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DE102007054532A1 - Sensor - Google Patents

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DE102007054532A1
DE102007054532A1 DE102007054532A DE102007054532A DE102007054532A1 DE 102007054532 A1 DE102007054532 A1 DE 102007054532A1 DE 102007054532 A DE102007054532 A DE 102007054532A DE 102007054532 A DE102007054532 A DE 102007054532A DE 102007054532 A1 DE102007054532 A1 DE 102007054532A1
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DE
Germany
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sensor according
contact
rotation
adjusting means
trough
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007054532A
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver Bunz
Manfred Doll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leuze Electronic GmbH and Co KG
Original Assignee
Leuze Electronic GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leuze Electronic GmbH and Co KG filed Critical Leuze Electronic GmbH and Co KG
Priority to DE102007054532A priority Critical patent/DE102007054532A1/de
Publication of DE102007054532A1 publication Critical patent/DE102007054532A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/48Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S17/00
    • G01S7/497Means for monitoring or calibrating
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/48Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S17/00
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01S17/00Systems using the reflection or reradiation of electromagnetic waves other than radio waves, e.g. lidar systems
    • G01S17/02Systems using the reflection of electromagnetic waves other than radio waves
    • G01S17/04Systems determining the presence of a target

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Remote Sensing (AREA)
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  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Sensor, der aus einem Gehäuse (2) zur Aufnahme von Sensorkomponenten besteht. In einer Gehäusewand ist ein Einstellmittel (11) gelagert, welches um eine Drehachse drehbar und mit einem Stellelement (12) verbunden ist. Bei Drehung des Einstellmittels (11) ist in eine erste Drehrichtung das Stellelement (12) in mechanischem Kontakt mit einem ersten Kontaktelement (13a). In diesem wird ein Stromsignal generiert und bei Drehung des Einstellmittels (11) in die zweite Drehrichtung ist das Stellelement (12) in mechanischem Kontakt mit einem zweiten Kontaktelement (13b), in welchem ein Stromsignal generiert wird. In Weiterbildung des Sensors gemäß DE 102007008400 ist das Stellelement (12) als federndes Element ausgebildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Sensor gemäß der DE 10 2007 008 400 .
  • Dieser Sensor besteht aus einem Gehäuse zur Aufnahme von Sensorkomponenten. In einer Gehäusewand ist ein Einstellmittel gelagert, welches um eine Drehachse drehbar und mit einem Stellelement verbunden ist. Bei Drehung des Einstellmittels ist in eine erste Drehrichtung das Stellelement in mechanischem Kontakt mit einem ersten Kontaktelement. In diesem wird ein Stromsignal generiert und bei Drehung des Einstellmittels in die zweite Drehrichtung ist das Stellelement in mechanischem Kontakt mit einem zweiten Kontaktelement, in welchem ein Stromsignal generiert wird.
  • Mit dem Einstellmittel können durch Drehen in unterschiedlichen Richtungen Stromsignale in verschiedenen Kontaktelementen generiert werden. Durch die in den einzelnen Kontaktelementen generierten Stromsignale können Parameterwerte in unterschiedlichen Richtungen geändert werden. Da allein durch Änderung der Drehrichtung des Einstellmittels die Richtung bei der Parametereinstellung variiert werden kann, reicht ein einzelnes Einstellmittel für den Einstellvorgang aus. Dieses einzelne Einstellmittel weist einen geringen Platzbedarf auf und kann somit auch in Gehäusen von Sensoren mit sehr kleinen Baugrößen integriert werden.
  • Die Funktionalität der Einstellvorrichtung ist dadurch erhöht, dass bei Ausüben von Druck auf das Einstellmittel beide Kontaktelemente mit dem Stellelement kontaktiert werden, so dass dann beide Kontaktelemente Stromsignale liefern. Damit bildet das Einstellmittel ein tristabiles System, welches drei diskrete Einstellmöglichkeiten aufweist, mittels derer drei verschiedene Einstellmodi vorgesehen werden können.
  • Das Einstellmittel liefert somit bei kompaktem Aufbau eine vielfältige Einstellmöglichkeit insbesondere für Parameter des jeweiligen Sensors.
  • Besonders vorteilhaft wird mit der Einstellvorrichtung eine Parametrierung des Sensors während eines Einlernvorgangs vorgenommen. Durch Drehen des Einstellmittels in die eine oder andere Richtung kann ein bestimmter Parameterwert erhöht oder verkleinert werden. Durch Drehen auf das Einstellmittel wird durch die Stromsignale beider Kontaktelemente vorzugsweise ein Steuersignal generiert. So kann dadurch beispielsweise der Einlernvorgang gestartet und/oder beendet, beziehungsweise der eingestellte Parameterwert für den nachfolgenden Arbeitsbetrieb des Sensors übernommen werden.
  • In einer mechanisch besonders kompakten und einfachen Ausführungsform kann das Einstellmittel von einem Stift gebildet sein, dessen oberes Ende als Drehkopf ausgebildet ist, der an der Außenseite des Gehäuses freiliegt und mit einem Schraubendreher betätigt werden kann. Dem so ausgebildeten Einstellmittel ist als Stellelement eine federnd gelagerte und um eine Achse kippbare Wippe zugeordnet. Zur Ankopplung des Einstellmittels an die Wippe ist am unteren Ende des Stifts ein Führungselement vorgesehen, welches in einer Mulde an der Oberseite geführt ist, wobei sich die Mulde in Richtung der Achse der Wippe erstreckt. So wird auf konstruktiv einfache Weise eine Ankopplung des Einstellmittels über das Stellelement auf die Kontaktelemente zur Generierung der Stromsignale erreicht. Bei Drehen des Einstellmittels mittels eines Schraubendrehers liegt das Führungselement an einer der Flanken der Mulden an, so dass die Wippe in die eine oder andere Richtung gekippt wird, gegen das jeweilige Kontaktelement drückt und dadurch in diesem das Stromsignal generiert. Durch Ausüben eines Drucks auf das Einstellmittel wird dagegen die Wippe gegen die Federkräfte der Federlagerung nach unten gedrückt, so dass dadurch die Wippe gegen beide Kontaktelemente gedrückt wird und dadurch in beiden Kontaktelementen Stromsignale generiert werden.
  • Die hierfür eingesetzten Kontaktelemente weisen an ihren Oberseiten Kontaktpads auf, wobei diese bei Andrücken des Stellelements verformt werden, wodurch Kontaktfedern im Innern des jeweiligen Kontaktelements leitend verbunden werden.
  • Die so ausgebildeten Kontaktelemente weisen einen einfachen Aufbau und eine kleine Baugröße auf.
  • Besonders vorteilhaft werden die Stromsignale der Kontaktelemente in der Auswerteeinheit verarbeitet, in welcher auch die mit den Sensorkomponenten generierten Sensorsignale ausgewertet werden. Damit ist kein zusätzlicher Hardwareaufwand zur Auswertung der Sensorsignale notwendig.
  • Die Einstellvorrichtung kann für Sensoren unterschiedlicher Ausprägung eingesetzt werden. Insbesondere können diese Sensoren als induktive, kapazitive oder optische Sensoren, wie Lichttaster, Lichtschranken, Distanzsensoren oder dergleichen ausgebildet sein.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die in DE 10 2007 008 400 beschriebene Einstellvorrichtung eines Sensors hinsichtlich ihres konstruktiven Aufwands zu vereinfachen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Stellelement als federndes Element ausgebildet ist, das heißt das federnde Element ersetzt die Wippe und die zugeordneten Federelemente. Damit besteht das Stellelement nur noch aus einem Teil, welches kostengünstig herstellbar ist. Besonders vorteilhaft ist das federnde Element einstückig mit einem Käfig ausgebildet, der als Halterung für das federnde Element dient. Dabei kann besonders vorteilhaft das federnde Element mit dem Käfig von einem kostengünstig herstellbaren Blechteil gebildet sein.
  • Das federnde Element weist vorteilhaft ein zentrales Segment mit einer Mulde und zwei an gegenüberliegenden Rändern des Segments nach unten abstehende Arme auf, wobei mit jeweils einem Arm des federnden Elements eines der Kontaktelemente kontaktierbar ist.
  • Dabei liegt in der Mulde des federnden Elements ein Führungselement, welches Bestandteil des Einstellmittels ist. Die Kontur der Unterseite des Führungselements ist an die Kontur der Mulde angepasst.
  • Damit kann die Biegefähigkeit des federnden Elements konstruktiv einfach zur Kontaktierung der Kontaktelemente genutzt werden, nämlich derart, dass bei Drehen des Einstellmittels nur auf eine Flanke der Mulde des federnden Elements mittels des Führungselements eine Druckkraft ausgeübt wird und so nur diese Flanke aufgebogen wird, so dass nur der an diese Flanke anschließende Arm des federnden Elements das zugeordnete Kontaktelement kontaktiert.
  • Wird dagegen auf das Einstellmittel eine Druckkraft ausgeübt, so wird diese auf das federnde Element so übertragen, dass durch Biegen beider Flanken der Mulde beide Anne des federnden Elements das jeweils zugeordnete Kontaktelement kontaktieren.
  • Das als federndes Element ausgebildete Stellelement gewährleistet so eine zuverlässige und reproduzierbare Kontaktierung der Kontaktelemente.
  • Die Erfindung wird im Nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1: Blockabschaltbild eines optischen Sensors mit einer Einstellvorrichtung zur Vorgabe von Parameterwerten.
  • 2: Detaildarstellung der Einstellvorrichtung des Sensors aus 1 gemäß der DE 10 2007 008 400 .
  • 3: Detaildarstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung.
  • 1 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel eines optischen Sensors 1. Der optische Sensor 1 ist im vorliegenden Fall als Lichttaster ausgebildet. Die Komponenten des Lichttasters sind in einem Gehäuse 2 integriert. Der Lichttaster dient zur Objekterfassung in einem Erfassungsbereich. Hierzu weist der Lichttaster einen Sendelichtstrahlen 3 emittierenden Sender 4 und einen Empfangslichtstrahlen 5 empfangenden Empfänger 6 auf. Der Sender 4 ist beispielsweise von einer Leuchtdiode gebildet, der Empfänger 6 kann von einer Photodiode und dergleichen gebildet sein. In der dem Erfassungsbereich zugewandten Frontwand des Gehäuses 2 ist ein Fenster 7 vorgesehen. Die vom Sender 2 emittierten Sendelichtstrahlen 3 gelangen durch das Fenster 7 in den Erfassungsbereich. Die Sendelichtstrahlen 3 werden an einem zu detektierenden Objekt 8 reflektiert und gelangen als Empfangslichtstrahlen 5 über das Fenster 7 zum Empfänger 6.
  • Der Sender 4 und der Empfänger 6 sind an eine Auswerteeinheit 9 angeschlossen. Die Auswerteeinheit 9 ist von einem Microcontroller oder dergleichen gebildet. Die Auswerteeinheit 9 steuert den Sender 2 an. Weiterhin erfolgt in der Auswerteeinheit 9 die Auswertung der Empfangssignale des Empfängers 6 zur Generierung eines Objektfeststellungssignals. Im vorliegenden Fall ist das Objektfeststellungssignal von einem binären Schaltsignal gebildet, dessen Schaltzustände angeben, ob sich ein Objekt 8 innerhalb eines von einer Tastweite begrenzten Bereichs befindet oder nicht. Zur Generierung des Schaltsignals wird das Empfangssignal mit einem Schwellwert bewertet.
  • Die Tastweite bildet einen einstellbaren Parameter des Lichttasters. Zur Einstellung dieses Parameters weist der Lichttaster eine Einstellvorrichtung 10 auf. Diese Einstellvorrichtung 10 weist ein Einstellmittel 11 auf, das im Gehäuse 2 so gelagert ist, dass es an der Außenseite des Gehäuses 2 zugänglich ist und von einer Bedienperson betätigbar ist. Als weitere Komponenten sind ein in Wirkverbindung mit dem Einstellmittel 11 stehendes Stellelement 12 und zwei diesem zugeordnete Kontaktelemente 13a, 13b vorgesehen, die an die Auswerteeinheit 9 angeschlossen sind. Durch Betätigen des Einstellmittels 11 wird das Stellelement 12 mit einem oder beiden Kontaktelementen 13a, 13b kontaktiert. Sobald ein Kontakt eines Kontaktelements 13a, 13b mit dem Stellelement 12 vorliegt, wird in diesem ein Stromsignal generiert, welches in die Auswerteeinheit 9 eingelesen wird.
  • Anhand dieser Stromsignale erfolgt in der Auswerteeinheit 9 eine Parametereinstellung.
  • 2 zeigt in einer Detaildarstellung den Aufbau der Einstellvorrichtung 10 gemäß der DE 10 2007 008 400 . Das Einstellmittel 11 ist von einem zylindrischen Stift 14 gebildet, dessen oberes Ende als Drehkopf 15 ausgebildet ist. Der Stift 14 weist als Bestandteil seiner Mantelfläche eine Anlagefläche 16, mit welcher dieser in der Gehäusewand drehbar gelagert ist, auf. Weiterhin ist der Stift 14 auch in axialer Richtung bewegbar gelagert. Der Drehkopf 15 steht über die Oberseite der Gehäusewand hervor. An der Oberseite des Drehkopfs 15 befinden sich gekreuzte Schlitze 17, so dass dieser mit einem Schraubendreher betätigt werden kann. Die Komponenten des Einstellmittels 11 bestehen aus nicht leitendem Kunststoff.
  • Das Stellelement 12 ist in Form einer Wippe ausgebildet, die ebenfalls aus nicht leitendem Kunststoff besteht. Die längsseitigen Enden der Wippe sind federnd gelagert. Hierzu liegen diese auf Federelementen 18 auf, die Bestandteil eines Käfigs 19 sind.
  • In der Ruhestellung ist die Wippe auf den Federelementen 18 so gelagert, dass deren Längsachse in horizontaler Richtung verläuft. Der Käfig 19 sitzt auf einer Leiterplatte 20 auf, auf welcher in Abstand zueinander liegend die beiden Kontaktelemente 13a, 13b angeordnet sind. Die Kontaktelemente 13a, 13b liegen innerhalb des Käfigs 19 unterhalb der Wippe.
  • Die Wippe ist spiegelsymmetrisch zu einer quer zu deren Längsachse verlaufenden Achse A ausgebildet.
  • Die Wippe weist an Ihrer Oberseite eine Mulde 21 auf. Diese Mulde 21 verlauft entlang der Achse A und ist spiegelsymmetrisch zu dieser ausgebildet. Der Boden der Mulde 21 in deren Zentrum bildet eine ebene Fläche. Daran grenzen die Flanken der Mulde 21 an, die von gekrümmten Randflächen der Wippe gebildet sind.
  • Zur Ankopplung des Einstellmittels 11 an die das Stellelement 12 bildende Wippe ist an der Unterseite des Stifts 14 ein Führungselement 22 vorgesehen. Wie aus 2 ersichtlich, weist der Stift 14 eine ebene kreisscheibenförmige Unterseite auf. Von dieser ebenen Unterseite steht das Führungselement 22, das mit dem Stift 14 einstückig ausgebildet ist, hervor. Das Führungselement 22 ist balkenförmig ausgebildet und verläuft längs einer Geraden vom Mittelpunkt der Unterseite des Stifts 14 bis zu dessen Rand, das heißt die Länge des Führungselements 22 entspricht im Wesentlichen dem Radius des Stifts 14.
  • Mit dem Führungselement 22 wird die Wirkverbindung des Einstellmittels 11 zum Stellelement 12 realisiert. 2 zeigt dabei das Einstellmittel 11 in seiner Nullpunktstellung. In dieser Nullpunktstellung liegt das Führungselement 22 auf dem Boden der Mulde 21. In dieser Stellung übt das Einstellmittel 11 keinen oder einen geringen Anpressdruck auf die Wippe auf, so dass diese in der in 2 dargestellten Gleichgewichtsposition liegt, in welcher die Unterseite der Wippe in Abstand zu beiden Kontaktelementen 13a, 13b liegt. In die ser Stellung werden in den Kontaktelementen 13a, 13b keine Stromsignale generiert.
  • Wird der Stift 14 dagegen in eine Drehrichtung bezüglich seiner Längsachse gedreht, so wird das Führungselement 22 an dessen Unterseite je nach Drehrichtung mit Anpressdruck auf eine der beiden Flanken der Mulde 21 geführt. Dadurch wird die Wippe in die entsprechende Kipprichtung bezüglich der Achse A gekippt, so dass die nach unten gekippte Seite der Wippe gegen das Kontaktelement 13a oder das Kontaktelement 13b drückt, wodurch nur in diesem ein Stromsignal generiert wird.
  • Wird durch Ausüben eines Drucks auf den Drehkopf 15 des Stifts 14 in seiner Nullpunktstellung liegend ein Druck ausgeübt, so wird über den Stift 14 die Wippe gegen die Federkräfte nach unten gedrückt, so dass die Wippe gegen beide Kontaktelemente 13a, 13b drückt, wodurch in beiden Kontaktelementen 13a, 13b Stromsignale generiert werden.
  • Die Kontaktelemente 13a, 13b sind identisch ausgebildet und weisen an ihrer Oberseite jeweils ein Kontaktpad 23a, 23b auf. Bei Andrücken der Wippe gegen ein Kontaktpad 23a, 23b werden im Innern des jeweiligen Kontaktelements 13a, 13b elektrisch leitende Kontaktfedern aneinander geführt, wodurch ein Stromkreis geschlossen und ein Stromsignal generiert wird.
  • Im vorliegenden Fall erfolgt mit der Einstellvorrichtung 10 eine Einstellung der Tastweite des Lichttasters. Diese Einstellung erfolgt in einem Einlernvorgang. Der Einlernvorgang wird durch ein Drücken auf den Drehkopf 15 des Einstellmittels 11 ausgelöst. Durch dieses Drücken wird in beiden Kontaktelementen 13a, 13b ein Stromsignal generiert, welche in der Auswerteeinheit 9 registriert werden.
  • Innerhalb des Einlernvorgangs wird ein in der Tastweite angeordnetes Objekt 8 detektiert. Der Schwellwert, mit dem die dabei im Empfänger 6 generierten Empfangssignale bewertet werden, wird als Parameter eingestellt. Dabei wird auch durch Drehen des Einstellmittels 11 in die eine oder andere Richtung in dem Kontaktelement 13a oder in dem Kontaktelement 13b ein Stromsignal generiert, wodurch der Schwellwert vergrößert oder verkleinert wird. Die Dauer des jeweiligen Stromsignals ist dabei proportional zum Grad der Veränderung des Schwellwerts.
  • Vorzugsweise ist an der Außenseite eine Anzeigeeinheit vorgesehen, mittels derer die Parametereinstellung visualisiert wird, wodurch der Einstellvorgang kontrolliert werden kann. Insbesondere kann mit der Anzeigeeinheit angezeigt werden, ob das in der Tastweite angeordnete Objekt 8 erkannt wird oder nicht. Die Tastweite ist dann korrekt eingestellt, wenn diese Anzeige gerade von „Objekt nicht erkannt" auf „Objekt erkannt" wechselt. Diese Anzeige ist im einfachsten Fall von einer Leuchtdiode gebildet. Weiter kann die Anzeigeeinheit auch Anzeigeelemente aufweisen, die einerseits die Nullpunktstellung des Einstellmittels 11 anzeigen und weiter anzeigen, ob durch Generieren eines Stromsignals in dem einen Kontaktelement 13a oder im andern Kontaktelement 13b der Parameter in die eine oder andere Richtung verändert wird.
  • 3 zeigt in der Detaildarstellung den Aufbau der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung 10, welche hinsichtlich ihrer Funktionsweise der Ausführungsform gemäß 2 entspricht. Das Einstellmittel 11 ist wieder von einem im Wesentlichen zylindrischen Stift 14 gebildet, dessen oberes Ende als Drehkopf 15 ausgebildet ist. Der Stift 14 weist als Bestandteil seiner Mantelfläche wieder eine Anlagefläche 16, mit welcher dieser in der Gehäusewand drehbar gelagert ist, auf. Weiterhin ist der Stift 14 auch in axialer Richtung bewegbar gelagert. Dabei wird der Stift 14 bei Ausüben von Druck auf den Drehkopf nach unten gedrückt. Eine Feder 24 sorgt für eine Rückstellkraft, die den Stift 14 wieder in seine Ausgangsstellung bringt, nachdem die Druckkraft nicht mehr wirkt.
  • Das an der Unterseite des Stifts 14 angeordnete Führungselement 22 entspricht der Ausführungsform gemäß 2. Auch die auf der Leiterplatte 20 angeord neten Kontaktelemente 13a, b entsprechen der Ausführungsform gemäß 2.
  • Im Unterschied zur Ausführungsform gemäß 2 ist das Stellelement 12 erfindungsgemäß als federndes Element ausgebildet, welches einstückig mit dem Käfig 19 ausgebildet ist. Das Stellelement 12 und der Käfig 19 bestehen aus einem Blechteil.
  • Das Stellelement 12 weist ein zentrales Segment auf, dessen Oberseite die Mulde 21 bildet, in welcher die Unterseite des Führungselements 22 liegt. An die seitlichen, gegenüberliegenden Ränder dieses Segments schließen Arme 12a, b als weitere Bestandteile des Stellelements 12 an. Die freien Enden der Arme 12a, b sind aufgebogen, so dass diese in horizontalen Ebenen verlaufen. Die Unterseiten der Enden der Arme 12a, b bilden Auflageflächen, mit welchen die Arme 12a, b die Kontaktelemente 13a, b kontaktieren können.
  • 3 zeigt eine Draufsicht auf die Vorderseite des Führungselements 22. Hier ist die Kontur des Führungselements 22 an die Kontur der Mulde 21 angepasst. Dagegen ist die Unterseite des Führungselements 22 am rückwärtigen Teil nach oben abgeschrägt, so dass an der Rückseite des Führungselements 22 dessen Unterseite nicht auf der Mulde 21 aufliegt.
  • 3 zeigt den Stift 14 und das Stellelement 12 in der Nullpunktstellung, in welcher beide Arme 12a, b in Abstand zu den zugeordneten Kontaktelementen 13a, b liegen, so dass in diesen keine Stromsignale generiert werden. Hierzu sind die Längen der Arme 12a, b an die Höhe des auf der Leiterplatte 20 aufsitzenden Käfigs entsprechend angepasst.
  • Wird mit einem Schraubendreher der Drehkopf 15 so betätigt, dass der Stift 14 um seine Drehachse in eine Drehrichtung gedreht wird, so wird entsprechend der Drehrichtung durch eine der abgeschrägten Segmente der Unterseite des Führungselements 22 auf eine Flanke der Mulde 21 des Stellelements 12 eine Druckkraft ausgeübt. Diese Druckkraft bewirkt ein Durchbiegen der Flanke der Mulde 21. Dadurch wird der an die Flanke anschließende Arm 12a oder 12b nach unten gebogen, so dass dessen Unterseite auf das zugeordnete Kontaktelement 13a oder 13b gedrückt wird, wodurch in diesem ein Stromsignal generiert wird.
  • Bei Ausüben einer Druckkraft auf den Drehkopf 15 wird diese Druckkraft über das Führungselement 22 auf das Stellelement 12 übertragen, so dass beide Arme 12a und 12b gegen die Kontaktelemente 13a und 13b gedrückt werden, wodurch in beiden Kontaktelementen 13a, 13b ein Stromsignal generiert wird.
  • 1
    Sensor
    2
    Gehäuse
    3
    Sendelichtstrahlen
    4
    Sender
    5
    Empfangslichtstrahlen
    6
    Empfänger
    7
    Fenster
    8
    Objekt
    9
    Auswerteeinheit
    10
    Einstellvorrichtung
    11
    Einstellmittel
    12
    Stellelement
    12a
    Arm
    12b
    Arm
    13a
    Kontaktelement
    13b
    Kontaktelement
    14
    Stift
    15
    Drehkopf
    16
    Anlagefläche
    17
    Schlitz
    18
    Federelement
    19
    Käfig
    20
    Leiterplatte
    21
    Mulde
    22
    Führungselement
    23a
    Kontaktpad
    23b
    Kontaktpad
    24
    Feder
    A
    Achse
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102007008400 [0001, 0012, 0022, 0028]

Claims (18)

  1. Sensor mit wenigstens einem Gehäuse (2) zur Aufnahme von Sensorkomponenten, wobei in einer Gehäusewand ein Einstellmittel (11) gelagert ist, welches um eine Drehachse drehbar ist, und welches mit einem Stellelement (12) verbunden ist, so dass bei Drehung des Einstellmittels (11) in eine erste Drehrichtung das Stelleelement (12) in mechanischem Kontakt mit einem ersten Kontaktelement (13a) ist, wodurch in diesem ein Stromsignal generiert wird, und dass bei Drehung des Einstellmittels (11) in die zweite Drehrichtung das Stellelement (12) in mechanischem Kontakt mit einem zweiten Kontaktelement (13b) ist, wodurch in diesem ein Stromsignal generiert wird, nach Patentanmeldung 10 2007 008 400, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (12) von einem federnden Element gebildet ist.
  2. Sensor nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Element in einem Käfig integriert ist.
  3. Sensor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig und das federnde Element von einem Blechteil gebildet sind.
  4. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Element ein zentrales Segment mit einer Mulde (21) und zwei an gegenüberliegenden Rändern des Segments nach unten abstehende Arme (12a, b) aufweist.
  5. Sensor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeweils einem Arm (12a, b) des federnden Elements eines der Kontaktelemente (13a, b) kontaktierbar ist.
  6. Sensor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mulde (21) des federnden Elements ein Führungselement (22) liegt, welches Bestandteil des Einstellmittels (11) ist, wobei die Kontur der Unterseite des Führungselements (22) an die Kontur der Mulde (21) angepasst ist.
  7. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellmittel (11) die Form eines bezüglich der Drehachse rotationssymmetrischen Stifts (14) aufweist, an dessen Oberseite ein fest mit diesem verbundener Drehkopf (15) angeordnet ist, der an der Außenseite der Gehäusewand freiliegt.
  8. Sensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (14) in der Gehäusewand drehbar und axial verschiebbar gelagert ist.
  9. Sensor nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Drehen des Stifts (14) in eine Drehrichtung durch Betätigen des Drehkopfs (15) das Führungselement (22) eine Druckkraft auf eine Flanke der Mulde (21) ausübt, wodurch der an diese Flanke der Mulde (21) anschließende Arm (12a, b) des federnden Elements gegen das zugeordnete Kontaktelement (13a, b) gepresst ist, so dass in diesem ein Stromsignal generiert wird.
  10. Sensor nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch Ausüben von Druck auf den Drehkopf (15) vom Führungselement (22) eine Druckkraft auf beide Flanken der Mulde (21) des federnden Elements ausgeübt wird, wodurch beide Arme (12a, b) des federnden Elements gegen das jeweils zugeordnete Kontaktelement (13a, b) gepresst sind und in diesen jeweils ein Stromsignal generieren.
  11. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Nullpunktstellung des Einstellmittels (11) das Stellelement (12) mit keinem der Kontaktelemente (13a, b) in mechanischem Kontakt ist, so dass die Kontaktelemente (13a, b) keine Stromsignale generieren.
  12. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellmittel (11) aus nicht leitendem Material besteht.
  13. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (13a, b) an ihren Oberseiten Kontaktpads (23a, b) aufweisen, wobei diese bei Andrücken des Stellelements (14) verformt werden, wodurch Kontaktfedern im Innern des jeweiligen Kontaktelements (13a, b) leitend verbunden werden.
  14. Sensor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (13a, b) identisch ausgebildet sind.
  15. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Kontaktelementen (13a, b) generierten Stromsignale in einer Auswerteeinheit (9) ausgewertet werden.
  16. Sensor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (9) von einem Microcontroller gebildet ist.
  17. Sensor nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit der Stromsignale Parameterwerte einstellbar sind.
  18. Sensor nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Parameterwerte mittels einer Anzeigeeinheit (9) visualisierbar ist.
DE102007054532A 2007-02-21 2007-11-15 Sensor Withdrawn DE102007054532A1 (de)

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