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DE102007047852A1 - Lastschaltelement - Google Patents

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DE102007047852A1
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Gerhard Gumpoltsberger
Matthias Reisch
Bernard Hunold
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ZF Friedrichshafen AG
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ZF Friedrichshafen AG
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    • F16D25/063Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially
    • F16D25/0635Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially with flat friction surfaces, e.g. discs
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Abstract

Es wird ein als reibschlüssiges Schaltelement ausgeführtes Lastschaltelement, umfassend ein Lamellenpaket (1), vorgeschlagen, bei dem zur Betätigung bzw. Beaufschlagung des Lamellenpakets (1) mit Kraft zumindest zwei Kolben (2, 5) vorgesehen sind, welche radial versetzt im selben Kolbenraum (7) angeordnet sind und durch Federkraft in der Ausgangsposition gehalten und in diese rückstellbar sind, wobei für jeden der zumindest zwei Kolben (2, 5) in Abhängigkeit von der Kolbenfläche und/oder der Federauslegung ein Druck definiert ist, ab dem sich der Kolben (2, 5) bewegt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Lastschaltelement gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Lastschaltelemente werden üblicherweise in Automatgetrieben, beispielsweise in Automatgetrieben in Planetenbauweise eingesetzt.
  • Automatgetriebe in Planetenbauweise umfassen Planetensätze und als reibschlüssige Lamellenkupplungen und Bremsen ausgebildete Lastschaltelemente zum Schalten der Planetensätze, wobei die Schaltelemente in der Regel mittels Kolben hydraulisch betätigt werden. Die Dimensionierung der Schaltelemente, insbesondere hinsichtlich des Durchmessers und der Anzahl der Lamellen sowie der Kolben richtet sich hierbei nach den maximal zu übertragenden Drehmomenten in den verschiedenen Gängen des Getriebes.
  • Insbesondere bei sehr großen zu übertragenden Drehmomenten werden zum einen sehr große Durchmesser und eine große Anzahl an Lamellen benötigt. Dies ist zum einen hinsichtlich der auftretenden Schleppmomente der Schaltelemente in jenen Gängen, in denen diese nicht geschaltet sind sehr ungünstig. Zum anderen müssen die durch Öldruck und Kolbenfläche erzeugten Kolbenkräfte sehr groß sein, was sich hinsichtlich der Druckauflösung bzw. der Steuerbarkeit unterschiedlicher Reibmomente und/oder der Befüllungsgeschwindigkeit der Kolbenräume als ungünstig erweist.
  • Bei einigen bekannten Planetengetrieben, wie z. B. beim Getriebe gemäß EP 0 434.525 B1 oder gemäß US 4,070,927 A ist ein Schaltelement vorgesehen, welches nur im ersten Vorwärtsgang und im Rückwärtsgang betätigt wird und welches speziell im Rückwärtsgang ein deutlich höheres Drehmoment abstützen muss als im ersten Vorwärtsgang. Beim Getriebe gemäß EP 0 434.525 B1 wird diese Funktion von der Bremse D übernommen.
  • Aus dem Stand der Technik ist bekannt, einen Kolben eines Lastschaltelementes durch zwei getrennt voneinander ansteuerbare Druckräume, welche entweder gegeneinander oder miteinander wirken, anzusteuern. In nachteiliger Weise entsteht durch den zusätzlichen Kolbenraum und die damit verbundene zusätzliche Bearbeitung, die zusätzliche Ölzuführung und die zusätzliche Ansteuerung ein deutlicher Mehraufwand gegenüber einer konventionellen Einkolben-Lösung.
  • Aus der noch nicht veröffentlichten DE 10 2007 036 100 der Anmelderin geht ein Lastschaltelement hervor, welches sowohl eine reibschlüssige als auch eine formschlüssige Wirkungsweise aufweist. Das bekannte Lastschaltelement umfasst ein reibschlüssiges und ein formschlüssiges Schaltelement, die vorzugsweise in Reihe geschaltet sind und zum Schließen des Schaltelementes von einem Aktuator in dieser Reihenfolge betätigbar sind. Hierbei wird mit einer Kraft ein axial bewegliches Element (beispielsweise ein Kolben) verschoben, welches über ein Übertragungselement sowohl auf ein Lamellenpaket eines reibschlüssigen Schaltelementes als auch auf ein verschiebbares Klauenelement drückt.
  • Des weiteren ist aus der noch nicht veröffentlichten DE 10 2007 036 097 der Anmelderin ein weiteres Lastschaltelement bekannt, welches sowohl eine reibschlüssige als auch eine formschlüssige Wirkungsweise aufweist. Das bekannte Lastschaltelement umfasst ein reibschlüssiges und ein formschlüssiges Schaltelement, die parallel geschaltet sind und zum Schließen des Schaltelementes von einem Aktuator in der Reihenfolge reibschlüssiges Schaltelement, formschlüssiges Schaltelement betätigbar sind.
  • Das reibschlüssige Schaltelement umfasst gemäß der DE 10 2007 036 097 ein Lamellenpaket, wobei das formschlüssige Schaltelement eine Klauenbaugruppe, umfassend ein axial verschiebbares und im Gehäuse des Schaltelementes geführtes Klauenelement aufweist. Zudem ist ein Federelement vorgesehen, welches einerseits mit einem Aktuator, der vorzugsweise als hydraulisch betätigter Kolben ausgeführt ist und andererseits mit der Endlamelle des Lamellenpakets und mit dem Klauenelement in Wirkverbindung steht.
  • Hierbei sind das reibschlüssige und das formschlüssige Schaltelement mittels eines Kolbens bzw. eines Aktuators über ein Federelement derart betätigbar, dass zuerst das reibschlüssige Schaltelement zur Erzeugung eines Reibmomentes (und auch zum Synchronisieren) und ab einer definierten Kolben- bzw. Aktuatorkraft das formschlüssige Schaltelement betätigt wird, wodurch das Klauenelement in eine korrespondierende Klauenverzahnung eines Lamellenträgers des Lamellenpakets eingerückt wird, so dass eine formschlüssige Verbindung hergestellt wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lastschaltelement anzugeben, welches klein dimensioniert werden kann, zur Übertragung von hohen Drehmomenten geeignet ist, in einem spezifischen Arbeitsbereich mit geringeren Kräften ansteuerbar ist und im geöffneten Zustand geringere Schleppmomente aufweist, als die aus dem Stand der Technik bekannten Lastschaltelemente. Des weiteren soll das erfindungsgemäße Schaltelement bei Signal- oder Energieunterbrechung öffnen, so dass ein bestehendes Sicherheitskonzept im Getriebe unverändert bleiben kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Demnach wird ein als reibschlüssiges Schaltelement ausgeführtes Lastschaltelement vorgeschlagen, umfassend ein Lamellenpaket, wobei zur Betätigung bzw. Beaufschlagung des Lamellenpakets mit Kraft zumindest zwei Kolben vorgesehen sind, welche radial versetzt im selben Kolbenraum angeordnet sind. Diese Kolben werden durch Federkraft in der Ausgangsposition gehalten und in diese zurückgestellt, wobei für jeden der zumindest zwei Kolben in Abhängigkeit von der Kolbenfläche und/oder der Federauslegung ein Druck definiert ist, ab dem sich der Kolben bewegt.
  • Das reibschlüssige Schaltelement kann hierbei als Lamellenkupplung, Lamellenbremse, als Konuskupplung etc. ausgebildet sein.
  • Gemäß der Erfindung ist zwischen zwei radial benachbarten Kolben jeweils eine axial verschiebbare Dichtung angeordnet, wodurch die Kolben zueinander abgedichtet sind, so dass durch die bewegliche Dichtstelle der Druckraum auch bei Axialbewegung eines oder beider Kolben gegen die Umgebung abgedichtet ist; die zumindest zwei Kolben werden demnach mit dem gleichen Druckmedium betätigt, beispielsweise mit Öl, Luft, Wasser etc. Alternativ oder zusätzlich zu der axial verschiebbaren Dichtung kann für den Fall, dass zwei Kolben vorgesehen sind, wenn die Reihenfolge der Bewegung der Kolben bei Druckbeaufschlagung festgelegt ist, der erst bei höherem Druck bewegliche Kolben einen Dichtring zur Abdichtung gegenüber dem anderen Kolben aufweisen.
  • Des weiteren werden gemäß der Erfindung beide Kolben durch Federkraft in der Ausgangsposition gehalten, wobei die Federkraft auch zur Rückstellung der Kolben dient. Vorzugsweise ist für jeden Kolben eine separate Feder vorgesehen; alternativ kann vorgesehen sein, dass auf die zumindest zwei Kolben eine einzige Feder über ein gemeinsames Widerlager wirkt.
  • Die Federn können beispielsweise als Tellerfedern mit oder ohne Schlitzung und mit beliebiger linearer oder nicht-linearer Kennlinie oder als Spiralfedern ausgebildet sein, wobei auch jeder andere mechanische Federbauart als Feder eingesetzt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung sind die Federn und/oder die Kolbenflächen so aufeinander abgestimmt, dass einer der zumindest zwei Kolben ab einem ersten Druck, vorzugsweise ab dem Anlegedruck, bewegt wird und sich an das Lamellenpaket anlegt, wobei der zweite Kolben sich erst bei einem (deutlich) höheren Druck bewegt und ebenfalls an das Lamellenpaket anlegt, um eine zusätzliche Kraft auf das Lamellenpaket auszuüben.
  • Für den Fall, dass mehr als zwei Kolben vorgesehen sind, ist vorgesehen, dass jedem weiteren Kolben mittels der Federauslegung und der Kolbenfläche ein Druck zugeordnet ist, ab dem sich der Kolben bewegt, wobei die den Kolben zugeordneten Drücke unterschiedliche Werte aufweisen. Auf diese Weise kann die Charakteristik des Schaltelementes beliebigen Anforderungen genügen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung dient der erste Druckbereich, in dem nur der erste Kolben wirkt, zum Steuern/Regeln des Reibmoments im Schlupfzustand des reibschlüssigen Schaltelementes während einer Anfahrt, eines Einlegens eines Ganges oder während eines Gang-Wechsels oder zur Einstellung eines definierten Schlupfs zur Schwingungsentkopplung innerhalb eines Ganges. Der zweite Druckbereich, in dem der zweite Kolben zusätzlich wirkt, dient dahingegen zum sicheren Übertragen eines anliegenden Moments am reibschlüssigen Schaltelement ohne Schlupf innerhalb eines eingelegten Ganges.
  • In vorteilhafter Weise wird bei dem erfindungsgemäßen Schaltelement das fail-safe Prinzip, wie bei Schaltelementen nach dem Stand der Technik beibehalten, so dass bei Signal- oder Energieunterbrechung das Schaltelement öffnet, wodurch ein bestehendes Sicherheitskonzept im Getriebe unverändert bleiben kann.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Figuren beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
  • 1: Eine schematische Schnittansicht einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung im offenen Zustand;
  • 2: Eine schematische Schnittansicht der in 1 gezeigten Ausführungsform der Erfindung in einem Zustand, bei dem der erste Kolben angelegt ist;
  • 3: Eine schematische Schnittansicht der in 1 gezeigten Ausführungsform der Erfindung in einem Zustand, bei dem der erste und der zweite Kolben angelegt sind; und
  • 4: Ein Druck-Kraft-Diagramm, welches einen beispielhaften Druck-Kraft Verlauf eines erfindungsgemäßen Schaltelementes darstellt.
  • Bezugnehmend auf 1 ist das erfindungsgemäße Lastschaltelement als Lamellenbremse, umfassend ein Lamellenpaket 1 ausgebildet. Wie der Figur zu entnehmen sind zur Betätigung bzw. zur Beaufschlagung des Lamellenpakets 1 mit Kraft zwei Kolben 2, 5 vorgesehen, welche radial versetzt im selben Kolbenraum 7 angeordnet sind.
  • Zwischen den Kolben 2, 5 ist vorzugsweise eine axial verschiebbare Dichtung 4 angeordnet, wodurch die Kolben 2, 5 zueinander abgedichtet sind. Durch die Dichtung 4 ist der gemeinsame Druckraum 7 auch bei Axialbewegung eines oder beider Kolben 2, 5 gegen die Umgebung abgedichtet. In 1 ist mit G ein Gehäuse bezeichnet.
  • Bei dem in 1 gezeigten Beispiel ist jedem Kolben 2, 5 eine Feder 3 bzw. 6 zugeordnet, welche zum Halten des jeweiligen Kolbens in der Ausgangsposition und zur Rückstellung desselben dient.
  • Vorzugsweise sind die Federn 3, 6 und/oder die Kolbenflächen der Kolben 2, 5 so aufeinander abgestimmt, dass ein Kolben ab dem Anlegedruck, bewegt wird und sich an das Lamellenpaket 1 anlegt, so dass dies zum Steuern/Regeln des Reibmoments im Schlupfzustand des reibschlüssigen Schaltelementes dient wobei der zweite Kolben sich erst bei einem höheren Druck bewegt und ebenfalls an das Lamellenpaket anlegt, was zum sicheren Übertragen eines anliegenden Moments am reibschlüssigen Schaltelement ohne Schlupf dient.
  • Gemäß der Erfindung kann folgender beispielhafter Schaltablauf realisiert werden:
    In einem ersten Schritt wird der gemeinsame Kolbenraum 7 befüllt und der erste Kolben 2 gegen die Kraft der Feder 3 an das Lamellenpaket 1 angelegt. Anschließend wird der Druck im Kolbenraum 7 erhöht, wodurch durch den Kolben 2 ein Reibmoment im Lamellenpaket erzeugt wird. Anschließend kann die Schaltung durchgeführt werden, wobei durch Modulation des Drucks eine Steuerung/Regelung des Reibmoments im Lamellenpaket möglich ist.
  • Nach Abschluss der Schaltung kann der Druck auf einen ersten Haltedruck erhöht werden, wobei der zweite Kolben noch nicht bewegt wird, da der Haltedruck unterhalb des Drucks liegt, ab dem der zweite Kolben 5 gegen die Kraft der Feder 6 bewegt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung kann in definierten Gängen und bei einer geforderten Haltefunktion der Kolbendruck weiter erhöht werden, wodurch der Kolben 5 angelegt wird und ein höheres Drehmoment abgestützt werden kann.
  • In 2 ist das in 1 gezeigte Lastschaltelement in einem Zustand gezeigt, bei dem der Kolben 2 angelegt ist, wobei in 3 das in 1 und 2 gezeigte Schaltelement in einem Zustand gezeigt ist, bei dem beide Kolben 2, 5 angelegt sind.
  • In 4 ist ein beispielhafter Druck-Kraft-Verlauf eines erfindungsgemäßen Schaltelementes dargestellt. Hierbei wirkt im ersten Bereich A nur der erste Kolben 2 und erzeugt eine der Kolbenflächen entsprechende Kraft F auf das Lamellenpaket 1. In einem zweiten Bereich, der anhand des Knicks im Kraftverlauf als Funktion des Drucks P erkennbar ist, fängt auch der zweite Kolben 5 entsprechend seiner Fläche eine zusätzliche Kraft F auf das Lamellenpaket zu erzeugen. Der erste Bereich A kann in vorteilhafter Weise der Schlupfregelung und der zweite Bereich B der sicheren Momentübertragung bzw. Momentabstützung dienen.
  • Das erfindungsgemäße Lastschaltelement ist bei beliebigen automatischen Getriebesystemen einsetzbar, beispielsweise bei Planetengetrieben, Vorgelegelastschaltgetriebe, Doppelkupplungsgetrieben oder bei stufenlosen Getrieben. In vorteilhafter Weise kann das Lastschaltelement in der V/R-Gruppe von stufenlosen Umschlingungsgetrieben und in einer Bereichsgruppe von leistungsverzweigten Mehrbereichs-Reibradgetrieben, stufenloshydrostatischen Getrieben oder Mehrbereichs-elektrisch-leistungsverzweigten Getrieben eingesetzt werden.
  • Selbstverständlich fällt auch jede konstruktive Ausbildung, insbesondere jede räumliche Anordnung der Bauteile des erfindungsgemäßen Schaltelementes an sich sowie zueinander und soweit technisch sinnvoll, unter den Schutzumfang der vorliegenden Ansprüche, ohne die Funktion des Schaltelementes, wie sie in den Ansprüchen angegeben ist, zu beeinflussen, auch wenn diese Ausbildungen nicht explizit in den Figuren oder in der Beschreibung dargestellt sind.
  • 1
    Lamellenpaket
    2
    Kolben
    3
    Feder
    4
    Dichtung
    5
    Kolben
    6
    Feder
    7
    Kolbenraum
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0434525 B1 [0005, 0005]
    • - US 4070927 A [0005]
    • - DE 102007036100 [0007]
    • - DE 102007036097 [0008, 0009]

Claims (10)

  1. Als reibschlüssiges Schaltelement ausgeführtes Lastschaltelement, umfassend ein Lamellenpaket (1), dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung bzw. Beaufschlagung des Lamellenpakets (1) mit Kraft zumindest zwei Kolben (2, 5) vorgesehen sind, welche radial versetzt im selben Kolbenraum (7) angeordnet sind und durch Federkraft in der Ausgangsposition gehalten und in diese rückstellbar sind, wobei für jeden der zumindest zwei Kolben (2, 5) in Abhängigkeit von der Kolbenfläche und/oder der Federauslegung ein Druck definiert ist, ab dem sich der Kolben (2, 5) bewegt.
  2. Lastschaltelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei radial benachbarten Kolben (2, 5) eine axial verschiebbare Dichtung (4) angeordnet ist, wodurch die Kolben (2, 5) zueinander abgedichtet sind.
  3. Lastschaltelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall, dass zwei Kolben (2, 5) vorgesehen sind, wenn die Reihenfolge der Bewegung der Kolben (2, 5) bei Druckbeaufschlagung festgelegt ist, der erst bei höherem Druck bewegliche Kolben (5) einen Dichtring (4) zur Abdichtung gegenüber dem weiteren Kolben (2) aufweist.
  4. Lastschaltelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Kolben (2, 5) eine separate Feder (3, 6) vorgesehen ist.
  5. Lastschaltelement nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Feder vorgesehen ist, die auf die zumindest zwei Kolben (2, 5) über ein gemeinsames Widerlager wirkt.
  6. Lastschaltelement nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (3, 6) als Tellerfedern mit oder ohne Schlitzung und mit beliebiger linearer oder nicht-linearer Kennlinie oder als Spiralfedern ausgebildet sind.
  7. Lastschaltelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (3, 6) und/oder die Kolbenflächen so aufeinander abgestimmt sind, dass einer der zumindest zwei Kolben (2, 5) ab einem ersten Druck bzw. ab dem Anlegedruck bewegt wird und sich an das Lamellenpaket anlegt, wobei der zweite Kolben (5) sich erst bei einem höheren Druck bewegt und ebenfalls an das Lamellenpaket (1) anlegt, um eine zusätzliche Kraft auf das Lamellenpaket (1) auszuüben.
  8. Lastschaltelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Druckbereich (A), in dem nur der erste Kolben (2) wirkt, zum Steuern/Regeln des Reibmoments im Schlupfzustand des reibschlüssigen Schaltelementes während einer Anfahrt, eines Einlegens eines Ganges oder eines Gang-Wechsels oder zur Einstellung eines definierten Schlupfs zur Schwingungsentkopplung innerhalb eines Ganges dient und dass der zweite Druckbereich (B), in dem der zweite Kolben (5) zusätzlich wirkt, der sicheren Übertragung eines anliegenden Moments am reibschlüssigen Schaltelement ohne Schlupf innerhalb eines eingelegten Ganges dient.
  9. Lastschaltelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das reibschlüssige Schaltelement hierbei als Lamellenkupplung, Lamellenbremse oder als Konuskupplung ausgeführt ist.
  10. Lastschaltelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, dass die zumindest zwei Kolben (2) mit Öl, Luft oder Wasser betätigbar sind.
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