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DE102007058385B4 - Filtersystem für ein Nutzfahrzeug und Verfahren zur Steuerung des Luftfiltersystems - Google Patents

Filtersystem für ein Nutzfahrzeug und Verfahren zur Steuerung des Luftfiltersystems Download PDF

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DE102007058385B4
DE102007058385B4 DE102007058385A DE102007058385A DE102007058385B4 DE 102007058385 B4 DE102007058385 B4 DE 102007058385B4 DE 102007058385 A DE102007058385 A DE 102007058385A DE 102007058385 A DE102007058385 A DE 102007058385A DE 102007058385 B4 DE102007058385 B4 DE 102007058385B4
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Eduard Hilberer
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Knorr Bremse Systeme fuer Nutzfahrzeuge GmbH
Knorr Bremse Systeme fuer Schienenfahrzeuge GmbH
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Knorr Bremse Systeme fuer Nutzfahrzeuge GmbH
Knorr Bremse Systeme fuer Schienenfahrzeuge GmbH
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    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B21/00Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass
    • F15B21/04Special measures taken in connection with the properties of the fluid
    • F15B21/048Arrangements for compressed air preparation, e.g. comprising air driers, air condensers, filters, lubricators or pressure regulators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/26Generation or transmission of movements for final actuating mechanisms
    • F16H61/28Generation or transmission of movements for final actuating mechanisms with at least one movement of the final actuating mechanism being caused by a non-mechanical force, e.g. power-assisted
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Abstract

Filtersystem (8) für ein Nutzfahrzeug (6) mit
– einem Lufttrockner mit einer Luftfilterpatrone (20) zur Aufbereitung der geförderten Druckluft und
– einem am Lufttrockner beginnenden Druckluftpfad zur Versorgung einer pneumatischen Getriebesteuerung (12) mit Druckluft,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem Druckluftpfad ein Luftfilter (42) angeordnet ist, der die Druckluft für die Getriebesteuerung (12) filtert.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Filtersystem für ein Nutzfahrzeug mit einem Lufttrockner mit einer Luftfilterpatrone zur Aufbereitung der geförderten Druckluft und einem am Lufttrockner beginnenden Druckluftpfad zur Versorgung einer pneumatischen Getriebesteuerung mit Druckluft.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Steuerung eines Filtersystems für ein Nutzfahrzeug mit einem Lufttrockner mit einer Luftfilterpatrone zur Aufbereitung der geförderten Druckluft und einem am Lufttrockner beginnenden Druckluftpfad zur Versorgung einer pneumatischen Getriebesteuerung mit Druckluft.
  • Nutzfahrzeuge mit pneumatischen Komponenten benötigen eine Druckluftversorgungsanlage. Die Druckluft wird im Allgemeinen von einem Kompressor in eine Luftaufbereitungsanlage gefördert, wo die eingebrachte Luft in einem Lufttrockner mit angeschlossener Luftfilterpatrone gereinigt wird, um dann über ein Mehrkreisschutzventil ihrer Verwendung zugeführt zu werden, beispielsweise dem Brems system oder einer pneumatischen Getriebesteuerung des Nutzfahrzeugs.
  • Aus der DE 32 44 414 A1 ist eine Druckluftaufbereitungsanlage mit zwei parallel angeordneten Druckluftaufbereitungspfaden bekannt, wobei über einen Druckluftaufbereitungspfad Druckluft gefördert wird, während der andere Druckluftaufbereitungspfad regeneriert wird.
  • Die Luftfilterpatrone umfasst üblicherweise einen oft als Koaleszenzfilter ausgeführten Vorfilter zur Entfernung von Schmutz und Ölpartikeln sowie ein Trockenmittel, um der Druckluft die Feuchtigkeit zu entziehen. Insgesamt ermöglicht die Luftfilterpatrone das Bereitstellen von aufbereiteter Druckluft von definierter gleich bleibender Qualität. Die Qualität der aufbereiteten Druckluft ist dabei insbesondere für die Lebensdauer der mit Druckluft versorgten Komponenten des Nutzfahrzeugs wichtig. Schlechte Druckluftqualität kann vorzeitigen mechanischen Verschleiß und erhöhte Korrosion durch feste Partikel oder Ölpartikel und Feuchtigkeit verursachen. Hersteller von besonders empfindlichen Nutzfahrzeugkomponenten, zum Beispiel einer pneumatischen Getriebesteuerung, schreiben deshalb eine Mindestqualität hinsichtlich der zugeführten Druckluft vor, wobei die vorgeschriebene Druckluftqualität deutlich höher als die mit bisherigen Filterpatronen erreichbare Qualität liegen kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Filtersystem für Druckluft bereitzustellen, welches benötigte Druckluft erhöhter Qualität für eine pneumatische Getriebesteuerung bereitstellt und gleichzeitig nur geringe Veränderungen bestehender Filtersysteme benötigt.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Filtersystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 oder ein Nutzfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 10 sowie ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen Filtersystem dadurch auf, dass in dem Druckluftpfad ein Luftfilter angeordnet ist, der die Druckluft für die Getriebesteuerung filtert. Das Vorsehen eines Luftfilters in dem Druckluftpfad für die pneumatische Getriebesteuerung erlaubt die gezielte Verbesserung der Druckluftqualität, die der Getriebesteuerung zugeführt wird.
  • Das Filtersystem kann dabei vorteilhafter Weise dadurch weiterentwickelt werden, dass das Luftfilter ein Filtergehäuse und ein Filtergewebe, dessen Porengröße kleiner als die auszufilternden Teilchen ist, aufweist. Da die der pneumatischen Getriebesteuerung zuzuführende Druckluft bereits von der Luftfilterpatrone aufbereitet wurde, enthält sie nur wenige auszufilternde Partikel, die zudem sehr klein sind. Die Verwendung eines Filtergewebes mit geringerer Porengröße als die auszufilternden Teilchen erlaubt in einfacher Weise die Ausfilterung der unerwünschten Partikel.
  • Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass das Luftfilter durch ein Gewinde oder einen Bajonettverschluss auswechselbar in dem Filtersystem integriert ist. Da sich die ausgefilterten Partikel in dem Filtergehäuse ansammeln, setzt sich das Luftfilter nach einer bestimmten gefilterten Luftmenge zu und wird dadurch unbrauchbar. Um die Versorgung der pneumatischen Getriebesteuerung mit gefilterter Druckluft sicherzustellen, muss das Luftfilter ausgetauscht werden.
  • Es kann vorgesehen sein, dass ein erster Drucksensor zur eingangsseitigen Druckbestimmung an dem Luftfilter angeordnet ist. Der auf der Eingangsseite des Luftfilters anliegende Versorgungsdruck ist eine wichtige Kenngröße für die Funktion des Luftfilters und der nachgeschalteten pneumatischen Getriebesteuerung.
  • Weiterhin kann vorgesehen sein, dass ein zweiter Drucksensor zur ausgangsseitigen Druckbestimmung an dem Luftfilter angeordnet ist. Der an der Ausgangsseite des Luftfilters anliegende Druck ist eine weitere wichtige Kenngröße zur Bestimmung des Beladungszustands des Luftfilters.
  • Es kann nützlich sein, dass ein Steuergerät zur Getriebesteuerung vorgesehen ist, wobei das Steuergerät zumindest den von dem ersten Drucksensor gemessenen Druck überwacht. Durch die Überwachung zumindest des ersten Drucksensors kann das Steuergerät im Zusammenhang mit weiteren Kenngrößen eine Aussage über den Belastungszustand des Luftfilters treffen.
  • Idealerweise kann vorgesehen sein, dass ein weiteres Steuergerät vorgesehen ist, das wesentliche mit der Aufbereitung der geförderten Druckluft zusammenhängende Funktionen steuert. Das weitere Steuergerät kann insbesondere eine notwendige Regeneration der Filterpatrone überwachen und steuern.
  • Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass das Luftfilter einen nicht zerstörungsfrei von dem Luftfilter trennbaren Transponder umfasst, der zumindest die Typenbezeichnung des Luftfilters speichert. Die Kopplung der Typenbezeichnung an das Luftfilter ermöglicht, die Verwendung eines geeigneten Luftfilters sicherzustellen. Dies gilt insbesondere, wenn das Steuergerät selbst die in den Transponder gespeicherte Typenbezeichnung des Luftfilters über eine entsprechende Erfassungseinrichtung auslesen kann.
  • Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Nutzfahrzeug ein GPS-Steuergerät mit einer Antenne und einem Anschluss an einen CAN-Bus umfasst.
  • Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen Verfahren dadurch auf, dass ein Steuergerät zur Getriebesteuerung und ein Luftfilter in dem Druckluftpfad vorgesehen sind, wobei das Steuergerät zumindest eine der folgenden Größen zur Berechnung eines Auswechselzeitpunktes für das Luftfilter verwendet:
    • – Leckageverhalten der Getriebesteuerung,
    • – Anzahl der Verbraucherbetätigungen und deren Schaltvolumen
    • – Vorfilterbelastungswerte,
    • – Filterkonstanten des Luftfilters,
    • – Einschaltdauer der Zündung,
    • – Schaltgeschwindigkeit des Getriebes.
  • Auf diese Weise werden die Vorteile und Besonderheiten des erfindungsgemäßen Filtersystems auch im Rahmen eines Verfahrens umgesetzt. Dies gilt auch für die nachfolgend angegebenen besonders bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Dieses wird in nützlicher Weise dadurch weitergebildet, dass das Steuergerät dem Fahrer den Belastungszustand und den Auswechselzeitpunkt für das Luftfilter über Anzeigemittel angibt. Hat das Luftfilter seine Filterkapazität erreicht, so ist ein möglichst zeitnaher Wechsel des Luftfilters von Vorteil, da ein verfrühter Austausch nicht effizient, ein verspäteter Austausch jedoch die pneumatische Getriebesteuerung gefährdet.
  • Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass aus eingangs- und ausgangsseitig an dem Luftfilter gemessenen Drücken der Belastungszustand des Luftfilters bestimmt wird. Der an dem Luftfilter abfallende Druck steigt mit wachsender Menge der Ablagerungen in dem Filter an. Der Druckabfall erlaubt daher Rückschlüsse auf den Belastungszustand des Luftfilters.
  • Zum Schutz der pneumatischen Getriebesteuerung kann vorgesehen sein, dass das Nutzfahrzeug von dem Steuergerät direkt oder indirekt stillgelegt wird, wenn das Luftfilter nicht ausgewechselt und der Auswechselzeitpunkt um einen Zeitraum Δt überschritten oder ab dem Auswechselzeitpunkt eine Laufleistung ΔS erreicht wird. Die pneumatische Getriebesteuerung des Nutzfahrzeugs ist eine verhältnismäßig teure Komponente, weshalb die vorübergehende Stilllegung des gesamten Nutzfahrzeugs der Beschädigung vorzuziehen ist. Der Auswechselzeitpunkt ist durch das Steuergerät bestimmbar und der Zeitraum Δt beziehungsweise die Laufleistung ΔS kann beispielsweise werkseitig vorgegeben worden sein.
  • Dabei kann idealerweise vorgesehen sein, dass das stillgelegte Fahrzeug über einen Funkimpuls oder durch einen dem Steuergerät mitgeteilten Filtertausch wieder freigegeben werden kann. Nachdem das Luftfilter getauscht wurde, ist die Betriebssicherheit der pneumatischen Getriebesteuerung gewährleistet, weshalb die Freigabe des Fahrzeugs dann sinnvoll ist. Es kann jedoch auch sinnvoll sein, das Fahrzeug per Funkimpuls freizugeben, um das Abschleppen des Nutzfahrzeugs zu vermeiden.
  • Nützlicherweise kann vorgesehen sein, dass das Steuergerät vor Inbetriebnahme des Filtersystems eine Systemdiagnose durchführt, dass das Steuergerät während des Betriebs regelmäßig eine Plausibilitätsüberprüfung des Systemzustandes durchführt und dass im Fehlerfall das Steuergerät eine Fehlermeldung über Anzeigemittel an den Fahrer ausgibt. Diese Verfahrensschritte ermöglichen zusammen die sichere Überwachung der Steuerung des Luftfiltersystems, um eine Fehlschaltung zu vermeiden.
  • Weiterhin kann vorgesehen sein, dass ein weiteres Steuergerät wesentliche mit der Aufbereitung der geförderten Druckluft zusammenhängende Funktionen steuert.
  • Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen anhand einer besonders bevorzugten Ausführungsform beispielhaft erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Nutzfahrzeug mit einem erfindungsgemäßen Filtersystem;
  • 2 ein Steuergerät mit angeschlossenen Komponenten und eingehenden Größen;
  • 3 einen Signalflussplan eines erfindungsgemäßen Verfahrens und
  • 4 ein Flussdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • In den nachfolgenden Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder gleichartige Teile.
  • 1 zeigt ein Nutzfahrzeug mit einem erfindungsgemäßen Filtersystem. Das Filtersystem 8 des Nutzfahrzeugs 6 umfasst eine Druckluftversorgungseinrichtung 10 und eine pneumatische Getriebesteuerung 12. Die Druckluftversorgungseinrichtung 10 weist einen von einem Motorsteuergerät 34 gesteuerten Motor 14 auf, der einen Kompressor 16 über eine Welle 92 antreibt. Die von dem Kompressor 16 geförderte Druckluftluft wird in einer einem nicht dargestellten Lufttrockner zugehörigen Luftfilterpatrone 20 aufbereitet und den verschiedenen Verbrauchern über Anschlüsse 38, 40 zugeführt. Weiterhin ist ein Rückschlagventil 24, ein Vorratsbehälter 22, ein Überdruckventil 26, ein Überstromventil 28, ein Temperatursensor 30, ein Drehzahlsensor 32, ein Drucksensor 36 und ein weiteres Steuergerät 18 dargestellt. Das weitere Steuergerät 18 ist mit dem Drucksensor 36 gekoppelt und kann über diesen den eingangsseitigen Druck an einem Luftfilter 42 detektieren. Es ist auch denkbar, dass der Drucksensor 36 mit einem Steuergerät 48 einer pneumatischen Getriebesteuerung 12 gekoppelt ist, die im Folgenden näher beschrieben wird. Das weitere Steuergerät 18 ist, unter anderem durch den Drucksensor 36, in der Lage, eine Druckregelsteuerung der Druckluftaufbereitungsanlage 10 durch eine elektri sche Ansteuerung verschiedener nicht dargestellter Magnetventile auszuführen. Weiterhin kann das weitere Steuergerät 18 auch eine Transponderleseeinrichtung für das Luftfilter 42 steuern, über die das Luftfilter 42 betreffende Daten erfassbar sind, und nimmt wesentliche Funktionen im Zusammenhang mit der Steuerung der Druckluftaufbereitungsanlage 10, insbesondere der Regeneration der Luftfilterpatrone 20, wahr, die unter Umgehung des Rückschlagventils 24 mit aufbereiteter Druckluft aus dem Vorratsbehälter 22 regeneriert wird. Die Ausführungsform der Druckluftaufbereitungsanlage 10 ist für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich, weshalb verschiedenste Ausführungsformen einer Druckluftaufbereitungsanlage 10 mit dem Erfindungsgedanken kombinierbar sind. An die Druckluftaufbereitungsanlage 10 ist eine pneumatische Getriebesteuerung 12 über einen Druckluftpfad gekoppelt, in dem ein Luftfilter 42 angeordnet ist, welcher über ein Gewinde 44 in dem Druckluftpfad fixiert ist. Die pneumatische Getriebesteuerung 12 umfasst ein Steuergerät 48, Ventileinrichtungen 50, 52, 54 und 56, sowie Steuerzylinder 58, 60 und 62 mit daran angeordneten Wegsensoren 64, 66 und 68. Die Steuerzylinder betätigen verschiedene Schaltgruppen eines nicht dargestellten pneumatischen Getriebes. Als mit dem CAN-BUS 72 verbundene Komponenten des Nutzfahrzeugs 6 sind weiterhin ein GPS-Steuergerät 74 mit einer Antenne 76, eine Sensorerfassungseinrichtung 78 mit einem einem Rad 82 des Nutzfahrzeugs 6 zugeordneten Drehzahlsensor 80, ein Tachograph 84 mit zugehörigem Sensor 86 und Bordinstrumente 88 mit zugehörigen Leucht mitteln 90 dargestellt. Über den CAN-Bus 72 tauschen die dargestellten Komponenten des Nutzfahrzeugs 6 benötigte Informationen untereinander aus. Durch den Tachographen 84 können die Betriebsstunden des Luftfilters 42 berechnet werden. Alternativ könnte dies auch über eine andere Schaltung geschehen, die über ein Zeitschaltglied verfügt. Im Zusammenhang mit dem GPS-Steuergerät ist beispielsweise denkbar, ein benötigtes Ersatzteil, insbesondere das Luftfilter 42, über Funk an den ermittelten Standort zu bestellen. Das Luftfilter 42 muss nicht unbedingt der pneumatischen Getriebesteuerung 12 zugeordnet sein, es kann alternativ auch der Druckluftversorgungseinrichtung 10 zugeordnet werden. Wichtig ist lediglich die Anordnung des Luftfilters 42 in dem die pneumatische Getriebesteuerung 12 versorgenden Druckluftpfad.
  • Die in der Luftfilterpatrone 20 aufbereitete Druckluft wird durch das Luftfilter 42 an die pneumatische Getriebesteuerung 12 weitergeleitet. Der an der Eingangsseite des Luftfilters 42 anliegende Druck p1 wird dabei von dem Drucksensor 36 erfasst. Der an der Ausgangsseite des Luftfilters 42 anliegende Druck p2 wird von dem Drucksensor 46 erfasst. Die dem Luftfilter 42 nachgeordneten Ventileinrichtungen 50, 52, 54 und 56 werden von dem Steuergerät 48 angesteuert und können entweder als 3/2-Wegeventil 50, 52 oder mit derselben Funktionalität als zwei 2/2-Wegeventile 54, 56 ausgeführt sein. Die Ventileinrichtungen 50, 52, 54 und 56 ermöglichen das Be- und Entlüften der Steuerzylinder 58, 60 und 62, deren Positi on von den Wegsensoren 64, 66 und 68 detektiert wird. Die Steuerzylinder 58, 60, 62 können beispielsweise ein Gassenzylinder, ein Gruppenzylinder und ein Steuerzylinder zum Öffnen beziehungsweise Schließen der Kupplung sein. Die Anordnung des Luftfilters 42 im die pneumatische Getriebesteuerung 12 versorgenden Druckluftpfad ermöglicht die bedarfsgerechte Filterung der von der pneumatischen Getriebesteuerung 12 benötigten Druckluft. Nur das jeweils über die Entlüftungseinrichtungen der Ventileinrichtungen 50, 52 und 56 entweichende Luftvolumen strömt durch das Luftfilter 42 nach und wird währenddessen gefiltert. Da sich in dem Luftfilter 42 während des Betriebs Partikel absetzen, verändert sich der über das Luftfilter 42 abfallende Druck im Laufe der Zeit. Diese Druckdifferenz ist über die Drucksensoren 36 und 46 messbar und kann zur Berechnung des Belastungszustandes des Luftfilters 42 verwendet werden. Das weitere Steuergerät 48 kann über die Position der Steuerzylinder 58, 60 und 62 im Zusammenhang mit den zugehörigen Schaltvolumen und der Anzahl der Betätigungen das durch das Luftfilter 42 gefilterte Luftvolumen bestimmen. Auch das gefilterte Luftvolumen ist geeignet, den Belastungszustand des Luftfilters 42 zu bestimmen. Das weitere Steuergerät 48 kann weiterhin über den CAN-Anschluss 72 über die Bordinstrumente 88 beziehungsweise die zugehörigen Leuchtmittel 90 dem Fahrer den Belastungszustand des Luftfilters 42 anzeigen. Auch die von Sensoren 80 und 86 detektierte Fahrzeuggeschwindigkeit kann über den CAN-Bus 72 an das Steu ergerät 48 übermittelt werden und zur Berechnung des Belastungszustands des Luftfilters 42 beitragen.
  • 2 zeigt ein Steuergerät mit angeschlossenen Komponenten und eingehenden Größen. Das Steuergerät 48 umfasst eine Steuerlogik 100, Speicher 102 sowie ein Netzteil 110. An das weitere Streuergerät 48 sind über den CAN-Bus 72 die Bordinstrumente 88 mit Leichtmitteln 90, das GPS-Steuergerät 74 mit der Antenne 76 und eine Steuereinrichtung 104 mit einer Transponderleseeinrichtung 106 angeschlossen. Ferner ist ein I/O-Bus 108 zur Steuerung und Sensierung des Zustandes der pneumatischen Getriebesteuerung 12 vorgesehen. Über die Transponderleseeinrichtung 106 und die zugehörige Steuereinrichtung 104 kann das Steuergerät 48 die dem Luftfilter 42 durch einen Transponer aufgeprägte Typeninformation erfassen. Dazu können beispielsweise die maximal zulässige gefilterte Luftmenge und der erlaubte Druckabfall über das Luftfilter 42 gehören. Die dargestellten Eingangsgrößen, die das Steuergerät 48 zur Berechnung der Belastung des Luftfilters 42 heranzieht umfassen:
  • A
    Leckageverhalten der Getriebesteuerung
    B
    Anzahl der Verbraucherbetätigung und deren Schaltvolumen
    C
    Vorfilterbelastungswerte
    D
    Filterkonstanten
    E
    Einschaltdauer der Zündung
    F
    Druckdifferenz p1 – p2 = Δp
    G
    Schwellenwerte für A bis F
  • Durch Leckagen in der pneumatischen Getriebesteuerung 12 entweicht ständig ein gewisses Luftvolumen, welches zusätzlich durch das Luftfilter 42 gefiltert werden muss. Dieses Luftvolumen trägt zum Verschleiß des Luftfilters 42 bei. Auch die Anzahl der einzelnen Verbraucherbetätigungen und deren Schaltvolumen B, das heißt die Volumen der Steuerzylinder 58, 60 und 62 und die Anzahl ihrer Betätigungen, tragen direkt zum Verschleiß des Luftfilters 42 bei, da die verwendete Steuerluft ersetzt werden muss. Weiterhin geben die Vorfilterbelastungswerte C und die Filterkonstanten D der Luftfilterpatrone 20 und des Luftfilters 42 weitere Anhaltspunkte über den Verschleiß des Luftfilters 42. Beispielsweise würde der gleiche Luftfilter 42 verschieden schnell seine Belastungsgrenze erreichen, wenn zwei Luftfilterpatronen 20 verwendet würden, die die von dem Kompressor 16 geförderte Druckluft unterschiedlich stark reinigen. Die Einschaltdauer der Zündung E gibt einen Anhaltspunkt für die Betriebsdauer des Luftfilters 42, während der Druckdifferenz F einen direkten Rückschluss auf den momentanen Verschleiß des Luftfilters 42 ermöglicht. Offensichtlich gehören zu den genannten Größen A bis F entsprechende Schwellenwerte G, anhand derer neben dem Verschleiß des Luftfilters 42 auch ein eventueller Defektfall des Filtersystems 8 feststellbar ist. Weiterhin kann der Speicher 102 verwendet werden, um die Einschaltdauer der Zündung E und/oder die Anzahl der Verbraucherbetätigungen und deren Schaltvolu men B zu speichern. Dadurch wird es möglich, die Zeit beziehungsweise die Verbraucherbetätigungen aufzusummieren.
  • 3 zeigt einen Signalflussplan eines erfindungsgemäßen Verfahrens. Zur Überprüfung des Filterstatus 300 des Luftfilters 42 können folgende Größe herangezogen werden:
  • H
    Getriebeversorgungsdruck
    I
    Schaltgeschwindigkeit des Getriebes
    J
    Gespeicherte Plausibilitätsfehler
    K
    Gespeicherte Hardwarefehler
    L
    Filterstrukturbotschaft
  • Aus diesen Größen ist in geeigneter Weise bestimmbar, ob das Warnsignal ”Filterwechsel erforderlich” 302 an den Fahrer ausgegeben werden muss. Dieses Verfahren ist unabhängig von dem ausgangsseitig an dem Luftfilter 42 angeordneten Drucksensor 46 durchführbar. Der Getriebeversorgungsdruck H wird von dem Drucksensor 36 vor dem Luftfilter 42 gemessen und sollte ausreichend hoch sein. Die Schaltgeschwindigkeit des Getriebes I sollte weiterhin hinreichend hoch sein. Die Schaltgeschwindigkeit kann beispielsweise über die Wegsensoren 64, 66 und 68 bestimmt werden. Aus dem vorherigen Betrieb des Filtersystems 6 sollten keine Plausibilitätsfehler, das heißt beispielsweise keine zu geringe Schaltgeschwindigkeit des Getriebes I bei ausreichendem Getriebeversorgungsdruck H, gespeichert sein. Weiterhin sollte kein Defekt eines der pneumatischen Getriebesteuerung 12 zugehörigen Magnetventils 50, 52, 54, 56 beziehungsweise eines Sensors 64, 66, 68 aus einem vorherigen Betrieb gespeichert sein. Ist zusätzlich auch die Filterstrukturbotschaft L des Luftfilters 42 in Ordnung, das heißt beispielsweise die Gesamtstandszeit in Betriebsstunden niedriger als die erlaubte Gesamtsandszeit und die insgesamt gefilterte Luftmenge kleiner als die insgesamt zulässige gefilterte Luftmenge, so ist kein Warnsignal für einen Filterwechsel erforderlich 302.
  • 4 zeigt ein Flussdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens. Dieses Verfahren kann angewandt werden, wenn sowohl vor als auch hinter dem Luftfilter 42 ein Drucksensor vorgesehen ist. Das Verfahren startet bei 200 mit einem Plausibilitätscheck, bei dem gleichzeitig überprüft wird, ob ein Defekt eines Bauteils vorliegt. Der Plausibilitätscheck umfasst den Vergleich der vor und hinter dem Luftfilter 42 gemessenen Drücke. Somit kann auch ein unzulässig großer Luftverlust infolge einer schleichenden Leckage erkannt werden. Ist bei 202 ein Hardwarefehler detektiert, so wird bei 204 eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Das Nichtbestehen des Plausibilitätschecks hat ebenfalls die Ausgabe einer Fehlermeldung bei 204 zur Folge. Wenn das System die Überprüfung bestanden hat, so wird bei 206 die Getriebesteuerung zusammen mit der Überwachung der Filterfunktion in Betrieb genommen. Bei 208 wird zunächst wieder ein Plausibilitätscheck durchgeführt, wobei ohne Luftentnahme an einem der Steu erzylinder 58, 60, 62 der pneumatischen Getriebesteuerung 12 der Druck vor und nach dem Luftfilter 42 verglichen wird. Wird dieser Test bei 210 nicht bestanden, so wird bei 212 eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Wird der Test bestanden, so werden bei 214 die entsprechenden Drücke vor und nach dem Luftfilter 42 nach der Betätigung der pneumatischen Getriebesteuerung 12 gemessen. Anschließend wird bei 216 festgestellt, ob der Druckabfall Δp = p1 – p2 über das Luftfilter 42 größer als der maximal zulässige Druckabfall Δptol ist. Falls nein, wird bei 218 eine permanente Überwachung der Druckdifferenz an dem Luftfilter 42 eingeleitet und bei 208 fortgefahren. Ist die Druckdifferenz jedoch größer als die maximal zulässige Druckdifferenz, so wird bei 220 eine Onboardfehlermeldung an die Bordinstrumente 88 gesendet und, beispielsweise über Leuchtmittel 90, dem Fahrer der Fehler signalisiert. Anschließend wird bei stehendem Fahrzeug das Lösen der Betriebsbremse verhindert, falls weiterhin ein Zeitintervall Δt oder ein Wegintervall ΔS zum Auswechseln des Luftfilters 42 überschritten wurde.
  • 6
    Nutzfahrzeug
    8
    Filtersystem
    10
    Druckluftversorgungseinrichtung
    12
    pneumatische Getriebesteuerung
    14
    Motor
    16
    Kompressor
    18
    weiteres Steuergerät
    20
    Luftfilterpatrone
    22
    Vorratsbehälter
    24
    Rückschlagventil
    26
    Überdruckventil
    28
    Überströmventil
    30
    Temperatursensor
    32
    Drehzahlsensor
    34
    Motorsteuergerät
    36
    Drucksensor
    38
    Anschluss Betriebsbremse
    40
    Anschluss
    42
    Luftfilter
    44
    Gewinde
    46
    Drucksensor
    48
    Steuergerät
    50
    Ventileinrichtung
    52
    Ventileinrichtung
    54
    Ventileinrichtung
    56
    Ventileinrichtung
    58
    Steuerzylinder
    60
    Steuerzylinder
    62
    Steuerzylinder
    64
    Wegsensor
    66
    Wegsensor
    68
    Wegsensor
    70
    Zündung
    72
    Anschluss CAN
    74
    Steuergerät GPS
    76
    Antenne
    78
    Sensorerfassungseinrichtung
    80
    Raddrehzahlsensor
    82
    Rad
    84
    Tachograph
    86
    Sensor
    88
    Bordinstrumente
    90
    Leuchtmittel
    92
    Welle
    100
    Steuerlogik
    102
    Speicher
    104
    Steuereinrichtung
    106
    Transponderleseeinrichtung
    108
    I/O-Bus
    110
    Netzteil
    200
    Plausibilitätscheck
    202
    Hardwarefehler detektiert?
    204
    Fehlermeldung ausgeben
    206
    Systeminbetriebnahme
    208
    Plausibilitätsprüfung ohne Luftentnahme
    210
    Erfolgreich?
    212
    Fehlermeldung ausgeben
    214
    Messung Druckdifferenz mit Luftentnahme
    216
    Druckdifferenz größer als Toleranzwert?
    218
    Permanente Druckermittlung bei Luftentnahme
    220
    Senden einer Onboardfehlermeldung
    222
    Sperren der Bremse bei stehendem Fahrzeug
    300
    Überprüfung Filterstatus
    302
    Warnsignal ”Filterwechsel erforderlich”
    A
    Leckageverhalten der Getriebesteuerung
    B
    Anzahl der Verbraucherbetätigungen und deren Schaltvolumen
    C
    Vorfilterbelastungswerte
    D
    Filterkonstanten
    E
    Einschaltdauer der Zündung
    F
    Druckdifferenz p1 – p2 = Δp
    G
    Schwellenwerte für A bis F
    H
    Getriebeversorgungsdruck
    I
    Schaltgeschwindigkeit des Getriebes
    J
    Gespeicherte Plausibilitätsfehler
    K
    Gespeicherte Hardwarefehler
    L
    Filterstrukturbotschaft

Claims (17)

  1. Filtersystem (8) für ein Nutzfahrzeug (6) mit – einem Lufttrockner mit einer Luftfilterpatrone (20) zur Aufbereitung der geförderten Druckluft und – einem am Lufttrockner beginnenden Druckluftpfad zur Versorgung einer pneumatischen Getriebesteuerung (12) mit Druckluft, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Druckluftpfad ein Luftfilter (42) angeordnet ist, der die Druckluft für die Getriebesteuerung (12) filtert.
  2. Filtersystem (8) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftfilter (42) ein Filtergehäuse und ein Filtergewebe, dessen Porengröße kleiner als die auszufilternden Teilchen ist, aufweist.
  3. Filtersystem (8) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftfilter (42) durch ein Gewin de (44) oder einen Bajonettverschluss auswechselbar in dem Filtersystem (8) integriert ist.
  4. Filtersystem (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Drucksensor (36) zur eingangsseitigen Druckbestimmung an dem Luftfilter (42) angeordnet ist.
  5. Filtersystem (8) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Drucksensor (46) zur ausgangsseitigen Druckbestimmung an dem Luftfilter (42) angeordnet ist.
  6. Filtersystem (8) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuergerät (48) zur Getriebesteuerung vorgesehen ist, wobei das Steuergerät (48) zumindest den von dem ersten Drucksensor (36) gemessenen Druck überwacht.
  7. Filtersystem (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Steuergerät (18) vorgesehen ist, das mit der Aufbereitung der geförderten Druckluft zusammenhängende Funktionen steuert.
  8. Filtersystem (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftfilter (42) einen nicht zerstörungsfrei von dem Luftfilter (42) trennbaren Transponder umfasst, der zumindest die Typenbezeichnung des Luftfilters (42) speichert.
  9. Filtersystem (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Nutzfahrzeug (6) ein GPS-Steuergerät (74) mit einer Antenne (76) und einem Anschluss (72) an einen CAN-Bus umfasst.
  10. Nutzfahrzeug (6) mit einem Filtersystem (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  11. Verfahren zur Steuerung eines Filtersystems (8) für ein Nutzfahrzeug (6) mit – einem Lufttrockner mit einer Luftfilterpatrone (20) zur Aufbereitung der geförderten Druckluft und – einem am Lufttrockner beginnenden Druckluftpfad zur Versorgung einer pneumatischen Getriebesteuerung (12) mit Druckluft, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuergerät (48) zur Getriebesteuerung und ein Luftfilter (42) in dem Druckluftpfad vorgesehen sind, wobei das Steuergerät (48) zumindest eine der folgenden Größen zur Berechnung eines Auswechselzeitpunktes für das Luftfilter (42) verwendet: – Leckageverhalten der Getriebesteuerung, – Anzahl der Verbraucherbetätigungen und deren Schaltvolumen, – Vorfilterbelastungswerte, – Filterkonstanten des Luftfilters, – Einschaltdauer der Zündung, – Schaltgeschwindigkeit des Getriebes.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (48) dem Fahrer den Belastungszustand und den Auswechselzeitpunkt für das Luftfilter (42) über Anzeigemittel (88, 90) angibt.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass aus eingangs- und ausgangsseitig an dem Luftfilter (42) gemessenen Drücken der Belastungszustand des Luftfilters (42) bestimmt wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Nutzfahrzeug (6) von dem Steuergerät (48) direkt oder indirekt stillgelegt wird, wenn das Luftfilter (42) nicht ausgewechselt und der Auswechselzeitpunkt um einen Zeitraum Δt überschritten oder ab dem Auswechselzeitpunkt eine Laufleistung ΔS erreicht wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das stillgelegte Nutzfahrzeug (6) über einen Funkimpuls oder durch einen dem Steuergerät (42) mitgeteilten Filtertausch wieder freigegeben werden kann.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, – dass das Steuergerät (48) vor Inbetriebnahme des Filtersystems (8) eine Systemdiagnose durchführt, – dass das Steuergerät (48) während des Betriebs regelmäßig eine Plausibilitätsüberprüfung des Systemzustands durchführt und – dass im Fehlerfall das Steuergerät (48) eine Fehlermeldung über Anzeigemittel (88, 90) an den Fahrer ausgibt.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Steuergerät (18) mit der Aufbereitung der geförderten Druckluft zusammenhängende Funktionen steuert.
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