wird.
-
Eine
beispielhafte Ausführungsform
der Erfindung schafft eine Zweigate-Drain-Erweiterungs-Feldeffekttransistorbaugruppe,
eine integrierte Schaltung mit einer solchen Baugruppe und Verfahren
zum Herstellen und Betreiben einer solchen Baugruppe. Die beispielhafte
Ausführungsform
umfasst ein in einem ersten Typ dotiertes Substrat, wie etwa p-Silizium,
und eine in dem Substrat gebildete Source-Region mit einem in einem
zweiten Typ dotierten Halbleitermaterial, wie etwa n-Silizium. In
dem Substrat wird eine Drain-Erweiterungsregion
gebildet, die ein in dem zweiten Typ dotiertes Halbleitermaterial umfasst,
und in dem Substrat wird eine mittlere Region gebildet, die ein
in dem zweiten Typ dotiertes Halbleitermaterial umfasst. Zwischen
der Source-Region und der Drain-Erweiterungsregion
wird eine mittlere Region gebildet, die durch Kanalregionen von
der Source- und Drain-Region
getrennt wird. Ein erstes Gate wird durch einen Isolator, wie etwa
eine Siliziumdioxidschicht, von einer Kanalregion getrennt, wodurch
die Drain-Erweiterungsregion
von der mittleren Region getrennt wird; und ein zweites Gate wird
durch einen Isolator von einer Kanalregion getrennt, wodurch die
mittlere Region von der Source-Region getrennt wird.
-
Das
erste Gate ist mit einer kontinuierlichen Spannungsquelle, dergestalt,
dass sie immer eingeschaltet ist, gekoppelt. Die Kapazität zwischen
der Drain-Erweiterungsregion und dem ersten Gate muss deshalb nicht überwunden
werden, da sich der Zustand des Gate während des Betriebs nicht ändert, und
der Zustand der Baugruppe wird durch das zweite Gate geschaltet.
Dieses Beispiel schafft verbesserte Spannungshandhabungsfähigkeit
zusammen mit verringerter Schaltleistung und schafft eine kompakte
Drain-Erweiterungskonfiguration
zur effizienten Nutzung von Halbleiterchipplatz.
-
1 zeigt
einen typischen Feldeffekttransistor gemäß dem Stand der Technik. Ein
Halbleitersubstrat weist eine p-Region auf, wie zum Beispiel ein
mit Bor dotiertes Siliziumsubstrat, wie bei 101 gezeigt.
Bei 102 und 103 sind zwei n-Halbleiterregionen ausgebildet,
zum Beispiel durch Innenimplantation eines Dotierungsstoffs wie
etwa Phosphor. Diese beiden Regionen sind als Source und Drain bekannt,
da eine Region als Quelle von durch die Kanalregion geleiteten Ladungsträgern verwendet
wird, während
die andere die geleiteten Ladungsträger abführt. Eine Isolationsschicht,
wie etwa ein Halbleiteroxid, ist bei 104 ausgebildet und
trennt die Kanalregion des zwischen Source 102 und Drain 103 befindlichen
p-Substrats von einem Metall-Gate 105. Das Gate wird deshalb
elektrisch von der Source-, Drain- und Kanalregion des Substrats
isoliert und beeinflusst die Leitung durch die Kanalregion zwischen
Source und Drain durch ein als Ergebnis des Anlegens von Spannung
an das Gate 105 erzeugtes elektrisches Feld.
-
Wenn
keine Spannung an das Gate angelegt ist, leitet die Kanalregion
des Substrats nicht, und es kann im Wesentlichen keine Elektrizität zwischen Source 102 und
Drain 103 fließen.
Auch wenn immer höhere
Spannung zwischen Source 102 und Drain 103 angelegt
wird, kann nur eine kleine Menge Leckstrom über die Kanalregion fließen, wenn
nicht eine als die Durchbruchsspannung bekannte übermäßige Spannung zwischen Source
und Drain angelegt wird und der Transistor zerstört wird. Wenn an das Gate ein
Potenzial angelegt wird und die Source-Drain-Spannung klein ist, wirkt die
Kanalregion wie ein Widerstand, dessen Widerstand mit der angelegten
Spannung variiert, wodurch der FET im Wesentlichen als spannungsgesteuerter
Widerstand arbeiten kann. Wenn größere Spannungen zwischen Source
und Drain angelegt werden oder wenn die Gatespannung relativ nahe
bei den Source- oder Drain-Spannungen liegt, wird der FET fast völlig ein- oder
ausgeschaltet und wirkt eher wie ein Schalter als ein Widerstand,
so wie es bei digitalen Elektronikanwendungen die Regel ist.
-
Obwohl
FET-Anordnungen wie die von 1 die bei
weitem am häufigsten
anzutreffenden FET-Anordnungen sind, werden sie nicht gut mit großen Versorgungsspannungen
fertig, insbesondere bei kleinen Geometrien. Wenn Spannungen im
Bereich von einigen zehn Volt zwischen Drain und einem anderen Anschluss
des FET von 1 angelegt werden, kann der
FET die Durchbruchsspannung erreichen und ausfallen.
-
2 zeigt
einen Feldeffekttransistor mit erweitertem Drain gemäß dem Stand
der Technik. Die allgemeine Struktur des FET ist der von 1 ähnlich,
mit einem mit Bor dotierten p-Siliziumsubstrat 201 und
einer durch Implantieren von Phosphor in das Substrat gebildeten
n-Region 102. Eine isolierende Schicht 204 wie
etwa Siliziumoxid trennt das Substrat von dem Gate 105,
das aus einem leitfähigen
Material wie etwa PolySilizium oder Metall gebildet wird.
-
Die
Drain-Region 103 umfasst sowohl eine leicht dotierte, mit
Phosphor dotierte n-Region als auch eine stärker dotierte n-Region 106,
die mit einer höheren Konzentration
von Phosphor dotiert wird. Diese bei 103 und 106 gezeigte
erweiterte Drain-Region ist ein Beispiel für ein erweitertes Drain, was,
wie in der Technik bekannt, als Drain-erweiterter Metalloxidhalbleiter-FET
oder DEMOS FET bekannt ist.
-
Die
erweiterte Drain-Region dient dazu, dem FET die Fähigkeit
zu geben, im Vergleich zum FET aus 1 mit signifikant
höheren
Drain-Spannungen zu arbeiten, bei Verwendung ähnlicher Geometrie- oder Halbleiterprozesseinschränkungen.
Dies ist bei Anwendungen nützlich,
wie zum Beispiel wenn ein Spannungsregler in eine integrierte Schaltung
integriert wird, oder bei Anwendungen wie etwa Kommunikationsverstärkern, bei
denen hohe Drainspannungen zugeführt
werden können.
-
Die
Drain-Region von 2 ist nicht wie das Drain des
FET in 1 mit dem Rand des Gate ausgerichtet, sondern
erstreckt sich etwas unter das Gate. Es kann eine relativ große Spannung
an das Drain bei 106 angelegt werden, weil ein Teil der
angelegten Drain-Spannung
in einer in der weniger stark dotierten Drain-Region 103 gebildeten Verarmungsschicht
abfällt,
so dass das von dem Gate gesehene elektrische Feld auf einer Spannung
unter der Gate-Drain-Durchbruchsspannung bleibt. Der Source-Bereich
bleibt mit dem Gate ausgerichtet, wenn zum Beispiel der Source-Bereich
durch Implantierung des zur Bildung des Source-Bereichs verwendeten
Phosphordotierungsstoffs durch Verwendung des Gate oder eines Gate
mit Maskenschicht als Teil der Maske selbst ausgerichtet wird. Die
Durchbruchsspannung von Gate zu Source bleibt deshalb dieselbe wie
zuvor.
-
Bei
einem Beispiel kann ein 1,5-Volt-Prozess mit Prozessparametern und
Halbleiteranordnungstechnologien zum Herstellen traditioneller FET-Anordnungen,
wie zum Beispiel der von 1, Drain-erweiterte FET- Anordnungen wie etwa
die von 2 enthalten, wobei eine ähnliche
Geometrie in demselben Prozess verwendet wird, um nachhaltige Source-Drain-Durchbruchsspannungen
von 8 Volt oder mehr zu gestalten. Dadurch kann eine mit einer 5-Volt-Stromversorgung
arbeitende 1,5-Volt-Halbleiteranordnung
eine Spannungsregelung auf dem Chip verwenden und andere solche
Funktionen unter Verwendung relativ hoher Spannungsversorgungs-
oder Eingangssignale ausführen.
-
3 zeigt
ein weiteres Beispiel für
einen Drain-erweiterten
FET, der wieder mit Ausnahme einer modifizierten Drain-Konfiguration
dem FET von 1 im Wesentlichen ähnlich ist.
Ein p-dotiertes Halbleitersubstrat 301 wird mit Ionen wie
etwa Phosphor implantiert, um den Source-Bereich 302 zu
produzieren, der in diesem Beispiel mit dem Gate 305 selbst
ausgerichtet ist. Mit einem leicht bis mäßig dotierten n-Ion wie etwa
Phosphor wird ein Drain-Bereich 303 gebildet. Die Source-,
die werden Drain- und die werden Kanalregion des Substrats durch eine
isolierende Schicht 304, wie etwa Siliziumoxid, von dem
leitfähigen
Gate 305 getrennt. Der Drain-Bereich umfasst in diesem
Beispiel auch eine stärker dotierte
n-Halbleiterregion 306, die als der Drain-Kontaktbereich
dient.
-
Im
Betrieb enthält
die erweiterte n-Drain-Region 303 eine Verarmungsregion,
an der ein Teil der angelegten relativ hohen Drainspannung abfällt, wodurch
signifikant höhere
Drain-Spannungen ohne Durchbruch möglich sind, als bei Verwendung
der Konfiguration von 1 mit denselben Halbleiterprozessen
und derselben relativen Geometrie möglich wären.
-
Die
erweiterte Drain-Region und Verarmungsregion, an der eine hohe Drain-Spannung
abfällt,
wird bei bestimmten weiteren Ausführungsformen durch Konturieren
des Halbleiterpfads des Drain-Bereichs unter Verwendung von Isolatoren oder
anderen Materialien gebildet, wie zum Beispiel in 4 gezeigt.
Der Drain-erweiterte FET von 5 umfasst
ein p-Substrat 401 und einen Source-Bereich 402 ähnlich wie
die der anderen beispielhaften Transistoren und enthält eine
isolierende Schicht und ein isoliertes Gate 405 ähnlich wie
die anderen FET-Beispiele. Die Drain-Region 403 umfasst
eine leicht bis mäßig n-dotierte
Region, wie zum Beispiel phosphordotiertes Silizium, mit einer isolierenden Oxidregion 406 und
einer stärker
n-dotierten Region 407,
die darin eingebettet ist. Der Drain-Kontakt wird bei 407 hergestellt,
und die in dem leichter n-dotierten Material 403 gebildete
Verarmungsregion erzeugt einen Abfall der im Betrieb an den Drain-Bereich
angelegten Spannung, wodurch die erweiterte Drain-Region mit relativ
hohen angelegten Spannungen arbeiten kann.
-
Die
leichter dotierte n-Region 403 erstreckt sich unter und
um das isolierende Material 406, das bei bestimmten Ausführungsformen
ein Siliziumoxid umfasst, aber bei anderen Ausführungsformen ein anderes relativ
nicht leitfähiges
Material umfasst. Der Strompfad von dem Drain-Kontakt bei 407 zu
der Kanalregion des Substrats folgt der Kontur der isolierenden
Region, wodurch der Drain-Pfad zwischen dem Drain-Kontakt und der
Kanalregion effektiv verlängert wird.
Der Strom fließt
durch das leichter dotierte n-Drain-Material 403 entlang
der Drain-Kontaktseite der isolierenden Region 406 und
in der Nähe
des unteren Teils der isolierenden Region, bevor er die Kanalseite
der isolierenden Region entlang herauffließt, bis er den leitfähigen Teil
der Kanalregion in der Nähe des
Gate 405 erreicht. Der Strompfad wird deshalb im Verhältnis zu
dem in einem Halbleiterlayout verwendeten Platz signifikant erweitert,
da der effektive Drain-Strompfad sowohl von der Kanalregion des Substrats
herunterfließt,
um unter die isolierende Region 406 zu reichen, als auch
auf der anderen Seite der isolierenden Region zurück, um den
Drain-Kontakt zu erreichen.
-
Diese
Konfiguration weist aber teilweise aufgrund der Nähe des Gate
zu der Drain-Region 403 eine relativ hohe Gatekapazität auf. Bei
anderen Drain-Erweiterungs-FET-Anordnungen,
wie zum Beispiel denen von 2 und 3,
tritt dieses Problem auch auf, und sie erfordern signifikanten Schaltstrom,
um diese Kapazität
zu überwinden,
und erfordern signifikante Spannungen, um den Zustand zu ändern. Dies
trägt zu
einem signifikanten Stromverbrauch in jeder Drain-Erweiterungs-FET-Anordnung bei,
die ihren Zustand ändert,
was sich signifikant auf den in tragbaren Geräten verbrauchten Strom auswirken
kann, wie zum Beispiel in batteriebetriebenen Kommunikationsgeräten oder
in Geräten,
die kontinuierlich betrieben werden oder eine signifikante Anzahl
von Drain-Erweiterungs-FET-Anordnungen
verwenden.
-
Die
vorliegende Erfindung schafft in einer beispielhaften Ausführungsform
eine Zweigate-Drain-Erweiterungs-FET-Anordnung
wie in 5 gezeigt. Bei dieser beispielhaften Anordnung
umfasst ein Substrat 501 einen Halbleiter, wie zum Beispiel
Silizium, dotiert mit einem Material, wie zum Beispiel Bor, um einen
p-Halbleiter zu produzieren. In dem Substrat wird zum Beispiel durch
Innenimplantation mit Phosphorionen ein Source-Bereich 502 gebildet,
der ein n-dotiertes Halbleitermaterial umfasst. Durch ähnliche
Prozesse wird ein Drain-Bereich 503 gebildet, der aber
in diesem Beispiel ein leichter dotiertes n-Halbleitermaterial ist,
wie zum Beispiel Silizium mit einer niedrigeren Konzentration von
Phosphoratomen pro Volumen als der Source-Bereich 502. Über mindestens
bestimmten Regionen des Substrats, die als die Kanalregionen bekannt
sind, wird eine isolierende Schicht 504, wie zum Beispiel ein
Siliziumoxid oder ein anderes isolierendes Material, gebildet, um
die Kanalregionen und die anderen Teile des Substrats, wie zum Beispiel
die dotierte Drain-Region 503,
elektrisch von einem ersten Gate 505 und einem zweiten
Gate 506 zu isolieren. Das erste und das zweite Gate werden
hier durch eine bestimmte Distanz getrennt, und der Raum zwischen dem
ersten Gate und dem zweiten Gate in dem Substrat wird mit einer
mittleren n-Region 507 gefüllt.
-
Die
resultierende elektrische Anordnung ist in 6 in schematischer
Form gezeigt. Die Drain-Region 503 entspricht der Drain-Spannungsverbindung 603,
und die n-Source-Region wird durch die Verbindung 602 repräsentiert.
Das erste Gate 505 wird durch die Verbindung 605 repräsentiert,
die in diesem Beispiel mit einer festen Vorspannung von 1,5 Volt
gekoppelt ist. Das zweite Gate 506 wird durch die Gate-Spannungseingangsverbindung 606 repräsentiert
und dient zum Steuern des Schaltzustands des Kaskode-Vorspannungs-FET-Paars.
Obwohl die kaskodegeschalteten FET-Anordnungen in diesem Beispiel
n-Kanal-Anordnungen mit einer p-dotierten Kanalregion und einer
n-dotierten Source- und Drain-Region sind, umfassen andere Ausführungsformen
p-Kanal-FET-Anordnungen mit n-dotierten
Kanalregionen und p-dotierter Source- und Drain-Region.
-
Im
Betrieb wird das erste Gate 505 von 5 und 605 von 6 mit
einer Vorspannung gekoppelt, um die von ihm gesteuerte Drain-erweiterte FET-Anordnung
in einen Ein-Zustand zu bringen. Die relativ große Unterlappung der erweiterten
Drain-Region 503, die auch bei 403 von 4 zu
sehen ist, führt
zu signifikanter Kapazität
zwischen Gate und Drain, wodurch der zum Ändern des Zustands des ersten
durch das bei 505 gezeigte Gate gesteuerten FET erforderliche
Schaltstrom signifikant wird. Durch dauerndes Vorspannen des durch
das Gate 505 gesteuerten FET bleibt der FET eingeschaltet
und die während
eines Zustandswechsels verbrauchte hohe Schaltleistung tritt nicht
auf, während
die Hochspannungsfähigkeit
und kompakte Geometrie der Drain-Erweiterung wie in 4 gezeigt
beibehalten wird.
-
Die
durch Source 502, Gate 506 und die mittlere n-Region 507 gebildete
FET-Anordnung wird dann als kaskodegeschaltete Anordnung verwendet, um
den Drain-Bereich 503 selektiv
durch Variieren des an das Gate 506 angelegten Steuerspannungssignals
mit dem Source-Bereich 502 zu
koppeln. Da die durch das vorgespannte Gate 505 gesteuerte
erste FET-Anordnung immer eingeschaltet ist, muss sich nur die an
das zweite Gate 506 angelegte Gatespannung ändern, um
den Zustand der in 5 gezeigten Kaskode-FET-Anordnung
zu ändern.
Da sich der Zustand der durch das Gate 505, den Drain-Bereich 503 und
die mittlere n-Region 504 gebildeten FET-Anordung nicht ändert, muss
die relativ hohe Kapazität
zwischen Drain 503 und Gate 505 nicht überwunden
werden, um den Zustand der Kaskode-Anordnung zu ändern, und die zum Überwinden
der Kapazität
notwendige Energie wird nicht aufgewandt.
-
Die
resultierende Hochspannungsfähigkeit zusammen
mit dem niedrigen Stromverbrauch, der durch die Drain-Erweiterungs-Zweigate-Kaskode-FET-Anordnung
von 5 und 6 realisiert wird, ergibt signifikante
Vorteile, wenn relativ große Spannungen
verwendet werden und der Stromverbrauch wichtig ist. Bei einer beispielhaften
Anwendung wird eine mit 1,5 Volt arbeitende integrierte Schaltung
mit einer 5-Volt-Stromversorgung gekoppelt und erhält 5-Volt-Eingangslogiksignale.
Da der Halbleiterprozess für
die integrierte Schaltung dafür ausgelegt
ist, mit Logiksignalen von 1,5 Volt zu arbeiten, können Eingangsspannungen
von 5 Volt die sichere Betriebsspannung von unter Verwendung des Halbleiterprozesses
gebildeten herkömmlichen Transistoren übersteigen
und einen Durchbruch oder Ausfall des Transistors verursachen. Ankommende 5-V-Logiksignale können jedoch
unter Verwendung desselben Halbleiterprozesses über die Drain-erweiterte Kaskode-FET-Konfiguration
von 5 geschaltet werden, indem sie in der Drain-Erweiterung
des andauernd über
das Gate 505 oder 605 vorgespannten ersten FET
empfangen werden und das ankommende Spannungssignal über den
durch das Gate 506 oder 606 gesteuerten zweiten
FET geschaltet wird.
-
Ähnlich kann
eine Spannungsregelung auf dem Chip für die integrierte Schaltung
zum Produzieren des zur Versorgung ihrer digitalen Logik aus dem zugeführten 5-V-Spannungsversorgungssignal
notwendigen 1,5-Volt-Versorgungssignals
unter Verwendung von Schaltungen durchgeführt werden, die verschiedene
Ausführungsformen
der Erfindung umfassen, wie zum Beispiel die in 5 dargestellte Zweigate-Drain-Erweiterungs-FET-Anordnung.
Solche Anordnungen können
auch zum Arbeiten mit Hochspannungssignalen verwendet werden, wie zum
Beispiel ein Leitungstreiber für
Kommunikationssysteme wie etwa digitaler Teilnehmeranschluss (DSL),
der mit 12 Volt arbeitet, oder für
drahtlose Kommunikationsverstärker,
wie etwa zellulare Fernsprechgeräte.
-
Die
an das Gate 505 angelegte konstante Spannung ist bei bestimmten
Ausführungsformen
die Stromversorgungsspannung einer integrierten Schaltung, wie zum
Beispiel das geregelte 1,5-Volt-Versorgungssignal
in dem obigen Beispiel des Spannungsreglers auf dem Chip. Die konstante
Spannung muss nicht angelegt werden, wenn die Zweigate-Drain-Erweiterungstransistoranordnung
nicht benutzt wird, wie zum Beispiel wenn ein Teil einer integrierten Schaltung
für Power-Management-Zwecke
heruntergefahren wird, wird aber im Allgemeinen eingeschaltet gehalten,
wenn die Zweigate-Drain-Erweiterungs-Transistoranordnungsbaugruppe
in Gebrauch ist.
-
Die
in der Zeichnung von 5 und 6 gezeigte
Kaskode-FET-Anordnung
ergibt auch verbesserte Verstärkung,
da der durch das Gate 605 gesteuerte Drain-Erweiterungs-FET als die Last
für den durch
das Gate 606 gesteuerten unteren FET dient. Die Source-Spannung
des Drain-Erweiterungs-FET wird
relativ konstant gehalten, was zu einer relativ konstanten Eingangs-Drain-Spannung
für den
unteren FET von 6 führt. Dies verringert die Rückkopplungskapazität (Miller-Kapazität) von Drain
zu Gate des unteren FET signifikant, wodurch der untere FET mit
niedrigerer Miller-Kapazität
und höherer Eingangsimpedanz
und Verstärkung
arbeiten kann. Bei bestimmten Ausführungsformen wird auch Analogverstärkung verbessert,
da die Submikrometer-Halo- oder -Pocket-Region-Implantationen, die
oft zur Steuerung von Kurzkanaleffekten in der Kanalregion verwendet
werden, auf der Drain-Erweiterungsseite des Kanals reduziert oder
weggelassen werden können.
-
Die
vergrößerte Spannungshandhabungsfähigkeit
der Drain-Erweiterung ergibt außerdem
größere Immunität gegenüber Durchbruch
oder Zerstörung
von Anordnungen als Ergebnis von Stößen oder elektrostatischer
Entladung. Da die Drain-Erweiterungs-Region der in 5 dargestellten
beispielhaften Struktur bei dem hier gezeigten Beispiel ungefähr 20 Volt
oder mehr beträgt,
wird die Spannungshandhabungsfähigkeit
um einen Betrag verbessert, der sich einer Größenordnung nähert, und
die Empfindlichkeit der integrierten Schaltung gegenüber elektrischen
Schocks wird signifikant reduziert. Drain-Erweiterungs-FET-Anordnungen
werden deshalb als sich selbst vor elektrostatischer Entladung schützend betrachtet
und erfordern keine speziellen Eingangs- oder Ausgangsanordnungsstrukturen
für ESD-Schutz, was gegenüber vorbekannten
Technologien zu einem Chipflächenvorteil
führt.
-
Das
hier vorgestellte Feldeffekttransistoranordnungsstrukturbeispiel
mit einem aufgeteilten Gate, das zwei FET-Anordnungen in Kaskodeschaltung
bildet, einschließlich
einer Anordnung mit einer Drain-Erweiterungsregion
zur Handhabung von hohen Spannungen, die durch eine Verbindung mit
vorgespanntem Gate gesteuert wird, ergibt mehrere hier beschriebene
Vorteile. Da der Platzbedarf der Struktur relativ gering ist, ergibt
sich eine kompakte und effiziente Nutzung von Platz auf einem Siliziumsubstrat,
die Drain-Erweiterungsregion sorgt für die Möglichkeit zur Handhabung von
hohen Drainspannungen, die Kaskodekonfiguration verbessert die Verstärkung und
das aufgeteilte Gate mit einem vorgespannten ersten Gate ergibt
im Vergleich zu anderen Drain-Erweiterungs-FET-Anordnungen einen niedrigeren Schaltstromverbrauch.
Diese Kombination von Merkmalen führt zu einer beispielhaften
Ausführungsform,
die sich gut für
vielfältige
Anwendungen eignet und gegenüber
vorbekannten Anordnungen deutliche Vorteile aufweist.
-
Obwohl
hier spezifische Ausführungsformen dargestellt
und beschrieben wurden, ist für
Durchschnittsfachleute ersichtlich, dass jede beliebige Anordnung,
die denselben Zweck, dieselbe Struktur oder dieselbe Funktion erzielen
kann, die gezeigten spezifischen Ausführungsformen ersetzen kann.
Das Beispiel von 5 ist zwar für die Umgebung von 4 ausgelegt,
es können
aber ähnliche
Vorteile durch Ausführungsformen
der Erfindung realisiert werden, die die beschriebene und beanspruchte
Erfindung für
andere Umgebungen auslegen, wie zum Beispiel die in 2 und 3 gezeigten.
Die vorliegende Anmeldung soll jegliche Anpassungen oder Varianten
der hier beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung
abdecken. Die vorliegende Erfindung soll nur durch die Ansprüche und
ihren vollen Schutzumfang von Äquivalenten
eingeschränkt
werden.