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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen modulare Möbel und
genauer gesagt Möbelverbinder,
modulare Möbelsysteme
und Verfahren zum Verbinden und Trennen von Möbelkomponenten.
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Beschreibung des Stands der
Technik
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Ein
Zusammenbau, ob er durch den Verbraucher oder den Möbelhersteller
durchgeführt
wird, kann ein zeitintensives Verfahren sein, das die Verwendung
von Werkzeugen, zahlreichen Geräteteilen und
ausführlichen,
komplexen Anweisungen umfasst. Die verhältnismäßige Einfachheit oder Schwierigkeit
des Zusammenbaus hat häufig
einen Einfluss auf die Kosten der Herstellung, Lagerung, Vertrieb und/oder
andere Aspekte der Absatzfähigkeit
des Möbels
an den Verbraucher. Ferner kann die Einfachheit des Zusammenbaus
außerdem
eine wesentliche Wirkung auf den Nutzen eines modularen Möbelsystems
aufweisen.
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Möbel, die
als ein verpackter Bausatz von einzelnen Möbelteilen verschickt werden,
und die von einem Händler
oder einem Verbraucher zusammengesetzt werden sollen, werden oft
als Knock-down-Möbel
oder Aufbaumöbel
bezeichnet. Knock-down-Möbelbausätze werden
typischerweise in großen
flachen Paketen verschickt, die flache Möbelelemente (beispielsweise
Wände,
Böden,
Türen, Bretter,
Teiler, usw.) und einen Satz von Anweisungen zum Zusammenbau der
Möbelelemente
in ein Möbelstück, wie
beispielsweise einen Tisch oder eine Regaleinheit, enthalten.
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Ein
ziemlich gebräuchliches
Verfahren zum Verbinden von Möbelelementen
eines Knock-down-Möbelbausatzes
ist in dem
US-Patent Nr. 4,886,326 nach Kuzyk
beschrieben. Ein Haltenocken ist in eine gebohrte Aussparung in
einem ersten Möbelelement
eingebracht, und ein Verbindungsbolzen, der an dem ersten Möbelelement
angebracht ist, wird durch eine Bohrung in den Haltenocken eingebracht.
Der Haltenocken wird gedreht, um den Verbindungsbolzen dort zu verriegeln.
Auf diese Weise werden die zwei Möbelelemente an einem Verbindungspunkt
verbunden. Verschiedene dieser Verbindungspunkte sind entlang der
Seiten der Möbelelemente,
die zu verbinden sind, vorgesehen.
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Typische
Knock-Down-Möbelbausätze enthalten
Möbelelemente
und andere Komponenten, die nicht dafür bestimmt sind, ein einfaches
Trennen ohne eine Minderung in der Brauchbarkeit oder ästhetischen
Qualität
der Möbelelemente
und/oder anderen Komponenten, wie beispielsweise Verbindern, zu
erlauben. In einem typischen Knock-down-Möbel des Stands der Technik
sind die Möbelelemente
und das Verbindungssystem typischerweise so gestaltet, dass sie
lediglich eine Anordnungskonfiguration erlauben. Beispielsweise
können
Verbinder und damit verbundene Möbelelemente
konfiguriert werden, um eine Verbindung von lediglich einer spezifischen
Anzahl von Möbelelementen
in einer spezifischen, vorher bestimmten Anordnung zu erlauben.
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Ein
vereinfachtes und flexibleres System zur Verbindung von Möbelelementen
würde den
Zeitbedarf des Möbelzusammenbaus
reduzieren und die Vielseitigkeit verbessern.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Weniger
Teile, austauschbare Teile, Flexibilität einer Zusammenbaukonfiguration,
vereinfachte Erweiterung und sichere Verbindungen können jeweils
helfen ein geradliniges System von Verbindungsmöbelelementen bereitzustellen,
um Möbelanordnungen
auszubilden. Verschiedene Ausführungsformen
eines Möbelsystems,
das hierin offenbart ist, erlauben einem Anwender, Möbelelemente
mit Möbelverbindern,
die austauschbar und vielseitig sein können, sicher zu verbinden.
In einigen Ausführungsformen
kann ein Möbelstück, wie
beispielsweise eine Regaleinheit, unter Verwendung von Komponenten, die
hierin beschrieben sind, zusammengefügt werden, und, wenn eine Erweiterung
der Regaleinheit erwünscht
ist, können
zusätzliche
Bretter (Böden,
Platten) hinzugefügt
werden, ohne Zerlegung der existierenden Regaleinheit. In einigen
Fällen
kann das Möbelstück ohne
Entfernung eines einzelnen Möbelverbinders,
Möbelelements,
Verbindungselements oder Befestigungselements aus der existierenden
Konfiguration erweitert werden.
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Entsprechend
einer Ausführungsform
der Erfindung enthält
ein Möbelsystem
einen Möbelverbinder,
der sich in einer Längsrichtung
erstreckt, und enthält
eine Vielzahl von Möbel-Eingriffsabschnitten. Das
Möbelsystem
enthält
ferner Möbelelemente,
wenigstens zwei von ihnen, wobei jedes eine Nut enthält, die
an oder in der Nähe
einer Verbindungsseite des Möbelelements
ausgebildet sind, wobei die Nut konfiguriert ist, um einen Möbeleingriffsabschnitt
des Verbinders aufzunehmen. Längliche
Verbindungselemente und Befestigungselemente sind ferner in dem System
enthalten. Für
jedes der wenigstens zwei Möbelelemente
erstreckt sich wenigstens ein längliches Verbindungselement
zwischen einem Möbeleingriffsabschnitt
des Verbinders und dem Möbelelement
an einer eigenständigen
Position entlang der Länge
des Verbinders. Das wenigstens eine Verbindungselement und das wenigstens
eine Befestigungselement sind konfiguriert, um miteinander einzugreifen,
um den Möbeleingriffsabschnitt
innerhalb der Nut des Möbelelements
zu befestigen.
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Entsprechend
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung enthält
ein Möbelsystem
Möbelelemente
mit wenigstens zwei der Möbelelemente, wobei
jedes einen Möbelverbinder-Eingriffsabschnitt enthält, der
an oder in der Nähe
einer Verbindungsseite des Möbelelements
ausgebildet ist. Das System enthält
ferner einen Möbelverbinder,
der sich in einer Längsrichtung
erstreckt und Nuten aufweist, wobei wenigstens zwei der Nuten konfiguriert
sind, um einen Möbelverbinder-Eingriffsabschnitt
von einem der wenigstens zwei Möbelelemente
aufzunehmen. Ferner sind längliche
Verbindungselemente und Befestigungselemente in dem System enthalten. Für jedes
der wenigstens zwei Möbelelemente
ist wenigstens ein längliches
Verbindungselement an dem Möbelverbinder
angebracht und erstreckt sich von dem Möbelverbinder weg an einen eigenständigen Ort
entlang der Länge
des Verbinders. Das wenigstens eine Verbindungselement ist konfiguriert,
um mit einem Befestigungselement einzugreifen, um den Möbelverbinder-Eingriffsabschnitt
des Möbelelements
innerhalb der Nut des Möbelverbinders
zu sichern.
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Entsprechend
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung enthält
ein Möbelverbindungssystem
einen Möbelverbinder,
der sich in einer Längsrichtung
erstreckt, und wenigstens erste, zweite und dritte Möbel-Eingriffsabschnitte
enthält,
die Kanten des Möbelverbinders
umfassen, der sich in der Längsrichtung
entlang wenigstens eines Abschnitts der Länge des Möbelverbinders erstreckt. Jede
der ersten, zweiten und dritten Kante ist durch die Schnittlinien
von zwei im Wesentlichen ebenen Oberflächen des Möbelverbinders ausgebildet,
und jede der ersten, zweiten und dritten Kante enthält wenigstens
eine Öffnung,
die in den Kanten ausgebildet ist, wobei jede Öffnung konfiguriert ist, um
ein längliches Kontaktelement
aufzunehmen und anzubringen. Das Möbelverbindungssystem enthält ferner
längliche Verbindungselemente,
die zum Anbringen in den Öffnungen
konfiguriert sind.
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Entsprechend
einer noch weiteren Ausführungsform
der Erfindung enthält
ein Verfahren zum Zusammenfügen
eines Möbelstücks ein
Bereitstellen eines sich in Längsrichtung
erstreckenden Möbelverbinders
mit wenigstens ersten und zweiten Möbel-Eingriffsabschnitten und
ein Anbringen einer Vielzahl von Verbindungselementen an die ersten
und zweiten Möbel-Eingriffsabschnitte.
Das Verfahren enthält
ferner ein Bereitstellen erster und zweiter Möbelelemente, wobei jedes Möbelelement
eine Nut an oder in der Nähe
einer Verbindungsseite des Möbelelements
aufweist, und zusätzlich
Durchgänge
aufweist, die in einem Boden und/oder in einer Wand der Nut angeordnet
sind, und ferner Befestigungselementöffnungen enthält, die
sich mit den Durchgängen
schneiden. Ferner ist in dem Verfahren enthalten: ein Einbringen
von Befestigungselementen in die Befestigungselementöffnungen
der ersten und zweiten Möbelelemente,
ein Einbringen der Verbindungselemente, die an dem ersten Möbel-Eingriffsabschnitt angebracht
sind, in den Durchgang in dem Boden und/oder in der Wand der Nut
des ersten Möbelelements,
und ein Ineingriffbringen der Befestigungselemente mit den Verbindungselementen
des ersten Möbel-Eingriffsabschnitts,
um die Verbindungselemente an das erste Möbelelement anzubringen, dabei
Befestigen des ersten Möbelelements
an den Möbelverbinder.
Das Verfahren enthält
ferner ein Einbringen der Verbindungselemente, die an dem zweiten
Möbel-Eingriffsabschnitt
angebracht sind, in die Durchgänge
in dem Boden der Nut des zweiten Möbelelements, und ein Ineingriffbringen
der Befestigungselemente mit den Verbindungselementen des zweiten
Möbel-Eingriffsabschnitts,
um die Verbindungselemente mit dem zweiten Möbelelement zu verbinden, dabei
Befestigen des zweiten Möbelelements
an dem Möbelverbinder.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
begleitenden Zeichnungen sind nicht vorgesehen, um skaliert zu werden.
In den Zeichnungen ist jede identische oder nahezu identische Komponente,
die in verschiedenen Figuren dargestellt ist, typischerweise durch
das gleiche Referenzzeichen bezeichnet. Zum Zwecke der Klarheit
ist möglicherweise
nicht jede Komponente in jeder Zeichnung gekennzeichnet, noch ist
jede Komponente jeder Ausführungsform
der Erfindung gezeigt, bei denen eine Darstellung nicht notwendig
ist, um dem Fachmann zu erlauben, die Erfindung zu verstehen. In
den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Möbelverbinders,
der drei Möbelelemente
entsprechend einer Ausführungsform
der Erfindung verbindet;
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2 eine
perspektivische Ansicht eines Möbelverbinders
und eines Verbindungselements, das konfiguriert ist, um an dem Möbelverbinder
entsprechend einer Ausführungsform
der Erfindung angebracht zu sein;
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3A eine
Endansicht eines Möbelverbinders,
der drei Möbelelemente
entsprechend einer Ausführungsform
der Erfindung verbindet;
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3A eine
Endansicht eines Möbelverbinders,
der vier Möbelelemente
entsprechend einer alternativen Ausführungsform der Erfindung verbindet;
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4 eine
Endansicht eines Möbelverbinders,
der vier Möbelelemente
entsprechend einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung verbindet, wobei zwei der Möbelelemente im Querschnitt
gezeigt sind;
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5A eine
Ausführungsform
einer Möbelanordnungskonfiguration;
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5B zusätzliche
Teile zum Hinzufügen
einer Erweiterung zu der Möbelanordnungskonfiguration
von 5A;
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5C die
Möbelanordnungskonfiguration von 5A mit
einer hinzugefügten
Erweiterung;
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6A eine
Ausführungsform
einer Möbelanordnung,
die Möbelelemente
und Möbelverbinder der
Erfindung in einer ersten Konfiguration umfasst; und
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6B eine
Ausführungsform
einer Möbelanordnung,
die aus denselben Möbelelementen
und Möbelverbindern,
die in 6A gezeigt sind, aufgebaut wurde,
und in einer zweiten Konfiguration aufgebaut wurde.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Die
Erfindung ist in ihrer Struktur oder Anwendung nicht auf die Details
der Konstruktion und der Anordnung von Komponenten, die in der folgenden
Beschreibung dargelegt sind oder in den Zeichnungen dargestellt
sind, begrenzt. Die Erfindung ist imstande, in anderen Ausführungsformen
ausgeführt zu
werden und kann auf verschiedene Weise verwirklicht und ausgeführt werden.
Ferner dient auch die Ausdrucksweise und Terminologie, die hierin
verwendet wird, dem Zwecke der Beschreibung und sollte nicht als
einschränkend
betrachtet werden. Die Verwendung von "enthalten", "umfassen" oder "aufweisen", "beinhalten", "einschließen" und Variationen davon
hierin sollen die Elemente enthalten, die danach aufgezählt sind,
aber optional auch zusätzliche Elemente.
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Bestimmte
Ausführungsformen
der Erfindung stellen ein Möbelsystem
bereit, das einen vereinfachten Aufbau, Zerlegung und/oder Wiederaufbau
von einem Möbelstück erlaubt, verglichen
mit vielen typischen herkömmlichen
Möbelsystemen. Ferner
wird in einigen Ausführungsformen
ein Möbelsystem
bereitgestellt, das eine Erweiterung in Aufwärts- und oder seitlicher Richtung
einer existierenden Möbelkonfiguration
erlaubt, ohne irgendeine Zerlegung des existierenden Möbelstücks zu erfordern. In
bestimmten Ausführungsformen
wird ein erfindungsgemäßer Möbelverbinder,
der Möbel-Eingriffsabschnitte
aufweist, verwendet, um Möbelelemente
zu verbinden, die entsprechend der Erfindung vorgesehen sind. Zu
diesen Zwecken umfasst ein "Möbelelement" ein Brett, eine
Wand, ein Bord, eine Schiene, eine Tür, einen Fuß, eine Säule, ein strukturelles Element,
eine Stufe, ein Schubkasten und jede andere Möbelkomponente, die eine Komponente
der nützlichen
Struktur eines Möbelstücks oder
einer Möbelanordnung
umfasst, mit Ausnahme eines Möbelverbinders,
eines Verbindungselements oder eines Befestigungselements, da diese
Bezeichnungen hierin verwendet werden. Für Zwecke hierin bedeutet "Verbinden" das Verbinden wenigstens
zweier Elemente, wie beispielsweise Möbelelemente, unabhängig davon,
ob sie direkt verbunden sind oder mittels eines dritten oder mehreren
zwischenliegenden Elementen verbunden sind. Eine Verbindung oder
gegenseitige Verbindung bedarf nicht notwendigerweise einer festen
Beziehung zwischen den Elementen, da die Elemente in bestimmten
Ausführungsformen miteinander
verschiebbar, kippbar oder drehbar verbunden sein können.
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In
einer Ausführungsform
erstreckt sich ein Möbelverbinder
entlang einer beachtlichen Länge der
Verbindungsseiten von wenigstens zwei Möbelelementen, wenn die Möbelelemente
mit dem Möbelverbinder
miteinander verbunden sind. Für
Zwecke hierin ist eine "Möbelelement-Verbindungsseite" eine Seite, eine
Kante oder ein Bereich in der Nähe
einer Seite oder Kante eines Möbelelements,
die angepasst ist, um mit einem anderen Möbelelement verbunden zu sein.
In bestimmten Ausführungsformen sind
Möbelelement-Verbindungsseiten
angepasst, um sich mit Möbel-Eingriffsabschnitten
eines Möbelverbinders
als ein Teil der Verbindung zwischen zwei Möbelelementen zu verbinden.
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In
bestimmten Ausführungsformen
eines Möbelelement-Verbindungssystems
weist ein Möbelelement
wenigstens eine Nut in wenigstens einer seiner Verbindungsseiten
auf. Wenigstens eine dieser Nuten kann sich entlang der Längsrichtung
von wenigstens einem Abschnitt einer Verbindungsseite erstrecken,
manchmal im Wesentlichen entlang der gesamten Länge einer solchen Verbindungsseite.
In einigen Ausführungsformen
kann/können
die Nut(en) angepasst sein, um einen Möbel-Eingriffsabschnitt eines Möbelverbinders
zu empfangen, in bestimmten Ausführungsformen
mit diesem einzugreifen. Die Verwendung von Nuten und Möbel-Eingriffsabschnitten
kann eine starke Verbindung bereitstellen, die Verbindungskräfte entlang
der Länge
von Möbelstücken gleichmäßig verteilt,
verglichen mit vielen herkömmlichen
Möbelanordnungsentwürfen. Der
Möbel-Eingriffsabschnitt
oder ein Abschnitt davon kann als eine Schiene konfiguriert sein,
beispielsweise als eine rechteckförmige Schiene, oder kann jegliche
andere geeignete Struktur sein, die in die Nut einbringbar ist und
angepasst ist, um eine sichere Befestigung des Möbelelements mit dem Möbel-Eingriffsabschnitt
zu ermöglichen.
Für verschiedene
Ausführungsformen
eines Möbelverbinders,
der wenigstens zwei Möbel-Eingriffsabschnitte
aufweist, können zwei
Möbelelemente
miteinander durch Einbringen jedes Möbel-Eingriffsabschnitts des
Möbelverbinders in
eine Nut jedes Möbelelements
und durch Befestigen der Möbelelemente
mit den Möbel-Eingriffsabschnitten
verbunden werden.
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In
bestimmten Ausführungsformen
ist der Möbel-Eingriffsabschnitt
(Schiene oder ähnliches), der
in die Möbelelementnut
einbringbar ist, konfiguriert, um eine oder mehrere längliche
Verbindungselemente zu enthalten, wie beispielsweise Schrauben oder
andere Verbinder mit Gewinde, die daran angebracht sind. Jedes längliche
Verbindungselement kann wiederum konfiguriert sein, um mit einem Befestigungselement
in Eingriff bringbar zu sein, das einem Möbelelement so zugeordnet ist,
dass es das Möbelelement
an dem Möbel-Eingriffsabschnitt
des Möbelverbinders
verbindet. Der Möbel-Eingriffsabschnitt
kann eine Aussparung, wie beispielsweise eine Öffnung, zum Einbringen und
Anbringen wenigstens eines Abschnitts (beispielsweise eines Gewindeabschnitts)
von einem länglichen
Verbindungselement enthalten. Beispielsweise kann der Möbel-Eingriffsabschnitt
eine Öffnung
mit Innengewinden aufweisen, um eine Schraube aufzunehmen, die mit
einem Ende eingedreht ist. In bestimmten Ausführungsformen, wobei der Möbel-Eingriffsabschnitt eines
Verbinders innerhalb einer Nut des Möbelelements angeordnet ist,
und sich ein Verbindungselement in ein Möbelelement durch einen Durchgang
in den Boden oder die Wand der Nut erstreckt, wird ein Befestigungselement,
das in einer Öffnung
in dem Möbelelement
angeordnet ist, daran betätigt,
um mit dem Verbindungselement einzugreifen, um das Möbelelement
an dem Möbelverbinder
zu sichern.
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In
einigen Ausführungsformen
ist die Befestigung der Möbel-Eingriffsabschnitte
der Verbinder der Möbelelemente
reversibel. Das heißt,
die Möbel-Eingriffsabschnitte
der Verbinder können
von den Nuten in den Möbelelementen
gelöst
und entfernt werden, ohne die Struktur zu verändern oder den Verbinder oder
die Möbelelemente
derart zu beschädigen,
dass bewirkt wird, dass sie weniger nützlich sind oder dass ihre
nützliche
Lebensdauer wesentlich herabgesetzt wird. Durch Erlauben einer Entfernung
der Verbinder, können
bestimmte Gruppen von zusammengefügten Möbelelementen, die entsprechend
bestimmter Ausführungsformen
der Erfindung vorgesehen sind, aus einer ausgewählten Konfiguration zerlegt
werden und optional in eine andere Konfiguration wieder zusammengefügt werden.
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Entsprechend
eines Aspekts bestimmter Ausführungsformen
der Erfindung kann der Zusammenbau und/oder die Zerlegung des Möbels durch Verwendung
bestimmter Ausführungsformen
der Verbinder und Möbelelemente
vereinfacht werden, die hierin beschrieben sind. Der Zusammenbau
des Möbels
in einigen Ausführungsformen
kann sehr wenige Werkzeuge benötigen,
in einigen Fällen
lediglich einen Schraubendreher. In anderen Ausführungsformen werden keine Werkzeuge
zum Zusammenbau oder zum Zerlegen, d.h. lediglich die Hände des
Monteurs, verwendet. Beispielsweise können ein Haltenocken oder andere
Befestigungselemente für
einen Fingerbetrieb gekerbt sein.
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Entsprechend
eines weiteren Aspekts bestimmter Ausführungsformen der Erfindung
können die
Austauschbarkeit der Möbelelemente
und/oder die Vielseitigkeit der Ausführungsformen des Verbinders
einen Zusammenbau vereinfachen und Veränderungen von Möbelkonfigurationen
erlauben. Beispielsweise kann eine Regaleinheit in eine aus einer Vielzahl
von Konfigurationen zusammengebaut und später zerlegt und wieder in einer
anderen Konfiguration zusammengefügt werden. In einigen Ausführungsformen
kann derselbe Verbinder zwei, drei oder vier oder mehr Möbelelemente
verbinden. In einem Beispiel ist ein Verbinder imstande, bis zu
vier Möbelelemente
zu verbinden, aber wenn weniger als vier Möbelelemente zusammen verbunden
werden, stehen die nicht verwendeten Möbel-Eingriffsabschnitte nicht
unzumutbar von dem Möbelstück hervor.
Durch Hinzufügen
oder Entfernen von Möbelelementen kann
ein Benutzer die Konfiguration der Möbelanordnung verändern. Ein
Baukasten von Teilen kann bereitgestellt werden, der austauschbare
Möbelelemente,
Möbelverbinder,
Verbindungselemente, Befestigungselemente und Anweisungen (Anleitungen) enthält. Die
Anweisungen können
einen Anwender anleiten, die Möbelverbinder
und Möbelelemente
in eine erste Konfiguration zusammenzufügen. Die Anweisungen können den
Benutzer ferner anleiten, die erste Konfiguration zu zerlegen und
die Möbelverbinder
und Möbelelemente
in eine zweite, eine dritte, usw. Konfiguration, in Abhängigkeit
der Ausführungsform,
zusammenzufügen.
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Das
Verwenden verschiedener Verbinder der Erfindung, die zwei, drei
oder vier oder mehr Möbelelemente
verbinden können,
kann einem Benutzer ferner erlauben, ein Möbelstück durch Hinzufügen neuer
Möbelelemente
an die Seite, nach oben, nach unten, nach vorn und/oder nach hinten
eines Möbelstücks zu erweitern;
in einigen Ausführungsformen ohne
Austausch von Verbindern. In bestimmten Ausführungsformen können den
Möbelanordnungen
Erweiterungen auf diese Weise ohne Erzeugung von doppelten Wänden hinzugefügt werden.
Beispielsweise kann eine Seite einer Regaleinheit eine vertikale
Wand von vier Fuß aufweisen,
die aus vier ein-Fuß Quadratbrettern
gefertigt ist, die durchgehend durch drei Möbelverbinder angebracht sind, und
ferner einen Möbelverbinder
oberhalb des höchsten
Bretts und einen Möbelverbinder
unterhalb des untersten Bretts aufweisen. Ein Benutzer kann die
Regaleinheit an einer solchen Seite durch Anbringen von Schrauben
an den nach außen
gerichteten Möbel-Eingriffsabschnitten
der fünf
Möbelverbinder und
Verbinden zweier horizontaler Bretter mit diesen Möbel-Eingriffsabschnitten
der Verbinder erweitern. Wenn gewünscht, können vertikale Bretter an der äußeren Seite der Anordnung angeordnet werden, um das
Hinzufügen
eines neuen Bodens (Platte) abzuschließen.
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In
einem weiteren Aspekt bestimmter Ausführungsformen der Erfindung
kann die Verwendung von Möbelverbindern,
die sich längs
entlang Verbindungsseiten der Möbelelemente
erstrecken, stärkere Verbindungen
zwischen Möbelelementen
bereitstellen, als unter Verwendung typischer Verbindungsmittel
erreicht werden kann, die in modularen Möbeln verwendet werden. In einigen
Ausführungsformen können sich
die Möbelverbinder
im Wesentlichen entlang der gesamten Länge oder eines Hauptabschnitts
der Länge
der Verbindungsseite eines Möbelelements
erstrecken. In bestimmten Ausführungsformen
erstrecken sich die Möbelverbinder
nicht entlang der gesamten Länge
der Verbindungsseite, aber die Verbindungslänge ist größer als die Verbindungsbreite.
Verglichen mit typischen herkömmlichen Punktverbindungs-Möbelaufbausystemen
können solche
Verbindungen helfen, Lasten, die auf die Möbelverbinder und Möbelelement über einen
großen Bereich
aufgebracht werden, zu verteilen, um eine Lasttragekapazität zusammengefügter Möbel zu erhöhen und/oder
die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung oder eines Bruchs zu
reduzieren.
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In
einem weiteren Aspekt bestimmter Ausführungsformen der Erfindung
können
Möbelelemente
vorgesehen sein, die Adapter enthalten, die konfiguriert sind, um
eine Verbindung von Türangeln, Schiebetüren, Anlagen,
Füßen, Rädern, Griffen
oder anderen geeigneten Einheiten oder Möbelelementen zu erlauben.
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Entsprechend
eines weiteren Aspekts bestimmter Ausführungsformen der Erfindung
können Befestigungselemente,
die zur Befestigung von Möbelverbindern
an Möbelelemente
verwendet werden, vor einer äußeren Betrachtung
in einem zusammengefügten
Möbelstück versteckt
werden. In einigen Ausführungsformen
werden die Befestigungselemente an inneren Abschnitten der Möbelelemente angewendet,
wobei sie das Äußere mit
sauberen Linien und ansprechender Ästhetik belassen. In diesen und
anderen Ausführungsformen
können
die Möbelverbinder
und/oder Befestigungselemente in verschiedenen Farben und/oder Strukturen
gefertigt sein, die abgestimmt sind auf und/oder sich integrieren
mit den Farben und/oder Strukturen der Möbelelemente, und in bestimmten
Ausführungsformen
können
sie in der fertig gestellten Möbelanordnung
sichtbar sein, um einen gewünschten
visuellen Effekt zu erzielen.
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Möbelverbinders 2,
der in Verbindung mit Verbindungselementen 3, 3' und Möbelelementen 4', 4'' und 4''' verwendet wird.
In dieser Ausführungsform
enthalten Möbelelemente 2 vier Möbel-Eingriffsabschnitte 5, 5', 5'' und 5'''. Zwei zusätzliche
Möbelelemente
verbinden jeweils Möbelelemente 4'' und 4''' mit Möbel-Eingriffsabschnitten 5'' und 5''', sind aber
in 1 nicht gezeigt. Ein Verbindungselement 3' ist an einem
Möbel-Eingriffsabschnitt 5' angebracht
und durch einen Durchgang eingebracht, der sich von einem Boden 6 einer
Nut 7 zu einer Öffnung 15 in
der Seitenwand einer Aussparung 29 erstreckt, die zum Empfangen
eines Befestigungselements 24 konfiguriert ist. Ein Möbel-Eingriffsabschnitt 5' wird durch
die Nut 7 akzeptiert und das Befestigungselement 24 greift
mit dem Verbindungselement 3' ein,
um das Möbelelement 4' an dem Möbelverbinder 2 zu
befestigen und zu sichern. Der Möbelverbinder 2 ist
konfiguriert, um sich mit zwei, drei oder vier Möbelelementen zu verbinden. Wie
es für
den Fachmann deutlich wird, können
Möbelverbinder
vorgesehen sein, die imstande sind, nicht mehr als drei Möbelelemente
oder nicht mehr als zwei Möbelelemente
zu verbinden. Möbelverbinder,
die imstande sind, fünf
oder mehr Möbelelemente
zu verbinden, können
ebenfalls vorgesehen sein.
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In
einigen Ausführungsformen
kann eine Vielzahl von Verbindungselementen 3 an einem
gegebenen Möbel-Eingriffsabschnitt
an eigenständigen Orten
entlang der Länge
des Möbel-Eingriffsabschnitts
vorgesehen sein. In einigen Ausführungsformen
können
zahlreiche Öffnungen
zum Anbringen von Verbindungselementen 3 vorgesehen sein,
aber lediglich eine Untermenge von Öffnungen braucht in bestimmten
Konfigurationen in Abhängigkeit
der Festigkeit der Verbindung, die zwischen dem Möbelverbinder
und dem Möbelelement/den
Möbelelementen gewünscht ist,
verwendet werden.
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In
einigen Ausführungsformen
ist das Verbindungselement
3 ein eine Schrauben und das
Befestigungselement
24 ein Haltenocken, wobei jedes gleich
oder ähnlich
den Schrauben und Haltenocken sein kann, die in dem
US-Patent Nr. 4,886,326 nach Kuzyk
beschrieben sind. Mit Bezug auf
2 kann die
Schraube einen Gewindeschaftabschnitt
30 aufweisen, der
mit dem Möbel-Eingriffsabschnitt
5' an der Gewindeöffnung
33 eingreift.
Ein Absatz
32 begrenzt die Einbringtiefe der Schraube in
den Möbel-Eingriffsabschnitt
5'. Ein Kopf
34 und
ein Hals
36 sind an dem gegenüberliegenden Ende der Schraube
zum Eingriff mit dem Befestigungselement
24 angeordnet.
Für Zwecke
hierin wird angenommen, dass die Schrauben längliche Verbindungselemente
sind, da, wenn sie an dem Möbelverbinder
in ihrer Verbindungskonfiguration angebracht sind, die Länge der Schrauben
in der Ausstreckung radial entfernt von dem Möbel-Eingriffsabschnitt des
Verbinders größer ist
als die Dicke der Schrauben. In einigen Ausführungsformen können Verbindungselemente,
die nicht länglich
sind, verwendet werden. In Bezug auf
1 kann das
Befestigungselement
24 ein Haltenocken sein, wie beispielsweise
ein Viertelumdrehungs-Haltenocken, der eine innere Wand
26 mit
einem abnehmenden Radius aufweist, so dass die Schraube beim Drehen
des Haltenockens nach innen in eine Aussparung
29 gezogen
wird, wenn er mit der Schraube im Eingriff steht. Wie es dem Fachmann
geläufig
sein wird, kann jedes geeignete Befestigungselement verwendet werden,
um ein zugeordnetes Verbindungselement in Eingriff zu bringen.
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In
alternativen Ausführungsformen
(nicht gezeigt) können
die Verbindungselemente an dem Möbelverbinder
auf eine andere Weise als mit einem Gewindeabschnitt angebracht
sein. Beispielsweise können
die Verbindungselemente drehbar oder auf andere Weise bewegbar an
dem Möbelverbinder
so angebracht sein, dass die Verbindungselemente zu einer Zeit oder
an einem Ort der Herstellung des Möbelverbinders angebracht sind,
jedoch während
des Transports nicht deutlich von dem Möbelverbinder hervorstehen.
Zum Zeitpunkt des Zusammenbaus können
die Verbindungselemente positioniert sein, um sich im Wesentlichen
von dem Möbelverbinder radial
nach außen
zu erstrecken, und mit Befestigungselementen, wie oben beschrieben
ist, eingreifen.
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In
noch einer weiteren alternativen Ausführungsform (nicht gezeigt)
kann das Verbindungselement und das Befestigungselement so entgegengesetzt
sein, dass ein Verbindungselement am Anfang an dem Möbelelement
innerhalb einer Nut des Möbelelements
angebracht ist, und ein Durchgang für das Verbindungselement ist
in dem Möbel-Eingriffsabschnitt
des Verbinders vorgesehen. In dieser Ausführungsform kann ein Befestigungselement
innerhalb des Möbelverbinders
angeordnet sein, um das Verbindungselement an dem Möbelverbinder
anzubringen, um somit das Möbelelement
und den Möbelverbinder
zusammen zu befestigen.
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Zurückkommend
auf die Ausführungsformen der 1 und 2,
sind Möbel-Eingriffsabschnitte 5 gezeigt,
die als Schienen konfiguriert sind. Das heißt, Komponenten, die sich entlang
wenigstens eines Abschnitts der Möbelverbinderlänge erstrecken und
konfiguriert sind, um in Nuten in einem Möbelelement eingebracht zu werden.
Eine Schiene kann in einer Breite entlang ihrer Länge variieren,
sie kann in einer Länge
entlang ihrer Breite variieren, und ihre Dicke kann genauso gut
variieren. Verschiedene Schienen desselben Möbelverbinders können ähnliche
Gestalten und Größen aufweisen,
oder sie können
verschiedene Gestalten und Größen aufweisen.
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In
einigen Ausführungsformen,
wie der, die in 2 gezeigt ist, ist die Länge des
Möbel-Eingriffsabschnitts 5 größer als
seine Breite. Der Möbel-Eingriffsabschnitt 5 braucht
in einigen Ausführungsformen
nicht kontinuierlich zu sein. Beispielsweise kann sich in bestimmten
Ausführungsformen der
Möbelverbinder
im Wesentlichen entlang der gesamten Länge eines Möbelelements erstrecken, worauf
er konfiguriert ist, um angebracht zu werden, aber der Möbel-Eingriffsabschnitt 5 kann
verschiedene einzelne Abschnitte aufweisen, die periodisch entlang
seiner gesamten Länge
beabstandet sind. In einigen Ausführungsformen müssen sich
der Möbelverbinder 2 oder
bestimmte Möbel-Eingriffsabschnitte
des Möbelverbinders 2 nicht über die
gesamte Länge
zu dem Ende oder den Enden der Möbelelemente,
mit denen er verbunden ist, erstrecken.
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Obwohl
der Möbelverbinder 2 in 2 so
gezeigt ist, als habe er ähnliche
oder identische Möbel-Eingriffsabschnitte 5, 5', 5'', 5''', kann der Möbelverbinder
in anderen Ausführungsformen
Möbel-Eingriffsabschnitte
enthalten, die einander nicht ähnlich sind.
In einigen Ausführungsformen
können
die Breiten, Dicken und/oder Längen
der Möbel-Eingriffsabschnitte
eines Möbelverbinders
sich voneinander für einen
gegebenen Möbelverbinder
und/oder zwischen verschiedenen Möbelverbindern, die verwendet
werden, um eine Vielzahl von Möbelelementen
in ein zusammengebautes Möbelstück miteinander
zu verbinden, unterscheiden. Für
Zwecke hierin ist die Breite eines Möbel-Eingriffsabschnitts an
einem speziellen Punkt entlang der Länge des Verbinders der Abstand,
im Wesentlichen senkrecht zur Länge
des Verbinders von einem äußersten
Abschnitt des Möbel-Eingriffsabschnitts
zu einem inneren Abschnitt des Möbel-Eingriffsabschnitts
gemessen, wo der Möbel-Eingriffsabschnitt
nicht weiter mit einer Nut in einem Möbelelement in Eingriff gebracht
werden kann.
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3A ist
eine Endansicht einer Möbelanordnung,
die einen Möbelverbinder 2 und
drei verbundene Möbelelemente 4, 4'' und 4''' enthält. Der Möbelverbinder 2 kann
eine Endkappe 28 oder ein Endstück enthalten, wenn der Möbelverbinder
ein hohles Teil ist.
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Die
Möbelelemente,
die in dieser Ausführungsform
gezeigt sind, enthalten Verbindungsseiten 8, die abgeschrägt sind.
Die abgeschrägten
Verbindungsseiten erlauben den Verbindungsseiten 8, sich in
einer symmetrischen Anordnung zu treffen, während sie einen engen (intimate)
Kontakt zwischen Flächen 9 der
Verbindungsseiten 8 aufrechterhalten. In anderen Ausführungsformen
müssen
die Seiten 8 weder abgeschrägt sein, noch werden in allen
Ausführungsformen
Flächen 9 der
Verbindungsseiten 8 benötigt,
um einander wie dargestellt in engen Kontakt zu bringen.
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In
dieser Ausführungsform
weist das Möbelelement 4''' eine
Verbindungsseite mit einem gewinkelten Flächenabschnitt 9 auf,
der einen Innenwinkel θ mit
einer benachbarten Fläche 12 des
Möbelelements 4''' von
ungefähr
135° aufweist.
Ein auf ähnliche
Weise gewinkelter Flächenabschnitt 10 ist
gegenüber
dem Flächenabschnitt 9 vorhanden.
Jedes Möbelelement 4, 4'' und 4''' weist ähnliche
Innenwinkel auf, und als solche sind, an jedem der Bereiche der
Schnittpunkte der Elemente, die Flächen der Verbindungsseiten
in engem Kontakt, wobei sie dabei Lücken oder offene Räume schließen. In
anderen Ausführungsformen
können
Verbindungsseiten eine oder mehr Flächen aufweisen, die in größeren Winkeln
als dargestellt bezüglich
der benachbarten Flächen
des Möbelelements
angeordnet sind, was eine größere Anzahl
von Möbelelementen,
die durch einen Möbelverbinder
zu verbinden sind, erlaubt, während
sie weiterhin einen engen Kontakt der Verbindungsseitenflächen erlauben.
In noch weiteren Ausführungsformen
können
kleinere Winkel als dargestellt verwendet werden, um bis zu drei
(ungefähr 120°) oder lediglich
zwei (ungefähr
90° – d.h.,
verbindende Flächenabschnitte
sind im Wesentlichen planparallel zueinander und stehen im Wesentlichen senkrecht
auf den benachbarten Flächen
des Möbelelements)
zu erlauben, um durch einen Möbelverbinder
verbunden zu werden, während
sie engen Kontakt zwischen den Flächen erlauben. Wie zuvor erwähnt wurde,
können
in bestimmten Ausführungsformen
gewinkelte Abschnitte 9 einen im Wesentlichen 90° Innenwinkel
mit benachbarten Flächen 12 ausbilden
und gewinkelte Abschnitte 10 einen im Wesentlichen 90° Innenwinkel
mit seinen benachbarten Flächen
ausbilden, um eine Quadratverbindungskante (squared-off connecting
edge) bereitzustellen. In noch weiteren Ausführungsformen kann sich ein
einzelner gewinkelter Abschnitt über
die gesamte Dicke des Möbelelements
erstrecken. Die Möbelelemente und
Verbinder können
so aufgebaut sein, dass sich die Möbelelemente miteinander relativ
zueinander mit anderen Winkeln α als
90°, wie
dargestellt ist, verbinden.
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Wie
aus 2 und der Endansicht aus 3A ersichtlich
ist, können
die Möbel-Eingriffsabschnitte
konkave Bereiche 11 miteinander ausbilden. Beispielsweise
stehen Seitenwände 16 und 18 von Möbel-Eingriffsabschnitten 5 und 5' jeweils senkrecht aufeinander
und bilden einen Außenwinkel β von 90° aus. In
einigen Ausführungsformen
bilden die Seitenwände
der Möbel-Eingriffsabschnitte
nicht notwendigerweise einen 90° Außenwinkel
aus, sondern bilden Außenwinkel
aus, die einen kleineren oder größeren Winkel,
allerdings kleiner als 180°,
an der Schnittlinie der Seitenwände
aus. In einigen Ausführungsformen (vgl.
beispielsweise 4) brauchen Schnittlinien von
Möbel-Eingriffsabschnitten
nicht notwendigerweise Außenwinkel
von weniger als 180° ausbilden. In
noch weiteren Ausführungsformen
bilden die Seitenwände
keinen abrupten Winkel aus, sondern können stattdessen einen Außenwinkel
mit einer weichen Kontur ausbilden. In noch einer weiteren Ausführungsform
brauchen sich Seitenwände
der benachbarten Möbel-Eingriffsabschnitte überhaupt nicht
treffen und können
stattdessen einen Außenwinkel
von weniger als 180° mit
einem Innenabschnitt des Möbelverbinders
ausbilden. Beispielsweise kann ein Innenabschnitt des Möbelverbinders
einen quadratischen Querschnitt aufweisen, und Möbel-Eingriffsabschnitte aufweisen,
die Schienen sind, die Dicken aufweisen, die geringer als die Seiten
des Quadrats sind.
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Entsprechend
einer alternativen Ausführungsform
eines Möbelsystems
können
Nuten in dem Möbelverbinder
vorhanden sein, und Möbel-Eingriffsabschnitte
können
an den Möbelelementen
angeordnet sein. Beispielsweise enthält der Möbelverbinder 2, wie
es in 3B gezeigt ist, vier Nuten 7, an
denen Verbindungselemente, wie beispielsweise Verbindungselemente 3', angebracht
sein können. Ein
Durchgang kann sich durch einen Möbel-Eingriffsabschnitt 21' in ein Möbelelement 4' erstrecken. Ein
Verbindungselement 3' kann
durch den Durchgang eingebracht werden und der Möbel-Eingriffsabschnitt 21' kann in die
Nut 7 eingebracht werden. Um das Möbelelement 4' an dem Möbelverbinder 2 zu befestigen,
können
Befestigungselemente 24 verwendet werden, um das Verbindungselement 3' an das Möbelelement 4' durch Einbringen
von Befestigungselementen 24 in eine Befestigungselementaussparung
einzubringen, die sich mit dem Durchgang schneidet, der sich durch
den Möbel-Eingriffsabschnitt 21' erstreckt.
Der Möbelverbinder,
der in 3B gezeigt ist, kann verwendet
werden, um zwei, drei oder vier Möbelelemente miteinander zu verbinden,
und wenn zwei oder drei Möbelelemente miteinander
verbunden werden, stehen die nicht verwendeten Seiten des Möbelverbinders
nicht unzumutbar von der allgemeinen Kontur des zusammengebauten
Möbelstücks hervor.
Das Möbelsystem
der Ausführungform
von 3B kann im Besonderen vorteilhaft sein, wenn horizontale
Bretter mit einem Fuß eines
Möbelstücks verbunden
sind. Wie mit vielen der Ausführungsformen,
die hier beschrieben sind, kann eine Anordnung, der zwei oder drei
Möbelelemente
enthält,
mit dritten und/oder vierten Möbelelementen
erweitert werden, ohne einen Abschnitt der Anordnung zu zerlegen.
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Jedes
Möbelelement,
das in 3B gezeigt ist, mag eine Dicke
aufweisen, die kleiner als die Höhe
der zugeordneten Querschnittsseite des Möbelverbinders ist. In einigen
Ausführungsformen
können
die Dicken der Möbelelemente
im Wesentlichen gleich den Höhen
der zugeordneten Querschnittsseiten sein. In weiteren Ausführungsformen
können
die Möbelelemente
Dicken aufweisen, die größer als
die Höhen
der Seiten des Möbelverbinders
sind, aber wie in der Ausführungsform
von 3A können
die Verbindungsseiten abgeschrägt
sein. Mit abgeschrägten
Verbindungsseiten kann die Dicke des Möbelelements an der Schnittstelle
eines Möbelelements
und eines Möbelverbinders
im Wesentlichen gleich der Höhe
des Möbelverbinders
sein.
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Eine
Möbelanordnung,
die eine weitere alternative Ausführungsform eines Möbelverbinders 2 enthält, ist
in 4 gezeigt. Der Möbelverbinder 2 weist
im Wesentlichen einen quadratischen Querschnitt auf und weist Durchgänge auf,
die in Kanten 40 zum Empfangen von Verbindungselementen 3, 3' ausgebildet
sind. Auf diese Weise nimmt jedes Möbelelement 4, 4', 4'' einen Möbel-Eingriffsabschnitt des
Möbelverbinders
auf, und Flächen
der Verbindungsseiten der Möbelelemente
stehen miteinander in Kontakt. In einigen Ausführungsformen müssen die
Flächen
nicht miteinander in Kontakt stehen.
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In
dieser Ausführungsform
weisen die Nuten, die in den Möbelelementen
ausgebildet sind, eher zwei Wände 42, 44 auf,
die eine im Wesentlichen V-Gestalt ausbilden, als zwei im Wesentlichen
parallele Wände
und einen im Wesentlichen senkrechten Boden, wie in der Ausführungsform,
die in 3A gezeigt ist, aufzuweisen.
In beiden der oben beschriebenen Ausführungsformen mit Bezug auf
die 3A und 4, steht der nicht verwendete
Möbel-Eingriffsabschnitt
des Möbelverbinders 2 nicht über eine
Ebene, die zu den Möbelelementen,
die an den zwei gegenüberliegenden
Möbel-Eingriffsabschnitten
(beispielsweise Möbelelemente 4 und 4'' in 3A) angebracht
sind, planparallel ist, hervor. Auf diese Weise kann ein Möbelverbinder,
der vier Möbel-Eingriffsabschnitte
aufweist, aber lediglich mit drei Möbelelementen im Eingriff steht,
beispielsweise an einer Außenseite
einer Möbelanordnung
verwendet werden, ohne im Wesentlichen über die allgemeinen Konturen
der Möbelanordnung
hervorzustehen. Ferner kann eine einzelne Art eines Möbelverbinders (beispielsweise
ein Möbelverbinder,
der vier Möbel-Eingriffsabschnitte
aufweist) für
verschiedene Verbindungen verwendet werden, beispielsweise für die Verbindung
von zwei, drei oder vier Möbelelementen.
Durch Anwenden einer einzelnen Art eines Möbelverbinders können die
Herstellung und der Zusammenbau vereinfacht werden.
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Zwei
oder drei Möbelelemente
sind als Querschnitt in 4 so gezeigt, dass die Verbindungselemente
(beispielsweise Schrauben) sichtbar sind. Wie in den Ausführungsformen,
die oben mit Bezug auf die 1 und 3A gezeigt
sind, sind Verbindungselemente 3 und 3' durch einen
Durchgang 31 durch eine Öffnung 15 und in eine
Befestigungselementaussparung 29 eingebracht. Wie oben
beschrieben können
Haltenocken (nicht gezeigt) in Befestigungselementaussparungen 29 vor
dem Einbringen der Schrauben in die Aussparungen 29 eingebracht werden.
Sobald die Schrauben im Wesentlichen eingebracht sind, kann der
Haltenocken gedreht werden, um mit der Schraube in Eingriff zu kommen.
In einigen Ausführungsformen,
wie beispielsweise die Ausführungsformen,
die in 4 gezeigt sind, findet eine finale Befestigung
statt, wenn der Möbel-Eingriffsabschnitt
mit dem Boden und/oder den Wänden der
Nut in Kontakt steht. In einigen Ausführungsformen, beispielsweise
in Ausführungsformen,
die ähnliche
Komponenten wie die in 3B verwenden und mit einem Möbel-Eingriffsabschnitt 21', der den Boden
der Nut 7 nicht erreicht, findet eine finale Befestigung
statt, wenn eine Fläche 23 einer
Verbindungsseite mit dem Möbelverbinder 2 in
Kontakt steht. In einigen Ausführungsformen
kann ein Möbelelement dafür in Frage
kommen, an einem Möbelverbinder angebracht
zu werden, selbst wenn ein unvollständiger Kontakt des Möbel-Eingriffsabschnitts
oder eines anderen Abschnitts des Möbelverbinders mit der Nut des
Möbelelements
besteht.
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Während 1 zwei
Ausführungsformen
eines Werkzeugeingriffskopfs für
ein Befestigungselement 24 zeigt, beispielsweise ein Phillips-Schraubendreherkopf
und ein Inbus-Kopf, kann in einigen Ausführungsformen das Befestigungselement 24 einen werkzeugfreien
Betrieb erlauben. Beispielsweise kann das Befestigungselement einen
Fingergriff oder eine andere Struktur zum Drehen, Verschieben, Drücken, Ziehen
oder für
einen anderen Betrieb des Befestigungselements ohne die Notwendigkeit
für Werkzeuge
aufweisen.
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Es
können
Klebstoffe, wenn erwünscht,
verwendet werden, um bestimmte. Verbindungen permanent zu machen,
beispielsweise durch Hinzufügen
eines Klebstoffmaterials in die Nut 7, vor Einbringen eines
Möbel-Eingriffsabschnitts
eines Möbelverbinders
in die Nut und Befestigen derselben mit einem Befestigungselement.
Eine Klebstoffverbindung, wie sie direkt zwischen Möbelelementen
ausgebildet ist oder wie sie verwendet wird, um eine Verbindung
zwischen zwei Möbelelementen
zu sichern, mittels Verbinden jedes Möbelelements an einem Möbelverbinder,
wobei alle Verbindungen ausschließlich durch Verwendung eines
Klebstoffs gesichert sind, wird allerdings nicht als "Verbindungselement" oder "Befestigungselement" angesehen, wie diese
Begriffe hierin verwendet werden. In einigen Ausführungsformen
kann allerdings ein erster Möbel-Eingriffsabschnitt
reversibel an einem Möbelelement
mittels eines Befestigungselements der Erfindung befestigt sein,
und ein zweiter Möbel-Eingriffsabschnitt
kann permanent durch Hinzufügen
eines Klebstoffs angebracht sein.
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1 bis 4 zeigen
lediglich wenige der vielen möglichen
Verbindungselement- und Befestigungselementkonzepte. Diese Ausführungsformen sind
beabsichtigt, beispielhaft zu sein, und andere geeignete Befestigungselemente
und Verbindungselemente, die für
den Fachmann unter Berücksichtigung
der Ausführungen
hierin offensichtlich sind oder unter Verwendung nicht mehr als
der Fähigkeiten
eines Fachmanns und/oder des üblichen
Experimentierens und Optimierens entwickelt werden könnten oder
erkannt werden könnten,
können
anstelle von oder zusätzlich
zu den einzelnen Ausführungsformen verwendet
werden, die hierin beschrieben sind, und solche Befestigungselement-
und Verbindungselementkonfigurationen, die in den Bereich der Ansprüche fallen,
sind im Bereich der Erfindung.
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Die
Reversibilität
der Verbindungen, die entsprechend bestimmter Ausführungsformen
der Erfindung vorgesehen sind, kann eine verbesserte Vielseitigkeit
beim Hinzufügen
von Erweiterungen zu der Möbelanordnungen
erlauben. Ein Beispiel dieser Vielseitigkeit ist in der Ausführungsform
der 5A bis 5C gezeigt.
Eine Möbelanordnung 52,
die eine Vielzahl von Möbelelementen 4 umfasst,
enthält verschiedene
Bretter (Platten, Böden) 54,
Schiebetüren 56 und
Schwingtüren 58.
Verschiedene Ausführungsformen
von Verbindern, die hierin offenbart sind, können verwendet werden, um die
Möbelelemente 4 miteinander
zu verbinden. Eine Erweiterung 60 kann zu der Möbelanordnung 52 durch
Verwendung zusätzlicher
Möbelelemente 4,
Verbinder 2 und Verbindungselemente 3 (vgl. 5B)
hinzugefügt werden.
Beispielsweise können
Verbindungselemente 3 zu den nach außen gerichteten Möbel-Eingriffsabschnitten
hinzugefügt
werden, die an der rechten Seite der Möbelanordnung 52 vorgesehen sind.
Horizontale Bretter können
anschließend
mit den Verbindungselementen entsprechend den Ausführungsformen,
die hierin beschrieben sind, befestigt werden. Möbelelemente können anschließend vertikal
installiert werden, um eine Unterstützung bereitzustellen, und
zusätzliche
Bretter können
optional hinzugefügt
werden, um die Möbelanordnung
weiter zu erweitern. Als ein Resultat des Hinzufügens an die Verbinder an der
rechten Seite der Möbelanordnung 52,
wird das Vorhandensein von doppelten Wänden vermieden, wenn ein Zusatz 60 angefügt wird.
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Die
Fähigkeit
des Hinzufügens
oder Entfernens von Möbelelementen
an/von Möbelanordnungen,
die mittels Verwendung von erfinderischen Möbelverbindern und Möbelelementen
entsprechend bestimmter Ausführungsformen
der Erfindung ermöglicht
sind, kann ferner eine Vielseitigkeit des Aufbaus/Wiederaufbaus/der
Erweiterung von Möbelanordnungen
in verschiedenen Konfigurationen erlauben. Beispielsweise kann,
wie es in den 6A und 6B gezeigt
ist, eine Möbelanordnung,
die in einer ersten Konfiguration 62 zusammengefügt ist,
zerlegt werden (entweder teilweise oder vollständig), und in einer zweiten
Konfiguration 64 unter Verwendung einiger oder all derselben
Komponenten, die ursprünglich
die Anordnung 62 ausgemacht haben, wieder aufgebaut werden.
Beispielsweise kann in einer beispielhaften Ausführungsform ein Bausatz bereitgestellt
werden, der eine Vielzahl von Möbelelementen,
Möbelverbindern,
Verbindungselementen und Befestigungselementen der Erfindung und/oder maßgeschneiderte
Beilagen für
Möbelelemente
umfasst, die ein Hinzufügen
von Türen,
Brettern, Rädern,
Griffen usw. erlauben, die in eine Vielzahl von verschiedenen Möbelkonfigurationen
zusammengebaut werden können,
beispielsweise in ein Tisch, ein Bücherregal, ein Unterhaltungszentrum,
ein Schrank usw.. Anweisungen können
mit einem solchen Bausatz bereitgestellt werden, die den Anwender
anleiten, wie die verschiedenen bereitgestellten Komponenten in
die verschiedenen Möbelkonfigurationen zusammenzufügen, zu
zerlegen und wieder zusammenzufügen
sind. Verschiedene Bausätze
können verschiedene
Arten und verschiedene Anzahlen von verschiedenen Komponenten aufweisen,
und zusätzliche
Komponenten können
einzeln oder kombiniert in "Erweiterungs"-Bausätzen verkauft
werden.
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In
einigen Ausführungsformen
kann mehr als eine Fläche
der verschiedenen Möbelelemente
als äußere Fläche der
Möbelanordnung
darstellbar sein. In Kombination mit verschiedenen Verbindungssystemen,
die hierin offenbart sind, können
solche Möbelelemente
Anwendern erlauben, zu wählen,
ob Befestigungselemente in der zusammengefügten Möbelanordnung sichtbar sein
werden oder nicht, oder kann den Anwendern erlauben, zu entscheiden,
welche Farbe oder welche Struktur an den äußeren Bereichen der Möbelanordnung
sichtbar sein wird.
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"Anweisungen (Anleitungen)" können als eine
Werbekomponente definiert sein und tun dies oft auch, und umfassen
typischerweise geschriebene Anleitungen an oder verbunden mit Verpackungen von
Bausätzen
oder Komponenten der Erfindung.
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Anweisungen
können
ferner jegliche Art mündlicher
oder elektronischer Anleitungen enthalten, die in irgendeiner Weise
bereitgestellt werden. Der "Bausatz" definiert typischerweise
und vorzugsweise eine Verpackung, die entweder jede oder eine Kombination
von Komponenten der Erfindung und die Anleitungen enthält, kann
aber auch die Komponenten der Erfindung und Anleitungen in jeglicher Form,
die in Verbindung mit den Komponenten vorgesehen sind, auf eine
Weise enthalten, so dass ein Käufer
oder Anwender klar erkennen wird, dass die Anweisungen mit den spezifischen
Komponenten verbunden sind.
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Wie
oben beschrieben ist, ist, obwohl Möbelelemente fest miteinander
unter Verwendung von Ausführungsformen
der Möbelverbinder,
die hierin offenbart sind, verbunden werden können, in bestimmten Ausführungsformen
die Verbindung reversibel, so dass die Möbelelemente ohne Schwierigkeit und
ohne nachteilige Abänderung
der Struktur der Möbelelemente
und Möbelverbinder
getrennt und Möbelanordnungen
zerlegt werden können.
Beispielsweise löst
sich in der Ausführungsform
von 1 die Innenwand 26 von dem Kopf 34 und
Hals 36 des Verbindungselements 3' durch Drehen des Befestigungselements 24 gegen
den Uhrzeigersinn. Das Befestigungselement 24 löst sich
von Verbindungselementen 3',
wobei das Verbindungselement 3' von seinem Durchgang entfernt
werden kann und der Möbel-Eingriffsabschnitt 5' aus dem Möbelelement 4' gezogen werden
kann.
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Während verschiedene
Ausführungsformen der
Erfindung beschrieben und hierin dargestellt wurden, wird sich der
Fachmann leicht eine Vielzahl von anderen Mitteln und Strukturen
zum Ausführen
der Funktionen und/oder zum Erhalten der Resultate oder Vorteile
vergegenwärtigen,
die hierin beschrieben sind, und jede dieser Variationen, Modifikationen und
Verbesserung wird erachtet, sich innerhalb des Bereichs der vorliegenden
Erfindung zu befinden. Allgemeiner gesagt wird der Fachmann einfach
anerkennen, dass alle Parameter, Größen, Materialien und Konfigurationen,
die hierin beschrieben sind, exemplarisch gemeint sind und dass
eigentliche Parameter, Größen, Materialien
und Konfigurationen von verschiedenen Anwendungen, für welche
die Lehren der vorliegenden Erfindung verwendet werden, abhängen. Der
Fachmann wird unter Verwendung nicht mehr als üblichen Experimentierens viele Äquivalente
zu spezifischen Ausführungsformen
der Erfindung, die hierin beschrieben sind, erkennen oder imstande sein,
festzustellen. Es versteht sich daher, dass die vorangegangenen
Ausführungsformen
lediglich anhand von Beispielen dargestellt sind und dass innerhalb
des Bereichs der beigefügten
Ansprüche
und Äquivalente
dazu, die Erfindung auf andere Weise, als es speziell beschrieben
ist, ausgeführt
werden kann. Die vorliegende Erfindung ist auf jedes individuelle
Merkmal, System, Material und/oder Verfahren gerichtet, das hierin
beschrieben ist. Zusätzlich ist
jede Kombination von zwei oder mehr solcher Merkmale, Systeme, Materialien
und/oder Verfahren, vorausgesetzt, dass solche Merkmale, Systeme,
Materialien und/oder Verfahren sich nicht gegenseitig ausschließen, innerhalb
des Bereichs der vorliegenden Erfindung enthalten. In den Ansprüchen (genauso
wie in der obigen Beschreibung) sollen alle Übergangsformulierungen (transitional
phrases) oder Formulierungen des Enthaltens, wie beispielsweise "umfassen", "enthalten", "tragen", "aufweisen", "beinhalten", "zusammengesetzt sein
aus", "gefertigt sein aus", "ausgebildet sein
aus", "einbeziehen" und dergleichen
interpretiert werden, um erweiterbar zu sein, d.h. sie sollen "enthalten, aber nicht
darauf beschränkt" bedeuten und daher
die Merkmale umfassen, die danach aufgelistet sind, und Äquivalente
davon genauso wie zusätzliche
Elemente. Lediglich Übergangsformulierungen
oder Formulierungen des Enthaltens aus "bestehend aus" und "bestehen im Wesentlichen aus" sind jeweils als
geschlossene oder halbgeschlossene Formulierungen zu interpretieren.