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DE102007058873A1 - Piezoelektrisches Bauteil mit Außenkontaktierung, die eine Gasphasen-Abscheidung aufweist, Verfahren zum Herstellen des Bauteils und Verwendung des Bauteils - Google Patents

Piezoelektrisches Bauteil mit Außenkontaktierung, die eine Gasphasen-Abscheidung aufweist, Verfahren zum Herstellen des Bauteils und Verwendung des Bauteils Download PDF

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DE102007058873A1
DE102007058873A1 DE102007058873A DE102007058873A DE102007058873A1 DE 102007058873 A1 DE102007058873 A1 DE 102007058873A1 DE 102007058873 A DE102007058873 A DE 102007058873A DE 102007058873 A DE102007058873 A DE 102007058873A DE 102007058873 A1 DE102007058873 A1 DE 102007058873A1
Authority
DE
Germany
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layer
electrode
piezoelectric
vapor deposition
outer electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007058873A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Denneler
Axel Ganster
Susanne Kornely
Carsten Dr. Schuh
Andreas Wolff
Jörg ZAPF
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority to EP08856710A priority patent/EP2215668A1/de
Priority to US12/734,976 priority patent/US8106566B2/en
Priority to JP2010536396A priority patent/JP2011507221A/ja
Priority to PCT/EP2008/065474 priority patent/WO2009071426A1/de
Publication of DE102007058873A1 publication Critical patent/DE102007058873A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N30/00Piezoelectric or electrostrictive devices
    • H10N30/01Manufacture or treatment
    • H10N30/06Forming electrodes or interconnections, e.g. leads or terminals
    • H10N30/063Forming interconnections, e.g. connection electrodes of multilayered piezoelectric or electrostrictive parts
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N30/00Piezoelectric or electrostrictive devices
    • H10N30/80Constructional details
    • H10N30/87Electrodes or interconnections, e.g. leads or terminals
    • H10N30/872Interconnections, e.g. connection electrodes of multilayer piezoelectric or electrostrictive devices
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)
  • General Electrical Machinery Utilizing Piezoelectricity, Electrostriction Or Magnetostriction (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein piezoelektrisches Bauteil mit mindestens einem vollaktiven Piezoelement aus Elektrodenschichten und dazwischen angeordneten piezoelektrischen Schichten. Die Elektrodenschichten sind bis an einen seitlichen Rand des Piezoelements geführt und dort kontaktiert. Zur elektrischen Kontaktierung ist eine Isolationsschicht aufgebracht. Die Isolationsschicht weist eine elektrische Durchkontaktierung auf. Zur Verbesserung der elektrischen Kontaktierung wird direkt auf die bis an die Seitenfläche des Piezoelements geführte Elektrodenschicht eine elektrisch leitende Gasphasenabscheidungsschicht mittels Abscheiden aus der Gasphase aufgebracht. Auf die Gasphasenabscheidungsschicht wird eine Außenelektrode aufgebracht. Im Fall mehrerer übereinander gestapelter Piezoelemente (Piezoaktor in Vielschichtbauweise) fungiert die Außenelektrode als Sammelelektrode, die die Elektrodenschichten miteinander verbindet. Mit der erfindungsgemäßen Struktur ist eine sichere Kontaktierung der Elektrodenschichten möglich. Verwendung findet ein vollaktiver, piezokeramischer Vielschichtaktor mit der beschriebenen Kontaktierung in der Automobiltechnik zur Ansteuerung von Kraftstoffeinspritz-Ventilen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein piezoelektrisches Bauteil mit Außenkontaktierung, die eine Gasphasen-Abscheidung aufweist. Daneben werden ein Verfahren zum Herstellen des Bauteils und eine Verwendung des Bauteils vorgestellt.
  • Piezoelektrische Bauteile werden beispielsweise in der Automobiltechnik zur Ansteuerung von Kraftstoffeinspritzventilen verwendet. Kern dieser Bauteile ist ein Piezoelement, bei dem eine Elektrodenschicht und eine weitere Elektrodenschicht übereinander angeordnet sind. Zwischen den Elektrodenschichten befindet sich eine Piezoelektrische Schicht. Die Piezoelektrische Schicht besteht beispielsweise aus einer Piezokeramik wie Blei-Zirkonat-Titanat (PZT). Durch eine Ansteuerung der Elektrodenschichten mit unterschiedlichen elektrischen Potentialen wird ein elektrisches Feld in die Piezoelektrische Schicht eingekoppelt. Aufgrund des eingekoppelten elektrischen Feldes kommt es zu einer Auslenkung (Expansion beziehungsweise Kontraktion) der piezoelektrischen Schicht und damit des Piezoelements.
  • Um eine möglicht große Auslenkung bei gleichzeitig möglichst hoher Kraftübertragung zu erzielen, sind die piezoelektrischen Bauteile in Vielschichtbauweise ausgestaltet. Dabei ist eine Vielzahl von Piezoelementen übereinander zu einem Piezoelement-Stapel angeordnet. Im Piezoelement-Stapel sind abwechselnd Elektrodenschichten (Innenelektroden) und Piezoelektrische Schichten übereinander angeordnet.
  • Üblicherweise ist zur Kontaktierung der Elektrodenschichten eine sogenannte Mehrlagenkondensator-Struktur realisiert. Dabei sind die Elektrodenschichten abwechselnd an unterschiedliche Seitenflächen des Piezoelements und damit an unterschiedliche Seitenflächen des Piezoelement-Stapels geführt und dort elektrisch kontaktiert. Insbesondere im Fall von monolithischen Piezoelement-Stapeln ist dabei problematisch, dass die Elektrodenschichten die dazwischen angeordnete piezoelektrische Schicht nicht vollflächig begrenzen. Die nicht vollflächige Anordnung führt zu piezoelektrisch aktiven und piezoelektrisch inaktiven Bereichen. In diese Bereiche werden unterschiedliche elektrische Felder eingekoppelt. Aufgrund der unterschiedlichen elektrischen Felder kommt es zu unterschiedlichen Auslenkungen und damit zu mechanischen Spannungen. Diese mechanischen Spannungen führen in der Regel zu Rissen. Die Risse können an sich toleriert werden. Sie führen aber zu einem erheblichen Aufwand hinsichtlich einer an die Seitenfläche des Piezoelement-Stapels angebrachten Außenelektrode zur elektrischen Kontaktierung der Elektrodenschichten.
  • Eine dazu alternative Variante stellt der so genannte vollaktive Piezoaktor dar. Bei diesem Piezoaktor begrenzen die Elektrodenschichten und die weiteren Elektrodenschichten die dazwischen angeordneten piezoelektrischen Schichten vollflächig. Dadurch wird in die gesamte piezoelektrische Schicht ein im Wesentlichen gleiches elektrisches Feld eingekoppelt. Dies führt dazu, dass mechanische Spannungen und in Folge davon Risse kaum auftreten. Allerdings ist es dafür erforderlich, dass die Elektrodenschichten elektrisch individuell ansteuerbar sind. Es muss dafür gesorgt werden, dass die Elektrodenschichten unabhängig voneinander mit den entsprechenden elektrischen Potentialen beaufschlagt werden können.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, zur elektrischen Kontaktierung der bis an die Seitenfläche des Piezoelement-Stapels Elektrodenschichten zunächst eine Isolationsschicht aufzutragen. Nachfolgend wird die Isolationsschicht selektiv geöffnet. Durch die Öffnungen hindurch wird eine Außenkontaktierung mit metallischen Partikeln angebracht, die einen Partikeldurchmesser von 5 μm bis 20 μm aufweisen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, aufzuzeigen, wie die Elektrodenschichten eines Piezoelements eines piezoelektrischen Bauteils elektrisch unabhängig voneinander und mit einer hohen Stromtragfähigkeit kontaktiert werden können.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird ein piezoelektrisches Bauteil mit mindestens einem stapelförmigen Piezoelement, das in Stapelrichtung mindestens eine Elektrodenschicht mit Elektrodenmaterial, mindestens eine weitere Elektrodenschicht mit weiterem Elektrodenmaterial und mindestens eine zwischen den Elektrodenschichten angeordnete piezoelektrische Schicht mit piezoelektrischem Material aufweist angegeben, wobei sich die Elektrodenschicht bis an mindestens einen seitlichen Oberflächenabschnitt des Piezoelements erstreckt, auf den seitlichen Oberflächenabschnitt eine elektrische Isolationsschicht aufgebracht ist, zur elektrischen Kontaktierung der Elektrodenschicht in der Isolationsschicht mindestens eine elektrische Durchkontaktierung vorhanden ist und die elektrische Durchkontaktierung mindestens eine direkt auf die Elektrodenschicht aufgebrachte elektrisch leitende Gasphasenabscheidungsschicht aufweist.
  • Vorzugsweise ist auch die weitere Elektrodenschicht bis an eine Seitenfläche des Piezoelements geführt. Die weitere Elektrodenschicht erstreckt sich bis an mindestens einen weiteren seitlichen Oberflächenabschnitt des Piezoelements, wobei auf den weiteren seitlichen Oberflächenabschnitt eine weitere elektrische Isolationsschicht aufgebracht ist, zur elektrischen Kontaktierung der weiteren Elektrodenschicht in der weiteren Isolationsschicht mindestens eine weitere elektrische Durchkontaktierung vorhanden ist und die weitere elektrische Durchkontaktierung mindestens eine weitere, direkt auf die Elektrodenschicht aufgebrachte elektrisch leitende Gasphasenabscheidungsschicht aufweist.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird auch ein Verfahren zum Herstellen des piezoelektrischen Bauteils mit folgenden Verfahrensschritten angegeben:
    • a) Bereitstellen mindestens eines stapelförmigen Piezoelements mit einer Elektrodenschicht, mindestens einer weiteren Elektrodenschicht und mindestens einer zwischen den Elektrodenschichten angeordneten piezoelektrischen Schicht, wobei sich die Elektrodenschicht bis an einen seitlichen Oberflächenabschnitt des Piezoelements erstreckt,
    • b) Aufbringen mindestens einer elektrischen Isolationsschicht am Oberflächenabschnitt derart, dass die Elektrodenschicht frei zugänglich ist,
    • c) Aufbringen einer elektrischen Durchkontaktierung mit mindestens einer Gasphasenabscheidungsschicht auf der Elektrodenschicht mittels eines Gasphasenabscheide-Verfahrens und
    • d) Aufbringen einer Außenelektrode, so dass die Außenelektrode und die Elektrodenschicht mittelbar über die Durchkontaktierung elektrisch kontaktiert und die Außenelektrode und die weitere Elektrodenschicht elektrisch voneinander isoliert sind.
  • Vorzugsweise wird ein Piezoelement bereitgestellt, das mindestens eine weitere Elektrodenschicht aufweist, die sich an einen weiteren Oberflächenabschnitt des Piezoelements erstreckt. Es werden folgende weitere Verfahrensschritten durchgeführt:
    • b') Aufbringen mindestens einer weiteren elektrischen Isolationsschicht am weiteren Oberflächenabschnitt derart, dass die weitere Elektrodenschicht frei zugänglich ist,
    • c') Aufbringen einer weiteren elektrischen Durchkontaktierung mit mindestens einer weiteren Gasphasenabscheidungsschicht auf der weiteren Elektrodenschicht mittels eines weiteren Gasphasenabscheide-Verfahrens und
    • d') Aufbringen einer weiteren Außenelektrode, so dass die weitere Außenelektrode und die weitere Elektrodenschicht mittelbar über die weitere Durchkontaktierung elektrisch kontaktiert und die weitere Außenelektrode und die Elektrodenschicht elektrisch voneinander isoliert sind.
  • Die Gasphasenabscheidungsschicht ist metallisch. Mögliche Gasphasenabscheide-Verfahren zum Herstellen der Gasphasenabscheidungsschicht sind PVD (physical vapour deposition), also beispielsweise Sputtern oder Aufdampfen, oder MOCVD (metal organic chemical vapour deposition).
  • Die Kontaktfläche zwischen einer Außenkontaktierung und der Elektrodenschicht ist relativ klein, da eine Elektrodenschicht in der Regel nur eine Schichtdicke von 2 μm bis 4 μm aufweist. Im Gegensatz dazu sind die metallischen Partikel der Außenkontaktierung mit 5 μm bis 20 μm relativ groß, sodass es in der Regel lediglich zu punktuellen Berührungen zwischen der Außenkontaktierung und der Elektrodenschicht kommt. Mit Hilfe der metallischen Gasphasenabscheidungsschicht wird dafür gesorgt, dass die freiliegenden Elektrodenschichten vollflächig kontaktiert werden. Somit wird die Kontaktfläche zwischen den sehr kleinen Metallpartikeln der Außenkontaktierung und der Elektrodenschichten des Piezoelements vergrößert.
  • Die Isolationsschicht kann aus einem beliebigen Isolationswerkstoff bestehen, beispielsweise Glas, Keramik und Kunststoff. Die Isolationsschicht kann bereits vorstrukturiert aufgebracht werden. Beispielsweise ist die Isolationsschicht eine strukturierte Folie. Ebenso kann eine Isolationsfolie unstrukturiert auflaminiert und nachfolgend strukturiert werden. Es werden Öffnungen in der Isolationsfolie erzeugt. Das öffnen gelingt beispielsweise durch Laserablation. Denkbar ist auch, dass eine photoempfindliche Isolationsfolie verwendet wird. Die photoempfindliche Isolationsfolie wird derart photo-strukturiert, dass die Elektrodenschichten an den jeweiligen Oberflächenabschnitten freigelegt werden. Die Isolationsschicht kann aber auch strukturiert aufgebracht werden. Die gelingt beispielsweise mit Hilfe des Ink-Jet-Verfahrens.
  • Vorzugsweise sind am Oberflächenabschnitt eine Außenelektrode mit Kontaktierungsmaterial mittelbar über die Gasphasenabscheidungsschicht mit der Elektrodenschicht und/oder am weiteren Oberflächenabschnitt eine weitere Außenelektrode mit weiterem Kontaktierungsmaterial mittelbar über die weitere Durchkontaktierung mit der weiteren Elektrodenschicht elektrisch leitend verbunden sind. Über die Außenkontaktierungen erfolgt die Spannungsversorgung der Elektrodenschichten.
  • Das piezoelektrische Bauteil kann ein einziges, oben beschriebenes Piezoelement aufweisen. Vorzugsweise verfügt das piezoelektrische Bauteil über eine Mehrzahl von übereinander gestapelten Piezoelementen auf. Das piezoelektrische Bauteil weist eine Vielschichtbauweise mit übereinander angeordneten Elektrodenschichten und piezoelektrischen Schichten. Gemäß einer besonderen Ausgestaltung wird daher ein piezoelektrisches Bauteil angegeben, wobei eine Mehrzahl von Piezoelementen übereinander zu einem Piezoelement-Stapel derart angeordnet ist, dass die Oberflächenabschnitte der Piezoelemente einen gemeinsamen Stapel-Oberflächenabschnitt bilden, die Isolationsschichten der Piezoelemente eine gemeinsame Stapel-Isolationsschicht bilden, die Außenelektroden der Piezoelemente eine gemeinsame Stapel-Außenelektrode (Sammel-Außenelektrode) bilden, die derart auf der gemeinsamen Stapel-Isolationsschicht aufgebracht ist, dass die gemeinsame Stapel-Außenelektrode und die Elektrodenschichten der Piezoelemente mittelbar über die Durchkontaktierungen der Piezoelemente elektrisch kontaktiert und die gemeinsame Stapel-Außenelektrode und die weiteren Elektrodenschichten der Piezoelemente elektrisch voneinander isoliert sind.
  • Vorzugsweise wird die Mehrzahl von Piezoelementen derart zu dem Piezoelement-Stapel angeordnet, dass die weiteren Oberflächenabschnitte der Piezoelemente einen gemeinsamen weiteren Stapel-Oberflächenabschnitt bilden, die weiteren Isolationsschichten der Piezoelemente eine gemeinsame weitere Stapel-Isolationsschicht bilden, die weitere Außenelektroden der Piezoelemente eine gemeinsame weitere Stapel-Außenelektrode (Sammel-Außenelektrode) bilden, die derart auf der gemeinsamen weiteren Stapel-Isolationsschicht aufgebracht ist, dass die gemeinsame weitere Stapel-Außenelektrode und die weitere Elektrodenschichten der Piezoelemente mittelbar über die weitere Durchkontaktierungen der Piezoelemente elektrisch kontaktiert und die gemeinsame weitere Stapel-Außenelektrode und die Elektrodenschichten der Piezoelemente elektrisch voneinander isoliert sind.
  • Die Gasphasenabscheidungsschicht und/oder die weitere Gasphasenabscheidungsschicht weisen eine aus dem Bereich von 10 nm bis 5 μm und insbesondere eine aus dem Bereich von 50 nm bis 2 μm ausgewählte Schichtdicke auf. Höhere oder niedrigere Schichtdicken können auch vorgesehen sein.
  • Die Gasphasenabscheidungsschichten können jeweils eine einzige Schicht aus einer Metallabscheidung aufweisen. In einer besonderen Ausgestaltung weisen die Gasphasenabscheidungsschicht und/oder die weitere Gasphasenabscheidungsschicht einen Mehrschichtaufbau mit mehreren Teil-Gasphasenabscheidungsschichten auf. Beispielsweise besteht die unterste Teil-Kontaktierungsschicht, die direkt auf einem Oberflächenabschnitt aufgebracht wird, aus einer gut haftenden Schicht aus Titan, aus Chrom oder aus einer Chrom-Nickel-Legierung. Darüber wird eine Schicht zur Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit abgeschieden. Zur Verbesserung der Leitfähigkeit kann die Durchkontaktierung darüber hinaus galvanisch verstärkt sein. In einer besonderen Ausgestaltung weist daher die Durchkontaktierung eine auf der Gasphasenabscheidungsschicht aufgebrachte galvanische Verstärkung auf. Die galvanische Verstärkung ist beispielsweise eine elektrolytisch abgeschiedene Kupferschicht. Eine Schichtdicke dieser Schicht beträgt mehrere μm, beispielsweise 10 μm und mehr.
  • Die genannten Metalle können darüber hinaus auch in den weiteren, elektrisch leitfähigen Komponenten des piezoelektrischen Bauteils vorhanden sein. Gemäß einer besonderen Ausgestaltung weisen das Elektrodenmaterial, das weitere Elektrodenmaterial, die Gasphasenabscheidung, die weitere Gasphasenabscheidung, das Kontaktierungsmaterial und/oder das weitere Kontaktierungsmaterial mindestens ein aus der Gruppe Chrom, Gold, Kupfer, Nickel, Palladium, Platin, Titan und Silber ausgewähltes Metall auf. Die genannten Metalle können einzeln oder zusammen mit anderen Metallen als Legierung vorliegen.
  • Mit der vorgeschlagenen Einzelkontaktierung der Elektrodenschichten und der weiteren Elektrodenschichten kann eine Mehrschichtkondensatorstruktur realisiert sein: Die Elektrodenschichten und weiteren Elektrodenschichten begrenzen die piezoelektrische Schicht nicht vollflächig. Vorzugsweise aber begrenzen die Elektrodenschicht und die weitere Elektrodenschicht die piezoelektrische Schicht vollflächig. Das piezoelektrische Bauteil ist voll aktiv.
  • Wegen der Expansion und Kontraktion sind gemäß einer besonderen Ausgestaltung die Isolationsschicht, die weitere Isolationsschicht, die Außenelektrode und/oder die weitere Außenelektrode dehnbar ausgestaltet. Dies bedeutet, dass die diese Bestandteile der Expansion und Kontraktion des Piezoelements und damit des Piezoelement-Stapels folgen können.
  • Eine dehnbare Ausgestaltung betrifft beispielsweise die verwendeten Materialien. Als Isolationsmaterial eignet sich insbesondere ein Elastomer, beispielsweise ein Silikon-Elastomer. Ähnliches gilt für die Außenelektroden. In einer besonderen Ausgestaltung weisen daher die Außenelektrode und/oder die weitere Außenelektrode einen elektrischen Leitklebstoff auf. Bevorzugt weist der Leitklebstoff ein Silikon-Elastomer auf. Denkbar ist aber auch, dass die Außenelektrode ein flexibles Metallgeflecht aufeist.
  • Gemäß einer besonderen Ausgestaltung weisen die Isolationsschicht, die weitere Isolationsschicht, die Außenelektrode und/oder die weitere Außenelektrode mindestens eine Längsstrukturierung und/oder eine Querstrukturierung bezüglich der Stapelrichtung auf. Diese Bestandteile sind längs oder quer zur Stapelrichtung des Piezoelements bzw. zur Stapelrichtung des Piezoelement-Stapels strukturiert. Die Strukturierungen sind derart ausgestaltet, dass die aufgrund der Expansion und Kontraktion im Piezoelement bzw. im Piezoelement-Stapel auftretenden mechanischen Zugspannungen in den oben genannte Bestandteilen in Scherspannungen umgewandelt werden. Eine Querstrukturierung führt zudem zu einer effizienten mechanischen Entkopplung von der Expansion und Kontraktion des Piezoelements bzw. des Piezoelement-Stapels. Eine Zugbelastung der Bestandteile ist reduziert.
  • Auch die Form der Durchkontaktierung kann zum Abbau von Zugspannungen genutzt werden. Gemäß einer besonderen Ausgestaltung weisen die Durchkontaktierung und/oder die weitere Durchkontaktierung einen trapezförmigen Querschnitt auf. Die durch die elektrische Ansteuerung der Elektrodenschichten auftretenden Dehnungen werden nicht in reine Zugspannungen, sonder überwiegend in Biegespannungen innerhalb der Gasphasenabscheidungsschicht transformiert. Biegespannungen, insbesondere unter Dauerschwingbelastungen, wie sie bei piezoelektrischen Bauteilen auftreten können, sind für die meistens metallischen Materialien der Gasphasenabscheidungsschicht leichter zu ertragen als reine Zugspannungen. Damit wird die Zuverlässigkeit der Gasphasenabscheidungsschicht und damit die der gesamten Kontaktierung der Elektrodenschichten erhöht.
  • Die Gasphasenabscheidungsschichten können auf die jeweils zu kontaktierende Elektrodenschicht beschränkt sein. Dazu wird die Gasphasenabscheidung nur in der Öffnung der Isolationsschicht bzw. der weiteren Isolationsschicht erzeugt. Dies gelingt dadurch, dass die Bereiche abgedeckt werden, auf die keine Gasphasenabscheidung aufgebracht werden soll. Eine Abdeckung beim Aufragen der weiteren Bestandteile, z. B. der Isolationsschicht kann ebenfalles sinnvoll sein. Gemäß einer besonderen Ausgestaltung wird daher zum Aufbringen der Isolationsschicht, der weiteren Isolationsschicht, der Durchkontaktierung, der weiteren Durchkontaktierung, der Außenelektrode und/oder der weiteren Außenelektrode eine Maske verwendet. Im Zusammenhang mit den Gasphasenabscheidungsschichten kann die Maske derart ausgestaltet sein, dass die Gasphasenabscheidungen lediglich in den Öffnungen der Isolationsschicht entstehen. Denkbar ist aber insbesondere auch, dass die Gasphasenabscheidungen auch auf der Isolationsschicht erzeugt werden. Es resultiert ein piezoelektrisches Bauteil, bei dem sich die Gasphasenabscheidungsschicht auf die Isolationsschicht und/oder die weitere Durchkontaktierung auf die weitere Isolationsschicht erstrecken.
  • Zusammenfassend ergeben sich mit der Erfindung folgende besonderen Vorteile:
    • – Mit Hilfe der strukturierten Isolationsschicht und der strukturierten Außenelektrode ist es möglich, ein voll aktives piezoelektrisches Bauteil bereitzustellen, bei dem die Elektrodenschichten der Piezoelemente einzeln kontaktiert werden.
    • – Durch die Verwendung der Isolationsschichten, der Gasphasenabscheidungsschicht und der Außenelektrode können die Elektrodenschichten individuell und zuverlässig kontaktiert werden, wobei gleichzeitig für eine effiziente elektrische Isolierung zu den benachbarten Elektrodenschichten gesorgt ist.
    • – Aufgrund der Strukturierung der verwendeten Isolationsschichten resultiert eine flexible Außenkontaktierung, die der Expansion und Kontraktion des piezoelektrischen Bauteils folgen kann. Es resultiert ein Bauteil mit hoher Zuverlässigkeit.
  • Anhand mehrerer Ausführungsbeispiele und der dazugehörigen Figuren wird die Erfindung im Folgenden näher erläutert. Die Figuren sind schematisch und stellen keine maßstabsgetreue Abbildung dar.
  • 1 zeigt ein stapelförmiges Piezoelement in einem seitlichen Querschnitt.
  • 2 zeigt einen Piezoelement-Stapel von der Seite.
  • 3 zeigt einen Ausschnitt des Piezoelement-Stapels von der Seite.
  • 4 zeigt einen Ausschnitt eines weiteren Piezoelement-Stapels von der Seite.
  • Kern des piezoelektrischen Bauteils 1 ist ein stapelförmiges Piezoelement 10, das aus einer Elektrodenschicht 12, einer weiteren Elektrodenschicht 13 und einer in Stapelrichtung 11 zwischen den beiden Elektroden angeordnete piezoelektrische Schicht 14 aufweist. Das Elektrodenmaterial der Elektrodenschicht und das weitere Elektrodenmaterial der weiteren Elektrodenschicht ist jeweils eine Silber-Palladium-Legierung. Das piezoelektrische Material der piezoelektrischen Schicht ist Blei-Zirkonat-Titanat, also eine Piezokeramik. Das Piezoelement ist monolithisch.
  • Gemäß den Ausführungsbeispielen liegt jeweils ein piezoelektrisches Bauteil in monolithischer Vielschichtbauweise vor. Es ist eine Mehrzahl von Piezoelementen in der Stapelrichtung 101 übereinander zu einem Piezoelement-Stapel 100 angeordnet. Den Abschluss der Piezoelement-Stapel bildet jeweils eine Deckplatte 110. Diese Deckplatten bestehen ebenfalls aus Blei-Zirkonat-Titanat. Allerdings sind die Deckplatten piezoelektrisch inaktiv, da hier kein elektrisches Feld eingekoppelt wird. Die Piezoelement-Stapel sind monolithisch. Die monolithischen Piezoelement-Stapel werden dadurch erzielt, dass keramische Grünfolien mit Elektrodenmaterial und mit weiterem Elektrodenmaterial bedruckt und übereinander gestapelt werden. Es resultiert ein vielschichtiger, piezokeramischer Grünkörper, der einer Entbinderung und nachfolgender Sinterung unterzogen wird. Durch das Sintern entsteht ein monolithischer Piezoelement-Stapel.
  • Das Bedrucken der keramischen Grünfolien erfolgt derart, dass in den Piezoelementen des Piezoelement-Stapels die Elektrodenschicht und/oder die weitere Elektrodenschicht die jeweils angrenzende piezoelektrische Schicht vollflächig begrenzen.
  • Die Elektrodenschicht erstreckt sich bis an einen seitlichen Oberflächenabschnitt 15 des Piezoelements. Die weitere Elektrodenschicht erstreckt sich bis an einen weiteren seitlichen Oberflächenabschnitt 16 des Piezoelements. Am Oberflächenabschnitt 15 ist eine Isolationsschicht 19 und am weiteren Oberflächenabschnitt eine weitere Isolationsschicht 20 aufgebracht. Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel ist das Isolationsmaterial und das weitere Isolationsmaterial jeweils ein Silikon-Elastomer. Gemäß einer zweiten Ausführungsform ist das Isolationsmaterial jeweils ein Glas. In einer dritten Ausführungsform ist das Isolationsmaterial Blei-Zirkonat-Titanat.
  • Die Isolationsschicht weist am Oberflächenabschnitt über der Elektrodenschicht eine Öffnung auf. In der Öffnung ist die elektrische Durchkontaktierung 17 eingearbeitet, wobei direkt auf die sich bis zum Oberflächenabschnitt erstreckende Elektrodenschicht die Gasphasenabscheidungsschicht 170 aufgebracht ist. Auf der Isolationsschicht und der Gasphasenabscheidungsschicht ist eine Außenelektrode 21 derart aufgebracht, dass die Außenelektrode und die Elektrodenschicht mittelbar über die Durchkontaktierung elektrisch leitend miteinander verbunden sind. Dagegen sind die Außenelektrode und die weitere Elektrodenschicht elektrisch voneinander isoliert. Die Außenelektrode besteht gemäß einer ersten Ausführung aus eine elektrisch leitfähigem Silikon-Elastomer. In einer alternativen Ausführungsform ist die Außenelektrode ein auf die Gasphasenabscheidungsschicht gelötetes Metallgeflecht. Die Durchkontaktierung weist einen trapezförmigen Querschnitt 25 auf.
  • Die weitere Elektrodenschicht ist bis an einen weiteren seitlichen Oberflächenabschnitt 16 des Piezoelementes geführt. Zur elektrischen Kontaktierung bzw. Isolierung sind am weiteren Oberflächenabschnitt eine weitere Isolationsschicht 20, eine weitere Durchkontaktierung 18, eine weiter Gasphasenabscheidungsschicht 180 und eine weiter Außenelektrode 22 vorhanden.
  • Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel sind die Gasphasenabscheidungsschicht bzw. die weitere Gasphasenabscheidungsschicht einschichtig (3). Die Gasphasenabscheidungsschichten sind mittels Sputtern erzeugte Titanschichten mit einer Schichtdicke 171 bzw. einer weitern Schichtdicke 181 von 1 μm. Alternativ dazu bestehen die Schichten aus einer Chrom-Nickel-Legierung mit Schichtdicken von ebenfalls 1 μm. Alternativ dazu ist die Gasphasenabscheidungsschicht mehrschichtig (4). Sie besteht aus mehreren Teil-Gasphasenabscheidungsschichten.
  • Im Piezoelement-Stapel 100 sind die Piezoelemente derart übereinander angeordnet, dass die Oberflächenabschnitte der Piezoelemente einen gemeinsamen Stapel-Oberflächenabschnitt 102 bilden. Die Isolationsschichten der Piezoelemente führen zu einer gemeinsamen Stapel-Isolationsschicht 104. Ebenso sind die Außenelektroden der Piezoelemente zu einer gemeinsamen Stapel-Außenelektrode 106 zusammengefasst. Gleiches trifft für die weiteren Elektrodenschichten zu: Die weiteren Oberflächenabschnitte der Piezoelemente bilden einen gemeinsamen weiteren Stapel-Oberflächenabschnitt 103, die weiteren Isolationsschichten der Piezoelemente, eine weitere gemeinsame Stapel-Isolationsschicht 105 und die weiteren Außenelektroden der Piezoelemente eine weitere Stapel-Außenelektrode 107. Zur Spannungsversorgung der Stapel-Außenelektrode ist ein elektrisches Anschlusselement 108 angebracht. Ein entsprechendes weiteres elektrisches Anschlusselement 109 ist an die weitere Stapel-Außenelektrode angebracht. Über diese Anschlusselemente erfolgt die Spannungsversorgung der Elektrodenschichten und der weiteren Elektrodenschichten. Auf Grund der Anordnung der Elektrodenschichten und der weiteren Elektrodenschichten und aufgrund ihrer elektrischen Kontaktierung bzw. Isolierung können diese die Elektrodenschichten und die weiteren Elektrodenschichten mit unterschiedlichen elektrischen Potentialen beaufschlagt werden.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel sind der Oberflächenabschnitt und der weitere Oberflächenabschnitt an unterschiedlichen Seiten des Piezoelements angeordnet. Die Kontaktierung der Elektrodenschichten und die Kontaktierung der weiteren Elektrodenschichten erfolgt auf unterschiedlichen Seiten des Piezoelements und damit des Piezoelement-Stapels.
  • Alternativ dazu sind in einer nicht dargestellten Ausführungsform der Oberflächenabschnitt und der weitere Oberflächenabschnitt an einer gleichen Seite des Piezoelements angeordnet. Die elektrische Kontaktierung der Elektrodenschicht und der weiteren Elektrodenschicht erfolgt von der gleichen Seite des Piezoelements und damit von der gleichen Seite des Piezoelement-Stapels.
  • Zum Herstellen der Piezoelemente wird wie folgt vorgegangen: Es wird ein gesinterter Piezoelement-Stapel mit einer entsprechenden Anzahl von Piezoelementen bereitgestellt. Die Elektrodenschichten und die weiteren Elektrodenschichten der Piezoelemente begrenzen die jeweiligen piezoelektrischen Schichten vollflächig.
  • Nachfolgend werden die Isolationsschichten aufgebracht. Dazu wird auf die Stapel-Oberflächenabschnitte des Piezoelement-Stapels eine Isolationsfolie auflaminiert. Die Isolationsfolie wird mittel Laserablation an den Oberflächenabschnitten geöffnet, an dienen die Elektrodenschichten und die weiteren Elektrodenschichten kontaktiert werden sollen. Anschließend werden die Gasphasenabscheidungsschichten mittels Sputtern aufgebracht.
  • Zum Abschluss werden die Außenelektroden auf den Gasphasenabscheidungsschichten aufgetragen.
  • Verwendung findet das Bauteil zum Ansteuern eines Einspritzventils einer Brennkraftmaschine.

Claims (22)

  1. Piezoelektrisches Bauteil (1) mit – mindestens einem stapelförmigen Piezoelement (10), das in Stapelrichtung (11) mindestens eine Elektrodenschicht (12) mit Elektrodenmaterial, mindestens eine weitere Elektrodenschicht (13) mit weiterem Elektrodenmaterial und mindestens eine zwischen den Elektrodenschichten angeordnete piezoelektrische Schicht (14) mit piezoelektrischem Material aufweist, wobei – sich die Elektrodenschicht bis an mindestens einen seitlichen Oberflächenabschnitt (15) des Piezoelements erstreckt, – auf den seitlichen Oberflächenabschnitt eine elektrische Isolationsschicht (19) aufgebracht ist, – zur elektrischen Kontaktierung der Elektrodenschicht in der Isolationsschicht mindestens eine elektrische Durchkontaktierung (17) vorhanden ist und – die elektrische Durchkontaktierung mindestens eine direkt auf die Elektrodenschicht aufgebrachte elektrisch leitende Gasphasenabscheidungsschicht (170) aufweist.
  2. Piezoelektrisches Bauteil nach Anspruch 1, wobei – sich die weitere Elektrodenschicht bis an mindestens einen weiteren seitlichen Oberflächenabschnitt (16) des Piezoelements erstreckt, – auf den weiteren seitlichen Oberflächenabschnitt (20) eine weitere elektrische Isolationsschicht aufgebracht ist, – zur elektrischen Kontaktierung der weiteren Elektrodenschicht in der weiteren Isolationsschicht mindestens eine weitere elektrische Durchkontaktierung (18) vorhanden ist und – die weitere elektrische Durchkontaktierung mindestens eine weitere, direkt auf die Elektrodenschicht aufgebrachte elektrisch leitende weitere Gasphasenabscheidungsschicht (180) aufweist.
  3. Piezoelektrisches Bauteil nach Anspruch 2, wobei die Gasphasenabscheidungsschicht und/oder die weitere Gasphasenabscheidungsschicht eine aus dem Bereich von 10 nm bis 5 μm und insbesondere eine aus dem Bereich von 50 nm bis 2 μm ausgewählte Schichtdicke (171, 181) aufweisen.
  4. Piezoelektrisches Bauteil nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Gasphasenabscheidungsschicht und/oder die weitere Gasphasenabscheidungsschicht einen Mehrschichtaufbau (172, 182) mit mehreren Teil-Gasphasenabscheidungsschichten (173, 183) aufweisen.
  5. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Durchkontaktierung eine auf der Gasphasenabscheidungsschicht und/oder die weiteren Durchkontaktierung eine weitere auf der weiteren Gasphasenabscheidungsschicht aufgebrachte galvanische Verstärkung aufweist.
  6. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei am Oberflächenabschnitt eine Außenelektrode (21) mit Kontaktierungsmaterial mittelbar über die Durchkontaktierung mit der Elektrodenschicht und/oder am weiteren Oberflächenabschnitt eine weitere Außenelektrode (22) mit weiterem Kontaktierungsmaterial mittelbar über die weitere Durchkontaktierung mit der weiteren Elektrodenschicht elektrisch leitend verbunden sind.
  7. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Elektrodenschicht und/oder die weitere Elektrodenschicht die piezoelektrische Schicht vollflächig begrenzen.
  8. Piezoelektrisches Bauteil nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Isolationsschicht, die weitere Isolationsschicht, die Außenelektrode und/oder die weitere Außenelektrode dehnbar ausgestalten sind.
  9. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Isolationsschicht, die weitere Isolationsschicht, die Außenelektrode und/oder die weitere Außenelektrode mindestens eine Längsstrukturierung und/oder eine Querstrukturierung bezüglich der Stapelrichtung aufweisen.
  10. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei die Außenelektrode und/oder die weitere Außenelektrode einen elektrischen Leitklebstoff aufweisen.
  11. Piezoelektrisches Bauteil nach Anspruch 10, wobei der Leitklebstoff ein Silikon-Elastomer aufweist.
  12. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 6 bis 11, wobei die Außenelektrode und/oder die weitere Außenelektrode ein Metallgeflecht aufweisen.
  13. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 2 bis 12, wobei die Durchkontaktierung und/oder die weitere Durchkontaktierung einen trapezförmigen Querschnitt (25) aufweisen.
  14. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 2 bis 13, wobei sich die Gasphasenabscheidungsschicht auf die Isolationsschicht und/oder die weitere Gasphasenabscheidungsschicht auf die weitere Isolationsschicht erstrecken.
  15. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 6 bis 14, wobei das Elektrodenmaterial, das weitere Elektrodenmaterial, die Gasphasenabscheidung, die weitere Gasphasenabscheidung, das Kontaktierungsmaterial und/oder das weitere Kontaktierungsmaterial mindestens ein aus der Gruppe Chrom, Gold, Kupfer, Nickel, Palladium, Platin, Titan und Silber ausgewähltes Metall aufweisen.
  16. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 2 bis 15, wobei das Isolationsmaterial und/oder das weitere Isolationsmaterial mindestens einen aus der Gruppe Kunststoff, Glas und/oder Keramik ausgewählten Werkstoff aufweisen.
  17. Piezoelektrisches Bauteil nach einem der Ansprüche 6 bis 16, wobei eine Mehrzahl von Piezoelementen übereinander zu einem Piezoelement-Stapel derart angeordnet ist, dass – die Oberflächenabschnitte der Piezoelemente einen gemeinsamen Stapel-Oberflächenabschnitt (102) bilden, – die Isolationsschichten der Piezoelemente eine gemeinsame Stapel-Isolationsschicht (104) bilden, – die Außenelektroden der Piezoelemente eine gemeinsame Stapel-Außenelektrode (106) bilden, die derart auf der gemeinsamen Stapel-Isolationsschicht aufgebracht ist, dass die gemeinsame Stapel-Außenelektrode und die Elektrodenschichten der Piezoelemente mittelbar über die Durchkontaktierungen der Piezoelemente elektrisch kontaktiert und die gemeinsame Stapel-Außenelektrode und die weiteren Elektrodenschichten der Piezoelemente elektrisch voneinander isoliert sind.
  18. Piezoelektrisches Bauteil nach Anspruch 16, wobei die Mehrzahl von Piezoelementen übereinander zu einem Piezoelement-Stapel derart angeordnet ist, dass – die weiteren Oberflächenabschnitte der Piezoelemente einen gemeinsamen weiteren Stapel-Oberflächenabschnitt (103) bilden, – die weiteren Isolationsschichten der Piezoelemente eine gemeinsame weitere Stapel-Isolationsschicht (105) bilden, – die weiteren Außenelektroden der Piezoelemente eine gemeinsame weitere Stapel-Außenelektrode (107) bilden, die derart auf der gemeinsamen weiteren Stapel-Isolationsschicht aufgebracht ist, dass die gemeinsame weitere Stapel-Außenelektrode und die weitere Elektrodenschichten der Piezoelemente mittelbar über die weiteren Durchkontaktierungen der Piezoelemente elektrisch kontaktiert und die gemeinsame weitere Stapel-Außenelektrode und die Elektrodenschichten der Piezoelemente elektrisch voneinander isoliert sind.
  19. Verfahren zum Herstellen des piezoelektrischen Bauteils nach einem Ansprüche 1 bis 18 mit folgenden Verfahrensschritten: a) Bereitstellen mindestens eines stapelförmigen Piezoelements mit einer Elektrodenschicht, mindestens einer weiteren Elektrodenschicht und mindestens einer zwischen den Elektrodenschichten angeordneten piezoelektrischen Schicht, wobei sich die Elektrodenschicht bis an einen seitlichen Oberflächenabschnitt des Piezoelements erstreckt, b) Aufbringen mindestens einer elektrischen Isolationsschicht am Oberflächenabschnitt derart, dass die Elektrodenschicht frei zugänglich ist, c) Aufbringen einer elektrischen Durchkontaktierung mit mindestens einer Gasphasenabscheidungsschicht auf der Elektrodenschicht mittels eines Gasphasenabscheide-Verfahrens und d) Aufbringen einer Außenelektrode, so dass die Außenelektrode und die Elektrodenschicht mittelbar über die Durchkontaktierung elektrisch kontaktiert und die Außenelektrode und die weitere Elektrodenschicht elektrisch voneinander isoliert sind.
  20. Verfahren nach Anspruch 19, wobei ein Piezoelement bereitgestellt wird, das mindestens eine weitere Elektrodenschicht aufweist, die sich an einen weiteren Oberflächenabschnitt des Piezoelements erstreckt, mit folgenden weiteren Verfahrensschritten: b') Aufbringen mindestens einer weiteren elektrischen Isolationsschicht am weiteren Oberflächenabschnitt derart, dass die weitere Elektrodenschicht frei zugänglich ist, c') Aufbringen einer weiteren elektrischen Durchkontaktierung mit mindestens einer weiteren Gasphasenabscheidungsschicht auf der weiteren Elektrodenschicht mittels eines weiteren Gasphasenabscheide-Verfahrens und d') Aufbringen einer weiteren Außenelektrode, so dass die weitere Außenelektrode und die weitere Elektrodenschicht mittelbar über die weitere Durchkontaktierung elektrisch kontaktiert und die weitere Außenelektrode und die Elektrodenschicht elektrisch voneinander isoliert sind.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, wobei zum Aufbringen der Isolationsschicht, der weiteren Isolationsschicht, der Durchkontaktierung, der weiteren Durchkontaktierung, der Außenelektrode und/oder der weiteren Außenelektrode eine Maske verwendet wird.
  22. Verwendung eines piezoelektrischen Bauteils nach einem der Ansprüche 1 bis 18 zum Ansteuern eines Einspritzventils, insbesondere eines Einspritzventils einer Brennkraftmaschine.
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