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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat,
ein Übertragungsblatt und Verfahren zur Herstellung des
katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats und des Übertragungsblatts.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein katalytische
Schicht-Elektrolytmembran-Laminat zur Verwendung in einer Brennstoffzelle
des unbefeuchteten Typs, ein Übertragungsblatt zur Verwendung
bei der Herstellung des Laminats und Verfahren zu deren Herstellung.
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Stand der Technik
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Bezüglich
Brennstoffzellen des Festpolymertyps wurden verschiedene Forschungen
durchgeführt, da Festpolymer-Brennstoffzellen verglichen
mit anderen Brennstoffzellen ein vermindertes Gewicht, eine hohe Leistungsdichte,
usw., erreichen können. Die Festpolymer-Brennstoffzelle
umfasst eine ionisch leitende Polymerelektrolytmembran als deren
Elektrolytmembran, eine katalytische Schicht und ein Elektrodensubstrat,
die auf beiden Oberflächen der Elektrolytmembran in dieser
Reihenfolge angeordnet sind, und Separatoren, die das resultierende
Laminat sandwichartig umgeben.
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Eine
Festpolymer-Brennstoffzelle nutzt gewöhnlich eine Kation-leitende
Polymerelektrolytmembran, die Kationen (H+)
durchlässt. Im Allgemeinen wird ein Perfluorsulfonsäureharz
verwendet, das eine Hauptkette, die ein fluoriertes Alkylen umfasst,
und eine Seitenkette aufweist, die einen fluorierten Vinylether
mit einer Sulfonatgruppe an dessen Ende aufweist. Eine solche Polymerelektrolytmembran
leitet durch Tränken mit einer geeigneten Menge an Wasser
ausreichend Ionen für eine Energieerzeugung.
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Daher
muss in bekannten Festpolymer-Brennstoffzellen der Feuchtigkeitsgehalt
in der Polymerelektrolytmembran gesteuert werden und dies führt
zwangsläufig zu komplizierten und großen Brennstoffzellensystemen.
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Um
das Problem, das auf das Einstellen des Feuchtigkeitsgehalts in
der Polymerelektrolytmembran zurückzuführen ist,
zu vermeiden, wurde die Verwendung einer unbefeuchteten Elektrolytmembran,
die das Leiten von Protonen in einem unbefeuchteten Zustand erlaubt,
anstelle von bekannten Polymerelektrolytmembranen vorgeschlagen.
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Beispielsweise
offenbart das
japanische
ungeprüfte Patent mit der Veröffentlichungsnummer 1999-503262 Phosphorsäure-dotiertes
Polybenzimidazol und entsprechende Materialien als Beispiele für
unbefeuchtete Polymerelektrolytmembranen. Bei solchen unbefeuchteten
Polymerelektrolytmembranen tritt bei einem Langzeitbetrieb jedoch
Phosphorsäure oder eine entsprechende starke Säure
aus, die Leerlaufspannung nimmt ab und der Zellenwiderstand nimmt
zu, was die Betriebsstabilität nachteilig beeinflussen
kann.
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Zur
Lösung solcher Probleme wurde eine Technik offenbart, bei
der eine Kohlenstoffschicht zwischen einer Elektrolytmembran und
einer katalytischen Schicht ausgebildet ist, um den Elektrolyten
zurückzuhalten und das Hindurchtreten eines Reaktionsgases
zu verhindern, so dass die Leerlaufspannung und der Zellenwiderstand
in einer stabilen Weise verändert werden können
(
japanisches ungeprüftes
Patent mit der Veröffentlichungsnummer 2006-32275 ).
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In
der Technik, die in dem
japanischen
ungeprüften Patent mit der Veröffentlichungsnummer 2006-32275 beschrieben
ist, wird die Kohlenstoffschicht dicker gemacht als die Elektrolytmembran,
um die Festpolymer-Elektrolytmembran ohne Erhöhen des Zellenwiderstands
zu stabilisieren (Absatz 0031 des
japanischen
ungeprüften Patents mit der Veröffentlichungsnummer
2006-32275 ). Zum Aufrechterhalten der Ionenleitfähigkeit
der Festpolymer-Elektrolytmembran für eine lange Zeit wird
die Kohlenstoffschicht zusätzlich mit einer starken Säure
getränkt (Absatz 0030 des
japanischen
ungeprüften Patents mit der Veröffentlichungsnummer
2006-32275 ). Wenn die Kohlenstoffschicht jedoch dicker
gemacht wird als die Elektrolytmembran, wird die Protonenleitfähigkeit
vermindert. Ferner wird durch zusätzliches Tränken
der Kohlenstoffschicht mit einer starken Säure die Gasdiffusion
durch ein Übermaß an Säure nachteilig
beeinflusst. Daher wurde die Technik des
japanischen ungeprüften Patents
mit der Veröffentlichungsnummer 2006-32275 noch
nicht in der Praxis verwendet.
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Offenbarung der Erfindung
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Lösung der vorstehend
genannten Probleme und die Bereitstellung eines katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats
für eine Brennstoffzelle des unbefeuchteten Typs, das in
der Praxis verwendet werden kann.
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Der
vorliegende Erfinder hat umfangreiche Forschungen zur Lösung
der vorstehend genannten Probleme durchgeführt und gefunden,
dass ein katalytische Schicht- Elektrolytmembran-Laminat für
eine Brennstoffzelle des unbefeuchteten Typs, das in der Praxis
verwendet werden kann, im Gegensatz zu der Technik, die in dem
japanischen ungeprüften
Patent mit der Veröffentlichungsnummer 2006-32275 offenbart
ist, dadurch erhalten werden kann, dass die Kohlenstoffschicht beträchtlich
dünner gemacht wird als die Elektrolytmembran und dass
die Kohlenstoffschicht nicht unter Zwang mit einer starken Säure
getränkt wird. Die vorliegende Erfindung wurde auf der
Basis dieser Erkenntnis gemacht.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat
für eine Brennstoffzelle des unbefeuchteten Typs, ein Verfahren
zur Herstellung eines Laminats, ein Übertragungsblatt zur Herstellung
des Laminats und ein Verfahren zur Herstellung des Übertragungsblatts
gemäß den nachstehenden Gegenständen
1 bis 14 bereit.
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Gegenstand
1. Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat zur Verwendung
in einer Brennstoffzelle des unbefeuchteten Typs, umfassend:
eine
Elektrolytmembran, die eine starke Säure enthält,
eine
leitende Schicht, die auf einer Oberfläche oder beiden
Oberflächen der Elektrolytmembran ausgebildet ist, und
eine
katalytische Schicht, die auf der leitenden Schicht ausgebildet
ist,
wobei die leitende Schicht aus einem Fluor-enthaltenden
Harz und Kohlenstoffpulver ausgebildet ist und die leitende Schicht
dünner ist als die Elektrolytmembran.
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Gegenstand
2. Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat nach Gegenstand
1, bei dem die Dicke der leitenden Schicht 1/200 bis 1/20 der Dicke
der Elektrolytmembran beträgt.
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Gegenstand
3. Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat nach Gegenstand
1, bei dem die Dicke der katalytischen Schicht 1/20 bis 1/4 der
Dicke der Elektrolytmembran beträgt.
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Gegenstand
4. Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat nach Gegenstand
1, bei dem das Fluor-enthaltende Harz, das die leitende Schicht
bildet, mindestens ein Mitglied, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Polytetrafluorethylen, Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymeren,
Perfluorethylen, Polyvinylidenfluorid und Perfluorsulfonsäureharzen,
ist.
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Gegenstand
5. Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat nach Gegenstand
1, bei dem die leitende Schicht ferner ein nicht-polymeres Fluorid
umfasst.
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Gegenstand
6. Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat nach Gegenstand
5, bei dem das nicht-polymere Fluorid mindestens ein Mitglied, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus fluoriertem Pech, fluoriertem Kohlenstoff
und fluoriertem Graphit, ist.
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Gegenstand
7. Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat nach Gegenstand
1, bei dem die katalytische Schicht einen Katalysator und ein Bindemittel
umfasst und das Bindemittel ein Fluor-enthaltendes Harz ist.
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Gegenstand
8. Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat nach Gegenstand
7, bei dem das Fluor-enthaltende Harz mindestens ein Mitglied, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Polytetrafluorethylen, Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymeren,
Perfluorethylen, Polyvinylidenfluorid und Perfluorsulfonsäureharzen,
ist.
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Gegenstand
9. Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat nach Gegenstand
7, bei dem die katalytische Schicht ferner ein nicht-polymeres Fluorid
umfasst.
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Gegenstand
10. Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat nach Gegenstand
9, bei dem das nicht-polymere Fluorid mindestens ein Mitglied, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus fluoriertem Pech, fluoriertem Kohlenstoff
und fluoriertem Graphit, ist.
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Gegenstand
11. Verfahren zur Herstellung des katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats
von Gegenstand 1, umfassend die Schritte:
Herstellen einer
Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht durch Mischen eines Fluorenthaltenden
Harzes und von Kohlenstoffpulver,
Erzeugen eines Blatts zum
Bilden einer leitenden Schicht durch Aufbringen der Tinte zum Bilden
einer leitenden Schicht auf ein Substrat,
Herstellen einer
Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht durch Mischen eines
Bindemittels und eines Katalysators,
Erzeugen eines Blatts
zum Bilden einer katalytischen Schicht durch Aufbringen der Tinte
zum Bilden einer katalytischen Schicht auf ein Substrat,
Übertragen
einer leitenden Schicht auf eine oder beide Oberfläche(n)
einer Elektrolytmembran, die eine starke Säure enthält,
durch Warmpressen des Blatts zum Bilden einer leitenden Schicht,
und
Übertragen einer katalytischen Schicht auf die
leitende Schicht, die auf einer oder beiden Oberfläche(n)
der Elektrolytmembran, die eine starke Säure enthält,
ausgebildet ist, durch Warmpressen des Blatts zum Bilden einer katalytischen
Schicht.
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Gegenstand
12. Verfahren zur Herstellung des katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats
von Gegenstand 1, umfassend die Schritte:
Herstellen einer
Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht durch Mischen eines
Bindemittels und eines Katalysators,
Erzeugen eines Blatts
zum Bilden einer katalytischen Schicht durch Aufbringen der Tinte
zum Bilden einer katalytischen Schicht auf ein Substrat,
Herstellen
einer Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht durch Mischen eines
Fluorenthaltenden Harzes mit Kohlenstoffpulver,
Erzeugen eines
Blatts zum Bilden einer katalytischen Schicht, die eine leitende
Schicht aufweist, durch Aufbringen der Tinte zum Bilden einer leitenden
Schicht auf die katalytische Schicht, die auf dem Substrat ausgebildet
ist, und
Übertragen einer leitenden Schicht und einer
katalytischen Schicht auf eine oder beide Oberfläche(n)
der Elektrolytmembran, die eine starke Säure enthält,
durch Warmpressen des Blatts zum Bilden einer katalytischen Schicht,
die eine leitende Schicht aufweist.
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Gegenstand
13. Übertragungsblatt zum Herstellen eines katalytische
Schicht-Elektrolytmembran-Laminats zur Verwendung in der Brennstoffzelle
des unbefeuchteten Typs von Gegenstand 1, umfassend:
eine katalytische
Schicht und eine leitende Schicht, die auf einem Substrat in der
Reihenfolge Substrat/katalytische Schicht/leitende Schicht ausgebildet
sind,
wobei die katalytische Schicht ein Bindemittel und einen
Katalysator umfasst, und
wobei die leitende Schicht ein Fluor-enthaltendes
Harz und Kohlenstoffpulver umfasst.
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Gegenstand
14. Verfahren zum Herstellen eines Übertragungsblatts zum
Herstellen eines katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats
zur Verwendung in der Brennstoffzelle des unbefeuchteten Typs von
Gegenstand 1, umfassend die Schritte:
Herstellen einer Tinte
zum Bilden einer katalytischen Schicht durch Mischen eines Bindemittels
und eines Katalysators,
Erzeugen eines Blatts zum Bilden einer
katalytischen Schicht durch Aufbringen der Tinte zum Bilden einer
katalytischen Schicht auf ein Substrat,
Herstellen einer Tinte
zum Bilden einer leitenden Schicht durch Mischen eines Fluorenthaltenden
Harzes mit Kohlenstoffpulver, und
Erzeugen eines Blatts zum
Bilden einer katalytischen Schicht, die eine leitende Schicht aufweist,
durch Aufbringen der Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht auf
die katalytische Schicht, die auf dem Substrat ausgebildet ist.
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Beste Art und Weise der Ausführung
der Erfindung
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Das
katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat der vorliegenden
Erfindung ist ein katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat
zur Verwendung in einer Brennstoffzelle des unbefeuchteten Typs,
bei dem eine leitende Schicht auf einer oder beiden Oberfläche(n)
einer Elektrolytmembran, die eine starke Säure enthält,
ausgebildet ist, und eine katalytische Schicht auf der leitenden
Schicht ausgebildet ist.
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Leitende Schicht
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Die
leitende Schicht umfasst ein Fluor-enthaltendes Harz und Kohlenstoffpulver
und ist auf einer oder beiden Oberfläche(n) der eine starke
Säure enthaltenden Elektrolytmembran ausgebildet.
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Es
können verschiedene Arten von Kohlenstoffpulver, die in
diesem Gebiet bekannt sind, verwendet werden, wie z. B. Ruß,
Kohlenstoff-Nanoröhrchen und Kohlenstoffdraht.
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Der
durchschnittliche Teilchendurchmesser der Primärteilchen
von Ruß beträgt im Allgemeinen etwa 5 nm bis etwa
100 nm und vorzugsweise etwa 10 nm bis etwa 85 nm. Das Seitenverhältnis
(durchschnittliche Faserlänge/durchschnittlicher Faserdurchmesser)
der Kohlenstoff-Nanoröhrchen und des Kohlenstoffdrahts beträgt
im Allgemeinen etwa 10 bis etwa 100 und vorzugsweise etwa 30 bis
etwa 80. Die durchschnittliche Faserlänge der Kohlenstoff-Nanoröhrchen
und des Kohlenstoffdrahts beträgt im Allgemeinen etwa 5 μm
bis etwa 200 μm und vorzugsweise etwa 10 μm bis
etwa 100 μm. Der durchschnittliche Faserdurchmesser der
Kohlenstoff-Nanoröhrchen und des Kohlenstoffdrahts beträgt
im Allgemeinen etwa 50 nm bis etwa 500 nm und vorzugsweise etwa
100 nm bis 300 nm. Der durchschnittliche Teilchendurchmesser, die
durchschnittliche Faserlänge und der durchschnittliche
Faserdurchmesser können durch visuelle Untersuchung z.
B. mittels Vergrößerung unter Verwendung eines
Elektronenmikroskops, usw., gemessen werden.
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Als
das Fluor-enthaltende Harz der vorliegenden Erfindung können
verschiedene Fluor-enthaltende Harze, die in diesem Gebiet bekannt
sind, verwendet werden, wie z. B. Polytetrafluorethylen (PTFE),
Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymere (FEP), Tetrafluorethylen/Perfluoralkylvinylether-Copolymere
(PFA), Polyvinylidenfluorid (PVDF) und Perfluorsulfonsäureharze.
Diese Fluor-enthaltenden Harze können einzeln oder in einer
Kombination verwendet werden.
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Das
Gewichtsmittel des Molekulargewichts dieser Fluor-enthaltenden Harze
liegt vorzugsweise innerhalb des Bereichs von 500 bis 500000 und
mehr bevorzugt von 1000 bis 400000. Das Gewichtsmittel des Molekulargewichts
der Fluor-enthaltenden Harze kann mit bekannten Verfahren gemessen
werden, einschließlich Gelpermeationschromatographie (GPC),
usw.
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Der
Gehalt des Fluor-enthaltenden Harzes in der leitenden Schicht beträgt
im Allgemeinen 0,1 Gewichtsteile bis 5 Gewichtsteile und vorzugsweise
0,3 Gewichtsteile bis 3 Gewichtsteile pro Gewichtsteil des Kohlenstoffpulvers
in der leitenden Schicht.
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Wenn
der Gehalt des Fluor-enthaltenden Harzes in den vorstehend genannten
Bereich fällt, können die folgenden Effekte erreicht
werden. D. h., eine leitende Schicht kann einfach erhalten werden,
es ist nicht wahrscheinlich, dass ein Fluten, das durch das Wasser
verursacht wird, das während der Brennstoffzellenreaktion
erzeugt wird, auftritt, das Energieerzeugungsvermögen der
Zelle wird nicht vermindert, usw.
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Es
ist bevorzugt, dass die leitende Schicht ferner ein nicht-polymeres
Fluorid umfasst. Beispiele für verwendbare nicht-polymere
Fluoride umfassen verschiedene bekannte nichtpolymere Fluoride,
wie z. B. fluoriertes Pech, fluorierter Kohlenstoff und fluorierter
Graphit. Diese nicht-polymeren Fluoride können einzeln oder
in einer Kombination verwendet werden. Von diesen nicht-polymeren
Fluoriden ist fluoriertes Pech besonders bevorzugt.
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Durch
Hinzufügen dieser nicht-polymeren Fluoride ist es möglich,
der leitenden Schicht eine hervorragende Leitfähigkeit
und Wasserabstoßung zu verleihen. Das nicht-polymere Fluorid
weist eine höhere Leitfähigkeit als ein Fluor-enthaltendes
Harz und eine hervorragende Wasserabstoßung auf. Daher
werden die gewünschten Komponenten gemäß den
erforderlichen Funktionen zugesetzt. Wenn beispielsweise ein Bindungsvermögen
erforderlich ist, wird ein Fluor-enthaltendes Harz verwendet, und
wenn eine Wasserabstoßung erforderlich ist, wird ein nicht-polymeres
Fluorid zugesetzt, usw. Durch Hinzufügen eines nicht-polymeren Fluorids
zu der leitenden Schicht kann die Menge des Fluor-enthaltenden Harzes
entsprechend vermindert werden.
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Der
Gehalt des nicht-polymeren Fluorids in der leitenden Schicht beträgt
im Allgemeinen 0,05 Gewichtsteile bis 1 Gewichtsteil und vorzugsweise
0,1 Gewichtsteile bis 0,5 Gewichtsteile pro Gewichtsteil des Kohlenstoffpulvers,
das in der leitenden Schicht enthalten ist.
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Wenn
der leitenden Schicht ein nicht-polymeres Fluorid zugesetzt wird,
beträgt der Gehalt des Fluor-enthaltenden Harzes in der
leitenden Schicht im Allgemeinen 0,09 Gewichtsteile bis 4 Gewichtsteile
und vorzugsweise 0,25 Gewichtsteile bis 2,5 Gewichtsteile pro Gewichtsteil
des Kohlenstoffpulvers, das in der leitenden Schicht enthalten ist.
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In
der vorliegenden Erfindung ist es wichtig, dass die leitende Schicht
dünner ist als die Elektrolytmembran. Die Dicke der leitenden
Schicht beträgt vorzugsweise 1/200 bis 1/20 der Dicke der
Elektrolytmembran und mehr bevorzugt 1/100 bis 1/10. Wenn das Verhältnis
zwischen der Dicke der leitenden Schicht und der Dicke der Elektrolytmembran
in den vorstehend genannten Bereich fällt, kann die Zellenleistung
der Brennstoffzelle des unbefeuchteten Typs, die unter Verwendung
des katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats der vorliegenden
Erfindung erhalten worden ist, für eine lange Zeit stabilisiert
werden, ohne einer starken Verschlechterung zu unterliegen.
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Die
Dicke der leitenden Schicht beträgt im Allgemeinen 1 μm
bis 50 μm und vorzugsweise 3 μm bis 30 μm.
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Katalytische Schicht
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Eine
katalytische Schicht ist auf einer leitenden Schicht ausgebildet.
Die katalytische Schicht ist aus einem Katalysator und einem Bindemittel
ausgebildet.
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Beispiele
für verwendbare Katalysatoren umfassen diejenigen, die
in diesem Gebiet bekannt sind, wie z. B. Katalysatoren, die Platin,
eine Platinverbindung oder dergleichen geträgert auf Kohlenstoffpulver
umfassen. Beispiele für Platinverbindungen umfassen Legierungen,
die Platin und mindestens ein Mitglied, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Ruthenium, Palladium, Nickel, Molybdän,
Iridium, Eisen und Cobalt, umfassen.
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Beispiele
für verwendbare Bindemittel umfassen Fluor-enthaltende
Harze, usw.
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Die
verwendbaren Fluor-enthaltenden Harze umfassen verschiedene Fluor-enthaltende
Harze, die in diesem Gebiet bekannt sind. Spezifische Beispiele
dafür umfassen Polytetrafluorethylen, Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymere,
Perfluorethylen, Polyvinylidenfluorid, Perfluorsulfonsäureharze,
usw. Diese Fluor-enthaltenden Harze können einzeln oder
in einer Kombination verwendet werden.
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Das
Gewichtsmittel des Molekulargewichts dieser Fluor-enthaltenden Harze
liegt vorzugsweise innerhalb des Bereichs von 500 bis 500000 und
mehr bevorzugt von 1000 bis 400000. Das Gewichtsmittel des Molekulargewichts
der Fluor-enthaltenden Harze kann mit bekannten Verfahren gemessen
werden, einschließlich Gelpermeationschromatographie (GPC),
usw.
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Der
Gehalt des Fluor-enthaltenden Harzes, das in der katalytischen Schicht
enthalten ist, beträgt im Allgemeinen 5 Gew.-% bis 60 Gew.-%
und vorzugsweise 10 Gew.-% bis 40 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
der katalytischen Schicht. Der restliche Teil ist ein Katalysator.
Der Gehalt des Fluor-enthaltenden Harzes, das in der katalytischen
Schicht enthalten ist, beträgt im Allgemeinen 0,5 Gewichtsteile
bis 5 Gewichtsteile und vorzugsweise 0,3 Gewichtsteile bis 3 Gewichtsteile
pro Gewichtsteil des Kohlenstoffpulvers, das in der katalytischen
Schicht enthalten ist.
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Wenn
der Gehalt des Fluor-enthaltenden Harzes innerhalb des vorstehend
genannten Bereichs liegt, können mehrere Vorteile erhalten
werden, wie z. B. dass die katalytische Schicht einfach gebildet
werden kann, dass es nicht wahrscheinlich ist, dass ein Fluten,
das durch das Wasser verursacht wird, das während der Brennstoffzellenreaktion
erzeugt wird, auftritt, und dass das Energieerzeugungsvermögen
der Zelle nicht vermindert wird.
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Es
ist mehr bevorzugt, dass die katalytische Schicht ferner ein nicht-polymeres
Fluorid umfasst. Verschiedene bekannte nicht-polymere Fluoride können
als das nicht-polymere Fluorid der vorliegenden Erfindung verwendet
werden, wie z. B. fluoriertes Pech, fluorierter Kohlenstoff, fluorierter
Graphit, usw. Diese nicht-polymeren Fluoride können einzeln
oder in einer Kombination verwendet werden. Von diesen nicht-polymeren
Fluoriden ist fluoriertes Pech besonders bevorzugt.
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Durch
Hinzufügen dieser nicht-polymeren Fluoride ist es möglich,
der katalytischen Schicht eine hervorragende Leitfähigkeit
und Wasserabstoßung zu verleihen. Ein nicht-polymeres Fluorid
weist eine höhere Leitfähigkeit als ein Fluor-enthaltendes
Harz und eine hervorragende Wasserabstoßung auf. Daher
werden die gewünschten Komponenten gemäß den
erforderlichen Funktionen zugesetzt. Wenn beispielsweise ein Bindungsvermögen
erforderlich ist, wird ein Fluor-enthaltendes Harz verwendet, und
wenn eine Wasserabstoßung erforderlich ist, wird ein nicht-polymeres
Fluorid zugesetzt, usw. Durch Hinzufügen eines nichtpolymeren Fluorids
zu der katalytischen Schicht kann die Menge des Fluor-enthaltenden
Harzes entsprechend vermindert werden.
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Der
Gehalt des nicht-polymeren Fluorids in der katalytischen Schicht
beträgt im Allgemeinen 0,05 Gewichtsteile bis 1 Gewichtsteil
und vorzugsweise 0,1 Gewichtsteile bis 0,5 Gewichtsteile pro Gewichtsteil
eines Katalysatorpulvers, das in der katalytischen Schicht enthalten
ist.
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Wenn
der katalytischen Schicht ein nicht-polymeres Fluorid zugesetzt
wird, beträgt der Gehalt des Fluor-enthaltenden Harzes
in der katalytischen Schicht im Allgemeinen 0,09 Gewichtsteile bis
4 Gewichtsteile und vorzugsweise 0,25 Gewichtsteile bis 2,5 Gewichtsteile
pro Gewichtsteil eines Katalysatorpulvers, das in der katalytischen
Schicht enthalten ist.
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Die
Dicke der katalytischen Schicht beträgt im Allgemeinen
1/20 bis 1/4 der Dicke der Elektrolytmembran und mehr bevorzugt
1/16 bis 1/3. Wenn das Verhältnis zwischen der Dicke der
katalytischen Schicht und der Dicke der Elektrolytmembran innerhalb
des vorstehend genannten Bereichs liegt, kann die Zellenleistung der
Brennstoffzelle des unbefeuchteten Typs, die unter Verwendung des
katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats der vorliegenden
Erfindung erhalten worden ist, für eine lange Zeit stabilisiert
werden, ohne einer starken Verschlechterung zu unterliegen.
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Die
Dicke der katalytischen Schicht beträgt im Allgemeinen
10 μm bis 50 μm und vorzugsweise 15 μm bis
30 μm.
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In
der vorliegenden Erfindung ist es mehr bevorzugt, dass die Dicke
der leitenden Schicht auf 1/200 bis 1/20 der Dicke der Elektrolytmembran
eingestellt wird und dass die Dicke der katalytischen Schicht auf
1/20 bis 1/4 der Dicke der Elektrolytmembran eingestellt wird. Es
ist besonders bevorzugt, dass die Dicke der leitenden Schicht auf
1/100 bis 1/10 der Dicke der Elektrolytmembran eingestellt wird
und dass die Dicke der katalytischen Schicht auf 1/16 bis 1/3 der
Dicke der Elektrolytmembran eingestellt wird.
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Elektrolytmembran
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Die
Polymerelektrolytmembran der vorliegenden Erfindung enthält
ein basisches Polymer und eine starke Säure.
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Verschiedene
basische Polymere, die in diesem Gebiet bekannt sind, können
verwendet werden. Beispiele für bevorzugte basische Polymere
umfassen Polybenzimidazole, Polypyridine, Polypyrimidine, Polyimidazole,
Polybenzothiazole, Polybenzoxazole, Polyoxadiazole, Polychinoline,
Polychinoxaline, Polythiadiazole, Polyoxazole, Polythiazole, Polyvinylpyridine,
Polyvinylimidazole, usw. Von diesen sind Polybenzimidazole besonders
bevorzugt.
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Das
Gewichtsmittel des Molekulargewichts des basischen Polymers liegt
im Hinblick auf die mechanische Festigkeit, die Viskosität
und andere Polymereigenschaften, die Einfachheit der Bildung, usw.,
vorzugsweise im Bereich von 1000 bis 1000000 und mehr bevorzugt
von 200000 bis 500000. Das Gewichtsmittel des Molekulargewichts
des basischen Polymers kann mit bekannten Verfahren, einschließlich
einer Gelpermeationschromatographie (GPC), usw., gemessen werden.
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Es
ist bevorzugt, dass das basische Polymer einen Komplex mit einer
starken Säure bilden kann, und es ist besonders bevorzugt,
dass der Komplex ein Pulver ist. Im Hinblick auf eine einfache Bildung,
die Dauerbeständigkeit und die Herstellungskosten beträgt
der volumengemittelte Teilchendurchmesser des Pulverkomplexes zwischen
einem basischen Polymer und einer Säure vorzugsweise 10 μm
bis 100 μm und mehr bevorzugt 15 μm bis 75 μm.
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Beispiele
für geeignete starke Säuren umfassen Phosphorsäure,
Schwefelsäure und entsprechende anorganische Säuren.
Wenn Phosphorsäure als die starke Säure verwendet
wird, sollte die Konzentration im Hinblick auf die Ionenleitfähigkeit
und eine einfache Herstellung etwa 85% bis etwa 122% (H3PO4) und mehr bevorzugt etwa 95% bis etwa 110%
(H3PO4) betragen.
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Das
Gewicht der starken Säure beträgt vorzugsweise
5% bis 99,9% und mehr bevorzugt 30% bis 75%, bezogen auf das Gesamtgewicht
des basischen Polymers und der starken Säure. Wenn das
Gewicht der starken Säure innerhalb des vorstehend genannten
Bereichs liegt, wird die Ionenleitfähigkeit weiter verbessert
und hervorragende Eigenschaften als Festpolymer-Elektrolytmembran
können erhalten werden.
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Die
Dicke der Elektrolytmembran beträgt im Allgemeinen 10 μm
bis 400 μm und vorzugsweise 200 μm bis 350 μm.
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Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat
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In
dem katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat der vorliegenden
Erfindung ist eine leitende Schicht auf einer oder beiden Oberfläche(n)
der Elektrolytmembran ausgebildet und eine katalytische Schicht ist
auf der leitenden Schicht ausgebildet.
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In
dem katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat kann ein Teil
der starken Säure, die in der Elektrolytmembran enthalten
ist, in die leitende Schicht eindringen, da die leitende Schicht
beträchtlich dünner ist als die Elektrolytmembran.
In diesem Fall dringt die starke Säure in die Elektrolytmembran
etwa zu mehr als 1/3 und in manchen Fällen zu mehr als
1/2 der Dicke der leitenden Schicht ein. Die in der Elektrolytmembran
enthaltene starke Säure kann auch in die katalytische Schicht
eindringen und in diesem Fall sollte der Grad des Eindringens der
starken Säure nicht mehr als 3/4 der Dicke der katalytischen
Schicht und vorzugsweise nicht mehr als 1/3 der Dicke der katalytischen
Schicht betragen.
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Verfahren zur Herstellung
eines katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats
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Das
katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat der vorliegenden
Erfindung kann z. B. mit dem Verfahren A und dem Verfahren B, die
nachstehend beschrieben sind, hergestellt werden.
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(1) Verfahren A:
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Das
Verfahren A umfasst die Schritte:
Herstellen einer Tinte zum
Bilden einer leitenden Schicht durch Mischen eines Fluorenthaltenden
Harzes und von Kohlenstoffpulver,
Herstellen eines Blatts zum
Bilden einer leitenden Schicht durch Aufbringen der Tinte zum Bilden
einer leitenden Schicht auf ein Substrat,
Herstellen einer
Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht durch Mischen eines
Bindemittels und eines Katalysators,
Herstellen eines Blatts
zum Bilden einer katalytischen Schicht durch Aufbringen der Tinte
zum Bilden einer katalytischen Schicht auf ein Substrat,
Übertragen
einer leitenden Schicht auf eine oder beide Oberfläche(n)
einer Elektrolytmembran, die eine starke Säure enthält,
durch Warmpressen des Blatts zum Bilden einer leitenden Schicht,
und
Übertragen einer katalytischen Schicht auf die
leitende Schicht, die auf einer oder beiden Oberfläche(n)
der Elektrolytmembran, die eine starke Säure enthält,
ausgebildet ist, durch Warmpressen des Blatts zum Bilden einer katalytischen
Schicht.
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Beim
Mischen des Fluor-enthaltenden Harzes mit dem Kohlenstoffpulver
zum Erhalten einer Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht können
verschiedene bekannte Verfahren eingesetzt werden.
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Auch
beim Mischen des Bindemittels mit dem Katalysator zum Erhalten einer
Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht können verschiedene
bekannte Verfahren eingesetzt werden.
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Die
Verfahren zum Aufbringen der Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht
oder der Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht auf das Substrat
umfassen verschiedene bekannte Verfahren, wie z. B. Rakelbeschichten,
Stabbeschichten, Sprühen bzw. Spritzen, Tauchbeschichten,
Schleuderbeschichten, Walzenbeschichten, Düsenbeschichten,
Vorhangbeschichten und Siebdruck.
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Für
das Substrat verwendbare Materialien umfassen eine große
Zahl von Materialien, die in diesem Gebiet bekannt sind, wie z.
B. Polyimid, Polyethylenterephthalat, Polyparabansäure,
Aramid, Polyamid (Nylon), Polysulfon, Polyethersulfon, Polyphenylen,
Polyphenylensulfid, Polyetheretherketon, Polyetherimid, Polyarylat,
Polyethylennapthalat und entsprechende Polymerfolien.
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Es
ist auch möglich, Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymere
(ETFE), Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymere (FEP), Tetrafluorethylen/Perfluoralkylvinylether-Copolymere
(PFA), Polytetrafluorethylen (PTFE) und entsprechende wärmebeständige
Fluor-enthaltende Harze zu verwenden.
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Bei
dem Substrat kann es sich zusätzlich zu der Polymerfolie
um Kunstdruckpapier, beschichtetes Papier, leichtes beschichtetes
Papier und entsprechende beschichtete Papiere, und um Briefpapier,
Kopierpapier und entsprechende unbeschichtete Papiere handeln. Das
Substrat kann auch ein Blatt sein, das aus Kohlefasern ausgebildet
ist, wie z. B. Kohlenstoffgewebe und Kohlepapier.
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Die
Dicke des Substrats beträgt im Hinblick auf eine einfache
Handhabung und die Wirtschaftlichkeit im Allgemeinen etwa 20 μm
bis etwa 150 μm und vorzugsweise etwa 25 μm bis
etwa 50 μm.
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Daher
ist eine Polymerfolie, die kostengünstig und leicht erhältlich
ist, als Substrat bevorzugt und Polyethylenterephthalat oder dergleichen
ist besonders bevorzugt.
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Beim Übertragen
der leitenden Schicht auf eine oder beide Oberfläche(n)
der Elektrolytmembran und beim Übertragen der katalytischen
Schicht auf die leitende Schicht wird vorzugsweise ein Warmpressen
eingesetzt. Die Übertragungstemperatur beträgt
vorzugsweise 120°C bis 200°C und mehr bevorzugt
130°C bis 180°C, um das Übertragen zufrieden
stellend durchzuführen und eine Verschlechterung der Elektrolytmembran
und der katalytischen Schicht zu verhindern.
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Der Übertragungsdruck
beträgt vorzugsweise 0,1 MPa bis 10 MPa und mehr bevorzugt
0,3 MPa bis 5 MPa, um das Übertragen zufrieden stellend
durchzuführen, die Formen der Elektrolytmembran und der
katalytischen Schicht aufrechtzuerhalten und eine Verschlechterung
des Energieerzeugungsvermögens der Zelle zu verhindern.
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(2) Verfahren B:
-
Das
Verfahren B umfasst die Schritte:
Herstellen einer Tinte zum
Bilden einer katalytischen Schicht durch Mischen eines Bindemittels
und eines Katalysators,
Herstellen eines Blatts zum Bilden
einer katalytischen Schicht durch Aufbringen der Tinte zum Bilden
einer katalytischen Schicht auf ein Substrat,
Herstellen einer
Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht durch Mischen eines Fluorenthaltenden
Harzes mit Kohlenstoffpulver,
Herstellen eines Blatts zum Bilden
einer katalytischen Schicht, die eine leitende Schicht aufweist,
durch Aufbringen der Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht auf
die katalytische Schicht, die auf dem Substrat ausgebildet ist,
und
Übertragen einer leitenden Schicht und einer katalytischen
Schicht auf eine oder beide Oberfläche(n) der Elektrolytmembran,
die eine starke Säure enthält, durch Warmpressen
des Blatts zum Bilden einer katalytischen Schicht, die eine leitende
Schicht aufweist.
-
Diese
Abfolge von Schritten kann unter den gleichen Bedingungen wie denjenigen
des vorstehend beschriebenen Verfahrens A durchgeführt
werden.
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Blatt
zum Bilden einer katalytischen Schicht, die eine leitende Schicht
aufweist
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Das
Blatt zum Bilden einer katalytischen Schicht, die eine leitende
Schicht aufweist, das in dem Verfahren B verwendet wird, wird nachstehend
erläutert.
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Das
Blatt zum Bilden einer katalytischen Schicht, die eine leitende
Schicht aufweist, wird als Übertragungsblatt zum Bilden
eines katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats zur Verwendung
in einer Brennstoffzelle des unbefeuchteten Typs verwendet.
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Das
Blatt zum Bilden einer katalytischen Schicht, die eine leitende
Schicht aufweist, umfasst eine katalytische Schicht und eine leitende
Schicht, die auf dem Substrat in der Reihenfolge Substrat/katalytische Schicht/leitende
Schicht ausgebildet sind, wobei die katalytische Schicht aus einem
Bindemittel und einem Katalysator ausgebildet ist und die leitende
Schicht aus einem Fluor-enthaltenden Harz und Kohlenstoffpulver ausgebildet
ist.
-
Das
Blatt zum Bilden einer katalytischen Schicht, die eine leitende
Schicht aufweist, wird z. B. während der Herstellung des
katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats im Verfahren B erzeugt.
Mit anderen Worten: Das Blatt zum Bilden einer katalytischen Schicht,
die eine leitende Schicht aufweist, wird durch den Schritt des Herstellens
einer Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht durch Mischen
eines Bindemittels mit einem Katalysator, den Schritt des Erzeugens
eines Blatts zum Bilden einer katalytischen Schicht durch Aufbringen
der Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht auf ein Substrat,
und den Schritt des Herstellens einer Tinte zum Bilden einer leitenden
Schicht durch Mischen eines Fluor-enthaltenden Harzes mit Kohlenstoffpulver
gebildet.
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Effekt der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat
zur Verwendung in einer Brennstoffzelle des unbefeuchteten Typs,
das für eine Verwendung in der Praxis geeignet ist, bereit.
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Das
katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat der vorliegenden
Erfindung kann eine Langzeitstabilität für die
Leerlaufspannung einer Brennstoffzelle, die eine Elektrolytmembran
für eine Ionenleitung in einem unbefeuchteten Zustand nutzt,
bereitstellen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Schnittansicht eines Beispiels eines Blatts zum Bilden einer
leitenden Schicht.
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2 ist
eine Schnittansicht eines Beispiels eines Blatts zum Bilden einer
katalytischen Schicht.
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3 ist
eine Schnittansicht eines Beispiels eines Blatts zum Bilden einer
katalytischen Schicht, die eine leitende Schicht aufweist.
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4 ist
eine Schnittansicht eines Beispiels eines katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminats der
vorliegenden Erfindung.
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf Beispiele detaillierter
beschrieben.
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Beispiel 1
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(1) Herstellung einer Folie mit einer
leitenden Schicht für eine Übertragungsanwendung
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10
g Ruß (Ketjen EC, von Kao Corporation hergestellt) wurden
25 g 1-Butanol, 25 g 3-Butanol und 8,3 g einer 60 Gew.-%igen PTFE-Wasser-Dispersion
(von Sigma-Aldrich Co. hergestellt, Lösungsmittel: Wasser) zugesetzt.
Das Gemisch wurde unter Rühren mit einer Dispergiervorrichtung
gemischt, so dass eine Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht
erhalten wurde.
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Anschließend
wurde die Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht auf eine Oberfläche
einer Polyesterfolie (von Toyobo Co., Ltd. hergestellt, E5100, Dicke:
25 μm) derart aufgebracht, dass das Gewicht der leitenden
Schicht nach dem Trocknen 0,3 mg/cm2 betrug.
Auf diese Weise wurde die Folie mit einer leitenden Schicht für
eine Übertragungsanwendung hergestellt. Die Dicke der leitenden
Schicht betrug 5 μm.
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(2) Herstellung einer Folie mit einer
katalytischen Schicht für eine Übertragungsanwendung
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10
g Kohlenstoff, auf dem ein Platinkatalysator geträgert
ist (Pt: 46,5 Gew.-%, von Tanaka Kikinzoku Kogyo K.K. hergestellt,
TEC10E50E), wurden dann 25 g 1-Butanol, 25 g 3-Butanol und 8,3 g
einer 60 Gew.-%igen PTFE-Wasser-Dispersion (von Sigma-Aldrich Co.
hergestellt, Lösungsmittel: Wasser) zugesetzt. Das Gemisch
wurde unter Rühren mit einer Dispergiervorrichtung gemischt,
so dass eine Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht erhalten
wurde.
-
Anschließend
wurde die Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht auf eine
Oberfläche einer Polyesterfolie (von Toyobo Co., Ltd. hergestellt,
E5100, Dicke: 25 μm) derart aufgebracht, dass das Gewicht
des Platins nach dem Trocknen 0,8 mg/cm2 betrug.
Auf diese Weise wurde die Folie mit einer katalytischen Schicht für
eine Übertragungsanwendung erhalten. Die Dicke der katalytischen
Schicht betrug 20 μm.
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(3) Herstellung einer Elektrolytmembran
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90
g N,N'-Dimethylacetamid wurden 10 g PBI (Gewichtsmittel des Molekulargewichts
etwa 70000) zugesetzt, so dass eine 10 Gew.-%ige PBI-Lösung
erhalten wurde. 90 g 115%iger Phosphorsäure, die in einen 200
ml-Becher eingebracht worden ist, wurden nach und nach 100 g der
10 Gew.-%igen PBI-Lösung zugesetzt, während bei
Raumtemperatur gerührt wurde. Das so erhaltene Gemisch
wurde 2 bis 3 Tage bei 170°C getrocknet und dann wurde
das restliche N,N'-Dimethylacetamid entfernt. Anschließend
wurde ein festes Material, das PBI und Phosphorsäure enthielt,
unter Verwendung einer Strahlmühle in ein Pulver umgewandelt. Der
volumengemittelte Teilchendurchmesser des erhaltenen Pulvers, der
mittels eines Teilchengrößenverteilungsanalysegeräts
gemessen worden ist, betrug 50 μm.
-
Dann
wurden 15 g Pulver, welches das PBI und Phosphorsäure enthielt
und das in dem vorstehend beschriebenen Schritt erhalten worden
ist, und 3 g PTFE einem Nassmischen bei Raumtemperatur unterzogen.
Das so erhaltene Gemisch wurde Verwendung einer Walzenmühle
gewalzt, so dass ein Blatt mit einer Dicke von 320 μm erhalten
wurde. Das Blatt wurde bei 120°C 2 Stunden getrocknet,
um das restliche Lösungsmittel zu entfernen, wobei eine
Festpolymer-Elektrolytmembran erhalten wurde.
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(4) Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat
-
Die
in der vorstehend beschriebenen Weise erhaltene Elektrolytmembran
wurde in Stücke geschnitten, die jeweils eine Größe
von 35 mm × 35 mm aufwiesen. Auf beiden Oberflächen
der Elektrolytmembran wurden zwei 30 mm × 30 mm-Stücke
der Folie mit einer leitenden Schicht für eine Übertragungsanwendung derart
angeordnet, dass die leitende Schicht auf die Elektrolytmembran
gerichtet war, und diese wurden dann warmgepresst. Auf diese Weise
wurden leitende Schichten auf beiden Oberflächen der Elektrolytmembran
gebildet. Das Warmpressen wurde bei 130°C und 0,2 MPa für
60 Sekunden durchgeführt.
-
Anschließend
wurden zwei Folien mit einer katalytischen Schicht für
eine Übertragungsanwendung mit einer Größe
von 30 mm × 30 mm auf den leitenden Schichten, die auf
beiden Oberflächen der Elektrolytmembran ausgebildet sind,
derart gebildet, dass die katalytische Schicht auf die Elektrolytmembran
gerichtet war, und warmgepresst. Auf diese Weise wurden katalytische
Schichten auf beiden Oberflächen der Elektrolytmembran
gebildet. Die Struktur der Schichten wies die Reihenfolge katalytische
Schicht (20 μm)/leitende Schicht (5 μm)/Elektrolytmembran
(320 μm)/leitende Schicht (5 μm)/katalytische
Schicht (20 μm) auf.
-
Das
Warmpressen wurde bei 130°C und 0,2 MPa für 60
Sekunden durchgeführt, so dass ein katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat
der vorliegenden Erfindung erzeugt wurde.
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Beispiel 2
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(1) Herstellung einer Folie mit einer
katalytischen Schicht, die eine leitende Schicht aufweist, für
eine Übertragungsanwendung
-
10
g Kohlenstoff, auf dem ein Platinkatalysator geträgert
ist (Pt: 46,5 Gew.-%, von Tanaka Kikinzoku Kogyo K.K. hergestellt,
TEC10E50E), wurden 25 g 1-Butanol, 25 g 3-Butanol und 8,3 g einer
60 Gew.-%igen PTFE-Wasser-Dispersion (von Sigma-Aldrich Co. hergestellt,
Lösungsmittel: Wasser) zugesetzt. Das Gemisch wurde unter
Rühren mit einer Dispergiervorrichtung gemischt, so dass
eine Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht erhalten wurde.
-
Anschließend
wurde die Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht auf eine
Oberfläche einer Polyesterfolie (von Toyobo Co., Ltd. hergestellt,
E5100, Dicke: 25 μm) derart aufgebracht, dass das Gewicht
des Platins nach dem Trocknen 0,8 mg/cm2 betrug.
Auf diese Weise wurde die Folie mit einer katalytischen Schicht für
eine Übertragungsanwendung erhalten. Die Dicke der katalytischen
Schicht betrug 20 μm.
-
10
g Ruß (Ketjen EC, von Kao Corporation hergestellt) wurden
dann 25 g 1-Butanol, 25 g 3-Butanol und 8,3 g einer 60 Gew.-%igen
PTFE-Wasser-Dispersion (von Sigma-Aldrich Co. hergestellt, Lösungsmittel: Wasser)
zugesetzt. Das Gemisch wurde unter Rühren mit einer Dispergiervorrichtung
gemischt, so dass eine Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht
erhalten wurde.
-
Anschließend
wurde die Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht auf eine Oberfläche
einer Polyesterfolie (von Toyobo Co., Ltd. hergestellt, E5100, Dicke:
25 μm) derart aufgebracht, dass das Gewicht der leitenden
Schicht nach dem Trocknen 0,3 mg/cm2 betrug.
Auf diese Weise wurde die Folie mit einer katalytischen Schicht,
die eine leitende Schicht aufweist, für eine Übertragungsanwendung
hergestellt. Die Dicke der Folie betrug 25 μm (katalytische
Schicht: 20 μm, leitende Schicht: 5 μm).
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(2) Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat
-
Die
im Beispiel 1 erhaltene Elektrolytmembran wurde in Stücke
geschnitten, die jeweils eine Größe von 35 mm × 35
mm aufwiesen, und zwei Folien mit einer katalytischen Schicht, die
eine leitende Schicht aufweist, für eine Übertragungsanwendung
jeweils mit einer Größe von 30 mm × 30
mm wurden auf beiden Oberflächen der Elektrolytmembran
derart angeordnet, dass die leitenden Schichten auf die Elektrolytmembran
gerichtet waren. Ein Warmpressen wurde bei 130°C und 0,2
MPa für 60 Sekunden durchgeführt, so dass eine leitende
Schicht und eine katalytische Schicht auf jeder Oberfläche
der Elektrolytmembran gebildet wurden. Auf diese Weise wurde das
katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat der vorliegenden
Erfindung erhalten. Das so erhaltene Laminat wies eine Struktur
mit der Reihenfolge katalytische Schicht (20 μm)/leitende Schicht
(5 μm)/Elektrolytmembran (320 μm)/leitende Schicht
(5 μm)/katalytische Schicht (20 μm) auf.
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Beispiel 3
-
(1) Herstellung einer Folie mit einer
katalytischen Schicht, die eine leitende Schicht aufweist, für
eine Übertragungsanwendung
-
10
g Kohlenstoff, auf dem ein Platinkatalysator geträgert
ist (Pt: 46,5 Gew.-%, von Tanaka Kikinzoku Kogyo K.K. hergestellt,
TEC10E50E), wurden 30 g destilliertes Wasser, 25 g 1-Butanol, 25
g 3-Butanol, 50 g einer 5 Gew.-%igen Nafion-Lösung (von
Dupont hergestellt, Lösungsmittel: Isopropylalkohol und
Wasser) und 3,5 g fluoriertes Pech zugesetzt. Das Gemisch wurde
unter Rühren mit einer Dispergiervorrichtung gemischt, so
dass eine Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht erhalten
wurde.
-
Anschließend
wurde die Tinte zum Bilden einer katalytischen Schicht auf eine
Oberfläche einer Polyesterfolie (von Toyobo Co., Ltd. hergestellt,
E5100, Dicke: 25 μm) derart aufgebracht, dass das Gewicht
des Platins nach dem Trocknen 0,8 mg/cm2 betrug.
Auf diese Weise wurde die Folie mit einer katalytischen Schicht für
eine Übertragungsanwendung erhalten. Die Dicke der katalytischen
Schicht betrug 18 μm.
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10
g Ruß (Ketjen EC, von Kao Corporation hergestellt) wurden
dann 25 g 1-Butanol, 25 g 3-Butanol und 8,3 g einer 60 Gew.-%igen
PTFE-Wasser-Dispersion (von Sigma-Aldrich Co. hergestellt, Lösungsmittel: Wasser)
und 1 g fluoriertes Pech zugesetzt. Das Gemisch wurde unter Rühren
mit einer Dispergiervorrichtung gemischt, so dass eine Tinte zum
Bilden einer leitenden Schicht erhalten wurde.
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Anschließend
wurde die Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht auf eine Oberfläche
einer Polyesterfolie (von Toyobo Co., Ltd. hergestellt, E5100, Dicke:
25 μm) derart aufgebracht, dass das Gewicht der leitenden
Schicht nach dem Trocknen 0,3 mg/cm2 betrug.
Auf diese Weise wurde die Folie mit einer katalytischen Schicht,
die eine leitende Schicht aufweist, für eine Übertragungsanwendung
hergestellt. Die Dicke der Folie betrug 22 μm (katalytische
Schicht: 18 μm, leitende Schicht: 4 μm).
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(2) Katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat
-
Die
im Beispiel 1 erhaltene Elektrolytmembran wurde in Stücke
geschnitten, die jeweils eine Größe von 35 mm × 35
mm aufwiesen, und zwei Folien mit einer katalytischen Schicht, die
eine leitende Schicht aufweist, für eine Übertragungsanwendung
jeweils mit einer Größe von 30 mm × 30
mm wurden auf beiden Oberflächen der Elektrolytmembran
derart angeordnet, dass die leitende Schicht auf die Elektrolytmembran
gerichtet waren. Ein Warmpressen wurde bei 130°C und 0,2
MPa für 60 Sekunden durchgeführt, so dass eine
leitende Schicht und eine katalytische Schicht auf jeder Oberfläche
der Elektrolytmembran gebildet wurden. Auf diese Weise wurde das
katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat der vorliegenden
Erfindung erhalten. Das so erhaltene Laminat wies eine Struktur
mit der Reihenfolge katalytische Schicht (18 μm)/leitende
Schicht (2 μm)/Elektrolytmembran (320 μm)/leitende
Schicht (2 μm)/katalytische Schicht (18 μm) auf.
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Vergleichsbeispiel 1 (ohne leitende Schicht)
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Ein
katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat wurde durch Warmpressen
einer Folie mit einer katalytischen Schicht für eine Übertragungsanwendung
von Beispiel 1 auf jede Oberfläche der im Beispiel 1 erhaltenen
Elektrolytmembran bei 130°C und 0,2 MPa für 60
Sekunden erhalten.
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Vergleichsbeispiel 2 (Fall, bei dem die
leitende Schicht dicker ist als die Elektrolytmembran)
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(1) Herstellung einer Folie mit einer
leitenden Schicht für eine Übertragungsanwendung
-
10
g Ruß (Ketjen EC, von Kao Corporation hergestellt) wurden
10 g Wasser, 10 g Ethanol und 8,3 g einer 60 Gew.-%igen PTFE-Wasser-Dispersion
(von Sigma-Aldrich Co. hergestellt, Lösungsmittel: Wasser) zugesetzt.
Das Gemisch wurde unter Rühren mit einer Dispergiervorrichtung
gemischt, so dass eine Tinte zum Bilden einer leitenden Schicht
erhalten wurde.
-
Anschließend
wurde die Tinte auf eine Oberfläche einer Polyesterfolie
(Toyobo Co., Ltd., E5100, Dicke: 25 μm) aufgebracht und
mit harten Walzen gepresst, so dass die Dicke der leitenden Schicht
300 μm betrug. Unter Verwendung der Folie mit einer katalytischen
Schicht für eine Übertragungsanwendung, die im
Beispiel 1(2) erhalten worden ist, und einer Elektrolytmembran (Dicke
300 μm), die im Beispiel 1(3) erhalten worden ist, wurde
ein katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Laminat in der gleichen
Weise wie im Beispiel 1 hergestellt.
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Testbeispiel 1
-
Die
in den Beispielen 1 und 2 und den Vergleichsbeispielen 1 und 2 erhaltenen
katalytische Schicht-Elektrolytmembran-Anordnungen wurden in Brennstoffzellen
angeordnet und deren Leerlaufspannungen (OCV) wurden gemessen.
-
Die
Messungen wurden unter den Bedingungen durchgeführt, dass
die Zellentemperatur 160°C betrug und ein unbefeuchtetes
trockenes Gas den Zellen in einer Weise zugeführt wurde,
dass die Luftnutzung 40% und die Brennstoffnutzung 70% betrugen.
Die Brennstoffzellen wurden kontinuierlich betrieben und die Leerlaufspannungen
(OCV) nach 300 Stunden und 500 Stunden wurden gemessen. Die Tabelle
1 zeigt die Ergebnisse. Tabelle 1
| | Anfangszustand | Nach
300 Stunden | Nach
500 Stunden |
| Beispiel
1 | 850 | 845 | 840 |
| Beispiel
2 | 850 | 865 | 860 |
| Beispiel
3 | 860 | 855 | 855 |
| Vergleichsbeispiel
1 | 850 | 800 | 770 |
| Vergleichsbeispiel
2 | 860 | 830 | 800 |
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Wie
es aus der Tabelle 1 ersichtlich ist, waren dann, wenn die katalytische
Schicht-Elektrolytmembran-Anordnungen, die in den Beispielen 1 und
2 erhalten worden sind, in Brennstoffzellen einbezogen wurden, deren
Leerlaufspannungen (OCV) für einen langen Zeitraum stabil.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 1999-503262 [0006]
- - JP 2006-32275 [0007, 0008, 0008, 0008, 0008, 0010]