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DE102007051931B4 - Wasserableiter - Google Patents

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DE102007051931B4
DE102007051931B4 DE200710051931 DE102007051931A DE102007051931B4 DE 102007051931 B4 DE102007051931 B4 DE 102007051931B4 DE 200710051931 DE200710051931 DE 200710051931 DE 102007051931 A DE102007051931 A DE 102007051931A DE 102007051931 B4 DE102007051931 B4 DE 102007051931B4
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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B17/00Vessels parts, details, or accessories, not otherwise provided for
    • B63B17/02Awnings, including rigid weather protection structures, e.g. sunroofs; Tarpaulins; Accessories for awnings or tarpaulins

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Vorrichtung für mit Durchbrüchen zur Durchführung von Leinen versehenen Abdeckungen, mit der verhindert wird, dass den Leinen entlang ablaufendes Wasser unter die Abdeckung fließt.

Description

  • Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die verhindert, dass bei Persenningen, Planen, Zelten oder ähnlichen Abdeckungen Regenwasser oder Tau an Durchbrüchen zur Durchführung von Leinen, wie z. B. Fallen, Schoten, Wanten, Achterstagen, Backstagen odgl., den Leinen entlang unter die Abdeckung fließt oder sickert.
  • Bei Segelbooten, die mit Persenningen abgedeckt werden, müssen die Persenninge verschließbare Einschnitte aufweisen, damit diese um nicht teilbare oder unter Spannung stehende Leinen udgl. herumgelegt werden können.
  • Die nach Verschließen des Einschnitts in der Persenninge verbleibende Öffnung für die Leine stellt eine Leckstelle dar, durch die Regen- oder Tauwasser unter die Persenninge fließen kann. An Leinen von oft nicht unbeträchtlicher Länge sammelt sich viel Feuchtigkeit, die den Leinen entlang durch die Durchtrittsöffnung unter die Persenninge fließt.
  • Bei längeren Regenperioden können sich auf diese Weise nicht unerhebliche Wassermengen unter der Persenninge oder Plane ansammeln, die den Zweck der Abdeckung hinfällig werden lässt; insbesondere bei Booten, die nicht selbstlenzend sind, stellt dieser Umstand eine nicht unerhebliche Gefahrenquelle für das Bootsmaterial dar, unabhängig davon, ob diese an Land oder im Wasser gelagert werden.
  • Aufgabe vorliegender Erfindung ist es eine Vorrichtung zu schaffen, mit der in einfacher Weise verhindert wird, dass sich unter Persenningen oder anderen Abdeckungen Wasser ansammeln kann, weil Durchbrüche in Persenningen odgl. zur Durchführung von Leinen, Stagen, Spieren odgl. nicht vollständig abgedichtet werden können.
  • Zur Lösung dieses Problems wird bei durch Planen, Abdeckungen, Persenningen, Zelten odgl. geführtem, stehendem und/oder laufendem Gut ein Wasserableiter vorgeschlagen, der aus einem Trumm eines wasserundurchlässigen Materials besteht, das mit einem Einschnitt versehen ist, mit dem es oberhalb der Öffnung in der Plane odgl. eng um das laufende und/oder stehende Gut gelegt werden kann, und dass anschließend die beiden Seiten des Einschnitts mittels eines Verbindungselements wasserdicht verschlossen werden können.
  • Vorzugsweise besteht das Verbindungselement aus einem Klettverschluss, in gleicher Weise können auch Reißverschlüsse oder Labyrinthverschlüsse vorgesehen werden. Diese Verschlüsse werden neben dem Einschnitt an beiden Seiten derart angebracht, dass nach ihrem Zusammenfügen ein kegelförmiger Spitzhut entsteht, der an seiner Spitz an dem durch die Plane geführten stehenden und/oder laufenden Gut eng anliegt.
  • Erfolgt der Einschnitt in Form eines V-förmigen Ausschnitts, ergibt sich nach dem Zusammenfügen der Randabschnitte ein dreidimensionales kegelförmiges Raumelement, das an seiner Spitze eine Öffnung für das stehende und/oder laufende Gut bildet.
  • In Weiterbildung des Erfindungsgedankens, kann im Bereich der Kegelspitze an der Innenseite des Trumms ein geschlossenporiger Schaumstoffabschnitt angebracht werden, der dichtend an dem stehenden und/oder laufenden Gut anliegt. Als ein derartiger Schaumstoff eignet sich beispielsweise Neopren.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes kann der kegelförmige Wasserableiter aus wasserundurchlässigem Material mit einem zweiten darüber angeordneten kegelförmigen Wasserableiter aus saugfähigem Material kombiniert werden.
  • Einzelheiten und weitere Merkmale der Erfindung werden nachstehend in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen näher beschrieben.
  • Von den Zeichnungen zeigt:
  • 1 einen Wasserableiter nach vorliegender Erfindung;
  • 2 ein Kreissegment als Ausgangsform eines erfindungsgemäßen Wasserableiters;
  • 3 die Anordnung eines Wasserableiters bei einer Persenninge;
  • 4 die Ausgangsform für den in
  • 5 dargestellten Wasserableiter und
  • 6 einen zweiteiligen Wasserableiter.
  • Insbesondere bei Segelbooten mit ihren hohen Masten und entsprechend langem stehendem und laufendem Gut sammeln sich entlang diesem bei Niederschlag in kurzer Zeit nicht unerhebliche Mengen an Wasser, das nach unten abläuft und trotz aufgespannter Persenninge in das Boot gelangt, weil eine vollständige Abdichtung der Durchtrittsstellen des stehenden und laufenden Guts durch die Persenninge nicht möglich ist. Weist das Boot keine selbstlenzende Pflicht auf, besteht bei an Land gelagerten Booten die Gefahr, dass der Bootsrumpf durch das Gewicht der eingedrungenen Wassermenge strukturell überlastet und beschädigt wird, oder dass über längere Zeit unbeaufsichtigt am Wasserlegeplatz festgemachte Boote sinken.
  • Mit Hilfe des in 1 dargestellten, kegelförmigen Wasserableiters 1 aus wasserundurchlässigem Material lässt sich erreichen, dass bei stehendem und laufendem Gut, das an diesem ablaufende Wasser abgeleitet und an der Durchtrittsstelle für das stehende und laufende Gut vorbei auf die Persenninge geleitet wird.
  • Vorteilhaft ist, dass der Wasserableiter, nachdem die Persenninge aufgespannt ist, an dem stehenden und/oder laufenden Gut angebracht werden kann.
  • Wie aus 2 ersichtlich besteht der Wasserabweiser aus einem Kreissegment 2 mit einer Öffnung 3 in seiner Mitte sowie an seinen radialen Abschnitten 4 bzw. 5 komplementär ausgebildeten Verbindungselementen 6 bzw. 7. Diese Verbindungselemente 6 und 7 sind vorzugsweise als Klettverschluss ausgebildet.
  • Wie aus 3 ersichtlich kann der Wasserabweiser 1 um das stehende oder laufende Gut 8 gelegt und anschließend mittels der Verbindungselemente 6 bzw. 7 zu dem in 1 dargestellten kegelförmigen Wasserableiter verbunden werden.
  • An dem stehenden oder laufenden Gut 8 ablaufendes Wasser wird an der Durchtrittsstelle 9 in der Persenninge 10 vorbeigeleitet.
  • Zur zusätzlichen Abdichtung des Wasserableiters gegenüber dem stehenden und/oder laufenden Gut kann im Bereich der Öffnung 3 desselben ein Schaumstoffeinsatz 12 vorgesehen werden, der aus einem geschlossenporigen Material, wie z. B. Neopren, besteht.
  • In Weiterbildung des Erfindungsgedankens, wie er aus 6 ersichtlich ist, wird der Wasserableiter 1 aus wasserundurchlässigem Material mit einem zweiten darüber angeordneten Wasserfänge 21 aus einem wasseraufnehmenden Material kombiniert, der sich eng um das stehende und/oder laufende Gut legen oder, wie bei 22 gezeigt, wickeln lässt. Dieser Wassersammler 21 ist ebenfalls als Kreissegment ausgebildet und kann über Verbindungselemente 23 zu einem kegelförmigen Gebilde verbunden werden, das anschließend auf den Wasserableiter 1 abgesenkt wird, derart, dass das von dem Wassersammler 21 aufgenommene Wasser von dem stehenden und/oder laufenden Gut aufgenommen und an seinem unteren Rand 24 abtropfend auf den Wasserableiter 1 geführt wird.
  • Der Wassersammler 21 und der Wasserableiter 1 in 6 können auch vorteilhafterweise derart miteinander kombiniert werden, dass das den Wasserableiter bildende wasserundurchlässige Material mit einem wasseraufsaugenden Material an seiner Oberseite kombiniert ist, so dass sich die Anbringung und Handhabung des Wasserableiters an stehendem und/oder laufendem Gut einfacher gestaltet.
  • Abweichend von der in 1 und 2 dargestellten Kreissegmentform lassen sich auch je nach Einsatzzweck andersartige Ausbildungen des Wasserableiters, wie aus 4 und 5 hervorgeht, herstellen.
  • In vergrößerter Form kann auf diese Weise auch ein Mastkragen für Persenninge geschaffen werden, der zur zusätzlichen Abdichtung letzterer an dem Mast über der Persenning angebracht werden kann.

Claims (11)

  1. Wasserableiter bei durch Planen, Abdeckungen, Persenningen, Zelten odgl. geführtem starrem oder flexiblem, stehendem und/oder laufendem Gut, dadurch gekennzeichnet, – dass ein Trumm (2) eines wasserundurchlässigen Materials mit einem Einschnitt (4, 5) versehen ist, mit dem es oberhalb der Öffnung (9) der Plane (10) eng um das laufende und/oder stehende Gut (8) gelegt werden kann und – dass anschließend die beiden Seiten des Einschnitts (4, 5) mittels eines Verbindungselements (6, 7) wasserdicht verschlossen werden können.
  2. Wasserableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (4, 5) vom Rand (11) zur Mitte (3) des Trumms (2) verläuft.
  3. Wasserableiter nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (4, 5) als V-förmiger Ausschnitt ausgebildet ist.
  4. Wasserableiter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (6, 7) im Bereich des Einschnitts (4, 5) angeordnet ist.
  5. Wasserableiter nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich in geschlossenem Zustand die Kanten (4, 5) des Einschnitts überlappen.
  6. Wasserableiter nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (6, 7) ein Klettverschluss ist.
  7. Wasserableiter nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement ein Reißverschluss ist.
  8. Wasserableiter nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trumm (2) im Bereich der Öffnung (3) mit einem Einsatz (11) aus geschlossenporigem Schaum kombiniert ist.
  9. Wasserableiter nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der aus wasserundurchlässigem Material bestehende Wasserableiter (1) mit einem über ihm anzubringenden Wassersammler (21) aus einem saugfähigen Material kombiniert ist.
  10. Wasserableiter nach vorangegangenem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wassersammler (21) einen Kragen (22) aufweist, der eng um das stehende oder laufende Gut (8) gelegt werden kann.
  11. Wasserableiter nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trumm (2) aus einem Sandwichmaterial besteht, dessen Unterseite aus wasserundurchlässigem Material besteht und dessen Oberseite aus wasseraufsaugendem Material besteht.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5143014A (en) * 1991-01-11 1992-09-01 Daniel Gabison Tarpaulin drainage system
US6810829B1 (en) * 2003-07-17 2004-11-02 Mcdaniel Timothy F. Protective cover for a boat having a tee-top

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5143014A (en) * 1991-01-11 1992-09-01 Daniel Gabison Tarpaulin drainage system
US6810829B1 (en) * 2003-07-17 2004-11-02 Mcdaniel Timothy F. Protective cover for a boat having a tee-top

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