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DE102006023098B3 - Mehrfach-Synchronisiereinheit für ein Schaltgetriebe - Google Patents

Mehrfach-Synchronisiereinheit für ein Schaltgetriebe Download PDF

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DE102006023098B3
DE102006023098B3 DE200610023098 DE102006023098A DE102006023098B3 DE 102006023098 B3 DE102006023098 B3 DE 102006023098B3 DE 200610023098 DE200610023098 DE 200610023098 DE 102006023098 A DE102006023098 A DE 102006023098A DE 102006023098 B3 DE102006023098 B3 DE 102006023098B3
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synchronizer ring
spring
ring
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synchronizing unit
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Michael Schwekutsch
Marc Absenger
Henning Dörnenburg
Jörg Najork
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Getrag Ford Transmissions GmbH
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Getrag Ford Transmissions GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Mehrfach-Synchronisiereinheit (1, 2) für ein Schaltgetriebe, mit einem Kupplungskörper (19), der drehfest mit einem auf einer Getriebewelle (5) gelagerten Losrad (20) des Schaltgetriebes verbunden ist, mit wenigstens einem Reibkonus (12), der drehfest mit dem Kupplungskörper (19) verbunden ist und eine äußere konische Reibfläche (14) und eine innere konische Reibfläche (13) aufweist, mit einer drehfest an der Getriebewelle (5) festgelegten Synchronnabe (4), die eine zur Synchronnabe (4) drehfeste, aber in axialer Richtung der Getriebewelle (5) verschiebbare Schiebemuffe (7) trägt, mit einem inneren Synchronring (10), der eine Außenreibfläche(13) des Reibkonus (12) zusammenwirkt, und mit einem äußeren Synchronring (11), der begrenzt relativ zur Synchronnabe (4) verdrehbar ist und eine Innenreibfläche (16) aufweist, die mit der äußeren konischen Reibfläche (14) des Reibkonus (12) zusammenwirkt, wobei zwischen dem inneren Synchronring (10) und dem äußeren Synchronring (11) eine Federeinrichtung (24) angeordnet ist, die den inneren Synchronring (10) und den äußeren Synchronring (11) in axialer Richtung der Getriebewelle (5) auseinander drückt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Mehrfach-Synchronisiereinheit für ein Schaltgetriebe.
  • Aus der EP 1 101 965 B1 ist eine Mehrfach-Synchronisiereinheit bekannt, die einen Kupplungskörper, der drehfest mit einem auf einer Getriebewelle gelagerten Losrad des Schaltgetriebes verbunden ist, und eine drehfest an der Getriebewelle festgelegte Synchronnabe umfasst, die eine zur Synchronnabe drehfeste, aber in axialer Richtung der Getriebewelle verschiebbare Schiebemuffe trägt. Über die verschiebbare Schiebemuffe lässt sich dabei ein Formschluss in Drehrichtung zwischen der Synchronnabe und dem Kupplungskörper einstellen, um einen Gang des Schaltgetriebes einzulegen.
  • Um einen derartigen Formschluss herzustellen, muss die Drehzahl des Kupplungskörpers bzw. des Losrads mit der Drehzahl der Getriebewelle übereinstimmen. Dies wird bei der Synchronisiereinheit der EP 1 101 965 B1 durch das Zusammenwirken eines Reibkonus, eines inneren Synchronrings und eines äußeren Synchronrings erreicht. Der Reibkonus ist drehfest mit dem Kupplungskörper verbunden und weist eine äußere konische Reibefläche sowie eine innere konische Reibfläche auf. Die äußere konische Reibfläche des Reibkonus wirkt mit einer Innenreibfläche des äußeren Synchronrings zusammen während die innere konische Reibfläche des Reibrings mit einer Außenreibfläche des inneren Synchronrings zusammenwirkt. Solange auf den äußeren Synchronring aufgrund von Drehzahlunterschieden zwischen den Synchronringen und dem Reibkonus Reibkräfte wirken, lässt sich die Schiebemuffe in axialer Richtung nicht über eine Außenverzahnung des äußeren Synchronring schieben, der zwischen der Synchronnabe und dem Kupplungskörper in axialer Richtung gesehen angeordnet ist. Erst wenn die Synchronringe und der Reibkonus mit gleicher Drehzahl laufen, lässt sich die Schiebemuffe über die Verzahnung des äußeren Synchronrings auf die Außenverzahnung des Kupplungskörpers schieben und somit der oben beschriebene Formschluss herstellen.
  • Bei der Synchronisiereinheit der EP 1 101 965 B1 weist der innere Synchronring mehrere sich in axialer Richtung erstreckende Mitnehmernocken auf, die in entsprechend ausgebildete Mitnehmertaschen des äußeren Synchronrings greifen. Durch die Mitnehmernocken und die Mitnehmertaschen wird eine drehfeste Verbindung zwischen innerem und äußerem Synchronring realisiert. Um ein Verklemmen der Synchronisiereinheit zu vermeiden, weisen bei der EP 1 101 965 B1 Kontaktflächen der Mitnehmernocken und vorzugsweise Kontaktflächen der Mitnehmertaschen einen spitzen Winkel zur Längsachse der Getriebewelle auf. Entsprechend weist ein Mitnehmernocken ausgehend von dem ringförmigen Körper des Innensynchronringes einen breiteren Nockenfuß auf und verjüngt sich kegelstumpfförmig nach außen. Dementsprechend ist eine Mitnehmerseite auch kegelstumpfförmig ausgebildet. Durch diese besondere Ausbildung von Mitnehmernocken und Mitnehmertaschen wird zwischen innerem Synchronring und äußerem Synchronring eine Axialkraftkomponente erzeugt, die das Lösen der Reibpaarungen unterstützt. Durch die kegelstumpfförmigen Mitnehmernocken und die kegelstumpfförmigen Mitnehmertaschen wird im Leerlauf der äußere Synchronring in Richtung Synchronnabe und der innere Synchronring in Richtung Kupplungskörper gedrückt, so dass sich die Synchronisiereinheit im Leerlauf lüftet. Das führt auch zu einer Reduzierung der Reibung innerhalb der Synchronisiereinheit, da sich auf diese Weise innerer und äußerer Synchronring voneinander entfernen.
  • Insbesondere die kegelstumpfförmigen Mitnehmertaschen des äußeren Synchronrings können bei dessen Herstellung zu zusätzlichem Fertigungsaufwand führen. Stellt der äußere Synchronring ein Stanzteil her, so können die kegelstumpfförmigen Mitnehmertaschen nicht mehr durch eine einfache Durchstellung in axialer Richtung des äußeren Synchronrings hergestellt werden. Vielmehr ist in der Regel eine spanabhebende Nachbearbeitung notwendig.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Mehrfach-Synchronisiereinheit bereitzustellen, die auf einfache Art und Weise die Reibung im Leerlauf mindert, das Auftreten eines Verklemmens der Einheit reduziert bzw. gänzlich beseitigt und einfach hergestellt werden kann.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsbeispiele können den Unteransprüchen entnommen werden.
  • Die erfindungsgemäße Synchronisiereinheit zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen dem inneren Synchronring und dem äußeren Synchronring eine Federeinrichtung angeordnet ist, die den inneren Synchronring und den äußeren Synchronring in axialer Richtung der Getriebewelle auseinander drückt. Durch dieses Auseinanderdrücken entstehen einerseits ein Spalt zwischen dem inneren Synchronring und dem Reibkonus und andererseits ein Spalt zwischen dem Reibkonus und dem äußeren Synchronring. Somit wirkt die Kraft der Federeinheit einem Verklemmen der Synchronisiereinheit entgegen. Darüber hinaus wird auf diese Weise die Reibung innerhalb der Synchroneinheit im Leerlauf vermindert. Die erfindungsgemäße Synchronisiereinheit lässt sich beispielsweise in einem Handschaltgetriebe oder in einem automatisierten Schaltgetriebe einsetzen.
  • Es versteht sich, dass die Kraft, mit der die Federeinrichtung den äußeren Synchronring und den inneren Synchronring auseinander drückt, kleiner als die Kraft ist, die zum Betätigen der Schiebemuffe zur Verfügung steht. Die Kraft der Federeinrichtung sollte jedoch so groß gewählt werden, dass ein zuverlässiges Arbeiten der Federeinrichtung gewährleistet ist.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfasst die Federeinrichtung einen einstückigen Federring. Dabei kann sich der einstückige Federring einerseits direkt an dem äußeren Synchronring und andererseits direkt an dem inneren Synchronring abstützen. Durch den Federring lässt sich über den gesamten Umfang der Synchronringe eine gleichmäßige Kraft in axialer Richtung der Getriebewelle erzeugen. Eine oder mehrere in axialer Richtung am Umfang verteilte Schraubendruckfedern, ein gewellter Federring oder ein beispielsweise an einem Synchronring anvulkanisiertes Elastomer als Federeinrichtung sind ebenso geeignet.
  • Vorzugsweise entspricht ein mittlerer Durchmesser des Federrings in etwa einem mittleren Durchmesser des Reibkonus. Eine umlaufende äußere Kante des Federrings kann sich dabei an dem äußeren Synchronring abstützen. Eine umlaufende innere Kante des Federrings hingegen kann sich an dem inneren Synchronring abstützen.
  • Durch die Federeinrichtung wird der innere Synchronring vorzugsweise gegen den Kupplungskörper gedrückt, während der äußere Synchronring in Richtung der Synchronnabe gepresst wird. Der innere Synchronring kann dabei mit einer stirnseitigen Anlagefläche an dem Kupplungskörper anliegen. Aufgrund der Differenzdrehzahl zwischen innerem Synchronring und dem Kupplungskörper entsteht somit ein Reibmoment, das jedoch viel kleiner ist als ein Reibmoment, das zwischen der konischen Außenreibfläche des inneren Synchronrings und der inneren konischen Reibfläche des Reibrings übertragen werden kann.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine Arretierung vorgesehen, durch die wenigstens ein Synchronring in axialer Richtung arretiert werden kann. Diese Arretierung erfolgt vorzugsweise kraftschlüssig.
  • Durch die Arretierung lässt sich die axiale Position wenigstens eines Synchronringes im Leerlauf der Synchronisiereinheit genau einstellen. Insbesondere kann eine Reibung zwischen dem inneren Synchronring und dem Kupplungskörper vermieden werden. Durch die Festlegung der Axialposition des einen Synchronringes und der zwischen innerem und äußerem Synchronring wirkenden Federeinheit ist auch die axiale Position des anderen Synchronrings festgelegt. Ein Taumeln der Synchronringe wird somit im Gegensatz zu bekannten Einheiten wesentlich reduziert.
  • Die Arretierung weist vorzugsweise wenigstens eine Feder und einen Sperrkörper auf. Zweckmäßigerweise sind mehrere Einheiten, bestehend aus einer Feder und einem Sperrkörper, in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt.
  • Der Sperrkörper kann beispielsweise eine Kugel sein, die von einer Feder radial nach außen gedrückt wird. Die Feder sitzt dabei in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel in einer radialen Vertiefung der Synchronnabe, wobei die Feder den Sperrkörper bzw. die Kugel gegen eine Innenfläche des inneren Synchronrings drückt. Die Innenfläche des inneren Synchronrings ist dabei so ausgeformt, dass durch den radial nach außen wirkenden Druck der Kugel bzw. des Sperrkörpers eine axiale Positionierung des inneren Synchronrings erfolgt.
  • Die Erfindung soll sich auch auf Synchronisiereinheiten beziehen, die mehr als zwei Synchronringe und mehr als einen Reibkonus aufweist. Beispielsweise ist eine Synchronisiereinheit denkbar, die einen inneren Synchronring, einen mittleren Synchronring und einen äußeren Synchronring aufweist. Ein innerer Reibkonus ist dabei zwischen innerem Synchronring und mittleren Synchronring angeordnet. ein äußerer Synchronring wirkt mit dem mittleren Synchronring und dem äußeren Synchronring zusammen. Die Federeinrichtung weist dabei vorzugsweise zwei Federelemente auf, wobei ein Federelement zwischen innerem und mittlerem Synchronring und das andere Federelement zwischen mittlerem Synchronring und äußerem Synchronring wirkt.
  • Anhand der in der 1 dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. 1 ist ein Schnitt durch zwei nebeneinander angeordnete Synchronisiereinheiten, die zum Teil gemeinsame Bauteile aufweisen.
  • 1 zeigt eine erste Synchronisiereinheit 1 und eine zweite Synchronisiereinheit 2. Die Synchronisiereinheiten 1, 2 weisen einen im wesentlichen gleichen Aufbau auf, so dass näherungsweise eine Mittelachse 3 als Symmetrieachse der Darstellung der 1 verstanden werden kann.
  • Aufgrund des nahezu identischen Aufbaus der Synchronisiereinheiten 1, 2 wird im Folgenden erst einmal nur auf die Synchronisiereinheit 1 Bezug genommen. Auf die gegebenen Unterschiede zwischen den Synchronisiereinheiten 1, 2 wird später näher eingegangen.
  • Die Synchronisiereinheiten 1, 2 weisen eine gemeinsame Synchronnabe 4 auf. Die Synchronnabe 4 ist drehfest mit einer (Getriebe-)Welle 5 verbunden. Eine Drehachse der Welle 5 ist mit 6 bezeichnet.
  • Die Synchronnabe 4 trägt eine Schiebemuffe 7, die in Richtung der Drehachse 6, d.h. in axialer Richtung, verschiebbar angeordnet ist. Die Schiebemuffe 7 weist dabei eine Innenverzahnung 8 auf, die mit einer Außenverzahnung 9 der Synchronnabe 4 in Eingriff steht. Über die Verzahnungen 8, 9 ist die Schiebemuffe 7 drehfest mit der Welle 5 verbunden.
  • Neben der gemeinsamen Synchronnabe 4 und der Schiebemuffe 7 weist die Synchronisiereinheit 1 einen inneren Synchronring 10 und einen äußeren Synchronring 11 auf. Die Synchronringe 10, 11 sind begrenzt relativ zur Synchronnabe 4 verdrehbar angeordnet. Dies bedeutet, dass sich beispielsweise der äußere Synchronring 11 innerhalb eines bestimmten Drehwinkelbereiches zur Synchronnabe 4 verdrehen kann. Von dieser begrenzten Verdrehbarkeit abgesehen sind die Synchronringe 10, 11 drehfest mit der Synchronnabe 4 verbunden.
  • In radialer Richtung gesehen zwischen dem inneren Synchronring 10 und dem äußeren Synchronring 11 ist ein Reibkonus oder Reibring 12 angeordnet. Der Reibkonus 12 weist eine innere konische Reibfläche 13 und eine äußere konische Reibfläche 14 auf. Die innere konische Reibfläche 13 des Reibkonus 12 wirkt dabei mit einer Außenreibfläche 15 des inneren Synchronrings 10 zusammen, während die äußere konische Reibfläche 14 des Reibrings 12 mit einer Innenreibfläche 16 des äußeren Synchronrings 11 zusammenwirkt. Am äußeren Umfang weist der äußere Synchronring 11 eine Außenverzahnung 17 auf.
  • Der Reibkonus 12 ist über mindestens einen Mitnehmernocken 18 drehfest mit einem scheibenförmigen Kupplungskörper 19 verbunden, der wiederum drehfest an einem hier nur zum Teil dargestellten Losrad 20 befestigt ist. Das Losrad 20 stützt sich über ein Nadellager 21 drehbar auf der Welle 5 ab. Der scheibenförmige Kupplungskörper 19 weist an seinem Außenumfang eine Verzahnung 22 auf, wobei die einzelnen Zähne der Verzahnung 22 mit einer Anspitzung 23 versehen sind.
  • Zwischen dem inneren Synchronring 10 und dem äußeren Synchronring 11 ist eine Federeinrichtung in Form einer Tellerfeder 24 angeordnet. Die Tellerfeder 24 stützt sich dabei mit einer inneren umlaufenden Kante 25 an dem inneren Synchronring 10 ab, während eine äußere umlaufende Kante 26 an dem äußeren Synchronring 11 anliegt. Durch die Tellerfeder 24 wirkt in axialer Richtung der Getriebewelle 5 eine Federkraft zwischen dem inneren Synchronring 10 und dem äußeren Synchronring 11, die die beiden Synchronringe 10, 11 in axialer Richtung auseinander drückt. Dadurch entsteht, soweit keine anderen Druckkräfte auf die Synchronringe 10, 11 wirken, ein Spalt zwischen der Außenreibfläche 15 des inneren Synchronrings 10 und der Innenreibfläche 16 des äußeren Synchronrings 11, der breiter ist als eine Breite B des Reibkonus 12. Dadurch wird ein Verklemmen der Synchronringe 10, 11 mit dem Reibkonus 12 oder ein unangefordertes Synchronisieren vermieden. Ein unangefordertes Synchronisieren bedeutet Reibung in der Synchronisiereinheit bzw. Erzeugung von unerwünschter Verlustleistung.
  • Die Synchronisiereinheit 1 weist des weiteren eine Kugelarretierung 27 auf, die eine Kugel 28 und eine Feder 29 umfasst. Die Feder 29 sitzt dabei in einem sich in radialer Richtung erstreckenden Bohrung 30 in der Synchronnabe 4. Die Feder 29 drückt die Kugel 28 in radialer Richtung nach außen gegen eine Innenfläche 31 des inneren Synchronrings 10. Die Innenfläche 31 des inneren Synchronrings 10 weist dabei eine Auswölbung 32 auf, die durch das Zusammenspiel der federbelasteten Kugel 28 eine axiale Ruheposition des inneren Synchronrings 10 vorgibt, wie sie in der 1 gezeigt ist. Zu erkennen ist, dass bei dieser axialen Ruheposition ein Spalt 33 zwischen dem inneren Synchronring 10 und dem Kupplungskörper 19 verbleibt. Gleichzeitig wird vermieden, dass der innere Synchronring 10 unbeabsichtigt Richtung Synchronnabe 4 wandert und eine Vorsynchronisierung auslöst.
  • Rechts von der Mittelachse 3 ist die Synchronisiereinheit 2 dargestellt, die, wie oben schon erwähnt, grundsätzlich den gleichen Aufbau wie die Synchronisiereinheit 1 aufweist. Bezüglich des Aufbaus und der einzelnen Bauteile der Synchronisiereinheit 2 sei daher auf die Ausführungen zu Synchronisiereinheit 1 verwiesen.
  • Die Synchronisiereinheit 2 unterscheidet sich von der Synchronisiereinheit 1 dadurch, dass sie keine Kugelarretierung 27 aufweist. Entsprechend weist die Innenfläche 31 des inneren Synchronrings 10 der Synchronisiereinheit 2 keine Auswölbung 32 auf, wie dies bei der Synchronisiereinheit 1 der Fall ist.
  • Bedingt durch die fehlende Kugelarretierung 27 wird aufgrund der Federkraft der Tellerfeder 24 zwischen dem inneren Synchronring 10 und dem äußeren Synchronring 11 der innere Synchronring 10 in axialer Richtung gegen den Kupplungskörper 19 der Synchronisiereinheit 2 gedrückt. An einer Anlagefläche 32 des inneren Synchronrings 10 wird aufgrund der Drehzahlunterschiede zwischen innerem Synchronring 10 und Kupplungskörper 19 ein Reibmoment erzeugt, das jedoch wesentlich kleiner ist als das Reibmoment, was durch die Reibkontakte zwischen den Reibflächen 13, 15 bzw. 14, 16 bei einem ungewollten Ansynchronisieren übertragen wird.
  • Das Verschieben der Schiebemuffe 7 in axialer Richtung, um einen Formschluss zwischen deren Innenverzahnung 8 und der Außenverzahnung 22 des Kupplungskörpers 19 herzustellen, geschieht in an sich bekannter Weise. Erst wenn durch die Synchronringe 10, 11 ein Gleichlauf von Welle 5 und Losrad 20 bzw. Kupplungskörper 23 erreicht wird, bricht das Reibmoment zwischen dem Reibkonus 12 und dem äußeren Synchronring 11 zusammen, so dass die Außenverzahnung 17 des äußeren Synchronrings ihre Sperrwirkung verliert und sich die Schiebemuffe 7 über die Außenverzahnung 22 des Kupplungskörpers 19 schieben lässt. Beim axialen Verschieben der Schiebemuffe muss dabei die Kraft der Tellerfeder 26 überwunden werden. Aus diesem Grund ist die Tellerfeder 26 so zu dimensionieren, dass sie ei nerseits das Verschieben der Schiebemuffe nicht unnötig erschwert, andererseits aber ein zuverlässiges Auseinanderdrücken der Synchronringe 10, 11 gewährleistet.
  • 1
    erste Synchronisiereinheit
    2
    zweite Synchronisiereinheit
    3
    Mittelachse
    4
    Synchronnabe
    5
    Welle
    6
    Drehachse
    7
    Schiebemuffe
    8
    Innenverzahnung
    9
    Außenverzahnung
    10
    innerer Synchronring
    11
    äußerer Synchronring
    12
    Reibkonus/Reibring
    13
    innere konische Reibfläche
    14
    äußere konische Reibfläche
    15
    Außenreibfläche
    16
    Innenreibfläche
    17
    Außenverzahnung
    18
    Mitnehmernocken
    19
    Kupplungskörper
    20
    Losrad
    21
    Nadellager
    22
    Außenverzahnung
    23
    Anspitzung
    24
    Tellerfeder
    25
    Kante
    26
    Kante
    27
    Kugelarretierung
    28
    Kugel
    29
    Feder
    30
    Bohrloch
    31
    Innenfläche
    32
    Auswölbung
    B
    Breite

Claims (7)

  1. Mehrfach-Synchronisiereinheit (1, 2) für ein Schaltgetriebe, – mit einem Kupplungskörper (19), der drehfest mit einem auf einer Getriebewelle (5) gelagerten Losrad (20) des Schaltgetriebes verbunden ist, – mit wenigstens einem Reibkonus (12), der drehfest mit dem Kupplungskörper (19) verbunden ist und eine äußere konische Reibfläche (14) und eine innere konische Reibfläche (13) aufweist, – mit einer drehfest an der Getriebewelle (5) festgelegten Synchronnabe (4), die eine zur Synchronnabe (4) drehfeste, aber in axialer Richtung der Getriebewelle (5) verschiebbare Schiebemuffe (7) trägt, – mit einem inneren Synchronring (10), der eine Außenreibfläche (15) aufweist, die mit der inneren konischen Reibfläche (13) des Reibkonus (12) zusammenwirkt, und – mit einem äußeren Synchronring (11), der begrenzt relativ zur Synchronnabe (4) verdrehbar ist und eine Innenreibfläche (16) aufweist, die mit der äußeren konischen Reibfläche (14) des Reibkonus (12) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem inneren Synchronring (10) und dem äußeren Synchronring (11) eine Federeinrichtung (24) angeordnet ist, die den inneren Synchronring (10) und den äußeren Synchronring (11) in axialer Richtung der Getriebewelle (5) auseinander drückt.
  2. Synchronisiereinheit (1, 2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtung als ein einstückiger Federring (24) ausgebildet ist.
  3. Synchronisiereinheit (1, 2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein mittlerer Durchmesser des Federrings (24) in etwa einem mittleren Durch messer des Reibkonus (12) entspricht.
  4. Synchronisiereinheit (1, 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Arretierung (27) vorgesehen ist, durch die wenigstens ein Synchronring (10) in axialer Richtung vorzugsweise kraftschlüssig arretierbar ist.
  5. Synchronisiereinheit (1, 2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung (27) wenigstens eine Feder (29) und einen Sperrkörper (28) aufweist.
  6. Synchronisiereinheit (1, 2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper eine Kugel (28) ist.
  7. Synchronisiereinheit (1, 2) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (29) in einer radialen Vertiefung (30) der Synchronnabe (4) sitzt, wobei die Feder (29) den Sperrkörper (28) gegen eine Innenfläche (31) des inneren Synchronrings (10) drückt.
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