DE102007060487A1 - Faltbares Dach für einen Personenkraftwagen - Google Patents
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- B60J7/1628—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position non-foldable and rigid, e.g. a one-piece hard-top or a single rigid roof panel for covering the passenger compartment
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Abstract
Dieses faltbare Dach ist für einen Personenkraftwagen konzipiert, und es ist zwischen einer einen Fahrgastraum überspannenden Schließstellung und einer in einem Aufbewahrungsraum abgelegten Offenstellung verstellbar, welches Dach ein vorderes Dachelement und ein hinteres Dachelement aufweist, wovon zumindest das vordere Dachelement eine Hartschale umfasst. Zur Optmierung des faltbaren Dachs umfasst das vordere Dachelement wenigstens eine Ein- und Ausstieg für Passagiere in bzw. aus dem Fahrgastraum erleichternde bewegliche Einrichtung.
Description
- Die Erfindung betrifft ein faltbares Dach für einen Personenkraftwagen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Es ist ein Kraftfahrzeug mit einem von einer Schließstellung in eine Offenstellung verstellbaren Dach bekannt,
DE 10 2006 002 127 A1 , das ein an einen mit einer Fahrzeugkarosserie verbunden Träger angrenzendes vorderes Dachelement und ein hinteres Dachelement aufweist. Beide als formsteife Schalen ausgeführte Dachelemente begrenzen einen Fahrgastraum, und sie sind relativbeweglich zueinander ausgebildet. - Die
DE 844 544 behandelt eine Türanordnung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Kleinfahrzeuge mit geschlossenem Fahrgastraum und Einstieg teilweise von oben. Bei einem derartigen Fahrzeug ist sowohl ein Teil der Seitenwand im Sitzbereich als auch der darüberliegende Dachverlauf um je zwei Gelenkachsen schwenkbar. Davon ist die eine Gelenkachse sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckend im mittleren Dachteil angeordnet. Dagegen bildet die andere Gelenkachse den oberen Übergang des Seitenwandverlaufs in das Dachteil. - Es ist Aufgabe der Erfindung an einem faltbaren Dach eines Kraftfahrzeugs solche Vorkehrungen zu treffen, dass bei geschlossenem Dach der Zugang zu einem Fahrgastraum des Kraftfahrzeugs bzw. das Verlassen des letzteren vereinfacht wird. Dabei sollte aber auch sichergestellt sein, dass diese Vorkehrungen mit vertretbarem Aufwand realisierbar sind.
- Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere, die Erfindung ausgestaltende Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.
- Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile sind darin zu sehen, dass das faltbare Dach dank der beweglichen Einrichtung zur Komfortoptimierung beiträgt, da diese Einrichtung in ihrer geöffneten Endstellung Passagieren des Personenkraftwagens den Zugang in den Fahrgastraum bzw. das Verlassen des letzteren erleichtert. Diese Einrichtung umfasst Klappen, die mit vertretbarem Aufwand realisiert werden können. Eine funktionsgerechte Anordnung der Klappen wird dadurch erzielt, dass sie beiderseits einer Längsmittelebene des Personenkraftwagens, und zwar an einer Mittelstrebe des vorderen Dachelements angebracht sind. Konstruktiv vorteilhaft ist, wenn die Klappen unter Vermittlung von Scharnieren mit dem Mittelteil verbunden sind. Die besondere Ausbildung der Scharniere und auch ihre Anordnung innerhalb von Längsträgern der der Mittelstrebe schafft räumlich günstige Verhältnisse. Schließlich bietet sich an diese Klappen manuell oder mit einer entsprechend ausgestalteten Antriebseinrichtung zu betätigen.
- In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, das nachstehend näher beschrieben wird.
- Es zeigen
-
1 eine Schrägansicht von hinten links auf einen Personenkraftwagen mit einem faltbaren Dach und einer beweglichen Einrichtung nach der Erfindung, -
2 eine Ansicht entsprechend1 , bei der bewegliche Einrichtung eine offene Endlage einnimmt, -
3 eine Ansicht entsprechend1 , bei der Klappen der beweglichen Einrichtung in offene Endlagen verstellt sind, -
4 einen Schnitt etwa nach der Linie IV-IV der1 in größerem Maßstab, -
5 einen Schnitt entsprechend4 mit einer anderen Ausführungsform. - Ein Persoenekraftwagen
1 weist einen Aufbau2 mit einem Grundkörper3 und einem beweglichen Dach5 auf, das aus einer Schließstellung Schst in eine Offenstellung – nicht dargestellt – und vice versa verstellbar ist. Das Dach5 setzt sich aus einem einen Fahrgastraum6 umgebenden vorderen Dachelement7 und einem hinteren Dachelement8 zusammen, wobei zumindest das vordere bspw. eine Hartschale umfassende Dachelement7 sich zwischen einem oberen Querträger9 eines Windschutzscheibenrahmens10 und dem hinteren Dachelement8 erstreckt. Die Dachelemente7 und8 sind relativbeweglich zueinander ausgeführt und in der Offenstellung des Dachs5 in einem Aufbewahrungsraum11 untergebracht, der mittels eines Heckdeckels12 verschlossen ist. Der Fahrgastraum6 ist über Türen13 und14 zugänglich, die jeweils einen Türkörper15 und eine Türscheibe16 besitzen. - Das vordere Dachelement
7 ist mit einer beweglichen Einrichtung17 versehen, die aus einer geschlossenen Endstellung Estg in eine offene Endstellung Esto verstellbar ist und umgekehrt –1 und2 –. In der offenen Endstellung Esto wird der Zugang für die Passagiere in den Fahrgastraum6 erleichtert, da der jeweilige Passagier relativ aufrecht und deshalb komfortabel einsteigen kann. Sinngemäß trifft dies auch für den Ausstieg aus besagtem Fahrgastraum6 zu. Die Einrichtung17 wird gebildet durch Klappen18 und19 , die beiderseits einer Mittellängsebene A-A des Personenkraftwagens1 in das vordere Dachelement7 integriert sind. Die Klappen18 und19 sind an einer Mittelstrebe20 des vorderen Dachelements5 angebracht, die in der Schließstellung Schst des Dachs5 zwischen dem oberen Querträger9 des Windschutzscheibenrahmens10 und dem hinteren Dachelement8 verläuft und mit einem Betätigungsgestänge – nicht dargestellt – zur Bewegung der Dachelemente7 und8 gekoppelt ist. Die Mittelstrebe20 weist eine Außenwand21 auf, die an den Verlauf der Außenform Af des Aufbaus2 angepasst ist. - Die Klappen
18 und19 , die zwischen geschlossener Endstellung Estg und offener Endstellung Esto bewegbar sind, sind um in etwa parallel zur Längsmittelebene A-A ausgerichtete Längsachsen Lsl und Lsr drehbar. Hierzu ist an jeder Klappe, z. B.16 , wenigstens ein Scharnier22 –3 und4 – mit einem Scharnierarm23 –4 – angebracht, der einen geraden im stumpfen Winkel α zu einer ungefähr horizontalen Wand24 der Klappe18 ausgerichteten Armabschnitt25 und einen ca. 180° einschließenden Bogenabschnitt26 aufweist. Die Längsachsen Lsl und Lsr sind in Fahrzeugquerrichtung B-B gesehen innerhalb von Längsträgern27 und28 angeordnet, die Bestandteil der Mittelstrebe20 sind und letztere verstärken. Um die Klappen18 und19 in den Endstellungen Estg und Esto zu sichern, sind Verriegelungseinrichtungen wirksam, auf die nicht näher eingegangen wird. - Die
5 gibt Klappen29 und30 wieder, die an einer Mittelstrebe21 ebenfalls zu beiden Seiten der Mittellängsebene A-A angeordnet sind. Die Mittelstrebe21 besitzt eine profilierte Trägerstruktur32 , die Scharniere33 und34 mit parallel zur Mittellängsebene A-A ausgerichteten Längsachsen Lsl1 und Lsr2 für die Klappen26 und26 aufweist, deren einander zugekehrten Endbereiche35 und36 unter Bildung einer Fuge37 zusammengesetzt sind. Bei dieser Ausführung ist die Klappe29 zumindest bereichsweise mit einer durchscheinenden Glasscheibe Gs versehen. - Die Klappen
18 und19 bzw.29 und30 sind manuell betätigbar. Möglich ist aber auch, sie mittels einer nicht dargestellten Antriebseinrichtung – Elektro- oder Hydraulikmotor – zu betätigen, wobei in diesem Fall die Bewegung der besagten Klappen abhängig von einer Zentralverriegelung, Türschlössern oder dgl. erfolgen kann. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 102006002127 A1 [0002]
- - DE 844544 [0003]
Claims (12)
- Faltbares Dach für einen Personenkraftwagen, das zwischen einer einen Fahrgastraum überspannenden Schließstellung und einer in einem Aufbewahrungsraum abgelegten Offenstellung verstellbar ist und ein vorderes Dachelement und ein hinteres Dachelement aufweist, wovon zumindest das vordere Dachelement eine Hartschale umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Dachelement (
7 ) wenigstens eine bewegliche Ein- und Ausstieg für Passagiere in bzw. aus dem Fahrgastraum (6 ) erleichternde bewegliche Einrichtung (17 ) umfasst. - Faltbares Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (
17 ) Klappen (18 und19 ) umfasst, die vorzugsweise beiderseits einer Längsmittelebene (A-A) des Personenkraftwagens (1 ) angeordnet sind. - Faltbares Dach nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (
18 und19 ) an einer Mittelstrebe (20 ) des vorderen Dachelements (7 ) angebracht sind. - Faltbares Dach nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelstrebe des vorderen Dachelements (
7 ) sich zwischen einem Windschutzscheibenrahmen (10 ) und dem hinteren Dachelement (8 ) erstreckt. - Faltbares Dach nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (
18 und19 ) unter Vermittlung von Scharnieren (22 ) an der Mittelstrebe (20 ) angeordnet sind. - Faltbares Dach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Scharnier einen bogenförmigen an der zugehörigen Klappe (z. B.
18 ) angebrachten Scharnierarm (23 ) mit einer Längsachse (z. B. Lsl) umfasst. - Faltbares Dach nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (LsL) in Fahrzeugquerrichtung (B-B) gesehen innerhalb eines Längsträgers (z. B.
27 ) der Mittelstrebe (20 ) angeordnet ist. - Faltbares Dach nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (
18 und19 ;29 und30 ) mit Verriegelungseinrichtungen für Endstellungen (Estg und Esto) der besagten Klappen versehen sind. - Faltbares Dach nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (
18 und19 ;29 und30 ) manuell betätigbar sind. - Faltbares Dach nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (
18 und19 ;29 und30 ) mittels einer Antreibseinrichtung betätigbar sind. - Faltbares Dach nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung in Abhängigkeit einer Zentralverriegelung, Türschlössern oder dgl. betätigbar ist.
- Faltbares Dach nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (
18 und19 ;29 und30 ) zumindest bereichsweise mit einer durchscheinendem Glasscheibe (Gs) versehen sind.
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