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DE102007046715B3 - Seilstraffer mit einer sich funktionsbedingt trennenden Seilabdichtung - Google Patents

Seilstraffer mit einer sich funktionsbedingt trennenden Seilabdichtung Download PDF

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DE102007046715B3
DE102007046715B3 DE200710046715 DE102007046715A DE102007046715B3 DE 102007046715 B3 DE102007046715 B3 DE 102007046715B3 DE 200710046715 DE200710046715 DE 200710046715 DE 102007046715 A DE102007046715 A DE 102007046715A DE 102007046715 B3 DE102007046715 B3 DE 102007046715B3
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Germany
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seal
piston
tightening device
pressure chamber
intermediate wall
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DE200710046715
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English (en)
Inventor
Stephan RUCHHÖFT
André LITTMANN
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Autoliv Development AB
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Autoliv Development AB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R22/195Anchoring devices with means to tension the belt in an emergency, e.g. means of the through-anchor or splitted reel type
    • B60R22/1952Transmission of tensioning power by cable; Return motion locking means therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Abstract

Straffvorrichtung (10) für einen Sicherheitsgurt mit einem Strafferrohr (11) und mit einem an dem Kolben (20) angeschlossenen Zugseil (13), wobei an das Strafferrohr (11) eine Druckgasquelle (15) angeschlossen und zwischen der Druckgasquelle (15) und dem vor Auslösung der Straffeinrichtung in der Anfangsstellung befindlichen Kolben (20) ein Druckraum (23) ausgebildet ist, und wobei zur Abdichtung des Druckraumes (23) gegenüber dem durch eine in einer den Druckraum (23) gegenüber der Druckgasquelle (15) abteilenden Zwischenwand (16) ausgebildete Durchtrittsöffnung (19) in den Druckraum (23) hineingeführten Zugseil (13) eine das Zugseil (13) umschließende und an den Kolben (20) einerseits und an die Zwischenwand (16) andererseits angeschlossene einstückige Dichtung (25) mit einer in ihrer Längserstreckung zwischen Kolben (20) und Zwischenwand (16) angeordneten Sollbruchstelle (31) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Straffvorrichtung für einen Sicherheitsgurt mit einem Strafferrohr zur Aufnahme und Führung eines druckgasgetriebenen Kolbens und mit einem an dem Kolben angeschlossenen und mit einer in eine Straffbewegung zu versetzenden Sicherheitsgurtkomponente verbundenen Zugseil.
  • Eine Straffvorrichtung mit den vorgenannten Merkmalen ist in der DE 199 18 596 A1 beschrieben. Die bekannte Straffvorrichtung ist als Schlossstraffer ausgebildet, bei welchem ein Gurtschloss als zu straffende Sicherheitsgurtkomponente an das Zugseil angeschlossen ist. Das Zugseil ist über eine Umlenkvorrichtung in einem axialen Verlauf in ein geradlinig ausgebildetes Strafferrohr hineingeführt und endseitig mit einem in dem Strafferrohr verschiebbar angeordneten Kolben verbunden. Zwischen dem vor der Auslösung der Straffvorrichtung in seiner Anfangsstellung stehenden Kolben und dem der Umlenkvorrichtung zugewandten Ende des Strafferrohres ist in dem Strafferrohr ein Gasgeneratorgehäuse mit einem darin befindlichen Gasgenerator angeordnet, durch welches das Zugseil in einem axialen Verlauf hindurchgeführt ist. Damit das im Auslösefall von dem Gasgenerator freigesetzte Druckgas den Kolben beaufschlagen und verschieben kann, ist zwischen Gasgeneratorgehäuse und dem in der Anfangsstellung befindlichen Kolben ein Druckraum belassen.
  • Mit einer derartigen Straffvorrichtung ist das Problem verbunden, daß der Druckraum gegen das Gasgeneratorgehäuse und insbesondere dessen Seildurchführung nicht in gesonderter Weise abgedichtet ist, so daß das freigesetzte und in den Druckraum eintretende Druckgas zu einem Teil über die Seildurchführung und das aus verwundenen Einzellitzen bestehende Seil selbst austritt. Hiermit ist in nachteiliger Weise ein schlechter Wirkungsgrad der Straffvorrichtung verbunden.
  • Aus der DE 297 08 880 U1 ist eine ebenfalls die vorgenannten Merkmale aufweisende Straffvorrichtung bekannt, bei welcher zusätzlich das sich während des Straffvorganges durch den Druckraum erstreckende Zugseil mit einer auf im ortsfest angebrachten und sich über einen Längenabschnitt des Zugseils axial erstreckenden Dichtung versehen ist.
  • Aus der DE 10 2006 002 731 B3 ist eine Straffvorrichtung bekannt, bei welcher bereits die Abdichtung des in der Straffvorrichtung zwischen einem Kolben und einer Druckgasquelle bestehenden Druckraumes gegen das Zugseil über eine auf dem Zugseil ortsfest angebrachte Dichtung verwirklicht ist, die durch die Durchtrittsöffnung des Zugseils in den Druckraum ragt und diesen gemeinsam mit dem Zugseil abdichtet, wobei die Dichtung eine konische Gestalt aufweist derart, dass die Abmessung der Dichtung an deren hinteren Ende größer bemessen ist als die Durchtrittsöffnung für das Zugseil, so dass gegen Ende des Straffvorganges die Bewegung des Zugseiles durch die Durchtrittsöffnung hindurch mittels des konischen Dichtungsendes abgebremst wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer derartigen Straffvorrichtung die Abdichtung des Zugseiles gegen die Einwirkung der beim Straffvorgang freigesetzten Gase zu verbessern.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Anspruch 1; vorteilhafte Ausgestaltungen unter Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung sieht hierzu eine Straffvorrichtung vor, bei welcher zur verbesserten Abdichtung des Druckraumes gegenüber dem durch eine in einer den Druckraum gegenüber der Druckgasquelle abteilenden Zwischenwand ausgebildete Durchtrittsöffnung in den Druckraum hineingeführten Zugseil eine das Zugseil umschließende und an den Kolben einerseits und an die Zwischenwand andererseits angeschlossene einstückige Dichtung mit einer in ihrer Längserstreckung zwischen Kolben und Zwischenwand angeordneten Sollbruchstelle angeordnet ist.
  • Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, daß das sich von der Zwischenwand bis zum Kolben durch den Druckraum erstreckende Zugseil vollständig von der entsprechend zwischen Kolben und Zwischenwand verlaufenden Dichtung umschlossen und dadurch abgedichtet ist; da die Dichtung an ihren beiden axialen Enden jeweils an die Zwischenwand einerseits und an den Kolben andererseits fest angeschlossen ist, ist eine sehr gute Abdichtung des Druckraumes gegen das Zugseil insbesondere bei Beginn des Freisetzens des Druckgases zu Anfang der Funktion der Straffvorrichtung gegeben. Bewegt sich nun der Kolben aufgrund des auf ihn einwirkenden Gasdrucks, so reißt die Dichtung an der an ihr vorgesehenen Sollbruchstelle in zwei Teile, wobei der eine Teil mit der Zwischenwand verbunden bleibt und so auch während des weiteren Funktionsverlaufes den Durchtritt des Zugseiles durch die Zwischenwand abdichtet, während der andere, an den Kolben angeschlossene Teil der Dichtung mit dem Kolben mitfährt und somit permanent den Durchtritt des Zugseiles durch den Kolben abdichtet. Insofern erfüllt während des Funktionsverlaufes die gut montierbare einstückige Dichtung zwei Dichtfunktionen. Weiterhin sorgt die einstückige und bei ihrer Montage über das Zugseil geschobene Dichtung für eine Abstandsfunktion bzw. Positionierung des Kolbens gegenüber der Zwischenwand, so daß der vom Kolben begrenzte Druckraum definiert ist.
  • Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, daß die Zwischenwand zum Anschluss der Dichtung einen in den Druckraum vorstehenden, das Zugseil umschließenden rohrförmigen Ansatz aufweist, auf den die Dichtung aufgeschoben und daran festgelegt ist.
  • Zur Erleichterung der Montage der Dichtung an der Zwischenwand kann daher vorgesehen sein, daß die rohrförmige Dichtung mit einem den rohrförmigen Ansatz der Zwischenwand außen umfassenden, erweiterten Endabschnitt versehen ist; im Hinblick auf eine gute Festlegung des Endes der Dichtung an dem rohrförmigen Ansatz ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, daß der rohrförmige Ansatz der Zwischenwand auf seiner Außenseite mit einer sägezahnartigen Oberfläche zum Festlegen der Dichtung versehen ist.
  • Hinsichtlich des Anschlusses der Dichtung an den Kolben ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, daß die Dichtung an ihrem am Kolben angeschlossenen Ende einen gegen die druckraumseitige Kolbenfläche anliegenden radialen Flansch aufweist. Hiermit ist der Vorteil verbunden, daß bei Einwirkung der in den Druckraum einströmenden Gase auf die zugeordnete Kolbenfläche der Gasdruck das Dichtungsende gegen die Kolbenfläche presst und insoweit auch während der Verschiebung des Kolbens für eine dauerhafte Anlage des Dichtungsendes an dem Kolben sorgt.
  • Zur Verbesserung der Dichtung und auch im Hinblick auf eine verbesserte Positionierung des Kolbens ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, daß der Kolben an seiner druckraumseitigen Kolbenfläche mit einer axialen Vertiefung zur versenkten Aufnahme des Flansches der Dichtung versehen ist. Die Abdichtung kann dadurch weiter verbessert werden, daß vorgesehen ist, daß die Vertiefung in der druckraumseitigen Fläche des Kolbens und der darin aufgenommene Flansch der Dichtung in axialer Richtung in gegenseitiger Anpassung mit einer gestuften Kontur versehen sind.
  • Hinsichtlich der Anordnung des Druckraumes in dem Strafferrohr ist nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, daß der Druckraum auf seiner der Druckgasquelle zugewandten Seite durch die eine Durchströmöffnung für das Druckgas sowie die Durchtrittsöffnung für das Zugseil aufweisende Zwischenwand begrenzt ist, wobei vorgesehen sein kann, daß die Zwischenwand Bestandteil eines in das Strafferrohr eingesetzten, einen Gasgenerator aufnehmenden Gasgeneratorgehäuses ist.
  • Zur besseren Abdichtung des Druckraumes gegen die Innenwand des Strafferrohres beziehungsweise gegen die den Druckraum begrenzende Zwischenwand beziehungsweise das Gasgeneratorgehäuse kann nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen sein, dass die Dichtung einstückiger Bestandteil eines gesonderten, auf den rohrförmigen Ansatz der Zwischenwand aufzusetzenden Dichtungselementes ist, welches mit einem radialen Dichtungskragen gegen die Innenwand des Strafferrohres anliegt, wobei weiterhin vorgesehen sein kann, dass der Dichtungskragen an seinem äußeren Umfang mit einer elastischen Dichtlippe versehen ist. Mit einer solchen Ausführungsform ist der Vorteil verbunden, dass in jeder Einbaulage von aneinander montierter Zwischenwand beziehungsweise Gasgeneratorgehäuse und Dichtungselement eine sichere Abdichtung des Druckraumes gegen den Gasgenerator beziehungsweise das den Gasgenerator halternde Gasgeneratorgehäuse gewährleistet ist. Das Dichtungselement kann als robustes Bauteil ausgebildet werden, wodurch die Montage der Straffvorrichtung insgesamt erleichtert ist.
  • Zweckmäßigerweise weisen Zwischenwand und Dichtungselement jeweils eine miteinander fluchtende Durchströmöffnung zum Austritt der vom Gasgenerator erzeugten Gase in den Druckraum auf.
  • Weiterhin kann zur Senkung des Herstellungsaufwandes vorgesehen sein, dass bei Einsatz eines Gasgeneratorgehäuses das Dichtungselement und das Gasgeneratorgehäuse im 2-K-Verfahren als einheitliches Bauteil hergestellt sind; hiermit entfällt die Herstellung von zwei getrennten Bauteilen sowie jeglicher Vormontageschritt.
  • Bei einer vorzugsweise eingerichteten axialen Zuordnung von Kolben und Gasgeneratorgehäuse kann vorgesehen sein, daß das Strafferrohr in seinem das Gasgeneratorgehäuse aufnehmenden Abschnitt eine Querschnittserweiterung aufweist.
  • In einer alternativen Zuordnung des Gasgeneratorgehäuses zum Strafferrohr kann vorgesehen sein, daß an einen auf der Seite der Druckgasquelle an die Zwischenwand anschließenden Abschnitt des Strafferrohres ein winklig zum Strafferrohr angesetztes Gasgeneratorgehäuse mit einem darin angeordneten Gasgenerator angeschlossen ist, wie dies im Grundsatz aus der DE 297 08 880 U1 bekannt ist.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind. Es zeigen:
  • 1 eine als Schlossstraffer ausgebildete Straffvorrichtung im Längsschnitt, vor Auslösung der Straffvorrichtung,
  • 2 ein zum Einbau in eine Straffvorrichtung gemäß 1 vorgesehenes Dichtungselement sowie Gasgeneratorgehäuse, jeweils in Einzeldarstellung,
  • 3 den Gegenstand der 2 mit aneinander montiertem Gasgeneratorgehäuse und Dichtungselement.
  • Bei dem in der 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Straffvorrichtung 10 in ähnlicher Weise wie in der gattungsbildenden Druckschrift DE 199 18 596 A1 als Schlossstraffer ausgebildet, mit einem sich axial erstreckenden Strafferohr 11, an dessen einem Ende eine Umlenkvorrichtung 12 für ein Zugseil 13 angebracht ist, an dessen freiem Ende ein nicht dargestelltes Gurtschloss befestigt ist. Das Zugseil 13 ist von der Umlenkvorrichtung 12 aus in das Innere des Strafferrohres 11 hineingeführt, welches in seinem an die Umlenkvorrichtung 12 anschließenden Bereich eine Querschnittserweiterung 14 zur Aufnahme eines Gasgeneratorgehäuses 15 aufweist. Das Gasgeneratorgehäuse 15 ist mit einer stirnseitigen Wand 16 gegen das Innere des Strafferrohres 11 abgeschlossen, wobei diese Zwischenwand 16 eine Durchströmöffnung 17 für das von einem in dem Gasgeneratorgehäuse 15 angeordneten Gasgenerator freigesetzte Druckgas aufweist. Das Gasgeneratorgehäuse 15 weist eine axial verlaufende Seildurchführung 18 für das Zugseil 13 auf.
  • Das Zugseil 13 ist mit seinem über das Gasgeneratorgehäuse 15 in das Strafferrohr 11 vorstehenden Ende an einen Kolben 20 angeschlossen und hieran mittels einer Seilklemme 21 befestigt, an der eine Rücklaufsperre 22 ausgebildet ist. Der Kolben 20 steht in einer Anfangsstellung vor Auslösung der Straffvorrichtung mit Abstand zur Zwischenwand 16, so daß ein Druckraum 23 ausgebildet ist. Die Zwischenwand 16 weist ferner eine Durchtrittsöffnung 19 für das Zugseil 13 auf, über die das durch die Seildurchführung 18 im Gasgeneratorgehäuse 15 verlaufende Zugseil 13 in den Druckraum 23 hineingeführt ist.
  • Zur Abdichtung des durch den Druckraum 23 verlaufenden Zugseils 13 ist eine rohrförmige, einstückig ausgebildete Dichtung 25 über das Zugseil 13 geschoben und mit ihrem einen Ende an die Zwischenwand 16 und mit dem anderen Ende an den Kolben 20 angeschlossen, so daß insoweit der durch den Druckraum 23 verlaufende Abschnitt des Zugseiles durch die Dichtung 25 vollständig abgedichtet ist.
  • Im Hinblick auf einen guten, dichten Anschluss der Dichtung 25 an der Zwischenwand 16 weist die Zwischenwand 16 einen in den Druckraum 23 vorspringenden und das Zugseil 13 umschließenden, in seiner Abmessung der Durchtrittsöffnung 19 in der Zwischenwand 16 entsprechenden rohrförmigen Ansatz 26 auf, auf den die Dichtung 25 mit einem erweiterten Ende 27 aufgeschoben ist. Zur sicheren Festlegung der Dichtung 25 auf dem rohrförmigen Ansatz 26 ist der rohrförmige Ansatz 26 auf seiner äußeren Oberfläche beispielsweise mit einer sägezahnförmigen Kontur versehen, so daß das erweiterte Ende 27 der Dichtung 25 daran festgehalten ist. Jegliche andere Art der Verbindung zwischen dem Ende 27 der Dichtung 25 und dem rohrförmigen Ansatz 26 kann jedoch mit umfasst sein.
  • An ihrem anderen Ende weist die Dichtung 25 einen radial abstehenden Flansch 28 auf, der gegen die druckraumseitige Fläche des Kolbens 20 anliegt. Um hier einen dichtenden Formschluss herzustellen, weist der Kolben 20 an seiner diesbezüglichen Fläche eine Vertiefung 29 auf, in der der Flansch 28 der Dichtung 25 eingesenkt ist. Hier kann in axialer Richtung auf dem äußeren Umfang von Vertiefung 29 und Flansch 28 eine gestufte Kontur 30 ausgebildet sein.
  • Funktionsbedingt weist die Dichtung 25 in ihrer Längserstreckung zwischen Kolben 20 und Zwischenwand 16 eine Sollbruchstelle 31 auf.
  • Strömen die von dem in dem Gasgeneratorgehäuse 15 angeordneten Gasgenerator freigesetzten Gase in den Druckraum 23 ein und kommt es zu einem entsprechenden Druckaufbau, so reißt mit der anfänglichen Bewegung des Kolbens 20 in der Darstellung der Zeichnung nach links die Dichtung 25 an der Sollbruchstelle 31 auseinander, wobei der rechte und an die Zwischenwand 16 angeschlossene Teil der Dichtung 25 an der Zwischenwand 16 verbleibt und hier weiterhin für eine gute Abdichtung des Druckraumes 23 gegenüber der Durchtrittsöffnung 19 für das Zugseil 13 sorgt.
  • Der linke Teil der Dichtung fährt mit dem Kolben 20 über dessen Verschiebeweg mit und sorgt dabei fortlaufend für eine gute Abdichtung des Durchtritts des Zugseils 13 durch den Kolben 20, wobei durch den vom Gas ausgeübten Verschiebedruck gleichzeitig der Flansch 28 der Dichtung 25 in die Vertiefung 29 des Kolbens 20 eingedrückt wird, so daß einerseits die gemeinsame Bewegung von Kolben 20 und Dichtungsabschnitt gewährleistet und gleichzeitig aber auch eine ausreichende nach innen gerichtete radiale Anpresskomponente für die Abdichtung des Seildurchtritts durch den Kolben 20 ausgeübt ist.
  • Soweit bei dem zu 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel die Abdichtung des Gasgeneratorgehäuses 15 gegen die Innenwand des Strafferrohres 11 durch einen in einer im Bereich der Zwischenwand 16 des Gasgeneratorgehäuses 15 eingebrachten Nut angeordneten O-Ring erfolgt, kann nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung diese Abdichtung dadurch verbessert sein, dass ein gesondertes Dichtungselement 40 vorgesehen ist, welches mit einem radialen Dichtungskragen 41 gegen die Innenwand des Strafferrohres 11 anliegt, wobei der Dichtungskragen 41 an seinem äußeren Umfang mit einer elastischen Dichtlippe 42 versehen ist. Bei Einsatz eines solchen Dichtungselementes 40 ist es zweckmäßig, wenn die Dichtung 25 einstückiger Bestandteil des Dichtungselementes 40 ist. Wie sich aus den 2 und 3 ergibt, kann das gesonderte Dichtungselement 40 an der Zwischenwand 16 des Gasgeneratorgehäuses 15 dadurch montiert werden, dass das Dichtungselement 40 im Bereich der von ihm abgehenden Dichtung 25 auf den rohrförmigen Ansatz 26 der Zwischenwand 16 aufgeschoben wird, wobei dieser rohrförmige Ansatz 26, wie bereits beschrieben, mit einer entsprechenden Haltestruktur versehen ist. Insofern kann bei dieser Ausführungsform auf einen gesonderten, an dem Gasgenerator zu montierenden O-Ring verzichtet sein, wobei die Anordnung dieses O-Ringes den Nachteil beinhaltet, dass der O-Ring bei der Montage der Straffvorrichtung mit Einschieben des Gasgeneratorgehäuses 15 in das Strafferrohr beschädigt wird oder sich während des Montagevorgangs verdreht, so dass die Dichtigkeit des Systems nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet ist. Bei Einsatz des vorstehend beschriebenen gesonderten Dichtungselementes ist dieser Nachteil vermieden.

Claims (15)

  1. Straffvorrichtung (10) für einen Sicherheitsgurt mit einem Strafferrohr (11) zur Aufnahme und Führung eines druckgasgetriebenen Kolbens (20) und mit einem an dem Kolben (20) angeschlossenen und mit einer in eine Straffbewegung zu versetzenden Sicherheitsgurtkomponente verbundenen Zugseil (13), wobei an das Strafferrohr (11) eine Druckgasquelle angeschlossen und zwischen der Druckgasquelle und dem vor Auslösung der Straffeinrichtung in der Anfangsstellung befindlichen Kolben (20) ein Druckraum (23) ausgebildet ist, und wobei zur Abdichtung des Druckraumes (23) gegenüber dem durch eine in einer den Druckraum (23) gegenüber der Druckgasquelle abteilenden Zwischenwand (16) ausgebildete Durchtrittsöffnung (19) in den Druckraum (23) hineingeführten Zugseil (13) eine das Zugseil (13) umschließende und an den Kolben (20) einerseits und an die Zwischenwand (16) andererseits angeschlossene einstückige Dichtung (25) mit einer in ihrer Längserstreckung zwischen Kolben (20) und Zwischenwand (16) angeordneten Sollbruchstelle (31) angeordnet ist.
  2. Straffvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (16) zum Anschluss der Dichtung (25) einen in den Druckraum (23) vorstehenden, das Zugseil (13) umschließenden rohrförmigen Ansatz (26) aufweist, auf den die Dichtung (25) aufgeschoben und daran festgelegt ist.
  3. Straffvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Dichtung (25) mit einem den rohrförmigen Ansatz (26) der Zwischenwand (16) außen umfassenden, erweiterten Endabschnitt (27) versehen ist.
  4. Straffvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Ansatz (26) der Zwischenwand (16) auf seiner Außenseite mit einer sägezahnartigen Oberfläche zum Festlegen der Dichtung (25) versehen ist.
  5. Straffvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (25) an ihrem am Kolben (20) angeschlossenen Ende einen gegen die druckraumseitige Kolbenfläche anliegenden radialen Flansch (28) aufweist.
  6. Straffvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (20) an seiner druckraumseitigen Kolbenfläche mit einer axialen Vertiefung (29) zur versenkten Aufnahme des Flansches (28) der Dichtung (25) versehen ist.
  7. Straffvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (29) in der druckraumseitigen Fläche des Kolbens (20) und der darin aufgenommene Flansch (28) der Dichtung (25) in axialer Richtung in gegenseitiger Anpassung mit einer gestuften Kontur (30) versehen sind.
  8. Straffvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (23) auf seiner der Druckgasquelle zugewandten Seite durch die eine Durchströmöffnung (17) für das Druckgas sowie die Durchtrittsöffnung (19) für das Zugseil (13) aufweisende Zwischenwand (16) begrenzt ist.
  9. Straffvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (16) Bestandteil eines in das Strafferrohr (11) eingesetzten, einen Gasgenerator als Druckgasquelle aufnehmenden Gasgeneratorgehäuses (15) ist, welches die Seildurchführung (18) für das Zugseil (13) aufweist.
  10. Straffvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (25) einstückiger Bestandteil eines gesonderten, auf den rohrförmigen Ansatz (26) der Zwischenwand (16) aufzusetzenden Dichtungselementes (40) ist, welches mit einem radialen Dichtungskragen (41) gegen die Innenwand des Strafferrohres (11) anliegt.
  11. Straffvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungskragen (41) an seinem äußeren Umfang mit einer elastischen Dichtlippe (42) versehen ist.
  12. Straffvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass Zwischenwand (16) und Dichtungselement (40) jeweils eine miteinander fluchtende Durchströmöffnung (17, 44) zum Austritt der vom Gasgenerator erzeugten Gase in den Druckraum (23) aufweisen.
  13. Straffvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass Dichtungselement (40) und Gasgeneratorgehäuse (15) in 2-K-Verfahren als einheitliches Bauteil hergestellt sind.
  14. Straffvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Strafferrohr (11) in seinem das Gasgeneratorgehäuse (15) aufnehmenden Abschnitt eine Querschnittserweiterung (14) aufweist.
  15. Straffvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an einen auf der Seite der Druckgasquelle an die Zwischenwand (16) anschließenden Abschnitt des Strafferrohres (11) ein winklig zum Strafferrohr (11) angesetztes Gasgeneratorgehäuse mit einem darin angeordneten Gasgenerator angeschlossen ist.
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