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DE102007053448B3 - System bestehend aus einem Griffelement und einer Vorrichtung zum Übertragen eines Filmes auf ein Substrat - Google Patents

System bestehend aus einem Griffelement und einer Vorrichtung zum Übertragen eines Filmes auf ein Substrat Download PDF

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DE102007053448B3
DE102007053448B3 DE200710053448 DE102007053448A DE102007053448B3 DE 102007053448 B3 DE102007053448 B3 DE 102007053448B3 DE 200710053448 DE200710053448 DE 200710053448 DE 102007053448 A DE102007053448 A DE 102007053448A DE 102007053448 B3 DE102007053448 B3 DE 102007053448B3
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DE
Germany
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housing
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film
area
handle
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Application number
DE200710053448
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English (en)
Inventor
Peter Rushe
Anja Jansen
Kal Ruthe-Steinsiek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Publication date
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Priority to EP08847091A priority patent/EP2207743A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H37/00Article or web delivery apparatus incorporating devices for performing specified auxiliary operations
    • B65H37/002Web delivery apparatus, the web serving as support for articles, material or another web
    • B65H37/005Hand-held apparatus
    • B65H37/007Applicators for applying coatings, e.g. correction, colour or adhesive coatings

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein System bestehend aus einer Vorrichtung (1) zum Übertragen eines Films (14) auf ein Substrat und einem Gehäuse (100, 200, 300), wobei Verbindungsmittel (4, 6, 7) vorgesehen sind, um die Vorrichtung (1) mit dem Griffelement (100, 200, 300) verbinden zu können. Die Vorrichtung (1) weist ein im Wesentlichen geschlossenes Gehäuse (2) auf, welches die innen liegenden Bauteile vor äußeren Einflüssen schützt. Die Vorrichtung (1) stellt somit eine ressourcenschonende Nachfülleinheit für ein Griffelement (100, 200, 300) bereit.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein System bestehend aus einer Vorrichtung zur Übertragung eines Filmes auf ein Substrat und einem wieder verwendbaren Griffelement gemäß Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Dabei zum Einsatz kommende Vorrichtungen werden bevorzugt im Bürobereich, etwa zum Übertragen eines Klebe-, Korrektur- oder Markierungsfilmes von einem Trägerband auf zum Beispiel eine Papierfläche mittels eines so genannten Handrollgerätes eingesetzt. Eine derartige Vorrichtung weist üblicherweise eine Vorrats- und eine Aufwickelspule für das Trägerband auf, wobei das Trägerband zum Andrücken seiner Filmseite ausgehend von der Vorratsspule über ein Auftragselement und wieder zurück zur Aufwickelspule geführt wird. Vielfach werden derartige Vorrichtungen als Nachfülleinheit für ein Griffelement bereitgestellt, wodurch Ressourcen geschont werden können.
  • Eine System der eingangs genannten Art zum Auftragen eines Klebe- oder Korrekturfilmes auf ein Substrat ist beispielsweise aus der DE 196 11 440 B1 bekannt. Der hier offenbarte Spender beinhaltet ein Tragelement mit einer Vorratsspule und einer Aufnahmespule für das Korrekturband, sowie einem Umlenkübertragungskopf, um den das Korrekturband herumgeführt wird. Das Tragelement kann in ein Gehäuse eingeschoben werden, wobei der Umlenkübertragungskopf aus dem Gehäuse herausragt. Durch diese Auswechselbarkeit des Tragelementes kann im Falle eines Verbrauchs des Korrekturbandes das Tragelement entnommen und ausgetauscht werden, wobei das Gehäuse beibehalten werden kann. Problematisch bei dieser Lösung ist der Aufbau des Tragelementes, welches keinerlei Schutz für die beweglichen Teile und das aufgerollte Korrekturband bietet, bevor das Tragelement in das Gehäuse eingeschoben wird. Meist werden derartige Nachfülleinheiten in großer Stückzahl gekauft, wobei jedoch nur eines eingesetzt wird und die restlichen Einheiten sicher verwahrt werden müssen, bis sie zum Einsatz kommen. Bei einer Lagerung derartiger Tragelemente mit freiliegenden Bauteilen kann es durch Staub, Schmutz oder sonstigen Beschädigungen zu einem Defekt oder Verschmutzung eines Bauteils oder des Korrekturfilmes kommen. Eine sichere und zuverlässige Arbeit mit einem derartigen Tragelement ist in vielen Fällen nur mit starken Einschränkungen aufzunehmen, möglicherweise jedoch aufgrund eines Defektes ausgeschlossen. Ein weiterer Nachteil ist die Verbindungsmöglichkeit des Tragelementes und des Gehäuses. Das Tragelement wird rückwärtig mit dem Umlenkübertragungskopf voran in das Gehäuse geschoben. Hier kann einerseits der Umlenkübertragungskopf in Mitleidenschaft gezogen werden. Andererseits kann sich die Verbindung zwischen beiden Bauteilen während der Arbeit mit dem Gerät durch die Krafteinwirkung durch den Anwender lösen, so dass ein weiterer Filmauftrag unmöglich wird.
  • Ein weiteres System mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art zum Aufbringen eines Korrekturbandes auf ein Substrat und einem Gehäuse ist aus der JP 2005 096 402 A bekannt. Hier wird ein Schreibinstrument mit einem Gehäuse offenbart, wobei an der rückwärtigen Seite des Gehäuses eine Korrekturrollereinheit eingeschoben werden kann. Auch hier sind wesentliche Bauteile der Korrekturrollereinheit, wie beispielsweise Vorrats- und Aufwickelspule für den Korrekturfilm vor äußeren Einflüssen ungeschützt, so dass eine Verschmutzung und/oder Zerstörung der Einheit oder des Korrekturbandes nicht ausgeschlossen werden kann.
  • Angesichts dessen besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Gestaltung eines gattungsgemäßen Systems bestehend aus Gehäuse und Vorrichtung zum Übertragen eines Filmes auf ein Substrat, wobei ein zuverlässigen Schutz der Bauelemente gegenüber äußeren Einflüssen gewährleistet wird und vielseitige Einsatzmöglichkeiten geboten werden.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch ein System gemäß Anspruch 1. Es ist bestehend aus einem Griffelement und einer Vorrichtung zum Übertragen eines Filmes auf ein Substrat mit einem Filmvorrat, einem Gehäuse und mit einem Abgabeende zum Aufbringen des Filmes auf das Substrat, wobei das Gehäuse im Wesentlichen geschlossen ist, um den Filmvorrat vor äußeren Einflüssen zu schützen und wobei an dem Gehäuse Verbindungsmittel für eine Montage an dem Griffelement vorgesehen sind. Das geschlossene Gehäuse hat den Vorteil, dass die Bauelemente der Vorrichtung, insbesondere der Film und der Filmvorrat, vor Verschmutzung und Zerstörung bewahrt werden. Derartige Vorrichtungen, die als Nachfülleinheit zur Kopplung an ein Griffelement zur Bereitstellung des Systems vorgesehen werden können, werden im Bürobereich vielfach in großer Anzahl eingekauft. Selbst im Privatbereich werden derartige Vorrichtungen oft in Mehrfachverpackung angeboten. Der Anwender benötigt jedoch meist nur eine Vorrichtung, die übrigen verbleiben an einem Lagerplatz, bis der Anwender die genutzte Vorrichtung verbraucht hat und der Filmvorrat erschöpft ist. Erst allmählich wird der Vorrat an Vorrichtungen abgebaut. Problematisch hierbei ist das sensible Innenleben einer solchen Vorrichtung. Oft sind viele bewegliche Bauteile, wie beispielsweise eine Vorratsspule für ein mit dem Film behaftetes Trägerband sowie eine Aufwickelspule für das von Film befreite Trägerband nach dem Auftrag auf das Substrat vorgesehen. Die beiden Spulen stehen dabei über eine Übertragungsmimik in Verbindung. Durch Verschmutzung oder Krafteinwirkung von Außen am Lagerort können diese Bauteile schnell irreparabel beschädigt werden, so dass eine Arbeitsaufnahme mit einem solchen Gerät unmöglich wird. Dies ist insbesondere bei den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen infolge der offenen Bauweise der Fall. Durch ein geschlossenes Gehäuse werden nicht nur die beweglichen Bauteile geschützt, sondern auch der Film vor Verschmutzung bewahrt.
  • Das Gehäuse der Vorrichtung ist vorzugsweise bis auf eine Öffnung am Abgabeende vollständig geschlossen. Durch die Öffnung kann der im Filmvorrat befindliche Film auf das Substrat abgegeben werden. Hierfür ist am Abgabeende vorzugsweise ein Auftragselement vorgesehen, welches zur Übertragung des Filmes auf dem Substart vorgesehen ist. Ein derartiges Auftragselement kann federnd oder schwingend gelagert sein. Ferner sind auch Rollen zum Umlenken des Trägerbandes und Übertragen des Filmes von einem Trägerband auf das Substrat denkbar. Als Filme können insbesondere Klebstofffilme, Korrekturfilme oder auch Markierfilme zum Hervorheben von Textpassagen denkbar sein. Selbstverständlich ist auch die Abgabe eines Klebstofffilmes und ein Schneidwerkzeug zum Trennen des Klebstofffilmes am Abgabeende denkbar.
  • Ein weiterer Vorteil des im Wesentlichen geschlossenen Gehäuses in Kombination mit Verbindungsmitteln ist die vielseitige Einsatzmöglichkeit der Vorrichtung. Zum einen kann die Vorrichtung selbst zum Auftrag eines Filmes auf ein Substrat genutzt werden. Zum anderen kann die Vorrichtung mit weiteren Bauteilen, beispielsweise einem Griffelement zur besseren Führbarkeit über die Verbindungsmittel verbunden werden. Erst die geschlossene Gehäuseform ermöglicht diese vielseitige Einsatzmöglichkeit. Wohingegen im Stand der Technik bekannte Nachfülleinheiten ohne das entsprechende Gehäuse nicht zu nutzen sind, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung sowohl mit, als auch ohne Gehäuse eingesetzt werden. Sollte demnach bei der Arbeit mit einer Gesamtbaugruppe, bestehend aus Vorrichtung und Griffelement, das Griffelement zerstört werden, so kann der Anwender die Arbeit dennoch nur mit der Vorrichtung fortsetzen. Dies ist bei den im Stand der Technik bekannten Lösungen nicht vorgesehen. Es sind somit eine Einwegnutzung über die ausschließliche Nutzung der Vorrichtung möglich, als auch eine Mehrwegnutzung der Gesamtbaugruppe bei dem ein zum Einsatz kommendes Griffelement über einen langen Zeitraum durch Austausch der verbrauchten Vorrichtung genutzt werden kann.
  • Zudem hat das im Wesentlichen geschlossene Gehäuse einen weiteren Vorteil in Bezug auf die Festigkeit der Vorrichtung. Im Falle eines Einsatzes der Vorrichtung in Kombination mit einem Griffelement können dafür vorgesehene Verbindungsmittel bei der Arbeit aber auch bereits bei der Lagerung schnell zerstört werden. Ein geschlossenes Gehäuse erhöht die Festigkeit und Steifigkeit der Vorrichtung. Durch die Bereitstellung von Verbindungsmittel für die Montage mit einem Griffelement kann eine Gesamtbaugruppe bereitgestellt werden, welches ressourcenschonend ist. Lediglich die Vorrichtung zum Übertragen eines Filmes auf ein Substrat muss im Falle eines Verbrauchs des Filmvorrats ausgetauscht, das mögliche Griffelement kann weiterverwendet werden. Als Verbindungsmittel kommen jegliche dem Fachmann bekannte Verbindungsmittel zum Einsatz. Vorzugsweise sind diese Verbindungsmittel lösbar, sodass eine Trennung einer verbrauchten Vorrichtung von einem Griffelement zum Auswechseln der Vorrichtung jederzeit möglich ist. Ferner müssen die Verbindungsmittel verschiedene Kräfte aufnehmen können. Zum einen eine Druckbelastung durch den Anwender bei dem Auftrag des Filmes auf das Substrat. Der Anwender drückt in diesem Fall die Vorrichtung, vorzugsweise mit dem Griffelement, mit dem Abgabeende voran auf das Substrat. Zum Auftrag des Filmes auf das Substrat wird die Vorrichtung vorzugsweise in die dem Abgabeende entgegengesetzte Seite parallel zum Substratverlauf gezogen. Hier treten Zugkräfte auf, die ebenfalls von den Verbindungsmitteln aufgenommen werden müssen. Da die Kräfte je nach Anwendung und Haltung der Vorrichtung in unterschiedliche Richtungen wirken und sich demzufolge in unterschiedliche Kraftvektoren aufteilen, kommen vorzugsweise Verbindungsmittel zum Einsatz, die sowohl positive, als auch negative Kräfte in alle Dimensionen aufnehmen können. Vorzugsweise sind Verbindungsmittel vorgesehen, wobei der eine Teil an der Vorrichtung und der korrespondierende Gegenpart an dem Griffelement vorgesehen ist. Denkbar ist hier auch eine schienenartige Führung, die dem Anwender das Zusammenfügen beider Bauteile erleichtert, indem beispielsweise das eine Bauteil eine längliche Vertiefung aufweist, in die ein hervorstehendes Teil des anderen Bauteils eingeschoben wird. Auf diese Weise kann eine sichere Führung bei der Montage gewährleistet werden. Zusätzlich kann eine derartige schienenartige Führung Kräfte aufnehmen.
  • Ein weiterer Vorteil zur Verbindung der Vorrichtung zum Übertragen eines Films auf ein Substrat ist die Ausrüstung mindestens einer Seitenfläche des Gehäuses der Vorrichtung mit einem Führungsbereich zum Verbinden mit einem Griffelement, sowie die Anordnung mindestens eines Fixierelementes am Gehäuse zur Befestigung der Vorrichtung am Griffelement. Die Seitenflächen sind dabei diejenigen Flächen, welche bei der Arbeit mit der Vorrichtung im Wesentlichen rechtwinklig zur Substratebene verlaufen. Dabei kann der Führungsbereich an den Seitenflächen derart ausgestaltet sein, dass dieser in einen entsprechenden Gegenpart am Griffelement eingreift. Dem Anwender wird somit eine Gesamtbaugruppe bereitgestellt, wobei das Zusammenfügen der Bauteile nur auf eine Weise über das Zusammenwirken des Führungsbereiches der Vorrichtung mit dem korrespondierenden Gegenpart am Griffelement möglich ist. Eine Fehlbedienung und mögliche Zerstörung der Gesamtbaugruppe bei der Montage kann somit ausgeschlossen werden. Zudem werden Fixierelemente vorgesehen, welche die Verbindung zwischen Vorrichtung und Griffelement fixieren. Vorzugsweise ist der Führungsbereich derart ausgestaltet, dass dieser eine Kraftübertragung zwischen Vorrichtung und Griffelement ermöglicht. Das Fixierelement kann lediglich dem Erhalt der Verbindung zwischen beiden Bauteilen dienen. Ist beispielsweise der Führungsbereich derart ausgestaltet, dass die Vorrichtung mit diesem in einen entsprechenden Gegenpart am Griffelement eingeschoben wird, kann das Fixierelement beispielsweise ausschließlich zur Verhinderung der Lösung dieser Verbindung, d. h. das Herausrutschen der Vorrichtung mit dem Führungsbereich aus dem Gegenpart des Griffelementes vorgesehen werden.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Fixierelement als ein von einer Außenfläche des Gehäuses hervorstehender Vorsprung ausgebildet. Dieser Vorsprung greift im Falle der Verbindung der Vorrichtung mit einem Griffelement in einer entsprechende Mulde oder einen Hinterschnitt des Griffelementes. In einigen Fällen kann es beim Lösen der Verbindung zwischen dem Griffelement und der Vorrichtung zu einem Materialabtrag an den Fixierelementen kommen. Bei der Verwendung der oben genannten Gesamtbaugruppe aus Griffelement und Vorrichtung handelt es sich bei der Vorrichtung um das im Falle des Aufbrauchs des Filmvorrats auszutauschende Bauteil. Daher hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das einen Vorsprung aufweisende Fixierelement an der Vorrichtung auszubilden. Nun erfolgt ein Materialabtrag bzw. eine Abnutzung bevorzugt an dem Vorsprung, wobei der korrespondierende Gegenpart im Griffelement geschont wird. Über die Ausrüstung der Vorrichtung mit einem Vorsprung als Fixierelement kann somit ein Griffelement geschont werden, um aus Gründen der Nachhaltigkeit möglichst lange von einem etwaigen Griffelement Gebrauch machen zu können.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist am Gehäuse der Vorrichtung an der einen Seite das Abgabeende vorgesehen, wobei sich der Führungsbereich in Richtung der gegenüberliegenden Seite erstreckt. In dieser Bauform kann eine besonders einfach zu montierende Gesamtbaugruppe bereitgestellt werden. Der Anwender schiebt die Vorrichtung vorzugsweise mit dem dem Abgabeende entgegen gesetzten Ende derart in Richtung Griffelement, dass am Griffelement vorgesehene Verbindungsmittel in den Führungsbereich eingreifen. Ein wesentlicher Vorteil ist dabei die dem Abgabeende entgegen gesetzte Montagerichtung. Diese wird besonders bei der Arbeit mit einer solchen Gesamtbaugruppe deutlich. Bei dem Auftrag eines Filmes auf ein Substrat drückt der Anwender die Gesamtbaugruppe, also die Vorrichtung selbst oder das Griffteil am Abgabeende der Vorrichtung auf das Substrat. Durch die oben beschriebene Montagerichtung der Bauteile wird dabei die Vorrichtung in Richtung Griffelement gedrückt. Ein versehentliches Lösen der Verbindung zwischen Vorrichtung und Griffelement während des Filmaufrags ist somit ausgeschlossen, da die Krafteinwirkung durch den Anwender immer in Montagerichtung wirkt.
  • Ein weiterer Vorteil ist der Einsatz eines Führungsbereiches in Ausgestaltung eines Führungskanals in mindestens einer Seitenfläche des Gehäuses der Vorrichtung. Für die Bereitstellung einer Gesamtbaugruppe bestehend aus einer Kombination einer Vorrichtung zum Übertragen eines Films auf ein Substrat und eines Griffelementes ist dabei vorzugsweise am Griffelement ein vorstehendes Verbindungselement vorgesehen, welches den korrespondierenden Gegenpart für den kanalartigen Führungsbereich der Vorrichtung bereitstellt. Ein Vorteil der kanalartigen Bauform des Führungsbereichs ist das Fehlen von aus der Seitenflächenebene der Vorrichtung hervorstehenden Elementen des Führungsbereichs. Bei der Verwendung der Vorrichtung ohne Griffelement sind keine störenden und die Arbeit mit der Vorrichtung behindernden Führungsbereichelemente vorhanden. Dem Anwender kann eine Vorrichtung bereitgestellt werden, welche sowohl mit einem Griffelement in Verbindung gebracht werden kann, jedoch auch ohne weiteres ohne das Griffelement eingesetzt werden kann.
  • Ein weiterer Vorteil bei dem Einsatz eines Führungskanals als Führungsbereich ist die Ausstattung des Führungskanals mit im Wesentlichen geraden Begrenzungswänden. Diese geraden Wände haben insbesondere den Vorteil, dass die Verbindung mit einem ein korrespondierendes hervorstehendes Verbindungsmittel zum Führungskanal aufweisendes Griffelement einfach durchgeführt werden kann. Durch einfaches Zusammenschieben der Vorrichtung und des Griffelementes derart, dass das hervorstehende Verbindungsmittel des Griffelementes in den Führungskanal der Vorrichtung eingreift, kann eine Verbindung hergestellt werden. Dabei wird mittels der geraden Begrenzungswände des Führungskanals vermieden, dass sich die Verbindungsmittel beider Bauteile während des Zusammenschiebens verkanten.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung bei dem Einsatz eines Führungsbereiches ist dieser an einer Vorrichtung zum Auftragen eines Filmes auf ein Substrat vorgesehen, wobei im Gehäuse der Vorrichtung als Filmvorrat eine drehbare Vorratsspule vorgesehen ist, von der ein mit dem Film beschichtetes Trägerband abgewickelt wird und eine drehbare Aufwickelspule, auf die das Trägerband aufgewickelt wird und deren Drehbewegung an die Drehbewegung der Vorratsspule gekoppelt ist, wobei sich der Führungsbereich mindestens über eine Drehachse der beiden Spulen erstreckt. Diese Anordnung des Führungsbereiches an mindestens einer Seitenfläche des Gehäuses der Vorrichtung erzeugt insbesondere Vorteile im Hinblick auf die Festigkeit und Steifigkeit der Vorrichtung. Vorzugsweise ist dabei der Führungsbereich kanalartig ausgebildet oder steht aus der Seitenflächenebene des Gehäuses hervor. Dabei kann sich im Bereich des Führungsbereiches der Einsatz von größeren Materialstärken als sinnvoll erachten, um im Falle einer Verbindung mit einem Griffelement eine sichere und feste Verbindung herzustellen. Durch die Erstreckung des Führungsbereiches mindestens über eine Drehachse der beiden Spulen wird somit auch die Lagerung der Drehachse am Gehäuse durch den festeren und steiferen Führungsbereich verstärkt und vor äußeren Einflüssen oder Zerstörung bewahrt. Ein anderes Beispiel zur Bereitstellung der größeren Festigkeit im Bereich des Führungsbereiches ist beispielsweise der Einsatz von Begrenzungswänden für einen Führungskanal. Mittels dieser vorzugsweise von den Seitenflächenebenen abgewinkelt angeordneten Begrenzungswände wird insbesondere die Biegesteifigkeit der gesamten Vorrichtung erhöht. Über die Anordnung des Führungsbereiches über mindestens eine Drehachse einer Spule kann somit auch die Lagerung dieser empfindlichen beweglichen Bauteile im Innern des Gehäuses der Vorrichtung verstärkt und somit geschützt werden.
  • Ein weiterer Vorteil ist der Einsatz eines Führungskanals als Führungsbereich, wobei der Führungskanal in Richtung Abgabeende der Vorrichtung einen axialen Anschlag besitzt und gegenüberliegend offen gestaltet ist. Diese besondere Bauform hat sich bei der Verwendung einer Gesamtbaugruppe aus Vorrichtung und Griffelement als besonders vorteilhaft erwiesen. Die Vorrichtung wird mit dem dem Abgabeende entgegen gesetzten Ende am offenen gestalteten Bereich des Führungskanals in Richtung Griffelement geschoben. Das Zusammenfügen erfolgt bis zur Erreichung des axialen Anschlags im Führungskanal. Dem Anwender wird dabei eine besonders leicht zu verstehende und einfach auszuführende Verbindungsmöglichkeit bereitgestellt. Zudem hat dieses rückwärtige, entgegengesetzt zum Abgabeende Zusammenfügen einen weiteren wesentlichen Vorteil. Bei der Verwendung der Gesamtbaugruppe übt der Anwender Kraft auf das Abgabeende aus. Im Falle einer Ausübung der Kraft über das Griffelement auf die Vorrichtung drückt der Anwender das Griffelement in Richtung der Montagerichtung auf die Vorrichtung. Ein versehentliches Lösen der Verbindung zwischen den beiden Bauteilen während der Arbeit mit der Gesamtbaugruppe ist somit ausgeschlossen.
  • Ein weiterer Vorteil ist die Ausrüstung des Gehäuses der Vorrichtung mit einem Angriffbereich für den Anwender. Hier wird dem Anwender eine gute Angriffmöglichkeit für eine sichere Führung der Vorrichtung bei der Anwendung bereitgestellt. Vorzugsweise weist dieser Angriffbereich rutschhemmende Mittel auf. Diese können unter anderem Gummi- oder Silikoneinsätze sowie vorstehende Rippen oder Vertiefungen in der Oberfläche des Gehäuses sein. Selbstverständlich sind auch andere dem Fachmann bekannte Mittel denkbar. Besonders vorteilhaft ist der Einsatz eines dergleichen Angriffbereichs beider Verwendung der Vorrichtung welches über besagte Verbindungsmittel mit einem Griffelement verbunden ist. Mit dem Angriffbereich, welcher vorzugsweise nicht von dem Griffelement abgedeckt wird, wird dem Anwender eine bevorzugte Angrifffläche bereitgestellt, um eine sichere Führung der Gesamtbaugruppe zu gewährleisten. Wäre dieser Angriffbereich nicht an der Vorrichtung vorgesehen würde der Anwender die Gesamtbaugruppe beispielsweise am Griffelement führen. Dabei können durch die Krafteinwirkung auf die Vorrichtung über das Griffelement höhere Biegekräfte auf die Gesamtbaugruppe auftreten. Die Verbindungsmittel zwischen Griffelement und Vorrichtung können in Mitleidenschaft gezogen werden und möglicherweise versagen, was zu einem Verlust der Gesamtbaugruppe führen könnte. Durch die Bereitstellung der Angrifffläche an der Vorrichtung wird dem Anwender eine Anleitung zur sicheren Führung bereitgestellt wobei durch die möglicherweise zum Einsatz kommenden rutschhemmenden Mittel die Arbeit weiter unterstützt wird.
  • Weitere sinnvolle Details der Erfindung ergeben sich auch aus den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen, die im Folgenden näher erläutert werden.
  • Es zeigen
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Übertragen eines Films auf ein Substrat;
  • 2 eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung aus 1;
  • 3 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung aus 1 mit einem ersten Griffelement;
  • 4 eine geschnittene Seitenansicht des ersten Griffelements aus 3;
  • 5 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Vorrichtung und des ersten Griffelements aus 3;
  • 6 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung aus 1 und eines zweiten Griffelements;
  • 7 eine geschnittene Seitenansicht des zweiten Griffelements aus 6;
  • 8 eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung und des zweiten Griffelement aus 6;
  • 9 eine perspektivische Seitenansicht einer Vorrichtung aus 1 und eines dritten Griffelements;
  • 10 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Vorrichtung und des dritten Griffelements aus 9;
  • 11 eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung mit einem dritten Griffelement aus 9.
  • Eine in den Figuren dargestellte Vorrichtung 1 wird für die Übertragung eines Films 14 von einem Trägerband 15 auf ein Substrat eingesetzt. Dabei wird der von dem Trägerband 15 abgelöste Film 14 beispielsweise auf ein Blatt Papier übertragen, um die darauf befindlichen Schriftzeichen, beispielsweise mit einem Korrekturfilm, abzudecken. Anstelle eines Korrekturfilms ist ebenfalls ein Auftrag eines Klebstofffilms oder eines leuchtenden Farbstreifen auf das Substrat möglich, um dieses zum Verkleben mit Klebstoff zu versehen oder darauf befindliche Textstellen farblich zu markieren bzw. hervorzuheben. Selbstverständlich ist neben dem Filmauftrag auch ein Pigmentauftrag oder der Auftrag eines Pigmentverbundes möglich. Darunter ist ebenfalls ein partieller Auftrag von beispielsweise Klebstoff zu verstehen. In diesem Fall ist das Trägerband nicht flächig mit einem Klebstofffilm versehen, sondern nur partielle Abschnitte beliebiger Größe und Form. Auf diese Weise kann beispielsweise Klebstoff eingespart werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Übertragen eines Films 14 auf ein Substrat ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Korrekturroller realisiert. Die in 1 gezeigte Vorrichtung 1 weist zunächst ein Gehäuse 2 auf. Das Gehäuse 2 ist im Wesentlichen geschlossen und schützt den innen liegenden Filmvorrat vor äußeren Einflüssen. Die Vorrichtung 1 weist ein Abgabeende 3 auf. Am Abgabeende 3 ist ein Auftragselement 9 vorgesehen, mit welchem der Film von dem Trägerband 15 übertragen werden kann. Um ein Abrutschen des Trägerbands 15 von dem Auftragselement 9 zu verhindern, sind Bandführungswangen 10 vorgesehen. Ferner weist das Gehäuse 2 einen Angriffbereich 8 auf, welcher mit rutschhemmenden Hilfsmitteln ausgestattet ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind am Angriffbereich 8 quer zur Bewegungsrichtung der Vorrichtung 1 beim Filmauftrag verlaufende Vorsprünge am Gehäuse 2 vorgesehen. Diese Vorsprünge verhindern ein Abrutschen des Anwenders an der Oberfläche des Gehäuses 2 und gewährleisten einen sicheren Filmauftrag auf das Substrat. Die Vorrichtung 1 ist ohne weitere Hilfsmittel zu verwenden. Um die Arbeit mit der Vorrichtung 1 angenehmer und ergonomischer zu gestalten, kann die Vorrichtung 1 mit einem Griffelement verbunden werden. Hierfür weist die Vorrichtung 1 verschiedene Verbindungsmittel auf. An mindestens einer Seitenfläche des Gehäuses 2 ist ein Führungsbereich 4 vorgesehen, der kanalartig in das Gehäuse 2 hineinragt. Der Führungsbereich 4 erstreckt sich in Richtung der gegenüberliegenden Seite des Abgabeendes 3. In Richtung Abgabeende 3 ist der Führungsbereich 4 durch einen axialen Anschlag 5 begrenzt und ist gegenüberliegend offen gestaltet. Der Führungsbereich 4 dient der Verbindung der Vorrichtung 1 mit einem nicht gezeigten Griffelement. Der Führungsbereich 4 weist Begrenzungswände 19 auf. Die Begrenzungswände haben über die Erstreckung des Führungsbereiches 4 zwischen dem axialen Anschlag 5 und der gegenüberliegenden Seite des Abgabeendes 3 einen geraden Verlauf. Ferner sind an den Seitenflächen des Gehäuses 2 der Vorrichtung 1 Vertiefungen 18 vorgesehen, welche im vorliegenden Ausführungsbeispiel rund ausgeformt sind. Zudem weist die Vorrichtung 1 eine zylindrische Öffnung 17 auf, die konzentrisch zu der kreisförmigen Vertiefung 18 angeordnet ist. Auch mittels der Vertiefung 18 und/oder der zylindrischen Öffnung 17 können Griffelemente und weitere Hilfsmittel mit der Vorrichtung 1 verbunden werden. Das Gehäuse 2 der Vorrichtung 1 weist einen ersten Vorsprung 6 auf, der ebenfalls mit Zusatzelementen, wie beispielsweise einem Griffelement zur Verbesserung der Ergonomie verbunden werden kann.
  • Die in 2 gezeigte geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung 1 aus 1 zeigt das Gehäuse 2 mit einer Öffnung 16 am Abgabeende 3, durch die aus dem Inneren des Gehäuses 2 das Auftragselement 9 herausragt. Die Öffnung 16 ist dabei die einzige Öffnung des ansonsten geschlossenen Gehäuses 2. Auf diese Weise werden die innenliegenden Bauteile durch das Gehäuse 2 vor äußeren Einflüssen geschützt. Im Gehäuse 2 ist eine drehbar gelagerte Vorratsspule 12 vorgesehen. Die Vorratsspule 12 dient der Aufnahme des mit dem Film 14 beschichteten Trägerbands 15. Zur Aufnahme des Trägerbands 15 nach der Übertragung des Films 14 auf das Substrat ist eine drehbar gelagerte Aufwickelspule 13 vorgesehen. Die Synchronisation beider Spulen 12, 13 ist mittels einer dem Fachmann bekannten, nicht näher erläuterten Rutschkupplung gelöst. Das mit dem Film 14 versehene Trägerband 15 wird von der Vorratsspule 12 durch die Öffnung 16 am Abgabeende 3 des Gehäuses 2 herausgeführt und von dem Auftragselement 9 umgelenkt. Die Übertragung des Films 14 von dem Trägerband 15 auf das Substrat erfolgt über das Auftragselement 9 mittels einer Auftragsleiste 11. Die Führung des Trägerbands 15 erfolgt dabei mittels zweier Bandführungswangen am Auftragselement 9. Nach dem Umlenken wird das nun filmfreie Trägerband 15 wieder durch die Öffnung 16 in das Innere des Gehäuses 2 der Vorrichtung 1 zurückgeführt und von der Aufwickelspule 13 aufgenommen. Neben dem Angriffbereich 8 und dem ersten Vorsprung 6 weist das Gehäuse an der Außenseite noch einen zweiten Vorsprung 7 auf, der genau wie der Führungsbereich 4 mit dem axialen Anschlag 5 zur Verbindung der Vorrichtung 1 mit einem nicht gezeigten Griffelement zum Einsatz kommen kann.
  • Eine solche Kombination von einer Vorrichtung 1 mit einem ersten Griffelement 100 wird in 3 dargestellt. Dabei umschließt das Griffelement 100 das Gehäuse 2 der Vorrichtung 1 teilweise. Die Vorrichtung 1 ragt mit dem Abgabeende 3 aus dem Gehäuse 100 derart heraus, dass ein Filmauftrag problemlos möglich ist und der Angriffbereich 8 frei liegt, d. h. dem Anwender direkt zugängig ist. Durch das direkte Einwirken des Anwenders auf den Angriffbereich 8 bei der Benutzung der Vorrichtung 1 zur Übertragung eines Films auf ein Substrat, kann der Anwender direkt Kraft auf die Vorrichtung 1 ausüben. Dies schont nicht nur das Griffelement 100 vor Verbiegung und Zerstörung, sondern auch die Verbindung zwischen der Vorrichtung 1 und dem Griffelement 100. Um einen sicheren Halt der Vorrichtung 1 im Griffelement 100 zu gewährleisten, sind Blendbereiche 4 vorgesehen, die an den Seitenflächen des Gehäuses 2 der Vorrichtung 1 anliegen. Zum Schutz der Vorrichtung 1 im Griffelement 100 vor äußeren Einflüssen bei der Lagerung ist eine Kappe 105 vorgesehen, welche auf das Griffelement aufgesetzt werden kann und die Vorrichtung 1 umschließt.
  • Die geschnittene Seitenansicht des ersten Griffelements 100 in 2 zeigt die Verbindungsmöglichkeiten des Griffelements 100 mit einer Vorrichtung zum Übertragen eines Films auf ein Substrat. Hierfür weist das Griffelement 100 einen Hohlraum 101 auf, in welchen die Vorrichtung mit der rückwärtigen, dem Abgabeende entgegen gesetzten Seite eingeschoben wird. Um eine sichere Führung der Vorrichtung zu gewährleisten ist ein Führungsvorsprung 103 vorgesehen, der sich vom Hohlraum 101 des Griffelements 100 über den Blendbereich 104 in Richtung Öffnung des Hohlraums 101 erstreckt und in einem Vorsprungsende 106 endet. Für eine sichere Fixierung der Vorrichtung im Hohlraum 101 sind Rastvorsprünge 102 vorgesehen, in die entsprechende Aufnahmen der Vorrichtung eingreifen können, so dass ein Herausfallen der Vorrichtung verhindert wird.
  • 5 zeigt die Zusammenführung von der Vorrichtung 1 und dem Griffelement 100. Hierfür wird die Vorrichtung 1 mit der dem Abgabeende entgegen gesetzten Seite derart in den Hohlraum 101 des Griffelements 100 geschoben, dass die Seitenflächen des Gehäuses 2 der Vorrichtung von den beiden Blendbereichen 104 des Griffelements 100 umschlossen werden. Bei der Zusammenführung der Vorrichtung 1 und des Griffelements 100 wird der Führungsvorsprung des Griffelements 100 in den Führungsbereich 4 des Gehäuses 2 der Vorrichtung 1 eingeführt. Das Zusammenfügen von Vorrichtung 1 und Griffelement 100 wird durch Erreichen des axialen Anschlags 5 des Führungsbereichs 4 durch das Vorsprungsende des Führungsvorsprungs des Griffelements 100 erreicht. Für eine sichere Fixierung der Vorrichtung 1 im Hohlraum 101 des Griffelements 100 greifen der erste und der zweite Vorsprung 6, 7 in die Rastvorsprünge des Griffelements ein. Nach dem Zusammenfügen von Vorrichtung 1 und Griffelement 100 kann die Kappe 105 auf das Griffelement 100 aufgebracht werden, so dass die Vorrichtung 1 vor äußeren Einflüssen geschützt ist.
  • 6 zeigt den Einsatz einer Vorrichtung 1 in Kombination mit einem zweiten Griffelement 200. Die Vorrichtung 1 ist dabei derart vom Griffelement 200 umschlossen, dass nur das Abgabeende 3 der Vorrichtung 1 sowie der Angriffbereich frei liegt.
  • 7 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des zweiten Griffelements aus 6. Das zweite Griffelement 200 weist einen Aufnahmebereich 201 für eine Vorrichtung zum Übertragen eines Films auf ein Substrat auf. Hierfür sind Führungsschienen 204 vorgesehen sowie ein Anschlag 202 und eine Rastnut 203.
  • 8 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des zweiten Griffelements 200 aus 7 mit der Vorrichtung 1. Hierfür wurde die Vorrichtung 1 mit der dem Abgabeende 3 entgegen gesetzten Ende in den Aufnahmebereich 201 des zweiten Griffelements 200 geschoben. Dabei greifen die Führungsschienen 204 in den Führungsbereich der Vorrichtung 1 ein und gewährleisten einen spielfreien und sicheren Halt in der Vorrichtung. Der am Gehäuse der Vorrichtung 1 vorgesehene zweite Vorsprung 7 greift zusätzlich in die Rastnut 203 des Griffelements 200 ein. Der erste Vorsprung 6 der Vorrichtung 1 stützt sich bei der Arbeit der Vorrichtung 1 in Kombination mit dem Griffelement 200 am Anschlag 202 ab, so dass eine Kraftübertragung bei der Arbeit von der Vorrichtung 1 auf das Griffelement 200 über den ersten Vorsprung 6 und den Anschlag 202 vollzogen wird. Auf diese Weise können empfindlichere Bauteile, insbesondere Verbindungsbauteile, wie beispielsweise der Führungsbereich der Vorrichtung 1 oder die Führungsschienen 204 des Griffelements 200 vor Deformation und/oder Beschädigung bei der Arbeit durch zu große Krafteinwirkung geschützt werden. Die Verwendung der Vorrichtung 1 in Kombination mit einem Griffelement 200 ermöglicht eine direkte Krafteinwirkung über den Angriffbereich 8 auf das Abgabeende 3 der Vorrichtung 1. Dieses Freiliegen des Angriffbereichs 8 und die direkte Krafteinwirkung gewährleisten einen langfristig einsetzbaren und zuverlässigen Korrekturroller, da Deformationen durch indirekte Krafteinwirkung über das Griffelement 200 vermieden werden.
  • 9 zeigt eine weitere Variante einer Kombination einer Vorrichtung 1 mit einem dritten Griffelement 300. Auch hier wird das Griffelement 300 an der dem Abgabeende 3 entgegen gesetzten Seite über Verbindungselemente 303 mit dem Griffelement 300 verbunden.
  • Die Verbindung zwischen Griffelement 300 und Vorrichtung 1 wird durch die in 10 gezeigte Explosionsdarstellung deutlich. Die Vorrichtung 1 wird zum Zusammenfügen mit dem Griffelement 300 teilweise in einen Raum 301 eingeschoben. Die den Raum begrenzenden Flächen des Griffelements 300 weisen Öffnungen 302 auf. In die Öffnung 302 können geeignete Verbindungselemente 303 eingesetzt werden. Die Verbindungselemente 303 sind derart gestaltet, dass sie in die Öffnungen 302 des Gehäuses 303 einschnappen und teilweise an den, den Raum 301 begrenzenden Innenflächen des Griffelements 300 hervorstehen. Zur Montage wird die Vorrichtung 1 derart in Richtung Griffelement 300 geschoben, dass die in den Raum 301 vorstehenden Teile der Verbindungselemente 303 in den Führungsbereich 4 der Vorrichtung 1 geführt werden. Vorzugsweise weist die Vorrichtung 1 an beiden Seiten des Gehäuses einen derartigen kanalförmigen Führungsbereich 4 auf. Vorzugsweise werden die Verbindungselemente 303 beim Einschieben der Vorrichtung 1 in den Raum 301 des Griffelements 300 beim Erreichen der Führungsbereiche 4 geringfügig von der Vorrichtung 1 aus den Öffnungen 302 des Griffelements 300 gedrückt, jedoch werden die Schnappverbindungen zwischen den Verbindungselementen 303 und dem Griffelement 300 dadurch nicht gelöst. Dies bewirkt ein Eingreifen der weggedrückten Verbindungselemente 303 in die Vertiefung 18 der Vorrichtung 1. Eine derartige Vertiefung 18 ist vorzugsweise an jeder der beiden Seiten der Vorrichtung 1 vorgesehen. Vorzugsweise ist die Vertiefung 18 derart gestaltet, dass keine Kraft auf die Verbindungselemente 303 ausgewirkt wird, die die Verbindungselemente 303 aus den Öffnungen 302 des Griffelements 300 herauszudrücken vermag. Durch die Verbindung des Griffelements 300 mit der Vorrichtung 1 mittels der Verbindungselemente 303 kann im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein nachfüllbarer Korrekturroller bereitgestellt werden. Hierfür kann der Anwender das Griffelement 300 sowie die Verbindungselemente 303 beibehalten. Die Vorrichtung 1 zum Übertragen eines Films auf ein Substrat kann jederzeit auf einfache Art und Weise über besagte Verbindungstechnik ausgetauscht werden. Selbstverständlich sind auch andere Verbindungsmöglichkeiten zwischen der Vorrichtung 1 und dem Griffelement 300 denkbar. Beispielsweise ist ein Verbindungselement 303 mit einem nicht gezeigten Dorn denkbar, welches durch eine seitliche Öffnung 302 in die zylindrische Öffnung 17 der Vorrichtung 1 eingeschoben wird. Auf diese Weise kann ebenfalls eine sichere Verbindung zwischen der Vorrichtung 1 und dem Griffelement 300 bereitgestellt werden.
  • 1
    Vorrichtung
    2
    Gehäuse
    3
    Abgabeende
    4
    Führungsbereich
    5
    axialer Anschlag
    6
    erster Vorsprung
    7
    zweiter Vorsprung
    8
    Angriffbereich
    9
    Auftragselement
    10
    Bandführungswangen
    11
    Auftragsleiste
    12
    Vorratsspule
    13
    Aufwickelspule
    14
    Film
    15
    Trägerband
    16
    Öffnung
    17
    zylindrische Öffnung
    18
    Vertiefung
    19
    Begrenzungswände
    100
    erstes Griffelement
    101
    Hohlraum
    102
    Rastvorsprung
    103
    Führungsvorsprung
    104
    Blendbereich
    105
    Kappe
    106
    Vorsprungsende
    200
    zweites Griffelement
    201
    Aufnahmebereich
    202
    Anschlag
    203
    Rastnut
    204
    Führungsschienen
    300
    drittes Griffelement
    301
    Raum
    302
    Öffnung
    303
    Verbindungselemente
    304
    Anschlagbereich
    305
    Rastpunkt

Claims (9)

  1. System bestehend aus einem wieder verwendbaren Griffelement (100, 200, 300) und einer Vorrichtung (1) zum Übertragen eines Filmes (14) auf ein Substrat mit einem Filmvorrat, einem Gehäuse (2) und einem Abgabeende (3) zum Aufbringen des Filmes (14) auf das Substrat, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) im Wesentlichen geschlossen ist, um den Filmvorrat vor äußeren Einflüssen zu schützen und dass an dem Gehäuse (2) Verbindungsmittel (4, 6, 7) für eine Montage oder Demontage an dem Griffelement (100, 200, 300) vorgesehen sind.
  2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel (4, 6, 7) an mindestens einer Seitenfläche des Gehäuses (2) ein Führungsbereich (4) zum Einsetzen in das Griffelement (100, 200, 300) vorgesehen ist, sowie mindestens ein Fixierelement (6, 7), zur Befestigung am Griffelement (100, 200, 300).
  3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) an der einen Seite das Abgabeende (3) aufweist und sich der Führungsbereich (4) in Richtung der gegenüberliegenden Seite erstreckt.
  4. System nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsbereich (4) als Führungskanal (4) in der Seitenfläche des Gehäuses (2) vorgesehen ist.
  5. System nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsbereich (4) Begrenzungswände (19) aufweist, welche in Erstreckungsrichtung des Führungskanals (4) zwischen dem Abgabeende (3) und der gegenüberliegenden Seite im Wesentlichen gerade sind.
  6. System nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (2) als Filmvorrat eine drehbare Vorratsspule (12) vorgesehen ist, von der ein mit dem Film (14) beschichtetes Trägerband (15) abgewickelt wird und eine drehbare Aufwickelspule (13), auf die das Trägerband (15) aufgewickelt wird und deren Drehbewegung an die Drehbewegung der Vorratsspule (12) gekoppelt ist, wobei sich der Führungsbereich (4) mindestens über eine Drehachse der beiden Spulen (12, 13) erstreckt.
  7. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (6, 7) als ein von einer Außenfläche abweisender Vorsprung (6, 7) ausgebildet ist.
  8. System nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (4) in Richtung Abgabeende (3) einen axialen Anschlag (5) besitzt und gegenüberliegend offen gestaltet ist.
  9. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Abgabeende (3) zugewandten Teil des Gehäuses (2) ein Angriffbereich (8) für den Anwender vorgesehen ist, um diesem einen sicheren Halt bereitzustellen.
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