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DE102007058473B4 - Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen eines Koksofens, der durch eine horizontal gerichtete, vorder- und hinterseitige Ofenöffnung beladen oder für die Verkokung vorbereitet wird - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen eines Koksofens, der durch eine horizontal gerichtete, vorder- und hinterseitige Ofenöffnung beladen oder für die Verkokung vorbereitet wird Download PDF

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DE102007058473B4
DE102007058473B4 DE102007058473A DE102007058473A DE102007058473B4 DE 102007058473 B4 DE102007058473 B4 DE 102007058473B4 DE 102007058473 A DE102007058473 A DE 102007058473A DE 102007058473 A DE102007058473 A DE 102007058473A DE 102007058473 B4 DE102007058473 B4 DE 102007058473B4
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coke oven
door
coke
oven chamber
opening
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Werner Hippe
Ulrich Kochanski
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ThyssenKrupp Industrial Solutions AG
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Uhde GmbH
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Priority to AU2008333618A priority patent/AU2008333618B2/en
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/06Doors; Door frames for ovens with horizontal chambers
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    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/08Closing and opening the doors
    • C10B25/12Closing and opening the doors for ovens with horizontal chambers

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Abstract

Vorrichtung zum Verschließen eines Koksofens, der durch eine horizontal gerichtete, vorder- und hinterseitige Ofenöffnung beladen oder für die Verkokung vorbereitet wird, wobei
• mindestens eine Öffnung mit einer Türvorrichtung versehen ist, die zum Beladen oder Vorbereiten des Koksofens zu öffnen ist und nach dem Beladen wieder zu schließen ist, und
• diese Tür in eine vertikale Wand eingelassen ist, die die horizontal gerichteten Ofenwände nach außen hin abschließt, und diese Tür zum Öffnen von der Wand wegbewegt wird, und
• die Tür mit einer geeigneten Umfassungseinrichtung und einem geeigneten Mechanismus zum Öffnen und Schließen versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die türseitige Koksofenkammeröffnung durch eine Kombination aus einer starren Koksofenkammerwand und einem von der Koksofenkammerwand umfassten beweglichen oder herausnehmbaren als Stopfen gearbeiteten Türkörper verschließbar ist, und diese Tür beim Schließen passgenau in die Koksofenöffnung einsetzbar ist werden, wobei
• sich der größte oder der...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung für einen Koksofen, wie er typischerweise in sogenannten „Non-recovery” oder „Heat-recovery”-Koksofenbatterien anzutreffen ist. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Betrieb dieser Koksöfen mit der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung. Die Schließvorrichtung schließt die horizontal gerichteten Öffnungen von Koksofenbatterien möglichst luftdicht ab. Diese an den vorder- und hinterseitigen Ofenwänden gelegenen Öffnungen dienen zum Befüllen von horizontalen Kokskammeröfen, die zyklisch betrieben werden und nach Ablauf eines Verkokungszyklusses ausgedrückt und befüllt werden.
  • Einige Koksofentypen werden auch durch im Deckenbereich gelegene Öffnungen befüllt. Die an den seitlichen Ofenwänden gelegenen Öffnungen dienen dann zur Glättung des Kokskuchens mit nivellierenden Einrichtungen, wie z. B. Planierstangen. Dadurch lassen sich die bei der Befüllung häufig entstehenden Schüttkegel, die sich ungünstig auf den Verkokungsprozess auswirken, glätten und die Schüttdichte des Kokskuchens mit planierenden Einrichtungen für den Verkokungsprozess optimal einstellen.
  • Die Ofentüren sind häufig in die Ofenwände integriert und werden von diesen umfasst. Je nach Größe der Öffnungen oder Türen können diese den gesamten unteren Bereich des Ofens abschließen oder nur Teile bedecken, um eine optimale Befüllung und Homogenisierung des Kokskuchens zu erreichen. Der Verkokungsprozess dauert für einen Verkokungszyklus je nach Auslegung der Anlage 16 bis 192 h und wird bei Temperaturen von 800 bis 1500°C durchgeführt. Die Temperatur liegt in den Ecken des Koksofens etwas niedriger als in der Mitte.
  • Durch die eckige Form des Koksofens besitzt dieser Aussparungen und unzugängliche Stellen, die sich beim Verkokungsprozess ungünstig auswirken, da der Koks insbesondere in den Ecken durch die Wärmeleitung nach außen deutlich kühler als der Hauptkuchen im Inneren ist. Insbesondere die Ecken und Kanten des Koksofens besitzen durch die Konstruktion mit Fugen und Spalten im Mauerwerk eine erhöhte Wärmeleitfähigkeit nach außen. Zudem sind im türnahen Bereich tragende Vorrichtungen installiert, die nicht zum Aufheizen beitragen. Die Sekundärluftsohlen reichen häufig nicht bis an die Türunterseite, so dass dieser Bereich deutlich kühler ist.
  • Die Wände der Koksöfen sind vielfach aus feuerfesten Steinen gefertigt. Typische Materialien zur Konstruktion der Wände sind Mauersteine oder sonstige geeignete Feuerfestbaustoffe. Diese Stoffe besitzen eine hohe Beständigkeit gegen die Hitze des Verkokungsprozesses und geben nur einen geringen Teil der bei der Verkokung entstehenden Wärme nach außen ab, so dass in der Regel keine Fremdbeheizung notwendig ist. Die Beheizung der Koksöfen erfolgt durch Zufuhr von Luft in die Ofenkammer mit partieller Verbrennung der eingesetzten Kohle. Zu diesem Zwecke wird eine genau dosierte Menge an Luft zugeführt. Die Kohle wird bei der Befüllung des Koksofens in der Regel nicht bis zur Ofendecke eingefüllt, sondern nur bis zu einem Teil der Höhe der gesamten Ofens.
  • Der darüberliegende Sammelraum wird zum Auffangen der Gase genutzt, die bei einem Verkokungsprozess entstehen. In dem Sammelraum findet eine partielle Verbrennung der Stoffe statt, die die Kohle beim Erhitzen abgibt. Hierzu wird eine unterstöchiometrische Menge an zur Verbrennung notwendiger Luft, die sogenannte Primärluft, zugeführt. Die Öffnungen zum Zuführen der Primärluft werden so gelegt, dass die Luft in den Sammelraum oberhalb des Kokskuchens einströmt. Dies geschieht durch Öffnungen im Bereich der Ofenwand über der Ofentür oder durch Öffnungen im Deckenbereich.
  • Die bei dem Verbrennungsprozess entstehenden teilverbrannten Gase werden gesammelt und über Kanäle innerhalb des Kokskuchens, in der Wand oder in den Türen in den Bereich unter dem Ofenboden geleitet. Diese Kanäle heißen auch „downcomer”-Kanäle. In dem Bereich unter dem Ofenboden befinden sich sogenannte Sekundärluftsohlen, die durch unter dem Ofenboden verlaufende Kanäle gebildet werden und in denen die Gase aus dem Verkokungsprozess mit zusätzlich zugeführter Luft, der sogenannten Sekundärluft, verbrannt werden. Da der Boden des Koksofens in der Regel eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt, wird der Verkokungsprozess durch diese Sekundärverbrennung auch von unten beheizt.
  • Die „downcomer”-Kanäle können in Form von Metallrohren im Kokskuchen einliegen, sie können aber auch in den türabgelegenen Wänden untergebracht sein. Dadurch wird der Gassammelraum von dem sich beim Verkokungsvorgang aufbauenden Druck entlastet. Schließlich können die Verkokungsgase auch über Zwischenräume in den Türen abgeleitet werden. Dadurch werden die Koksofentüren von dem sich aufbauenden Druck entlastet.
  • Die Türen in der Koksofenkammerwand auf der Frontseite des Ofens werden häufig als Türrahmen mit einer Grundplatte ausgeführt. Darauf werden sogenannte Stopfen aufmontiert, die aus einem hochhitzebeständigen Material bestehen und den Kokskuchen beim Verkoken über die Wanddicke hinaus gegenüber der Umgebung abdichten. Diese Türen können den Wärmeverlust nach außen während des Verkokungsvorganges relativ gering halten, wenn der Türstopfen den Raum zwischen Koksofenkammer und Koksofentür dicht abschließt. Ein Wärmeverlust tritt dann nur während des Ausdrückens der Koksofenkammer ein, wenn kalte Luft in das Innere der Koksofenkammer gelangt und ein Wärmeverlust durch Abstrahlen erfolgen kann.
  • Die Türen der Koksöfen können sowohl aus Metallen als auch aus feuerfesten Ofenbaustoffen gefertigt sein. Häufig werden Ofentüren aus einem keramischen Material hergestellt, da Türen aus Metall einige Nachteile besitzen. Ein wesentliches Problem der metallischen Schutzschilde ist die Wärmedehnung. Die Wärmedehnung gegenüber dem keramischen Material der umfassenden Wand hat zur Folge, dass sich die Tür während des Verkokungsprozess verziehen kann und nicht mehr passgenau auf der Öffnung sitzt, wodurch Falschluft angesaugt werden kann.
  • Ein weiteres Problem der metallischen Türen ist die dauerhafte Verformung. Je nach verwendetem Stahl entsteht eine starke Einwärts- oder Auswärtswölbung. Alle Stahlsorten zeigen bei der extremen Wärmebelastung bleibende Verformungen. Die Herstellung von hochhitzebeständigem Stahl ist zudem teuer und die Verarbeitung schwierig. Ein weiteres Problem stellt die hohe Oberflächenabstrahlung metallischer Ofentüren dar, die aus der hohen Wärmeleitfähigkeit dieses Materials resultiert.
  • Türen, die ausschließlich aus feuerfesten Baustoffen aufgebaut sind, besitzen wiederum den Nachteil, dass sie von hohem Gewicht sind und entsprechend stabile Türkörper- und Bewegungsvorrichtungen benötigen. Die feuerfesten Körper werden häufig in Form von sogenannten Stopfen in eine Türkörperfassung eingesetzt. Diese feuerfesten Türstopfen sind häufig nicht genügend dicht, so dass Verkokungsgase nach außen dringen können und Kohlenstoff in die Verbindungselemente zwischen Tür- und Keramikkörper eindringen kann. Dadurch kann die Tür Schaden erleiden, was häufig einen hohen Reparaturumfang und einen frühzeitigen Ersatz der Türen bedingt. Zwischen den Türfassungen und den Stopfen befinden sich häufig Gassammelräume, die durch Undichtigkeiten in den Keramikkörpern mit Feinstäuben und Kohlenstoff versetzt werden. Durch die keramische Struktur des Materials kommt es außerdem häufig zu Brüchen in den Stopfen, so dass die Tür kostenaufwendig repariert werden muss.
  • Die DE 2945017 A1 beschreibt eine Koksofentür aus einem metallischen Werkstoff. Der metallische Werkstoff ist dabei in Form eines Stopfens in einer Türbewegungsvorrichtung gefasst. Der Stopfen ist so gearbeitet, dass dieser in seinem Inneren einen sich in Längsrichtung erstreckenden und für die gasförmigen Verkokungsprodukte zugänglichen vertikalen Gassammelraum bildet. Der Stopfen besitzt in der der Ofenkammer zugewandten Seite Öffnungen, durch die Gase in den Sammelraum und einer Verbrennung oder einer weiteren Verarbeitung zugeführt werden können. Zur besseren Wärmeisolierung kann sich zwischen Tür und Stopfen eine isolierende Vorrichtung aus einem wärmedämmenden Material befinden. Die Stopfen können mehrteilig oder mit Dehnungsfugen ausgestattet sein, um die Wärmedehnung zu kompensieren. Der eigentliche Türstopfen kann durch Schraubvorrichtungen mit dem Türkörper verbunden sein. Die Koksofentür bedeckt dabei die gesamte Koksofenkammerwand auf der Frontseite des Ofens ab. Durch spezielle Öffnungen besteht eine Verbindung zwischen den türseitigen vertikalen und den kammerseitigen horizontalen Gassammelräumen.
  • Die EP 186774 B1 beschreibt einen Türstopfen aus einem keramischen Werkstoff. Der Türstopfen ist mit einem Metalltragrahmen verschraubt oder verkeilt. Von dem Türstopfen ofenauswärts gerichtet befindet sich eine Isolierschicht, die mit dem Türstopfen einen Gassammelraum bildet. Dadurch werden die Türdichtungen entlastet, indem das Gas zum Gassammelraum und schließlich in die Sekundärluftsohle abgeführt wird. Im Betriebszustand ragen die Stopfen in die Ofenkammer hinein und halten die Ofenfüllung in einem bestimmten Abstand vom Türkörper, wobei der Türkörper während des Verkokungsvorganges mit einer Verriegelungseinrichtung gegen den Türrahmen des Ofens gedrückt wird. Als keramisches Material ist insbesondere ein hydraulisch bindender Feuerbeton vorgesehen. Wesentliche Bestandteile des Feuerbetons sind Aluminiumoxid, Siliziumdioxid und Eisenoxid. Die keramische Platte kann auch aus austauschbaren Elementen bestehen. Dies erlaubt ein leichteres Auswechseln im Falle einer Beschädigung. Die Koksofentür schließt bis auf kleine Aussparungen die gesamte Koksofenkammerwand auf der Frontseite des Ofens ab.
  • Alle verfügbaren Türkonstruktionen haben den Nachteil, dass diese leicht beschädigt werden können, da sie beim Öffnen und Schließen hohen mechanischen Kräften ausgesetzt sind. Türen aus Keramikmaterial können leicht beschädigt werden und besitzen eine insgesamt geringere Lebensdauer. Türstopfen aus einem metallischen Werkstoff hingegen sind der Belastung durch Wärmedehnung ausgesetzt, wodurch diese sich verformen können und dadurch nach kurzer Zeit die Ofenkammer nicht mehr dicht abschließen. Durch die Wärmedehnung können sich die Türen zudem in der geschlossenen Stellung festsetzen, was bei einem Koksofen mit hohem Wärmedurchsatz ein Sicherheitsrisiko bedeutet.
  • Die Türen von Kokskammeröfen müssen vor allem den Kokskammerofen während des Verkokungsprozesses dicht abschließen. Während des Verkokens entstehen Nebenprodukte, die bei nicht dicht schließenden Koksofentüren aus der Koksofenkammer dringen können. Dies sind insbesondere Verkokungsgase und teerige Kondensate. Diese stellen eine Gefahr für die Umwelt und für das Bedienungspersonal dar. Beim Ausdrücken des Kokses dringt zudem durch die Türöffnung kalte Luft in den Koksofen, durch den die Kokskammeröfen auskühlen. Dies ist nachteilig, weil die Verbrennung der Koksofengase häufig gerade zur Erzeugung der Verkokungsenergie ausreicht. Durch das Auskühlen der Koksofenkammerwände kommt es daher zu einem erhöhten Kohleverbrauch und zu einer Verschlechterung der Koksqualität.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Türkonstruktion für eine Koksofenbatterie oder eine Ofenbank zur Verfügung zu stellen, die keine Probleme mit den hohen Temperaturunterschieden beim Ausdrücken der Koksofenkammern zeigt. Sie soll den Ofeninnenraum dicht abschließen, so dass keine Feinteile aus der Ofenkammer nach außen dringen und den Betrieb der Koksofenkammer erschweren können und eine Gefahr für die Umwelt und ein Problem für den Koksofenbetrieb darstellen. Während des Ausdrückens des Inhaltes der Koksofenkammer soll möglichst wenig kalte Luft in das Innere der Koksofenkammer gelangen und der Wärmeverlust durch Abstrahlung nach außen soll möglichst gering sein.
  • Das Material der Türkonstruktion soll temperaturstabil und bruchfest sein und dadurch eine hohe Lebensdauer besitzen und geringe Kosten für den Betrieb darstellen. Schließlich soll das Material billig in der Herstellung sein. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, die Ungleichmäßigkeiten in der Temperaturverteilung des Kokskuchens zu beseitigen, die sich aus der eckigen Form der Koksofenkammer ergeben. Die verschlechterte Garung in den kühleren Ecken der Koksofenbatterie soll möglichst verhindert werden.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine einteilige oder mehrteilige Ofentürkonstruktion aus einem hitzebeständigen Material, die genau passend und ohne Zwischenräume in die Koksofenöffnung eingesetzt wird, wobei der untere Teil als bewegliche Koksofenkammertür und der obere Teil als fest einsitzende Koksofenwand aus besagtem Material konstruiert ist. Das Material soll so beschaffen sein, dass die Temperaturdehnung gering und die Bruchfestigkeit hoch ist. Der obere Teil der Koks ofenkammeröffnung wird durch die Koksofenkammerwand abgeschlossen. Der größte Teil der türumfassenden Koksofenkammerwand befindet sich über der Koksofenkammertür. Die Koksofenkammerwand verbleibt beim Öffnen als äußere Wand der Koksofenkammerwand in der Koksofenöffnung.
  • Der untere Teil ist als bewegliche Tür gearbeitet, die, je nach Art der Türvorrichtung, schwenkend oder vertikal aufwärtsbewegend oder ganz aus der Koksofenkammeröffnung herausbewegt werden kann. Ein kleinerer Teil der Koksofenkammerwand kann die Türen seitlich umfassen. Durch das passgenaue Einfassen der Koksofentür kommt es nicht zur Bildung von Undichtigkeiten zwischen Koksofentür und Koksofenwand.
  • Die obere Kante des Kokskuchens endet dabei vorteilhaft kurz unterhalb der unteren Kante des sich über der Tür befindlichen Teils der Koksofenkammerwand. Der Abstand zwischen der unteren Kante der oberen Koksofenkammerwand und der oberen Kante des Kokskuchens beträgt vorteilhaft 50 bis 500 mm. Er liegt jedoch besser noch bei 100 bis 200 mm. Dadurch lässt sich der Kokskuchen ausdrücken, ohne das es zum Nachdrücken kalter Luft in den Koksofenkammer kommt, weil der obere Teil der Koksofenkammerwand dies verhindert. Auch wird die Wärmeabstrahlung so minimiert.
  • Die die Ofentür umfassende Wand wird bevorzugt ebenfalls aus einem feuerfesten oder dem gleichen Material wie die Ofentüren hergestellt. Dadurch kommt es zu keinem Verziehen der Türkonstruktion oder Festsetzen der Ofentüre, weil die Temperaturausdehnungskoeffizienten von Koksofenkammertür und der türumfassenden Wand nahezu gleich sind. Es ist möglich, die erfindungsgemäße Tür als Stopfen auszuführen, wenn die Konstruktion dies erfordert. Bevorzugt wird diese jedoch direkt in die dafür vorgesehene Öffnung eingesetzt. Vorteilhaft besitzt die ausdrückende Vorrichtung den gleichen Querschnitt wie die Türöffnung und die Tür der Koksofenkammer. Dadurch lässt sich der Kokskuchen ausdrücken, ohne das es zum Nachrutschen von Koks hinter die ausdrückende Vorrichtung kommt. Auch wird so der Wärmeverlust und das Eindringen kalter Luft der Umgebung minimiert.
  • Die erfindungsgemäßen Türkonstruktionen enthalten keine Gassammelräume, um den sich aufbauenden Druck bei einem Verkokungsvorgang abzubauen. Dies wird stattdessen durch sogenannte „downcomer”-Kanäle übernommen, die in den seitlichen türlosen Wänden untergebracht sind. Diese „downcomer”-Rohre dienen dazu, die entstehenden Verkokungsgase in die Sekundärluftsohle abzuleiten. Beim be trieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann auch auf einen Stopfen verzichtet werden, so dass zwischen Tür und Kokskuchen ein nicht befüllter Raum entsteht. Dieser kann den sich aufbauenden Druck ableiten.
  • Beansprucht wird eine Vorrichtung zum Verschließen eines Koksofens, der durch eine horizontal gerichtete, vorder- und hinterseitige Ofenöffnung beladen oder für die Verkokung vorbereitet wird, wobei
    • mindestens eine Öffnung mit einer Türvorrichtung versehen ist, die zum Beladen oder Vorbereiten des Koksofens zu öffnen ist und nach dem Beladen wieder zu schließen ist, und
    • diese Tür in eine vertikale Wand eingelassen ist, die die horizontal gerichteten Ofenwände nach außen hin abschließt, und diese Tür zum Öffnen von der Wand wegbewegt wird, und
    • die Tür mit einer geeigneten Umfassungseinrichtung und einem geeigneten Mechanismus zum Öffnen und Schließen versehen ist,
    und die dadurch gekennzeichnet ist, dass
    • die türseitige Koksofenkammeröffnung durch eine Kombination aus einer starren Koksofenkammerwand und einem von der Koksofenkammerwand umfassten beweglichen oder herausnehmbaren als Stopfen gearbeiteten Türkörper verschließbar ist, und diese Tür beim Schließen passgenau in die Koksofenöffnung einsetzbar ist, wobei
    • sich der größte oder der ganze Teil der türumfassenden Koksofenkammerwand über der Koksofenkammertür befindet.
  • Zur Konstruktion einer erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Türe so gearbeitet, dass sie direkt und ohne weitere aufgebrachte Konstruktionen in die Ofenöffnung eingesetzt werden kann. Die Tür soll die Ofenöffnung möglichst passgenau abschließen, so dass keine Verunreinigungen und Verkokungsprodukte ins Freie gelangen können. Die Ableitung der Verbrennungsmedien aus der Ofenkammer soll ausschließlich von den an den türabgewandten Seiten konstruierten „downcomer”-Kanälen übernommen werden.
  • Vorzugsweise schließt die Tür die Ofenkammerwand bündig ab, so dass keine Vorbauten oder Absätze entstehen. Dann ragt aus der Ofenkammertür lediglich die türfassende Vorrichtung heraus, die beispielsweise als Rahmen oder Gitter gear beitet sein kann. Möglich ist es auch, die Tür als Stopfen vor eine Türplatte einzuarbeiten. Die erfindungsgemäße Tür aus dem feuerfesten Material wird dann beispielsweise vor eine Metallplatte geschraubt, die mit dem Bewegungsmechanismus zum Öffnen oder Schließen verbunden ist. Es ist aber auch möglich, die feuerfesten Stopfen auf einen metallenen Rahmen aufzumontieren, wo die Stopfen dann mithilfe von Bolzen, Verschraubungen oder ähnlichen Einrichtungen befestigt sind.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Tür auch einen oberhalb oder unterhalb oder ober- und unterhalb der Tür befindlichen Absatz zeigen, der genau in die Koksofenkammeröffnung passt. Der Absatz besitzt vorzugsweise die halbe Dicke der Koksofenkammertür und ist vorzugsweise 50 bis 500 mm hoch. Es ist aber möglich, für den Absatz eine andere Dicke oder eine andere Höhe vorzusehen. Der Absatz oder die Absätze können nach oben, nach unten oder seitwärts gerichtet sein und in beliebiger Zahl oder Richtung vorhanden sein.
  • Ein bevorzugtes Material zur Konstruktion der Ofentüre ist ein silikahaltiges oder silika- und aluminiumoxidhaltiges Material. Diese Stoffe haben einen sehr niedrigen Temperaturausdehnungskoeffizienten, so dass sich die Türeinfassung während des Verkokungsprozesses nicht ändert. Geeignet sind aber letztlich alle Materialien, die ein oxidisches Material des Siliciums umfassen oder ein oxidisches Material des Siliciums und des Aluminiums umfassen. Eine Liste geeigneter Materialien zeigt Skizze 1, wobei Materialien, die ein nahezu reines Siliciumdioxid umfassen, besonders bevorzugt sind. Die Türen sind bevorzugt aus einem einheitlichen Material gefertigt. Für einige erfindungsgemäße Zwecke kann es jedoch sinnvoll sein, Teilstücke aus einem anderen Material zu fertigen. Dies kann beispielsweise ein metallischer Werkstoff oder ein hydraulisch bindender Spritzbeton sein.
  • Figure 00090001
  • Skizze 1
  • Die Türen können so geformt sein, dass der Kokskuchen in eine Form gedrückt wird, die eine erheblich gleichmäßigere Beheizung des Kokskuchens gewährleistet. Durch die eckige Form insbesondere in den Ecken ofenauswärtsgerichteten Türseiten der Ofenkammern kommt es häufig zu einer inhomogenen Beheizung der Koksofenbatterie und damit zu einem verzögerten Garungsprozess in den Ecken. Die Temperatur wird durch das Fehlen von Heizzügen und das Vorhandensein von nicht zum unterseitigen Heizprozess beitragenden Tragvorrichtungen im türnahen Bereich weiter erniedrigt. Dadurch erhält man einen Koks von schlechterer Qualität. Deshalb können die erfindungsgemäßen Türen zur weiteren Verbesserung der erfindungsge mäßen Vorrichtung an der Innenseite eine ellipsoide Ausbuchtung besitzen. Es ist auch möglich, statt der ellipsoiden Form eine Schräge oder Absatzkante zu wählen.
  • Das Problem der erschwerten Garung in den türseitigen Ecken der Koksofenbatterie wird durch ellipsoide Ausbuchtungen oder Schrägen oder Absatzkanten gelöst, die von der Tür ausgehend in die Ofenkammer hineinragen können. Diese ellipsoiden Ausbuchtungen werden ebenfalls bevorzugt aus einem silika- oder einem silika- und aluminiumoxidhaltigen Material hergestellt. Durch die verringerte Tiefe der Tür kann die Befüllungsmenge mit Koks für einen Zyklus deutlich vergrößert werden.
  • Die ellipsoide Ausbuchtung verlängert sich kontinuierlich ofeneinwärtsgerichtet mit zunehmender Bodennähe, so dass die türseitigen Ecken abgerundet werden. Dadurch verbessert sich der Verkokungsprozess insgesamt, weil die kühleren Ofenecken ausgespart werden. Es ist auch möglich, eine solche Ausbuchtung an der Ofendecke anzubringen, wobei sich diese dann kontinuierlich mit zunehmender Annäherung an die Decke ofeneinwärtsgerichtet verlängert. Dies ist sinnvoll, wenn die Koksofenbatterien häufig bis in den Deckenbereich beladen werden. Dadurch werden auch die Ecken in der Decke abgerundet, so dass daraus ein verbesserter Verkokungsprozess resultiert.
  • Die aufgezeigten Vorrichtungsteile sind bevorzugt aus einem silikahaltigen Material gefertigt. Dies sind beispielsweise Quarzgesteine oder aus silikathaltigen Gesteinen gepresste Materialien. Bevorzugt sollten diese Materialien einen geringen Temperaturausdehnungskoeffizienten besitzen, mechanisch stabil und deshalb unempfindlich gegenüber Materialbrüchen sein. Das Material kann auf beliebige Art und Weise hergestellt werden. Möglich sind Sinterprozesse, aber auch Press- oder Gussverfahren eignen sich zur Herstellung der erfindungsgemäßen Türvorrichtungen. Letztlich eignet sich zur Herstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung jedes Verfahren, das zu Koksofentüren mit einem geringen Temperaturausdehnungskoeffizienten, mechanischer Stabilität oder geringer Empfindlichkeit gegenüber Materialbrüchen führt.
  • Die Vorrichtung kann insbesondere an den ofenkammerinnenwärts gerichteten Wänden mit einem hitzereflektierenden Material, einem sogenannten „High-Emission-Coating”, ausgestattet sein. Geeignete hitzereflektierende Materialien sind insbesondere anorganische Metalloxide im Gemisch mit Carbiden, wobei hier Chrom- oder Eisenoxide im Gemisch mit Siliciumcarbiden beispielhaft genannt seien. Ein für die Beschichtung der ofeninnenwärts gerichteten Wände der erfindungsgemäßen Vorrichtung geeignetes hochreflektierendes Material lehrt die EP 742276 A1 . Durch die Aufbringung einer solchen Beschichtung wird die Energieeffizienz des Verkokungsprozesses erheblich verbessert und die Temperaturbeständigkeit der Wände und Türeinrichtungen vergrößert. Selbstverständlich ist es möglich, nicht nur die türverschließende Vorrichtung, sondern die Innenwände der gesamten Koksofenbatterie mit einem hochhitzereflektierenden Material zu beschichten.
  • Türen aller Konstruktionen besitzen häufig einen inneren Gassammelraum, der die Türen von einem hohen Gasinnendruck der Koksofenkammer entlasten soll. Dieser wird jedoch leicht von Asche und Kohlenstaub infiltriert, der Schwierigkeiten in der Prozessführung bereitet und hohe Anforderungen an das Dichtungsmaterial der Türen stellt. Beim Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann zusätzlich zum Einsatz effektiverer „downcomer”-Rohre ein nicht befüllter Raum zwischen Koksofenkammertür und Kokskuchen belassen werden. Dadurch können die bei der Verkokung entstehenden Gase besser abgeführt werden und auf das Vorhandensein eines vertikalen türintegrierten Gassammelraums verzichtet werden.
  • Je nach Temperatur des Verkokungsprozesses und Belastung des die Ofentür umfassenden Wandmaterials kann diese Wand ebenfalls aus einem temperaturbeständigen Material gearbeitet sein. Vorzugsweise ist die die Ofentüre umfassende Wand aus dem gleichen Material gefertigt wie die Ofentüre. In diesem Fall haben Wand und Tür denselben Ausdehnungskoeffizienten, so dass es bei Erhitzen und Abkühlen zu keinem Verziehen und Festsetzen der Türkonstruktion kommen kann. Auch die ellipsoiden Ausbuchtungen bestehen vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Türvorrichtung.
  • Die Türvorrichtung wird zur optimalen Ausführung des Verkokungsprozesses vorderseitig mit einer Haltevorrichtung versehen, die ein Herausziehen und genaues Justieren beim Einsetzen ermöglicht. Diese wird bevorzugt als Metallrahmen ausgeführt, an dem Gestänge oder Ketten zur Führung der Antriebsvorrichtung angebracht sind. Zum Öffnen und Schließen sowie Beladen können beliebig geartete Vorrichtungen zum Einsatz kommen.
  • Zur optimalen Abdichtung kann die Tür an den Seiten oder an der Innenwand mit einem abdichtenden Material versehen werden. Häufig sind dies Glaswolle, Steinwolle oder Keramikfasermatten. Zur Anwendung können aber auch Membranen zur Anwendung kommen, wie es in der EP 724007 A1 beschrieben wird. Die erfindungsgemäße Tür wird dann als Stopfen vor die Abdichtungsmembran und die Stopfenelement-Grundplatte gesetzt. Schließlich kann die Tür auch mit Abdichtmechanis men versehen sein, die auf federnden Einrichtungen beruhen, um eine absolute Gasdichtigkeit des Verkokungsprozesses zu gewährleisten.
  • Zur Befestigung der Tür an dem Koksofen und zur Verriegelung können klammernde Einrichtungen zur Anwendung kommen. Es können aber auch Stempel eingesetzt werden, um die Tür in die Ofenöffnung zu halten. Es können auch Verriegelungsriegel oder -schlösser zum Einsatz kommen. Da sich insbesondere Silika als Material bei steigender Temperatur nur wenig ausdehnt, ist in der Regel kein zusätzliches dichtendes Material notwendig, insbesondere dann, wenn die Ofenwand direkt die Ofentür umfasst und die Ofenwand aus dem gleichen Material gefertigt ist wie die Ofentüre. Es können beliebig viele Ofentüren an einem Koksofen oder einer Koksofenbatterie erfindungsgemäß gestaltet sein. So ist es beispielsweise möglich, nur eine von zwei Öffnungen mit der erfindungsgemäßen Türverschlussvorrichtung zu schließen, wenn beispielsweise konstruktive Gegebenheiten dies erfordern. Es können aber auch mehrere Türen oder Öffnungen oder Türen und Öffnungen erfindungsgemäß gestaltet sein.
  • Die Koksofenkammer oder die Koksofenbatterie oder die Koksofenbank kann zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beliebig gestaltet sein. Es ist beispielsweise möglich, eine Koksofenbatterie zu verwenden, die durch die Decke beladen wird. Dazu befinden sich auf der Decke des Ofens Einfüllöffnungen und geeignete Beladevorrichtungen. In der Decke des Koksofens können sich auch Vorrichtungen zum Belüften des Koksofens befinden. Auch die erfindungsgemäßen Türen können Öffnungen zum Belüften aufnehmen. Diese können als Klappen gestaltet sein oder auch als einfache Rohre.
  • Schließlich ist es möglich, horizontal zu beladende Koksofenbatterien zu verwenden. Diese können ebenfalls beliebig geartete Belüftungsvorrichtungen verwenden. Die Belüftungsvorrichtungen können sich gleichfalls in der die Ofentür umfassenden Wand befinden. Dies ist auch dann möglich, wenn die Ofenwand aus dem erfindungsgemäßen feuerfesten Material besteht. Die über der Koksofenkammertür befindliche Wand kann weitere zur Belüftung vorgesehene Öffnungen, wie beispielsweise Düsen, enthalten.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt auch mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 20.
  • Beansprucht wird ein Verfahren zum Verschließen eines Koksofens, der durch eine horizontal gerichtete, vorder- und hinterseitige Ofenöffnung beladen oder für die Verkokung vorbereitet wird, mit dem die erfindungsgemäße. Vorrichtung betrieben wird und mit dem sich ein in der Herstellung erleichtert und in der Qualität verbesserter Koks erhalten lässt. Für die Be nutzung der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung einer Koksoffenbatterie oder einer Koksofenbank oder auch eines einzelnen Koksofens spielt es keine Rolle, ob die Türvorrichtungen zur Befüllung des Koksofens oder zur Befüllungsoptimierung genutzt wird.
  • So ist es beispielsweise möglich, die Koksofenbatterie durch die seitlichen und horizontal gerichteten erfindungsgemäßen Koksofentüren zu beladen. Nach Beendigung des Verkokungsvorganges wird der ausgegarte Koks mit Hilfe eines Stempels wieder aus dem Ofen herausgedrückt. Für das Beladen und Ausdrücken werden die Ofentüren geöffnet und nach Beladung oder Ausdrücken wieder geschlossen. Die Kohle kann beispielsweise mithilfe einer Lademaschine, die auf einem Schlitten in die Koksofenbatterie gefahren werden kann, in die Ofenbatterie geladen werden. Mit einem Kompaktor, der die Schüttdichte der zunächst locker aufliegenden Kohle vergrößert und optimiert und einer Planierstange, der eventuell aufliegende Schüttkegel glattstreicht, wird die Kohleschüttung auf den Verkokungsvorgang vorbereitet.
  • Zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es aber auch möglich, die Koksofenbatterien durch in der Koksofendecke gelegene Befüllungsöffnungen zu beladen. Die seitlich gelegenen Öffnungen mit den erfindungsgemäßen Koksofentüren dienen dann der Vorbereitung des Kokskuchens auf den Verkokungsprozess, wie beispielsweise der Vergrößerung der Schüttdichte oder dem Planieren von Schüttkegeln.
  • Einen typischen Prozess zur Beladung von Koksofenbatterien durch die Koksofendecke beschreibt die EP 1293552 B1 . Bei diesem Verfahren sind auf der Koksofendecke Führungsvorrichtungen für Kohlebefüllungswagen aufgebracht, auf denen bewegliche Kohlefüllwagen zum Befüllen auf die jeweilige Koksofenbatterie gefahren werden können. Beim Befüllvorgang wird der Kohlebefüllwagen auf einen Trichter gefahren, aus dem über eine Transportschnecke und ein Füllteleskop die Kohle in den Koksofen transportiert wird. Zur genauen Positionierung in die entsprechende Befüllposition wird eine automatische Verstelleinrichtung genutzt, deren Kraftübertragung über einen Zahnradmechanismus vorgenommen wird. Je nach Ausgestaltung der Koksofenbatterie sind an den Befüllungsvorrichtungen auch Einrichtungen zum Reinigen der Deckel aufgebracht. Es ist auch möglich, nivellierende Einrichtungen zu verwenden, die den Kokskuchen bereits bei Einfüllen in die Koksofenkammer glätten. Ein Beispiel hierzu beschreibt die WO 2004/007640 A1 .
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren bieten den Vorteil einer effektiven und preiswerten Türvorrichtung für Koksofenbatterien. Die die Ofenöffnung genau abschließende Türvorrichtung besitzt eine hohe Temperaturbeständigkeit, einen geringen Temperaturausdehnungskoeffizienten, eine hohe mechanische Festigkeit und lässt sich mit gängigen Dichtungs- und Verriegelungsvorrichtungen leicht dicht abschließen, so dass keine feinteiligen Asche- und Kohlenstoffteilchen aus der Koksofenbatterie nach außen dringen können. Die Türen sind leicht herzustellen und können leicht in herkömmliche Kokskammeröfen eingearbeitet werden. Die erfindungsgemäße Koksofenkammerverschlußeinrichtung führt durch ihre hohe Lebensdauer in Verkokungsprozessen zu niedrigen Betriebskosten.
  • Durch ihr gutes Wärmeisolationsvermögen führen die Türen zu einer verbesserten Koksqualität, insbesondere dann, wenn die sich bildenden Ecken beim Verschluss durch ellipsoide Ausbuchtungen ausgespart werden. Beim Ausdrücken des Kokskammerofens verhindert die über der Koksofenkammertür liegende Wand das Eintreten von kalter Luft in die Koksofenkammer. Auch die Abstrahlung wird so verringert. Dadurch kann der Kohleverbrauch gesenkt und die Koksqualität verbessert werden. Durch die verringerte Tiefe der Tür kann die Befüllungsmenge mit Koks für einen Zyklus deutlich vergrößert werden.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Vorrichtung zur Verkokung von Kohle wird anhand von vier Zeichnungen genauer erläutert, wobei das erfindungsgemäße Verfahren nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt ist.
  • 1 gibt einen Kokskammerofen in seitlicher Ansicht mit erfindungsgemäßer und geschlossener Türverschlussvorrichtung wieder. Sowohl die Koksofentür als auch die türumfassende Koksofenkammerwand sind aus feuerfesten Material gefertigt.
  • 2 gibt einen Kokskammerofen in seitlicher Ansicht mit erfindungsgemäßer und geöffneter Türverschlussvorrichtung wieder. Nur die Koksofenkammertür ist aus dem erfindungsgemäßen feuerfesten Material gefertigt.
  • 3 gibt einen Kokskammerofen in seitlicher Ansicht mit erfindungsgemäßer und geschlossener Türvorrichtung wieder. Sowohl die Koksofentür als auch die umfassende Koksofenkammerwand sind aus dem erfindungsgemäßen Material gefertigt. Die umfassende Koksofenkammerwand enthält eine düsenförmige Öffnung zur Belüftung. In den unteren Koksofenecken sind ellipsoide Ausbuchtungen zum Ausrunden der Koksofenkammern angebracht.
  • 4 gibt einen Kokskammerofen in frontaler Ansicht wider. Sowohl die Koksofentür als auch die türumfassende Koksofenkammerwand sind aus dem erfindungsgemäßen Material gefertigt.
  • 1: Eine Koksofenkammer (1) wird mit Kohle beladen und mit einer Tür (2) aus einem feuerfesten Material verschlossen. Als Materialien eignen sich bevorzugt silikahaltige- oder silika- und aluminiumoxidhaltige Materialien. Die horizontal gerichtete und ofentürumfassende Wand (3) ist ebenfalls aus diesem Material gefertigt, so dass sich die Tür aufgrund der gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten nicht verziehen kann. Die Tür ist an einem Tragerahmen (4) aufgehängt, an dem eine Verbindung (4a) zu einem Antriebsmechanismus zum Herausziehen der Tür befestigt ist. An diesem Tragerahmen befindet sich ebenfalls eine Verbindung (4b) zum Hochziehen der Tür. Damit kann ein Zugang zum Koksofen (1) erhalten werden. In dem Koksofen befindet sich der Kokskuchen (5), der nicht bis an die Koksofendecke, sondern nur bis zu einer bestimmten Füllhöhe eingefüllt wird. Darüber befindet sich ein Gassammelraum (5a). An der Kokskofendecke (6) befinden sich Belüftungsöffnungen (7), mit denen sich Primärluft in die Koksofenkammer einlassen lässt. Das teilverbrannte Gas wird über die „downcomer”-Rohre (8) in die sich unter dem Koksofenboden befindliche Sekundärluftsohle (9) geleitet. Die „downcomer”, hier mit Öffnungen (8a) im Gassammelraum dargestellt, können durch den Kokskuchen (5) oder durch die Seitenwände geführt werden. Die Sekundärluftsohle enthält zusätzliche Belüftungsöffnungen (10), durch die weitere Luft zuströmen kann, mit der das Verkokungsgas vollständig verbrannt wird.
  • 2: Die Koksofenkammer (1) ist nach Beendigung des Verkokungsvorganges zur Entnahme des Kokskuchens (5) geöffnet. Die Koksofentüren (2) befinden sich in geöffneter und angehobener Stellung, so dass Zugang zur Koksofenkammer erhalten wird. Mit einem Stempel (11) wird der Kokskuchen (5) durch die Koksofenkammer hindurch zur anderen Seite hinausgedrückt. Die türumfassende Wand (3) ist aus herkömmlichen Material gefertigt. Durch das Vorhandensein der vorder- und hinterseitigen türumfassenden Koksofenkammerwand (3) wird das Eindringen von kalter Luft in die Koksofenkammer verhindert und die Wärmeabstrahlung nach außen verringert. Dies kann optimiert werden, wenn die ausdrückende Vorrichtung (11) den gleichen Querschnitt wie die Koksofenöffnung besitzt.
  • 3: Die Koksofenkammer (1) wird mit Kohle beladen und mit einer Tür aus einem feuerfesten Material verschlossen. Die Koksofentüren (1) befinden sich in geschlossener Stellung. An den Koksofentüren sind ellipsoide Ausbuchtungen (1a) angebracht, die die Ecken runden und den Kokskuchen (5) in die Koksofenkammer drücken. Dadurch ist die Beheizung gleichmäßiger, was zur Verbesserung der Koksqualität beiträgt. In den die Ofentüren umfassenden Ofenwänden (3) sind über der Ofentüre düsenförmige Belüftungsrohre (12) angebracht, die neben den Belüftungsrohren auf dem Deckel (6) zusätzliche Luft in den Ofen einlassen.
  • 4: Die Koksofenkammer (1) ist in Betrieb und mit geschlossener Koksofentür versehen. Die Koksofentür (2) wird von einer Koksofenwand (3) umfasst, die aus dem gleichen Material gearbeitet ist wie die Ofentüre. Gut ist hier die Türhaltevorrichtung (4) und insbesondere das vertikal gerichtete Verbindungsstück (4b) zum Hochziehen der Tür in der geöffneten Stellung zu sehen. Auch sieht man hier Klappen (13) zum Regulieren des Luftzutritts in die Sekundärluftsohle.
  • 1
    Koksofenkammer
    2
    Erfindungsgemäße Koksofentür
    3
    Türumfassende horizontalgerichtete Koksofenwand
    4
    Türhaltevorrichtung (Türrahmen)
    4a
    Horizontal gerichtetes Verbindungsstück zum Antriebsmechanismus
    4b
    Vertikal gerichtetes Verbindungsstück zum Öffnungsmechanismus
    5
    Kokskuchen
    5a
    Gassammelraum
    6
    Koksofendecke
    7
    Belüftungsvorrichtung als Rohr durch die Koksofendecke
    8
    „Downcomer”-Rohre
    8a
    Öffnungen der „Downcomer”-Rohre
    9
    Sekundärluftsohlen
    10
    Zuführungseinrichtungen für Sekundärluft
    11
    Stempel zum Ausdrücken des Kokskuchens
    12
    Düsenförmige Öffnungen zum Einlass von Primärluft
    13
    Klappen zur Regulierung der Sekundärluft

Claims (23)

  1. Vorrichtung zum Verschließen eines Koksofens, der durch eine horizontal gerichtete, vorder- und hinterseitige Ofenöffnung beladen oder für die Verkokung vorbereitet wird, wobei • mindestens eine Öffnung mit einer Türvorrichtung versehen ist, die zum Beladen oder Vorbereiten des Koksofens zu öffnen ist und nach dem Beladen wieder zu schließen ist, und • diese Tür in eine vertikale Wand eingelassen ist, die die horizontal gerichteten Ofenwände nach außen hin abschließt, und diese Tür zum Öffnen von der Wand wegbewegt wird, und • die Tür mit einer geeigneten Umfassungseinrichtung und einem geeigneten Mechanismus zum Öffnen und Schließen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass • die türseitige Koksofenkammeröffnung durch eine Kombination aus einer starren Koksofenkammerwand und einem von der Koksofenkammerwand umfassten beweglichen oder herausnehmbaren als Stopfen gearbeiteten Türkörper verschließbar ist, und diese Tür beim Schließen passgenau in die Koksofenöffnung einsetzbar ist werden, wobei • sich der größte oder der ganze Teil der türumfassenden Koksofenkammerwand über der Koksofenkammertür befindet.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Koksofenkammertür auf der Türaußenseite nach oben, nach unten oder seitwärts gerichtete Absätze besitzt.
  3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz in der Koksofenkammertür ungefähr die Hälfte der Türbreite und eine Höhe von 100 bis 500 mm besitzt.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die untere Kante des sich über der Koksofenkammertür befindlichen Teiles der türumfassenden Koksofenkammerwand über der oberen Kante des Koks kuchens befindet, wobei sich die untere Kante des sich über der Kokskofenkammertür befindlichen Teils der Koksofenkammerwand mindestens 50 und maximal 500 mm über der oberen Kante des Kokskuchens befindet.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die untere Kante des sich über der Koksofenkammertür befindlichen Teiles der türumfassenden Koksofenkammerwand über der oberen Kante des Kokskuchens befindet, wobei sich die untere Kante des sich über der Kokskofenkammertür befindlichen Teils der Koksofenkammerwand mindestens 100 und maximal 200 mm über der oberen Kante des Kokskuchens befindet.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Koksofenkammertüren so aufgebaut sind, dass die feuerfesten Stopfen auf einem metallenem Rahmen mit Hilfe von Bolzen, Verschraubungen oder ähnlichen Einrichtungen befestigt sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass diese Türen in einem oder mehreren Stücken aus einem feuerfesten und wärmeisolierenden Material bestehen.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Koksofentüren aus einem silikahaltigen Material gefertigt sind.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Koksofentüren aus einem silika- und aluminiumoxidhaltigen Material gefertigt sind.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Türen an der Ofenunterseite eine nach innen gerichtete ellipsoide Ausbuchtungen oder Schrägen oder Absatzkanten besitzen, deren Längsseite nach unten gerichtet ist und die sich ofeneinwärtsgerichtet mit zunehmender Bodennähe verlängert, so dass der Kokskuchen von den unteren Ofenecken weggedrückt wird.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die ellipsoide Ausbuchtung oder Schräge oder Absatzkante aus einem silikahaltigen Material gefertigt ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die ellipsoide Ausbuchtung oder Schräge oder Absatzkante aus einem silika- und aluminiumoxidhaltigen Material gefertigt ist.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer hitzereflektierenden Beschichtung ausgestattet ist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Koksofenbatterie, einschließlich der Koksofentüren und -wände, oder die Koksofentüren und -wände mit einer hitzereflektierenden Beschichtung ausgestattet sind.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die die Koksofenkammertür umfassende Koksofenkammerwand aus dem gleichen Material wie die Koksofenkammertür hergestellt ist.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die die Koksofentüre um fassende Wand aus einem feuerfesten und wärmeisolierenden Material besteht.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die die Koksofentüre umfassende Wand aus einem silikahaltigen Material gefertigt ist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die die Koksofentüre umfassende Wand aus einem silika- und aluminiumoxidhaltigen Material gefertigt ist.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die türumrahmenden Wände an den Ofenoberseite eine ellipsoide Ausrichtung oder eine Schräge oder eine Absatzkante besitzen, deren Längsseite nach oben gerichtet ist, so dass der Kokskuchen von den türumrahmenden oberen Ofenecken weggedrückt wird.
  20. Verfahren zum Verschließen eines Koksofens, der durch eine horizontal gerichtete, vorder- und hinterseitige Ofenöffnung beladen oder für die Verkokung vorbereitet wird, mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Koksofenkammertür aus der türseitigen Koksofenkammeröffnung heraus- und hineinbewegt wird, so das sich die Koksofen kammer öffnet und schließt, wobei die Koksofenkammeröffnung den gleichen Querschnitt wie die Koksofenkammertür besitzt.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung zum Beladen der Koksöfen mit einem geeigneten Belademechanismus, anschließendem Ausrichten und Glätten des Kokskuchens und Herausdrücken des Kokskuchens mit einer Stempelvorrichtung geöffnet wird.
  22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung nur zum Ausrichten, Glätten und Ausdrücken des Kokskuchens geöffnet wird und die eigentliche Befüllung des Koksofens mit Koksbefüllungswagen durch die Decke erfolgt.
  23. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Befüllung der Koksofenbatterie von den Koksbefüllungswagen durch Koksofendeckel erfolgt, die mit einer Reinigungseinrichtung zum Entfernen des Kokses ausgerüstet sind.
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