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DE102007050805A1 - Handwerkzeugmaschine - Google Patents

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Publication number
DE102007050805A1
DE102007050805A1 DE200710050805 DE102007050805A DE102007050805A1 DE 102007050805 A1 DE102007050805 A1 DE 102007050805A1 DE 200710050805 DE200710050805 DE 200710050805 DE 102007050805 A DE102007050805 A DE 102007050805A DE 102007050805 A1 DE102007050805 A1 DE 102007050805A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
hand tool
tool according
überrastkupplung
transmission elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710050805
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Braun
Gerhard Meixner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE200710050805 priority Critical patent/DE102007050805A1/de
Priority to PCT/EP2008/061624 priority patent/WO2009053141A1/de
Priority to EP08803595A priority patent/EP2212061A1/de
Publication of DE102007050805A1 publication Critical patent/DE102007050805A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D16/00Portable percussive machines with superimposed rotation, the rotational movement of the output shaft of a motor being modified to generate axial impacts on the tool bit
    • B25D16/003Clutches specially adapted therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D2217/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D2217/0011Details of anvils, guide-sleeves or pistons
    • B25D2217/0019Guide-sleeves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D2250/00General details of portable percussive tools; Components used in portable percussive tools
    • B25D2250/005Adjustable tool components; Adjustable parameters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D2250/00General details of portable percussive tools; Components used in portable percussive tools
    • B25D2250/165Overload clutches, torque limiters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Abstract

Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere einem Bohr- und/oder Schlaghammer, mit einer in einem Antriebsstrang angeordneten Überrastkupplung (14) und mit einer Einstelleinheit (50) zur Einstellung der Überrastkupplung (14). Es wird vorgeschlagen, dass die Einstelleinheit (50) dazu vorgesehen ist, mindestens drei unterschiedliche Grenzdrehmomente der Überrastkupplung (14) einzustellen.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere einem Bohr- und/oder Meißelhammer, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der DE 10 2004 047 470 A1 ist eine als Bohr- und/oder Schlaghammer ausgebildete Handwerkzeugmaschine bekannt, die ein in einem Gehäuse drehbar gelagertes Hammerrohr zum Antreiben eines Werkzeugs aufweist. Auf dem Hammerrohr ist ein Antriebszahnrad zum rotatorischen Antreiben des Hammerrohrs vorgesehen. Am Hammerrohr ist eine Überrastkupplung angeordnet, die bei Überschreiten eines Grenzdrehmoments die Drehverbindung zum Werkzeug unterbricht. Die Überrastkupplung weist zwei Kupplungsteile auf, wovon das eine Kupplungsteil das Hammerrohr und das andere Kupplungsteil eine auf dem Hammerrohr gleitend sitzende Kupplungshülse ist, die mit dem Antriebszahnrad zur starren Drehverbindung koppelbar ist.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere einem Bohr- und/oder Schlaghammer, mit einer in einem Antriebsstrang angeordneten Überrastkupplung und mit einer Einstelleinheit zur Einstellung der Überrastkupplung.
  • Es wird vorgeschlagen, dass die Einstelleinheit dazu vorgesehen ist, mindestens drei unterschiedliche Grenzdrehmomente der Überrastkupplung einzustellen. Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich grundsätzlich für sämtliche, dem Fachmann als geeignet erscheinende Handwerkzeugmaschinen, jedoch besonders vorteilhaft für Handwerkzeugmaschinen mit einer Schlagwerkeinheit. Unter „Grenzdrehmoment" soll hierbei insbesondere eine physikalische Größe verstanden werden, die bei der Beschleunigung oder der Verzögerung des drehbaren Hammerrohrs wirkt, und die jeweils einen vorbestimmbaren Wert nicht überschreitet oder unterschreitet. D. h. das „Grenzdrehmoment" ist das Drehmoment, bis zu dem keine Lageveränderungen der Übertragungselemente in radialer Richtung und oberhalb dessen ein Auslösen der Überrastkupplung erfolgt. Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht vorteilhafterweise die Kombination einer mehrstufigen Überrastkupplung mit einer Einstelleinheit. Die Überrastkupplung verhindert, dass sich beim Blockieren des Werkzeugs die Handwerkzeugmaschine unkontrolliert weiterdreht. Vorteilhafterweise ist hierdurch das Grenzdrehmoment zum Auslösen der Überrastkupplung nach Bedarf manuell in mehreren Stufen erhöhbar, ohne dass die Kupplung demontiert werden muss. Die Vorteile der Erfindung zeigen sich insbesondere dann, wenn verschieden harte Materialien bearbeitet werden oder Werkzeuge mit verschieden großen Durchmessern verwendet werden, bei denen verschieden hohe Drehmomente von der Bedienperson gehalten werden müssen. In diesen Fällen kann die Bedienperson das Grenzdrehmoment auf die Anwendungsfälle abgestimmt manuell einstellen.
  • Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Überrastkupplung mindestens vier Kupplungspositionen aufweist. Bei Handwerkzeugmaschinen treten in verschiedenen Anwendungsfällen verschieden hohe Drehmomente auf, die von der Bedienperson gehalten werden müssen. Um in diesen Fällen ein möglichst belastungsarmes Arbeiten zu ermöglichen, ist das Grenzdrehmoment bzw. die Kupplungsposition der Überrastkupplung einstellbar.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die Überrastkupplung mittels drehmomentübertragender Übertragungselemente in Eingriff stehende, gegen mindestens eine Kupplungsfeder überrastbare Kupplungsteile aufweist. Hierdurch ist eine kompakte und robuste Überrastkupplung entstanden, die mit kostengünstigen Bauelementen realisiert werden kann.
  • Vorteilhafterweise ist das eine Kupplungsteil ein Antriebselement der Handwerkzeugmaschine und das andere Kupplungsteil ein auf dem Antriebselement gleitend angeordneter Kupplungsschlitten. Durch die Integration des Antriebselements in die Überrastkupplung werden Bauteile gemeinsam genutzt und dadurch Bauteile, Bauraum und Gewicht eingespart. Für den Benutzer kann dadurch eine bessere Handhabung bzw. eine Komfortsteigerung bei der Bedienung der Handwerkzeugmaschine erreicht werden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die Übertragungselemente im Kupplungsschlitten angeordnet und in Radialnuten und Axialnuten auf dem Antriebselement verschieblich geführt sind. Hierdurch ist eine kompakte und einfache Konstruktion erreicht, mit der vorteilhaft Bauraum eingespart wird. Der Bauraum in dem Kupplungsschlitten kann genutzt und die Übertragungselemente können vorteilhaft durch den Kupplungsschlitten gehalten werden. Zudem ist der Aufbau der Kupplung vorteilhafterweise so gestaltet, dass die Einzelteile beispielsweise gießtechnisch herstellbar sind, wozu sich insbesondere die offenen Nuten eignen.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Übertragungselemente in Umfangsrichtung winkelversetzt zueinander im Kupplungsschlitten angeordnet sind. Hierdurch ergibt sich eine gleichmäßige Kraftübertragung auf das Antriebselement. Zudem sind die einzelnen, an der Kraftübertragung beteiligten Elemente nur gering belastet, wodurch der Verschleiß deutlich reduziert ist.
  • Eine besonders bedienerfreundliche Einstellung des Grenzdrehmoments kann erreicht werden, wenn die Übertragungselemente in mindestens zwei Reihen angeordnet sind, die in axialer Richtung voneinander beabstandet sind. Auf diese Weise ist der Kupplungsschlitten sicher auf dem Antriebselement geführt, wodurch ein Wackeln oder Verkanten des Kupplungsschlittens beim Kupplungsvorgang vermieden wird.
  • Es wird vorgeschlagen, dass in der ersten Kupplungsposition das Antriebselement drehfest mit einem Gehäuse der Handwerkzeugmaschine verbunden ist. Vorteilhafterweise kann hierdurch die Funktion „Drehen" ausgeschalten und nurmehr die Funktion „Schlagen bzw. Hämmern" aktiviert werden.
  • Weiter wird vorgeschlagen, dass in der zweiten oder dritten Kupplungsposition das Grenzdrehmoment von einer Reihe der Übertragungselemente bestimmt wird. Vorteilhafterweise können in diesen Kupplungspositionen niedrige bis mittlere Grenzdrehmomente eingestellt werden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass in der vierten Kupplungsposition das Grenzdrehmoment von beiden Reihen der Übertragungselemente bestimmt wird. In dieser Kupplungsposition sind vorteilhafterweise mittlere bis sehr hohe Grenzdrehmomente einstellbar.
  • Vorteilhafterweise steht die Einstelleinheit über eine Dreh-Schiebe-Verbindung mit dem Kupplungsschlitten in Wirkverbindung. Dadurch ist das Grenzdrehmoment zum Auslösen der Überrast kupplung manuell in vier Stufen erhöhbar, ohne dass die Überrastkupplung demontiert werden muss. Vorteilhafterweise ist über die Einstelleinheit eine Einstellung der Überrastkupplung in ihrer Auslösekraft bzw. ihrem Auslösedrehmoment und ein Halten der entsprechenden Kupplungsposition von außen möglich.
  • Zeichnung
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine, teilweise geschnitten, in einer ersten Ausführungsform, mit einer Überrastkupplung in einer ersten und einer vierten Kupplungsposition,
  • 2 ausschnittsweise einen Längsschnitt durch die Handwerkzeugmaschine gemäß 1 mit einer Überrastkupplung in einer zweiten und einer dritten Kupplungsposition und
  • 3 einen Teilschnitt durch eine Handwerkzeugmaschine mit einer Überrastkupplung in einer zweiten Ausführungsform.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • Die in 1 schematisch in Seitenansicht und in dem hier interessierenden Umfang auch im Längsschnitt dargestellte Handwerkzeugmaschine ist in den vorliegenden Ausführungsbeispielen als Bohr- und/oder Schlaghammer ausgebildet. Sie weist ein Gehäuse 48a auf, in welchem ein vorzugsweise elektrischer Antriebsmotor 54a angeordnet ist, der über ein Getriebe 56a auf ein nachgeschaltetes Bohr- und/oder Schlagwerk 58a wirkt. Hierzu steht das Getriebe 56a mit einem motorseitigen Antriebszahnrad 10a in Eingriff, das zum rotatorischen Antrieb eines als Hammerrohr ausgebildeten Antriebselements 12a mit diesem gekoppelt ist. Das Antriebszahnrad 10a ist vorzugsweise als Kegelrad ausgebildet. Mittels des Antriebsmotors 54a und des Getriebes 56a sind über das Antriebszahnrad 10a das Hammerrohr 12a und mittels dieses eine Werkzeugaufnahme 60a rotatorisch antreibbar. In der Werkzeugaufnahme 60a ist ein Werkzeug 62a radial feststehend und axial verschiebbar gehalten.
  • Von dem Antriebsmotor 54a ist ferner über das Getriebe 56a das Schlagwerk 58a mittels eines vorgeschalteten Kurbeltriebs 64a translatorisch antreibbar. Das im werkzeugseitigen Hammerrohr 12a angeordnete Schlagwerk 58a, das als so genanntes Luftpolsterschlagwerk ausgebildet ist, weist gemäß 1 einen vom Kurbeltrieb 64a hin- und hergehend angetriebenen Kolben 66a und einen davon beabstandeten, mit dem Kolben 66a ein Luftpolster 68a einschließenden Schläger oder Schlagbolzen 70a sowie einen dem Schlagbolzen 70a im Hammerrohr 12a nachgeordneten Döpper 72a auf, der unmittelbar auf das in der Werkzeugaufnahme 60a gehaltene Werkzeug 62a einwirkt. Der Kolben 66a, der Schlagbolzen 70a und der Döpper 72a sind im Hammerrohr 12a axial verschiebbar geführt und gegenüber der Innenwand des Hammerrohrs 12a luftdicht abgedichtet.
  • In einem Antriebsstrang, welcher mindestens zwischen dem Antriebszahnrad 10a und dem Hammerrohr 12a verläuft, ist eine Überrastkupplung 14a vorgesehen, die über eine einen Schaltring 74a und einen Drehknopf 76a aufweisende Einstelleinheit 50a axial auf dem Hammerrohr 12a verschoben und in Position gehalten wird. Beim Überschreiten eines Grenzdrehmoments wird die Antriebsverbindung zwischen dem Antriebszahnrad 10a und dem Hammerrohr 12a getrennt.
  • Erfindungsgemäß ist die Einstelleinheit 50a gemäß 1 bis 3 dazu vorgesehen, mindestens drei unterschiedliche Grenzdrehmomente der Überrastkupplung 14a einzustellen. Vorteilhafterweise ergeben sich hieraus vier unterschiedliche Kupplungsstufen bzw. Kupplungspositionen 24a, 26a, 28a, 30a, d. h. die Überrastkupplung 14a ist somit mehrstufig ausgebildet.
  • Die mehrstufige Überrastkupplung 14a weist mehrere zueinander konzentrische, mittels drehmomentübertragender Übertragungselemente 16a, 18a in Eingriff stehende Kupplungsteile 12a, 22a auf, die bei Überschreiten eines vorgegebenen Grenzdrehmoments gegen eine radial wirkende Kraft überrastbar sind. Das eine Kupplungsteil ist von dem als Hammerrohr ausgebildeten Antriebselement 12a und das andere Kupplungsteil von einem auf dem Antriebselement 12a gleitend angeordneten Kupplungsschlitten 22a gebildet. Die Übertragungselemente sind von zwei Reihen 36a, 38a von Rastkugeln 16a, 18a gebildet, die in im Kupplungsschlitten 22a vorgesehenen Radial bohrungen 44a, 46a angeordnet sind, wobei die Rastkugeln 16a, 18a um gleiche Umfangswinkel zueinander versetzt sind. Die in den Radialbohrungen 44a, 46a des Kupplungsschlittens 22a angeordneten Rastkugeln 16a, 18a sind in in axialer Richtung 40a voneinander beabstandeten Radialnuten 32a auf dem Hammerrohr 12a radial und in in Umfangsrichtung 42a winkelversetzt zueinander angeordneten Axialnuten 34a auf dem Hammerrohr 12a axial verschieblich geführt. Die Radialbohrungen 44a, 46a weisen Bohrungsdurchmesser auf, die wenig größer sind als der Kugeldurchmesser der Rastkugeln 16a und 18a. Die Rastkugeln 16a, 18a tauchen einerseits in die Axialnuten 34a oder die Radialnuten 32a ein, die in der Außenwand des Hammerrohrs 12a angeordnet sind, und stehen andererseits über die äußere Hülsenwand des Kupplungsschlittens 22a radial vor. Die Axialnuten 34a besitzen einen zum Grund der Axialnuten 34a abnehmenden lichten Querschnitt, wobei der Querschnitt an der dem Kupplungsschlitten 22a zugekehrten Öffnung dem Bohrungsquerschnitt der Radialbohrungen 44a, 46a in dem Kupplungsschlitten 22a entspricht. Zwei Kupplungsringe 78a und 80a, die axial verschiebbar auf dem Kupplungsschlitten 22a sitzen, weisen jeweils einen unterschiedlichen Innenkonus 82a, 84a auf, mit dem die Kupplungsringe 78a, 80a unter der Wirkung einer Kupplungsfeder 20a auf den Vorstehbereich der Rastkugeln 16a, 18a aufgepresst werden. Die Kupplungsfeder 20a ist als Druckfeder ausgebildet, die das Hammerrohr 12a konzentrisch umschließt und zwischen den Kupplungsringen 78a, 80a angeordnet ist und die sich an den sich gegenüberliegenden Seiten der beiden Kupplungsringe 78a, 80a abstützt und über den Innenkonus 82a, 84a die Rastkugeln 16a, 18a mit einer radialen Kraftkomponente beaufschlagt, welche die Rastkugeln 16a bzw. 18a durch die Radialbohrungen 44a, 46a des Kupplungsschlittens 22a in die Axialnuten 34a des Hammerrohrs 12a hineindrücken, so dass der Kupplungsschlitten 22a und das Hammerrohr 12a drehfest miteinander verbunden sind. Über die Auslegung der Innenkonusse 82a, 84a bzw. über die Wahl der Winkel der Innenkonusse 82a, 84a und/oder über die Auslegung der Kupplungsfeder 20a ist das Grenzdrehmoment der Überrastkupplung 14a bzw. der Kupplungspositionen 24a, 26a, 28a, 30a beeinflussbar.
  • Diese radiale Kraftkomponente hat Einfluss auf die Größe des Grenzdrehmoments, bei welchem die Überrastkupplung 14a sich löst. Die Größe des Grenzdrehmoments wird zudem bestimmt durch die vom Drehknopf 76a eingestellte Position des Kupplungsschlittens 22a auf dem Hammerrohr 12a. Da der Kupplungsschlitten 22a zwei Kupplungsringe 78a, 80a mit zwei unterschiedlichen Innenkonussen 82a, 84a besitzt und diese zeitgleich oder jeweils nur einzeln in die Axialnuten 34a hineingedrückt werden, können erfindungsgemäß drei verschiedene Grenzdrehmomente eingestellt werden.
  • Das Hammerrohr 12a ist im Gehäuse 48a drehbar gelagert. Der Kupplungsschlitten 22a ist an einem vorderen, dem Antriebszahnrad 10a zugewandten Ende mit einer ersten Axialverzahnung 88a versehen, die mit einer gleichartigen Axialverzahnung 90a des Antriebszahnrads 10a in Eingriff bringbar ist. Am entgegengesetzten Ende ist der Kupplungsschlitten 22a mit einer zweiten Axialverzahnung 92a versehen, die mit einer gleichartigen Axialverzahnung 94a des Gehäuses 48a in Eingriff bringbar ist.
  • Zur Einstellung der Kupplungspositionen bzw. Kupplungsstufen 24a, 26a, 28a, 30a und somit auch der Grenzdrehmomente ist die Einstelleinheit 50a vorgesehen, die über eine Dreh-Schiebe-Verbindung mit dem Kupplungsschlitten 22a in Wirkverbindung steht. Die Dreh-Schiebe-Verbindung wird über den Schaltring 74a und den Drehknopf 76a realisiert. Der Schaltring 74a ist mit dem Kupplungsschlitten 22a vorzugsweise einstückig ausgebildet und weist an seinem Außenumfang eine Nut 96a auf, in welche ein Verbindungselement 98a des Drehknopfes 76a eingreift. Der Drehknopf 76a sitzt auf dem Gehäuse 48a auf. Über ein Verdrehen des Drehknopfes 76a erfolgt über das Verbindungselement 98a ein Verschieben des Kupplungsschlittens 22a auf dem Hammerrohr 12a.
  • Die erste Kupplungsposition 24a der Überrastkupplung 14a bzw. die erste Position des Kupplungsschlittens 22a ist eine in 1 oberhalb der Mittellinie dargestellte Arretierungsposition 24a, wobei die zweite Axialverzahnung 92a des Kupplungsschlittens 22a und die entsprechende Axialverzahnung 94a des Gehäuses 48a fest miteinander im Eingriff sind. Die Rastkugeln 16a, 18a der beiden Reihen 36a, 38a in dem Kupplungsschlitten 22a greifen zeitgleich in die Axialnuten 34a ein und verbinden damit das Hammerrohr 12a verdrehfest mit dem Gehäuse 48a. Der Kupplungsschlitten 22a wird von der Einstelleinheit 50a in der ersten Position gehalten.
  • Wird bei der ersten Position der Antriebsmotor 54a eingeschaltet, so kann das sich drehende Antriebszahnrad 10a den Kupplungsschlitten 22a und somit das Hammerrohr 12a nicht in Rotation versetzen, da keine Wirkverbindung zwischen dem Antriebszahnrad 10a und dem Kupplungsschlitten 22a besteht, sondern der Kupplungsschlitten 22a drehfest mit dem Gehäuse 48a verbunden ist.
  • Die zweite Kupplungsposition 26a der Überrastkupplung 14a bzw. die zweite Position des Kupplungsschlittens 22a ist die in 2 oberhalb der Mittellinie dargestellte Kupplungsstufe, bei welcher die Rastkugeln 18a der einen Reihe 38a und der Kupplungsring 80a aktiv sind. Über den von der Kupplungsfeder 20a beaufschlagten Kupplungsring 80a werden die Rastkugeln 18a in dem Kupplungsschlitten 22a in die Axialnuten 34a gedrückt und bestimmen dadurch das Grenzdrehmoment. Die Rastkugeln 16a der anderen Reihe 36a befinden sich in den Radialnuten 32a und wirken somit nicht auf das Hammerrohr 12a bzw. wirken nicht drehmomenterzeugend. Der Kupplungsschlitten 22a wird von der Einstelleinheit 50a in der zweiten Position 26a gehalten. Die Einleitung des Drehmoments in das Antriebsrad 10a und damit auf die Achse des Schlagwerks 58a erfolgt über die erste Axialverzahnung 88a des Kupplungsschlittens 22a und die entsprechende Axialverzahnung 90a des Antriebszahnrads 10a. Die dritte Kupplungsposition 28a der Überrastkupplung 14a bzw. die dritte Position des Kupplungsschlittens 22a ist die in 2 unterhalb der Mittellinie dargestellte Kupplungsstufe, bei welcher die Rastkugeln 16a der einen Reihe 36a und der Kupplungsring 78a aktiv sind. Über den von der Kupplungsfeder 20a beaufschlagten Kupplungsring 78a werden die Rastkugeln 16a in dem Kupplungsschlitten 22a in die Axialnuten 34a gedrückt und bestimmen dadurch das Grenzdrehmoment. Die Rastkugeln 18a der anderen Reihe 38a befinden sich in den Radialnuten 32a und wirken somit nicht auf das Hammerrohr 12a bzw. wirken nicht drehmomenterzeugend. Der Kupplungsschlitten 22a wird von der Einstelleinheit 50a in der dritten Position 28a gehalten. Die Einleitung des Drehmoments in das Antriebsrad 10a und damit auf die Achse des Schlagwerks 58a erfolgt über die erste Axialverzahnung 88a des Kupplungsschlittens 22a und die entsprechende Axialverzahnung 90a des Antriebszahnrads 10a. Damit wird je nach Eingriff der Rastkugeln 16a oder 18a entweder das Grenzdrehmoment der Rastkugel 16a oder das Grenzdrehmoment der Rastkugel 18a auf das Hammerrohr 12a übertragen.
  • Wird bei zweiten oder dritten Position 26a oder 28a der Antriebsmotor 54a eingeschaltet, so wird über das drehende Antriebszahnrad 10a der Kupplungsschlitten 22a und somit das Hammerrohr 12a in Rotation versetzt, das seinerseits über die drehfest mit ihm verbundene Werkzeugaufnahme 60a das Werkzeug 62a rotatorisch antreibt. Wird das durch die Überrastkupplung 14a vorgegebene Grenzdrehmoment überschritten, z. B. dadurch, dass das drehende Werkzeug 62a sich in einem Werkstück festsetzt, so werden bei der zweiten Position 26a die Rastkugeln 18a bzw. bei der dritten Position 28a die Rastkugeln 16a aus den Axialnuten 34a gedrückt bzw. unter Axialverschieben der Kupplungsringe 78a, 80a gegen die Kupplungsfeder 20a radial nach außen gedrückt, bis sie aus den Axialnuten 34a im Hammerrohr 12a austreten und nunmehr der Kupplungsschlitten 22a relativ zum Hammerrohr 12a drehen kann.
  • Die vierte Kupplungsposition 30a der Überrastkupplung 14a bzw. die vierte Position des Kupplungsschlittens 22a ist die in 1 unterhalb der Mittellinie dargestellte Kupplungsstufe, bei welcher die Rastkugeln 16a, 18a beider Reihen 36a, 38a und beide Kupplungsringe 78a, 80a aktiv sind. Über die von der Kupplungsfeder 20a beaufschlagten Kupplungsringe 78a, 80a werden die Rastkugeln 16a, 18a in dem Kupplungsschlitten 22a in die Axialnuten 34a gedrückt und bestimmen dadurch gemeinsam das Grenzdrehmoment. Der Kupplungsschlitten 22a wird von der Einstelleinheit 50a in der vierten Position 30a gehalten. Die Einleitung des Drehmoments in das Antriebszahnrad 10a und damit auf die Achse des Schlagwerks 58a erfolgt über die erste Axialverzahnung 88a des Kupplungsschlittens 22a und die entsprechende Axialverzahnung 90a des Antriebszahnrads 10a.
  • Wird bei der vierten Position 30a der Antriebsmotor 54a eingeschaltet, so wird über das drehende Antriebszahnrad 10a der Kupplungsschlitten 22a und somit das Hammerrohr 12a in Rotation versetzt, das seinerseits über die drehfest mit ihm verbundene Werkzeugaufnahme 60a das Werkzeug 62a rotatorisch antreibt. Wird das durch die Überrastkupplung 14a vorgegebene Grenzdrehmoment überschritten, z. B. dadurch, dass das drehende Werkzeug 62a sich im Werkstück festsetzt, so werden die Rastkugeln 16a, 18a aus den Axialnuten 34a unter Axialverschieben der Kupplungsringe 78a, 80a gegen die Kupplungsfeder 20a radial nach außen gedrückt, bis sie aus den Axialnuten 34a im Hammerrohr 12a austreten und nunmehr den Kupplungsschlitten 22a relativ zum Hammerrohr 12a drehen kann.
  • In einem zweiten Ausführungsbeispiel sind die Übertragungselemente von zwei Reihen 36b, 38b von Rastelementen 16b, 18b gebildet, die in Radialvertiefungen 44b, 46b angeordnet sind, wobei die Rastelemente 16b, 18b um gleiche Umfangswinkel zueinander versetzt sind. Die Radialvertiefungen 44b, 46b sind in einer dem als Hammerrohr ausgebildeten Antriebselement 12b gegenüberliegenden Innenseite 100b des Kupplungsschlittens 22b angeordnet. Die in den Radialvertiefungen 44b, 46b des Kupplungsschlittens 22b angeordneten Rastelemente 16b, 18b sind in in axialer Richtung 40b voneinander beabstandeten Radialnuten 32b auf dem Hammerrohr 12b radial und in in Umfangsrichtung 42b winkelversetzt zueinander angeordneten Axialnuten 34b auf dem Hammerrohr 12b axial verschieblich geführt. Die Rastelemente 16b, 18b tauchen in die Axialnuten 34b oder die Radialnuten 32b ein, die in der Außenwand des Hammerrohrs 12b angeordnet sind. Die Axialnuten 34b besitzen einen zum Grund der Axialnuten 34b abnehmenden lichten Querschnitt, wobei der Querschnitt an der dem Kupplungsschlitten 22b zugekehrten Öffnung dem Querschnitt der Rastelemente 16b, 18b entspricht. Jedes Rastelement 16b, 18b weist eine Rastverzahnung 102b, 104b auf, die unter der Wirkung einer in der Radialvertiefung 44b, 46b angeordneten Kupplungsfeder 20b, 21b auf eine entsprechende Rastverzahnung 106b, 108b des Kupplungsschlittens 22b aufgepresst wird. Die Kupplungsfedern 20b, 21b sind als Druckfedern ausgebildet und stützen sich an den der Rastverzahnung 106b, 108b gegenüberliegenden Seiten am Kupplungsschlitten 22b ab. Über die Rastverzahnungen 102b, 104b, 106b, 108b beaufschlagen die Kupplungsfedern 20b, 21b die Rastelemente 16b, 18b mit einer radialen Kraftkomponente, welche die Rastelemente 16b, 18b in die Axialnuten 34b des Hammerrohrs 12b hineindrücken, so dass der Kupplungsschlitten 22b und das Hammerrohr 12b drehfest miteinander verbunden sind. Über die Auslegung der Rastverzahnungen 102b, 104b, 106b, 108b und/oder die Position des Kupplungsschlittens 22b und/oder die Auslegung der Kupplungsfedern 20b, 21b ist das Grenzdrehmoment der Überrastkupplung 14b bzw. der Kupplungspositionen 24, 26, 28, 30 beeinflussbar, wobei die Kupplungsfedern 20b, 21b unterschiedliche Federkräfte aufweisen können.
  • Zur Einstellung der Kupplungspositionen 24, 26, 28, 30 bzw. Kupplungsstufen und somit auch der Grenzdrehmomente ist eine Einstelleinheit 50b vorgesehen, die über eine Dreh-Schiebe-Verbindung mit dem Kupplungsschlitten 22b in Wirkverbindung steht. Die Dreh-Schiebe-Verbindung wird über den Schaltring 74b und den Drehknopf 76b realisiert. Der Schaltring 74b ist mit dem Kupplungsschlitten 22b vorzugsweise einstückig ausgebildet und weist an seinem Außenumfang eine Nut 96b auf, in welche ein Verbindungselement 98b des Drehknopfes 76b eingreift. Der Drehknopf 76b sitzt auf dem Gehäuse 48b auf. Über ein Verdrehen des Drehknopfes 76b erfolgt über das Verbindungselement 98b ein Verschieben des Kupplungsschlittens 22b auf dem Hammerrohr 12b. Hierdurch sind auch in diesem Ausführungsbeispiel die oben beschriebenen Kupplungspositionen 24, 26, 28, 30 einstellbar.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004047470 A1 [0002]

Claims (11)

  1. Handwerkzeugmaschine, insbesondere Bohr- und/oder Schlaghammer, mit einer in einem Antriebsstrang angeordneten Überrastkupplung (14) und mit einer Einstelleinheit (50) zur Einstellung der Überrastkupplung (14), dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinheit (50) dazu vorgesehen ist, mindestens drei unterschiedliche Grenzdrehmomente der Überrastkupplung (14) einzustellen.
  2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überrastkupplung (14) mindestens vier Kupplungspositionen (24, 26, 28, 30) aufweist.
  3. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Überrastkupplung (14), mittels drehmomentübertragender Übertragungselemente (16, 18) in Eingriff stehende, gegen mindestens eine Kupplungsfeder (20, 21) überrastbare Kupplungsteile (12, 22) aufweist.
  4. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kupplungsteil ein Antriebselement (12) der Handwerkzeugmaschine und das andere Kupplungsteil ein auf dem Antriebselement (12) gleitend angeordneter Kupplungsschlitten (22) ist.
  5. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungselemente (16, 18) im Kupplungsschlitten (22) angeordnet und in Radialnuten (32) und Axialnuten (34) auf dem Antriebselement (12) verschieblich geführt sind.
  6. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungselemente (16, 18) in Umfangsrichtung (42) winkelversetzt zueinander im Kupplungsschlitten (22) angeordnet sind.
  7. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungselemente (16, 18) in mindestens zwei Reihen (36, 38) angeordnet sind, die in axialer Richtung (40) voneinander beabstandet sind.
  8. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Kupplungsposition (24) das Antriebselement (12) drehfest mit einem Gehäuse (48) der Handwerkzeugmaschine verbunden ist.
  9. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten oder dritten Kupplungsposition (26 oder 28) das Grenzdrehmoment von einer Reihe (36 oder 38) der Übertragungselemente (16, 18) bestimmt wird.
  10. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der vierten Kupplungsposition (30) das Grenzdrehmoment von beiden Reihen (36, 38) der Übertragungselemente (16, 18) bestimmt wird.
  11. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinheit (50) über eine Dreh-Schiebe-Verbindung mit dem Kupplungsschlitten (22) in Wirkverbindung steht.
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