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DE102007053406B3 - Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung sowohl einer Adaption wie einer Diagnose bei emissionsrelevanten Steuereinrichtungen in einem Fahrzeug - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung sowohl einer Adaption wie einer Diagnose bei emissionsrelevanten Steuereinrichtungen in einem Fahrzeug Download PDF

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DE102007053406B3
DE102007053406B3 DE102007053406A DE102007053406A DE102007053406B3 DE 102007053406 B3 DE102007053406 B3 DE 102007053406B3 DE 102007053406 A DE102007053406 A DE 102007053406A DE 102007053406 A DE102007053406 A DE 102007053406A DE 102007053406 B3 DE102007053406 B3 DE 102007053406B3
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DE
Germany
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adaptation
diagnosis
emission
parameter
relevant control
Prior art date
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Expired - Fee Related
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DE102007053406A
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English (en)
Inventor
Carl-Eike Hofmeister
Michael Dr. Käsbauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vitesco Technologies GmbH
Original Assignee
Continental Automotive GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Automotive GmbH filed Critical Continental Automotive GmbH
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Priority to PCT/EP2008/063212 priority patent/WO2009059854A1/de
Priority to KR1020107012047A priority patent/KR101503666B1/ko
Priority to US12/741,308 priority patent/US8408054B2/en
Priority to CN200880116374.2A priority patent/CN101855437B/zh
Application granted granted Critical
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung sowohl einer Adaption wie einer Diagnose bei emissionsrelevanten Steuereinrichtungen in einem Fahrzeug, wie beispielsweise der Einspritzung von Kraftstoff in die jeweiligen Zylinder. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen, bei der eine Durchführung zumindest eines Teiles der Adaption und der Diagnose in einem vorgegebenen Fahrzustand gewährleistet werden kann. Diese Aufgabe wird gelöst durch ein erfindungsgemäßes Verfahren und eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung zumindest eines Teils einer Adaption und einer Diagnose bei emissionsrelevanten Steuereinrichtungen eines Fahrzeugs. Das erfindungsgemäße Verfahren weist dabei die Schritte auf: Bestimmen, ob das Fahrzeug einen vorgegebenen Fahrzustand erreicht hat; Durchführen einer Diagnose bei wenigstens einer der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen, wenn festgestellt wird, dass das Fahrzeug den vorgegebenen Fahrzustand erreicht hat, wobei die Diagnose wenigstens einen Parameter eines Betriebspunktes wenigstens einer emissionsrelevanten Steuereinrichtung bestimmt und optimiert, wenn dieser von einem Sollbereich bzw. Sollwert abweicht; und Durchführen wenigstens eines Adaptionsabschnitts der Adaption bei wenigstens einer emissionsrelevanten Steuereinrichtung, wobei in der Adaption wenigstens ein Parameter mehrerer Betriebspunkte der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen bestimmt und ...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung sowohl einer Adaption wie einer Diagnose bei emissionsrelevanten Steuereinrichtungen in einem Fahrzeug, wie beispielsweise der Einspritzung von Kraftstoff in die jeweiligen Zylinder.
  • Auf emissionsrelevanten Steuereinrichtungen im Automobil werden aus gesetzlichen Gründen diverse Verfahren zur Erkennung von Fehlern durchgeführt. Für verschiedene Strategien wird vom Gesetz eine bestimmte Ausführungshäufigkeit pro Fahrzyklus gefordert. Ein neuer Fahrzyklus beginnt dabei mit dem Neustart des Motors (nach voherigem Abschalten des Zündschlüssels) und endet mit dem Beginn des darauf folgenden Fahrzyklus. Der Fahrzyklus besteht dabei in der Regel aus verschiedenen Fahrzuständen, von denen manche für Diagnose- und Adaptionszwecke mehr oder weniger geeignet sein können. Für die spezielle Diagnose und Adaption ist die Schubabschaltung relevant. Je länger ein Fahrzyklus dauert, desto länger liegt üblicherweise auch der benötigte Fahrzustand vor.
  • In manchen Fällen wird ein ähnliches Verfahren sowohl zur Diagnose als auch zur Adaption des Systems eingesetzt. Dabei kann aber die Fehlererkennung nicht gleichzeitig mit der Adaption aktiviert bzw. durchgeführt werden, sondern nacheinander. Dadurch wird jedoch entweder das System verlangsamt adaptiert oder es findet nicht ausreichend oft eine Diagnose statt. Mit anderen Worten, im Stand der Technik wird ein Verfahren verwendet, bei dem die Diagnose und die Adaption zusammenhängend nacheinander für alle emissionsrelevanten Steuereinrichtungen ausgeführt wird. Dadurch, dass aber die Diagnose und die Adaption ein in sich zusammenhängendes Verfahren bilden, das entsprechend lange dauert bis alle Verfahrens schritte durchlaufen wurden, hat dies zur Folge, dass bei einem eher kurzen Fahrzustand, der in einem Fahrzyklus betrachtet wird, unter Umständen beispielsweise nur eine Adaption durchgeführt werden kann aber keine anschließende Diagnose. Daher kann unter Umständen die Diagnose nicht ausreichend häufig in dem Fahrzyklus bei den darin betrachteten Fahrzuständen durchgeführt werden, wie beispielsweise durch gesetzliche Vorgaben bestimmt ist. In der Vergangenheit waren Diagnose-Verfahren schnell genug, um die Ausführungshäufigkeiten einer Diagnose zu erfüllen. Eine solche Adaption konnte direkt als Diagnose verwendet werden. Erst durch neuere, insbesondere langsame Adaptionen, wird eine Trennung von Adaption erforderlich, um für die Diagnose die notwendige Ausführungshäufigkeit zu gewährleisten.
  • Aus dem Stand der Technik ist bisher keine Strategie bekannt, die für eine Adaption und Diagnose exklusiv aktiviert werden muss.
  • Aus der ISOR (initial statement of reasons) der CARS (California Air Resource Board) ist des Weiteren eine Kraftstoffeinspritzqualitätsüberwachung bekannt, die auf einer Drehzahlauswertung in der Schubabschaltphase basiert, bei der Einspritzung definierter Kleinstmengen. Dabei ist lediglich allgemein das Durchführen einer Art Diagnose und Adaption beschrieben.
  • Aus der DE 102 57 686 A1 ist des Weiteren ein Verfahren zum Anpassen einer Einspritzcharakteristik bekannt. Dabei wird eine ein Referenzeinspritzverhalten wiedergebende Einspritzventilcharakteristik eines angesteuerten Kraftstoff-Einspritzventils an alterungsbedingte Änderungen eines Ist-Einspritzverhaltens angepasst. Hierbei wird, während eines keine Kraftstoffeinspritzung erfordernden Betriebszustands, das Einspritzventil intermittierend angesteuert. Dabei geht mindestens ein Arbeitsspiel mit Ansteuerung einem Arbeitsspiel ohne Ansteuerung des Einspritzventils voran. Dabei wird jeweils ein Drehzahlwert der Brennkraftmaschine detektiert für das Arbeitsspiel mit Ansteuerung und mindestens einer für die Arbeitsspiele ohne Ansteuerung. Anhand der Differenz der detektieren Werte wird dann eine Korrektur der Einspritzcharakteristik vorgenommen.
  • Im Dokument DE 103 38 775 A1 ist eine Diagnosevorrichtung für einen Verbrennungsmotor offenbart, bei der zunächst Ansteuerwerte für die Zylinder bestimmt bzw. der jeweilige Soll-Ansteuerwert für den entsprechenden Zylinder berechnet werden. Anschließend wird in einer Erstdiagnosephase bestimmt, ob der jeweilige so genannte Ist-Ansteuerwert des Zylinders in einem Betriebszustand innerhalb des Soll-Bereichs liegt. Es erfolgt somit eine Diagnose der Zylinder und weitere Maßnahmen, wenn festgestellt wird, dass ein Ansteuerwert von einem Sollwert bzw. Sollbereich abweicht. Dadurch, dass aber die Diagnose und die Adaption ein in sich zusammenhängendes Verfahren bilden, das entsprechend lange dauert bis alle Verfahrensschritte durchlaufen worden sind, hat dies zur Folge, dass bei einem eher kurzen Fahrzustand, der in einem Fahrzyklus betrachtet wird, unter Umständen beispielsweise nur eine Adaption durchgeführt werden kann aber keine anschließende Diagnose. Daher kann unter Umständen die Diagnose nicht ausreichend häufig in dem Fahrzyklus bei den darin betrachteten Fahrzuständen durchgeführt werden, wie beispielsweise durch gesetzliche Vorgaben bestimmt ist.
  • In der Offenlegungsschrift DE 10 2006 016 818 A1 ist des Weiteren ein Verfahren zur Adaption der Verluste einer Antriebseinheit 1 offenbart. Dabei ist eine Vorrichtung 15 vorgesehen, die ein Kennfeld 5 aufweist, indem beispielsweise der vom Saugrohrdrucksensor 40 gemessene Saugrohrdruck und die vom Drehzahlsensor 55 gemessene Motordrehzahl als Eingangsgrößen zugeführt werden. Der Saugrohrdruck stellt dabei eine die Motorlast kennzeichnende Betriebsgröße der Antriebseinheit 1 dar. Allein aus der Motordrehzahl und der Motorlast lässt sich nun mit Hilfe des Kennfeldes 5 das gesamte Verlustmoment der Antriebseinheit 1 modellieren. Es wird hier also ausschließlich eine Art Adaption durchgeführt.
  • Das Problem, dass das Durchführen einer Diagnose und einer Adaption in einem Fahrzyklus aufgrund der häufig kurzen Fahrzyklen nicht gewährleistet werden kann wird dabei außer acht gelassen.
  • Auch in der weiteren Offenlegungsschrift DE 100 43 072 A1 ist ein Verfahren zur Gemischadaption bei Verbrennungsmotoren offenbart. Wird hierbei über eine Diagnosefunktion ein Fehler bestimmt, so erfolgt eine Gemischadaption. Wird dagegen kein Fehler über die Diagnosefunktion bestimmt, so erfolgt für eine lange Zeit, beispielsweise eine halbe Stunde, keine Gemischadaption. Hierbei wird eine Gemischadaption in einem Fahrzyklus nur dann ausgeführt, wenn die Diagnosefunktion einen Fehler oder Fehlerverdacht diagnostiziert. Wird kein Fehler oder ein Fehlerverdacht durch die Diagnosefunktion diagnostiziert so erfolgt für lange Zeit keine Gemischadaption. In der Diagnosefunktion wird lediglich einen Fehlerzustand diagnostiziert.
  • In der weiteren Offenlegungsschrift DE 101 44 337 A1 ist ein Verfahren offenbart, bei welchem fortlaufend bzw. ständig und unabhängig von dem Erreichen eines bestimmten Fahrzustandes, eine Diagnose durchgeführt wird. Im Anschluss an die Diagnose kann eine Adaption durchgeführt werden oder auch nicht.
  • Desweiteren ist in der Offenlegungsschrift DE 197 57 875 A1 ein Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine offenbart. Dabei wird eine Rechnerauslastung einer Steuerungseinrichtung mit verschiedenen Auslastungsschwellenwerten verglichen. Ist die Rechnerauslastung größer als ein erster Auslastungsschwellenwert, so wird keine Adaptionsfunktion durchgeführt. Ansonsten wird das Verfahren an dieser Stelle beendet bzw. die Adaptionsfunktion durchgeführt. Es wird kein Fahrzustand bestimmt über eine Fahrzustandsbestimmungseinrichtung, sondern die Rechnerauslastung eines Steuergeräts der Brennkraftmaschine.
  • Aufgabe der Erfindung ist es ein Verfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen, bei der eine Durchführung zumindest eines Teiles der Adaption und der Diagnose in einem jeweiligen vorgegebenen Fahrzustand eines Fahrzyklus gewährleistete werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, indem ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung zumindest eines Teils einer Adaption und einer Diagnose bei emissionsrelevanten Steuereinrichtungen eines Fahrzeugs bereitgestellt wird. Hierbei wird eine Diagnose bei wenigstens einer der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen durchgeführt, wenn festgestellt wird, dass das Fahrzeug einen bestimmten vorgegebenen Fahrzustand erreicht hat, beispielsweise eine Schubabschaltphase oder einen anderen für eine Diagnose und Adaption geeigneten Fahrzustand. Bei der Diagnose wird dabei wenigstens ein Parameter eines Betriebspunktes wenigstens einer emissionsrelevanten Steuereinrichtung bestimmt und optimiert, wenn dieser von einem Sollbereich bzw. Sollwert abweicht. Des Weiteren wird wenigstens ein Adaptionsabschnitt bzw. ein Teil der Adaption bei wenigstens einer der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen durchgeführt, wobei in der Adaption wenigstens ein Parameter mehrerer Betriebspunkte der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen bestimmt und optimiert wird, wenn dieser von einem Sollbereich bzw. Sollwert abweicht.
  • Dies hat den Vorteil, dass in einem normalen, vorgegebenen Fahrzustand eines Fahrzyklus ein Teil der Diagnose und der Adaption bei emissionsrelevanten Steuereinrichtung vorgenommen werden kann. Im Stand der Technik sind die Adaption und die Diagnose zusammengefasst und werden als eine Einheit in einem Fahrzustand eines Fahrzyklus ausgeführt. Bei der Erfindung wird dagegen die Diagnose und die Adaption aufgeteilt.
  • Dabei wird in der Diagnose beispielsweise der Teil zusammengefasst, der schnell durchgeführt werden kann und eine erste grobe Anpassung erlaubt, hier die Optimierung wenigstens eines Parameters eines Betriebspunktes einer emissionsrelevanten Steuereinrichtung. Auf der anderen Seite wird in der Adaption der Teil ausgeführt, in der die Feinanpassung erfolgt, hier die Anpassung bzw. Adaption wenigstens eines Parameters mehrere Betriebspunkte der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen. Da die Adaption eine längere Zeit bei der Durchführung für die jeweiligen emissionsrelevanten Steuereinrichtungen benötigt, wird sie in Abschnitte aufgeteilt, wobei wenigstens ein Abschnitt in dem vorgegebenen Fahrzustand des Fahrzyklus durchgeführt wird. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass zumindest ein Teil der Diagnose und Adaption in einem jeweiligen vorgegebenen Fahrzustand eines Fahrzyklus durchgeführt werden kann, im Gegensatz zum Stand der Technik.
  • In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die Adaption in Adaptionsschritte unterteilt, in Abhängigkeit von einem vorgegebenen Fahrzustand. Die Länge des Fahrzustands kann dabei beispielsweise durch gesetzliche Vorgaben bestimmt sein oder durch Annahmen, wie lange beispielsweise der durchschnittliche vorgegebene Fahrzustand, wie beispielsweise eine Schubabschaltphase, andauert. In einem Fahrzyklus können dabei ein oder mehrere, darunter verschiedene Fahrzustände betrachtet werden. Die Aufteilung der Adaption in einzelne Abschnitte in denen Teile der Adaption durchgeführt werden auf Basis eines solchen Fahrzustands hat den Vorteil, dass die Adaption nicht komplett in einem ersten Fahrzustand durchgeführt werden muss, sondern sehr einfach auf mehrere solcher Fahrzustände, beispielsweise mehrere Schubabschaltphasen oder andere Fahrzustände, sinnvoll aufgeteilt werden kann. Indem die Adaption anhand der Länge beispielsweise eines vorgeschriebenen Testzyklus oder anhand eines durchschnittlichen Fahrzustands aufgeteilt wird, kann sichergestellt werden, dass für diesen vorgegebenen Testzyklus bzw. den durchschnittlichen Fahrzustand die vollständige Diagnose durchge führt wird (gesetzlich) gefordert. Außerdem ist sichergestellt, dass immer auch ein Teil der Adaption stattfindet und eben nicht nur entweder eine Diagnose oder eine Adaption wie in Fällen im Stand der Technik. Im normalen Betrieb (ohne Berücksichtigung eines Testzyklus) ist sichergestellt, dass immer zumindest ein Teil der Adaption und ein maximal möglicher Anteil der Diagnose durchgeführt wird. Dadurch ist sichergestellt, dass das System immer adaptierbar ist und die Diagnose-Ausführungsrate so hoch wie möglich ist.
  • Gemäß einer weiteren erfindungsgemäße Ausführungsform wird die Adaption so aufgeteilt, dass wenigstens ein Adaptionsschritt und eine Diagnose bei wenigstens einer emissionsrelevanten Steuereinrichtung innerhalb eines vorgegebenen Fahrzustands durchgeführt werden können. Dadurch kann gewährleistet werden, dass bei Fahrzuständen, die nicht kürzer als der beispielsweise gesetzlich vorgegebene Testzyklus sind, die vollständige Diagnose und die Adaption zumindest zum Teil durchgeführt werden können.
  • In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform wird, wenn die Diagnose für alle emissionsrelevanten Steuereinrichtungen bereits durchgeführt ist und die Adaption noch nicht abgeschlossen ist, die Diagnose fortgesetzt, bis die Adaption vollständig durchgeführt ist. Dies hat den Vorteil, dass die Ergebnisse der Diagnose aktualisiert werden können, bis die Adaption abgeschlossen ist.
  • In einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform ist der vorgegebene Fahrzustand beispielsweise eine Schubabschaltphase. Die Schubabschaltphase hat den Vorteil, dass in dieser Phase der Fahrer vom Gas geht und das Gaspedal nicht mehr betätigt, so dass Einspritzungen von Kleinstmengen an Kraftstoff unbeeinflusst vom Fahrer erfolgen. Diese können relativ genau den Zylindern zugeordnet werden und daher eine genauere Anpassung eines Parameters wie der Kraftstoffeinspritzmenge erfolgen.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden bei der Diagnose bzw. der Adaption als Parameter beispielsweise die Öffnungszeiten der Einspritzventile optimiert für verschiedene Betriebspunkte abhängig von der gewünschten Kraftstoffmenge und des Raildrucks. Das heißt für eine vorgegebene Kraftstoffmenge und einen vorgegebenen Raildruck wird die optimale Einspritzzeit ermittelt. Die eingespritzte Kraftstoffmenge hat beispielsweise den Vorteil, dass sie besonders einfach optimiert werden kann, durch ein entsprechendes Anpassen der Einspritzzeit.
  • In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform wird in der Diagnose bestimmt, ob ein Parameter in einem Sollbereich liegt, wobei der Parameter in einem Anpassungszyklus der Diagnose angepasst wird, wenn dieser außerhalb des Sollbereichs liegt. Der Parameter wird dabei vorzugsweise einem vorgegebenen Sollwert in dem Sollbereich angenähert. Hierdurch kann eine erste grobe Anpassung erfolgen. Erreicht der Parameter nach dem ersten Anpassungszyklus den Sollwert, so kann auf eine weitere Adaption des Parameters auch verzichtet werden.
  • In einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform wird in der Adaption bestimmt, ob ein Parameter in einem Sollbereich liegt. Bei einer Abweichung von dem Sollwert wird der Parameter für eine Feinanpassung dabei in einem oder mehreren Anpassungszyklen soweit als möglich dem Sollwert angenähert. Die Adaption hat hierbei den Vorteil, dass der Parameter weiter optimiert werden kann gegenüber der Diagnose.
  • Gemäß einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform wird ein Fehlerwert abgespeichert, wenn der Parameter nach Beendigung der Diagnose bzw. der Adaption weiter außerhalb des Sollbereichs liegt. Der Fehlerwert kann hierbei beispielsweise eine skalare Größe sein, die in Korrelation zu der Abweichung von dem Sollwert gesetzt ist und/oder ein Fehlercode, der angibt, dass die emissionsrelevante Steuereinrichtung fehlerbehaftet ist. Dies hat den Vorteil, dass ein solcher Fehlerwert später abgerufen und daraus bestimmt werden kann, welche der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen fehlerbehaftet sind.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird aus den Fehlerwerten der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen ein Gesamtfehlerwert gebildet und mit einem vorgegebenen Schwellenwert, beispielsweise einem Emissionsgrenzwert verglichen. Übersteigt der Gesamtfehlerwert beispielsweise den Emissionsgrenzwert, so kann an den Fahrer eine Warnmeldung ausgegeben werden, durch Aufleuchten einer Warnlampe, so dass dieser rechtzeitig eine Werkstatt aufsuchen kann.
  • Die Erfindung wird nun anhand von verschiedenen Ausführungsformen in den beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt:
  • 1 ein Diagramm in welchem eine Diagnose von Zylindern eines Fahrzeugs in einem Fahrzustand am Anfang des Fahrzustands durchgeführt wird,
  • 2 ein Diagramm in welchem eine Diagnose und eine Adaption von Zylinder eines Fahrzeugs in einem Fahrzustand gemäß einer Ausführungsform der Erfindung durchgeführt werden, und
  • 3 ein Diagramm in welchem eine Diagnose von Zylindern eines Motors während verschiedener bzw. mehrerer Fahrzustände durchgeführt wird gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • In 1 ist zunächst ein Diagramm dargestellt, das die Durchführung einer Diagnose bzw. einer ersten eher „groben" Anpassung von emissionsrelevanten Steuereinrichtungen am Anfang des Fahrzustands zeigt. Dabei wird in einem Fahrzustand, der die Länge beispielsweise eines vorgegebenen Testzyklus von tTest = 20 min aufweist, eine Diagnose bei den einzelnen Zylindern eines Fahrzeugmotors 1 bis 8 durchgeführt.
  • Zusätzlich zu der Diagnose aller Zylinder 1–8 kann jedoch häufig keine vollständige Adaption bzw. Feinanpassung aller Zylinder 1–8 erfolgen, da hierfür der Fahrzustand, wie beispielsweise eine Schubabschaltphase, gewöhnlich nicht ausreichend lang ist. Im vorliegenden Fall, wie er in 1 gezeigt ist, reicht die Testzykluszeit tTest beispielsweise aus, um die Diagnose bzw. eine erste „grobe" Anpassung aller acht Zylinder 1–8 des Fahrzeugmotors vorzunehmen. Jedoch ist die Testzykluszeit tTest nicht mehr ausreichend, um auch noch eine Adaption der Zylinder 1–8 durchzuführen. Mit anderen Worten, in dem vorliegenden Testzyklus konnte zwar eine Diagnose aller Zylinder 1–8 durchgeführt werden aber keine Adaption der Zylinder. Dieses führt bei kurzen Fahrzyklen dazu, dass die Adaption gar nicht durchgeführt werden kann, da die gesamte nutzbare Zeit in Schubphasen zur Ausführung der Diagnose verwendet wird.
  • Bei der Adaption und Diagnose wird die emissionsrelevante Steuereinrichtung, hier der jeweilige Zylinder, beispielsweise hinsichtlich seines Emissionsverhaltens optimiert.
  • Hierzu wird bei der Diagnose wenigstens ein Parameter eines Betriebspunktes betrachtet, der einen direkten und/oder indirekten Rückschluss beispielsweise auf einen Emissionszuwachs zulässt. Ein Beispiel für einen solchen Parameter eines Betriebspunktes ist die eingespritzte Kraftstoffmenge in den jeweiligen Zylinder in einem vorgegebenen Fahrzustand bzw. Betriebszustand. Neben der Kraftstoffmenge können aber auch andere Parameter berücksichtigt werden, die einen direkten und/oder indirekten Rückschluss auf ein Emissionsverhalten zulassen. Im nachfolgenden wird ein Beispiel der Durchführung einer Diagnose näher erläutert.
  • Die Diagnose führt normalerweise eine im Vergleich zur Adaption erste gröbere Anpassung der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen durch, wenn festgestellt wird, dass ein Parameter von einem Sollbereich bzw. Sollwert abweicht. Bei der Adaption erfolgt wiederum eine Feinanpassung der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen, beispielsweise von dem zuvor in der Diagnose angepassten Parameter. So wird in der Adaption beispielsweise wenigstens ein Parameter in mehreren oder im Wesentlichen allen Betriebspunkten eines jeweiligen Zylinders betrachtet bzw. optimiert, wenn dieser von einem Sollbereich bzw. Sollwert abweicht. Ein solcher Parameter ist beispielsweise die Einspritzzeit, die optimiert wird, um eine gewünschte Kraftstoffeinspritzmenge zu erhalten. Die Kraftstoffeinspritzmenge und der Raildruck sind dabei beispielsweise vorgegeben. Neben diesem Parameter können aber auch weitere Parameter oder Kombinationen von Parametern in den jeweiligen Betriebspunkten optimiert werden. Für den Raildruck werden dabei beispielsweise die Ansteuerwerte für die Aktuatoren, die die Raildrücke einstellen, adaptiert. Ein anderes Beispiel ist die Adaption der Erfassung der Position einer Luftregelklappe, insbesondere der Messwerte bei vollständig geöffneter oder geschlossener Klappe. Die Adaption dauert dabei normalerweise länger als die Diagnose. Der Grund hierfür ist, dass die Diagnose für beispielsweise genau eine gewünschte Kraftstoffmenge und einen festgelegten Raildruck durchgeführt wird. Die Adaption hingegen findet für beispielsweise je vier Kraftstoffmengen und vier verschiedene Raildrücke (also sechzehn verschiedene Betriebspunkte) statt. Außerdem wird die Adaption länger ausgeführt, um eine bessere Statistik zu erhalten.
  • Um im Gegensatz zum Stand der Technik im Wesentlichen zu gewährleisten, dass in einem vorbestimmten Fahrzustand zumindest ein Teil einer vorgegebenen Adaptionen bzw. Diagnose durchgeführt wird, verfährt die Erfindung wie folgt. Gemäß der Erfindung erfolgt zunächst eine Aufteilung der Adaption in mehrere Abschnitte, d. h. beispielsweise wenigstens zwei oder mehr Abschnitte. Wird nun im Fahrbetrieb ein vorbestimmter Fahrzustand festgestellt, wie beispielsweise eine Schubabschaltphase, so beginnt die Erfindung zunächst mit einem ersten Adaptionsabschnitt adapt.1. Als erste Adaptionsabschnitt adapt.1 kann zu Beginn des Fahrzustands beispielsweise ein sehr kleiner Adaptionsschritt ausgeführt werden. Daraufhin erfolgt die vollständig Diagnose zumindest einiger oder aller emissionsrelevanter Steuereinrichtungen. Wird hier bei beispielsweise festgestellt, dass der jeweilige Parameter dieser emissionsrelevanten Steuereinrichtungen in einem Sollbereich liegt oder einen vorgegeben Sollwert erreicht hat, so kann beispielsweise festgelegt werden, dass die Adaption für diesen Parameter bei diesen emissionsrelevanten Steuereinrichtungen nicht weiter fortgesetzt werden muss, da er den Sollwert bereits erreicht ist. Ansonsten werden im Anschluss an die Diagnose beispielsweise für den Rest des Fahrzustands die Adaption bzw. die weiteren Adaptionsabschnitte aktiviert.
  • Mit anderen Worten, wird während der Diagnose beispielsweise eine Abweichung der emissionsrelevanten Steuereinrichtung vom Sollwert festgestellt, so wird die Adaption im Anschluss an die Diagnose reaktiviert für einen weiteren Adaptionsabschnitt, beispielsweise nach dem vollständigen Ausführen der Diagnose für einen Teil oder alle emissionsrelevanten Steuereinrichtungen, oder in einem nächsten vorgegebenen Fahrzustand. Auf diese Weise kann durch die Aktivierungsstrategie der Diagnose und der Adaption sichergestellt werden, dass die notwendige Adaption ausgeführt wird. Die Ausführungshäufigkeit der Fehlererkennung bzw. die Erkennung der Abweichung vom Sollbereich bzw. Sollwert kann dadurch maximiert werden. In dem Fall von in der Diagnose erkannten Fehlern können diese in der Adaption korrigiert werden. Eine Aktivierung der Adaption ist damit nicht kontinuierlich erforderlich.
  • In 1 wird als Beispiel statt eines festgestellten Fahrzustands ein Testzyklus mit einer Testzykluszeit tTest = 20 min verwendet und daran das erfindungsgemäße Prinzip erläutert. Grundsätzlich werden aber im normalen Fahrbetrieb vorbestimmte Fahrzustände bestimmt, in denen eine Adaption und eine Diagnose durchgeführt werden. Dabei ist die Erfindung so ausgelegt, dass gewährleistet werden kann, dass zumindest ein Teil der Adaption und Diagnose durchgeführt werden kann, wenn ein festgestellter, vorbestimmter Fahrzustand, wie beispielsweise eine Schubabschaltphase, nicht kürzer als eine vorgegebene Testzykluszeit tTest ist. Die Testzykluszeit wird dabei, wie zuvor genannt, beispielsweise durch gesetzliche Vorgaben bestimmt oder aufgrund von Erfahrungswerten, wie lange ein bestimmter Fahrzustand durchschnittlich andauert.
  • Zum besseren Verständnis wird die Erfindung im nachfolgenden anhand eines Testzyklus mit einer Testzykluszeit tTest = 20 min erläutert, wobei die Testzykluszeit tTest grundsätzlich auch jede andere Zeitdauer mit umfassen kann, je nach Funktion, Einsatzzweck oder gesetzlichen Vorgaben.
  • Die Unterteilung der Adaption in verschiedene Abschnitte adapt.1, adapt.2, adapt.3 kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. So kann in den jeweiligen Adaptionsabschnitten adapt.1, adapt.2, adapt.3 ein Teil der Zylinder 1–8 geprüft werden, wobei für jeden der Zylinder eine vollständige Adaption durchgeführt wird.
  • Alternativ können auch alle Zylinder 1–8 geprüft werden, wobei die Adaption in einem ersten Adaptionsabschnitt adapt.1 nur einen vorbestimmten Teil an Adaptionsschritten für die Zylinder 1–8 durchführt und in einem zweiten und dritten Adaptionsabschnitt adapt.2, adapt.3 jeweils die verbleibenden Adaptionsschritte für die Zylinder 1–8, bis alle Adaptionsschritte der Adaption für alle Zylinder 1–8 durchlaufen wurden.
  • Grundsätzlich können aber in den jeweiligen Adaptionsabschnitten adapt.1, adapt.2, adapt.3 beispielsweise immer nur für einen Teil der Zylinder 1–8 auch nur ein Teil der Adaptionsschritte durchgeführt werden, bis am Ende aller Adaptionsabschnitte adapt.1, adapt.2, adapt.3 alle Zylinder 1–8 einer vollständigen Adaption unterzogen worden sind. Des Weiteren können die Adaptionsabschnitte adapt.1, adapt.2, adapt.3 immer gleich aufgebaut oder unterschiedlich aufgebaut sein, wobei beispielsweise die Adaptionsabschnitte der vorgenannten Beispiele miteinander kombiniert werden können. Die Aufteilung der Adaption in Adaptionsabschnitte lässt eine Vielzahl von Varianten zu, um am Ende eine Adaption aller Zy linder zu erreichen. Dabei kann die Adaption in beliebig viele Adaptionsabschnitte unterteilt werden.
  • Nachdem der erste Adaptionsabschnitt adapt.1 in dem Fahrzustand in 2 abgeschlossen ist erfolgt nun die Diagnose zumindest eines Teils oder aller Zylinder 1–8. Dabei kann es möglich sein, wie in 2 gezeigt ist, dass beispielsweise in dem Testzyklus die Testzykluszeit tTest ausreicht, um alle acht Zylinder t1–t8 einer Diagnose zu unterziehen. In der noch verbleibenden Zeit kann im Anschluss an die Diagnose der Zylinder 1–8 mit dem zweiten Adaptionsabschnitt adapt.2 begonnen werden, wenn beispielsweise festgestellt wird, dass ein Parameter eines Zylinders von einem Sollwert abweicht. Diese Abweichung kann dann beispielsweise durch die Adaptionsabschnitte adapt.2 und adapt.3 korrigiert werden.
  • Der Adaptionsabschnitt adapt.2 kann in dem ersten Testzyklus während der Testzykluszeit tTest beispielsweise jedoch nicht ganz beendet werden und wird daher, sobald ein vorbestimmter Fahrzustand erneut festgestellt wird, abgeschlossen. Daraufhin kann, wie in 2 gezeigt ist, mit dem dritten Adaptionsabschnitt adapt.3 begonnen werden. Auf den dritten Adaptionsabschnitt adapt.3 folgt dann wieder die Fortsetzung der Diagnose der Zylinder 1–8 (nicht dargestellt in 2). Die Adaption wird abgeschlossen, wenn am Ende alle Adaptionsabschnitte adapt.1, adapt.2, adapt.3 ausgeführt wurden und somit alle Zylinder 1–8 einer Adaption unterzogen wurden, wenn diese beispielsweise von einem Sollbereich bzw. Sollwert in der Diagnose abgewichen sind. Entsprechend wurde auch die Diagnose für alle Zylinder 1–8 durchgeführt. Anschließend beginnt die Adaption und Diagnose beispielsweise wieder von neuem.
  • Können hierbei, wie in 2 gezeigt ist, beispielsweise alle Zylinder 1–8 zuerst einer vollständigen Diagnose unterzogen werden, während die Adaption noch nicht für alle Zylinder 1–8 vollständig durchgeführt werden konnte, so kann beispielsweise die Diagnose der Zylinder 1–8 entweder beendet oder einfach von vorne fortgesetzt werden. Dieser zuletzt genannte Fall wird im Folgenden noch näher mit Bezug auf 3 erläutert.
  • Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass in jedem vorbestimmten Fahrzustand eine zumindest teilweise Diagnose und Adaption von Zylindern 1–8 durchgeführt werden kann. Als Mindestdauer eines Fahrzustands wird dabei beispielsweise eine Fahrzustandsdauer von tTest = 20 min vorausgesetzt gemäß NEDC New European Driving Cycle EURO 3, 4. Die Mindestdauer tTest kann jedoch auch länger oder kürzer als 20 min gewählt werden, je nach Funktion, Einsatzzweck oder gesetzlichen Vorgabe. Abhängig von der vorgegebenen Fahrzustandsdauer tTest kann dann auch die Unterteilung der Adaptionsabschnitte adapt.1, adapt.2, adapt.3 usw. der Adaption geeignet gewählt werden, um sicherzustellen, dass zumindest ein Adaptionsabschnitt adapt.1 durchgeführt werden kann und wenigstens einer, mehrere oder alle Zylinder 1–8 einer Diagnose unterzogen werden können.
  • In 3 ist nun der Fall gezeigt, wenn beispielsweise die Diagnose aller Zylinder 1–8 während eines Fahrzustands noch nicht abgeschlossen ist. Die Durchführung der Adaption wurde dabei in dem Diagramm aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen. In dem vorliegenden Fall kann während der Dauer eines vorbestimmten Fahrzustands, beispielsweise einer Schubabschaltphase, neben einem ersten Adaptionsabschnitt (nicht dargestellt) eine Diagnose bzw. Diagnosezyklen t1–t5 für zumindest fünf Zylinder 1–5 durchgeführt werden. Beim erneuten Feststellen des vorgegebenen Fahrzustands wird beispielsweise ein zweiter Adaptionsabschnitt (nicht dargestellt) durchgeführt und des Weiteren eine Diagnose bzw. Diagnosezyklen t6–t8 beispielsweise der nächsten drei Zylinder 6–8. Damit ist die Diagnose eigentlich für alle Zylinder 1–8 abgeschlossen und könnte an dieser Stelle beendet werden, während die Adaption fortgesetzt wird, bis auch sie für alle Zylinder 1–8 abgeschlossen ist. Um aber ein möglichst genaues bzw. aktuelles Ergebnis bei der Adaption und Diagnose zu erhalten, ist es in einem solchen Fall beispielsweise wünschenswert, die Anpassung bzw. Adaption der Zylinder fortzusetzen, beginnend beispielsweise mit dem Zylinder 1. In diesem Fall können beispielsweise innerhalb der Zeit des vorbestimmten Fahrzustands neben den Zylindern 6–8 noch die Zylinder 1–3 oder, wie in 3 beispielsweise gezeigt ist, die Zylinder 1–5 angepasst werden.
  • Auf diese Weise kann in einem vorbestimmten Fahrzustand gleichzeitig einmal zumindest ein Teil der Diagnose und ein Teil der Adaption von emissionsrelevanten Steuereinrichtungen, wie beispielsweise den Zylindern, erreicht werden und gleichzeitig auch ein möglichst aktuelles Ergebnis der Diagnose.
  • Im folgenden soll kurz ein Beispiel für die Durchführung einer Diagnose beispielsweise bei einem Zylinder erläutert werden, wie sie bei der Erfindung durchgeführt werden kann, wobei die Erfindung jedoch nicht auf diese Form der Diagnose beschränkt ist. Es ist für den Durchschnittsfachmann offensichtlich, dass es eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten gibt, um eine Diagnose durchzuführen, insbesondere auch mit Blick auf die Art der emissionsrelevanten Steuereinrichtung die einer Diagnose unterzogen wird und des Parameters der optimiert werden soll.
  • Die Diagnose kann folgendermaßen durchgeführt werden. In einem Diagnosezyklus t1 für einen ersten Zylinder wird beispielsweise zunächst eine Kraftstoffmenge mit einer vorgegebenen Einspritzzeit in den ersten Zylinder eingespritzt, wobei als Einspritzzeit beispielsweise eine Einspritzzeit eingesetzt wird, die in einem vorhergehenden Zyklus verwendet wurde. Dann wird festgestellt bzw. in einer ersten Schätzung abgeschätzt, ob die Kraftstoffmenge in einem Sollbereich liegt oder außerhalb des Sollbereichs. Weicht die Kraftstoffmenge von dem Sollbereich oder auch einem Sollwert ab, so wird ein Anpassungszyklus gestartet.
  • In diesem Anpassungszyklus wird nun die Einspritzzeit entsprechend der Kraftstoffmenge der ersten Schätzung angepasst, um eine verbesserte bzw. optimale Kraftstoffverbrennung zu erzielen. Dabei wird die Einspritzzeit derart angepasst, dass die Kraftstoffmenge nach Möglichkeit einen vorgegebenen optimierten Sollwert erzielt bzw. diesem Sollwert angenähert wird. Die Kraftstoffmenge wird dann im Anschluss an den Einspritzvorgang mit der neuen Einspritzzeit erneut abgeschätzt. Liegt die Kraftstoffmenge dabei innerhalb oder wieder innerhalb des Sollbereichs bzw. Toleranzbereichs, so wird ein Fehlerwert von Null abgespeichert, da in diesem Fall im Wesentlichen noch kein Emissionszuwachs durch diesen ersten Zylinder verursacht wird. Des Weiteren kann wahlweise zusätzlich ein sog. Fehlercode DTC (Diagnostic Trouble Code) abgespeichert werden, der angibt, dass der erste Zylinder fehlerfrei ist.
  • Liegt die Kraftstoffmenge jedoch wieder außerhalb des Sollbereichs und kann die Einspritzzeit nicht soweit angepasst werden, dass eine optimale Kraftstoffverbrennung erzielt werden kann, da die hierfür notwendige Einspritzzeit für die abgeschätzte Kraftstoffmenge beispielsweise eine maximale oder minimale Einspritzzeit überschreitet bzw. unterschreitet, so wird als Fehlerwert (skalare Größe) ein Wert ungleich Null bzw. größer Null gesetzt, da in diesem Fall ein Emissionszuwachs an dem untersuchten ersten Zylinder auftritt. Die Größe des Fehlerwerts kann hierbei beispielsweise abhängig von der Größe der Abweichung von dem Sollwert oder dem Sollbereich festgelegt werden. Darüber hinaus wird als Fehlercode DTC abgespeichert, dass der erste Zylinder fehlerbehaftet ist.
  • Der festgestellte Emissionszuwachs bei dem ersten Zylinder, muss hierbei nicht zwangsläufig bereits so groß sein, dass ein Emissionswert einen kritischen Wert, beispielsweise die Emissionsgrenze, erreicht oder übersteigt. Entscheidend ist, dass der erste Zylinder in seinem Einspritzverhalten zu einem Emissionszuwachs beiträgt, wobei eine Korrektur allein über einen Anpassungszyklus beispielsweise mit Hilfe der Einspritzzeit nicht möglich ist.
  • Die Fehlerwerte der einzelnen Zylinder 1–8 werden am Ende zu einem Gesamtfehlerwert addiert. Übersteigt dieser beispielsweise einen vorgegebenen Schwellenwert, beispielsweise einen Emissionsgrenzwert, so kann beispielsweise eine Fehlermeldung an den Fahrer ausgegeben werden. Die Fehlercodes DTC für die einzelnen Zylinder können dabei beispielsweise in einer Werkstatt abgerufen werden und bestimmt werden, welcher der Zylinder fehlerbehaftet ist.
  • Eine solche Diagnose hat den Vorteil, dass der Zylinder einer ersten „groben" Anpassung unterzogen werden kann, wobei, wie zuvor beschrieben, eine Einspritzzeit in einem Anpassungszyklus angepasst wird. Dies lässt sich verhältnismäßig schnell durchgeführen. Bei der Adaption können dagegen beispielsweise verschiedene Einspritzzeiten zum Einspritzen von Kraftstoff in den Zylinder während des vorgegebenen Fahrzustands verwendet werden und beispielsweise in mehreren Anpassungszyklen soweit optimiert werden, dass sie einen vorgegebenen, optimierten Sollwert erreichen oder diesem zumindest soweit als möglich angenähert werden. Daneben können in der Adaption nicht nur ein Betriebspunkt sondern eine Vielzahl oder alle Betriebspunkte eines jeweiligen Zylinders optimiert werden. In diesem Zusammenhang werden bei der Adaption ein oder mehrere Parameter in den jeweiligen Betriebspunkten optimiert.
  • Die Schubabschaltphase als vorbestimmten Fahrzustand hat hierbei den Vorteil, dass der Fahrer in diesem Zyklus vom Gas geht, so dass Parameter wie die eingespritzte Kraftstoffmenge nicht durch die Betätigung des Pedals beeinflusst werden.
  • Neben Parametern, wie der Einspritzzeit können in der Adaption wie in der Diagnose weitere Parameter betrachtet und optimiert werden. Solche Parameter umfassen beispielsweise auftretende Abweichungen bei den Kraftstoffdrucksensoren bzw. FUP Sensoren, die Abgasrückführung, die Turboaufladung, die Abgasnachbehandlung, die Ansteuerwerte für die Aktuatoren die die Raildrücke einstellen usw., um nur einige weitere Beispiele zu nennen. Des Weiteren können als Parameter auch das Fehlen von Vor- und/oder Nacheinspritzungen berücksichtigt werden. Darüber hinaus können neben einer Schubabschaltphase als vorbestimmten Fahrzustand auch andere geeignete Fahrzustände oder Kombinationen von Fahrzuständen betrachtet werden.
  • Des Weiteren kann die Anzahl und Abfolge von Diagnose und Adaption bzw. jeweiligem Adaptionsabschnitt in dem vorgegebenen Fahrzustand beliebig variiert werden. Die Anzahl und Abfolge, wie sie in den 13 gezeigt sind, sind lediglich beispielhaft. Die Erfindung ist nicht darauf beschränkt.

Claims (13)

  1. Verfahren zur Durchführung zumindest eines Teils einer Adaption und einer Diagnose bei emissionsrelevanten Steuereinrichtungen eines Fahrzeugs, mit den Schritten: a) Bestimmen, ob das Fahrzeug einen vorgegebenen Fahrzustand erreicht hat, b) Durchführen einer Diagnose (t1–t8) bei wenigstens einer der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen, wenn festgestellt wird, dass das Fahrzeug den vorgegebenen Fahrzustand erreicht hat, wobei die Diagnose wenigstens einen Parameter eines Betriebspunktes wenigstens einer emissionsrelevanten Steuereinrichtung bestimmt und optimiert, wenn dieser von einem Sollbereich oder Sollwert abweicht, und c) Durchführen wenigstens eines Adaptionsabschnitts (adapt.1–adapt.3) der Adaption bei wenigstens einer emissionsrelevanten Steuereinrichtung, wobei in der Adaption wenigstens ein Parameter mehrerer Betriebspunkte der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen bestimmt und optimiert wird, wenn dieser von einem Sollbereich oder Sollwert abweicht.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung der Adaption in Adaptionsabschnitte (adapt.1–adapt.3) in Abhängigkeit von einem vorgegebenen Testzyklus gewählt ist, wobei wenigstens ein Adaptionsabschnitt (adapt.1–adapt.3) und eine Diagnose für wenigstens eine emissionsrelevante Steuereinrichtung innerhalb des vorgegebene Testzyklus durchführbar ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenn die Diagnose für alle emissionsrelevanten Steuereinrichtungen durchgeführt ist, während die Adaption der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen noch nicht abgeschlossen ist, die Diagnose entweder beendet wird oder fortgesetzt wird, bis die Adaption vollständig durchgeführt ist.
  4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgegebene Fahrzustand eine Schubabschaltphase ist.
  5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die emissionsrelevanten Steuereinrichtungen die Zylinder eines Fahrzeugmotors sind.
  6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Diagnose (t1–t8) oder der Adaption als Parameter eine Einspritzzeit von Kraftstoff in einen Zylinder optimiert wird.
  7. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Adaptionsabschnitt (adapt.1–adapt.3) alle Adaptionsschritte für eine emissionsrelevante Steuereinrichtung durchgeführt werden und/oder ein Teil der Adaptionsschritte für mehrere der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen.
  8. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Diagnose (t1–t8) bestimmt wird, ob der Parameter in einem Sollbereich liegt, wobei der Parameter in einem Anpassungszyklus angepasst wird, wenn dieser außerhalb des Sollbereichs liegt, wobei der Parameter einem vorgegebenen Sollwert in dem Sollbereich vorzugsweise angenähert wird.
  9. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Adaption bestimmt wird, ob ein Parameter in einem Sollbereich liegt, wobei der Parameter in einem oder mehreren Anpassungszyklen weitestgehend an einen vorgegeben Sollwert angenähert wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fehlerwert abgespeichert wird, wenn der Parameter nach Beendigung der Diagnose und/oder der Adaption außerhalb des Sollbereichs liegt, wobei der Fehlerwert eine skalare Größe ist, die in Korrelation zu der Abweichung von dem Sollwert gesetzt ist und/oder einen Fehlercode enthält, der angibt, dass die emissionsrelevante Steuereinrichtung fehlerbehaftet ist.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fehlerwerte der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen zu einem Gesamtfehlerwert summiert werden und wobei eine Fehlermeldung an den Fahrer ausgegeben wird, wenn der Gesamtfehlerwert einen Schwellenwert überschreitet, wobei der Schwellenwert ein Emissionsgrenzwert ist.
  12. Vorrichtung zur Durchführung zumindest eines Teils einer Adaption und einer Diagnose bei emissionsrelevanten Steuereinrichtungen eines Fahrzeugs, mit: a) Einer Fahrzustandsbestimmungseinrichtung die bestimmt, ob das Fahrzeug einen vorgegebenen Fahrzustand erreicht hat, b) einer Diagnoseeinrichtung zum Durchführen einer Diagnose (t1–t8) bei wenigstens einer der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen, wenn die Fahrzustandsbestimmungseinrichtung feststellt, dass das Fahrzeug den vorgegebenen Fahrzustand erreicht hat, wobei die Diagnoseeinrichtung wenigstens einen Parameter eines Betriebspunktes wenigstens einer emissionsrelevanten Steuereinrichtung bestimmt und optimiert, und c) einer Adaptionseinrichtung welche derart ausgebildet ist, dass sie wenigstens einen Adaptionsabschnitt (adapt.1–adapt.3) bei wenigstens einer emissionsrelevanten Steuereinrichtung durchführt, wenn die Fahrzustandsbestimmungseinrichtung feststellt, dass das Fahrzeug den vorgegebenen Fahrzustand erreicht hat, wobei in der Adaption wenigstens ein Parameter mehrerer Betriebspunkte der emissionsrelevanten Steuereinrichtungen bestimmt und optimiert wird.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fehlerspeichereinrichtung vorgesehen ist, die eine skalare Größe als Fehlerwert abspeichert, wenn der Parameter nach Beendigung der Diagnose und/oder der Adaption außerhalb des Sollbereichs liegt, wobei der Fehlerwert in Korrelation zu der Abweichung von dem Sollwert gesetzt ist und/oder einen Fehlercode abspeichert, der angibt, dass die emissionsrelevante Steuereinrichtung fehlerbehaftet ist, wenn der Parameter nach Beendigung der Diagnose und/oder der Adaption außerhalb des Sollbereichs liegt.
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