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DE102007053358A1 - Knopflochmaschine - Google Patents

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Publication number
DE102007053358A1
DE102007053358A1 DE102007053358A DE102007053358A DE102007053358A1 DE 102007053358 A1 DE102007053358 A1 DE 102007053358A1 DE 102007053358 A DE102007053358 A DE 102007053358A DE 102007053358 A DE102007053358 A DE 102007053358A DE 102007053358 A1 DE102007053358 A1 DE 102007053358A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle bar
needle
drive shaft
gripper
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007053358A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenji Chofu Murai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Juki Corp
Original Assignee
Juki Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Juki Corp filed Critical Juki Corp
Publication of DE102007053358A1 publication Critical patent/DE102007053358A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B87/00Needle- or looper- threading devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/02Pneumatic or hydraulic devices
    • D05D2207/04Suction or blowing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Abstract

Eine Knopflochmaschine schließt ein: eine Nadelstange, die mit einem Oberfadenführungsteil ausgebildet ist, der von einem oberen Ende bis zu einem unteren Ende durchgeht, einen Vertikalbewegungsmechanismus für die Nadelstange, einen Nadeloszilliermechanismus, der die Nadelstange ins Schwingen bringt, einen Greifermechanismus, einen Drehmechanismus, der die Nadelstange und eine Greiferbasis verdreht, einen Bewegungsmechanismus, der ein Nähgut bewegt. Die Nadelstange ist mit einem Nadelstangenöffnungsteil ausgebildet, der schräg verläuft, und von dem aus Luft in den Oberfadenführungsteil einfließen kann. Die Knopflochmaschine schließt weiterhin eine Oberfadenluftdüse ein, die an einer Seite der Nadelstange angeordnet ist, und Steuermittel zum Steuern des Vertikalbewegungsmechanismus, des Nadelschwingmechanismus und des Drehmechanismus, wodurch der Nadelstangenöffnungsteil mit einer Auslassöffnung der Luftdüse ausgerichtet wird.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Knopflochmaschine (Knopflochnähmaschine), in welcher ein Einfädelvorgang für einen Oberfaden und/oder einen Unterfaden ausgeführt wird.
  • EINSCHLÄGIGER STAND DER TECHNIK
  • In einer herkömmlichen Knopflochmaschine ist eine Nadelstange so ausgebildet, dass sie von ihrem oberen Ende her hohl ist, und zwar bis zu einer Passieröffnung in der Nähe eines unteren Endes, um für einen Fadenweg zu sorgen. Ein Oberfaden, der durch einen Oberfadenaufnehmer hindurch verläuft, wird weiterhin durch die Innenseite des hohlen Teils der Nadelstange geleitet und auf diese Weise einer Nadel zugeführt.
  • Die herkömmliche Knopflochmaschine schließt ein: einen Greifer, einen Spreizer, eine Greiferbasis, die den Greifer und den Spreizer hält, eine Greiferantriebswelle, die in Gestalt eines Hohlkörpers ausgebildet und auf einer Mitte der Greiferbasis angeordnet ist, und eine Spreizerantriebswelle, die in das Innere der Greiferantriebswelle eingesetzt ist. Jeder der Antriebswellen ist in einer vertikalen Richtung mit Bezug auf die Greiferbasis beweglich und vermittelt durch Hin- und Herbewegung in der vertikalen Richtung bestimmte Vorgänge an den Greifer beziehungsweise den Spreizer. Die Greiferantriebswelle ist entlang ihrer gesamten Länge hohl, um einen Fadenweg zu vermitteln. Ein Unterfaden wird von einem unteren Ende her zu einem oberen Ende hin in das Innere des hohlen Teils der Greiferantriebswelle eingelegt und wird somit zu dem Greifer und dem Spreizer geführt (siehe zum Beispiel JP 2001-170385 A ).
  • Wenn Fäden durch vorbestimmte Fadenwege vor dem Start eines Nähvorgangs eingelegt werden, ist es erforderlich jeden der Fäden durch die Nadelstange beziehungsweise die Greiferantriebswelle hindurch einzulegen. Jedoch ist es deswegen, weil die inneren Teile der Nadelstange und der Greifer antriebswelle eng sind, schwierig, die Fäden dort hindurch einzusetzen. Somit ist der Einfädelvorgang sehr kompliziert und mühsam.
  • 11 zeigt einen Einfädler der beim Einfädelvorgang verwendet wird. Ein Ende des Einfädlers ist in Gestalt eines Hakens ausgebildet und das andere Ende ist als Schlinge geformt, um einen Handgriff zu vermitteln. Ein Faden wird an dem einen Ende des Einfädlers eingehängt und in das Innere der Nadelstange oder der Greiferantriebswelle eingesetzt. Der Einfädler wird aus einem begrenzenden Ende der Nadelstange oder der Greiferantriebswelle herausgezogen, wodurch der Einfädelvorgang ausgeführt ist.
  • Wie oben beschrieben, hat die herkömmliche Knopflochmaschine einen Nachteil dahingehend, dass es schwierig ist, den Oberfaden oder den Unterfaden ohne Benutzung des Einfädlers durch die Nadelstange oder die Greiferantriebswelle hindurch einzulegen.
  • Selbst wenn weiterhin der Einfädler benutzt wird, ist der Einfädler in den meisten Fällen aus einem Metall gebildet. Daher kann der Einfädler beim Einsetzen in die Nadelstange oder die Greiferantriebswelle den inneren Teil der Nadelstange oder der Greiferantriebswelle beschädigen.
  • Der Faden kann auch durch die Nadelstange oder die Greiferantriebswelle dadurch hindurch geführt werden, dass Luft in die Nadelstange oder die Greiferantriebswelle gesprüht wird, und zwar ausgehend von einer Einlassöffnung des Nadelweges und mithilfe einer Luftpistole. Jedoch ist die Einlassöffnung des Fadenweges im Inneren der Nadelstange oder der Greiferantriebswelle mit Bezug auf eine Auslassöffnung der Luftpistole nicht ausreichend groß. Somit kann die Luftpistole selbst zu einem Hindernis werden, um den Faden in den Nadelweg einzulegen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERINDUNG
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, einen Einfädelvorgang für einen Oberfaden und/oder einen Unterfaden leicht und glatt auszuführen.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung umfasst eine Knopflochmaschine (10):
    eine Nadelstange (12), die mit einem Oberfadenführungshohlraum (12a) ausgebildet ist, der von einem oberen Ende zu einem unteren Ende der selben durchgeht, um einen Oberfaden (U) zu führen, wobei die Nadelstange (12) an ihrem unteren Ende eine Nadel (11) hält, und die Nadel (11) mit einem Öhr ausgebildet ist, durch welches hindurch der Oberfaden (U) eingesetzt wird;
    einen mit der Nadelstange (12) gekoppelten Vertikalbewegungsmechanismus (20), um die Nadelstange (12) in einer vertikalen Richtung (Z) zu bewegen;
    einen Nadeloszilliermechanismus (30), der die Nadelstange (12) in einer vorbestimmten Nadeloszillierrichtung ins Schwingen versetzt;
    einen Greifermechanismus (40), der unterhalb einer Nähebene der Knopflochmaschine (10) vorgesehen ist, wobei der Greifermechanismus (40) einen Greifer (49, 50) und einen Spreizer (51, 52), die schwingen, um einen Unterfaden (D) mit dem Oberfaden (U) zu verwickeln, sowie eine Greiferbasis (47) umfasst, die den Greifer (49, 50) und den Spreizer (51, 52) hält; und
    einen Drehmechanismus (60) der in Beziehung zur Nadelstange (12) und zur Greiferbasis (47) angeordnet ist, um die Nadelstange (12) und die Greiferbasis (47) koaxial zu verdrehen.
  • Die Knopflochmaschine (10) bildet rund um einen Umfang eines Knopfloches eines Nähguts herum eine Überwendlingnaht aus.
  • Die Knopflochmaschine (10) ist dadurch gekennzeichnet, dass
    die Nadelstange (12) mit einem Nadelstangenöffnungsteil (12b) ausgebildet ist, der von einer äußeren Seitenfläche der Nadelstange (12) in den Oberfadenführungshohlraum (12a) derart durchgeht, dass der Nadelstangenöffnungsteil (12b) schräg verläuft, um es von einer Außenseite her einströmender Luft zu gestatten, im Inneren des Oberfadenführungshohlraum (12a) nach unten zu fließen, und
    dadurch, dass die Knopflochmaschine (10) weiterhin umfasst:
    eine Oberfadenluftdüse (83) mit einer Auslassöffnung, von der aus die Luft zum Nadelstangenöffnungsteil (12b) hin ausgegeben wird, wobei die Oberfadenluftdüse (83) an einer Seite einer vertikalen Bewegungsbahn der Nadelstange (12) angeordnet ist; und
    obere Einfädelsteuermittel (101) zur Positionierung der Nadelstange (12) an einer vorbestimmten Position, an welcher die Luft von der Auslassöff nung der Oberfadenluftdüse (83) in den Nadelstangenöffnungsteil (12b) fließen kann, und zwar durch Steuerung des Vertikalbewegungsmechanismus (20), des Nadeloszilliermechanismus (30) und des Drehmechanismus (60).
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung umfasst die Knopflochmaschine weiterhin: einen oberen Zurück- und Vorwärtsbewegungsmechanismus (88, 82, 81a), der die Oberfadenluftdüse (83) zwischen einer Betriebsposition, in welcher die Auslassöffnung an den Nadelstangenöffnungsteil (12b) der in der vorbestimmten Position platzierten Nadelstange (12) angekoppelt ist, und einer Bereitschaftsposition, in welcher die Auslassöffnung von der Betriebsposition weg bewegt ist, zurück und vorwärts bewegt.
  • Die oberen Einfädelsteuermittel (101) steuern den oberen Zurück- und Vorwärtsbewegungsmechanismus (88, 82, 81a), um die Oberfadenluftdüse (83) aus der Bereitschaftsposition in die Betriebsposition zu bewegen, wenn die Nadelstange (12) an der vorbestimmten Position positioniert wird.
  • Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung umfasst die Knopflochmaschine (10) weiterhin: einen oberen Einfädelschalter (107), der ein oberes Einfädelbefehlssignal ausgibt, wenn ein Eingabevorgang von da ausgeführt wird.
  • Die oberen Einfädelsteuermittel (101) steuern Antriebsquellen (3, 63) des Vertikalbewegungsmechanismus (20) des Nadeloszilliermechanismus (30) und des Drehmechanismus (60), um die Nadelstange (12) in Abhängigkeit von dem oberen Einfädelbefehlssignal an vorbestimmten Abstopppositionen zu positionieren.
  • Gemäß einem vierten Aspekt der Erfindung umfasst eine Knopflochmaschine (10):
    eine Nadelstange (12), die an ihrem unteren Ende eine Nadel (11) hält, wobei die Nadel (11) mit einem Öhr ausgebildet ist, durch das hindurch ein Oberfaden (U) eingesetzt wird;
    einen mit der Nadelstange (12) gekoppelten Vertikalbewegungsmechanismus (20), um die Nadelstange (12) in einer vertikalen Richtung zu bewegen;
    einen Nadeloszilliermechanismus (30), der die Nadelstange (12) in einer vorbestimmten Nadeloszillierrichtung ins Schwingen versetzt;
    eine Antriebswelle (45), die mit einem Unterfadenführungshohlraum (45a) ausgebildet ist, der von einem oberen Ende zu einem unteren Ende derselben durchgeht, um einen Unterfaden (D) zuführen;
    einen Greifermechanismus (40), der unterhalb einer Nähebene der Knopflochmaschine (10) vorgesehen ist, wobei der Greifermechanismus (40) einen Greifer (49, 50) und einen Spreizer (51, 52), die schwingen, um den Unterfaden (D) mit dem Oberfaden (U) zu verwickeln, sowie eine Greiferbasis (47) umfasst, die den Greifer (49, 50) und den Spreizer (51, 52) hält, wobei die Antriebswelle (45) den Greifer (49, 50) oder den Spreizer (51, 52) ins Schwingen bringt; und
    einen Drehmechanismus (60), der in Beziehung zur Nadelstange (12) und zur Greiferbasis (47) angeordnet ist, um die Nadelstange (12) und die Greiferbasis (47) koaxial zu verdrehen.
  • Die Knopflochmaschine (10) bildet durch die jeweiligen Mechanismen (20, 30, 40, 60) rund um einen Umfang eines Knopfloches eines Nähguts herum einer Überwendlingnaht aus.
  • Die Knopflochmaschine (10) ist dadurch gekennzeichnet, dass
    die Antriebswelle (45) mit einem Antriebswellenöffnungsteil (45b) ausgebildet ist, der von einer äußeren Seitenfläche der Antriebswelle (45) in den Unterfadenführungshohlraum (45a) derart durchgeht, dass der Antriebswellenöffnungsteil (45b) schräg verläuft, um es von einer Außenseite her einströmender Luft zu gestatten, im Inneren des Unterfadenführungshohlraums (45) nach oben zu fließen, und
    dadurch, dass die Knopflochmaschine (10) weiterhin umfasst:
    eine Unterfadenluftdüse (93) mit einer Auslassöffnung, von der aus die Luft zum Antriebswellenöffnungsteil (45b) hin ausgegeben wird, wobei die Unterfadenluftdüse (93) an einer Seite der Antriebswelle (45) angeordnet ist; und
    untere Einfädelsteuermittel (101) zur Positionierung der Antriebswelle (45) an einer vorbestimmten Position, an welcher die Luft von der Auslassöffnung der Unterfadenluftdüse (93) in den Antriebswellenöffnungsteil (45b) fließen kann, und zwar durch Steuerung des Greifermechanismus (40) und des Drehmechanismus (60).
  • Gemäß einem fünften Aspekt der Erfindung umfasst die Knopflochmaschine (10) weiterhin: einen unteren Zurück- und Vorwärtsbewegungsmechanismus (98, 92, 91a), der die Unterfadenluftdüse (93) zwischen einer Betriebsposition, in welcher die Auslassöffnung an den Antriebswellenöffnungsteil (45b) der in der vorbestimmten Position platzierten Antriebswelle (45) angekoppelt ist, und einer Bereitschaftsposition, in welcher die Auslassöffnung von der Betriebsposition weg bewegt ist, zurück und vorwärts bewegt.
  • Die unteren Einfädelsteuermittel (101) steuern den unteren Zurück- und Vorwärtsbewegungsmechanismus (98, 92, 91a), um die Unterfadenluftdüse (93) aus der Bereitschaftsposition in die Betriebsposition zu bewegen, wenn die Antriebswelle (45) in der vorbestimmten Position positioniert wird.
  • Gemäß einem sechsten Aspekt der Erfindung umfasst die Knopflochmaschine (10) weiterhin: einen unteren Einfädelschalter (107), der ein unteres Einfädelbefehlssignal ausgibt, wenn ein Eingabevorgang von da ausgeführt wird.
  • Die unteren Einfädelsteuermittel (101) steuern Antriebsquellen (3, 63) des Greifermechanismus (40) und des Drehmechanismus (60), um die Antriebswelle (45) in Abhängigkeit von dem unteren Einfädelbefehlssignal an vorbestimmten Abstopppositionen zu positionieren.
  • Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung ist die Nadelstange, über die ein vorbestimmter Vorgang durch den Vertikalbewegungsmechanismus, den Nadeloszilliermechanismus und den Drehmechanismus während eines Nähvorgangs ausgeführt wird, in der vorbestimmten Position angeordnet, in welcher die Luft aus der Auslassöffnung der Oberfadenluftdüse durch die oberen Einfädelsteuermittel in den Nadelstangenöffnungsteil einfließen kann. Daher kann die Luft in die Nadelstange, die an der vorbestimmten Position angeordnet ist, aus der Oberfadenluftdüse einströmen.
  • Wenn die Luft aus dem Nadelstangenöffnungsteil eingegeben wird, fließt sie von dem oberen Teil des Fadenführungsteils durch eine Schrägstellung des Nadelstangenöffnungsteils zu dessen unterem Teil hindurch. Daher wird ein negativer Druck auch in einem Abschnitt an einer in Fließrichtung davor gelegenen Seite des Nadelstangenöffnungsteils in den Oberfadenführungsteil erzeugt. Im Ergebnis wird die Luftströmung über die gesamte Länge des Oberfa denführungsteils hinweg erzeugt. Dementsprechend wird der vordere Endteil des Oberfadens aus dem oberen Ende der Nadelstange in den Oberfadenführungsteil gezogen und wird auf dem Luftstrom geführt und kann auf diese Weise zum unteren Ende hingezogen werden.
  • Infolgedessen kann der Oberfaden ohne Benutzung eines Einfädlers durch die Nadelstange hindurch eingesetzt werden. Daher ist es auch möglich, die Erzeugung eines Fehlers des Oberfadenführungsteils zu verhindern.
  • Weiterhin ist es nicht erforderlich, die Luftpistole an der Einlassöffnung des Oberfadenführungsteils anzusetzen. Aus diesem Grund stört nichts das Einlegen des Oberfadens. Infolgedessen kann ein Vorgang zum Einsetzen des Oberfadens in den Oberfadenführungsteil leicht und glatt ausgeführt werden.
  • "Koaxiales Verdrehen der Nadelstange und der Greiferbasis" bedeutet, dass die Nadelstange und die Greiferbasis um dieselbe Achslinie herum verdreht werden. Ein Zustand, in welchem "die Luft aus der Auslassöffnung der Oberfadenluftdüse in den Nadelstangenöffnungsteil fließen kann", ist nicht auf einen Zustand beschränkt, in welchem die Auslassöffnung der Oberfadenluftdüse in engem Kontakt mit dem Nadelstangenöffnungsteil ist. Wenn die Luft derart in den Nadelstangenöffnungsteil fließen kann, dass ein Fadeneinziehdruck in ausreichender Weise erzeugt wird, kann ein Freiraum zwischen der Düsenauslassöffnung und den Nadelstangenöffnungsteil erzeugt werden.
  • Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung wird die Nadelstange in der vorbestimmten Position angeordnet, und die Auslassöffnung für einen Oberfaden der Düse wird in die Betriebsposition bewegt, und zwar durch die oberen Einfädelsteuermittel. Daher kann die Luft aus der Auslassöffnung für einen Oberfaden in den Nadelstangenöffnungsteil einströmen.
  • Andererseits kann auch die Oberfadenluftdüse in die Bereitschaftsstellung bewegt werden, die abseits von der Nadelstange platziert ist. Deshalb wird die Oberfadenluftdüse insbesondere während des Nähvorgangs in die Bereitschaftsstellung bewegt und kann auf diese Weise davor bewahrt werden, die Nadelstange zum Zwecke der Ausführung des Nähvorgangs zu stören.
  • Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung kann die Nadelstange mit der vorbestimmten Position durch den Eingabevorgang des oberen Einfädelschalters ausgerichtet werden. Deshalb ist es möglich, einen Vorgang zum Einset zen des Oberfadens durch den Oberfadenführungsteil der Nadelstange hindurch beliebig und glatt auszuführen.
  • Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung sind durch die unteren Einfädelsteuermittel die Antriebswelle, über welche ein vorbestimmter Vorgang durch den Wellenantriebsmechanismus ausgeführt wird, und der Drehmechanismus während eines Nähvorgangs in der vorbestimmten Position angeordnet, in welcher die Luft aus der Auslassöffnung der Unterfadenluftdüse zum Antriebswellenöffnungsteil fließen kann. Daher kann die Luft aus der Unterfadenluftdüse in die Antriebswelle einfließen, die in der vorbestimmten Position angeordnet ist.
  • Wenn die Luft aus dem Antriebswellenöffnungsteil einströmt, fließt sie von dem unteren Teil des Unterfadenführungsteils zu dessen oberem Teil hin, und zwar durch die Schrägstellung des Antriebswellenöffnungsteils. Deshalb wird auch in einem Abschnitt an einer in Strömungsrichtung davor gelegenen Seite des Antriebswellenöffnungsteils ein negativer Druck im Unterfadenführungshohlraum erzeugt. Im Ergebnis wird der Luftstrom über die gesamte Länge des Unterfadenführungsteils hinweg erzeugt. Dementsprechend wird der vordere Endteil des Unterfadens vom unteren Ende der Antriebswelle her in den Unterfadenführungshohlraum eingezogen und wird auf der Luftströmung geführt und kann so zum oberen Ende hingezogen werden.
  • Infolgedessen kann der Unterfaden durch die Antriebswelle hindurch ohne Benutzung eines Einfädlers eingelegt werden. Daher ist es auch möglich, die Erzeugung eines Fehlers des Unterfadenführungshohlraums zu verhindern.
  • Weiterhin ist es nicht erforderlich, die Luftpistole an die Einlassöffnung des Unterfadenführungshohlraums anzulegen. Aus diesem Grund stört nichts das Einlegen des Unterfadens. Infolgedessen kann ein Vorgang zum Einsetzen des Unterfadens in den Unterfadenführungshohlraum leicht und glatt ausgeführt werden.
  • "Koaxiales Verdrehen der Nadelstange und der Greiferbasis" bedeuten, dass die Nadelstange und die Greiferbasis um dieselbe Achslinie herum verdreht werden. Ein Zustand, in welchem "die Luft aus der Auslassöffnung der Unterfadenluftdüse" in den Antriebswellenöffnungsteil einströmen kann, ist nicht auf einen Zustand beschränkt, in welchem die Auslassöffnung der Un terfadenluftdüse in engem Kontakt mit dem Antriebswellenöffnungsteil vorgesehen ist. Wenn die Luft in den Antriebswellenöffnungsteil derart einfließt, dass ein Fadeneinziehdruck in ausreichender Weise erzeugt wird, kann auch ein Zwischenraum zwischen der Düsenauslassöffnung und dem Antriebswellenöffnungsteil herbeigeführt werden.
  • Gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung wird die Antriebswelle in der vorbestimmten Position angeordnet, und die Auslassöffnung der Düse für einen Unterfaden wird durch die Unterfadensteuermittel in die Betriebsposition bewegt. Daher kann die Luft aus der Auslassöffnung für einen Unterfaden in den Antriebswellenöffnungsteil einströmen.
  • Andererseits kann die Unterfadenluftdüse auch zur Bereitschaftsposition hin bewegt werden, die abseits der Antriebswelle liegt. Daher wird die Unterfadenluftdüse insbesondere während des Nähvorgangs zur Bereitschaftsposition hin bewegt und kann auf diese Weise davor bewahrt werden, die Antriebswelle zwecks Ausführung des Nähvorgangs zu stören.
  • Gemäß dem sechsen Aspekt der Erfindung kann die Antriebswelle mit der vorbestimmten Position durch den Eingabevorgang des unteren Einfädelschalters ausgerichtet werden. Deshalb ist es möglich, einen Vorgang zum Einsetzen des Unterfadens durch den Unterfadenführungshohlraum der Antriebswelle hindurch beliebig und glatt auszuführen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Schnittansicht mit der Darstellung einer Knopflochmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei ein Teil derselben weggelassen ist.
  • 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung der Umgebung eines oberen Teils einer Nadelstange.
  • 3 ist eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung der Umgebung des oberen Teils der Nadelstange von oben her gesehen.
  • 4 ist eine vergrößerte Schnittansicht mit der Darstellung einer Umgebung eines Greifermechanismus.
  • 5A und 5B sind Schnittansichten mit der Darstellung eines inneren Aufbaus einer Oberfadenluftabgabevorrichtung und einer Unterfadenluftabga bevorrichtung von oben her gesehen, wobei 5A einen Zustand zeigt, in dem eine Düse in einer Abgabeposition platziert ist und 5B einen Zustand zeigt, in welchem die Düse in einer Bereitschaftsposition platziert ist.
  • 6 ist eine Schnittansicht mit der Darstellung des inneren Aufbaus der Oberfadenluftabgabevorrichtung von einer Seite her gesehen.
  • 7 ist eine Schnittansicht mit der Darstellung des inneren Aufbaus der Unterfadenluftabgabevorrichtung von der Seite her gesehen.
  • 8 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Steuerungssystems einer Knopflochmaschine.
  • 9 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung eines Beispiels eines Nadelhandhabungsvorgangs in dem Fall, in welchem ein Knopflochnähvorgang über ein Augenknopfloch hinweg ausgeführt wird.
  • 10 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung von Prozessinhalten einer Einfädelsteuerung.
  • 11 ist eine Draufsicht mit der Darstellung eines Einfädlers.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • (Gesamtstruktur gemäß dem Ausführungsbeispiel)
  • Eine Knopflochmaschine (Knopflochnähmaschine) 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird mit Bezug auf 1 bis 10 beschrieben.
  • Wie in 1 dargestellt, umfasst die Knopflochmaschine 10 ein Nähmaschinengestell 2, das einschließt: einen Bettabschnitt 2a, der in einem unteren Teil der Gesamtnähmaschine angeordnet ist und die Gestalt eines etwa rechteckigen Kastens einnimmt, einen vertikalen Säulenteil 2b, der an einem der Enden des Bettabschnitts 2a vorgesehen ist, und einen Armteil 2c der sich ausgehend von dem vertikalen Säulenteil 2b in der gleichen Richtung wie der Bettabschnitt 2a erstreckt. In der folgenden Beschreibung ist eine Richtung, in welcher der vertikale Säulenteil 2b errichtet ist, als eine Z-Achsrichtung definiert. Eine Längsrichtung des Bettabschnitts 2a und des Armteils 2c, die senkrecht zur Z-Achsrichtung verläuft, ist als eine Y-Achsrichtung definiert, und eine Richtung, die senkrecht sowohl zur Y-Achsrichtung als auch zur Z-Achsrichtung ist, ist als eine X-Achsrichtung definiert.
  • Die Knopflochmaschine 10 umfasst: eine Nadelstange 12 zum Halten einer Nadel 11, durch welche hindurch ein Oberfaden U eingesetzt wird, einen Vertikalbewegungsmechanismus 20 zum vertikalen Bewegen der Nadelstange 12, einen Schwenkmechanismus 30 zum Verschwenken der Nadelstange 12, einen Greifermechanismus (Schlaufenmechanismus) 40 zum Ausbilden einer Überwendlingnaht, einen Drehmechanismus 60 zum Verdrehen der Nadelstange 12 und einer Greiferbasis (Schlaufeneinrichtungsbasis) 47 des Greifermechanismus 40, einen (nicht dargestellten) Bewegungsmechanismus zum Auflegen und Halten eines Nähguts durch einen Nähguttisch 21 und Ausführen eines Bewegungsvorgangs in den X- und Y-Achsrichtungen, eine Oberfadenluftabgabevorrichtung 80, die dazu dient, Luft in einen Oberfadenführungsteil 12a der Nadelstange 12 einzuspeisen, was unten beschrieben werden wird, eine Unterfadenluftabgabevorrichtung 90, die dazu dient, die Luft in einen Unterfadenführungshohlraum 45a einer Spreizerantriebswelle 45 im Greifermechanismus 40 einzuführen, was unten beschrieben werden wird und Betriebssteuermittel 100 zum Steuern des Betriebs jeder Einzelstruktur.
  • (Nadelstange)
  • Wie in 1 und 2 gezeigt, wird die Nadelstange 12 von einer Metallbuchse 14 gehalten, die ihrerseits an einer dünnen scheibenförmigen Blattfeder 13 gehalten ist, welche an einem oberen Ende des Armteils 2c vorgesehen ist. Die Blattfeder 13 ist scheibenförmig und hat einen Außenumfang, der am Armteil 2c gehalten ist. Die Metallbuchse 14 ist in einer zentralen Position der Blattfeder 13 angeordnet. Die Metallbuchse 14 ist zylindrisch und wird an der Blattfeder 13 gehalten, wobei eine Mittellinie in der Z-Richtung in einem Zustand verläuft, in welchem keine äußere Kraft aufgebracht wird.
  • Die Nadelstange 12 ist rund und in die Metallbuchse 14 eingesetzt. Die Nadelstange 12 ist durch die Metallbuchse 14 so gehalten, dass sie in ihrer Längsrichtung gleitbar und in der Längsrichtung axial verdrehbar ist. Weiterhin wird, wie oben beschrieben, die Metallbuchse 14 um die Blattfeder 13 herum gehalten. Daher hat die Nadelstange 12, die in die Metallbuchse 14 eingesetzt ist, ein unteres Ende, das in irgendeiner senkrechten Richtung zur Z-Achsrichtung rund um eine Position der Metallbuchse 14 herum schräg gestellt werden kann, und zwar innerhalb eines Bereiches, der durch ein Verbiegen der Blattfeder 13 ermöglicht ist.
  • Ferner hält die Nadelstange 12 die Nadel 11 an ihrem unteren Ende und schließt weiterhin einen Oberfadenführungsteil (einen Oberfadenführungshohlraum) 12a ein, der vom oberen Ende her mit der Nachbarschaft des unteren Endes in Verbindung steht, um einen inneren Teil zu veranlassen, hohl zu sein. Der Oberfadenführungsteil 12a stellt eine obere Stirnflächenseite der Nadelstange 12 als einen Einlass des Oberfadens U ein und stellt eine äußere Umfangsflächenseite in der Nähe des unteren Endes der Nadelstange 12 als einen Auslass ein. Ein Fadenspanner 15 zum Anlegen einer Fadenspannung ist neben dem Auslass des Oberfadenführungsteils 12a vorgesehen.
  • Mit anderen Worten: der Oberfaden U wird durch den Oberfadenführungsteil 12a geführt, und zwar ausgehend von dem oberen Ende der Nadelstange 12 bis in die Nähe von deren unterem Ende, und er wird in ein (nicht dargestelltes) Öhr durch den Fadenspanner 15 hindurch eingesetzt.
  • Weiterhin ist ein Nadelstangenöffnungsteil 12b, der von der äußeren Umfangsfläche zum Oberfadenführungsteil 12a durchgeht, in einer Zwischenposition der Nadelstange 12 ausgebildet (siehe 6). Der Nadelstangenöffnungsteil 12b ist ein Hohlraum zum Einblasen von Luft aus der Oberfadenluftausgabevorrichtung 80, die unten beschrieben werden wird, wodurch im Oberfadenführungsteil 12a ein Luftstrom ausgehend vom oberen Ende zum unteren Ende erzeugt wird und der Oberfaden U in der Nadelstange 12 vom oberen Ende zum unteren Ende vorgeschoben wird, und der Nadelstangenöffnungsteil 12b ist mit einer nach unten gerichteten Schrägneigung zu einer Senkrechtrichtung zum Oberfadenführungsteil 12a ausgebildet. Durch die Schräglage wird durch die Luft in einem Abschnitt, der oberhalb des Nadelstangenöffnungsteils 12b im Oberfadenführungsteil 12a vorgesehen ist, ein Abwärtsluftstrom erzeugt, wenn die Luft durch den Nadelstangenöffnungsteil 12b strömt. Im Ergebnis wird in dem Abschnitt, der über dem Nadelstangenöffnungsteil 12b vorgesehen ist, ein negativer Druck hervorgerufen, so dass außenseitige Luft durch das obere Ende des Oberfadenführungsteils 12a einströmt und ein Abwärtsluftstrom in einer Gesamtlänge des Oberfadenführungsteils 12a erzeugt wird.
  • Es ist vorzuziehen, dass ein Neigungswinkel θ des Nadelstangenöffnungsteils 12b mit Bezug auf den Oberfadenführungsteil 12a etwa 30° betragen soll. Jedoch kann der Neigungswinkel θ innerhalb eines Bereiches, in welchem die Wirkung erzeugt werden kann, geändert werden.
  • Weiterhin wird die Nadelstange 12 in Querrichtung durch Einsetzen der Buchse 14 als Drehpunkt verschwenkt. Um den Nadelstangenöffnungsteil 12b leicht mit der Oberfadenluftabgabevorrichtung 80 ausrichten zu können, ist es deshalb vorzuziehen, dass der Nadelstangenöffnungsteil 12b in der Nähe der Metallbuchse 14 an der oberen Endseite der Nadelstange 12 vorgesehen wird, in welcher eine Schwenkverschiebung in einem möglichen Bereich klein ist.
  • (Vertikalbewegungsmechanismus)
  • Der Vertikalbewegungsmechanismus 20 hat einen an sich bekannten Aufbau und schließt ein: eine Oberwelle 21, die mittels eines (nicht dargestellten) Antriebsriemens durch einen Nähmaschinenmotor (eine Nähmaschinenantriebsquelle) 3, die ein Servomotor sein soll in Umlauf versetzt und angetrieben werden soll, eine Nadelstangenantriebswelle 24, auf welche eine Beschleunigungsrotation von der Oberwelle 21 mithilfe kleiner Getriebezüge 22 und 23 übertragen wird, eine Stange 26, deren eines Ende an die Nadelstangenantriebswelle 24 durch einen Exzenternocken 25 angekoppelt ist, einen Vertikalbewegungsarm 27, dessen eines Ende an das andere Ende der Stange 26 angekoppelt ist, ein gegabeltes Glied 26, das am anderen Ende des Vertikalbewegungsarms 27 vorgesehen ist, und einen Ring 29 zum Ankoppeln des gegabelten Gliedes 28 an die Nadelstange 12, wie in 1 bis 3 gezeigt.
  • Der Nähmaschinenmotor 3 ist mit einem (nicht dargestellten) Encoder versehen und eine Drehposition des Nähmaschinenmotors 3 kann festgestellt werden.
  • Sowohl die Oberwelle 21 wie auch die Nadelstangenantriebswelle 24 sind in der X-Achsrichtung vorgesehen und werden drehbar im Nähmaschinengestell 2 abgestützt. Mithilfe der Getriebezüge 22 und 23 wird eine Drehkraft von der Oberwelle 21 zur Nadelstangenantriebswelle 24 hin mit einer doppelten Drehgeschwindigkeit übertragen.
  • Der Vertikalbewegungsmechanismus 20 ist schwenkbar im Nähmaschinengestell 2 mithilfe einer Halteachse in der X-Achsrichtung gehalten, und zwar an einer Zwischenposition in einer Längsrichtung desselben. Eine Drehbewegung der Nadelstangenantriebswelle 24 wird durch die Stange 26 in einen hin- und hergehenden Vorgang umgewandelt und der exzentrische Nocken 25 und der hin- und hergehende Vorgang werden zu einem Ende des Vertikalbewegungsarms 27 hin übertragen, und beide Enden können etwa in der Z-Achsrichtung verschwenkt werden.
  • Das andere Ende des Vertikalbewegungsarms 27 ist durch das gegabelte Glied 28 und den Ring 29 an die Nadelstange 12 angekoppelt.
  • Das gegabelte Glied 28 wird gehalten, um eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung in einer Richtung zu ermöglichen, in der das andere Ende des Vertikalbewegungsarms 27 verläuft (etwa die Y-Achsrichtung), und eine Rotationseinstellung, als eine Achse, die Richtung, in der sich das andere Ende des Vertikalbewegungsarms 27 mit Bezug auf den Vertikalbewegungsarm 27 erstreckt.
  • Der Ring 29 wird gehalten, um eine geradlinige Bewegung in einer senkrechten Richtung zur Richtung der Erstreckung des anderen Endes am Vertikalbewegungsarm 27 (etwa die Y-Achsrichtung) zu ermöglichen und eine Rotationseinstellung als eine Achse, eine senkrechte Richtung zur Richtung der Erstreckung des anderen Endes am Vertikalbewegungsarm 27 mit Bezug auf das gegabelte Glied 28.
  • Der Ring 29 ist an die Nadelstange 12 in einem Zustand angekoppelt, in dem er zwischen zwei Flanchen 29a angeordnet ist, die an der Nadelstange 12 fixiert sind, wobei die Nadelstange da hinein eingesetzt ist, und ermöglicht eine axiale Drehung der Nadelstange 12 mit Bezug auf den Ring 29.
  • Durch den Aufbau ist es auch in einem Zustand, in dem die Nadelstange 12 in irgendeiner Richtung, die durch die Metallbuchse erlaubt ist, schräg gestellt ist, und einem Zustand, in dem die Nadelstange 12 eine Verdrehung ausführt, und zwar durch Einstellung ihrer eigenen Längsrichtung als eine Achse, möglich, ausgehend von dem Vertikalbewegungsarm 27 eine vertikale hin- und hergehende Kraft zu geben.
  • (Nadeloszilliermechanismus)
  • Der Nadeloszilliermechanismus 30 hat einen an sich bekannten Aufbau und schließt ein: einen Umfangsnocken 31, der an der Oberwelle 21 vorgese hen ist, eine Stange 32 zum Ausführen einer Schwenkbewegung in Kontakt mit einem Außenumfang des Umfangsnocken 31, ein Verbindungsglied 33, das nahe einem Schwenkende der Stange 32 angekoppelt ist und dem ein hin- und hergehender Vorgang gegeben wird, einen L-förmigen Arm 34, der an das Verbindungsglied 33 angekoppelt ist und dazu dient eine Rotation auszuführen, ein Verbindungsglied 35, das an den L-förmigen Arm 34 angekoppelt ist und dem ein vertikaler hin- und hergehender Vorgang gegeben wird, ein Gleitstück 36 zur Übertragung eines hin- und hergehenden Vorgangs in einer vertikalen Richtung ausgehend vom Verbindungsglied 35, einen Gleitführungsschaft 37, der befähigt ist, den Gleiter 36 lediglich in der Z-Achsrichtung hin und her zu bewegen, und eine Schwenktafel 38 zur Bewegung in der X-Achsrichtung entsprechend einer Höhe wie in 1 bis 3 gezeigt. Der Nadeloszilliermechanismus verschwenkt die Nadelstange 12 gekoppelt mit der Oberwelle 21 in einer vorbestimmten Nadeloszillierrichtung.
  • Der Umfangsnocken 21 gibt der Stange 32 einen hin- und hergehenden Schwenkvorgang für einen Hub in der Y-Achsrichtung pro Umdrehung der Oberwelle 21.
  • Die Stange 32 überträgt den hin- und hergehenden Vorgang in der Y-Achsrichtung auf den L-förmigen Arm 34 über das Verbindungsglied 33, und der L-förmige Arm 34 wandelt eine Richtung des hin- und hergehenden Vorgangs in die Z-Achsrichtung um und überträgt einen Vorgang in der Z-Achsrichtung über das Verbindungsglied 35 auf den Gleiter 36.
  • Der Gleiter 36 hält die Schwenktafel 38 so, dass sie um die Z-Achse drehbar ist, und die Drehtafel 38 führt mit einer Vertikalbewegung des Gleiters 36 auch eine Vertikalbewegung aus.
  • Die Schwenktafel 38 hält die Nadelstange 12, so dass sie in einem Zustand vertikal beweglich ist, in welchem die Nähe des unteren Endes der Nadelstange 12 eingesetzt ist, und eine Führungsnut, die zwischen der Z-Achsrichtung und der X-Achsrichtung schräg verläuft, ist an beiden Seitenflächen eines äußeren Teils derselben ausgebildet. Die Schwenktafel 38 ist zwischen (nicht dargestellten) konvexen Gliedern angeordnet, so dass sie von ihren beiden Seiten her in die Führungsnut eingepasst ist. Wenn die Schwenktafel 38 in einer vertikalen Richtung bewegt wird, wird entlang der Führungsnut eine schräge Bewegung ausgeführt. Infolgedessen erzeugt die Schwenktafel 38 auch eine Bewegungsverschiebung in der X-Achsrichtung und führt auf diese Weise eine Nadelschwingbewegung aus.
  • Wie oben beschrieben, führt die Nadelstangenantriebswelle 24 eine Verdrehung mit der doppelten Geschwindigkeit der Oberwelle 21 aus. Wenn die Schwenktafel 38 eine Hin- und Herbewegung in der X-Achsrichtung ausführt, führt infolgedessen die Nadelstange 12 eine Vertikalbewegung zweimal aus. Mit anderen Worten: auch in dem Fall, in dem die Nadelstange 12 die Nadeloszillation in irgendeiner Richtung im Zusammenwirken des Vertikalbewegungsmechanismus 20 mit den Nadeloszillationsmechanismus 30 ausführt, wird eine Nadellokalisierung ausgeführt.
  • Weiterhin ist das (nicht dargestellte) konvexe Glied an einer Drehtafel 61 des Drehmechanismus 60, der unten beschrieben wird, gehalten. Im Drehvorgang der Nadelstange 12 wird daher die Nadeloszillierrichtung gleichzeitig ebenfalls gedreht.
  • Für den Nadeloszilliermechanismus kann eine unabhängige und separate Antriebswelle, beispielsweise ein Schrittmotor vorgesehen werden, um eine Schwenkbewegung in der Nadeloszillierrichtung auszuführen.
  • (Greifermechanismus)
  • Der Greifermechanismus (Schlaufenmechanismus) 40 hat einen an sich bekannten Aufbau und ist an einer Unterseite des Nähguttisches 71 vorgesehen, der eine Nähfläche der Nähmaschine sein soll, und hält an einer Greiferbasis (Schlaufeneinrichtungsbasis) 47, Greifer (Schlaufeneinrichtungen) 49, 50 und Spreizer 51, 52, die verschwenkt werden, um einen Unterfaden D mit dem Oberfaden U zu verwickeln und verschwenkt die Greifer 49, 50 oder die Spreizer 51, 52 verkoppelt mit dem Nähmaschinenmotor 3, der die Nähmaschinenantriebsquelle bildet.
  • Im Einzelnen: wie in 1 und 4 dargestellt, sind vorgesehen: eine Unterwelle 41, die vom Nähmaschinenmotor 3 in Umlauf versetzt und angetrieben wird, ein genuteter Nocken 42, der an der Unterwelle 41 vorgesehen ist, ein Spreizerschwenkarm 43 und ein Greiferschwenkarm 44, die in Anlage an dem genuteten Nocken 42 eine Schwenkbewegung ausführen, eine Spreizerantriebswelle 45, die eine Antriebswelle ist, die eine Vertikalbewegung mittels des Spreizerschwenkarms 43 ausführt, eine Greiferantriebswelle 46, die eine Antriebswelle zum Ausführen einer Vertikalbewegung mittels des Greiferschwenkarms 44 ist, eine Greiferbasis 47, die drehbar am Nähmaschinengestell in einem Zustand gehalten ist, in welchem die Antriebswellen 45 und 46 in einer zentralen Position angeordnet sind, der linke Greifer 49 und der linke Spreizer 51, die dazu dienen, den Unterfaden D mit dem Oberfaden U zu verwickeln, wobei sie einen Vorgang zum Ausbilden eines Vielfadenkettenstiches ausführen, der rechte Greifer 50 und der rechte Spreizer 52, die dazu dienen einen Einzelstichkettestich durch den Oberfaden U zu bilden, eine Fixiertafel 53 zum Halten der Greifer 49, 50 und der Spreizer 51, 52 genau unter einer Stichplatte 48, die an einem oberen Ende der Greiferbasis 47 befestigt ist, eine Fadenaufnahmefeder 54 zum Anlegen einer Spannung an den Unterfaden D und Fadenwegglieder 55 und 56.
  • Ein Wellenantriebsmechanismus schließt den Nähmaschinenmotor 3, die Unterwelle 41, den genuteten Nocken 42, den Spreizerschwenkarm 43 und den Greiferschwenkarm 44 ein.
  • Der genutete Nocken 42 hat Nockennuten, die zu beiden Seiten ausgebildet sind, und sie werden einzeln mit dem Spreizerschwenkarm 43 und dem Greiferschwenkarm 44 in Eingriff gebracht und führen jeweils in einem vorbestimmten Timing eine Schwenkbewegung aus.
  • Der Spreizerschwenkarm 43 ist durch eine Trägerwelle schwenkbar gehalten, die in der X-Achsrichtung in einer Zwischenposition in einer Längsrichtung gedreht wird und hat ein Ende in Anlage am genuteten Nocken 42, und das andere Ende in Anlage mit einem unteren Ende der Spreizerantriebswelle 45. Mit anderen Worten: der Spreizerschwenkarm 43 wird in einem vorbestimmten Timing verschwenkt, das durch eine Gestalt der Nockennut des genuteten Nockens 42 bestimmt ist, wodurch die Spreizerantriebswelle 45 vertikal bewegt wird.
  • Der Greiferschwenkarm 44 ist durch eine Haltewelle schwenkbar gehalten, die in einer Zwischenposition in einer Längsrichtung in der X-Achsrichtung gedreht wird, und hat ein Ende in Eingriff mit dem genuteten Nocken 42, und das andere Ende in Eingriff mit einem unteren Ende der Greiferantriebswelle 46. Mit anderen Worten: der Greiferantriebsarm 44 wird in einem vorbe stimmten Timing verschwenkt, dass durch die Gestalt der Nockennut des genuteten Nockens 42 bestimmt ist, wodurch die Greiferantriebswelle 46 vertikal bewegt wird.
  • Die Greiferantriebswelle 46 ist zylindrisch und kann die Spreizerantriebswelle 45 in sich eingesetzt aufnehmen. Weiterhin ist die Greiferantriebswelle 46 mit der Fixierbasis 53 durch ein Verbindungsglied an einem oberen Ende desselben verbunden und führt eine Vertikalbewegung aus, um die Fixiertafel 53 zu verschwenken, wodurch die Greifer 49, 50 und die Spreizer 51, 52 veranlasst werden, einen Nahtbildevorgang auszuführen.
  • Die Spreizerantriebswelle 45 ist zylindrisch und schließt den Unterfadenführungshohlraum 45a ein, der so ausgebildet ist, dass er von einem unteren Ende zu einem oberen Ende hin durchgeht, und hat die Funktion den Unterfaden D von dem unteren Ende zum oberen Ende zu führen. Weiterhin ist die Spreizerantriebswelle 45 am oberen Ende durch ein Verbindungsglied mit einem (nicht dargestellten) Nocken verbunden und führt eine Vertikalbewegung aus, um die jeweiligen Spreizer 51, 52 durch den Nocken zu verschwenken, wodurch sie veranlasst werden, einen Vorgang zum Spreizen einer Fadenschleife auszuführen.
  • Weiterhin ist die Spreizerantriebswelle 45 mit einem Antriebswellenöffnungsteil 45b versehen, der von einer äußeren Umfangsfläche zum Unterfadenführungshohlraum 45a in der Nähe von deren unterem Ende durchgeht (siehe 7). Der Antriebswellenöffnungsteil 45b ist eine Öffnung zum Hineinblasen von Luft aus der Unterfadenluftabgabevorrichtung 90, die unten beschrieben werden wird, wodurch ein Luftstrom in einer Richtung vom unteren Ende zum oberen Ende im Unterfadenführungshohlraum 45a erzeugt wird, um den Unterfaden D vom unteren Ende zum oberen Ende in der Spreizerantriebswelle 45 vorzuschieben, und ist mit einer nach oben gerichteten Schräglage zu einer senkrechten Richtung zum Unterfadenführungshohlraum 45a ausgebildet. Durch die Schräglage wird durch die Luft in einem Abschnitt, der oberhalb des Antriebswellenöffnungsteils 45b im Unterfadenführungshohlraum 45a vorgesehen ist, ein Aufwärtsluftstrom erzeugt, wenn die Luft durch den Antriebswellenöffnungsteil 45b fließt. Im Ergebnis wird in dem Abschnitt, der unter dem Antriebswellenöffnungsteil 45b vorgesehen ist, ein negativer Druck erzeugt, so dass Außenseitenluft durch das untere Ende des Unterfadenführungshohlraums 45a einströmt und ein Aufwärtsluftstrom in einer Gesamtlänge des Unterfadenführungshohlraums 45a erzeugt wird.
  • Obwohl es vorzuziehen ist, dass ein Neigungswinkel θ des Antriebswellenöffnungsteils 45b mit Bezug auf den Unterfadenführungshohlraum 45a etwa 30° beträgt, kann er innerhalb eines Bereiches geändert werden, in dem die Wirkung erzeugt werden kann.
  • Die Greiferbasis 47 schließt einen Wellenteil 47a ein, der in einem unteren Teil in die Z-Achsrichtung gekehrt ist, und der Wellenteil 47a ist drehbar durch das Nähmaschinengestell 2 gehalten. Weiterhin ist der Wellenteil 47a zylindrisch ausgebildet, und die Spreizerantriebswelle 45 und die Greiferantriebswelle 46 sind konzentrisch in ein Zentrum des Wellenteils 47a eingesetzt.
  • Das obere Ende der Spreizerantriebswelle 46 ist bis in die Nähe eines Teils verlängert, der unter der Fixiertafel 53 vorgesehen ist, und der Unterfaden D, der durch den Unterfadenführungshohlraum 45a eingesetzt ist, wird zu einer (nicht dargestellten) Einfädelöffnung des linken Greifers 49 geführt, und zwar durch den Fadenweg 55, die Fadenaufnahmefeder 54 und den Fadenweg 56.
  • Der linke Greifer 49 und der linke Spreizer 51 führen einen Vorgang zur Ausbildung eines Mehrfadenkettenstiches in einer Nadellokalisierung für eine nach links gerichtete Nadeloszillation der Nadelstange 12 aus, und der rechte Greifer 50 und der rechte Spreizer 52 führen einen Vorgang zur Ausbildung eines Einzelfadenkettenstiches in einer Nadelstellung für eine nach rechts gerichteten Nadeloszillation der Nadelstange 12 aus.
  • Dementsprechend ist ein Vorgang ausgehend von der Greiferantriebswelle 46 in der Weise gegeben, dass der linke Greifer 49 und der linke Spreizer 51 in einer Richtung des Nähvorgang in einem Nadellokalisierungstiming für die nach links gerichtete Nadeloszillation bewegt werden, und der rechte Greifer 50 und der rechte Spreizer 52 werden in einer Richtung des Nähvorgangs in einem Nadellokalisierungstiming der nach rechts gerichteten Nadeloszillation bewegt. Weiterhin wird ein Vorgang von der Spreizerantriebswelle 45 derart gegeben, dass die Spreizer 51, 52 den Vorgang zum Spreizen einer Fadenschleife über die Greifer 49, 50 in einem vorbestimmten Timing ausführen, während sie zusammen mit den Greifern 49, 50 bewegt werden.
  • (Drehmechanismus)
  • In dem Fall, in welchem ein überwendlingvorgang über ein Knopfloch hinweg ausgeführt wird, das einen geraden Teil und einen tropfenförmigen Teil aufweist, beispielsweise ein Augenknopfloch, muss die Knopflochmaschine 10 eine Nadeloszillierrichtung drehen und einen Nähvorgang ausführen, während eine Nadeloszillation entlang einer Kante einer Öffnung im tropfenförmigen Teil ausgeführt wird. Dementsprechend ist der Drehmechanismus 60 zum Verdrehen der Nadeloszillierrichtung und zum Drehen und Bewegen der Anordnung der Greifer 49, 50 und der Spreizer 51, 52 vorgesehen.
  • Der Drehmechanismus 60 schließt ein: die Nadelstangenrolle 61 zum Drehen der Schwenktafel 38 des Nadeloszilliermechanismus 30 um eine Achse der Nadelstange 12, eine Greiferrolle 62 zum Drehen der Greiferbasis 47 des Greifermechanismus 40 um die Greiferantriebswelle 46 und die Spreizerantriebswelle 45, die eine identische Achse aufweisen, und einen Drehmotor 63, der ein Impulsmotor sein kann, zum Verdrehen und Antreiben der Rollen 61 und 62 über eine Rolle und einen Antriebsriemen, die nicht dargestellt sind. Die Achsen der Nadelstange 12 und der Spreizerantriebswelle 45 und der Greiferantriebswelle 46 sind auf derselben Achslinie angeordnet und der Drehmechanismus 60 verdreht die Nadelstange 12 und die Greiferbasis 47 um dieselbe Achslinie.
  • Wie oben beschrieben, ist die Schwenkbasis 38 von beiden Seiten aus mit Bezug auf die Führungsnuten, die an ihren beiden Seitenflächen vorgesehen sind, zwischen konvexen Gliedern angeordnet und jedes konvexe Glied wird an der Nadelstangenrolle 61 gehalten. Dementsprechend wird die Nadelstangenrolle 61 so verdreht, dass die Schwenktafel 38 ebenfalls durch jedes der konvexen Glieder verdreht wird. Im Ergebnis ist es möglich, den Drehvorgang in der Nadeloszillierrichtung auszuführen.
  • Da die Nadelstangenrolle 61 die Schwenktafel 38 mit einem Spiel in einen zentralen durchgehenden Teil mit Spiel einsetzt, der einen Durchmesser hat, der so eingestellt ist, dass er ausreichend größer als die Schwenktafel 38 ist, stört es nicht die Schwenkbewegungen der Schwenktafel 38 und der Nadelstange 12.
  • Die Greiferrolle 62 ist am unteren Teil der Greiferbasis 47 fixiert und dient dazu, die Greifer 49, 50 und die Spreizer 51, 52 zusammen mit der Greiferbasis 47 zu verdrehen.
  • Sowohl die Nadelstangenrolle 61 wie auch die Greiferrolle 62 sind so angeordnet, dass sie um eine gemeinsame Achse verdreht werden, die parallel mit der Z-Achsrichtung durch das Zentrum der Metallbuchse 14 ist.
  • Der Drehmotor 63 verdreht und treibt sowohl die Nadelstangenrolle 61 wie auch die Greiferrolle 62 zu selben Zeit in einem gleichen Drehverhältnis an. Der Drehmotor 63 ist mit einem (nicht dargestellten) Ursprungsdetektor versehen, und Ursprungspositionsdaten, die festgestellt werden, werden zu einer CPU 101 zurückgeführt, die unten beschrieben werden wird, und zu einer Drehmotorantriebsschaltung 63, die ebenfalls unten beschrieben wird.
  • (Bewegungsmechanismus)
  • Der Bewegungsmechanismus hat einen an sich bekannten Aufbau und schließt ein: den Nähguttisch 71, der genau unter der Nadel 11 angeordnet ist und eine Nähfläche zum Aufbringen eines Nähguts aufweist, einen Presserzylinder 72 zum Ausführen einer Umschaltung, um den (nicht dargestellten) Nähgutpresser zu halten und freizugeben, und zwar zum Pressen und Halten des Nähguts über dem Nähguttisch 71, einen X-Achsenmotor 73, der ein Impulsmotor sein kann, zum Bewegen und Positionieren des Nähguttisches 71 in der X-Achsrichtung, und einen Y-Achsenmotor 74, der ein Impulsmotor sein kann, zum Bewegen und Positionieren des Nähguttisches 71 in der Y-Achsrichtung. Die jeweiligen Impulsmotoren 73 und 74 sind mit einem (nicht dargestellten) Ausgangsdetektor versehen und Ausgangspositionsdaten werden festgestellt und zu einer CPU 101, einer X-Achsenmotorantriebsschaltung 73a und einer Y-Achsenmotorantriebsschaltung 74a zurückgeführt, die unten beschrieben werden.
  • In dem Fall, in welchem beispielsweise ein Augenknopflochvorgang ausgeführt werden soll, führt der Nähguttisch 71 das Nähgut zu, während ein Einstichpunkt im Zusammenwirken des X-Achsenmotors 72 und des Y-Achsenmotors 73 in der Weise ausgerichtet werden, dass das Nähgut mit einem vor bestimmten Stichabstand vorgeschoben wird, und zwar durch einen Antriebsvorgang des Y-Achsenmotors 73 in einem geradlinigen Teil eines Augenknopfloches, und der Einstichpunkt wird an einer Kante der Öffnung im tropfenförmigen Teil ausgebildet. (Oberfadenluftabgabevorrichtung und Unterfadenluftabgabevorrichtung)
  • Die Oberfadenluftabgabevorrichtung 80 und die Unterfadenluftabgabevorrichtung 90 werden mit Bezug auf 5 bis 7 beschrieben.
  • Da die Oberfadenluftabgabevorrichtung 80 und die Unterfadenluftabgabevorrichtung 90 im Wesentlichen die gleiche Innenstruktur haben, wird lediglich die Innenstruktur der Oberfadenluftabgabevorrichtung 80 beschrieben. Der Innenaufbau der Unterfadenluftabgabevorrichtung 90, die in der Beschreibung entspricht, hat die Bezugszeichen in runden Klammern und eine wiederholende Beschreibung unterbleibt.
  • Die Oberfadenluftabgabevorrichtung 80 (die Unterfadenluftabgabevorrichtung 90) schließt ein: einen Körper 81 (91) mit einem Zylinderteil 81a (91a), der in der Y-Achsrichtung geöffnet ist, ein Kolbenglied 82 (92), das so eingepasst und eingesetzt ist, dass es im Zylinderteil 81a (91a) vorwärts und rückwärts beweglich ist. Eine Oberfadenluftdüse 83 (eine Unterfadenluftdüse 93), die am Kolbenglied 82 (92) in einem durchgehenden Zustand in einer Vorwärts- und Rückwärtsbewegungsrichtung gehalten ist, eine Metallbuchse 84 (94) zum Halten der Oberfadenluftdüse 83 (der Unterfadenluftdüse 93) gleitbar in einer Bewegungsrichtung des Kolbengliedes 82 (92) im Öffnungsteil der Zylinderteils 81a (91a), und Anschlüsse 85, 86 (95, 96) zum Zuführen von Luft in Räume, die im Zylinderteil 81a (91a) hinter beziehungsweise vor dem Kolbenglied 82 (92) vorgesehen sind.
  • Der Körper 81 (91) ist mit dem Zylinder 81a (91a) versehen, der ein kreisförmiger, mit Boden versehener Hohlraum in der Y-Achsrichtung sein soll, ausgehend von einer Stirnseite in der Y-Achsrichtung. Die Metallbuchse 84 (94) ist an der Öffnungsseite des Zylinderteils 81a durch Einschieben oder eine Kegelschraube fixiert.
  • Das Kolbenglied 82 (92), durch welches die Oberfadenluftdüse 83 (die Unterfadenluftdüse 93) hindurch tritt, ist in den Zylinderteil 81a (91a) eingepasst und eingesetzt, und eine Nut ist an einer äußeren Umfangsfläche des Kolbengliedes 82 (92) ausgebildet, und eine Dichtung 82a (92a) zur Ausübung einer Dichtung mit dem Zylinderteil 81a (91a) ist darin untergebracht. In ähnlicher Weise ist eine Nut auch an einer inneren Umfangsfläche der Metallbuchse 84 ausgebildet, und eine Dichtung 84a (94a) zum Ausüben einer Dichtung mit der Oberfadenluftdüse 83 (der Unterfadenluftdüse 93) ist darin untergebracht.
  • Infolgedessen ist ein innerer Teil des Zylinderteils 81a (91a) in zwei Teile unterteilt, mit Räumen, die vor und hinter dem Kolbenglied 82 (92) vorgesehen sind. Der Körper 81 (91) ist mit Einlässen 81b (91b) und 81c (91c) zum Zuführen von Luft von einer Außenseite her in den hinteren Raum beziehungsweise den vorderen Raum im Zylinderteil 81a (91a), und die Anschlüsse 85, 86 (95, 96) sind jeweils damit verbunden. Beide Anschlüsse 85, 86 (95, 96) sind durch elektromagnetische Ventile 87 und 88 (97, 98) mit einer Druckluftspeisequelle, beispielsweise einem Kompressor, verbunden.
  • Wenn das elektromagnetische Ventil 87 (97) freigegeben ist, so dass die Druckluft aus dem Anschluss 85 (95) eingespeist wird, wird ein Druck in dem Raum, der hinter dem Kolbenglied 82 (92) vorgesehen ist, angehoben, das Kolbenglied 82 (92) wird nach vorne in eine Position (eine Betriebsposition) bewegt, in der das Kolbenglied 82 (92) an der Metallbuchse 84 (94) anliegt, oder in eine Position (eine Betriebsposition), in welcher die Oberfadenluftdüse 83 (die Unterfadenluftdüse 93) an der Nadelstange 12 (der Spreizerantriebswelle 45) anliegt, so dass die Luft in den Nadelstangenöffnungsteil 12b (den Antriebswellenöffnungsteil 45b) einfließt, wie in 5B dargestellt.
  • Wenn das elektromagnetische Ventil 88 (98) freigegeben ist, so dass die Druckluft aus dem Anschluss 86 (96) eingespeist wird, wird weiterhin ein Druck im Raum, der vor dem Kolbenglied 82 (92) vorgesehen ist, angehoben, so dass das Kolbenglied 82 (92) im Zylinderteil 81a (91a) nach rückwärts bewegt wird, und ein hinteres Ende der Oberfadenluftdüse 83 (der Unterfadenluftdüse 93) stößt an den tiefsten Teil (eine isolierte Position) des Zylinderteils 81a (91a) an und wird in einen hohlen Teil 81d (91d) eingesetzt, der im tiefsten Teil ausgebildet ist, wie in 5A dargestellt.
  • Mit anderen Worten: das elektromagnetische Ventil 88 (98), das Kolbenglied 82 (92) und der Zylinderteil 81a (91a) bilden einen oberen Zurück- und Vorwärtsbewegungsmechanismus (einen unteren Zurück- und Vorwärtsbewegungsmechanismus), der die Oberfadenluftdüse 83 (die Unterfadenluftdüse 93) zwischen einer Betriebsposition, an welcher eine Auslassöffnung in einem vorderen Endteil der Düse 83 (93) mit dem Nadelstangenöffnungsteil 12b (dem Antriebswellenöffnungsteil 45b) der Nadelstange 12 (der Spreizerantriebswelle 45), die in einer vorbestimmten Position platziert ist, und einer Bereitschaftsposition, an welcher die Auslassöffnung von der Betriebsposition weg bewegt ist, vorwärts und rückwärts bewegt.
  • Der hohle Teil 81d (91d) ist in der Weise verschlossen, dass die Luft, die den Raum, der hinter dem Kolbenglied 82 (92) vorgesehen ist, im Zeitpunkt des Starts der Vorwärtsbewegung des Kolbenglieds 82 (92) nicht aus der Oberfadenluftdüse 83 (der Unterfadenluftdüse 93) ausgestoßen wird. Daher kann ein Anstieg beim Start der Bewegung in der Vorwärtsbewegung rasch ausgeführt werden. Selbst wenn das hintere Ende der Oberfadenluftdüse 83 (der Unterfadenluftdüse 93) von dem hohlen Teil 81d (91d) durch die Vorwärtsbewegung wieder entfernt wird, wird ausreichend Luft zum Vorwärtsbewegen des Kolbengliedes 82 (92) zugeführt.
  • Die Oberfadenluftdüse 83 (die Unterfadenluftdüse 93) wirkt als eine Auslassöffnung für die Luft, die zum Öffnungsteil 12b (45b) der Nadelstange 12 oder der Spreizerantriebswelle 45 hin abgegeben werden soll. Der vordere Endteil liegt an oder liegt dicht bei der äußeren Umfangsfläche der Nadelstange 12 (der Spreizerantriebswelle 45), die die Form eines kreisförmigen Rohres annimmt. Deshalb ist der vordere Endteil ähnlich wie ein Kreisbogen geschnitten, und zwar entsprechend dem Außenseitendurchmesser der Nadelstange 12 (der Spreizerantriebswelle 45), wie in 5 dargestellt.
  • In dem Fall, in welchem der vordere Endteil der Oberfadenluftdüse 83 (der Unterfadenluftdüse 93) nach vorne bewegt wird, bis sie an der Nadelstange 12 (der Spreizerantriebswelle 45) anliegt, kann weiterhin der vordere Endteil der Oberfadenluftdüse 83 (der Unterfadenluftdüse 93), aus einem elastischen Material gebildet werden, oder eine Schicht, die aus einem elastischen Material gebildet ist, kann an einer Vorderseite der Düse oder des Öffnungsteils 12b (45b) der Nadelstange 12 (der Spreizerantriebswelle 45) aufgeklebt werden. Infolgedessen kann die Vorderendseite der Düse 83 (93) und die Oberfläche der Nadelstange 12 (der Spreizerantriebswelle 45) abgedichtet werden, so dass die Luft in wirksamer Weise eingeblasen werden kann.
  • Weiterhin nimmt die Oberfadenluftdüse 83 (die Unterfadenluftdüse 93) eine Querschnittsform einer Ellipse derart an, dass sie nicht verdreht wird. Wenn die Rotation nicht erzeugt wird, können auch andere Formen, beispielsweise polygonale Formen angewandt werden und es kann eine Gleitnut und ein konvexer Teil, der die Verdrehung verhindert, zwischen der Metallbuchse 84 (94) und der Düse 83 (93) ausgebildet werden, um keine Verdrehung hervorzurufen.
  • Als nächstes wird eine Positionsbeziehung zwischen einer Verlängerungsposition der Oberfadenluftdüse 83 und des Nadelstangenöffnungsteils 12b mit Bezug auf 6 beschrieben.
  • Die Nadelstange 12 führt eine Vertikalbewegung durch die Oberwelle 41 aus, und zwar durch den Antriebsvorgang des Nähmaschinenmotors 3, und führt weiterhin die Nadeloszillation aus. Die Nadelstange 12 führt zwei Vertikalbewegungen und eine Nadeloszillation aus, und zwar entsprechend einer Hin- und Herbewegung pro Rotation der Oberwelle 21. Unter der Annahme, dass ein Oberwellenwinkel, an welcher die Nadelstange 12 an einem oberen Totpunkt positioniert ist, bei 0° eingestellt ist, werden der Vertikalbewegungsmechanismus 20 und der Nadeloszilliermechanismus 30 in der Weise eingestellt, dass die Nadelstange 12 immer in der Position des oberen Totpunkts platziert ist, wenn der Oberwellenwinkel 0° und 180° beträgt, und eine Nadeloszillierposition ist eine neutrale Position (ein Zustand, in dem die Nadelstange 12 parallel mit der Z-Achsrichtung ist). Ihre Positionen werden durch eine Ausgabe eines Encoders bestätigt.
  • Weiterhin wird der Nadeloszilliermechanismus derart eingestellt, dass die Nadelstange 12 in Querrichtung einen maximalen Nadeloszillierwinkel hat, wenn der Oberwellenwinkel 90° und 270° beträgt.
  • Weiterhin führt die Nadelstange 12 einen Drehvorgang durch den Drehmechanismus 60 aus. Ein Drehwinkel in dem Fall, in welchem der Fadenspanner 15, der an der Nadelstange 12 vorgesehen ist, die an einer eine Betriebsperson gegenüberliegenden Seite positioniert ist (die Seite des vertikalen Säulenteils 2b: der Zustand in 1), wird auf 0° eingestellt (eine Ausgangsposition) und ein normaler Nähvorgang wird bei 0° gestartet.
  • Basierend auf der Voraussetzung, dass die Nadelstange in einem Oberwellenwinkel von 0° und einem Drehwinkel von 180° gehalten ist, wird eine Anordnung in der Weise eingestellt, dass der Nadelstangenöffnungsteil 12b mit einer Ausdehnungsposition der Oberfadenluftdüse 83 koinzident ist, wie in 6 gezeigt.
  • Als nächstes wird eine Positionsbeziehung zwischen einer Ausdehnungsposition der Unterfadenluftdüse 93 und dem Antriebswellenöffnungsteil 45b mit Bezug auf 7 beschrieben.
  • Die Spreizerantriebswelle 45 führt durch die Unterwelle 41 eine Vertikalbewegung aus, und zwar durch den Antriebsvorgang des Nähmaschinenmotors 3 und zwei Vertikalbewegungen und eine Vertikalbewegung entsprechend einer Hin- und Herbewegung werden pro Rotation der Unterwelle 41 ausgeführt. Die Oberwelle 21 und die Unterwelle 41 führen synchron eine gleichförmige Rotation aus. Unter der Annahme, dass ein Unterwellenwinkel, bei dem die Nadelstange 12 an einem oberen Totpunkt positioniert ist, auf 0° eingestellt ist, wird daher der Greifermechanismus 40 in der Weise eingestellt, dass die Spreizerantriebswelle 45 eine neutrale Höhe (eine Mitte zwischen dem oberen Totpunkt und dem unteren Totpunkt) hat, wenn der Unterwellenwinkel 0° und 180° ist, und die Spreizerantriebswelle 45 eine Höhe des oberen Totpunkts hat und diejenige des unteren Totpunkts, wenn der Unterwellenwinkel 90° und 270° ist.
  • Weiterhin führt die Spreizerantriebswelle 45 einen Drehvorgang durch den Drehmechanismus 60 aus. Unter der Annahme, dass der Drehwinkel 0° ist, wird eine Annordnung in der Weise eingestellt, dass der Antriebswellenöffnungsteil 45b mit einer Ausdehnungsposition der Unterfadenluftdüse 93 koinzident ist, wie in 7 dargestellt, wenn die Spreizerantriebswelle 45 in einem Unterwellenwinkel von 0° und einem Drehwinkel von 0° gehalten wird.
  • (Steuersystem der Knopflochmaschine)
  • 8 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Steuersystems der Knopflochmaschine 10.
  • Betriebssteuermittel 100 umfassen: ein ROM 102 zum Speichern eines Programms zur Ausführung verschiedener Steuerungen oder Prozesse der Nähmaschine, die CPU 101 zur Ausführung verschiedener Programme zur Durchführung eines vorbestimmten Prozesses oder einer Steuerung, ein RAM 103 zum Speichern verschiedener Daten in einer Ausführung des Bearbeitungsvorgangs der CPU 101, eine Schnittstelle 3b zur Verbindung einer Antriebsschaltung 3a des Nähmaschinenmotors 3 mit der CPU 101, eine Schnittstelle 73b zur Verbindung der Antriebsschaltung 73a des X-Achsenmotors 73 mit der CPU 101, eine Schnittstelle 74b zur Verbindung der Antriebsschaltung 74a des Y-Achsenmotors 74 mit der CPU 101, eine Schnittstelle 63b zur Verbindung der Antriebsschaltung 63a des Drehmotors 63 mit der CPU 101, eine Schnittstelle 87b zur Verbindung – mit der CPU 101 – einer Elektromagnetventilantriebsschaltung 87a des elektromagnetischen Ventils 87 zum Zuführen von Luft zum Anschluss 85 der Oberfadenluftdüse 83, eine Schnittstelle 88b zur Verbindung – mit der CPU 101 – einer Elektromagnetventilantriebsschaltung 88a des elektromagnetischen Ventils 88 zur Zuführung von Luft zum Anschluss 86, eine Schnittstelle 97b zur Verbindung – mit der CPU 101 – einer Elektromagnetventilantriebsschaltung 97 des elektromagnetischen Ventils 97 zum Zuführen von Luft zum Anschluss 95 der Unterfadenluftdüse 93, eine Schnittstelle 98b zur Verbindung – mit der CPU 101 – einer Elektromagnetventilantriebsschaltung 98a des elektromagnetischen Ventils 98 zum Zuführen von Luft zum Anschluss 96, eine Schnittstelle 75b zur Verbindung – mit der CPU 101 – einer Elektromagnetventilantriebsschaltung 75a eines elektromagnetischen Ventils 75 zum Schalten eines Betriebsvorgangs des Presserzylinders 72 und eine Schnittstelle 106 zur Verbindung einer Betriebstafel 104 und eines Startschalters 105 mit der CPU 101.
  • Die Betriebstafel 104 hat verschiedene Schalter zum Einstellen und Eingeben verschiedener Daten betreffend einen Nähvorgang und zum Eingeben eines Betriebsvorgangs, und schließt weiterhin einen Einfädelschalter 107 zur Ausführung einer solchen Betriebssteuerung ein, dass der Nadelstangenöffnungsteil 12b und der Antriebswellenöffnungsteil 45b mit den Ausdehnungspositionen der jeweiligen Düsen 83 und 93 bei einer Einfädelsteuerung ausgerichtet sind, was weiter unten beschrieben werden wird, einen Düsenschalter 108 zum Ausführen eines Starts und eines Abstoppens der Luftabgabe der Düsen 83 und 93, und einen Rückstellschalter 109 zur Beendigung der Einfädelsteuerung.
  • Weiterhin dient der Startschalter 105 dazu, den Start des Nähvorgangs auszulösen.
  • Die Inhalte des Nähausübungsprogramms und eines Einfädelausübungsprogramms, was im ROM 102 gespeicherte Hauptsteuerprogramme sind, werden für den Fall beschrieben, in dem ein Überwendlingvorgang über ein Augenknopfloch in 9 ausgeführt wird.
  • Gemäß dem Nähausübungsprogramm wird eine Unterteilung in sechs Abschnitt K1 bis K7 ausgeführt und Steuerungsvorgänge für die jeweiligen Abschnitte werden der Reihe nach vollzogen.
  • Zuallererst wird eine Riegelvernähung im Abschnitt K1 durchgeführt, und zwar nach Empfang einer Eingabe aus dem Startschalter 105. Mehr im Einzelnen: die CPU 101 treibt den Nähmaschinenmotor 3 an, um eine Nadellokalisierung durch eine Nadeloszillation in einer vorbestimmten Breite auszuführen, und treibt gleichzeitig den Y-Achsenmotor 74 an, um den Nähvorgang bei einem eingestellten Stichabstand vor zu treiben. Dann wird der X-Achsenmotor 73 angetrieben, um einen Einstichpunkt mit einer Nähstartposition in einem geradlinigen Abschnitt des Auges auszurichten.
  • Durch alle Abschnitte des Nähvorgangs veranlasst der Antriebsvorgang des Nähmaschinenmotors 3 den Nadeloszilliermechanismus 30 dazu, eine sogenannte Nadeloszillation zum Verschwenken der Nadelstange 12 in einer vorbestimmten Nadeloszillierrichtung derart auszuführen, dass die Nadel 11 abwechselnd zu einem entfernten äußeren Stichpunkt und einem nahe inneren Stichpunkt hin mit Bezug auf das Auge, das ein Knopfloch sein soll, lokalisiert ist.
  • K2 ist ein Abschnitt, in welchem der geradlinige Teil des Knopfloches genäht wird, und die CPU 101 treibt den Nähmaschinenmotor 3 und den Y-Achsenmotor 74 an, um einen geradlinigen Nähvorgang in einer Vorwärtsbewegungsrichtung auszuführen.
  • K3 ist ein Abschnitt, in dem eine schräge Form eines tropfenförmigen Teils des Knopfloches genäht wird, und die CPU 101 führt eine Betriebssteue rung aus zum Bewegen der Nadel 11 schräg nach vorwärts in Zusammenarbeit mit dem Y-Achsenmotor 74 und dem X-Achsenmotor 73, während sie den Nähmaschinenmotor 3 antreibt, um eine Nadellokalisierung durch eine Nadeloszillation auszuführen.
  • K4 ist ein Abschnitt, in welchem eine Form eines halbkreisförmigen Bogens im tropfenförmigen Teil des Knopfloches genäht wird, und die CPU 101 führt eine Betriebssteuerung aus zum Antreiben des Drehmotors 63 zum graduellen Verdrehen einer Nadeloszillierrichtung um 180° und Ausführen einer Ausrichtung, um die Nadellokalisierung entlang einer Kante des Knopfloches im Zusammenwirken des Y-Achsenmotors 74 und des X-Achsenmotors 73 durchzuführen, während der Nähmaschinenmotor 3 angetrieben wird, um die Nadellokalisierung durch die Nadeloszillierung auszuführen.
  • K5 ist ein Abschnitt, in welchen die schräge Form des tropfenförmigen Teils des Knopfloches erneut benäht wird, und die CPU 101 führt eine Betriebssteuerung aus zum Bewegen der Nadel 11 schräg nach rückwärts im Zusammenwirken des Y-Achsenmotors 74 und des X-Achsenmotors 73, während der Nähmaschinenmotor 3 angetrieben wird, um die Nadellokalisierung durch die Nadeloszillierung auszuführen.
  • K6 ist ein Abschnitt, in welchen wieder der geradlinige Teil des Knopfloches genäht wird, und die CPU 101 treibt den Nähmaschinenmotor 3 und den Y-Achsenmotor 74 an, um einen geradlinigen Nähvorgang in einer Rückwärtsbewegungsrichtung auszuführen.
  • K7 ist ein Abschnitt, in welchem wieder die Riegelvernähung ausgeführt wird, und die CPU 101 treibt den Y-Achsenmotor 74 an, um den Nähvorgang nach rückwärts zu bewegen, und bewegt den Nähvorgang zu einer Mitte hin, und zwar durch den Antriebsvorgang des X-Achsenmotors 73, während der Nähmaschinenmotor 3 angetrieben wird, um die Nadellokalisierung durch die Nadeloszillierung in einer vorbestimmten Breite auszuführen. Auf diese Weise wird der Nähvorgang beendet.
  • Als nächstes erfolgt eine Beschreibung einer Steuerung basierend auf dem Einfädelausführungsprogramm. Die Einfädelsteuerung wird bei einer Nichtausübung des Nähvorgangs ausgeführt.
  • Mehr im Einzelnen: wenn eine erste Eingabe des Einfädelschalters 107 ausgeführt wird, verdreht die CPU 101 den Nähmaschinenmotor 3 derart, dass ein Oberwellenwinkel und ein Unterwellenwinkel durch eine Ausgabe eines Encoders auf Null eingestellt werden, und sie führt eine Rotationssteuerung für den Drehmotor 63 aus, so dass er bei 180° ausgerichtet ist. Infolgedessen ist der Nadelstangenöffnungsteil 12b nach vorne in der Ausdehnungsrichtung der Oberfadenluftdüse 83 ausgerichtet. Somit funktioniert die CPU 101 als ein Oberfadensteuermittel.
  • Wenn eine zweite Eingabe des Einfädelschalters 107 ausgeführt wird, führt die CPU 101 weiterhin eine Betriebssteuerung aus zum Einstellen des Oberwellenwinkels und des Unterwellenwinkels auf 0°, und zwar mittels des Nähmaschinenmotors 3, und zum Ausrichten des Drehmotors 63 auf 0°. Infolgedessen wird der Antriebswellenöffnungsteil 45b nach vorne in der Ausdehnungsrichtung der Unterfadenluftdüse 93 ausgerichtet. Infolgedessen funktioniert die CPU 101 als Unterfadensteuermittel.
  • Die Steuerung, basierend auf dem Einfädeldurchführungsprogramm, wird im Einzelnen mit Bezug auf ein Flussdiagramm in 10 beschrieben.
  • Wenn zuallererst der Einfädelschalter 107 niedergedrückt ist (Schritt S1), wird der Presserzylinder 98 derart angetrieben, dass der Nähgutpresser nach abwärts bewegt wird (Schritt S2) und der Nähguttisch 71 wird in eine vorbestimmte hinterste Position bewegt, und zwar durch den Antriebsvorgang des Y-Achsenmotors 74 (Schritt S3).
  • Dann wird der Nähmaschinenmotor 3 derart angetrieben, dass der Oberwellenwinkel und der Unterwellenwinkel 0° sind und der Drehmotor 83 sich in eine Position von 180° dreht (Schritt S4). Die Winkelposition wird durch Zählen der Anzahl von Impulsen festgestellt, die an den Drehmotor 83 abgegeben werden, der als ein Impulsmotor arbeitet. Infolgedessen wird der Nadelstangenöffnungsteil 12b nach vorne in der Ausdehnungsrichtung der Oberfadendüse 83 ausgerichtet.
  • Es wird entschieden, ob der Düsenschalter 108 niedergedrückt ist oder nicht (Schritt S5). Wenn der Düsenschalter 108 nicht niedergedrückt ist, läuft der Vorgang weiter zum Schritt S9. Wenn der Düsenschalter 108 niedergedrückt ist, wird das elektromagnetische Ventil 87 der Oberfadenluftabgabevor richtung 80 freigegeben, so dass die Oberfadenluftdüse 83 eine nach vorne gerichtete Bewegung beginnt (Schritt S6). Wenn der vordere Endteil der Oberfadenluftdüse 83 den Nadelfadenöffnungsteil 12b erreicht, wird die Luft in den Oberfadenführungsteil 12a eingespeist, so dass ein Luftstrom nach abwärts hervorgerufen wird. Infolgedessen wird der Nadelstangenöffnungsteil 12b am oberen Ende der Nadelstange 12 in einen saugenden Zustand verbracht. Wenn eine Bedienungsperson der Nähmaschine veranlasst, dass sich das Ende des Oberfadens U annähert, wird er deshalb angesaugt und aus dem unteren Ende der Nadelstange 12 ausgestoßen. Dementsprechend wird der Oberfaden U an den Fadenspanner 15 gehängt und wird durch das Öhr der Nadel 11 eingesetzt. Somit ist der Oberfaden U vollständig eingesetzt.
  • Wenn der Düsenschalter 108 wiederum eingegeben wird (Schritt S7), wird anschließend das elektromagnetische Ventil 87 der Oberfadenluftabgabevorrichtung 80 geschlossen, und das elektromagnetische Ventil 88 wird freigegeben, so dass die Abgabe von Luft aus der Düse 83 abgestoppt wird, und die Oberfadenluftdüse 83 beginnt eine nach rückwärts gerichtete Bewegung (Schritt S6). Das elektromagnetische Ventil 99 wird für eine voreingestellt Zeitperiode kontinuierlich freigegeben und wird dann geschlossen, und der Prozess läuft zum Schritt S9 weiter.
  • Im Schritt S9 wird entschieden, ob eine zweite Eingabe des Einfädelschalters 107 vorliegt oder nicht. Wenn die Eingabe nicht vorliegt, wird der Prozess zum Schritt S4 zurückgeführt. Wenn die Eingabe vorliegt, wird der Zustand, in welchem der Oberwellenwinkel und der Unterwellenwinkel 0° sind, aufrechterhalten, und weiterhin wird der Drehmotor 83 in eine Position von 0° verdreht (Schritt S10). Infolgedessen wird der Antriebswellenöffnungsteil 45b nach vorne in der Ausdehnungsrichtung der Unterfadendüse 93 ausgerichtet.
  • Dann wird entschieden, ob der Düsenschalter 108 niedergedrückt ist oder nicht (Schritt S11). Wenn der Düsenschalter 108 nicht niedergedrückt ist, läuft der Vorgang zum Schritt S15 weiter. Wenn der Düsenschalter 108 niedergedrückt ist, wird das elektromagnetische Ventil 97 der Unterfadenluftabgabevorrichtung 90 freigegeben, und die Unterfadenluftdüse 93 beginnt die nach vorne gerichtete Bewegung (Schritt S12). Wenn der vordere Endteil der Unterfadenluftdüse 93 den Antriebswellenöffnungsteil 45b erreicht, wird hier auf die Luft in den Unterfadenführungshohlraum 45a eingespeist, so dass ein nach oben gerichteter Luftstrom erzeugt wird. Infolgedessen wird der Antriebswellenöffnungsteil 45b am unteren Ende der Spreizerantriebswelle 45 in einen saugenden Zustand verbracht. Wenn die Bedienperson der Nähmaschine das Ende des Unterfadens D veranlasst, sich anzunähern, wird es deshalb angesaugt und aus dem oberen Ende der Spreizerantriebswelle 45 ausgestoßen. Dementsprechend wird der Unterfaden D durch die Fadenaufnahmefeder 54 und die Fadenwegglieder 55 und 56 hindurch, durch die Einfädelöffnung des linken Greifers 49 und weiterhin durch die Stichplatte 48 hindurch eingesetzt, so dass der Unterfaden D vollständig eingestellt ist.
  • Wenn der Düsenschalter 108 wiederum eingegeben wird (Schritt S13) wird anschließend das elektromagnetische Ventil 97 der Unterfadenluftabgabevorrichtung 90 geschlossen, und das elektromagnetische Ventil 98 wird freigegeben, so dass die Abgabe von Luft aus der Düse 93 abgestoppt wird, und die Unterfadenluftdüse 93 beginnt eine rückwärts gerichtete Bewegung (Schritt S14). Das elektromagnetische Ventil 98 wird kontinuierlich für eine voreingestellte Zeitperiode freigegeben und dann geschlossen, und danach geht der Vorgang zum Schritt S15 weiter.
  • Im Schritt S15 wird entschieden, ob eine neue Eingabe des Einfädelschalters 107 vorliegt oder nicht. Wenn die Eingabe vorliegt, wird der Prozess zum Schritt S4 zurückgeführt. Wenn die Eingabe nicht vorliegt, wird entschieden, ob die Eingabe des Rückstellschalters 109 vorliegt oder nicht (Schritt S16). Wenn die Eingabe nicht vorliegt, wird der Prozess zum Schritt S15 zurückgeführt.
  • Wenn die Eingabe des Rückstellschalters 107 ausgeführt wird, werden weiterhin der Nähmaschinenmotor 3 und der Drehmotor 63 in Ausgangspositionen zurückgeführt (Schritt S17) und der Nähguttisch 71 wird, ausgehend von einer hintersten Position in eine normale Benutzungsposition zurückgeführt (Schritt S18). Weiterhin wird der Presserzylinder 98 derart angetrieben, dass der Nähgutpresser angehoben wird (Schritt S19), und die Einfädelsteuerung ist damit beendet.
  • (Vorteil des Ausführungsbeispiels)
  • In der Knopflochmaschine 10 wird durch die Steuerung der Steuerbetriebsmittel 100 die Nadelstange 12 in einer vorbestimmten Position angeordnet, in welcher die Luft aus der Auslassöffnung der Oberfadenluftdüse 83 in den Nadelstangenöffnungsteil 12b einströmen kann, und zwar durch die Antriebsvorgänge des Nähmaschinenmotors 3 und des Drehmotors 63a, das heißt, in einer Vorwärtsbewegungszielposition der Oberfadenluftdüse 83. Deshalb kann Luft in die Nadelstange 12 einfließen, die in der gleichen Position angeordnet ist, und zwar aus der Oberfadenluftdüse 83. Infolgedessen ist es möglich, den Oberfaden U durch die Nadelstange hindurch ohne Verwendung des Einfädlers einzusetzen.
  • Durch die Steuerung der Steuerbetriebsmittel 100 wird in ähnlicher Weise die Spreizerantriebswelle 45 in einer vorbestimmten Position angeordnet, in welcher die Luft aus der Auslassöffnung der Unterfadenluftdüse 93 in den Antriebswellenöffnungsteil 45b einströmen kann, und zwar durch die Antriebsvorgänge des Nähmaschinenmotor 3 und des Drehmotors 63a, das heißt, in einer Vorwärtsbewegungszielposition der Unterfadendüse 93. Daher kann die Luft in die Spreizerantriebswelle 45 einfließen, die in der gleichen Position angeordnet ist, und zwar aus der Unterfadenluftdüse 93. Infolgedessen ist es möglich, den Unterfaden durch die Spreizerantriebswelle 45 hindurch ohne Verwendung des Einfädlers einzusetzen.
  • Dementsprechend ist es auch möglich, zu verhindern, dass Fehler des Oberfadenführungsteils 12a und des Unterfadenführungshohlraums 45a hervorgerufen werden.
  • Weiterhin ist es nicht erforderlich, die Luftpistole an die Einlassöffnung des Oberfadenführungsteils 12a oder des Unterfadenführungshohlraums 45a anzulegen. Deshalb stört nichts das Einsetzen des Oberfadens U und des Unterfadens D. Somit kann ein Vorgang zum Einsetzen des Oberfadens U oder des Unterfadens D leicht und glatt ausgeführt werden.
  • Da sowohl die Oberfadenluftabgabevorrichtung 80 als auch die Unterfadenluftabgabevorrichtung 90 die Düsen 83 und 93 nach rückwärts bewegen können, ausgenommen für den Einfädelvorgang des Oberfadens U oder des Unterfadens D, können sie weiterhin davor bewahrt werden, die Nadelstange 12 und die Spreizerantriebswelle 45 zu stören, ihren Nähvorgang auszuführen, insbesondere dadurch, dass sie während des Nähvorgangs in die rückwärtige Position bewegt werden.
  • In der Knopflochmaschine 10 können durch den Eingabevorgang des Einfädelschalters 107 die Nadelstange oder die Spreizerantriebswelle 45 mit der vorbestimmten Position ausgerichtet werden, bei welcher die Luft eingeblasen werden kann. Deshalb ist es möglich, den Vorgang zum Einsetzen des Oberfadens U durch den Oberfadenführungsteil 12b der Nadelstange 12 oder den Vorgang zum Einsetzen des Unterfadens D durch den Unterfadenführungshohlraum 45b der Spreizerantriebswelle 45 beliebig und glatt auszuführen.
  • (Weiteres)
  • Während die Spreizerantriebswelle 45 durch die Innenseite der Greiferantriebswelle 46 in der Knopflochmaschine 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel eingesetzt ist, kann die Greiferantriebswelle 46 dünner gemacht werden, so dass die Greiferantriebswelle 46 durch das Innere der Spreizerantriebswelle 45 hindurch eingesetzt wird. In einem solchen Fall ist es vorzuziehen, dass der Unterfadenführungshohlraum und der Antriebswellenöffnungsteil an der Greiferantriebswelle 46 ausgebildet sind, so dass die Unterfadenluftdüse 93 die Luft in die Greiferantriebswelle 46 hinein abgibt.
  • Obwohl die Bewegung der Düse und die Abgabe der Luft durch die Zuführung der Luft aus demselben elektromagnetischen Ventil bei der Oberfadenluftabgabevorrichtung 80 und der Unterfadenluftabgabevorrichtung 90 ausgeführt werden, können sie weiterhin auch einzeln mithilfe separater elektromagnetischer Ventile ausgeführt werden.
  • Während der Einfädelschalter 107 einen solchen Aufbau hat, dass er für das Einlegen des Oberfadens U und des Unterfaden D aufgeteilt ist, ist es auch möglich, dass er einen Aufbau hat, bei dem ein oberer Einfädelschalter und ein unterer Einfädelschalter einzeln für das Einsetzen des Oberfadens U und des Unterfadens D vorgesehen sind.

Claims (6)

  1. Eine Knopflochmaschine (10) umfassend: eine Nadelstange (12), die mit einem Oberfadenführungshohlraum (12a) ausgebildet ist, der von einem oberen Ende zu einem unteren Ende derselben durchgeht, um einen Oberfaden (U) zu führen, wobei die Nadelstange (12) an ihrem unteren Ende eine Nadel (11) hält, und die Nadel (11) mit einem Öhr ausgebildet, durch welches hindurch der Oberfaden (U) eingesetzt wird; einen mit der Nadelstange (12) gekoppelten Vertikalbewegungsmechanismus (20), um die Nadelstange (12) in einer vertikalen Richtung (Z) zu bewegen; einen Nadeloszilliermechanismus (30), der die Nadelstange (12) in einer vorbestimmten Nadeloszillierrichtung ins Schwingen versetzt; einen Greifermechanismus (40), der unterhalb einer Nähebene der Knopflochmaschine (10) vorgesehen ist, wobei der Greifermechanismus (40) einen Greifer (49, 50) und einen Spreizer (51, 52), die schwingen, um einen Unterfaden (D) mit dem Oberfaden (U) zu verwickeln, sowie eine Greiferbasis (47) umfasst, die den Greifer (49, 50) und den Spreizer (51, 52) hält; und einen Drehmechanismus (60), der in Beziehung zur Nadelstange (12) und zur Greiferbasis (47) angeordnet ist, um die Nadelstange (12) und die Greiferbasis (47) koaxial zu verdrehen; wobei die Knopflochmaschine (10) rund um einen Umfang eines Knopfloches eines Nähguts herum eine Überwendlingnaht ausbildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelstange (12) mit einem Nadelstangenöffnungsteil (12b) ausgebildet ist, der von einer äußeren Seitenfläche der Nadelstange (12) in den Oberfadenführungshohlraum (12a) derart durchgeht, dass der Nadelstangenöffnungsteil (12b) schräg verläuft, um es von einer Außenseite her einströmender Luft zu gestatten, im Inneren des Oberfadenführungshohlraums (12a) nach unten zu strömen, und dass die Knopflochmaschine (10) weiterhin umfasst: eine Oberfadenluftdüse (83) mit einer Auslassöffnung, von der aus die Luft zum Nadelstangenöffnungsteil (12b) hin ausgegeben wird, wobei die Oberfadenluftdüse (83) an einer Seite einer vertikalen Bewegungsbahn der Nadelstange (12) angeordnet ist; und obere Einfädelsteuermittel (101) zur Positionierung der Nadelstange (12) an einer vorbestimmten Position, an welcher die Luft von der Auslassöffnung der Oberfadenluftdüse (83) in den Nadelstangenöffnungsteil (12b) strömen kann durch Steuerung des Vertikalbewegungsmechanismus (20), des Nadeloszilliermechanismus (30) und des Drehmechanismus (60).
  2. Die Knopflochmaschine (10) nach Anspruch 1, weiterhin umfassend: einen oberen Zurück- und Vorwärtsbewegungsmechanismus (88, 82, 81a), der die Oberfadenluftdüse (83) zwischen einer Betriebsposition, in welcher die Auslassöffnung an den Nadelstangenöffnungsteil (12b) der in der vorbestimmten Position platzierten Nadelstange (12) angekoppelt ist, und einer Bereitschaftsposition, in welcher die Auslassöffnung von der Betriebsposition weg bewegt ist, zurück und vorwärts bewegt, wobei die oberen Einfädelsteuermittel (101) den oberen Zurück- und Vorwärtsbewegungsmechanismus (88, 82, 81a) steuern, um die Oberfadenluftdüse (83) aus der Bereitschaftsposition in die Betriebsposition zu bewegen, wenn die Nadelstange (12) an der vorbestimmten Position positioniert wird.
  3. Die Knopflochmaschine (10) nach Anspruch 1 und 2, weiterhin umfassend: einen oberen Einfädelschalter (107), der ein oberes Einfädelbefehlssignal ausgibt, wenn ein Eingabevorgang von da ausgeführt wird, wobei die oberen Einfädelsteuermittel (101) Antriebsquellen (3, 63) des Vertikalbewegungsmechanismus (20), des Nadeloszilliermechanismus (30) und des Drehmechanismus (60) steuern, um die Nadelstange (12) in Abhängigkeit von dem oberen Einfädelbefehlssignal an vorbestimmten Abstopppositionen zu positionieren.
  4. Eine Knopflochmaschine (10) umfassend: eine Nadelstange (12), die an ihrem unteren Ende eine Nadel (11) hält, wobei die Nadel (11) mit einem Öhr ausgebildet ist, durch das hindurch ein Oberfaden (U) eingesetzt wird; einen mit der Nadelstange (12) gekoppelten Vertikalbewegungsmechanismus (20), um die Nadelstange (12) in einer vertikalen Richtung (Z) zu bewegen; einen Nadeloszilliermechanismus (30), der die Nadelstange (12) in einer vorbestimmten Nadeloszillierrichtung ins Schwingen versetzt; eine Antriebswelle (45), die mit einem Unterfadenführungshohlraum (45a) ausgebildet ist, der von einem oberen Ende zu einem unteren Ende derselben durchgeht, um einen Unterfaden (D) zuführen; einen Greifermechanismus (40), der unterhalb einer Nähebene der Knopflochmaschine (10) vorgesehen ist, wobei der Greifermechanismus (40) einen Greifer (49, 50) und einen Spreizer (51, 52), die schwingen, um den Unterfaden (D) mit dem Oberfaden (U) zu verwickeln, sowie eine Greiferbasis (47) umfasst, die den Greifer (49, 50) und den Spreizer (51, 52) hält, wobei die Antriebswelle (45) den Greifer (49, 50) oder den Spreizer (51, 52) ins Schwingen bringt; und einen Drehmechanismus (60), der in Beziehung zur Nadelstange (12) und zur Greiferbasis (47) angeordnet ist, um die Nadelstange (12) und die Greiferbasis (47) koaxial zu verdrehen, wobei die Knopflochmaschine (10) rund um einen Umfang eines Knopfloches eines Nähguts herum eine Überwendlingnaht durch den jeweiligen Mechanismus (20, 30, 40, 60) ausbildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (45) mit einem Antriebswellenöffnungsteil (45b) ausgebildet ist, der von einer äußeren Seitenfläche der Antriebswelle (45) in den Unterfadenführungshohlraum (45a) derart durchgeht, dass der Antriebswellenöffnungsteil (45b) schräg verläuft, um es von einer Außenseite her einströmender Luft zu gestatten, im Inneren des Unterfadenführungshohlraums (45) nach oben zu strömen, und dass die Knopflochmaschine (10) weiterhin umfasst: eine Unterfadenluftdüse (93) mit einer Auslassöffnung von der aus die Luft zum Antriebswellenöffnungsteil (45b) hin ausgegeben wird, wobei die Unterfadenluftdüse (93) an einer Seite der Antriebswelle (45) angeordnet ist; und untere Einfädelsteuermittel (101) zur Positionierung der Antriebswelle (45) an einer vorbestimmten Position, an welcher die Luft von der Auslassöffnung der Unterfadenluftdüse (93) in den Antriebswellenöffnungsteil (45b) strömen kann durch Steuerung des Greifermechanismus (40) und des Drehmechanismus (60).
  5. Die Knopflochmaschine (10) nach Anspruch 4, weiterhin umfassend: einen unteren Zurück- und Vorwärtsbewegungsmechanismus (98, 92, 91a), der die Unterfadenluftdüse (93) zwischen einer Betriebsposition, in welcher die Auslassöffnung an den Antriebswellenöffnungsteil (45b), der an der vorbestimmten Position platzierten Antriebswelle (45) angekoppelt ist, und einer Bereitschaftsposition, in welcher die Auslassöffnung von der Betriebsposition weg bewegt ist, zurück und vorwärts bewegt, wobei die unteren Einfädelsteuermittel (101) den unteren Zurück- und Vorwärtsbewegungsmechanismus (98, 92, 91a) steuern, um die Unterfadenluftdüse (93) aus der Bereitschaftsposition in die Betriebsposition zu bewegen, wenn die Antriebswelle (45) an der vorbestimmten Position positioniert wird.
  6. Die Knopflochmaschine (10) nach Anspruch 4 oder 5, weiterhin umfassend einen unteren Einfädelschalter (107), der ein unteres Einfädelbefehlssignal ausgibt, wenn ein Eingabevorgang von da ausgeführt wird, wobei die unteren Einfädelsteuermittel (101) Antriebsquellen (3, 63) des Greifermechanismus (40) und des Drehmechanismus (60) steuern, um die Antriebswelle (45) in Abhängigkeit von dem unteren Einfädelbefehlssignal an vorbestimmten Abstopppositionen zu positionieren.
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