DE102007047262A1 - Einrichtungen und Verfahren zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitiugung von Inkrustationen in fluidführenden Systemen - Google Patents
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Abstract
Aufgabe der Erfindung ist es, Einrichtungen und dazugehörige Verfahren zu schaffen, die die Bildung von Ablagerungen in Fluidsystemen mit mittleren und großen Durchflussmengen bei stark kalkhaltigem Wasser verhindern und gleichzeitig im Fluidsystem bestehende Inkrustationen ablösen. Die Einrichtung mit einem drucklosen Fluidbehälter 1 besitzt ein Steigrohr 2, welches im Fluidbehälter 1 beginnt und über mehrere Meter zu einem Verbindungsrohr 3 führt. Das Verbindungsrohr 3 verbindet das Steigrohr 2 mit einem Fallrohr 4. im Steigrohr 2 ist in dieses eine Kavitationserzeugungseinrichtung 9 integriert. Am Verbindungsrohr 3 ist ein Überlaufbehälter 6 mit einer Vakuumpumpe 7 angeordnet. Am Ende des Fallrohres 4, in gleicher Höhe zum Fluidbehälter 1, ist eine Hauptpumpe 5 vorgesehen, die das Fluid in das Druckfluidleitungssystem 15 befördert. Bei dem Verfahren wird mittels einer Hauptpumpe 5 aus einem drucklosen Fluidbehälter 1 Wasser über ein Steigrohr 2, ein Verbindungsrohr 3 und ein Fallrohr 4 in ein Druckfluidleitungssystem 15 gespeist. Im Überlaufbehälter 6 am Verbindungsrohr 3 wird mittels der Vakuumpumpe 7 in Abhängigkeit des Wasserstandes bzw. des Druckes ein Vakuum in diesem Überlaufbehälter 6 erzeugt und dadurch werden im Wasser gelöste Gase ausgetragen.
Description
- Einrichtung und Verfahren zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen insbesondere in Wasserleitungssystemen mit größeren Durchflussmengen, die stark kalkhaltiges Wasser führen.
- Es gibt verschiedene Lösungen, um Ablagerungen bzw. Inkrustationen, wie Kalkbestandteile in Wasserleitungssystemen bzw. in Wasseranlagen zu minimieren. So wird in der
DE 199 48 405 A1 eine Vorrichtung und Verfahren zur Ablösung von Belägen und Inkrustationen in Wasserleitungen beschrieben. Hierzu wird ein spezielles gläsernes Erregergefäß benutzt, an dessen Boden ein Megatron angeordnet ist, welches mit seinen Mikrowellen in das Innere des Erregergefäßes strahlt. Durch die besondere Gestaltung eines im oberen Bereich des Erregergefäßes angeordneten Kupferrohres wird im Betrieb der Vorrichtung im oberen Bereich des Erregergefäßes eine Wasserdampfglocke erreicht. Entstehende Gasbläschen werden über eine Rohrverbindung in das zu reinigende Rohrsystem geführt und bedingen dort den Abbau der Inkrustationen. Diese Vorrichtung ist jedoch nicht für größere Durchflussmengen geeignet. - In der
DE 103 57 130.2 werden Verfahren und dazugehörige Einrichtungen zur Entfernung von Inkrustationen und Biofilmen in Fluidsystemen vorgeschlagen. So besteht z. B. eine Einrichtung aus einem Heißdampferzeuger, welche das erhitzte Fluid über eine Kapillardüse in das Fluidsystem eingetragen. Die einzelnen Einrichtungen können auch in Kombination eingesetzt werden. Diese Einrichtungen sind jedoch nur vorteilhaft in kleineren Wasseranlagen einsetzbar. - Aufgabe der Erfindung ist es, Einrichtungen und dazugehörige Verfahren zu schaffen, die die Bildung von Ablagerungen in Fluidsystemen mit mittleren und großen Durchflussmengen bei stark kalkhaltigem Wasser verhindert und gleichzeitig im Fluidsystem bestehende Inkrustationen ablöst.
- Die Vorteile der erfindungsgemäßen Einrichtungen und Verfahren bestehen insbesondere in der wirksamen Verhinderung von Ablagerungen in Wassersystemen mit großen Durchflussmengen, wie z. B. in Druckerhöhungsstationen der Wasserwerke, in Hotels, Krankenhäusern, Wohnblöcken usw. Gleichzeitig werden bestehende Inkrustationen in den Fluidsystemen abgebaut. Die Einrichtungen und Verfahren arbeiten im Vergleich zu anderen ähnlichen Verfahren wesentlich energiesparender. Durch die Flexibilität der Einrichtungen können der jeweiligen Fluidanlage optimal angepasste Lösungen zur Verfügung gestellt werden.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Einrichtungen sind in den Ansprüchen 4 bis 21 und vorteilhafte Ausgestaltungen der Verfahren sind in den Ansprüchen 25 bis 27 aufgeführt. Nach Anspruch 4 besitzt der Überlaufbehälter bzw. Vakuumbehälter eine Drucksteuerung oder einen Flüssigkeitsstandschalter, der in Abhängigkeit des Flüssigkeitsstandes im Überlaufbehälter bzw. Vakuumbehälter die Vakuumpumpe zu- oder abschaltet. Nach Anspruch 5 ist der Überlaufbehälter als Vakuumbehälter ausgebildet und erreicht damit bessere Ergebnisse beim Entgasen des Fluids. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 6 ist, um den Ausgasungsprozess zu verbessern, in den Überlaufbehälter eine mit Rundmaterial oder Flügeln bestückte Walze bzw. ein Schraubenrad oder ein anderes geeignetes Rührwerk integriert. Hierdurch wird die Flüssigkeit im Behälter nach oben, an den Behälterrand, gespritzt und das CO2 und die Luft ausgelöst. Eine weitere Verbesserung des Ausgasungsprozesses kann nach Anspruch 7 durch den Einsatz eines porösen Materials, wie zum Beispiel Sinterbronze oder ähnliches am Ende der Steigleitung im Übergang zum Überlaufbehälter bzw. Vakuumbehälter erreicht werden. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 8 ist eine zusätzliche Kavitationserzeugungseinrichtung in das Steigrohr bzw. in das Fallrohr integriert. Hierdurch wird die Kavitation insgesamt verstärkt. Als Kavitationserzeugungseinrichtung können die unterschiedlichsten Geräte eingesetzt werden, die entweder auf der Basis von dampfinduzierten, mechanischen, elektrostatischen, hydrodynamischen oder Ultraschallverfahren beruhen. Insbesondere bei der Anordnung im Steigrohr können dann die dabei entstehenden Gase über den Überlaufbehälter und Vakuumpumpe abgesaugt werden. Bei der Ausführungsvariante nach Anspruch 9 wird die Hauptpumpe als Hydromotor ausgeführt oder es wird ein Hydromotor mit der Hauptpumpe gekoppelt, der in der Fluidzuleitung integriert ist. Der Hydromotor wird in der Ausführungsvariante vom anliegenden Druckflüssigkeitsstrom im Wassernetz angetrieben und somit wird der Energieaufwand der Einrichtung minimiert. Zur Reduzierung des Kalkgehalts ist nach Anspruch 10 zwischen dem Fluidbehälter und dem Überlaufbehälter eine Elektrolyseeinrichtung angeordnet, die mit der Kavitationserzeugungseinrichtung verbunden ist oder es ist nur eine Elektrolyseeinrichtung vorgesehen. Nach Anspruch 11 besitzt die Kavitationsanlage eine schwingende Wandung, die gleichzeitig die Katode bildet und die zur Kalkanlagerung dient. Durch die Kavitation wird die Anlagerung aber ständig wieder abgestoßen. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 12 ist an die Hauptpumpe ein Kiesfilter angeschlossen. Durch diese Einrichtung kommt es zu einer Geschmacksbeeinflussung des Fluids. Die Geschmacksbeeinflussung kann durch die nach Anspruch 13 beschriebene Magneteinrichtung und durch das nach Anspruch 14 beschriebene Druckluftsystem zusätzlich beeinflusst werden. Eine energiesparende Variante der Kavitationserzeugung und zur Ausgasung des Fluids ist nach Anspruch 15 durch Einspritzung von Wasser durch ein Düsensystem in das Steig- oder Fallrohr oder in den Überlaufbehälter möglich. Zur Sicherung der erforderlichen Druckdifferenzen ist es sinnvoll, dass eine zusätzliche Pumpe vor dem Düsensystem installiert ist. Bei der Ausführungsvariante des Steig- und Fallrohres als Rohrbogen oder als Koaxialrohr nach Anspruch 16 können sich in Spezialfällen in Abhängigkeit der Kavitationserzeugungseinrichtung positive Ergebnisse bei der Verhinderung der Ablagerung ergeben. Aufgrund der Höhe der Einrichtung über mehrere Meter ist nach Anspruch 17 eine Außenaufstellung außerhalb von Gebäuden sinnvoll. Hierzu dient die Unterbringung in einem Rohrmast. Der Rohrmast besitzt nach Anspruch 18 bei entsprechenden klimatischen Einsatzgebieten eine Wärmedämmung und eine Frostsicherung. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 19 ist die Frostschutzsicherung durch eine Kurzschlussleitung mit Pumpe zwischen Fallrohr und Steigrohr zwecks eines Zwangskreislaufes in diesem Teil der Einrichtung ersetzt. Zur Aufnahme von ausgefällten Mineralien ist nach Anspruch 20 ein Absetzbecken vor der Hauptpumpe vorgesehen. Somit wird der Weitertransport dieser Materialien in das Druckfluidleitungssystem größtenteils vermieden.
- Die Weiterbildung nach Anspruch 21 bezieht auf den Nebenanspruch 2 mit der Einrichtung für Druckfluidleitungssysteme mit zusätzlichen Tankanlagen, bei der zur Erhöhung der Kavitation vor und nach den Tanks oder nur vor den Tanks eine Kavitationserzeugungseinrichtung angeordnet ist. Bei dieser Weiterbildung sind die Tanks durch entsprechende Leitungsführungen parallelgeschaltet und besitzen zur Erhöhung der Kavitation in den Verbindungsleitungen weitere Kavitationserzeugungseinrichtungen.
- Bei einer Verfahrensvariante wird nach Anspruch 25 ein Absatzbecken vor der Hauptpumpe zum Ausfällen der Mineralien genutzt. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 26 wird in dem Steigrohr, im Fallrohr oder im Überlaufbehälter Wasser eingespritzt. Hierdurch wird die Ausgasung des Fluids verbessert.
- Bei einer weiteren Verfahrensvariante nach Anspruch 27 werden zusätzliche Kavitationserzeugungseinrichtungen zur Erhöhung der Kavitation in den Tanks genutzt.
- Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
-
1 die Prinzipdarstellung der Einrichtung mit einem drucklosen Fluidbehälter und einem Steig- und Fallrohr mit dem Detail der Gasabsaugung, -
2 die Prinzipdarstellung nach1 ergänzt durch eine Kavitationserzeugungseinrichtung im Steigrohr, -
3 die Prinzipdarstellung nach1 ergänzt durch eine Kavitationserzeugungseinrichtung im Fallrohr, -
4 die Prinzipdarstellung nach1 ergänzt durch eine Kavitationserzeugungseinrichtung im Steig- und im Fallrohr -
5 die Prinzipdarstellung nach4 ergänzt durch den Einsatz von einem porösen Material im Übergang Steigleitung zu Vakuumbehälter, -
6 die Prinzipdarstellung nach4 ergänzt durch ein geeignetes Rührwerk im Überlaufbehälter, -
7 die Prinzipdarstellung nach1 ergänzt durch ein Düsensystem, eine Pumpe, einen Kiesfilter und durch ein Druckluftsystem, -
8 die Prinzipdarstellung nach1 ergänzt durch ein Düsensystem, eine Pumpe, einen Kiesfilter, ein Druckluftsystem und durch eine Elektrolyseeinrichtung, -
9 die Prinzipdarstellung nach2 ergänzt durch eine zusätzliche Kavitationserzeugungseinrichtung im Steigrohr, einen Hydromotor, ein Düsensystem, eine Pumpe, einen Kiesfilter und durch ein Druckluftsystem, -
10 die Prinzipdarstellung der Einrichtung nach4 untergebracht in einem Mastrohr mit Frostschutzsicherung, -
11 die Prinzipdarstellung der Einrichtung nach4 im Mastrohr mit einem Kurzschlusskreislauf zwischen Steig- und Fallrohr, -
12 die Prinzipdarstellung der Einrichtung für ein Druckfluidleitungssystem mit einer Kavitationserzeugungseinrichtung und zwei Tanks und -
13 die Prinzipdarstellung der Einrichtung nach12 ergänzt mit zwei Kavitationserzeugungseinrichtungen. - Die Einrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen in fluidführenden Systemen mit einem drucklosen Fluidbehälter
1 als Eingang der Fluidanlage besitzt ein Steigrohr2 , welches in einem Fluidbehälter1 beginnt und über mehrere Meter zu einem Verbindungsrohr3 führt. Das Verbindungsrohr3 verbindet das Steigrohr2 mit einem gleichlangen Fallrohr4 , wie das Steigrohr2 . Am Anfang des Steigrohres2 ist in dieses eine Kavitationserzeugungseinrichtung9 integriert. Eine weitere Kavitationserzeugungseinrichtung9 kann auch im Fallrohr4 integriert sein. Eine weitere zusätzliche Kavitationserzeugungseinrichtung9 zu der bereits vorhandenen kann im Steigrohr2 integriert sein. Alternativ kann die Kavitation auch hydrodynamisch durch das Düsensystem21 erzeugt werden. An das Steigrohr2 kann zusätzlich eine Elektrolyseeinrichtung25 angeschlossen sein. Am Verbindungsrohr3 ist ein Überlaufbehälter6 mit einer Vakuumpumpe7 angeordnet. In der Verbindung zwischen Verbindungsrohr3 und Überlaufbehälter6 kann ein poröses Material19 und/oder ein geeignetes Rührwerk20 integriert sein kann. Die Vakuumpumpe7 wird mittels Drucksensoren8 oder mit Flüssigkeitsstandschalter8 gesteuert. Am Ende des Fallrohres4 , in gleicher Höhe zum Fluidbehälter1 ist eine Hauptpumpe5 , die auch als Hydromotor26 ausgebildet sein kann, vorgesehen, die das Fluid in das Druckfluidleitungssystem15 befördert. Vor der Hauptpumpe5 ist ein Absetzbecken18 vorgesehen, welches ein Großteil der ausgefällten Mineralien aufnimmt. - Bei einer Außenaufstellung der Einrichtung ist diese vorteilhaft in einem mehrere Meter hohem Mastrohr
10 untergebracht. Dieses Mastrohr10 ist mit einer Wärmedämmung und einer Frostschutzheizung11 versehen. Diese Frostschutzheizung11 kann auch durch eine Art Kurzschlussleitung12 ersetzt werden. Dazu ist diese Kurzschlussleitung12 mit einer Pumpe13 zwischen dem Ende des Fallrohrs4 und dem Anfang des Steigrohrs2 eingebunden. Am Anfang des Steigrohrs2 ist vor der Einbindung der Kurzschlussleitung12 ein Rückschlagventil14 vorgesehen. Hierdurch kann das Fluid im Steigrohr2 , im Verbindungsrohr3 , im Fallrohr4 und in der Kurzschlussleitung12 auch bei Stillstand der Anlage ständig zirkulieren. - Eine weitere Einrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen in Druckfluidleitungssystemen besteht aus mehreren parallel geschalteten Tanks
16 , die in das Druckfluidleitungssystem15 eingebunden sind. Vor den Tanks16 ist eine Kavitationserzeugungseinrichtung9 angeordnet. Zwischen dieser Kavitationserzeugungseinrichtung9 und den Tanks16 und nach den Tanks16 sind Magnetventile17 angeordnet. Jeder Tank16 besitzt einen Überlaufbehälter6 und von dort eine Leitungsverbindung über ein Magnetventil17 zu einer gemeinsamen Vakuumpumpe7 . Es kann auch jeder Tank16 mit einem Überlaufbehälter6 und einer separaten Vakuumpumpe7 ausgerüstet sein. - Beide Einrichtungen, also die Einrichtung mit einem Steigrohr
2 , einem Verbindungsrohr3 und einem Fallrohr4 und weiteren Details, wie oben beschrieben, kann mit einer Einrichtung mit parallel geschalteten Tanks16 gekoppelt werden. - Bei dem Verfahren zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen in fluidführenden Systemen wird mittels einer Hauptpumpe
5 aus einem drucklosen Fluidbehälter1 z. B. Wasser über ein mehrere Meter hohes Steigrohr2 , ein Verbindungsrohr3 und ein gleich langes Fallrohr4 , wie das Steigrohr2 , in ein Druckfluidleitungssystem15 gespeist. Im Überlaufbehälter6 , welcher am Verbindungsrohr3 angeschlossen ist, wird mittels der Vakuumpumpe7 in Abhängigkeit des Wasserstandes bzw. des Druckes ein Vakuum in diesem Überlaufbehälter6 erzeugt und dadurch im Wasser gelöste Gase evakuiert. Das Verfahren kann durch im Steigrohr2 und/oder im Fallrohr4 integrierte Kavitationserzeugungseinrichtungen9 verstärkt werden. - Bei dem Verfahren zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen in Druckfluidleitungssystemen
15 mittels der Einrichtung nach Anspruch2 wird das Fluid abwechselnd, geregelt über die Magnetventile17 , in die Tanks16 zugeführt und während in einem oder mehreren Tanks16 vorhandene Gase entzogen werden, wird über einen oder mehrere andere Tanks16 und weiter über das Druckfluidleitungssystem15 die Verbraucherversorgung gesichert. Zur Verstärkung der Effekte des Verfahrens können im Druckfluidleitungssystem15 vor den Magnetventilen17 und den Tanks16 oder direkt in den Tanks16 integriert Kavitationserzeugungseinrichtungen9 eingebunden sein, um eine zusätzliche Kavitation in den Tanks16 zu erzeugen. -
- 1
- Fluidbehälter
- 2
- Steigrohr
- 3
- Verbindungsrohr
- 4
- Fallrohr
- 5
- Hauptpumpe
- 6
- Überlaufbehälter, Vakuumbehälter
- 7
- Vakuumpumpe
- 8
- Flüssigkeitsstandschalter, Drucksensor
- 9
- Kavitationserzeugungseinrichtung
- 10
- Rohrmast
- 11
- Frostschutzheizung
- 12
- Kurzschlussleitung
- 13
- Pumpe
- 14
- Rückschlagventil
- 15
- Druckfluidleitungssystem
- 16
- Tank
- 17
- Magnetventil
- 18
- Absetzbecken
- 19
- poröses Material
- 20
- Rührwerk
- 21
- Düsensystem
- 22
- Pumpe
- 23
- Kiesfilter, Filter
- 24
- Druckluftsystem
- 25
- Elektrolyseeinrichtung
- 26
- Hydromotor
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 19948405 A1 [0002]
- - DE 10357130 [0003]
Claims (27)
- Einrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen in fluidführenden Systemen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem drucklosen Fluidbehälter (
1 ) als Eingang eines fluidführenden Systems ein Steigrohr (2 ) angeschlossen ist, welches über ein Verbindungsrohr (3 ) mit einem Fallrohr (4 ) verbunden ist und am Ende des Fallrohres (4 ) eine Hauptpumpe (5 ) angeschlossen ist, die ein Druckfluidleitungssystem (15 ) speist und am Verbindungsrohr (3 ) ein Überlaufbehälter (6 ) und einer Vakuumpumpe (7 ) angeordnet ist, wobei der Fluidbehälter (1 ) und die Hauptpumpe (5 ) auf einer Ebene liegen. - Einrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen in Druckfluidleitungssystemen, dadurch gekennzeichnet, dass in das Druckfluidleitungssystem (
15 ) eine Kavitationserzeugungseinrichtung (9 ) eingebaut ist und das Druckfluidleitungssystem (15 ) sich danach in eine Parallelschaltung von mindestens zwei Tanks (16 ) aufspaltet und anschließend wieder vereint, wobei vor und hinter den Tanks (16 ) jeweils ein Magnetventil (17 ) angeordnet ist und jeder Tank (16 ) einen Überlaufbehälter (6 ) besitzt und von dort eine Verbindung über ein Magnetventil (17 ) zu einer Vakuumpumpe (7 ) besitzt, bzw. jeder Tank (16 ) mit einem Überlaufbehälter (6 ) und einer separaten Vakuumpumpe (7 ) ausgerüstet ist. - Einrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen in fluidführenden Systemen und/oder Druckfluidleitungssystemen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem drucklosen Fluidbehälter (
1 ) als Eingang eines fluidführenden Systems ein Steigrohr (2 ) angeschlossen ist, welches über ein Verbindungsrohr (3 ) mit einem Fallrohr (4 ) verbunden ist und am Ende des Fallrohres (4 ) eine Hauptpumpe (5 ) angeschlossen ist, die ein Druckfluidleitungssystem (15 ) speist und am Verbindungsrohr (3 ) ein Überlaufbehälter (6 ) und einer Vakuumpumpe (7 ) angeordnet ist, wobei der Fluidbehälter (1 ) und die Hauptpumpe (5 ) auf einer Ebene liegen und am Anfang des Druckfluidleitungssystems (15 ) eine Kavitationserzeugungseinrichtung (9 ) eingebaut ist und das Druckfluidleitungssystem (15 ) sich danach in eine Parallelschaltung von mindestens zwei Tanks (16 ) aufspaltet und anschließend wieder vereint, wobei vor und hinter den Tanks (16 ) jeweils ein Magnetventil (17 ) angeordnet ist und jeder Tank (16 ) einen Überlaufbehälter (6 ) besitzt und von dort eine Verbindung über ein Magnetventil (17 ) zu einer Vakuumpumpe (7 ) besitzt, bzw. jeder Tank (16 ) mit einem Überlaufbehälter (6 ) und einer separaten Vakuumpumpe (7 ) ausgerüstet ist. - Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überlaufbehälter (
6 ) eine Drucksteuerung zur Vakuumpumpe (7 ) oder zwei Flüssigkeitsstandschalter (8 ) für die Vakuumpumpe (7 ) besitzt. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Überlaufbehälter (
6 ) als Vakuumbehälter ausgebildet ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Überlaufbehälter (
6 ) eine mit Rundmaterial oder Flügeln bestückte Walze oder ein Schraubenrad oder ein anderes geeignetes Rührwerk (20 ) integriert ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergang vom Verbindungsrohr (
3 ) zum Vakuumbehälter (6 ) ein poröses Material (19 ) eingesetzt ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in das Steigrohr (
2 ) und/oder in das Fallrohr (4 ) oder nur in das Steigrohr (2 ) eine Kavitationserzeugungseinrichtung (9 ) integriert ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptpumpe (
5 ) durch einen Hydromotor (26 ) ersetzt ist oder ein Hydromotor (26 ) mit der Hauptpumpe (5 ) gekoppelt ist, wobei der Hydromotor (26 ) in der Fluidzuleitung angeordnet ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in das Steigrohr (
2 ) neben der Kavitationserzeugungseinrichtung (9 ) eine Elektrolyseeinrichtung (25 ) integriert ist oder im Steigrohr (2 ) nur eine Elektrolyseeinrichtung (25 ) vorgesehen ist. - Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kavitationserzeugungseinrichtung (
9 ) eine schwingende Wandung besitzt, die als Kathode ausgebildet ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach der Hauptpumpe (
5 ) ein Kiesfilter (23 ) oder ein anderweitiger Filter (23 ) angeschlossen ist. - Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kiesfilter (
23 ) eine Magneteinrichtung besitzt. - Einrichtung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass an den Kiesfilter (
23 ) ein Druckluftsystem (24 ) angeschlossen ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an das Steigrohr (
2 ) oder an das Fallrohr (4 ) oder an den Überlaufbehälter (6 ) ein Düsensystem (21 ) angeordnet ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr (
2 ), das Verbindungsrohr (3 ) und das Fallrohr (4 ) als Rohrbogen oder als Koaxialrohr ausgebildet ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Außenaufstellung der Einrichtung dies in einem Rohrmast (
10 ) erfolgt. - Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung im Rohrmast (
10 ) eine Frostschutzheizung (11 ) besitzt und der Rohrmast (10 ) wärmegedämmt ist. - Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Frostschutzheizung (
11 ) durch eine Kurzschlussleitung (12 ) mit einer Pumpe (13 ) zwischen Ende Fallrohr (4 ) und Anfang Steigrohr (2 ) und einem Rückschlagventil (14 ) am Anfang des Steigrohrs (2 ) vor der Einbindung der Kurzschlussleitung (12 ) ersetzt ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Hauptpumpe (
5 ) ein Absetzbecken (18 ) für ausgefällte Mineralien an das Fallrohr (4 ) angeschlossen ist. - Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor und/oder nach oder nur vor der Parallelschaltung der Tanks (
16 ) jeweils eine Kavitationserzeugungseinrichtung (9 ) angeordnet ist. - Verfahren zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen in fluidführenden Systemen, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Hauptpumpe (
5 ) aus einem drucklosen Fluidbehälter (1 ) z. B. Wasser über ein Steigrohr (2 ), ein Verbindungsrohr (3 ) und ein Fallrohr (4 ) in ein Druckfluidleitungssystem (15 ) gespeist wird, wobei im Überlaufbehälter (6 ) mittels der Vakuumpumpe (7 ) in Abhängigkeit des Wasserstandes bzw. des Druckes ein Vakuum in diesem Überlaufbehälter (6 ) erzeugt wird und dadurch im Wasser gelöste Luft und CO2 evakuiert wird. - Verfahren zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen in Druckfluidleitungssystemen mittels der Einrichtung nach Anspruch 2 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluid abwechselnd, geregelt über die Magnetventile (
17 ), in die Tanks (16 ) zugeführt wird und während in einem oder mehreren Tanks (16 ) über den Überlaufbehälter (6 ) ein Vakuum mittels der Vakuumpumpe (7 ) erzeugt wird und somit dem Fluid Gase entzogen werden, wird über einen oder mehrere andere Tanks (16 ) und weiter über das Druckfluidleitungssystem (15 ) die Verbraucherversorgung gesichert. - Verfahren zur Verhinderung von Ablagerungen und zur Beseitigung von Inkrustationen in fluidführenden Systemen und/oder Druckfluidleitungssystemen, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Hauptpumpe (
5 ) aus einem drucklosen Fluidbehälter (1 ) z. B. Wasser über ein Steigrohr (2 ), ein Verbindungsrohr (3 ) und ein Fallrohr (4 ) in ein Druckfluidleitungssystem (15 ) gespeist wird, wobei im Überlaufbehälter (6 ) mittels der Vakuumpumpe (7 ) in Abhängigkeit des Wasserstandes bzw. des Druckes ein Vakuum in diesem Überlaufbehälter (6 ) erzeugt wird und dadurch im Wasser gelöste Luft und CO2 evakuiert wird und dass anschließend das Wasser abwechselnd, geregelt über die Magnetventile (17 ), in die Tanks (16 ) zugeführt wird und während in einem oder mehreren Tanks (16 ) über den Überlaufbehälter (6 ) ein Vakuum mittels der Vakuumpumpe (7 ) erzeugt wird und somit dem Wasser Gase entzogen werden, wird über einen oder mehrere andere Tanks (16 ) und weiter über das Druckfluidleitungssystem (15 ) die Verbraucherversorgung gesichert. - Verfahren nach Anspruch 22 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass im Absetzbecken (
18 ) vor der Hauptpumpe (5 ) ausgefällte Mineralien ausgeschieden werden. - Verfahren nach Anspruch 22, 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, dass in das Steigrohr (
2 ) oder in das Fallrohr (4 ) oder in den Überlaufbehälter (6 ) Wasser eingespritzt wird. - Verfahren nach Anspruch 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass im Druckfluidleitungssystem (
15 ) vor den Magnetventilen (17 ) und den Tanks (16 ) oder direkt in den Tanks (16 ) integriert eine Kavitationserzeugungseinrichtung (9 ) eingebunden ist, um eine zusätzliche Kavitation in den Tanks (16 ) zu erzeugen.
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Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE10357130A1 (de) | 2003-12-06 | 2005-06-30 | Water-System-Cleaning Ag | Verfahren und dazugehörige Einrichtungen zur Entfernung von Inkrustationen und Biofilmen in Fluidsystemen |
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