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DE102007061110A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung von Skipisten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung von Skipisten Download PDF

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DE102007061110A1
DE102007061110A1 DE200710061110 DE102007061110A DE102007061110A1 DE 102007061110 A1 DE102007061110 A1 DE 102007061110A1 DE 200710061110 DE200710061110 DE 200710061110 DE 102007061110 A DE102007061110 A DE 102007061110A DE 102007061110 A1 DE102007061110 A1 DE 102007061110A1
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rope
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Herbert Steinleitner
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H4/00Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F3/00Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic
    • F16F3/02Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of steel or of other material having low internal friction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bearbeitung von Skipisten, wobei ein Pistenbearbeitungsfahrzeug über eine Seilwinde und ein Seil mit einem im Gelände oberhalb eines zu bearbeitenden Pistenbereichs verankerten Ankerpunkt verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Ankerpunkt (6, 7) und Seil (3, 4) zumindest ein mechanischer und/oder hydraulischer Stoß- bzw. Schlagdämpfer bzw. Kompensator angeordnet ist, der im Seil auftretende Spannungsspitzen oder Schwingungen abbaut.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Skipisten.
  • Skipisten bedürfen einer aufwändigen Präparation mit entsprechenden Maschinen, wobei üblicherweise kettengetriebene Maschinen eingesetzt werden, die mit Räumschilden versehen in der Lage sind, eine Pistenkontur zu modulieren und zudem mit heckseitig angebrachten Schildern eine Konturierung und Verdichtung der Schneedecke ermöglichen. Üblicherweise werden derartige Pistenbearbeitungen nachts durchgeführt.
  • Bei der Pistenbearbeitung kann es vorkommen, dass in steilen Bereichen die Kraftübertragung der Raupenketten auf den Schnee, insbesondere beim Verschieben größerer Schneemengen, aber auch im Frühjahr, wenn der Schneeuntergrund versulzt, nicht mehr ausreichend möglich ist. Dies bedeutet, dass die Traktion nicht ausreicht und die Schneebearbeitungsmaschinen sich mit ihrem Raupenantrieb in den Schnee eingraben und die Piste und gegebenenfalls den darunter liegenden Untergrund beschädigen.
  • Um diese negative Einwirkung von Pistenbearbeitungsmaschinen auf den Untergrund und die Piste selbst zu vermeiden, wurden sogenannte Windenmaschinen entwickelt, bei denen die Pistenbe arbeitungsmaschine über eine Winde und einen Kranarm verfügt, welcher bis über ein frontseitiges Fahrerhaus hinüber reicht. Über den Kranarm wird von der Winde ein Seil geführt, wobei das Seilende an einem Ankerpunkt oberhalb des zu bearbeitenden Geländes geführt wird.
  • Durch die Ansteuerung der Winde kann das Seil verlängert oder gekürzt werden, so dass sich die Pistenbearbeitungsmaschine zusätzlich zur über das Raupenfahrzeug in den Untergrund eingetragenen Kraft über das Seil und die Seilwinde an einem Hang hinaufziehen kann. Hierdurch wird eine Beschädigung der Piste und des Untergrundes, insbesondere bei sehr steilen Bearbeitungsflächen und weniger tragfähigem Untergrund (Versulzung), wirkungsvoll entgegen gewirkt.
  • Derartige Windenmaschinen zur Pistenbearbeitung werden beispielsweise von der Firma Kässbohrer Geländefahrzeug AG angeboten und sind weit verbreitet. Eine solche ist beispielsweise auch aus der DE 100 45 524 A1 bekannt.
  • Bei derartigen Bearbeitungsverfahren (4) hat sich jedoch im Betrieb als nachteilig herausgestellt, dass es relativ häufig auftritt, dass das Seil in die Geländekontur und insbesondere in Schneebuckel einschneidet und in dieser Geländekontur bzw. im Schnee eingeklemmt wird. Bei Bewegungen des Pistenfahrzeuges kommt es hierbei zu Spannungen im Seil, die sich beim Herausschnellen des Seiles aus der Geländekontur, sei es durch das Verkürzen des Seiles und das Fahren der Bearbeitungsmaschine in Richtung Ankerpunkt oder durch eine Querbewegung der Bearbeitungsmaschine entladen und zu extremen Belastungen im Seil führen. Hierdurch wird einerseits die Seillebensdauer verkürzt, auf der anderen Seite kommt es in den ohnehin schon massiv ausgebildeten Kranarmen wie auch in den drehbaren Aufnahmen der Winde und der Kranarme am Fahrzeug chassis zu erheblichen Belastungen, die zum Bruch und Versagen der Bauteile oder Bauteilgruppen führen. Insbesondere konnte festgestellt werden, dass durch das Herausschnellen des Seils erhebliche Longitudinal- und Transversalschwingungen durch das Seil auf die Windenmaschine einwirken.
  • Der Anmelder hat zur Minimierung derartiger schädigender Einflüsse bereits ein System entwickelt, bei dem der Ankerpunkt für das Seil der Seilwinde mittels eines Gestelles und eines unter dem Gestell im Erdboden verankerten Erdankers soweit in die Höhe verlegt wird, dass in einem Bereich von bis zu 400 m um einen Ankerpunkt das Seil oberhalb der Geländekontur geführt wird, so dass es nicht in die Geländekontur und insbesondere in den Schnee bzw. die Piste einschneidet. Mit diesem System konnten bereits erhebliche Erfolge bezüglich der Lebensdauerverlängerung der Pistenbearbeitungsmaschinen und der Seile erzielt werden.
  • Gleichwohl können hierdurch die schädigenden Einflüsse, insbesondere im Fernbereich über 400 m entfernt vom Ankerpunkt oder in Bereichen, in denen der Ankerpunkt in einem flacheren Bereich angeordnet ist, während die Windenmaschine hiervon entfernt in einem steileren Bereich arbeiten muss oder das Gelände besonders starke Konturen besitzt, nicht ausgeschlossen werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Bearbeitung von Pisten mittels Windenmaschinen zu schaffen, welches die Betriebssicherheit erhöht und die Belastung der eingesetzten Windenmaschinen und Seile verringert.
  • Die Aufgabe wird mit einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Es ist darüber hinaus eine Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens zu schaffen, mit dem die Betriebssicherheit beim Einsatz von Windmaschinen erhöht und die Belastung der Seile und eingesetzten Windenmaschinen verringert werden kann und somit das Verfahren effektiver und wirtschaftlicher durchgeführt werden kann.
  • Die Aufgabe wird mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 4 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den hiervon abhängigen Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren sieht vor, an einem Ankerpunkt zum Einhängen des Seiles der Seilwinde einer Pistenbearbeitungsmaschine einen mechanischen und/oder hydraulischen Stoß- bzw. Schlagdämpfer bzw. Kompensator anzuordnen, wobei der Kompensator die im Seil auftretenden Longitudinalschwingungen und Transversalschwingungen abbaut und die Spitzenlasten im Seil, d. h. zwischen Windmaschine und Ankerpunkt und damit auch der Windmaschine abfängt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist ein mechanischer und/oder hydraulischer Kompensator bzw. Schlagdämpfer, der so ausgelegt ist, dass er die über der Normallast im Pistenbetrieb liegenden Schlagbelastungen durch frei schlagende Seile abfängt und sofort abbaut.
  • Hierbei haben sich unterschiedliche Arten von Vorrichtungen bewährt.
  • Bei einer ersten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung Federn mit unterschiedlichen Federkonstanten, wobei bevorzugt eine Kombination aus zumindest einer Schraubenfeder und zumindest einer Tellerfeder, die in Serie geschaltet sind, angewendet wird.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform erfolgt die Dämpfung hydraulisch nach Art eines Stoßdämpfers, wobei die Hydraulikventile derart eingestellt sind, dass sie sich erst beim Auftreten einer Überlast öffnen und entsprechende Rückstellfedern vorhanden sind, um die Vorrichtung in einen Ausgangszustand zurück zu bewegen.
  • Bei einer dritten vorteilhaften Ausführungsform sind die beiden vorgenannten Ausführungsformen durch Parallel- oder Serienschaltung miteinander kombiniert.
  • Bei der Erfindung ist von Vorteil, dass in einfacher, kostengünstiger und höchst effektiver Weise eine Pistenbearbeitung durchgeführt werden kann und insbesondere die Lebensdauer der beteiligten Maschinen und Anlagen erheblich gesteigert wird.
  • Hierbei ist die erfindungsgemäße Vorrichtung sehr robust und kostengünstig.
  • Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen dabei:
  • 1: ein System zur Pistenbearbeitung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 2: die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem schematisierten Längsschnitt in einer ersten Ausführungsform;
  • 3: eine zweite rein hydraulische Ausführungsform der Erfindung;
  • 4: eine Anordnung zur Pistenbearbeitung nach dem Stand der Technik.
  • In 4 ist der Stand der Stand der Technik dargestellt. Ein Pistenbearbeitungsfahrzeug 101 besitzt einen drehbaren Windenaufbau 102, wobei ein Windenseil 103 über einen Kranausleger 104 vor die Fahrzeugfront geführt wird und von dort zu einem Anlenkpunkt 106 geführt ist. Am Ankerpunkt 106 ist dieses Seil 103 eingehängt.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform, die vom Anmelder stammt, ist im Boden ein Erdanker 107 eingelassen, wobei über ein Gerüst 108 der Angriffspunkt 109 für das Seil 103 soweit nach oben verlegt ist, dass das Seil 103 nicht in eine Geländekontur 110 einschneidet. Hierfür verantwortlich ist, dass die Seelenachse des Seiles 103 oberhalb der am weitesten vorstehenden Geländekontur 110 liegt. Wie bereits ausgeführt, ist dies bei sehr langen Seilen nicht immer möglich, so dass bei sehr langen Seilen ein Einschneiden unabwendbar ist.
  • Dies kann beispielsweise passieren, wenn man sich, wie in 1 gezeigt, das Seil entsprechend der Hangneigung, an der ein Pistenbearbeitungsfahrzeug 1 steht, nach links verlängert vorstellt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. der erfindungsgemäßen Anordnung besitzt ein an sich bekanntes Pistenbearbeitungsfahrzeug 1 einen an sich bekannten drehbaren Aufbau 2, der am Fahrzeug 1 drehbar um die Hochachse angeordnet ist und eine Seilwinde (nicht gezeigt) umfasst. Von der Seilwinde ausgehend wird ein Seil 3 bzw. 4 über eine Kranarmvorrichtung 5 über das Fahrzeug nach vorne geführt, wobei das Seil von da ab frei zu einem Ankerpunkt 6 bzw. 7 verläuft.
  • Bei einer ersten vorteilhaften Ausführungsform verläuft das Seil 3, 4 von der Kranarmvorrichtung 5 frei zu einem im Boden eingelassenen Anker 7, wobei zwischen dem an einer Bodenoberfläche befindlichen Ankerpunkt 7 und dem Seil 4 die erfindungsgemäße Vorrichtung 8 angeordnet ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 8 liegt dann beispielsweise auf dem Boden 9 (Fels, Betonsockel etc.), in den auch der Anker 7 eingelassen ist, auf. In 1 ist die Vorrichtung 8 maßstäblich stark vergrößert gezeichnet.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform wird der Ansatzpunkt für ein Seil 3 bzw. für die Vorrichtung 8 vom Erdboden 9 entfernt nach oben verlegt, um das Seil 3, 4 von der Geländekontur bzw. der auf dem Boden 9 befindlichen Schneeschicht zumindest im Nahbereich frei verlaufen zu lassen. Bei dieser vorteilhaften Ausführungsform verläuft vom Ankerpunkt 6 ein Ankerstange 11 zu einem im Erdboden 9 angeordneten Ankerschild 12, welches die Kräfte, die über den Ankerpunkt 6 eingetragen werden, abfängt. Um den Ankerpunkt 6 nach oben zu verlegen ist ein entsprechendes an sich bekanntes Gerüst 13 vorgesehen.
  • Wie in 1 ersichtlich, kann es bei einem erdnahen Ankerpunkt 7 bei sehr langem Seil aber auch bei einem erhöhten Ankerpunkt 6 dazu kommen, dass das Windenseil 3, 4 in einer Geländekonturenverschneiung 10 im Schneeboden bzw. auf dem Boden 9 eingespannt wird bzw. sich in diese einschneidet. Beim Losbrechen des Windenseiles 3, 4 aus einer solchen Geländekonturenverschneiung 10 im Schneeboden entstehen bei ca. 4 t statischer Vorspannkraft des Windenseiles enorme dynamische Massenkräfte in der Windenseilachse. Diese schwingenden Massenkräfte in zusammengesetzter Form der Beanspruchung in Form von Longitudinal- und Transversalkräften werden mit den Vorrichtungen 8 um 50% mindestens reduziert. Die auftretenden Kräfte, die bis 50 kN erreichen können, werden dabei von der Vorrichtung sicher abgefangen, wobei die Vorrichtung auch Kräfte bis 200 kN ohne Weiteres ertragen kann. Bei dem genannten Verfahren ist somit von Vorteil, dass mit relativ einfachen Mitteln eine Pistenbearbeitung ermöglicht wird, die es ermöglicht, den Verschleiß am Windenseil, den Laufrädern bzw. Antriebsrollen, den Kettenschuhen, dem Drehkranz und am Windenarm wirkungsvoll zu reduzieren.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung (2, 3) ist ein beispielsweise zylindrischer Körper mit einer Zylindermantelwandung 20, die in beiden Endbereichen mit je einem Deckel 21, 22 verschlossen ist.
  • Einer der Deckel 21, 22 umgreift die Zylindermantelwandung 20 und ist außenseitig an die Zylindermantelwandung 20 mit einem Gewinde 23 aufgeschraubt und verschweißt. Der Deckel 21 besitzt eine sich vom Zylinder axial weg erstreckende Halteöse 24. An der Halteöse 24 ist ein Ankerring 25 nach Art eines Schäkels angeordnet, wobei der Ankerring 25 zwei fluchtende Ankerringösen 26, 27 besitzt, durch die ein Ankerringbolzen 28 hindurch gesteckt und mit einer Ankerringbolzenmutter 29 verschraubt ist. Der Ankerringbolzen 28 erstreckt sich hierbei ebenfalls durch die Öse 24, so dass der Ankerring 25 drehbar in der Öse 24 an der Vorrichtung 8 befestigt ist.
  • Diametral gegenüber liegend ist der Deckel 22 ebenfalls mit einem Gewinde 30 außenseitig auf die Zylindermantelwandung 20 aufgeschraubt und verschweißt. Der Deckel 22 besitzt zentralmittig ein axiales Loch 31.
  • Das zentralmittige Loch 31 wird von einer Kolbenstange 32 durchgriffen, wobei die Kolbenstange 32 an einem freien, außen liegenden Ende eine aufgeschraubte Ringmutter 33 besitzt, welche über den Deckel 22 vorsteht. An dem der Ringmutter 33 diametral gegenüber liegenden Ende ist eine Tragplatte 34 auf die Kolbenstange 32 aufgesetzt, beispielsweise verschraubt und verschweißt. Zwischen der Tragplatte 34 und dem Deckel 22 ist zur Dämpfung von Schlägen zumindest ein Federpaket 35 angeordnet. Das Federpaket 35 kann im einfachsten Fall aus einer Schraubenfeder bestehen. In der Anwendung hat sich jedoch gezeigt, dass Schraubenfedern allein nicht optimal sind. Vorzugsweise besteht das Federpaket 35 aus einer Mehrzahl von entlang der Achse 36 der Kolbenstange 32 angeordneten Tellerfedern 37, wobei die Tellerfedern 37 allesamt eine identische oder unterschiedliche Federkonstanten besitzen können. Die Tellerfederelemente 37 selber können hierbei aus parallel geschalteten Tellerfederelementen ausgebildet sein.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist zudem in Serie eine Schraubenfeder 38 vorhanden, wobei die Schraubenfeder 38 und die Tellerfedern 37 sich indirekt über eine Zwischenplatte 39 aufeinander abstützen. Somit ist zwischen dem Deckel 22 und der Zwischenplatte 39 das Paket aus Tellerfedern 37 und zwischen der Zwischenplatte 39 und der Tragplatte 34 eine Schraubenfeder 38 angeordnet. Anstelle einer einzelnen Schraubenfeder 38 kann auch eine Mehrzahl von ineinander geschachtelt angeordneten Schraubenfedern 38, d. h. ein parallel angeordnetes Schraubenfederpaket vorhanden sein.
  • Durch die Variation aus Schraubenfedern 38 und Tellerfedern 37 bzw. innerhalb der Tellerfedern 37 können alle möglichen Federkonstanten realisiert werden, wobei über die Tellerfedern 37 insbesondere eine gute Progression erzielbar ist.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform, bei der gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, erfüllt die Tragplatte 34 die Funktion eines Kolbens einer hydraulischen Dämpfereinheit, die nicht weiter beschrieben wird, da hydraulische Dämpfereinheiten an sich bekannt sind. Hierbei kann die Vorrichtung 8 sowohl als hydraulisches Dämpfungselement mit einer oder zwei Flüssigkeitskammern auf einer oder beiden Seiten der Tragplatte 34 ausgebildet sein. Hierbei ist der Innenraum mit einem Öl bzw. einer Hydraulikflüssigkeit gefüllt, wobei bei axialer Bewegung der Kolbenstange 32 oder des Zylinders in der Tragplatte 34 Kanäle und/oder Ventile vorhanden sind, durch die das Öl strömen muss. Um bei einer axialen Längung dieses hydraulischen Dämpfers eine Rückführung in die Ausgangslage zu erzielen, kann um die Kolbenstange 32 herum zwischen oberem Deckel 22 und Tragplatte 34 eine Rückstellfeder vorhanden sein.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Vorrichtung 8 als Gasdruckfeder ausgebildet, wobei die Zylindermantelwandung 20 das Druckrohr bildet und die Kolbenstange 32 und die Tragplatte 34 den Kolben. Das Druckrohr ist mit einem komprimierten Gas gefüllt, dessen Menge einen voreingestellten Innendruck bestimmt. Je nach Anwendung kann innerhalb der Zylindermantelwandung 20 der Kolben, der hierin frei beweglich ist, den Raum innerhalb der Zylindermantelwandung 20 in eine Kammer oder in zwei Kammern unterteilen, wobei im letzteren Fall beide Seiten des Kolbens mit Gas gefüllt sind. Auch bei dieser Ausführungsform sind in der Tragplatte 34 Öffnungen bzw. Ventile vorhanden, durch die das Gas durchströmen kann, wobei deren Querschnitt bzw. Öffnungskraft das Maß der Dämpfung bestimmt. Vorzugsweise sind die Öffnungen bzw. Ventile so eingestellt, dass nur die schlagenden, d. h. über der normalen statischen Belastung liegenden Belastungen, zu einer Längenänderung führen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist von Vorteil, dass eine relativ kleine gut zu handhabende Vorrichtung zum Abfangen von schwingenden Spitzenlasten in Seilen von Seilwindenmaschinen geschaffen wird, die kostengünstig effektiv die Anlagen und Anlagenteile einer Windenmaschine vor Verschleiß durch extreme Lastwechsel bewahrt.
  • Bei einer Länge von 530 mm und einem Durchmesser von 170 mm und einem durchschnittlichen Gewicht von 35 kg kann eine solche Vorrichtung vorteilhafterweise Lasten von über 200 kN ertragen, aufnehmen und die entsprechenden Spannungsspitzen abbauen bzw. dämpfen.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird somit die Möglichkeit geschaffen, die Pistenbearbeitung günstiger, wartungsärmer und sicherer zu machen.
  • 1
    Pistenbearbeitungsfahrzeug
    2
    drehbarer Aufbau
    3
    Seil
    4
    Seil
    5
    Kranarmvorrichtung
    6
    Ankerpunkt
    7
    Ankerpunkt
    8
    erfindungsgemäße Vorrichtung
    9
    Boden
    10
    Geländekonturenverschneiung
    11
    Ankerstange
    12
    Ankerschild
    13
    Gerüst
    20
    Zylindermantelwandung
    21
    Deckel
    22
    Deckel
    23
    Gewinde
    24
    Halteöse
    25
    Ankerring
    26
    fluchtende Ankerringöse
    27
    fluchtende Ankerringöse
    28
    Ankerringbolzen
    29
    Ankerringbolzenmutter
    30
    Gewinde
    31
    zentralmittiges axiales Loch
    32
    Kolbenstange
    33
    Ringmutter
    34
    Tragplatte
    35
    Federpaket
    36
    Achse der Kolbenstange 32
    37
    Tellerfedern
    38
    Schraubenfeder
    39
    Zwischenplatte
    101
    Pistenbearbeitungsfahrzeug
    102
    drehbarer Windenaufbau
    103
    Windenseil
    104
    Kranausleger
    105
    106
    Ankerpunkt
    107
    Erdanker
    108
    Gerüst
    109
    Angriffspunkt
    110
    Geländekontur
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10045524 A1 [0006]

Claims (5)

  1. Verfahren zur Bearbeitung von Skipisten, wobei ein Pistenbearbeitungsfahrzeug über eine Seilwinde und ein Seil mit einem im Gelände oberhalb eines zu bearbeitenden Pistenbereichs verankerten Ankerpunkt verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Ankerpunkt (6, 7) und Seil (3, 4) zumindest ein mechanischer und/oder hydraulischer Stoß- bzw. Schlagdämpfer bzw. Kompensator angeordnet ist, der im Seil auftretende Spannungsspitzen oder Schwingungen abbaut.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ankerpunkt (6, 7) an der Spitze eines vom Boden (9) aufragenden Gestells angeordnet ist und das Gestell mit einem Erdanker im Gelände verankert ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein mechanischer und/oder hydraulischer und/oder pneumatischer Kompensator bzw. Schlagdämpfer verwendet wird, der so ausgelegt ist, dass er die über der Normallast im Pistenbetrieb liegenden Schlagbelastungen durch frei schlagende Seile auffängt und abbaut.
  4. Vorrichtung zum Abfangen von Spitzenbelastungen in Seilen von mit Winden und Seilen ausgestatteten Pistenbearbeitungsmaschinen zur Anordnung zwischen dem Seil und einem im Gelände verankerten Ankerpunkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Gasdruckfeder und/oder Tellerfedern (37) und/oder Schraubenfedern (38) und/oder hydraulische Schwingungsdämpfungselemente umfassen, auf die die Zugspannung zwischen Seil und Ankerpunkt einwirken kann.
  5. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein zylindrischer Körper mit einer Zylindermantelwandung (20) ist, die in beiden Endbereichen mit je einem Deckel (21, 22) verschlossen ist, wobei die Deckel (21, 22) die Zylindermantelwandung (20) umgreifen und außenseitig auf die Zylindermantelwandung (20) aufgeschraubt und verschweißt sind, wobei einer der Deckel (21, 22) eine sich vom Deckel (21, 22) weg erstreckende Halteöse (24) besitzt und der gegenüber liegende Deckel von einer Kolbenstange (32) durchgriffen wird, wobei die Kolbenstange (32) innerhalb des zylindrischen Gehäuses eine von außen über eine Öse auf die Kolbenstange (32) wirkende Kraft auf die Tellerfedern (37) und/oder Schraubenfedern (38) und/oder Gasdruckfedern und/oder hydraulische Dämpfungsvorrichtung überträgt.
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