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Die
nachfolgende Erfindung bezieht sich auf einen klappbaren Flaschentransportbehälter.
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STAND DER TECHNIK
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Um
Flaschen zu transportieren, sind eine Vielzahl von Vorrichtungen
bekannt, angefangen vom klassischen Getränkekasten, der
im Wesentlichen dazu geeignet ist, eine Vielzahl gleichartiger Flaschen,
meist sogar gleicher Getränke von der Produktionsstätte
bis zur Verkaufsstelle und von der Verkaufsstelle bis zum Endverbraucher
zu transportieren. üblicherweise sind diese Getränkekästen
dazu gedacht, eine solche Vielzahl von Flaschen zu transportieren,
die zumeist in kleineren Haushalten nicht erforderlich sind oder
die, was heute bereits eine erhebliche Relevanz hat, für ältere
Menschen oder Menschen mit Rückenbeschwerden unangenehm
zu transportieren, beziehungsweise zu tragen sind. Daher wurden
bereits sogenannte teilbare Flaschenkästen entwickelt,
die so gestaltet sind, dass sie in zwei Kastenhälften teilbar
sind, die während des Transports getrennt aufgenommen und
getragen werden können, nachfolgend am Ort der Lagerung
jedoch wieder zusammengeführt werden können. Als
weitere Flaschentransportbehälter sind die Flaschenkörbe
bekannt, die häufig in Haushalten verwendet werden, etwa
um eine Mehrzahl unterschiedlicher Getränkeflaschen vom
Vorratsraum zum Ort des Verzehrs zu befördern oder um leere
Flaschen zu entsorgen. Vielfach sind diese Transportbehälter
aus Materialien wie Weidengeflecht oder Holz, sie sind recht sperrig
und erfordern daher auch dann Platz zum Lagern, wenn sie nicht benötigt
werden. Solche Flaschentransportbehälter werden daher auch auf
Grund ihrer Sperrigkeit nicht zum Einkauf mitgenommen. Insbesondere
wenn Einkäufe mit öffentlichen Verkehrsmitteln
zurückgelegt werden, ist es unangenehm, einen sperrigen
Flaschentransportkorb mit sich zu führen.
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Ein
klappbarer Flaschentransportbehälter ist bereits aus der
DE 203 18 190 U1 bekannt.
Dort wird ein Transportbehälter für Flaschen beschrieben,
dessen Boden nach oben einseitig klappbar ist wodurch sich das gesamte
Be hältnis zu einer Platz sparenden Platte zusammenfalten
lässt, die im ausgeklappten Zustand einen Transportbehälter
in Form eines Hexaeders bereit stellt, wobei die trigonalen Seitenflächen
mit weiteren Platten verschlossen werden müssen, wenn die
Flaschen beim Transport gesichert werden sollen.
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OFFENBARUNG
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik ergibt sich das Erfordernis, einen
verbesserten Flaschentransportbehälter zu schaffen. Diese
Aufgabe wird durch einen Flaschentransportbehälter mit
dem Merkmal des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst.
Weiterbildungen der Vorrichtung werden durch die Unteransprüche
beschrieben.
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Ein
erstes Ausführungsbeispiel bezieht sich auf einen klappbaren
Flaschentransportbehälter, mit dem mehrere Flaschen transportiert
werden können, wobei zwei Seitenelemente die nahezu identisch
sind und sich nur dadurch unterscheiden, dass das eine Seitenelement
eine Bodenplatte aufweist und das andere Seitenelement ein Auflagewinkel
für den Boden hat, an einer Kante miteinander so verbunden
sind, dass sie abgewinkelt zueinander angeordnet werden können
und dabei die Bodenplatte auf dem Auflagewinkel zur Anlage kommt.
Die Seitenelemente sind unterteilt in drehgelenkig aneinander angeordnete
Seitenplatten, so dass bei einer Anordnung der Seitenelemente in
der abgewinkelten Position zueinander aufgrund der drehgelenkigen Anordnung
der Seitenplatten ein Transportbehälter bereit gestellt
wird, dessen Seitenplatten mit der Bodenplatte eine pentagonale
Fläche aufspannen. Vorteilhaft weisen die Seitenteile Durchtrittsöffnungen
auf, durch die Flaschen in den aufgeklappten Flaschentransportbehälter
hinein gestellt werden können. Durch die drehgelenkig aneinander
angeordneten Seitenplatten wird besonders vorteilhaft erreicht,
dass der Flaschentransportbehälter in seiner Höhe
stauchbar und streckbar ist. In der gestauchten Position sind Flaschen
leicht und geschickt einordenbar, in der gestreckten Position, die
vorliegt wenn der Flaschentransportbehälter getragen wird, üben
die Seitenplatten des Flaschentransportbehälters einen
sichernden Druck auf die transportierten Flaschen aus und stabilisie ren
diese somit während des Tragens. Damit wird vorteilhaft
sichergestellt, dass die Flaschen während des Tragens nicht
verrutschen oder herausfallen, was gerade auch bei Leergut vorteilhaft ist.
Weiterhin vorteilhaft ist, dass nach dem Entnehmen aller Flaschen
aus dem Flaschentransportbehälter die Seitenelemente A
und B in einer flachen Anordnung zueinander positionierbar sind,
sie also zusammengeklappt werden. Der Transportbehälter
hat nunmehr die Form eines flächigen, wenig Platz einnehmenden
Elements, das geschickt überall verstaubar ist und selbst
Platz in einem Einkaufsrucksack oder einer Tüte findet.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel bezieht sich darauf, dass
in der flachen Anordnung der Seitenteile zueinander der Boden zwischen
zwei Seitenplatten der Seitenteile A, B aufgenommen ist.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel bezieht sich darauf, dass
an der Bodenplatte ein Führungselement angeordnet ist,
das vorteilhaft die gegenüberliegende Seitenplatte im aufgeklappten
Zustand führt. Diese Führung führt besonders
vorteilhaft auch zu einer Verwindungssteifigkeit des Behälters.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel bezieht sich darauf, dass
eine solche Verwindungssteifigkeit vorteilhaft auch dadurch erreicht
werden kann, dass die Bodenplatte an der zum gegenüberliegenden
Seitenteil weisenden Längskante einen Stift aufweist, der
von einer Umbiegung geführt wird, die an der gegenüberliegenden Seitenplatte
angebracht ist. Die Umbiegung ist ein Längselement, entlang
deren Länge der Stift sich bewegen kann, wenn der Boden
eingeklappt und damit die Transportvorrichtung in die zusammengeklappte,
flache Position gebracht ist. Dieser und weitere Vorteile werden
durch die nachfolge Beschreibung unter Bezug auf die begleitenden
Figuren dargelegt.
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KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
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Der
Bezug auf die Figuren in der Beschreibung dient der Unterstützung
der Beschreibung. Gegenstände oder Teile von Gegenständen,
die im Wesentlichen gleich oder ähnlich sind, können
mit denselben Bezugszeichen versehen sein. Die Figuren sind lediglich
schematische Darstellungen von Ausführungsbeispielen der Erfindung.
Es zeigt:
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1a eine
perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen
Flaschentransportbehälters in gestauchter Position,
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1b den
Flaschentransportbehälter aus 1a in
gestreckter Anordnung,
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1c den
Flaschentransportbehälter aus 1a mit
im Einklappen begriffenem Boden,
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1d den
Flaschenbehälter aus 1a mit
eingeklapptem Boden,
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2 eine
Seitenansicht eines Flaschentransportbehälters mit Flaschen,
mit Blick auf die aufgespannte pentagonale Fläche,
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3a eine
perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen
Flaschentransportbehälters mit genietetem Griffelement
und Führungsstift, mit im Einklappen begriffenem Boden,
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3b den
Flaschentransportbehälter aus 3a in
eingeklapptem Zustand,
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3c das
Seitenelement A des Flaschentransportbehälters aus 3a,
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3d das
Seitenelement B des Flaschentransportbehälters aus 3a,
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4 eine
perspektivische Ansicht mehrerer gestapelter Flaschentransportbehälter,
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5 eine
perspektivische Ansicht eines Flaschentransportbehälters
mit Adapterelementen.
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Grundsätzlich
bezieht sich die erfindungsgemäße Vorrichtung
auf Flaschentransportbehälter, die zu einem flachen, plattenförmigen
Element zusammenklappbar sind. Sie sind geeignet, mindestens zwei
Flaschen zu trans portieren, wobei selbstverständlich Flaschentransportbehältergrößen
geschaffen werden können, die 4, 6, 8 oder 10 Flaschen
aufnehmen können. Sinnvoll ist, die Flaschentransportbehälter
nur in solchen Größen zu schaffen, dass der Flaschentransportbehälter,
wenn er mit Flaschen gefüllt ist, angenehm getragen werden
kann. Dadurch dass die Flaschentransportbehälter in unterschiedlichsten
Größen bereit gestellt werden können,
ist „angenehmes Tragen" für Menschen unterschiedlichster
körperlicher Konstitutionen erreichbar.
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Die
erfindungsgemäßen klappbaren Flaschentransportbehälterweisen
grundsätzlich zwei Seitenteile auf, die sich in folgenden
Punkten gleichen: Jedes Seitenteil hat einen Abschnitt, der als
Griffelement gestaltet ist, einen weiteren Abschnitt, der durch
eine erste Seitenplatte bereit gestellt wird, und einen zweiten
Abschnitt, der durch eine zweite Seitenplatte bereit gestellt ist.
Diese Abschnitte sind aneinander gereiht und drehgelenkig miteinander
verbunden. Ferner weist eine der Seitenplatten einen vierten Abschnitt
auf, der als Boden dient, wohingegen das andere Seitenteil einen
Auflagewinkel aufweist, der gerade so angeordnet ist, dass, wenn
die beiden Seitenteile mit ihren Griffelementen aneinander gekoppelt
sind, eine abgewinkelte Anordnung der Seitenplatten so gewählt
werden kann, dass die Bodenplatte auf dem Auflagewinkel zum Aufliegen
kommt, wodurch der Flaschentransportbehälter zwei offene
Seitenflächen von pentagonalem Querschnitt erhält.
Damit wird das eine Seitenteil quasi zumindest durch eine Dreiergelenkkette
bereit gestellt, das andere durch eine Zweiergelenkkette.
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1a zeigt
eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Flaschentransportbehälters mit einem Seitenteil A und einem
Seitenteil B, wobei die Dreigelenkkette des Seitenteils A aus Boden 2,
erster Seitenplattel, zweiter Seitenplatte 1' und Griffelement 4 besteht,
während das Seitenteil B durch die Zweigelenkkette bestehend
aus Seitenteil 1, Seitenteil 1' und Griffelement 4 bereit
gestellt wird. Die Griffelemente beider Seitenteile A und B sind
mit deren jeweiliger Seitenplatte drehgelenkig verbunden und die
Seitenplatten 1' sind mit den jeweiligen zweiten Seitenplatten 1 drehgelenkig
verbunden. Das zusätzliche Bodenelement 2 ist
ebenfalls drehgelenkig mit der Seitenplatte 1 des Sei tenteils
A verbunden. Im gezeigtenaufgeklappten Zustand sind die Seitenteile
A und B, die an ihren jeweiligen Griffelementen 4 miteinander
gekoppelt sind, derart abgewinkelt zueinander angeordnet, dass der
Winkel α zwischen den ersten Seitenplatten 1 und
den zweiten Seitenplatten 1' entsteht, und der zweite Winkel β zwischen
den ersten Seitenplatten 1 beider Seitenteile A und B und
dem Boden 2 aufgespannt wird. Vorliegend hat der Winkel β eine
Größe von 90°. Dieser Winkel β im
gezeigten Zustand, der den Flaschentransportkorb aufgeklappt, jedoch
nicht unter Zugbelastung stehend zeigt, wird etwas kleiner – wie
aus 1b ersichtlich –, wenn die besagte Zuspannung
auf den Flaschentransportbehälter ausgeübt wird,
in dem dieser, etwa unter Last stehend, an dem Durchgriff 4' im
Griffelement 4 aufgenommen wird. Durch die drehgelenkige
Anordnung der Komponenten der Seitenteile A, B und die Schwerkraft
wird der Flaschentransportbehälter gestreckt. Dies bietet
den Vorteil, dass in dem Flaschentransportbehälter transportierte Flaschen,
die durch die Durchtrittsöffnungen 3, die in der
zweiten Seitenplatte 1' vorliegen, in den Flaschentransportbehälter
gestellt werden, gesichert werden, da die nach unten wirkenden Kraft
die Seitenteile A, B zueinander hinbewegt, wodurch zwei sich gegenüber
stehende Flaschen in festen Kontakt miteinander gelangen und auch
gegen die Wandung des Flaschentransportbehälters gedrückt
werden, so dass sie sicher im Flaschentransportbehälter
aufgenommen sind. Die Flaschen werden gegeneinander gedrückt,
auch Leergut, und halten sich dadurch.
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Wenn
die Flaschen aus dem Flaschentransportbehälter entnommen
werden sollen, wird dieser abgestellt, wodurch er wieder die Konfiguration
einnimmt, die in 1a gezeigt ist: der Winkel β und
der Winkel α des von den offenen Seiten aufgespannten Pentagons
wird größer. Die Flexibilität des Flaschentransportbehälters
wird in allen Ausführungsbeispielen durch die drehgelenkige
Anordnung der Platten zueinander, die die Seitenteile A, B bilden,
bereitgestellt. Die Drehgelenke 7, 7', 7'',
die in allen 1 bis 3 gezeigt
sind, können bereit gestellt werden, in dem, was relativ
aufwändig ist, die Seitenteile 1 mit den Griffelementen 4 beziehungsweise
mit den Seitenteilen 1' beziehungsweise indem die Seitenteilel
mit dem Boden 2 durch Scharniere verbun den werden, die
durch separate Elemente bereit gestellt werden. Soll etwa ein erfindungsgemäßer
Flaschentransportbehälter aus einem edlen Holz gefertigt
werden, so können durchaus schöne Scharniere oder Schmuckscharniere
an diesen Stellen zum Einsatz kommen.
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Selbiges
gilt für die Fertigung des Flaschentransportbehälters
aus Metall oder aus Kunststoff, wobei insbesondere Kunststoff den
Vorzug bietet, dass die Scharniere durch in das Material integrierte
Scharnierelemente bereit gestellt werden, respektive durch Verjüngungen
der Materialien an den entsprechenden Stellen über die
gesamte Länge einer Kante. Damit ist es fertigungstechnisch
besonders vorteilhaft möglich, die Seitenteile A und B
als separate Teile in einem Arbeitsgang mit integrierten Scharnieren
zu fertigen. Das Zusammenfügen der Seitenteile A und B
kann entsprechend, wenn die Komponenten aus Kunststoff gefertigt
sind, durch Verschmelzen entlang der Fläche erfolgen, die
durch die transportierenden Griffelemente 4 bereit gestellt
wird. Selbstverständlich kann diese Fläche auch
verklebt oder verschweißt oder auf andere Weise adhäsiv
verbunden werden, es ist jedoch auch möglich, wie gezeigt
in 3a bis 3c, die
Griffelemente 4 durch Nieten 10 oder Clipse zu
verbinden. Wenn die beiden der Seitenteile A und B am Griff lediglich
zusammengeclippst oder auf andere lösbare Weise miteinander
verbunden sind, können die beiden Teile auseinander genommen
und noch geschickter verstaut werden. Selbstverständlich
weiß der Fachmann, welche anderen Verbindungsmittel, etwa
Klammern oder Schrauben, er alternativ verwenden kann.
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Um
den Flaschentransportbehälter mit einer gewünschten
Verwindungssteifigkeit bereit zu stellen, kann der Boden 2 der
Platte A an seinem zu der Seitenplatte 1 des Seitenteils
B weisenden Kante beidseitig, wie gezeigt in 1c, Umgriffklammern 5 aufweisen.
Diese Umgriffklammern 5 werden in lockeren Eingriff mit der
Seitenkante der Seitenplatte 1 gebracht, so dass sie beim
Auseinander- oder Zusammenklappen, wenn der Boden 2 zwischen
die beiden Seitenplatten 1 der Seitenteile A, B geführt
wird, entlang gleiten. Die Bodenplatte 2 kann damit sicher
und leicht beim Aufklappen der Box beziehungsweise des Flaschentransportbehälters
in Richtung des Auflagewinkels 6 geführt werden,
der sich vorteilhaft entlang der gesamten Längskante der
offenen Seite der Seitenplatte 1 befindet. Wie gezeigt
in 1c, bewegt sich die Umgriffklammer 5 beim Einklappen
der Bodenplatte 2 und entsprechender Verkleinerung des
Winkels β nach oben, in Richtung der zweiten Seitenplatte 1',
bis die Bodenplatte vollständig und flächig mit
den beiden sich gegenüberliegenden Seitenplatten 1 zur
Anlage kommt. Abhängig von der Breite des Bodens wird dieser
gegebenenfalls auch noch zwischen die beiden in zusammengeklapptem
Zustand des Flaschentransportbehälters in Kongruenz stehenden
Seitenteil 1, 1' geführt.
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Als
alternative Vorrichtung zur Führung des Bodens kann, wie
in 3a bis 3d gezeigt,
am Ende der Bodenplatte 2 ein Querstift angeordnet sein,
der von zwei an den Seitenplatten 1, 1' des Seitenteils
B bereit gestellten Führungskanten geführt wird.
Bei den Führungskanten handelt es sich quasi um ein U-förmiges Hohlprofil,
also um eine an die Seitenteile 1, 1' angeschnittene,
nach innen umgebogene Kante. Die konkave Wölbung dieser
Kante ist vorteilhaft gerade so tief, dass sie genau mit der Länge
des Führungsstifts 12 korrespondiert. Der Führungsstift 12 kann
als einteiliger Stift bereit gestellt werden, der entlang der gesamten
Länge der betreffenden Kante der Bodenplatte verläuft
und dort angeklebt oder angeschweißt sein kann, der jedoch ebenfalls
auch aus dem Material des Flaschentransportbehälters selbst
bei der Fertigung, etwa durch Spritzgießen, angeformt worden
sein kann. Um den Boden vollständig zu führen,
bis der eingeklappte Zustand, der in 3b gezeigt
ist, erreicht ist, sind die Führungskanten 11, 11' vorteilhaft
an beiden Seitenplatten 1, 1' und dort vorteilhaft
auch an den jeweiligen beiden voneinander abgewandten Seitenkanten
angeordnet. Es ist ebenfalls denkbar, die entsprechende Führungskante
mit korrespondierendem Führungsstift oder die alternativ
bereit gestellte Umgriffklammer jeweils nur einseitig bereit zu
stellen. Abhängig von der Materialbeschaffenheit kann damit
bereits die gewünschte Verwindungsfestigkeit und Stabilität
des Behälters erzielt werden.
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Außer
den in allen Figuren gezeigten Durchgriffen, die zum bequemen Tragen
der Flaschentransportbehälter bereit gestellt werden, indem
je weils eine Ausnehmung eines Griffelements 4 eines Seitenteils
A mit dem Griffelement 4 eines Seitenteils B zur Deckung
gebracht wird, können auch Griffverlängerungen 8 bereit gestellt
werden, wie 2 zeigt: In diesem Fall sind
zwei weitere Platten entlang der oberen Kante des Griffelements 4 gelenkig
angeordnet und jeweils ebenfalls mit einer Aussparung versehen.
Werden die beiden Griffverlängerungen 8 zum Tragen
des Flaschentransportbehälters nach oben geklappt, so kommen
die darin befindlichen Durchgriffe zur Deckung und der Transportbehälter
kann getragen werden. Falls eine solche Griffverlängerung
vorgesehen ist, ist es nicht notwendig, bereits die Griffelemente 4 mit
Durchgriffen 4' auszustatten, es genügt dann,
die Durchgriffe jeweils nur in den Griffverlängerungen
bereit zu stellen.
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Wenn
Durchgriffe in Griffverlängerung 8 und Griffelement 4 bereit
sind, sollten die Ausnehmungen in Griffverlängerung 8 und
Griffelement 4 jeweils so angeordnet sein, dass beim Herunterklappen
der Griffverlängerung 8 diese flächig
auf dem Griffelement 4 zur Anlage kommt und die Ausnehmungen
derart miteinander zur Deckung kommen, dass ein einziger, besonders
stabiler Durchgriff gebildet wird. Der von vier Platten gebildeter
Durchgriff hat den besonderen Vorteil, dass er keine scharfe Kante
mehr aufweist, die beim Tragen gegebenenfalls in die Hand einschneiden
könnte.
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Ferner
zeigt 2, dass ein mit gleich hohen Flaschen gefüllter
Kasten das Herunterklappen der Griffverlängerung 8 nur
bis auf die Flaschendeckel gestattet, wodurch der weitere Vorteil
erreicht wird, das mehrere Flaschentransportkästen durch
die stabil auf den Flaschendeckeln ruhenden Flächen der
Griffverlängerung 8 abgestellt werden können.
Dies verdeutlicht auch 4 durch die vier aufeinander
gestapelten Flaschentransportbehälter; Pfeil a deutet an,
wie die Griffverlängerung 8 heruntergeklappt wird
und als Auflagefläche dienen kann.
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Um
es zu ermöglichen, Flaschen verschiedenster Größen
und Halsweiten zu transportieren, können die Durchtrittsöffnungen 3,
die in den Seitenplatten 1' angeordnet sind, und die üblicherweise
oval oder kreisrund sein wer den, mit Adapterelementen versehen werden,
wie in 4 und 5 gezeigt. Die in 4 gezeigte
Anordnung zeigt außer der Stapelbarkeit der Behälter
einen erfindungsgemäßen Flaschentransportbehälter
mit Adapterelement 13, das aus einem elastischen netzartigen
Teil besteht. Dieses Netz wird beim Hineinstellen einer Flasche
nach hinten gedrückt. Wird die Flasche entfernt, bewegt
es sich dank der inhärenten Rückstellkraft unmittelbar
zurück. 5 zeigt weitere Adapterelemente 13,
die vorteilhaft nur in die obere Hälfte der Durchgriffsöffnungen 3 weisen
und damit auch bei eingeklapptem Boden nicht stören, indem
sie in den Innenraum, der vom einzuklappenden Boden beansprucht
würde, hineinragen, allerdings vorteilhaft nur bis zur Oberkante
des eingeklappten Bodens.
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Adapterelemente
können alternativ auch elastische Elemente mit kleinerem
Ausschnitt sein oder auch elastische Elemente, die vollflächig
die Durchtrittsöffnung bedecken und die sternförmig
derart eingeschnitten sind, dass sie sich trichterartig öffnen,
wenn eine Flasche durch sie hindurch in die Flaschentransportbox
gestellt wird. Damit wird der Flaschenhals auch kleinerer Flaschen
sicher umgriffen, da die Elemente gegen die Flaschen drücken
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Ferner
kann die Flaschentransportbox selbstverständlich mit dekorativen
Merkmalen ausgestattet sein, so können die Seitenplatten
etwa geprägt, bedruckt oder farbig gestaltet sein.
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Um
die Sicherheit des Flaschentransports noch weiter zu erhöhen,
ist es ferner möglich, den Boden des Flaschentransportbehälters
mit Begrenzungsvorrichtungen auszustatten, die gerade so angeordnet
sind, dass eine in den Flaschentransportbehälter hinein
gestellte Flasche von der Begrenzungsvorrichtung umgriffen oder
begrenzt wird. Auf einfachste Weise lassen sich solche Begrenzungsvorrichtungen
herstellen, wenn etwa ein aus Kunststoffgefertigter Flaschentransportbehälter
geprägt wird, so dass an der Stelle an der die Flasche
zu stehen kommt lediglich eine kleine, kreisförmige, flache
Vertiefung bereit gestellt ist. Selbstverständlich können
auch Begrenzungsvorrichtungen durch Kleben, Löten, Schweißen
oder auf andere Weise, abhängig vom jewei ligen verwendeten
Material, angeordnet werden. So können etwa auch gummiringähnliche
Begrenzungsvorrichtungen adhäsiv auf dem Boden befestigt
werden, deren Dicke vorteilhaft jedoch so gering ist, dass sie zwar
den Flaschenboden sicher umgreifen, jedoch nicht störend
beim Zusammenklappen des Flaschentransportbehälters sind,
so dass die Gesamtdicke des zusammengeklappten flächigen
Elements nicht vergrößert wird. BEZUGSZEICHENLISTE
| A,
B | Seitenteil |
| 1, 1' | Seitenplatte |
| 2 | Bodenplatte |
| 3 | Durchtrittsöffnung |
| 4 | Griffelement |
| 4' | Durchgriff |
| 5 | Umgriffklammer |
| 6 | Auflagewinkel |
| 7, 7', 7'' | Drehgelenk |
| 8 | Griffverlängerung |
| 9 | Drehgelenk |
| 10 | Nieten |
| 11, 11' | Führungskante |
| 12 | Führungsstift |
| 13, 13' | Adapterelemente |
| a | Pfeil |
| α | Winkel
zwischen Seitenteilen 1, 1' |
| β | Winkel
zwischen Seitenteil und Bodenteil |
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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