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Hintergrund der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spulenwechselvorrichtung
zum automatischen Wechseln oder Ersetzen eines Spulengehäuses, das eine
Unterfadenspule enthält,
die in einem Umlaufgreifer einer Nähmaschine angebracht ist.
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Unterfadenwechselvorrichtungen
sind bekannt, die, wenn eine Spule, die in einem Spulengehäuse enthalten
ist, das in einem Umlaufgreifer angebracht ist, der auf einer Umlaufgreiferbasis
abgestützt
ist, einen Unterfaden abgegeben hat, automatisch das leere Spulengehäuse durch
ein neues bzw. Ersatz-Spulengehäuse
ersetzen, das eine Spule mit einem ausreichenden Vorrat eines Unterfadens
auf ihm aufweist, und derartige Unterfadenwechselvorrichtungen sind üblicherweise
als "Spulenwechsler" oder "Spulenwechselvorrichtung" bekannt (z.B. japanische
Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. HEI-8-196766, die hiernach
als "Patentliteratur
1" bezeichnet wird).
Ferner ist in der
japanischen
Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 2000-157774 (die
hiernach als "Patentliteratur
2" bezeichnet wird) eine
Mehrkopfnähmaschine
offenbart, die mit mehreren Nähköpfen ausgerüstet ist,
bei denen für
jeden der Nähköpfe (d.h.
für jede
der Umlaufgreiferbasen) ein Spulenwechsler vorgesehen ist und Antriebsmechanismen
für die
einzelnen Spulenwechsler über eine
selbe oder gemeinsame Antriebsquelle antreibbar sind.
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Bei
dem in der Patentliteratur 2 offenbarten Spulenwechsler ist neben
der Vorderkante eines Nähtischs,
einer menschlichen Bedienperson näher gelegen, ein Spulenvorratsabschnitt
(oder eine Spulenwechselkassette) angeordnet und ist ein Transportmechanismus
vorgesehen, um eine Spulengreifvorrichtung (oder einen Spuleneinspannmechanismus)
zwischen dem Umlaufgreifer, der auf der Umlaufgreiferbasis abgestützt ist,
die unter dem Nähkopf angeordnet
ist, der neben der hinteren Kante des Nähtischs liegt, und dem Spulenvorratsabschnitt
angeordnet ist, hin- und herzutransportieren. Der Spulenvorratsabschnitt
(oder die Spulenwechselkassette) ist mit mehreren Spulengehäusen ausgerüstet und
nimmt Spulengehäuse
vom Spulenwechsler entgegen und liefert sie an diesen (d.h. wechselt
Spulengehäuse
mit diesem aus). Wenn nämlich
ein Faden, der auf einer Unterfadenspule aufgewickelt ist, die in einem
der Umlaufgreifer angebracht ist, fast oder ganz ausgelaufen ist,
wird die Spulengreifervorrichtung in Reaktion auf ein Unterfadenauslauferfassungssignal
vom Transportmechanismus zum Umlaufgreifer bewegt oder transportiert,
entnimmt aus dem Umlaufgreifer das die leere Spule enthaltende Spulengehäuse, wird
dann über
den Transportmechanismus zum Spulenvorratsabschnitt transportiert, wobei
das herausgenommene Spulengehäuse
von der Vorrichtung ergriffen ist, und liefert dann das Spulengehäuse an einer
leeren Spulenvorratsposition des Spulenvorratsabschnitts ab. Hiernach
wird der Spulenvorratsabschnitt um einen vorbestimmten Winkel rotiert,
um es der Spulengreifvorrichtung zu erlauben, ein neues oder Ersatz-Spulengehäuse, das
eine Spule mit einem genügenden
Vorrat eines Unterfadens auf ihm aufweist, von einer anderen Spulenvorratsposition
des Spulenvorratsabschnitts zu entnehmen. Dann wird die Spulengreifvorrichtung über den
Transportmechanismus zum Umlaufgreifer bewegt, wobei das herausgenommene
neue Spulengehäuse
von der Vorrichtung gehalten wird, und das neue Spulengehäuse in den
leeren Umlaufgreifer eingelegt. Der Spulenwechselvorgang wird allgemein gemäß einer
derartigen Betriebsabfolge automatisch ausgeführt.
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Bei
dem in der Patentliteratur 2 offenbarten Typ eines Spulenwechslers
muss die menschliche Bedienperson lediglich den Vorgang des Entnehmens
eines leeren Spulengehäuses
vom Spulenvorratsabschnitt, der neben der vorderen Kante des Nähtischs
(des Maschinentischs) angeordnet ist, und des Auffüllens oder
Belieferns des Spulenvorratsabschnitts mit einem neuen Spulengehäuse durchführen, das
eine Spule enthält,
auf der ein ausreichender Vorrat eines Unterfadens aufgewickelt
ist. Daher erlaubt es der Spulenwechsler, der in der Patentliteratur
2 offenbart ist, der menschlichen Bedienperson, den notwendigen
Vorgang ganz bequem auszuführen.
Auf der anderen Seite muss bei dem in der Patentliteratur 1 offenbarten Spulenwechsler,
bei dem kein Transportmechanismus verwendet wird und der Spulenvorratsabschnitt
in der Nähe
des Umlaufgreifers angeordnet ist, die menschliche Bedienperson selbst
händisch
ein Spulengehäuse
im Umlaufgreifer auf der Umlaufgreiferbasis wechseln, indem sie
unter den Nähtisch
gelangt, was ein sehr mühsamer
Vorgang ist. Daher wird bei großen
industriellen Nähmaschinen
(nicht nur gewöhnlichen
industriellen Nähmaschinen,
sondern auch Stickmaschinen) der Spulenwechsler des in der Patentliteratur
2 offenbarten Typs wichtig, um den Wirkungsgrad eines Nähvorgangs
zu erhöhen.
Die herkömmlicherweise
bekannten Spulenwechsler sind jedoch noch äußerst verbesserungsfähig, und
tatsächlich
wird schon seit Jahren eine derartige Verbesserung erwartet.
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Zum
Beispiel hat bei dem in der Patentliteratur 2 offenbarten Spulenwechsler
eine Führungsplatte
zum Führen
der Bewegung der Spulengreifvorrichtung eine erste lineare Führungsnut
und eine zweite Nut mit die Ausrichtung ändernden geneigten Teilen in
der Nähe
ihrer entgegengesetzten Enden. Durch eine Führung in den die Ausrichtung ändernden
geneigten Teilen der zweiten Nut kann an jedem Ende eines Transporthubs
der Greifvorrichtung die Ausrichtung eines Einspannabschnitts der
Spulengreifvorrichtung geändert
werden. Im Transportmechanismus (d.h. der Führungsplatte) ist nämlich ein
Mechanismus zum Ändern
der Ausrichtung des Einspannabschnitts an den entgegengesetzten
Enden des Transporthubs integriert.
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Wie
auf diesem Gebiet wohlbekannt, gibt es Nähmaschinen in verschiedensten
Größen, zum
Beispiel je nach dem zu bestickenden Bereich, und die Entfernung
von den Umlaufgreiferbasen zur vorderen Kante des Nähtischs,
d.h. von den Umlaufgreifern zu den Spulenvorratsabschnitten, unterscheidet sich
auch je nach der Größe der Nähmaschine.
Daher würden
auch Führungsplatten
unterschiedlicher Typen (Größen) benötigt, die
den unterschiedlichen Entfernungen zwischen den Umlaufgreifern und
den Spulenvorratsabschnitten entsprechen. Bei dem zuvor erwähnten herkömmlichen
Verfahren (das in der Patentliteratur 2 offenbart ist), bei dem
in der Führungsplatte
die Mechanismen zum Ändern
der Ausrichtung des Einspannabschnitts an den entgegengesetzten
Enden des Transporthubs integriert sind, notwendig, solche Führungsplatten
(in die die Mechanismen zum Ändern
der Ausrichtung des Einspannabschnitts an den entgegengesetzten
Enden des Transporthubs integriert sind) getrennt in verschiedenen
Größen und
Konstruktionen herzustellen, die für die verschiedenen Typen der
Nähmaschinen
geeignet sind, was bei der Herstellung von Teilen sehr zeit- und
arbeitsintensiv ist und daher zu hohen Kosten führt.
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Angesichts
der Probleme des Standes der Technik offenbart die
WO2005/047586 (die hiernach als "Patentliteratur 3" bezeichnet) eine
weiter entwickelte Spulenwechselvorrichtung, die aufweist: einen ersten
Ausrichtungsänderungsmechanismus
zum Ändern
der Ausrichtung eines Einspannabschnitts der Spulengreifvorrichtung
während
des Transports durch einen Transportmechanismus einer Spulengreifvorrichtung
zu einem Umlaufgreifer, so dass der Einspannabschnitt zum Umlaufgreifer
zeigt; und einen zweiten Ausrichtungsänderungsmechanismus zum Ändern der
Ausrichtung des Einspannabschnitts der Spulengreifvorrichtung während des
Transports durch den Transportmechanismus der Spulengreifvorrichtung
zu einem Spulenvorratsabschnitt, so dass der Einspannabschnitt zum
Spulenvorratsabschnitt zeigt. Bei der in der Patentliteratur 3 offenbarten
Spulenwechselvorrichtung sind der erste und der zweite Ausrichtungsänderungsmechanismus
von dem Transportmechanismus abnehmbar.
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Bei
jedem in der Patentliteratur 2 und der Patentliteratur 3 offenbarten
Spulenwechsler, bei denen der erste und der zweite Ausrichtungsänderungsmechanismus
zum Ausrichten des Einspannabschnitts der Spulengreifvorrichtung
zum Umlaufgreifer und zum Spulenvorratsabschnitt jeweils getrennt
vorgesehen sind, würden
jedoch die Probleme entstehen, dass die Gesamtkonstruktion der Spulenwechselvorrichtung
kompliziert wird und die notwendige Anzahl der Komponenten erhöht wird.
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Ferner
würde,
weil in den herkömmlicherweise
bekannten Spulenwechselvorrichtungen Luftaktuatoren als Antriebsvorrichtungen
für den
Transportvorgang des Transportmechanismus und den Öffnungs-/Schließvorgang
des Einspannabschnitts der Spulengreifvorrichtung verwendet werden,
die Antriebsmechanismen in ihrer Konstruktion extrem kompliziert
und würden
hohe Kosten verursachen. Außerdem
ist es in dem Fall, bei dem die Spulenwechselvorrichtung auf eine
Mehrkopfnähmaschine angewendet
wird, die mit mehreren Nähköpfen ausgerüstet ist,
schwierig, eine Steuerung zum Wechseln einer Spule eines Bestimmten
aus mehreren Umlaufgreifern auszuführen, weil von den Spulenwechselvorrichtungen,
die den Umlaufgreifern entsprechen, eine gemeinsame Antriebsquelle
genutzt wird.
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Außerdem wurden
bei den herkömmlicherweise
bekannten Spulenwechselvorrichtungen keine entsprechenden Maßnahmen
gegen Fehler beim Spulenwechselvorgang getroffen. Zusätzlich sind
die herkömmlicherweise
bekannten Spulenwechselvorrichtungen nicht dazu konstruiert, dass
im Lauf des Nähens
eines vorgegebenen Nähmusters
nach Wunsch eine Unterfadenfarbänderung
erlaubt wird.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Angesichts
der oben genannten Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, die Konstruktion eines Ausrichtungsänderungsmechanismus in einer
Spulenwechselvorrichtung eines Typs zu vereinfachen, bei dem ein
Spulengehäuse, das
eine Unterfadenspule enthält,
zwischen einem Umlaufgreifer einer Nähmaschine und einem Spulenvorratsabschnitt
transportiert wird, der auf einem Maschinentisch neben der vorderen
Kante des Maschinentischs entfernt vom Umlaufgreifer angeordnet
ist, um dadurch die Unterfadenspule zu wechseln.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Spulenwechselvorrichtung
vorzusehen, die Antriebsmechanismen einer vereinfachten Konstruktion
hat und die eine Spule lediglich in einem bestimmten Umlaufgreifer
mit der größten Einfachheit
gezielt austauschen kann.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Nähmaschine
vorzusehen, die dazu ausgelegt ist, entsprechende Fehlervermeidungsmaßnahmen
vorzunehmen, und die eine zuverlässige
Auslieferung/Entgegennahme eines Spulengehäuses erlaubt.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Nähmaschine
vorzusehen, die es ermöglicht,
dass ein Unterfadenfarbwechsel im Lauf eines Nähvorgangs nach Wunsch durchgeführt werden
kann.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte Spulenwechselvorrichtung
zum Wechseln einer Unterfadenspule, die in einem Umlaufgreifer einer
Nähmaschine
angebracht ist, durch Beschaffung eines Ersatzspulengehäuses, das
eine Unterfadenspule enthält,
von einem Spulenvorratsabschnitt, der vom Umlaufgreifer getrennt
vorgesehen ist, vorgesehen, die Folgendes aufweist: eine Spulengreifvorrichtung
zum Ergreifen eines Spulengehäuses
an einem distalen Endteil eines Einspannabschnitts; einen Transportmechanismus
zum Hin- und Hertransportieren der Spulengreifvorrichtung zwischen
dem Umlaufgreifer und dem Spulenvorratsabschnitt; und einen Ausrichtungsänderungsmechanismus
zum Ändern
einer Ausrichtung des Einspannabschnitts der Spulengreifvorrichtung,
die zum Umlaufgreifer transportiert wird, in einer Position in der
Nähe eines
Endes eines Transporthubs durch den Transportmechanismus der Spulengreifvorrichtung
(d.h. eines Transporthubs der Spulengreifvorrichtung), so dass der
Einspannabschnitt zum Umlaufgreifer hin zeigt, und zum Ändern der
Ausrichtung des Einspannabschnitts der Spulengreifvorrichtung, die
zum Spulenvorratsabschnitt transportiert wird, so dass der Einspannabschnitt
zum Spulenvorratsabschnitt hin zeigt.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann die Ausrichtung des Einspannabschnitts der Spulengreifvorrichtung über den
einzelnen Ausrichtungsänderungsmechanismus
in der Nähe
des einen Endes des Transporthubs der Spulengreifvorrichtung in
zwei Richtungen geändert
werden, d.h. in der Richtung zum Umlaufgreifer hin und in der Richtung
zum Spulenvorratsabschnitt hin; auf diese Weise kann die vorliegende
Erfindung eine vereinfachte Ausrichtungsänderungskonstruktion mit einer
verringerten Anzahl von Bestandteilen vorsehen. Ferner ist es, selbst wenn
sich die Entfernung zwischen dem Umlaufgreifer und dem Spulenvorratsabschnitt,
d.h. die Transportentfernung (über
welche die Spulengreifvorrichtung transportiert wird) je nach dem
Typ der Nähmaschine ändert, möglich, ganz
einfach auf eine solche Änderung
der Entfernung zwischen dem Umlaufgreifer und dem Spulenvorratsabschnitt
einzugehen.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte
Spulenwechselvorrichtung zum Wechseln einer Unterfadenspule, die
in einem Umlaufgreifer einer Nähmaschine
angebracht ist, durch Beschaffen eines Ersatzspulengehäuses, das
eine Unterfadenspule enthält,
von einem Spulenvorratsabschnitt, der an einem Maschinentisch neben
der vorderen Kante des Maschinentischs entfernt vom Umlaufgreifer
vorgesehen ist, vorgesehen, die Folgendes umfasst: eine Spulengreifvorrichtung
zum Ergreifen eines Spulengehäuses
an einem distalen Endteil eines Einspannabschnitts; einen Transportmechanismus
zum Hin- und Hertransportieren der Spulengreifvorrichtung zwischen
dem Spulenvorratsabschnitt und dem Umlaufgreifer; und einen Ausrichtungsänderungsmotor,
der auf der Spulengreifvorrichtung angebracht ist, zum Schwenken des
Einspannabschnitts, um dadurch zu verursachen, dass der Einspannabschnitt
selektiv zum Umlaufgreifer hin zeigt, und um zu veranlassen, dass
der Einspannabschnitt zum Spulenvorratsabschnitt hin zeigt.
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Durch
den an der Spulengreifvorrichtung angebrachten Ausrichtungsänderungsmotor
kann die Ausrichtung des Einspannabschnitts in zwei Richtungen geändert werden,
d.h. in der Richtung zum Umlaufgreifer und in der Richtung zum Spulenvorratsabschnitt
hin; auf diese Weise kann die vorliegende Erfindung eine vereinfachte
Ausrichtungsänderungskonstruktion
mit einer verringerten Anzahl von Bestandteilen vorsehen. Ferner
ist es, selbst wenn sich die Entfernung zwischen dem Umlaufgreifer
und dem Spulenvorratsabschnitt, d.h. die Transportentfernung (über welche
die Spulengreifvorrichtung transportiert wird) je nach dem Typ der
Nähmaschine ändert, möglich, ganz
leicht auf eine solche Änderung
der Entfernung zwischen dem Umlaufgreifer und dem Spulenvorratsabschnitt
einzugehen.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist als ein Aktuator zum selektiven Durchführen eines Greifvorgangs zum
Ergreifen Lassen eines Spulengehäuses
durch den Einspannabschnitt in einem leeren Zustand und eines Loslassvorgangs
zum Loslassen eines Spulengehäuses
durch den Einspannabschnitt, ein Antriebsmotor des Transportmechanismus
unabhängig
für jeden
den mehreren Spulenwechselvorrichtungen entsprechenden Umlaufgreifer
vorgesehen. Ferner kann in dem Fall, in dem der Spulenvorratsabschnitt
für jeden
der Umlaufgreifer vorgesehen ist, der für jeden Umlaufgreifer vorgesehene
Spulenvorratsabschnitt enthalten: mehrere Spulenhalteabschnitte;
einen Auswahlmechanismus zum selektiven Positionieren eines Beliebigen
der Spulenhalteabschnitte an einer vorbestimmten Spulenwechselposition;
und einen unabhängigen
Motor zum Antreiben des Auswahlmechanismus. Auf diese Weise kann
im Vergleich zu der herkömmlichen
Spulenwechselvorrichtung, bei der Luftzylinder von einer gemeinsamen
Luftenergieversorgung angetrieben werden, die vorliegende Erfindung
die Konstruktion der Antriebsmechanismen beträchtlich vereinfachen. Ferner
ist es durch die für
die einzelnen Umlaufgreifer eingesetzten unabhängigen Motoren möglich, einen
Spulenwechsel (Ersatz) lediglich für einen bestimmten der Umlaufgreifer
durchzuführen.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte
Nähmaschine
vorgesehen, welche umfasst: einen Spulenvorratsabschnitt zum Enthalten
von Ersatzspulengehäusen,
wobei der Spulenvorratsabschnitt aufweist: mehrere Spulenhalteabschnitte;
einen Auswahlmechanismus zum selektiven Positionieren eines Beliebigen
der Spulenhalteabschnitte an einer vorbestimmten Spulenwechselposition;
einen Erfassungsabschnitt zum Erfassen, ob ein Spulengehäuse aktuell
von dem Spulenhalteabschnitt gehalten wird oder nicht, der an der
vorbestimmten Spulenwechselposition angeordnet ist; eine Spulenwechselvorrichtung zum
Wechseln einer Unterfadenspule, die in einem Umlaufgreifer der Nähmaschine
angebracht ist, wobei die Spulenwechselvorrichtung eine Spulengreifvorrichtung
zum Ergreifen eines Spulengehäuses
an einem distalen Endteil eines Einspannabschnitts, sowie einen
Transportmechanismus zum Hin- und Hertransportieren der Spulengreifvorrichtung
zwischen dem Umlaufgreifer und dem Spulenvorratsabschnitt aufweist;
einen Steuerungsabschnitt zum Anhalten des Transports der Spulengreifvorrichtung
zum Spulenvorratsabschnitt durch den Transportmechanismus, nachdem
der Erfassungsabschnitt erfasst, dass ein Spulengehäuse derzeit
vom Spulenhalteabschnitt gehalten wird, der an der vorbestimmten
Spulenwechselposition angeordnet ist, wenn das von der Spulengreifvorrichtung
ergriffene Spulengehäuse zum
Spulenhalteabschnitt weiterzureichen ist, der an der vorbestimmten
Spulenwechselposition angeordnet ist, und zum Anhalten des Transports
der Spulengreifvorrichtung durch den Transportmechanismus zum Spulenvorratsabschnitt,
nachdem der Erfassungsabschnitt erfasst, dass derzeit kein Spulengehäuse vom
Spulenhalteabschnitt gehalten wird, der an der vorbestimmten Spulenwechselposition
angeordnet ist, wenn die Spulengreifvorrichtung zum Spulenhalteabschnitt
transportiert wird, der an der vorbestimmten Spulenwechselposition
angeordnet ist, um ein Spulengehäuse
vom Spulenhalteabschnitt entgegenzunehmen, der an der vorbestimmten
Spulenwechselposition angeordnet ist.
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Im
Spulenvorratsabschnitt ist der Erfassungsabschnitt nämlich dazu
vorgesehen, zu erfassen, ob ein Spulengehäuse derzeit vom Spulenhalteabschnitt
gehalten wird, der an der vorbestimmten Spulenwechselposition angeordnet
ist, und gemäß einem
Ergebnis der Erfassung durch den Erfassungsabschnitt führt der
Steuerungsabschnitt eine Steuerung zum Anhalten des Transports der
Spulengreifvorrichtung durch den Transportmechanismus zum Spulenvorratsabschnitt
durch. Derartige Anordnungen können
verhindern, dass eine mechanische Beschädigung dadurch entsteht, dass
die Spulengreifvorrichtung transportiert wird, um ein Spulengehäuse an den
Spulenhalteabschnitt weiterzureichen, der an der vorbestimmten Spulenwechselposition
angeordnet ist, wenn derzeit ein weiteres Spulengehäuse vom
Spulenhalteabschnitt gehalten wird, der an der vorbestimmten Spulenwechselposition
angeordnet ist, um dadurch einen fehlerhaften Betrieb zuverlässig zu
verhindern. Die oben beschriebenen Anordnungen der Erfindung können auch
ausschließen, dass,
obwohl derzeit kein Spulengehäuse
an der vorbestimmten Spulenwechselposition gehalten wird, die Spulengreifvorrichtung
zur vorbestimmten Spulenwechselposition transportiert wird, um ein
Spulengehäuse
von der vorbestimmten Spulenwechselposition zu erhalten, und dann
zum Umlaufgreifer zurückkehrt,
ohne dass von ihr ein Ersatzspulengehäuse ergriffen wird. Auf diese
Weise kann die Spulenwechselvorrichtung zum Durchführen einer
zuverlässigen Auslieferung/Entgegennahme
von Spulengehäusen, d.h.
einem Austausch von Spulengehäusen
zwischen dem Spulenvorratsabschnitt und dem Umlaufgreifer, gesteuert
werden.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte
Nähmaschine
zum Durchführen
eines Nähens
mit einem Oberfaden, der durch eine Nähnadel geführt ist, und einem Unterfaden,
der von einer Spule abgegeben wird, die in einem Umlaufgreifer angebracht
ist, vorgesehen, welche umfasst: einen Spulenvorratsabschnitt, der
mindestens zwei Spulengehäuse
enthält, die
Unterfäden
unterschiedlicher Eigenschaften enthalten, wobei der Spulenvorratsabschnitt
ein Ausgewähltes
der Spulengehäuse
an einer vorbestimmten Spulenwechselposition positioniert; eine
Spulengreifvorrichtung, die einen Einspannabschnitt zum Ergreifen
eines Spulengehäuses
aufweist; einen Transportmechanismus zum Transportieren der Spulengreifvorrichtung
zwischen dem Spulenvorratsabschnitt und dem Umlaufgreifer; und einen
Unterfadenwechselsteuerungsabschnitt zum Durchführen einer Steuerung in Reaktion
auf ein Unterfadenwechselsignal, so dass ein Spulengehäuse von
der Spulengreifvorrichtung aus dem Umlaufgreifer herausgenommen wird,
die Spulengreifvorrichtung mit dem aus dem Umlaufgreifer herausgenommenen
Spulengehäuse vom
Transportmechanismus zum Spulenvorratsabschnitt transportiert wird,
ein neues Spulengehäuse an
der vorbestimmten Spulenwechselposition des Spulenvorratsabschnitts
positioniert wird, das neue Spulengehäuse von der Spulengreifvorrichtung
ergriffen wird und dann die Spulengreifvorrichtung mit dem von ihr
ergriffenen neuen Spulengehäuse
vom Transportmechanismus zum Umlaufgreifer transportiert wird.
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Bei
der auf diese Weise angeordneten Nähmaschine kann in Reaktion
auf ein Unterfadenwechselsignal das in den Umlaufgreifer eingelegte
Spulengehäuse
durch ein neues Spulengehäuse
ersetzt werden; daher kann in Entsprechung zu dem Unterfadenwechselsignal
ein Spulengehäuse,
das einen Unterfaden einer entsprechenden Eigenschaft enthält, nach
Bedarf in den Umlaufgreifer eingelegt werden, wodurch es möglich wird,
im Lauf eines Nähvorgangs
nach Wunsch einen Unterfadenwechsel durchzuführen.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte
Nähmaschine
zum Durchführen
eines Nähens
mit einem durch eine Nähnadel
geführten
Oberfaden und einen Unterfaden, der von einer in einem Umlaufgreifer
angebrachten Spule abgespult wird, vorgesehen, welche umfasst: einen
Spulenvorratsabschnitt, der mindestens zwei Spulengehäuse enthält, die
Unterfäden enthalten,
wobei der Spulenvorratsabschnitt ein Ausgewähltes der Spulengehäuse an einer
vorbestimmten Spulenwechselposition positioniert; eine Spulengreifvorrichtung,
die einen Einspannabschnitt zum Ergreifen eines Spulengehäuses aufweist;
und einen Transportmechanismus zum Transportieren der Spulengreifvorrichtung
zwischen dem Spulenvorratsabschnitt und dem Umlaufgreifer, wobei
der Spulenvorratsabschnitt aufweist: eine Spulenhalteeinheit, die mehrere
Spulenhalteabschnitte aufweist, jeweils zum Halten eines Spulengehäuses; einen
Mechanismus, der ein Bewegungselement aufweist, wobei der Mechanismus
die Spulenhalteeinheit entfernbar am Bewegungselement anbringt und
einen der Spulenhalteabschnitte der angebrachten Spulenhalteeinheit
an der vorbestimmten Spulenwechselposition positioniert, indem das
Bewegungselement bewegt wird.
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Mit
einer solchen Nähmaschine
können,
wo die mehrere Spulenhalteabschnitte aufweisende Spulenhalteeinheit
entfernbar am Bewegungselement angebracht ist, mehrere Spulengehäuse kollektiv
innerhalb einer kurzen Zeit in den Spulenvorratsabschnitt eingelegt
werden, so dass der Betriebswirkungsgrad beträchtlich gesteigert werden kann.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte
Spulenwechselvorrichtung zum Wechseln einer Unterfadenspule, die
in einem Umlaufgreifer angebracht ist, durch Beschaffen eines Ersatzspulengehäuses, das eine
Unterfadenspule enthält,
von einem Spulenvorratsabschnitt vorgesehen, welche umfasst: eine
Spulengreifvorrichtung zum Ergreifen eines Spulengehäuses an
einem distalen Endteil eines Einspannabschnitts; und einen Transportmechanismus
zum Hin- und Hertransportieren der Spulengreifvorrichtung zwischen
dem Umlaufgreifer und dem Spulenvorratsabschnitt, wobei die Spulengreifvorrichtung
aufweist: den Einspannabschnitt zum selektiven Durchführen eines
Greifvorgangs zum Ergreifen eines Spulengehäuses und eines Loslassvorgangs
zum Loslassen eines Spulengehäuses;
einen Abstützabschnitt
zum Abstützen
des Einspannabschnitts in einer solchen Weise, dass der Einspannabschnitt
innerhalb eines vorbestimmten Bereichs verschiebbar ist, wobei der Abstützabschnitt
vom Transportmechanismus transportierbar ist; und ein Federelement
zum normalen Vorspannen des Einspannabschnitts, der vom Abstützabschnitt
abgestützt
wird, zu einem Spulengehäuse,
wobei der Einspannabschnitt innerhalb des vorbestimmten Bereichs
gemäß der Flexibilität des Federelements
relativ zum Abstützabschnitt
verschiebbar ist.
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Weil
der Einspannabschnitt, der vom Abstützabschnitt abgestützt wird,
vom Federelement normal zum Spulengehäuse hin vorgespannt ist, kann
der Einspannabschnitt federnd gegen das Spulengehäuse gedrückt werden,
wenn das Spulengehäuse
schwierig zu ergreifen ist, so dass das Spulengehäuse vom
Einspannabschnitt zuverlässig
ergriffen werden kann. Wenn das Spulengehäuse an den Umlaufgreifer oder
den Spulenvorratsabschnitt weitergereicht (d.h. dorthin entlassen)
wird, kann andererseits, selbst wenn der Abstützabschnitt vom Transportmechanismus
nach Loslassen des Spulengehäuses
vom Umlaufgreifer oder dem Spulenvorratsabschnitt weg bewegt wird,
das Spulengehäuse zuverlässig an
den Umlaufgreifer oder den Spulenvorratsabschnitt weitergereicht
werden, weil der Einspannabschnitt das Spulengehäuse noch eine Zeit lang (d.h. über den
vorbestimmten Bereich, über
den der Einspannabschnitt relativ zum Stützabschnitt verschoben wird)
drückt.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte
Nähmaschine
vorgesehen, die mehrere Nähmaschinenköpfe und
einen Spulenvorratsabschnitt und eine Spulenwechselvorrichtung,
die für
jeden den Nähköpfen entsprechenden
Umlaufgreifern vorgesehen ist, aufweist, wobei jede der Spulenwechselvorrichtungen eine
in dem Umlaufgreifer angebrachte Unterfadenspule durch Beschaffen
eines Ersatzspulengehäuses,
das eine Unterfadenspule enthält,
vom Spulenvorratsabschnitt, der diesem entspricht, wechselt, wobei
jede der Spulenwechselvorrichtungen aufweist: einen Betriebsartauswahlschalter,
der zum Wählen
einer Spulenwechselvorgangsbetriebsart betätigbar ist; einen Schalter,
der zum Befehlen des Durchführens
eines Spulenwechselvorgangs gemäß der Spulenwechselvorgangsbetriebsart
betätigbar ist,
die über
den Betriebsartauswahlschalter ausgewählt wurde; sowie eine Anzeige
zum Anzeigen eines Zustandes der Spulenwechselvorrichtung.
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Mit
dem Vorsehen des Betriebsartauswahlschalters, des Spulenwechselvorgangsdurchführungsbefehlschalters
und der Zustandsanzeige kann eine menschliche Bedienperson eine
notwendige Betriebsartauswahl, einen Spulenwechselvorgang usw. befehlen,
nachdem über
die Anzeige ein aktueller Zustand der Spulenwechselvorrichtung geprüft wurde, weshalb
eine verbesserte Bedienbarkeit erzielt werden kann.
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Im
Folgenden werden Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung beschrieben, es sollte jedoch berücksichtigt
werden, dass die vorliegende Erfindung auf die beschriebenen Ausführungsformen nicht
eingeschränkt
ist, sondern dass verschiedene Modifikationen der Erfindung möglich sind,
ohne dass dadurch von deren Grundprinzipien abgewichen wird. Der
Umfang der vorliegenden Erfindung soll daher lediglich durch die
beiliegenden Ansprüche bestimmt
werden.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Zum
besseren Verständnis
der Aufgaben und weiterer Merkmale der vorliegenden Erfindung werden
ihre bevorzugten Ausführungsformen
im Folgenden im größeren Detail
anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
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1 eine
schematische Draufsicht, die ein Beispiel einer Mehrkopf-Mehrnadel-Stickmaschine zeigt,
die eine Spulenwechselvorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet;
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2 eine
rechte Seitenansicht, welche die Spulenwechselvorrichtung, die Umlaufgreiferbasis und
den Spulenvorratsabschnitt, die in 1 dargestellt
sind, zeigt;
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3 eine
linke Seitenansicht, welche die Spulenwechselvorrichtung, die Umlaufgreiferbasis und
den Spulenvorratsabschnitt, die in 1 dargestellt
sind, zeigt;
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4 eine
Ansicht von unten, welche die Spulenwechselvorrichtung, die Umlaufgreiferbasis und
den Spulenvorratsabschnitt, die in 1 dargestellt
sind, zeigt;
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5 eine
Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von 2;
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6 eine
vergrößerte Ansicht
von unten einer Einspannvorrichtung in der Spulenwechselvorrichtung;
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die 7A-7E Ansichten,
die erläutern, wie
die Ausrichtung der Einspannvorrichtung durch den Ausrichtungsänderungsmechanismus
geändert wird;
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8 eine
rechte Seitenansicht, die den Zustand von 7D entspricht,
welche die Spulenwechselvorrichtung, die Umlaufgreiferbasis und
den Spulenvorratsabschnitt zeigt;
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9 eine
vergrößerte Teilseitenansicht
eines Positionierungsrades, das in dem Spulenvorratsabschnitt eingesetzt
wird;
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10 ein
Fließdiagramm,
das ein Beispiel für
eine Steuerung zeigt, die in Reaktion auf ein Erfassungssignal durchgeführt wird,
das eine Anwesenheit/Abwesenheit eines Spulengehäuses an einer vorbestimmten
Spulenwechselposition des Spulenvorratsabschnitts anzeigt;
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11A eine vergrößerte Seitenansicht,
in der eine weitere Ausführungsform
der Konstruktion zum Ändern
der Ausrichtung der Einspannvorrichtung zeigt;
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11B eine Seitenansicht, welche die Ausrichtung
der Einspannvorrichtung zeigt, die durch die in 11A dargestellte Ausführungsform geändert wurde;
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(a)
von 12 eine perspektivische Ansicht, die eine Modifikation
der Einspannvorrichtung zeigt, und (b) von 12 eine
perspektivische Explosionsdarstellung, welche die Modifikation der
Einspannvorrichtung zeigt;
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13 ein
Fließdiagramm,
das ein Beispiel für
eine Betriebsabfolge einer Routine zur "Unterfadenwechselsteuerung" zeigt, die während eines Stickvorgangs
auf der Grundlage ausgewählter Stickmusterdaten
durchgeführt
wird;
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(a)
von 14 eine schematische Draufsicht auf einen modifizierten
Spulenvorratsabschnitt, und (b) von 14 eine
rechte Seitenansicht des modifizierten Spulenvorratsabschnitts;
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(a)
von 15 eine schematische Draufsicht, die einen weiteren
modifizierten Spulenvorratsabschnitt zeigt, und (b) von 15 eine
rechte Seitenansicht des weiteren modifizierten Spulenvorratsabschnitts;
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16 eine
Seitenansicht einer Spulenwechselvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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17 eine
Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform des Spulenvorratsabschnitts;
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18 eine
Vorderansicht einer Spulenhalteeinheit, die vom Spulenvorratsabschnitt
von 17 abgenommen wurde;
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19 eine
linke Seitenansicht der in 18 dargestellten
Spulenhalteeinheit;
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20 ein
Schnitt entlang der Linie I-I von 17;
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21 ein
Schnitt entlang der Linie II-II von 17;
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22 eine
weitere Ausführungsform
der Einspannvorrichtung von unten; und
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23 eine
Seitenansicht der in 22 dargestellten Einspannvorrichtung.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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1 ist
eine schematische Darstellung, die eine Mehrkopf-Mehrnadel-Stickmaschine 100 zeigt, die
eine Spulenwechselvorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet. In ähnlicher Weise zu den herkömmlicherweise
bekannten Gegenstücken
enthält
die Mehrkopf-Mehrnadel-Stickmaschine 100 mehrere
Nähköpfe 2,
und in jedem Nähkopf 2 ist
ein Nadelstangengehäuse 60,
das mehrere Nadelstangen enthält, vorgesehen.
Wie bei den herkömmlicherweise
bekannten Gegenstücken
sind Nadelplatten auf einem Maschinentisch 1 in entsprechender
Beziehung zu den Nähköpfen 2 angeordnet,
ist unter jeder der Nadelplatten 1 eine Umlaufgreiferbasis 7 (2)
vorgesehen und ist auf jeder der Umlaufgreiferbasen 7 ein Umlaufgreifer 8 (2)
abgestützt.
Spulenvorratsabschnitte 5 sind auf der Unterseite eines
vorderen Endteils des Maschinentischs 1 in Entsprechung
zu den Umlaufgreifern 8 vorgesehen. Zwischen den Nähköpfen 2 und
den Umlaufgreifern 8 an der vorderen Kante des Maschinentischs 1 ist
eine Entfernung, weshalb jeder der Spulenvorratsabschnitte 5 um
einen Abstand, der der oben erwähnten
Entfernung entspricht, von dem entsprechenden Umlaufgreifer 8 entfernt
ist. Auf der Unterseite des Maschinentischs 1 sind Spulenwechselvorrichtungen 3 in
Entsprechung zu den Nähköpfen 2 vorgesehen.
Jede der Spulenwechselvorrichtungen 3 ist dazu angeordnet, eine
Unterfadenspule, die im Umlaufgreifer 8 angebracht ist,
zu wechseln oder zu ersetzen, indem Spulengehäuse, von denen jedes eine Unterfadenspule enthält, zwischen
dem Umlaufgreifer 8 und dem Spulenvorratsabschnitt 5 ausgetauscht
werden, und die Spulenwechselvorrichtung 3 enthält einen
Transportabschnitt (Transportmechanismus) 6, der sich zwischen
dem Umlaufgreifer 8 und dem Spulenvorratsabschnitt 5 erstreckt.
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[Allgemeine Beschreibung der Spulenwechselvorrichtung]
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Die
folgenden Absätze
beschreiben die Ausführungsform
der Spulenwechselvorrichtung 3 anhand der 2-5.
Die 2, 3 und 4 sind eine
rechte Seitenansicht, eine linke Seitenansicht bzw. eine Ansicht
von unten der Spulenwechselvorrichtung 3, der Umlaufgreiferbasis 7 und
des Spulenvorratsabschnitts 5, und 5 ist eine Schnittdarstellung
entlang der Linie A-A
von 2.
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Wie
aus 2 hervorgeht, enthält die Spulenwechselvorrichtung 3 eine
Spulengreifvorrichtung 11 zum Ergreifen und Transportieren
eines Spulengehäuses
B, den oben erwähnten
Transportabschnitt 6 zum Transportieren der Spulengreifvorrichtung 11 zwischen
dem Umlaufgreifer 8 und dem Spulenvorratsabschnitt 5 sowie
einen Ausrichtungsänderungsmechanismus
(d.h. den mit 39, 40 und 41 bezeichneten
Abschnitt) zum Ändern
der Ausrichtung der Spulengreifvorrichtung 11 während des
Transports der Spulengreifvorrichtung 11 durch den Transportabschnitt 6.
Die Spulengreifvorrichtung 11 enthält eine Einspannvorrichtung 12 zum
Ergreifen eines Spulengehäuses
B an seinem distalen Endteil sowie ein Bewegungselement 13,
das die Einspannvorrichtung 12 schwenkbar lagert.
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Der
Transportabschnitt 6 enthält ein Paar Führungsstangen 14,
nämlich
eine obere und eine untere Führungsstange,
die sich zwischen dem Umlaufgreifer 8 und dem Spulenvorratsabschnitt 5 waagrecht
erstrecken, und das Bewegungselement 13 der Spulengreifvorrichtung 11 ist
auf den beiden Führungsstangen 14 verschiebbar
gelagert. Jede der Führungsstangen 14 ist
zwischen einer ersten Halterung 15, über welche die Spulenwechselvorrichtung 3 an
der Unterseite des Maschinentischs 1 befestigt ist, und
einer zweiten Halterung 16 angeordnet, die an der Umlaufgreiferbasis 7 befestigt
ist. Ferner sind die Führungsstangen 14 im Wesentlichen
parallel zum Maschinentisch 1 angeordnet und mittels Befestigungsschrauben
entfernbar angebracht.
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Wie
aus 3 hervorgeht, sind ein Antriebsrad 17 und
ein angetriebenes Rad 18 auf der ersten Halterung 15 bzw.
der zweiten Halterung 16 gelagert, und ist ein Zahnriemen 20 zwischen
dem Antriebsrad 17 und dem angetriebenen Rad 18 gespannt
und um diese gewickelt. Der untere gerade Fortbewegungsteil des
Zahnriemens 20 erstreckt sich entlang einer Seite der unteren
Führungsstange 14,
und ein unterer Teil des Bewegungselements 13 ist mit dem
unteren geraden Fortbewegungsteil mittels eines Kopplungselements 21 gekoppelt.
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Wie
in 4 zu sehen, ist das Antriebsrad 17 an
eine Motorwelle 23 eines Motors 12 angeschlossen,
der auf der ersten Halterung 15 befestigt ist, und wird
das Bewegungselement 13 durch einen Vorwärts- und
Rückwärtsantrieb
des Motors 22 zur Bewegung in einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung
der Nähmaschine
angetrieben; auf diese Weise wird die mit der Einspannvorrichtung 12 ausgerüstete Spulengreifvorrichtung 11 zwischen
dem Umlaufgreifer 8 und dem Spulenvorratsabschnitt 5 transportiert.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Transportmotor 22 für jede den
Umlaufgreifern 8 entsprechende Spulenwechselvorrichtung 3 eigens
vorgesehen ist. Deshalb kann im Vergleich zu der herkömmlichen
Spulenwechselvorrichtung, bei der Luftzylinder über eine gemeinsame Luftversorgung
angetrieben werden, die vorliegende Ausführungsform die Konstruktion der
Antriebsmechanismen beträchtlich
vereinfachen. Ferner ist es mit dem für jeden der Umlaufgreifer eigens
vorgesehenen unabhängigen
Motor möglich, lediglich
den Transportabschnitt 6 anzutreiben, der einem Bestimmten
der Nähköpfe entspricht,
so dass ein Spulengehäusewechsel
ganz einfach nur für
diesen Umlaufgreifer durchgeführt
werden kann.
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Wie
in den 2 und 5 gezeigt, ist eine sich waagrecht
im rechten Winkel zu den Führungsstangen 14 erstreckende
Stützwelle 25 auf
dem Bewegungselement 13 der Spulengreifvorrichtung 11 drehbar
gelagert. Ein Stützarm 26 ist
an einem vorstehenden Ende der Stützwelle 25 befestigt,
und die Einspannvorrichtung 12 ist auf dem Stützarm 26 gelagert.
Auf diese Weise ist die Einspannvorrichtung 12 vom Bewegungselement 13 schwenkbar
gelagert.
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[Detaillierte Beschreibung der Einspannvorrichtung der
Spulenwechselvorrichtung]
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Zuerst
folgt anhand von 6 sowie den 2, 4 und 5 eine
Beschreibung von Einzelheiten der Einspannvorrichtung 12. 6 ist
eine vergrößerte Ansicht
der Einspannvorrichtung 12 von unten, die auch ein Spulengehäuse B zeigt,
um das Verhalten der Einspannvorrichtung 12 zu erläutern, wenn
sie das Spulengehäuse
B ergreift. Die Einspannvorrichtung 12 enthält ein Halteelement 27 zum
Einfangen und Halten eines Spulengehäuses B, eine Klaue 28 zum
Herausziehen eines Knopfs B1 des Spulengehäuses B, sowie einen Linearmotor 30 zum Öffnen und
Schließen
der Klaue 28. Wie in 6 zu sehen,
hat das Halteelement 27 an seiner distalen Endkante einen
Eingriffsteil 27a zum Entgegennehmen des Spulengehäuses B und
lagert es die Klaue 28 über
einen Stift 31 schwenkbar. Ein Betätigungshebel 32 ist über den
Stift 31 mit der Klaue 28 gekoppelt und diese
Elemente 28 und 32 können gemeinsam geschwenkt werden.
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Der
Linearmotor 30 ist über
eine Halterung auf dem Stützarm 26,
der das Halteelement 27 lagert, angebracht, und eine linear
bewegliche Stange 30a des Linearmotors 30 hat
ein distales Ende, das dem Betätigungshebel 32 gegenüberliegt,
so dass die Stange 30a, wenn sie sich in ihrer vorstehenden
Position befindet, den Betätigungshebel 32 drücken kann.
Der Betätigungshebel 32 und
die Klaue 28 sind durch eine Torsionsfeder 35 normalerweise
im Uhrzeigersinn von 6 vorgespannt, so dass ihr freies Ende
normalerweise gegen das distale Ende der linear beweglichen Stange 30a des
Linearmotors 30 anstoßend
gehalten wird (wie in der Figur mit einer durchgezogenen Linie gezeigt).
Wenn die linear bewegliche Stange 30a durch die Aktivierung
des Linearmotors 30 hervorsteht, wird der Betätigungshebel 32 in
der Richtung gegen den Uhrzeigersinn in Schwenkung versetzt, so
dass die Klaue 28 ebenfalls geschwenkt wird, um den Knopf
B1 des Spulengehäuses
B herauszuziehen. Wie auf diesem Gebiet wohlbekannt, wird durch
ein Herausziehen des Knopfs B1 des Spulengehäuses B das Spulengehäuse B aus
seiner Halterung durch eine Spulengehäusehaltevorrichtung, wie zum
Beispiel den Umlaufgreifer 8 oder den Spulenvorratsabschnitt 5 gelöst, kann jedoch
die Spule darin gegen ein zufälliges
Herausfallen aus dem Gehäuse
B zuverlässig
gehalten werden.
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[Einspannvorgang]
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Wenn
ein "Greifvorgang" (d.h. Einspannvorgang)
durchgeführt
werden soll, um die Einspannvorrichtung 12 in ihrem leeren
Zustand dazu veranlassen, ein Spulengehäuse B zu ergreifen, wird die
Einspannvorrichtung 12 in die Nähe des Spulengehäuses B bewegt,
das von der Spulengehäusehaltevorrichtung,
wie zum Beispiel dem Umlaufgreifer 8 oder dem Spulenvorratsabschnitt 5,
gehalten wird. Dann wird, nachdem der Eingriffsteil 27a des
Halteelements 27 gegen die vordere Oberfläche des
Spulengehäuses
B stößt, die
linear bewegliche Stange 30a durch die Aktivierung des
Linearmotors 30 nach vorne in eine Position bewegt, die
in 6 mit der gestrichelten Linie gezeigt ist, um
so die Klaue 28 und den Betätigungshebel 32 in
eine in 6 gestrichelt gezeigte Position
zu bringen. Während
dieser Zeit wird der Knopf B1 des Spulengehäuses B durch die Schwenkbewegung
der Klaue 28 herausgezogen. Der Einspannvorgang wird abgeschlossen,
wenn der Knopf B1 über
die Klaue 28 gegen einen Empfangsteil 27b des
Halteelements 27 gedrückt
wurde; zu dieser Zeit wurde auch die Vorderoberfläche des Spulengehäuses B vom
Eingriffsteil 27a des Halteelements 27 aufgenommen.
Die Einspannvorrichtung 12 kann das Spulengehäuse B weiter
dadurch ergriffen halten, dass die linear bewegliche Stange 30a des
Linearmotors 30 in dem vorstehenden Zustand beibehalten
wird.
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Ein "Loslassvorgang" zum Loslassen des Spulengehäuses B,
das von der Einspannvorrichtung 12 ergriffen ist, wird
gemäß einer
Betriebsabfolge durchgeführt,
die der oben erwähnten
Betriebsabfolge des "Greifvorgangs" (d.h. des Einspannens)
entgegengesetzt ist. Die Einspannvorrichtung 12 mit dem
von ihr ergriffenen Spulengehäuse
B wird nämlich
nahe an die Spulengehäusehaltevorrichtung,
wie zum Beispiel den leeren Umlaufgreifer 8 oder Spulenvorratsabschnitt 5,
herangeführt,
und die linear bewegliche Stange 30a des Linearmotors 30 wird
in die in 6 mit einer durchgezogenen Linie
angezeigte Position zurückgezogen,
nachdem das Spulengehäuse
B zur Spulengehausehaltevorrichtung weitergereicht wurde. Auf diese
Weise werden der Betätigungshebel 32 und
die Klaue 28 von den in 6 gestrichelt
gezeichneten Positionen in die in 6 durchgezogen
gezeichneten Positionen im Uhrzeigersinn geschwenkt, so dass der
Knopf B1, der bisher herausgezogen war, in die ursprüngliche bzw.
zurückgezogene
Position zurückkehrt.
Auf diese Weise wird das Spulengehäuse B aus der Einspannvorrichtung 12 entlassen.
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[Konstruktion zur Ausrichtungsänderung]
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In
der Spulengreifvorrichtung 11, wie in den 2, 3 und 4 zu
sehen, ist ein Betätigungselement
(eine Art Nocke) 36 am anderen Ende der Stützwelle 25 befestigt,
die in einer entgegengesetzten Richtung vom Ende der Welle 25 hervorsteht, auf
der der Stützarm 26 (die
Einspannvorrichtung 12) montiert ist; auf diese Weise sind
das Betätigungselement 36 und
die Einspannvorrichtung 12 zusammen schwenkbar. Ferner
ist eine Torsionsfeder 37 (siehe 4) über der
Stützwelle 25 zwischen
dem Bewegungselement 13 und dem Stützarm 26 befestigt. Über die
Torsionsfeder 37 sind die Stützwelle 25, das Betätigungselement 36 und
die Einspannvorrichtung 12 in 2 normal
im Uhrzeigersinn (in 3 gegen den Uhrzeigersinn) vorgespannt.
Ein Stoppstift 42 ist an einer vorbestimmten Position des
Bewegungselements 13 vorgesehen und steht von diesem vor,
und die Einspannvorrichtung 12 wird dadurch, dass ein vorbestimmter
Teil (d.h. der Eingriffsarm 36b) des Betätigungselements 36 gegen
den Stoppstift 42 stößt, in einer
in den 2 und 3 gezeigten Haltung gehalten.
Eine Richtung, in der die Spulengreifvorrichtung 11 vom
Transportabschnitt 6 zum Spulenvorratsabschnitt 5 transportiert
wird (d.h. die Richtung des Pfeils F in 2), wird
hiernach als die "erste
Richtung" bezeichnet,
und die Einspannvorrichtung 12, die in den 2 und 3 gezeigt
ist, ist in der "ersten
Richtung" ausgerichtet
(d.h. zeigt in diese). Durch die Vorspannkraft der Torsionsfeder 37 und
die Eingriffskraft des Stoppstifts 42 wird nämlich die
Einspannvorrichtung 12 normalerweise in der "ersten Richtung" ausgerichtet. Ferner
wird eine Richtung, in der die Spulengreifvorrichtung 11 vom Transportabschnitt 6 zum
Umlaufgreifer 8 hin transportiert wird (d.h. die Richtung
des Pfeils R in 2), hiernach als die "zweite Richtung" bezeichnet.
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Der
Ausrichtungsänderungsmechanismus ist
an einer vorbestimmten Position eines Transporthubs der Spulengreifvorrichtung 11 durch
den Transportabschnitt 6 (d.h. im in 2 gezeigten
Beispiel in der Nähe
eines Endes des Transporthubs neben der Umlaufgreiferbasis 7)
vorgesehen. Wie in 2 gezeigt, ist nämlich die
Stützplatte 39 an
der zweiten Halterung 16, die an der Umlaufgreiferbasis 7 befestigt
ist, angebracht, und es sind Eingriffsstifte (Fortsätze) 40 und 41 auf
der Stützplatte 39 vorgesehen; die
Eingriffsstifte (Fortsätze) 40 und 41 stehen
entsprechend weit in der Richtung senkrecht zu den Führungsstangen 14 von
der Stützplatte 39 vor.
Die Eingriffsstifte (Fortsätze) 40 und 41 stehen
in einer solchen Weise vor, dass lediglich das Betätigungselement 36 der
Spulengreifvorrichtung 11, die sich entlang der Führungsstangen 14 bewegt,
mit den Eingriffsstiften (Fortsätzen) 40 und 41 in
Eingriff kommt. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist das Betätigungselement 36 einen
ersten und einen zweiten Eingriffsarm 36a bzw. 36b auf,
die sich in entsprechenden vorbestimmten Winkeln bezüglich dem Stützarm 25 der
Einspannvorrichtung 12 erstrecken; der erste und der zweite
Eingriffsarm 36a bzw. 36b bilden nämlich zusammen
im Wesentlichen eine L-Form. Normalerweise erstreckt sich der erste
Eingriffsarm 36a in einer im Wesentlichen senkrechten Richtung
nach oben, während
sich der zweite Eingriffsarm 36b waagrecht erstreckt, wie
in 3 zu sehen ist. Die oben erwähnten Eingriffsstifte (Fortsätze) 40 und 41 sind
auf der Stützplatte 39 in
der Nähe des
einen Endes des Transporthubs voneinander beabstandet, so dass sie
nacheinander mit dem ersten und dem zweiten Eingriffsarm 36a bzw. 36b in
Eingriff kommen, die sich entlang der zweiten Richtung R bewegen.
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[Ausrichtungsänderungsvorgang]
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Die 7A-7E sind
Seitenansichten, die erläutern,
wie die Ausrichtung der Einspannvorrichtung 12 vom Ausrichtungsänderungsmechanismus
(d.h. dem Abschnitt, in dem die Eingriffsstifte 40 und 41 vorgesehen
sind) geändert
wird. Insbesondere zeigen die 7A-7E die
Führungsstangen 14 mit
teilweise weggebrochenen Teilen und zeigen Elemente außer dem
Betätigungselement 36 der Spulengreifvorrichtung 11 mit
gestrichelten Linien.
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Bei
einer Bewegung der Spulengreifvorrichtung 11 in der zweiten
Richtung R von der in 2 gezeigten Position (zur Umlaufgreiferbasis 7 hin) zum
Erreichen des Ausrichtungsänderungsmechanismus
(des Abschnitts, in dem die Eingriffsstifte 40 und 41 vorgesehen
sind) stößt der erste
Eingriffsarm 36a des Betätigungselements 36 gegen
den ersten Eingriffsstift 40. Nach dem Anstoßen des
ersten Eingriffsarms 36a schwenkt bei einer weiteren Bewegung
der Spulengreifvorrichtung 11 in der zweiten Richtung R
das Betätigungselement 36 gegen
die Vorspannkraft der Torsionsfeder 37 gegen den Uhrzeigersinn,
wonach hierauf die Einspannvorrichtung 12 ebenfalls gegen
den Uhrzeigersinn geschwenkt wird. In Reaktion auf die Schwenkbewegung
der Einspannvorrichtung 12 beginnt der zweite Eingriffsarm 36b,
der bisher waagrecht gelegen ist, mit einer Aufwärtsbewegung, so dass das distale
Ende (freie Ende) des Arms 36b in einen Bereich zwischen
dem ersten und dem zweiten Eingriffsstift 40 und 41 gelangt
und dann an einer Position ankommt, in der er gegen den zweiten
Eingriffsstift 41 stoßen
und mit ihm in Eingriff kommen kann, wie in 7b gezeigt. Dann
wird bei einer weiteren Bewegung der Spulengreifvorrichtung 11 in
der zweiten Richtung R das Anstoßen zwischen dem ersten Eingriffsarm 36a und dem
ersten Eingriffsstift 40 beendet, und dann wird, wie in 7c gezeigt,
durch den Eingriff zwischen dem zweiten Eingriffsarm 36b und
dem zweiten Eingriffsstift 41 das Betätigungselement 36 (und
die Einspannvorrichtung 12) weiter gegen den Uhrzeigersinn
geschwenkt.
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Nachdem
dann die Spulengreifvorrichtung 11, die sich weiter in
der zweiten Richtung R bewegt, eine Position erreicht hat, in dem
das Betätigungselement 36 nicht
länger
in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn geschwenkt wird, ist eine
Umkehrung um 180°,
d.h. eine Ausrichtungsänderung,
der Einspannvorrichtung 12 abgeschlossen (d.h. die Einspannvorrichtung 12 wurde
in einen Zustand versetzt, bei dem ihr distales Ende in die zweite
Richtung R, d.h. zum Umlaufgreifer 8 hin ausgerichtet ist (d.h.
zeigt)), wie in 7d gezeigt. In der Position
mit der vollständigen
Richtungsänderung
ist der Eingriffsteil 27a des Halteelements 27 der
Einspannvorrichtung 12 mit der Vorderseite des Spulengehäuses B,
das im Umlaufgreifer 8 angebracht ist, in Ausrichtung (auf
derselben Höhe),
und ein Positionierungsstift 12a, der von einer vorbestimmten
Position der Einspannvorrichtung 12 vorsteht, hat eine Öffnung einer
Führungsnut 19a eines
Führungselements 19 erreicht,
das an der zweiten Halterung 16 befestigt ist. 8 ist
eine rechte Seitenansicht, die einem Zustand von 7d entspricht,
welche die Spulenwechselvorrichtung 3, die Umlaufgreiferbasis 7 und den
Spulenvorratsabschnitt 5 zeigt.
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Bei
einer weiteren Bewegung der Spulengreifvorrichtung 11 in
der zweiten Richtung R wird ein anstoßender Eingriff zwischen dem
zweiten Eingriffsarm 36b und dem zweiten Eingriffsstift 41 aufgehoben,
doch passt der Positionierungsstift 12a in die Führungsnut 19a des
Führungselements 19 und
wird die Einspannvorrichtung 12 in der Haltung erhalten, in
der sie in der zweiten Richtung R, d.h. zum Umlaufgreifer 8 hin,
ausgerichtet ist (d.h. dorthin zeigt). Die Führungsnut 19a des
Führungselements 19 erstreckt sich
parallel zu den Führungsstangen 14,
und die Haltung der Einspannvorrichtung 12 ändert sich nicht,
nachdem der Positionierungsstift 12a in die Führungsnut 19a des
Führungselements 19 passt. Dann
ist, wenn das Bewegungselement 13 der Spulengreifvorrichtung 11 dadurch
gestoppt wurde, dass sie gegen einen Anschlag 14S gestoßen ist,
der auf der Führungsstange 14 in
seiner Position einstellbar angebracht ist, die Einspannvorrichtung 12 in
einem Zustand, in dem sie ein Spulengehäuse B an den Umlaufgreifer 8 weiterreichen
oder von ihm entgegennehmen kann. Wenn ein Spulengehäuse B vom Umlaufgreifer 8 entgegenzunehmen
ist, stößt nämlich der
Eingriffsteil 27a des Halteelements 27 der Einspannvorrichtung 12 gegen
die vordere Oberfläche
des Spulengehäuses
B, das im Umlaufgreifer 8 angebracht ist. Wenn ein Spulengehäuse B an
den Umlaufgreifer 8 weiterzureichen ist, wird andererseits das
Spulengehäuse
B, das von der Einspannvorrichtung 12 ergriffen ist, zuverlässig in
den Umlaufgreifer 8 eingelegt. In dem in 7e gezeigten
Zustand wird der Linearmotor 30 so gesteuert, dass der
oben erwähnte "Greifvorgang" durchgeführt wird,
wenn ein Spulengehäuse
B vom Umlaufgreifer 8 entgegenzunehmen ist, während der
oben erwähnte "Loslassvorgang" durchgeführt wird,
wenn ein Spulengehäuse
B an den Umlaufgreifer 8 weiterzureichen ist.
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Wenn
die Spulengreifvorrichtung 11, die in der in 7e gezeigten
Position angeordnet ist, in der ersten Richtung F (d.h. zum Spulenvorratsabschnitt 5 hin)
zu transportieren ist, wird die oben erwähnte Betriebsabfolge der 7A-7D umgekehrt,
wobei dann während
dieser Zeit das Betätigungselement 36 und
die Einspannvorrichtung 12 dazu veranlasst werden, durch
die Vorspannkraft der Torsionsfeder 37 im Uhrzeigersinn
geschwenkt zu werden. Wenn der zweite Eingriffsarm 36b gegen den
Stoppstift 42 gestoßen
ist, wird das Betätigungselement 36 in
einen Zustand versetzt, in dem es nicht länger im Uhrzeigersinn geschwenkt
wird, selbst wenn sich die Spulengreifvorrichtung 11 weiter
in der ersten Richtung F bewegt, so dass eine Umkehrung um 180°, d.h. ein
Ausrichtungswechsel, der Einspannvorrichtung 12 abgeschlossen
ist (d.h. die Einspannvorrichtung 12 in einen Zustand gebracht
wurde, in dem ihr distales Ende in der ersten Richtung F, d.h. zum
Spulenvorratsabschnitt 5 hin, ausgerichtet ist), wie in 7a gezeigt.
Hiernach wird die Spulengreifvorrichtung 11 in der ersten
Richtung F (zum Spulenvorratsabschnitt 5 hin) transportiert,
wobei die Einspannvorrichtung 12 in der Haltung beibehalten wird,
bei der die Vorrichtung 12 in die erste Richtung F ausgerichtet
ist (d.h. dorthin zeigt), d.h. zum Spulenvorratsabschnitt 5 hin
zeigt.
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform kann
nämlich
die Ausrichtung der Einspannvorrichtung 12 der Spulengreifvorrichtung 11 über den
einzelnen Richtungsänderungsmechanismus
geändert werden,
der in der vorbestimmten einen Position (d.h. dem Abschnitt, in
dem die Eingriffsstifte 40 und 41 vorgesehen sind)
im Transporthub vorgesehen ist, und zwar sowohl in der Richtung
zum Umlaufgreifer 8 hin als auch in der Richtung zum Spulenvorratsabschnitt 5 hin;
auf diese Weise kann die vorliegende Ausführungsform eine vereinfachte
Ausrichtungsänderungskonstruktion
mit einer verringerten Anzahl von Bestandteilen vorsehen. Ferner
ist es, selbst wenn sich der Abstand zwischen dem Umlaufgreifer und
dem Spulenvorratsabschnitt, d.h. die Transportentfernung (über welche
die Spulengreifvorrichtung 11 transportiert wird) je nach
dem Typ der Nähmaschine ändert, lediglich
notwendig, die Länge
der Führungsstangen 14 zu ändern; damit
ist es möglich, eine
derartige Änderung
in den Spezifikationen ganz leicht zu bewältigen. Es wird darauf hingewiesen, dass
der Ausrichtungsänderungsmechanismus
(d.h. der Abschnitt, in dem die Eingriffsstifte 40 und 41 vorgesehen
sind) in der Nähe
des anderen Endes des Transporthubs neben dem Spulenvorratsabschnitt 5 und
nicht am schon genannten Ende des Transporthubs neben dem Umlaufgreifer 8 angeordnet
werden kann.
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[Spulenvorratsabschnitt]
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Bei
der in den 2-8 gezeigten
Ausführungsform
weist der Spulenvorratsabschnitt 5 einen Halteblock 43 auf,
der vier Spulenhalteteile 43H aufweist, die in Winkelintervallen
von 90° zum
Halten jeweils eines Spulengehäuses
B vorgesehen sind, sowie einen Antriebsmotor 45 (4)
zum Antreiben einer Antriebswelle 44, auf der der Halteblock 43 gelagert
ist. Wie in 4 gezeigt, ist die Antriebswelle 44 von
einer Basis 46 abgestützt,
die ihrerseits auf der ersten Halterung 15 befestigt ist.
Die Antriebswelle 44 ist an den Antriebsmotor 45 angeschlossen, und
der Antriebsmotor 45 ist auf der Basis 46 über ein
Basiselement 47 und einen Bolzen 48 befestigt. Ferner
ist ein Positionierungsrad 49 auf der Antriebswelle 44 befestigt.
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9 ist
eine vergrößerte Teilseitenansicht des
Positionierungsrades 49 des Spulenvorratsabschnitts 5.
Das Positionierungsrad 49 hat vier vertiefte Eingriffsteile 49a,
die in seinem äußeren Rand
in Winkelintervallen von 90° ausgebildet
sind. Ein Schwenkhebel 50 ist auf der Basis 46 mittels
eines Stifts 50P gelagert, und an dem Schwenkhebel 50 ist ein
Eingriffsstift 51 an einem Ende befestigt, und der Eingriffsstift 51 ist
mit einem der vertieften Eingriffsteile 49a in Eingriff
bringbar. Der Schwenkhebel 50 ist am anderen Ende mit einer
Stange 52a eines Solenoids 52 verbunden, das über ein
Gelenk auf der Basis 46 befestigt ist. Die Stange 52a des
Solenoids 52 ist normalerweise in einer durch die in 9 mit
einer durchgezogenen Linie angezeigten Position gehalten. Durch
den Eingriffsstift 51, der mit einem der vertieften Eingriffsteile 49a in
Eingriff ist, wird eine Drehposition des Positionierungsrads 49 verriegelt,
so dass die Drehpositionen der Antriebswelle 44 und des
Halteblocks 43 verriegelt sind. Wenn das Solenoid 52 nicht
mit Energie versorgt wird, steht die Stange 52a des Solenoids 52 durch
die Federkraft einer Feder vor.
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Beim
Zurückziehen
der Stange 52a, wie in 9 mit der
gestrichelten Linie gezeigt, wird, wenn das Solenoid 52 aktiviert
(mit Energie versorgt) wird, der Schwenkhebel 50 im Uhrzeigersinn
geschwenkt, so dass der Eingriffsstift 51 mit dem vertieften
Eingriffsteil 49a außer
Eingriff kommt, und auf diese Weise wird die Verriegelung des Positionierungsrads 49 aufgehoben.
Während
dieser Zeit kann ein beliebiger der Spulenhalteteile 43H dadurch
selektiv an einer vorbestimmten Spulenwechselposition positioniert werden,
dass die Antriebswelle 44 vom Antriebsmotor 45 um
90° rotiert
wird. Zum Beispiel ist es, wenn ein Spulengehäuse B von der Spulengreifvorrichtung 11 entgegenzunehmen
ist, lediglich notwendig, dass ein leerer Spulenhalteteil 43H (in
dem derzeit kein Spulengehäuse
B gehalten wird) selektiv an der vorbestimmten Spulenwechselposition
positioniert wird. Ferner ist es, wenn ein Spulengehäuse B, das
eine gewünschte
Unterfadenspule enthält,
von dem Vorratsabschnitt 5 an die Spulengreifvorrichtung 11 weiterzureichen
ist, lediglich notwendig, dass einer der Spulenhalteteile 43H,
in dem das Spulengehäuse
B gehalten wird, das die gewünschte
Unterfadenspule enthält,
selektiv an der vorbestimmten Spulenwechselposition positioniert
wird. Es wird darauf hingewiesen, dass der Spulenauswahlantriebsmotor 45 für jede der
Spulenwechselvorrichtungen 3 in Entsprechung zu den Umlaufgreifern 8 eigens
vorgesehen ist. Daher kann im Vergleich zu den herkömmlichen Spulenwechselvorrichtungen,
bei denen Luftzylinder durch eine gemeinsame Luftenergieversorgung
angetrieben werden, die vorliegende Ausführungsform die Antriebsmechanismen
beträchtlich
vereinfachen. Ferner kann mit dem pro Umlaufgreifer eigens vorgesehenen
Motor ein gewünschter
Unterfaden pro Umlaufgreifer ausgewählt werden, so dass die Farbe
des Unterfadens pro Nähkopf
geändert
werden kann. Bei der vorliegenden Erfindung können wie bei den herkömmlichen
Spulenwechselvorrichtungen Unterfäden derselben Eigenschaften
(z.B. weiße
Baumwollfäden)
in den mehreren Spulengehäusen
B enthalten sein, die vom Spulenvorratsabschnitt 5 gehalten
werden, oder es können
in den mehreren Spulengehäusen
B auch Fäden
unterschiedlicher Eigenschaften enthalten sein.
-
[Erfassung der Anwesenheit/Abwesenheit
eines Spulengehäuses
im Spulenvorratsabschnitt und Steuerung auf der Grundlage der Erfassung]
-
Die
oben erwähnte
vorbestimmte Spulenwechselposition ist dort, wo der Spulenhalteteil 43H der
Einspannvorrichtung 12 der Spulengreifvorrichtung 11 gegenüberliegt,
die vom Transportabschnitt 6 transportiert wurde, so dass
eine Auslieferung/ein Entgegennehmen eines Spulengehäuses B von
der Einspannvorrichtung 12 durchgeführt werden kann. Zum Vorsehen
von Sicherheitsmaßnahmen
und einer zuverlässigen
Auslieferung/Entgegennahme des Spulengehäuses B hat der Spulenvorratsabschnitt 5 einen
Mikroschalter 53, der auf ihm vorgesehen ist, um zu erfassen,
ob derzeit vom Spulenhalteteil 43H, der an der vorbestimmten
Spulenwechselposition angeordnet ist, derzeit ein Spulengehäuse B gehalten wird
(d.h. dort vorhanden ist). Der Mikroschalter 53 enthält ein Erfassungsstück 55 (4),
das vorgeschoben und zurückgezogen
ist, je nachdem, ob aktuell ein Spulengehäuse vom Spulenhalteteil 43H gehalten
wird, das an der vorbestimmten Spulenwechselposition angeordnet
ist. Wenn nämlich
aktuell ein Spulengehäuse
B vom Spulenhalteteil 43H, der an der vorbestimmten Spulenwechselposition
angeordnet ist, gehalten wird, wird das Erfassungsstück 55 durch
ein Anstoßen
gegen das Spulengehäuse
B zurückgeschoben,
so dass das Erfassungsstück 55 eingeschaltet
wird. Wenn aktuell kein Spulengehäuse B von dem Spulenhalteteil 43H,
das an der vorbestimmten Spulenwechselposition angeordnet ist, gehalten
wird, wird andererseits das Erfassungsstück 55 vorgeschoben,
so dass das Erfassungsstück 55 ausgeschaltet
ist.
-
10 ist
ein Fließdiagramm,
das ein Beispiel für
eine Steuerung zeigt, die in Reaktion auf einen Ein/Aus-Zustand
des Mikroschalters 35 durchgeführt wird. Diese Steuerung wird
von einer Steuervorrichtung, wie zum Beispiel einem Computer, durchgeführt, der
in der Nähmaschine
vorgesehen ist, während
die Spulengreifvorrichtung 11 zum Spulenvorratsabschnitt 5 transportiert
wird. Zuerst wird bei Schritt S1 in Übereinstimmung mit dem Ein/Aus-Zustand
des Mikroschalters 53 eine Entscheidung darüber getroffen,
ob derzeit vom Spulenhalteteil 43H, der an der vorbestimmten
Spulenwechselposition angeordnet ist, ein Spulengehäuse B gehalten
wird. Wenn bei Schritt S1 festgestellt wird, dass derzeit ein Spulengehäuse B vom
Spulenhalteteil 43H gehalten wird, geht der Vorgang weiter
zu Schritt S2, wo eine weitere Entscheidung darüber getroffen wird, ob der aktuelle
Transport der Spulengreifvorrichtung 11 zum Spulenvorratsabschnitt 5 dazu
dient, dass die Spulengreifvorrichtung 11 ein notwendiges
Spulengehäuse
B vom Spulenvorratsabschnitt 5 entgegennimmt. Wenn bei
Schritt S2 eine Entscheidung JA getroffen wird, dann bedeutet dies,
dass die Spulenwechselvorrichtung derzeit normal betrieben wird, weshalb
der Vorgang zu Schritt S3 weitergeht, um mit dem Spulengehäuseempfangsvorgang
fortzufahren. Wenn bei Schritt S2 eine Entscheidung NEIN fällt, so bedeutet
dies auf der anderen Seite, dass die Spulenwechselvorrichtung derzeit
abnormal betrieben wird, weil derzeit ein Spulengehäuse B vom
Spulenhalteteil 43H, der an der vorbestimmten Spulenwechselposition
angeordnet wird, gehalten wird, obwohl der aktuelle Transport der
Spulengreifvorrichtung 11 zum Spulenvorratsabschnitt 5 dazu
dient, dass die Spulengreifvorrichtung 11 ein Spulengehäuse B an den
Spulenvorratsabschnitt 5 weitergibt. Deshalb zweigt die
Steuerung vom Schritt S2 zu Schritt S4 ab, um den Transport der
Spulengreifvorrichtung 11 durch den Transportabschnitt 6 vorübergehend
anzuhalten bzw. zu stoppen, wonach die Steuerung zu Schritt S5 weitergeht.
Bei Schritt S5 teilt die Steuerungsvorrichtung einer menschlichen
Bedienperson eine Warninformation mit, indem eine Warnnachricht visuell
auf einem Anzeigemittel angezeigt wird, das auf der Bedienkonsole
oder dergleichen der Nähmaschine
vorgesehen ist, und/oder erzeugt eine Warnstimme oder ein Warngeräusch. Auf
diese Weise kann die menschliche Bedienperson die notwendigen Maßnahmen
ergreifen, um der Abnormalität
abzuhelfen, wie zum Beispiel zu veranlassen, dass ein anderer Spulenhalteteil 43H,
in dem sich kein Spulengehäuse
B befindet, an der vorbestimmten Spulenwechselposition positioniert
wird. Beim nächsten Schritt
S6 prüft
die Steuervorrichtung, ob der Abnormalität abgeholfen wurde oder nicht.
Wenn das der Fall ist, nimmt die Steuervorrichtung den Transport der
Spulengreifvorrichtung 11 wieder auf, um mit dem Vorgang
fortzufahren, der unmittelbar vor dem Anhalten des Transports durchgeführt wurde.
-
Wenn
bei Schritt S1 eine Entscheidung NEIN gefallen ist, d.h. festgestellt
wurde, dass kein Spulengehäuse
B aktuell vom Spulenhalteteil 43H, der an der vorbestimmten
Spulenwechselposition angeordnet ist, gehalten wird, zweigt die
Steuervorrichtung zu Schritt S8 ab, bei dem eine weitere Entscheidung darüber fällt, ob
der aktuelle Transport der Spulengreifvorrichtung 11 zum
Spulenvorratsabschnitt 5 dazu dient, dass die Spulengreifvorrichtung 11 ein Spulengehäuse B zum
Spulenvorratsabschnitt 5 weiterreicht. Wenn bei Schritt
S8 eine Entscheidung JA fällt,
dann bedeutet dies, dass die Spulenwechselvorrichtung aktuell normal
betrieben wird, weshalb dann die Steuerung zu Schritt S9 weitergeht,
um den Spulengehäuseweiterreichungsvorgang
fortzuführen. Wenn
bei Schritt S8 eine Entscheidung NEIN fällt, dann bedeutet dies auf
der anderen Seite, dass die Spulenwechselvorrichtung derzeit abnormal
betrieben wird, weil derzeit kein Spulengehäuse B vom Spulenhalteteil 43H,
der an der vorbestimmten Spulenwechselposition angeordnet ist, gehalten
wird, obwohl der aktuelle Transport der Spulengreifvorrichtung 11 zum
Spulenvorratsabschnitt 5 dazu dient, dass die Spulengreifvorrichtung 11 vom
Spulenvorratsabschnitt 5 ein Spulengehäuse B entgegennimmt. Deshalb
zweigt die Steuerung von Schritt S8 zu Schritt S4 ab, um den Transport
der Spulengreifvorrichtung 11 durch den Transportabschnitt 6 vorübergehend
anzuhalten bzw. zu stoppen, wonach die Steuerung zu Schritt S5 weitergeht.
Bei Schritt S5 warnt die Steuerungsvorrichtung die menschliche Bedienperson.
Auf diese Weise kann die menschliche Bedienperson die notwendigen
Schritte zum Entfernen der Abnormalität vornehmen, wie zum Beispiel
um zu veranlassen, dass ein anderer Spulenhalteteil 43H,
in dem kein Spulengehäuse
B liegt, an der vorbestimmten Spulenwechselposition angeordnet wird.
Beim nächsten
Schritt S6 prüft
die Steuerungsvorrichtung, ob die Abnormalität entfernt wurde oder nicht.
Wenn das der Fall ist, nimmt die Steuerungsvorrichtung den Transport
der Spulengreifvorrichtung 11 wieder auf, um den Vorgang
fortzuführen, der
unmittelbar vor dem Anhalten des Transports durchgeführt wurde.
-
Die
oben beschriebenen Anordnungen können
verhindern, dass eine mechanische Beschädigung dadurch entsteht, dass
die Spulengreifvorrichtung 11 transportiert wird, um ein
Spulengehäuse
B an den Spulenvorratsabschnitt 5 weiterzureichen, wenn
aktuell ein Spulengehäuse
B an der vorbestimmten Spulenwechselposition gehalten wird, wodurch
die Sicherheit garantiert wird. Die oben beschriebenen Anordnungen
können
auch ausschließen,
dass, obwohl kein Spulengehäuse
B aktuell an der vorbestimmten Spulenwechselposition gehalten wird,
die Spulengreifvorrichtung 11 zum Entgegennehmen eines
Spulengehäuses
B von der vorbestimmten Spulenwechselposition transportiert wird und
dann ohne ein Ersatzspulengehäuse
B zum Umlaufgreifer zurücktransportiert
wird; auf diese Weise kann die Spulenwechselvorrichtung gesteuert
werden, um die Auslieferung/Entgegennahme eines Spulengehäuses B zuverlässig auszuführen.
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[Spulenwechselvorgang]
-
Die
Spulengreifvorrichtung 11 wird normalerweise in einer Bereitschaftsposition
in einer kleinen Entfernung vom Spulenvorratsabschnitt 5 zur
Umlaufgreiferbasis 7 hin gehalten. Nachdem erfasst wurde,
dass der Unterfaden in dem Spulengehäuse, der im Umlaufgreifer 8 eingelegt
ist, ausgelaufen ist, wird der Transport der Spulengreifvorrichtung 11 gestartet.
Zuerst wird die Spulengreifvorrichtung 11 zum Umlaufgreifer 8 hin
(in der zweiten Richtung R) transportiert, das Spulengehäuse B, das
im Umlaufgreifer 8 angebracht ist, wird von der Einspannvorrichtung 12 eingespannt.
Dann wird die Spulengreifvorrichtung 11 zum Spulenvorratsabschnitt 5 (in
der ersten Richtung F) transportiert, und nachdem die Spulengreifvorrichtung 11 den
Spulenvorratsabschnitt 5 erreicht hat, reicht sie das Spulengehäuse B, das
von ihr gehalten wird, an einen leeren Spulenhalteteil 43H des
Spulenvorratsabschnitts 5 weiter. Wenn zu dieser Zeit aktuell
ein Spulengehäuse
B am Spulenhalteteil 43H eingelegt ist (d.h. hier gehalten wird),
dann stört
sich das Spulengehäuse
B, das von der Einspannvorrichtung 12 ergriffen ist, in
unerwünschter
Weise mit dem vom Spulenhalteteil 43H gehaltenen Spulengehäuse B. Wenn
daher auf der Grundlage des Ein/Aus-Zustands des Mikroschalters 53 festgestellt
wurde, dass aktuell ein Spulengehäuse B vom Spulenhalteteil 43H gehalten
wird, so wird der Transport der Spulengreifvorrichtung 11 gestoppt und
die menschliche Bedienperson auf die Anwesenheit des Spulengehäuses B am Spulenhalteteil 43H hingewiesen,
so dass die menschliche Bedienperson die Abnormalität, wie oben
erläutert,
entfernen kann.
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Nachdem
das Spulengehäuse
B, dem der Unterfaden ausgegangen ist, zum Spulenvorratsabschnitt 5 weitergereicht
wurde, wird nicht nur die Einspannvorrichtung 12 etwas
zum Umlaufgreifer 8 hin zurückgezogen, sondern wird auch
der Halteblock 43 des Spulenvorratsabschnitts 5 um
90° rotiert,
so dass ein Spulengehäuse,
das eine mit einem Unterfaden geladene Spule enthält, an der
vorbestimmten Spulenwechselposition positioniert wird. Wenn auf
der Grundlage des Ein/Aus-Zustands des Mikroschalters 53 festgestellt
wurde, dass derzeit kein Spulengehäuse B am Spulenhalteteil 43H,
der an der vorbestimmten Spulenwechselposition angeordnet ist, gehalten
wird, wird die Einspannvorrichtung 12 vorübergehend
angehalten, und die menschliche Bedienperson auf die Abwesenheit
eines Spulengehäuses
B hingewiesen, so dass die menschliche Bedienperson die Abnormalität, wie oben
erwähnt,
entfernen kann. Wenn andererseits auf der Grundlage des Ein/Aus-Zustands
des Mikroschalters 53 festgestellt wurde, dass derzeit
ein Spulengehäuse
B vom Spulenhalteteil 43H gehalten wird, wird die Einspannvorrichtung 12 weiter
zum Spulenvorratsabschnitt 5 hin transportiert und wird
das Spulengehäuse
B, das vom Spulenhalteteil 43H gehalten wird, von der Einspannvorrichtung 12 eingespannt.
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Die
Position, an der die Einspannvorrichtung 12 nach Ankunft
bei dem Spulenvorratsabschnitt 5 anzuhalten ist, wird dadurch
gesteuert, dass das Bewegungselement 13 gegen einen Anschlag 14S' (2 und 3)
stößt, der
auf der unteren Führungsstange 14 in
seiner Position einstellbar vorgesehen ist, was allgemein in derselben
Weise geschieht, als wenn die Einspannvorrichtung 12 gestoppt
werden soll, wenn sie zur Umlaufgreiferbasis 7 transportiert
wird. Ferner kann, wenn die Einspannvorrichtung 12 am Spulenvorratsabschnitt 5 eingetroffen
ist, sie von dem Positionierungsstift 12a der Einspannvorrichtung 12 in
einer stabilen Haltung gehalten werden, der in eine Führungsnut 19a' eines Führungselements 19' (2 und 8)
passt, das auf der ersten Halterung 15 vorgesehen ist.
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Nachdem
die Einspannvorrichtung 12 ein neues (d.h. Ersatz-) Spulengehäuse B vom
Spulenvorratsabschnitt 5 entgegengenommen hat, wird sie (in
der zweiten Richtung R) zur Umlaufgreiferbasis 7 transportiert
und reicht das neue Spulengehäuse
B an den Umlaufgreifer 8 weiter. Hiernach wird die Einspannvorrichtung 12 zur
oben erwähnten
Bereitschaftsposition zurückgebracht;
auf diese Weise wurde ein vollständiger
Spulenaustauschvorgangszyklus abgeschlossen.
-
Alternativ
dazu kann ein Spulengehäusewechsel
zu einer beliebigen anderen geeigneten Zeit durchgeführt werden,
als wenn der Unterfaden des in dem Umlaufgreifer 8 eingelegten
Spulengehäuses
B ausgegangen ist. Zum Beispiel kann ein Spulengehäusewechsel
automatisch dann durchgeführt
werden, wenn die Anzahl von Stickstichen einen vorbestimmten Wert
erreicht hat, oder kann nach Bedarf gemäß einem manuellen Betriebsbefehl
von der menschlichen Bedienperson oder dergleichen durchgeführt werden.
-
[Andere Ausführungsform der Konstruktion
zur Ausrichtungsänderung]
-
Die 11A und 11B sind
vergrößerte Seitenansichten,
die eine weitere Ausführungsform der
Konstruktion zum Andern der Ausrichtung der Einspannvorrichtung 12 zeigen.
Bei dieser Ausführungsform
verwendet die Spulengreifvorrichtung 11 ein Betätigungselement 61 anstelle
des Betätigungselements 36,
das in der oben beschriebenen Ausführungsform verwendet wurde.
Das Betätigungselement 61 ist
in ähnlicher
Weise zu dem oben beschriebenen Betätigungselement 36 auf
der Stützwelle 25 montiert
und zusammen mit der Einspannvorrichtung 12 schwenkbar.
Das Betätigungselement 61 unterscheidet
sich von dem oben beschriebenen Betätigungselement 36 dahingehend,
dass es eine einzelne Nocke (d.h. Nockenoberfläche) 61a aufweist.
Ein mit der Nocke in Eingriff kommender Stift (mit der Nocke in
Eingriff kommender Teil) 62 wird an einer vorbestimmten
Position der zweiten Halterung 16 neben der Umlaufgreiferbasis 7 vorgesehen.
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Weitere
strukturelle Einzelheiten der Spulengreifvorrichtung 11 sind
in der vorliegenden Ausführungsform ähnlich denjenigen
in der oben beschriebenen Ausführungsform.
Die Torsionsfeder 37 (4) ist nämlich zwischen
dem Bewegungselement 13 und dem Stützarm 26 über die
Stützwelle 25 geschoben. Über die
Torsionsfeder 37 sind die Stützwelle 25 und das
Betätigungselement 36 sowie die
Einspannvorrichtung 12 normalerweise in 11A im Uhrzeigersinn vorgespannt. Ein Stoppstift 42 ist
an einer vorbestimmten Position des Bewegungselements 13 vorgesehen
und steht von dieser vor, und die Einspannvorrichtung 12 ist
normalerweise in einer vorbestimmten Haltung gehalten, die in der
ersten Richtung F ausgerichtet ist (d.h. in einer Haltung, in der
die Nocke 61a angehoben ist), wie in 11A dadurch gezeigt, dass ein vorbestimmter Teil
des Betätigungselements 61 gegen
den Stoppstift 42 anstößt.
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Nachdem
die Spulengreifvorrichtung 11 an einer in 11A gezeigten Position angekommen ist, indem sie
vom Spulenvorratsabschnitt 5 in der zweiten Richtung R
wegtransportiert wird, stößt die Nockenoberfläche 61a des
Betätigungselements 61 gegen
den Eingriffsstift 62. Nach dem Anstoßen und bei einer weiteren
Bewegung der Spulengreifvorrichtung 11 in der zweiten Richtung
R, wobei der anstoßende
Eingriff zwischen der Nockenoberfläche 61a und dem Eingriffsstift 62 beibehalten
wird, schwenkt das Betätigungselement 61 gegen
die Vorspannkraft der Torsionsfeder 37 gegen den Uhrzeigersinn,
wobei in Reaktion hierauf die Einspannvorrichtung 12 ebenfalls
gegen den Uhrzeigersinn geschwenkt wird.
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Aufgrund
der Form der Nockenoberfläche 61a wird,
wenn das Betätigungselement 61 eine
Position erreicht hat, in der es nicht länger im Uhrzeigersinn geschwenkt
wird, selbst wenn die Spulengreifvorrichtung 11 sich weiter
in der zweiten Richtung R bewegt, eine Umkehrung um 180°, d.h. eine
Ausrichtungsänderung,
der Einspannvorrichtung 12 abgeschlossen (d.h. die Einspannvorrichtung 12 wurde
in einen Zustand versetzt, in dem ihr distales Ende in der zweiten
Richtung R, d.h. zum Umlaufgreifer 8 hin, ausgerichtet
ist (d.h. dort hinzeigt)), wie in 11B gezeigt
ist. In der Position mit abgeschlossener Ausrichtungsänderung
ist der Eingriffsteil 27a des Halteelements 27 der
Einspannvorrichtung 12 mit der Vorderseite des Spulengehäuses B,
das im Umlaufgreifer 8 eingelegt ist, in Ausrichtung (in
derselben Höhe mit
ihm), wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform. Ferner hat der
Positionierungsstift 12a, der von einer vorbestimmten Position
der Einspannvorrichtung 12 vorsteht, die Öffnung der
Führungsnut 19a des
Führungselements 19 erreicht,
das auf der zweiten Halterung 16 befestigt ist. Bei einer
weiteren Bewegung der Spulengreifvorrichtung 11 in der
zweiten Richtung R passt der Positionierungsstift 12a in die
Führungsnut 19a des
Führungselements 19 und wird
die Einspannvorrichtung 12 in der Haltung gehalten, in
der sie in der zweiten Richtung R, d.h. zum Umlaufgreifer 8 hin,
ausgerichtet ist, selbst nachdem der Eingriff zwischen der Nockenoberfläche 61a und dem
Eingriffsstift 62 aufgehoben wurde. Dann ist, wenn das
Bewegungselement 13 der Spulengreifvorrichtung 11 dadurch
gestoppt wurde, dass es gegen den Anschlag 14S stößt, der
auf der Führungsstange 14 in
seiner Position einstellbar angebracht ist, die Einspannvorrichtung 12 nun
in einem Zustand, in dem sie ein Spulengehäuse B an den Umlaufgreifer 8 weiterreichen
oder von diesem entgegennehmen kann.
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Wenn
die Spulengreifvorrichtung 11 von der zum Umlaufgreifer 8 zeigenden
Position in der ersten Richtung F (zum Spulenvorratsabschnitt 5)
zu transportieren ist, wird die oben erwähnte Betriebsabfolge der 11A und 11B umgekehrt,
wobei dann während
dieser Zeit das Betätigungselement 61 und die
Einspannvorrichtung 12 von der Vorspannkraft der Torsionsfeder 37 dazu
gebracht werden, im Uhrzeigersinn geschwenkt zu werden. Wenn eine
vorbestimmte Position des Betätigungselements 61 gegen den
Stoppstift 42 gestoßen
ist, wie in 11A gezeigt, wird das Betätigungselement 61 in
einen Zustand versetzt, in dem es nicht weiter im Uhrzeigersinn
geschwenkt wird, selbst wenn die Spulengreifvorrichtung 11 sich
weiter in der ersten Richtung F bewegt, so dass ein Umkehrung um
180°, d.h.
eine Ausrichtungsänderung,
der Einspannvorrichtung 12 abgeschlossen ist (d.h. die
Einspannvorrichtung 12 in einen Zustand versetzt wurde,
in dem ihr distales Ende in der ersten Richtung F (d.h. zum Spulenvorratsabschnitt 5 hin)
ausgerichtet ist. Hiernach wird die Spulengreifvorrichtung 11 in
der ersten Richtung F (zum Spulenvorratsabschnitt 5 hin)
transportiert, wobei die Einspannvorrichtung 12 in einer
Haltung beibehalten wird, in der die Vorrichtung 12 in
der ersten Richtung F (d.h. zum Spulenvorratsabschnitt 5 hin) ausgerichtet
ist.
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[Modifikation der Einspannvorrichtung]
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In
den oben beschriebenen Ausführungsformen
ist die Klaue 28 der Einspannvorrichtung 12 mit dem
Betätigungshebel 32 über den
Stift 31 einstöckig gekoppelt,
so dass diese Elemente 28 und 32 immer zusammen
in Schwenkung versetzt werden. Die vorliegende Erfindung ist hierauf
jedoch nicht eingeschränkt,
sondern die Einspannvorrichtung 12 kann auch in einer in 12 gezeigten
Art und Weise aufgebaut sein. (a) von 12 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Modifikation der Einspannvorrichtung 12 zeigt
und (b) von 12 ist eine perspektivische
Explosionsdarstellung, die eine Modifikation der Einspannvorrichtung 12 zeigt.
-
In
der Modifikation der Einspannvorrichtung 12, die in 12 gezeigt
ist, ist der Betätigungshebel 32 auf
einem Stift 31T befestigt, der die Klaue 28 und den
Betätigungshebel 32 miteinander
koppelt, doch ist die Klaue 28 in einer solchen Weise auf
den Stift 31T aufgesetzt, dass sie relativ zum Stift 31T schwenkbar
ist. Wie ganz klar aus (b) von 12 hervorgeht,
ist die Klaue 28 rotierbar auf einen Wellenteil 63 des
Stifts 31T aufgesetzt. Ferner ist die Klaue 28 normalerweise
durch eine Torsionsfeder 66, die zwischen einem Flansch 65,
der auf dem Stift 31T ausgebildet ist, und der Klaue 28 vorgesehen
ist, vorgespannt, und die Schwenkbewegung der Klaue 28 wird
dadurch eingeschränkt,
dass die Klaue 28 gegen einen Anschlag 56 stößt. Ähnlich wie
die Torsionsfeder 35, die in 6 gezeigt
ist, ist auch die Torsionsfeder 57 zum Rückführen der
Klaue 28 und des Betätigungshebels 32 in
eine vorbestimmte Haltung vorgesehen. Bei der vorliegenden Modifikation
wird die Klaue 28, deren Schwenkbewegung durch ein Anstoßen gegen
den Anschlag 56 eingeschränkt ist, dadurch veranlasst,
relativ zum Stift 31T geschwenkt zu werden, dass die linear
bewegliche Stange 30a des Linearmotors 30 durch
eine Aktivierung des Linearmotors 30 vorgeschoben wird,
so dass die Klaue 28 den Knopf B1 des Spulengehäuses B vollständig herauszieht
und dann die linear bewegliche Stange 30a weiter vorgeschoben
wird. Folglich hält
dann die Klaue 28 den Knopf 61 des Spulengehäuses B federnd
durch eine Federrückführkraft
der Torsionsfeder 66.
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[Unterfadenwechselsteuerung]
-
In
den folgenden Absätzen
wird eine Ausführungsform
der Nähmaschine
beschrieben, bei der die Unterfadenwechselsteuerung gemäß den Prinzipien der
vorliegenden Erfindung durchgeführt
wird.
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In
dem Fall, bei dem jedes der Nadelstangengehäuse 60 in 1 12 (zwölf) Nadelstangen enthält, ist
ein Sticken unter der Verwendung von Stickfäden (Oberfäden) von bis zu 12 (zwölf) Farben über eine
Nadelstangenauswahl durch eine Verschiebbewegung des Nadelstangengehäuses 60 möglich. Mit
den herkömmlicherweise
bekannten Techniken konnte kein den Nähdaten entsprechender Unterfadenfarbwechsel
ausgeführt
werden, so dass ein Unterfaden lediglich einer Farbe (normalerweise
ein weißer
Baumwollfaden) verwendet wurde; deshalb sind die Rückseiten
von Stickprodukten, bei denen der Unterfaden erscheint, normalerweise
uninteressant oder hässlich.
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Angesichts
der von den herkömmlicherweise bekannten
Techniken verursachten Nachteile schlägt die vorliegende Erfindung
eine neuartige Nähmaschine
vor, die es erlaubt, dass ein Unterfadenfarbwechsel während eines
Nähvorgangs
nach Wunsch durchgeführt
werden kann. Auf diese Weise kann mit der Nähmaschine der vorliegenden
Erfindung ein Stickmuster, das zu einem beträchtlichen Grad interessant
oder ansprechend ist, auch auf der Rückseite eines bestickten Stoffes
mit Unterfäden
verschiedener Farben ausgebildet werden. Ferner können Fäden, die
sich von den Oberfäden
(bzw. Nadelfäden) in
ihrer Farbe unterscheiden, als Unterfäden verwendet werden, wobei
dann auch in diesem Fall ein zu einem beträchtlichen Grad interessantes
oder ansprechendes Farbmuster auf der Rückseite eines bestickten Stoffes
ausgebildet werden kann, indem nach Bedarf ein Unterfadenfarbwechsel
durchgeführt
wird; daher können
mit der vorliegenden Erfindung interessante bzw. ansprechende Stickprodukte
hergestellt werden, deren Herstellung bisher unmöglich war. Während die
folgenden Absätze
eine Unterfadenfarbwechselsteuerung beschreiben, ist die vorliegende
Erfindung nicht auf einen Unterfadenfarbwechsel eingeschränkt, sondern
kann auch eine Steuerung zum Wechsel eines derzeit verwendeten Unterfadens
zu einem Unterfaden, der sich gegenüber dem aktuell verwendeten
Unterfaden in seiner Eigenschaft, wie zum Beispiel seiner Dicke,
dem Material oder den Dehneigenschaften, unterscheidet, durchgeführt werden.
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13 ist
ein Fließdiagramm,
das ein Beispiel für
eine Betriebsabfolge einer Routine zur "Unterfadenwechselsteuerung" zeigt, die während eines Stickvorgangs
auf der Grundlage ausgewählter Stickmusterdaten
durchgeführt
wird. Diese Unterfadenwechselsteuerung wird durch die Steuerungsvorrichtung,
wie zum Beispiel einen Computer, der in der Nähmaschine vorgesehen ist, durchgeführt. Zunächst wird
bei Schritt S11 eine Entscheidung darüber getroffen, ob als ein Steuerereignis
eine Unterfadenwechselsignal erfolgt ist. Zum Beispiel wird, wenn ein
Unterfadenwechselsignal im Voraus in einer gewünschten Speicherposition als
Ereignisdaten aufgenommen wurde, welche eine Eigenschaft (z.B. eine Farbe)
eines Ersatzunterfadens bezeichnende Daten, zum Beispiel synchron
zur Zeit des Oberfadenfarbwechsels von Stickmusterdaten enthalten,
und nachdem das Unterfadenwechselsignal während des Fortschreitens des
Stickens ausgelesen wird, bei Schritt S11 eine Entscheidung JA getroffen.
Natürlich ist
die vorliegende Erfindung hierauf nicht eingeschränkt, und
kann bei Schritt S11 auch eine Entscheidung JA fallen, wenn durch
den manuellen Betrieb der menschlichen Bedienperson ein Unterfadenwechselbefehl
gegeben wurde.
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Bei
einer Entscheidung JA bei Schritt S11 werden die Vorgänge der
Schritte S12 und S13 durchgeführt.
Bei Schritt S12 wird nämlich
der Betrieb der Nähmaschine
vorübergehend
gestoppt und die Spulengreifvorrichtung 11 in der zweiten
Richtung R transportiert und veranlasst, zum Herausnehmen des Spulengehäuses B aus
dem Umlaufgreifer 8, wie oben beschrieben, den "Greifvorgang" durchzuführen. Dann
wird die Spulengreifvorrichtung 11 in der ersten Richtung
F transportiert und an der vorbestimmten Spulenwechselposition des
Spulenvorratsabschnitts 5 dazu veranlasst, den "Loslassvorgang" durchzuführen, um
das Spulengehäuse
B an den Spulenvorratsabschnitt 5 weiterzureichen. Weil
diese Routine dazu gedacht ist, einen Unterfadenwechsel durchzuführen, spielt
es nicht notwendigerweise eine Rolle, ob der Unterfaden im Spulengehäuse B, das im
Umlaufgreifer 8 eingelegt ist, ausgegangen ist oder nicht.
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Bei
Schritt S13 wird gemäß den den
Unterfaden bezeichnenden Daten, die im Unterfadenwechselsignal enthalten
sind, das als das aktuelle Steuerereignis ausgelesen wird, ein Spulengehäuse B, das den
Unterfaden der gewünschten
Eigenschaft (z.B. Farbe) enthält,
im Spulenvorratsabschnitt 5 ausgewählt, und das auf diese Weise
ausgewählte
Spulengehäuse
B wird an der vorbestimmten Spulenwechselposition positioniert.
Die Spulengreifvorrichtung 11 wird in der ersten Richtung
R transportiert und veranlasst, zum Herausnehmen des Spulengehäuses B aus
der vorbestimmten Spulenwechselposition des Spulenvorratsabschnitts 5 den "Greifvorgang" durchzuführen und
das herausgenommene Spulengehäuse
B zu ergreifen, wie oben dargelegt. Dann wird die Spulengreifvorrichtung 11 in
der zweiten Richtung R transportiert und veranlasst, vor dem Umlaufgreifer 8 zum
Weiterreichen des Spulengehäuses
B an den Umlaufgreifer 8 den "Loslassvorgang" durchzuführen.
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[Verschiedene Modifikationen des Spulenvorratsabschnitts]
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Die
Konstruktion des Spulenvorratsabschnitts 5 ist nicht auf
diejenige in den oben beschriebenen Ausführungsformen eingeschränkt, sondern kann
in verschiedenster Weise modifiziert werden. Insbesondere ist es
zum Ermöglichen
von Wechseln unter Unterfäden
verschiedener Eigenschaften (z.B. Farben) wünschenswert, wenn die Anzahl
von Spulengehäusen
B, die vom Spulenvorratsabschnitt 5 gehalten werden können, größer ist;
zum Beispiel ist es wünschenswert,
wenn die Anzahl von Spulengehäusen
B, die vom Spulenvorratsabschnitt 5 gehalten werden können, ungefähr dieselbe
ist, wie die Anzahl von Nadelstangen, die im Nadelstangengehäuse 60 der
Oberfäden
enthalten ist. Ferner ist es, wenn ein Unterfaden-Auffüll-Spulenwechsel
in Reaktion auf das Erfassen des Auslaufens eines Unterfadens ebenfalls
berücksichtigt
wird, vorzuziehen, wenn der Spulenvorratsabschnitt 5 dazu
fähig ist, eine
größere Anzahl
von Spulengehäusen
B mit einer kleinen Baugröße zu enthalten.
Modifikationen des Spulenvorratsabschnitts 5, der im Hinblick
hierauf konstruiert wurde, werden anhand der 14 und 15 beschrieben.
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(a)
von 14 ist eine schematische Draufsicht, die einen
modifizierten Spulenvorratsabschnitt 101 und einen diesem
entsprechenden Umlaufgreifer 8 zeigt. In der Figur zeigt
eine strichpunktierte Linie K eine Bewegung oder einen Transportpfad
der Einspannvorrichtung 12 zwischen dem Umlaufgreifer 8 und
dem Spulenvorratsabschnitt 101.
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(b)
von 14 ist eine rechte Seitenansicht eines Spulenvorratsabschnitts 101,
der sich in seiner Konstruktion geringfügig vom Spulenvorratsabschnitt 101 unterscheidet,
der in (a) von 14 gezeigt ist. Das Bezugszeichen 102 zeigt
eine einzelne gemeinsame Betriebswelle 102 an, die zur
gemeinsamen Verwendung von allen den Umlaufgreifern 8 entsprechenden
Spulenvorratsabschnitten 101 vorgesehen ist, und die gemeinsame
Betriebswelle 102 erstreckt sich entlang fast der gesamten
Breite des Maschinentischs 1 unter der unteren Oberfläche eines
vorderen Kantenteils des Maschinentischs 1. Befestigungsblöcke 103 sind
an der Betriebswelle 102 in Entsprechung zu den einzelnen
Umlaufgreifern 8 befestigt. Ein Halteelement 104 zum
Halten mehrerer Spulengehäuse
B Seite an Seite in einer Reihe in einer Längsrichtung der Betriebswelle 102 ist
an jedem der Befestigungsblöcke 103 entfernbar
angebracht. Bei (a) von 14 ist
eines aus mehreren Spulengehäusen
B, die auf dem Halteelement 104 gehalten werden, an der
vorbestimmten Spulenwechselposition (d.h. der Position auf der strichpunktierten
Linie K, an der ein Spulengehäuse
B von der Einspannvorrichtung 12 eingespannt werden kann)
angeordnet. Die Betriebswelle 102 ist an ihrem einen Ende
mit einer nicht gezeigten Antriebsvorrichtung verbunden, so dass
die Welle 102 dazu angetrieben werden kann, in einer axialen
Richtung der Welle 102 in Abständen verschoben zu werden,
die den Intervallen zwischen den Spulengehäusen B entsprechen, die Seite
an Seite auf dem Halteelement 104 gehalten werden, sowie
um ihre Achse gedreht werden kann. Der linear verschiebende Antrieb
der Betriebswelle 102 kann mit dem verschiebenden Antreiben
des Nadelstangengehäuses 60 gekoppelt
sein.
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Bei
dem bei (a) von 14 gezeigten Beispiel ist lediglich
ein Halteelement 104 (eine Reihe von Spulengehäusen B)
auf dem Befestigungsblock 103 angebracht. Die vorliegende
Erfindung ist hierauf jedoch nicht eingeschränkt, sondern es können mehrere
Halteelemente 104 an dem Befestigungsblock 103 in
Winkelintervallen (z.B. Intervallen von 90°) um die Betriebswelle 102 angebracht
sein, wie in (b) von 14 gezeigt. Zum Beispiel können drei
jeweils vier Spulengehäuse
haltende Halteelemente 104 am Befestigungsblock 103 herum
angebracht werden, wie in (b) von 14 gezeigt,
wobei in diesem Fall insgesamt 12 (zwölf) Spulengehäuse B vom
Spulenvorratsabschnitt 101 gehalten werden können. Dies
bedeutet, dass Unterfadenwechsel unter zwölf unterschiedlichen Farben
pro Nähkopf 2 entsprechend
der Konstruktion (d.h. dem Nadelstangengehäuse 60, das zwölf Nadeln
enthält)
erlaubt sind, welche Oberfadenwechsel unter zwölf unterschiedlichen Farben erlaubt.
Im gezeigten Beispiel von (b) von 14 kann
eines der Spulengehäuse
B, das einen Unterfaden einer gewünschten Farbe in sich enthält, an der vorbestimmten
Spulenwechselposition positioniert werden, oder es kann eine leere
Halteposition ohne Spulengehäuse
B an der vorbestimmten Spulenwechselposition angeordnet werden,
indem die Betriebswelle 102 drehend und linear angetrieben
wird. Die vorliegende Erfindung ist hierauf natürlich nicht eingeschränkt, und
die Anzahl von Spulengehäusen B,
die linear an dem jeweiligen Halteelement 104 gehalten
werden und die Anzahl von Halteelementen 104, die in vorbestimmten
Winkelintervallen um die Betriebswelle 102 herum vorgesehen
sind, kann nach Wunsch eingerichtet werden.
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Bei
dem gezeigten Beispiel von (a) von 14 kann
das Halteelement 104 in der Vorwärtsrichtung des Maschinentischs 1 (d.h.
zur menschlichen Bedienperson, welche die Maschine bedient, hin)
ausgerichtet werden, indem die Betriebswelle 102 um 180° gedreht
wird. Durch eine derartige Ausrichtung des Halteelements 104 in
der Vorwärtsrichtung
des Maschinentischs 1 kann die menschliche Bedienperson äußerst bequem
einen manuellen Vorgang zum Wechseln des Halteelements 104 oder zum
Auswechseln eines beliebigen der Spulengehäuse B auf dem Halteelement 104 durchführen.
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(a)
von 15 ist eine schematische Draufsicht, welche einen
weiteren modifizierten Spulenvorratsabschnitt 110 und einen
diesem entsprechenden Umlaufgreifer 8 zeigt. Auch in dieser
Figur zeigt eine strichpunktierte Linie K schematisch einen Bewegungspfad
der Einspannvorrichtung 12 zwischen dem Umlaufgreifer 8 und
dem Spulenvorratsabschnitt 110. (b) von 15 ist
eine rechte Seitenansicht des Spulenvorratsabschnitts 110.
In den gezeigten Beispielen von 15 erstreckt
sich ebenfalls eine einzelne gemeinsame Betriebswelle 105, die
zur gemeinsamen Nutzung von allen den Umlaufgreifern 8 entsprechenden
Spulenvorratsabschnitten 110 vorgesehen ist, über fast
die gesamte Breite des Maschinentischs 1 unter der unteren
Oberfläche
des vorderen Kantenteils des Maschinentischs 1. Zylindrische
Halteblöcke 106 sind
auf der Betriebswelle 105 in Entsprechung zu den Umlaufgreifern 8 angebracht,
und jeder der zylindrischen Halteblöcke 106 dient zum
entfernbaren Halten mehrerer Spulengehäuse B im Umkreis um die Betriebswelle 105.
Mehrere Halteblöcke 106 und
nicht nur einer können
parallel entlang der Achse der Betriebswelle 105 angebracht
werden. In dem gezeigten Beispiel gibt es zwei derartige Halteblöcke 106,
von denen jeder sechs Spulengehäuse
B hält,
so dass von jedem Spulenvorratsabschnitt 110 insgesamt 12 (zwölf) Spulengehäuse B gehalten
werden können.
Auch in diesem Fall kann ein Beliebiges der Spulengehäuse B, in
dem ein Unterfaden einer gewünschten
Farbe enthalten ist, an der vorbestimmten Spulenwechselposition
angeordnet werden, oder kann eine leere Halteposition, in der kein
Spulengehäuse
B enthalten ist, an der vorbestimmten Spulenwechselposition angeordnet
werden, indem die Betriebswelle 105 drehend und linear
angetrieben wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist auf die zuvor erwähnte Konstruktion nicht eingeschränkt, bei
der eine gemeinsame Betriebswelle 102 oder 105 in 14 oder 15 für alle den
Umlaufgreifern 8 entsprechenden Spulenvorratsabschnitte 101 oder 110 vorgesehen
ist; zum Beispiel kann die gemeinsame Betriebswelle 102 oder 105 für jede vorbestimmte Gruppe
von Spulenvorratsabschnitten oder für jeden der Spulenvorratsabschnitte
vorgesehen werden.
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[Andere Ausführungsform der Konstruktion
zur Ausrichtungsänderung]
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Die
oben beschriebenen Ausführungsformen sind
in einer solchen Art und Weise konstruiert, dass die Ausrichtung
der Einspannvorrichtung 12 der Spulengreifvorrichtung 11 von
einem Ausrichtungsänderungsmechanismus
in einer vorbestimmten Position (d.h. dem Abschnitt, bei dem die
Eingriffsstifte 40 und 41 oder der Eingriffsstift 62 vorgesehen
sind) des Transporthubs der Spulengreifvorrichtung 11 sowohl in
der Richtung zum Umlaufgreifer 8 hin als auch in der Richtung
zum Spulenvorratsabschnitt 5 (oder 101 oder 110)
hin geändert
werden kann. Alternativ dazu kann ein Ausrichtungsänderungsmotor 200 einer
kleinen Baugröße auf der
Spulengreifvorrichtung 11 angebracht werden, wie in 16 gezeigt,
ohne dass der Ausrichtungsänderungsmechanismus
in einer vorbestimmten Position des Transporthubs der Spulengreifvorrichtung 11 angeordnet
ist, so dass die Ausrichtung der Einspannvorrichtung 12 über den Ausrichtungsänderungsmotor 200 geändert werden kann.
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Bei
dem in 16 gezeigten Beispiel ist nämlich der
Ausrichtungsänderungsmotor 200 (der
in der Figur gestrichelt gezeichnet ist) auf einer Seite des Bewegungselements 13 der
Spulengreifvorrichtung 11 gegenüber der Seite des Bewegungselements 13,
an dem die Einspannvorrichtung 12 angebracht ist, montiert,
und ist die Einspannvorrichtung 12 über den Stützarm 26 an eine Drehwelle 200a des Ausrichtungsänderungsmotors 200 angeschlossen. Derartige
Anordnungen ermöglichen
der Einspannvorrichtung 12, mit der Drehung des Motors 200 gedreht
zu werden. Daher kann, wenn die Drehwelle 200a des Ausrichtungsänderungsmotors 200 um 180° in einer
Richtung von dem Zustand getrennt wird, in dem die Einspannvorrichtung 12 in
der ersten Richtung F ausgerichtet ist, zum Beispiel die Ausrichtung
der Einspannvorrichtung 12 so geändert werden, dass die Vorrichtung 12 in
der zweiten Richtung R ausgerichtet ist. Umgekehrt kann, wenn die
Drehwelle 200a des Ausrichtungsänderungsmotors 200 um
180° in
die andere (bzw. entgegengesetzte) Richtung gedreht wird, die Ausrichtung
der Einspannvorrichtung 12 so geändert werden, dass die Vorrichtung 12 in
der ersten Richtung F ausgerichtet ist.
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Die
Ausrichtungsänderung
der Einspannvorrichtung 12 kann durch ein Steuern des Drehwinkels des
Motors 200 gesteuert werden. Zwar ist es vorzuziehen, wenn
ein für
eine Positionssteuerung geeigneter Motor, wie zum Beispiel ein Impulsmotor,
als der Ausrichtungsänderungsmotor 200 verwendet wird,
doch kann ein beliebiger anderer Typ eines Motors auch als der Ausrichtungsänderungsmotor 200 verwendet
werden. Ferner ist die vorliegende Erfindung nicht auf die oben
beschriebene Konstruktion eingeschränkt, bei der der Stützarm 26 der
Einspannvorrichtung 12 direkt an die Drehwelle 200a des
Ausrichtungsänderungsmotors 200 angeschlossen
ist, sondern kann der Stützarm 26 der
Einspannvorrichtung 12 auch über einen Drehzahländerungs-
bzw. Kraftübertragungsmechanismus,
wie zum ein Getriebe, an die Drehwelle 200a angeschlossen
werden. Hierbei ist zu bemerken, dass der Ausrichtungsänderungsvorgang
auf der Grundlage eines drehenden Antreibens durch den Motor 200 an
einer beliebigen geeigneten Position während des Transports der Spulengreifvorrichtung 11 durchgeführt werden
kann. Zum Beispiel kann die Ausrichtungsänderung durch ein schnelles
Rotieren des Ausrichtungsänderungsmotors 200 oder
durch ein langsames Rotieren des Ausrichtungsänderungsmotors 200 über einen
beträchtlichen
Teil oder den ganzen Transporthub geschehen. Ferner kann anstelle
eines Änderns
der Ausrichtung der Einspannvorrichtung 12 während des
Transports der Spulengreifvorrichtung 11 die Ausrichtungsänderung
der Einspannvorrichtung 12 auch dadurch ausgeführt werden,
dass der Transport der Spulengreifvorrichtung 11 vorübergehend
gestoppt (angehalten) wird und der Ausrichtungsänderungsmotor 200 während des
vorübergehenden
Anhaltens der Spulengreifvorrichtung 11 gedreht wird.
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[Weitere Ausführungsform des Spulenvorratsabschnitts]
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Die 17 bis 21 zeigen
noch eine weitere Ausführungsform 150 des
Spulenvorratsabschnitts. Insbesondere ist 17 eine
Vorderansicht des Spulenvorrats 150, bei dem eine Spulenhalteeinheit 151 des
Drehtyps, die zum Halten mehrerer in einer Umfangsrichtung des Halters 151 angeordneter Spulengehäuse B fähig ist,
entfernbar angebracht werden. Der Spulenvorratsabschnitt 150 verfügt über einen
Raum, der von einem ersten Basiselement 152 gebildet wird,
das an der ersten Halterung 15 (siehe 2)
befestigt ist, sowie von einem zweiten Basiselement 153,
das am ersten Basiselement 152 befestigt ist, und die Spulenhalteeinheit 151 kann
in den oben erwähnten
Raum entfernbar eingelegt werden. 18 ist
eine Vorderansicht der Spulenhalteeinheit 151, die vom
Spulenvorratsabschnitt 150 entfernt wurde, und 19 ist
eine linke Seitenansicht der Spulenhalteeinheit 151, die
vom Spulenvorratsabschnitt 150 entfernt wurde. Die Spulenhalteeinheit 151 hat
vier Halteteile 154H, jedes zum Halten eines Spulengehäuses B,
die in Intervallen von 90° auf
und entlang dem Umkreis eines Halteblocks 154 vorgesehen
sind; auf diese Weise können
insgesamt vier Spulengehäuse
B in die Spulenhalteeinheit 151 eingelegt werden. Eine
Welle 155 erstreckt sich durch den Halteblock 154,
und zwei Anschläge 156 sind fest
auf der Welle 155 angebracht, um so neben entgegengesetzten
Enden des Halteblocks 154 angeordnet zu sein. Wie aus 18 hervorgeht,
stehen entgegengesetzte Endteile der Welle 15 über die
beiden Anschläge 156 vor,
und diese vorstehenden entgegengesetzten Endteile der Welle 15 fungieren
als Eingriffsteile 155a und 155b zur Verwendung
zur Anbringung der Spulenhalteeinheit 151 am Spulenvorratsabschnitt 150.
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Bei
jedem der Halteteile 154H ist ein Fadenhakenelement 157 zum
Aufhaken eines aus dem darin eingelegten Spulengehäuse B ausgegebenen
Unterfadens, sowie ein Fadenhalteelement 159, das einen
Fadenhalteteil 158 zum Halten eines distalen Endteils des
Unterfadens T aufweist, vorgesehen. Der Fadenhalteteil 158 umfasst
eine zweiteilige Struktur, die durch das Biegen einer Platte gebildet wird,
und hält
den distalen Endteil des Unterfadens T zwischen gegenüberliegenden
Seiten der gebogenen Platte. Das distale Ende der gebogenen Platte
ist als ein Schneideteil 158a ausgebildet, das zum Schneiden
des Fadens fähig
ist. Wenn ein Spulengehäuse
B am Halteteil 154H eingelegt wird, wird ein Teil des Unterfadens
T, das vom Spulengehäuse
B ausgelassen wird, auf dem Fadenhakenelement 157 aufgehakt
und dann vom Fadenhalteteil 158 gehalten, und dann wird
ein überstehender
distaler Endteil des abgespulten Unterfadenteils vom Schneidteil 158a abgeschnitten.
Weil der distale Endteil des Unterfadens T vom Fadenhalteteil 158 zuverlässig gehalten
bzw. sandwichartig eingeklemmt ist, kann er daran gehindert werden,
sich vom Fadenhalteteil 158 zu lösen, wenn die Spulenhalteeinheit 151 rotiert wird.
Ferner weist das Fadenhalteelement 159 einen Befestigungsabschnitt
in der Form eines länglichen Lochs 159a (19)
auf und kann die senkrechte Position des Fadenhalteelements 159 eingestellt werden,
wie in 18 gestrichelt dargestellt,
indem eine Befestigungsschraube 160 gelöst wird. Durch Einstellen der
senkrechten Position des Fadenhalteelements 159 kann der
Teil des Unterfadens T, der aus dem Spulengehäuse B ausgelassen wird, in
seiner Länge
eingestellt werden; der Teil des aus dem Spulengehäuse B ausgelassenen
Unterfadens T, wenn das Spulengehäuse B im Umlaufgreifer 8 eingelegt
ist, kann dann auf eine entsprechende Länge eingestellt werden.
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Ein
Antriebsmotor 161 zum Rotieren der Spulenhalteeinheit 151 ist
an einem ersten Basiselement 152 des Spulenvorratsabschnitts 150 befestigt. Ein
Positionierungsrad 162 ist mit der Welle des Antriebsmotors 161 verbunden,
und ein vorstehendes Teil 162a des Positionierungsrads 162 hat
einen Eingriffsvertiefungsteil 163, in dem ein linker Eingriffsteil der
Spulenhalteeinheit 151 in Eingriff ist. Das Positionierungsrad 162 ist
ein bewegliches Element, das vom Antriebsmotor 161 bewegt
wird, und die Spulenhalteeinheit 151 ist am beweglichen
Element (des Positionierungsrads 162) entfernbar angebracht,
wie werter unten noch ausgeführt
werden wird. 20 ist eine Schnittdarstellung
entlang der Linie I-I von 17. Wie
klar aus der Figur hervorgeht, hat der linke Eingriffsteil 155b der
Spulenhalteeinheit 151 eine gerade obere Oberfläche, in
der ein vertiefter Teil 165 ausgebildet ist, und ist ein
distaler Endteil eines Kugelstifts 164, der am Angussteil 162a befestigt
ist, im vertieften Teil 165 in Eingriff. Ein Betätigungsstift 166, dessen
distales Ende mit dem vertieften Teil 163 in Eingriff ist,
ist auf dem vorstehenden Teil 162a verschiebbar vorgesehen.
Eine Schraubenfeder 167 ist auf dem Betätigungsstift 166 angebracht,
durch welche ein flanschförmiger
Anschlag 168 normalerweise zum Stollen gegen die untere
Oberfläche
des Eingriffsvertiefungsteils 163 vorgespannt ist. Der
distale Endteil des Betätigungsstifts 166,
der sich über
den Anschlag 168 hinaus erstreckt, ist in ein Eingriffsloch 169 eingepasst,
das im linken Eingriffsteil 155b ausgebildet ist. Ein Druckteil 170a,
das am distalen Ende eines sich nach oben erstreckenden Hebelteils
eines Betätigungshebels 170 ausgebildet
ist, ist rückwärtig vom
Betätigungsstift 166 angeordnet.
Der Betätigungshebel 170 ist
auf einer Welle 171 fest montiert, die ihrerseits an entgegengesetzten
Enden am ersten Basiselement 152 und dem zweiten Basiselement 153 abgestützt ist,
und ein Betriebsteil 170b ist am distalen Ende eines sich
nach vorne erstreckenden Hebelteils des Betätigungshebels 170 ausgebildet.
Eine Torsionsfeder 172 zum normalen Vorspannen des Betätigungshebels 170 im
Uhrzeigersinn von 20 ist auf der Welle 171 vorgesehen,
so dass der Betätigungshebel 170 normal
in einer Schwenkposition gehalten wird, in dem sein Betätigungsteil 170b gegen
ein Einschränkungselement 173 stößt, das
am ersten Basiselement 152 befestigt ist.
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Ein
Verriegelungsmechanismus 174 zum Verriegeln einer Drehposition
des Positionierungsrads 162 ist auf dem ersten Basiselement 152 vorgesehen.
Konstruktionen dieses Verriegelungsmechanismus 174 und
des Positionierungsrads 162 sind ähnlich der Konstruktion, die
oben anhand von 9 im Zusammenhang mit dem Positionierungsrad 49 beschrieben
wurde, und wird daher unten nicht beschrieben, um eine unnötige Doppelung
zu vermeiden.
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21 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie II-II von 17.
Wie klar aus der Figur hervorgeht, ist ein Führungselement 175 am
zweiten Basiselement 153 befestigt, und ist ein Halteelement 176 über dem
Führungselement 175 schwenkbar vorgesehen.
Das Halteelement 176 hat einen Verriegelungsteil 176b sowie
einen Eingriffsvertiefungsteil 176a, in dem der rechte
Eingriffsteil 155a der Spulenhalteeinheit 151 in
Eingriff ist. Über
dem Halteelement 176 ist eine Drahtfeder 177 zum normalen
Vorspannen des Verriegelungsteils 176b des Halteelements 176 zum
Anstoßen
gegen einen Eingriffsteil 175a, der auf dem Führungselement 175 ausgebildet ist,
vorgesehen. Ein Betätigungsteil 178a,
das an einem distalen Endteil eines Antriebshebels 178 ausgebildet
ist, der auf der Welle 171 befestigt ist, ist rückwärtig vom
Halteelement 176 angeordnet.
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Es
folgt eine Beschreibung dessen, wie die Spulenhalteeinheit 151 am
Spulenvorratsabschnitt 150 angebracht ist, der in den 17-21 gezeigten
Art und Weise konstruiert ist.
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Zuerst
wird an jedem der Halteteile 154H der Spulenhalteeinheit 151 ein
Spulengehäuse
B eingelegt und wird ein Endteil des Unterfadens T von dem Fadenhalteteil 158 des
Fadenhalteelements 159 gehalten. Dann wird die Spulenhalteeinheit 151 in
eine Position (Haltung) gebracht, in der die gerade ausgebildete
Oberfläche
des linken Eingriffsteils 155b zur oberen Oberfläche des linken
Eingriffsteils 155b wird, wie in 18 gezeigt,
dann wird der rechte Eingriffsteil 155a der Spulenhalteeinheit 151 zwischen
das Führungselement 175 und
das Halteelement 176 des Vorratsabschnitts 150 eingeführt und
wird der linke Eingriffsteil 155b der Spulenhalteeinheit 151 in
den Eingriffsvertiefungsteil 163 (17) geschoben. Öffnungen
der Teile (175, 176 und 163) haben angeschrägte Oberflächen, so
dass die beiden Eingriffsteile 155a und 155b glatt
in sie eingeführt
werden können
(siehe 20 und 21). Beim
Gelangen des rechten Eingriffsteils 155a zwischen das Führungselement 175 und
das Halteelement 176 wird das Halteelement 176 gegen
die Vorspannkraft der Drahtfeder 177 nach oben geschwenkt.
Nachdem der rechte Eingriffsteil 155a den Eingriffsvertiefungsteil 176a des
Halteelements 176 erreicht hat, wird das Halteelement 176 durch
die Vorspannkraft der Drahtfeder 177 nach unten geschwenkt,
so dass der rechte Eingriffsteil 155a im Eingriffsvertiefungsteil 176a in
Eingriff ist und gehalten wird, wie in 21 mit
einer durchgezogenen Linie gezeigt.
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Auf
der anderen Seite tritt der linke Eingriffsteil 155b tief
in den Eingriffsvertiefungsteil 163 ein und ist ein distaler
Endteil des Betätigungsstifts 176 in
das Eingriffsloch 169 eingepasst. Nachdem der Betätigungsstift 166 eine
Position erreicht hat, die in 20 mit
einer durchgezogenen Linie angezeigt ist, ist der distale Endteil
des Kugelstifts 164 im vertieften Teil 165 in
Eingriff und gegen eine Verschiebung zuverlässig festgehalten.
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In
der oben erwähnten
Art und Weise kann die Spulenhalteeinheit 151 in den Spulenvorratsabschnitt 150 eingelegt
werden. Hierbei ist zu bemerken, dass die Spulenhalteeinheit 151 in
ihrer Links-Rechts-Horizontalposition durch den Positionierungsanschlag 156 eingeschränkt ist.
Bei einer Aktivierung des Antriebsmotors 161 in diesem
Zustand, wobei die Verriegelung des Positionierungsrads 162 durch
den Verriegelungsmechanismus 174 aufgehoben ist, dreht
sich die Spulenhalteeinheit 151 mit dem in den Eingriffsvertiefungsteil 163 eingreifenden
Eingriffsteil 155b zusammen mit dem Positionierungsrad 162,
so dass ein Gewünschter
der Halteteile 154H in der Spulenhalteeinheit 151 an
der vorbestimmten Spulenaustauschposition angeordnet werden kann.
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Es
folgt eine Beschreibung dessen, wie die Spulenhalteeinheit 151 vom
Spulenvorratsabschnitt 150 gelöst wird anhand der 17- 21.
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Zuerst
wird das Positionierungsrad 162 so gedreht, dass der Betätigungsstift 166 wie
in 20 gezeigt zurückgezogen
wird. Zu dieser Zeit kann das Positionierungsrad 162 durch
die Aktivierung des Antriebsmotors 161 gedreht werden oder
kann die menschliche Bedienperson die Verriegelung durch den Verriegelungsmechanismus 174,
wie durch die gestrichelte Linie in 20 angezeigt,
aufheben, um das Positionierungsrad 162 händisch zu
drehen. Dann wird der Betätigungsteil 170b des
Betätigungshebels 170 herabgedrückt, um
den Betätigungshebel,
wie in 20 durch die gestrichelte Linie
angezeigt, zu schwenken. Auf diese Weise wird der Betätigungsstift 166 verschoben,
indem er durch den Druckteil 170a des Betätigungshebels 170 gedrückt wird,
so dass der Eingriff zwischen dem distalen Ende des Kugelstifts 164 und
dem vertieften Teil 165 aufgehoben wird und daher der linke
Eingriffsteil 151b der Spulenhalteeinheit 151 herausgeschoben wird.
Bei einer Schwenkung des Betätigungshebels 170 wird
auch der angetriebene Hebel 178 durch die Welle 171 geschwenkt,
wie in 21 durch die gestrichelte Linie
angezeigt. Daher wird das Halteelement 176 nach oben geschwenkt,
indem es durch den Betätigungsteil 178a des
angetriebenen Hebels 178 gedrückt wird, so dass der Eingriff
zwischen dem Eingriffsvertiefungsteils 176a des Halteelements 176 und
dem rechten Eingriffsteil 155a der Spulenhalteeinheit 151 aufgehoben
wird und der rechte Eingriffsteil 155a herausgeschoben
wird. Bei einem Schwenken des Betätigungshebels 170 wird
nämlich
der Eingriff zwischen den Eingriffsteilen 155a und 155b der Spulenhalteeinheit 151 aufgehoben
und werden die Eingriffsteile 155a und 155b nach
vorne herausgeschoben. Auf diese Weise kann die Spulenhalteeinheit 151 vom
Spulenvorratsabschnitt 150 gelöst werden.
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Weil
die mehrere Spulenhalteteile 154H aufweisende Spulenhalteeinheit 151 entfernbar
am Spulenvorratsabschnitt 5 angebracht ist, können innerhalb
eines kurzen Zeitraums mehrere Spulengehäuse B gemeinsam in den Spulenvorratsabschnitt 150 eingelegt
werden.
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Ferner
sind bei der in 17 gezeigten vorliegenden Ausführungsform
ein Betriebsartauswahlschalter 179, ein Betriebsschalter 180,
eine erste Leuchtdiode 181 und eine zweite Leuchtdiode 182 auf
dem zweiten Basiselement 153 vorgesehen. Der Betriebsartauswahlschalter 179 ist
betreibbar, um einen ALLE-Modus
auszuwählen,
bei dem Spulenwechsel in allen Nähköpfen gemeinsam durchgeführt werden,
einen EINZELN-Modus, bei dem ein Spulenwechsel nur in der vorliegenden
Spulenwechselvorrichtung durchgeführt wird, oder einen RUHE-Modus, bei
dem die vorliegende Spulenwechselvorrichtung in einen Ruhezustand
(außer
Betrieb) versetzt wird. Der Betriebsschalter 180 ist betreibbar,
um einen Spulenwechsel zu befehlen, und der Spulenwechsel wird gemäß dem durch
den Betriebsartauswahlschalter 179 ausgewählten Modus
ausgeführt.
Wenn nämlich
der ALLE-Modus vom Betriebsartauswahlschalter 179 ausgewählt ist,
werden in Reaktion auf das Einschalten des Betriebsschalters 180 an
allen Spulenwechselvorrichtungen Spulenwechsel durchgeführt. Wenn
vom Betriebsartauswahlschalter 179 ein EINZELN-Modus ausgewählt wurde,
wird lediglich in der vorliegenden Spulenwechselvorrichtung ein
Spulenwechsel vorgenommen. Ferner wird, wenn vom Betriebsartauswahlschalter 179 der
RUHE-Modus ausgewählt ist,
an keiner der Spulenwechselvorrichtungen ein Spulenwechsel vorgenommen.
Um eine spezifische Steuerung für
derartige Zwecke durchzuführen,
werden Ausgangssignale des Betriebsartauswahlschalters 179 und
des Betriebsschalters 180 in die (nicht gezeigte) Steuervorrichtung
eingegeben, die zum Beispiel einen Computer umfasst, und wird ein
vorbestimmtes Spulenwechselprogramm gemäß den Betriebszuständen des
Betriebsartauswahlschalters 179 und des Betriebsschalters 180 ausgeführt. Es
wird darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Betriebsartauswahlschalter 179 und
dem Betriebsschalter 180 um sich selbst rücksetzende
Schalter oder eine beliebige andere geeignete Art von Schaltern
handeln kann, die zwischen mehreren Betriebspositionen schalten.
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Die
oben erwähnte
erste Leuchtdiode 181 wird (in grüner Farbe) beleuchtet, während die
Spulenwechselvorrichtung bei eingeschalteter Nähmaschine in einem betriebsfähigen Zustand
ist. Die oben erwähnte
zweite Leuchtdiode 182 wird (in roter Farbe) beleuchtet,
während
der RUHE-Modus ausgewählt
ist, und blinkt, wenn in der fraglichen Spulenwechselvorrichtung
ein Fehler aufgetreten ist. Durch Vorsehen der oben erwähnten Schalter
und Anzeige-Elemente, wie zum Beispiel Leuchtdioden, für jede der
Spulenwechselvorrichtungen kann die menschliche Bedienperson die
Zustände
der Spulenwechselvorrichtungen prüfen und kann dann an Ort und
Stelle veranlassen, dass die Spulenwechselvorrichtung einen Spulenwechsel
vornimmt. Die bei der vorliegenden Ausführungsform zum Einsatz kommenden Anzeigeelemente
sind nicht auf Leuchtdioden eingeschränkt, sondern können auch
beliebige andere geeignete Anzeigemittel, wie zum Beispiel Lampen,
sein.
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Ferner
sind bei der vorliegenden Ausführungsform
Mitteilungsmittel, wie zum Beispiel eine Alarmtonerzeugungsvorrichtung,
vorgesehen, um der menschlichen Bedienperson mitzuteilen, dass der
Spulenvorratsabschnitt keine mit entsprechenden Unterfäden geladene
Spulengehäuse
B hat, die in der Spulenhalteeinheit 151 eingesetzt sind,
weil sie durch leere Spulengehäuse
ausgetauscht wurden, oder dass der Spulenvorratsabschnitt fast keine mehr
in die Spulenhalteeinheit 151 eingesetzte Spulengehäuse aufweist,
weil sie durch leere Spulengehäuse
ausgetauscht wurden. Ein derartiges Alarmmittel ist für jeden
der Spulenvorratsabschnitte 150 vorgesehen. Die Mitteilungsmittel
veranlassen die menschliche Bedienperson, neue (Ersatz-) Spulengehäuse B, die
mit Unterfäden
geladen sind, in die Spulenhalteeinheit 151 einzulegen,
worauf die menschliche Bedienperson die Spulenhalteeinheit 151,
welche die leeren Spulengehäuse
enthält,
vom Spulenvorratsabschnitt 150 löst und neue Spulengehäuse B, die
mit Unterfäden
geladen sind, in die Spulenhalteeinheit 151 einlegt. Wenn
in lediglich einer bestimmten (oder mehreren) der Spulenwechselvorrichtungen,
die in der Nähmaschine
vorgesehen sind, alle Spulengehäuse
B ausgetauscht wurden (leer geworden sind), kann eine Anzeige zum
Unterscheiden der bestimmten Spulenwechselvorrichtung von den anderen
Spulenwechselvorrichtungen vorgenommen werden, indem zum Beispiel
sowohl die erste als auch die zweite Leuchtdiode 181 und 182 dieser
bestimmten Spulenwechselvorrichtung blinken. Auf diese Weise kann
die menschliche Bedienperson mit einem Blick erkennen, bei welcher
Spulenwechselvorrichtung neue mit Unterfäden geladene Spulengehäuse B in
den Spulenvorratsabschnitt eingelegt werden sollten.
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[Andere Ausführungsform der Einspannvorrichtung]
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Die 22 und 23 zeigen
eine weitere (zweite) Ausführungsform
der Einspannvorrichtung in der Spulengreifvorrichtung 11,
und diese Einspannvorrichtung (zweite Ausführungsform) 183, die in
den 22 und 23 gezeigt
ist, unterscheidet sich in der Konstruktion von der in 6 usw.
gezeigten Einspannvorrichtung (erste Ausführungsform) 12. Bei
dieser Einspannvorrichtung 183 ist ein Halteelement 184 zum
Entgegennehmen und Halten eines Spulengehäuses B verschiebbar auf einem
Stützarm 185 zum
Verbinden der Einspannvorrichtung 183 mit dem Transportmechanismus
angebracht. Der Stützarm 185,
der dem in den 2-6 gezeigten Stützarm 26 entspricht,
ist auf dem Bewegungskörper 13 (siehe 2 und 3) über die
Stützwelle 25 (siehe 2 und 3)
angebracht. Das Halteelement 184 hat einen Befestigungsteil
in der Form eines länglichen
Lochs 184b, in das zwei gestufte Schrauben 186 eingepasst
sind, auf welche Weise das Halteelement 184 verschiebbar
auf dem Stützarm 185 angebracht
ist. Das Halteelement 184 ist nämlich relativ zum Stützarm 185 innerhalb
eines Bereichs verschiebbar, der in 22 mit
durchgezogenen und gestrichelten Linien angezeigt ist (d.h. einem Bereich,
der vom länglichen
Loch 184b erlaubt wird). Die Klaue 28, der Linearmotor 30,
der Betätigungshebel 32 usw.
werden zusammen mit dem Halteelement 184 verschoben. Das
Halteelement 184 hat ein Lagerstück 188, das an seiner
unteren Oberfläche
vorgesehen ist, um eine Stange 187 verschiebbar zu lagern.
Die Stange 187 ist an ihrem proximalen Endteil an einem
distalen Endteil des Stützarms 185 befestigt.
Die Stange 187 bewegt sich mit dem Stützarm 185, und das
Lagerstück 188 bewegt
sich mit dem Halteelement 184. Eine Schraubenfeder 189 ist
zwischen dem Stützarm 185 und
dem Lagerstück 188 vorgesehen,
wie in 23 gezeigt. Durch die Vorspannkraft
der Schraubenfeder 189 wird das Halteelement 184 normal
in einer in 22 mit einer durchgezogenen
Linie angezeigten Position gehalten. Andere strukturelle Einzelheiten
der Einspannvorrichtung 183 ähneln denjenigen der in 6 gezeigten Einspannvorrichtung 12.
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Wenn
sie zum Ergreifen eines Spulengehäuses B transportiert wird,
kann sich diese Einspannvorrichtung 183 näher an das
Spulengehäuse
B heranbewegen als die erste Ausführungsform der Einspannvorrichtung 12.
Eine derartige Bewegung der Einspannvorrichtung 183 wird
nun im Einzelnen anhand eines Falls beschrieben, bei dem die Einspannvorrichtung 183 zum
Entgegennehmen des Spulengehäuses
B transportiert wird, das im Umlaufgreifer 8 eingelegt
ist. 23 ist eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt,
in dem ein Eingriffsteil 184a des Halteelements 184 gegen
die vordere Oberfläche
des Spulengehäuses
B gestoßen
ist, indem die Einspannvorrichtung 183 zum Umlaufgreifer 8 hin
bewegt wird. Während
die Bewegung der ersten Ausführungsform
der Einspannvorrichtung 12 an einem Zeitpunkt gestoppt
wird, an dem der Eingriffsteil 184a des Halteelements 184 gegen die
vordere Oberfläche
des Spulengehäuses
B gestoßen
ist, wird die zweite Ausführungsform
der Einspannvorrichtung 183 weiter zum Umlaufgreifer 8 hin
bewegt, nachdem der Eingriffsteil 184a des Halteelements 184 gegen die
vordere Oberfläche
des Spulengehäuses
B gestoßen
ist. Das Halteelement 184 bewegt sich nämlich nicht aufgrund des anstoßenden Eingriffs
mit dem Spulengehäuse
B, sondern es wird lediglich der Stützarm 185 in der zweiten
Ausführungsform
der Einspannvorrichtung 183 zum Umlaufgreifer 8 hin bewegt,
wie durch die gestrichelte Linie angezeigt. Auf diese Weise wird
die Schraubenfeder 189 zusammengedrückt, so dass das Halteelement 184 mit großer Kraft
gegen das Spulengehäuse
B gepresst wird, weshalb das Spulengehäuse B zuverlässig ergriffen
werden kann. Dadurch dass das Halteelement 184 mit der
Vorspannkraft der Schraubenfeder 189 gegen das Spulengehäuse B gedrückt wird,
kann nämlich
die Einspannvorrichtung 183 das Spulengehäuse B, das
vom Umlaufgreifer 8 entgegenzunehmen ist, zuverlässig ergreifen.
Das entgegenzunehmende Spulengehäuse
B kann nämlich
dadurch zuverlässig
ergriffen werden, dass die Vorspannkraft der Schraubenfeder 189 das
Halteelement 184 gegen das Spulengehäuse B drückt.
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Wenn
auf der anderen Seite ein Spulengehäuse B von der Einspannvorrichtung 183 an
den Umlaufgreifer 8 weiterzureichen ist, verhält sich
die Einspannvorrichtung 183 wie folgt. Nachdem nämlich das
Ergreifen des Spulengehäuses
B durch ein Lösen
der Klaue 28 aufgehoben wird und selbst wenn der Stützarm 185 sich
vom Umlaufgreifer 8 (oder von der Spulenhalteeinheit 150 des
Spulenvorratsabschnitts) weg bewegt, drückt das Halteelement 184 das
Spulengehäuse
B noch eine Zeitlang (d.h. über einen
vorbestimmten Bereich, über
den das Halteelement 184 der Einspannvorrichtung 183 relativ
zum Stützarm 185 verschoben
wird), was zum Ergebnis hat, dass das Spulengehäuse B zuverlässig an
den Umlaufgreifer 8 oder die Spulenhalteeinheit 150 weitergereicht
werden kann.
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In
jeder der Spulenwechselvorrichtungen ist ein (nicht gezeigter) Sensor
vorhanden, um zu erfassen, wann die Einspannvorrichtung 183 sich
zum Eintreffen an einer bestimmten Zielposition, eine kurze Strecke
vor einer vorbestimmten Stopp-Position
in der Nähe
des Umlaufgreifers 8 oder der Spulenvorratsposition bewegt
hat. Nach dem Eintreffen der Einspannvorrichtung 183 an
der bestimmten Zielposition wird die Bewegung der Einspannvorrichtung 183 vorübergehend
gestoppt (angehalten) und wird der Antriebsmotor 22 deaktiviert,
und die Steuerung wartet, bis die Einspannvorrichtungen 183 aller
anderen Spulenwechselvorrichtungen, die derzeit Spulenwechsel vornehmen,
an derselben Position eintreffen. Nachdem die Einspannvorrichtungen 183 aller Spulenwechselvorrichtungen
an derselben Position eingetroffen sind, wird der Antriebsmotor 22 aktiviert, um
die Einspannvorrichtung 183 zur vorbestimmten Stopp-Position
zu bewegen. Durch eine Ausführung einer
derartigen Steuerung zum Synchronisieren der Einspannvorrichtungen 183 aller
Spulenwechselvorrichtungen ist es nämlich möglich, zu verhindern, dass
der Motor 22 einer bestimmten Einspannvorrichtung 183,
die früher
an der Zielposition als die anderen Einspannvorrichtungen 183 angekommen
ist, in einem Fall außer
Tritt kommt, indem es Unterschiede in der Bewegung unter den Einspannvorrichtungen 183 der
Spulenwechselvorrichtungen gibt.
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Die
oben beschriebene erste Ausführungsform
der Einspannvorrichtung 12 kann das Halteelement 27 ebenfalls
gegen das Spulengehäuse
B drücken,
indem der Transportmotor 22 weiter aktiviert wird und der
Motor 22 veranlasst wird, außer Tritt zu kommen, nachdem
der Eingriffsteil 27a des Halteelements 27 gegen
die vordere Oberfläche
des Spulengehäuses
B gestoßen
ist. Zu veranlassen, dass der Motor 22 außer Tritt
kommt, würde
jedoch ein unerwünschtes
Trittgeräusch
erzeugen; in dem Fall, in dem die Nähmaschine mit einer Vielzahl
von Spulenwechselvorrichtungen ausgerüstet ist, würde das Trittgeräusch zu
einem sehr großen
Geräuschpegel anwachsen.
Im Gegensatz dazu wird bei der zweiten Ausführungsform der Einspannvorrichtung 183 niemals
ein derartiges Geräuschproblem
auftreten.
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[Steuerung des jeweiligen Nähkopfs]
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Die
Mehrkopfstickmaschine kann manchmal dazu veranlasst werden, so betrieben
zu werden, dass einige der mehreren Nähköpfe in Betrieb sind und die
anderen in einem Ruhezustand bzw. außer Betrieb sind. In einem
solchen Fall werden nur in den Spulenwechselvorrichtungen, die den
Nähköpfen 2 entsprechen,
die in Betrieb sind, Spulenwechsel durchgeführt. Ob die Spulenwechselvorrichtung
in Betrieb genommen oder in den Ruhezustand versetzt werden sollte,
kann entweder automatisch gemäß den Betriebs-/Ruheeinstellungen
der Nähköpfe 2 oder
durch die menschliche Bedienperson eingestellt werden. In dem Fall,
in dem die Betriebs- /Ruheeinstellungen
der Spulenwechselvorrichtungen von der menschlichen Bedienperson
vorgenommen werden, können
Maßnahmen
getroffen werden, um den Betriebs-/Ruhe-Einstellungsvorgang zu vereinfachen;
zum Beispiel können
zwei Nähkopfgruppen
eines jeden zweiten Nähkopfs
auf der einen Seite und den verbleibenden Nähköpfen auf der anderen Seite gebildet
werden (z.B. eine Gruppe ungeradzahliger Nähköpfe und eine Gruppe geradzahliger
Nähköpfe), so
dass die Spulenwechsel dann in einer der beiden Gruppen durchgeführt werden.
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In
jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen kann die Einspannvorrichtung 12 (oder 183)
nämlich
selektiv veranlasst werden, zum Umlaufgreifer 8 oder zum
Spulenvorratsabschnitt 5 (oder 101 oder 110)
zu zeigen, indem sie mittels des Motors 200, der an der
Spulengreifvorrichtung angebracht ist, um einen vorbestimmten Winkel
geschwenkt wird. Auf diese Weise ist es möglich, eine vereinfachte Ausrichtungsänderungskonstruktion
mit noch einer weiter verringerten Anzahl von Bestandteilen vorzusehen.
Ferner muss, selbst wenn die Entfernung (d.h. die Transportentfernung)
zwischen dem Umlaufgreifer 8 und dem Spulenvorratsabschnitt 5 sich
je nach dem Typ der verwendeten Nähmaschine unterscheidet, lediglich
die Länge
der Führungsstangen 14 geändert werden,
so dass es möglich
ist, eine derartige Änderung
in den Spezifikationen ganz leicht zu bewältigen.
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Ferner
wurden zwar die Ausführungsformen so
beschrieben, dass sie in einer solchen Weise konstruiert sind, dass
jedes aus dem Umlaufgreifer 8 herausgenommene leere Spulengehäuse B vorübergehend
im Spulenvorratsabschnitt 5 (oder 101, 110 oder 150)
aufbewahrt wird, doch ist die vorliegende Erfindung hierauf nicht
eingeschränkt,
sondern kann jedes leere Spulengehäuse B während des Transporthubs aufgefangen
werden, ohne dass es zum Spulenvorratsabschnitt 5, 101, 110 oder 150 transportiert wird.
Zum Beispiel kann ein Spulenaufnahmeabschnitt, wie zum Beispiel
eine Rinne oder ein Förderband
unter dem Transportpfad des Transportabschnitts 6 vorgesehen
werden, wobei in diesem Fall das leere Spulengehäuse B während des Transports der Einspannvorrichtung 12 mit
dem von dieser ergriffenen leeren Spulengehäuse B von der Einspannvorrichtung 12 losgelassen
und zum Spulenaufnahmeabschnitt fallengelassen wird. Ein solches
Loslassen des Spulengehäuses
B kann durchgeführt
werden, während
der Transport der Spulengreifvorrichtung 11 in einem vorübergehend
gestoppten (angehaltenen) Zustand ist oder während die Spulengreifvorrichtung 11 mit
dem von dieser ergriffenen leeren Spulengehäuse B transportiert wird. Zum
Spulenaufnahmeabschnitt gefallene leere Spulengehäuse B werden
vorzugsweise zum Beispiel an einem Ort gesammelt. Auf diese Weise
ist es möglich,
der menschlichen Bedienperson die Mühe zu ersparen, die leeren
Spulengehäuse
B aus dem Spulenvorratsabschnitt 5, 101, 110 oder 150 heraus
zu nehmen.