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Die
vorliegende Anmeldung beansprucht die Auslandspriorität der am
13. November 2006 eingereichten
japanischen
Patentanmeldung Nr. 2006-306787 , deren Gesamtinhalt durch
Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen wird.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine neue Beleuchtungsvorrichtung
für Fahrzeuge.
Spezieller betrifft die Erfindung eine Vorgehensweise zum Vereinfachen
einer Halterung einer Leuchteneinheit und zum Verringern der Anzahl
an Bauteilen, wodurch die Kosten und die Abmessungen verringert
werden.
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Einige
Beleuchtungsvorrichtungen für
Fahrzeuge, beispielsweise einige Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge, können die
Abstrahlrichtung wahlweise in Vertikalrichtung und Seitenrichtung ändern.
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Bei
einer im Patentdokument 1 beschriebenen Beleuchtungsvorrichtung
für Fahrzeuge
ist eine Leuchteneinheit auf einer Stütze seitlich verkippbar gehaltert,
und ist die Stütze
auf einem in Vertikalrichtung verkippbaren Leuchtenkörper gehaltert,
und werden das Verkippen in Seitenrichtung der Leuchteneinheit und
das Verkippen in Vertikalrichtung der Stütze jeweils unter Verwendung
getrennter Antriebsvorrichtungen durchgeführt.
- [Patentdokument
1] Veröffentlichung JP-A-2004-227933
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Bei
der im Patentdokument 1 beschriebenen Beleuchtungsvorrichtung für Fahrzeuge
ist es erforderlich, getrennt eine Antriebsvorrichtung zur Änderung
der Abstrahlrichtung in Seitenrichtung und eine Antriebsvorrichtung
zur Änderung
der Abstrahlrichtung in Vertikalrichtung vorzusehen. Darüber hinaus ist
die Leuchteneinheit nicht direkt auf dem Leuchtenkörper gehaltert,
sondern auf dem Leuchtenkörper über die
Stütze
gehaltert. Demzufolge nimmt die Anzahl an Bauteilen zu, und nehmen
unvermeidlich die Kosten zu, entsprechend der Erhöhung der
Bauteilkosten und der Zunahme der für den Zusammenbau erforderlichen
Mannstunden.
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Bei
einer oder mehreren Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung wird die Halterung einer Leuchteneinheit
vereinfacht, und wird die Anzahl an Bauteilen verringert, wodurch
die Kosten und die Abmessungen verringert werden.
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Bei
einer oder mehreren Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung weist eine Beleuchtungsvorrichtung für Fahrzeuge
eine Leuchteneinheit auf, die dazu dient, Licht in Vorwärtsrichtung
abzustrahlen, und ein Stellglied zum Verkippen der Leuchteneinheit
in Vertikalrichtung und in Seitenrichtung, wobei die Leuchteneinheit
in einem Leuchtengehäuse angeordnet
ist, das durch einen Leuchtenkörper
und eine lichtdurchlässige
Abdeckung zum Abdecken einer vorderen Oberfläche des Leuchtenkörpers gebildet
wird, wobei die Leuchteneinheit einen Körperkupplungsabschnitt aufweist,
der mit dem Leuchtenkörper gekuppelt
werden soll, und einen Stellglied-Kupplungsabschnitt, der mit dem Stellglied
gekuppelt werden soll, wobei der Leuchtenkörper einen Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitt
aufweist, der mit dem Körper-Kupplungsabschnitt
gekuppelt ist, und dazu dient, die Leuchteneinheit verkippbar in Vertikalrichtung
und in Seitenrichtung zu haltern, und das Stellglied auf dem Leuchtenkörper gehaltert
ist, und eine einzige Ausgangswelle zum Verkippen der Leuchteneinheit
in Vertikalrichtung und in Seitenrichtung im Eingriff mit dem Stellglied-Kupplungsabschnitt
der Leuchteneinheit aufweist.
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Bei
der Beleuchtungsvorrichtung für
Fahrzeuge gemäß einer
oder mehreren Ausführungsformen
der Erfindung ist daher die Leuchteneinheit direkt so auf dem Leuchtenkörper gehaltert,
dass sie in Vertikalrichtung und seitlich verkippt werden kann. Daher
kann die Halterungskonstruktion der Leuchteneinheit vereinfacht
werden, und kann die Anzahl an Bauteilen verringert werden, so dass
der Kostenaufwand und die Abmessungen verringert werden können.
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Eine
oder mehrere Ausführungsformen
der Erfindung stellen eine Beleuchtungsvorrichtung für Fahrzeuge
zur Verfügung,
die eine Leuchteneinheit aufweist, die dazu dient, Licht nach vorn
abzustrahlen, und ein Stellglied zum Verkippen der Leuchteneinheit
in Vertikalrichtung und in Seitenrichtung, wobei die Leuchteneinheit
in einem Leuchtengehäuse angeordnet
ist, das durch einen Leuchtenkörper
und eine lichtdurchlässige
Abdeckung zum Abdecken einer vorderen Oberfläche des Leuchtenkörpers gebildet
wird, wobei die Leuchteneinheit einen Körper-Kupplungsabschnitt aufweist,
der mit dem Leuchtenkörper
gekuppelt werden soll, und einen Stellglied-Kupplungsabschnitt,
der mit dem Stellglied gekuppelt werden soll, wobei der Leuchtenkörper einen Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitt
aufweist, der mit dem Körper-Kupplungsabschnitt
gekuppelt ist, und dazu dient, die Leuchteneinheit verkippbar in Vertikalrichtung
und in Seitenrichtung zu haltern, und das Stellglied auf dem Leuchtenkörper gehaltert
ist, und eine einzige Ausgangswelle zum Verkippen der Leuchteneinheit
in Vertikalrichtung und in Seitenrichtung im Eingriff mit dem Stellglied-Kupplungsabschnitt
der Leuchteneinheit aufweist.
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Bei
der Beleuchtungsvorrichtung für
Fahrzeuge gemäß einer
oder mehreren Ausführungsformen
der Erfindung ist daher die Leuchteneinheit direkt so auf dem Leuchtenkörper gehaltert,
dass sie in Vertikalrichtung und in Seitenrichtung verkippt werden
kann. Daher kann die Halterungskonstruktion der Leuchteneinheit
vereinfacht werden, und kann die Anzahl an Bauteilen verringert
werden, so dass der Kostenaufwand und die Abmessungen verringert werden
können.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung
ist ein Höheneinstellteil
zwischen dem Körper-Kupplungsabschnitt
und der Leuchteneinheit und/oder zwischen dem Leuchtenkörper und
dem Stellglied vorgesehen, und ist ein Dekorationsteil zwischen
dem Höheneinstellteil
und der lichtdurchlässigen
Abdeckung vorgesehen. Daher wird ermöglicht, die Entfernung zwischen
dem Leuchtenkörper
und der Leuchteneinheit zu verringern, und dieselbe Leuchteneinheit
bei Leuchtengehäusen
mit unterschiedlichen Abmessungen einzusetzen. Da das Höheneinstellteil durch
das Dekorationsteil verdeckt wird, kann darüber hinaus verhindert werden,
dass es von vorn durch die lichtdurchlässige Abdeckung gesehen werden
kann. Daher wird ermöglicht,
eine Beeinträchtigung
des Erscheinungsbildes durch das Höheneinstellteil zu verhindern.
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Gemäß einem
dritten Aspekt einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung
wird ein Führungsabschnitt
zur Verfügung
gestellt, der sich in Längsrichtung
erstreckt, und dazu dient, den Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitt
von der Öffnungsabschnittsseite
des Leuchtenkörpers
aufzunehmen und zu haltern. Auch in jenem Fall, bei welchem das Leuchtengehäuse klein
ist, kann daher die Leuchteneinheit auf dem Leuchtenkörper gehaltert
werden.
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Gemäß einem
vierten Aspekt einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung
kann die Ausgangswelle um eine Drehachse gedreht werden, die sich
in Vertikalrichtung erstreckt, und kann in Horizontalrichtung in
Längsrichtung
bewegt werden, und sind eine Drehantriebsquelle zum Drehen der Ausgangswelle,
eine Horizontalantriebsquelle für
die Horizontalbewegung der Ausgangswelle, und ein Antriebssteuerabschnitt
zum Steuern von Antriebsvorgängen
der Drehantriebsquelle und der Horizontalantriebsquelle in Reaktion
auf ein Signal vom Fahrzeug aus vorgesehen. Unabhängig von
der einfachen Halterungskonstruktion wird daher ermöglicht, die
Leuchteneinheit in Vertikalrichtung und in Seitenrichtung beim Fahren
zu verkippen, und die Leuchteneinheit in Vertikalrichtung und in
Seitenrichtung bei einer Initialisierung zu verkippen.
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Gemäß einem
fünften
Aspekt einer oder mehrerer Ausführungsformen
der Erfindung ist die Ausgangswelle um eine Drehachse drehbar, die
in Vertikalrichtung verläuft,
und kann in Längsrichtung horizontal
bewegt werden, und sind eine Horizontalantriebsquelle für die Horizontalbewegung
der Ausgangswelle, ein Antriebssteuerabschnitt zum Steuern eines
Antriebsvorgangs der Horizontalantriebsquelle in Reaktion auf ein
Signal von dem Fahrzeug aus, und ein Seitenausrichtungsabschnitt
zum Drehen der Ausgangswelle vorhanden. Unabhängig von der einfachen Halterungskonstruktion
wird daher ermöglicht,
die Leuchteneinheit in Vertikalrichtung beim Fahren zu verkippen,
und die Leuchteneinheit in Vertikalrichtung und in Seitenrichtung
bei einer Initialisierung zu verkippen.
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Gemäß einem
sechsten Aspekt einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung
kann die Ausgangswelle um eine Drehachse gedreht werden, die sich
in Vertikalrichtung erstreckt, und ist in Horizontalrichtung in
Längsrichtung
bewegbar, und sind ein Vertikalausrichtungsabschnitt zur Horizontalbewegung
der Ausgangswelle und ein Seitenausrichtungsabschnitt zum Drehen
der Ausgangswelle vorgesehen. Unabhängig von der einfachen Halterungskonstruktion
wird daher ermöglicht,
die Leuchteneinheit in Vertikalrichtung und in Seitenrichtung bei
einer Initialisierung zu verkippen.
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Andere
Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
und den beigefügten
Patentansprüchen
deutlich werden. Die beste Art und Weise zur Ausführung der
Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Es zeigt:
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1 eine
schematische Längsschnittansicht
einer Beleuchtungsvorrichtung für
Fahrzeuge gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung, zusammen mit den 2 bis 5,
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2 ein
schematisches Blockdiagramm, das ein Beispiel zeigt, bei welchem
eine Ausrichtungsvorrichtung zur Durchführung einer Ausrichtung eingesetzt
wird,
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3 eine schematische Längsschnittansicht, die eine
Variante zeigt, bei welcher ein Höheneinstellteil vorgesehen
ist,
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4 eine
Aufsicht auf den inneren Aufbau eines Stellgliedes, teilweise weggeschnitten,
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5 eine
schematische Ansicht von vorn einer Variante eines Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitts
eines Leuchtenkörpers
im getrennten Zustand von einem Körper-Kupplungsabschnitt der Leuchteneinheit,
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6 eine
schematische Perspektivansicht einer zweiten Ausführungsform
des Stellgliedes, zusammen mit den 7 bis 9,
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7 eine
schematische Aufsicht,
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8 eine
Schnittansicht entlang einer Linie VIII-VIII von 7,
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9 eine
Schnittansicht entlang einer Linie IX-IX von 7,
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10 eine
schematische Aufsicht auf eine dritte Ausführungsform des Stellgliedes,
und
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11 eine
schematische Aufsicht auf eine vierte Ausführungsform des Stellgliedes.
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Bei
allen nachstehend geschilderten Ausführungsformen werden Ausführungsformen
der Erfindung bei einem Scheinwerfer für ein Kraftfahrzeug eingesetzt.
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1 zeigt
schematisch einen Scheinwerfer für
ein Kraftfahrzeug gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung.
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Ein
Scheinwerfer 10 für
ein Kraftfahrzeug weist einen Leuchtenkörper 110 auf, der
einen nach vorn offenen, konkaven Abschnitt aufweist, und die vordere Öffnung des
Leuchtenkörpers 10 ist
durch eine lichtdurchlässig
Abdeckung 120 abgedeckt, so dass ein Leuchtengehäuse 101 ausgebildet
wird. Eine Leuchteneinheit 130 ist in dem Leuchtengehäuse 101 verkippbar
in Vertikalrichtung und Seitenrichtung gehaltert. Weiterhin ist
ein Stellglied 140 zum Verkippen der Leuchteneinheit 130 in
Seitenrichtung in der Leuchteneinheit 101 angeordnet.
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Die
Leuchteneinheit 130 weist zumindest einen Reflektor 131 auf,
eine Projektorlinse 132, und eine nicht dargestellte Lichtquelle,
und dient zum Abstrahlen von Beleuchtungslicht nach vorn. Ein Körper-Kupplungsabschnitt 133,
der mit dem Leuchtenkörper 110 gekuppelt
werden soll, ist auf einem oberen Ende der Leuchteneinheit 130 vorgesehen,
und weiterhin ist ein Stellglied-Kupplungsabschnitt 134, der
mit dem Stellglied gekuppelt werden soll, an einem unteren Ende
der Leuchteneinheit 130 vorgesehen. Bei der dargestellten
Ausführungsform
ist der Körper-Kupplungsabschnitt 133 als
eine Kugel ausgebildet, die ein Teil eines Kugelgelenkabschnitts
bildet. Weiterhin ist der Stellglied-Kupplungsabschnitt 134 in Form
einer dicken Scheibe ausgebildet, und weist eine untere Oberfläche auf,
die mit einem offenen, konkaven Kupplungsabschnitt 134a versehen ist,
und es ist eine Eingriffsnut (nicht dargestellt), die in Vertikalrichtung
verläuft,
auf einer Innenumfangsoberfläche
des konkaven Kupplungsabschnitts 134a vorgesehen.
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Ein
Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitt 112 ist auf einer unteren
Oberfläche
eines oberen Oberflächenabschnitts 111 des
Leuchtenkörpers 110 vorgesehen.
Der Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitt 112 ist
als ein Kugelaufnahmeteil ausgebildet, das ein Teil des Kugelgelenkabschnitts
bildet. Das Kugelaufnahmeteil 112 weist einen offenen,
konkaven, kugelförmigen
Abschnitt 112a auf, der auf einer unteren Oberfläche vorgesehen
ist. Die Kugel (Körper-Kupplungsabschnitt) 133,
die bei der Leuchteneinheit 130 vorgesehen ist, ist in
den konkaven, kugelförmigen
Abschnitt 112a eingepasst, so dass auf diese Art und Weise
ein Kugelgelenk ausgebildet wird. Wenn die Kugel (der Körper-Kupplungsabschnitt) 133 in
dem konkaven, kugelförmigen
Abschnitt 112a gedreht wird, kann die Leuchteneinheit 130 in
Vertikalrichtung und in Seitenrichtung verkippt werden.
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Das
Stellglied 140 weist eine Ausgangswelle 142 auf,
die von einer oberen Oberfläche
eines Behälters 141 vorsteht,
und die Ausgangswelle 142 wird durch eine Antriebsquelle
angetrieben, die in dem Behälter 141 vorgesehen
ist. Genauer gesagt, weist der Behälter 141 eine Horizontalantriebsquelle
und eine Drehantriebsquelle auf, und wird die Ausgangswelle 142 in
Längsrichtung
durch die Horizontalantriebsquelle bewegt, und wird um eine Drehachse
gedreht, die annähernd
in Vertikalrichtung verläuft, durch
die Drehantriebsquelle. Konvexe Eingriffsstangen 142a, 142a,
die in Axialrichtung verlaufen, sind auf einer Außenumfangsoberfläche der
Ausgangswelle 142 vorgesehen.
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Das
Stellglied 140 ist an einer unteren Oberfläche eines
unteren Oberflächenabschnitts 113 des Leuchtenkörpers 110 befestigt,
und die Ausgangswelle 142 ist durch ein langes Einführungsloch 113a in
Längsrichtung
eingeführt,
das auf dem unteren Oberflächenabschnitt 113 des
Leuchtenkörpers 110 vorgesehen
ist, und steht in das Leuchtengehäuse 101 hin vor, und
ist in den konkaven Kupplungsabschnitt 134 eingepasst,
der an dem unteren Ende der Leuchteneinheit 130 vorgesehen
ist. Die konvexen Eingriffsstangen 142a, 142a,
die auf der Außenumfangsoberfläche der
Ausgangswelle 142 vorgesehen sind, stehen im Eingriff mit
den Eingriffsnuten (nicht gezeigt), die auf der Innenumfangsoberfläche des konkaven
Kupplungsabschnitts 134 vorgesehen sind, um einen Schlupf
in Drehrichtung zwischen der Ausgangswelle 142 und dem
konkaven Kupplungsabschnitt 134a zu verhindern.
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Wenn
bei dem Scheinwerfer 10 für Kraftfahrzeuge die Ausgangswelle 142 um
eine Drehachse gedreht wird, die annähernd in Vertikalrichtung verläuft, durch
die Drehantriebsquelle des Stellgliedes 140, wirkt auf
den Stellglied-Kupplungsabschnitt 134, der an der Ausgangswelle 142 befestigt
ist, eine Drehkraft um eine Achse ein, die annähernd in Vertikalrichtung verläuft. Daher
wird die Leuchteneinheit 130, bei welcher der Stellglied-Kupplungsabschnitt 134 vorgesehen
ist, in Seitenrichtung gedreht. Daher wird die Abstrahlrichtung
der Leuchteneinheit 130 in Seitenrichtung geändert. Wenn
die Ausgangswelle 142 in Längsrichtung durch die Horizontalantriebsquelle
des Stellgliedes 140 bewegt wird, wird darüber hinaus
der Stellglied-Kupplungsabschnitt 134, der am unteren Ende
vorgesehen ist, in Längsrichtung
in einem Zustand verstellt, bei welchem die Position in Längsrichtung
des Körper-Kupplungsabschnitts 133, der
am oberen Ende der Leuchteneinheit 130 vorgesehen ist,
festgelegt ist. Daher wird die Leuchteneinheit 130 in Vertikalrichtung
verkippt. Dies führt
dazu, dass die Abstrahlrichtung der Leuchteneinheit 130 in Vertikalrichtung
geändert
wird.
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Die
Horizontalantriebsquelle und die Drehantriebsquelle werden daher
durch Betätigung
von Hand von einem Fahrersitz aus oder einer automatischen Betätigung in
Gang gesetzt, auf Grundlage des Ergebnisses der Erfassung, die von
einer Detektorvorrichtung zur Erfassung einer Schrägstellung
einer Fahrzeugkarosserie mit Hilfe verschiedener Sensoren erhalten
wird, beispielsweise durch einen Achsensensor zur Erfassung der
Höhe einer
Achse. Daher wird ermöglicht,
die Abstrahlrichtung der Leuchteneinheit 130 in Vertikalrichtung
und Seitenrichtung zu jedem Zeitpunkt beim Fahren zu ändern.
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Beim
Ausliefern von einer Fabrik oder bei einer Untersuchung eines Kraftfahrzeugs
wird darüber hinaus
ermöglicht,
eine Ausrichtungseinstellung durchzuführen, also eine ursprüngliche
Ausrichtung einer Lichtverteilung durch Betrieb der Horizontalantriebsquelle
und der Drehantriebsquelle, während
ein Muster beobachtet wird, das auf eine davor angeordnete Leinwand
abgestrahlt werden soll, oder durch automatische Messung der Beleuchtungsstärke an jedem
Messpunkt auf der Leinwand.
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Die
Ausrichtungseinstellung kann einfach unter Verwendung einer Ausrichtungsvorrichtung durchgeführt werden,
wie sie in 2 gezeigt ist. Eine Ausrichtungsvorrichtung 150 ist,
wie in 2 gezeigt, ein Schalterelement, und weist beispielsweise
Schalter sw1 bis sw4 auf. Wenn die Ausrichtungseinstellung durchgeführt werden
soll, wird die Ausrichtungsvorrichtung 150 an eine Steuerschaltung 143 des
Stellgliedes 140 angeschlossen. Eine spezielle Klemme zum
Anschluss der Ausrichtungsvorrichtung 150 ist für die Steuerschaltung 143 vorgesehen.
Die Leuchteneinheit 130 wird um einen vorbestimmten Winkel
in Richtung nach rechts verkippt, wenn der Schalter sw1 eingeschaltet
ist, die Leuchteneinheit 130 wird um einen vorbestimmten
Winkel in Richtung nach links verkippt, wenn der Schalter sw2 eingeschaltet
ist, die Leuchteneinheit 130 wird um einen vorbestimmten
Winkel in Richtung nach oben verkippt, wenn der Schalter sw3 eingeschaltet ist,
und die Leuchteneinheit 130 wird um einen vorbestimmten
Winkel in Richtung nach unten verkippt, wenn beispielsweise der
Schalter sw4 eingeschaltet ist. Schließlich wird die Leuchteneinheit 130 in
einen Initialisierungszustand versetzt. Durch Verwendung einer Lichtverteilungsüberprüfungsvorrichtung 151 zum
Einschalten der Leuchteneinheit 130, damit das abgestrahlte
Licht auf die Leinwand in Vorwärtsrichtung
abgestrahlt wird, und automatisch die Beleuchtungsstärke an jedem
Messpunkt auf der Leinwand gemessen wird, in Kombination mit der
Ausrichtungsvorrichtung 150 bei der Ausrichtungseinstellung,
wird ermöglicht,
vollständig
automatisch die Ausrichtungseinstellung durchzuführen.
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Zwar
ist bei der dargestellten Ausführungsform
die Leuchteneinheit 130 mit dem Leuchtenkörper 110 mit
Hilfe des Kugelgelenks verbunden, jedoch können die Leuchteneinheit und
der Leuchtenkörper
miteinander auch über
ein Federmaterial verbunden sein, beispielsweise eine Plattenfeder
oder eine Schraubenfeder, und kann die Leuchteneinheit auch in Vertikalrichtung
und Seitenrichtung in Bezug auf den Leuchtenkörper durch Einstellung des
Kupplungspunkt als Drehzapfen verkippbar ausgebildet sein. Daher
kann die Kupplungskonstruktion der Leuchteneinheit mit dem Leuchtenkörper einfacher ausgebildet
werden.
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Weiterhin
ist es ebenfalls möglich,
ein Höheneinstellteil
zwischen dem Leuchtenkörper
und der Leuchteneinheit und/oder zwischen dem Leuchtenkörper und
dem Stellglied vorzusehen. 3 zeigt ein
Beispiel, bei welchem ein Höheneinstellteil
vorgesehen ist.
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Bei
einem Scheinwerfer 10A für ein Kraftfahrzeug gemäß dieser
Variante ist ein Höheneinstellteil 114 zwischen
einem Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitt 112 und einem
oberen Oberflächenabschnitt 111 eines
Leuchtenkörpers 110 vorgesehen.
Weiterhin ist ein Höheneinstellteil 115 zwischen einem
unteren Oberflächenabschnitt 113 des
Leuchtenkörpers 110 und
einem Stellglied 140 vorhanden. Die Höheneinstellteile 114 und 115 können eine
variable Höhe
Hβ bzw.
Hα aufweisen.
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Ein
Körper-Kupplungsabschnitt
(Kugel) 133 einer Leuchteneinheit 130 ist in einen
konkaven, kugelförmigen
Abschnitt 112a des Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitts
(des Kugelaufnahmeteils) 112 eingepasst, der auf dem oberen
Oberflächenabschnitt 111 des
Leuchtenkörpers 110 durch
das Höheneinstellteil 114 gehaltert
ist. Weiterhin ist eine Ausgangswelle 142 des Stellgliedes 140,
gehaltert auf dem unteren Oberflächenabschnitt 113 des Leuchtenkörpers 110 über das
Höheneinstellteil 115, in
einen Stellglied-Kupplungsabschnitt 134 der Leuchteneinheit 130 eingepasst.
Weiterhin ist ein Dekorationsteil 116 zwischen den Höheneinstellteilen 114 und 115 und
einer lichtdurchlässigen
Abdeckung 120 vorgesehen, und kann verhindert werden, dass die
Höheneinstellteile 114 und 115 durch
die lichtdurchlässige
Abdeckung 120 hindurch wahrgenommen werden.
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Bei
dem Scheinwerfer 10A für
ein Kraftfahrzeug gemäß der Variante
wird ermöglicht,
dieselbe Leuchteneinheit 130 für Leuchtengehäuse 101 einzusetzen,
die unterschiedliche Abmessungen aufweisen, insbesondere unterschiedliche
Abmessungen in Vertikalrichtung. In diesem Fall wird ein Unterschied
in Bezug auf einen Abstand zwischen der Leuchteneinheit 130 und
der oberen und unteren Oberfläche
des Leuchtengehäuses 101 dadurch
ausgeglichen, dass die Höhen
Hβ und Hα der Höheneinstellteile 114 und 115 geändert werden.
Weiterhin wird ebenfalls ermöglicht,
einen Entladungslampen-Lichtstromkreis
(ein Vorschaltgerät)
in einem unteren Raum des Höheneinstellteils 115 anzuordnen.
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Als
nächstes
werden die Einzelheiten des Stellgliedes 140 unter Bezugnahme
auf 4 beschrieben.
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Ein
Gleitstück 144 ist
in dem Gehäuse 141 des
Stellgliedes 140 bewegbar in Längsrichtung gehaltert, und
die Ausgangswelle 142 ist drehbar auf dem Gleitstück 144 gehaltert.
Die Ausgangswelle 142 ist mit Sektorzahnradabschnitten 142b und 142b versehen,
die in Richtung zur Seite hin vorstehen.
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Zwei
Motoren 145 und 145 sind in dem Behälter 141 angeordnet,
und Schneckenantriebe 146a und 146a sind vereinigt
mit Zwischenvorgelegen 146 und 146 ausgebildet,
die durch den Antrieb der Zahnräder 145a und 145a der
Motoren 145 und 145 gedreht werden sollen.
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Weiterhin
sind Stirnräder 147 und 147 drehbar
in dem Behälter 141 gehaltert,
und sind Kegelräder 147a und 147a auf
Außenumfangsoberflächen der
Stirnräder 147 und 147 vorgesehen.
Weiterhin sind Schraubengewinde 147b und 47b bei
Zentrumslöchern
der Stirnräder 147 und 147 vorhanden.
Die Schneckenantriebe 146a und 146a der Zwischenvorgelege 146 und 146 sind
mit den Kegelrädern 147a und 147a der
Stirnräder 147 und 147 zusammengepasst.
Wenn sich die Motoren 145 und 145 drehen, drehen
sich daher die Stirnräder 147 und 147.
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Schraubenwellenabschnitte 148a und 148a von Übertragungsteilen 148 und 148,
die Abschnitte mit Ausnahme vorderer Endabschnitte als die Schraubenwellenabschnitte 148a und 148a aufweisen,
sind in die Schraubengewinde 147b und 147b der
Stirnräder 147 und 147 eingeschraubt.
Wenn die Stirnräder 147 und 147 gedreht
werden, werden daher die Schraubenwellenabschnitte 148a und 148a durch
die Schraubengewinde 147b und 147b vorgestellt.
Daher werden die Übertragungsteile 148 und 148 in
Längsrichtung
bewegt.
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Die
vorderen Enden der Übertragungsteile 148 und 148 sind
an Zahnstangenteilen 149 und 149 befestigt. Zahnstangenzähne 149a und 149a,
die auf den Zahnstangenteilen 149 und 149 vorgesehen sind,
sind mit den Sektorzahnradabschnitten 142b und 142b der
Ausgangswelle 142 zusammengepasst.
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Bei
dem Stellglied 140 wird, wenn die beiden Motoren 145 und 145 in
entgegengesetzten Richtungen betrieben werden, wenn die Ausgangswelle 142 gedreht
werden soll, eines der Zahnstangenteile 149 nach vorn bewegt,
und das andere Zahnstangenteil 149 nach hinten bewegt.
Daher dreht sich die Ausgangswelle 142. Wenn die beiden
Motoren 145 und 145 in derselben Richtung angetrieben
werden, bewegen sich darüber
hinaus die beiden Zahnstangenteile 149 und 149 in
derselben Richtung. Daher wird die Ausgangswelle 142 nach
vorn oder nach hinten bewegt. 5 zeigt
eine Variante, die eine Befestigung des Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitts
betrifft, der in dem Leuchtenkörper 110 vorgesehen
ist. Die untere Oberfläche
des oberen Oberflächenabschnitts 111 des
Leuchtenkörpers 110 ist
mit zwei Schienenteilen 117 und 117 versehen,
die als Führungsabschnitte
ausgebildet sind, die in Längsrichtung
parallel zueinander verlaufen, und es sind Eingriffsränder 117a und 117a,
die entgegengesetzt zueinander vorstehen, auf unteren Rändern der Schienenteile 117 und 117 vorgesehen.
Weiterhin sind beide Seitenoberflächen eines oberen Teils des Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitts
(Kugelaufnahmeteils) 112 mit Eingriffsnuten 112b und 112b versehen,
die in Längsrichtung
verlaufen. Die Eingriffsränder 117a und 117a der
Schienenteile 117 und 117 stehen im Gleiteingriff
mit den Eingriffsnuten 112b und 112b des Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitts 112.
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Wie
voranstehend geschildert, ist der Körper-Kupplungsabschnitt (Kugel) 133 der
Leuchteneinheit 130 in den konkaven, kugelförmigen Abschnitt 112a des
Leuchteneinheits-Kupplungsabschnitts 112 eingepasst,
der auf dem Leuchtenkörper 110 über die
Schienenteile 117 und 117 gehaltert ist, und ist
das obere Ende der Leuchteneinheit 130 auf dem oberen Oberflächenabschnitt 111 des
Leuchtenkörpers 110 verkippbar
in Vertikalrichtung und Seitenrichtung über ein auf diese Art und Weise
ausgebildetes Kugelgelenk gehaltert.
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Bei
der in 5 dargestellten Variante kann die Leuchteneinheit
auf dem Leuchtenkörper
auch in einem derartigen Fall gehaltert werden, wenn das Leuchtengehäuse klein
ist.
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Die 6 bis 9 zeigen
eine zweite Ausführungsform
des Stellgliedes.
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Ein
Stellglied 20 weist eine Ausgangswelle 220 auf,
die von einem Behälter 210 aus
nach oben vorsteht, und die Ausgangswelle 220 wird um eine Achse
gedreht, die annähernd
in Vertikalrichtung verläuft,
und ist bewegbar in Längsrichtung
ausgebildet. Ein Drehantriebsmechanismus 230 zum Drehen
der Ausgangswelle 220 um eine Achse, die annähernd in Vertikalrichtung
verläuft,
und ein Horizontalantriebsmechanismus 240 zum Bewegen der
Ausgangswelle 220 in Längsrichtung
sind in dem Behälter 210 vorgesehen.
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Die
Ausgangswelle 220 ist annähernd zylinderförmig ausgebildet,
und weist ein Zentrumsloch 221 auf, das durch ein Zentrum
hindurchgeht. Weiterhin sind konvexe Eingriffsstangen 222, 222,
..., die in Axialrichtung verlaufen, vorstehend gegenüber einem
im Wesentlichen oberen Halbteil einer Außenumfangsoberfläche der
Ausgangswelle 220 vorgesehen. Weiterhin ist eine Verzahnung
in einem unteren Halbteil der Außenumfangsoberfläche der
Ausgangswelle 220 vorgesehen, und ist als ein Rädervorgelegeabschnitt 231 ausgebildet.
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Ein
Gleitstück 241 ist
in dem Behälter 210 bewegbar
in Längsrichtung
vorgesehen. Das Gleitstück 241 ist
mit einer Halterungswelle 241a versehen, die annähernd vom
Zentrum vorsteht, und mit Halterungswänden 241b und 241b,
die sich in Längsrichtung
an einem Ort erstrecken, der etwas von der Halterungswelle 241a in
Seitenrichtung beabstandet ist. Weiterhin ist ein Schraubenloch 241c so
vorgesehen, dass es in Längsrichtung
hindurchgeht. Bei dem Gleitstück 240 stehen
Eingriffsvorsprungsteile 241d und 241d, die von
linken und rechten Seitenoberflächen
des Gleitstücks 240 vorstehen,
im Gleiteingriff mit Führungsnuten 211 und 211,
die an linken und rechten Innenseitenoberflächen des Behälters 210 in Längsrichtung
vorgesehen sind. Daher ist das Gleitstück 240 bewegbar in
Längsrichtung
in dem Behälter 210 gehaltert.
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Die
Halterungswelle 241a des Gleitstücks 241 ist durch
das Zentrumsloch 221 eingeführt, so dass die Ausgangswelle 220 drehbar
auf dem Gleitstück 241 gehaltert
ist.
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Ein
Schneckenantrieb 232 ist drehbar zwischen den Halterungswänden 241b und 241b des Gleitstücks 241 gehaltert,
und der Schneckenantrieb 232 ist mit dem Rädervorgelegeabschnitt 231 der Ausgangswelle 220 zusammengepasst.
Wenn der Schneckenantrieb 232 gedreht wird, dreht sich
daher die Ausgangswelle 220. Der Schneckenantriebs 232 ist
mit einem Kupplungsabschnitt 232a versehen, der gegenüber einer
der Halterungswände 241b und 241b vorsteht,
und es ist ein Kupplungsloch 232b, das zu einer Endoberfläche hin
offen ist, und einen rechteckigen Querschnitt aufweist, bei dem
Kupplungsabschnitt 232a vorgesehen. Der Drehantriebsmechanismus 230 wird
durch den Schneckenantrieb 232 und den Rädervorgelegeabschnitt 231 gebildet, der
auf der Ausgangswelle 220 vorhanden ist.
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Eine
horizontale Antriebswelle 242 ist so ausgebildet, dass
sie in Längsrichtung
durch den Behälter 210 hindurchgeht,
und eine Schraubenstange 242a, die auf einer Außenumfangsoberfläche der
horizontalen Antriebswelle 242 vorgesehen ist, ist in das
Schraubenloch 241c des Gleitstücks 241 eingeschraubt.
Daher wird das Schraubenloch 241c des Gleitstücks 241 durch
die Schraubenstange 242a der horizontalen Antriebswelle 242 durch
die Drehung der horizontalen Antriebswelle 242 verstellt,
und wird die horizontale Antriebswelle 242 in Längsrichtung
in Bezug auf den Behälter 210 bewegt,
so dass das Gleitstück 241 in
Längsrichtung
in Bezug auf den Behälter 210 bewegt
wird. Die Ausgangswelle 220, die auf dem Gleitstück 241 gehaltert
ist, wird daher in Längsrichtung
in Bezug auf den Behälter 210 bewegt.
Der Horizontalantriebsmechanismus 240 besteht aus der Horizontalantriebswelle 242 und
dem Gleitstück 241.
Eine Druckschraubenfeder 241e ist zwischen das Gleitstück 241 und
eine innere Oberfläche
eines vorderen Endes des Behälters 210 eingefügt, so dass
eine Lose des Gleitstücks 241 verhindert
werden kann.
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Die
Horizontalantriebswelle 242 wird als eine Antriebswelle
eines Niveauausgleichsantriebsabschnitts 30 gedreht und
in Längsrichtung
bewegt, der mit einem hinteren Ende des Stellgliedes 20 gekuppelt
ist.
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Der
Niveauausgleichsantriebsabschnitt 30 wird in einen derartigen
Zustand versetzt, dass ein Behälter 310 von
ihm vereinigt mit einem rückwärtigen Ende
des Behälters 210 des
Stellgliedes 20 gekuppelt ist.
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Die
Schraubenstange 242a ist als eine Schraubenwelle in einem
Abschnitt ausgebildet, der in einem Abschnitt an der Spitze der
Horizontalantriebswelle 242 angeordnet ist, also im Behälter 210 des
Stellgliedes 20, und ein rückwärtiges Ende ist so ausgebildet,
dass es ein Kupplungsabschnitt ist, und es ist ein Kupplungsloch 242b vorgesehen,
das zum rückwärtigen Ende
hin offen ist, und einen annähernd rechteckigen
Querschnitt aufweist. Weiterhin ist ein mittlerer Abschnitt 242c,
der zwischen dem Schraubenwellenabschnitt und dem rückwärtigen Ende
vorgesehen ist, so ausgebildet, dass er ein gehalterter Abschnitt
ist, welcher die Form einer runden Stange annimmt.
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Der
Behälter 310 weist
ein zylindrisches Teil 320 auf, einen Rotor 330,
und einen Stator 340, die konzentrisch um die Horizontalantriebswelle 242 herum
angeordnet sind.
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Das
zylindrische Teil 320, das drehbar in dem Behälter 310 vorgesehen
ist, weist eine annähernd
zylinderartige Form auf, und weist ein Zentrumsloch 321 auf,
wobei eine Schraubenstange 322 in einem zentralen Teil
seiner Außenumfangsoberfläche vorgesehen
ist, und darüber
hinaus Arretierungsvorsprünge 323 und 323,
die in Vertikalrichtung vorstehen, einstückig oder vereinigt mit einem
rückwärtigen Ende
ausgebildet sind.
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Die
Horizontalantriebswelle 242 wird in das zentrale Loch 321 des
zylindrischen Teils 320 von hinten aus eingeführt, und
darüber
hinaus werden Beilagscheiben 242d und 242d von
außen
in einen Abschnitt der Horizontalantriebswelle 242 eingepasst,
der in Längsrichtung
gegenüber
dem zylindrischen Teil 320 vorsteht, so dass er gegen das
zylindrische Teil 320 anstößt. Daher ist die Horizontalantriebswelle 242 drehbar
in Bezug auf das zylindrische Teil 320 gehaltert, und ortsfest
in dessen Axialrichtung.
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Auch
der Rotor 330 ist annähernd
zylinderförmig
insgesamt ausgebildet, und es ist ein Schraubengewinde 332 bei
einem zentralen Loch 331 vorgesehen, das annähernd den
gleichen Innendurchmesser aufweist wie der Außendurchmesser des zylindrischen
Teils 320. Mehrere Permanentmagneten (nicht gezeigt) sind
als Rotormagneten an einem Außenumfangsabschnitt
des Rotors 330 angebracht.
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Der
Stator 340 weist mehrere Statorwicklungen (nicht gezeigt)
entsprechend den Rotormagneten auf, und ist entlang einer Innenumfangsoberfläche des
Behälters 310 angeordnet.
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Das
zylindrische Teil 320, das wie voranstehend geschildert
die Horizontalantriebswelle 242 haltert, ist in einen derartigen
Zustand versetzt, dass das zylindrische Teil 320 in das
zentrale Loch 331 des Rotors 330 von hinten aus
eingeführt
ist, damit die Schraubengewindestange 322 in das Schraubengewinde 332 eingeschraubt
wird. Die Horizontalantriebswelle 242, das zylindrische
Teil 320, und der Rotor 330 sind an vorbestimmten
Abschnitten in dem Behälter 310 angeordnet.
Hierbei sind die Arretierungsvorsprünge 323 und 323 des
zylindrischen Teils 320 gleitbeweglich in konkaven Eingriffsabschnitten 311 und 311 angeordnet,
die so ausgebildet sind, dass sie sich in Längsrichtung in den Behälter 310 erstrecken.
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Bei
der Horizontalantriebswelle 242 ist die Schraubengewindestange 242a in
das Schraubenloch 241c des Gleitstücks 241 in dem Stellglied 20 eingeschraubt.
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Ein
Spitzenabschnitt 243a, der einen annähernd rechteckigen Querschnitt
aufweist, eines flexiblen Drahtes 243, ist in das Kupplungsloch 242b der
Horizontalantriebswelle 242 eingepasst und dort befestigt.
Weiterhin ist ein Spitzenabschnitt 233a, der einen annähernd rechteckigen
Querschnitt aufweist, eines flexiblen Drahtes 233 in das
Kupplungsloch 232 des Schneckenantriebs 232 in
dem Drehantriebsmechanismus 230 eingepasst und dort befestigt.
Ein rückwärtiges Ende
des flexiblen Drahtes 243 ist mit einem in 6 gezeigten
Ausrichtungsbetätigungsabschnitt 40 gekuppelt.
Der Ausrichtungsbetätigungsabschnitt 40 ist
mit einem Betätigungsteil 410 gekuppelt,
das drehbar beispielsweise auf einer rückwärtigen Oberflächenwand 114 eines
Leuchtenkörpers
gehaltert ist. Ein Kreuzschlitz 411 ist auf einer rückwärtigen Oberfläche des
Betätigungsteils 410 vorgesehen,
und so ausgebildet, dass er gegenüber einem Passflächenloch 114a nach
hinten weist, das auf der rückwärtigen Oberflächenwand 114 des Leuchtenkörpers vorgesehen
ist. Wenn daher ein Spitzenabschnitt 510 eines Kreuzschlitzschraubendrehers 50 im
Eingriff mit dem Kreuzschlitz 411 des Betätigungszeils 410 steht,
und dann der Kreuzschlitzschraubendreher 50 gedreht wird,
wird das Betätigungsteil 410 gedreht,
und wird darüber
hinaus die Drehung des Betätigungsteils 410 auf
die Horizontalantriebswelle 242 durch den flexiblen Draht 243 übertragen.
Daher wird das Gleitstück 241 des Stellgliedes 30 in
Längsrichtung
bewegt. Genauer gesagt, wird die Ausgangswelle 220 in Längsrichtung bewegt.
Ein rückwärtiges Ende
des flexiblen Drahtes 233, das in das Kupplungsloch 232b des
Schneckenantriebs 232 in dem Drehantriebsmechanismus 230 eingepasst
und dort befestigt ist, ist ebenfalls mit dem gleichen Ausrichtungsbetätigungsabschnitt
(nicht gezeigt) wie dem Ausrichtungsbetätigungsabschnitt 40 verbunden.
Wenn der flexible Draht 233 gedreht wird, wird daher der
Schneckenantrieb 232 gedreht, so dass sich die Ausgangswelle 220 dreht.
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Bei
einer Niveauausgleichseinstellung, also der Durchführung einer Änderung
in Vertikalrichtung der Abstrahlrichtung beim Fahren, wird darüber hinaus,
wenn ein Schrittmotor, der durch den Rotor 330 und den
Stator 340 gebildet wird, so betätigt wird, dass der Rotor 330 gedreht
wird, das dort eingeschraubte, zylindrische Teil 320 daran
gehindert, gedreht zu werden, durch den Eingriff der Arretierungsvorsprünge 323 und 323 mit
den konkaven Eingriffsabschnitten 311 und 311,
und wird nach vorn oder hinten entsprechend der Drehrichtung des
Rotors 330 bewegt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Horizontalantriebswelle 242,
die mit dem zylindrischen Teil 320 vereinigt ist, ebenfalls
zusammen mit dem zylindrischen Teil 320 in Längsrichtung
bewegt. Daher wird das Gleitstück 241 des
Stellgliedes 30 in Längsrichtung
bewegt.
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Wenn
die Ausgangswelle 220 des Stellgliedes 20 mit
einem Stellglied-Kupplungsabschnitt 134 einer Leuchteneinheit 130 gekuppelt
ist, wird daher die Leuchteneinheit 130 in Seitenrichtung
durch die Antriebsbetätigung
des Drehantriebsmechanismus 230 verkippt, und wird die
Leuchteneinheit 130 in Vertikalrichtung durch den Antriebsbetrieb
des Horizontalantriebsmechanismus 240 verkippt.
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10 zeigt
eine dritte Ausführungsform des
Stellgliedes.
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Ein
Stellglied 60 gemäß der dritten
Ausführungsform
unterscheidet sich von dem Stellglied 20 gemäß der zweiten
Ausführungsform
in der Hinsicht, dass ein Niveauausgleichsantriebsabschnitt 30 nicht vorhanden
ist. Spezieller sind bei dem Stellglied 60 eine Horizontalantriebswelle 610 und
deren Halterungsanordnung anders ausgebildet als bei der Horizontalantriebswelle 242 des
Stellgliedes 20, und sind die übrigen Abschnitte ebenso ausgebildet
wie bei dem Stellglied 20. Daher wird nur der Unterschied
im Einzelnen erläutert,
und werden die anderen Abschnitte mit den gleichen Bezugszeichen
wie bei dem Stellglied 20 und der zugehörigen Beschreibung nicht erneut
beschrieben.
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Die
Horizontalantriebswelle 610 wird durch einen Schraubenwellenabschnitt 611 gebildet,
der eine Schraubengewindestange aufweist, die auf einer Außenumfangsoberfläche vorgesehen
ist, und einen Kupplungsabschnitt 612, der vereinigt mit
einem rückwärtigen Ende
des Schraubenwellenabschnitts 611 ausgebildet ist. Der
Kupplungsabschnitt 612 ist mit einem Kupplungsloch 612a versehen,
das einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Die Horizontalantriebswelle 610 ist
auf einem Behälter 210 so
gehaltert, dass sie in einer Richtung gedreht werden kann, die in
Längsrichtung
verläuft,
und eine Bewegung in Längsrichtung
gesperrt ist. Das Kupplungsloch 612a des Kupplungsabschnitts 612 ist
so ausgebildet, dass es nach hinten weist, und ein Spitzenabschnitt 613a,
der einen rechteckigen Querschnitt aufweist, eines flexiblen Drahtes 613,
der von außer
aus gedreht werden soll, ist in das Kupplungsloch 612a eingepasst
und dort befestigt.
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Wenn
der flexible Draht 613 durch einen Betätigungsabschnitt wie etwa den
Ausrichtungsbetätigungsabschnitt 40 betätigt wird,
und so von außen aus
gedreht wird, wird daher die damit gekuppelte Horizontalantriebswelle 610 gedreht,
so dass ein Gleitstück 241 in
Längsrichtung
entlang der Horizontalantriebswelle 610 bewegt wird, und
eine Ausgangswelle 220, die auf dem Gleitstück 241 gehaltert ist,
in Längsrichtung
bewegt wird. Durch die Bewegung in Längsrichtung der Ausgangswelle 220 wird eine
Leuchteneinheit in Vertikalrichtung verkippt.
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11 zeigt
eine vierte Ausführungsform des
Stellgliedes.
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Bei
einem Stellglied 70 gemäß der vierten Ausführungsform
unterscheidet sich ein Mechanismus zur Bewegung eines Gleitstückes 741 in
Längsrichtung
von jenem bei jedem der Stellglieder 20 und 60.
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Das
Stellglied 741 ist bewegbar in Längsrichtung in einem Behälter 710 gehaltert.
Eine Führungswelle 742 ist
auf dem Behälter 710 so
gehaltert, dass sie sich in Längsrichtung
erstreckt, und das Gleitstück 741 ist
auf der Führungswelle 742 bewegbar
in Längsrichtung
gehaltert. Eine Druckschraubenfeder 743 ist zwischen eine
innere Oberfläche
eines rückwärtigen Endes
des Behälters 710 und
das Gleitstück 741 eingeführt. Das
Gleitstück 741 wird
in Vorwärtsrichtung
durch die Druckschraubenfeder 743 beaufschlagt.
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Eine
Ausgangswelle 720 ist drehbar auf dem Gleitstück 741 gehaltert,
und ein Schneckenantrieb 732, der drehbar auf dem Gleitstück 741 gehaltert
ist, ist mit einem Rädervorgelege
(nicht gezeigt) zusammengepasst, das auf der Ausgangswelle 720 vorgesehen
ist, und die Ausgangswelle 720 wird durch die Drehung des
Schneckenantriebs 732 gedreht. Ein flexibler Draht 733 ist
mit dem Schneckenantrieb 732 gekuppelt. Wenn der flexible
Draht 733 von außerhalb
betätigt
und so gedreht wird, dreht sich der Schneckenantrieb 732.
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Ein
Betätigungsabschnitt 750,
der bei einem Fahrersitz vorgesehen ist, ist mit einer drehbaren Vertikalantriebsskala 751 und
einem Ausrichtungsbetätigungsteil 752 versehen.
Ein Spitzenabschnitt eines Betätigungsdrahtes 744 ist
mit einem rückwärtigen Ende
des Gleitstücks 741 gekuppelt,
und ein rückwärtiges Ende
des Betätigungsdrahtes 744 ist um
einen Trommelabschnitt 751a der Vertikalantriebsskala 751 des
Betätigungsabschnitts 750 herumgeschlungen.
Das Ausrichtungsbetätigungsteil 752 weist
eine Riemenscheibe 752a auf, und die Riemenscheibe 752a gelangt
in Kontakt mit dem Betätigungsdraht 744 zwischen
zwei Führungsrohren 753 und 753,
die in dem Betätigungsabschnitt 750 vorgesehen
sind.
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Wenn
die Vertikalantriebsskala 751 in Aufwickelrichtung gedreht
wird, wird daher der Betätigungsdraht 744 lose.
Daher wird das Gleitstück 741 nach
vorn durch die Beaufschlagungskraft der Druckschraubenfeder 743 bewegt.
Im Gegensatz hierzu wird, wenn die Vertikalantriebsskala 751 in
Aufwickelrichtung gedreht wird, der Betätigungsdraht 744 auf
den Trommelabschnitt 751a der Vertikalantriebsskala 751 aufgewickelt.
Daher wird das Gleitstück 741 nach
hinten durch das Zusammendrücken
der Druckschraubenfeder 743 bewegt. Durch Drehen der Vertikalantriebsskala 751 wird
daher ermöglicht,
eine Änderung
in Vertikalrichtung der Abstrahlrichtung beim Fahren durchzuführen, als
einen Niveauausgleich. Durch Bewegung des Ausrichtungsbetätigungsteils 752 in
Richtung eines Pfeils bei der ursprünglichen Ausrichtung wird daher
ermöglicht,
einen Weg für
den Betätigungsdraht
zwischen den beiden Führungsrohren 753 und 753 zu ändern. Daher wird
ermöglicht,
eine Position in Längsrichtung
des Gleitstücks 741 einzustellen,
um hierdurch die ursprüngliche
Ausrichtung durchzuführen.
-
Zwar
erfolgte eine Beschreibung im Zusammenhang mit einer beispielhaften
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, jedoch wissen Fachleute auf diesem Gebiet,
dass verschiedene Änderungen und
Modifikationen vorgenommen werden können, ohne von der vorliegenden
Erfindung abzuweichen. Daher sollen die beigefügten Patentansprüche alle derartigen Änderungen
und Modifikationen abdecken, die vom wahren Wesen und Umfang der
vorliegenden Erfindung umfasst sind.
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[Beschreibung der Bezugszeichen und Bezeichnungen]
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- 10... Scheinwerfer für Fahrzeuge (Beleuchtungsvorrichtung
für Fahrzeuge), 10A...
Scheinwerfer für Fahrzeuge
Beleuchtungsvorrichtung für
Fahrzeuge), 101... Leuchtengehäuse, 112... Leuchteneinheits- Kupplungsabschnitt, 114...
Höheneinstellteil, 115... Höheneinstellteil, 116...
Dekorationsteil, 117... Schienenteil (Führungsabschnitt), 120...
lichtdurchlässige
Abdeckung, 130... Leuchteneinheit, 133... Körper-Kupplungsabschnitt, 134...
Stellglied- Kupplungsabschnitt, 140...
Stellglied, 142... Ausgangswelle, 145... Motor
(Drehantriebsquelle, Horizontalantriebsquelle, 20... Stellglied, 220...
Ausgangswelle, 60... Stellglied, 70... Stellglied, 720...
Ausgangswelle.