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DE102007053044B3 - Gewindekernausschraubvorrichtung für Spritzgiesswerkzeuge - Google Patents

Gewindekernausschraubvorrichtung für Spritzgiesswerkzeuge Download PDF

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DE102007053044B3
DE102007053044B3 DE200710053044 DE102007053044A DE102007053044B3 DE 102007053044 B3 DE102007053044 B3 DE 102007053044B3 DE 200710053044 DE200710053044 DE 200710053044 DE 102007053044 A DE102007053044 A DE 102007053044A DE 102007053044 B3 DE102007053044 B3 DE 102007053044B3
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Germany
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DE200710053044
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English (en)
Inventor
Wilfried Renkel
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Exaflow & Co KG GmbH
Original Assignee
Exaflow & Co KG GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/2618Moulds having screw-threaded mould walls
    • B29C45/262Moulds having screw-threaded mould walls provided with unscrewing drive means

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Gewindekernausschraubvorrichtung, die eine Gewindekernmutter (1) mit einem Leitgewinde (23) enthält, die zwischen einem Befestigungsflansch (3) und einer Grundplatte (4) angeordnet ist. In der Gewindekernmutter (1) ist dabei ein Gewindekernhalter (2) mit einem Außengewinde (10) und einer Antriebsspindel (5) drehbar geführt, wobei die Antriebsspindel (5) mit einem Antriebsrad (7) gekoppelt ist. Dabei ist das Antriebsrad (7) drehbar mit einem Antriebsmotor (9) verbunden. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindekernmutter (1) direkt mit der Grundplatte (4) und dem Befestigungsflansch (3) verschraubt ist. Dabei ist die Antriebsspindel (5) an dem Antriebsrad (7) befestigt, wobei die Antriebsspindel (5) einen Antriebsschaft (6) enthält, der mindestens mit einer axialen Führungsfläche (27) in einem ein- oder mehrteiligen Teleskoprohr (8) mit entsprechend angepasster Führungsfläche (27) hineinragt. Zum Antrieb des Antriebrades (7) ist der Antriebsmotor (9) parallel neben der Gewindekernmutter angeordnet und am Befestigungsflansch (3) befestigt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Gewindekernausschraubvorrichtung für Spritzgießwerkzeuge gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Beim Spritzgießen von Kunststoffformteilen werden häufig auch Spitzgussartikel mit Innengewinde hergestellt, die unter anderem als Verschlusskappen oder Schraubdeckel verwendbar sind. Dazu wird in das Spritzgießwerkzeug ein Gewindekern eingelassen, der vor dem Auswerfen des Spritzgussartikels ausgedreht werden muss. Hierzu wird der Gewindekern vor dem Auswerfen aus dem Werkzeug mindestens in Ausdrehrichtung gedreht und entsprechend der Steigung des jeweiligen Gewindekerns beim Ausschrauben geführt, um das noch nicht vollständig ausgelöste Gewinde nicht zu beschädigen.
  • Eine entsprechende Vorrichtung zum Entformen eines Spritzgussartikels mit einem Gewinde ist aus der DE 197 30 178 C1 bekannt. Dazu ist eine separate Vorrichtung zum Ausschrauben des Gewindekerns vorgesehen, bei der der auszudrehende Gewindekern mit einer Leitgewindespindel als Antriebswelle verbunden ist, die an der Verbindungsstelle zum Gewindekern ein Leitgewinde als Innengewinde aufweist, das in ein entsprechendes Gegengewinde im Gehäuse der Vorrichtung geführt ist. Da das Leitgewinde die gleiche Steigung wie der Gewindekern aufweist, wird gewährleistet, dass bei der Ausschraubdrehung der Gewindekern entsprechend der Steigung des Spritzgussartikelgewindes aus dem Spritzgussartikel entformt wird. Zum Antrieb der Leitgewindespindel ist dabei ein Druckmittelzylinder vorgesehen, dessen Kolbenhub eine Steilgewindespindel axial betätigt, die eine Steilgewindemutter in eine Drehung versetzt. Die im Gehäuse gelagerte Steilgewindemutter treibt wiederum drei Stirnräder eines Planetengetriebes an, die mit einem zentralen Sonnenrad kämmen, das mit der Leitgewindespindel verbunden ist. Dabei wird die Antriebsdrehung der axial ortsfest fixierten Planetenstirnräder durch das axial verschiebbare kämmende Sonnenrad in eine schraubenförmige Auszugsbewegung der Leitgewindespindel umgesetzt, durch die der Gewindekern geführt ausschraubbar ist. Durch die Umkehrung des Kolbenhubs kann der Gewindekern auch in eine Einschraubbewegung versetzt werden, wodurch dieser wieder in das Spitzgießwerkzeug zurückgeführt wird. Diese Vorrichtung zum Ausschrauben von Gewindekernen enthält zwar keine nach außen herausgeführten beweglichen Teile, verfügt aber auch über eine relativ große Baulänge, da die Leitgewindespindel, das Planetengetriebe, die Steilgewindespindel und der Druckmittelantrieb axial hintereinander auf der Längsmittelachse angeordnet sind. Eine entsprechende Baulänge steht aber bei einigen Spritzgießmaschinen nicht zur Verfügung.
  • Eine Antriebsvorrichtung zum Ausdrehen von unterschiedlichen Gewindekernen aus Spritzgießformen ist aus der DE 10 2006 002 819 A1 bekannt. Dazu enthält die Antriebsvorrichtung eine Grundplatte und eine Getriebeplatte, zwischen denen eine auswechselbare Gewindekernmutter mit einem Leitgewinde geklemmt befestigt ist. In der Gewindekernmutter ist ein Gewindekernhalter drehbar angeordnet, dessen Außengewinde in dem Innengewinde der Gewindekernmutter drehbar geführt ist. Der Gewindekernhalter besitzt an seinem oberen Teil eine glatte Spindel, die in einem Mitnahmerad axial verschieblich und drehbar gelagert ist. Dabei enthält die Spindel eine axiale ebene Mitnahmefläche, die in einer Führung des Mitnahmerades axial geführt ist und in ausgedrehtem Zustand oben aus dem Mitnahmerad hinausragt. Durch einen Elektromotor, der nach oben auf der Getriebeplatte befestigt ist, wird das Mitnahmerad angetrieben und versetzt dabei durch die Mitnahme die Spindel und den Gewindekernhalter in eine Drehbewegung. Durch die Drehbewegung des Gewindekernhalters in der mit dem Leitgewinde versehenen Gewindekernmutter entsteht eine synchrone Auszugs- oder Ausformbewegung des Gewindekerns aus dem Spritzgießwerkzeug bzw. Kunststoffformteil. Durch die lang aus dem Mitnahmerad herausragende Spindel und den oberhalb der Getriebeplatte axial zur Gewindekernmutter angeordneten Antriebsmotor entsteht eine Ausschraubvorrichtung, die mindestens doppelt so lang ist wie die Gewindekernmutter. Hierdurch wird eine relativ große Einbaulänge bzw. Einbauhöhe benötigt, die zum Anbau an Spritzgusswerkzeuge häufig nicht zur Verfügung steht. Desweiteren kann der herausragende Spindelteil leicht beschädigt oder verschmutzt werden, so dass es zu Verklemmungen in der Ausschraubvorrichtung kommen kann.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ausschrauben von Gewindekernen aus Spritzgusswerkzeugen so zu verbessern, dass diese auch bei geringen Platzverhältnissen einsetzbar und gegen äußere Einwirkungen weitgehend geschützt sind.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Vorrichtung gelöst. Weiterbildung und vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, dass mit der Gewindekernausschraubvorrichtung durch die teleskopartige Antriebsspindel eine kompakte Bauform realisierbar ist, die nur eine geringe Baulänge bzw. Bauhöhe beansprucht. Dies wird vorteilhafterweise zusätzlich auch durch die parallele oder querliegende Anordnung des Antriebsmotors seitlich neben der Gewindekernmutter erreicht. Dabei konnte durch die Ausnutzung des seitlichen Getriebeüberhangs der Antriebsmotor parallel und dicht neben der Gewindekernmutter angeordnet werden, so dass auch in der Baubreite eine sehr schmale Bauweise erreichbar ist, so dass die gesamte Gewindekernausschraubvorrichtung vorteilhafterweise nur sehr wenig Bauraum benötigt. Dies wird zusätzlich noch durch die direkte Verschraubung der Gewindekernmutter mit der Grundplatte und dem Befestigungsflansch erreicht, wodurch seitlich ausladende Klemmschrauben entbehrlich sind.
  • Die Erfindung hat weiterhin den Vorteil, dass durch die innerhalb der Gewindekernmutter angeordneten empfindlichen Führungs- und Mitnahmeteile des Gewindekernhalters keine nach außen ragenden Bauteile notwenig sind, deren hochgenaue Passführung durch äußere Einflüsse beschädigt oder verunreinigt werden könnte. Dadurch ist gleichzeitig auch der Einbau der gesamten Gewindekernausschraubvorrichtung innerhalb eines Spritzgießwerkzeuges zum Beispiel innerhalb eines Auswerferraumes realisierbar.
  • Eine besondere Ausführung der Erfindung mit einem zweitteiligen Gewindekernhalter hat den Vorteil, dass dadurch bei einer anderen Gewindekernsteigung lediglich die einfach herzustellende Gewindekernmutter und das darin geführte Leitgewindeteil ausgetauscht werden muss. Dazu sind durch die vorgesehenen von außen erreichbaren Schraubverbindungen auch nur einfache und schnelle Umrüstarbeiten notwenig.
  • Bei einer weiteren besonderen Ausgestaltung der Erfindung mit einer Spannzange innerhalb des Gewindekernhalters lässt sich vorteilhafterweise der Gewindekernhalter durch Lösen einer Inbusschraube durch die teleskopische Antriebsspindel hindurch austauschen. Gleichzeitig kann dadurch der Gewindekernhalter auf einfache Weise in seiner axialen und tangentialen Lage einjustiert werden, so dass sowohl beliebige Gewindeanfangsstellungen als auch die genaue Gewindekernlänge innerhalb des Formteils genau einstellbar ist. Die Erfindung hat gleichzeitig den Vorteil, dass an dem Gewindekernhalter auch Gewindekernhülsen zum Ausschrauben von herzustellenden Außengewinden anbringbar sind.
  • Eine weitere besondere Ausführung der Erfindung sieht vor, dass die axiale Lage des Gewindekernhalters mit einem innenliegenden Magnetring durch die nichtmagnetische Gewindekernmutter hindurch erfassbar ist, was den Vorteil aufweist, dass dies berührungslos und weitgehend verschleißfrei erfolgen kann. Dies hat zusätzlich den Vorteil, dass dazu keine nach außen wirkenden beweglichen Teile erforderlich sind, die durch äußere Werkzeugteile mechanisch beschädigt werden könnten.
  • Bei einer weiteren besonderen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, um einen gemeinsamen Antriebsmotor mehrere Gewindekernmuttern mit innenliegenden teleskopartigen Gewindekernhalterteilen anzuordnen, wodurch vorteilhafterweise auf engstem Bauraum eine Vielzahl von Gewindekernen gemeinsam ausschraubbar sind. Vorteilhafterweise ist dies durch einfache Zahnriemengetriebe realisierbar, was auch mit nur einem gemeinsamen Zahnriemen ausführbar ist.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigen:
  • 1: ein Schnittbild der Seitenansicht einer Gewindekernausschraubvorrichtung;
  • 2: eine Draufsicht einer Gewindekernausschraubvorrichtung, und
  • 3 eine Seitenansicht einer Gewindekernausschraubvorrichtung mit seitlich querliegendem Antriebsmotor
  • In 1 der Zeichnung ist eine kompakte Gewindekernausschraubvorrichtung für ein Spritzgießwerkzeug dargestellt, bei der eine Gewindekernmutter 1 mit einem Leitgewinde 23 mit einer Grundplatte 4 und einem Befestigungsflansch 3 verschraubt ist, wobei in der Gewindekernmutter 1 ein Gewindekernhalter 2 mit einer teleskopartigen Antriebsspindel 5 geführt ist, in die ein drehbarer Antriebsschaft 6 hineinragt, der an einem auf dem Befestigungsflansch angeordneten Antriebsrad 7 befestigt ist, das mit einem seitlich parallel zur Gewindekernmutter 1 an dem Befestigungsflansch 3 angeordneten Antriebsmotor 9 gekoppelt ist.
  • Die Gewindekernausschraubvorrichtung besteht dabei im Wesentlichen aus der Gewindekernmutter 1, dem Gewindekernhalter 2 mit der Antriebsspindel 5, einer Grundplatte 4 und einem Befestigungsflansch 3, an dem ein Antriebsmotor 9 und ein Antriebsgetriebe 34 zum Drehantrieb des Gewindekernhalters 2 befestigt ist. Dabei ist die Gewindekernmutter 1 als ein metallisches Rohrstück ausgebildet, das vorzugsweise aus einem nichtmagnetischen Bronzewerkstoff besteht. An der inneren Mantelfläche ist ein Innengewinde 23 angebracht, das ein Leitgewinde darstellt, das der Gewindesteigung des auszudrehenden Gewindekerns entspricht. Deshalb ist diese Gewindekernmutter 1 austauschbar zwischen der Grundplatte 4 und dem Befestigungsflansch 3 angebracht. Die Länge der Gewindekernmutter 1 ergibt sich durch die maximal ausschraubbare Länge der zu gießenden Formkörpergewinde, so dass derartige Leitmuttern 1 meist eine Länge von ca. 75 bis 150 mm aufweisen. Zur Verschraubung mit der Grundplatte 4 und dem Befestigungsflansch 3 enthält die Gewindekernmutter 1 an ihren beiden Stirnflächen vorzugsweise sechs Gewindebohrungen 12, in die jeweils sechs gegeneinander gerichtete Befestigungsschrauben 11 eingeschraubt sind.
  • Zur Verbindung der Gewindekernausschraubvorrichtung mit dem Spritzgießwerkzeug sind auf einer Seitenhälfte der Grundplatte 4 zwei Schraubbohrungen 33 vorgesehen. Die Grundplatte 4 und der Befestigungsflansch 3 mit dem darauf angeordneten Antriebsgetriebe 34 sind im Einzelnen in 2 der Zeichnung dargestellt. Die Grundplatte 4 ist dabei vorzugsweise rechteckig ausgebildet, kann aber auch quadratisch oder rund ausgeführt sein. In der Grundplatte 4 sind gegenüberliegend zu den Gewindebohrungen 12 der Gewindekernmutter 1 sechs Durchgangsbohrungen für die Befestigungsschrauben 11 und eine zentrale Bohrung 13 von vorzugsweise 30 mm Durchmesser für den Gewindekernhalter 2 vorgesehen.
  • Parallel gegenüberliegend zur Grundplatte 4 ist oberhalb der Gewindekernmutter 1 der Befestigungsflansch 3 angeordnet, der über ebenfalls sechs gleichartige Durchgangsbohrungen und Befestigungsschrauben 11 direkt mit der Gewindekernmutter 1 verschraubt ist. Der Befestigungsflansch 3 ist plattenförmig und entsprechend dem darauf befestigten Antriebsgetriebe 34 vorzugsweise abgerundet ausgebildet. Dabei ist der Befestigungsflansch 3 quer zur Grundplatte 4 ausgerichtet und überdeckt diese mit seiner Längsfläche und überragt diese an einer Seite um mindestens den Durchmesser des Antriebsmotors 9. Auf der Längsspiegelachse 14 des Befestigungsflansch 3 sind drei beabstandete Bohrungen vorgesehen, die zur Befestigung von Lagerelementen 17 eines Antriebsritzels 7, eines Zwischenritzels 16 und eines Motorritzels 15 dienen, wobei die drei Ritzel 7, 15, 16 das Antriebsgetriebe 34 darstellen. Dabei sind alle Getrieberitzel 7, 15, 16 als ineinanderkämmende Zahnräder ausgebildet, die auf den Lagerelementen 17 nadel- oder kugelgelagert sind. Das Antriebsgetriebe 34 könnte auch als Zahnriemen-, Ketten- oder Kardarnwellengetriebe ausgebildet sein.
  • An dem die Grundplatte 4 überragenden Flanschteil 3 ist der Antriebsmotor 9 ebenfalls durch sechs Befestigungsschrauben 11 parallel und dicht neben der Gewindekernmutter 1 befestigt, wobei dessen Antriebswelle durch den Befestigungsflansch 3 hindurchgeführt ist und mit dem Motorritzel 15 und mit Hilfe eines Mitnehmerkeils 35 kraft- und formschlüssig verschraubt ist. Als Antriebsmotor 9 ist ein steuerbarer Hydraulikmotor vorgesehen, wobei aber auch steuerbare Elektromotoren, vorzugsweise als Schritt- oder Servomotoren, einsetzbar sind. Dabei treibt das Motorritzel 15 über das Zwischenritzel 16 das Antriebsritzel 7 als Antriebsrad an. Das Antriebsrad 7 ist dabei koaxial gegenüberliegend zur Gewindekernmutter 1 auf dem Befestigungsflansch 3 an dem nadelgelagerten Lagerelement 17 angeordnet. Dabei ist das Antriebsrad 7 durch eine Mitnahmescheibe 18, die mit dem Antriebsrad 7 verschraubt ist, auf dem Lagerelement 17 vorgesehen. In der Mitnahmescheibe 18 ist eine zentrale Bohrung eingelassen, an deren innerer Mantelfläche eine Vierkantpassung eingefräst oder eingestanzt ist. In diese Vierkantpassung 19 ist ein Teil der Antriebsspindel 5 des Gewindekernhalters 2 formschlüssig eingepasst und über eine befestigte Haltescheibe 20 in der Mitnahmescheibe 18 fixiert. Gleichzeitig ist die Antriebsspindel 5 auf der Innenseite des Lagerelements 17 durch einen in eine Nut eingepassten Klemmring 30 axial fixiert. Dabei ist die Antriebsspindel 5 axial zwischen dem Gewindekernhalter 2 und dem Antriebsrad 7 angeordnet und überträgt dabei die Motordrehbewegung bzw. das Motordrehmoment auf den Gewindekernhalter 2.
  • Der Gewindekernhalter 2 ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel vorzugsweise zweiteilig ausgeführt und besteht im Grunde aus einem Kernhalterausschraubteil 21 und einem Leitgewindeteil 22, die miteinander verschraubt sind. Dabei befindet sich das Kernhalterausschraubteil 21 an der dem Spritzgießwerkzeug zugeordneten Seite und enthält in seinem Zentrum eine Befestigungsbohrung 32 zur Aufnahme vorzugsweise einer Spannzange, an der der nicht dargestellte Gewindekern bzw. die Gewindekernhülse im Gewindekernhalter 2 befestigt wird. Die Spannzange kann dabei durch die hohle Antriebsspindel 5 mittels eines Inbusschlüssels festgezogen und dadurch der Kernhalter 2 in einer exakten Position des Gewindeeinlaufs und seiner axialen Lage einjustiert werden.
  • In 1 der Zeichnung ist dabei ein Fertigungszustand dargestellt, bei dem der nicht dargestellte Gewindekern zur Ausformung eines Innengewindeteils in die Spritzgießform eingeführt ist und der Gewindekernhalter 2 plan mit der Grundplatte 4 abschließt. Das Leitgewindeteil 22 des Gewindekernhalters 2 ist dabei rohrförmig mit zwei axial gestuften Innen- und Außendurchmessern ausgebildet. Dabei besitzt der dem Kernhalterausschraubteil 21 zugewandte Teil mit dem größten Außen- und Innendurchmesser auf seiner äußeren Mantelfläche als Außengewinde 10 ebenfalls ein Leitgewinde, das in dem Leitgewinde 23 der Gewindekernmutter 1 drehbar geführt ist. Auf der inneren Mantelfläche des Leitgewindeteils 22 ist vorzugsweise ein herkömmliches metrisches Innengewinde 24 eingearbeitet, in das ein gleichartiges Außengewinde des Kernhalterausschraubteils 21 eingeschraubt und durch einen Verdrehsicherungsstift 26 fixiert ist.
  • Das rohrförmige Leitgewindeteil 22 besitzt im Innenteil einen Führungsrohrabschnitt 25, der vier quadratisch angeordnete axiale Führungsflächen wie bei einem Vierkantrohr aufweist, die gleichzeitig als Mitnahmeflächen wirken. Zur Übertragung des Antriebsdrehmoments und zur axialen Führung würde allerdings bereits eine Führungsfläche ausreichen. Am Ende dieses Führungsrohrabschnittes 25 ist ein Innenkragen 28 angeordnet, der ebenfalls einen vierkanten Führungsabschnitt mit etwas geringerem Innenquerschnitt aufweist.
  • In diesem Führungsrohrabschnitt 25 ist die Antriebsspindel 5 teleskopisch angeordnet. Dabei besteht die Antriebsspindel 5 aus dem Teleskoprohr 8, in dem der mit dem Antriebsrad 7 verbundene innen hohle Antriebsschaft 6 ebenfalls teleskopisch geführt ist. Dazu besitzt das Teleskoprohr 8 zum Antriebsschaft einen Innenkragen 28, der einem Aussenkragen 31 des Antriebsschafts 6 gegenüberliegt, wobei beide Kragen 28, 31 ebenfalls einen Vierkantquerschnitt aufweisen und die axialen Führungsbereiche begrenzen. Am gegenüberliegenden Ende besitzt das Teleskoprohr 8 zusätzlich noch einen Aussenkragen 31, der die axiale Führung innerhalb des Leitgewindeteils 22 begrenzt.
  • Zur Übertragung des Drehmoments zum Ausdrehen der Gewindekerne bzw. Gewindekernhülsen ist das Teleskoprohr 8 auch aus einem eingepasstem Vierkantrohr mit vorzugsweise stark abgerundeten Ecken ausgebildet, das mit seinem Vierkantkragen 28 den Vierkantaußenmantel des Antriebsschafts 6 formschlüssig umgreift. Die Teleskoppassung könnte aber auch aus Rundrohrabschnitten bestehen, die dann nur eine axiale ebene Führungsfläche oder entsprechende Führungsnuten enthalten müsste. Die teleskopisch ausgebildete Antriebsspindel 5 könnte aber auch als Keilrohrwelle mit ineinander eingepassten Keilrohrabschnitten ausgebildet sein, die eine Vielzahl von axialen Führungs- und Mitnahmeflächen enthält.
  • Durch eine derartig teleskopische Anordnung der Antriebsspindel 5 innerhalb der Gewindekernmutter 1 sind beispielsweise bei einer Länge der Gewindekernmutter 1 von vorzugsweise 75 mm Ausschraublängen von 45 mm realisierbar, wobei das Teleskoprohr 8 dann eine Länge von vorzugsweise 35 mm aufweist.
  • Zur Ermittlung der axialen Lage des Gewindekernhalters 2 und zur Steuerung des Antriebsmotors 9 beim Gewindeausdrehvorgang ist am Vorsprung des Leitgewindeteils 22 noch ein Magnetring 29 befestigt, dessen axiale Stellung durch die nichtmagnetische Gewindekernmutter 1 hindurch abtastbar ist. Dadurch wird ein nach innen verschlossenes Antriebs- und Führungsteil einer Gewindekernausschraubvorrichtung erreicht, das durch äußere Einflüsse nicht beeinträchtigt werden kann. Bei einer besonderen Ausgestaltung kann auch das Antriebsgetriebe 34 noch von einem Gehäusedeckel umschlossen sein, um eine insgesamt abgeschlossene Baueinheit zu erreichen, bei der keine beweglichen Teile nach außen in Erscheinung treten können.
  • Durch die parallel seitlich vorgesehene Anordnung des Antriebsmotors 9 können zum Beispiel bei einem scheibenförmigen Befestigungsflansch 3 auch mehrere Gewindekernausdrehteile vorzugsweise kreisförmig um einen gemeinsamen Antriebsmotor 9 angeordnet und gleichzeitig von diesem angetrieben werden. Dies kann auf einfache Weise auch durch ein Zahnriemen- oder Kettengetriebe realisiert werden. Dazu ist ebenfalls nur eine Baulänge der Ausschraubvorrichtung erforderlich, die bei einer Gewindekernmutter von beispielsweise 75 mm Länge nur 120 mm beträgt. Bei einer anderen Ausführungsform mit einer Gewindekernmutterlänge von 120 mm ist lediglich eine Baulänge von 160 mm erforderlich.
  • Die zuvor beschriebene Gewindekernausschraubvorrichtung arbeitet wie folgt:
    Während des Herstellungsprozesses der Kunststoffspritzteile ragt der am Gewindekernhalter 2 befestigte nicht dargestellte Gewindekern bzw. die Gewindekernhülse in den Formteilhohlraum hinein. Zur Einnahme dieser Ausgangslage wird der Antriebsmotor 9 solange angesteuert, bis der Gewindekernhalter 2 mit seiner Außenfläche plan mit der Grundplatte 4 abschließt und damit am Spritzgießwerkzeug anliegt. Diese Lage wird durch die Abtastung des Magnetrings 29 erfasst und dann entsprechend der Antriebsmotor 9 stillgesetzt. Diese Ausgangslage ist in 1 der Zeichnung dargestellt.
  • Soll nun der Gewindekern bzw. die Gewindekernhülse aus dem Spritzgießformteil ausgedreht werden, so muss der Antriebsmotor 9 in umgekehrter Drehrichtung angesteuert werden. Dabei ist die Drehrichtung durch die Art des Kerngewindes (Rechts- oder Linksgewinde) vorgegeben. Bei einem Rechtsgewinde wird der Antriebsmotor 9 dann mit einem Linksdrehmoment angesteuert, so dass durch die kämmenden Getrieberitzel 15, 16 auch das Antriebsrad 7 mit einem Linksdrehmoment beaufschlagt wird. Durch die Mitnehmerscheibe 18 mit ihrer Vierkantpassung 19 wird dieses Drehmoment dann auf den Antriebsschaft 6 übertragen. Da dieser durch die axial planen Führungs- und Mitnahmeflächen 27 in Drehrichtung kraft- und formschlüssig mit dem Teleskoprohr 8 und dem Leitgewindeteil 22 verbunden ist, wird dieses Linksdrehmoment auch auf das Kernhalterausschraubteil 21 übertragen. Dadurch wird der Leitgewindeteil 22 des Gewindekernhalters 2 innerhalb des Leitgewindeteils 22 der Gewindekernmutter 1 entsprechend der Gewindesteigung des Spritzgußteils in Richtung des Befestigungsflansches 3 bewegt.
  • Während dieser Drehbewegung verschieben sich die axial formschlüssigen Führungsflächen 27 der Teleskoprohrteile 6, 8, 22 ineinander. Da die hergestellte Formkörpergewindelänge bekannt ist, kann die axiale Ausdrehstrecke durch die magnetische Erfassung der Anfangslage und die daraus errechenbare Endlange bestimmt werden, bei deren Erreichung des Magnetrings 29 der Antriebsmotor 9 stillgesetzt wird.
  • Bei der dargestellten teleskopartigen Antriebsspindel 5 ist die maximale Ausdrehposition erreicht, wenn sowohl der innere Kragen 28 des Teleskoprohres 8 als auch der innere Kragen 28 des Leitgewindeteils 22 am Lagerelement 17 unterhalb des Befestigungsflansches 3 anliegen und beide Teile damit vollständig ineinander verschoben sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer Gewindekernmutterlänge von 75 mm ist somit ein 45 mm langer Gewindekern bzw. eine Gewindekernhülse maximal ausschraubbar. Durch eine entsprechend längere Gewindekernmutter 1 und eine daran angepasste teleskopische Antriebsspindel 5 ist die Ausschraubstrecke im Grunde beliebig verlängerbar.
  • Im Normalfall bei Ausschraublängen bis 45 mm muss bei einer anderen Steigung des Kerngewindes lediglich die Gewindekernmutter 1 und der Leitgewindeteil 22 ausgetauscht werden. Dies kann durch ausführbare Schraubvorgänge der Leitgewindeteile 1, 2 und der Antriebsspindel 5 auf einfache Weise und in kurzer Montagezeit realisiert werden. Ansonsten benötigt die geschlossene Gewindekernausschraubvorrichtung weder einen Wartungsaufwand noch regelmäßige Montage- oder Einstelltätigkeiten. Da die Gewindekernmutter 1 vorzugsweise aus einem reibungsarmen Bronzewerkstoff besteht, entstehen auch durch die Drehführung nur eine geringe Reibung, so dass auch der Verschleiß der Gewindekernausdrehvorrichtung gering ist.
  • In 3 der Zeichnung ist eine Gewindekernausschraubvorrichtung mit seitlich querliegendem Antriebsmotor dargestellt. Hierbei handelt es sich um eine kompakte Ausführungsform mit minimaler Bauhöhe, die im Wesentlichen nur von dem Motordurchmesser bestimmt ist. Diese Ausführungsform besteht ebenfalls wie die Gewindekernausschraubvorrichtung nach 1 und 2 der Zeichnung aus einer Gewindekernmutter 1, mit einer Antriebsspindel 5, einer Grundplatte 4 und einem Befestigungsflansch 3, an dem ein Antriebsmotor 9 und ein Antriebsgetriebe 34 zum Drehantrieb des Gewindekernhalters 2 befestigt ist. Innerhalb der Gewindekernmutter 1 ist ebenfalls eine nicht dargestellte teleskopartige Antriebsspindel 5 angeordnet, die den Gewindekernhalter 2 antreibt. Die Gewindekernausschraubvorrichtung unterscheidet sich lediglich von der Ausführungsform nach 1 und 2 der Zeichnung dadurch, dass am Befestigungsflansch 3 zusätzlich noch ein Befestigungswinkel 36 angeordnet ist, der parallel zur axialen Lage der Gewindekernmutter lausgerichtet ist. An diesem Befestigungswinkel 36 ist der Antriebsmotor 9 querliegend angeordnet, wobei dessen Antriebswelle im Zwischenraum zur Gewindekernmutter 1 herausgeführt ist. Dabei besteht das Antriebsgetriebe 34 aus einem Antriebsritzel 7 als Antriebsrad und einem in diesem kämmendes Zwischenritzel 16, dessen Lagerwelle durch den Befestigungsflansch 3 hindurchgeführt ist und in einem Winkelgetriebe 37 mündet. Dieses Winkelgetriebe 37 besteht aus zwei unter einem Winkel von 90° kämmenden Kegelrädern 38, wobei ein Kegelrad 38 mit der Lagerwelle des Zwischenritzels 16 und das andere Kegelrad mit der Antriebswelle des Antriebsmotors 9 verbunden ist. Dadurch liegt der Antriebsmotor 9 mit seiner Längsseite parallel zur Grundplatte 4. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel wird dadurch z. B. eine Bauhöhe von 100 mm erreicht, mit der Gewindekerne bis zu einer Ausschraublänge von 20 mm entspindelt werden können. Dabei wird als Antriebsmotor 9 ein Hydraulikmotor eingesetzt, der lediglich einen Durchmesser von 60 mm aufweist. Der querliegende Antriebsmotor 9 könnte in seiner axialen Ausrichtung auch um 90° oder 180° zur Lagerwelle des Zwischenritzels 16 gedreht werden, wodurch die Baubreite noch reduzierbar ist.

Claims (13)

  1. Gewindekernausschraubvorrichtung, die eine Gewindekernmutter 1 mit einem Leitgewinde 23 enthält, die zwischen einem Befestigungsflansch 3 und einer Grundplatte 4 angeordnet ist und in der ein Gewindekernhalter 2 mit einem Außengewinde und einer Antriebsspindel 5 drehbar geführt ist, wobei die Antriebsspindel 5 mit einem Antriebsrad 7 gekoppelt ist, das antriebsmäßig mit einem Antriebsmotor 9 drehbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindekernmutter 1 mit der Grundplatte 4 und dem Befestigungsflansch 3 verschraubt ist und dass die Antriebsspindel 5 einen am Antriebsrad 7 befestigten Antriebsschaft 6 enthält, der mindestens mit einer axialen Führungsfläche 27 in ein ein- oder mehrteiliges Teleskoprohr 8 mit entsprechend angepasster Führungsfläche 27 hineinragt, und wobei seitlich neben der Gewindekernmutter 1 der Antriebsmotor 9 angeordnet ist.
  2. Gewindekernausschraubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsspindel (5) teleskopisch ausgebildet ist und mindestens aus einem Antriebsschaft (6) und einen diesen umgreifendes Teleskoprohr (8) besteht, wobei der Antriebsschaft (6) außerhalb der Gewindekernmutter (1) kraft- und formschlüssig mit dem Antriebsrad (7) und das Teleskoprohr (8) innerhalb der Gewindekernmutter (1) mit dem Gewindekernhalter (2) verbunden ist.
  3. Gewindekernausschraubvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindekernhalter (2) zweiteilig ausgebildet ist und aus einem Kernhalterausschraubteil (21) und einem mit diesem axial verschraubten Leitgewindeteil (22) besteht, wobei im Kernhalterausschraubteil (21) eine zentrale Befestigungsbohrung (32) zur Aufnahme eines Gewindekerns oder einer Spannzange und an der äußeren Mantelfläche des Leitgewindeteils (21) ein Außengewinde (10) als Leitgewinde vorgesehen ist.
  4. Gewindekernausschraubvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindekernhalter (2) in Richtung des Teleskoprohrs (8) einen Führungsrohrabschnitt (25) aufweist, in dem das Teleskoprohr (8) axial verschiebbar geführt und durch mindestens eine axial angepasste Führungsfläche (27) in Drehrichtung mit dem Teleskoprohr (8) kraftschlüssig gekoppelt ist.
  5. Gewindekernausschraubvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Teleskoprohres (8) der Antriebsschaft (6) axial verschiebbar geführt ist und durch mindestens eine axial angepasste Führungsfläche (27) in Drehrichtung mit dem Teleskoprohr (8) kraftschlüssig gekoppelt ist.
  6. Gewindekernausschraubvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Antriebsschafts (6) die Gewindekernmutter (1) mittels mehrerer Befestigungsschrauben (11) mit dem Befestigungsflansch (3) fest verschraubt ist und wobei zwischen der Gewindekernmutter (1) und dem Befestigungsflansch (3) noch ein Lagerelement (17) angeordnet und durch dessen Mittenbohrung der Antriebsschaft (6) nach außen geführt ist, wobei am Lageelement (17) das Antriebsrad (7) drehbar gelagert ist.
  7. Gewindekernausschraubvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (3) plattenförmig ausgebildet ist und seitlich über die Gewindekernmutter (1) radial hinausragt, wobei an diesem überkragenden Flanschteil parallel oder querliegend dicht neben der Gewindekernmutter (1) der Antriebsmotor (9) befestigt ist.
  8. Gewindekernausschraubvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Gewindekernmutter (1) abgewandten Flanschoberfläche ein Antriebsgetriebe (34) angeordnet ist, durch das der Antriebsschaft (6) drehmomentmäßig mit dem Antriebsmotor (9) gekoppelt ist.
  9. Gewindekernausschraubvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsgetriebe (34) als Zahnrad- oder Zahnriemengetriebe (34) ausgebildet ist, wobei das Zahnradgetriebe aus mindestens einem Motorritzel (15), einem Zwischenritzel (16) und einem Antriebsritzel (7) als Antriebsrad besteht, die ineinanderkämmend auf dem Befestigungsflansch (3) angeordnet sind.
  10. Gewindekernausschraubvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsritzel (7) mit einer Mitnahmescheibe (18) verschraubt ist, die eine Passung (19) enthält, durch die der Antriebsschaft (6) formschlüssig hindurchgeführt und kraftschlüssig fixiert ist.
  11. Gewindekernausschraubvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor als Hydraulikmotor (9) oder als elektrischer Schritt- oder Linearmotor ausgebildet ist.
  12. Gewindekernausschraubvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der nichtmagnetischen Gewindekernmutter (1) am Gewindekernhalter (2) ein Magnetring (29) befestigt ist, dessen axiale Lage durch außerhalb der Gewindekernmutter (1) angeordnete magnetfeldempfindliche Wegaufnehmer erfassbar ist.
  13. Gewindekernausschraubvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (3) kreisförmig, quadratisch oder rechteckig so ausgebildet ist, dass daran um den zentral angeordneten Antriebsmotor (9) mehrere oder eine Vielzahl von Gewindekernmuttern (1) mit darin geführten Gewindekernhaltern (2) angeordnet und alle antriebsmäßig mit dem Antriebsmotor (9) gekoppelt sind.
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