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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine elektronische Fahrzeug-Steuereinrichtung,
wobei zumindest ein Bereich der Steuerdaten unspezifiziert bleibt,
wenn der Herstellungsvorgang für
diese abgeschlossen ist, und dadurch ermöglicht wird, Steuerdaten, die
einer bestimmten Spezifikation entsprechen, in einer späteren Phase
festzulegen. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Festlegen
einer Steuerungsspezifikation für
die elektronische Fahrzeug-Steuereinrichtung.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Die
japanische offengelegte (Kokai)
Patentanmeldung Veröffentlichung
H04-092734 (1992) offenbart eine elektronische Fahrzeug-Steuereinrichtung,
bei der eine Vielzahl von Steuerspezifikationen vorab gespeichert
und eine der Steuerspezifikationen ausgewählt wird, um die Steuerung
auszuführen.
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Die
japanische offengelegte (Kokai)
Patentanmeldung Veröffentlichung
Nr. H08-237772 (1996) offenbart eine Technik, bei der eine
Vielzahl von elektronischen Steuergeräten, die auf einem Fahrzeug montiert
sind, gegenseitig Fehler diagnostizieren, und wenn eine erste elektronische
Steuereinrichtung, die Daten sendet, ausfällt, dann führt eine zweite elektronische
Steuereinrichtung, welche die Daten empfängt, die Steuerung unter Verwendung
eines Standardwerts durch.
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Im
Falle einer elektronischen Fahrzeug-Steuereinrichtung, bei der die
Herstellung in einem Zustand beendet wird, bei dem zumindest ein Anteil
der Steuerdaten während
der Herstellung der elektronischen Steuereinrichtung nicht spezifiziert wurde,
so dass Informationen einer Spezifikation danach von außerhalb
aufgenommen werden, um die Steuerspezifikation zu bestimmen, wird,
wenn diese eingeschaltet wird, um die Aufnahme der Spezifikationsinformationen
durchzuführen,
eine normale Steuerungsoperation noch nicht durchgeführt, da
die Steuerungsspezifikation nicht bestimmt wurde.
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Wenn
also die elektronische Steuereinrichtung eine Selbstdiagnoseeinrichtung
und eine verbundene Einrichtung zum Übertragen des Ergebnisses der
von der Selbstdiagnoseeinrichtung durchgeführten Selbstdiagnose nach außen umfasst,
wird die Selbstdiagnoseeinrichtung, da keine normale Steuerungsoperation
stattfindet, aufgrund ihrer Selbstdiagnosefunktion bestimmen, dass
eine Bedingung anormal ist, und ein solches Anormalitätsbestimmungsergebnis
wird von der verbundenen Übertragungseinrichtung
zwangsläufig
nach außen übertragen.
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Dennoch
sollte unter einer Bedingung, dass die Steuerungsspezifikation noch
nicht festgelegt wurde, eine Bestimmung des Auftretens irgendeines anormalen
Zustands nicht durch die Selbstdiagnosefunktion getroffen werden,
und deshalb kann, wenn irgend ein Anormalitätsbestimmungsergebnis nach außen ausgegeben
wird, das ungünstige
Problem auftreten, dass ein fehlerhaftes Ergebnis der Selbstdiagnose
gespeichert wird und eine unnötige
Steuerungsoperation aufgrund des fehlerhaften Ergebnisses der Diagnose
gestartet wird.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Fall
zu vermeiden, bei dem irgendein fehlerhaftes Diagnoseergebnis gespeichert wird
oder ansonsten eine unnötige
Steuerungsoperation aufgrund eines solchen fehlerhaften Diagnoseergebnisses
durchgeführt
wird, unter einer Bedingung, dass eine elektronische Fahrzeug-Steuereinrichtung
noch nicht mit Informationen zum Festlegen einer Steuerungsspezifikation
-versorgt wurde.
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Um
das obige Ziel zu erreichen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung
bei einer elektronischen Fahrzeug-Steuereinrichtung, bei der ein
Herstellungsvorgang unter einer Bedingung beendet wird, dass zumindest
ein Anteil der Steuerdaten während der
Herstellung der elektronischen Steuereinrichtung nicht spezifiziert
ist, während
ermöglicht
wird, dass Steuerdaten, die einer bestimmten Spezifikation entsprechen,
später
festgelegt werden, und welche eine Selbstdiagnoseeinrichtung und
eine verbundene Einrichtung zum Übertragen
eines von der Selbstdiagnoseeinrichtung erhaltenen Diagnoseergebnisses nach
außerhalb
umfasst, eine neuartige technische Einrichtung vorgesehen, mit der
verhindert wird, dass ein Diagnoseergebnis, das ein Auftreten einer
Anormalität
anzeigt, aufgrund dessen, dass die Steuerdaten, die der bestimmten
Spezifikation entsprechen, noch nicht festgelegt wurden, nach außen übertragen
wird.
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Die
weiteren Ziele und Merkmale dieser Erfindung werden aus der nachfolgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen verständlich.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine schematische Darstellung, die ein Fahrzeug-Steuersystem gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ist
ein Flussdiagramm, das einen Vorgang des Auswählens von Steuerdaten gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt; und
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3 ist
ein Flussdiagramm, das einen Vorgang zeigt, bevor die Spezifikation
gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung festgelegt wird.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsbeispiele
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1 zeigt
eine elektronische Fahrzeug-Steuereinrichtung gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Ein
Motor (Verbrennungsmotor) 102 ist in einem in 1 gezeigten
Kraftfahrzeug 101 befestigt. Eine aus dem Motor 102 entnommene
Leistung wird über
ein Automatikgetriebe 103 in eine Umsetzung 104 übertragen
und die Leistung wird durch die Umsetzung 104 auf vordere
und hintere Achsen übertragen.
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Die
Umsetzung 104 ist eine Vorrichtung, die eine Verteilung
der Leistung zu den vorderen und hinteren Achsen durch eine elektronisch
gesteuerte, hydraulische Mehrfachkupplung verändert.
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Die
Umsetzung 104 wird von einer elektronischen Steuereinheit
(nachfolgend TF-ECU) 105 zum Steuern der Umsetzung gesteuert.
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Die
TF-ECU 105 umfasst einen Mikrocomputer 105a, eine
Eingangsschaltung 105b, eine Kommunikationsschaltung 105c,
eine Antriebsschaltung 105d und einen externen Speicher 105e.
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Im
Mikrocomputer 105a ist ein ROM (Masken-ROM) 105f integriert.
Eine Vielzahl von Steuerdatensätzen
(ein Steuerprogramm, eine Steuerkonstante und dergleichen), die einer
Vielzahl von Spezifikationen eines Fahrzeugs entsprechen, werden
vorab im ROM 105f gespeichert.
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Die
Fahrzeugspezifikationen umfassen das Vorhandensein oder die Abwesenheit
eines Antiblockier-Bremssystems (nachfolgend ABS), einen Unterschied
zwischen einem Automatikgetriebe (AT) und einem manuellen Getriebe
(MT), und einen Unterschied bei den Ausgangseigenschaften des Motors 102.
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Da
sich die Anforderung der Leistungsverteilungseigenschaften in Abhängigkeit
von dem Unterschied in der Spezifikation verändert, werden Steuerdaten,
die für
einen Fall geeignet sind, bei dem ABS und AT verwendet werden, Steuerdaten,
die für
einen Fall geeignet sind, bei dem kein ABS und MT verwendet wird,
und dergleichen vorab im ROM 105f gespeichert.
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Informationen,
die anzeigen, welche Steuerdatensätze aus der Vielzahl der Steuerdatensätze tatsächlich verwendet
werden, mit anderen Worten Informationen, die angeben, zu welcher
Spezifikation das betroffene Fahrzeug korrespondiert, werden in den
externen Speicher 105e geschrieben, nachdem die TF-ECU 105 in
der Fabrik im Fahrzeug montiert und die Spezifikation festgelegt
wurde.
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Der
Mikrocomputer 105a wählt
die den Informationen entsprechenden Steuerdaten, die in den externen
Speicher 105e geschrieben wurden, aus und führt die
Steuerung unter Verwendung der ausgewählten Steuerdaten durch, wodurch
die Leistungsverteilung in der Umsetzung 104 gesteuert
und geregelt wird.
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Insbesondere
werden die Steuerdaten aufgrund der Informationen, die in den externen
Speicher 105e geschrieben wurden, ausgewählt, wie
in einem Flussdiagramm in 2 gezeigt.
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Nach
dem Einschalten wird eine Initialisierungsverarbeitung durchgeführt (Schritt
S11) und dann werden die in den externen Speicher 105e geschriebenen
Spezifikationsinformationen gelesen (Schritt S12).
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Wenn
die Spezifikationsinformationen gelesen wurden, werden -Steuerdaten,
die den gelesenen Spezifikationsinformationen entsprechen, auf einer
Spezifikation-für-Spezifikation-Basis
aus Steuerdatensätzen
gelesen, die vorab im ROM 105f gespeichert wurden, und
die gelesenen Steuerdaten werden in einen RAM kopiert (Schritt S13),
und die Steuerung wird unter Verwendung der Steuerdaten, die in den
RAM kopiert wurden, ausgeführt
(Schritt S14).
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Der
Speicher, in den die Spezifikationsinformationen geschrieben werden,
kann ein elektrisch wiederbeschreibbarer Speicher sein, und er kann
ein Flash-ROM sein, der im Mikrocomputer 105a integriert
ist.
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Wie
oben beschrieben, werden eine Vielzahl von Steuerdatensätzen, die
der Vielzahl von Spezifikationen entsprechen, vorab gespeichert
und Steuerdaten, die tatsächlich
gemäß einer
Spezifikation eines betroffenen Fahrzeugs ausgeführt werden sollen, werden ausgewählt. Deshalb
ist es im Vergleich zu einem Fall, bei dem verschiedene TF-ECUs 105 für eine Vielzahl
von verschiedenen Spezifikationen erstellt werden und eine zu montierende
TF-ECU 105 für
das betroffene Fahrzeug ausgewählt
wird, möglich,
die Herstellungskosten der TF-ECU 105 zu verringern und
die Verwaltung von Teilen zu erleichtern.
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Die
Eingangsschaltung 105b ist vorgesehen, um ein Signal einer
4WD-Umschaltschaltung 106 und ein Signal von einem Sensor,
der einen Zustand (Öltemperatur,
Betriebsdruck, Leitungsdruck und dergleichen) der Umsetzung 104 erfasst,
in den Mikrocomputer 105a einzulesen.
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Die
4WD-Umschaltschaltung 106 ist eine Schaltung, mit der ein
Fahrer einen 2WD-Modus, einen AUTO-Modus oder einen LOCK-Modus frei
auswählen
kann.
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Der
2WD-Modus ist ein Modus, bei dem ein Antrieb der hinteren Räder festgelegt
ist, der AUTO-Modus ist ein Modus zum automatischen Einstellen der
Leistungsverteilung auf die vorderen Räder gemäß einem Schlupf der hinteren
Räder von
0% bis 50% (Hinterradantrieb zu Vierradantrieb), und der LOCK-Modus ist ein Modus,
bei dem ein direkt gekoppelter Vierradantrieb (Leistungsverteilung
50:50) festgelegt ist.
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Die
Antriebsschaltung 105d gibt ein Antriebssignal an einen
Elektromagneten aus, der den Betriebsdruck steuert, der auf die
elektronisch gesteuerte Hydraulik-Mehrfachkupplung der Umsetzung 104 und
einen Umsetzungsmotor, der eine Ölnebenpumpe
der Umsetzung 104 antreibt, wirkt, und gibt ein Antriebssignal
an eine Anzeigelampe 107 (Warneinrichtung) aus, die auf
einem Armaturenbrett oder dergleichen des Fahrzeugs vorgesehen ist.
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Zusätzlich zur
TF-ECU 105 sind die folgenden Einheiten im Fahrzeug des
vorliegenden Ausführungsbeispiels
vorgesehen, d. h. eine den Verbrennungsmotor steuernde elektronische
Steuereinheit 110 (nachfolgend ENG-ECU) zum Steuern des
Verbrennungsmotors 102, eine das AT (Automatikgetriebe)
steuernde elektronische Steuereinheit (nachfolgend AT-ECU) 111 zum
Steuern des Automatikgetriebes 103 und eine das ABS steuernde
elektronische Steuereinheit (nachfolgend ABS-ECU) 112 zum Steuern
des ABS (Antiblockiersystem).
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Die
ENG-ECU 110 steuert eine Kraftstoffeinspritzmenge und einen
Kraftstoffeinspritzzeitpunkt eines Kraftstoffeinspritzventils, das
im Motor 102 vorgesehen ist, und steuert einen Zündzeitpunkt
durch eine im Motor 102 vorgesehene Zündkerze.
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Die
AT-ECU 111 steuert einen Verschiebe-Elektromagneten, wodurch
ein Gangschaltungsvorgang im Automatikgetriebe 103 gesteuert
wird.
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Die
ABS-ECU 112 steuert den Betriebsdruck einer Bremse, um
zu verhindern, dass die Räder
zum Zeitpunkt des Bremsens blockieren.
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Die
ENG-ECU 110, die AT-ECU 111 und die ABS-ECU 112 umfassen
alle, wie auch die TF-ECU 105, einen Mikrocomputer.
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Die
vier elektronischen Steuereinheiten, d. h. TF-ECU 105,
ENG-ECU 110, AT-ECU 111 und ABS-ECU 112 sind
miteinander über
ein Netzwerk 115 verbunden. Diese elektronischen Steuereinheiten
kommunizieren miteinander über
dieses Netzwerk 115 und machen die Informationen aus der Kommunikationsinformation
allen zugänglich
und diagnostizieren daraus gegenseitig eine Fehlfunktion.
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Daten
zum Festlegen einer Spezifikation werden durch eine mit dem Netzwerk 115 verbundene
Vorrichtung 120 der Fahrzeugfabrik in den externen Speicher 105e der
TF-ECU 105 geschrieben.
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Die
Vorrichtung 120 der Fahrzeugfabrik erhält Spezifikationsinformationen
eines betroffenen Fahrzeugs durch Lesen eines Identifikationsetiketts, das
z. B. am Fahrzeug angebracht ist, und weist den Mikrocomputer 105a der
TF-ECU 105 an, die Spezifikationsinformationen in den externen
Speicher 105e zu schreiben.
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Die
Spezifikationsinformationen werden in den externen Speicher 105e der
TF-ECU 105 geschrieben, nachdem alle elektronischen Steuereinheiten
einschließlich
der TF-ECU 105 im Fahrzeug montiert wurden und das gesamte
Steuersystem eingeschaltet wurde.
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In
dem Moment jedoch, wenn eingeschaltet wird, wurden die Daten zum
Festlegen einer Spezifikation noch nicht in den externen Speicher 105e geschrieben
und somit kann die TF-ECU 105 die Steuerung der Umsetzung 104 nicht
durchführen.
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Wenn
keine Steuerungsoperation von der TF-ECU 105 durchgeführt wird,
wird keine normale Kommunikationsverarbeitung zwischen den elektronischen
Steuereinheiten 110, 111 und 112 durchgeführt oder
die TF-ECU 105 gibt kein Signal zum Netzwerk 115 aus,
das einen Implementierungszustand der Steuerung anzeigt. Dann bestimmen
die anderen elektronischen Steuereinheiten 110, 111 und 112 die Steuerungsanormalität in der
TF-ECU 105 und speichern das Ergebnis der Bestimmung. Wenn
die TF-ECU 105 eine Selbstdiagnosefunktion umfasst, kann
sie diagnostizieren, dass die TF-ECU 105 ausgefallen ist,
da keine Steuerung durchgeführt
wird.
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Im
obigen Fall jedoch ist der Grund dafür, dass die Steuerung der TF-ECU 105 nicht
durchgeführt
wird, dass Daten zum Festlegen einer Spezifikation nicht geschrieben
wurden und somit ist die TF-ECU 105 nicht tatsächlich ausgefallen.
Wenn jedoch andere elektronische Steuereinheiten 110, 111 und 112 bestimmen,
dass die TF-ECU 105 ausgefallen ist und/oder wenn die Selbstdiagnose
der TF-ECU 105 eine Fehlfunktion derselben bestimmt, können fehlerhafte
Diagnoseergebnisse gespeichert werden.
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Somit
wird in diesem Ausführungsbeispiel die
Verarbeitung in der TF-ECU 105 wie in einem Flussdiagramm
in 3 gezeigt durchgeführt, um die falsche Bestimmung
der Fehlfunktion in einem Zustand, bei dem Daten zum Festlegen einer
Spezifikation nicht in den externen Speicher 105e geschrieben
wurden, zu verhindern.
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Das
Flussdiagramm in 3 wird ausgeführt, wenn
das gesamte System eingeschaltet wird, und die Initialisierungsverarbeitung
wird in Schritt S101 durchgeführt.
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In
Schritt S102 wird bestimmt, ob eine Schreibanforderung der Spezifikationsinformationen von
der Vorrichtung 120 der Fahrzeugfabrik vorhanden ist.
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Wenn
die Schreibanforderung der Spezifikationsinformationen von der Vorrichtung 120 der
Fahrzeugfabrik vorhanden ist, geht die Prozedur weiter zu Schritt
S103 und die festgelegten Spezifikationsinformationen werden in
den externen Speicher 105e geschrieben.
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Wenn
keine Schreibanforderung der Spezifikationsinformationen von der
Vorrichtung 120 der Fahrzeugfabrik vorhanden ist, geht
die Prozedur weiter zu Schritt S104, wobei der Schritt S103 umgangen
wird.
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In
Schritt S104 wird bestimmt, ob sich der externe Speicher 105e in
einem ursprünglichen
Zustand befindet, mit anderen Worten, ob er sich in einem Zustand
befindet, bei dem Spezifikationsinformationen nicht geschrieben
wurden (d.h. ein Zustand, bei dem Daten für die Festlegung der Spezifikation
immer noch nicht festgelegt wurden).
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Wenn
der externe Speicher 105e sich nicht in dem ursprünglichen
Zustand befindet und die Spezifikationsinformationen geschrieben
wurden, geht die Prozedur weiter zu Schritt S105 und die in den
externen Speicher 105e geschriebenen Spezifikationsinformationen
werden gelesen.
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Im
nächsten
Schritt S106 wird auf der Grundlage der gelesenen Daten bestimmt,
ob der externe Speicher 105e sich in seinem normalen Zustand
befindet.
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Wenn
die Spezifikationsinformationen normal gelesen wurden und bestimmt
wird, dass der externe Speicher 105e im normalen Zustand
ist, geht die Prozedur weiter zu Schritt S107, den Spezifikationsinformationen
entsprechende Steuerdaten werden vom ROM 105f gelesen und
in den RAM kopiert, und die Steuerung der Umsetzung 104 wird
auf der Grundlage der im RAM gespeicherten Steuerdaten durchgeführt.
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Wenn
in Schritt S104 bestimmt wird, dass der externe Speicher 105e im
ursprünglichen
Zustand ist und die Spezifikationsinformationen nicht geschrieben
wurden, geht die Prozedur von Schritt S104 weiter zu Schritt S109.
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In
der Fahrzeugfabrik geht die Prozedur von Schritt S104 weiter zu
Schritt S109, nachdem die TF-ECU 105 im Fahrzeug montiert
wurde und bis sie eingeschaltet wird, um die Spezifikationsinformationen
in den externen Speicher 105e zu schreiben, und der Schreibvorgang
tatsächlich
vollendet ist.
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In
Schritt S109 wird die Antriebsausgabe in Bezug auf die Umsetzung 104 auf
einen AUS-Zustand festgelegt, eine normale Ausgabe ähnlich zu der,
die ausgeführt
wird, wenn die Steuerung ausgeführt
wird, wird zum Netzwerk 115 durchgeführt, eine Anzeigelampe 107 wird
erleuchtet und die Selbstdiagnoseverarbeitung wird gestoppt.
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Beispiele
des Signals, das von der TF-ECU 105 über das Netzwerk 115 zu
anderen elektronischen Steuereinheiten 110, 111 und 112 ausgegeben wird,
umfassen ein Festzeit-Kommunikationssignal, eine
Rückmeldung,
ein Signal, das ein Ergebnis der Selbstdiagnose angibt, und Steuerdaten.
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In
Schritt S109 werden die gleichen Inhalte wie diejenigen, die ausgegeben
werden, wenn die Steuerung durchgeführt wird, als das Festzeit-Kommunikationssignal
und die Rückmeldung
ausgegeben. Weiterhin wird ein Signal, das anzeigt, dass ein Ergebnis
der Selbstdiagnose normal ist, ausgegeben, und ein Standardwert
wird als die Steuerdaten ausgegeben.
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Eine
Meldung, dass Spezifikationsinformationen nicht geschrieben wurden,
wird von der TF-ECU 105 über das Netzwerk 115 an
die anderen elektronischen Steuereinheiten 110, 111 und 112 gesandt,
und die anderen elektronischen Steuereinheiten 110, 111 und 112,
welche die Meldung erhalten haben, dass die Spezifikationsinformationen
nicht geschrieben wurden, fordern die TF-ECU 105 nicht auf,
die Umsetzung 104 zu steuern.
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Wenn
die Antriebsausgabe zur Umsetzung 104 auf den AUS-Zustand
festgelegt ist, ist die Umsetzung 104 auf einen Hinterrad-Antriebszustand fixiert.
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Da
die gleiche Ausgabe wie diejenige, die ausgeführt wird, wenn die Steuerung
normal arbeitet, für
das Netzwerk 115 durchgeführt wird, auch wenn die TF-ECU 105 die
normale Steueroperation nicht ausführt, ist es möglich, einen
Fall zu vermeiden, bei dem die anderen elektronischen Steuereinheiten 110, 111 und 112 bestimmen,
dass die TF-ECU 105 ausgefallen ist (Steuerungsanormalität).
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Ein
Zustand, bei dem die normale Steuerung der Umsetzung nicht durchgeführt wird,
da die Spezifikationsinformationen nicht in die TF-ECU 105 geschrieben
wurden, ist keine Steuerungsanormalität.
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Wenn
die anderen elektronischen Steuereinheiten 110, 111 und 112 die
Anormalität
der TF-ECU 105 bestimmen und diese Informationen speichern, ist
es deshalb notwendig, den Speicher der Fehlfunktionshistorie vor
der Auslieferung aus oder Fahrzeugfabrik zu löschen.
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Wenn
es jedoch möglich
ist, den Fall zu vermeiden, bei dem die elektronischen Steuereinheiten 110, 111 und 112 die
Fehlfunktion bestimmen, wie oben beschrieben wurde, kann die Arbeit
zum Löschen
des Speichers der Fehlfunktionshistorie verringert werden und außerdem kann
die Funktionsfähigkeit
verbessert werden.
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Da
weiterhin die Anzeigelampe 107 erleuchtet wird, kann ein
Arbeiter in der Fahrzeugfabrik leicht bestätigen, dass der Schreibvorgang
der Spezifikationsinformationen nicht vollendet wurde, und es ist möglich, den
Schreibverlust und die Schreibfehlfunktion der Spezifikationsinformationen
zu verhindern.
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Wenn
die Anzeigelampe 107 leuchtet, da die Spezifikationsinformationen
nicht in die TF-ECU 105 geschrieben wurden, wartet die
Prozedur, bis der Schreibvorgang in Schritt S103 beendet ist und
dann wird die Anzeigelampe 107 abgeschaltet.
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Da
die Selbstdiagnoseverarbeitung in der TF-ECU 105 gestoppt
wurde, ist es möglich,
einen Zustand zu verhindern, bei dem die Steuerung nicht ausgeführt werden
kann, da die Schreiboperation der Spezifikationsinformationen nicht
vollendet wurde, um als Fehlfunktion selbstdiagnostiziert zu werden.
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Auf
diese Weise ist es möglich,
einen Zustand zu vermeiden, bei dem die Steuerung nicht durchgeführt werden
kann, da die Schreiboperation der Spezifikationsinformationen nicht
vollendet wurde, um als Anormalität selbstdiagnostiziert zu werden,
und dieses Ergebnis der Diagnose zu den anderen elektronischen Steuereinheiten 110, 111 und 112 ausgegeben
wird. Ferner ist es möglich
zu verhindern, dass ein falsches Selbstdiagnoseergebnis gespeichert
wird, und es ist möglich,
die Löschverarbeitung
des Ergebnisses der Selbstdiagnoseverarbeitung zu beseitigen.
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Wenn
bestimmt wird, dass der externe Speicher 105 in Schritt
S106 ausgefallen ist, geht die Prozedur weiter zu Schritt S108 und
ein Fehlfunktions-Bestimmungsergebnis des externen Speichers 105e wird
gespeichert, und dann geht die Prozedur weiter zu Schritt S109.
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Auch
in diesem Fall wird die Antriebsausgabe in Bezug auf die Umsetzung 104 auf
den AUS-Zustand festgelegt und die Übersetzung 104 ist
auf den Hinterrad-Antriebszustand fixiert.
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Die
gleiche normale Ausgabe wie diejenige, die ausgeführt wird,
wenn die Steuerung der Umsetzung durchgeführt wird, wird in Bezug auf
das Netzwerk 115 ausgeführt.
Deshalb wird die Steuerung der Umsetzung aufgrund der Fehlfunktion
des externen Speichers 105e gestoppt und es ist möglich zu
verhindern, dass die anderen elektronischen Steuereinheiten 110, 111 und 112 die
Fehlfunktion (Steuerungsanormalität) der TF-ECU 105 bestimmen.
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Durch
das Aufleuchten der Anzeigelampe 107 ist es möglich, einfach
einen Zustand zu erkennen, bei dem die Spezifikationsinformationen
nicht geschrieben wurden, und einen Zustand, bei dem die Spezifikationsinformationen
nicht gelesen werden können
und die Umsetzung 104 nicht normal gesteuert werden kann.
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Wenn
die Anzeigelampe 107 aufleuchtet, da bestimmt wird, dass
der externe Speicher 105e ausgefallen ist, wird die Anzeigelampe 107 ausgeschaltet,
wenn es möglich
wird, die Spezifikationsinformationen vom externen Speicher 105e zu
lesen.
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In
einer Fahrzeugfabrik oder einer Werkstatt ist es auf der Grundlage
des Speichers der Fehlfunktionshistorie im externen Speicher 105e möglich zu unterscheiden,
ob Spezifikationsinformationen nicht geschrieben wurden oder Spezifikationsinformationen
aufgrund einer Fehlfunktion des externen Speichers 105e nicht
gelesen werden können.
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Deshalb
wird die TF-ECU 105 oder der externe Speicher 105e in
der Fahrzeugfabrik oder der Werkstatt betriebssicher durch eine(n)
Neue(n) ersetzt, so dass Spezifikationsinformationen geschrieben
oder gelesen werden können,
und dann werden die Spezifikationsinformationen erneut geschrieben, so
dass die Umsetzung normal gesteuert werden kann.
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Wenn
der externe Speicher 105e während der Benutzung durch einen
Anwender ausfällt
und somit die Spezifikationsinformationen nicht gelesen werden können und
die Umsetzung 104 auf den Hinterrad-Antriebszustand fixiert
ist, wird ein Anwender mittels des Aufleuchtens der Anzeigelampe 107 darüber informiert,
dass die Umsetzung 104 auf den Hinterrad-Antriebszustand
fixiert ist. Deshalb ist es möglich,
einen Fall zu verhindern, bei dem ein Anwender fälschlicherweise annimmt, dass
die Verteilungssteuerung der Antriebskraft normal durchgeführt wird
und der Anwender fährt,
und es ist möglich,
den Anwender dazu zu drängen,
bald eine Wartung durchzuführen.
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In
dem Ausführungsbeispiel
nutzt die TF-ECU 105 normalerweise die Vielzahl von Spezifikationen
in Abhängigkeit
von einer Spezifikation als die elektronische Spezifikation-für-Spezifikation-Steuereinheit,
aber jede beliebige der anderen elektronischen Steuereinheiten 110, 111 und 112 kann
als die elektronische Spezifikation-für-Spezifikation-Steuereinheit
genutzt werden.
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Alternativ
können
einige der Vielzahl von elektronischen Steuereinheiten als die elektronischen
Spezifikation-für-Spezifikation-Steuereinheiten
verwendet werden.
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Die
mit dem Netzwerk 115 verbundene elektronische Steuereinheit
ist nicht auf die TF-ECU 105, die ENG-ECU 110,
die AT-ECU 111 und die ABS-ECU 112 beschränkt; eine
elektronische Steuereinheit, welche eine Antriebsfunktion einer
Kraftstoffpumpe steuert, und eine elektronische Steuereinheit, welche
die Anzeige eines Messinstruments auf dem Armaturenbrett steuert,
können
enthalten sein, und eine solche elektronische Steuereinheit kann
als die elektronische Spezifikation-für-Spezifikation-Steuereinheit
genutzt werden.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
wird die Anzeigelampe 107 als Warneinrichtung verwendet,
um einen Anwender darüber
zu informieren, dass die Spezifikationsinformationen nicht in den
externen Speicher 105e geschrieben wurden oder dass der externe
Speicher 105e ausgefallen ist. Alternativ kann als Warneinrichtung
ein Summer, eine Sprachsteuerung, eine Betriebslampe im Fall der
elektronischen Steuereinheit oder eine Anzeige auf dem Diagnosewerkzeugbildschirm
verwendet werden.
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Wenn
die Spezifikationsinformationen gelöscht werden, auch wenn der
externe Speicher 105e im normalen Zustand ist, nachdem
die Spezifikationsinformationen in den externen Speicher 105e geschrieben
wurden, ist es bevorzugt, dass die anderen elektronischen Steuereinheiten über diesen
anormalen Zustand informiert werden, um ihnen zu ermöglichen,
eine Anormalität
zu bestimmen und ein Anormalitätsbestimmungsergebnis
zu speichern.
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Es
ist möglich,
einer bestimmten Spezifikation entsprechende Steuerdaten von der
Vorrichtung 120 der Fahrzeugfabrik in den externen Speicher 105 zu
schreiben, die in den externen Speicher 105e geschriebenen
Steuerdaten in den RAM zu kopieren und die Steuerung unter Verwendung
der in den RAM kopierten Steuerdaten durchzuführen. Auch in diesem Fall kann
in einem Zustand, wenn die der bestimmten Spezifikation entsprechenden
Steuerdaten nicht in den externen Speicher 105e geschrieben wurden,
die gleiche Wirkung erzielt werden, wenn die gleiche Prozedur wie
die in Schritt S109 durchgeführt wird.
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Der
gesamte Inhalt der
japanischen
Patentanmeldung Nr. 2006-299530 ,
eingereicht am 2. November 2006, ist hiermit durch Verweis aufgenommen.
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Während nur
ausgewählte
Ausführungsbeispiele
gewählt
wurden, um die vorliegende Erfindung zu erläutern, ist es für die Fachleute
auf dem Gebiet aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass viele Veränderungen
und Modifikationen durchgeführt
werden können,
ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen, der in den anhängenden
Ansprüchen
definiert ist.
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Außerdem wurde
die vorstehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele gemäß der vorliegenden
Erfindung nur zur Erläuterung
dargelegt, und nicht zum Zwecke der Einschränkung der Erfindung, wie sie
in den anhängenden
Ansprüchen
und deren Äquivalenten
definiert ist.