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ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Stanzwerkzeug, das verwendet
wird, um die Mittellinie eines Außendurchmessers mit jener
eines Innendurchmessers einer Buchse in Übereinstimmung
zu bringen, das heißt, eine ausreichende koaxiale Genauigkeit
zu erlangen, wenn die Buchse hergestellt wird.
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Unter
Bezugnahme auf 1 wird ein Buchsenherstellungsverfahren
beschrieben werden. Nach einem ersten Schritt, bei dem ein Korrekturschritt
der flächigen Ausführung beider Endflächen
B1 und B2 eines Materials A, zu dem ein stabförmiges Material in
eine vorbestimmte Länge geschnitten wird, und der Ausführung
von Rändern eines Umfangs einer Endfläche B1 zu
einer runden Form B3 durchgeführt wird, ist ein erstes
Zwischenprodukt B angefertigt. Anschließend ist nach einem
zweiten Schritt, bei dem im Mittelabschnitt eines Endes B1 des ersten
Zwischenprodukts B ein seichtes Loch C1 zum Austreiben eines Kerns
gebildet wird, und an Rändern eines Umfangs der anderen
Endfläche B2 eine runde Form C2 gebildet wird, ein zweites
Zwischenprodukt C angefertigt. Anschließend ist nach einem
dritten Schritt, bei dem an einem Ende ein mit einem Lochboden D1 versehenes
Loch D2 durch eine Extrusion gebildet wird, nachdem das am Ende
des zweiten Zwischenprodukts gebildete Loch C1 mit einem Stanzwerkzeug,
das den gleichen Kern wie das seichte Loch C1 aufweist, mit einer
vorbestimmten Tiefe gestanzt wird, um den Lochboden D1 zu bilden;
und am anderen Ende ein seichtes Loch D3 mit dem gleichen Kern wie
das seichte Loch C1 gebildet wird, ein zylinderförmiger
Rohling D als drittes Zwischenprodukt C angefertigt. Anschließend ist
nach einem vierten Schritt, bei dem an der Umfangsfläche
des Endes, an dem das mit einer gestanzten Bodenfläche
versehene Loch D2 des zylinderförmigen Rohlings D gebildet
ist, eine kegelige Fläche E1 gebildet wird, ein viertes Zwischenprodukt
D angefertigt. Anschließend ist nach einem fünften
Schritt, bei dem der Lochboden D1 des zylinderförmigen
Rohlings D gestanzt wird und an einem Rand eines Umfangs des anderen
Endes eine kegelige Fläche F1 gebildet wird, ein fünftes Zwischenprodukt
F angefertigt. Schließlich wird durch Korrigieren der kegeligen
Flächen E1 und F1, die an beiden Seiten des fünften
Zwischenprodukts F gebildet sind, eine Buchse G, die das Endprodukt darstellt,
angefertigt.
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Zusätzlich
gibt es ein Verfahren, das in
JP-A-2004-58148 als Mittel zur Erlangung der
oben erwähnten koaxialen Genauigkeit bei der Buchsenherstellung
offenbart ist. Nach dem Verfahren werden nach der Bildung des zylinderförmigen
Rohlings D vordere Enden mit einem kleinen Durchmesser eines Paars
von Stanzen und kegelige Flächen gleichzeitig in innere
Umfangsflächen von beiden Enden des zylinderförmigen
Rohlings D gepresst. Auf diese Weise wird eine äußere
Umfangsfläche des zylinderförmigen Rohlings D
schließlich zu einem vorbestimmten Durchmesser ausgeführt.
Die kegeligen Flächen werden gleichzeitig an der inneren
Umfangsfläche beider Enden gebildet. Dadurch wird die koaxiale
Genauigkeit der äußeren Umfangsfläche
mit der inneren Umfangsfläche erlangt. Überdies
wird die koaxiale Genauigkeit der Mittelachse der inneren Umfangsfläche
mit jener der kegeligen Fläche erlangt.
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Doch
bei dem in
JP-A-200458148 offenbarten
bekannten Mittel zur Erlangung der oben erwähnten koaxialen
Genauigkeit werden nach der Bildung des zylinderförmigen
Rohlings D ein abschließender Bildungsschritt des Gestattens,
dass der Durchmesser der äußeren Umfangsfläche
des zylinderförmigen Rohlings D ein vorbestimmter Durchmesser
ist, und ein Bildungsschritt der gleichzeitigen Bildung der kegeligen
Flächen an der inneren Umfangsfläche an beiden
Enden als Schritt zur Erlangung der koaxialen Genauigkeit durchgeführt.
Folglich kann der Prozess sehr kompliziert sein.
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Eine
Aufgabe der Erfindung ist, die koaxiale Genauigkeit durch Verbessern
eines bei der Herstellung verwendeten Stanzwerkzeugs ohne Erhöhung der
Anzahl der Schritte eines Herstellungsverfahrens zu erlangen. Bei
der Ausführung eines Zwischenprodukts durch Extrusions-
und Stanztätigkeiten zum zylinderförmigen Rohling
als Zwischenprodukt wurde ein Stanzstift, der vom Stanzwerkzeug
vorspringt, in der Vergangenheit geneigt oder gebogen. Die Erfindung
ist daher zur Behandlung des oben erwähnten Problems erdacht.
Es ist somit eine Aufgabe der Erfindung, ein Stanzwerkzeug bereitzustellen,
das fähig ist, die koaxiale Genauigkeit, die für
eine Kettenbuchsenherstellung verwendet wird, mit einem einfachen
Aufbau leicht zu erlangen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine erklärende Ansicht, die Schritte der Buchsenherstellung
zeigt;
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2 ist
eine erklärende Ansicht, die ein Stanzwerkzeug zur Buchsenherstellung
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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3 ist
eine Schnittansicht, die das in 2 erklärte
Stanzwerkzeug zeigt;
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4 ist
eine erklärende Ansicht, die die Bildung eines zylinderförmigen
Rohlings durch das Stanzwerkzeug der vorliegenden Erfindung zeigt;
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5 ist
eine erklärende Ansicht, die eine andere Ausführungsform
des Stanzwerkzeugs der vorliegenden Erfindung zeigt;
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6 ist
eine Schnittansicht, die das Stanzwerkzeug von 5 zeigt.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORM
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Nachstehend
werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielhafte Ausführungsformen der
Erfindung beschrieben werden.
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Beim
oben erwähnten Buchsenherstellungsverfahren wird zur Anfertigung
des zylinderförmigen Rohlings D als drittes Zwischenprodukt
wie oben beschrieben das mit dem Lochboden D1 versehene Loch D2
durch eine Extrusion an einem Ende gebildet, nachdem das am Ende
des zweiten Zwischenprodukts gebildete Loch C1 mit einem Stanzwerkzeug,
das den gleichen Kern wie das seichte Loch C1 aufweist, mit einer
vorbestimmten Tiefe gestanzt wird, um den Lochboden D1 zu bilden;
und wird das seichte Loch D3 mit dem gleichen Kern wie das seichte
Loch C1 am anderen Ende gebildet. Es wird jedoch ein Stanzwerkzeug 1 verwendet,
um das Loch D2 des zylinderförmigen Rohlings D als drittes
Zwischenprodukt durch eine Extrusion zu bilden. Das Stanzwerkzeug 1 umfasst
einen Stifthalter 2 mit einem Loch 4, in dessen
Mitte ein Stanzstift 3 eingesetzt wird, und mehreren Einsatzlöchern 6,
in die ein Auswerferstift 5 zum Austreiben eines Zwischenprodukts
eingesetzt und herausgezogen wird; den Stanzstift 3, der
mit einer vorbestimmten Länge L in das Einsatzloch 4 des
Stifthalters 2 eingesetzt wird, um von einem Ende des Stifthalters 2 vorzuspringen; und
ein Gehäuse 8, in das der Stifthalter 2 gepresst und
eingesetzt wird.
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Bei
der Ausführungsform sind drei Einsatzlöcher 6,
in die der am Stifthalter 2 bereitgestellte Auswerferstift 5 eingesetzt
wird, so am Rand des Umfangs des Einsatzlochs 4, in das
der Stanzstift 3 eingesetzt wird, ausgebildet, dass sie
linear und gleichwinkelig sind, doch gibt es für die Anzahl
und die Form keine wesentliche Beschränkung. Dann ist erwünscht,
dass eine vom Stifthalter 2 vorspringende Länge
L des Stanzstifts 3, der in das Einsatzloch 4 des
Stifthalters 2 eingesetzt ist, einer Tiefe des mit einem
Boden versehenen Lochs D2, das am zylinderförmigen Rohling
D gestanzt wird, gleich ist, oder geringfügig länger
als diese Tiefe ist.
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Wenn
der Stifthalter 2 in das Gehäuse 8 gepresst
und eingesetzt ist, wird der Stifthalter 2 während
der Presstätigkeit durch eine Presskraft, die durch das
Gehäuse 8 verursacht wird, zusammengepresst. Der
Einsatzabschnitt des Stanzstifts 3, der so in den Stifthalter 2 eingesetzt
ist, dass er um eine vorbestimmte Länge vorspringt, wird
durch die Presskraft, die von einer Kompression des Stifthalters 2 begleitet
ist, fest am Stifthalter 2 fixiert. Aus diesem Grund wird
die Starrheit des Stanzstifts 3 verbessert und wird der
Vorsprungsabschnitt des Stanzstifts 3 während
einer Extrusionsformung nicht geneigt oder gebogen. Zusätzlich
gleitet der Einsatzabschnitt des Stanzstifts 3 nicht aus
dem Stifthalter 2 und wird das Loch D2 des zylinderförmigen
Rohlings D, das durch den Stanzstift 3 gebildet wird, nicht
gebogen. Wie oben beschrieben wird das Stanzwerkzeug 1 durch Einsetzen
des Stanzstifts 3 in den Stifthalter 2 und Pressen
und Einsetzen des Stifthalters 2, in den der Stanzstift 3 eingesetzt
ist, in das Gehäuse 8 erhalten. Als Ergebnis wird
dem Kern des Gehäuses 8 leicht gestattet, mit
jenem des Stanzstifts 3 übereinzustimmen. Seine
Gestaltung ist sehr einfach, und seine Herstellung ist ebenfalls
leicht.
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4 zeigt,
dass der mit einem Boden versehene zylinderförmige Rohling
D durch Verwenden des Stanzwerkzeugs 1 aus dem zweiten
Zwischenprodukt C hergestellt wird. Der Kern des seichten Lochs
C1, das am Ende des zweiten Zwischenprodukts C gebildet ist, welches
durch Einsetzen in die vordere Form 10, die in ein Formgehäuse 9 eingesetzt
ist, eingefügt ist, wird so eingerichtet, dass er mit jenem
des Stanzstifts 3 des Stanzwerkzeugs 1, das in
das Formgehäuse 9 eingesetzt ist, übereinstimmt,
wobei ein hinterer Abschnitt des Stanzwerkzeugs 1 durch
eine Formaufnahme 11 gehalten wird. Anschließend
wird das Ende 32 des zweiten Zwischenprodukts C durch den
Stanzstift 3 des Stanzwerkzeugs 1 so bearbeitet,
dass das mit einem Boden versehene Loch D2 gebildet wird, während
es durch einen Stanzstift 13, der in ein Stanzgehäuse 12 eingesetzt
ist, gepresst wird, damit es hin und her bewegt wird.
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Wenn
der Stanzstift 3 das mit einem Boden versehene Loch D2
am zweiten Zwischenprodukt C bildet, ist der Stanzstift 3 wie
oben beschrieben durch eine Presskraft, die auftritt, wenn der Stifthalter 2 in das
Gehäuse 8 gepresst wird, fest am Stifthalter 2 fixiert.
Als Ergebnis ist es möglich, während einer Extrusionsformung
unter Verwendung des Stanzstifts 13 leicht die gleiche
koaxiale Genauigkeit ohne eine Neigung oder eine Biegung zu erlangen.
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Wenn
die Extrusionsformung beendet ist, wird der Stanzstift 13 rückwärts
bewegt. Anschließend werden die Auswerferstifte 5 betätigt,
um den zylinderförmigen Rohling D aus dem Stanzwerkzeug 1 auszutreiben,
und geht der gegenwärtige Schritt zum nächsten
Prozess über.
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Bei
der wie oben beschriebenen Ausführungsform ist der Stanzstift 3 des
Stanzwerkzeugs 1 wie oben beschrieben fest am Stifthalter 2 fixiert, wenn
der zylinderförmige Rohling D, der mit dem Loch D2 versehen
ist, aus dem zweiten Zwischenprodukt hergestellt wird. Als Ergebnis
besteht die Gestaltung, dass die koaxiale Genauigkeit des zylinderförmigen
Rohlings gleichzeitig erlangt wird. Daher ist es möglich,
in diesem Schritt ein zufriedenstellendes Herstellungsverfahren
zu erlangen. Zusätzlich wurde hinsichtlich des Stanzwerkzeugs
in der Vergangenheit ein gewisser Grad eines Abstands bereitgestellt, um
den Stift in den Stift halter einzusetzen. Dementsprechend wird der
Stanzstift geneigt, wenn der Abstand vergrößert
wird. Ferner kann sein Neigungsgrad umso größer
werden, je länger der Vorsprungsabschnitt des Stanzstifts,
der nicht am Stifthalter fixiert ist, wird. Doch bei der Ausführungsform
ist der Stanzstift 3 wie oben beschrieben fest am Stifthalter 2 fixiert,
während er fest daran befestigt ist. Dementsprechend wird
der Stanzstift 3 nicht geneigt oder gebogen, wenn das mit
einem Boden versehene Loch des zylinderförmigen Rohlings
durch eine Stanzformung gebildet wird, wodurch eine zufriedenstellende Wirkung
erlangt wird, bei der eine Genauigkeit des Stanzwerkzeugs zu einer
Genauigkeit des Produkts führt.
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Unter
Bezugnahme auf 5 und 6 wird eine
andere Ausführungsform des Stanzwerkzeugs beschrieben werden.
Ein Stanzwerkzeug 14 ist so gestaltet, dass in seiner Mitte
ein Durchgangsloch 15, in das ein Stanzstift eingesetzt
wird, bereitgestellt ist, und ein Stanzstift 18 in dem
Zustand, in dem der Stanzstift 18 daraus um eine vorbestimmte Länge
vorspringt, in das Durchgangsloch 15, in das der Stanzstift
eingesetzt wird, eines Stifthaltergehäuses 17 mit
mehreren Einsatzlöchern 16 in der Nähe der
Durchgangsöffnung 15, in die die Auswerferstifte eingesetzt
und herausgezogen werden, eingesetzt und gepresst ist. Beim Stanzwerkzeug 14 wird
der Stanzstift 18 durch eine Presskraft, die erzeugt wird, wenn
der Stanzstift 18 in das Stifthaltergehäuse gepresst
und eingesetzt ist, fest am Stifthaltergehäuse 17 fixiert.
Wenn das Stanzwerkzeug 14 während eines Schritts
zur Bildung eines mit einem Boden versehenden zylinderförmigen
Rohlings verwendet wird, wird der Stanzstift 18 nicht geneigt
oder gebogen, wodurch die zufriedenstellende koaxiale Genauigkeit erlangt
wird.
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Da
das zur Anfertigung des zylinderförmigen Rohlings verwendete
Stanzwerkzeug wie oben beschrieben so gestaltet ist, dass der Stanzstift
in den Stifthalter mit mehreren Durchgangslöchern, in die die
Auswerferstifte eingesetzt und herausgezogen werden, eingesetzt
ist, während er davon um eine vorbestimmte Länge
vorspringt, und das Stifthaltergehäuse, in das der Stanzstift
eingesetzt ist, in das Gehäuse gepresst und eingesetzt
ist, wird der Stifthalter durch eine Presskraft, die auftritt, wenn
der Stifthalter in das Gehäuse gepresst und eingesetzt ist,
zusammengepresst und der Stanzstift durch die Presskraft fest am
Stifthalter fixiert, während er daran befestigt wird. Auf
diese Weise wird der Stanzstift fest am Stifthalter fixiert, während
er daran befestigt wird, und gleitet der Stanzstift während
eines Bildungsprozesses nicht aus dem Stifthalter. Zusätzlich
wird das Zwischenprodukt, wenn das Zwischenprodukt als verarbeitetes
Produkt gepresst und eingesetzt wird, nicht gerüttelt oder
gebogen, wodurch ein zylinderförmiger Teil erlangt wird,
der eine zufriedenstellende koaxiale Genauigkeit aufweist.
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Obwohl
oben bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben
und veranschaulicht sind, sollte sich verstehen, dass diese für
die Erfindung beispielhaft sind und nicht als beschränkend angesehen
werden sollen. Zusätzlich soll die Erfindung nicht als
durch die vorhergehende Beschreibung beschränkt betrachtet
werden, sondern ist sie nur durch den Umfang der beigelegten Ansprüche beschränkt.
Demgemäß können andere Abwandlungen,
die in den beigelegten Ansprüchen beinhaltet sind, vorgenommen
werden, ohne vom Geist oder vom Umfang der vorliegenden Erfindung
abzuweichen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2004-58148
A [0003]
- - JP 200458148 A [0004]