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DE102007060060A1 - Antriebsmodul - Google Patents

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DE102007060060A1
DE102007060060A1 DE102007060060A DE102007060060A DE102007060060A1 DE 102007060060 A1 DE102007060060 A1 DE 102007060060A1 DE 102007060060 A DE102007060060 A DE 102007060060A DE 102007060060 A DE102007060060 A DE 102007060060A DE 102007060060 A1 DE102007060060 A1 DE 102007060060A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
band
roller body
drive module
magnetic
reel body
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102007060060A
Other languages
English (en)
Inventor
Tobias Dr. Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
Schaeffler KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schaeffler KG filed Critical Schaeffler KG
Priority to DE102007060060A priority Critical patent/DE102007060060A1/de
Publication of DE102007060060A1 publication Critical patent/DE102007060060A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H19/00Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion
    • F16H19/02Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion
    • F16H19/06Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion comprising flexible members, e.g. an endless flexible member
    • F16H19/064Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion comprising flexible members, e.g. an endless flexible member the flexible push member uses a bended profile to generate stiffness, e.g. spreading belts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Abstract

Es wird ein Antriebsmodul (2) angegeben, mit einem sich in eine Längsrichtung (5) erstreckenden steifen Band (4) und mit einem um eine Rotationsachse (10) drehbaren Rollenkörper (6), wobei der Rollenkörper (6) eine Anlagefläche (18) aufweist, an der zumindest ein Abschnitt des Bandes (4) mit einer dem Rollenkörper (6) zugewandten Auflagefläche (20) anliegt. Dabei ist vorgesehen, dass das Band (4) durch Magnetmittel (21, 22, 26, 28) an dem Rollenkörper (6) gehalten ist.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Antriebsmodul, mit einem sich in eine Längsrichtung erstreckenden steifen Band und mit einem um eine Rotationsachse drehbaren Rollenkörper, wobei der Rollenkörper eine Anlagefläche aufweist, an der zumindest ein Abschnitt des Bandes mit einer dem Rollenkörper zugewandten Auflagefläche anliegt.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Das genannte Antriebsmodul ist beispielsweise aus der EP 0 319 921 B1 bekannt. Ein derartiges Antriebsmodul wird insbesondere zur Umsetzung einer Drehbewegung des Rollenkörpers in eine Linearbewegung eines freien, d. h. nicht an dem Rollenkörper befestigten Ende des steifen Bandes umgesetzt. Dies kann beispielsweise für eine lineare Positionierung eines mit dem freien Bandende gekoppelten Stellelements eingesetzt werden. Ebenso ist es möglich ein derartiges Antriebsmodul in einem Riemengetriebe einzusetzen, indem die beiden „freien" Enden des Bandes miteinander verbunden werden, wobei das Band nach Art eines „Endlosbandes" zwei oder mehrere Rollenkörper umläuft.
  • Zu diesem Zweck ist es häufig vorgesehen, dass der Rollenkörper mittels eines Motors angetrieben wird. Bei einer Drehbewegung des Rollenkörpers wird das steife Band mitunter in mehreren Lagen auf dem Rollenkörper aufgewickelt.
  • Für eine Umsetzung der Drehbewegung des Rollenkörpers in eine Linearbewegung des Bandes ist es insbesondere notwendig, eine Kraftübertragung zwischen dem Rollenkörper und einem an dem Rollenkörper anliegenden Abschnitt des Bandes zu realisieren.
  • In der EP 0 319 921 B1 umfasst der Rollenkörper dazu zwei seitliche Abstützflächen, die insbesondere derart an dem Rollenkörper angeordnet sind, dass eine Nut gebildet wird, in die ein Randbereich des Bandes eingespannt wird. Das Einspannen des Bandes stellt die Kraftübertragung zwischen dem Rollenkörper und dem Band sicher, insbesondere durch eine Haftreibungskraft, die zwischen dem eingespannten Randbereich des Bandes und den seitlichen Abstützflächen des Rollenkörpers entsteht.
  • Nachteiligerweise kann ein derartiges Einspannen zu einer starken mechanischen Beanspruchung des Randbereichs des Bandes führen, was insbesondere mit einem schnellen Verschleiß des Bandes einhergehen kann.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein verschleißarmes und daher langlebiges Antriebsmodul anzugeben.
  • Lösung der Aufgabe
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Antriebsmodul mit einem sich in eine Längsrichtung erstreckenden steifen Band und mit einem um eine Rotationsachse drehbaren Rollenkörper, wobei der Rollenkörper eine Anlagefläche aufweist, an der zumindest ein Abschnitt des Bandes mit einer dem Rollenkörper zugewandten Auflagefläche anliegt, wobei das Band durch Magnetmittel an dem Rollenkörper gehalten ist.
  • Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass es für eine definierte und schlupffreie Umsetzung einer Drehbewegung des Rollenkörpers in eine Linearbewegung des steifen Bandes notwendig ist, das Band insbesondere kraftschlüssig an der Anlagefläche des Rollenkörpers zu halten. Bekannte Lösungen sehen dafür im Allgemeinen eine reibschlüssige Verbindung vor, beispielsweise durch ein mechanisches Einspannen des Bandes, was häufig zu einer hohen mechanischen Belastung des Bandes führt. Eine derartige mechanische Belastung geht oft einher mit einem frühen Verschleiß des steifen Bandes.
  • Die Erfindung sieht demgegenüber Magnetmittel vor, insbesondere derart, dass eine magnetische Anziehung zwischen dem Band und dem Rollenkörper wirkt. Damit wird das Band durch die Wirkung einer magnetischen Anziehungskraft an dem Rollenkörper gehalten.
  • Dies hat gegenüber einer mechanischen Festlegung des Bandes an dem Rollenkörper, beispielsweise durch ein Einspannen des Bandes, den Vorteil, dass es zu keiner übermäßigen mechanischen Beanspruchung des Bandes kommt. Dadurch wird der Verschleiß des Bandes minimiert, was insgesamt mit einer erhöhten Lebensdauer des Antriebsmoduls einhergeht.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass es möglich ist, das Band durch die Wirkung der magnetischen Anziehungskraft über den gesamten Bereich, mit dem es an dem Rollenkörper anliegt, an diesem kraftschlüssig zu halten. Dadurch wird eine äußerst effektive Kraftübertragung ermöglicht, was insbesondere eine hochgenaue Umsetzung der Drehbewegung des Rollenkörpers in eine Linearbewegung des Bandes gewährleistet. Diese Eigenschaft kann beispielsweise beim Einsatz des Antriebsmoduls in einem Miniatur-Positioniersystem genutzt werden, bei dem insbesondere unter Aufwendung kleiner Stellkräfte, kleine Massen hochgenaue positioniert werden sollen.
  • Unter einem Magnetmittel wird insbesondere ein magnetfelderzeugendes Mittel verstanden. Die entsprechenden Magnetmittel können dazu beispielsweise ein magnetisches Material beinhalten, derart dass sie über eine permanente Magnetisierung verfügen. Alternativ ist es auch möglich, dass die Magnetmittel über eine temporäre Magnetisierung verfügen. In dem Fall ist ein entsprechendes Magnetmittel beispielsweise als ein Elektromagnet gegeben.
  • Die Magnetmittel sind vorzugsweise einem der Elemente Band oder Rollenkörper zugeordnet, während das andere Element beispielsweise ferromagnetisch ist, so dass eine magnetische Anziehungskraft zwischen dem Band und dem Rollenkörper erzielt wird. In dieser Variante weist beispielsweise der Rollenkörper das Magnetmittel auf, und das Band ist aus einem ferromagnetischen Material gefertigt, beispielsweise Eisen. In dem Fall ist zu beachten, dass sich das steife Band bei einer entsprechenden Drehbewegung des Rollenkörpers häufig in mehreren Lagen auf den Rollenkörper aufwickelt, bzw. von diesem abwickelt, je nach der Drehrichtung des Rollenkörpers. Bei einem Aufwickeln des Bandes in mehreren Lagen liegt die Auflagefläche des Bandes nur in der untersten Lage direkt an der Anlagefläche des Rollenkörpers an. Weiter oben liegende Lagen des Bandes liegen also nur indirekt an dem Rollenkörper an, da zwischen einer oben liegenden Lagen des Bandes und dem Rollenkörpers eine Anzahl weiterer Lagen des Bandes liegen. Um bei einer derartigen mehrlagigen Aufwicklung eine magnetische Anziehungskraft auch zwischen der jeweils obersten Lage und dem Rollenkörper zu erreichen, ist es zweckmäßig, das Magnetmittel des Rollenkörpers derart auszugestalten, dass das von ihm erzeugte magnetische Feld ausreichend stark ist.
  • Unter Beachtung der magnetischen Polung kann es prinzipiell auch vorgesehen sein, dass beide Elemente Rollenkörper und Band die Magnetmittel aufweisen. In dem Fall ist für eine magnetische Anziehung insbesondere darauf zu achten, dass beispielsweise ein Magnetmittel des Rollenkörpers mit seinem magnetischen Nordpol einem magnetischen Südpol eines Magnetmittels des Bandes zugewandt ist. Andernfalls käme es zu einer magnetischen Abstoßung.
  • Die Magnetmittel können dabei z. B. an dem Band und/oder dem Rollenkörper angebracht sein oder sie sind in dem Band und/oder dem Rollenkörper integriert oder eingelagert. Natürlich ist es auch möglich, dass das entsprechende Element jeweils aus einem Magnetmittel gefertigt ist. In dem Fall können das Band und/oder der Rollenkörper vollständig oder auch nur bereichsweise aus einem magnetischen Material gefertigt sein. Im zuletzt genannten Fall kann eine bereichsweise Magnetisierung des entsprechenden Elements erzielt werden.
  • Es ist auch zweckmäßig, dass die Breite des Rollenkörpers bezüglich einer parallel zur Rotationsachse verlaufenden Richtung und die entsprechende Breite des Bandes einander im Wesentlichen entsprechen. Somit kann gewährleistet werden, dass das Band entlang seiner gesamten Breite an der Anlagefläche des Rollenkörpers anliegt und mit seinen Randbereichen nicht „überhängt". Falls das Band senkrecht zur Längsachse eine Querwölbung besitzt, ist zu beachten, dass beim Anlegen eines Bandabschnitts an den Rollenkörper der entsprechende Bandabschnitt eine Breitenvergrößerung erfahren kann, da die Querwölbung durch das Anlegen häufig flach gedrückt wird. Ein Band mit einer derartigen Querwölbung wird häufig als bombiertes Band oder als Spreizband bezeichnet.
  • Der Rollenkörper ist insbesondere als ein rotationssymmetrischer Körper ausgeführt, häufig als ein gerader Kreiszylinder, dessen äußere Mantelfläche dann im Wesentlichen die Anlagefläche bildet. Der Rollenkörper kann dabei sowohl kompakt ausgeführt sein, als auch als ein Hohlkörper.
  • Vorzugsweise ist eines der Elemente Rollenkörper oder Band ferromagnetisch, und dass das andere der beiden Elemente die Magnetmittel aufweist.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Rollenkörper zumindest im Bereich seiner Anlagefläche magnetisiert. In dieser Ausführung ist es beispielsweise möglich, einen standardmäßig hergestellten und damit kostengünstigen Rollenkörper zu verwenden und ihn nur im Bereich der Anlagefläche zu magnetisieren. Alternativ oder zusätzlich können auch Permanentmagneten in die Oberfläche des Rollenkörpers eingebracht werden oder die Oberfläche kann mit einer magnetischen Folie belegt werden.
  • Zweckmäßigerweise umfasst der Rollenkörper einen auf das Band wirkenden Magnetkörper. Unter einem Magnetkörper wird hier insbesondere ein separates Magnetmittel verstanden, welches landläufig unter dem Begriff „Magnet" angesprochen wird. Der entsprechende Magnetkörper wird beispielsweise einfach in oder an dem Rollenkörper angebracht. Dazu kann es vorgesehen sein, dass der Magnetkörper in eine Vertiefung des Rollenkörpers eingebracht wird. In dieser Ausführungsform ist es besonders einfach möglich, durch eine entsprechende Positionierung des Magnetkörpers eine gezielte Wirkung auf das Band zu erreichen. Außerdem ist es möglich, auf handelsübliche Magneten, beispielsweise auf Permantenmagneten, zurückzugreifen. Derartige Magneten werden häufig als kostengünstige Massenartikel hergestellt.
  • Vorzugsweise ist der Magnetkörper als ein Elektromagnet gegeben. Mit einem Elektromagneten kann man auf vorteilhafte Weise eine temporäre magnetische Wirkung des Rollenkörpers realisieren. Beispielsweise ist es durch ein einfaches Ausschalten des Elektromagneten möglich, die magnetische Wirkung des Rollenkörpers vollständig und gezielt aufzuheben. Ein Aus- und Einschalten des Elektromagneten kann beispielsweise zur gezielten Beeinflussung eines Wickelvorgangs automatisiert angesteuert werden.
  • In einer weiter vorteilhaften Ausgestaltung ist auf das Band eine magnetische Materialschicht aufgebracht. In dieser Ausführung ist es möglich, ein auf herkömmliche Weise produziertes steifes Band, beispielsweise ein Spreizband, zu verwenden. Die entsprechende magnetische Materialschicht wird beispielsweise durch ein Aufdampfen oder ein Aufkleben auf das Band aufgebracht. Das ist produktionstechnisch auf einfache Weise realisierbar.
  • Für eine sichere Führung und einen sicheren Halt des Bandes auf dem Rollenkörper ist in der Regel die anziehende Kraftwirkung zwischen der Auflagefläche des Bandes und der Anlagefläche des Rollenkörpers notwendig. Darum wird vorteilhafterweise die magnetische Materialschicht auf die Auflagefläche des Bandes aufgebracht.
  • Zweckmäßigerweise ist die Materialschicht eine magnetische Folie. Eine derartige magnetische Folie weist nach seiner Magnetisierung dauerhaft eine magnetische Wirkung auf und kann beispielsweise aus einem Magnetpulver, z. B. aus Barium- oder Strontiumferrit, bestehen, welches mit einem flexiblen Kunststoff, z. B. einem Polyethylen-Kunststoff (PE-Kunststoff), gemischt wird. Eine magnetische Folie ist häufig kostengünstig und auch einfach zu handhaben, da es häufig ausreichend ist, die Folie auf ein metallisches „Ausgangs-Band" aufzulegen, wo sie durch die magnetischen Kräfte gehalten wird. Selbstverständlich ist es auch möglich die Folie auf ein derartiges „Ausgangs-Band" aufzukleben.
  • Vorteilhafterweise besitzt das Band senkrecht zur Längsrichtung eine Querwölbung. Das Band ist also als ein bombiertes Spreizband ausgeführt. Ein bombiertes Band ist insbesondere dann, wenn man es sich selbst überlässt, um seine Längsachse gekrümmt. Ein derartiges Band, das beispielsweise aus einem Metall oder einem Kunststoff gefertigt ist, bietet infolge der Wölbung eine beachtliche Druck- und Biegesteifigkeit, und ist häufig auch schubsteif. In der Regel ist ein standardmäßiger Rollenkörper als ein gerader Kreiszylinder ausgestaltet. Deshalb wird beim Aufwickeln auf den Rollenkörper die Querwölbung des an der Anlagefläche des Rollenkörpers anliegenden Bandabschnitts des bombierten Bandes normalerweise flach gedrückt. Der entsprechende Bandabschnitt wird sozusagen gespreizt, wodurch er eine Breitenvergrößerung erfährt.
  • Um eine übermäßige Biegebeanspruchung des Bandes bei einem derartigen Spreizvorgang zu vermeiden, weist in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung die Anlagefläche des Rollenkörpers eine der Querwölbung des Bandes angepasste Außenkontur auf.
  • In einer zweckmäßigen Ausgestaltung umfasst der Rollenkörper zwei seitliche, quer zur Längsrichtung voneinander beabstandete Führungsscheiben. Durch die Führungsscheiben wird insbesondere ein definiertes Einlaufen des Bandes bei einem Aufwickelvorgang begünstigt. Der Abstand der Führungsscheiben voneinander ist dazu vorteilhafterweise an die Breite des Bandes angepasst.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen jeweils in schematischer Darstellung:
  • 1 in einer perspektivischen Ansicht eine erste Ausführungsform des Antriebsmoduls,
  • 2 das in 1 gezeigte Antriebsmodul in einer Querschnittsdarstellung,
  • 3 eine zweite Ausführungsform des Antriebsmoduls in einer Querschnittsdarstellung,
  • 4 eine dritte Ausführungsform des Antriebsmoduls in einer Querschnittsdarstellung und
  • 5 eine vierte Ausführungsform des Antriebsmoduls in einer Querschnittsdarstellung.
  • Ausführliche Beschreibung der Zeichnung
  • In 1 ist eine erste Ausführungsform eines Antriebsmoduls 2 dargestellt. Das Antriebsmodul 2 umfasst ein sich in einer Längsrichtung 5 erstreckendes steifes Band 4. Das Band 4 ist hier als ein flaches Band 4 gegeben, d. h. es besitzt keine Querwölbung senkrecht zur Längsachse 5. Weiter umfasst das Antriebsmodul 2 einen Rollenkörper 6, der auf einer Welle 8 um eine Rotationsachse 10 in einer Drehrichtung 12 drehbar angeordnet ist. Über die Welle 8 wird insbesondere eine Drehbewegung des Rollenkörpers 6 an, wobei die Welle 8 durch einen hier nicht dargestellten Motor angetrieben wird. Der Rollenkörper 6, der als ein gerader Kreiszylinder ausgeführt ist, umfasst in der dargestellten Ausführungsform zwei seitliche Führungsscheiben 14. Durch die Führungsscheiben 14 wird insbesondere ein definiertes Einlaufen des Bandes 4 bei einem Aufwickelvorgang begünstigt.
  • Aus der gezeigten Darstellung wird gut ersichtlich, wie das steife Band 4 mit einem Bandende 16 an einer Anlagefläche 18 des Rollenkörpers 6 anliegt. Dabei kommt insbesondere eine dem Rollenkörper 6 zugewandte Auflagefläche 20 des Bandendes 16 in Berührung mit der Anlagefläche 18 des Rollenkörpers 6. Die Anlagefläche 18 des Rollenkörpers 6 wird hier im Wesentlichen durch die äußere Mantelfläche des geraden Kreiszylinders gebildet.
  • Das steife Band 4 und der Rollenkörper 6 sind derart ausgestaltet, dass zwischen ihnen eine magnetische Anziehung besteht. Dadurch wird das Band 4 unter der Wirkung einer magnetischen Kraft an dem Rollenkörper 6 gehalten. Zur Erzeugung einer magnetische Anziehungskraft ist der Rollenkörper 6 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem ferromagnetischen Material gefertigt und das Band 4 weist als Magnetmittel eine magnetische Materialschicht 21 auf, die hier in Form einer magnetischen Folie 22 auf die Auflagefläche 20 des Bandes 4 aufgebracht ist Die magnetischen Eigenschaften der magnetischen Folie 22 werden insbesondere durch die Beimengung eines magnetischen Pulvers, hier Bariumferrit, erreicht. Das magnetische Pulver ist einem flexiblen Kunststoff, hier einem PE-Kunststoff, beigemengt. Dadurch kann sich die dauermagnetische Folie 22 sehr gut einem beliebigen Untergrund anpassen. Die dauermagnetische Folie 22 ist im Ausführungsbeispiel auf ein metallisches „Ausgangs-Band" aufgeklebt.
  • In der gezeigten Darstellung ist das Band 4 in einem fast vollständig abgewickelten Zustand dargestellt. Durch eine entsprechende Drehung des Rollenkörpers 6 kann erreicht werden, dass sich das steife Band 4 in mehreren Lagen auf den Rollenkörper 6 aufwickelt oder weiter abwickelt, je nach der Drehrichtung 12 des Rollenkörpers 6. Bei einem Aufwickeln des Bandes 4 in mehreren Lagen kommt jeweils die Auflagefläche 20 einer „oberen Lage" des Bandes 4 auf einer der Auflagefläche 20 abgewandten Bandfläche 23 einer „unteren Lage" zu liegen. Oben und unten ist hier in Bezug auf eine der Rotationsachse 10 zugewandte Blickrichtung zu verstehen.
  • Durch die magnetische Anziehungskraft werden die auf den Rollenkörper 6 aufgewickelten Lagen des Bandes 4 kraftschlüssig an diesem gehalten. Dadurch ist es möglich, eine Drehbewegung des Rollenkörpers 6 in eine Linearbewegung eines freien, d. h. nicht an dem Rollenkörper 6 befestigten Endes 24 des steifen Bandes 4 umzusetzen. Das bedeutet insbesondere, dass bei einem Abwickeln des Bandes 4 das freie Ende 24 in Längsrichtung 5 von dem Rollenkörper 6 wegbewegt wird. Da das Band 4 durch die magnetische Anziehungskraft des Rollenkörpers 6 im Wesentlichen über den gesamten Bereich, mit dem es an dem Rollenkörper 6 anliegt, an diesem kraftschlüssig gehalten ist, steht für die Kraftübertragung eine sehr große Fläche zur Verfügung. Dadurch wird eine äußerst effektive Kraftübertragung ermöglicht, was insbesondere eine hochgenaue und schlupffreie Umsetzung der Drehbewegung des Rollenkörpers 6 in eine Linearbewegung des Bandes 4 gewährleistet. Diese Eigenschaft kann beispielsweise beim Einsatz des Antriebsmoduls 2 in einem Miniatur-Positioniersystem genutzt werden, bei dem unter Aufwendung kleiner Stellkräfte, kleine Massen hochgenau positioniert werden sollen.
  • In 2 ist ein Querschnitt des in 1 gezeigten Antriebsmoduls 2 dargestellt. In dem Querschnitt wird ersichtlich, dass der sichtbare Abschnitt des Bandes 4 an dem Rollenkörper 6 über seine gesamte Auflagefläche 20 flach an der Anlagefläche 18 des Rollenkörpers 6 anliegt. Dadurch ermöglicht das Antriebsmodul 2 insbesondere eine schlupffreie und definierte Umsetzung der Drehbewegung des Rollenkörpers 6 in eine Linearbewegung des Bandes 4.
  • Die Querschnittsdarstellung der 3 zeigt das Antriebsmodul 2 in einer zweiten Ausführungsform. Im Unterschied zu der in 1 und 2 gezeigten ersten Ausführungsform ist hier das Band 4 und nicht der Rollenkörper 6 aus einem ferromagnetischen Material gefertigt. Um eine magnetische Anziehungskraft zwischen dem ferromagnetischen Band 4 und dem Rollenkörper 6 zu erreichen, ist in den Rollenkörper 6 im Bereich der Welle 8 eine Anzahl von Magneten 26 eingebracht. Die Magneten 26 sind hier als Permanentmagneten ausgeführt. Ebenso wie in 1 und 2 beschrieben, weist das steife Band 4 keine Wölbung auf, ist also flach ausgeführt und schmiegt sich über seine komplette Auflagefläche 20 an den Rollenkörper 6.
  • 4 zeigt das Antriebsmodul 2 in einer dritten Ausführungsform. Die magnetische Wirkung des Rollenkörpers 6 wird dadurch erreicht, dass eine Anzahl von Magneten 26 in den Rollenkörper 6 eingebracht ist. Im Gegensatz zu der in 3 beschriebenen Ausführungsvariante sind die Magneten 26 hier nicht als Permanentmagneten, sondern als Elektromagneten 28 gegeben. Die Elektromagneten 28 sind im Bereich der Anlagefläche 18 angeordnet und sind dafür insbesondere in Vertiefungen 30 des Rollenkörpers 6 eingesetzt. Durch die Verwendung der Elektromagneten 28 ist es möglich, durch ein einfaches Ausschalten eines oder mehrerer der gegebenen Elektromagneten 28, die Stärke des von dem Rollenkörper 6 erzeugten Magnetfeldes zu ändern, beispielsweise für eine gezielte Beeinflussung des Wickelvorgangs. Das Band 4 ist aus einem ferromagnetischen Material gefertigt, hier aus einem Eisenblech.
  • Der in 4 dargestellte Rollenkörper 6 umfasst keine seitlichen Führungsscheiben 14. Durch die magnetischen Anziehungskräfte zwischen dem Band 4 und dem Rollenkörper 6 sind die Führungsscheiben 14 zum Halten und Führen des Bandes 4 während eines Wickelvorgangs nicht notwendig. Allenfalls können Führungsscheiben 14 vorgesehen sein, um das Einlaufen des Bandes 4 bei einem Aufwickelvorgang zu begünstigen.
  • Aus 5 wird ein Querschnitt einer vierten Ausführungsform des Antriebsmoduls 2 ersichtlich. Das Band 4 ist hier nicht „flach" ausgeführt, sondern besitzt eine um seine Längsachse 36 gekrümmte Querwölbung 38. Ein derartiges Band 4 wird auch als Spreizband oder als bombiertes Band bezeichnet. Aufgrund seiner Querwölbung 38 zeigt ein derartiges Band 4 im Allgemeinen eine beachtliche Druck- und Biegesteifigkeit, und ist häufig auch sehr schubsteif. Das Band 4 ist aus einem ferromagnetischen Material gefertigt und der Rollenkörper 6 ist im Wesentlichen vollständig aus einem magnetischen Material gefertigt, so dass zwischen dem Band 4 und dem Rollenkörper 6 eine magnetische Anziehung wirkt.
  • Die Anlagefläche 18 des Rollenkörpers 6 weist eine der Querwölbung 38 des Bandes 4 angepasste Außenkontur 40 auf. Dadurch wird vermieden, dass bei einem Aufwickeln des Bandes 4 auf den Rollenkörper 6 die Querwölbung 38 flach gedrückt wird, was meist mit einer erheblichen Biegebeanspruchung des Bandes 4 einhergeht. Damit kann ein frühzeitiger Verschleiß des Bandes 4 vermieden werden.
  • Der Rollenkörper 6 umfasst hier auch keine seitlichen Führungsscheiben 14, da das bombierte Band 4 allein durch die Wirkung der magnetischen Anziehungskraft schlupffrei auf dem Rollenkörper 6 gehalten wird.
  • 2
    Antriebsmodul
    4
    Band
    5
    Längsrichtung
    6
    Rollenkörper
    8
    Welle
    10
    Rotationsachse
    12
    Drehrichtung
    14
    Führungsscheibe
    16
    Bandende
    18
    Anlagefläche
    20
    Auflagefläche
    21
    magnetische Materialschicht
    22
    Folie
    23
    Bandfläche
    24
    freies Ende
    26
    Magnet
    28
    Elektromagnet
    30
    Vertiefung
    36
    Längsachse
    38
    Querwölbung
    40
    Außenkontur
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0319921 B1 [0002, 0005]

Claims (11)

  1. Antriebsmodul (2), mit einem sich in eine Längsrichtung (5) erstreckenden steifen Band (4) und mit einem um eine Rotationsachse (10) drehbaren Rollenkörper (6), wobei der Rollenkörper (6) eine Anlagefläche (18) aufweist, an der zumindest ein Abschnitt des Bandes (4) mit einer dem Rollenkörper (6) zugewandten Auflagefläche (20) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (4) durch Magnetmittel (21, 22, 26, 28) an dem Rollenkörpers (6) gehalten ist.
  2. Antriebsmodul (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Elemente Rollenkörper (6) oder Band (4) ferromagnetisch ist, und dass das andere der beiden Elemente die Magnetmittel (21, 22, 26, 28) aufweist.
  3. Antriebsmodul (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenkörper (6) zumindest im Bereich seiner Anlagefläche (18) magnetisiert ist.
  4. Antriebsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenkörper (6) einen auf das Band (4) wirkenden Magnetkörper (26) umfasst.
  5. Antriebsmodul (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkörper (26) als ein Elektromagnet (28) gegeben ist.
  6. Antriebsmodul (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Band (4) eine magnetische Materialschicht (21) aufgebracht ist.
  7. Antriebsmodul (2) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Materialschicht (21) auf die Auflagefläche (20) des Bandes (4) aufgebracht ist.
  8. Antriebsmodul (2) nach einem Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Materialschicht (21) eine magnetische Folie (22) ist.
  9. Antriebsmodul (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (4) senkrecht zur Längsrichtung (5) eine Querwölbung (38) besitzt.
  10. Antriebsmodul (2) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche (18) des Rollenkörpers (6) eine der Querwölbung (38) des Bandes (4) angepasste Außenkontur (40) aufweist.
  11. Antriebsmodul (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenkörper (4) zwei seitliche, quer zur Längsrichtung (5) voneinander beabstandete Führungsscheiben (14) umfasst.
DE102007060060A 2007-12-13 2007-12-13 Antriebsmodul Withdrawn DE102007060060A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9714140B1 (en) 2016-05-23 2017-07-25 James D. Gray Belt configured to include rigid portions

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0319921B1 (de) 1987-12-07 1996-06-05 Hans Armin Dr. Schmid Vorrichtung zum Führen eines bombierten Bandes

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