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DE10102529A1 - Einfassmaschine - Google Patents

Einfassmaschine

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Publication number
DE10102529A1
DE10102529A1 DE2001102529 DE10102529A DE10102529A1 DE 10102529 A1 DE10102529 A1 DE 10102529A1 DE 2001102529 DE2001102529 DE 2001102529 DE 10102529 A DE10102529 A DE 10102529A DE 10102529 A1 DE10102529 A1 DE 10102529A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sewing
sewing material
border
worker
einfaßnähgutaufnahmebasis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2001102529
Other languages
English (en)
Other versions
DE10102529B4 (de
Inventor
Masahiko Okamura
Masahiko Tanaka
Kenji Kitada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Juki Corp
Original Assignee
Juki Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Juki Corp filed Critical Juki Corp
Publication of DE10102529A1 publication Critical patent/DE10102529A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10102529B4 publication Critical patent/DE10102529B4/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/10Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for making piped openings
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/02Slitting or grooving devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Abstract

Problem DOLLAR A Die Anzahl von Betätigungen einer Einfaßmaschine zu verringern. DOLLAR A Mittel zur Lösung DOLLAR A Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einfaßmaschine 10 einschließlich einer Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4 mit einer Einfaßnähgutaufnahmebasis 41. Die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 ist mit einem optischen Sensor 81 des Reflexionstyps versehen. Der optische Sensor 81 des Reflexionstyps stellt eine Hand einer Arbeiterin zu der Zeit fest, zu welcher ein Einfaßnähgut M2 auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 aufgebracht wird. Wenn der optische Sensor 81 des Reflexionstyps die Hand der Arbeiterin feststellt, entscheidet ein arithmetischer Datenverarbeitungsteil 90, daß das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 angeordnet ist. Dann steuert, basierend auf der Entscheidung, der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 eine Schneidvorrichtung 43 und eine Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42. Weiterhin schließt die Einfaßmaschine 10 eine Zeitsteuerung 91 ein. Wenn die Zeitsteuerung 91 aufwärts zählt, entscheidet der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90, daß das Einfaßnähgut M2 auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 aufgebracht ist.

Description

Gewerbliches Anwendungsgebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einfaßmaschine (Einfaßnähmaschine) zur Zuführung eines Einfaßnähgutes auf ein Nähgut über einen Nähmaschinentisch und zur anschließen­ den Ausführung einer Verbindung des Einfaßnähgutes und des Nähgutes.
Stand der Technik
Als Einfaßmaschine (Einfaßnähmaschine) wurde herkömmli­ cherweise zum Beispiel eine Nähmaschine bekannt, die in JP-A- 7-313758 (1995) beschrieben ist. Wenn bei dieser Einfaßma­ schine entsprechend diesem Beispiel ein Basisnähgut auf einen Nähmaschinentisch gelegt wird und eine Arbeiterin dann eine erste Betätigung eines Betätigungsteils ausführt, wird ein Preßmechanismus so betätigt, daß er sich über das Basisnähgut bewegt. Wenn die Arbeiterin eine zweite Betätigung des Betätigungsteils ausführt, wird das Basisnähgut auf dem Näh­ maschinentisch durch den Preßmechanismus gehalten. Wenn wei­ terhin ein Einfaßnähgut auf einer Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist und die Arbeiterin eine dritte Betätigung des Betätigungsteils ausführt, wird eine Einfaßnähgutzuführvor­ richtung so betätigt, daß das Einfaßnähgut von der Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis über den Nähmaschinentisch auf das Basisnäh­ gut zugeführt wird. Wenn als nächstes die Arbeiterin eine vierte Betätigung des Betätigungsteils ausführt, werden das Einfaßnähgut und das Basisnähgut einer Verbindung unterwor­ fen, und das Basisnähgut und das Einfaßnähgut werden zwischen zwei Stichen mit Hilfe eines zentralen Mechanismus aufge­ schnitten, so daß sich eine Taschenöffnung ergibt. Dann wird zu beiden Enden in Längsrichtung der Taschenöffnung mittels eines Winkelmessermechanismus ein winkelförmiger Schnitt aus­ gebildet.
Nachdem das Einfaßnähgut und das Basisnähgut von der Einfaßmaschine, wie oben beschrieben, behandelt sind, wird das Einfaßnähgut veranlaßt, durch die Taschenöffnung hindurch zu verlaufen, und wird zur Rückseite des Einfaßnähgutes hin umgewendet. Als Ergebnis wird eine Tasche gebildet, wobei le­ diglich die Taschenöffnung auf der rechten Seite des Grund­ nähgutes erscheint.
Wenn das Einfaßnähgut zur Rückseite des Basisnähgutes umgewendet werden soll, bildet das Einfaßnähgut an Enden in Längsrichtung der Taschenöffnung einen umgebogenen Abschnitt und das Einfaßnähgut wird mit dem umgebogenen Abschnitt über­ lappt. Aus diesem Grund wird der umgebogene Abschnitt dick. Selbst wenn daher beispielsweise das Basisnähgut und das Ein­ faßnähgut gebügelt werden, um den umgebogenen Abschnitt des Einfaßnähgutes zu arrangieren, erscheint auf dem Basisnähgut durch einen hervortretenden Abschnitt eine Markierung. Lnfol­ gedessen besteht ein Problem darin, daß das Aussehen des Ba­ sisnähgutes unzulänglich ist.
Wie in JP-B-2-59760 (deutsche Offenlegungspatentveröf­ fentlichung Nr. 35 18 953) beispielsweise beschrieben, hat eine Einfaßnähgutzuführvorrichtung einen solchen Aufbau, daß ein Einfaßnähgutschneidmechanismus zum Aufschneiden aufzuschnei­ dender Teile zu beiden Seiten in Längsrichtung einer Taschen­ öffnung vorgesehen ist, um den an einer verlängerten Linie der Taschenöffnung zu schneidenden Abschnitt vorher aufzu­ schneiden und um dann das Einfaßnähgut mit den darauf ausge­ bildeten ausgeschnittenen Abschnitten auf ein Basisnähgut zu überführen.
Wenn bei einer Einfaßmaschine, welche die Einfaßnähgut­ zuführvorrichtung mit dem oben beschriebenen Einfaßnähgut­ schneidmechanismus umfaßt, ein Basisnähgut auf den Nähmaschi­ nentisch gelegt wird und eine Arbeiterin dann eine erste Be­ tätigung eines Betätigungsteils ausführt, wird ein Preßmecha­ nismus betätigt, um sich über das Basisnähgut hinweg zu bewe­ gen. Wenn die Arbeiterin eine zweite Betätigung des Betäti­ gungsteils ausführt, wird das Basisnähgut vom Preßmechanismus auf dem Nähmaschinentisch gehalten. Wenn weiterhin ein Ein­ faßnähgut auf einer Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist und die Arbeiterin eine dritte Betätigung des Betätigungs­ teils ausführt, wird der Einfaßnähgutschneidmechanismus betä­ tigt, um die zu schneidenden Abschnitte des Einfaßnähgutes aufzuschneiden. Wenn als nächstes die Arbeiterin eine vierte Betätigung des Betätigungsteils ausführt, wird die Einfaßnäh­ gutzuführvorrichtung betätigt, um das aufgeschnittene Ein­ faßnähgut von der Einfaßnähgutaufnahmebasis über den Nähma­ schinentisch hinweg auf das Basisnähgut zu überführen. Wenn dann Die Arbeiterin eine fünfte Betätigung des Betätigungs­ teils ausführt, werden das Einfaßnähgut und das Basisnähgut einer Verbindung unterworfen. In der gleichen Weise wie bei der oben beschriebenen Einfaßmaschine werden eine Taschen­ öffnung und ein Schnitt ausgebildet.
Probleme, welche die Erfindung lösen soll
Bei dem herkömmlichen Beispiel muß jedoch die Arbeiterin die Betätigung des Betätigungsteils vier bis fünfmal ausfüh­ ren, bevor die Verbindung durchgeführt wird, nachdem das Ein­ faßnähgut und das Basisnähgut aufgebracht sind, was zu einer Belastung der Arbeiterin führt und zu einer Verschlechterung des Arbeitswirkungsgrades.
Es ist ein Gegenstand der Erfindung, die Anzahl der Be­ tätigungen eines Betätigungsteils herabzusetzen und die Ar­ beiterin von einer Belastung zu befreien.
Mittel zur Lösung der Probleme
Um die Probleme zu lösen ist ein erster Aspekt der Er­ findung auf eine Einfaßmaschine gerichtet umfassend eine Ein­ faßnähgutzuführvorrichtung (4) mit einer Einfaßnähgutaufnah­ mebasis (41) zur Aufnahme eines Einfaßnähguts und dazu die­ nend, das auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis gehaltene Einfaß­ nähgut über einen Nähmaschinentisch auf ein Nähgut zu über­ führen, wobei die Einfaßnähmaschine umfaßt:
Feststellmittel (beispielsweise ein Reflexions-Fest­ stellmittel 818) zum Feststellen eines festzustellenden Ge­ genstandes, der auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis gelegt ist; und
Steuermittel (beispielsweise eine Steuervorrichtung 100: Schritte S2 bis S8) zur Steuerung eines vorbestimmten An­ triebsmechanismus, wenn das Einfaßnähgut so beurteilt ist, das es auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, ba­ sierend auf einem Ausgang der Feststellmittel.
Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung entscheiden, wie oben beschrieben, in dem Falle, in welchem die Feststellmit­ tel den festzustellenden Gegenstand feststellen, die Steuer­ mittel, daß das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmeba­ sis angeordnet ist, und steuern, basierend auf der Entschei­ dung den vorbestimmten Antriebsmechanismus. Selbst wenn daher eine Arbeiterin einen Betätigungsteil, beispielsweise ein Pe­ dal, nicht betätigt, kann der vorbestimmte Mechanismus in Be­ trieb genommen werden. Mehr im einzelnen: selbst wenn der Be­ tätigungsteil nicht betätigt wird, um den vorbestimmten An­ triebsmechanismus in Betrieb zu nehmen, wird der vorbestimmte Antriebsmechanismus angetrieben. Infolgedessen kann die An­ zahl der Betätigungen des Betätigungsteils, die von der Ar­ beiterin ausgeführt werden, herabgesetzt werden. Infolgedes­ sen kann von der Arbeiterin eine Belastung genommen werden. Der vorbestimmte Antriebsmechanismus dient beispielsweise dazu, eine Behandlung des Einfaßnähgutes oder des Nähgutes auszuführen.
Das festzustellende Ding schließt das Einfaßnähgut ein, welches auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet werden soll, ferner die Hand der Arbeiterin, welche das Einfaßnähgut erfaßt, wenn das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmeba­ sis angeordnet werden soll, wobei die Hand der Arbeiterin das Einfaßnähgut auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis überführt, wenn das Einfaßnähgut wieder auf der Einfaßnähgutaufnahmeba­ sis angeordnet werden soll, oder beispielsweise eine Einfaß­ nähgutaufbringvorrichtung zum Aufbringen des Einfaßnähgutes auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis, und wird auf der Einfaß­ nähgutaufnahmebasis angeordnet, wenn das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet werden soll. Die Fest­ stellmittel stellen den festzustellenden Gegenstand fest und signalisieren den Steuermitteln, daß der Gegenstand festge­ stellt ist.
Weiterhin können die Feststellmittel passend ausgewählt werden, so daß sie dem festzustellenden Gegenstand entspre­ chen, und können irgendwelche Mittel sein, die auf der Ein­ faßnähgutaufnahmebasis angeordnet und befähigt sind, die festzustellenden Gegenstand festzustellen. Beispielsweise wirkt das Feststellglied 81, beispielsweise ein Feststell­ glied 81 des Reflexionstyps, oder ein Feststellglied 81 des Blockierungstyps auf einem optischen Weg, auf dem Licht von dem Feststellglied 81 über den festzustellenden Gegenstand ausgesandt wird, um hierdurch den festzustellenden Gegenstand festzustellen. Weiterhin stellt ein magnetischer Feldsensor eine Veränderung in einem magnetischen Feld fest, welches durch den festzustellenden Gegenstand veranlaßt ist, um hier­ durch den festzustellenden Gegenstand festzustellen, und wei­ terhin stell ein Temperatursensor, beispielsweise ein Infra­ rotsensor, eine Veränderung in der Temperatur fest, die durch den festzustellenden Gegenstand hervorgerufen wird, wodurch der festzustellende Gegenstand festgestellt wird.
Weiterhin dienen die Steuermittel grundsätzlich dazu zu entscheiden, daß das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnah­ mebasis angeordnet ist, wenn ein Signal aus den Feststellmit­ teln eingegeben wird, und um ein Steuersignal an den vorbe­ stimmten Antriebsmechanismus derart auszugeben, daß ein Be­ handlungsvorgangs für das Einfaßnähgut ausgeführt wird, das auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, oder das zu nähende Ding, welches auf den Nähmaschinentisch gelegt ist, basierend auf der Entscheidung. Eine arithmetische Datenver­ arbeitungsvorrichtung mit einer logischen Spezialzweckschal­ tung oder eine allgemeinen Zwecken dienende CPU (zentrale Steuereinheit) ist vorgesehen, um ein Signal zu verarbeiten, das von den Feststellmitteln ausgesandt wird, wodurch ein Si­ gnal zu den Steuermitteln hin abgegeben wird.
Um das Problem zu lösen richtet sich ein zweiter Aspekt der Erfindung auf die Einfaßmaschine nach dem ersten Aspekt der Erfindung, bei welcher die Einfaßnähgutzuführvorrichtung als vorbestimmten Antriebsmechanismus Zustellmittel ein­ schließt, die zwischen der Einfaßnähgutaufnahmebasis und dem Nähmaschinentisch beweglich sind und dazu dienen, das auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnete Einfaßnähgut zu dem Nähgut zuzustellen, das auf den Nähmaschinentisch aufgelegt ist, und dann,
wenn das Einfaßnähgut so beurteilt ist, daß es auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, die Steuermittel die Zustellmittel so steuern, daß sie sich vom Nähmaschinen­ tisch auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis zu bewegen.
Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung entscheiden, wie oben beschrieben, dann, wenn die Feststellmittel den festzu­ stellenden Gegenstand feststellen, die Steuermittel, daß das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist und steuern basierend auf der Entscheidung die Zustellmittel. Selbst wenn daher die Arbeiterin den Betätigungsteil, bei­ spielsweise ein Pedal nicht betätigt, können die Zustellmit­ tel betrieben werden. Mehr im einzelnen: wenn das Einfaßnäh­ gut einfach auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, werden die Zustellmittel von den Nähmaschinentisch auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis bewegt. Infolgedessen ist es mög­ lich, eine Vorbereitung auszuführen, um das Einfaßnähgut, das auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, auf das Nähgut zu überführen, das auf den Nähmaschinentisch aufgelegt ist. Selbst wenn dementsprechend der Betätigungsteil nicht betätigt wird, um die Zustellmittel anzutreiben, werden die Zustellmittel angetrieben. Daher wird die Zahl der Betätigun­ gen des Betätigungsteils, die von der Arbeiterin ausgeführt werden, herabgesetzt. Somit kann von der Arbeiterin eine Be­ lastung genommen werden.
Um das Problem zu lösen, ist ein dritter Aspekt der Er­ findung auf die Einfaßmaschine gemäß dem ersten oder zweiten Aspekt der Erfindung gerichtet, bei welcher die Einfaßnähgut­ zuführvorrichtung als vorbestimmten Antriebsmechanismus Schneidmittel einschließt zum Aufschneiden der beiden Seiten­ abschnitte einer Taschenöffnung, die eine Taschenöffnung des auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordneten Einfaßnähgutes sein soll, und dann
wenn das Einfaßnähgut so beurteilt ist, daß es auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, die Steuermittel die Schneidmittel so steuern, daß das auf der Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis angeordnete Einfaßnähgut aufgeschnitten wird.
Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung entscheiden, wie oben beschrieben, dann wenn die Feststellmittel den festzu­ stellenden Gegenstand feststellen, die Steuermittel, daß das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, und steuern auf der Basis dieser Entscheidung die Schneidmittel. Selbst wenn daher die Arbeiterin den Betäti­ gungsteil, beispielsweise ein Pedal nicht betätigt, können die Schneidmittel betrieben werden. Im einzelnen: wenn das Einfaßnähgut einfach auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis ange­ ordnet ist, können beide Seitenabschnitte (zu schneidende Ab­ schnitte) der Taschenöffnung des Einfaßnähgutes von den Schneidmitteln aufgeschnitten werden. Selbst wenn dementspre­ chend der Betätigungsteil nicht betätigt wird, um die Schneidmittel anzutreiben, werden die Schneidmittel angetrie­ ben. Daher wird die Anzahl der Betätigungen des Betätigungs­ teils, die von der Arbeiterin ausgeführt werden, herabge­ setzt. Infolgedessen wird die Arbeiterin von einer Belastung befreit. Es ist wünschenswert, daß das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis gehalten ist, wenn die Abschnitte, die in das Einfaßnähgut das auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist geschnitten werden sollen.
Zur Lösung des Problems richtet sich ein vierter Aspekt der Erfindung auf die Einfaßmaschine nach einem der ersten bis dritten Aspekte der Erfindung, bei welcher die Steuermit­ tel den festzustellenden Gegenstand, der auf die Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis aufgebracht ist, durch die Feststellmittel feststellen und dann entscheiden, daß das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, nachdem der festzustellende Gegenstand nicht festgestellt wird.
Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung entscheiden, wie oben beschrieben, die Steuermittel, daß das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, nachdem der festzustellende Gegenstand nicht festgestellt ist. Daher steuern die Steuermittel den vorbestimmten Mechanismus nicht in der Weise, wie die Zustellmittel oder die Schneidmittel, während die Feststellmittel den festzustellenden Gegenstand feststellen, und der festzustellende Gegenstand wird dann nicht festgestellt. Daher wird der vorbestimmte Mechanismus gesteuert, nachdem der festzustellende Gegenstand von der Einfaßnähgutaufnahmebasis weggeht. Mehr im einzelnen: in dem Falle, in welchem der festzustellende Gegenstand beispiels­ weise die Hand der Arbeiterin ist, die das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis anordnet, wird der vorbestimmte Mechanismus gesteuert, nachdem sich die Hand der Arbeiterin von der Einfaßnähgutaufnahmebasis entfernt hat. Infolgedessen stört die Hand der Arbeiterin nicht den Betrieb des vorbe­ stimmten Mechanismus.
Um das Problem zu lösen ist ein fünfter Aspekt der Er­ findung auf die Einfaßmaschine gemäß einem der ersten bis dritten Aspekte der Erfindung gerichtet, bei welcher die Steuermittel Zeitsteuermittel (beispielsweise eine Zeitsteue­ rung 91: Schritte S3 bis S5) einschließen zur Feststellung des festzustellenden Gegenstandes, der auf die Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis aufgebracht ist, durch die Feststellmittel und zum anschließenden Start der Zeitsteuerung in einem Sta­ dium, in dem der festzustellende Gegenstand nicht festge­ stellt wird, wobei
die Zeitsteuermittel so vorgesehen sind, daß sie die Zeitsteuerung bis zu einer voreingestellten Zeit ausführen und die Zeitsteuerung zurückstellen, wenn der festzustellende Gegenstand von den Feststellmitteln festgestellt wird, bevor die voreingestellte Zeit nach dem Start der Zeitsteuerung verstreicht, und
die Steuermittel entscheiden, daß das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, wenn das Ver­ streichen der eingestellten Zeit vollständig von den Zeit­ steuermitteln zeitlich festgestellt wird.
Gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung steuern, wie oben beschrieben, die Steuermittel den Antriebsbetrieb nicht, wäh­ rend die Feststellmittel den festzustellenden Gegenstand feststellen, und die Zeitsteuermittel steuern vollständig das Verstreichen der eingestellten Zeit. Mehr im einzelnen: in manchen Fällen, in denen beispielsweise der festzustellende Gegenstand die Hand der Arbeiterin ist, entfernt sich die Hand der Arbeiterin zeitweilig von der Einfaßnähgutaufnahme­ basis aus irgendeinem Grund, wenn die Arbeiterin das Einfaß­ nähgut auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis legt. Jedoch führen die Steuermittel die Steuerung nicht unmittelbar nach der Entfernung der Hand der Arbeiterin von der Einfaßnähgutauf­ nahmebasis aus. Daher kann die Arbeiterin das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis erneut einstellen.
Zur Lösung des Problems richtet sich ein sechster Aspekt der Erfindung auf die Einfaßmaschine nach einem der ersten bis fünften Aspekte der Erfindung, bei welcher die Feststell­ mittel an der Einfaßnähgutaufnahmebasis vorgesehen sind.
Gemäß dem sechsten Aspekt der Erfindung sind, wie oben beschrieben, die Feststellmittel an der Einfaßnähgutaufnahme­ basis vorgesehen. Daher kann der festzustellende Gegenstand, der auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis aufgelegt ist, mit ho­ her Präzision festgestellt werden.
Um das Problem zu lösen, ist ein siebter Aspekt der Er­ findung auf die Einfaßmaschine gemäß dem sechsten Aspekt der Erfindung gerichtet, bei welcher die Feststellmittel unter einer Aufnahmefläche der Einfaßnähgutaufnahmebasis vorgesehen sind, auf der das Einfaßnähgut angeordnet werden soll.
Gemäß dem siebten Aspekt der Erfindung sind, wie oben beschrieben, die Feststellmittel unter der Aufnahmefläche der Einfaßnähgutaufnahmebasis vorgesehen. Daher ist der Raum auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis vergrößert. Dementsprechend kann das Einfaßnähgut leicht auf der Einfaßnähgutaufnahmeba­ sis angeordnet werden und die Feststellmittel behindern die Anordnungsarbeit nicht.
In manchen Fällen, in denen die Feststellmittel infra­ rote Strahlen oder Bündel aussenden, um den festzustellenden Gegenstand festzustellen, kann der festzustellende Gegen­ stand, der auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis gelegt ist, nicht festgestellt werden. Wenn beispielsweise ein Öffnungs­ abschnitt unterhalb der Aufnahmefläche der Einfaßnähgutauf­ nahmebasis ausgebildet wird, werden die Feststellmittel unter der Aufnahmefläche vorgesehen, und der Öffnungsabschnitt und die Feststellmittel werden in der nämlichen Position einge­ stellt, wie durch Projektion gesehen, wobei die Feststellmit­ tel durch den Öffnungsabschnitt den festzustellenden Gegen­ stand, der auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis gelegt ist, feststellen können.
Um das Problem zu lösen, ist ein achter Aspekt der Er­ findung auf die Einfaßmaschine nach dem sechsten oder siebten Aspekt der Erfindung gerichtet, bei welcher eine Position auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis, an welcher die Feststellmittel befestigt werden sollen, in Längsrichtung der Taschenöffnung beweglich ist.
Gemäß dem achten Aspekt der Erfindung ist, wie oben be­ schrieben, die Position, wo die Feststellmittel befestigt werden sollen, in Längsrichtung der Taschenöffnung beweglich. Daher ist es möglich, die Feststellposition der Feststellmit­ tel entsprechend der Größe des aufzubringenden Einfaßnähgu­ tes, der Position, wo das Einfaßnähgut aufgebracht werden soll und der Größe und Position des festzustellenden Gegen­ standes einzustellen. Daher können die Feststellmittel den festzustellenden Gegenstand zuverlässig feststellen.
Art und Weise zur Ausführung der Erfindung
Ein erstes Ausführungsbeispiel einer Einfaßmaschine (Einfaßnähmaschine) gemäß der Erfindung wird unten mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Wie in Fig. 1 dargestellt, führt eine Einfaßmaschine 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel ein Einfaßnähgut von einer Ein­ faßnähgutzuführvorrichtung 4 auf ein Basisnähgut (ein zu nä­ hendes Ding) in einer ersten Position P1 über einen Nähma­ schinentisch 1 zu, überlappt das Einfaßnähgut mit dem Basis­ nähgut und überführt dann das Einfaßnähgut und das Basisnäh­ gut aus der ersten Position P1 (eine Nähvorbereitungsposi­ tion), wo Teile, die von der Nähmaschine genäht werden sollen dazwischen gelegt werden, zu einer zweiten Position P2 (eine Nähendposition). Dann bildet die Einfaßmaschine 10 während der Überführung zwei Stiche aus, die etwa parallel zu einan­ der sind und näht das Einfaßnähgut auf das Basisnähgut und schneidet gleichzeitig zwischen den beiden Stichen eine Ta­ schenöffnung aus. Als nächstes bildet die Einfaßmaschine einen winkelförmigen Einschnitt zu beiden Enden in Längsrich­ tung der Taschenöffnung in der zweiten Position P2 aus.
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, ist die Einfaßmaschine 10 hauptsächlich gebildet aus einem Nähmaschinenkörper 2, einem Nähgutvorschubmechanismus 3, einer Einfaßnähgutzuführ­ vorrichtung 4, einem Winkelmessermechanismus 5, einem Zen­ tralmessermechanismus und einer Steuervorrichtung 100.
Der Nähmaschinenkörper 2 ist etwa im Mittelteil des Näh­ maschinentisches 1 vorgesehen und ist eine an sich bekannte Zweinadel-Nähmaschine umfassend Nadeln 12 (eine von ihnen ist dargestellt) an unteren Enden eines Paares von Nadelstangen 11 (eine von ihnen ist dargestellt), die dazu dienen, zwei Stiche auszubilden, die etwa parallel zueinander sind. Wei­ terhin ist ein Zentralmesser des zentralen Messermechanismus so vorgesehen, daß es zwischen den Nadeln 12 unterhalb einer Nadelplatte 13 hervortritt, die im Nähmaschinentisch 1 ange­ ordnet ist.
Der Nähgutvorschubmechanismus 3 dient dazu, ein Basis­ nähgut M1 und ein Einfaßnähgut M2 von der ersten Position P1 entlang dem Nähmaschinentisch 1 vorzuschieben, wo die Nadeln 12 (d. h., die zu nähenden Teile) des Nähmaschinenkörpers 2 zwischen der ersten und zweiten Position P2 angeordnet sind. Der Nähgutvorschubmechanismus 3 wird hauptsächlich gebildet von einer Kugelschraubspindel 20, die vom Nähmaschinenkörper im Nähmaschinentisch 1 zu einem hinteren Teil in Vorschub­ richtung entlang dem Nähgutvorschubweg verläuft, einer Vor­ schubbasis 15, die mit der Kugelschraubspindel in Eingriff und entlang dem Nähgutvorschubweg durch die Rotation der Ku­ gelschraubspindel 20 verschieblich ist, einem Servomotor 21 zum Drehen und Antreiben der Kugelschraubspindel 20, einem Arm 16 mit einem Basisende, das drehbar um eine Drehwelle 16b herum abgestützt ist, einem Nähguthalteglied 24, das an einem vorderen Endteil 16a des Armes 16 vorgesehen ist und dazu dient, das Basisnähgut M1 mit Bezug auf den Nähmaschinentisch 1 dazwischen anzuordnen, und einem Vertikalbewegungsmechanis­ mus 23 zum vertikalen Antreiben des vorderen Endteils 16a des Armes 16, um hierdurch das Basisnähgut M1 durch das Nähgut­ halteglied 24 dazwischen zu legen und die Zwischenposition zu lösen. Ein (nicht dargestelltes) Faltstück zum Falten des Einfaßnähguts M2 ist am vorderen Endteil des Armes 16 vorge­ sehen.
Der Zentralmessermechanismus dient dazu, die Taschen­ öffnung zwischen den beiden Stichreihen aufzuschneiden, wenn, das Basisnähgut M1 und das Einfaßnähgut M2 von der ersten Position P1 zur zweiten Position P2 vorgeschoben werden und schließt ein Antriebsglied ein, das veranlaßt, daß das Zentralmesser 14 auf der Nadelplatte 13 hervortritt.
Der Winkelmessermechanismus 5 besteht hauptsächlich aus einem Paar von Winkelmessern 33a und 33b, von denen jedes eine winkelförmige Klinge hat, einem Messerantriebszylinder 35, der veranlaßt, daß die Winkelmesser 33a und 33b auf den Nähmaschinentisch 1 hervortreten, und einem Messerabstandsre­ gulierzylinder 36 zur Regulierung des Abstandes zwischen den Winkelmessern 33a und 33b in Nähgutvorschubrichtung. Der Ab­ stand zwischen den Winkelmessern 33a und 33b kann durch die Ausfahrantriebsoperation des Messerabstandsregulierzylinders 36 frei einreguliert werden. Nachdem der Abstand einreguliert ist, veranlaßt der Antriebsausfahrvorgang des Messerantriebs­ zylinders 35 die Winkelmesser 33a und 33b dazu, gleichzeitig auf dem Nähmaschinentisch 1 vorzustehen.
Die Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4 besteht aus einer Einfaßnähgutaufnahmebasis 41, einer Einfaßnähgutzustellvor­ richtung 42 (Zustellmittel) und einer Schneidvorrichtung 43 (Schneidmittel), wie in Fig. 2 dargestellt, und dient dazu, das Einfaßnähgut M2 von der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 zu­ zuführen, wo das Einfaßnähgut M2 einmal eingestellt wird, zur ersten Position P hin, wo das Basisnähgut M2 auf dem Nähma­ schinentisch 1 eingestellt ist. Dann wird das Einfaßnähgut M2 in dem früheren Stadium eines Nähprozesses zum Zwecke einer Verbindung zugeführt. Infolgedessen kann eine Verarbeitung von der Zuführung des Einfaßnähgutes M2 bis zur Einfaßnähope­ ration kontinuierlich ausgeführt werden.
Die Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 schließt ein:
einen Verbinder 44, der ein Halteteil sein soll, befähigt zum Festhalten oder Loslassen des Einfaßnähgutes M2 durch Luft­ saugwirkung oder Entfernen oder Einsetzen einer großen Anzahl von Nadelspitzen aus dem oder in das Einfaßnähgut M2, ferner einen Hubbetätiger 45, der ein Hubmittel ist zum Anheben des Verbinders 44, einen Trägerrahmen 46 zur Abstützung des Hub­ betätigers 45 und einen Drehbetätiger 47, der ein Drehmittel ist, um den Trägerrahmen 46 um eine Drehachse 48 zu verdre­ hen.
Der Verbinder 44 weist an seinem vorderen Ende eine Formplatte 44a auf. Das Faltstück, das nicht dargestellt ist, wird in der ersten Position P1 so betätigt, daß das Einfaß­ nähgut M2 entlang der Formplatte 44a gefaltet wird. Wenn fer­ ner das Basisnähgut M1 und das Einfaßnähgut M1 in Richtung zur zweiten Position P2 hin überführt werden sollen, um den Verbindungsvorgang auszuführen, führt die Formplatte 44a das gefaltete Einfaßnähgut M2. Dementsprechend muß der Verbinder 44 in der ersten Position P1 verbleiben, bis das Einfaßnähgut M2 zur ersten Position P1 überführt ist, das Basisnähgut M1 und das Einfaßnähgut M2 werden dann durch den Verbindungspro­ zeß zur zweiten Position P2 vorgeschoben, und das Einfaßnäh­ gut M2 wird vom Verbinder 44 entfernt. Die Schneidvorrichtung 43 besteht aus einem Schneidmechanismus 49, der ein Schneidvorrichtungskörper zum Schneiden eines zu schneidenden Teiles ist, welches eine verlängerte Linie der Taschenöffnung ist, und aus einem Einfaßnähgutpresser 50 zum Pressen des Einfaßnähgutes M2 auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 2, wenn der Schneidmechanismus 49 den Schneidvorgang ausführt. Nach­ dem der zu schneidende Teil vorher durch die Schneidvorrich­ tung 43 geschnitten ist, kann das Einfaßnähgut M2 auf das Ba­ sisnähgut M1 überführt werden.
Der Einfaßnähgutpresser 50 wird gebildet von: einem Preßkopf 51 zum Pressen des Einfaßnähgutes M2 auf die Ein­ faßnähgutaufnahmebasis 41 und einem Preßhubbetätiger 52, der den Preßkopf 51 auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 absenkt oder den Preßkopf 51 von der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 an­ hebt. Der Preßhubbetätiger 52 ist am Trägerrahmen 46 der Ein­ faßnähgutzustellvorrichtung 42 mit Hilfe einer Befestigungs­ basis 53 befestigt und wird durch die Betätigung des Drehbe­ tätigers 47 der Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 zusammen mit dem Verbinder 44 um eine Drehachse 32 herum gedreht. Der Preßkopf 51 und der Verbinder 44 sind einzeln vorgesehen.
Eine Befestigungsrichtung des Einfaßnähgutpressers 50 wird in einen Zustand eingestellt, in dem der Verbinder 44 in eine Position gegenüber der ersten Position P1 derart einge­ stellt ist, daß die Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 das Einfaßnähgut 2 auf das Basisnähgut M1 preßt, und in einen Zu­ stand, in dem der Preßkopf 51 in eine Position gegenüber der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 so eingestellt ist, daß der Ein­ faßnähgutpresser 50 das Einfaßnähgut M2 auf die Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis 41 preßt. Im einzelnen: eine Neigung zu einer horizontalen Ebene der Einfaßnähgutaufnahmebasis wird so eingestellt, daß sie gleich einer Neigung einer Bewegungs­ richtung des Preßkopfes 51 des Einfaßnähgutpressers 50 mit Bezug auf eine Bewegungsrichtung des Verbinders 44 der Ein­ faßnähgutzustellvorrichtung 42 ist.
Eine Oberfläche des Preßkopfes 51, die das Einfaßnähgut M2 preßt, ist mit einem Preßglied 51b versehen, das eine Nichtgleitfunktion und eine Pufferfunktion hat, und weiterhin mit einem Furchenteil 51a, in den die Messer 61 und 62 des Schneidmechanismus 49 eintauchen.
Der Schneidmechanismus 49 ist unter der Aufnahmefläche 41d der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41, wie in Fig. 3 darge­ stellt, vorgesehen und dient dazu, den zu schneidenden Teil in dem Einfaßnähgut M2 zu schneiden, das auf die Aufnahmeflä­ che 41d des Einfaßnähgutaufnahmetisches 41 gelegt ist. Der Schneidmechanismus 49 wird gebildet aus: den Messern 61 und 62, aus Messerhaltebasen 63 und 64, aus Kurbelhebeln 65 und 65, aus Betätigern 66 und 67, beispielsweise Luftzylindern, aus Halterahmen 69 und 70 zur Abstützung der Schienenachse 48, aus einem Stopper 71 und aus einem Schaltbetätiger 72, beispielsweise einem Luftzylinder, zum Schalten einer Schneidposition.
Der Stopper 71 und der Schaltbetätiger 72 bilden Schneidpositionsveränderungsmittel zum Schalten einer Schneidstartposition des vom Schneidmechanismus 49 in Längs­ richtung der Taschenöffnung zu schneidenden Abschnitts.
Die Messer 61 und 62 sind so gehalten, daß sie entlang von Gleitfurchen 63a und 64a der Messerhaltebasen 63 und 64 vertikal gleitbar sind. Die Messer 61 und 62 haben: erste Klingenteile 61a und 62a, die in einem spitzen Winkel vorge­ sehen sind und die Spitzen der Messer veranlassen durch das Einfaßnähgut M2 hindurchzudringen, zweite Klingenteile 61b und 62b, die unter den ersten Klingenteilen 61a und 62a vor­ gesehen sind und dazu dienen, das Einfaßnähgut so zu schnei­ den, daß sich ein geschnittener Abschnitt ergibt, wenn die Messer 61 und 62 in Querrichtung gleitverschoben werden, Stopperteile 61c und 62c zur Beschränkung des Hubes der Mes­ ser 61 und 62 sowie Kupplungsstifte 61d und 62d zum Ankoppeln der Kurbelhebel 65 und 65.
Die Messerhaltebasen 63 und 64 sind an der Schienenachse 68 so gehalten, daß sie an der Schienenachse 68 entlang in Querrichtung gleitbar sind.
Da die Betätiger 66 und 67 Kolben 66a und 67a aufweisen, die drehbar um Drehachsen 73 und 73 an Enden der Kurbelhebel 65 und 65 fixiert sind, sind sie an den linken und rechten Messerhaltebasen 63 und 64 durch die Kurbelhebel 65 und 65 gehalten.
Die Kurbelhebel 65 und 65 sind an den Messerhaltebasen 63 und 64 in einem solchen Zustand abgestützt, daß sie um Drehachsen 74 und 74 drehbar sind. Die Kurbelhebel 65 und 65 weisen Endseiten auf, die an die Kolben 66a und 67a der Betä­ tiger 66 und 67 angekoppelt sind, und die anderen Endseiten sind mit Schlitzen 65a und 65a versehen. Die Kopplungsstifte 61d und 62d sind gleitbar mit den Schlitzen 65a und 65a ver­ koppelt.
Der Stopper 71 ist entlang der Schienenachse 68 zwischen den Messerhaltebasen 63 und 64 vorgesehen, und die Messerhal­ tebasen 63 und 64 legen sich an den Stopper 71 in einem sol­ chen Zustand an, daß die Kolben 66a und 67a der Betätiger 66 und 67 eingezogen werden, wodurch der Bewegungsbereich der Messer 61 und 62 reguliert wird.
Der Stopper 71 ist durch ein Kopplungsglied 75 mit einem Kolben 72a des Schaltbetätigers 72 verbunden, und die Anord­ nung ist entlang der Schienenachse 68 durch die Betätigung des Schaltbetätigers 72 variabel.
Der Schaltbetätiger 72 ist durch eine Befestigungsbasis 76 an der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 befestigt. Der Schalt­ betätiger 72 wird von einem Luftzylinder gebildet und kann lediglich eine Zweistufenbetätigung ausführen, bei welcher der Kolben 72a um einen vorbestimmten Hubweg aus- oder einge­ fahren wird, und er kann kostengünstig so ausgebildet werden, daß er von kleiner Größe ist. Mit anderen Worten: die Schneidstartposition wird durch die Betätigung des Schaltbe­ tätigers 72 geändert entsprechend einer Variation in der Größe des Einfaßnähguts M2 und einer Veränderung in einer Position, wo das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmeba­ sis 41 eingestellt werden soll. Als Mittel zum Verändern der Schneidstartposition des zu schneidenden Abschnitts, wird die Position des Stoppers 71 zur Beschränkung des Bewegungs­ bereiches der Messer 61 und 62 variiert.
Wie in Fig. 4 dargestellt, ist die Einfaßnähgutaufnahme­ basis 41 mit einer durchgehenden Furche 41a in einem Teil versehen, wo die Messer 61 und 62 hindurch verlaufen, das heißt, einem Teil, welcher der Taschenöffnung des eingestell­ ten Einfaßnähguts M2 und einem Schneidabschnitt desselben entspricht. Weiterhin ist um die durchgehende Furche 41a herum eine Mehrzahl von Saugöffnungen 41b . . . zur Luftansau­ gung vorgesehen. Die Saugöffnungen 41b . . . sind mit einem Luftmechanismus 78 und 78 verbunden (siehe Fig. 2; die in Fig. 1, 3 und 4 nicht dargestellt sind) und sind so gehalten, daß die Anordnung des Einfaßnähguts M2 aufgrund der Luftan­ saugung nicht verschoben wird.
Ein Detektor- oder Feststellglied 81, das ein Feststell­ mittel sein soll, hat einen Feststellteil 81a, der einen op­ tischen Sensor des Reflexionstyps umfaßt zur Feststellung eines festzustellenden Gegenstandes, der auf die Aufnahme­ fläche 41d der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 gelegt wird, und ist an der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 vorgesehen. Ein Öff­ nungsabschnitt 41c, der schmal entlang der durchgehenden Fur­ che 41a ausgebildet ist, ist auf der Einfaßnähgutaufnahmeba­ sis 41 vorgesehen, und das Feststellglied 81 hat das Fest­ stellglied 81a, vorgesehen unter der Aufnahmefläche 41d der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 gegenüber dem Öffnungsabschnitt 41c, das heißt an deren Rückseite. Es ist erwünscht, daß der Öffnungsabschnitt 41c in der Nähe des Umfangsrandabschnitts der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 vorgesehen wird, so daß das größte Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 so angeordnet werden kann, daß es den Öffnungsabschnitt 41c nicht blockiert.
Das Feststellglied 81 ist mit einer schmalen durchgehen­ den Öffnung 81b entlang der durchgehenden Furche 41a vorgese­ hen und ist an der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 mit einer Stufenschraube 82 befestigt, welche die durchgehende Öffnung 81b durchdringt. Dementsprechend ist das Feststellglied 81 entlang der durchgehenden Furche 41a durch Lösen der Stufen­ schraube 82 so beweglich, daß der Feststellteil 81a sich ebenfalls entlang dem Öffnungsabschnitt 41c zusammen mit der Bewegung des Feststellgliedes 81 verschiebt. Somit kann eine Feststellposition einjustiert werden entsprechend der Größe des aufzunehmenden Einfaßnähgutes, eine Position, wo das Ein­ faßnähgut anzuordnen ist, und die Größe oder Position eines festzustellenden Gegenstandes, beispielsweise die Hand einer Arbeiterin. Da das Feststellglied 81 direkt an der Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis 41 vorgesehen ist, kann das Feststellglied 81 mit hoher Präzision den festzustellenden Gegenstand fest­ stellen, der auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 gelegt ist. Infolgedessen ist es möglich, einen kostengünstigen optischen Sensor des Reflexionstyps mit niedriger Feststellempfindlich­ keit zu verwenden. Weiterhin ist das Feststellglied 81 unter der Aufnahmefläche der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 vorgese­ hen und dient dazu, den festzustellenden Gegenstand, der auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 gelegt ist, durch den hohlen Abschnitt 41c festzustellen. Daher wird der auf der Einfaß­ nähgutaufnahmebasis 41 ausgebildete Raum vergrößert.
Weiterhin liegt ein Abschnitt, an dem das Feststellglied 81 angeordnet werden soll, nämlich ein Abschnitt, wo der Öff­ nungsabschnitt 41c vorgesehen werden soll, in Vorschubrich­ tung auf der vorderen Seite in einer Richtung, in welcher das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 verscho­ ben wird. In dem Falle beispielsweise, in welchem die Arbei­ terin das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 anordnet, werden die Hand der Arbeiterin oder das Einfaß­ nähgut M2 mit Hilfe des Feststellgliedes 81 festgestellt. In diesem Falle führt die Arbeiterin eine Betätigung an der Vor­ derseite der Einfaßmaschine aus, das ist die rechte Seite der Einfaßmaschine 10, wie in Fig. 1 dargestellt. Wenn die Ar­ beitsposition der Arbeiterin durch P0 dargestellt wird, wird eine Position, an der das Feststellglied 81 vorgesehen werden soll, auf der Seite der Arbeitsposition P0 in der Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis 41 eingestellt. Die Arbeiterin ordnet das Einfaßnähgut M2 von der Arbeitsposition P0 her auf der Ein­ faßnähgutaufnahmebasis 41 in Richtung des in Fig. 4 darge­ stellten Pfeiles A an. Daher wird das Feststellglied 81 an der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 an der in Vorschubrichtung vorne gelegenen Seite (Seite der Arbeitsposition P0) der Ba­ sis 41 angeordnet. Wenn deshalb das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 angeordnet werden soll, kann der festzustellende Gegenstand, beispielsweise die Hand der Ar­ beiterin zuverlässig festgestellt werden.
Das Feststellglied 81 gibt ein EIN-Signal an die Steuer­ vorrichtung 100 ab, was später beschrieben werden wird, wenn der festzustellende Gegenstand festgestellt wird, und es gibt ein AUS-Signal an die Steuervorrichtung 100 ab, wenn kein festzustellender Gegenstand festgestellt wird.
Die Einfaßmaschine 10 mit dem oben beschriebenen Aufbau umfaßt die Steuervorrichtung 100 (Steuermittel), wie in Fig. 1 dargestellt.
Wie aus Fig. 1 und 5 hervorgeht, schließt die Steuervor­ richtung 100 der Einfaßmaschine 10 einen arithmetischen Da­ tenverarbeitungsteil 90 und eine Zeitsteuerung 91 ein. Der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 weist eine CPU (zentrale Steuereinheit) auf, ferner ein RAM (Random Access Memory) und ein ROM (Read Only Memory), und dient dazu, je­ weils jeden der Antriebsvorrichtungen des Nähmaschinenkörpers 2, den Nähgutvorschubmechanismus 3, die Einfaßnähgutzuführ­ vorrichtung 4, den Winkelmessermechanismus und den Zentral­ messermechanismus zu steuern, und zwar basierend auf Signa­ len, die von der Zeitsteuerung 91, dem Feststellglied 81 und einem Betätigungspedal 80 sowie einem voreingestellten Pro­ gramm ausgegeben werden.
Die CPU gibt ein Signal aus dem Feststellglied 81 oder dem Betätigungspedal 80 in Übereinstimmung mit einem Steuer­ programm aus, das im ROM gespeichert ist, unter Verwendung eines vorbestimmten Bereiches des RAM als ein Arbeitsgebiet und führt eine arithmetische Datenbehandlung aus, um jeweils jede der Antriebsvorrichtungen des Nähmaschinenkörpers 2, den Nähgutvorschubmechanismus 3, die Einfaßnähgutzuführvorrich­ tung 4, den Winkelmessermechanismus 5, den Zentralmechanis­ mus, die Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42, die Schneidvor­ richtung 43, den Schneidmechanismus 49, den Einfaßnähgutpres­ ser 50 und den Luftmechanismus 78 und die Zeitsteuerung 91 zu steuern. Der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 steuert jede Antriebsvorrichtung basierend auf der arithmetischen Da­ tenverarbeitung der CPU.
Das ROM speichert ein Steuerprogramm zur Steuerung jeder Antriebsvorrichtung und der Zeitsteuerung 91 basierend auf Signaleingängen aus der Zeitsteuerung 91, dem Feststellglied 81 und dem Betätigungspedal 80. Mehr im einzelnen: das ROM speichert Programme zur Ausführung einer Entscheidungsverar­ beitung zur Entscheidung, ob das Einfaßnähgut M2 auf der Ein­ faßnähgutaufnahmebasis 41 angeordnet ist oder nicht, basie­ rend auf dem Eingangssignal des Feststellgliedes 81, sowie eine Antriebssteuerungsverarbeitung zur Steuerung der An­ triebsoperation jeder Antriebsvorrichtung, basierend auf der Entscheidungsverarbeitung. Die Entscheidungsverarbeitung schließt eine Zeitsteuerungsverarbeitung ein zur Ausführung von Steueroperationen, wie beispielsweise Zeitsteuerstart, Zeitsteuerende und Zeitsteuerungsrückstellung in der Zeit­ steuerung 91.
Als nächstes werden detaillierte Betriebsvorgänge der Steuervorrichtung 100 der Einfaßmaschine 10 und der Einfaßma­ schine 10 selbst mit Bezug auf Fig. 2, 6, 7 und 8 beschrie­ ben.
Wie in Fig. 2 dargestellt, wird zunächst vor allem der Verbinder 44 der Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 der ersten Position P1 gegenübergestellt und eine Verbindung für einen letzten Zyklus wird ausgeführt. In diesem Stadium ordnet die Arbeiterin das Einfaßnähgut M2, das für diesen Zyklus benutzt werden soll, von der Seite der Arbeitsposition P0 her auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 an. In diesem Falle verlaufen die Hand der Arbeiterin und das Einfaßnähgut M2 durch den Öffnungsteil 41c der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41, so daß das Feststellglied 81 die Hand der Arbeiterin feststellt. Dann wird das Feststellglied 81 auf EIN gestellt und gibt ein EIN- Signal an den arithmetischen Datenverarbeitungsteil 90 ab (Schritt S1; Ja). Basierend auf dem EIN-Signal gibt der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 ein Antriebssignal an den Luftmechanismus 78 aus, so daß der Luftmechanismus 78 be­ tätigt wird. Infolgedessen wird Luft durch die Saugöffnungen 41b angesaugt, so daß die Anordnung des Einfaßnähguts M2 nicht verschoben wird. Die Saugkraft der Luft hat eine solche Stärke, daß die Anordnung des Einfaßnähguts M2 nicht durch sich selbst verschoben wird und die Arbeiterin das Einfaßnäh­ gut M2 neu einstellen kann.
Wenn hierauf die Arbeiterin das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 anordnet und die Einstellung des Einfaßnähguts M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 derart beendet, daß das Einfaßnähgut M2 den Öffnungsabschnitt 41c nicht blockiert, entfernt sich die Hand der Arbeiterin von der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41. Infolgedessen stellt das Feststellglied 81 die Hand der Arbeiterin nicht fest. Außer­ dem ist der Öffnungsabschnitt 41c so ausgebildet, daß er stets von dem aufgebrachten Einfaßnähgut M2, wie oben be­ schrieben, ferngehalten ist. Daher wird das Feststellglied 81 AUS geschaltet, um ein AUS-Signal an den arithmetischen Da­ tenverarbeitungsteil 90 abzugeben (Schritt S2; Ja).
Wenn als nächstes das AUS-Signal des Feststellgliedes 81 in den arithmetischen Datenverarbeitungsteil 90 eingegeben wird, gibt der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 an die Zeitsteuerung 91 ein Zeitsteuerungsstartsignal aus. Die Zeit­ steuerung 91 beginnt mit der Zeitsteuerung, basierend auf dem Zeitsteuerungsstartsignal (Schritt S3).
Wenn die Arbeiterin die Hand wieder auf die Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis 41 legt, um beispielsweise die Position, wo das Einfaßnähgut M2 angeordnet ist, oder dessen Einstellage einzujustieren, während die Zeitsteuerung 91 die Zeitsteue­ rung beginnt und dann die Zeitsteuerung nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit beendet (aufzählt), stellt das Feststell­ glied 81 die Hand der Arbeiterin fest. Wenn die Hand der Ar­ beiterin festgestellt wird, wird das Feststellglied 81 in die EIN-Stellung gebracht und gibt ein EIN-Signal an den arithme­ tischen Datenverarbeitungsteil 90 ab (Schritt S4; Nein). Wenn der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 das EIN-Signal des Feststellglieds 81 eingibt, gibt der arithmetische Daten­ verarbeitungsteil 90 an die Zeitsteuerung 90 ein Zeitsteue­ rungsstoppsignal und ein Zeitsteuerungsrückstellsignal aus. Anschließend stoppt die Zeitsteuerung 91 die Zeitsteuerung und wird vorbereitet, um die Zeitsteuerung von Beginn an wieder zu starten (Rückstellung der Zeitsteuerung 91). Dann wird das Einfaßnähgut M2 wieder auf der Einfaßnähgutaufnahme­ basis 41 eingestellt und die Hand der Arbeiterin entfernt sich alsdann von der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41. Infolge­ dessen wird das Feststellglied 81 in die AUS-Stellung ge­ bracht und gibt ein AUS-Signal an den arithmetischen Daten­ verarbeitungsteil 90 ab (Schritt S2; Ja), der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 gibt wieder ein Zeitsteuerungs­ startsignal an die Zeitsteuerung 91 aus und die Zeitsteuerung 91 startet wieder die Zeitsteuerung (Schritt S3).
Wenn die vorbestimmte Zeit verstreicht und die Zeit­ steuerung 91 das Timing beendet, sendet die Zeitsteuerung 91 ein Zeitsteuerungsbeendigungssignal an den arithmetischen Da­ tenverarbeitungsteil 90 aus. Wenn das Zeitsteuerungsbeendi­ gungssignal eingegeben wird, entscheidet der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 als nächstes, daß das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet (eingestellt) ist (Schritt S5; Ja). Die Schritte S2 bis S5 sind Entschei­ dungsverarbeitungen und die Schritte S3 bis S5 sind Zeit­ steuerungsverarbeitungen.
Nachdem das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnah­ mebasis 41 angeordnet ist, gibt der arithmetische Datenverar­ beitungsteil 90 ein Antriebssteuersignal an die Einfaßnähgut­ zuführvorrichtung 4 aus, basierend auf der Entscheidung für die Anordnung des Einfaßnähguts M2. Basierend auf dem An­ triebssteuersignal werden die Schneidvorrichtung 43 und die Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 in der Einfaßnähgutzuführ­ vorrichtung 4 angetrieben.
Mehr im einzelnen: Der Preßhubbetätiger 52 wird betä­ tigt, so daß der Preßkopf 51 nach abwärts auf die Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis 41 gebracht wird, um das Einfaßnähgut M2 zu pressen (Schritt S6). Mittlerweile wird der Betätiger 72 be­ tätigt, um die Schneidstartposition des Schneidabschnitts einzujustieren. Anschließend werden die Betätiger 66 und 67 des Schneidmechanismus 49 betätigt, um die Kolben 66a und 67a auszufahren (Schritt S7).
Wenn die Kolben 66a und 67a damit beginnen auszufahren, werden zuerst die Kurbelhebel 65 und 65 verdreht, um die Mes­ ser 61 und 62 nach oben zu drücken. Durch das Nachobendrücken brechen die ersten Klingenteile 61a und 62a in das Einfaßnäh­ gut M2 ein, um in den Furchenabschnitt 51a des Preßkopfes 51 einzudringen. Wenn weiterhin die Kolben 66a und 67a ausgefah­ ren werden, werden die Messer 61 und 62 nach oben gestoßen und die Messerhaltebasen 63 und 64 werden entlang der Schie­ nenachse 48 nach auswärts gleitverschoben.
Die Geschwindigkeiten, mit denen die Kolben 66a und 67a ausgefahren werden, sind einander etwa gleich. Zuerst legt sich daher vor allem die Messerhaltebasis 63 an den Träger­ rahmen 69 ein, so daß die Bewegung des Messers 61 abgestoppt wird. Weiterhin wird der Kolben 66a ausgefahren, so daß die Betätiger 66 und 67 sich in Richtung des Trägerrahmens 69 be­ wegen. Wenn die Kolben 66a und 67a ausgefahren werden, legt sich die Messerhaltebasis 64 am Trägerrahmen 69 an, so daß die Bewegung des Messers 62 abgestoppt wird.
Durch diese Bewegungen wird der Schneidabschnitt des Einfaßnähgutes M2 von der Innenseite zur Außenseite hin auf­ geschnitten.
Anschließend werden die Kolben 66a und 67a zurückgezo­ gen, so daß die Messer 61 und 62 unter die Aufnahmefläche der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 zurückgezogen werden, und wei­ terhin werden die Messerhaltebasen 63 und 64 in eine solche Position zurückgeführt, daß sie an dem Stopper 71 anliegen.
In diesen Betriebsabläufen werden das Basisnähgut M1 und das Einfaßnähgut M2 während des Verbindungsvorganges eines letzten Zyklus von der ersten Position P1 in die zweite Posi­ tion P2 verschoben und passieren vollständig durch den Ver­ binder 44 hindurch. Dann werden der Hubbetätiger 45 und der Drehbetätiger 47 in der Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 be­ stätigt, um den Verbinder 44 anzuheben und dann den Verbinder 44 aufwärts in eine Position zu verdrehen, die der Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis 41 gegenüberliegt. Daher befindet sich der Verbinder 44 auf dem Einfaßnähgut M2 in Bereitstellung (Schritt S8).
Während andererseits die Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4 betätigt wird, bestätigt die Arbeiterin, daß der Vorgang der Vernähung des Einfaßnähgutes M2 im letzten Zyklus beendet ist, und stellt das Basisnähgut M1 in die erste Position P1 ein. Wenn eine erste Pedalbetätigung auf dem Betätigungspedal 80 ausgeführt wird, wird ein EIN-Signal an den arithmetischen Datenverarbeitungsteil 90 abgegeben (Schritt S10; Ja), und der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 gibt ein An­ triebssteuersignal basierend auf dem EIN-Signal an den Näh­ gutvorschubmechanismus 3 ab. Anschließend wird der Servomotor 21 betätigt, so daß das Nähguthalteglied 24 des Nähgutvor­ schubmechanismus 23 in die erste Position P1 vorrückt (Schritt S11). Als nächstes wird der Vertikalbewegungsmecha­ nismus 23 betätigt, so daß das Nähguthalteglied 24 nach unten gebracht wird, um das Basisnähgut M1 auf dem Nähmaschinen­ tisch 1 zu halten (Schritt S12).
Wenn eine zweite Pedalbetätigung auf dem Betätigungspe­ dal 80 ausgeführt wird, wird ein EIN-Signal an den arithmeti­ schen Datenverarbeitungsteil 90 abgegeben (Schritt S13; Ja) und der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 gibt ein An­ triebssteuersignal, basierend auf dem EIN-Signal an die Ein­ faßnähgutzuführvorrichtung 4 ab. Dann wird die Einfaßnähgut­ zustellvorrichtung 42 der Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4 be­ tätigt, um den Verbinder 44 nach abwärts zu bringen, so daß hierdurch das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmeba­ sis 41 gehalten ist (Fig. 8). Als nächstes werden der Hubbe­ tätiger 45 und der Drehbetätiger 47 in Betrieb genommen, um den Verbinder 44 anzuheben, der das Einfaßnähgut 2 hält, und der Verbinder 44 wird anschließend nach oben in die erste Po­ sition P1 verdreht. Anschließend wird der Verbinder 44 nach unten verbracht, um das Einfaßnähgut auf das Basisnähgut M1 zu führen (Schritt S14). Wenn der Verbinder 44 nach unten auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 verbracht wird, um das Ein­ faßnähgut M2 zu halten, wird der Luftmechanismus 78 abge­ stoppt, um die Luftansaugung des Einfaßnähguts M2 zu beenden.
Wenn der Verbinder 44 nach unten in die erste Position P1 gebracht ist, so daß das Einfaßnähgut M2 eingestellt ist, wird das Faltstück, welches nicht dargestellt ist, automa­ tisch betätigt, um das Einfaßnähgut M2 entlang der Formplatte 44a des Verbinders 44 zu falten. Wenn anschließend eine dritte Pedalbetätigung auf dem Betätigungspedal 80 ausgeführt wird, wird ein EIN-Signal an den arithmetischen Datenverar­ beitungsteil 90 abgegeben (Schritt S15; Ja), und der arithme­ tische Datenverarbeitungsteil 90 gibt ein Antriebssteuersig­ nal an den Nähmaschinenkörper 2, den Nähgutvorschubmechanis­ mus 3, den Zentralmessermechanismus und den Winkelmesserme­ chanismus 5, basierend auf dem EIN-Signal, ab. Basierend auf dem Antriebssignal wird eine Einfaßnähoperation gestartet (Schritt S16). Wenn die Nähoperation gestartet ist, wird der Servomotor 21 betätigt, so daß der Nähgutvorschubmechanismus 3 das Basisnähgut M1, das mit dem Einfaßnähgut M2 überlappt ist aus der ersten Position P1 zur zweiten Position P2 vor­ schiebt, und der Nähmaschinenkörper 2 das Einfaßnähgut M2 auf dem Basisnähgut M1 vernäht, wodurch zwei Stichreihen (Nähte) gebildet werden, die zueinander parallel sind. In diesem Falle wird der Messermechanismus betätigt, so daß das Zen­ tralmesser 14 des Zentralmessermechanismus auf dem Nähmaschi­ nentisch 1 in einer vorgegebenen Zeitsteuerung vorsteht. So­ mit wird eine Taschenöffnung als Taschenöffnung zwischen den beiden Stichreihen, die etwa zueinander parallel sind, ausge­ schnitten. Wenn weiterhin die Taschenöffnung mit einer ge­ wünschten Länge ausgeschnitten ist, wird das Zentralmesser 14 des Zentralmechanismus vom Nähmaschinentisch 1 eingezogen. Wenn anschließend das Basisnähgut M1 und das Einfaßnähgut M2 in die zweite Position P2 vorgeschoben sind, werden der Mes­ serantriebszylinder 35 und der Messerabstandsregulierungszy­ linder 36 im Winkelmessermechanismus 15 betätigt, um zu beiden Seitenabschnitten in Längsrichtung der Taschenöffnung mit Hilfe der Winkelmesser 33a und 33b einen winkelförmigen Ausschnitt auszubilden.
Anschließend wird in dem Falle, in dem eine Verbindung für einen nächsten Zyklus ausgeführt werden soll, das zu ver­ wendende Einfaßnähgut für den nächsten Zyklus auf der Einfaß­ nähgutaufnahmebasis 41 angeordnet, und zwar während der Ver­ bindung oder nachdem die Verbindung beendet ist. Daher werden diese Vorgänge wiederholt, so daß die Einfaßnähoperation kon­ tinuierlich ausgeführt werden kann.
Wenn gemäß dem Ausführungsbeispiel die Hand der Arbeite­ rin festgestellt wird, gibt das Feststellglied 81 ein EIN- Signal im Schritt S1 aus. Im Schritt S2 gibt das Feststell­ glied 81 dann ein AUS-Signal ab. Basierend auf dem AUS-Signal startet der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 das Ti­ ming der Zeitsteuerung 91 im Schritt S3. Wenn anschließend die Zeitsteuerung aufwärts zählt (Schritt S5; Ja), entschei­ det der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90, daß das Ein­ faßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 eingestellt ist. Basierend auf dieser Entscheidung steuert der arithmeti­ sche Datenverarbeitungsteil 90 den Antriebsvorgang der Schneidvorrichtung 43 und der Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 in der Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4. Wenn dementspre­ chend die Arbeiterin das Betätigungspedal nicht betätigt, können die Schneidvorrichtung 43 und die Einfaßnähgutzustell­ vorrichtung 42 in Betrieb genommen werden. Näher im einzel­ nen: wenn die Arbeiterin einfach das Einfaßnähgut M2 auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 aufbringt, kann der im Einfaß­ nähgut M2 aufzuschneidende Teil mit Hilfe der Schneidvorrich­ tung 43 aufgeschnitten werden, und das Einfaßnähgut M2 und das Basisnähgut M1 können auf die Zuführung vorbereitet wer­ den. Infolgedessen kann die Anzahl der Betätigungen des Betä­ tigungspedals, welche von der Arbeiterin ausgeführt werden, reduziert werden, und es kann von der Arbeiterin eine Bela­ stung genommen werden. Zusätzlich werden die Betätigung für das Halten des Einfaßnähgutes M2 auf der Einfaßnähgutaufnah­ mebasis 41 und der Schneidvorgang des zu schneidenden Ab­ schnittes im Einfaßnähgut M2 und die Vorbereitung für die Be­ wegung des Verbinders 44 vom Nähmaschinentisch 1 auf die Ein­ faßnähgutaufnahmebasis 41, um das Einfaßnähgut M2 zuzuführen, ausgeführt, während das Einfaßnähgut und das Basisnähgut dem Verbindungsvorgang für den letzten Zyklus unterworfen werden. Daher kann die Gesamtarbeitszeit abgekürzt werden.
Weiterhin wird das Timing von der Zeitsteuerung 91 aus­ geführt. Während daher das Feststellglied 81 den festzustel­ lenden Gegenstand, beispielsweise die Hand der Arbeiterin, feststellt und die Zeitsteuerung dann aufwärts zählt, gibt der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 kein Antriebs­ signal an die Schneidvorrichtung 43 und an die Einfaßnähgut­ zustellvorrichtung 42 in der Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4 ab. Dementsprechend kann, bevor die Zeitsteuerung 91 aufwärts zählt, die Arbeiterin das einmal auf die Einfaßnähgutaufnah­ mebasis 41 aufgebrachte Einfaßnähgut erneut einstellen.
Als nächstes wird eine Einfaßmaschine (Einfaßnähmaschine) gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben. Die Einfaßmaschine hat nahezu den gleichen Auf­ bau wie die in Fig. 1 bis 4 dargestellte Einfaßmaschine und abweichende Strukturen werden hauptsächlich beschrieben. Ins­ besondere ist die Einfaßmaschine nicht mit einer Schneidvor­ richtung 43 zum vorherigen Aufschneiden des aufzuschneidenden Teils versehen, wenn das Einfaßnähgut M2 zugeführt werden soll oder die Schneidvorrichtung 43 nicht betätigt wird. Wei­ terhin ist die Einfaßmaschine nicht mit der Zeitsteuerung 91 versehen oder eine Zeit, die für die Zeitgebung der Zeit­ steuerung 91 erforderlich ist, ist Null.
Der Betrieb der Einfaßmaschine gemäß dem zweiten Ausfüh­ rungsbeispiel wird mit Bezug auf Fig. 7 bis 9 beschrieben.
In der gleichen Weise wie bei der Einfaßmaschine 10 ge­ mäß dem ersten Ausführungsbeispiel ist vor allem ein Verbin­ der 44 einer Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 gegenüber einer ersten Position P1 vorgesehen, wie in Fig. 2 darge­ stellt, und eine Arbeiterin ordnet ein Einfaßnähgut M2, das für diesen Zyklus benutzt werden soll, auf einer Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis 41 in einem Zustand an, in dem eine Verbin­ dung für einen letzten Zyklus ausgeführt wird. Da in diesem Falle die Hand der Arbeiterin und das Einfaßnähgut M2 durch einen Öffnungsabschnitt 41c der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 verlaufen, stellt ein Feststellglied 81 die Hand der Arbeite­ rin fest. Dann wird das Feststellglied 81 auf EIN geschaltet, um ein EIN-Signal an einen arithmetischen Datenverarbeitungs­ teil 90 auszugeben (Schritt S20; Ja). Basierend auf dem EIN- Signal gibt der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 ein Antriebssignal an einen Luftmechanismus 78 ab, so daß der Luftmechanismus 78 betätigt wird. Infolgedessen wird Luft aus einer Saugöffnung 41b abgesaugt, so daß die Anordnung des Einfaßnähgutes M2 nicht verschoben wird.
Wenn dann die Arbeiterin das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 anordnet und die Einstellung des Einfaßnähgutes M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 been­ det, so daß das Einfaßnähgut M2 den Öffnungsabschnitt 41c nicht versperrt, geht die Hand der Arbeiterin von der Einfaß­ nähgutaufnahmebasis 41 weg. Infolgedessen stellt das Fest­ stellglied 81 die Hand der Arbeiterin nicht mehr fest und das Feststellglied 81 wird in AUS-Stellung geschaltet und gibt ein AUS-Signal an den arithmetischen Datenverarbeitungsteil 90 ab (Schritt S21; Ja).
Wenn das AUS-Signal des Feststellgliedes 81 eingegeben wird, entscheidet anschließend der arithmetische Datenverar­ beitungsteil 90, daß das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis 41 angeordnet ist (Schritt S21; Ja). Nachdem das Einfaßnähgut M2 auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 auf­ gebracht ist, gibt der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 ein Antriebssteuersignal zur Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4 ab, basierend auf der Entscheidung für die Aufbringung des Einfaßnähguts M2.
Bevor der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 das Antriebssteuersignal an die Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4 abgibt, bestätigt der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90, daß das Einfaßnähgut und das Basisnähgut für einen letz­ ten Zyklus vollständig aus der ersten Position P1 (Schritt S22) heraus gelangen, und gibt dann das Antriebssteuersignal an die Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4 ab. Beispielsweise überwacht der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 die Überführungssituation des Einfaßnähgutes und des Basisnähgu­ tes im Nähgutvorschubmechanismus 3 und bestätigt, daß das Einfaßnähgut und das Basisnähgut für den letzten Zyklus aus der ersten Position heraus gelangen. Weiterhin kann in der Nähe der ersten Position P1 oder am Verbinder 44 ein Sensor vorgesehen werden um festzustellen, daß das Einfaßnähgut und das Basisnähgut für den letzten Zyklus aus der ersten Posi­ tion P1 heraus gelangen und daß kein Einfaßnähgut und kein Basisnähgut mehr für den letzten Zyklus in der ersten Posi­ tion P1 vorhanden sind. Basierend auf der Feststellung kann der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 bestätigen, daß das Einfaßnähgut und das Basisnähgut für den letzten Zyklus aus der ersten Position P1 heraus gelangen.
Wenn die Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4 das Antriebs­ steuersignal aus dem arithmetischen Datenverarbeitungsteil 90 eingibt, werden der Hubbetätiger 45 und der Drehbetätiger 47 in der Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 betätigen, um den Verbinder 44 anzuheben und den Verbinder 44 dann in eine Po­ sition hinaufzudrehen, die der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 gegenüberliegt. Somit befindet sich der Verbinder 44 in Be­ reitstellung am Einfaßnähgut M2 (Schritt S23).
Während weiterhin die Einfaßnähgutzuführvorrichtung 4 betätigt wird, bestätigt die Arbeiterin, daß dar Nähvorgang des Einfaßnähgutes M2 für den letzten Zyklus beendet ist, und stellt das Basisnähgut M1 in der ersten Position P1 ein (Schritt S9). Wenn eine erste Pedalbetätigung auf einem Betä­ tigungspedal 80 ausgeführt wird, wird ein EIN-Signal an den arithmetischen Datenverarbeitungsteil 90 abgegeben (Schritt S10; Ja) und der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 gibt ein Antriebssteuersignal an den Nähgutvorschubmechanismus 3 ab, basierend auf den EIN-Signal.
Dann wird der gleiche Vorgang wie bei der Einfaßmaschine 10 gemäß der ersten Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 7 darge­ stellt, ausgeführt. Infolgedessen unterbleibt eine detail­ lierte Beschreibung.
Wenn gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel die Hand der Arbeiterin festgestellt wird, sendet das Feststellglied 81 ein EIN-Signal im Schritt S20 aus. Im Schritt S21 gibt das Feststellglied 81 dann ein AUS-Signal ab. Basierend auf den AUS-Signal entscheidet der arithmetische Datenverarbeitungs­ teil 90, daß das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnah­ mebasis 41 eingestellt ist. Nachdem das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 angeordnet ist, steuert der arithmetische Datenverarbeitungsteil 90 den Antriebsvorgang der Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 in der Einfaßnähgutzu­ führvorrichtung 4, basierend auf der Entscheidung. Dement­ sprechend kann selbst dann, wenn die Arbeiterin das Betäti­ gungspedal nicht betätigt, die Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 betätigt werden. Mehr im einzelnen: wenn die Arbeiterin einfach das Einfaßnähgut 2 auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 anordnet, kann die Vorbereitung zur Zuführung des Einfaß­ nähgutes M2 zum Basisnähgut M1 ausgeführt werden. Infolgedes­ sen kann die Anzahl der Betätigungen des Betätigungspedals, die von der Arbeiterin ausgeführt werden, herabgesetzt wer­ den, und die Arbeiterin kann von einer Belastung befreit wer­ den.
Zusätzlich bestätigt der arithmetische Datenverarbei­ tungsteil 90, daß das Einfaßnähgut und das Basisnähgut für den letzten Zyklus aus der ersten Position P1 heraus gelan­ gen, und der Verbinder 44 wird dann vom Nähmaschinentisch 1 auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 verschoben. Mehr im ein­ zelnen: die Vorbereitung zur Bewegung des Verbinders 44 auf den Nähmaschinentisch 1, um das Einfaßnähgut M2 zuzuführen, wird ausgeführt, während das Einfaßnähgut und das Basisnähgut für den letzten Zyklus der Verbindung unterworfen werden. In­ folgedessen kann die Gesamtarbeitszeit verkürzt werden.
Es versteht sich von selbst, daß besondere Teilstruktu­ ren in den Ausführungsbeispielen in geeigneter Weise modifi­ ziert werden können und die Ausführungsbeispiele sind nicht beschränkt.
Während beispielsweise die in der Einfaßmaschine vorge­ sehene Steuervorrichtung die arithmetische Datenverarbei­ tungsvorrichtung mit einer CPU, einem RAM und einem ROM ein­ schließt, kann auch eine Steuerschaltung mit einer logischen Schaltung für einen speziellen Zweck Anwendung finden. Wäh­ rend weiterhin das Feststellglied 81 dazu dient, den festzu­ stellenden Gegenstand, der auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 gelegt ist, festzustellen, kann ein anderes Feststellglied 81, ein Temperatursensor oder ein Magnetfeldsensor verwendet werden. Obwohl weiterhin der vom Feststellglied 81 festzu­ stellende Gegenstand in der obigen Beschreibung die Hand der Arbeiterin ist, kann auch eine Spezialzweckeinrichtung zum Aufbringen des Einfaßnähgutes auf der Einfaßnähgutaufnahmeba­ sis 41 vorgesehen werden, welches dann beispielsweise von dem Feststellglied 81 festgestellt wird.
Während darüber hinaus der arithmetische Datenverarbei­ tungsteil 90 die Antriebsoperationen der Schneidvorrichtung 43 (des Einfaßnähgutpressers 50 und des Schneidmechanismus 90) und der Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 steuert, basie­ rend auf der Entscheidung für die Anordnung auf der Einfaß­ nähgutaufnahmebasis 41, können auch die Antriebsoperationen anderer Vorrichtungen oder Mechanismen gesteuert werden. Wenn beispielsweise entschieden wird, daß das Einfaßnähgut M2 auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 aufgebracht ist, wenn das Einfaßnähgut und das Basisnähgut für einen letzten Zyklus aus der ersten Position P1 heraus gelangen, kann der arithmeti­ sche Datenverarbeitungsteil 90 die Antriebsoperation des Näh­ gutvorschubmechanismus 3 steuern, um das Nähguthalteglied 21 von der zweiten Position P2 in die erste Position P1 zu steu­ ern, wodurch ein Vorbereitungszustand eingestellt wird, der veranlaßt, daß das Nähguthalteglied 24 das Basisnähgut fest­ hält.
Obwohl weiterhin das Einfaßnähgut M2 auf der Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis 41 mit Hilfe des Einfaßpressers 50 angeord­ net ist, wenn der zu schneidende Abschnitt im Einfaßnähgut M2 mit Hilfe des Schneidmechanismus 49 im ersten Ausführungsbei­ spiel geschnitten wird, kann das Einfaßnähgut M2 auch auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 mittels der Einfaßnähgutzustell­ vorrichtung 42 gehalten werden. In diesem Falle wird ein Fur­ chenteil am vorderen Abschnitt des Verbinders 44 ausgebildet, und die Messer 61 und 62 des Schneidmechanismus 49 werden in die Furche eingesetzt. Wenn in diesem Falle das Feststell­ glied 81 den festzustellenden Gegenstand beispielsweise die Hand der Arbeiterin feststellt, und der arithmetische Daten­ verarbeitungsteil 90 durch die Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 basierend an der Entscheidung angetrieben werden soll, wird bestätigt, daß das Einfaßnähgut und das Basisnähgut für den letzten Zyklus aus der ersten Position P1 heraus gelan­ gen, und die Einfaßnähgutzustellvorrichtung 42 wird dann von der ersten Position P1 auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis 41 bewegt. Beispielsweise überwacht der arithmetische Datenver­ arbeitungsteil 90 die Überführungssituation des Einfaßnähgu­ tes und des Basisnähgutes im Nähgutvorschubmechanismus 3 und bestätigt hierdurch, daß das Einfaßnähgut und das Basisnähgut für den letzten Zyklus aus der ersten Position P1 heraus ge­ langen.
Effekte der Erfindung
Gemäß der Einfaßmaschine in Übereinstimmung mit dem er­ sten Aspekt der Erfindung entscheiden, wie oben beschrieben, in dem Falle, in welchem die Feststellmittel den festzustel­ lenden Gegenstand feststellen, die Steuermittel, daß das Ein­ faßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, und steuern die vorbestimmten Antriebsmechanismen basierend auf der Entscheidung. Selbst wenn deshalb eine Arbeiterin einen Betätigungsteil, beispielsweise ein Pedal, nicht betä­ tigt, kann der vorbestimmte Mechanismus in Betrieb genommen werden. Dementsprechend wird die Anzahl von Betätigungen des Betätigungsteils, welche durch die Arbeiterin ausgeführt wer­ den, herabgesetzt. Infolgedessen wird von der Arbeiterin eine Belastung genommen.
Gemäß der Einfaßmaschine entsprechend dem zweiten Aspekt der Erfindung entscheiden die Steuermittel, wenn die Fest­ stellmittel den festzustellenden Gegenstand feststellen, daß das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, und steuern die Zustellmittel basierend auf der Ent­ scheidung. Selbst wenn daher die Arbeiterin den Betätigungs­ teil, beispielsweise ein Pedal nicht betätigt, können die Zu­ stellmittel auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis verschoben wer­ den. Dementsprechend wird die Anzahl von Betätigungen des Be­ tätigungsteils, die von der Arbeiterin ausgeführt werden, verringert. Infolgedessen kann die Arbeiterin von einer Bela­ stung befreit werden.
Entsprechend der Einfaßmaschine gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung entscheiden die Steuermittel, wenn die Fest­ stellmittel den festzustellenden Gegenstand feststellen, daß das Einfaßnähgut auf die Aufnahmebasis aufgebracht ist, und steuern, basierend auf der Entscheidung, die Schneidmittel. Selbst wenn daher die Arbeiterin den Betätigungsteil, bei­ spielsweise ein Pedal nicht betätigt, können die zu schnei­ denden Abschnitte in Einfaßnähgut geschnitten werden. Dement­ sprechend wird die Anzahl von Betätigungen des Betätigungs­ teils, die von der Arbeiterin ausgeführt werden, verringert. Infolgedessen kann von der Arbeiterin eine Belastung genommen werden.
Gemäß der Einfaßmaschine in Übereinstimmung mit dem vierten Aspekt der Erfindung entscheiden die Steuermittel, daß das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis ange­ ordnet ist, nachdem der festzustellende Gegenstand nicht festgestellt ist. In dem Falle, in welchem der festzustel­ lende Gegenstand die Hand der Arbeiterin ist, die das Einfaß­ nähgut auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis aufbringt, wird da­ her der vorbestimmte Mechanismus gesteuert, nachdem die Hand der Arbeiterin sich von der Einfaßnähgutaufnahmebasis ent­ fernt. Infolgedessen stört die Hand der Arbeiterin nicht die Betätigung des vorbestimmten Mechanismus. Weiterhin können die gleichen Effekte wie bei jedem des ersten bis dritten Aspekts der Erfindung erzielt werden.
Entsprechend der Einfaßmaschine gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung steuern die Steuermittel die Antriebsoperation nicht, während die Feststellmittel den festzustellenden Ge­ genstand feststellen, und die Zeitsteuermittel steuern den Verlauf der eingestellten Zeit vollständig. Infolgedessen steuern beispielsweise in dem Fall, in welchem der festzu­ stellende Gegenstand die Hand der Arbeiterin ist, die Steuer­ mittel nicht die Antriebsoperation, unmittelbar nachdem sich die Hand der Arbeiterin von der Einfaßnähgutaufnahmebasis entfernt; wenn die Arbeiterin das Einfaßnähgut auf die Ein­ faßnähgutaufnahmebasis legt und die Hand der Arbeiterin zeit­ weilig von der Einfaßnähgutaufnahme weggeht. Daher kann die Arbeiterin das Einfaßnähgut auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis erneut einstellen. Weiterhin können die gleichen Effekte wie bei jedem des ersten bis dritten Aspekts der Erfindung er­ zielt werden.
Gemäß der Einfaßmaschine entsprechend dem sechsten Aspekt der Erfindung sind die Feststellmittel auf der Einfaß­ nähgutaufnahmebasis vorgesehen. Daher kann der festzustel­ lende Gegenstand, der auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis ge­ legt ist, mit hoher Präzision festgestellt werden. Dement­ sprechend können kostengünstige Feststellmittel mit niedriger Feststellempfindlichkeit benutzt werden, so daß sich die Ko­ sten der Einfaßmaschine reduzieren lassen. Weiterhin können die gleichen Effekte wie bei jedem des ersten bis fünften Aspekts der Erfindung erreicht werden.
Gemäß der Einfaßmaschine entsprechend dem siebten Aspekt der Erfindung sind die Feststellmittel unter der Aufnahmeflä­ che der Einfaßnähgutaufnahmebasis vorgesehen. Infolgedessen wird ein Raum, der auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis ausge­ bildet ist, vergrößert. Dementsprechend kann das Einfaßnähgut leicht auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet werden, und die Feststellmittel behindern die Arbeit des Anordnens nicht. Weiterhin können die gleichen Effekte wie bei jedem der ersten bis fünften Aspekte der Erfindung erzielt werden.
Gemäß der Einfaßmaschine entsprechend dem achten Aspekt der Erfindung ist die Position, an welcher die Feststellmit­ tel zu befestigen sind, in Längsrichtung der Taschenöffnung beweglich. Daher ist es möglich, die Feststellposition der Feststellmittel einzujustieren entsprechend der Größe des aufzubringenden Einfaßnähguts, der Position, an welcher das Einfaßnähgut eingeordnet werden soll und der Größe und Posi­ tion des festzustellenden Gegenstandes. Daher können die Feststellmittel zuverlässigerweise den festzustellenden Ge­ genstand feststellen. Weiterhin lassen sich die gleichen Ef­ fekte wie bei jedem der ersten bis fünften Aspekte der Erfin­ dung erzielen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung des Gesamtaufbaus einer Einfaßmaschine gemäß der Erfindung,
Fig. 2 ist eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Einfaßnähgutzuführvorrichtung, die in der Einfaßmaschine vor­ gesehen ist,
Fig. 3 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung eines Hauptteils einer Schneidvorrichtung, die in der Einfaßnähgut­ zuführvorrichtung vorgesehen ist,
Fig. 4 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstel­ lung einer Einfaßnähgutaufnahmebasis, die in der Einfaßnäh­ gutzuführvorrichtung vorgesehen ist,
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung einer Steuervorrichtung, die in der Einfaßmaschine vorgesehen ist,
Fig. 6 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung einer Betriebsweise der Einfaßnähgutzuführvorrichtung,
Fig. 7 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung einer Betriebsweise der Einfaßmaschine,
Fig. 8 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung eines Betriebsprozesses für die Einfaßnähgutzuführvorrichtung, und
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung einer Betriebsweise einer Einfaßnähgutzuführvorrichtung, die in einer Einfaßmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform vor­ gesehen ist.
Bildtexte in den Zeichnungen Fig. 1
In Bewegungsrichtung vorne gelegene Seite
Nähgutvorschubsteuersignal
Winkelmessersteuersignal
Zentralmessersteuersignal
Nähmaschinensteuersignal
Betriebssignal
Feststellsignal
Einfaßnähgutzuführsteuersignal
Vom optischen Reflexionssensor
81
Fig. 4
In Bewegungsrichtung vorne gelegene Seite
Fig. 5
42
Einfaßnähgutzustellvorrichtung
43
Schneidvorrichtung
49
Schneidmechanismus
50
Einfaßnähgutpresser
81
optischer Reflexionssensor
90
arithmetischer Datenverarbeitungsteil
91
Zeitsteuerung
100
Steuervorrichtung
Fig. 6
Start
S1 optischer Sensor EIN?
S2 optischer Sensor AUS?
S3 Startzeitsteuerung
S4 optischer Sensor AUS?
S5 Aufwärtszählen der Zeitsteuerung
S6 Absenken des Schneidpressers
S7 Antrieb des Schneidmechanismus
S8 Bewegen des Verbinders auf das Einfaßnähgut und in Bereitschaftsstellung
Ende
Fig. 7
Start
S9 Basisnähgut einstellen
S10 Schalter EIN?
S11 Nähguthalteglied vorwärts bewegen
S12 Absenken des Nähguthaltegliedes
S13 Schalter EIN?
S14 Einfaßnähgut zuführen
S15 Schalter EIN?
S16 Nähstart
Ende
Fig. 9
Start
S20 Handysensor EIN?
S21 Handysensor AUS?
S22 Bewegung des Verbinders OK?
S23 Bewegen des Verbinders auf das Einfaßnähgut
Ende
Beschreibung der Bezugsziffern und Zeichen
1
Nähmaschinentisch
2
Nähmaschinenkörper
4
Einfaßnähgutzuführvorrichtung
10
Einfaßmaschine
41
Einfaßnähgutaufnahmebasis
41
d Aufnahmefläche
42
Einfaßnähgutzustellvorrichtung (Zustellmittel)
43
Schneidvorrichtung (Schneidmittel)
50
Einfaßnähgutpresser (Konstituierung der Schneidmittel)
81
Feststellglied
81
des Reflexionstyps (Feststellmittel)
81
a Feststellteil
90
ein arithmetischer Datenverarbeitungsteil (konstituiert Steuermittel)
91
Zeitsteuerung (Zeitsteuermittel)
100
Steuervorrichtung (Steuermittel)
M1 Basisnähgut
M2 Einfaßnähgut

Claims (8)

1. Einfaßnähmaschine einschließlich einer Einfaßnähgutzu­ führvorrichtung (4) mit einer Einfaßnähgutaufnahmebasis (41) zur Aufnahme eines Einfaßnähguts (M2), wobei die Einfaßnähgutzuführvorrichtung das auf der Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis gehaltene Einfaßnähgut über einen Näh­ maschinentisch (1) auf ein Nähgut (M1) zuführt und die Einfaßnähmaschine folgende weitere Merkmale umfaßt:
Feststellmittel (81) zum Feststellen eines Gegenstandes, der auf die Einfaßnähgutaufnahmebasis (41) gelegt ist; und
Steuermittel (100) zur Steuerung eines vorbestimmten An­ triebsmechanismus (42), wenn das Einfaßnähgut (M2) so beurteilt ist, daß es auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis (41) angeordnet ist, basierend auf einem Ausgangssignal der Feststellmittel (81).
2. Einfaßnähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Einfaßnähgutzuführvorrichtung (4) als vor­ bestimmten Antriebsmechanismus Zustellmittel (42) ein­ schließt, die zwischen der Einfaßnähgutaufnahmebasis (41) und dem Nähmaschinentisch (1) beweglich sind und das auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordneter Ein­ faßnähgut (M2) zum Nähgut (M1) zustellt, das auf den Nähmaschinentisch (1) aufgelegt ist, und
daß dann, wenn das Einfaßnähgut so beurteilt ist, daß es auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, die Steuermittel (100) die Zustellmittel (42) so steuern, daß sie sich vom Nähmaschinentisch auf die Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis bewegen.
3. Einfaßnähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Einfaßnähgutzuführvorrichtung (4) als vorbestimmten Antriebsmechanismus Schneidmittel (61, 62) einschließt zum Aufschneiden der beiden Seitenab­ schnitte einer Taschenöffnung, die eine Taschenöffnung des auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis (41) angeordneten Einfaßnähgutes (M2) sein soll, und
daß dann, wenn das Einfaßnähgut so beurteilt ist, daß es auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, die Steuermittel (100) die Schneidmittel (61, 62) so steuern, daß das auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis an­ geordnete Einfaßnähgut aufgeschnitten wird.
4. Einfaßnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (100) den festzustellenden Gegenstand, der auf die Einfaßnähgut­ aufnahmebasis (41) gelegt ist, durch die Feststellmittel (81) feststellen und dann entscheiden, daß das Einfaß­ nähgut (M2) auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis angeordnet ist, nachdem der festzustellende Gegenstand nicht fest­ gestellt wird.
5. Einfaßnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (100) Zeit­ steuermittel (91) einschließen zur Feststellung des festzustellenden Gegenstandes, der auf die Einfaßnäh­ gutaufnahmebasis (41) gelegt ist, durch die Feststell­ mittel (81) und zum anschließenden Start der Zeitsteue­ rung in einem Stadium, in dem der festzustellende Gegen­ stand nicht festgestellt wird, wobei die Zeitsteuermit­ tel die Zeitsteuerung bis zu einer voreingestellten Zeit ausführen und die Zeitsteuerung zurückstellen, wenn der festzustellende Gegenstand von den Feststellmitteln (81) festgestellt wird, bevor die voreingestellte Zeit nach dem Start der Zeitsteuerung verstreicht, und
daß die Steuermittel (100) entscheiden, daß das Einfaß­ nähgut (M2) auf der Einfaßnähgutaufnahmebasis (41) ange­ ordnet ist, wenn das Verstreichen der voreingestellten Zeit von den Zeitsteuermitteln (91) zeitlich festge­ stellt wird.
6. Einfaßnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Feststellmittel (81) an der Einfaßnähgutaufnahmebasis (41) vorgesehen sind.
7. Einfaßnähmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß die Feststellmittel (81) unter einer Aufnahme­ fläche (41d) der Einfaßnähgutaufnahmebasis (41) vorgese­ hen sind, auf welcher das Einfaßnähgut (M2) angeordnet werden soll.
8. Einfaßnähmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Position auf der Einfaßnähgutauf­ nahmebasis (41), an welcher die Feststellmittel (81) be­ festigt werden sollen, in Längsrichtung der Taschenöff­ nung beweglich ist.
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