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DE102007055116A1 - Reinigungsvorrichtung für Bearbeitungswalzen sowie Verfahren hierzu - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für Bearbeitungswalzen sowie Verfahren hierzu Download PDF

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DE102007055116A1
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DE
Germany
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cleaning device
cleaning
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roller
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DE102007055116A
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English (en)
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Stephan Peter Dipl.-Ing. Dieudonné
Monique Dipl.-Ing. Dötsch
Peter Hannemann
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Vorwerk and Co Interholding GmbH
Original Assignee
Vorwerk and Co Interholding GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Bearbeitungswalzen (2) eines Haushalts-Bodenreinigungsgeräts, insbesondere eines Bodenfeucht-Reinigungsgeräts, in einer Reinigungsvorrichtung (1), deren Vorrichtungsbehältnis (3) zur Aufnahme einer Reinigungsflüssigkeit (15) ausgebildet ist, sowie eine Reinigungsvorrichtung (1) für derartige Bearbeitungswalzen (2), mit einem Vorrichtungsbehältnis (3) zur Aufnahme einer Reinigungsflüssigkeit (15). Um ein Verfahren der in Rede stehenden Art zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass die Bearbeitungswalze (2) unter Durchsetzung von mechanisch wirkenden Einwirkungsmitteln (16) in das Vorrichtungsbehältnis (3) eingeführt wird. Gegenständlich wird eine Verbesserung dadurch erzielt, dass das Vorrichtungsbehältnis (3) mechanisch wirkende Einwirkungsmittel (16) für die Bearbeitunswalze (2) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zur Reinigung von Bearbeitungswalzen eines Haushalts-Bodenreinigungsgeräts, insbesondere eines Bodenfeucht-Reinigungsgerätes, in einer Reinigungsvorrichtung, deren Vorrichtungsbehältnis zur Aufnahme einer Reinigungsflüssigkeit ausgebildet ist.
  • Im Zuge der Bodenreinigung, insbesondere im Zuge einer Feuchtbodenreinigung verschmutzen Bearbeitungswalzen des für die Reinigung vorgesehenen Gerätes zunehmend. Entsprechend müssen die Bearbeitungswalzen in zeitlichen Abständen gereinigt und so von Schmutz befreit werden. Hierzu ist es beispielsweise bekannt, die Bearbeitungswalzen in einem mit Reinigungsflüssigkeit befüllten Behältnis insbesondere von Hand zu reinigen. Dies erweist sich jedoch insbesondere durch den Kontakt mit der im Zuge der Reinigung schmutzdurchsetzten Reinigungsflüssigkeit in hygienischer Sicht problematisch.
  • Im Hinblick auf den zuvor beschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik der Erfindung darin gesehen, ein Verfahren der in Rede stehenden Art zu verbessern.
  • Diese Problematik ist zunächst und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass die Bearbeitungswalze unter Durchsetzung von mechanisch wirkenden Einwirkungsmitteln in das Vorrichtungsbehältnis eingeführt wird. Diese Einwirkungsmittel bewirken im Zuge des Einführen der Bearbeitungswalze in das Vorrichtungsbehältnis in Zusammenwirkung mit der aufgenommenen Reinigungsflüssigkeit ein Herausspülen des in der Bearbeitungswalze aufgenommenen Schmutzes, dies weiter beispielsweise durch Walken der Walzenreinigungsfläche. Entsprechend werden Schmutz- und/oder Staubpartikel durch mechanische Einwirkung auf die Be arbeitungswalze bzw. auf die Reinigungsfläche der Walze aus dieser herausgearbeitet. Diese mechanische Einwirkung entspricht in etwa der Handbearbeitung der zu reinigenden Walze in einem Reinigungsbad bei der bekannten Reinigung per Hand. Durch das vorgeschlagene Verfahren ist eine mechanische Reinigung der Bearbeitungswalze ohne unmittelbaren Kontakt mit der kontaminierten Reinigungsflüssigkeit durch den Benutzer erreicht. Im Zuge der Durchsetzung der Einwirkungsmittel wird die Bearbeitungswalze bevorzugt über ihre gesamte wirksame Erstreckungslänge mechanisch bearbeitet. Das Einführen der Bearbeitungswalze erfolgt hierbei in bevorzugter Ausgestaltung in Axialerstreckung derselben, so dass nach vollständigem Einschieben der Walze in das Vorrichtungsbehältnis unter gleichzeitiger vollständiger Durchsetzung der Einwirkungsmittel die Walze über ihre vollständige Reinigungsfläche bearbeitet wurde. Durch mehrmaliges Ein- und Ausführen der Bearbeitungswalze kann der Reinigungseffekt verstärkt werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruchs 1 oder zum Merkmal weiterer Ansprüche erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen Merkmalen des Anspruchs 1 oder des jeweiligen weiteren Anspruchs oder jeweils unabhängig von Bedeutung sein.
  • So ist in einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes vorgesehen, dass die Einwirkungsmittel zusätzlich auch beim Ausführen der Bearbeitungswalze aus dem Vorrichtungsbehältnis auf die Bearbeitungswalze einwirken. Zufolge dieser Ausgestaltung wird im Zuge des Reinigungsverfahrens sowohl beim Einführen als auch beim Ausführen der Bearbeitungswalze mechanisch auf diese reinigend eingewirkt. Entsprechend ist der Reinigungseffekt weiter verbessert.
  • In einer Weiterbildung des Verfahrens ist vorgesehen, dass zumindest beim Ausführen der Bearbeitungswalze aus dem Vorrichtungsbehältnis Abstreifmittel auf die Bearbeitungswalze einwirken. Hierüber wird in der Bearbeitungswalze im Zuge des Reinigungsvorganges aufgenommene, beispielsweise aufgesogene überschüssige Reinigungsflüssigkeit abgestreift, weiter beispielsweise aus der Reinigungsfläche der Walze ausgequetscht und bevorzugt in das Vorrichtungsbehältnis zurück geführt.
  • In vorteilhafter Weise können in einer Weiterbildung die Abstreifmittel vor einem Ausführen der Bearbeitungswalze aus dem Vorrichtungsbehältnis aus einer inaktiven Stellung in eine aktive Abstreifstellung überführt werden. Entsprechend erfolgt ein aktives Abstreifen der in dem Vorrichtungsbehältnis gereinigten Bearbeitungswalze erst beim (endgültigen) Ausführen der Walze aus dem Behältnis. Alternativ können die aktiv auf die Walze einwirkenden Einwirkungsmittel zugleich das Abstreifmittel bilden, dies weiter beispielsweise durch Verlagerung der Einwirkungsmittel in eine Abstreifposition, in welcher diese oberhalb des Reinigungsflüssigkeitsreservoirs angeordnet sind. Im Zuge des eigentlichen Reinigungsvorganges, bei welchem die Einwirkungsmittel walkend auf die Bearbeitungswalze einwirken, befinden sich diese in bevorzugter Ausgestaltung innerhalb des Reservoirs, so dass diese Einwirkungsmittel von der Reinigungsflüssigkeit umgeben sind.
  • In weiterer Ausgestaltung können die Einwirkungsmittel an einem in dem Vorrichtungsbehältnis angeordneten Träger ausgebildet sein, wobei weiter die Einwirkungsmittel mittels des Trägers zur mechanischen Einwirkung auf die Bearbeitungswalze entlang einer Walzenachse verlagert werden. Dies bietet sich alternativ zu einer axialen Verlagerung der Walze bei in einer Position festgelegten Einwirkungsmitteln an. Entsprechend braucht die Bearbeitungswalze nach einem ersten Einführen in das Vorrichtungsbehältnis lediglich zur Entnahme nach erfolgter Reinigung erfasst werden. Die mechanische Einwir kung auf die Walze über ihre gesamte Axialerstreckung ist erreicht durch entsprechende Verlagerung der Einwirkungsmittel innerhalb des Vorrichtungsbehältnisses. Der die Einwirkungsmittel aufnehmende Träger ist hierzu in bevorzugter Ausgestaltung von Hand verlagerbar, dies weiter in einfachster Weise durch Auf- und Abbewegung des Trägers entlang der Walzenachse.
  • Eine vereinfachte Handhabung insbesondere bei Bodenreinigungsgeräten, die mehrere Bearbeitungswalzen aufweisen, ist dadurch gegeben, dass diese mehreren Bearbeitungswalzen an einem gesonderten Trägerteil gehalten sind und dass die so gehalterten Bearbeitungswalzen zugleich in das Vorrichtungsbehältnis eingeführt bzw. aus diesem ausgeführt werden. Das Trägerteil kann hierbei ein gesondertes Teil sein, welches lediglich der Halterung zur Reinigung der Walzen dient. Alternativ kann das Trägerteil auch Bestandteil des Bodenreinigungsgerätes sein. Dies bedeutet im weiteren, dass das Trägerteil auch im Betrieb des Bodenreinigungsgerätes die Bearbeitungswalzen trägt. In diesem Fall sind Trägerteil und Bearbeitungswalzen als Einheit aus dem Gerät entfernbar und dem Vorrichtungsbehältnis zuführbar. Das Vorrichtungsbehältnis kann hierbei Einwirkungsmittel aufweisen, die auf alle einzuführenden Bearbeitungswalzen zugleich mechanisch einwirken. Auch kann je zu reinigender Walze ein zugeordnetes Einwirkungsmittel vorgesehen sein. Zufolge dieses Verfahrens sind zugleich mehrere Bearbeitungswalzen in dem Vorrichtungsbehältnis reinigbar.
  • Als besonders hygienisch erweist sich eine Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes, bei welcher das Vorrichtungsbehältnis nach Einführen der Bearbeitungswalze in das Vorrichtungsbehältnis deckelverschlossen wird und der Deckel erst nach einer Vertikalverlagerung der Einwirkungsmittel unter Aufhebung einer Deckelsicherung wieder abnehmbar ist. Während des Reinigungsvorganges, bei welchem bevorzugt das Einwirkungsmittel entlang der Walzenachse zur mechanischen Einwirkung verfahren wird, ist durch den Deckelver schluss das Vorrichtungsbehältnis vollständig geschlossen. Einem Austreten von Reinigungsflüssigkeit während des Reinigungsvorganges ist so entgegengewirkt. In weiter bevorzugter Ausgestaltung wird die Deckelsicherung aufgehoben, wenn die Einwirkungsmittel in einer obersten Position als Abstreifmittel wirkend positioniert sind.
  • Weiter alternativ kann das Vorrichtungsbehältnis zur Entnahme der Bearbeitungswalze auch entlang einer Vertikalteilung des Behältnisses geöffnet werden, dies nach einer zunächst durchgeführten Entleerung desselben.
  • Die Erfindung betrifft weiter eine Reinigungsvorrichtung für Bearbeitungswalzen eines Haushalts-Bodenreinigungsgeräts, insbesondere eines Bodenfeucht-Reinigungsgerätes, mit einem Vorrichtungsbehältnis zur Aufnahme einer Reinigungsflüssigkeit.
  • Reinigungsvorrichtungen der in Rede stehenden Art sind wie eingangs erwähnt bekannt.
  • Im Hinblick auf den bekannten Stand der Technik wird eine technische Problematik der Erfindung darin gesehen, eine Reinigungsvorrichtung der in Rede stehenden Art verbessert auszugestalten.
  • Diese Problematik ist zunächst und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruchs 9 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass das Vorrichtungsbehältnis mechanisch wirkende Einwirkungsmittel für die Bearbeitungswalze aufweist. Diese Einwirkungsmittel wirken beispielsweise walkend auf die zu reinigende Walze ein, dies weiter bevorzugt in einer Stellung, in welcher die Einwirkungsmittel von der Reinigungsflüssigkeit umgeben sind. Durch das Walken wird der Schmutz aus der Walze bzw. aus der Reinigungsfläche der Walze mechanisch unterstützt herausgespült. Diese mechanische Einwirkung entspricht in etwa einer Handbearbeitung der zu reinigenden Walze in einem Reinigungsbad bei der bekannten Reinigung per Hand. Mittels der vorgeschlagenen Vorrichtung ist eine mechanische Reinigung der Bearbeitungswalze ohne unmittelbaren Kontakt mit der kontaminierten Reinigungsflüssigkeit durch den Benutzer erreichbar.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruchs 9 oder zu Merkmalen weiterer Ansprüche erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen Merkmalen des Anspruches 9 oder des jeweiligen Anspruchs oder jeweils unabhängig von Bedeutung sein.
  • In bevorzugter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sind die Einwirkungsmittel in einer Ebene quer zu einer Längserstreckung der Bearbeitungswalze auf diese gerichtet. Entsprechend wirken diese Mittel in bevorzugter Ausgestaltung radial von außen auf die zu reinigende Walze mechanisch ein. Es sind weiter diesbezüglich über den Umfang der Walze mehrere Einwirkungsmittel vorgesehen, weiter bevorzugt über den Umfang gleichmäßig verteilt angeordnet.
  • In weiterer Ausgestaltung sind die Einwirkungsmittel im Bereich einer Einführöffnung des Vorrichtungsbehältnisses für die Bearbeitungswalze angeordnet derart, dass die Walze über ihre gesamte Längserstreckung, insbesondere über ihre pflegewirksame Längserstreckung an den Einwirkungsmitteln vorbei in das Vorrichtungsbehältnis eingeführt werden kann. Hierbei können die Einwirkungsmittel fest angeordnet im Einführbereich des Vorrichtungsbehältnisses vorgesehen sein, dies weiter unter Überflutung der Einwirkungsmittel durch die Reinigungsflüssigkeit. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, dass die Einwirkungsmittel in dem Vorrichtungsbehältnis höhenverlagerbar entlang einer Längsachse der Bearbeitungswalze angeordnet sind. Nach Einführen der Walze in das Vorrichtungsbehältnis unter erstem mechanischen Kontakt mit den Einwirkungsmitteln werden diese aus einer bevorzugten Grundstellung im Bereich der Einführöffnung in Axialrichtung der Walze entlang dieser verlagert. So kann ohne weitere Handhabung mittels der Walze deren Oberfläche mehrfach mechanisch wirksam mittels der Einwirkungsmittel gereinigt werden, dies durch Auf- und Abwärtsverlagerung der Mittel entlang der Bürstenwalze. Hierzu sind in bevorzugter Ausgestaltung die Einwirkungsmittel an einem Träger gehalten, der relativ zu dem Vorrichtungsbehältnis verlagerbar in diesem gehaltert ist. Zur Höhenverlagerung des Trägers und über diesen der Einwirkungsmittel ist der Träger mit einer Handhabe versehen.
  • In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sind der Einführöffnung Abstreifmittel zugeordnet. Diese liegen oberhalb des Flüssigkeitsniveaus und wirken abstreifend auf die Walze ein, dies insbesondere im Zuge des Ausführens der Walze aus dem Vorrichtungsbehältnis. Über die Abstreifmittel wird überschüssige Flüssigkeit von der Walze bzw. von der gereinigten Fläche abgestreift, so dass hiernach die Walze bevorzugt tropffrei dem Bodenreinigungsgerät wieder zugeführt werden kann.
  • Die Abstreifmittel können zugleich die Einwirkungsmittel sein, die zur abstreifenden Wirkung über das Flüssigkeitsniveau angehoben sind. Alternativ wird vorgeschlagen, dass die Abstreifmittel durch eine, eine Durchtrittsöffnung aufweisende Abdeckung der Vorrichtungs-Einführöffnung gebildet sind. Entsprechend sind die Abstreifmittel deckelartig gestaltet, mit einer Durchtrittsöffnung, deren Öffnungsdurchmesser kleiner gewählt ist als der Außendurchmesser der Walze. Das Durchmesser-Differenzmaß ist abhängig von der Oberflächenbeschaffenheit der Walze bzw. von der Beschaffenheit der wirksamen Reinigungsfläche. Letztere ist beispielsweise gebildet durch eine Vlieslage, deren in Radialrichtung gemessene Dicke in etwa dem Differenzmaß von Durchtrittsöffnungs-Durchmesser und Walzen-Außendurchmesser entspricht. Um insbe sondere bei einem Einführen der verschmutzten Walze in das Vorrichtungsbehältnis die Abstreifmittel außer Wirkung zu bringen, ist in einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes vorgesehen, dass die die Abstreifmittel bildende Abdeckung durch eine zweigeteilte Schieberplatte gebildet ist. Zum Einführen der Walze werden die Schieberplatten mit Bezug auf die Längsachse der einzuführenden Walze in Radialrichtung auseinanderverlagert, um so die Durchtrittsöffnung zu vergrößern. Hierzu können die Schieberplattenteile über eine Kulissenführung zur Erlangung einer Abstreifstellung bzw. zur Erlangung der nicht wirksamen Stellung relativ zueinander verlagerbar sein.
  • Auch die Einwirkungsmittel belassen in einer Ebene senkrecht zur zu reinigenden Bearbeitungswalze eine Durchführöffnung, die gegenüber dem Außendurchmesser der Bearbeitungswalze im Durchmesser verringert ist. Hierzu sind die Einwirkungsmittel ringartig um die Walze angeordnet. Die Durchmesserdifferenzen entsprechen im wesentlichen denen der vorbeschriebenen Abstreifmittel.
  • Die Einwirkungsmittel können als Rollenkörper ausgestaltet sein, deren Rollenachsen in einer Ebene senkrecht zur Längsachse der zu reinigenden Bearbeitungswalze angeordnet sind. Die Ausgestaltung der Einwirkungsmittel als Rollenkörper bietet eine einfache Handhabung bei der Axialrelativverlagerung von Walze und Einwirkungsmittel, bei gleichzeitiger mechanischer Einwirkung auf die Walze. In bevorzugter Ausgestaltung sind in der Ebene über den Umfang der Durchführöffnung mehrere Rollenkörper angeordnet, so beispielsweise 4 bis 30, weiter beispielsweise 8, 12, 18 oder 20. Die Rollenkörper können hierbei torusförmig angeordnet sein, weiter beispielsweise auf einer zu einem Ring geformten, elastischen Rundschnur angeordnet sein. Die Wirklinien der Andruckkräfte der einzelnen Rollkörper zeigen hierbei auf einen Punkt der Zylinderachse der Bearbeitungswalze und stellen damit ein zentrales Kräftesystem dar. Weiter können die Rollenkörper auch zylinderförmig gestaltet sein, dies weiter unter bevorzugter konkaver Ausgestaltung, die an die Wandungskrümmung der Walze angepasst ist. Auch können die Rollenkörper eine oberflächenseitige Rauhung aufweisen, so beispielsweise durch entsprechende Oberflächenstrukturierung.
  • Weiter alternativ oder auch kombinativ hierzu sind die Einwirkungsmittel durch eine elastische Rundschnur gebildet, die auf der Zylindermantelfläche der Walze abrollt. Auch können die Einwirkungsmittel durch ringförmige Schaumstoffplatten gebildet sein. Diese sind bevorzugt ringförmig gestanzt und weisen einen Innendurchmesser auf, der kleiner ist als der Außendurchmesser der Bearbeitungswalze.
  • Weiter alternativ wird vorgeschlagen, dass die Einwirkungsmittel durch in Radialrichtung ausgebildete Borstenbüschel gebildet sind. Der von den Borsten beschriebene Kreisdurchmesser ist hierbei ebenfalls kleiner als der Aussendurchmesser der Walze, wobei Länge und Durchmesser, sowie Material der Borstenfilamente die Reinigungsintensität bestimmen. Wie auch bei den zuvor beschriebenen ringförmigen Schaumstoffplatten verrichten diese Einwirkungsmittel die Reinigung der Walze durch Ausstülpung der der Walze zugewandten Einwirkungsbereiche.
  • In einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, dass in dem Vorrichtungsbehältnis mehrere Ebenen von Einwirkungsmitteln vorgesehen sind. Diese sind in bevorzugter Ausgestaltung in dem Vorrichtungsbehältnis nicht verlagerbar gehaltert. Die Walkwirkung wird hierbei erreicht durch Axialverlagerung der Walze innerhalb des Vorrichtungsbehältnisses. Eine Anordnung der über mehrere Ebenen vorgesehenen Einwirkungsmittel an einem höhenverlagerbaren Träger oder dergleichen ist diesbezüglich auch möglich. In bevorzugter Ausgestaltung sind hierbei die Einwirkungsmittel-Ebenen in Axialrichtung des Vorrichtungsbehältnisses gleichmäßig zueinander beabstandet.
  • So können beispielsweise 2 bis 20 Ebenen mit Einwirkungsmitteln vorgesehen sein, weiter beispielsweise 4, 5, 6, 7 oder 9 bzw. 12 oder 13 Ebenen.
  • Weiter alternativ sind die Einwirkungsmittel durch ringförmig angeordnete, sich in Längsausrichtung des Vorrichtungsbehältnisses erstreckende, in Radialrichtung ausgerichtete Borstenbüschel aufweisende Bürsten gebildet. Diese Bürsten erstrecken sich entsprechend parallel ausgerichtet zur Längsachse der zu reinigenden Walze. Es sind diesbezüglich bevorzugt mehrere Bürsten vorgesehen, die gleichmäßig über den Umfang der Walze verteilt angeordnet sind. Die Borstenbüschel der Bürsten weisen eine Radialerstreckung auf, die eine zentrale Durchführöffnung belassen, deren Durchmesser kleiner gewählt ist als der Außendurchmesser der Walze. Die Bürsten weisen eine flaschenbürstenähnliche Gestalt auf, wobei die Länge und Durchmesser, sowie Material der Borstenfilamente die Reinigungsintensität der Einwirkungsmittel bestimmen.
  • Ein insbesondere handhabungstechnischer Vorteil ist durch ein gesondertes Trägerteil erzielt, welches der axial ausgerichteten Halterung mehrerer Bearbeitungswalzen dient. Das Trägerteil kann hierbei ein lediglich dem Reinigungsvorgang dienendes gesondertes Teil sein, an welchem die Bearbeitungswalzen gegebenenfalls frei drehbar, jedoch in Axialrichtung gesichert gehaltert sind. Alternativ kann das Trägerteil auch Bestandteil des Bodenreinigungsgerätes sein, so dass mittels dieses Trägerteils die Bearbeitungswalzen aus dem Gerät entfernt und hiernach der Reinigung zugeführt werden können. So sind in weiterer Ausgestaltung die Bearbeitungswalzen in Nebeneinanderanordnung unter Belassung eines seitlichen Abstandes an dem Trägerteil gehaltert, wobei weiter die Festlegung der Bearbeitungswalzen an dem Trägerteil durch eine Formschlusshalterung erreicht ist. Diese Formschlusshalterung kann beispielsweise erreicht sein durch eine überlaufbare Verdickung einer trägerteilseitigen Steckachse. Die Formschlusshalterung ist insbesondere bei einem gesondert vorliegenden Trägerteil bevorzugt werkzeuglos aufhebbar.
  • Das Vorrichtungsbehältnis ist an das gesonderte Trägerteil angepasst, weist entsprechend mehrere in Nebeneinanderanordnung vorgesehene Zonen mit Einwirkungsmitteln auf. Entsprechend ist jeder an dem Trägerteil angeordneten Walze eine Zone von Einwirkungsmitteln zugeordnet, zur gleichzeitigen Reinigung der Walzen in dem Vorrichtungsbehältnis.
  • Weiter erweist sich insbesondere bezüglich einer verbesserten Hygienik von Vorteil, wenn das Vorrichtungsbehältnis nach Einführen der Bearbeitungswalze deckelverschlossen ist. So ist einem Austreten von Reinigungsflüssigkeit, insbesondere während des Reinigungsvorganges kontaminierter Reinigungsflüssigkeit entgegengewirkt. Es liegt entsprechend ein geschlossenes System vor. Der Deckel ist bevorzugt in der Verschlussstellung gesichert, welche Sicherung erst nach einer Höhenverlagerung der Einwirkungsmittel in eine vertikal oberste Stellung aufgehoben ist. In dieser vertikal obersten Stellung liegen die Einwirkungsmittel oberhalb eines Flüssigkeitsniveaus und wirken als Abstreifmittel. Erst diese Abstreifmittelposition lässt das Öffnen des Behältnisdeckels zu. Hierdurch ist sichergestellt, dass nach Öffnen des Deckels und nachfolgender Entnahme der Walze diese zumindest annähernd tropffrei vorliegt. Die Aufhebung der Deckelsicherung ist bevorzugt durch die Einwirkungsmittel bzw. durch einen die Einwirkungsmittel aufnehmenden Träger herbeigeführt. So kann beispielsweise über die Einwirkungsmittel oder den Träger eine Rastsicherung des Deckels aufgehoben werden. Hierzu kann weiter ein mit dem Deckel zusammenwirkendes Rastelement vorgesehen sein, das von einem an dem Träger der Einwirkungsmittel angeordneten Auslösefinger in die Entsicherungsstellung verlagerbar ist.
  • Als besonders vorteilhaft erweist sich hierbei weiter eine Ausgestaltung, bei welcher der Deckel Teil des gesonderten Trägerteils für die Bearbeitungswalzen ist. Der Deckel kann zugleich Trägerelement für die die Bearbeitungswalzen aufnehmenden Steckachsen oder dergleichen sein. Zufolge dieser Ausgestaltung ist durch die vorgeschlagene Deckelsicherung der gesamte, die Bearbeitungswalzen aufnehmende Träger an dem Vorrichtungsbehältnis rastgehaltert. Eine Entnahme des Trägers mit den Walzen ist entsprechend erst nach Aufheben der Verrastung, insbesondere nach Erlangung der vertikal obersten Stellung der Einwirkungsmittel ermöglicht.
  • Schließlich ist in einer alternativen Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes vorgesehen, dass das Vorrichtungsbehältnis zur Entnahme der Bürstenwalze entlang einer Vertikalteilung öffenbar ist. So kann beispielsweise die Behältniswandung aus zwei schalenartigen Elementen bestehen, die über ein Scharnier oder dergleichen miteinander verbunden sind. Die Verschlussstellung ist hierbei bevorzugt rastgesichert. Weiter ist eine Öffnung des so gestalteten Vorrichtungsbehältnisses erst nach Ablauf des Reinigungswassers ermöglicht.
  • Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, welche lediglich mehrere Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 eine Reinigungsvorrichtung der in Rede stehenden Art in perspektivischer Darstellung, eine erste Ausführungsform betreffend;
  • 2 die Draufsicht hierzu;
  • 3 den Schnitt gemäß der Linie III-III in 2;
  • 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Reinigungsvorrichtung;
  • 5 eine Schnittdarstellung gemäß 3, jedoch bei eingeführter zu reinigender Bearbeitungswalze;
  • 6 eine perspektivische Darstellung einer Reinigungsvorrichtung in einer zweiten Ausführungsform;
  • 7 die Draufsicht hierzu;
  • 8 die Einwirkungsmittel der Reinigungsvorrichtung der zweiten Ausführungsform in einer Einzeldarstellung;
  • 9 die Reinigungsvorrichtung in einer dritten Ausführungsform zur Reinigung mehrerer an einem gesonderten Träger gehalterten Bearbeitungswalzen;
  • 10 die Reinigungsvorrichtung der dritten Ausführungsform nach Einführen der Bearbeitungswalzen in das Vorrichtungsbehältnis, mit in strichpunktierter Linienart wiedergegebener Behältniswandung;
  • 11 eine der 10 entsprechende Darstellung, jedoch eine Zwischenstellung im Zuge des Reinigungsvorganges betreffend;
  • 12 eine weitere der 10 entsprechende Darstellung nach Beendigung des Reinigungsvorganges, eine Zwischenstellung im Zuge des Ausführen der Bearbeitungswalzen aus dem Vorrichtungsbehältnis betreffend;
  • 13 die Reinigungsvorrichtung der dritten Ausführungsform in einer perspektivischen Einzeldarstellung mit in strichpunktierter Linien art wiedergegebener Behältniswandung;
  • 14 die Stirnansicht gegen die Vorrichtung gemäß dem Pfeil XIV in 13;
  • 15 die Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß dem Pfeil XV in 13;
  • 16 den Schnitt gemäß der Linie XVI-XVI in 15, eine abgesenkte Stellung von Einwirkungsmitteln betreffend;
  • 17 eine der 16 entsprechende Schnittdarstellung, jedoch die vertikal oberste Stellung der Einwirkungsmittel betreffend, bei gleichzeitiger Aufhebung einer Deckelrast;
  • 18 die Vorrichtung in perspektivischer Darstellung, eine vierte Ausführungsform betreffend;
  • 19 eine perspektivische Explosionsdarstellung hierzu;
  • 20 eine der 18 entsprechende Darstellung, jedoch eine Deckelöffnungsstellung betreffend;
  • 21 die Draufsicht gemäß dem Pfeil XXI in 20;
  • 22 den Schnitt gemäß der Linie XXII-XXII in 21;
  • 23 eine der 22 entsprechende Schnittdarstellung, jedoch eine Zwischenstellung im Zuge des Ausführens der Walze in der Deckelverschlussstellung betreffend;
  • 24 die Reinigungsvorrichtung in perspektivischer Darstellung, eine fünfte Ausführungsform betreffend;
  • 25 eine perspektivische Explosionsdarstellung hierzu und
  • 26 die Reinigungsvorrichtung in Draufsicht gemäß Pfeil XXVI in 25, unter Fortlassung der Bearbeitungswalze.
  • Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu 1 eine erste Ausführungsform einer Reinigungsvorrichtung 1 für Bearbeitungswalzen 2 eines nicht dargestellten Bodenreinigungsgerätes, insbesondere eines Bodenfeucht-Reinigungsgerätes.
  • Die Reinigungsvorrichtung 1 weist zunächst ein Vorrichtungsbehältnis 3 auf. Dieses ist zylinderförmig mit kreisrundem Querschnitt als Hohlkörper gestaltet. Den unteren Abschluss bildet einen Behältnisboden 4. Diesem gegenüber formt das Vorrichtungsbehältnis 3 eine Öffnung.
  • Dieser Öffnung ist eine Einwirkungsvorrichtung 6 zugeordnet. Diese weist zunächst einen wandungsinnenseitig des Behältnisses 3 axial rückversetzt zur Behältnisöffnung positionierten Träger 7 auf, der in dem dargestellten Ausführungsbeispiel fest, das heißt nicht verlagerbar an dem Behältnis 3 angeordnet ist. Der Träger 7 ist zunächst im Grundriss ringförmig gestaltet, mit einer zentralen kreisrunden Öffnung 8, deren Durchmesser angepasst ist an den Außendurchmesser der zu reinigenden Bearbeitungswalze 2.
  • Dem ringförmigen Träger 7 ist weiter ein gleichfalls ringförmiges, scheibenartiges Tragteil 9 zugeordnet. Das Tragteil 9 ist drehfest an dem Träger 7 gehaltert und liegt auf dessen der Behältnisöffnung zugewandten Oberfläche auf. Auch das Tragteil 9 weist zentral eine Öffnung 8' auf, die durchmessermäßig an die Öffnung 8 angepasst ist.
  • Oberseitig, das heißt der Behältnisöffnung zugewandt ist das Tragteil 9 mit radial ausgerichteten, über den Umfang der Öffnung 8' gleichmäßig verteilt angeordneten Böcken 10 versehen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind sieben solcher Böcke 10 angeordnet. Diese Böcke 10 dienen der frei drehbaren Halterung von insgesamt zylinderförmigen Rollenkörpern 11. Deren Drehachsen erstrecken sich in einem Grundriss des Tragteiles 9 tangential versetzt zur Randkante der Öffnung 8'.
  • Die Rollenkörper 11 sind beidseitig endseitig über Achsstummel 12 in den Böcken 10 drehgehaltert.
  • Die Rollenoberflächen der Rollenkörper 11 sind der Öffnung 8' zugewandt konkav gewölbt, wobei diese Wölbungen der Rollenkörper 11 in einer Projektion auf das Tragteil 9 eine kreisförmige Durchtrittsöffnung 13 belassen. Deren freier Innendurchmesser ist geringer gewählt als der Durchmesser der Öffnungen 8 und 8', entspricht etwa dem 0,8-Fachen des Durchmessers der Öffnung 8.
  • Oberhalb der Rollenkörper 11 geht der Träger 7 bzw. das Tragteil 9 über in eine das Vorrichtungsbehältnis 3 abschließende Decke 14, die ausgehend von einer freien Randkante des Vorrichtungsbehälters 3 trichterförmig nach radial innen einfällt und unmittelbar oberhalb der Rollenkörper 11 eine Einführöffnung 5 belässt, deren Durchmesser dem der Öffnungen 8 und 8' angepasst ist.
  • Das Vorrichtungsbehältnis 3 ist mit einer Reinigungsflüssigkeit 15 befüllt. Diese Reinigungsflüssigkeit kann in einfachster Weise mit Reinigungsmitteln versetztes Wasser sein.
  • Die Rollenkörper 11 bilden in dieser ersten Ausführungsform zugleich Einwirkungsmittel 16 in Form von Abstreifmitteln 17.
  • Die zu reinigende Bearbeitungswalze 2 wird entlang ihrer Längsachse x durch die Einführöffnung 5 in das Vorrichtungsbehältnis 3 eingeführt und entsprechend der Reinigungsflüssigkeit 15 zugeführt. Im Zuge des Einführens wirken die rollenkörperartigen Einwirkungsmittel 16 mechanisch walkend auf die Bearbeitungswalze 2, insbesondere auf die schmutzbehaftete Reinigungsfläche der Walze 2 ein, was ein erstes Anlösen von Schmutz oder dergleichen bewirkt.
  • Im Zuge des Ausführens der Bearbeitungswalze 2 aus dem Vorrichtungsbehältnis 3 erfolgt eine erneute mechanische Einwirkung auf die Walze 2, dies weiter insbesondere unter abstreifender Wirkung überschüssiger Flüssigkeit, so dass nach Entnahme der Walze 2 aus der Reinigungsvorrichtung 1 die Walze 2 nahezu tropffrei vorliegt.
  • Die Reinigungswirkung wird weiter verstärkt durch in dem Ausführungsbeispiel nicht dargestellte, in dem Vorrichtungsbehältnis 3 von der Reinigungsflüssigkeit 15 umflutete weitere Einwirkungsmittel 16, wie sie anhand der nachstehend weiteren Ausführungsbeispiele beschrieben sind. Diese weiteren mechanisch auf die Walze 2 einwirkenden Mittel können in weiterer Ausgestaltung gleichfalls aus einer ringartigen Anordnung mehrerer Rollenkörper 11 gebildet sein.
  • Eine Einwirkungsvorrichtung 6 zur Walkbearbeitung der Walzenoberfläche im Zuge des Reinigungsvorganges ist in den 6 bis 8 anhand eines zweiten Ausführungsbeispieles dargestellt. Als Einwirkungsmittel 16 sind in dieser Ausführungsform eine Vielzahl von radial angeordneten, zylindrischen Rollkörpern 11 vorgesehen, die auf einer geschlossenen elastischen Rundschnur 18 aufgefädelt sind. Diese Rundschnur 18 ist an Böcken 10 eines Tragteils 9 gehal tert, welches mit einem die Rollkörper 11 überdeckenden Abschnitt einen Lagerkäfig 19 für die Rollenkörper 11 formt.
  • Die Rollenkörper 11 sind weiter so angeordnet, dass diese in einer Projektion auf den Träger 7 zentral eine Durchtrittsöffnung 13 bilden, die gegenüber dem Außendurchmesser der Bearbeitungswalze durchmesserverringert ist.
  • Die so gestaltete Einwirkungsvorrichtung 6 ist derart in dem Vorrichtungsbehältnis 3 positioniert, dass diese von der Reinigungsflüssigkeit 15 vollständig umgeben ist.
  • Durch die radial-elastische Lagerung der Rollkörper 11 bewirken diese ein Walken der Bearbeitungswalze 2 während der Auf- und Abwärtsbewegung derselben. Dieses Walken bewirkt ein Herausspülen des Schmutzes. Da die Rollkörper 11 auf dem Gummiring 18 drehbar gelagert sind, ist die Schiebekraft minimiert.
  • Vor der Entnahme der Bearbeitungswalze 2 kann der Flüssigkeitsspiegel im Vorrichtungsbehältnis 3 abgesenkt werden, wonach die Einwirkungsmittel 16 in Art von Abstreifmitteln 17 überschüssige Flüssigkeit aus der Bearbeitungswalze 2 herausquetschen.
  • Eine Reinigungsvorrichtung 1 zur gleichzeitigen Reinigung mehrerer Bearbeitungswalzen 2 zeigt die Ausführungsform in den 9 bis 17. Diese Reinigungsvorrichtung 1 ist geeignet zur gleichzeitigen Reinigung von drei Bearbeitungswalzen 2.
  • Hierzu ist zunächst ein gesondertes Trägerteil 20 vorgesehen. Dieses weist einen plattenförmigen Grundabschnitt 21 auf. Auf einer Breitseite des Grundabschnitts 21 ist eine Handhabe 22 angeordnet. Dieser gegenüberliegend trägt der Grundabschnitt 21 drei senkrecht zur Breitfläche des Grundabschnitts 21 ausgerichtete, gleichmäßig zueinander beabstandet angeordnete Steckachsen, zur Halterung von jeweils einer Bearbeitungswalze 2. Die Steckachsen sind in den Zeichnungen nicht dargestellt.
  • Entsprechend erstrecken sich auch die aufgesteckten Bearbeitungswalzen 2 senkrecht zur Breitfläche des Trägerteils 20, wobei weiter diese Bearbeitungswalzen 2 an den Steckachsen gegen Axialverlagerung gesichert sind, weiter jedoch gegebenenfalls auf den Steckachsen frei drehbar sind.
  • Die Reinigungsvorrichtung 1 bzw. das Vorrichtungsbehältnis 3 ist grundrissmäßig angepasst an die Anordnung der drei Bearbeitungswalzen 2, so dass sich nunmehr ein im Grundriss langgestreckt rechteckiger bis langgestreckt ovaler Behälter 3 einstellt.
  • Das Vorrichtungsbehältnis 3 weist zur jeweiligen Reinigung der Bearbeitungswalzen 2 drei Zonen 23 mit Einwirkungsvorrichtungen 6 auf. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Einwirkungsvorrichtungen 6 um solche gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Entsprechend sind auch hier je Zone 23 um eine Trägeröffnung 8 positionierte, konkav gewölbte Rollenkörper 11 vorgesehen.
  • Die Träger 7 sowie die Tragteile 9 dieser Einwirkungsvorrichtungen 6 sind zu einer Einheit 24 zusammengefasst. In axialer Zuordnung zu diesen Zonen 23 sind deckenseitig des Vorrichtungsbehälters 3 Einführöffnungen 5 belassen.
  • Die die Einwirkungsvorrichtungen 6 tragende Einheit 24 ist höhenverlagerbar zwischen einer auf dem Behälterboden 4 abgesenkten Stellung und einer gegen die Unterseite der Behälterdecke angehobenen Stellung. Hierzu ist die Einheit 24 mit einer über die Behälterdecke hinausgeführten Handhabe 25 versehen.
  • Durch Ziehen bzw. Schieben der Handhabe 25 ist eine Verlagerung der Einheit 24 und somit der Einwirkungsvorrichtungen 6 erreichbar.
  • Der Grundabschnitt 21 des die Bearbeitungswalzen 2 tragenden Trägerteils 20 bildet in der Zuordnungsstellung zur Reinigungsvorrichtung 1 einen Deckel 26, der die Einführöffnungen 5 des Vorrichtungsbehälters 3 überdeckt. Dieser Deckel 26 und über diesen das gesamte Trägerteil 20 mit den Bearbeitungswalzen 2 ist in der Zuordnungsstellung, das heißt nach erfolgtem Einführen der Walzen 2 in das Vorrichtungsbehältnis 3 an letzterem rastgesichert. Hierzu sind in der Behälterdecke Rastelemente 27 vorgesehen. Diese sind quer zur Einschubrichtung der Bearbeitungswalzen 2 schiebeverlagerbar und greifen in der Rastsicherungsstellung in eine entsprechend positionierte und ausgeformte Rastausnehmung 28 des Deckels 26 ein.
  • Durch Aufsetzen des Deckels 26 nach erfolgtem Einschieben der Bearbeitungswalzen 2 in den Vorrichtungsbehälter 3 wird diese Raststellung selbsttätig eingenommen.
  • Die Deckelsicherung wird erst in der vollständig angehobenen Position der Einwirkungsvorrichtungen 6 aufgehoben. Hierzu weist die die Einwirkungsmittel 16 tragende Einheit 24 Auslösefinger 29 auf, die in der obersten Position in zugeordnete Ausnehmungen der Rastelemente 27 eingreifen und über Schrägflächen eine Rückverlagerung der Rastelemente 27 zur Freigabe des Deckels 26 bewirken.
  • Durch die höhenverlagerbare Anordnung der Einwirkungsmittel 16 kann über die Handhabe 22 ein mehrfaches Walken der Bearbeitungswalzen 2 innerhalb der Reinigungsflüssigkeit 15 über die gesamte Reinigungsfläche der Walzen 2 erreicht werden, was den Reinigungseffekt erhöht. Abschließend werden die Einwirkungsmittel 16, wie beschrieben, in die oberste Position verbracht, in welcher die Einwirkungsmittel 16 oberhalb des Reinigungsflüssigkeitsspiegels positioniert sind. Über das nunmehr freigegebene Trägerteil 20 können die Bearbeitungswalzen 2 aus dem Vorrichtungsbehälter 3 ausgeführt werden, wobei dann die Einwirkungsmittel 16 in Art von Abstreifmitteln 17 wirken und überschüssige Flüssigkeit von den Walzen 2 abstreifen.
  • Die 18 bis 23 zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei welcher die Einwirkungsmittel 16 in Form von Walkringen aus ringförmig gestanzten Schaumstoffplatten 30 gebildet sind. Diese weisen eine zentrale Durchtrittsöffnung 13 auf, deren Durchmesser geringer gewählt ist als der Außendurchmesser der zu reinigenden Bearbeitungswalze 2. Es sind mehrere in Axialrichtung übereinander angeordnete Schaumstoffplatten 30 bzw. Einwirkungsmittel 16 vorgesehen, so weiter in dem dargestellten Ausführungsbeispiel acht Schaumstoffplatten 30. Diese sind in Axialrichtung gleichmäßig zueinander beabstandet vorgesehen und über ein Tragelement 31 gehaltert, welches die Umspülung der Schaumstoffplatten 30 zulässt.
  • Das Tragelement 31 ist unterseitig eines das Vorrichtungsbehältnis 3 überdeckenden Deckels 26 befestigt. Dieser Deckel 26 weist eine zentrale Einführöffnung 5 auf, deren Randkante zugleich ein Abstreifmittel im Zuge der Herausbewegung der gereinigten Walze 2 aus dem Behälter 3 bildet. Diese Einführöffnung 5 ist zum Einführen der Bearbeitungswalze 2 erweiterbar, wozu der Deckel 26 zweigeteilt ausgebildet ist. Die beiden plattenförmigen Schieberplattenteile 32, die jeweils zugewandt eine Hälfte der Einführöffnung 5 bilden, sind quer zur Öffnungsachse verlagerbar. Diese Verlagerung erfolgt über eine Schiebehandhabe 33, die über Kulissenführungen 34 auf die Schieberplattenteile 32 einwirkt. Mittels dieser Kulissenführungen 34 wird eine gleichmäßige Verlagerung beider Schieberplattenteile 32 voneinander weg bzw. aufeinander zu erreicht. So werden durch Ziehen der Schiebehandhabe 33 quer zur Längsachse des Vorrichtungsbehältnisses 3 die Schieberplattenteile 32 voneinander weg verlagert, was zugleich eine Weitung der Einführöffnung 5 bedeutet.
  • Nach erfolgter Reinigung der Bearbeitungswalze 2 innerhalb des Vorrichtungsbehältnisses 3 – hier durch Auf- und Abbewegung der Walze 2 unter walkender Einwirkung der Schaumstoffplatten 30 – wird über die Rückverlagerung der Schiebhandhabe 33 und damit einhergehendem Aufeinanderzubewegen der Schieberplattenteile 32 die Einführöffnung 5 wieder auf ihre ursprüngliche Öffnungsweite reduziert. In dieser Stellung ist ein Durchmesser erreicht, der kleiner gewählt ist als der Außendurchmesser der Bearbeitungswalze 2, womit über die Randkante der Einführöffnung 5 eine Abstreifwirkung erzielt wird.
  • In den 24 bis 26 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung 1 dargestellt. Hier sind die Einwirkungsmittel 16 gebildet durch in Radialrichtung ausgerichtete Borstenbüschel 35, die wiederum an axial ausgerichteten Bürsten 36 angeordnet sind. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind sechs solcher flaschenbürstenartiger Bürsten 36 vorgesehen, wobei die radiale Erstreckung der Borstenbüschel 35 so gewählt ist, dass in einem Grundriss eine zentrale Durchtrittsöffnung 13 belassen ist, deren Durchmesser geringer gewählt ist als der Außendurchmesser der Bearbeitungswalze 2 (vgl. 26).
  • Die axiale Länge der umlaufend und über die gesamte Länge mit Borstenbüscheln 35 versehenen Bürsten 36 ist angepasst an die axiale Länge der Bearbeitungswalze 2, insbesondere der in axialer Richtung gemessenen Länge der zu reinigenden Walzenoberfläche.
  • Die Bürsten 36 können um ihre Vertikalachse rotierend angeordnet sein. Weiter können die obersten, der Einführöffnung 5 zugeordneten Borstenbüschel 35 oberhalb eines Reinigungsflüssigkeitsniveaus angeordnet sein, um so als Abstreifmittel 17 zu wirken.
  • Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
  • 1
    Reinigungsvorrichtung
    2
    Bearbeitungswalze
    3
    Vorrichtungsbehältnis
    4
    Behältnisboden
    5
    Einführöffnung
    6
    Einwirkungsvorrichtung
    7
    Träger
    8
    Öffnung
    8'
    Öffnung
    9
    Tragteil
    10
    Böcke
    11
    Rollenkörper
    12
    Achsstummel
    13
    Durchtrittsöffnung
    14
    Decke
    15
    Reinigungsflüssigkeit
    16
    Einwirkungsmittel
    17
    Abstreifmittel
    18
    Rundschnur
    19
    Lagerkäfig
    20
    Trägerteil
    21
    Grundabschnitt
    22
    Handhabe
    23
    Zonen
    24
    Einheit
    25
    Handhabe
    26
    Deckel
    27
    Rastelemente
    28
    Rastausnehmungen
    29
    Auslösefinger
    30
    Schaumstoffplatten
    31
    Tragelement
    32
    Schieberplattenteile
    33
    Schiebehandhabe
    34
    Kulissenführung
    35
    Borstenbüschel
    36
    Bürsten
    x
    Längsachse

Claims (44)

  1. Verfahren zur Reinigung von Bearbeitungswalzen (2) eines Haushalts-Bodenreinigungsgeräts, insbesondere eines Bodenfeucht-Reinigungsgeräts, in einer Reinigungsvorrichtung (1), deren Vorrichtungsbehältnis (3) zur Aufnahme einer Reinigungsflüssigkeit (15) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungswalze (2) unter Durchsetzung von mechanisch wirkenden Einwirkungsmitteln (16) in das Vorrichtungsbehältnis (3) eingeführt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) zusätzlich auch beim Ausführen der Bearbeitungswalze (2) aus dem Vorrichtungsbehältnis (3) auf die Bearbeitungswalze (2) einwirken.
  3. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dass zumindest beim Ausführen der Bearbeitungswalze (2) aus dem Vorrichtungsbehältnis (3) Abstreifmittel (17) auf die Bearbeitungswalze (2) einwirken.
  4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dass die Abstreifmittel (17) vor einem Ausführen der Bearbeitungswalze (2) aus dem Vorrichtungsbehältnis (3) aus einer inaktiven Stellung in eine aktive Abstreifstellung überführt werden.
  5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dass die Einwirkungsmittel (16) an einem in dem Vorrichtungsbehältnis (3) angeordneten Träger (7) ausgebildet sind und dass die Einwirkungsmittel (16) mittels des Trägers (7) zur mechanischen Einwirkung auf die Bearbeitungswalze (2) entlang einer Walzenachse (x) verlagert werden.
  6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dass mehrere Bearbeitungswalzen (2) an einem gesonderten Trägerteil (20) gehalten sind und dass die so gehalterten Bearbeitungswalzen (2) zugleich in das Vorrichtungsbehältnis (3) eingeführt bzw. aus diesem ausgeführt werden.
  7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dass das Vorrichtungsbehältnis (3) nach Einführen der Bearbeitungswalze (2) in das Vorrichtungsbehältnis (3) deckelverschlossen wird und dass der Deckel (26) erst nach einer Vertikalverlagerung der Einwirkungsmittel (16) unter Aufhebung einer Deckelsicherung wieder abnehmbar ist.
  8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dass das Vorrichtungsbehältnis (3) zur Entnahme der Bearbeitungswalze (2) entlang einer Vertikalteilung des Vorrichtungsbehältnisses (3) geöffnet wird.
  9. Reinigungvorrichtung (1) für Bearbeitungswalzen (2) eines Haushalts-Bodenreinigungsgeräts, insbesondere eines Bodenfeucht-Reinigungsgeräts, mit einem Vorrichtungsbehältnis (3) zur Aufnahme einer Reinigungsflüssigkeit (15), dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrichtungsbehältnis (3) mechanisch wirkende Einwirkungsmittel (16) für die Bearbeitungswalze (2) aufweist.
  10. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 9 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) in einer Ebene quer zu einer Längserstreckung der Bearbeitungswalze (2) auf diese gerichtet sind.
  11. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 10 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) im Bereich einer Einführöffnung (5) des Vorrichtungsbehältnisses (3) für die Bearbeitungswalze (2) angeordnet sind.
  12. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) in dem Vorrichtungsbehältnis (3) höhenverlagerbar entlang einer Längsachse (x) der Bearbeitungswalze (2) angeordnet sind.
  13. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) an einem Träger (7) gehalten sind.
  14. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 13 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass zur Höhenverlagerung der Einwirkungsmittel (16) eine Handhabe (25) vorgesehen ist, die auf den Träger (7) einwirkt.
  15. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 14 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Einführöffnung (5) Abstreifmittel (17) zugeordnet sind.
  16. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 15 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifmittel (17) die Einwirkungsmittel (16) sind.
  17. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 16 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifmittel (17) durch eine, eine Durchtrittsöffnung (13) aufweisende Abdeckung der Vorrichtungs-Einführöffnung (5) gebildet sind.
  18. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 17 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung durch eine zweigeteilte Schieberplatte gebildet ist.
  19. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 18 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieberplattenteile (32) über eine Kulissenführung (34) zur Erlangung einer Abstreifstellung relativ zueinander verlagerbar sind.
  20. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 19 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verlagerung der Schieberplattenteile (32) eine die Schieberplattenteile (32) zugleich verlagernde Schieberhandhabe (33) vorgesehen ist.
  21. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 20 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifmittel (17) in der Abstreifstellung eine Durchtrittsöffnung (13) belassen, die gegenüber dem Außendurchmesser der Bearbeitungswalze (2) im Durchmesser verringert ist.
  22. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 21 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) in einer Ebene senkrecht zur zu reinigenden Bearbeitungswalze (2) eine Durchtrittsöffnung (13) belassen, die gegenüber dem Außendurchmesser der Bearbeitungswalze (2) im Durchmesser verringert ist.
  23. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 22 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) Rollenkörper (11) sind und dass die Rollenachsen in einer Ebene senkrecht zur Längsachse (x) der zu reinigenden Bearbeitungswalze (2) angeordnet sind.
  24. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 23 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ebene über den Umfang der Durchtrittsöffnung (13) mehrere Rollenkörper (11) angeordnet sind.
  25. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 24 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenkörper (11) torusförmig angeordnet sind.
  26. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 25 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenkörper (11) auf einer zu einem Ring geformten, elastischen Rundschnur (18) angeordnet sind.
  27. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 26 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenkörper (11) zylinderförmig gestaltet sind.
  28. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 27 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenkörper (11) konkav geformt sind.
  29. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 28 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenkörper (11) oberflächenseitig gerauht sind.
  30. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 29 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) durch eine elastische Rundschnur (18) gebildet sind.
  31. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 30 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) durch ringförmige Schaumstoffplatten (30) gebildet sind.
  32. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 31 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) durch in Radialrichtung ausgerichtete Borstenbüschel (35) gebildet sind.
  33. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 32 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Vorrichtungsbehältnis (3) mehrere Ebenen von Einwirkungsmitteln (16) vorgesehen sind.
  34. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 33 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel-Ebenen in Axialausrichtung des Vorrichtungsbehältnisses (3) gleichmäßig zueinander beabstandet sind.
  35. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 34 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsmittel (16) durch ringförmig angeordnete, sich in Längsausrichtung des Vorrichtungsbehältnisses (3) erstreckende, in Radialausrichtung ausgerichtete Borstenbüschel (35) aufweisende Bürsten (36) gebildet sind.
  36. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 35 oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch ein gesondertes Trägerteil (20) zur axial ausgerichteten Halterung mehrerer Bearbeitungswalzen (2).
  37. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 36 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungswalzen (2) in Nebeneinanderanordnung unter Belassung eines seitlichen Abstandes an dem Trägerteil (20) gehalten sind.
  38. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 37 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung der Bearbeitungswalzen (2) an dem Trägerteil (20) durch eine Formschlusshalterung erreicht ist.
  39. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 38 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrichtungsbehältnis (3) angepasst an das gesonderte Trägerteil (20) mehrere in Nebeneinanderanordnung vorgesehene Zonen (23) mit Einwirkungsmitteln (16) aufweist.
  40. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 39 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrichtungsbehältnis (3) nach Einführen der Bearbeitungswalze (2) deckelverschlossen ist, dass der Deckel (26) in der Verschlussstellung gesichert ist und dass die Sicherung erst nach einer Höhenverlagerung der Einwirkungsmittel (16) in eine vertikal oberste Stellung aufgehoben ist.
  41. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 40 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhebung der Deckelsicherung durch die Einwirkungsmittel (16) herbeigeführt ist.
  42. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 41 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelsicherung als Rastsicherung ausgebildet ist, mit einem mit dem Deckel (26) zusammenwirkenden Rastelement (27), das von einem an dem Träger (7) der Einwirkungsmittel (16) angeordneten Auslösefinger (29) in die Entsicherungsstellung verlagerbar ist.
  43. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 42 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (26) Teil des gesonderten Trägerteils (20) für die Bearbeitungswalzen (2) ist.
  44. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 43 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrichtungsbehältnis (3) zur Entnahme der Bürstenwalze (2) entlang einer Vertikalteilung öffenbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2020083440A1 (de) * 2018-10-24 2020-04-30 Optik-Elektro Huber GmbH Reinigungsstation; anlage zur herstellung eines bauteils; verfahren zum reinigen eines bauteils; verfahren zur herstellung eines bauteils

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WO2020083440A1 (de) * 2018-10-24 2020-04-30 Optik-Elektro Huber GmbH Reinigungsstation; anlage zur herstellung eines bauteils; verfahren zum reinigen eines bauteils; verfahren zur herstellung eines bauteils

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