DE102007052914A1 - Wagen, insbesondere Handwagen - Google Patents
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Abstract
Wagen (1), insbesondere Handwagen, mit einem Fahrgestell mit Fahrrollen (13-16) an der Unterseite, sowie wenigstens einem Handgriff (17) zum Manipulieren des Wagens und mit einer Aufnahme (19) für zu beförderndes Gut, wobei am Fahrgestell ein Hebelmechanismus vorgesehen ist, über welchen die Aufnahme (19) in ihrer Höhe und/oder in ihrem Winkel zur Horizontalen einstellbar ist, und wobei der Wagen seitlich zusammenfaltbar ist.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Wagen, insbesondere Handwagen, mit einem Fahrgestell mit Fahrrollen an der Unterseite, sowie wenigstens einem Handgriff zum Manipulieren des Wagens und mit einer Aufnahme für zu beförderndes Gut.
- Derartige Wagen sind insbesondere als Einkaufwagen bekannt.
- Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde das Umladen des zu befördernden Gutes zu erleichtern.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass am Fahrgestell ein Hebelmechanismus vorgesehen ist, über welchen die Aufnahme in ihrer Höhe und/oder in ihrem Winkel zur Horizontalen einstellbar ist.
- Dadurch lässt sich die Aufnahme leicht einstellen und die Entnahme wird erheblich erleichtert.
- Dabei hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung das Fahrgestell im wesentlichen aus zwei L-förmigen Tragprofilen besteht, die miteinander durch Querstreben verbunden sind, wobei am unteren im wesentlichen horizontal verlaufenden Schenkel des jeweiligen Tragprofils die Fahrrollen angeordnet sind und am im wesentlichen vertikal verlaufenden anderen Schenkel der Hebelmechanismus gelagert ist.
- Dem ist ein besonders einfacher, gleichwohl sehr stabiler Aufbau des Wagens erzielt.
- Als sehr vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, wenn erfindungsgemäß der Hebelmechanismus eine Schrägstrebe aufweist, deren eines Ende über einen drehbar am Tragprofil gelagerten Kniehebel am vertikalen Schenkel des Tragprofils gelagert ist.
- Über diesen Kniehebel kann besonders kraftschonend die Schrägstrebe und damit die Aufnahme für das zu befördernde Gut verstellt werden.
- Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn erfindungsgemäß die Schrägstrebe in einem Abstand vom Tragprofil drehbar gelagert ist.
- Damit wird die aufzubringende Verstellkraft für die Aufnahme nochmals verkleinert.
- Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Lager der Schrägstrebe am Ende eines Stützhebels angeordnet ist, dessen anderes Ende am vertikalen Schenkel des Tragprofils drehbar gelagert ist.
- Durch das Zwischenschalten eines Stützhebels wird die Verstellung der Aufnahme nochmals vereinfacht.
- Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass der drehbar gelagerte Kniehebel am vertikalen Schenkel des Tragprofils festlegbar ist.
- Damit lässt sich die eingestellte Lage der Aufnahme auf einfache Weise festlegen.
- Als besonders vorteilhaft hat es sich ergeben, wenn erfindungsgemäß die Aufnahme für das zu befördernde Gut lösbar am Wagen gelagert ist.
- Mit dieser Ausgestaltung kann die komplette Aufnahme zusammen mit dem zu befördernden Gut vom Wagen abgenommen und beispielsweise in einen PKW oder Kombi-PKW od. dgl. eingestellt werden.
- Dabei ist es sich besonders vorteilhaft, wenn erfindungsgemäß an der Aufnahme Gleit- bzw. Rolleinrichtungen vorgesehen sind, mit denen die Aufnahme auf den beiden Schrägstreben bewegbar ist.
- Damit kann die Aufnahme einfach vom Wagen auf den Boden des Fahrzeuges geschoben werden, bzw. von diesem auf den Wagen geschoben werden.
- Als besonders günstig hat es sich bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung erwiesen, dass ein Kipphebel oder dergleichen vorgesehen ist, welcher die auf die Schrägstreben aufgeschobene Aufnahme am Wagen festzulegen vermag.
- Dabei ist es besonders einfach für die Befestigung der Aufnahme am Wagen, wenn ein Kipphebel oder dergleichen an wenigstens einer der beiden Schrägstreben angeordnet ist.
- Beim Aufschieben der Aufnahme wird dieser Kipphebel angehoben und rastet dann beim Weiterschieben selbsttätig ein.
- Für die Aufnahme für das zu befördernde Gut sind verschiedene Ausgestaltungen möglich, die sich am jeweiligen Verwendungszweck orientieren.
- So kann die Aufnahme als Gitterbox ausgebildet sein.
- Es ist aber auch möglich, dass die Aufnahme als Kiste ausgebildet ist.
- Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die Aufnahme als Platte ausgebildet ist.
- Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Wagens ist dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreben zwischen den Schenkeln der Tragprofile jeweils diagonal angeordnet sind.
- Hierdurch wird eine sehr hohe Stabilität des Wagens erzielt.
- Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass wenigstens das eine Ende jeder Querstrebe längsverschiebbar an dem jeweiligen Schenkel gelagert ist.
- Es ist aber auch möglich, dass die Querstreben faltbar ausgebildet sind.
- Damit kann der Wagen auf einfache Weise in Querrichtung zusammengefaltet werden.
- Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch auch vorgesehen, dass die beiden Schenkel der L-förmigen Tragprofile gelenkig mit einander verbunden sind.
- Damit ist der Wagen dann vollständig zusammenfaltbar und kann zusammen mit der Aufnahme leicht transportiert werden.
- In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Dabei zeigen:
-
1 eine schaubildliche Darstellung eines Wagens im fahrbaren und beladbaren Zustand, mit einem kastenförmigen Behälter zur Aufnahme -
2 eine weitere schaubildliche Darstellung desselben Wagens von der Rückseite her, -
3 eine ebenfalls schaubildliche Darstellung eines zusammengefalteten Wagens mit einem davon getrennten Behälter und -
4 eine schematische Seitenansicht des fahrbereiten Wagens in verschiedenen Stadien des Ladevorganges. - Mit
1 ist in1 ein Wagen bezeichnet, wie er z. B. als Einkaufswagen eingesetzt werden kann. Er besteht im wesentlichen aus zwei L-förmigen Tragprofilen2 und3 , die aus jeweils zwei Schenkeln4 ,5 bzw.6 ,7 bestehen. Diese beiden Schenkel4 ,5 bzw.6 ,7 sind über ein arretierbares Gelenk8 miteinander zum Tragprofil2 bzw.3 verbunden. An den beiden horizantal verlaufenden Schenkeln4 und6 greifen längsverschiebbar gelagerte Querstreben9 und10 an. Auch die vertikal verlaufenden Schenkel5 und7 sind über derartige Querstreben11 und12 miteinander verbunden, die ebenfalls längsverschiebbar gelagert sind. An horizontalen Schenkeln sind Fahrrollen13 bis16 angeordnet, von den die am freien Ende der Schenkel vorgesehenen Fahrrollen13 und15 schwenkbar gelagert sind. Das obere freie Ende der beiden vertikalen Schenkel5 und7 trägt jeweils einen Handgriff17 zum leichteren Ergreifen und Manipulieren des Wagens1 . - Ebenfalls an den vertikalen Schenkeln
5 und7 sind je eine Schrägstrebe18 angelenkt, die jeweils durch eine Stützstrebe18a unterstützt wird, welche gelenkig im Abstand vom Schenkel an der Schrägstrebe angreift. - Auf den beiden Schrägstreben
18 liegt eine kastenförmige Aufnahme19 auf, die sich über zwei Zapfen20 und21 an der Schrägstrebe abstützt. Diese Zapfen20 ,21 können als feststehende Zapfen oder als drehbar gelagerte Rollen ausgebildet sein. An wenigstens einer der beiden Schrägstreben18 ist ein Kipphebel22 schwenkbar gelagert, der mit einer Ausnehmung versehen ist, in welche der Zapfen21 einzugreifen vermag. - Die beiden vertikalen Schenkel
5 und7 tragen jeweils eine Verstelleinrichtung23 ,24 die über einen in1 nicht sichtbaren Kniehebel25 an der Schrägstrebe17 angreift und diese in ihrem Winkel zur Horizontalen einzustellen vermag. Das Teil24 dient dabei als Handgriff, während das Teil23 zur Freigabe einer nicht dargestellten Arretierung des Handgriffs in der angehobenen Position vorgesehen ist. - In
3 ist die kastenförmige Aufnahme19 , die auch plattenförmig oder als Gitterbox ausgebildet sein kann, vom Wagen abgenommen und der Wagen vollständig zusammengeklappt. In diesem Zustand können beide Teil einfach in jedem PKW verstaut werden. - In
4 ist neben den in1 dargestellten Bestandteilen auch der Kniehebel25 dargestellt, an dem einerseits der Handgriff24 mit Arretiergriff23 und andererseits die Schrägstrebe17 angreift. Desweiteren zeigt4 den Ablauf des Aufnehmens der kastenförmigen Aufnahme19 .
Claims (17)
- Wagen (
1 ), insbesondere Handwagen, mit einem Fahrgestell mit Fahrrollen (13 –16 ) an der Unterseite, sowie wenigstens einem Handgriff (17 ) zum Manipulieren des Wagens und mit einer Aufnahme (19 ) für zu beförderndes Gut, dadurch gekennzeichnet, dass am Fahrgestell ein Hebelmechanismus vorgesehen ist, über welchen die Aufnahme (19 ) in ihrer Höhe und/oder in ihrem Winkel zur Horizontalen einstellbar ist. - Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell im wesentlichen aus zwei L-förmigen Tragprofilen (
2 ,3 ) besteht, die miteinander durch Querstreben (9 ,10 ,11 ,12 ) verbunden sind, wobei am unteren im wesentlichen horizontal verlaufenden Schenkel (4 ,6 ) des jeweiligen Tragprofils (2 ,3 ) die Fahrrollen (13 –16 ) angeordnet sind und am im wesentlichen vertikal verlaufenden anderen Schenkel (5 ,7 ) der Hebelmechanismus gelagert ist. - Wagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelmechanismus eine Schrägstrebe (
18 ) aufweist, deren eines Ende über einen drehbar am Tragprofil gelagerten Kniehebel (25 ) am vertikalen Schenkel (5 ,7 ) des Tragprofils gelagert ist. - Wagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägstrebe(
18 ) in einem Abstand vom Tragprofil (2 ,3 ) drehbar gelagert ist. - Wagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager der Schrägstrebe (
18 ) am Ende eines Stützhebels (18a ) angeordnet ist, dessen anderes Ende am vertikalen Schenkel (5 ,7 ) des Tragprofils (2 ,3 ) drehbar gelagert ist. - Wagen nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte Kniehebel (
25 ) am vertikalen Schenkel (5 ,7 ) des Tragprofils festlegbar ist. - Wagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (
19 ) für das zu befördernde Gut lösbar am Wagen (1 ) gelagert ist. - Wagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aufnahme (
19 ) Gleit- bzw. Rolleinrichtungen (20 ,21 ) vorgesehen sind, mit denen die Aufnahme (19 ) auf den beiden Schrägstreben (18 ) bewegbar ist. - Wagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kipphebel (
22 ) oder dergleichen vorgesehen ist, welcher die auf die Schrägstreben (18 ) aufgeschobene Aufnahme (19 ) am Wagen (1 ) festzulegen vermag. - Wagen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kipphebel (
22 ) oder dergleichen an wenigstens einer der beiden Schrägstreben (18 ) angeordnet ist. - Wagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (
19 ) als Gitterbox ausgebildet ist. - Wagen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (
19 ) als Kiste ausgebildet ist. - Wagen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (
19 ) als Platte ausgebildet ist. - Wagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreben (
9 –12 ) zwischen den Schenkeln (4 ,6 ;5 ,7 ) der Tragprofile jeweils diagonal angeordnet sind. - Wagen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das eine Ende jeder Querstrebe (
9 –12 ) längsverschiebbar an dem jeweiligen Schenkel (4 ,5 ,6 ,7 ) gelagert ist. - Wagen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben (
9 –12 ) faltbar ausgebildet sind. - Wagen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (
4 ,5 ;6 ,7 ) der L-fömigen Tragprofile (2 ,3 ) gelenkig miteinander verbunden sind, wodurch der Wagen (1 ) zusammenklappbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE200710052914 DE102007052914A1 (de) | 2007-11-04 | 2007-11-04 | Wagen, insbesondere Handwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102007052914A1 true DE102007052914A1 (de) | 2009-05-07 |
Family
ID=40514434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200710052914 Withdrawn DE102007052914A1 (de) | 2007-11-04 | 2007-11-04 | Wagen, insbesondere Handwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102007052914A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3013022A1 (fr) * | 2013-11-13 | 2015-05-15 | Rudinger Chaudronnerie Sarl | Chariot de transport ameliore |
| FR3107688A1 (fr) * | 2020-02-28 | 2021-09-03 | Patrick Gehin | Système de pliage ultraplat pour chariots, diables de transports et autres poussettes |
-
2007
- 2007-11-04 DE DE200710052914 patent/DE102007052914A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3013022A1 (fr) * | 2013-11-13 | 2015-05-15 | Rudinger Chaudronnerie Sarl | Chariot de transport ameliore |
| FR3107688A1 (fr) * | 2020-02-28 | 2021-09-03 | Patrick Gehin | Système de pliage ultraplat pour chariots, diables de transports et autres poussettes |
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