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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dampfbügeleisen, wenigstens umfassend eine Bügelsohle, ein Heizelement, einen Wassertank, eine der Bügelsohle zugeordnete Dampfkammer, ein Mittel zum Steuern der Temperatur der Bügelsohle, sowie eine Mikropumpe zum aktiven Pumpen von Wasser aus dem Wassertank in die Dampfkammer.
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Dampfbügeleisen sind in mehreren Varianten im Stand der Technik bekannt. Diese weisen in der Regel einen Wassertank auf, aus dem das Wasser in eine Dampfkammer überführt wird, deren Bodenplatte durch ein Heizelement erwärmt wird. Kommt das Wasser mit der erwärmten Bodenplatte in Kontakt verdampft es, und verlässt das Bügeleisen in Dampfform durch die Dampfaustrittsöffnungen auf der Unterseite der Bügelsohle, und erreicht so das Bügelgut. Zur Steuerung der Temperatur weisen die Bügeleisen Mittel auf, mithilfe dessen die Bügeltemperatur dem Material und der Beschaffenheit des Bügelgutes angepasst werden kann.
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Dabei weisen die im Stand der Technik verfügbaren Bügeleisen den Nachteil auf, dass der Anwender dann, wenn er bei einer hohen Temperatur bügelt und dann die Temperatur reduzieren möchte, mitunter eine geraume Zeit warten muss, bis sich das Bügeleisen entsprechend abgekühlt hat. Bügelt er zum Beispiel Textilien aus Leinen, so wird er die höchste Heizstufe wählen; möchte er im Anschluss daran Textilien aus Polyester bügeln, so muss er warten, bis das Bügeleisen entsprechend abgekühlt ist. Wartet er jedoch nicht ausreichend, so kann eine Beschädigung der Textilien auftreten. Darüber hinaus fehlt dem Benutzer eine zuverlässige Anzeige, wann die gewünschte Temperatur erreicht ist.
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Aus der
WO 96/23099 A1 ist ein Dampfbügeleisen mit einer Bügelsohle und einer Dampferzeugungseinheit zur Umwandlung von Wasser in Dampf bekannt, wobei die Dampferzeugungseinheit eine mit der Bügelsohle thermisch gekoppelte Dampfkammer umfasst. Des Weiteren sind Mittel zur Erfassung einer aktuellen Temperatur der Bügelsohle und Mittel zur Einstellung einer gewünschten Temperatur der Bügelsohle vorgesehen. Steuermittel vergleichen die aktuelle Temperatur mit der gewünschten Temperatur und erzeugen ein Aktivierungssignal zur Aktivierung der Dampferzeugungseinheit, falls die aktuelle Temperatur höher ist als die gewünschte Temperatur.
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Aus der
DE 44 33 915 A1 ist ein Dampfbügeleisen mit einem Flüssigkeitsbehälter und einem beheizbaren Bügeleisenschuh bekannt, wobei der Flüssigkeitsbehälter über mindestens eine Flüssigkeitsleitung mit einer in der Oberseite des beheizbaren Schuhs ausgearbeiteten Verdampferkammer in Strömungsverbindung steht, und die Flüssigkeitsleitung durch mindestens ein Ventil verschließbar ist. Das Dampfbügeleisen weist auch einen Sicherheitsschalter auf, bei dessen Ansprechen die Energiezufuhr zum Bügeleisenschuh ausgeschaltet wird. Außerdem ist eine Steuervorrichtung vorgsehen, durch die beim Ansprechen des Sicherheitsschalters und dem dadurch bedingten Ausschalten der Energiezufuhr zum beheizbaren Schuh des Dampfbügeleisens ein vorgegebenes Flüssigkeitsvolumen in die Verdampferkammer eingespritzt wird.
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Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein elektrisches Dampfbügeleisen derart weiterzubilden, dass ein schnelleres Abkühlen ermöglicht wird, um eine verbesserte Anpassung an verschiedene Textilien zu ermöglichen.
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Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruches 1. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination miteinander eingesetzt werden können, sind Gegenstand der Unteransprüche. Das erfindungsgemäße Dampfbügeleisen baut auf den Merkmalen des Oberbegriffs dadurch auf, dass es ein mit einem Mittel zum automatischen Aktivieren der Mikropumpe versehenes Kühlsystem zum automatischen, aktiven Abkühlen der Bügelsohle von einer eingestellten höheren Temperatur auf eine eingestellte niedrigere Temperatur aufweist, wobei die Mikropumpe Wasser aus dem Wassertank über eine Vielzahl von an unterschiedlichen Positionen angeordneten Wassereintrittsöffnungen in die Dampfkammer pumpt. Durch das erfindungsgemäße Dampfbügeleisen wird eine erhebliche Verbesserung der technischen Situation erreicht. Wenn der Anwender mithilfe des Mittels zum Steuern der Temperatur die Temperatur reduziert, wird automatisch ein Start der Kühlfunktion aktiviert, und Wasser in die Dampfkammer eingesprüht. Damit wird sichergestellt, dass das Bügeleisen schnell und sicher die niedrigere Temperatur erreicht. Dadurch kann eine Gefährdung von Bügelgut durch ein zu stark erhitztes Bügeleisen deutlich vermindert werden. Darüber hinaus steht das Bügeleisen viel schneller mit der gewünschten niedrigeren Temperatur zur Verfügung. Das durch die Mikropumpe in die Dampfkammer eingespritzte Wasser verdampft, und verlässt das Bügeleisen über Dampfaustrittsöffnungen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Kühlfunktion dann automatisch beendet werden, wenn die gewünschte niedrigere Temperatur erreicht ist.
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Es hat sich dabei auch als vorteilhaft erwiesen, wenn in einer bevorzugten Ausführungsform das Mittel zum Steuern der Temperatur der Bügelsohle funktional mit dem automatischen, aktiven Kühlsystem gekoppelt ist. Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform das Mittel zum Steuern der Temperatur dazu ausgelegt ist, eine IST-Temperatur der Bügelsohle mit einer eingestellten niedrigeren Temperatur (NT) zu vergleichen, und, falls die IST-Temperatur größer ist als die eingestellte niedrigere Temperatur (NT), das Kühlsystem so lange zu aktivieren, bis die IST-Temperatur der Bügelsohle zumindest der eingestellten niedrigeren Temperatur (NT) entspricht.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform spritzt die Mikropumpe bei Aktivierung der Kühlfunktion für einen definierten Zeitraum Wasser in die Dampfkammer. Die erforderlichen Zeiträume können experimentell ermittelt werden. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass sie sehr kostengünstig ist, da keine aufwändige Regelkreiselektronik verwendet werden muss, sondern die Zeit der Einspritzung über eine einfache Zeitschaltung begrenzt ist.
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Von Vorteil ist es auch, wenn in einer bevorzugten Ausführungsform ein Mittel zum Steuern von Dampfmenge und/oder Einspritzdauer dazu ausgelegt ist, zum Abkühlen der Bügelsohle auf die niedrigere Temperatur (NT) automatisch die Mikropumpe zu aktivieren.
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Als vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, wenn in einer bevorzugten Ausführungsform die Mikropumpe bei Aktivierung der Kühlfunktion eine definierte Wassermenge in die Dampfkammer einspritzt. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass sie sehr einfach und wenig aufwändig realisierbar ist.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht auch die Möglichkeit, über verschiedene definierte Zeiträume hinweg und/oder verschiedene definierte Wassermengen bei Betätigung der Kühlfunktion einzuspritzen. So ist es zum Beispiel von Vorteil, für Temperaturschritte von 50, 100 und 150°C verschiedene Wassermengen und/oder über verschiedene Zeiträume in die Dampfkammer einzuspritzen. Dabei kann die Mikropumpe dazu ausgelegt sein, zum Abkühlen der Bügelsohle auf die niedrigere Temperatur (NT) eine vorbestimmte Wassermenge vom Wassertank in die Dampfkammer einzuleiten, welche vorbestimmte Wassermenge die Bügelsohle zumindest auf die niedrigere Temperatur (NT) abkühlt.
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Weiter ist es von Vorteil, wenn das Mittel zum Steuern von Dampfmenge und/oder Einspritzdauer dazu ausgelegt ist, zum Abkühlen der Bügelsohle auch bei niedrigerer Temperatur (NT) die Mikropumpe für einen bestimmten Zeitraum zu aktivieren und so für einen vorbestimmten Zeitraum Wasser vom Wassertank in die Dampfkammer einzuleiten, bis die Bügelsohle zumindest auf die niedrigere Temperatur (NT) abgekühlt ist.
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Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn das Dampfbügeleisen einen Temperatursensor, insbesondere einen funktional mit dem Mittel zum Steuern von Dampfmenge und/oder Einspritzdauer gekoppelten Temperatursensor, zum Ermitteln einer IST-Temperatur der Bügelsohle aufweist. Dies ermöglicht es, auf kostengünstige Weise eine sehr genaue Bestimmung der Temperatur der Bügelsohle zu realisieren.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Bügeleisen eine Anzeige auf, mittels derer der Anwender die aktuelle Temperatur der Bügelsohle ablesen kann.
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Von Vorteil ist es auch, wenn das Mittel zum Steuern von Dampfmenge und/oder Einspritzdauer dazu ausgelegt ist, das Heizelement während des Betriebs der automatischen, aktiven Kühleinrichtung zu deaktivieren.
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In einer bevorzugten Ausführungsform führt das Dampfbügeleisen einen Vergleich eines IST-Wertes mit einem SOLL-Wert bezüglich der Temperatur der Bügelsohle durch.
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Von besonderem Vorteil ist es dabei, wenn in einer bevorzugten Ausführungsform das Bügeleisen dann, wenn der IST-Wert der Temperatur der Bügelsohle über dem SOLL-Wert der Temperatur der Bügelsohle liegt, automatisch die Mikropumpe aktiviert, so dass die Kühlfunktion gestartet wird.
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Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn in einer bevorzugten Ausführungsform das Dampfbügeleisen ein der Bügelsohle zugeordnetes Bimetallelement zum automatischen Aktivieren und Deaktivieren des automatischen, aktiven Kühlsystems aufweist.
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Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform die Kühlfunktion durch das Bimetallelement mit mindestens einem Schalter zum Ein- und Ausschalten des Kühlsystems gekoppelt ist und das Bimetallelement diesen Schalter schließt und das Kühlsystem einschaltet, wenn die IST-Temperatur der Bügelsohle höher als die eingestellte niedrigere Temperatur (NT) ist, und, diesen Schalter öffnet und das Kühlsystem ausschaltet, wenn die IST-Temperatur der Bügelsohle kleiner gleich der eingestellten niedrigeren Temperatur (NT) ist.
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Die vorliegende Erfindung stellt in kostengünstiger Weise ein Bügeleisen mit hohem Bedienkomfort bei gleichzeitig verbesserter Betriebssicherheit zur Verfügung.
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Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung nachfolgend näher beschrieben. Dabei zeigen:
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1 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines elektrischen Dampfbügeleisens;
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2 zur Veranschaulichung eine Darstellung der Temperaturentwicklungen verschiedener Bügeleisen;
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3 eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels; sowie
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4 eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines elektrischen Dampfbügeleisens.
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In den Figuren werden gleiche oder im Wesentlichen gleichbleibende Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
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1 zeigt zur Verdeutlichung der Erfindung eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Dampfbügeleisens 1 mit einer beheizbaren Bügelsohle 2. Wird mithilfe des Mittels 6 zum Steuern der Temperatur der Bügelsohle die Temperatur reduziert, so wird die Heizleistung gedrosselt. Dies erfolgt am zweckmäßigsten dadurch, dass das Heizelement kurzfristig abgeschaltet wird. Das Steuern der Temperatur bewirkt eine automatische Aktivierung der Mikropumpe 7, die Wasser aus dem Wassertank 4 über eine Einspritzöffnung 15 in die Dampfkammer 5 befördert. In der Dampfkammer 5 bewirkt das eingespritzte Wasser eine Art Kühlung, wobei das verdampfende Wasser die Bügelsohle über die Dampfaustrittsöffnungen 11a, 11b, 11c, 11d verlässt. Darüber hinaus weist die Ausführungsform Mittel 12 zur Steuerung von Dampfmenge und/oder Einspritzdauer auf. Dies ermöglicht es zum Beispiel, dass bei einer Reduzierung der Temperatur das Mittel 12 eine Einspritzung einer Wassermenge zwischen 2 und 20 ml, bevorzugt zwischen 5 und 15 ml, besonders bevorzugt zwischen 7 und 12 ml und ganz besonders bevorzugt 10 ml bewirkt wird. Zur Steuerung von Dampfmenge und/oder Einspritzdauer kann aber auch die Einspritzung von Wasser über einen definierten Zeitraum erfolgen, so zum Beispiel bei 2 bis 20 Sekunden, bevorzugt 5 bis 18 Sekunden, besonders bevorzugt 7 bis 12 Sekunden und ganz besonders bevorzugt 10 Sekunden.
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2 zeigt zur Verdeutlichung der Erfindung einen Vergleich der Temperaturentwicklung der Bügelsohle bei einem konventionellen Bügeleisen im Vergleich zur Temperaturentwicklung der Bügelsohle bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Dabei bezeichnet HT eine höhere Temperatur und NT eine niedrigere Temperatur; die Differenz zwischen beiden wird als deltaT bezeichnet. Die x-Achse bezeichnet den Zeitverlauf mit t wohingegen die y-Achse den Temperaturverlauf mit T bezeichnet. Die Temperaturkurve A des konventionellen Bügeleisens zeigt einen langsamen Temperaturabfall. Im Gegensatz hierzu zeigt die Temperaturkurve B einer bevorzugten Ausführungsform eine sehr schnelle Temperaturverminderung. Dies wird realisiert durch die automatische Abkühlung und die Einspritzfunktion. Dabei bezeichnet dt1 die Zeitspanne vom Beginn der Abkühlung bis zum Erreichen der niedrigeren Temperatur bei einer bevorzugten Ausführungsform, wohingegen dt2 die Zeitspanne vom Beginn der Abkühlung bis zum Erreichen der niedrigeren Temperatur eines konventionellen Bügeleisens bezeichnet.
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3 zeigt eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Dampfbügeleisens. Im Gegensatz zu 1 weist 3 an der Bügelsohle ein Mittel 8 zur Bestimmung der Temperatur der Bügelsohle 2 auf. Wenn der Anwender das Mittel selbst zum Steuern der Temperatur der Bügelsohle in der Weise betätigt, dass die Temperatur vermindert werden soll, wird ein Signal an das Mittel 12 zum Steuern von Dampfmenge und/oder Einspritzdauer übertragen. Daraufhin wird Wasser über eine Einspritzöffnung 15 in die Dampfkammer 5 eingespritzt, wodurch sich die Bügelsohle 2 abkühlt. Während dieses Vorgangs bestimmt das Mittel 8 die Temperatur der Bügelsohle. Wenn sich die Bügelsohle 2 auf eine Temperatur abgekühlt hat, die der Temperatur entspricht, die der Anwender über das Mittel 6 zum Steuern eingegeben hat, wird ein Signal zum Mittel 12 übertragen, woraufhin die Mikropumpe 7 gestoppt wird.
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4 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines Dampfbügeleisens. Im Gegensatz zu den Ausführungsbeispielen von 1 und 3 benötigt diese Ausführungsform kein Mittel 12 zum Steuern von Dampfmenge und/oder Einspritzdauer. Diese Ausführungsform weist ein Bimetallelement 9 auf. Das Bimetallelement 9 ist mit einem ersten Schalter 13 verbunden. Dieser erste Schalter 13 ist über einen elektrischen Schaltkreis mit dem Heizelement 3 und mit einer Stromquelle (nicht abgebildet) verbunden. Darüber hinaus weist die bevorzugte Ausführungsform einen zweiten Schalter 14 auf. Dieser zweite Schalter ist Teil eines zweiten elektrischen Schaltkreises, über den die Mikropumpe 7 mit einer elektrischen Spannungsquelle (nicht abgebildet) verbunden ist. Wird nun in dieser Ausführungsform die Temperatur der Bügelsohle 2 von einer höheren auf eine tiefere Temperatur vermindert, so verändert sich das Bimetallelement 9 in der Weise, dass der erste Schalter 13 geöffnet und der zweite Schalter 14 geschlossen wird. Dies führt dazu, dass das Heizelement 3 abgeschaltet und die Mikropumpe 7 aktiviert wird. Daraufhin gelangt Wasser vom Wassertank 4 über die Mikropumpe 7 in die Dampfkammer 5. Dies führt zu einer Abkühlung der Bügelsohle auf die gewünschte Temperatur. Wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist, wird der zweite Schalter geöffnet, woraufhin die Mikropumpe 7 deaktiviert wird. Dies führt dazu, dass der erste Schalter 13 geschlossen wird, woraufhin das Heizelement 3 aktiviert wird und die tiefere Temperatur aufrecht erhalten wird. Die hier gezeigte Ausführungsform weist darüber hinaus eine Vielzahl von Einspritzöffnungen 15a–15g auf, durch die Wasser aus dem Wassertank 4 in die Dampfkammer gelangt. Bei einer Mehrzahl von Einspritzöffnungen 15a–15g kann die Kühlung schneller erfolgen, da eine größere Oberfläche benetzt werden kann.
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Die Vorteile des Dampfbügeleisens gemäß der Erfindung lassen sich wie folgt zusammenfassen. Die Konstruktion ist sehr kostensparend und wenig kundendienstanfällig und kann mit weiteren Funktionen der Mikropumpe kombiniert werden. Der Anwender des Bügeleisens muss nicht mehr warten, bis das Bügeleisen die gewünschte Temperatur erreicht hat, da dies sehr schnell eintritt. Darüber hinaus besteht für Anwender nicht mehr die Unsicherheit, wann die tiefere Temperatur exakt erreicht ist. Vielmehr wird das automatische Kühlsystem dann deaktiviert, wenn die gewünschte niedrigere Temperatur erreicht ist. Dies vermeidet die Gefahr, dass das Bügelgut durch ein Bügeln mit einer zu hohen Temperatur Schaden nehmen könnte. Darüber hinaus verbessert die Erfindung die Sicherheit des Anwenders, da dadurch gewährleistet werden, wenn ein Bügeleisen nach seiner Anwendung nicht erst über einen längeren Zeitraum hinweg abkühlt, sondern das Kühlen schnell und für den Anwender nachvollziehbar geschieht. Der Anwender weiß somit, wann die Temperatur derart abgekühlt ist, dass keine Verbrennungsgefahr mehr besteht.
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Die vorliegende Erfindung stellt in kostengünstiger Weise ein Bügeleisen mit hohem Bedienkomfort bei gleichzeitig verbesserter Betriebssicherheit zur Verfügung.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Dampfbügeleisen
- 2
- Bügelsohle
- 3
- Heizelement
- 4
- Wassertank
- 5
- Dampfkammer
- 6
- Mittel zum Steuern der Temperatur der Bügelsohle 2
- 7
- Mikropumpe
- 8
- Mittel zur Bestimmung der Temperatur der Bügelsohle 2
- 9
- Bimetallelement
- 10
- Mittel zur Betätigung der Dampffunktion
- 11a, 11b, 11c, 11d
- Dampfaustrittsöffnungen
- 12
- Mittel zum Steuern von Dampfmenge und/oder Einspritzdauer
- 13
- Erster Schalter
- 14
- Zweiter Schalter
- 15a, 15b, 15c–15g
- Einspritzöffnungen