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Gegenstand
der Erfindung ist ein Flaschenkasten aus Kunststoff, der wahlweise
einzelne Flaschen oder mindestens eine Gruppe von Flaschen, die
sich in einer Umverpackung befinden, oder eine Kombination von Einzelflaschen
und mindestens einer umverpackten Flaschengruppe aufnehmen kann, mit
folgenden Merkmalen:
- (a) Im unteren Bereich
des Kasteninnenraums befinden sich Einstellräume, und zwar
je einer pro Einzelflasche, welche jeweils eine Tiefe entsprechend
einem unteren Endbereich der Flaschenhöhe haben und mindestens
bereichsweise eine derartige Umgrenzung besitzen, dass wesentliche
seitliche Bewegungen des unteren Endbereichs der Flaschenhöhe
einer etwaigen eingestellten Einzelflasche eingeschränkt
sind;
- (b) und vom Boden des Kasteninnenraums ragen Pinolen nach oben,
die jeweils vom Zentralbereich zwischen umringend benachbarten Einstellräumen
ausgehen und jeweils mindestens zwei, durch Längsschlitze
geteilte Zungen aufweisen,
- (c) wobei bei den Pinolen die jeweiligen Zungen mindestens in
einem Teilbereich ihrer Höhe weiter gespreizt sind, so
dass sie etwaige Einzelflaschen, die in die umringend benachbarten
Einstellräume eingestellt sind, mindestens nahezu berühren,
- (d) und wobei sich in einer Höhe, die im wesentlichen
dem oberen Ende der Einstellräume entspricht, ein Flächenbereich
oder mehrere Flächenbereiche außerhalb der Einstellräume
befinden, der bzw. die eine Abstützung für die
Unterseite mindestens einer etwaigen aufgenommenen Umverpackung
darbietet (darbieten).
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Durch
die weitere Spreizung der jeweiligen Zungen ist (sind) in dem betreffenden
Teilbereich der Höhe die Querabmessung(en) der Pinole vergrößert. Die
Ein schränkung der zeitlichen Bewegungen der Einzelflaschen
in den Einstellräumen ist vorzugsweise eine Verhinderung
wesentlicher seitlicher Bewegungen.
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Kunststoff-Flaschenkästen
sind in überaus vielen Ausführungsformen bekannt.
Bei einer besonders häufig eingesetzten Flaschenkastenart
erstrecken sich Trennwände im Kasteninnenraum in zwei orthogonalen
Richtungen von Kastenseite zu gegenüber liegender Kastenseite,
so dass voneinander separierte Flaschenplätze geschaffen
sind; diese Trennwände haben in aller Regel eine deutlich
geringere Höhe als der gesamte Flaschenkasten. Bei dieser
Flaschenkastenart ist für jede aufgenommene Flasche ein
definierter Flaschenplatz vorhanden. Die Flaschen neigen sich nur
wenig relativ zu dem Flaschenkasten, wenn dieser schräg
gestellt wird. Beim Bewegen des Flaschenkastens, insbesondere beim Anheben
und beim Transportieren, wird nicht das Geräusch von aneinander
klappernden Flaschen erzeugt.
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Bei
einer anderen Flaschenkastenart sind die geschilderten Trennwände
entweder nicht vorhanden oder nur noch in Ansätzen vorhanden.
Es gibt aber sogenannte Pinolen (säulenartig vom Boden
des Kasteninnenraums nach oben ragende Elemente), die – typischerweise
an mehreren Stellen zwischen Flaschenplätzen – vorhanden
sind und in der Regel eine geringere Höhe als der Flaschenkasten
haben. Dort, wo keine Pinolen vorhanden sind, erhält man
eine Vorgabe von Flaschenplätzen. Die Separierung und Vertikalhaltung
(relativ zu dem Flaschenkastenboden) der Flaschen ist in der Regel nicht
so gut wie bei Flaschenkästen mit Trennwänden.
Beim Anheben und Transportieren der Flaschenkästen machen
die Haschen mehr Lärm, nicht selten hin bis zum Aneinanderklappern
von Flaschen. Der den Flaschenkasten versteifende Effekt von Trennwänden
ist nicht gegeben.
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Andererseits
erfreuen sich Flaschenpacks, d. h. eine Gruppe von Flaschen bzw.
eine Anzahl von Flaschen, die sich in einer Umverpackung befinden, großer
Beliebtheit. Typische Beispiele sind Vierer-Packs in quadratischer
Anordnung und Sechser-Packs in rechteckiger Anordnung. Die Umverpackung
besteht insbesondere aus Pappkarton oder kräftiger Kunststofffolie.
Das Flaschenpack enthält erheblich weniger Flaschen als
ein typischer Flaschenkasten und kann deshalb – in der
Regel auch mit nur einer Hand – bequem gegriffen, angehoben und
getragen werden. Sehr häufig ist die Umverpackung oberseitig
so gestaltet, dass eine Greifmöglichkeit für die
Hand oder sogar eine Art Griff gebildet ist.
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Flaschenkästen
sind allerdings extrem praktische Behältnisse zum Aufbewahren,
Transportieren und Verkaufs-Darbieten von Flaschen, insbesondere weil
sie die in ihnen befindliche Anzahl von Flaschen mit Schutzeffekt
umschließen, bequem greifbar und tragbar, bequem mit mechanischen
Hilfsmitteln manipulierbar, bequem transportierbar, und stapelbar sind.
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Flaschenkästen,
die wahlweise einzelne Flaschen oder umverpackte Flaschengruppen
oder in Kombination Einzelflaschen und umverpackte Flaschengruppen
aufnehmen können, sind besonders attraktive Flaschenkästen.
Im Flaschenabfüllbetrieb können beispielsweise
in derartige Flaschenkästen eine oder mehrere umverpackte
Flaschengruppen sowie Einzelflaschen auf dem Rest der Flaschenplätze
eingestellt werden. Im Supermarkt kann sich der Kunde je nach Wunsch
mit Flaschenpacks oder mit einzelnen, entnommenen Flaschen oder
mit nur mit einzelnen Flaschen gefüllten Flaschenkästen
(nur teilweise gefüllte Flaschenkästen aus Nachbarkästen aufgefüllt)
bedienen. Für die Brauereien, Abfüllbetriebe,
Transportbetriebe ist attraktiv, dass man nur mit einer Art Transportbehältnis,
nämlich dem Flaschenkasten, umgehen muss und dennoch die
ganze Angebotspalette aus umverpackten Flaschengruppen, Einzelflaschen,
komplett mit Einzelflaschen gefüllten Flaschenkästen
bieten kann. Ein weiterer, für die Praxis sehr bedeutsamer
Vorteil liegt darin, dass der Flaschenkasten für Rücktransport
der leeren Flaschen, insbesondere von der Verkaufsstelle, die auch
die leeren Flaschen zurücknimmt, zu dem Abfüllbetrieb, eingesetzt
werden kann, und zwar auch für diejenigen Flaschen, die
aus umverpackten Flaschengruppen stammen und von den Verbrauchern
ohne Umverpackung zurückgegeben werden.
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Ein
Flaschenkasten, der "dual" verwendbar ist (d. h. wahlweise für
Einzelflaschen oder für umverpackte Flaschengruppen oder
Kombinationen von Einzelflaschen und umverpackten Flaschengruppen) ist
aus
DE 22 24 866 A bekannt.
Bei dem bekannten Flaschenkasten stehen aufgenommene Einzelflaschen
innen auf dem Boden des Flaschenkastens. Aufgenommene Umverpackungen,
jeweils mit einer Gruppe von Flaschen, sitzen mit ihrer Unterseite ebenfalls
innen auf dem Boden des Flaschenkastens auf. Im Innenraum des Flaschenkastens
sind an geeigneten Positionen, die bei aufgenommenen Einzelflaschen
von umringend benachbarten Einzelflaschen umgeben sind, Flaschentrennsäulen
mit sternförmigem Querschnitt vorgesehen. Bei aufgenommener
Umverpackung mit einer Gruppe von Flaschen gehen die Säulen
durch Öffnungen in der Bodenwand der Umverpackung hindurch.
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Sowohl
aufgenommene Einzelflaschen als auch Flaschen in aufgenommenen Umverpackungen haben
beträchtliche seitliche Bewegungsmöglichkeit. Das
führt zu störenden Geräuschen, wenn der
Flaschenkasten angehoben oder transportiert wird. Ein Gegeneinanderstoßen
benachbarter Flaschen, was gegenseitiges Verkratzen der Flaschen
und Klappergeräusche mit sich bringt, ist, wenn man die
Verformbarkeit der "Sternspitzen" des sternförmigen Querschnitts
der Flaschentrennsäulen berücksichtigt, nicht
ausgeschlossen.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen dual einsetzbaren Flaschenkasten
verfügbar zu machen, bei welchem die Lagefixierung mindestens der
aufgenommenen Einzelflaschen verbessert ist. Die Lagefixierung von
Flaschen in Umverpackung ist häufig unkritischer, insbesondere
weil die Umverpackugnen häufig Trennwände oder
andere Einrichtungen zur Schaffung von Lagefixierung der Flaschen besitzen.
Dennoch schafft die Erfindung in bevorzugten Ausgestaltungen einen
Flaschenkasten, der auch für umverpackte Flaschen eine
verbesserte Lagefixierung ergibt.
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Die
erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe
ist durch die Merkmalskombination des Anspruchs 1 wiedergegeben.
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Ein
dual verwendbarer Flaschenkasten, der Einstellräume jeweils
für einen unteren Teilbereich der Flaschenhöhe
einer aufgenommenen Einzelflasche hat, ist aus
DE 200 22 394 U bekannt.
Die Tiefe der Einstellräume ist sehr beträchtlich
und dieser Teil der Tiefe des Flascheninnenraums geht für
umverpackte Flaschengruppen verloren. Der Flaschenkasten hat keine
Pinolen, so dass sich nur eine unzureichende Flaschenfixierung der
Einzelflaschen allein durch die Wände der Einstellräume
ergibt.
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Der
erfindungsgemäße Flaschenkasten eignet sich sowohl
für Glasflaschen als auch für Kunststoffflaschen.
Da sowohl die Einstellräume als auch die Pinolen an der
Lagefixierung der Flaschen beteiligt sind, können die Einstellräume
mit ver gleichsweise geringer Tiefe (vorzugsweise weniger als 10%, stärker
bevorzugt weniger als 5%, noch stärker bevorzugt weniger
als 2% der Flaschenhöhe) ausgeführt sein. Dadurch
wird erreicht, dass der Flaschenkasten entweder überhaupt
nicht höher als ein nicht-dual verwendbarer Flaschenkasten
für Einzelflaschen ist (weil die vergleichsweise geringe
Tiefe der Einstellräume durch Verringerung des Abstands zwischen
dem oberen Ende der Flaschen in Umverpackung und der oberen Endfläche
des Flaschenkastens aufgefangen wird.
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In
den ursprünglichen Ansprüchen und in der Beschreibung
der vorliegenden Anmeldung kommt an einigen Stellen die Ausdrucksweise
"Flaschen, die sich mindestens nahezu berühren" bzw. "Pinolen,
die Flaschen mindestens nahezu berühren" vor. Mit dieser
Ausdrucksweise soll zum Ausdruck gebracht werden, dass einerseits
tatsächliche körperliche Berührung da
sein kann, dass aber andererseits – insbesondere bei Minus-Toleranzen
des Flaschendurchmessers oder Minus-Toleranzen der größten
Querabmessung der Pinolen – ein Zustand knapp vor tatsächlicher
körperlicher Berührung herrschen kann. So wird
insbesondere ein gegenseitiger Abstand unter 1 mm, vorzugsweise
unter 0,5 mm, als von der zitierten Ausdrucksweise umfasst angesehen.
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Die
Einstellräume können teilweise oder überall
im Flaschenkasten so nahe beieinander sein, dass sich die unteren
Endbereiche von zwei benachbarten, eingestellten Einzelflaschen
seitlich mindestens nahezu berühren. Dies dient der Minimierung der
Abmessungen des Flaschenkastens, führt aber auch dazu,
dass sich die zwei benachbarten Flaschen unmittelbar gegenseitig
lagefixieren. Die größte Querabmessung der Pinolen
kann dadurch minimiert werden. Um die mindestens Nahezu-Berührung
der zwei benachbarten Einzelflaschen technisch besonders einfach
zu erreichen, können die seitlichen Umgrenzungen der betreffenden
zwei Einstellräume im Bereich des stärksten Zusammenkommens
unterbrochen sein, so dass dort zwei benachbarte Einstellräume
ineinander übergehen.
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Um
die seitlichen Umgrenzungen der Einstellräume zu bilden,
gibt es eine ganze Reihe von technischen Möglichkeiten.
Bevorzugt ist es, wenn teilweise oder überall im Flaschenkasten
die seitliche Umgrenzung des betreffenden Einstellraums in einem
Teilbereich von den Enden aufrechter Abstandshaltestege gebildet
ist. Die Abstandshaltestege lassen sich herstellungsmäßig
günstig durch Innenschieber an Formkernen der Herstellungsform
für den Flaschenkasten herstellen. Vorzugsweise führen die
Abstandshaltestege parallel zueinander zu der benachbarten Außenwand
des Flaschenkastens. Ferner ist es bevorzugt, teilweise oder überall
im Flaschenkasten die seitliche Umgrenzung des betreffenden Einstellraums
in einem Teilbereich von einem nach unten fortgeführten
Teil einer Pinolenwand bilden zu lassen. Eine bevorzugte, alternative
oder kumulativ einsetzbare Möglichkeit besteht darin, teilweise
oder überall im Flaschenkasten die seitliche Umgrenzung
des betreffenden Einstellraums mindestens in einem Teilbereich nach
Art eines ununterbrochenen oder eines mindestens ein Mal unterbrochenen
Kreisrings auszubilden.
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Es
ist bevorzugt, wenn teilweise oder überall im Flaschenkasten
die Längsschlitze zwischen den Zungen nur eine obere Teilhöhe
der betreffenden Pinole einnehmen, aber es ist alternativ möglich,
die Längsschlitze nahezu oder vollständig auf
die gesamte Höhe der betreffenden Pinole vorzusehen. Die erstgenannte
Möglichkeit führt zu einem steiferen Pinolenaufbau,
die zweitgenannte Möglichkeit führt zu besonders
elastischen Zungen.
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Eine
bevorzugte Möglichkeit für den Zustand der bereichsweise
weiteren Spreizung der Zungen ist, dass die Zungen der betreffenden
Pinole nach oben-außen gekrümmt sind, so dass
sich in einer bestimmten Höhe oder in einem bestimmten
Höhenbereich (die bzw. der sich in der Praxis nicht weit
weg vom oberen Ende der Pinole befindet, aber nicht ganz das Ende
darstellt) die größte Querabmessung ergibt.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass die Zungen der betreffenden Pinole auf ihrer
der etwaigen eingestellten Einzelflasche zugewandten Seite mindestens
auf einem Teil ihrer Länge, vorzugsweise nur auf eine obere
Teillänge, mindestens einen in Zungenlängsrichtung
verlaufenden Verdickungswulst aufweist. Die obere Teillänge
kann im wesentlichen so lang wie die Längsschlitze sein.
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Bei
dieser Ausbildung führt das Nachschwinden des in die Form
eingespritzten Kunststoffs nach dem Entformen zu einem Krümmen
der Zungen nach außen.
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Vorzugsweise
weist die betreffende Pinole mindestens eine Anzahl von Zungen entsprechend der
Anzahl von umringend benachbarten Einstellräumen auf, bevorzugt
vier Zungen. Es gibt aber auch Ausführungen des erfindungsgemäßen
Flaschenkastens mit drei Zungen pro Pinole oder mit zwei Zungen
pro Pinole. Aber auch dann, wenn z. B. die Pinole vier umringend
benachbarte Einstellräume besitzt, könnte man
den Flaschenkasten z. B. mit Pinolen mit jeweils acht Zungen, d.
h. zwei Zungen pro benachbarte Einzelflasche ausführen.
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Die
Pinolen haben teilweise oder überall im Flaschenkasten
mindestens in einer oberen Teillänge einen Querschnitt,
der angenähert einem Quadrat mit konkav gerundeten Seiten
statt gerader Quadratseiten entspricht. Diese Ausführungsform
gilt insbesondere für den Fall der Pinolen, die vier umringend benachbarte
Einstellräume haben.
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Vorzugsweise
haben die Pinolen teilweise oder überall im Flaschenkasten
ihre größte Querabmessung in einem Höhenbereich,
der im obersten Drittel der betreffenden Pinole liegt, vorzugsweise nahe
dem oberen Pinolenende. Bezogen auf die Flaschenhöhe der
Einzelflaschen haben vorzugsweise die Pinolen teilweise oder überall
im Flaschenkasten ihre größte Querabmessung in
einem Höhenbereich, der höher liegt als das untere
Drittel der Flaschenhöhe einer etwaigen, aufgenommenen
Einzelflasche. Diese Merkmale führen dazu, dass einerseits
die Flaschen optimal lagefixiert werden, aber andererseits die Pinolen
nicht übermäßig hoch sind (Materialersparnis!).
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Nach
einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung haben die
Pinolen teilweise oder überall im Flaschenkasten derartig
größte Querabmessungen, dass sie durch eingestellte
Einzelflaschen federnd verformt werden. Das hierdurch erreichte,
federnde Anpressen der Einzelflaschen gegen die Pinolen führt
zu einer perfektionierten Lagefixierung, am allerperfektesten in
Kombination mit den im unteren Bereich des Kasteninnenraums befindlichen
Einstellräumen. Es wird an dieser Stelle jedoch ausdrücklich
betont, dass es im Fall des federnden Kontakts zwischen eingestellten
Einzelflaschen und Pinolen möglich ist, den Flaschenkasten
auch ohne im unteren Bereich des Kasteninnenraums gebildete Einstellräume
auszubilden. Bei dieser Ausführung schafft der federnde
Kontakt zwischen Einzelfla schen und Pinolen ein Ausmaß von
Lagefixierung, die – je nach Anforderungen im Einzelfall – genügend
gut ist.
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In
der bisherigen Beschreibung ist beim Thema "Lagefixierung von aufgenommenden
Flaschen im Flaschenkasten" in erster Linie auf die Lagefixierung
aufgenommener Einzelflaschen Bezug genommen worden. Vorzugsweise
ist der erfindungsgemäße Flaschenkasten so ausgebildet,
dass auch Flaschen, die sich in einer in dem Flaschenkasten aufgenommenen
Umverpackung befinden, mit Hilfe der Pinolen (aber naturgemäß ohne
Mithilfe der Einstellräume) lagefixiert werden. Wenn man
das tut, kann man bei der Umverpackung Aufwand für Zwischenwände
oder Lagefixierung in der Umverpackung, einsparen, soweit mit der
Stabilität der Umverpackung verträglich.
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Im
Prinzip ist man frei, wie große Teilbereiche innerhalb
des Kasteninnenraums man für eine umverpackte Flaschengruppe
vorsieht. Besonders praktische Abmessungen sind umverpackte Flaschengruppe
aus sechs Flaschen in rechteckiger Anordnung und umverpackte Flaschengruppe
aus vier Flaschen in quadratischer Anordnung. Auch bei der Gesamtzahl
von in dem Flaschenkasten aufnehmbaren Flaschen gibt es viele Möglichkeiten.
Besonders praktisch sind sechzehn oder achtzehn oder zwanzig oder
vierundzwanzig Einstellplätze.
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Es
wird ausdrücklich betont, dass der erfindungsgemäße
Flaschenkasten nicht zwingend so ausgebildet sein muss, dass sich
an jedem betrachteten Flaschenplatz wahlweise eine Einzelflasche oder
eine einer umverpackten Flaschengruppe angehörende Flasche
aufnehmen lassen muss. So wäre es z. B. möglich,
nebeneinander zwei Plätze für jeweils eine Gruppe
von sechs umverpackten Flaschen (diese zwölf Plätze
auch wahlweise nutzbar für Einzelflaschen) vorzusehen und
daneben einen Bereich von vier mal zwei Einstellplätzen
für Einzelflaschen vorzusehen (wo schon vom Format her
keine Umverpackung mit zwei mal drei Flaschen hineinpasst).
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Vorzugsweise
sind teilweise oder überall im Flaschenkasten benachbarte
Teilbereiche, die je eine umverpackte Flaschengruppe aufnehmen können, durch
eine Trennwand separiert, die vorzugsweise von einer Flaschenkasten-Seitenwand
zur gegenüberliegenden Flaschenkasten-Seitenwand verläuft. Dieses
Merkmal führt zu einem stabileren Flaschenkasten. Außerdem
sind viel weniger Pinolen erforderlich, weil die Trennwand bzw.
die Trennwände ebenfalls Lagefixierungsfunktion haben.
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Weiterer
Gegenstand der Erfindung ist die Kombination eines Flaschenkastens,
wie er in der vorliegenden Anmeldung offenbart ist, mit einer (aufgenommenen)
Umverpackung, in der sich eine Gruppe von Flaschen befindet, dadurch
gekennzeichnet, dass die Unterseite der Umverpackung auf dem genannten
einen Flächenbereich oder auf mehreren genannten Flächenbereichen
aufruht.
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Bei
der Erfindung besteht die Umverpackung einer Flaschengruppe vorzugsweise
aus Karton, kann aber auch insbesondere aus Kunststoff bestehen.
Karton-Umverpackungen sind besonders leicht, preisgünstig,
leicht zu entsorgen und haben wenig Materialvolumen. Bei Kunststoff-Umverpackungen gibt
es eine breite Palette von Umverpackungen nach Art eines kleineren
Trägerkastens bis hin zu Umverpackungen von nach Art eines
Schrumpffolien-Einschlusses, eventuell mit einem oder zwei griffartigen Bereichen.
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Die
Umverpackung kann Trennwände zwischen mindestens einem
Teil der Plätze aufweisen, muss es aber nicht. Trennwände
erhöhen die Stabilität der Umverpackung und können
bei entsprechender Ausbildung Gegeneinanderstoßen der enthaltenen
Flaschen beim Anheben und Wegtragen der Umverpackung verhindern.
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Die
Umverpackung weist vorzugsweise eine Bodenwand mit mindestens einer Öffnung
auf, durch die sich eine Pinole erstreckt, wenn die Umverpackung
in dem Flaschenkasten aufgenommen ist. Erfindungsgemäß ist
angestrebt, die Querabmessungen der Pinolen möglichst gering
zu halten und möglichst keine nach außen ragenden,
scharfkantigen Pinolenbereiche vorzusehen. Hierdurch können
die Öffnungen in der Bodenwand der Umverpackung möglichst
klein gehalten werden, Beschädigungen der Bodenwand neben
der betreffenden Öffnung beim Einsetzen der Umverpackung
in den Flaschenkasten lassen sich gut vermeiden. Die betreffende Öffnung
kann so klein sein, dass die betreffende Pinole unter federndem
Zusammendrücken ihrer Zungen durch die Öffnung
hindurchgeführt werden kann, wenn die Umverpackung in den
Flaschenkasten eingesetzt wird. Dieses federnde Zusammendrücken kann
durch die unteren Enden der in der Umverpackung befindlichen Flaschen
geleistet werden.
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Die
Erfindung und bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend
anhand zeichnerisch bzw. fotografisch dargestellter Ausführungsbeispiele
noch näher erläutert. Es zeigt:
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1 eine
Draufsicht in einen Kasteninnenraum eines Teils eines Flaschenkastens;
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2 eine
Schnittansicht längs II-II in 1 eines
Teils des Flaschenkastens von 1, in Horizontalrichtung
gesehen;
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3 eine
Schnittansicht längs III-III in 1 eines
Teils des Flaschenkastens von 1, gesehen
in Horizontalrichtung;
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4 eine
Fotografie eines Teils eines Flaschenkastens mit im Flaschenkasten
aufgenommener Umverpackung;
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5 eine
schematisierte Draufsicht auf einen Flaschenkasten mit alternativer
Ausführung der Umgrenzung von Einstellräumen für
Einzelflaschen;
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6 eine
Pinole alternativer Ausführung im Pinolen-Längsschnitt
analog 3, in Horizontalrichtung betrachtet, im Zustand
nach Nachschwinden des spritzgegossenen Kunststoffs;
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7 die
Pinole von 6 im horizontalen Querschnitt
längs VII-VII in 6.
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Bei
allen dargestellten Ausführungsformen besteht der Flaschenkasten 2 aus
Kunststoff und ist durch Spritzgießen in einer entsprechenden
Spritzgussform hergestellt. Das in 4 dargestellte
Beispiel einer Umverpackung besteht aus Pappkarton.
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In
der Draufsicht der 1 sieht man flächenmäßig
etwas mehr als ein Viertel der Draufsichtsgröße
des Flaschenkastens 2. Für den vollständigen
Flaschenkasten 2 muss man sich rechts das gezeichnete Viertel
spiegelbildlich angesetzt vorstellen. Diese so entstandene Hälfte
muss man sich nach oben in 1 spiegelbildlich
angesetzt vorstellen, um eine Draufsicht auf den gesamten Flaschenkasten 2 vor
sich zu haben.
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Der
in 1 gezeichnete Flaschenkasten-Teil 4 (=
ein Viertel) besitzt sechs Flaschenplätze, die wahlweise
als Einzelflaschenplätze oder insgesamt als Aufnahmeraum
für eine umverpackte Flaschengruppe aus sechs Flaschen
in der Umverpackung dienen kann.
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Unter
Bezugnahme auf die 1 bis 5 werden
zunächst einige Elemente der Erfindung erläutert,
zunächst noch ohne das Merkmal "vergrößerte
Querabmessung der betreffenden Pinole" bzw. "weiter gespreizte Zungen
der betreffenden Pinole". Die Erläuterung dieses Merkmals
erfolgt dann unter Bezugnahme auf 6 und 7.
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Der
Flaschenkasten 2 besitzt eine seitliche Längs-Außenwand 6,
eine seitliche Quer-Außenwand 8, eine mittige
Längs-Trennwand 10 und eine mittige Quer-Trennwand 12.
Innerhalb des Flaschenkasten-Teils 4 sind zwei Pinolen 14 vorgesehen,
die vom Boden des Kasteninnenraums nach oben ragen und beim gezeichneten
Ausführungsbeispiel etwas weniger als halb so hoch sind
wie der Kasteninnenraum (siehe 2 und 3).
Jede der Pinolen 14 ist an einer Stelle vorgesehen, wo
sie von vier Flaschenplätzen ringartig umgeben ist. Der
Boden des Flaschenkastens ist kein geschlossener durchgehender Boden,
sondern ist eine Art Gitterwerk von gekrümmt verlaufenden,
direkt und indirekt miteinander verbundenen Rippen.
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Auf
diesem Boden-Gitterwerk 16 stehen Einzelflaschen auf, wenn
sie mit ihrem unteren Endbereich in Einzelflaschen-Einstellräume 18 eingestellt sind.
Der dargestellte Flaschenkasten-Teil 4 besitzt acht, im
Rechteck 2 mal 3 angeordnete Einstellräume 18.
Pro Einstellraum 18 ist dessen seitliche Umgrenzung durch
eine wenig hohe, nach Art eines Teil-Kreisrings verlaufende Seitenwand
ausgebildet. Man sieht in 1, dass
bei einem Teil der Einstellräume 18 diese Seitenwand 20 im
wesentlichen einen Dreiviertelkreis bildet, und bei einem anderen Teil
der Einstellräume 18 im wesentlichen einen Halbkreis.
Auf jeden Fall ist jeweils die Seitenwand 20 dort unterbrochen,
wo ein benachbarter Einstellraum 18 am nächsten
ist, so dass dort jeweils zwei benachbarte Einstellräume 18 ineinander übergehen.
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Dort,
wo eine Pinole 14 vorhanden ist, ist deren konkav gerundete
Teil-Seitenwand 22 nach unten fortgesetzt und bildet auf
beispielsweise gut 30% Umfangslänge des betreffenden Einstellraums
einen Teil der seitlichen Umgrenzung des betreffenden Einstellraums 18.
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Im
Vertikalschnitt der 2 sieht man zwei Pinolen 14 im
besseren Detail. Insbesondere sieht man, dass die Pinolenwand 24,
die im Horizontalschnitt das Aussehen eines Quadrats mit vier konkav gerundeten
Wandabschnitten statt gerader Quadratseiten und mit abgeschnittenen
Quadratecken hat, durch vertikale Längsschlitze 26 in
vier Zungen 28 unterteilt ist. Die Längsschlitze 26 sind
nur in einem oberen Teilbereich der Höhe der betreffenden
Pinole 14 vorgesehen, wobei dieser Teilbereich beim dargestellten
Ausführungsbeispiel etwas mehr als die Hälfte
der Höhe der Pinole 14 ausmacht.
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In 2 und 3 ist
die obere Kante der seitlichen Umgrenzungswand des betreffenden
Einstellraums 18 mit der Zahl 28 bezeichnet. In 3 ist die
Höhe der seitlichen Umgrenzungswand 20 mit dem
Buchstaben H bezeichnet, darunter befindet sich das Bodengerippe 16.
Die Höhe H der Umgrenzungswand 20 beträgt
3 mm. In der Schnittrichtung der 3 sind die
Längsschlitze 26 der Pinole 14 nicht
sichtbar.
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In 4 sieht
man eine Umverpackung 30 aus Pappkarton für eine
Flaschengruppe aus sechs Flaschen, angeordnet in rechteckiger 2
mal 3 Flaschen. Die Umverpackung 30 hat einen Boden 32, der
mit Ausnahme von 2 noch zu beschreibenden Öffnungen ein
geschlossener Boden ist. Es gibt zwei Längs-Außenwände 34 und
zwei Quer-Außenwände 36. Es gibt eine
Längs-Trennwand 38 und zwei Quer-Trennwände 40.
Die Längs-Trennwand 38 ist in ihrem mittleren
Bereich oben als Traggriff 40 ausgebildet, der sich auf
einem niedrigeren Niveau als die oberen Enden der umverpackten Flasche
befindet.
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Die
Umverpackung 30 hat in ihrer Bodenwand zwei Öffnungen
einer Form und Größe, dass die zuvor beschriebenen
Pinolen 14 hindurchgehen können, wenn die Umverpackung 30 in
den Flaschenkasten 2 bzw. den Flaschenkasten-Teil 4 eingestellt
wird. Die Längs-Trennwand 38 und die Quer-Trennwände 40 sind
jeweils auf einem unteren Teilbereich ihrer Höhe, der nahezu
ihre gesamte Höhe einnimmt, ausgenommen, so dass dort Platz für
die Pinolen 14 ist. Oben ist die Umverpackung 30 ohne
obere Abschlusswand offen.
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5 zeigt,
etwas stärker schematisiert, eine alternative Ausführungsform,
bei der nicht teil-ringförmige Seitenwände zur
Umgrenzung der Einstellräume 18 vorgesehen sind,
sondern stattdessen Abstandshaltestege 44. Bei jedem Einstellraum 18 sind
drei Abstandshaltestege 44 vorhanden, die sich parallel
zueinander von der benachbarten Längs-Außenwand 6 oder
der benachbarten Längs-Trennwand 10 aus zu dem
betreffenden Einstellraum 18 erstrecken, wobei jeweils
der mittlere der drei Stege 44 in Horizontalrichtung kürzer
ist als die zwei anderen Stege 44. Die Stege 44 verlaufen parallel
zu der Quer-Außenwand 8 und der Quer-Trennwand 12.
Die in 5 entweder am rechten Ende der Stege 44 oder
am linken Ende der Stege 44 vorhandenen Stegenden 46 liegen
auf einem Kreisbogen und sind – in der Drausicht der 5 sichtbar – entweder
abgeschrägt oder konkav abgerundet.
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Die
Pinolen 14 bilden mit ihren Wänden im unteren
Endbereich wiederum einen Teilbereich der Umgrenzung der vier direkt
benachbarten Einstellräume 18, und zwar auf einen
Teilbereich von knapp 90 Grad Umfangslänge.
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Die
Einstellräume 18 und die Pinolen 14 sind so
konfiguriert, dass aufgenommene Einzelflaschen (das, was in 5 rechts
unten mit der Zahl 18 für Einstellraum bezeichnet
ist, kann man sich auch als eingestellte Einzelflasche vorstellen)
sich an den Stellen größter Annäherung
mindestens nahezu berühren. Außerdem bilden die
Quer-Außenwand 8 und die Quer-Trennwand 12 zusätzliche
Lagefixierungsstellen für einen Teil eingestellter Einzelflaschen. Teil-kreisringartig
verlaufende Seitenwände der Einstellräume 18 sind
nicht vorhanden. Die Abstandshaltestege 44 sind bei diesem
Ausführungsbeispiel im Bereich von 2 bis 6 mm hoch. Die
Pinolen 14 haben Längsschlitze 26, die
in 5 aus Vereinfachungsgründen nicht eingezeichnet
sind.
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Sowohl
bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 bis 3 als
auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 5 gilt,
dass außerhalb der Einstellräume 18 Flächenbereiche
vorhanden sind, auf denen eine Umverpackung 30, wenn sie
dort in den Flaschenkasten 2 eingestellt ist, mit ihrer
Unterseite aufruht. Beim Ausführungsbeispiel gemäß 1 bis 2 sind
dies die oberen Ränder 28 der teil-kreisringförmigen
Seitenwände 20 der Umgrenzungen der Einstellplätze 18.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß 5 werden
diese Flächenbereiche durch die horizontalen, oberen Endflächen
der Abstandshaltestege 44 gebildet.
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Unter
Bezugnahme auf die 6 und 7 wird nun
ein Ausführungsbeispiel erläutert, wie die erfindungsgemäße,
bereichsweise Erhöhung der Querabmessungen der Pinole bzw.
die bereichsweise, stärkere Aufspreizung der Zungen der
Pinole konfiguriert sein kann. Andere Möglichkeiten für
die Querabmessungenvergrößer te bzw. stärker
aufgespreizte Konfiguration existieren, aber die anschließende
Beschriebene ist besonders herstellungsgünstig und lässt
sich mit einer vergleichsweise einfach aufgebauten Spritzgussform
produzieren.
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In
der Spritzgussform und auch unmittelbar nach der Entnahme des Flaschenkastens 2 aus
der Spritzgussform haben die Pinolen 14 eine Konfiguration,
wie man sie in den 1 bis 3 sieht.
Augrund der in Längsrichtung der Zungen 28 von
oben nach unten verlaufenden, wulstartigen Wandstärkeverdickungen
(7) nehmen die Zungen 28 jedoch einige
Zeit später, nachdem das Nachschwinden des Kunststoffs
stattgefunden hat, die in 6 sichtbare, nach
oben-außen gekrümmte Form an. Dadurch ist die
Pinole 14 in ihrem oberen Endbereich (d. h. fast ganz oben,
ehe die Wandabknickung nach innen stattfindet) stärker
aufgespreizt als weiter unten. Das Ausmaß der stärkeren
Aufspreizung ist in 6 übertrieben dargestellt.
Die vergrößerte Querabmessung 50 beträgt
beim beschriebenen Ausführungsbeispiel etwa 2–8
mm im Vergleich zur entsprechenden Querabmessung am Fuß der
Pinole 14.
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Im
Querschnitt der 7 sieht man, dass die wulstartigen
Wandstärkeverdickungen bzw. Verdickungsleisten 48 jeweils
am linken und rechten Ende der betreffenden Zunge 28 radial
nach außen (d. h. vom Zentrum der Pinole 14 fort,
in Richtung auf eine etwaige eingestellte Einzelflasche hin) vorgenommen
sind. Die Verdickungsleisten 48 verlaufen von oben nach
unten und enden etwa dort, wo auch die Längsschlitze 26 der
Pinole 14 enden. Durch die unterbrochenen Linien 52 ist
angedeutet, wie der Querschnitt der Pinole 14 unterhalb
der Verdickungswülste 48 aussieht.
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Durch
die Verdickungswülste 48 werden für etwas
mehr als die obere Hälfte der Höhe der Pinole 14 längs
der betreffenden Zunge 28 verlaufende Materialanhäufungen
auf der Außenseite der betreffenden Zunge 28 geschaffen.
Unmittelbar nach der Entnahme des Flaschenkastens 2 aus
der Spritzgussform ist der Kunststoff im Inneren der Materialanhäufungen
noch auf vergleichsweise hoher Temperatur, möglicherweise
in gewissen Bereichen noch schmelzflüssig. Im Bereich der
Verdickungswülste 48 ist daher das Nachschwinden,
d. h. der Vorgang bis zum endgültigen Festwerden allen
Kunststoffs, relativ am stärksten. Deshalb krümmt
sich die betreffende Zunge 28 nach oben-außen,
weil der jeweilige Verdickungswulst 48 beim Nachschwinden
eine verkürzte Länge anzunehmen versucht. Insgesamt nimmt
die Pinole 14 die Gestalt einer oben leicht geöffneten
Blüte an, wie in 6 dargestellt.
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Die
oben stärker aufgespreizten Zungen 28 liegen wie
eine Art Blattfeder in ihrem oberen Endbereich gegen etwaige, eingestellte
Einzelflaschen und bewirken eine perfekte, federnde Lagefixierung.
Das Gleiche gilt für Flaschen, die in einer Umverpackung in
den Flaschenkasten 2 eingestellt werden. Im Ruhezustand
können sich die Flaschen nicht bis zur gegenseitigen Berührung
bewegen. Lediglich unter der Einwirkung hoher seitlicher Stoß-
oder Rüttelkräfte kann es im Extremfall zu einer
seitlichen Berührung benachbarter Flaschen kommen, allerdings
unter der abdämpfenden Einwirkung der federnden Zungen.
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Die
oben stärker aufgespreizte Form der Pinolen 14 führt
auch dazu, dass die Pinolenzungen 28 federnd zusammengedrückt
werden, sobald man eine umverpackte Flaschengruppe in den Flaschenkasten 2 einstellt.
Die unteren Endbereiche des Außenumfangs der umverpackten
Flaschen sorgen für dieses federnde Zurückdrücken.
Die für die Pinolen 14 vorgesehenen Öffnungen
in der unteren Bodenwand der Umverpackung 30 können
deshalb kleiner ausgeführt werden, als wenn dieses federnde
Zurückdrücken nicht stattfinden würde.
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Die
seitlichen Umgrenzungen der Einstellräume können
leicht konisch (weiter unten kleinerer Querschnitt des Einstellraums
als weiter oben) gestaltet sein. Dies ist für die Entformung
des Flaschenkastens 2 günstig und sichert, dass – unabhängig
von den Toleranzen im Durchmesser der Flaschen – alle Flaschen
gut zentriert in den Einstellräumen aufgenommen werden
können.
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Bei
den beschriebenen Ausführungsbeispielen beträgt
die Flaschenhöhe etwas weniger als 30 cm.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 2224866
A [0008]
- - DE 20022394 U [0012]