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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein System bestehend aus einer Vorrichtung
zur Übertragung
eines Filmes auf ein Substrat und einem wieder verwendbaren Griffelement
gemäß Oberbegriff
von Anspruch 1.
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Dabei
zum Einsatz kommende Vorrichtungen werden bevorzugt im Bürobereich,
etwa zum Übertragen
eines Klebe-, Korrektur- oder Markierungsfilmes von einem Trägerband
auf zum Beispiel eine Papierfläche
mittels eines so genannten Handrollgerätes eingesetzt. Eine derartige
Vorrichtung weist üblicherweise
eine Vorrats- und eine Aufwickelspule für das Trägerband auf, wobei das Trägerband zum
Andrücken
seiner Filmseite ausgehend von der Vorratsspule über ein Auftragselement und
wieder zurück
zur Aufwickelspule geführt
wird. Vielfach werden derartige Vorrichtungen als Nachfülleinheit
für ein
Griffelement bereitgestellt, wodurch Ressourcen geschont werden
können.
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Eine
System der eingangs genannten Art zum Auftragen eines Klebe- oder
Korrekturfilmes auf ein Substrat ist beispielsweise aus der
DE 196 11 440 B1 bekannt.
Der hier offenbarte Spender beinhaltet ein Tragelement mit einer
Vorratsspule und einer Aufnahmespule für das Korrekturband, sowie
einem Umlenkübertragungskopf,
um den das Korrekturband herumgeführt wird. Das Tragelement kann
in ein Gehäuse
eingeschoben werden, wobei der Umlenkübertragungskopf aus dem Gehäuse herausragt. Durch
diese Auswechselbarkeit des Tragelementes kann im Falle eines Verbrauchs
des Korrekturbandes das Tragelement entnommen und ausgetauscht werden,
wobei das Gehäuse
beibehalten werden kann. Problematisch bei dieser Lösung ist
der Aufbau des Tragelementes, welches keinerlei Schutz für die beweglichen
Teile und das aufgerollte Korrekturband bietet, bevor das Tragelement
in das Gehäuse
eingeschoben wird. Meist werden derartige Nachfülleinheiten in großer Stückzahl gekauft,
wobei jedoch nur eines eingesetzt wird und die restlichen Einheiten
sicher verwahrt werden müssen,
bis sie zum Einsatz kommen. Bei einer Lagerung derartiger Tragelemente
mit freiliegenden Bauteilen kann es durch Staub, Schmutz oder sonstigen
Beschädigungen
zu einem Defekt oder Verschmutzung eines Bauteils oder des Korrekturfilmes
kommen. Eine sichere und zuverlässige
Arbeit mit einem derartigen Tragelement ist in vielen Fällen nur
mit starken Einschränkungen
aufzunehmen, möglicherweise
jedoch aufgrund eines Defektes ausgeschlossen. Ein weiterer Nachteil
ist die Verbindungsmöglichkeit
des Tragelementes und des Gehäuses.
Das Tragelement wird rückwärtig mit
dem Umlenkübertragungskopf
voran in das Gehäuse
geschoben. Hier kann einerseits der Umlenkübertragungskopf in Mitleidenschaft
gezogen werden. Andererseits kann sich die Verbindung zwischen beiden Bauteilen
während
der Arbeit mit dem Gerät
durch die Krafteinwirkung durch den Anwender lösen, so dass ein weiterer Filmauftrag
unmöglich
wird.
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Ein
weiteres System mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art
zum Aufbringen eines Korrekturbandes auf ein Substrat und einem
Gehäuse
ist aus der
JP 2005
096 402 A bekannt. Hier wird ein Schreibinstrument mit
einem Gehäuse
offenbart, wobei an der rückwärtigen Seite
des Gehäuses
eine Korrekturrollereinheit eingeschoben werden kann. Auch hier
sind wesentliche Bauteile der Korrekturrollereinheit, wie beispielsweise
Vorrats- und Aufwickelspule für
den Korrekturfilm vor äußeren Einflüssen ungeschützt, so
dass eine Verschmutzung und/oder Zerstörung der Einheit oder des Korrekturbandes nicht
ausgeschlossen werden kann.
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Angesichts
dessen besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Gestaltung
eines gattungsgemäßen Systems
bestehend aus Gehäuse und
Vorrichtung zum Übertragen
eines Filmes auf ein Substrat, wobei ein zuverlässigen Schutz der Bauelemente
gegenüber äußeren Einflüssen gewährleistet
wird und vielseitige Einsatzmöglichkeiten
geboten werden.
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Gelöst wird
diese Aufgabe durch ein System gemäß Anspruch 1. Es ist bestehend
aus einem Griffelement und einer Vorrichtung zum Übertragen
eines Filmes auf ein Substrat mit einem Filmvorrat, einem Gehäuse und
mit einem Abgabeende zum Aufbringen des Filmes auf das Substrat,
wobei das Gehäuse im
Wesentlichen geschlossen ist, um den Filmvorrat vor äußeren Einflüssen zu
schützen
und wobei an dem Gehäuse
Verbindungsmittel für
eine Montage an dem Griffelement vorgesehen sind. Das geschlossene
Gehäuse
hat den Vorteil, dass die Bauelemente der Vorrichtung, insbesondere
der Film und der Filmvorrat, vor Verschmutzung und Zerstörung bewahrt werden.
Derartige Vorrichtungen, die als Nachfülleinheit zur Kopplung an ein
Griffelement zur Bereitstellung des Systems vorgesehen werden können, werden
im Bürobereich
vielfach in großer
Anzahl eingekauft. Selbst im Privatbereich werden derartige Vorrichtungen
oft in Mehrfachverpackung angeboten. Der Anwender benötigt jedoch
meist nur eine Vorrichtung, die übrigen
verbleiben an einem Lagerplatz, bis der Anwender die genutzte Vorrichtung
verbraucht hat und der Filmvorrat erschöpft ist. Erst allmählich wird
der Vorrat an Vorrichtungen abgebaut. Problematisch hierbei ist
das sensible Innenleben einer solchen Vorrichtung. Oft sind viele
bewegliche Bauteile, wie beispielsweise eine Vorratsspule für ein mit
dem Film behaftetes Trägerband
sowie eine Aufwickelspule für
das von Film befreite Trägerband
nach dem Auftrag auf das Substrat vorgesehen. Die beiden Spulen
stehen dabei über
eine Übertragungsmimik
in Verbindung. Durch Verschmutzung oder Krafteinwirkung von Außen am Lagerort
können
diese Bauteile schnell irreparabel beschädigt werden, so dass eine Arbeitsaufnahme
mit einem solchen Gerät
unmöglich wird.
Dies ist insbesondere bei den aus dem Stand der Technik bekannten
Vorrichtungen infolge der offenen Bauweise der Fall. Durch ein geschlossenes Gehäuse werden
nicht nur die beweglichen Bauteile geschützt, sondern auch der Film
vor Verschmutzung bewahrt.
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Das
Gehäuse
der Vorrichtung ist vorzugsweise bis auf eine Öffnung am Abgabeende vollständig geschlossen.
Durch die Öffnung
kann der im Filmvorrat befindliche Film auf das Substrat abgegeben
werden. Hierfür
ist am Abgabeende vorzugsweise ein Auftragselement vorgesehen, welches
zur Übertragung
des Filmes auf dem Substart vorgesehen ist. Ein derartiges Auftragselement
kann federnd oder schwingend gelagert sein. Ferner sind auch Rollen
zum Umlenken des Trägerbandes
und Übertragen
des Filmes von einem Trägerband
auf das Substrat denkbar. Als Filme können insbesondere Klebstofffilme,
Korrekturfilme oder auch Markierfilme zum Hervorheben von Textpassagen
denkbar sein. Selbstverständlich
ist auch die Abgabe eines Klebstofffilmes und ein Schneidwerkzeug
zum Trennen des Klebstofffilmes am Abgabeende denkbar.
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Ein
weiterer Vorteil des im Wesentlichen geschlossenen Gehäuses in
Kombination mit Verbindungsmitteln ist die vielseitige Einsatzmöglichkeit
der Vorrichtung. Zum einen kann die Vorrichtung selbst zum Auftrag
eines Filmes auf ein Substrat genutzt werden. Zum anderen kann die
Vorrichtung mit weiteren Bauteilen, beispielsweise einem Griffelement zur
besseren Führbarkeit über die
Verbindungsmittel verbunden werden. Erst die geschlossene Gehäuseform
ermöglicht
diese vielseitige Einsatzmöglichkeit. Wohingegen
im Stand der Technik bekannte Nachfülleinheiten ohne das entsprechende
Gehäuse
nicht zu nutzen sind, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung sowohl mit,
als auch ohne Gehäuse
eingesetzt werden. Sollte demnach bei der Arbeit mit einer Gesamtbaugruppe,
bestehend aus Vorrichtung und Griffelement, das Griffelement zerstört werden,
so kann der Anwender die Arbeit dennoch nur mit der Vorrichtung fortsetzen.
Dies ist bei den im Stand der Technik bekannten Lösungen nicht
vorgesehen. Es sind somit eine Einwegnutzung über die ausschließliche Nutzung
der Vorrichtung möglich,
als auch eine Mehrwegnutzung der Gesamtbaugruppe bei dem ein zum Einsatz
kommendes Griffelement über
einen langen Zeitraum durch Austausch der verbrauchten Vorrichtung
genutzt werden kann.
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Zudem
hat das im Wesentlichen geschlossene Gehäuse einen weiteren Vorteil
in Bezug auf die Festigkeit der Vorrichtung. Im Falle eines Einsatzes der
Vorrichtung in Kombination mit einem Griffelement können dafür vorgesehene
Verbindungsmittel bei der Arbeit aber auch bereits bei der Lagerung schnell
zerstört
werden. Ein geschlossenes Gehäuse erhöht die Festigkeit
und Steifigkeit der Vorrichtung. Durch die Bereitstellung von Verbindungsmittel
für die
Montage mit einem Griffelement kann eine Gesamtbaugruppe bereitgestellt
werden, welches ressourcenschonend ist. Lediglich die Vorrichtung
zum Übertragen
eines Filmes auf ein Substrat muss im Falle eines Verbrauchs des
Filmvorrats ausgetauscht, das mögliche
Griffelement kann weiterverwendet werden. Als Verbindungsmittel
kommen jegliche dem Fachmann bekannte Verbindungsmittel zum Einsatz.
Vorzugsweise sind diese Verbindungsmittel lösbar, sodass eine Trennung
einer verbrauchten Vorrichtung von einem Griffelement zum Auswechseln
der Vorrichtung jederzeit möglich
ist. Ferner müssen
die Verbindungsmittel verschiedene Kräfte aufnehmen können. Zum
einen eine Druckbelastung durch den Anwender bei dem Auftrag des
Filmes auf das Substrat. Der Anwender drückt in diesem Fall die Vorrichtung,
vorzugsweise mit dem Griffelement, mit dem Abgabeende voran auf
das Substrat. Zum Auftrag des Filmes auf das Substrat wird die Vorrichtung
vorzugsweise in die dem Abgabeende entgegengesetzte Seite parallel
zum Substratverlauf gezogen. Hier treten Zugkräfte auf, die ebenfalls von den
Verbindungsmitteln aufgenommen werden müssen. Da die Kräfte je nach
Anwendung und Haltung der Vorrichtung in unterschiedliche Richtungen
wirken und sich demzufolge in unterschiedliche Kraftvektoren aufteilen,
kommen vorzugsweise Verbindungsmittel zum Einsatz, die sowohl positive,
als auch negative Kräfte
in alle Dimensionen aufnehmen können.
Vorzugsweise sind Verbindungsmittel vorgesehen, wobei der eine Teil
an der Vorrichtung und der korrespondierende Gegenpart an dem Griffelement vorgesehen
ist. Denkbar ist hier auch eine schienenartige Führung, die dem Anwender das
Zusammenfügen
beider Bauteile erleichtert, indem beispielsweise das eine Bauteil
eine längliche
Vertiefung aufweist, in die ein hervorstehendes Teil des anderen Bauteils
eingeschoben wird. Auf diese Weise kann eine sichere Führung bei
der Montage gewährleistet werden.
Zusätzlich
kann eine derartige schienenartige Führung Kräfte aufnehmen.
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Ein
weiterer Vorteil zur Verbindung der Vorrichtung zum Übertragen
eines Films auf ein Substrat ist die Ausrüstung mindestens einer Seitenfläche des Gehäuses der
Vorrichtung mit einem Führungsbereich
zum Verbinden mit einem Griffelement, sowie die Anordnung mindestens
eines Fixierelementes am Gehäuse
zur Befestigung der Vorrichtung am Griffelement. Die Seitenflächen sind
dabei diejenigen Flächen,
welche bei der Arbeit mit der Vorrichtung im Wesentlichen rechtwinklig
zur Substratebene verlaufen. Dabei kann der Führungsbereich an den Seitenflächen derart
ausgestaltet sein, dass dieser in einen entsprechenden Gegenpart
am Griffelement eingreift. Dem Anwender wird somit eine Gesamtbaugruppe
bereitgestellt, wobei das Zusammenfügen der Bauteile nur auf eine
Weise über
das Zusammenwirken des Führungsbereiches
der Vorrichtung mit dem korrespondierenden Gegenpart am Griffelement möglich ist.
Eine Fehlbedienung und mögliche
Zerstörung
der Gesamtbaugruppe bei der Montage kann somit ausgeschlossen werden.
Zudem werden Fixierelemente vorgesehen, welche die Verbindung zwischen
Vorrichtung und Griffelement fixieren. Vorzugsweise ist der Führungsbereich
derart ausgestaltet, dass dieser eine Kraftübertragung zwischen Vorrichtung
und Griffelement ermöglicht.
Das Fixierelement kann lediglich dem Erhalt der Verbindung zwischen
beiden Bauteilen dienen. Ist beispielsweise der Führungsbereich
derart ausgestaltet, dass die Vorrichtung mit diesem in einen entsprechenden
Gegenpart am Griffelement eingeschoben wird, kann das Fixierelement
beispielsweise ausschließlich
zur Verhinderung der Lösung
dieser Verbindung, d. h. das Herausrutschen der Vorrichtung mit
dem Führungsbereich
aus dem Gegenpart des Griffelementes vorgesehen werden.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Fixierelement
als ein von einer Außenfläche des
Gehäuses
hervorstehender Vorsprung ausgebildet. Dieser Vorsprung greift im
Falle der Verbindung der Vorrichtung mit einem Griffelement in einer
entsprechende Mulde oder einen Hinterschnitt des Griffelementes.
In einigen Fällen
kann es beim Lösen
der Verbindung zwischen dem Griffelement und der Vorrichtung zu
einem Materialabtrag an den Fixierelementen kommen. Bei der Verwendung
der oben genannten Gesamtbaugruppe aus Griffelement und Vorrichtung
handelt es sich bei der Vorrichtung um das im Falle des Aufbrauchs
des Filmvorrats auszutauschende Bauteil. Daher hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, das einen Vorsprung aufweisende Fixierelement an der Vorrichtung
auszubilden. Nun erfolgt ein Materialabtrag bzw. eine Abnutzung
bevorzugt an dem Vorsprung, wobei der korrespondierende Gegenpart
im Griffelement geschont wird. Über die
Ausrüstung
der Vorrichtung mit einem Vorsprung als Fixierelement kann somit
ein Griffelement geschont werden, um aus Gründen der Nachhaltigkeit möglichst
lange von einem etwaigen Griffelement Gebrauch machen zu können.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung ist am Gehäuse der Vorrichtung an der
einen Seite das Abgabeende vorgesehen, wobei sich der Führungsbereich
in Richtung der gegenüberliegenden
Seite erstreckt. In dieser Bauform kann eine besonders einfach zu
montierende Gesamtbaugruppe bereitgestellt werden. Der Anwender
schiebt die Vorrichtung vorzugsweise mit dem dem Abgabeende entgegen gesetzten
Ende derart in Richtung Griffelement, dass am Griffelement vorgesehene
Verbindungsmittel in den Führungsbereich
eingreifen. Ein wesentlicher Vorteil ist dabei die dem Abgabeende
entgegen gesetzte Montagerichtung. Diese wird besonders bei der
Arbeit mit einer solchen Gesamtbaugruppe deutlich. Bei dem Auftrag
eines Filmes auf ein Substrat drückt
der Anwender die Gesamtbaugruppe, also die Vorrichtung selbst oder
das Griffteil am Abgabeende der Vorrichtung auf das Substrat. Durch
die oben beschriebene Montagerichtung der Bauteile wird dabei die
Vorrichtung in Richtung Griffelement gedrückt. Ein versehentliches Lösen der
Verbindung zwischen Vorrichtung und Griffelement während des
Filmaufrags ist somit ausgeschlossen, da die Krafteinwirkung durch
den Anwender immer in Montagerichtung wirkt.
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Ein
weiterer Vorteil ist der Einsatz eines Führungsbereiches in Ausgestaltung
eines Führungskanals
in mindestens einer Seitenfläche
des Gehäuses der
Vorrichtung. Für
die Bereitstellung einer Gesamtbaugruppe bestehend aus einer Kombination
einer Vorrichtung zum Übertragen
eines Films auf ein Substrat und eines Griffelementes ist dabei
vorzugsweise am Griffelement ein vorstehendes Verbindungselement
vorgesehen, welches den korrespondierenden Gegenpart für den kanalartigen
Führungsbereich
der Vorrichtung bereitstellt. Ein Vorteil der kanalartigen Bauform
des Führungsbereichs
ist das Fehlen von aus der Seitenflächenebene der Vorrichtung hervorstehenden
Elementen des Führungsbereichs.
Bei der Verwendung der Vorrichtung ohne Griffelement sind keine
störenden
und die Arbeit mit der Vorrichtung behindernden Führungsbereichelemente
vorhanden. Dem Anwender kann eine Vorrichtung bereitgestellt werden,
welche sowohl mit einem Griffelement in Verbindung gebracht werden
kann, jedoch auch ohne weiteres ohne das Griffelement eingesetzt werden
kann.
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Ein
weiterer Vorteil bei dem Einsatz eines Führungskanals als Führungsbereich
ist die Ausstattung des Führungskanals
mit im Wesentlichen geraden Begrenzungswänden. Diese geraden Wände haben
insbesondere den Vorteil, dass die Verbindung mit einem ein korrespondierendes
hervorstehendes Verbindungsmittel zum Führungskanal aufweisendes Griffelement
einfach durchgeführt
werden kann. Durch einfaches Zusammenschieben der Vorrichtung und des
Griffelementes derart, dass das hervorstehende Verbindungsmittel
des Griffelementes in den Führungskanal
der Vorrichtung eingreift, kann eine Verbindung hergestellt werden.
Dabei wird mittels der geraden Begrenzungswände des Führungskanals vermieden, dass
sich die Verbindungsmittel beider Bauteile während des Zusammenschiebens verkanten.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung bei dem Einsatz eines Führungsbereiches
ist dieser an einer Vorrichtung zum Auftragen eines Filmes auf ein
Substrat vorgesehen, wobei im Gehäuse der Vorrichtung als Filmvorrat
eine drehbare Vorratsspule vorgesehen ist, von der ein mit dem Film
beschichtetes Trägerband
abgewickelt wird und eine drehbare Aufwickelspule, auf die das Trägerband
aufgewickelt wird und deren Drehbewegung an die Drehbewegung der Vorratsspule
gekoppelt ist, wobei sich der Führungsbereich
mindestens über
eine Drehachse der beiden Spulen erstreckt. Diese Anordnung des
Führungsbereiches
an mindestens einer Seitenfläche
des Gehäuses
der Vorrichtung erzeugt insbesondere Vorteile im Hinblick auf die
Festigkeit und Steifigkeit der Vorrichtung. Vorzugsweise ist dabei
der Führungsbereich
kanalartig ausgebildet oder steht aus der Seitenflächenebene
des Gehäuses
hervor. Dabei kann sich im Bereich des Führungsbereiches der Einsatz von
größeren Materialstärken als
sinnvoll erachten, um im Falle einer Verbindung mit einem Griffelement eine
sichere und feste Verbindung herzustellen. Durch die Erstreckung
des Führungsbereiches
mindestens über
eine Drehachse der beiden Spulen wird somit auch die Lagerung der
Drehachse am Gehäuse
durch den festeren und steiferen Führungsbereich verstärkt und
vor äußeren Einflüssen oder
Zerstörung
bewahrt. Ein anderes Beispiel zur Bereitstellung der größeren Festigkeit
im Bereich des Führungsbereiches
ist beispielsweise der Einsatz von Begrenzungswänden für einen Führungskanal. Mittels dieser
vorzugsweise von den Seitenflächenebenen
abgewinkelt angeordneten Begrenzungswände wird insbesondere die Biegesteifigkeit
der gesamten Vorrichtung erhöht. Über die
Anordnung des Führungsbereiches über mindestens
eine Drehachse einer Spule kann somit auch die Lagerung dieser empfindlichen
beweglichen Bauteile im Innern des Gehäuses der Vorrichtung verstärkt und
somit geschützt
werden.
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Ein
weiterer Vorteil ist der Einsatz eines Führungskanals als Führungsbereich,
wobei der Führungskanal
in Richtung Abgabeende der Vorrichtung einen axialen Anschlag besitzt
und gegenüberliegend
offen gestaltet ist. Diese besondere Bauform hat sich bei der Verwendung
einer Gesamtbaugruppe aus Vorrichtung und Griffelement als besonders vorteilhaft
erwiesen. Die Vorrichtung wird mit dem dem Abgabeende entgegen gesetzten
Ende am offenen gestalteten Bereich des Führungskanals in Richtung Griffelement
geschoben. Das Zusammenfügen erfolgt
bis zur Erreichung des axialen Anschlags im Führungskanal. Dem Anwender wird
dabei eine besonders leicht zu verstehende und einfach auszuführende Verbindungsmöglichkeit
bereitgestellt. Zudem hat dieses rückwärtige, entgegengesetzt zum
Abgabeende Zusammenfügen
einen weiteren wesentlichen Vorteil. Bei der Verwendung der Gesamtbaugruppe übt der Anwender
Kraft auf das Abgabeende aus. Im Falle einer Ausübung der Kraft über das
Griffelement auf die Vorrichtung drückt der Anwender das Griffelement
in Richtung der Montagerichtung auf die Vorrichtung. Ein versehentliches
Lösen der
Verbindung zwischen den beiden Bauteilen während der Arbeit mit der Gesamtbaugruppe
ist somit ausgeschlossen.
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Ein
weiterer Vorteil ist die Ausrüstung
des Gehäuses
der Vorrichtung mit einem Angriffbereich für den Anwender. Hier wird dem
Anwender eine gute Angriffmöglichkeit
für eine
sichere Führung
der Vorrichtung bei der Anwendung bereitgestellt. Vorzugsweise weist
dieser Angriffbereich rutschhemmende Mittel auf. Diese können unter
anderem Gummi- oder Silikoneinsätze
sowie vorstehende Rippen oder Vertiefungen in der Oberfläche des
Gehäuses
sein. Selbstverständlich
sind auch andere dem Fachmann bekannte Mittel denkbar. Besonders
vorteilhaft ist der Einsatz eines dergleichen Angriffbereichs beider
Verwendung der Vorrichtung welches über besagte Verbindungsmittel
mit einem Griffelement verbunden ist. Mit dem Angriffbereich, welcher
vorzugsweise nicht von dem Griffelement abgedeckt wird, wird dem
Anwender eine bevorzugte Angrifffläche bereitgestellt, um eine
sichere Führung
der Gesamtbaugruppe zu gewährleisten.
Wäre dieser
Angriffbereich nicht an der Vorrichtung vorgesehen würde der
Anwender die Gesamtbaugruppe beispielsweise am Griffelement führen. Dabei
können
durch die Krafteinwirkung auf die Vorrichtung über das Griffelement höhere Biegekräfte auf
die Gesamtbaugruppe auftreten. Die Verbindungsmittel zwischen Griffelement
und Vorrichtung können
in Mitleidenschaft gezogen werden und möglicherweise versagen, was
zu einem Verlust der Gesamtbaugruppe führen könnte. Durch die Bereitstellung
der Angrifffläche
an der Vorrichtung wird dem Anwender eine Anleitung zur sicheren
Führung bereitgestellt
wobei durch die möglicherweise
zum Einsatz kommenden rutschhemmenden Mittel die Arbeit weiter unterstützt wird.
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Weitere
sinnvolle Details der Erfindung ergeben sich auch aus den in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen,
die im Folgenden näher
erläutert
werden.
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Es
zeigen
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1 eine
perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Übertragen
eines Films auf ein Substrat;
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2 eine
geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung aus 1;
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3 eine
perspektivische Ansicht der Vorrichtung aus 1 mit einem
ersten Griffelement;
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4 eine
geschnittene Seitenansicht des ersten Griffelements aus 3;
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5 eine
perspektivische Explosionsdarstellung der Vorrichtung und des ersten
Griffelements aus 3;
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6 eine
perspektivische Ansicht der Vorrichtung aus 1 und eines
zweiten Griffelements;
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7 eine
geschnittene Seitenansicht des zweiten Griffelements aus 6;
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8 eine
geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung und des zweiten Griffelement
aus 6;
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9 eine
perspektivische Seitenansicht einer Vorrichtung aus 1 und
eines dritten Griffelements;
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10 eine
perspektivische Explosionsdarstellung der Vorrichtung und des dritten
Griffelements aus 9;
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11 eine
geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung mit einem dritten Griffelement
aus 9.
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Eine
in den Figuren dargestellte Vorrichtung 1 wird für die Übertragung
eines Films 14 von einem Trägerband 15 auf ein
Substrat eingesetzt. Dabei wird der von dem Trägerband 15 abgelöste Film 14 beispielsweise
auf ein Blatt Papier übertragen,
um die darauf befindlichen Schriftzeichen, beispielsweise mit einem
Korrekturfilm, abzudecken. Anstelle eines Korrekturfilms ist ebenfalls
ein Auftrag eines Klebstofffilms oder eines leuchtenden Farbstreifen auf
das Substrat möglich,
um dieses zum Verkleben mit Klebstoff zu versehen oder darauf befindliche Textstellen
farblich zu markieren bzw. hervorzuheben. Selbstverständlich ist
neben dem Filmauftrag auch ein Pigmentauftrag oder der Auftrag eines
Pigmentverbundes möglich.
Darunter ist ebenfalls ein partieller Auftrag von beispielsweise
Klebstoff zu verstehen. In diesem Fall ist das Trägerband
nicht flächig
mit einem Klebstofffilm versehen, sondern nur partielle Abschnitte
beliebiger Größe und Form.
Auf diese Weise kann beispielsweise Klebstoff eingespart werden.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Übertragen
eines Films 14 auf ein Substrat ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als Korrekturroller realisiert. Die in 1 gezeigte
Vorrichtung 1 weist zunächst
ein Gehäuse 2 auf.
Das Gehäuse 2 ist
im Wesentlichen geschlossen und schützt den innen liegenden Filmvorrat
vor äußeren Einflüssen. Die
Vorrichtung 1 weist ein Abgabeende 3 auf. Am Abgabeende 3 ist
ein Auftragselement 9 vorgesehen, mit welchem der Film
von dem Trägerband 15 übertragen
werden kann. Um ein Abrutschen des Trägerbands 15 von dem
Auftragselement 9 zu verhindern, sind Bandführungswangen 10 vorgesehen.
Ferner weist das Gehäuse 2 einen
Angriffbereich 8 auf, welcher mit rutschhemmenden Hilfsmitteln
ausgestattet ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind am Angriffbereich 8 quer
zur Bewegungsrichtung der Vorrichtung 1 beim Filmauftrag
verlaufende Vorsprünge am
Gehäuse 2 vorgesehen.
Diese Vorsprünge
verhindern ein Abrutschen des Anwenders an der Oberfläche des
Gehäuses 2 und
gewährleisten
einen sicheren Filmauftrag auf das Substrat. Die Vorrichtung 1 ist
ohne weitere Hilfsmittel zu verwenden. Um die Arbeit mit der Vorrichtung 1 angenehmer
und ergonomischer zu gestalten, kann die Vorrichtung 1 mit
einem Griffelement verbunden werden. Hierfür weist die Vorrichtung 1 verschiedene
Verbindungsmittel auf. An mindestens einer Seitenfläche des
Gehäuses 2 ist
ein Führungsbereich 4 vorgesehen,
der kanalartig in das Gehäuse 2 hineinragt.
Der Führungsbereich 4 erstreckt
sich in Richtung der gegenüberliegenden
Seite des Abgabeendes 3. In Richtung Abgabeende 3 ist
der Führungsbereich 4 durch
einen axialen Anschlag 5 begrenzt und ist gegenüberliegend offen
gestaltet. Der Führungsbereich 4 dient
der Verbindung der Vorrichtung 1 mit einem nicht gezeigten Griffelement.
Der Führungsbereich 4 weist
Begrenzungswände 19 auf.
Die Begrenzungswände
haben über
die Erstreckung des Führungsbereiches 4 zwischen
dem axialen Anschlag 5 und der gegenüberliegenden Seite des Abgabeendes 3 einen
geraden Verlauf. Ferner sind an den Seitenflächen des Gehäuses 2 der
Vorrichtung 1 Vertiefungen 18 vorgesehen, welche
im vorliegenden Ausführungsbeispiel rund
ausgeformt sind. Zudem weist die Vorrichtung 1 eine zylindrische Öffnung 17 auf,
die konzentrisch zu der kreisförmigen
Vertiefung 18 angeordnet ist. Auch mittels der Vertiefung 18 und/oder
der zylindrischen Öffnung 17 können Griffelemente
und weitere Hilfsmittel mit der Vorrichtung 1 verbunden
werden. Das Gehäuse 2 der
Vorrichtung 1 weist einen ersten Vorsprung 6 auf,
der ebenfalls mit Zusatzelementen, wie beispielsweise einem Griffelement
zur Verbesserung der Ergonomie verbunden werden kann.
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Die
in 2 gezeigte geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung 1 aus 1 zeigt
das Gehäuse 2 mit
einer Öffnung 16 am
Abgabeende 3, durch die aus dem Inneren des Gehäuses 2 das
Auftragselement 9 herausragt. Die Öffnung 16 ist dabei
die einzige Öffnung
des ansonsten geschlossenen Gehäuses 2.
Auf diese Weise werden die innenliegenden Bauteile durch das Gehäuse 2 vor äußeren Einflüssen geschützt. Im
Gehäuse 2 ist
eine drehbar gelagerte Vorratsspule 12 vorgesehen. Die
Vorratsspule 12 dient der Aufnahme des mit dem Film 14 beschichteten Trägerbands 15.
Zur Aufnahme des Trägerbands 15 nach
der Übertragung
des Films 14 auf das Substrat ist eine drehbar gelagerte
Aufwickelspule 13 vorgesehen. Die Synchronisation beider Spulen 12, 13 ist
mittels einer dem Fachmann bekannten, nicht näher erläuterten Rutschkupplung gelöst. Das
mit dem Film 14 versehene Trägerband 15 wird von
der Vorratsspule 12 durch die Öffnung 16 am Abgabeende 3 des
Gehäuses 2 herausgeführt und
von dem Auftragselement 9 umgelenkt. Die Übertragung
des Films 14 von dem Trägerband 15 auf
das Substrat erfolgt über
das Auftragselement 9 mittels einer Auftragsleiste 11.
Die Führung
des Trägerbands 15 erfolgt
dabei mittels zweier Bandführungswangen
am Auftragselement 9. Nach dem Umlenken wird das nun filmfreie
Trägerband 15 wieder durch
die Öffnung 16 in
das Innere des Gehäuses 2 der
Vorrichtung 1 zurückgeführt und
von der Aufwickelspule 13 aufgenommen. Neben dem Angriffbereich 8 und
dem ersten Vorsprung 6 weist das Gehäuse an der Außenseite
noch einen zweiten Vorsprung 7 auf, der genau wie der Führungsbereich 4 mit
dem axialen Anschlag 5 zur Verbindung der Vorrichtung 1 mit
einem nicht gezeigten Griffelement zum Einsatz kommen kann.
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Eine
solche Kombination von einer Vorrichtung 1 mit einem ersten
Griffelement 100 wird in 3 dargestellt.
Dabei umschließt
das Griffelement 100 das Gehäuse 2 der Vorrichtung 1 teilweise.
Die Vorrichtung 1 ragt mit dem Abgabeende 3 aus
dem Gehäuse 100 derart
heraus, dass ein Filmauftrag problemlos möglich ist und der Angriffbereich 8 frei liegt,
d. h. dem Anwender direkt zugängig
ist. Durch das direkte Einwirken des Anwenders auf den Angriffbereich 8 bei
der Benutzung der Vorrichtung 1 zur Übertragung eines Films auf
ein Substrat, kann der Anwender direkt Kraft auf die Vorrichtung 1 ausüben. Dies
schont nicht nur das Griffelement 100 vor Verbiegung und
Zerstörung,
sondern auch die Verbindung zwischen der Vorrichtung 1 und
dem Griffelement 100. Um einen sicheren Halt der Vorrichtung 1 im
Griffelement 100 zu gewährleisten,
sind Blendbereiche 4 vorgesehen, die an den Seitenflächen des Gehäuses 2 der
Vorrichtung 1 anliegen. Zum Schutz der Vorrichtung 1 im
Griffelement 100 vor äußeren Einflüssen bei
der Lagerung ist eine Kappe 105 vorgesehen, welche auf
das Griffelement aufgesetzt werden kann und die Vorrichtung 1 umschließt.
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Die
geschnittene Seitenansicht des ersten Griffelements 100 in 2 zeigt
die Verbindungsmöglichkeiten
des Griffelements 100 mit einer Vorrichtung zum Übertragen
eines Films auf ein Substrat. Hierfür weist das Griffelement 100 einen
Hohlraum 101 auf, in welchen die Vorrichtung mit der rückwärtigen,
dem Abgabeende entgegen gesetzten Seite eingeschoben wird. Um eine
sichere Führung der
Vorrichtung zu gewährleisten
ist ein Führungsvorsprung 103 vorgesehen,
der sich vom Hohlraum 101 des Griffelements 100 über den
Blendbereich 104 in Richtung Öffnung des Hohlraums 101 erstreckt
und in einem Vorsprungsende 106 endet. Für eine sichere
Fixierung der Vorrichtung im Hohlraum 101 sind Rastvorsprünge 102 vorgesehen,
in die entsprechende Aufnahmen der Vorrichtung eingreifen können, so
dass ein Herausfallen der Vorrichtung verhindert wird.
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5 zeigt
die Zusammenführung
von der Vorrichtung 1 und dem Griffelement 100.
Hierfür
wird die Vorrichtung 1 mit der dem Abgabeende entgegen gesetzten
Seite derart in den Hohlraum 101 des Griffelements 100 geschoben,
dass die Seitenflächen des
Gehäuses 2 der
Vorrichtung von den beiden Blendbereichen 104 des Griffelements 100 umschlossen
werden. Bei der Zusammenführung
der Vorrichtung 1 und des Griffelements 100 wird
der Führungsvorsprung
des Griffelements 100 in den Führungsbereich 4 des
Gehäuses 2 der
Vorrichtung 1 eingeführt.
Das Zusammenfügen
von Vorrichtung 1 und Griffelement 100 wird durch
Erreichen des axialen Anschlags 5 des Führungsbereichs 4 durch
das Vorsprungsende des Führungsvorsprungs
des Griffelements 100 erreicht. Für eine sichere Fixierung der Vorrichtung 1 im
Hohlraum 101 des Griffelements 100 greifen der
erste und der zweite Vorsprung 6, 7 in die Rastvorsprünge des
Griffelements ein. Nach dem Zusammenfügen von Vorrichtung 1 und
Griffelement 100 kann die Kappe 105 auf das Griffelement 100 aufgebracht
werden, so dass die Vorrichtung 1 vor äußeren Einflüssen geschützt ist.
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6 zeigt
den Einsatz einer Vorrichtung 1 in Kombination mit einem
zweiten Griffelement 200. Die Vorrichtung 1 ist
dabei derart vom Griffelement 200 umschlossen, dass nur
das Abgabeende 3 der Vorrichtung 1 sowie der Angriffbereich
frei liegt.
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7 zeigt
eine geschnittene Seitenansicht des zweiten Griffelements aus 6.
Das zweite Griffelement 200 weist einen Aufnahmebereich 201 für eine Vorrichtung
zum Übertragen
eines Films auf ein Substrat auf. Hierfür sind Führungsschienen 204 vorgesehen
sowie ein Anschlag 202 und eine Rastnut 203.
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8 zeigt
eine geschnittene Seitenansicht des zweiten Griffelements 200 aus 7 mit
der Vorrichtung 1. Hierfür wurde die Vorrichtung 1 mit
der dem Abgabeende 3 entgegen gesetzten Ende in den Aufnahmebereich 201 des
zweiten Griffelements 200 geschoben. Dabei greifen die
Führungsschienen 204 in
den Führungsbereich
der Vorrichtung 1 ein und gewährleisten einen spielfreien
und sicheren Halt in der Vorrichtung. Der am Gehäuse der Vorrichtung 1 vorgesehene
zweite Vorsprung 7 greift zusätzlich in die Rastnut 203 des
Griffelements 200 ein. Der erste Vorsprung 6 der
Vorrichtung 1 stützt
sich bei der Arbeit der Vorrichtung 1 in Kombination mit
dem Griffelement 200 am Anschlag 202 ab, so dass
eine Kraftübertragung
bei der Arbeit von der Vorrichtung 1 auf das Griffelement 200 über den
ersten Vorsprung 6 und den Anschlag 202 vollzogen
wird. Auf diese Weise können
empfindlichere Bauteile, insbesondere Verbindungsbauteile, wie beispielsweise
der Führungsbereich
der Vorrichtung 1 oder die Führungsschienen 204 des
Griffelements 200 vor Deformation und/oder Beschädigung bei
der Arbeit durch zu große
Krafteinwirkung geschützt
werden. Die Verwendung der Vorrichtung 1 in Kombination
mit einem Griffelement 200 ermöglicht eine direkte Krafteinwirkung über den
Angriffbereich 8 auf das Abgabeende 3 der Vorrichtung 1.
Dieses Freiliegen des Angriffbereichs 8 und die direkte
Krafteinwirkung gewährleisten
einen langfristig einsetzbaren und zuverlässigen Korrekturroller, da
Deformationen durch indirekte Krafteinwirkung über das Griffelement 200 vermieden
werden.
-
9 zeigt
eine weitere Variante einer Kombination einer Vorrichtung 1 mit
einem dritten Griffelement 300. Auch hier wird das Griffelement 300 an der
dem Abgabeende 3 entgegen gesetzten Seite über Verbindungselemente 303 mit
dem Griffelement 300 verbunden.
-
Die
Verbindung zwischen Griffelement 300 und Vorrichtung 1 wird
durch die in 10 gezeigte Explosionsdarstellung
deutlich. Die Vorrichtung 1 wird zum Zusammenfügen mit
dem Griffelement 300 teilweise in einen Raum 301 eingeschoben.
Die den Raum begrenzenden Flächen
des Griffelements 300 weisen Öffnungen 302 auf.
In die Öffnung 302 können geeignete
Verbindungselemente 303 eingesetzt werden. Die Verbindungselemente 303 sind
derart gestaltet, dass sie in die Öffnungen 302 des Gehäuses 303 einschnappen
und teilweise an den, den Raum 301 begrenzenden Innenflächen des
Griffelements 300 hervorstehen. Zur Montage wird die Vorrichtung 1 derart
in Richtung Griffelement 300 geschoben, dass die in den
Raum 301 vorstehenden Teile der Verbindungselemente 303 in
den Führungsbereich 4 der
Vorrichtung 1 geführt
werden. Vorzugsweise weist die Vorrichtung 1 an beiden
Seiten des Gehäuses
einen derartigen kanalförmigen
Führungsbereich 4 auf.
Vorzugsweise werden die Verbindungselemente 303 beim Einschieben
der Vorrichtung 1 in den Raum 301 des Griffelements 300 beim Erreichen
der Führungsbereiche 4 geringfügig von der
Vorrichtung 1 aus den Öffnungen 302 des
Griffelements 300 gedrückt,
jedoch werden die Schnappverbindungen zwischen den Verbindungselementen 303 und
dem Griffelement 300 dadurch nicht gelöst. Dies bewirkt ein Eingreifen
der weggedrückten
Verbindungselemente 303 in die Vertiefung 18 der
Vorrichtung 1. Eine derartige Vertiefung 18 ist
vorzugsweise an jeder der beiden Seiten der Vorrichtung 1 vorgesehen.
Vorzugsweise ist die Vertiefung 18 derart gestaltet, dass
keine Kraft auf die Verbindungselemente 303 ausgewirkt
wird, die die Verbindungselemente 303 aus den Öffnungen 302 des
Griffelements 300 herauszudrücken vermag. Durch die Verbindung
des Griffelements 300 mit der Vorrichtung 1 mittels
der Verbindungselemente 303 kann im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ein nachfüllbarer
Korrekturroller bereitgestellt werden. Hierfür kann der Anwender das Griffelement 300 sowie
die Verbindungselemente 303 beibehalten. Die Vorrichtung 1 zum Übertragen
eines Films auf ein Substrat kann jederzeit auf einfache Art und
Weise über
besagte Verbindungstechnik ausgetauscht werden. Selbstverständlich sind
auch andere Verbindungsmöglichkeiten
zwischen der Vorrichtung 1 und dem Griffelement 300 denkbar.
Beispielsweise ist ein Verbindungselement 303 mit einem
nicht gezeigten Dorn denkbar, welches durch eine seitliche Öffnung 302 in
die zylindrische Öffnung 17 der
Vorrichtung 1 eingeschoben wird. Auf diese Weise kann ebenfalls
eine sichere Verbindung zwischen der Vorrichtung 1 und
dem Griffelement 300 bereitgestellt werden.
-
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Gehäuse
- 3
- Abgabeende
- 4
- Führungsbereich
- 5
- axialer
Anschlag
- 6
- erster
Vorsprung
- 7
- zweiter
Vorsprung
- 8
- Angriffbereich
- 9
- Auftragselement
- 10
- Bandführungswangen
- 11
- Auftragsleiste
- 12
- Vorratsspule
- 13
- Aufwickelspule
- 14
- Film
- 15
- Trägerband
- 16
- Öffnung
- 17
- zylindrische Öffnung
- 18
- Vertiefung
- 19
- Begrenzungswände
- 100
- erstes
Griffelement
- 101
- Hohlraum
- 102
- Rastvorsprung
- 103
- Führungsvorsprung
- 104
- Blendbereich
- 105
- Kappe
- 106
- Vorsprungsende
- 200
- zweites
Griffelement
- 201
- Aufnahmebereich
- 202
- Anschlag
- 203
- Rastnut
- 204
- Führungsschienen
- 300
- drittes
Griffelement
- 301
- Raum
- 302
- Öffnung
- 303
- Verbindungselemente
- 304
- Anschlagbereich
- 305
- Rastpunkt