DE102007057940A1 - Bedienelement für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Drehsteller (1) für ein Kraftfahrzeug, bestehend aus mindestens - einem Drehknopf (1), der drehbar in einem Gehäuse (10, 24) gelagert ist, - einer verdrehfest mit dem Drehknopf (1) verbundenen Verlängerung (2) und - einem Drehwiderstand (7), wobei der Drehwiderstand (7) mittels der Verlängerung (2) verstellbar ist, wobei - an die Verlängerung (2) eine Verzahnung (3) angeformt ist und - die Verzahnung (3) mit einem im Gehäuse (10, 24) gelagerten Ritzel (4) und - das Ritzel (4) mit einem im Gehäuse (10, 24) gelagerten Zahnrad (5) zusammenwirkt, wobei der Drehwiderstand (7) mittels des Zahnrads (5) verstellbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Drehsteller für ein Kraftfahrzeug, bestehend aus mindestens einem Drehknopf, der drehbar in einem Gehäuse gelagert ist, einer verdrehfest mit dem Drehknopf verbundenen Verlängerung und einem getriebeartigen Gebilde, das wiederum einen Drehwiderstand antreibt.
- In Kraftfahrzeugen werden häufig Drehsteller in Bedienelementen verwendet, um veränderbare Stellgrößen, wie beispielsweise die Lautstärke eines Radios, einstellen zu können. Um den Bedienkomfort zu erhöhen und die Drehsteller auch ohne Tageslicht auffinden und bedienen zu können, sind diese Drehsteller hinterleuchtet und/oder mit hinterleuchtbaren Markierungen und/oder hinterleuchtbaren Symbolen versehen. Ist beispielsweise der Drehknopf oder Drehsteller, wobei diese Worte als Synonyme verwendet werden, mit einem Anzeigestrich versehen, der hinterleuchtet ist und ist auf der den Drehsteller umgebenden Blende des Armaturenbretts oder dem Gehäuse des Drehstellers selbst eine Skalierung vorgesehen, so ist ein Justieren auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Dunkelheit leicht möglich. Um mittels eines Drehstellers einen vorgebbaren Wert einstellen zu können und gleichzeitig eine Hinterleuchtung des Drehstellers zu realisieren, sind verschiedene Lösungen aus dem Stand der Technik bekannt.
- In der
DE 197 12 294 C2 ist ein Drehsteller beschrieben, bei dem das Licht einer Lichtquelle mittels eines Lichtleitkörpers einerseits zur Ausleuchtung des Drehknopfes und gleichzeitig zur Hinterleuchtung einer den Drehknopf umgebenden Korona verwendet wird. Hierzu ist das Leuchtmittel hinter einer mit einer Öffnung versehenen Leiterplatte angeordnet, wobei der Lichtleiter in die Öffnung der Leiterplatte hineinreicht, um somit einen möglichst guten Lichtübergang zwischen Lichtquelle und Lichtleiter zu gewährleisten. Neben dem Lichtleiter sind mit dem Drehsteller Widerstandsbahnen verbunden, die mittels des Drehstellers drehbar sind. Hierbei drehen sich die Widerstandsbahnen über Kontaktfedern, so dass ein Verstellen eines vorgebbaren elektrischen Wertes möglich wird. - Darüber hinaus ist aus der
DE 101 27 211 B4 ein Drehknopf bekannt, der eine als Drehübertragungselement bezeichnete Verlängerung aufweist, wobei mit der Verlängerung ein Ringpotentiometer unmittelbar betätigbar ist. Das Drehübertragungselement dient gleichzeitig als Lichtleiter, wobei eine Lichtquelle unterhalb des Potentiometers auf einer Leiterplatte befestigt ist. Die Lichtquelle ist derart vor eine Öffnung montiert, dass das Licht in die Verlängerung und durch das Ringpotentiometer hindurch in Richtung des Drehstellers leitbar ist. Nachteilig hieran ist, dass die Einstellbarkeit des Ringpotentiometers unmittelbar an eine Verdrehung des Drehknopfes gekoppelt ist. - Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bedienelement und insbesondere einen Drehsteller für ein Kraftfahrzeug bereit zu stellen, mittels dem einerseits eine hohe konstruktive Freiheit bei der Anordnung der Bauelemente gegeben ist und darüber hinaus die Einstellbarkeit, das heißt der relative Drehwinkel zwischen dem Drehknopf und einem Drehwiderstand veränderbar und einstellbar ist.
- Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass an die Verlängerung des Drehknopfes eine Verzahnung angeformt ist und die Verzahnung mit einem in einem Gehäuse gelagerten Ritzel drehmomentübertragend verbunden ist und das Ritzel mit einem im Gehäuse gelagerten Zahnrad zusammenwirkt, wobei der drehbare Widerstand mittels des Zahnrads verstellbar ist. Durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Bedienelementes und insbesondere die Zuordnung zwischen Drehknopf und Drehwiderstand ist nun die Möglichkeit gegeben, den Drehwiderstand sehr leicht an die konstruktiven Vorgaben, wie beispielsweise eine Bautiefe des Bedienelementes anpassen zu können. Hierbei ist es erfindungsgemäß möglich und vorteilhaft, dass der Drehwiderstand nahezu beliebig im Gehäuse des Bedienelementes anordbar ist. Hierdurch werden große konstruktive Freiräume erzeugt, die sich positiv auf die geometrischen Abmessungen des Bedienelementes auswirken. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung ist es, dass durch die Verwendung einer Übersetzung aus einer Verzahnung, einem Ritzel und einem Zahnrad eine Möglichkeit einer Einstellbarkeit des Übersetzungsverhältnisses gegeben ist. So können je nach Aufgabenstellung mit dem Drehsteller sehr hohe Auflösungen im Drehwiderstand, das heißt sehr genaue Einstellbarkeiten, ermöglicht werden. Darüber hinaus ist es selbstverständlich ebenfalls möglich, ein Untersetzungsgetriebe aus der Verzahnung, dem Ritzel und dem Zahnrad zu kombinieren, so dass bei großen Drehwinkeln am Drehsteller nur geringe Veränderungen am Drehwiderstand einstellbar sind. Vorzugsweise wird mit einem Übersetzungsverhältnis von ≥ 1 gearbeitet.
- Ein weiterer Vorteil ist der, dass bei der Ausgestaltung des Bedienelementes die Anordnung des Leuchtmittels nun beliebig unterhalb des Drehknopfes im Bedienelement möglich ist. Sind bei den aus dem Stand der Technik bekannten Bedienelementen die Lichtleiter stets an konstruktiv aufwendige Lösungen gebunden, so ist es erfindungsgemäß nun möglich, die Ausleuchtung des Drehknopfes auf bekannte Weise durch beliebige Anordnung von Leuchtmitteln im Bedienknopf zu ermöglichen.
- Ein weiterer Vorteil ergibt sich dann, wenn an dem Drehknopf eine Rast vorhanden sein soll. Es ist nun erfindungsgemäß möglich, an eine an das Ritzel angeformte oder angebrachte Rastkontur Rastfedern anliegen zu lassen, wodurch ebenfalls eine einstellbare Rast erzielbar ist. Hierbei kann je nach Übersetzung zwischen der Verzahnung an der Verlängerung und der Zähnezahl des Ritzels sowie der Rastkontur eine feine oder grobe Auflösung der Rast erzielt werden.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Ausführungsbeispiel keine Beschränkung in der Bauform wiedergibt, sondern dass lediglich eine Lösung des in den Patentansprüchen definierten Schutzumfangs wiedergegeben ist. Es zeigen:
-
1 eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Bedienelementes in der Seitenansicht, -
2 eine Detailansicht eines Ritzels mit Rastkontur in teilweise geschnittener Darstellung -
3 eine zum Teil geschnittene Darstellung des Bedienelementes von der Rückseite und -
4 eine Seitenansicht mit einer Darstellung der erfindungswesentlichen Bestandteile des Bedienelementes - In der
1 ist ein Bedienelement in einer Schnittdarstellung mit seinen zur Erfindung wesentlichen Elementen wiedergegeben. Das Bedienelement besteht hierbei aus einem Drehknopf1 , einer mit dem Drehknopf1 formschlüssig verbundenen Verlängerung2 , wobei die Verlängerung an ihrem in der1 dargestellten unteren Ende eine Verzahnung3 aufweist. Die Verzahnung3 wirkt mit einem Ritzel4 zusammen, das im Bedienelement drehbar gelagert gehalten ist. Das Ritzel4 wiederum wirkt mit einem ebenfalls drehbar im Bedienelement gelagerten Zahnrad5 zusammen, so dass eine Drehbewegung vom Drehknopf1 über das Ritzel4 an ein Zahnrad5 übertragbar ist. In der Drehachse6 ist ein Drehwiderstand7 angeordnet, der vorzugsweise auf einer Leiterplatte8 montiert ist. An der Drehachse6 ist ein Stellmittel9 angeformt, mit dem der Drehwiderstand7 einstellbar ist, wobei das Stellmittel in der3 besser sichtbar dargestellt ist. - Der Drehknopf
1 ist in einer Blende10 , zum Beispiel ein Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges oder in ein Gehäuse des Bedienelementes10 eingebaut. In der dargestellten Form wird der Drehknopf1 aus einer Randabdeckung11 , einer äußeren Hülse12 und der Verlängerung2 mit Verzahnung3 gebildet. Es ist hierbei natürlich selbstverständlich, dass der Drehknopf1 auch einstückig oder in anderen Kombinationen ausbildbar ist. Erfindungswesentlich ist eine einstückig angeformte oder mehrteilige aber verdrehfest verbundene Verzahnung3 am Drehknopf1 , mittels der ein Ritzel antreibbar ist. Die Verzahnung3 ist bevorzugt voll umfänglich am Bedienknopf1 angeformt oder angebracht. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Drehknopf1 auf einem flaschenhalsförmigen Innenknopf14 gelagert. Im Inneren des Innenknopfes14 sind Lichtleitelemente15 sowie hülsenartige Befestigungsmittel16 angeordnet, die die Knopfkappe13 und/oder die Randabdeckung11 beleuchten und/oder hinterleuchten. So ist es üblich, in eine Randabdeckung11 und/oder die Knopfkappe13 Symbole, Zeiger, et cetera 18 einzubringen. Zur Hinterleuchtung und/oder Durchleuchtung der Symbole17 ,18 sind auf der Leiterplatte8 Leuchtmittel19 montiert. - Das Ritzet
4 ist im Bedienelement1 gelagert und dient zur Momentübertragung von der Verzahnung3 auf das Zahnrad5 . Hierbei ist beispielhaft eine Ausführungsform eines Ritzels4 wiedergegeben, bei der an das Ritzet4 eine Rastkontur20 angeformt ist. Zur leichten Montierbarkeit wird das Ritzel4 mittels eines Zwischenstücks21 im Gehäuse des Bedienelementes1 positioniert und gehalten. Mittels des Zwischenstücks21 wird mindestens eine Rastfeder22 , wie sie in der2 dargestellt ist, gehalten. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, mehrere Rastfedern22 im Zwischenstück21 und an der Rastkontur20 anliegend aufzunehmen. Je nach ausgebildeter Rastkontur20 , Übersetzungsverhältnis und Rastfeder22 sind beliebige Rastverläufe am Bedienelement einstellbar. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Ritzel4 in einer zylinderförmigen Erhöhung23 des Gehäuses24 gelagert. - Erfindungsgemäß nimmt das Gehäuseteil
24 des Bedienelementes, das beispielsweise ein rückseitiger Gehäusedeckel24 ist, das Zahnrad5 auf. Hierbei ist eine Achse25 des Zahnrads5 im Gehäuse24 drehbar gelagert aufgenommen. Zur leichteren Drehbarkeit des Zahnrads5 liegt das Zahnrad mit einer ringförmigen Erhebung26 auf dem Gehäuse auf. Die Zahnradachse25 dient einerseits zur Lagerung im Gehäuse24 und andererseits als Stellmittel für den Drehwiderstand7 . Bevorzugt ist der Drehwiderstand7 ein Potentiometer7 . In diesem Ausführungsbeispiel ist das Zahnrad5 hohl ausgeführt, so dass sich eine hohlzylinderförmige Vertiefung27 ausbildet, wodurch das Potentiometer7 im Inneren des Zahnrads5 anordbar ist. Durch diesen Aufbau ist es möglich, lediglich mit einer Leiterplatte8 zu arbeiten, wobei die Leiterplatte8 beidseitig bestückt ist. Eine verdeutlichende Ansicht des Zusammenbaus des Bedienelementes1 ist in der teilweise geschnitten dargestellten Ansicht der3 erkennbar. Deutlich zu erkennen ist die Achse25 sowie die Anordnung des Potentiometers7 auf der Leiterplatte8 . - In der
4 ist eine Seitenansicht auf das Bedienelement1 dargestellt, wobei der Drehknopf1 aus einer äußeren Hülse12 , die beispielsweise metallisch beschichtet ist und der Randabdeckung, die beispielsweise aus einem transluzenten Werkstoff wie Polycarbonat (PC) oder einem Elastomer ausbildbar ist, besteht. Zu Erkennen ist die Anordnung von Zahnkranz3 zum Ritzet4 und zum Zahnrad5 . Darüber hinaus sind die zur Hinterleuchtung oder zur Durchleuchtung des Drehknopfs1 verwendeten Leuchtmittel19 deutlich zu erkennen. - Wird nun der Drehknopf
1 vom Bediener bewegt, so dreht sich die Verlängerung2 auf dem Innenknopf14 , wobei die Verzahnung3 ein Drehmoment auf das Ritzel4 überträgt. Hierbei würde eine Drehbewegung des Ritzels4 mittels der Rastfedern22 ein Rastgeräusch erzeugen und dem Bediener gleichzeitig eine haptische Rückmeldung über eine eingestellte Drehposition vermitteln. Die direkte Kopplung des Ritzels4 in das Zahnrad5 führt zu einer Übertragung des Drehmomentes vom Ritzel4 auf das Zahnrad5 , wodurch die Achse25 bewegt wird und gleichzeitig das Potentiometer7 einstellbar wird. Anzumerken bleibt hier, dass beliebige Unter- oder Übersetzungsverhältnisse, je nach Wahl der Zähnezahl von Zahnkranz3 , Ritzet4 und Zahnrad5 einstellbar ist. Ein Vorteil der beispielhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der, dass lediglich eine Leiterplatte8 benötigt wird, so dass eine kompakte Höhe des Bedienelementes realisierbar und eine beliebige Anordnung des Potentiometers7 im Bedienelement möglich ist. - Vorzugsweise sind die Bestandteile des Bedienelementes aus Kunststoff gefertigt. Bevorzugte Kunststoffe sind Polycarbonat (PC), Polymethylmethacrylat (PMMA) für die Bestandteile Symbole und Lichtleiter und für die Ritzel und Zahnräder Polyoxymethylen (POM) und zum Teil, zum Beispiel für die Lagerstelle des Ritzels das Zwischenstück
21 , das aus Zamac gefertigt ist und somit einen bestimmten Geräuscheffekt erzielen kann. Sollten je nach geometrischen Gegebenheiten im Kraftfahrzeug die Voraussetzungen vorliegen, dass das Potentiometer7 weit entfernt vom Drehsteller1 einzusetzen ist, so ist es erfindungsgemäß natürlich ebenfalls vorstellbar, ein weiteres Ritzel4' (nicht dargestellt) zwischen dem Ritzel4 und dem Zahnrad5 anzuordnen, wodurch einerseits das Übersetzungsverhältnis beeinflussbar, aber auch der Drehwinkel am Potentiometer7 einstellbar wird. - Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Bedienelementes ist der, dass Potentiometer
7 verwendet werden können, die eine einfache Verstellung bis zu 360 Grad ermöglichen, es aber darüber hinaus ebenfalls möglich ist, Potentiometer zu verwenden, die größere Einstellwinkel, das heißt größer 360 Grad ermöglichen. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 19712294 C2 [0003]
- - DE 10127211 B4 [0004]
Claims (10)
- Bedienelement für ein Kraftfahrzeug, bestehend aus mindestens einem Drehknopf (
1 ), der drehbar in einem Gehäuse (10 ,24 ) gelagert ist, einer verdrehfest mit dem Drehknopf (1 ) verbundenen Verlängerung (2 ) und einem Drehwiderstand (7 ), wobei der Drehwiderstand (7 ) mittels der Verlängerung (2 ) verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an die Verlängerung (2 ) eine Verzahnung (3 ) angeformt ist und die Verzahnung (3 ) mit einem im Gehäuse (10 ,24 ) gelagerten Ritzel (4 ) und das Ritzel (4 ) mit einem im Gehäuse (10 ,24 ) gelagerten Zahnrad (5 ) zusammenwirkt, wobei der Drehwiderstand (7 ) mittels des Zahnrads (5 ) verstellbar ist. - Bedienelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwiderstand (
7 ) in einer Mittelachse (25 ) des Zahnrads (5 ) im Gehäuse (10 ,24 ) befestigt ist. - Bedienelement nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (
5 ) unterhalb des Drehknopfs (1 ) im Gehäuse (10 ,24 ) befestigt ist. - Bedienelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Ritzel (
4 ) zusätzlich eine Rastkontur (20 ) vorgesehen ist, wobei an der Rastkontur (20 ) mindestens eine Rastfeder (22 ) anliegt. - Bedienelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Ende der Verlängerung (
2 ) und dem Zahnrad (5 ) eine Leiterplatte (8 ) im Gehäuse (10 ,24 ) befestigt ist. - Bedienelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Leiterplatte (
8 ) mindestens ein Leuchtmittel (19 ) derart angeordnet ist, dass zumindest der Drehknopf (1 ) ausleuchtbar ist und dass im Drehknopf (1 ) mindestens ein transluzenter Bereich (17 ,18 ) vorhanden ist. - Bedienelement nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwiderstand (
7 ) auf einer dem Drehknopf (1 ) entgegen gesetzten Seite der Leiterplatte (8 ) angeordnet ist. - Bedienelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Übersetzung zwischen Verzahnung (
3 ), Ritzel (4 ) und Zahnrad (5 ) ≥ 1 eingestellt ist. - Bedienelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (
1 ) mit der Verlängerung (2 ) in einer Zwischenplatte (14 ) drehbar aufgenommen ist, wobei die Zwischenplatte (14 ) mit einer Öffnung für das Leuchtmittel (19 ) versehen ist. - Bedienelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (
3 ) das Ritzel (4 ) und das Zahnrad (5 ) aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyoxymethylen (POM) gebildet sind.
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