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DE102007033331A1 - Werkzeuggriff - Google Patents

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DE102007033331A1 DE200710033331 DE102007033331A DE102007033331A1 DE 102007033331 A1 DE102007033331 A1 DE 102007033331A1 DE 200710033331 DE200710033331 DE 200710033331 DE 102007033331 A DE102007033331 A DE 102007033331A DE 102007033331 A1 DE102007033331 A1 DE 102007033331A1
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Abstract

Werkzeuggriff (1) mit einer aus dem Griff (1) ausschwenkbaren Klappe (3), in welcher eine Haltevorrichtung (5) für Werkzeugteile (15) angeordnet ist, wobei die Haltevorrichtung (5) in der Klappe (3) drehbar gelagert ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Werkzeuggriff.
  • Werkzeuge finden in vielfältigen Erscheinungsformen und mit unterschiedlichen Verwendungszwecken im alltäglichen Leben Verwendung. Insbesondere handbetätigte Werkzeuge weisen üblicherweise einen Bereich auf, welcher als Griff die Schnittstelle zum Menschen bildet. Auf Grund der erwähnten Vielfalt von Werkzeugen bestehen Bestrebungen, Werkzeuge modular aufzubauen, sodass nicht für jeden Einsatzzweck ein gesondertes komplettes Werkzeug vorgesehen werden muss, sondern ein Werkzeuggrundkörper mittels verschiedener Werkzeugteile zu unterschiedlichen Werkzeugen umgerüstet werden kann. Schraubendreher mit ihrer Vielzahl von verschiedenen Klingen stellen beispielsweise solch einen Fall dar. Um nicht für jeden Anwendungsfall einen gesonderten Schraubendreher mitführen zu müssen, wird ein universell verwendbarer Griff mit einer Klinge vorgesehen, welche einen sogenannten Bithalter aufweist. In diesen Bithalter können nun verschiedene Bits eingesetzt werden, sodass für verschiedene Anwendungsfälle ein Schraubendreher mit einer in den jeweiligen Schraubenkopf passenden Klingenspitze zur Verfügung steht.
  • Anstelle einer Vielzahl kompletter Schraubendreher ist in diesem Fall ein Universalschraubendrehergriff mit verschiedenen Bits mitzuführen. Dies hat zur Folge, dass häufig das Werkzeug sich an einem Ort befindet, die nun aber gerade benötigten Bit-Einsätze an einem anderen. Diese Problem ergibt sich nicht nur bei Schraubendrehern, sondern bei Werkzeugen allgemein, welche für den Einsatz mit Wechselteilen ausgestattet sind.
  • Auch wenn anstelle von verschiedenartigen Wechselteilen Ersatz- oder Verschleißteile mitzuführen sind, beispielsweise gleichartige Bits bei Elektroschraubern oder Ähnlichem, stellt sich dieses Problem. Zwar werden Wechsel- oder Ersatzteile üblicherweise in einem entsprechenden Behälter, beispielsweise einer sogenannten Bit-Box aufbewahrt, sodass sie grundsätzlich kompakt mitführbar sind. Der Anwender muss sich jedoch zunächst bewusst werden, dass er Ersatz- oder Wechselteile brauchen könnte und in Erwägung ziehen, den entsprechenden Behälter mit sich zu führen. In der Praxis ist häufig zumindest eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben.
  • Vor diesem Hintergrund bestehen Bestrebungen, Ersatz- oder Wechselteile in das jeweilige Werkzeug zu integrieren, sodass diese stets mit dem Werkzeug mitgeführt werden können. Im Falle von Schraubendrehern werden diese zu diesem Zweck mit einem hohlen Griff ausgestattet, welcher an seiner der Schraubendreherklinge abgewandten Seite mit einem Schraubverschluss versehen ist, sodass Austausch- bzw. Wechselbits in dem hohlen Schraubendrehergriff mitgeführt werden können. Das Austauschen von Bits gestaltet sich bei dieser Schraubendreherart oder entsprechend gestalteten anderen Werkzeugen jedoch aufwändig, da der Griffinhalt meist zunächst komplett entleert werden muss, um zum einen eine Übersicht über die vorhandenen Austausch- bzw. Wechselteile zu erhalten und zudem das gewünschte Teil gezielt entnehmen zu können. Dies ist umständlich und zeitaufwändig.
  • Weiterhin sind Werkzeuggriffe mit einer aus dem Griff ausschwenkbaren Klappe, in welcher eine Haltevorrichtung für Werkzeugteile angeordnet ist, bekannt. Derartige Werkzeuggriffe werden beispielsweise von Stand Tools Enterprise Co. Ltd. angeboten. Nachteilig bei derartigen Werkzeuggriffen ist, dass die Form des Werkzeuggriffes in erheblichem Umfang durch die Geometrie der Werkzeugteile, beispielsweise Schraubendreherbits, bestimmt ist. Dies hat häufig zur Folge, dass die Werkzeugteile unübersichtlich in der Klappe angeordnet werden müssen, um sie in einem Werkzeuggriff konventioneller Größe unterbringen zu können. Zudem sind die einzelnen Werkzeugteile ggf. nur schwer greifbar und entnehmbar.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen funktionssicheren und ergonomisch günstig gestaltbaren Werkzeuggriff zur Verfügung zu stellen, in welchem Werkzeugteile übersichtlich bevorratbar und zudem komfortabel und einfach entnehmbar sind.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Werkzeuggriff mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand abhängiger Unteransprüche.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, den Werkzeuggriff mit einer ausschwenkbaren Klappe auszustatten, in welcher eine Haltevorrichtung für Werkzeugteile angeordnet ist. Die Haltevorrichtung ist in der Klappe drehbar gelagert. Dies ermöglicht zum einen eine kompakte Ausgestaltung der Klappe sowie eine platzsparende Anordnung der Klappe in dem Werkzeuggriff, zum anderen wird die Übersichtlichkeit verbessert, da die Haltevorrichtung und die darin angeordneten Werkzeugteile von verschiedenen Seiten aus betrachtet werden können. Im Einzelfall ermöglicht die beschriebene Verdrehbarkeit auch eine bessere Greifbarkeit und somit verbesserte Entnehmbarkeit der Werkzeugteile. Weiterhin kann die Klappe derart ausgebildet sein, dass sich bei eingeklappter Klappe ein Werkzeuggriff mit geschlossener Oberfläche ergibt. Ein solcher Werkzeuggriff ist ergonomisch formbar und weniger anfällig gegenüber einem Eintrag von Verschmutzungen.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Klappe im eingeschwenkten Zustand arretiert und derart vorgespannt ist, dass durch Lösen der Arretierung die Klappe selbsttätig ausschwenkbar ist. In diesem Fall kann die Klappe durch einen einfachen Knopfdruck oder Ähnliches komfortabel ausgeschwenkt werden. Zur Dämpfung der Ausschwenkbewegung der Klappe ist vorzugsweise eine Dämpfungseinheit, beispielsweise eine Fettbremse vorgesehen, sodass eine verringerte Gefahr besteht, dass Werkzeugteile aus der Haltevorrichtung herausfallen.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltungsvariante der Erfindung sieht zudem vor, dass die Haltevorrichtung als Klemmleiste ausgeführt ist, sodass die Werkzeugteile in diese eingeklemmt und hierdurch sicher gehaltert werden können.
  • Eine Weiterbildung eines solchen Werkzeuggriffes mit drehbarer Haltevorrichtung sieht vor, dass die Haltevorrichtung bei eingeschwenkter Klappe derart vorgespannt ist, dass beim Ausschwenken der Klappe die Haltevorrichtung gegenüber der Klappe selbsttätig drehbar ist. Auf diese Weise kann im Einzelfall automatisiert beim Ausschwenken der Klappe die Haltevorrichtung in die günstigste Position gebracht werden. Vorzugsweise ist der Werkzeuggriff dabei derart ausgestaltet, dass beim Einschwenken der Klappe die Haltevorrichtung ebenfalls selbsttätig drehbar ist, sodass sie in eine Position relativ zur Klappe gebracht wird, in welcher sie samt der Klappe in den Werkzeuggriff einschwenkbar ist. Ein manuelles Eindrehen der Haltevorrichtung in eine solche geeignete Position entfällt damit.
  • Im Folgenden wird die Erfindung am Beispiel eines Schraubendrehergriffes anhand von Figuren näher erläutert. Es ist offensichtlich, dass die Erfindung jedoch darüber hinaus in Werkzeuggriffen vieler anderer Werkzeuge Verwendung finden kann, beispielsweise in Steckschlüsselgriffen oder Griffen von Akkuschraubern oder -bohrern, Bohrmaschinen, Fräsen oder anderen Werkzeugen. Es zeigen:
  • 1 erfindungsgemäßer Schraubendrehergriff mit ausgeschwenkter Klappe,
  • 2 Schraubendrehergriff aus 1 mit eingeschwenkter Klappe,
  • 3 Detailbereichsdarstellung der Klappe des Schraubendrehergriffs aus 1,
  • 4 Detaildarstellung der im Ausführungsbeispiel der 1 bis 3 vorgesehenen Haltevorrichtung,
  • 5 Verdrehbarkeit der Haltevorrichtung,
  • 6 Vorspannung der Haltevorrichtung mittels einer Feder,
  • 7 Rückführeinrichtung zum selbsttätigen Drehen der Haltevorrichtung während des Einschwenkvorganges,
  • 8 Prinzipdarstellung der Funktionsweise einer Schmiermittel- bzw. Fettbremse.
  • 1 illustriert als Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Werkzeuggriffes einen Schraubendrehergriff 1, der mit einer ausschwenkbaren Klappe 3 ausgestattet ist. In dieser Klappe 3 ist als Haltevorrichtung eine Klemmleiste 5 vorgesehen. 1 zeigt die Klappe 3 im ausgeschwenkten Zustand, 2 stellt sie im eingeschwenkten Zustand dar.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Klappe 3 um eine Achse bzw. einen Bolzen 13 schwenkbar gelagert, welcher sich senkrecht zur Längsachse des Werkzeug- bzw. Schraubendrehergriffes 1 erstreckt. Die Längsachse des Schraubendrehergriff 1 verläuft parallel zur Klinge 9 des Schraubendrehergriffes 1.
  • Im in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Haltevorrichtung 5 als Klemmleiste für Schraubendreherbits 15 ausgeführt, welche in einem an dem Schraubendrehergriff 1 abgewandten Seite der Klinge 9 angeordneten Bithalter 7 gehaltert werden können. Bei anderen Werkzeugtypen ist die Haltevorrichtung offensichtlich geeignet zur Aufnahme der jeweils benötigten Werkzeugteile auszubilden.
  • In der in den Figuren dargestellten vorteilhaften Ausgestaltungsvariante der Erfindung ist die Klappe derart vorgespannt und in eingeschwenktem Zustand arretierbar, dass durch Lösen der Arretierung die Klappe 3 selbsttätig ausschwenkt. Als Mittel zur Vorspannung der Klappe 3 ist eine Feder 11 vorgesehen, welche, wie in 3 ersichtlich, in der Umgebung des Bolzens 13 angeordnet ist. Die Feder stützt sich einerseits an in dem Werkzeuggriff 1 feststehend angeordneten Bolzen ab, andererseits an der Klappe 3 und ist, wie bereits erwähnt, in eingeschwenktem Zustand der Klappe 3 vorgespannt.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Klemmleiste 5 mit den in 4 erkennbaren Ausnehmungen 17 ausgestattet, in welchen Schraubendreherbits 15 angeordnet werden können. Im Bereich der Ausnehmungen 17 sind zudem Federzungen 18 angeordnet, welche geeignet sind in die Ausnehmungen 17 eingebrachte Schraubendreherbits 15 zu klemmen. Auf diese Weise können die Schraubendreherbits 15 in der Haltevorrichtung gegen ein Herausfallen gesichert werden. Bei anderen Werkzeuggriffen bzw. zugehörigen Werkzeugteilen sind die Ausnehmungen entsprechend an deren Geometrie angepasst auszuführen.
  • Wie ein Vergleich der Stellungen der Klemmleiste 5 relativ zur Klappe 3 in den 4 und 5 zeigt, ist die Klemmleiste 5 im vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Klappe 3 drehbar gelagert. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante der Erfindung ist sie zudem mittels einer in der Detaildarstellung der 6 erkennbaren Feder 21 vorgespannt. Die Vorspannung ist bei eingeschwenkter Klappe 3 gegeben. Dies hat zur Folge, dass bei einem Ausschwenken der Klappe 3 sich die Klemmleiste 5 gegenüber der Klappe selbsttätig dreht. Dies führt dazu, dass die Köpfe der Schraubendreherbits 15, welche im eingeschwenkten Zustand auf eine der Wangen 4 der Klappe 3 zu ausgerichtet sind, sich bei Ausschwenken der Klappe 3 zusammen mit der Klemmleiste 5 verdrehen, sodass ihre Köpfe letztlich, wie in 1 dargestellt, in einem einsehbaren Bereich der Klappe 3 zu liegen kommen, sodass der Benutzer komfortabel das benötigte Schraubendreherbit auswählen und herausnehmen kann.
  • Neben oder anstatt einer solchen selbsttätigen Verdrehung kann selbstverständlich eine manuelle Verdrehung der Klemmleiste 5 bzw. der Haltevorrichtung vorgesehen sein. Bei rein manueller Verdrehbarkeit entfällt die Feder 21.
  • Ist die Haltevorrichtung bzw. die Klemmleiste 5 bei ausgeschwenkter Klappe, wie in 5 dargestellt, verdreht, so besteht je nach Werkzeugteil die Gefahr, dass die Klappe nur dann zurück in den Schraubendrehergriff 1, bzw. den Werkzeuggriff allgemein, einschwenkbar ist, wenn die Klemmleiste 5 zurück in diejenige Lage überführt wird, in welcher sie nicht gegenüber der Klappe 3 verdreht ist. Andernfalls können Werkzeugteile, insbesondere die Schraubendreherbits 15, den Einschwenkvorgang blockieren. Ein Zurückdrehen der selbsttätig oder manuell gegenüber der Klappe 3 verdrehten Klemmleiste 5 kann manuell durch den Benutzer erfolgen.
  • Eine komfortable Weiterbildung der Erfindung sieht jedoch eine Rückführeinrichtung vor, mit welcher die Haltevorrichtung beim Einschwenken der Klappe selbsttätig derart drehbar ist, dass die Klappe samt Haltevorrichtung in den Werkzeuggriff einschwenkbar ist. Im Falle des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels ist ein Formelement 19, welches u. a. in 7 erkennbar ist, wesentliches Bestandteil einer solchen Rückführeinrichtung.
  • Das Formelement 19, welches im vorliegenden Fall in den Bolzen integriert ist, steht gegenüber dem Schraubendrehergriff 1 fest, was mittels der Kerben 31 realisiert ist. Gegenüber dem Schraubendrehergriff ist das Formelement 19 somit nicht verdrehbar. In der in 7 dargestellten Ausgestaltungsvariante der Erfindung läuft das Formelement 19 in einer Spitze 23 aus. Diese ist derart ausgerichtet, dass bei ausgeschwenkter Klappe 3 und verdrehter Klemmleiste 5 die Spitze 23 mit einer Anlagefläche 27 eines Lagerfortsatzes 29 der Klemmleiste 5 in Kontakt gebracht werden kann. Der Lagerfortsatz 29 sowie dessen Anlagefläche 27 sind verdrehfest mit der Klemmleiste 5 verbunden. Wird nun die Klappe 3 in der durch den Pfeil 33 an gedeuteten Einschwenkrichtung eingeschwenkt, so kommt die Spitze 23 des Formelementes 19 an der Anlagefläche 27 zur Anlage und übt auf diese eine Kraft aus. Der Kraftansatzpunkt ist dabei derart gewählt, dass die Klemmleiste zumindest zeitweise mit einem Drehmoment beaufschlagt wird. Dieses Drehmoment bewirkt bei fortschreitendem Einschwenken entlang der Einschwenkrichtung 33 ein Verdrehen der Klemmleiste 5 derart, dass die Köpfe der Schraubendreherbits 15 letztlich wieder auf eine der Wangen 4 der Klappe 3 zu ausgerichtet sind. Von da weg gleitet die seitliche Kante der Anlagefläche 27 an einer Außenfläche 25 des Formelements 19 entlang, bis die Klappe 3 vollständig eingeschwenkt ist. Infolgedessen blockieren weder die Klemmleiste 5 noch die Schraubendreherbits 15 das Einschwenken der Klappe 3, sodass diese vollständig in den Schraubendrehergriff 1 eingeschwenkt werden kann.
  • 8 illustriert eine Ausgestaltungsvariante einer Schmiermittel- bzw. Fettbremse wie sie in einer vorteilhaften Weiterbildung eines erfindungsgemäßen Werkzeuggriffes, insbesondere in dem Schraubendrehergriff 1, Verwendung finden kann. Zur Ausbildung der Schmiermittelbremse ist der Bolzen 13, um welchen die Klappe 3 schwenkbar gelagert ist, mit einer Schmiermittelbarriere 35 versehen, welche einerseits in 8, andererseits in 3 erkennbar ist. In einem den Bolzen 13 umgebenden Bereich der Klappe 3 ist weiter eine Ausnehmung 37 vorgesehen, welche in Verbindung mit dem Bolzen 13 einen Spalt vergleichsweise großer Breite ausbildet, in dem die Schmiermittelbarriere 35 angeordnet ist. Die Ausnehmung 37 umgibt den Bolzen 13 nur abschnittsweise. Infolgedessen existieren in denjenigen Bereichen, über welche sich die Ausnehmung 37 nicht hinweg erstreckt, und im Bereich der Schmiermittelbarriere 35 Spalte reduzierter Weite 39. In der Ausnehmung 37 ist Schmiermittel angeordnet, insbesondere Fett.
  • Wird nun die Klappe 3 wie durch die Ausschwenkrichtung 41 angedeutet ausgeschwenkt, so dreht sich die Klappe 3 um den Bolzen 13 und das Schmiermittel wird über die Spalte reduzierter Weite 39 in einen Raum gepresst, der sich durch Verdrehung der Klappe 3 und damit der Ausnehmung 37 gegenüber der Schmiermittelbarriere 35 hinter der Schmiermittelbarriere 35 ausbildet. Durch diesen Pressvorgang des Schmiermittels durch den Spalt reduzierter Weite 39 wird die Ausschwenkbewegung gedämpft. Die Stärke der Dämpfung ist dabei, abgesehen von der Bemessung der Ausnehmung 37 und der Spalte reduzierter Weite 39, von der Viskosität des eingesetzten Schmiermittels abhängig.
  • 1
    Schraubendrehergriff
    3
    Klappe
    4
    Wange
    5
    Klemmleiste
    7
    Bithalter
    9
    Klinge
    11
    Feder für Klappe
    13
    Bolzen
    15
    Schraubendreherbit
    17
    Ausnehmung
    18
    Federzunge
    19
    Formelement
    21
    Feder für Haltevorrichtung
    23
    Spitze
    25
    Außenfläche Formelement
    27
    Anlagefläche
    29
    Lagerfortsatz Klemmleiste
    31
    Kerbe
    33
    Einschwenkrichtung
    35
    Schmiermittelbarriere
    37
    Ausnehmung
    39
    Spalt reduzierter Weite
    41
    Ausschwenkrichtung

Claims (15)

  1. Werkzeuggriff (1) mit einer aus dem Griff (1) ausschwenkbaren Klappe (3), in welcher eine Haltevorrichtung (5) für Werkzeugteile (15) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (5) in der Klappe (3) drehbar gelagert ist.
  2. Werkzeuggriff (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (3) um einen Bolzen (13) schwenkbar gelagert ist, welcher sich im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Werkzeuggriffes (1) erstreckt.
  3. Werkzeuggriff (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (5) als Klemmleiste (5) ausgeführt ist.
  4. Werkzeuggriff (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleiste (5) Ausnehmungen (17) aufweist, in welchen Schraubendreherbits (15) anordenbar sind.
  5. Werkzeuggriff (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (3) in eingeschwenktem Zustand arretiert und derart vorgespannt ist, dass durch Lösen der Arretierung die Klappe (3) selbsttätig ausschwenkbar ist.
  6. Werkzeuggriff (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (3) in eingeschwenktem Zustand mittels einer Feder (11) vorge spannt ist.
  7. Werkzeuggriff (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine zur Dämpfung der Ausschwenkbewegung der Klappe (3) geeignete Dämpfungseinheit (35, 37, 39) vorgesehen ist.
  8. Werkzeuggriff (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Dämpfungseinheit (35, 37, 39) eine Fettbremse (35, 37, 39) vorgesehen ist.
  9. Werkzeuggriff (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (3) um einen in dem Werkzeuggriff (1) feststehend angeordneten Bolzen (13) herum schwenkbar ist und die Fettbremse (35, 37, 39) um den Bolzen (13) herum angeordnet ist.
  10. Werkzeuggriff (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (5) bei eingeschwenkter Klappe (3) derart vorgespannt ist, dass beim Ausschwenken der Klappe (3) die Haltevorrichtung (5) gegenüber der Klappe (3) selbsttätig drehbar ist.
  11. Werkzeuggriff (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (5) mittels einer Feder (21) vorgespannt ist.
  12. Werkzeuggriff (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückführeinrichtung (19) vorgesehen ist, mittels welcher die Haltevorrichtung (5) beim Einschwenken (33) der Klappe (3) selbsttätig derart drehbar ist, dass die Klappe (3) samt Haltevorrichtung (5) in den Werkzeuggriff (1) einschwenkbar ist.
  13. Werkzeuggriff (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführeinrichtung (19) ein gegenüber dem Werkzeuggriff (1) feststehendes Formelement (19) aufweist, mittels welchem die Haltevorrichtung (5) beim Einschwenken der Klappe (3) zumindest zeitweise mit einem Drehmoment beaufschlagbar ist.
  14. Werkzeuggriff (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeuggriff (1) als Schraubendrehergriff (1) ausgeführt ist.
  15. Werkzeuggriff (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Klappe (3) aus transparentem Material gefertigt ist, vorzugsweise auch die Haltevorrichtung (5).
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