DE102007055719A1 - Synchronisierungsanordnung für ein Schaltgetriebe in Vorgelegebauweise - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D23/00—Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
- F16D23/02—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
- F16D23/04—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
- F16D23/06—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
- F16D23/0606—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation the blocking mechanism comprising an axially-extending shouldered pin passing through a hole in a radial wall
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Abstract
Es wird eine Synchronisierungsanordnung für ein Schaltgetriebe in Vorgelegebauweise, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, vorgeschlagen, mit zumindest einem ersten und einem zweiten auf einer Getriebewelle drehbar gelagerten Losrad (1, 2), welche mit zugeordneten Gangzahnrädern der Vorgelegewellen in Eingriff stehen, mit einer drehfest auf der Getriebewelle angeordneten, axial verschiebbaren Schiebemuffe (3), welche über einen Zahneingriff mit dem ersten oder zweiten Losrad (1, 2) koppelbar ist, und mit einem ersten und einem zweiten Synchronring (7, 8), welche in einem vorbestimmten axialen Abstand zueinander gehalten sind. Erfindungsgemäß sind der erste Synchronring (7) und der zweite Synchronring (8) zumindest in radialer Richtung voneinander entkoppelt.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Synchronisierungsanordnung für ein Schaltgetriebe in Vorgelegebauweise gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten Art.
- Beispielsweise aus der Druckschrift
DE 691 08 211 T2 ist eine bolzenartige Synchronisierungsanordnung für ein Schaltgetriebe in Vorgelegebauweise für ein Fahrzeug bekannt. Die Synchronisieranordnung umfasst einen zweiseitig wirkenden Synchronisierkupplungsmechanismus, welcher an einer Getriebehauptwelle zwischen zwei drehbar auf der Getriebewelle gelagerten Zahnrädern vorgesehen ist. Die als Losräder ausgebildeten Zahnräder sind gegen axiale Relativbewegungen gegenüber der Welle durch ringförmige Anlaufglieder gesichert. Der Synchronisiermechanismus umfasst zudem Klauenkupplungsglieder, die drehfest und verschiebbar auf der Getriebewelle gelagert sind. Ferner ist eine sich in radialer Richtung erstreckende Schaltscheibe zwischen den beiden Klauenkupplungsgliedern angeordnet. Darüber hinaus ist jedem Zahnrad ein Synchronring zugeordnet, wobei die beiden Synchronringe durch mehrere in Umfangsrichtung voneinander beanstandeten Zapfen starr zusammengehalten werden, welche sich in axialer Richtung von den Reibgliedern und durch Öffnungen in der Schaltscheibe erstrecken. - Bei einem Schaltgetriebe in Vorgelegebauweise stehen die Losräder der Getriebewelle mit korrespondierenden Zahnrädern der Vorgelegewelle in Eingriff. Wenn nun ein Losrad während eines Schaltvorganges mit der Getriebewelle durch die Synchronisierungsanordnung drehfest verbunden wird, wird aufgrund des Lastausgleichs die Getriebewelle radial auf die Verzahnungsmitte des geschalteten Gangrades verstellt. Somit haben die nicht geschalteten Losräder auf der Getriebewelle eine andere Mitte als die Hauptwelle. Bei einer doppelseitig wirkenden Synchronisierungsanordnung, welche mit der Hauptwel le verbunden ist, ergibt sich daher das Problem, dass durch die radiale Verstellung der Hauptwelle auch der Synchronring des benachbarten nicht geschalteten Zahnrads radial mitverstellt wird. Somit kann es bei der Synchronisierung durch das radiale Verstellung der Hauptwelle zu einem Kontakt zwischen dem Synchronring und dem Reibkonus des benachbarten Losrades kommen. Dies führt zu einem erhöhten Verschleiß an dem Synchronring.
- Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Synchronisierungsanordnung der eingangs beschriebenen Gattung vorzuschlagen, bei der ein Verschleiß aufgrund einer radialen Verstellung der Getriebewelle an dem Synchronring des benachbarten Losrades vermieden wird.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und den Zeichnungen.
- Demnach wird eine Synchronisierungsanordnung für ein Schaltgetriebe in Vorgelegebauweise, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, vorgeschlagen, mit zumindest einem ersten und einem zweiten auf einer Getriebewelle drehbar gelagerten Losrad, welche mit zugeordneten Gangzahnrädern der Vorgelegewellen in Eingriff stehen, mit einer drehfest auf der Getriebewelle angeordneten, axial verschiebbaren Schiebemuffe, welche über einen Zahneingriff mit dem ersten oder zweiten Losrad koppelbar ist, und mit einem ersten und einem zweiten Synchronring, welche in einem vorbestimmten axialen Abstand zueinander gehalten sind. Erfindungsgemäß werden der erste Synchronring und der zweite Synchronring zumindest in radialer Richtung voneinander entkoppelt.
- Auf diese Weise kann sich ein radiales Verstellen der Getriebewelle nicht auf den benachbarten Synchronring der erfindungsgemäßen Synchronisierungsanordnung auswirken, da die beiden Synchronringe der Synchronisierungsanordnung in radialer Richtung nicht fest miteinander verbunden sind.
- Demzufolge kann es zu keinem Kontakt zwischen dem Synchronring des benachbarten nicht geschalteten Losrades und dem zugeordneten Reibkonus kommen.
- Im Rahmen einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass zumindest einer der Synchronringe um einen vorbestimmten Weg in radialer Richtung freigestellt ist, wobei der Weg etwa dem Weg entspricht, um den die Getriebewelle zum Lastausgleich bezogen auf das geschaltete Losrad verstellt wird. Somit sind die Synchronringe innerhalb eines Synchronpaketes nicht fest miteinander verbunden, so dass keine Kraft auf den Reibkonus des benachbarten nicht geschalteten Losrades bei einem Kontakt aufgebracht werden kann. Es kann vorgesehen sein, dass die radiale Freistellung auch größerer ist als der radiale Verstellweg der Getriebewelle.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Synchronringe über mehrere am Umfang verteilt angeordnete Sperrbolzen auf Distanz haltbar sind, wobei jeder Sperrbolzen in zumindest einem Synchronring mit radialem Spiel gelagert ist. Durch dieses Spiel zwischen dem jeweiligen Sperrbolzen und dem zugeordneten Synchronring kann der gewünschte Freiheitsgrad bei der erfindungsgemäßen Synchronisierungsanordnung eingestellt werden.
- Es ist auch möglich, dass das radiale Spiel bei den Sperrbolzen an beiden Synchronringen realisiert wird.
- Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine geschnittene Teileinsicht einer ersten möglichen Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Synchronisierungsanordnung; und -
2 eine geschnittene Teileinsicht einer zweiten möglichen Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Synchronisierungsanordnung. - In den
1 und2 sind jeweils eine mögliche Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Synchronisierungsanordnung dargestellt. Unabhängig von der jeweiligen Ausführungsvariante ist die Synchronisierungsanordnung an einer nicht weiter dargestellten Getriebehauptwelle zwischen einem ersten Losrad1 und einem zweiten Losrad2 angeordnet. Die beiden Losräder1 ,2 sind axial auf der Getriebewelle fixiert. Ferner stehen die beiden Losräder1 ,2 mit nicht weiter dargestellten Zahnrädern von Vorgelegewellen zum Schalten verschiedener Gänge in Eingriff. - Zwischen den beiden Losräder
1 ,2 ist eine axial auf der Getriebewelle verschiebbar jedoch drehfest mit der Getriebewelle verbundene Schiebemuffe3 angeordnet, welche eine Außenverzahnung aufweist, die bei axial Verschiebung der Schiebemuffe3 entweder mit der Innenverzahnung des ersten Losrades1 oder mit der Innenverzahnung des zweiten Losrades2 in Eingriff gebracht werden kann. Auf diese Weise wird entweder das erste Losrad1 oder das zweite Losrad2 mit der Getriebewelle zum Realisieren einer gewünschten Übersetzung gekoppelt. - Zum axialen Betätigen der Schiebemuffe
3 ist eine ringsscheibenförmige an der Schiebemuffe3 mittig angeordnete Platte4 vorgesehen. Die Platte4 wird über eine nicht weiter dargestellte Schaltgabel in axialer Richtung bewegt. Ferner sind mehrere über den Umfang der Platte4 verteilt angeordnete Riegel5 zum Ansynchronisieren gelagert. In den Figuren ist jeweils nur ein Riegel5 dargestellt, welcher über ein Druckstück6 mittels Ringfedern12 ,12' in radialer Richtung vorgespannt wird. - Die erfindungsgemäße Synchronisierungsanordnung umfasst einen ersten und einen zweiten Synchronring
7 ,8 mit jeweils einem Innenkonus, der jeweils mit einem Außenkonus des zugeordneten Losrades1 ,2 ein Reibpaar bildet. Die beiden Synchronringe7 ,8 sind über mehrere über den Umfang verteilt angeordnete Sperrbolzen9 in axialer Richtung miteinander verbunden, wobei nur ein Sperrbolzen9 beispielhaft in den Figuren dargestellt ist. Die Endbereiche der Sperrbolzen9 sind jeweils in entsprechenden Bohrungen10 ,11 der Synchronringe7 ,8 gelagert und verlaufen jeweils durch eine Durchtrittsöffnung der Platte4 . - Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der erste Synchronring
7 und der zweite Synchronring8 in radialer Richtung voneinander entkoppelt sind. Bei der ersten Ausführungsvariante gemäß1 wird dies dadurch erreicht, dass die jeweiligen Endbereiche der Sperrbolzen9 , die dem ersten Synchronring7 zugeordnet sind, mit einem vorbestimmten radialen Spiel in den entsprechenden Bohrungen10 des ersten Synchronrings7 gelagert sind. - Bei der zweiten Ausführungsvariante gemäß
2 ist vorgesehen, dass die Sperrbolzen9 jeweils mit ihren beiden Endbereiche in den zugeordneten Bohrungen10 ,11 beider Synchronringe7 ,8 mit vorbestimmtem radialem Spiel gelagert sind. Das Spiel zwischen der jeweiligen Bohrung10 ,11 und dem Sperrbolzen9 ist so bemessen, dass der jeweilige Synchronring7 ,8 mindestens um den radialen Verstellweg der Getriebewelle beim Lastenausgleich radial freigestellt ist, so dass keine Kraft von dem Innenkonus des jeweils nicht aktiven Synchronringes7 ,8 auf den Reibkonus des nicht geschalteten Losrades1 ,2 aufgebracht werden kann, um einen Verschleiß zu verhindern. -
- 1
- erstes Losrad
- 2
- zweites Losrad
- 3
- Schiebemuffe
- 4
- Platte
- 5
- Riegel
- 6
- Druckstück
- 7
- erster Synchronring
- 8
- zweiter Synchronring
- 9
- Sperrbolzen
- 10
- Bohrung
- 11
- Bohrung
- 12, 12'
- Ringfedern
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 69108211 T2 [0002]
Claims (4)
- Synchronisierungsanordnung für ein Schaltgetriebe in Vorgelegebauweise, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, mit zumindest einem ersten und einem zweiten auf einer Getriebewelle drehbar gelagerten Losrad (
1 ,2 ), welche mit zugeordneten Gangzahnrädern der Vorgelegewellen in Eingriff stehen, mit einer drehfest auf der Getriebewelle angeordneten, axial verschiebbaren Schiebemuffe (3 ), welche über einen Zahneingriff mit dem ersten oder zweiten Losrad (1 ,2 ) koppelbar ist, und mit einem ersten und einem zweiten Synchronring (7 ,8 ), welche in einem vorbestimmten axialen Abstand zueinander gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Synchronring (7 ) und der zweite Synchronring (8 ) zumindest in radialer Richtung voneinander entkoppelt sind. - Synchronisierungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Synchronring (
7 ,8 ) um einen vorbestimmten Weg in radialer Richtung freigestellt ist, wobei der Weg etwa dem Weg entspricht, um den die Getriebewelle zum Lastausgleich bezogen auf das geschaltete Losrad (1 ,2 ) verstellt wird. - Synchronisierungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronringe (
7 ,8 ) über mehrere am Umfang verteilt angeordnete Sperrbolzen (9 ) auf Distanz haltbar sind, wobei jeder Sperrbolzen (9 ) mit zumindest einem Endbereich in einer Bohrung (10 ,11 ) des zugeordneten Synchronringes (7 ,8 ) mit radialem Spiel gelagert ist. - Synchronisierungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrbolzen (
9 ) beidseitig in der zugeordneten Bohrung (10 ,11 ) jedes Synchronringes (7 ,8 ) mit radialem Spiel gelagert ist.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE102007055719A DE102007055719A1 (de) | 2007-12-06 | 2007-12-06 | Synchronisierungsanordnung für ein Schaltgetriebe in Vorgelegebauweise |
Publications (1)
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Family
ID=40364310
Family Applications (1)
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- 2008-12-01 WO PCT/EP2008/066488 patent/WO2009071496A1/de not_active Ceased
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Also Published As
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