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ZUSAMMENFASSUNG
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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung eines Ventils (1)
für ein
Fluidum, insbesondere für
Brenngas, das von einem elektrischen Signal (S) gesteuert wird,
welches an seinem Steuereingang im Verhältnis zum Wert eines elektrischen
Parameters (V) dieses elektrischen Signals (S), insbesondere Spannung
oder Strom, abgegeben wird; das Ventil (1) ist so ausgeführt, dass
es, wenn dieser Parameter (V) Werte unterhalb einer unteren Schwelle (VP1)
annimmt, ganz geschlossen/geöffnet
ist und dass es, wenn dieser Parameter (V) Werte oberhalb einer
oberen Schwelle (VP2) annimmt, ganz geöffnet/geschlossen ist; um eine
gewünschte Öffnung des
Ventils (1) zwischen der ganz geschlossenen und der ganz
geöffneten
Stellung einzustellen, wird eine Änderung dieses elektrischen
Signals vorgenommen, so dass der elektrische Parameter (V), zumindest
für einen
kurzen Moment einen Wert annimmt, der ungefähr der unteren Schwelle (VP1) und/oder
ungefähr
der oberen Schwelle (VP2) entspricht.
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BESCHREIBUNG
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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Ventils für ein Fluidum,
insbesondere Brenngas, und ein damit ausgestattetes Haushaltsgerät.
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Haushaltskochgeräte für gasförmige Brennstoffe,
insbesondere Gaskochfelder, mit automatischen Ventilen sind auf
dem Markt überhaupt
nicht verbreitet, obwohl diese Art von Haushaltsgeräten gemäß den Normen
zulässig
ist.
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In
solchen Haushaltsgeräten
erfolgt die Regelung des Gases für
einen Brenner mit einem automatischen Ventil, d. h. einem Ventil,
dessen Verschlusselement nicht direkt und manuell vom Benutzer betätigt wird,
sondern mit einem Stellglied, das typischerweise mit elektrischen
Signalen gesteuert wird; wenn der Benutzer einen Drehknopf oder
einen Schieber und Tasten eines Bedienfelds des Kochfelds betätigt, stellt
er die gewünschte
Flammenhöhe ein
(die als Richtwert mit der von diesem Brenner abgegebenen Wärme, mit
der Öffnung
des Ventils und mit dem Gasdurchfluss durch das Ventil verknüpft ist);
das Bedienfeld ist an ein elektronisches System zur Steuerung des
Kochfelds angeschlossen, das geeignete elektrische Signale an das
Ventil sendet und dieses so regelt (d. h. öffnet), dass am Brenner die
vom Benutzer eingestellte Flammenhöhe erhalten wird.
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Natürlich ist
es wichtig, dass die Flammenhöhe
für eine
bestimmte Einstellung des Benutzers jedes Mal im Wesentlichen gleich
ist. Dem Antragsteller ist bewusst geworden, dass bei vielen Typen
von automatischen Ventilen, insbesondere bei piezoelektrischen Ventilen,
auch wenn die gleichen Steuerungssignale geliefert werden, nicht
die gleiche Öffnung
des Ventils erhalten wird. Das wichtigste Phänomen, das bei piezoelektrischen
Ventilen zu diesem Nachteil beiträgt, ist, dass das Stellglied,
das piezoelektrische Element, sowohl bei der Bewegung in die eine
Richtung als auch bei der Bewegung in die Gegenrichtung eine Bewegungshysterese
aufweist.
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Zur
Lösung
dieses Nachteils sind Regelungsverfahren bekannt, die eine Rückkopplungsinformation über den Öffnungszustand
des Ventils verwenden, auf deren Grundlage das Steuerungssystem
das Steuersignal ändert,
um die vom Benutzer eingestellte Flammenhöhe zu erhalten. Diese Regelungsverfahren
weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie entsprechende Komponenten
erfordern, die zu einer höheren
Komplexität
des Systems und zu Mehrkosten führen,
die bei Haushaltsgeräten,
d. h. bei Konsumgütern,
nur schwer vertretbar sind.
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Allgemeine
Aufgabe dieser Erfindung ist es, ein Verfahren zur Regelung eines Ventils
für ein
Fluidum, insbesondere für
Brenngas, bereitzustellen, das präzise arbeitet, ohne als Rückkopplungsinformation
den Öffnungszustand
des Ventils oder das Ausmaß des
Gasdurchflusses durch das Ventil zu verwenden.
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Eine
erste besondere Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, ein Verfahren
zu finden, das sowohl im Allgemeinen als auch im Besonderen bei
einem Haushaltskochgerät
für gasförmige Brennstoffe einfach
auszuführen
ist.
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Eine
zweite besondere Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, ein zuverlässiges Verfahren
zu finden.
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Eine
dritte besondere Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, ein Verfahren
zu finden, das keine wesentlichen Änderungen am Aufbau der Ventile erfordert.
Diese und andere Aufgaben werden mit dem Verfahren mit den Merkmalen,
die in den beigefügten
Ansprüchen
dargelegt werden, die fester Bestandteil dieser Beschreibung sind,
erfüllt.
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Die
Grundidee dieser Erfindung ist es, das Ventil bei jedem Regelungsvorgang „einzustellen" oder "zurückzusetzen".
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Im
Besonderen werden zum Ventil bei jeder Regelung zunächst elektrische
Signale übermittelt, die
es im Wesentlichen in eine vorgegebene Öffnungs- oder Schließstellung
bringen, und dann elektrische Signale, die es in die gewünschte Öffnungsstellung
bringen. Auf diese Weise ist die erhaltene Öffnungsstellung nahezu identisch
mit der gewünschten Öffnungsstellung.
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Als
besonders effizient hat sich diese Idee bei Ventilen herausgestellt,
bei denen das piezoelektrische Stellglied eine Bewegungshysterese
aufweist, vor allem bei piezoelektrischen Ventilen, die für den Einsatz
in Haushaltskochgeräten
für gasförmige Brennstoffe
besonders geeignet sind.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt betrifft diese Erfindung eben ein solches Haushaltskochgerät für gasförmige Brennstoffe.
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Diese
Erfindung wird anhand der folgenden Beschreibung verdeutlicht, die
gemeinsam mit den anliegenden Figuren zu betrachten ist. Es zeigen:
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1 eine sehr schematische Ansicht eines piezoelektrischen
automatischen Ventils in der geschlossenen Stellung (1A)
und in der geöffneten Stellung
(1B),
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2 Kennlinien
des Ventils der 1,
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3 eine
sehr schematische Ansicht eines ähnlichen
Ventils wie in 1, bei dem jedoch eine Lehre
gemäß dem Verfahren
dieser Erfindung angewandt wurde, und
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4 Kennlinien
des Ventils aus 3 in dem gleichen Maßstab wie
in 2. Sowohl die Beschreibung als auch die Figuren
sind als rein beispielhaft und somit nicht abschließend zu
verstehen.
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Da
die Ventile aus 1 und 3 sehr ähnlich sind,
werden im Folgenden für
gleiche Komponenten dieselben Bezugszeichen verwendet. In 1 und 3 wird das
Ventil als Ganzes mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet.
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Mit 2 wird
ein piezoelektrisches Element bezeichnet, das als Stellglied eines
Einstellorgans 3 des Ventils 1 dient; 31 ist
das Verschlusselement des Ventils 1, das Teil des Einstellorgans 3 ist; 32 ist
ein Schaft des Einstellorgans, der Teil des Einstellorgans 3 des
Ventils 1 ist.
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Das
Verschlusselement 31 und der Schaft 32 sind starr
miteinander verbunden und bilden das Einstellorgan 3, das
vom Stellglied 2 betätigt
wird.
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Das
Stellglied 2 empfängt über zwei
elektrische Leiter ein elektrisches Signal S; das Stellglied 2 ist
so ausgeführt,
dass es sich beim Anliegen einer elektrischen Gleichspannung als
Signal S nach unten neigt (man beachte den Unterschied zwischen 1A und 1B),
und das Einstellorgan 3 bewegt sich entsprechend nach unten;
je größer die
Amplitude des Spannungssignals S, desto größer ist die Neigung des Stellglieds 2;
das Stellglied 2 weist eine hohe Bewegungshysterese auf.
Die Ventile aus 1 und 3 umfassen
einen Hohlkörper 6,
der mit einem Gaseinlasskanal 7 und einem Gasauslasskanal 8 ausgestattet
ist. Der Raum des Körpers 6 wird
durch eine starre Trennwand 4 in einen oberen Raum 61 oder
Auslassraum und in einen unteren Raum 62 oder Einlassraum
geteilt; der Einlasskanal 7 endet in dem Körper 6,
insbesondere in dem Einlassraum 62, und der Kanal 8 beginnt
in dem Körper 6,
insbesondere in dem Auslassraum 61. Die Trennwand 4 weist
eine Öffnung 40 (eine
aufgeweitete Bohrung) für
den Durchtritt des Gases vom Raum 62 in den Raum 61 auf.
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Das
Verschlusselement 31, das beispielsweise konisch geformt
ist, ist in der Lage, die Öffnung 40 der
Trennwand 4 zu schließen,
indem es perfekt an dieser anliegt, so dass eine dichte Verbindung
entsteht.
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Der
Körper 6 des
Ventils der 1 weist in seinem oberen
Teil ein Loch auf, welches das Gleiten des Schafts 32 in
seinem Innern ermöglicht,
aber keine wesentlichen Austritte von Gas aus dem Raum 61.
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1A entspricht
der Situation, in der das Signal S den Spannungswert Null hat (oder
einen Wert unterhalb der Mindestbemessungsspannung); in dieser Situation
ist das Ventil "ganz
geschlossen", da
das Verschlusselement 31 die Öffnung 40 verschließt; hierbei
handelt es sich um die Ruhestellung des Ventils.
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1B entspricht
der Situation, in der das Signal S den maximalen Bemessungsspannungswert
hat; in dieser Situation wird das Ventil als "ganz geöffnet" betrachtet, da das Verschlusselement 31 in Bezug
auf die Öffnung 40 sehr
weit unten steht und somit nahezu kein Hindernis für das Strömen des
Gases vom Raum 62 in den Raum 61 bildet.
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Darüber hinaus
kann ein elastisches Element 5, insbesondere eine Feder,
vorgesehen werden, um das Zurückkehren
des Ventils 1 in seine Ruhestellung zu erreichen oder zu
erleichtern; in den Beispielen der 1 und 3 wird
die Abwärtsbewegung
des Einstellorgans 3 mit Hilfe des Stellglieds 2 und
die Aufwärtsbewegung
des Einstellorgans 3 mit Hilfe des elastischen Elements 5 erreicht.
Dieses elastische Element kann eine gewisse Trägheit bei der Bewegung aufweisen,
die mit zunehmender Alterung ausgeprägter sein kann; im weiteren
Verlauf dieser Beschreibung bleibt dieses Phänomen unberücksichtigt.
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Die
Funktionsweise des Ventils 1 aus 1 wird
unter Bezugnahme auf die beispielhaften Kurven von 2 verdeutlicht;
in diesen Kurven entspricht die Abszisse der Spannung V des Signals
S, die am Element 2 anliegt, und die Ordinate dem Gasdurchfluss
F durch das Ventil 1, der, wenn auch nicht linear, an den Öffnungsgrad
des Ventils 1 gekoppelt ist.
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Jeder
Punkt der Kurve zwischen dem Ursprung der Achsen und dem Punkt P1
entspricht der Bedingung von 1A, d.
h. dem "ganz geschlossenen" Ventil 1;
denn solange die Spannung des Signals S nicht groß genug
ist, um die Federkraft der Feder 5 zu überwinden, liegt das Verschlusselement 31 fest
an der Öffnung 40 an.
Der Spannungswert, der dem Punkt P1 entspricht, beträgt ungefähr 50 Volt.
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Der
Punkt P2 entspricht der Bedingung von 1B, d.
h. dem "ganz geöffneten" Ventil 1.
Der Spannungswert, der dem Punkt P2 entspricht, beträgt ungefähr 250 Volt.
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Wenn
man annimmt, dass an das Element 2 ein Signal S angelegt
wird, dessen Spannungswert von Null ausgehend allmählich steigt,
dann ist die untere Kennlinie von 2 zu betrachten.
Wie bereits erwähnt,
kann sich das Verschlusselement 31 bis zu ungefähr 50 Volt
aufgrund der Feder 5 nicht bewegen; zwischen ungefähr 50 Volt
und ungefähr
100 Volt ist die Abwärtsbewegung
des Verschlusselements 31 aufgrund der Hysterese des Elements 2 sehr
klein (fast gleich Null); an diesem Punkt beginnt sich das Verschlusselement 31 nach
unten zu bewegen; zwischen ungefähr
100 Volt und ungefähr
150 Volt ist das Verhältnis
zwischen Spannung und Durchfluss überlinear; zwischen ungefähr 150 Volt und
ungefähr
200 Volt ist das Verhältnis
zwischen Spannung und Durchfluss im Wesentlichen linear; zwischen
ungefähr
200 Volt und ungefähr
250 Volt ist das Verhältnis
zwischen Spannung und Durchfluss unterlinear; bei mehr als ungefähr 250 Volt
ist bei einem Anstieg der Spannung keine merkliche Steigerung des
Durchflusses mehr feststellbar.
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Am
Punkt P2 angelangt, wird nun an das Element 2 ein Signal
S angelegt, dessen Spannungswert allmählich bis auf Null abnimmt;
zu betrachten ist die obere Kennlinie von 2. Für die ersten
ungefähr
50 Volt Abnahme (d. h. bis zu ungefähr 200 Volt) ist die Aufwärtsbewegung
des Verschlusselements 31 aufgrund der Hysterese des Elements 2 sehr
klein (fast gleich Null); an diesem Punkt beginnt sich das Verschlusselement 31 nach
oben zu bewegen; es liegen nacheinander erst ein überlinearer
Abwärtsabschnitt,
dann ein im Wesentlichen linearer Abwärtsabschnitt und anschließend ein
unterlinearer Abwärtsabschnitt
vor, der mit Punkt P1 bei ungefähr 50
Volt endet, an dem das Ventil 1 ganz geschlossen ist; wie
bereits gesagt, bleibt das Ventil 1 bei geringeren Spannungswerten
geschlossen; es ist darauf hinzuweisen, dass bei dieser zweiten
Kennlinie der lineare Abschnitt zwischen ungefähr 100 Volt (Punkt B) und ungefähr 150 Volt
(Punkt A) liegt.
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Nehmen
wir nun an, dass sich das Ventil 1 in einem Zustand befindet,
der Punkt C entspricht, und dass das Signal S somit einen Spannungswert
von 125 Volt hat; wenn die Spannung des Signals S auf 100 Volt verringert
wird, nimmt das Ventil den Punkt B entsprechenden Zustand ein und
durchläuft
den Abschnitt der zweiten Kennlinie zwischen C und B; wenn die Spannung
auf 150 Volt erhöht
wird, durchlauft das Ventil nicht den Abschnitt der zweiten Kennlinie
zwischen C und A, sondern einen Abschnitt einer dritten Kennlinie,
die zwischen der ersten und der zweiten liegt (siehe 2).
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Diese
dritte Kennlinie endet in jedem Fall immer im Punkt P2. Diese Beobachtung
gilt für
alle Kennlinien, die das Ventil 1 nach Erhöhungen der Spannung
V des Signals S durchläuft.
Analog dazu enden alle Kennlinien, die das Ventil 1 nach
einer Verringerung der Spannung V des Signals S durchläuft, im
Punkt P1. Und genau aus diesem Grund ist das Verfahren dieser Erfindung
auch im Fall von Hysterese wirksam. Das erfindungsgemäße Verfahren dient
somit zur Regelung eines Ventils für ein Fluidum, insbesondere
für Brenngas,
das von einem elektrischen Signal gesteuert wird, welches an seinem
Steuereingang im Verhältnis
zum Wert eines elektrischen Parameters des elektrischen Signals, insbesondere
Spannung oder Strom, abgegeben wird; das Ventil ist so ausgeführt, dass
es, wenn dieser Parameter Werte unterhalb einer unteren Schwelle
(beispielsweise VP1 in 2) annimmt, ganz geschlossen
oder geöffnet
ist und dass es, wenn dieser Parameter Werte oberhalb einer oberen Schwelle
(beispielsweise VP2 in 2) annimmt, ganz geöffnet oder
geschlossen ist (d. h. sich in dem entgegengesetzten Zustand zum
vorangehenden Fall befindet).
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Im
Allgemeinen wird gemäß dem Verfahren dieser
Erfindung zum Einstellen einer gewünschten Öffnung des Ventils zwischen
der ganz geschlossenen und der ganz geöffneten Stellung eine Änderung des
elektrischen Steuersignals vorgenommen, so dass der elektrische
Parameter zumindest für
einen kurzen Moment einen Wert annimmt, der ungefähr der unteren
Schwelle (VP1 in 2) oder ungefähr der oberen
Schwelle (VP2 in 2) entspricht.
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Einfacher
und in Bezug auf das Beispiel in 2 ausgedrückt, muss
das Ventil in jeder beliebigen Öffnungsstellung
(ob ganz geschlossen, ganz geöffnet
oder teilweise geöffnet),
um es in eine andere Öffnungsstellung
zu bringen, gemäß der Erfindung zunächst in
eine Stellung gebracht werden, die im Wesentlichen (nicht unbedingt
genau) dem Punkt P1 oder P2 entspricht.
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Auf
diese Weise erhält
man ausreichend präzise
Informationen über
die Kennlinie, die das Ventil nach diesem Vorgang des "Zurücksetzens" oder "Einstellens" beim Ändern des
elektrischen Steuerungsparameters befolgt, d. h. im Beispiel von 2 beim Ändern der
Steuerspannung V.
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Einfacher
und in Bezug auf das Beispiel in 2 ausgedrückt, verfolgt
das Ventil im Wesentlichen die obere Kennlinie, wenn der Punkt P2
verwendet wird, und im Wesentlichen die untere Kennlinie, wenn der
Punkt P1 verwendet wird.
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Wenn
das Ventil beispielsweise geöffnet
ist, so dass es einen Gasfluss durchströmen lässt, der dem Punkt C entspricht,
und das Ventil weiter geöffnet
werden soll, so dass es ein Gasfluss durchströmen lässt, der dem Punkt A entspricht,
wird an das Ventil eine Steuerspannung abgegeben, die zunächst bei
ungefähr
VP2 liegt (eventuell unter Überschreitung
dieses Werts von 250 Volt), so dass es zwangsläufig in die dem Punkt P2 entsprechende Stellung
gebracht wird, und anschließend
auf ungefähr
150 Volt, da sicher ist, dass das Ventil die obere Kennlinie der
Figur verfolgt und da somit sicher ist, dass das Ventil in die Punkt
A entsprechende Stellung versetzt wird; dies bedeutet, dass das
Ventil, um es ein wenig weiter zu öffnen, für einen kurzen Zeitraum ganz
geöffnet
wird.
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Wenn
das Ventil dagegen beispielsweise geöffnet ist, so dass es einen
Gasfluss durchströmen lässt, der
dem Punkt C entspricht, und das Ventil weniger stark geöffnet sein
soll, so dass es einen Gasfluss durchströmen lässt, der dem Punkt C entspricht, sieht
das oben dargelegte Verfahren in jedem Fall vor, dass das Ventil
zunächst
in die Punkt P2 entsprechende Stellung und dann in die Punkt C entsprechende
Stellung gebracht wird. Um die Regelungszeiten zu verkürzen, ist
es auch in diesem Fall möglich,
direkt von Punkt C zu Punkt B überzugehen.
Natürlich
sind die obigen Betrachtungen bezüglich der Kennlinien, Zustände und
Zustandsänderungen
des Ventils, insbesondere seines Stellglieds, nicht im streng mathematischen
Sinne zu verstehen, sondern innerhalb der Grenzen der technischen
Implementierungen dieser physikalischen Prinzipien.
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Anhand
der bisherigen Ausführungen
wird deutlich, dass das oben allgemein dargelegte Verfahren nicht
bei jeder beliebigen Regelung des Ventils angewandt werden kann,
sondern nur bei Regelungen, die ein Verlassen der vorgegebenen Kennlinien beinhalten
würden.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
erfordert es somit, eine oder zwei Kennlinien des Ventils zu identifizieren
und die Regelung des Ventils vorzunehmen, indem immer nur diese
eine Kennlinie oder diese beiden Kennlinien verwendet werden; natürlich gilt dies
innerhalb sinnvoller technologischer Grenzen.
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Die
vom Antragsteller durchgeführten
Studien und Experimente haben ergeben, dass es vorzuziehen ist,
dass den Nullwerten des elektrischen Parameters des Steuersignals
(insbesondere Steuerspannung oder -strom gleich Null) die ganz geschlossene
Stellung des Ventils entspricht (wie im Beispiel von 2);
in diesem Fall bleibt das Ventil nämlich bei einem Ausfall der
Stromversorgung geschlossen, so dass Gasaustritte auf einfache Weise
verhindert werden.
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Zum
Zweck der Regelung können
nur die untere Schwelle (VP1 in 2) oder
nur die obere Schwelle (VP2 in 2) oder
beide Schwellen (VP1 und VP2) verwendet werden.
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Der
Einsatz beider Schwellen (VP1 und VP2) kann an unterschiedliche
Regelungsstrategien gekoppelt sein. Eine erste Strategie kann vorsehen, dass
nur eine der beiden Schwellen verwendet wird, d. h. die nächstgelegene;
eine andere Strategie kann vorsehen, dass das Steuersignal bei jeder
Regelung zunächst
auf die untere Schwelle verringert und dann auf die obere Schwelle
erhöht
wird; eine dritte Strategie kann vorstehen, dass das Steuersignal
bei jeder Regelung zunächst
auf die obere Schwelle erhöht und
dann auf die unter Schwelle verringert wird; schließlich gibt
es Strategien, bei denen das Steuersignal zumindest für einen
kurzen Moment zyklisch mehr als ein Mal einen Wert annimmt, der
der oberen Schwelle (VP2) und/oder der unteren Schwelle (VP1) entspricht.
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Im
Hinblick auf den Einsatz der unteren Schwelle (VP1) für die Regelung
ist anzumerken, dass diese der im Wesentlichen geschlossenen Stellung
des Ventils entspricht, die einem Gasdurchfluss von Null entspricht.
In diesem Fall kann, um zu vermeiden, dass die Flamme erlischt und
neu gezündet werden
muss (was für
den Benutzer inakzeptabel wäre),
eine sehr kleine Regelungszeit verwendet werden und/oder kann die
Gasansammlung in den Leitungen hinter dem Ventil und in den Kammern
des Brenners ausgenutzt werden.
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Im
Hinblick auf den Einsatz der oberen Schwelle (VP2) für die Regelung
ist anzumerken, dass diese der ganz geöffneten Stellung des Ventils entspricht,
die dem maximalen Gasdurchfluss entspricht. In diesem Fall kann,
um zu vermeiden, dass es in der Regelungsphase zu Stichflammen des Brenners
kommt (was für
den Benutzer inakzeptabel wäre),
eine sehr kleine Regelungszeit verwendet werden.
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Die
Schwellenwerte könnten
zwar zu Regelungszwecken überschritten
werden (beispielsweise Spannungswerte über VP2 und/oder Spannungswerte
unter VP1), doch dies würde
zu einer Erhöhung der
Regelungszeit und eventuell auch zu einer stärkeren Beanspruchung des Stellglieds
führen,
insbesondere des piezoelektrischen Elements; daher ist es vorzuziehen,
sich ungefähr
auf den Schwellenwert (etwas mehr oder etwas weniger) zu beschränken.
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Wie
gesagt, beinhalt die Regelung des Ventils eine Änderung seines Steuersignals
(und entsprechend des Gasdurchflusses und der Flammenhöhe), die
auch bei geringen Regelungsdifferenzen groß ist; die Zeitdauer dieser Änderung
sollte daher geringer als eine vorgegebene Zeit sein, insbesondere
ungefähr
50 ms und vorzugsweise ungefähr
10 ms, so dass der Benutzer davon nichts oder fast nichts merkt.
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Die Änderung
entspricht einem Endwert des Parameters des Steuersignals des Ventils,
der auf der Grundlage von mindestens einer Kennlinie des Ventils
bestimmt wird; vorzugsweise wird die Änderung auf der Grundlage von
nur einer oder nur zwei zuvor bestimmten Kennlinien des Ventils
ausgeführt; unter
Bezugnahme auf 2 wären diese beiden Kennlinien
die obere Kurve und die untere Kurve. Wenn zwei Kennlinien verwendet
werden, werden auch zwei Schwellenwerte verwendet (VP1 und VP2).
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Das
oben dargelegte Verfahren wurde entwickelt und eignet sich besonders
für ein
Ventil, das ein bewegliches Verschlusselement umfasst, welches direkt
oder indirekt mit Hilfe eines elektrisch gesteuerten piezoelektrischen
Stellglieds bewegt wird. Es ist weiterhin geeignet und besonders
vorteilhaft, wenn es bei einem Ventil angewandt wird, bei dem das
Verschlusselement direkt oder indirekt mit Hilfe eines Elements
bewegt wird, das eine Bewegungshysterese aufweist, beispielsweise
mit Hilfe des oben erwähnten
piezoelektrischen Elements. Das Ventil aus 3 unterscheidet
sich von dem Ventil aus 1 im Wesentlichen
dadurch, dass die obere Wand des Körpers 6 nicht starr
ist; diese Wand besteht aus einer Membran 9, beispielsweise
einer kreisförmigen oder
quadratischen Membran aus elastischem Material. Diese Membran 9 ist
im Besonderen so ausgebildet, dass sich ihre Oberfläche vergrößert; in
der Abbildung sind in der Tat die Wölbungen um den Schaft 32 zu
erkennen.
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Die
Membran 9 ist im Wesentlichen sowohl an den Wänden des
Körpers 6 als
auch am Schaft 32 hermetisch dicht befestigt; aufgrund
ihrer Elastizität ermöglicht sie
es dem Schaft 32 und somit dem Einstellorgan 3 des
Ventils 1, sich insbesondere vertikal zu bewegen und erlaubt
es dem eventuell in der Kammer 61 vorhandenen Gas nicht,
auszutreten, außer
durch den Kanal 8.
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Um
die Wirkung der Membran 9 zu verstehen, muss das Ventil 1 in 3 während seines
Betriebs betrachtet werden.
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Wenn
das Ventil 1 geschlossen ist, entspricht der Druck in der
Kammer 61 dem Druck hinter der Kanal 8 (im Grunde
hinter dem nicht dargestellten Brenner), d. h. dem atmosphärischen
Druck; derselbe Druck herrscht auch außerhalb des Körpers 6;
unter dieser Bedingung ist die Kraft, die vom Druck auf die Außenseite
und Innenseite der Membran ausgeübt
wird, gleich und die Membran überträgt keine Kraft
auf den Schaft 31 und somit auf das gesamte Organ 3.
Wenn sich das Ventil zu öffnen
beginnt, d. h. wenn sich das Organ 3 abwärts zu bewegen
beginnt, steigt der Druck in der Kammer 61 ein wenig, und
auf die Membran 9 wirkt somit eine geringe Kraft nach oben,
die direkt proportional zu ihrer Fläche und zur Druckdifferenz
zwischen der Kammer 61 und dem atmosphärischen Druck ist; diese Kraft
wird auf das Organ 3 ausgeübt und ist nach oben gerichtet und
tendiert somit dazu, der vom Element 2 ausgeübten, nach
unten gerichteten Kraft entgegenzuwirken. Wenn das Ventil ganz geöffnet ist,
hat der Druck in der Kammer 61 seinen Höchstwert erreicht, und die Widerstandskraft,
die dazu tendiert, das Ventil wieder zu schließen, ist maximal.
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Bei
der Projektierung der Membran 9 muss berücksichtigt
werden, dass der Druck in den Gasleitungen im Allgemeinen nur um
20–30
mbar über
dem atmosphärischen
Druck liegt. Aus diesem Grund muss die Oberfläche der Membran 9 grundsätzlich vergrößert werden,
um die Widerstandswirkung nutzen zu können; als Richtwert und insbesondere
für Ventile,
die an Rohre mit ¼-Zoll-Gasgewinde
angeschlossen werden, hat die Größe der Membran 9 ein charakteristisches
Maß (Durchmesser
oder Seite) zwischen 10 mm und 30 mm, vorzugsweise zwischen 15 mm
und 20 mm.
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Bezüglich der
Kennlinien führt
die Membran 9 zu einer Änderung
in Bezug auf den vorangehenden Fall (1 und 2);
in 4 sind als Richtwert zwei Kennlinien dargestellt.
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Diese
Kurven sind nach rechts gestreckt (weil aufgrund der durch die Membran
bedingten Widerstandskraft eine höhere Spannung erforderlich
ist, um das Ventil zu öffnen)
und weisen somit eine geringere Steilheit und einen lineareren Verlauf
auf. Durch diese Maßnahme
wird die Regelung des Ventils stark verbessert und das Regelungsverfahren
noch wirksamer. Diese Maßnahme
ist jedoch auch für
sich genommen gültig,
da die Verwendung der Membran 9 (wie oben beschrieben)
in jedem Fall vorteilhaft ist, um eine bessere Regelung eines Ventils
zu ermöglichen.
Diese Maßnahme
lässt sich
kurz gefasst so beschreiben, dass zur Verbesserung des Regelungsverfahrens
auf das Verschlusselement des Ventils mechanisch (direkt oder indirekt)
eine Kraft aufgebracht wird, die der proportional (linear proportional oder
nichtlinear proportional) zum Druck des Fluidums hinter dem Verschlusselement
verlaufenden Bewegung entgegenwirkt.
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Im
Besonderen wird die Widerstandskraft von einer Membran ausgeübt, insbesondere
einer elastischen Membran (geeignet geformt und dimensioniert),
die in der Lage ist, dieses Fluidum innerhalb des Ventils einzuschließen und
die mechanisch (direkt oder indirekt) an das bewegliche Verschlusselement
gekoppelt ist; auf diese Weise wird die Widerstandskraft vorteilhafterweise
ohne Verwendung zusätzlicher
Komponenten erhalten. Wie gesagt, kommt das erfindungsgemäße Verfahren
besonders vorteilhaft bei Haushaltskochgeräten für gasförmige Brennstoffe, insbesondere
bei Gaskochfeldern, Gasöfen
und Gasherden zum Einsatz, wobei mit dem Begriff "Gasherde" Haushaltsgeräte bezeichnet
werden, die mindestens ein Gaskochfeld umfassen.
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Im
Allgemeinen umfasst das erfindungsgemäße Haushaltskochgerät für gasförmige Brennstoffe
einen Brenner, mindestens ein automatisches Ventil zur Regelung
des Gaszuflusses zum Brenner und ein elektronisches Steuerungssystem,
das in der Lage ist, dieses Ventil elektrisch zu steuern; das elektronische
Steuerungssystem ist in der Lage, das Ventil elektrisch so zu steuern,
dass das erfindungsgemäße Regelungsverfahren
ausgeführt
wird.
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Es
ist darauf hinzuweisen, dass gemäß den Normen
entlang der Gasleitung ein zweites automatisches Ventil (als Sicherheitselement)
in Reihe zum oben erwähnten
automatischen Regelungsventil eingebaut werden muss. Da die Regelung
des Gasdurchflusses mit Hilfe eines einzigen Ventils ausgeführt werden
kann, erfordert das zweite, in Reihe eingebaute Ventil das erfindungsgemäße Verfahren nicht
unbedingt, auch wenn sein Stellglied eine Bewegungshysterese aufweist;
das zweite Ventil kann in der Tat einfach mit zwei Zuständen eingesetzt
werden, d. h. ganz geöffnet
und ganz geschlossen.
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Diese
allgemeine Definition hat sich auf einen Brenner bezogen; natürlich umfasst
das Haushaltsgerät
im Allgemeinen mehrere Brenner (beispielsweise vier oder fünf), für die dieselben
Betrachtungen gelten können.
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Das
elektronische Steuerungssystem ist typischerweise mit einem Mikrocontroller
ausgeführt;
in diesem Fall kann der Mikrocontroller so programmiert werden,
dass er das Ventil elektrisch so steuert, dass das erfindungsgemäße Regelungsverfahren
ausgeführt
wird.
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Das
Ventil des Haushaltsgeräts
kann vorteilhafterweise so ausgeführt sein, dass es ein bewegliches
Verschlusselement und ein elektrisch gesteuertes piezoelektrisches
Stellglied umfasst, welches in der Lage ist, das Stellglied (direkt
oder nicht) zu bewegen.
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Dieses
Ventil kann auch Mittel umfassen, die in der Lage sind, sich zu
bewegen und sein Verschlusselement zu bewegen und die Bewegungshysteresen
aufweisen; unter Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens gelingt es somit,
insbesondere die durch diese Hysterese bedingten Probleme zu lösen.
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Dieses
Ventil kann vorteilhafterweise Mittel umfassen, die in der Lage
sind, auf sein Verschlusselement mechanisch (direkt oder indirekt)
eine Kraft aufzubringen, die der Bewegung, welche proportional (linear
oder nicht) zum Druck des Fluidums hinter dem Verschlusselement
ist, entgegenwirkt; wie gesehen, wird die Regelung auf diese Weise
verbessert.
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Im
Besonderen können
diese Mittel eine Membran (geeignet geformt und dimensioniert) umfassen,
insbesondere eine elastische Membran, die in der Lage ist, das Fluidum
im Innern des Ventils einzuschließen und die mechanisch (direkt
oder indirekt) an das bewegliche Verschlusselement gekoppelt ist.
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Auch
diese Maßnahmen
sind für
das zweite Ventil nicht erforderlich, wenn dieses keine Regelung des
Gasdurchflusses vornehmen muss.
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Die
Lehre dieser Erfindung ermöglicht
es, insbesondere eine präzise,
zuverlässige
und einfache Regelung des Ventils zur Regelung des Brenngases für einen
Brenner eines Haushaltskochgeräts, das
insbesondere ein Kochfeld oder einen Ofen umfasst, zu erhalten;
infolgedessen ist es möglich,
eine präzise,
zuverlässige
und einfache Regelung der Flammenhöhe am Brenner und der vom Brenner
abgegebenen Wärme
zu erhalten, ohne als Rückkopplungsinformation
den Öffnungszustand
des Ventils oder das Ausmaß des
Gasdurchflusses durch das Ventil zu verwenden.
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Die
Regelung des Ventils kann auf verschiedenen Gründen beruhen und von verschiedenen
Vorrichtungen des Haushaltsgeräts
ausgelöst
und/oder gesteuert werden. Das erfindungsgemäße Haushaltsgerät umfasst
typischerweise ein Bedienfeld, um es dem Benutzer zu ermöglichen,
die Flammenhöhe des
Brenners einzustellen und/oder die eingestellte Flammenhöhe anzuzeigen;
das Bedienfeld ist somit an das elektronische Steuerungssystem angeschlossen.
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Dieses
Haushaltsgerät
kann weiterhin eine Vorrichtung umfassen, um direkt oder indirekt
Temperatur und/oder Feuchte der Speisen zu bestimmen (die während des
Garens und/oder Erwärmens
der Speisen einzusetzen ist), die an dieses elektronische Steuerungssystem
angeschlossen ist, um die von diesem Brenner abgegebene Wärme zu regeln;
mit Hilfe der präzisen
elektronischen Steuerung des Brenners sind nicht nur das automatische
Garen der Speisen, sondern auch das automatische Erwärmen der
Speisen einfach zu implementieren.
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Dieses
Haushaltsgerät
kann weiterhin einen Zeitgeber umfassen, der an das elektronische
Steuerungssystem angeschlossen oder in dieses integriert ist, um
die Flammenhöhe
oder die von diesem Brenner abgegebene Wärme zu regeln, insbesondere, um
das Gasregelungsventil zu schließen.
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Dieses
Haushaltsgerät
kann zudem eine Sicherheitsvorrichtung umfassen, insbesondere einen Flammendetektor
des Brenners, der an dieses elektronische Steuerungssystem angeschlossen
ist, um das Gasregelungsventil zu schließen.
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Dieses
Haushaltsgerät
kann zudem eine Flammenzündvorrichtung
umfassen, insbesondere einen Funkengeber, der an dieses elektronische Steuerungssystem
angeschlossen ist, um die Flamme an einem der Brenner zu zünden. Das
elektronische Steuerungssystem kann in der Lage sein, den Funken
in Verbindung mit einem vom Benutzer erhaltenen Kommando zum Zünden eines
Brenners nach einer geeigneten Zeit in Bezug auf das Öffnen des entsprechenden
Gasventils auszulösen
und/oder zu regeln; dadurch kann ein besseres und zuverlässigeres
Zünden
des Brenners erreicht werden.
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Darüber hinaus
kann das elektronische Steuerungssystem in der Lage sein, das Zünden des Brenners
in Verbindung mit einem Programm und/oder einer Einstellung seitens
des Benutzers zum Garen und/oder Erwärmen von Speisen auszulösen; auf
diese Weise ist nicht nur das automatische Garen von Speisen, sondern
auch das automatische Erwärmen
von Speisen einfach zu implementieren. Darüber hinaus kann das Haushaltsgerät Kommunikationsmittel
umfassen, die insbesondere mit seinem elektronischen Steuerungssystem
verbunden sind. In diesem Fall kann das Haushaltsgerät mit einem
Kommunikationsnetz und/oder einer externen Vorrichtung verbunden
werden, um Informationen [...] und/oder
von diesem Netz und/oder dieser Vorrichtung zu empfangen. Diese
Informationen können
insbesondere für eine
oder mehrere der folgenden Aktivitäten geeignet sein:
- i) Überwachen
des Betriebs des Haushaltsgeräts, insbesondere
in Bezug auf seine Gasventile, über die
entfernte Vorrichtung;
- ii) Fernsteuern des Haushaltsgeräts, indem sein Zustand und/oder
seine Betriebsparameter geändert
werden, insbesondere in Bezug auf seine Gasventile;
- iii) Aktualisieren der Liste der Garprogramme, die eventuell
im Haushaltsgerät
gespeichert sind; und
- iv) Durchführen
von Diagnosen und/oder Statistiken des Haushaltsgeräts, insbesondere
in Bezug auf seine Gasventile.
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Wie
gesehen, ermöglicht
eine präzise
und zuverlässige
elektronische Regelung der Flamme der Brenner es, viele fortschrittliche
Funktionen am Haushaltskochgerät
zu implementieren, die dem Benutzer das Leben leichter machen und
die Sicherheit des Geräts
erhöhen.
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Diese
Erfindung wird unter Bezugnahme auf besondere Ausführungsbeispiele
beschrieben; natürlich
sind angesichts der Kenntnisse der Fachleute zahlreiche Varianten
möglich
und fallen alle diese Varianten in den durch die beiliegenden Ansprüche definierten
Rahmen.