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DE102007059113A1 - Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine und Steuer- oder Regeleinrichtung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents

Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine und Steuer- oder Regeleinrichtung für eine Brennkraftmaschine Download PDF

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DE102007059113A1
DE102007059113A1 DE200710059113 DE102007059113A DE102007059113A1 DE 102007059113 A1 DE102007059113 A1 DE 102007059113A1 DE 200710059113 DE200710059113 DE 200710059113 DE 102007059113 A DE102007059113 A DE 102007059113A DE 102007059113 A1 DE102007059113 A1 DE 102007059113A1
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DE
Germany
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function
signal
window
windows
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710059113
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Schugger
Bernhard Mader
Ingo Pietsch
Oliver Schulz
Timo Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Publication of DE102007059113A1 publication Critical patent/DE102007059113A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/20Output circuits, e.g. for controlling currents in command coils
    • F02D41/2096Output circuits, e.g. for controlling currents in command coils for controlling piezoelectric injectors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/20Output circuits, e.g. for controlling currents in command coils
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren (31) zum Betreiben einer Brennkraftmaschine (19), bei dem ein Zeitpunkt (te) eines Bewegungsendes eines bewegbaren Teils (25) eines Kraftstoffventils (15) ermittelt wird, aus einem Sensorsignal (s) ein monoton im Zeitablauf steigendes Signal (e) berechnet wird und bei dem in Abhängigkeit von dem steigenden Signal (e) eine erste Funktion (f), eine zweite Funktion (g) sowie ein Schnittpunkt (P) der beiden Funktionen (f, g) ermittelt werden, wobei eine Lage des Schnittpunktes (P) im Zeitbereich den Zeitpunkt des Bewegungsendes (te) charakterisiert. Um ein Verfahren (31) zum Betreiben einer Brennkraftmaschine (19) anzugeben, bei dem ein Bewegungsende eines bewegbaren Teils eines Kraftstoffventils, insbesondere einer Ventilnadel (25), noch genauer ermittelt werden kann, und das zudem einfach realisierbar ist, wird vorgeschlagen, dass ein relativ zu dem steigenden Signal (e) verschiebbares erstes Fenster (49) und ein verschiebbares zweites Fenster (51) in eine Optimallage (tf,opt) verschoben werden, bei der ein Funktionswert einer dritten Funktion (h), der aus mindestens einem von innerhalb der beiden Fenster (49, 51) leigenden Werten des steigenden Signals (e) gebildet wird, einen Extremwert annimmt, und dass in der Optimallage (tf,opt) der beiden Fenster (49, 51) die erste Funktion (f) aus mindestens einem innerhalb des ersten Fensters (49) liegenden Wert des Signals (e) und die zweite Funktion (g) aus mindestens einem innerhalb ...

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine, bei dem ein Zeitpunkt eines Bewegungsendes eines bewegbaren Teils eines Kraftstoffventils ermittelt wird, aus einem Sensorsignal ein monoton im Zeitablauf steigendes Signal berechnet wird und bei dem in Abhängigkeit von dem steigenden Signal eine erste Funktion, eine zweite Funktion sowie ein Schnittpunkt der beiden Funktionen ermittelt werden, wobei eine Lage des Schnittpunktes im Zeitbereich den Zeitpunkt des Bewegungsendes charakterisiert. Die Erfindung betrifft außerdem eine Steuer- oder Regeleinrichtung für eine Brennkraftmaschine.
  • Aus dem Stand der Technik ist allgemein bekannt, einen Zeitpunkt eines Bewegungsendes eines bewegbaren Teils, insbesondere einer Ventilnadel, eines Einspritzventils zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine unter Verwendung eines an dem Einspritzventil angebrachten Körperschallsensors zu ermitteln. Aus einem von dem Körperschallsensor erzeugten Sensorsignal kann hierbei durch Integrieren des Sensorsignals über der Zeit ein monoton steigendes Energiesignal ermittelt werden. Befindet sich das bewegbare Teil in einer Ruhelage oder in einer Bewegung, dann erzeugt es höchstens geringe Erschütterungen im Einspritzventil, welche zu einem Körperschallsignal mit einer relativ geringen Amplitude führen. Dementsprechend weist ein Verlauf des monoton steigenden Energiesignals in diesem Fall eine relativ geringe Steigung auf. An dem Bewegungsende kommt es zu einem Anschlagen des bewegbaren Teils, wodurch eine Erschütterung im Einspritzventil entsteht, die zu einem Körperschallsignal relativ hoher Amplitude führt. Dies wiederum resultiert in einer entsprechend hohen Steigung des Energiesignals. Beim Bewegungsende tritt im Verlauf des Energiesignals deshalb ein Knick auf, der einen Übergangsabschnitt im Verlauf des Energiesignals bildet, der zwischen einem ersten Abschnitt des Verlaufs des Energiesignals mit geringer Steigung und einem zweiten Abschnitt des Verlaufs des Energiesignals mit einer hohen Steigung liegt.
  • Bei den allgemein bekannten Verfahren wird der Zeitpunkt, zu dem der Knick auftritt, das heißt der Zeitpunkt des Bewegungsendes des bewegbaren Teils, ermittelt, indem das Maximum der zweiten Ableitung des Verlaufs der Signalenergie ermittelt wird. Nachteilig an diesen Verfahren ist, dass bei der Ermittlung des Maximums jeweils nur ein kleiner Bereich des Verlaufs des Energiesignals betrachtet wird, in dem das Maximum liegen könnte. Deshalb sind die allgemein bekannten Verfahren relativ empfindlich gegenüber Störungen. Weiterhin sind diese Verfahren insbesondere dann nicht hinreichend genau, wenn der Übergang zwischen dem ersten Abschnitt mit der geringen Steigung und dem zweiten Abschnitt mit der hohen Steigung nicht abrupt, sondern langsam erfolgt oder wenn von dem Verlauf des Energiesignals lediglich zu diskreten Abtastzeitpunkten erfasste Abtastwerte vorliegen, die zeitlich relativ weit auseinander liegen.
  • Des Weiteren ist aus der DE 43 08 811 A1 ein Verfahren zur Steuerung eines Magnetventils einer Kraftstoffzumesseinrichtung bekannt. Bei diesem Verfahren wird ein Schließzeitpunkt des Magnetventils in Abhängigkeit von einem Stromverlauf eines elektrischen Stroms durch das Magnetventil ermittelt. Bei diesem Stromverlauf handelt es sich wie bei dem oben beschriebenen Energiesignal um ein monoton im Zeitablauf steigendes Signal, das zum Zeitpunkt des Bewegungsendes eines Ventilelements des Magnetventils einen Knick aufweist. Der Knick des Stromverlaufs, das heißt der Zeitpunkt des Bewegungsendes wird ermittelt, indem der Verlauf des steigenden Signals vor dem Knick mit einer ersten Gerade und der Verlauf des steigenden Signals nach dem Knick mit einer zweiten Gerade angenähert wird und der Schnittpunkt der beiden Geraden ermittelt wird. Die Lage des Schnittpunkts auf einer Zeitachse entspricht dem Zeitpunkt des ermittelten Bewegungsendes. Allerdings muss vor dem Durchführen des Verfahrens die ungefähre Lage des Knicks des Stromverlaufs in aufwändiger Weise beispielsweise unter Verwendung von Kennfeldern ermittelt werden.
  • Des Weiteren ist dieses Verfahren vergleichsweise ungenau, wenn es auf Kraftstoffeinspritzventile angewendet wird. Denn Kraftstoffeinspritzventile weisen im Gegensatz zu Magnetventilen der üblicherweise verwendeten Kraftstoffzumesseinrichtungen zwischen einer elektromagnetischen Betätigungseinrichtung und einer Ventilnadel oftmals einen hydraulischen Koppler auf. Die elektromagnetische Betätigungseinrichtung und die Ventilnadel sind also nicht direkt gekoppelt. Aus diesem Grund entspricht der Zeitpunkt des Bewegungsendes eines bewegbaren Teils der elektromagnetischen Betätigungseinrichtung in der Regel nicht dem Bewegungsende der Ventilnadel. Mit dem bekannten Verfahren kann der Zeitpunkt des Bewegungsendes lediglich des bewegbaren Teils der elektromagnetischen Betätigungseinrichtung, nicht jedoch der von diesem abweichende Zeitpunkt des Bewegungsende der Ventilnadel des Einspritzventils ermittelt werden. Außerdem ist dieses Verfahren nur zusammen mit Betätigungseinrichtungen, die elektromagnetisch arbeiten, anwendbar, weil nur diese an ihrem Bewegungsende den Knick in ihrem Stromverlauf aufweisen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine anzugeben, bei dem ein Bewegungsende eines bewegbaren Teils eines Kraftstoffventils, insbesondere einer Ventilnadel, noch genauer ermittelt werden kann, und das zudem einfach realisierbar ist. Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch eine Steuer- oder Regeleinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 10.
  • Bei der Realisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird durch das Verschieben der beiden verschiebbaren Fenster in die Optimallage sichergestellt, dass die beiden Fenster sich in der Nähe eines Übergangs des steigenden Signals von einem ersten Abschnitt mit geringer Steigung und einem zweiten Abschnitt mit größerer Steigung befinden. Die Lage dieses Übergangs braucht somit nicht wie bei dem bekannten Verfahren beispielsweise unter Verwendung von Kennfeldern geschätzt werden. Ein aufwändiges Erstellen dieser Kennfelder kann also entfallen, und es braucht kein Speicherplatz zum Ablegen dieser Kennfelder in einer Steuer- oder Regeleinrichtung vorgesehen werden. Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahren kann somit auf einfache Weise der Zeitpunkt des Bewegungsendes des insbesondere zum Öffnen und/oder Schließen des Kraftstoffventils bewegbaren Teils ermittelt werden. Dies ermöglicht wiederum einen zuverlässigen, zugleich sparsamen und umweltfreundlichen Betrieb der Brennkraftmaschine. Hierbei ist besonders bevorzugt, dass eine relative Lage des ersten Fensters bezüglich einer Lage des zweiten Fensters konstant ist, das heißt, dass die beiden Fenster stets zusammen unter Beibehaltung ihrer Anordnung zueinander verschoben werden. Vorzugsweise weist mindestens eines der beiden Fenster eine konstante Breite auf.
  • Es ist besonders bevorzugt, dass das steigende Signal zeitdiskret ist und/oder verschiedene Lagen der beiden verschiebbaren Fenster einer Verschiebung der Fenster relativ zum steigenden Signal um ein ganzzahliges Vielfaches eines Abtastintervalls entsprechen. Dies ermöglicht, dass übliche Methoden der digitalen Signalverarbeitung angewendet werden können, was zu einer einfachen und kostengünstigen Realisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens führt. Beim Verschieben der beiden Fenster in die Optimallage können die beiden Fenster systematisch in die verschiedenen Lagen verschoben werden und für jede Lage der Funktionswert der dritten Funktion berechnet werden, wobei der Extremwert ermittelt wird, indem die den verschiedenen Lagen entsprechende Funktionswerte miteinander verglichen werden. Vorzugsweise werden die beiden Fenster derart nacheinander in die verschiedenen Lagen verschoben, dass ein zeitlicher Versatz der beiden Fenster relativ zu dem steigenden Signal immer weiter zunimmt. Die beiden Fenster werden also schrittweise von links nach rechts über eine Zeitachse des steigenden Signals verschoben.
  • Um Werte des steigenden Signals berücksichtigen zu können, die vergleichsweise weit von dem Übergang zwischen dem ersten Abschnitt mit geringer Steigung und dem zweiten Abschnitt mit höherer Steigung des steigenden Signals entfernt sind, ist bevorzugt, dass das erste Fenster und das zweite Fenster zeitlich beabstandet sind. Das heißt, die beiden Fenster sind durch ein zwischen ihnen liegendes, vorzugsweise konstantes, Zeitintervall getrennt. Dadurch wird erreicht, dass das Verfahren auch dann hinreichend genau ist, wenn der Übergang zwischen den beiden Abschnitten des steigenden Signals nicht abrupt, sondern langsam erfolgt, das heißt, wenn die Steigung in dem Übergang Werte annimmt, die zwischen den geringen Werten des ersten Abschnitts des steigenden Signals und den höheren Werten des zweiten Abschnitts des steigenden Signals liegen. Hierbei ist die dritte Funktion vorzugsweise so gewählt, dass sich in der Optimallage der Übergang zwischen dem ersten Abschnitt mit geringer Steigung und dem zweiten Abschnitt mit der höheren Steigung des steigenden Signals zwischen den beiden beabstandeten Fenster befindet. Dadurch wird erreicht, dass der Verlauf des steigenden Signals am Übergang bei der Ermittlung des Zeitpunktes des Bewegungsendes keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt.
  • Um die beiden Fenster auf einfache Weise zuverlässig in die Optimallage zu verschieben, wird vorgeschlagen, dass der Funktionswert der dritten Funktion durch Bilden einer Differenz oder eines Quotienten einer Steigung der zweiten Funktion und einer Steigung der ersten Funktion am Schnittpunkt der ersten Funktion und der zweiten Funktion ermittelt wird. Hierdurch wird erreicht, dass sich die Optimallage der beiden Fenster im Bereich des Übergangs zwischen den beiden Abschnitten des steigenden Signals befindet. Denn die beiden Abschnitte des steigenden Signals unterscheiden sich wie oben erläutert in ihrer Steigung, so dass die Differenz oder der Quotient den Extremwert annimmt, wenn eines der beiden Fenster sich im ersten Abschnitt des steigenden Signals und das jeweils andere Fenster im zweiten Abschnitt des steigenden Signals befindet. Der Funktionswert der dritten Funktion wird also nicht unmittelbar aus den Werten des steigenden Signals, sondern mittelbar aus der ersten und der zweiten Funktion berechnet, wodurch die Anwendung einfach aufgebauter dritter Funktionen, deren Funktionswerte mit geringem Aufwand berechnet werden können, ermöglicht wird.
  • Zur Vermeidung aufwändiger Rechenoperationen ist es bevorzugt, auch die erste und die zweite Funktion einfach zu gestalten. Besonders bevorzugt ist hierbei, dass die erste Funktion und/oder die zweite Funktion einer Geraden entspricht. Eine solche Geradenfunktion kann beispielsweise unter Verwendung geeigneter Regressionsverfahren aus dem Verlauf des steigenden Signals im ersten Fenster beziehungsweise im zweiten Fenster ermittelt werden.
  • Um den Rechenaufwand bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens noch weiter zu reduzieren, wird vorgeschlagen, dass die erste Funktion aus einem ersten Punkt und einem zweiten Punkt des steigenden Signals und/oder die dritte Funktion aus einem dritten Punkt und einem vierten Punkt des steigenden Signals ermittelt wird, wobei der erste Punkt und der zweite Punkt innerhalb des ersten Fensters und der dritte Punkt und der vierte Punkt innerhalb des zweiten Fensters liegen. Die erste Funktion entspricht vorzugsweise einer Geraden durch die Endpunkte des ersten Fensters, und die zweite Funktion entspricht einer Geraden durch die Endpunkte des zweiten Fensters.
  • Es ist besonders bevorzugt, dass das Kraftstoffventil ein Einspritzventil ist und das monoton im Zeitablauf steigende Signal aus dem Sensorsignal eines mit dem Einspritzventil gekoppelten Sensors, vorzugsweise eines Beschleunigungssensors oder eines Körperschallsensors, ermittelt wird. Das bewegbare Teil des Kraftstoffeinspritzventils ist vorzugsweise eine Ventilnadel. Das Bewegungsende der Ventilnadel kann auch dann mit hoher Genauigkeit ermittelt werden, wenn das Kraftstoffeinspritzventil zwischen einer Betätigungseinrichtung und der Ventilnadel ein Koppelelement, das beispielsweise als hydraulischer Koppler ausgeführt sein kann, aufweist. Außerdem kann das erfindungsgemäße Verfahren so auch in Verbindung mit Einspritzventilen, die eine Betätigungseinrichtung mit einem Piezo-Element aufweisen, angewendet werden.
  • Es kann vorgesehen werden, dass das monoton im Zeitablauf steigende Signal derart ermittelt wird, dass ein Signalwert des steigenden Signals zu einem jeden betrachteten Zeitpunkt innerhalb eines Messintervalls eine Signalenergie eines Abschnitts des Sensorsignals zwischen einem Anfang des Messintervalls und dem betrachteten Zeitpunkt charakterisiert. Hierdurch wird sichergestellt, dass das steigende Signal den für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens erforderlichen ersten Abschnitt mit geringer Steigung und den zweiten Abschnitt mit im Vergleich zur Steigung des ersten Abschnitts hoher Steigung aufweist. Eine Berechnung zum Ermitteln des steigenden Signals umfasst vorzugsweise im Falle eines zeitkontinuierlichen Signals eine Integration des quadrierten steigenden Signals über der Zeit und im Falle eines zeitdiskreten Signals eine Summation der quadrierten Werte des steigenden Signals. Es kann auch ein anderes monoton im Zeitablauf steigendes Signal ermittelt werden, das die Signalenergie höchstens annähernd charakterisiert, indem anstelle des Quadrierens vorgesehen wird, dass eine andere geradzahlige Potenz des Signals oder der Betrag des Signals gebildet wird.
  • Um die Genauigkeit des Verfahrens weiter zu verbessern, kann vorgesehen werden, dass beim Ermitteln des monotonen im Zeitablauf steigenden Signals ein Zwischensignal aus dem Sensorsignal durch Tiefpassfiltern gebildet wird und aus dem Zwischensignal das monoton im Zeitablauf steigende Signal ermittelt wird. Mit Hilfe des Tiefpassfilterns können im Sensorsignal punktuell auftretende Störungen beseitigt oder zumindest verringert werden.
  • Als weitere Lösung der Aufgabe wird eine Steuer- oder Regeleinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 10 vorgeschlagen. Mit einer solchen Steuer- oder Regeleinrichtung kann das Bewegungsende des bewegbaren Teils unter Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf einfache Weise und mit hoher Genauigkeit ermittelt werden.
  • Vorzugsweise ist die Steuer- oder Regeleinrichtung zur Ausführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 9 programmiert. Eine solche Steuer- oder Regeleinrichtung weist die oben dargestellten Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens auf.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in welcher exemplarische Ausführungsformen anhand der Zeichnungen näher erläutert werden. Dabei zeigen:
  • 1 ein Kraftstoffsystem einer Brennkraftmaschine in schematischer Darstellung;
  • 2 einen zeitlichen Verlauf eines Sensorsignals und eines monoton im Zeitablauf steigenden Signals; und
  • 3 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Ermitteln eines Zeitpunktes eines Bewegungsendes einer Ventilnadel.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • In 1 ist ein Kraftstoffsystem, das insgesamt mit dem Bezugszeichen 11 versehen ist, stark schematisch dargestellt. Das Kraftstoffsystem 11 weist einen Hochdruckspeicher 13 auf, welcher mit einem Einspritzventil 15 verbunden ist. Das Einspritzventil 15 ist mit einem Brennraum 17 einer Brennkraftmaschine 19 hydraulisch verbunden. Die Brennkraftmaschine 19 weist mehrere Brennräume 17 auf, jedoch ist der Übersichtlichkeit halber in 1 nur ein Brennraum 17 dargestellt. Ebenso ist nur ein Einspritzventil 15 dargestellt, obwohl an jedem Brennraum 17 der Brennkraftmaschine 19 jeweils ein Einspritzventil 15 angeschlossen ist. Der Hochdruckspeicher 13 ist mit einer Hochdruckseite einer Kraftstoffhochdruckpumpe (nicht gezeigt) verbunden. Weiterhin weist das Kraftstoffsystem 11 einen Kraftstoffsammelbehälter und eine Vorförderpumpe auf (beide nicht gezeigt), wobei die Hochdruckpumpe über die Vorförderpumpe mit dem Kraftstoffsammelbehälter verbunden ist.
  • Das Einspritzventil 15 umfasst eine elektromagnetische Betätigungseinrichtung 21, ein Koppelelement in Form eines hydraulischen Kopplers 23 sowie eine Ventilnadel 25. Bei der Ventilnadel 25 handelt es sich um ein bewegbares Teil des Einspritzventils 15, welches zum öffnen des Einspritzventils 15 in eine Offenstellung und zum Schließen des Einspritzventils 15 in eine geschlossene Stellung zu einem Ventilsitz 26 des Einspritzventils 15 hin bewegbar ist. Die Ventilnadel 25 ist über den hydraulischen Koppler 23 mit der elektromagnetischen Betätigungseinrichtung 21 gekoppelt. In einer nicht gezeigten Ausführungsform weist das Einspritzventil 15 an Stelle der elektromagnetischen Betätigungseinrichtung 21 eine elektrische Betätigungseinrichtung mit einem Piezoelement auf. Des Weiteren weist das Einspritzventil einen Körperschallsensor 27 auf. Sowohl der Körperschallsensor 27 als auch die elektromagnetische Betätigungseinrichtung 21 des Einspritzventils 15 sind mit einer Steuer- oder Regeleinrichtung 29 verbunden, sodass die Steuer- oder Regeleinrichtung 29 ein Sensorsignal s des Körperschallsensors 27 erfassen und mittels eines Ansteuersignals x die elektromagnetische Betätigungseinrichtung 21 ansteuern kann. Zum Verarbeiten des Sensorsignals s und zum Erzeugen des Ansteuersignals x weist die Steuer- oder Regeleinrichtung 29 Rechenmittel 30 auf.
  • Beim Betrieb des Kraftstoffsystems 11 wird in dem Hochdruckspeicher 13 gespeicherter Kraftstoff von der Kraftstoffhochdruckpumpe mit Hochdruck beaufschlagt. Die Steuer- oder Regeleinrichtung 29 steuert die elektromagnetische Betätigungseinrichtung 21 des Einspritzventils mit einem Ansteuersignal x an. Hierbei bringt die Steuer- oder Regeleinrichtung 29 zu geeigneten Zeitpunkten das Ansteuersignal x in einen aktiven Zustand, wodurch die Ventilnadel 25 von der geschlossenen Stellung in Richtung der Offenstellung bewegt wird. Befindet sich die Ventilnadel 25 in der Offenstellung, dann wird der im Hochdruckspeicher 13 befindliche Kraftstoff in den Brennraum 17 der Brennkraftmaschine 19 eingespritzt. Um das Einspritzen des Kraftstoffs zu beenden, bringt die Steuer- oder Regeleinrichtung 29 zu einem späteren geeigneten Zeitpunkt das Ansteuersignal x in einen inaktiven Zustand, was dazu führt, dass sich die Ventilnadel 25 von der Offenstellung wieder zurück in die geschlossene Stellung bewegt. Am Ende der Schließbewegung entsteht auf Grund eines Anschlagens der Ventilnadel 25 auf dem Ventilsitz 26 des Einspritzventils 15 in der geschlossenen Stellung im Einspritzventil 15 eine Erschütterung, welche vom Körperschallsensor 27 als Körperschall erfasst wird und mittels des Sensorsignals s an die Steuer- oder Regeleinrichtung 29 gemeldet wird. In einer nicht gezeigten Ausführungsform entsteht in dem Einspritzventil 15 eine weitere Erschütterung, wenn die Ventilnadel 25 die Offenstellung erreicht. Die weitere Erschütterung wird ebenfalls als Körperschall von dem Körperschallsensor 27 erfasst.
  • Auf Grund verschiedener Einflüsse, wie beispielsweise einer Massenträgheit verschiedener bewegbarer Teile und einer Dämpfungswirkung des hydraulischen Kopplers 23 tritt die Bewegung der Ventilnadel 25 von der geschlossenen Stellung in die Offenstellung und zurück nicht zeitgleich mit der Aktivierung beziehungsweise Deaktivierung des Ansteuersignals x auf. Das Bewegungsende dieser Bewegungen ist vielmehr zeitlich gegenüber den entsprechenden Zustandsänderungen des Ansteuersignals x verzögert. Diese Verzögerung ist nicht konstant, sondern von Umwelteinflüssen, Fertigungstoleranzen und dem Alter des Einspritzventils 15 abhängig. Da jedoch für einen zuverlässigen und energiesparenden Betrieb der Brennkraftmaschine 19 eine genaue Festlegung des Zeitpunktes des Bewegungsendes beim Erreichen der Offenstellung beziehungsweise beim Erreichen der geschlossenen Stellung erforderlich ist, wird der Zeitpunkt des Bewegungsendes, das heißt der Zeitpunkt des Aufschlagens der Ventilnadel 25 auf dem Ventilsitz 26 anhand des Sensorsignals s ermittelt und die Ansteuerung des Einspritzventils 15 über das Ansteuersignal x entsprechend adaptiert.
  • Anhand der 2 und 3 wird im Folgenden ein Verfahren 31 zum Ermitteln des Zeitpunktes te des Bewegungsendes näher erläutert. Dieses Verfahren 31 wird in der gezeigten Ausführungsform zum Ermitteln eines Zeitpunktes te eines Bewegungsendes einer Schließbewegung des Einspritzventils 15, das heißt eines Zeitpunktes te zu dem die. Ventilnadel 25 die Schließstellung erreicht, verwendet. Es kann jedoch in Verbindung mit einem in einer nicht gezeigten Ausführungsform vorhandenen Einspritzventil 15, bei dem beim Erreichen der Offenstellung die weitere Erschütterung auftritt, auch zum Ermitteln eines Zeitpunkts des Endes einer Öffnungsbewegung, das heißt eines Zeitpunktes zu dem die Ventilnadel 25 die Offenstellung erreicht, angewendet werden.
  • Im oberen Bereich des in 2 gezeigten Schaubild ist das Sensorsignal s dargestellt. Man erkennt, dass zum Zeitpunkt te des Bewegungsendes eine Amplitude des Sensorsignals s stark zunimmt um im Zeitablauf nach dem Zeitpunkt te wieder abzunehmen. Dieser Verlauf des Sensorsignal s resultiert wie oben dargestellt aus den Vibrationen im Einspritzventil 15, die auf Grund des Anschlagens der Ventilnadel 25 beim Bewegungsende auftreten.
  • Das Sensorsignal s wird in einen unmittelbar auf einen Start 32 des Verfahrens folgenden Schritt 33 innerhalb eines Messintervalls [0, T] erfasst. Das Messintervall [0, T] wird dabei so gewählt, dass der Zeitpunkt te des Bewegungsende sicher innerhalb des Messintervalls [0, T] liegt. Hierzu kann beispielsweise eine Untergrenze t = 0 des Messintervalls [0, T] auf einen Zeitpunkt einer Änderung des Ansteuersignals x (Aktivieren oder Deaktivieren des Ansteuersignals x) gelegt werden und eine Länge T des Messintervalls [0, T] gewählt werden, die erheblich größer ist als jede mögliche Dauerte von der Untergrenze t = 0 des Messintervalls [0, T] bis zum Zeitpunkt te des Bewegungsendes.
  • Anschließend wird in einem Schritt 35 eine Tiefpassfilterung des Sensorsignals s vorgenommen, um im Zeitablauf punktuell auftretende Störungen oder Störimpulse zu eliminieren. In einem der Tiefpassfilterung 35 nachfolgenden Schritt 37 wird ein monoton steigendes Signal e berechnet. In der gezeigten Ausführungsform charakterisiert das steigende Signal e eine Signalenergie des gefilterten Sensorsignals. Das heißt ein Wert des steigenden Signals e zu einem betrachteten Zeitpunkt t entspricht der Energie des gefilterten Sensorsignals zwischen dem Anfang des Messintervalls t = 0 und dem betrachteten Zeitpunkt t. Zur Berechnung des Werts des steigenden Signals e zum Zeitpunkt t wird im Falle eines kontinuierlichen gefilterten Sensorsignals ein Integral des Quadrates des gefilterten Sensorsignals über das Zeitintervall zwischen dem Anfang t = 0 des Messintervalls [0, T] und dem betrachteten Zeitpunkt t gebildet. Im Falle eines zeitdiskreten gefilterten Sensorsignals wird anstelle des Integrals eine entsprechende Summe berechnet. In nicht gezeigten Ausführungsformen wird nicht über das Quadrat des gefilterten Sensorsignals, sondern über eine andere geradzahlige Potenz des gefilterten Sensorsignals oder über den Betrag des gefilterten Sensorsignals integriert beziehungsweise summiert.
  • Bei der Tiefpassfilterung 35 handelt es sich um einen optionalen Schritt, der bei der Realisierung des Verfahrens auch entfallen kann. In diesem Fall würde der Schritt 37 direkt nach dem Schritt 33 ausgeführt werden, das heißt das monoton steigende Signal e wird direkt aus dem Sensorsignal s berechnet.
  • Man erkennt anhand 2, dass das steigende Signal e einen ersten Abschnitt 39 mit einer geringen Steigung, einen zweiten Abschnitt 41 mit einer Steigung, die höher ist als die Steigung des steigenden Signals e im ersten Abschnitt 39 sowie einen zwischen den beiden Abschnitten 39, 41 befindlichen Übergangsabschnitt 45, in dem die Steigung zunimmt, aufweist. Je nach Beschaffenheit des Einspritzventils 15 und je nach Ausgestaltung der Tiefpassfilterung 35 kann es sich bei dem Übergangsabschnitt 45 um einen Knick oder – wie in der gezeigten Ausführungsform – um einen gebogenen Bereich im Verlauf des Sensorsignals s handeln.
  • In einem auf den Schritt 37 folgenden Schritt 47 wird ein erstes Fenster 49 zusammen mit einem von dem ersten Fenster zeitlich getrennten zweiten Fenster 51 in eine Optimallage tt, opt verschoben. Dazu werden die beiden Fenster 49, 51 nacheinander in verschiedene Lagen tf, i gebracht. Hierbei werden Breiten der beiden Fenster 49, 51 und ein Abstand Δt zwischen den beiden Fenstern 49, 51 konstant gehalten. Die verschiedenen Lagen tf, i entsprechen einem linken Rand des ersten Fensters 49 innerhalb des Messintervalls [0, T]. In der gezeigten Ausführungsform handelt es sich bei dem steigenden Signal e um ein zeitdiskretes Signal. Werte des steigenden Signals e liegen daher nur für bestimmte Abtastzeitpunkte, die in einem konstanten Abtastintervall nacheinander im Zeitbereich angeordnet sind, vor. Dementsprechend umfasst jedes der beiden Fenster 49, 51 mehrere aufeinander folgende Abtastwerte, wobei die Anzahl der Abtastwerte eines Fensters sich aus dem Quotienten der Fensterbreite und dem Abtastintervall ergibt. Die verschiedenen Lagen tf, i werden dadurch eingestellt, dass die beiden Fenster 49, 51 zunächst in eine Anfangslage tf, 0 = 0 gebracht werden und jede weitere Lage tf, i > 0 der verschiedenen Lagen tf, i eingestellt wird, indem die beide Fenster 49, 51 jeweils um ein Abtastintervall auf der Zeitachse nach rechts verschoben werden. Eine Endlage tf, N entspricht derjenigen Lage, bei welcher ein Verschieben der beiden Fenster 49, 51 um ein Abtastintervall dazu führen würde, dass zumindest ein Teil des ersten Fensters 49 oder des zweiten Fensters 51 außerhalb des Messintervalls [0, T] liegen würde. Ist die Endlage erreicht tf, N, dann wurden alle zur weiteren Ausführung des Verfahrens benötigten verschiedenen Lagen tf, i eingestellt.
  • Für jede Lage tf, i der beiden Fenster 49, 51 wird eine erste Funktion f in Form einer Geraden, die durch einen ersten Punkt A am linken Rand des ersten Fensters 49 und einem zweiten Punkt B am rechten Rand des ersten Fensters 49 geht, ermittelt. Des Weiteren wird eine zweite Funktion g in Form einer weiteren Geraden, die durch einen Dritten Punkt C des steigenden Signals e am linken Rand des zweiten Fensters 51 und einen vierten Punkt D durch das steigende Signal e am rechten Rand des zweiten Fensters 51 geht, ermittelt.
  • Zum Ermitteln der Optimallage wird über die verschiedenen Lagen tf, i der beiden Fenster 49, 51 ein Extremum, in der gezeigten Ausführungsform ein Maximum, einer dritten Funktion h ermittelt. Zu diesem Zweck wird ein Schnittpunkt P der ersten Funktion f und der zweiten Funktion g berechnet. Ein Funktionswert der dritten Funktion h ergibt sich aus der Differenz zwischen der Steigung der zweiten Funktion g am Schnittpunkt P und der Steigung der ersten Funktion f am Schnittpunkt P. Die Optimallage tf, opt der beiden Fenster 49, 51 entspricht also derjenigen Lage an der der Funktionswert der dritten Funktion h maximal ist. Abweichend hiervon kann zur Berechnung des Funktionswert der dritten Funktion auch ein Quotient zwischen den beiden Steigungen ermittelt werden oder eine andere geeignete Berechnungsvorschrift angewendet werden. Werden die beiden Fenster 49, 51 wie oben beschrieben schrittweise verschoben, dann können die drei Funktionen f, g, h so gewählt werden, dass mindestens eine dieser Funktionen f, g, h inkrementell, das heißt ausgehend von den für die vorhergehende Lage tf, i-1 der beiden Fenster 49, 51 ermittelten Funktionen f, g, h, ermittelt werden kann.
  • Man erkennt, dass in der Darstellung von 2 ein Unterschied zwischen den Steigungen der ersten Funktion und der zweiten Funktion am Schnittpunkt P bei den mittleren beiden Fenster 49, 51 am größten ist, so dass die Lage der mittleren beiden Fenster 49, 51 der Optimallage tf, opt entspricht. Denn gerade für diese Optimallage tf, opt weist der Funktionswert der dritten Funktion h den Maximalwert auf, während der Funktionswert der dritten Funktion h bei den beiden links der Optimallage tf, opt befindlichen Fenstern 49, 51 (Lage tf, a) und bei den beiden rechts von der Optimallage tf, opt befindlichen Fenstern 49, 51 (Lage tf, b) deutlich geringer ist als bei den in der Optimallage tf, opt befindlichen Fenstern, da sich die Steigungen am Punkt P der ersten und der zweiten Funktion verhältnismäßig wenig unterscheiden.
  • In dem in 2 gezeigten Verlauf der steigenden Funktion e entspricht die Lage des Schnittpunkts P der ersten Funktion f und der zweiten Funktion g der sich in der Optimallage tf, opt befindlichen beiden Fenster 49, 51 dem Zeitpunkt te des Bewegungsendes. Dementsprechend wird in einem letzten Schritt 55 des Verfahrens 31 der Zeitpunkt te des Bewegungsendes der Ventilnadel 25 aus der Lage des Schnittpunktes P bezüglich der Zeitachse ermittelt.
  • In der gezeigten Ausführungsform wird für das gesamte Messintervall [0, T] das steigende Signal e in einen Speicherbereich der Rechenmittel 30 der Steuer- oder Regeleinrichtung 29 abgelegt. Die beiden Fenster 49, 51 werden mit Hilfe geeigneter Index-Variablen, die eine relative Adresse bezogen auf einen Anfang des Speicherbereiches enthalten, verwalten. Beispielsweise kann eine Index-Variable vorgesehen werden, die auf den ersten Abtastwert des steigenden Signals e innerhalb des ersten Fensters 49 zeigt. Die Lage tf, i der beiden Fenster 49, 51 innerhalb des Messintervalls [0, T] ergibt sich durch eine Multiplikation eines Wertes der Index-Variablen mit dem Abtastintervall. Abweichend vor der gezeigten Ausführungsform kann das Verfahren 31 auch auf andere Weise realisiert werden. So können zum Beispiel anstelle des Speicherbereichs für das steigende Signal e Ringpuffer für die beiden Fenster 49, 51 vorgesehen werden.
  • Dadurch, dass zunächst die Optimallage tf, opt des ersten Fensters 49 und des zweiten Fensters 51 ermittelt wird und anschließend der Zeitpunkt te des Bewegungsendes durch Ermitteln der Lage des Schnittpunkts P der zweiten Funktion f und der dritten Funktion g berechnet wird, kann mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens 31 der Zeitpunkt te des Bewegungsendes auf einfache Weise besonders genau ermittelt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4308811 A1 [0004]

Claims (11)

  1. Verfahren (31) zum Betreiben einer Brennkraftmaschine (19), bei dem ein Zeitpunkt (te) eines Bewegungsendes eines bewegbaren Teils (25) eines Kraftstoffventils (15) ermittelt wird, aus einem Sensorsignal (s) ein monoton im Zeitablauf steigendes Signal (e) berechnet wird und bei dem in Abhängigkeit von dem steigenden Signal (e) eine erste Funktion (f), eine zweite Funktion (g) sowie ein Schnittpunkt (P) der beiden Funktionen (f, g) ermittelt werden, wobei eine Lage des Schnittpunktes (P) im Zeitbereich den Zeitpunkt des Bewegungsendes (te) charakterisiert, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Funktion (f) aus mindestens einem Wert des Signals (e) ermittelt wird, der innerhalb eines ersten Fensters (49) liegt, und die zweite Funktion (g) aus mindestens einem Wert des Signals (e) ermittelt wird, der innerhalb eines zweiten Fensters (51) liegt, wobei das erste Fenster (49) und das zweite Fenster (51) relativ zu dem steigenden Signal (e) verschiebbar sind und in eine Optimallage (tf, opt) verschoben werden, die dadurch definiert ist, dass ein Funktionswert einer dritten Funktion (h), die in Abhängigkeit von Werten einer Steigung der ersten Funktion (f) innerhalb des ersten Fensters (49) und einer Steigung der zweiten Funktion (g) innerhalb des zweiten Fensters (51) gebildet wird, einen Extremwert annimmt.
  2. Verfahren (31) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das steigende Signal (e) zeitdiskret ist und/oder verschiedene Lagen (tf, i) der beiden verschiebbaren Fenster (49, 51) einer Verschiebung der beiden Fensters (49, 51) relativ zum steigende Signal (e) um ein ganzzahliges Vielfaches eines Abtastintervalls entsprechen.
  3. Verfahren (31) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fenster (49) und das zweite Fenster (51) zeitlich beabstandet sind.
  4. Verfahren (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionswert der dritten Funktion (h) durch Bilden einer Differenz oder eines Quotienten einer Steigung der zweiten Funktion (g) und einer Steigung der ersten Funktion (f) am Schnittpunkt (P) der ersten Funktion (f) und der zweiten Funktion (g) ermittelt wird.
  5. Verfahren (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Funktion (f) und/oder die zweite Funktion (g) einer Geraden entspricht.
  6. Verfahren (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Funktion aus einem ersten Punkt (A) und einem zweiten Punkt (B) des steigenden Signals (e) und/oder die dritte Funktion aus einem dritten Punkt (C) und einem vierten Punkt (D) des steigenden Signals (e) ermittelt wird, wobei der erste Punkt (A) und der zweite Punkt (B) innerhalb des ersten Fensters (49) und der dritte Punkt (C) und der vierte Punkt (D) innerhalb des zweiten Fensters (51) liegen.
  7. Verfahren (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftstoffventil ein Einspritzventil (15) ist und das monoton im Zeitablauf steigende Signal (e) aus dem Sensorsignal (s) eines mit dem Einspritzventil (15) gekoppelten Sensors, vorzugsweise eines Beschleunigungssensors oder eines Körperschallsensors (27), ermittelt wird.
  8. Verfahren (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das monoton im Zeitablauf steigende Signal (e) derart ermittelt wird, dass ein Signalwert des steigenden Signals (e) zu einem jeden betrachteten Zeitpunkt innerhalb eines Messintervalls ([0, T]) eine Signalenergie eines Abschnitts des Sensorsignals (s) zwischen einem Anfang des Messintervalls und dem betrachteten Zeitpunkt charakterisiert.
  9. Verfahren (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ermitteln des monoton im Zeitablauf steigenden Signals (e) ein Zwischensignal aus dem Sensorsignal (s) durch Tiefpassfiltern (35) gebildet wird und aus dem Zwischensignal das monoton im Zeitablauf steigende Signal (e) ermittelt wird.
  10. Steuer- oder Regeleinrichtung (29) für eine Brennkraftmaschine (19), die zum Ermitteln eines Zeitpunktes (te) eines Bewegungsendes eines bewegbaren Teils (25) eines Kraftstoffeinspritzventils (15) ausgebildet ist und Rechenmittel (30) aufweist, die dazu eingerichtet sind, aus einem Sensorsignal (s) ein monoton im Zeitablauf steigendes Signal (e) zu berechnen und in Abhängigkeit von dem steigenden Signal (e) eine erste Funktion (f), eine zweite Funktion (g) und einen Schnittpunkt (P) der beiden Funktionen (f, g) zu ermitteln, dessen Lage im Zeitbereich den Zeitpunkt des Bewegungsendes (te) charakterisiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenmittel (30) dazu eingerichtet sind, die erste Funktion (f) aus mindestens einem Wert des Signals (e) zu ermitteln, der innerhalb eines ersten Fensters (49) liegt, die zweite Funktion (g) aus mindestens einem Wert des Signals (e) zu ermitteln, der innerhalb eines zweiten Fensters (51) liegt, das erste Fenster (49) und das zweite Fenster (51) relativ zu dem steigenden Signal (e) in eine Optimallage (tf, opt) zu verschieben, die dadurch definiert ist, dass ein Funktionswert einer dritten Funktion (h), die in Abhängigkeit von Werten einer Steigung der ersten Funktion innerhalb des ersten Fensters und einer Steigung der zweiten Funktion innerhalb des zweiten Fensters gebildet wird, einen Extremwert annimmt.
  11. Steuer- oder Regeleinrichtung (29) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- oder Regeleinrichtung (29) zur Ausführung eines Verfahrens (31) nach einem der Ansprüche 2 bis 9 programmiert ist.
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