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DE102007052593A1 - Elektrisches Gerät - Google Patents

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DE102007052593A1
DE102007052593A1 DE102007052593A DE102007052593A DE102007052593A1 DE 102007052593 A1 DE102007052593 A1 DE 102007052593A1 DE 102007052593 A DE102007052593 A DE 102007052593A DE 102007052593 A DE102007052593 A DE 102007052593A DE 102007052593 A1 DE102007052593 A1 DE 102007052593A1
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heat sink
spring
electric device
shell
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SEW Eurodrive GmbH and Co KG
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    • H10W40/235
    • H10W40/625

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  • Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)
  • Cooling Or The Like Of Semiconductors Or Solid State Devices (AREA)

Abstract

Elektrisches Gerät, umfassend ein wärmeerzeugendes Bauelement und einen Kühlkörper, insbesondere zur Wärmeabfuhr an die Umgebung,
wobei das Bauelement von einem Federmittel gegen einen Teilbereich des Kühlkörpers gedrückt wird,
wobei das Federmittel zwischen Bauelement und Kühlkörper vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Elektrisches Gerät.
  • Elektrische Geräte mit wärmeerzeugenden Bauelementen sind allgemein bekannt, wobei das Bauelement am Kühlkörper angeschraubt wird und somit eine gut wärmeleitfähige Verbindung hergestellt wird.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Elektrisches Gerät weiterzubilden, wobei die Herstellung einfach und kostengünstig ausführbar sein soll.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem elektrischen Gerät nach den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
  • Wesentliche Merkmale der Erfindung bei dem elektrischen Gerät sind, dass es ein wärmeerzeugendes Bauelement und einen Kühlkörper umfasst, insbesondere zur Wärmeabfuhr an die Umgebung,
    wobei das Bauelement von einem Federmittel gegen einen Teilbereich des Kühlkörpers gedrückt wird,
    wobei das Federmittel zwischen einem Träger und/oder einer Schale und dem Bauelement vorgesehen ist
    oder wobei das Federmittel zwischen einem Träger und/oder einer Schale und dem Kühlkörper vorgesehen ist.
  • Dabei ist das Wort „zwischen" wirkungsmäßig bezüglich des Kraftflusses zu verstehen. Denn von dem Federmittel wird eine Kraft erzeugt, die auf das Bauelement wirkt und über dieses auf den Kühlkörper wirkt, der wiederum auf das Federmittel direkt oder indirekt wirkt.
  • Von Vorteil ist dabei, dass der Kühlkörper zuletzt mit dem elektrischen Gerät verbindbar ist, nachdem das Bauelement schon mit dem Träger verbunden wurde. Beispielsweise wird also das Bauelement mit der Leiterplatte mechanisch und elektrisch verbunden und erst dann der Kühlkörper angeschraubt an die Leiterplatte oder ein mit der Leiterplatte verbundenes Teil des elektrischen Geräts. Dabei ist das Bauelement vorteiligerweise mittels SMD-Technik bestückbar und als Leistungshalbleiter, wie beispielsweise IGBT oder MOSFet ausführbar.
  • Beim Verbinden des Kühlkörpers entsteht also eine Federkraft, die das Andrücken des Bauelements auf den Teilbereich des Kühlkörpers bewirkt.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind als vom Federmittel umfasstes Federelement die Anschlussdrähte des Bauelementes vorgesehen. Von Vorteil ist dabei, dass die stets sowieso notwendigen Anschlussbeinchen des Bauelements nicht nur zum elektrischen Anschließen sondern auch zur Erzeugung der notwendigen Andrückkraft verwendbar sind. Ein zusätzliches Mittel ist also nicht notwendig, sondern es genügt, die Anschlussbeinchen als für die Erzeugung von Federkraft in der benötigten Richtung entsprechend zu formen und auszubilden.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist als vom Federmittel umfasstes Federelement Vergussmasse vorgesehen, insbesondere wobei die Vergussmasse zwischen Träger und Bauelement angeordnet ist und das Bauelement teilweise umgibt. Von Vorteil ist dabei, dass die Vergussmasse einerseits zum Schutz der auf der Leiterplatte weiteren bestückten Bauelemente und auch des erfindungsgemäßen Bauelementes verwendbar ist als auch zur Erzeugung von Andrückkraft für das erfindungsgemäße Bauelement, das hierzu nicht vollständig umgeben sondern nur teilweise umgeben ist von der Vergussmasse.
  • Vorteiligerweise ist der dem Kühlköroper zugewandte Oberflächenbereich des Bauelements frei von Vergussmasse. Somit ist die Federwirkung insbesondere zwischen Bauelement und Leiterplatte beziehungsweise Schale, also Begrenzungsmittel für die Vergussmasse, wirksam.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist als vom Federmittel umfasstes Federelement der Träger elastisch ausgeführt und vorgesehen oder verwendet. Von Vorteil ist dabei, dass sogar die Elastizität des Trägers selbst alleine verwendbar ist oder zumindest mitverwendbar ist zum Erzeugen der Andrückkraft des Bauelements gegen den Teilbereich des Kühlkörpers.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist als vom Federmittel umfasstes Federelement eine Feder, wie Spiralfeder, Tellerfeder oder dergleichen, verwendet. Von Vorteil ist dabei, dass einfache und kostengünstige Elemente verwendbar sind.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist als vom Federmittel umfasstes Federelement ein elastischer Kunststoff verwendet. Von Vorteil ist dabei, dass auch die bloße Ausführung eines Gehäuseteils oder Verbindungsteils aus geeignetem Kunststoff die Federkraft erzeugbar macht.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Träger mit einer Schale verbunden und/oder in einer Schale vorgesehen. Von Vorteil ist dabei, dass ein gehäusebildender Schutz für die elektrischen Verbindungen erreicht ist und ein zur Befestigung geeignetes Mittel vorsehbar ist. Außerdem ist bei Verwendung von Vergussmasse ein diese begrenzendes Mittel vorsehbar.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind Träger und/oder Schale mit dem Kühlkörper direkt oder indirekt lösbar verbunden, wobei der Abstand zwischen Bauelement und Träger beziehungsweise Bauelement und Schale den Federweg bestimmt, also auch die Federkraft zum Andrücken des Bauelements gegen den Teilbereich des Kühlkörpers. Von Vorteil ist dabei, dass das Federmittel derart angeordnet ist, dass Träger oder Schale fest und abstandskonstant mit dem Kühlkörper verbindbar sind. Beim Verbinden wird dann das Federmittel um den Federweg ausgelenkt und somit die Federkraft erzeugt. Das Mittel umfasst beispielsweise die Anschlussdrähte und/oder die Vergussmasse und/oder den Träger selbst.
  • Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung ist das Bauelement, insbesondere mit konstantem Abstand, mit dem Träger und/oder der Schale direkt oder indirekt verbunden, wobei der Abstand zwischen Kühlkörper und Träger beziehungsweise Kühlkörper und Schale den Federweg bestimmt, also auch die Federkraft zum Andrücken des Bauelements gegen den Teilbereich des Kühlkörpers. Von Vorteil ist dabei, dass das Federelement separat anbringbar ist und somit separat einstellbar ist. Hierzu ist vorteiligerweise eine Schraube oder anders Mittel zum Einstellen von Abstand vorsehbar.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weisen die Anschlussdrähte für das Bauelement einen zur Leiterplattenoberfläche parallelen Endbereich auf, insbesondere zur SMD-Bestückung, insbesondere als auf die Leiterplattenoberfläche auflegbares und liegend SMD-bestückbares Teil. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache und kostengünstige Fertigungsmethode für große Stückzahlen einsetzbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Anschlussdrähte mit zwei oder mehr Knicken ausgeführt, insbesondere mit mindestens einer Sicke und/oder V-förmigem Verlauf. Von Vorteil ist dabei, dass große und wohldefinierbare Kräfte auf kleinem Raumbereich erzeugbar sind. Insbesondere ist dabei die Federkraft mittels der Ausführung und Dimensionierung des Gerätes vorgebbar.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Vergussmasse im ausgehärteten Zustand derart elastisch, dass die für das Andrücken des Bauelementes notwendige Federkraft erzeugbar ist. Von Vorteil ist dabei, dass
    Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Federkraft mittels eines Anzugsmomentes einer Schraube festlegbar. Von Vorteil ist dabei, dass
    Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Bauelement ein Gehäuse auf, das einen metallischen oder keramischen Bereich umfasst, der an den Teilbereich des Kühlkörpers angedrückt wird. Von Vorteil ist dabei, dass ein Bereich sehr guter Wärmeleitfähigkeit vorgesehen ist, der somit einen verbesserten Abtransport der Wärme ermöglicht.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist zur Verbesserung des Wärmeübergangs Wärmeleitpaste zwischen Bauelement und Kühlkörper vorgesehen. Von Vorteil ist dabei, dass der Wärmeübergangswiderstand hierbei weiter reduzierbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Träger eine Leiterplatte. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache und kostengünstige Technik zur Fertigung und Bestückung anwendbar ist.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • 1
    Kühlkörper
    2
    Wärmeerzeugendes Bauelement
    3
    Leiterplatte
    4
    Schale
    5
    Vergussmasse
    6
    Schraube
    7
    Federelement
    10
    Anschlussdraht
  • Die Erfindung wird nun anhand von Abbildungen näher erläutert:
  • In der 1 ist eine erste erfindungsgemäße Anordnung schematisch skizziert.
  • In der 2 ist eine zweite erfindungsgemäße Anordnung schematisch skizziert.
  • Die Anordnung nach 1 oder 2 ist von einem elektrischen Gerät umfasst, das ein wärmeerzeugendes Bauelement 2 umfasst, dessen Wärme im Wesentlichen über einen Kühlkörper 1 abgeführt wird. Der Kühlkörper kann einstückig oder aus mehreren Stücken zusammengesetzt sein.
  • In der Anordnung nach 1 wird das Bauelement 2 gegen einen Teilbereich des Kühlkörpers 1 gepresst, so dass hier Wärme gut übertragbar ist, also mit einem nur geringen Wärmeübergangswiderstand. Insbesondere ist dieser Wärmeübergangswiderstand kleiner als der Wärmeübergangswiderstand vom Bauelement zu anderen Teilbereichen des Kühlkörpers 1 oder zu anderen Teilen des elektrischen Geräts.
  • Dabei ist das Bauelement 2 mit seinen Anschlussdrähten 10 auf einer Leiterplatte mittels Lötverbindungen mit metallischen Bereichen der Leiterplatte elektrisch leitfähig verbunden. Vorteiligerweise ist das Bauelement 2 in SMD-Technik auf die Leiterplatte bestückbar. Somit ist die Bestückung automatisiert mittels eines Roboters ausführbar.
  • Die in Richtung auf den Kühlkörper 1 hin wirkende Presskraft wird bei einer ersten erfindungsgemäßen Anordnung durch die Anschlussdrähte 10 selbst erzeugt. Hierzu sind die Anschlussdrähte entsprechend gebogen. In 1 ist klar dargestellt, dass die Anschlussdrähte in ihrem Endbereich parallel zur Leiterplattenoberfläche ausgeführt sind und auf dieser aufliegen. Das zugehörige Lötzinn ist nicht dargestellt. An diesen parallelen Endbereich schließt sich ein Bereich an, in welchem die Anschlussdrähte in Normalenrichtung zur Leiterplatte verlaufen. Von diesem Bereich ausgehend verlaufen die Anschlussdrähte wiederum parallel zur Leiterplattenoberfläche auf das Bauelement hinzu.
  • Somit ist von dem Anschlussdraht eine Federkraft zumindest in Normalenrichtung zur quasi ebenen Leiterplatte erzielbar, wenn der Abstand zwischen der Kontaktfläche des Kühlkörpers 1 für das Bauelement und der Leiterplatte in Normalenrichtung geeignet vorgegeben wird.
  • Hierbei ist der Kühlkörper 1 mit einer Schale 4, insbesondere Kunststoffschale, lösbar verbunden mittels einer Schraube 6. Die Leiterplatte 3 ist mit der Schale 4 verbunden. Somit ist der Abstand zwischen Leiterplatte und Kühlkörper fest vorgegeben durch die Gestaltung der Teile und die Verbindungen.
  • Darüber hinaus sind die Teile und Verbindungen derart gestaltet und dimensioniert, dass das Bauelement beim Herstellen des Gerätes um einen derartigen Betrag ausgelenkt wird, dass die für einen guten Wärmeübergang vom Bauelement zum Kühlkörper erforderliche Anpresskraft erzeugbar ist.
  • Bei dem geschilderten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel wird also ein Aufbau nach 1 aber ohne die dort gezeigte Vergussmasse 5 ausgeführt.
  • Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen ist die Leiterplatte auch direkt mit dem Kühlkörper verbindbar, also ohne Schale. Somit ist das Einhalten der erforderlichen Toleranzen einfacher ausführbar.
  • Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen ist eine Vergussmasse 5 gemäß 1 hinzugefügt, die aber derart elastisch und welch ist, dass die Anpresskraft im Wesentlichen von der Vergussmasse unbeeinflusst in der geschilderten Weise erfolgt, also von den Anschlussdrähten 10 erzeugt wird.
  • Die Anpresskraft ist dann ohne Vergussmasse erzeugbar, also ausschließlich durch die Anschlussdrähte des Bauelements. Hierzu sind diese entsprechend lang und geknickt ausgeführt.
  • Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen sind die Anschlussdrähten 10 nicht nur mit jeweils zwei Knickstellen wie bei 1, sondern mit mehr Knickstellen ausgeführt. Hierzu sind auch vorteiligerweise Sicken oder ähnliche Verläufe ausgebildet. Auf diese Weise lässt sich die gleiche Anpresskraft bei kürzeren Anschlussdrähten bewirken oder hohe, insbesondere im Vergleich höhere Anpresskräfte. Besonders vorteilig haben sich V-förmige Verläufe herausgestellt und selbstverständlich auch ziehharmonika-ähnliche Verläufe, also mehrere seriell angeordnete V-förmige Verläufe.
  • Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen wird gemäß 1 Vergussmasse hinzugefügt, die das Bauelement teilweise umgibt. Jedoch berührt der Kühlkörper 1 die Vergussmasse nicht. Denn der Kühlkörper 1 ist bei der Herstellung des elektrischen Gerätes erst nach dem Aushärten der Vergussmasse 5 aufgesetzt und verbunden. Die Schale 4 stellt eine Begrenzung für die Vergussmasse 5 dar. Die Vergussmasse 5 ist im ausgehärteten Zustand derart elastisch gewählt und ausgeführt, dass beim Aufsetzen und Verbinden des Kühlkörpers mit der Schale 4 beziehungsweise mit dem die Schale 4 umfassenden Teil des elektrischen Gerätes die gewünschte Anpresskraft des Bauelementes 2 gegen den Teilbereich des Kühlkörpers 1 erzeugt wird.
  • Bei dieser Ausführung ist also kein weiteres Federelement notwendig, da die Vergussmasse eine Doppelfunktion ausführt – einerseits mechanische Befestigung der Bauelemente gegen Rüttelschwingungen und andererseits Erzeugen der gewünschten Federkraft.
  • Darüber hinaus ist durch die Vergussmasse auch eine verbesserte elektrische Isolationsfestigkeit erzielbar.
  • Die Anschlussdrähte 10 sind derart ausgeführt, dass das Bauelement mittels SMD-Technik auf die Leiterplatte 3 bestückbar ist. Dabei werden die Anschlussdrähte nicht durch Ausnehmungen der Leiterplatte 3 hindurchgeführt sondern nur der zur Leiterplattenoberfläche parallel verlaufende Endbereich aufgelegt und mittels der Lötmasse beim Lötvorgang elektrisch und mechanisch mit der Leiterplattenoberfläche verbunden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach 1 wird der Abstand zwischen Bauelement und Leiterplatte veränderbar vorgesehen und als Federweg verwendet.
  • Bei dem zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel nach 2 ist die Anpresskraft durch ein Federelement 7 erzielbar, das zwischen der Leiterplatte und dem Kühlkörper 1, insbesondere zwischen der Schale 4 und dem Kühlkörper 1 angeordnet ist. Auf diese Weise ist das Bauelement mit kurzen Anschlussdrähten 10 auf der Leiterplatte verbindbar, wobei keine Elastizität erforderlich ist. Mittels des Federelementes wird die gesamte Leiterplatte samt Bauelement 2 auf den Kühlkörper hin gedrückt und somit die erforderliche Anpresskraft für das Anpressen des Bauelementes 2 auf den Teilbereich des Kühlkörpers 1 hin erzeugt.
  • Das Federelement ist nicht direkt am Bauelement 2 angeordnet im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach 1, wo die Anschlussdrähte und/oder die Vergussmasse als Federelement vorgesehen sind.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach 1 wird der Abstand zwischen Kühlkörper und Leiterplatte veränderbar vorgesehen. Die Änderung des Abstandes ist dem Federweg proportional, wobei die elastische Auslenkung der Leiterplatte dann unberücksichtigt bleibt.
  • Vorteiligerweise ist das Bauelement direkt auf die Leiterplatte positionierbar und auflegbar.
  • Das Federelement ist derart ausführbar, dass die Federkraft über das Anzugsmoment einer Schraube vorgebbar ist. Hierzu ist eine Spiralfeder zwischen einem Schraubenkopf und der Schale angeordnet. Je weiter die Schraube in den Kühlkörper 1 oder ein mit diesem fest verbundenes Teil hineingeschraubt wird desto größer ist die Federkraft.
  • Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen wird statt der Leiterplatte nach 1 und 2 ein anderer Träger verwendet.
  • Zur Verbesserung des Wärmeübergangs zwischen dem Bauelement 2 und dem Kühlkörper 1 ist auch Wärmeleitpaste vorsehbar
  • Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen wird die Elastizität der Leiterplatte und/oder Schale selbst verwendet und somit die Leiterplatte und/oder Schale als Federelement verwendet oder dem Federelement als weiteres in Serie geschaltetes Federelement hinzugefügt. Insbesondere ist in Abänderung zur 2 die Spiralfeder weggelassen und der Schraubenkopf berührend auf die Schale aufgeschraubt. Je weiter die Schraube dann in den Kühlkörper eingeschraubt wird desto größer ist die Federkraft. Alternativ ist die Schale weggelassen und die Leiterplatte selbst berührend mit dem Schraubenkopf vorgesehen.
  • Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen ist der Teilbereich des Kühlkörpers oberflächenbearbeitet, wie beispielsweise geschliffen oder sandgestrahlt.

Claims (16)

  1. Elektrisches Gerät, umfassend ein wärmeerzeugendes Bauelement und einen Kühlkörper, insbesondere zur Wärmeabfuhr an die Umgebung, wobei das Bauelement von einem Federmittel gegen einen Teilbereich des Kühlkörpers gedrückt wird, wobei das Federmittel zwischen einem Träger und/oder einer Schale und dem Bauelement vorgesehen ist oder wobei das Federmittel zwischen einem Träger und/oder einer Schale und dem Kühlkörper vorgesehen ist.
  2. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als vom Federmittel umfasstes Federelement die Anschlussdrähte des Bauelementes vorgesehen sind.
  3. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als vom Federmittel umfasstes Federelement Vergussmasse vorgesehen ist, insbesondere wobei die Vergussmasse zwischen Träger und Bauelement angeordnet ist und das Bauelement teilweise umgibt.
  4. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als vom Federmittel umfasstes Federelement der Träger elastisch ausgeführt und vorgesehen oder verwendet ist.
  5. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als vom Federmittel umfasstes Federelement eine Feder, wie Spiralfeder, Tellerfeder oder dergleichen, verwendet ist.
  6. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als vom Federmittel umfasstes Federelement ein elastischer Kunststoff verwendet ist.
  7. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger mit einer Schale verbunden und/oder in einer Schale vorgesehen ist.
  8. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Träger und/oder Schale mit dem Kühlkörper direkt oder indirekt lösbar verbunden sind, wobei der Abstand zwischen Bauelement und Träger beziehungsweise Bauelement und Schale den Federweg bestimmt, also auch die Federkraft zum Andrücken des Bauelements gegen den Teilbereich des Kühlkörpers.
  9. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement, insbesondere mit konstantem Abstand, mit dem Träger und/oder der Schale direkt oder indirekt verbunden ist, wobei der Abstand zwischen Kühlkörper und Träger beziehungsweise Kühlkörper und Schale den Federweg bestimmt, also auch die Federkraft zum Andrücken des Bauelements gegen den Teilbereich des Kühlkörpers.
  10. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussdrähte für das Bauelement einen zur Leiterplattenoberfläche parallelen Endbereich aufweisen, insbesondere zur SMD-Bestückung, insbesondere als auf die Leiterplattenoberfläche auflegbares und liegend SMD-bestückbares Teil.
  11. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussdrähte mit zwei oder mehr Knicken ausgeführt sind, insbesondere mit mindestens einer Sicke und/oder V-förmigem Verlauf.
  12. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergussmasse im ausgehärteten Zustand derart elastisch ist, dass die für das Andrücken des Bauelementes notwendige Federkraft erzeugbar ist.
  13. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkraft mittels eines Anzugsmomentes einer Schraube festlegbar ist.
  14. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement ein Gehäuse aufweist, das einen metallischen oder keramischen Bereich umfasst, der an den Teilbereich des Kühlkörpers angedrückt wird.
  15. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbesserung des Wärmeübergangs Wärmeleitpaste zwischen Bauelement und Kühlkörper vorgesehen ist.
  16. Elektrisches Gerät nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger eine Leiterplatte ist.
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