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DE102007051006A1 - Stabile, synergistische Mischungen - Google Patents

Stabile, synergistische Mischungen Download PDF

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DE102007051006A1
DE102007051006A1 DE102007051006A DE102007051006A DE102007051006A1 DE 102007051006 A1 DE102007051006 A1 DE 102007051006A1 DE 102007051006 A DE102007051006 A DE 102007051006A DE 102007051006 A DE102007051006 A DE 102007051006A DE 102007051006 A1 DE102007051006 A1 DE 102007051006A1
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DE
Germany
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gda
mit
cmit
technical materials
materials
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DE102007051006A
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English (en)
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Hermann Dr. Uhr
Peter Dr. Wachtler
Tanja Dr. Gerharz
Martin Dr. Kugler
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Lanxess Deutschland GmbH
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Lanxess Deutschland GmbH
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Priority to CN200880116322A priority patent/CN101868150A/zh
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/72Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with nitrogen atoms and oxygen or sulfur atoms as ring hetero atoms
    • A01N43/80Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with nitrogen atoms and oxygen or sulfur atoms as ring hetero atoms five-membered rings with one nitrogen atom and either one oxygen atom or one sulfur atom in positions 1,2

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft lagerstabile, synergistisch wirkende Kombinationen, enthaltend Glutardialdehyd (GDA) und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (Methylisothiazolinon, MIT) sowie gegebenenfalls 2-Brom-2-nitropropan-1,3-diol (Bronopol) und/oder andere Wirkstoffe zum Schutz von technischen Materialien.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft lagerstabile, synergistisch wirkende Kombinationen enthaltend Glutardialdehyd (GDA) und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (Methylisothiazolinon, MIT) sowie gegebenenfalls 2-Brom-2-nitropropan-1,3-diol (Bronopol) und/oder andere Wirkstoffe zum Schutz von technischen Materialien.
  • GDA ist als antimikrobiell wirksame Verbindung schon seit den 60er Jahren bekannt (Gorman, S. P., Scott, E. M. and Russel, A. D., 1980. Antimicrobial activity, uses and mechanism of action of glutaraldehyde. J. Appl. Bacteriol. 48, 161-90.). Typischerweise wird GDA als 2 bis 50 Gew.-%ige, auf einen pH-Wert < 7 eingestellte Lösung eingesetzt. Bei pH-Werten oberhalb von 7 zeigt GDA eine zunehmend ausgeprägte Neigung zur Polymerisation, allerdings auch den so genannten „Fast Killing"-Effekt, weshalb GDA häufig als Desinfektions- und Sterilisationsmittel, bzw. Schleimbekämpfungsmittel (Slimicide), etwas seltener auch als Konservierungsmittel verwendet wird.
  • Ein weiteres Mikrobizid mit hervorragenden antimikrobiellen Eigenschaften ist MIT. MIT wird im Regelfall mit anderen, schnell wirkenden Isothiazolinonen wie z. B. 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on (Chlormethylisothiazolinon, CMIT) oder weiterhin mit Bronopol kombiniert.
  • Mikrobizide Mischungen enthaltend GDA sowie CMIT und MIT sind bereits bekannt und werden zur Konservierung von technischen Materialien eingesetzt. So sind in DE 3313689 Mischungen enthaltend GDA sowie CMIT und MIT beschrieben, die zur antimikrobiellen Behandlung von Kühlwassersystemen, sowie Prozesswässern bei der Papierherstellung, verwendet werden.
  • KR 2000015319 A beschreibt synergistische Mischungen enthaltend GDA sowie CMIT und MIT für den Einsatz bei der Papierherstellung und zur Konservierung von Prozesswässern.
  • JP 2002 370906 A beschreibt Mischungen enthaltend GDA und MIT im Verhältnis von 1:1 sowie synergistische Mischungen enthaltend GDA, MIT und o-Phthalaldehyd.
  • Den vorgenannten Mischungen gemäß dem Stand der Technik ist jedoch gemeinsam, dass sie aufgrund der Bildung von Zersetzungsprodukten eine sehr geringe Lagerstabilität aufweisen, die die technische Anwendbarkeit massiv einschränkt oder die gewünschte Wirkung nicht vollständig entfalten.
  • Aus JP 01272506 ist bekannt CMIT und MIT-Mischungen zur Stabilisierung als Magnesium-Komplex einzusetzen und gegebenenfalls Lösungsmittel, wie zum Beispiel Ethylenglycol zuzusetzen.
  • JP 03112908 beschreibt stabilisierte mikrobizide Lösungen enthaltend GDA sowie CMIT und MIT als Magnesiumkomplex sowie Polyglycole.
  • JP 05271015 beschreibt Mischungen enthaltend GDA sowie Clathrate von CMIT und MIT mit 1,1,6,6-Tetraphenyl-2,4-hexadyn-1,6-diol.
  • Den vorgenannten Mischungen und Lösungen ist gemeinsam, dass sie aufwändig in der Herstellung sind.
  • Es bestand daher das Bedürfnis, mikrobizide Mittel bereitzustellen, die die vorteilhaften Wirkungen von GDA und Isothiazolinonen bei verbesserter Lagerbeständigkeit aufweisen.
  • Es wurden nun Mittel gefunden enthaltend GDA, MIT und gegebenenfalls CMIT, wobei der CMIT-Gehalt 0 bis 4% bezogen auf das Gewichtsverhältnis von CMIT zu MIT beträgt und das Gewichtsverhältnis von GDA zu MIT mindestens 1.1:1, vorzugsweise 1,5:1 bis 50:1 besonders bevorzugt 2:1 bis 20:1 und ganz besonders bevorzugt 4:1 bis 20:1 beträgt.
  • Es wurde weiterhin gefunden, dass die erfindungsgemäßen Mittel enthaltend GDA und MIT eine ausgeprägte synergistische Wirkung aufweisen, d. h. dass MIT und GDA bei gleichzeitigem Einsatz in geringeren Konzentrationen verwendet werden können, verglichen mit den nötigen Konzentrationen im Falle der Einzelkomponenten.
  • Der Rahmen der Erfindung umfasst neben den genannten Bereichen und Vorzugsbereichen von Formeln und Parameter auch beliebige Kombinationen davon, selbst wenn sie aus praktischen Gründen nachstehend nicht vollständig explizit aufgeführt sind.
  • Verglichen mit dem Stand der Technik zeichnen sich die erfindungsgemäßen Mittel dadurch aus, dass sie als mikrobizide Mittel hochwirksam und besonders lagerstabil sind.
  • Dies hat als weiteren Vorteil, dass das hautsensibilisierende Potential, welches vom CMIT herrührt, sehr deutlich gemindert ist.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel eignen sich hervorragend als Konservierungsmittel für technische Materialien. Der Begriff „Technischen Materialien" umfasst im Allgemeinen, jedoch ohne zu limitieren, folgende technische Materialien und Produkte:
    • – Anstrichmittel, Farben, Putze und sonstige Beschichtungsmittel
    • – Stärke-löungen und -slurrys oder andere auf Basis von Stärke hergestellte Produkte wie z. B. Druckverdicker
    • – Slurrys anderer Rohstoffe wie Farbpigmente (z. B. Eisenoxidpigmente, Rußpigmente, Titandioxidpigmente) oder Slurrys von anorganischen Füllstoffen und Pigmenten wie Kaolin, Calciumcarbonat, Gips, Bentonit, Magnesium Silikate, Smectid oder Talkum.
    • – Bauchemische Produkte wie Betonadditive beispielsweise auf Basis von Melasse, Ligninsulfonat oder Polyacrylaten, Bituimenemulsionen oder Fugendichtungsmassen
    • – Leime oder Klebstoffe auf Basis der bekannten tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Rohstoffe
    • – Polymerdispersionen auf Basis von z. B. Polyacrylat, Polystyrolacrylat, Styrolbutadien, Polyvinylacetat u. a.
    • – Detergentien und Reinigungsmittel für den technischen und Haushaltsbedarf
    • – Mineralöle und Mineralölprodukte (wie z. B. Dieselkraftstoffe)
    • – Kühlschmierstoffe zur Metallverarbeitung auf Basis von Mineralöl-haltigen, halbsynthetischen oder synthetischen Konzentraten
    • – Hilfsmittel für die Leder-, Textil- oder photochemische Industrie
    • – Vor- und Zwischenprodukte der chemischen Industrie, z. B. bei der Farbstoff-produktion und -lagerung
    • – Tinten oder Tuschen
    • – Wachs und Tonemulsionen
  • Bevorzugt handelt es sich bei den technischen Materialien um:
    • – Stärke-lösungen und -slurrys oder andere auf Basis von Stärke hergestellte Produkte wie z. B. Druckverdicker
    • – Slurrys anderer Rohstoffe wie Farbpigmente (z. B. Eisenoxidpigmente, Rußpigmente, Titandioxidpigmente) oder Slurrys von anorganischen Füllstoffen und Pigmenten wie Kaolin, Calciumcarbonat, Gips, Bentonit, Magnesium Silikate, Smectid oder Talkum.
  • Besonders bevorzugt handelt es sich bei den technischen Materialien um:
    • – Slurrys von anorganischen Füllstoffen und Pigmenten wie Kaolin, Calciumcarbonat, Gips, Bentonit, Magnesium Silikate, Smectid oder Talkum.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel werden zum Schutz technischer Materialien, wie oben beschrieben, verwendet; Sie sind insbesondere wirksam gegen Bakterien, Hefen sowie gegen Schleimorganismen und in Gegenwart eines weiteren Fungizids zusätzlich auch gegen Schimmelpilze.
  • Beispielhaft, jedoch ohne zu limitieren seien die folgenden Mikroorganismen genannt:
    Alternaria wie Alternaria tenuis, Aspergillus wie Aspergillus niger, Chaetomium wie Chaetomium globosum, Fusarium wie Fusarium solani, Lentinus wie Lentinus tigrinus, Penicillium wie Penicillium glaucum;
    Alcaligenes wie Alcaligenes faecalis, Bacillus wie Bacillus subtilis, Escherichia wie Escherichia coli, Pseudomonas wie Pseudomonas aeruginosa oder Pseudomonas fluorescens, Staphylococcus wie Staphylococcus aureus;
    Candida wie Candida albicans, Geotrichum wie Geotrichum candidum, Rhodotorula wie Rhodotorula rubra.
  • Um die biozide Wirkung der erfindungsgemäßen Mittel noch weiter zu verbessern und das Wirkspektrum zu erweitern, können die erfindungsgemäßen Mittel zusätzlich noch ein oder mehrere Wirkstoffe enthalten, die ausgewählt sind aus der Gruppe:
    Bronopol, Benzisothiazolin-3-on, Benzylhemiformal, Tetramethylolacetylendihamstoff (TMAD), 1,3-Bis(hydroxymethyl)-5,5-dimethylimidazolidine-2,4-dione (DMDMH),
    p-Chlor-m-kresol, Dimethylolharnstoffl,2-Dibrom-2,4-dicyanobutan, 2,2-Dibrom-3-nitrilopropionsäureamid, Ethylenglykolhemiformal, Ethylenglykol-bis-hemiformal, N-Methylolharnstoff, 2-Phenoxyethanol, Phenoxypropanol, o-Phenyl-Phenol, Chlorophen, Quatäre Ammoniumsalze, wie z. B. N-Alkyl-N,N-dimethyl-benzyl-ammoniumchlorid sowie Trimethylen-2-methylisothiazolinon-3-on.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen Mittel zur Erzielung einer zusätzlichen fungiziden Wirkung zusätzlich noch ein oder mehrere Fungizide. Bevorzugte Fungizide sind ausgewählt aus der Gruppe:
    4,5-Dichlor-2-n-octylisothiazolin-3-on, Iodpropargylbutylcarbamat, 2-n-Octylisothiazolin-3-on, Thiabendazol, Carbendazim, Zink-Pyrithion und Natrium-Pyrithion
  • Die Anwendungskonzentrationen der erfindungsgemäßen Mittel und das Verhältnis von GDA und MIT zu den gegebenenfalls enthaltenen, weiteren Wirkstoffen richtet sich nach der Art und dem Vorkommen der zu bekämpfenden Mikroorganismen, der mikrobiellen Ausgangsbelastung, sowie nach der Zusammensetzung des zu schützenden Materials. Die optimale Einsatzmenge für eine bestimmte Anwendung kann vor dem Praxiseinsatz durch Testreihen im Labor in einer dem Fachmann hinlänglich bekannten Weise einfach ermittelt werden.
  • Üblicherweise entstehen bei der industriellen Produktion von MIT immer auch geringe Mengen an CMIT als Nebenprodukt, können in den Kombinationen immer auch kleine Mengen an CMIT enthalten sein, die aber keinen signifikanten Einfluss auf die Stabilität und Wirkung der Kombinationen haben.
  • Daher können die erfindungsgemäßen Mittel zwischen 0 und 4% CMIT, bevorzugt 0 bis 2%, besonders bevorzugt 0 bis 1% und ganz besonders bevorzugt 0 bis 0,5% bezogen auf das Gewicht der ebenfalls enthaltenen Menge an MIT enthalten.
  • In Konzentraten oder Formulierungen kann die Summe aus GDA und MIT in einem breiten Bereich variiert werden. Im allgemeinen beträgt die Summe aus GDA und MIT 1 bis 80 Gew.%, bevorzugt 2 bis 70 Gew.% und besonders bevorzugt 5 bis 60 Gew.%.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel sind vorzugsweise wässrig und können zur weiteren Verbesserung der Lagerstabilität zusätzlich noch mehrwertige Alkohole enthalten. Mehrwertige Alkohole sind Glycole wie beispielsweise Diethylenglycol, Triethylenglycol, Tetraethylenglycol, Polyethylenglycole mit einer Molmasse von 200 bis 10000, Dipropylenglycol, Tripropylenglycol oder Polypropylenglycol mit einer Molmasse von 200 bis 10000 enthalten.
  • Der Anteil an gegebenenfalls in den erfindungsgemäßen Mitteln eingesetzten, weiteren Wirkstoffen kann in einem weiten Bereich variieren und hängt stark von der Natur des Wirkstoffes und dem zu schützenden Medium ab. Im Allgemeinen kann er zwischen 0,2 und 30 Gew-%, bevorzugt zwischen 0,5 und 25 Gew-% und besonders bevorzugt zwischen 1 und 20 Gew-% liegen.
  • Weiterhin sind von der Erfindung auch die mit den erfindungsgemäßen Mittel behandelten technischen Materialien umfasst.
  • Im Allgemeinen sind 2 bis 2000 ppm GDA und 0,5 bis 500 ppm MIT unter Wahrungder eingangs beschriebenen Verhältnisse, bevorzugt 5 bis 1500 ppm GDA und 1 bis 300 ppm MIT und besonders bevorzugt 10 bis 1000 ppm GDA und 2 bis 200 ppm MIT im technischen Medium zur Konservierung enthalten.
  • Darüberhinaus ist von der Erfindung auch ein Verfahren zur antimikrobiellen Ausstattung von technischen Materialien umfasst, dass dadurch gekennzeichnet ist, dass technische Materialien mit einem erfindungsgemäßen Mittel behandelt werden.
  • In weiteren Aspekten umfasst die Erfindung die Verwendung von GDA und MIT zur Herstellung der erfindungsgemäßen Mittel, sowie die Verwendung der erfindungsgemäßen Mittel zum Schutz technischer Materialien.
  • Verglichen mit dem Stand der Technik zeichnen sich die erfindungsgemäßen Mittel dadurch aus, dass sie als mikrobizide Mittel hochwirksam und besonders lagerstabil sind.
  • Beispiele
  • I Biologische Beispiele
  • Nach der von Kull et al. (F.C. Kull, P.C. Eismann, H.D. Sylvestrowicz, R.L. Mayer, Applied Microbiology 9, 538 bis 541, 1961) beschriebenen Methode wurde der Synergismus ermittelt.
  • Dabei gelten folgende Beziehungen:
    Figure 00060001
  • Qa
    = Anteil von Substanz A
    Qb
    = Anteil von Substanz B
    MHK(A)
    = Konzentration von Substanz A, die das Mikrobenwachstum unterbindet
    MHK(B)
    = Konzentration von Substanz B, die das Mikrobenwachstum unterbindet
    MHK(A + B)
    = Konzentration von Substanz A + B, die das Mikrobenwachstum unterbindet
    SI
    = Synergistischer Index, wobei SI = 1 Additivität bedeutet SI > 1 Antagonismus bedeutet SI < 1 Synergismus bedeutet
  • Beispiel 1:
  • Verschiedene Konzentrationen von GDA und MIT und Mischungen der beiden genannten Wirkstoffe wurden gegen das Bakterium Pseudomonas fluorescens geprüft. Die Inkubation erfolgt in Landy-Minimalmedium bei pH 7 und 26°C. Das Wachstum von Pseudomonas fluorescens wurde bei verschiedenen Wirkstoffkonzentrationen mit dem Wachstum ohne Wirkstoff verglichen.
  • Die kleinste Konzentration, bei der kein Wachstum mehr detektiert wurde, wird als minimale Hemmkonzentration (MHK) angegeben.
    Wirkstoff Mischungsverhältnis MHK [ppm] SI
    GDA 20
    GDA:MIT 1:1 (zum Vergleich) 5 0,63
    GDA:MIT 3:2 5 0,55
    GDA:MIT 4:1 10 0,40
    MIT 5
  • Aus den ermittelten Index-Daten geht hervor, dass die erfindungsgemäße Kombination von GDA und MIT einen besonders ausgeprägten Synergismus aufweist.
  • Beispiel 2:
  • Verschiedene Konzentrationen von GDA und MIT sowie Mischungen der beiden genannten Wirkstoffe wurden gegen den das Bakterium Pseudomonas fluorescens geprüft. Die Inkubation erfolgt in Landy-Minimalmedium bei pH 9 und 26°C. Das Wachstum von Pseudomonas fluorescens bei den verschiedenen Wirkstoffkonzentrationen wurde mit dem Wachstum ohne Wirkstoff verglichen. Die Konzentration, bei der kein Wachstum mehr detektiert wurde, wird als minimale Hemmkonzentration (MHK) angegeben.
    Wirkstoff Mischungsverhältnis MHK [ppm] SI
    GDA 50
    GDA:MIT 1:1 (zum Vergleich) 5 0,18
    GDA:MIT 3:2 5 0,16
    GDA:MIT 4:1 10 0,13
    MIT 20
  • Aus den ermittelten Index-Daten geht hervor, dass die erfindungsgemäße Kombination von GDA und MIT einen besonders ausgeprägten Synergismus aufweist.
  • Beispiel 3:
  • Verschiedene Konzentrationen von GDA und MIT sowie Mischungen der beiden genannten Wirkstoffe wurden gegen den das Bakterium Corynebacterium geprüft. Die Inkubation erfolgt in Landy-Minimalmedium bei pH 9 und 26°C. Das Wachstum von Corynebacterium bei den verschiedenen Wirkstoffkonzentrationen wurde mit dem Wachstum ohne Wirkstoff verglichen.
  • Die Konzentration, bei der kein Wachstum mehr detektiert wurde, wird als minimale Hemmkonzentration (MHk) angegeben.
    Wirkstoff Mischungsverhältnis MHK [ppm] SI
    GDA 10
    GDA:MIT 1:1 (zum Vergleich) 5 0,75
    GDA:MIT 3:2 5 0,70
    GDA:MIT 4:1 5 0,60
    GDA:MIT 16:1 5 0,59
    MIT 5 1
  • Aus den ermittelten Index-Daten geht hervor, dass die erfindungsgemäße Kombination von GDA und MIT einen besonders ausgeprägten Synergismus aufweist.
  • Beispiel 4:
  • Verschiedene Konzentrationen von GDA und MIT sowie Mischungen der beiden genannten Wirkstoffe wurden gegen den die Hefe Rhodotorula rubra geprüft. Die Inkubation erfolgt in Malzextrakt-Flüssigmedium bei 26°C. Das Wachstum von Rhodotorula rubra bei den verschiedenen Wirkstoffkonzentrationen wurde mit dem Wachstum ohne Wirkstoff verglichen.
  • Die Konzentration, bei der kein Wachstum mehr detektiert wurde, wird als minimale Hemmkonzentration (MHK) angegeben.
    Wirkstoff Mischungsverhältnis MHK [ppm] SI
    GDA 100
    GDA:MIT 1:1 (zum Vergleich) 50 0,75
    GDA:MIT 3:2 50 0,70
    GDA:MIT 4:1 50 0,60
    MIT 50
  • Aus den ermittelten Index-Daten geht hervor, dass die erfindungsgemäße Kombination von GDA und MIT einen besonders ausgeprägten Synergismus aufweist.
  • II Chemische Beispiele
  • Beispiel 5
  • 78 g destilliertes Wasser, 4,77 g Kordek 573F (enthält 50% Methylisothiazolinon) und 76,9 g Preventol GDA 50 (enthält 50% Glutardialdehyd) wurden miteinander vermischt, bei 40°C gelagert und nach 1 bzw. 2 Monaten analytisch untersucht.
  • Beispiel 6
  • 76,9 g destilliertes Wasser, 3,58 g Kordek 573F (enthält 50% Methylisothiazolinon), 81,50 g Preventol GDA 50 (enthält 50% Glutardialdehyd) und 18,0 g Bronopol wurden miteinander vermischt, bei 40°C gelagert und nach 1 bzw. 2 Monaten analytisch untersucht.
  • Beispiel 7
  • 76,9 g destilliertes Wasser, 5,37 g Kordek 573F (enthält 50% Methylisothiazolinon), 79,72 g Preventol GDA 50 (enthält 50% Glutardialdehyd) und 18,0 g Bronopol wurden miteinander vermischt, bei 40°C gelagert und nach 1 bzw. 2 Monaten analytisch untersucht.
  • Beispiel 8
  • 76,9 g destilliertes Wasser, 7,16 g Kordek 573F (enthält 50% Methylisothiazolinon), 78,0 g Preventol GDA 50 (enthält 50% Glutardialdehyd) und 18,0 g Bronopol wurden miteinander vermischt, bei 40°C gelagert und nach 1 bzw. 2 Monaten analytisch untersucht.
  • Vergleichsversuch
  • 76,9 g Preventol GDA 50 (enthält 50% Glutardialdehyd), 10,8 g Kathon 39 FG (enthält 24,3% einer salzfreien Mischung von Chlormethylisothiazolinon und Methylisothiazolinon) und 72,3 g Wasser wurden miteinander vermischt, bei 40°C gelagert und nach 1 bzw. 2 Monaten angegebenen Zeiten analytisch untersucht.
    Beispiel 5 Vergleichsversuch
    GDA [%] CMIT [%] MIT [%] Aussehen GDA [%] CMIT [%] MIT [%] Aussehen
    Start 22,1 - 1,33 Farblose Lösung 23,2 1,08% 0,36 Farblose Lösung
    1 m 22,3 - 1,41 Farblose Lösung 16,4 0,001 0,32 Orange Lösung
    2 m 22,1 - 1,33 Leicht gelbe Lösung 6,75 0,000 0,29 Braune Lösung mit Feststoff
    Beispiel 6 Beispiel 7
    GDA [%] MIT [%] Bronopol [%] Aussehen GDA [%] MIT [%] Bronopol [%] Aussehen
    Start 21,7 0,97 9,96 Schwach beige Lösung 21,6 1,52 10,11 Schwach beige Lösung
    1 m 21,7 0,97 10,07 Gelbe Lösung 20,4 1,49 9,68 Gelbe Lösung
    Beispiel 8
    GDA [%] MIT [%] Bronopol [%] Aussehen
    Start 21,2 2,02 10,14 Schwach beige Lösung
    1 m 20,6 2,02 9,77 Gelbe Lösung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3313689 [0004]
    • - KR 2000015319 A [0005]
    • - JP 2002370906 A [0006]
    • - JP 01272506 [0008]
    • - JP 03112908 [0009]
    • - JP 05271015 [0010]

Claims (12)

  1. Mittel enthaltend Glutardialdehyd (GDA), 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (MIT) und gegebenenfalls 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on (CMIT), wobei der Gehalt an CMIT 0 bis 4% bezogen auf das Gewichtsverhältnis von CMIT zu MIT beträgt und das Gewichtsverhältnis von GDA zu MIT mindestens 1.1:1 beträgt.
  2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als weitere Komponente einen oder mehrere Wirkstoffe enthält, die ausgewählt sind aus der Gruppe: Bronopol, Benzisothiazolin-3-on, Benzylhemiformal, Tetramethylolacetylendiharnstoff (TMAD), 1,3-Bis(hydroxymethyl)-5,5-dimethylimidazolidine-2,4-dione (DMDMH), p-Chlor-m-kresol, Dimethylolharnstoffl,2-Dibrom-2,4-dicyanobutan, 2,2-Dibrom-3-nitrilopropionsäureamid, Ethylenglykolhemiformal, Ethylenglykol-bis-hemiformal, N-Methylolharnstoff, 2-Phenoxyethanol, Phenoxypropanol, o-Phenyl-Phenol, Chlorophen, Quatäre Ammoniumsalze, wie z. B. N-Alkyl-N,N-dimethyl-benzyl-ammoniumchlorid sowie Trimethylen-2-methylisothiazolinon-3-on.
  3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als weitere Komponente einen oder mehrere Fungizide enthält.
  4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es 1 bis 80 Gew.-% bezogen auf die Summe aus GDA und MIT enthält
  5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es als weitere Komponente mehrwertige Alkohole enthält.
  6. Verfahren zum Schutz technischer Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass man die technischen Materialien mit einem Mittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 behandelt.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die technischen Materialien sind: – Anstrichmittel, Farben, Putze und sonstige Beschichtungsmittel, – Stärke-lösungen und -slurrys oder andere auf Basis von Stärke hergestellte Produkte – Slurrys von Farbpigment oder anorganischen Füllstoffen und Pigmenten – Bauchemische Produkte wie Betonadditive – Leime oder Klebstoffe auf Basis der bekannten tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Rohstoffe – Polymerdispersionen auf Basis von Polyacrylat, Polystyrolacrylat, Styrolbutadien, Polyvinylacetat. – Detergentien und Reinigungsmittel für den technischen und Haushaltsbedarf – Mineralöle und Mineralölprodukte – Kühlschmierstoffe zur Metallverarbeitung auf Basis von mineralölhaltigen, halbsynthetischen oder synthetischen Konzentraten – Hilfsmittel für die Leder-, Textil- oder photochemische Industrie – Vor- und Zwischenprodukte der chemischen Industrie – Tinten oder Tuschen – Wachs und Tonemulsionen
  8. Technische Materialien behandelt mit einem Mittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5
  9. Verwendung von GDA und MIT zur Herstellung von Mitteln gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5.
  10. Verwendung von Mitteln gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 als Konservierungsmittel für technische Materialien.
  11. Verfahren zur Bekämpfung von Bakterien, Hefen, Schleimorganismen und Schimmelpilze dadurch gekennzeichnet, dass die Bakterien, Hefen, Schleimorganismen und Schimmelpilze mit einem Mittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 in Kontakt gebracht werden.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Bakterien, Hefen, Schleimorganismen und Schimmelpilze handelt um: Alternaria, Aspergillus, Chaetomium, Fusarium, Lentinus, Penicillium, Alcaligenes, Bacillus, Escherichia, Pseudomonas, Staphylococcus, Candida, Geotrichum oder Rhodotorula.
DE102007051006A 2007-10-25 2007-10-25 Stabile, synergistische Mischungen Withdrawn DE102007051006A1 (de)

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