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DE102007055437B4 - Vorrichtung zur Anbringung eines Betätigungszylinders in einem Flurförderzeug - Google Patents

Vorrichtung zur Anbringung eines Betätigungszylinders in einem Flurförderzeug Download PDF

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DE102007055437B4
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Abstract

Vorrichtung zur Anbringung eines Betätigungszylinders (20) in einem Flurförderzeug, an einem quer zur Achse des Zylinders (20) verlaufenden, länglichen Haltebauteil (22) oder Verbindungsstrebe (22a), das auf einer Seite des Zylindermantels (28) verläuft, wobei das Haltebauteil (22) oder der Aufnahmeabschnitt (40) eine an die Kontur des Zylindermantels (28) angepaßte Aufnahmeausnehmung (42) aufweist, die den Zylindermantel (28) teilweise aufnimmt und das Haltebauteil (22) oder der Aufnahmeabschnitt (40) auf beiden Seiten der Aufnahmeausnehmung (42) Bohrungen (30) aufweist, welche die Schenkelenden einer Drahtformfeder (32) aufnimmt, wobei die Drahtformfeder (32) den Zylindermantel (28) auf der dem Haltebauteil (22) oder der Verbindungsstrebe (22a) gegenüberliegenden Seite umschlingt, dadurch gekennzeichnet, dass die gerundete Aufnahmeausnehmung (42) im rahmenfesten Haltebauteil (22, 22a) vorgesehen ist und aus der Ebene der Drahtformfeder (32) abgebogene Schenkelenden in die Bohrungen (30) eingedrückt und ohne Schraubverbindung festgelegt sind.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Anbringung eines Betätigungszylinders in einem Flurförderzeug nach dem Patentanspruch 1.
  • Ein Betätigungszylinder in einem Flurförderzeug ist beispielsweise ein Hubzylinder. Der Hubzylinder betätigt entweder unmittelbar einen Lastschlitten, der die Gabel hält, oder über ein Seil oder eine Kette, indem mit dem Kolben des Zylinders eine Seil- oder Kettenrolle verbunden ist, über die das Seil oder die Kette geführt ist. Das eine Ende des Seils oder der Kette ist rahmenfest festgelegt, so daß durch Betätigung des Hubzylinders die Kette, die am anderen Ende am Lastschlitten angeschlagen ist, diesen mitnimmt.
  • Es ist allgemein bekannt, den oberen Bereich eines derartigen Betätigungszylinders mit einem quer sich zum Zylindermantel erstreckenden Haltebauteil zu verbinden, indem eine Blechschelle um den Zylindermantel herum gelegt und an den Enden mit dem Haltebauteil verbunden wird. Die Verbindung der Schelle mit dem Haltebauteil erfolgt üblicherweise mit Hilfe von Schrauben. Bei der Montage müssen die Gewinde nachgeschnitten werden, bevor die Schrauben in das Haltebauteil eingeschraubt werden, um die Schelle am Haltebauteil festzulegen.
  • Aus US 2 518 251 A ist eine Vorrichtung zur Anbringung eines Betätigungszylinders in einem Flurförderzeug bekannt geworden, bei dem der Betätigungszylinder an einem quer zur Achse des Zylinders verlaufenden, länglichen Haltebauteil, das auf einer Seite des Mantels des Zylinders verläuft, befestigt ist. Das Haltebauteil ist an einem Mastprofil festgelegt. Das Haltebauteil weist eine an die Kontur des Zylindermantels angepasste Ausnehmung auf, die den Zylindermantel teilweise aufnimmt. Das Haltebauteil weist auf beiden Seiten der Ausnehmung Bohrungen auf, welche die Enden eines Drahtes aufnimmt, das den Zylindermantel umschließt. Die Enden des Drahtes sind über eine Schraubverbindung festgelegt.
  • Aus DE 15 56 601 A ist bekannt geworden, das untere Ende eines Hubzylinders für ein Flurförderzeug mit einem kappenförmigen Teil in einen pfannenförmigen Teil des Hubmastes abzustützen. Das untere Ende des Hubzylinders wird durch mindestens eine Haarnadelfeder gegen den Sitz gedrückt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Anbringung eines Betätigungszylinders in einem Flurförderzeug zu schaffen, welche eine einfache Montage ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Bei der Erfindung ist die gerundete Aufnahmeausnehmung im rahmenfesten Haltebauteil vorgesehen. Es ist eine Drahtformfeder vorgesehen, mit gegenüber der Ebene der Drahtformfeder abgebogenen Schenkelabschnitte, welche in die Bohrungen des Haltebauteils eingedrückt sind. Entweder wird die Drahtformfeder während der Montage geformt, indem sie eine an den Zylindermantel angepaßte Rundung erhält, oder die Feder ist bereits vorgeformt. Indem die Schenkel der Drahtformfeder in die Bohrungen des Haltebauteils eingedrückt werden, wird zugleich der Zylinder durch den Rundabschnitt der Drahtformfeder gespannt und festgelegt.
  • Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Montagezeit verkürzt. Gewinde müssen nicht nachgeschnitten werden, da eine Schraubverbindung entfällt.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Aufnahmeausnehmung und sind die Bohrungen des Haltebauteils in einem getrennten Aufnahmeabschnitt geformt, das gegen das Haltebauteil angeschweißt ist. Die Verbindung dieser beiden Teile kann in einer Schweißvorrichtung einfach hergestellt werden. Der Aufnahmeabschnitt ist z. B. als Platte geformt. Die Bohrungen sind vorzugsweise durchgehend, um die Schenkelenden des Drahtes bzw. der Draht-Formfeder komplett durchstecken zu können.
  • Wird eine Kettenrolle mit der Kolbenstange des Zylinders verbunden, ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß das obere Ende der Kette an dem Haltebauteil festgelegt ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • 1 zeigt perspektivisch das Lastteil eines Flurförderzeugs mit einer Festlegung des Hubzylinders nach der Erfindung.
  • 2 zeigt perspektivisch einen Ausschnitt aus der Darstellung nach 1.
  • 3 zeigt perspektivisch eine ähnliche Ausführungsform wie 2.
  • In 1 ist ein Lastteil 10 eines sonst nicht weiter dargestellten Flurförderzeugs angedeutet mit einem Mast 12, in dem ein Lastschlitten 14 höhenverstellbar geführt ist. Diese Führung ist im einzelnen nicht zu erkennen. An dem Lastschlitten 14 sind zwei Gabelarme 16, 18 angebracht. Auf einer unteren Querverbindung der beiden Profile des Mastes 12 ist ein Hubzylinder 20 angeordnet, der im oberen Bereich an einem querverlaufenden Haltebauteil 22 festgelegt ist. Diese Festlegung ist in 2 näher dargestellt.
  • Das Haltebauteil 22 weist eine Verbindungsstrebe auf, die mit den beiden Mastprofilen 12a, 12b verbunden ist, beispielsweise durch Schweißung. Zur Verbindungsstrebe gehört ein weiterer Verbindungsabschnitt 24, der sich gegen die Innenseite der Mastprofile 12a, 12b anlegt und ebenfalls mit diesen verschweißt sein kann.
  • Die Verbindungsstrebe bzw. das Haltebauteil 22 weist annähernd mittig einen verbreiterten Abschnitt 26 auf, in dem eine Ausnehmung geformt ist. Diese Ausnehmung nimmt den Zylindermantel 28 annähernd passend auf. Auf beiden Seiten der Ausnehmung sind Bohrungen geformt, von denen eine bei 30 zu erkennen ist. Die Bohrungen nehmen die Schenkelenden einer Drahtformfeder 32 auf, deren Form besser aus 3 ersichtlich wird. Die Drahtformfeder 32 umschlingt den Zylindermantel 28 auf der der Verbindungsstrebe 22a gegenüberliegenden Seite und legt dadurch den Zylindermantel 28 an der Verbindungsstrebe 22a fest.
  • Wie in 2 ferner zu erkennen, hält die nicht weiter dargestellte Kolbenstange des Zylinders 20 ein Lagerbauteil 34 für eine Kettenrolle 36, über die eine Kette 36a geführt ist. Wie aus 1 zu erkennen, ist das untere Ende der Kette 36a am Lastschlitten 14 angeschlagen. Das andere Ende der Kette 36a ist mit einem Stift 38 verbunden, der in einer Bohrung des Haltebauteils 22 einsitzt und am gegenüberliegenden Ende etwa mit einer Mutter oder dergleichen festgelegt werden kann.
  • In 3 ist der Hubzylinder gemäß 1 und 2 mit dem gleichen Bezugszeichen versehen. Wie erkennbar, ist das Haltebauteil 22 als Verbindungsstrebe 22a als flaches Profil ausgeführt, an dessen Unterseite eine Aufnahmeplatte 40 geschweißt ist. Die Aufnahmeplatte 40 weist eine Aufnahmeausnehmung 42 auf, deren Kontur annähernd der runden Kontur des Hubzylinders 20 angepaßt ist. Die Aufnahmeplatte 40 weist wiederum die Bohrungen 30 auf zur Aufnahme der Schenkelenden der Drahtformfeder 32. Die Drahtformfeder 32 kann vorgefertigt sein. Zunächst wird ein gerundeter Abschnitt 44 geformt, der an die Kontur des Zylindermantels 28 angepaßt ist. Aus der Ebene des gerundeten Abschnitts 44 werden zwei Schenkelenden annähernd senkrecht dazu verlaufend abgebogen. Das eine Schenkelende ist bei 46 zu erkennen. Die Schenkelenden werden in die Bohrungen 30 auf beiden Seiten des Zylindermantels 28 eingedrückt und legen auf diese Weise den Zylindermantel 28 an der Aufnahmeplatte 40 ohne eine Schraubverbindung fest.

Claims (5)

  1. Vorrichtung zur Anbringung eines Betätigungszylinders (20) in einem Flurförderzeug, an einem quer zur Achse des Zylinders (20) verlaufenden, länglichen Haltebauteil (22) oder Verbindungsstrebe (22a), das auf einer Seite des Zylindermantels (28) verläuft, wobei das Haltebauteil (22) oder der Aufnahmeabschnitt (40) eine an die Kontur des Zylindermantels (28) angepaßte Aufnahmeausnehmung (42) aufweist, die den Zylindermantel (28) teilweise aufnimmt und das Haltebauteil (22) oder der Aufnahmeabschnitt (40) auf beiden Seiten der Aufnahmeausnehmung (42) Bohrungen (30) aufweist, welche die Schenkelenden einer Drahtformfeder (32) aufnimmt, wobei die Drahtformfeder (32) den Zylindermantel (28) auf der dem Haltebauteil (22) oder der Verbindungsstrebe (22a) gegenüberliegenden Seite umschlingt, dadurch gekennzeichnet, dass die gerundete Aufnahmeausnehmung (42) im rahmenfesten Haltebauteil (22, 22a) vorgesehen ist und aus der Ebene der Drahtformfeder (32) abgebogene Schenkelenden in die Bohrungen (30) eingedrückt und ohne Schraubverbindung festgelegt sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeausnehmung (42) und die Bohrungen (30) in einem getrennten Aufnahmeabschnitt (40) geformt sind, das gegen die Verbindungsstrebe (22a) angeschweißt ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeabschnitt (40) als Platte geformt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (30) durchgehend sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kolbenstange des Zylinders (20) eine Kettenrolle (36) lagert und ein Ende der über die Kettenrolle (36) geführten Kette (36a) mit dem länglichen Haltebauteil (22) verbindbar ist.
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