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DE102007031080A1 - Fahrzeug mit einem Insassenschutzsystem - Google Patents

Fahrzeug mit einem Insassenschutzsystem Download PDF

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DE102007031080A1
DE102007031080A1 DE102007031080A DE102007031080A DE102007031080A1 DE 102007031080 A1 DE102007031080 A1 DE 102007031080A1 DE 102007031080 A DE102007031080 A DE 102007031080A DE 102007031080 A DE102007031080 A DE 102007031080A DE 102007031080 A1 DE102007031080 A1 DE 102007031080A1
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Germany
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vehicle
sensor units
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longitudinal axis
pair
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Engelbert Wörle
Helmut Steurer
Mario Götz
Christian Held
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Aumovio Microelectronic GmbH
Original Assignee
Conti Temic Microelectronic GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/01Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents
    • B60R21/013Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents including means for detecting collisions, impending collisions or roll-over
    • B60R21/0132Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents including means for detecting collisions, impending collisions or roll-over responsive to vehicle motion parameters, e.g. to vehicle longitudinal or transversal deceleration or speed value

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug (1) mit einem Insassenschutzsystem, das wenigstens ein Paar von einander zugeordneten Beschleunigungssensoreinheiten (23, 24) aufweist, welche, bezogen auf die Längsachse (11) des Fahrzeugs, auf unterschiedlichen Seiten des Fahrzeugs angeordnet sind, wobei jede Sensoreinheit (23, 24) eine Empfindlichkeitsachse (232, 242) aufweist und wobei eine Ausrichtung der Empfindlichkeitsachse jeder der einander zugeordneten Sensoreinheiten gegenüber der Längsachse (11) um einen Winkel (alpha<SUB>1</SUB>, alpha<SUB>2</SUB>) nach außen, von der Längsachse wegweisend, geneigt ist. Als einander zugeordnete Sensoreinheiten sind paarweise identische Sensoreinheiten angeordnet, wobei deren unterschiedliche Ausrichtungen der Empfindlichkeitsachsen dadurch definiert sind, dass die identischen Sensoreinheiten mit unterschiedlichen Orientierungen zur Längsachse des Fahrzeugs am Fahrzeug angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit einem Insassenschutzsystem gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Insassenschutzsysteme gemäss dem Stand der Technik weisen neben einem zentralen Steuergerät (Zentralgerät) häufig auch so genannte ausgelagerte Assistenzsensoren auf. Diese werden möglichst nahe an den zu erwartenden Kollisionszonen der Fahrzeugstruktur angeordnet, damit die vom Insassenschutzsystem geforderten, auf den jeweiligen Crashtyp abgestimmten, schnellen Auslösezeiten eingehalten werden können. Hierbei unterscheidet man bei den ausgelagerten Assistenzsensoren je nach Ort des Einbaus zwischen den so genannten Up-Front-Satelliten(sensoren), die im Fahrzeugfrontbereich angeordnet sind, und den so genannten Seiten-Satelliten(sensoren), die im Fahrzeugseitenbereich bzw. im Türbereich, insbesondere an den B-Säulen des Fahrzeugs, angeordnet sind.
  • Aus der EP 0 866 971 ist eine Sensoranordnung zum Erkennen eines Aufpralls bekannt, bei der in jeder Fahrzeughälfte, bezogen auf die Längsachse, eine Elektronikeinheit vorgesehen ist, die jeweils zwei Beschleunigungssensoren mit unterschiedlich gerichteten Empfindlichkeitsachsen aufweist, um Beschleunigungssignale sowohl in Fahrzeuglängsrichtung wie auch in Fahrzeugquerrichtung erfassen zu können. Dabei sind je Seite zwei Beschleunigungssensoren in den ausgelagerten Elektronikeinheiten erforderlich, um sowohl Beschleunigungssignale in Fahrzeuglängsrichtung als auch in Fahrzeugquerrichtung erfassen zu können.
  • In der WO 2005/014343 A1 ist eine Beschleunigungsmessvorrichtung beschrieben, bei der die ausgelagerten Assistensensoren abweichend zu den Hauptachsen des Fahrzeugs ausgerichtet sind. Damit können anhand eines einzigen Beschleunigungssensors sowohl Beschleunigungssignale in Fahrzeuglängsrichtung als auch in Fahrzeugquerrichtung erfasst werden. Hierbei müssen die ausgelagerten Assistenzsensoren, welche vorzugsweise an den B-Säulen des Fahrzeugs angeordnet sind, in den beiden Fahrzeughälften unterschiedlich sein. Die an den beiden Fahrzeugseiten anzubringenden einander zugeordneten Assistenzsensoren müssen unterschiedliche Empfindlichkeitsachsen aufweisen, welche sich im Vorzeichen des Wirkrichtungswinkels unterscheiden, das heißt des Winkels, den eine Empfindlichkeitsachse des Sensors mit der Längsachse des Fahrzeugs einschließt. Damit umfasst ein Fahrzeug der in WO 2005/014343 beschriebenen Art zwei unterschiedliche Sensoreinheiten an den beiden Seiten des Fahrzeugs.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, ein Fahrzeug der eingangs genannten Art anzugeben, welches es insbesondere ermöglicht, auf beiden Seiten des Fahrzeugs identische Sensoreinheiten als ausgelagerte Seiten-Satelliten bzw. -Assistenzsensoren zu verwenden.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Fahrzeug mit einem Insassenschutzsystem mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die Erfindung betrifft gemäß einer Ausführungsform ein Fahrzeug mit einem Insassenschutzsystem, das wenigstens ein Paar von bezüglich der Längsachse des Fahrzeugs gegenüberliegenden und einander zugeordneten Beschleunigungssensoreinheiten aufweist. Die Sensoreinheiten sind bezogen auf die Längsachse des Fahrzeugs auf unterschiedlichen Seiten des Fahrzeugs angeordnet. Jede der einander zugeordneten Sensoreinheiten weist eine Empfindlichkeitsachse auf, die gegenüber der Längsachse des Fahrzeugs um einen Winkel nach aussen, in Vorwärts-Fahrtrichtung von der Längsachse wegweisend, geneigt ist. Als gegenüberliegende einander zugeordnete Sensoreinheiten sind paarweise identische Sensoreinheiten angeordnet. Die unterschiedlichen Ausrichtungen der Empfindlichkeitsachsen, bezogen auf die Längsachse des Fahrzeugs, sind dadurch erzielt, dass die identischen Sensoreinheiten mit unterschiedlichen Ausrichtungen zur Längsachse des Fahrzeugs am Fahrzeug angeordnet sind.
  • Unter einer Sensoreinheit wird insbesondere ein Sensor mitsamt einem Gehäuse, in dem der Sensor angeordnet ist, verstanden, wobei die Sensoreinheit weiterhin auch eine Elektronik, beispielsweise zur Verstärkung und/oder Vorauswertung der Sensorsignale aufweisen kann. Das Gehäuse umfasst beispielsweise auch eine Vorrichtung, welche zur Befestigung der Sensoreinheit dient, und mit dem die Sensoreinheit zum Beispiel an zur Aufnahme der Sensoreinheit vorgesehenen Aufnahmestellen insbesondere eines Karosserieelementes oder eines Strukturelementes des Fahrzeugs befestigbar ist.
  • Unter einander zugeordneten Sensoreinheiten sind insbesondere Sensoreinheiten zu verstehen, die so angeordnet und mit einer Zentraleinheit verschaltet sind, dass beide der Detektion analoger Ereignisse je Seite des Fahrzeugs dienen.
  • Die oben erwähnte Empfindlichkeitsachse ist diejenige Achse, in welcher die richtungssensitive Sensoreinheit Beschleunigungen als Messsignal darstellt beziehungsweise die grösste Empfindlichkeit aufweist.
  • Das Fahrzeug ist insbesondere ein Kraftfahrzeug, beispielsweise ein PKW (Personenkraftwagen).
  • Damit können also auf beiden Seiten des Fahrzeugs, insbesondere des Kraftfahrzeugs, identische Sensoreinheiten Verwendung finden, und die in der WO 2005/014343 beschriebenen Eigenschaften bewahrt werden. Die Verwendung baugleicher Sensoreinheiten vereinfacht die Logistik und Lagerhaltung, insbesondere auch bei den Servicestellen, aber auch beim Hersteller der Sensoreinheiten und des Fahrzeugs, da weniger Bauelemente benötigt werden. Zudem können Montagefehler reduziert werden, die beispielweise daraus resultieren, dass falsche Bauelemente je Seite verbaut werden.
  • In einer Ausführungsform zeichnet sich das Fahrzeug dadurch aus, dass wenigstens ein Paar von einander zugeordneten Sensoreinheiten an Strukturelementen des Fahrzeugs montiert sind, wobei die Strukturelemente auf den zwei Seiten des Fahrzeugs unterschiedliche Verprägungen zur Aufnahme der Sensoreinheit aufweisen. Die Verprägung ist jeweils derart ausgeführt, dass eine montierte Sensoreinheit, wenn sie an der Verprägung montiert ist, die gewünschte Ausrichtung ihrer Empfindlichkeitsachse aufweist. In einer Weiterbildung dieser Ausführungsform sind die Strukturelemente die Dachsäulen und insbesondere die B-Säulen eines Fahrzeugs.
  • In einer weiteren Fortbildung dieses Gedankens sind die Verprägungen der Strukturelemente zur Aufnahme der einander zugeordneten Sensoreinheiten auf den beiden Seiten des Fahrzeugs zueinander symmetrisch. Es finden dann beispielsweise Sensoreinheiten Verwendung, bei denen der Sensor parallel zu einer Symmetrieachse des Sensorgehäuses angeordnet ist. Die Ausrichtung wird dann durch die Montage der Sensoreinheiten an den Verprägungen eingestellt. Es ergibt sich dann zwanglos eine Konfiguration, bei der die Empfindlichkeitsrichtungen der einander zugeordneten Sensoreinheiten auf beiden Seiten des Fahrzeugs symmetrisch sind. Wenn hingegen die Sensoren schräg in den Sensorgehäusen angeordnet sind, wie es zum Beispiel die WO 2005/014343 zeigt, müssen die Verprägungen auf beiden Seiten des Fahrzeugs entsprechend unsymmetrisch sein, um, unter Verwendung identischer Sensoreinheiten auf beiden Seiten des Fahrzeugs, eine Symmetrie der Empfindlichkeitsachsen zu erreichen.
  • Weiter sind in einer Ausführungsform der Erfindung wenigstens ein Paar von einander zugeordneten Sensoreinheiten an symmetrisch zueinander gelegenen Positionen des Fahrzeugs angeordnet ist, das heisst zum Beispiel an den B-Säulen eines Kraftfahrzeugs.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind bei wenigstens einem Paar einander zugeordneter Sensoreinheiten die Empfindlichkeitsachsen der zugeordneten Sensoreinheiten bezüglich der Längsachse des Fahrzeugs symmetrisch angeordnet, beziehungsweise die Verprägungen sind derart ausgeführt und angeordnet, dass im Montagezustand eine symmetrische Anordnung der Empfindlichkeitsachsen erzielt wird. Dadurch sind die Empfindlichkeiten der Sensoren auf seitliche oder schräge Aufprallereignisse auf beiden Seiten des Fahrzeugs gleich.
  • In einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Fahrzeugs sind bei wenigstens einem Paar gegenüberliegender einander zugeordneter Sensoreinheiten die Empfindlichkeitsachsen der gegenüberliegenden Sensoreinheiten normal zur Hochachse des Fahrzeug orientiert. Dies kann insofern Vorteile aufweisen, wenn Aufprallereignisse insbesondere und im Wesentlichen in einer zur Fahrzeughochachse normalen Ebene erwartet werden, das heisst, in Richtung der Fahrzeuglängsachse, in Richtung der Fahrzeugquerachse oder mit einer Kombination dieser beiden Komponenten.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind ein Paar von Strukturelementen eines Fahrzeugs vorgesehen, welche zur Anordnung an bezüglich der Längsachse des Fahrzeugs unterschiedlichen Seiten des Fahrzeugs vorgesehen sind, und welche weiterhin zur Aufnahme eines Paares einander zugeordneter Sensoreinheiten vorgesehen sind. Dabei weist jedes der Strukturelemente eine Verprägung zur Aufnahme einer Sensoreinheit auf. Die Verprägungen der Strukturelemente an den beiden zur Anordnung auf unterschiedlichen Seiten des Fahrzeugs vorgesehenen Strukturelementen sind derart ausgeführt, dass die Empfindlichkeitsachsen identischer Sensoreinheiten nach bestimmungsgemässer Anordnung der Strukturelemente am Fahrzeug je Seite des Fahrzeugs, das heisst je Strukturelement, unterschiedlich sind. Die Verprägungen können, wie oben ausgeführt, symmetrisch oder unsymmetrisch sein. Insbesondere sind die Verprägungen derart ausgeführt, dass die Empfindlichkeitsachsen in eine Hauptbewegungsrichtung des Fahrzeugs gesehen, also „nach vorne", seitlich nach aussen vom Fahrzeug wegweisen. Weiter sind diese in einer Ausführungsform so beschaffen, dass die Empfindlichkeitsachsen der Sensoreinheiten bezüglich der Längsachse des Fahrzeugs nach ordnungsgemässer Montage der Strukturelemente am Fahrzeug und der Sensoreinheiten an den Strukturelementen symmetrisch zu liegen kommen.
  • Bei dem beschriebenen Paar von Strukturelementen handelt es sich beispielsweise um Dachsäulen und insbesondere um die rechte und die linke B-Säule eines Kraftfahrzeuges.
  • Weiterhin betrifft eine Ausführungsform der Erfindung ein Insassenschutzsystem für ein Fahrzeug der oben beschriebenen Art, welches wenigstens ein Paar von Seiten-Satellitensensoren und eine Zentraleinheit umfasst, wobei die Seiten-Satellitensensoren derart auf die Zentraleinheit aufgeschaltet sind, dass sie jeweils pro Seite des Fahrzeugs Beschleunigungen sowohl in Längs- als auch in Querrichtung des Fahrzeugs aufzunehmen und an die Zentraleinheit zu leiten geeignet sind. Dabei sind die Seiten-Satellitensensoren in identischen baugleichen Sensoreinheiten angeordnet. Die Zentraleinheit ist insbesondere mit einer Logik ausgestattet, die es ermöglicht, anhand verschiedener auf Eingänge der Zentraleinheit aufgeschalteter Signale bestimmte Ereignisse zu erkennen und, in Abhängigkeit dieser Eingangssignale, die Auslösung bestimmter Massnahmen, wie beispielsweise die Auslösung von Schutzmitteln wie Airbags des Insassenschutzsystems zu steuern. Die Logik kann zum Beispiel in Hardware, Software oder einer Kombination von Hardware und Software realisiert sein. Dabei weist die Zentraleinheit hardwareseitig eine Anzahl von Signaleingängen auf, auf denen die Zentraleinheit die Signale bestimmter Sensoren erwartet.
  • Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
  • In der Beschreibung, in den Ansprüchen, in der Zusammenfassung und in den Zeichnungen werden die in der hinten angeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen verwendet.
  • Die Zeichnungen zeigen in
  • 1 eine schematische Draufsicht auf ein Kraftfahrzeug, das eine den beanspruchten Gegenstand realisierende Vorrichtung umfasst;
  • 2 eine schematische Draufsicht auf ein weiteres Beispiel eines Kraftfahrzeuges, das eine den beanspruchten Gegenstand realisierende Vorrichtung umfasst; und
  • 3 ein Strukturelement, das in einem der in 1 und 2 dargestellten Kraftfahrzeuge beispielhaft verwendbar ist.
  • 1 zeigt stark schematisiert eine Draufsicht auf ein Kraftfahrzeug 1. Die Längsachse des Fahrzeugs ist mit 11 bezeichnet. Die „Vorwärts"-Fahrtrichtung ist als Pfeil V dargestellt. Das Kraftfahrzeug umfasst eine Insassenschutzvorrichtung mit einer Zentraleinheit 2 und beispielhaft gezeigt einer Front-Satellitensensoreinheit 21 und den ausgelagerten Seiten-Satellitensensoreinheiten 23 und 24. Deren Empfindlichkeitsachsen sind mit 232 und 242 bezeichnet; die eigentlichen Aufnehmereinheiten, Sensoren, sind mit 231 und 241 bezeichnet.
  • Die Empfindlichkeitsachsen sind in diesem Beispiel symmetrisch unter den Winkeln α1 und α2 = –α1 in der Bewegungsebene des Fahrzeugs gegen die Längsachse geneigt, derart, dass die Empfindlichkeitsachse jedes Sensors nach vorne und aussen weist. Die Seiten-Satellitensensoreinheiten 23 und 24 sind identische Einheiten, die an den B-Säulen 14 und 15 des Kraftfahrzeugs angeordnet sind. Dabei weisen die B-Säulen Verprägungen auf, derart, dass die identischen Sensoreinheiten, deren Empfindlichkeitsachsen symmetrisch zum Gehäuse verlaufen, nach ordnungsgemässer Montage der B-Säulen im Kraftfahrzeug und der Sensoreinheiten an den B-Säulen derart angeordnet sind, dass die Empfindlichkeitsachsen in der gewünschten und dargestellten Richtung relativ zur Fahrzeuglängsachse verlaufen.
  • In diesem Ausführungsbeispiel sind die Sensoreinheiten 23 und 24 derart ausgeführt, dass die eigentlichen Aufnehmer 231 und 241 symmetrisch zum jeweiligen Gehäuse liegen. Entsprechend sind auch die Verprägungen der B-Säulen symmetrisch.
  • In der 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem eine Seiten-Satellitensensoreinheit der aus der WO 2005/014343 bekannten Bauart Verwendung findet. Dabei sind die Verprägungen auf beiden Seiten des Fahrzeugs so unterschiedlich ausgeführt, dass die gewünschten Orientierungen der Empfindlichkeitsachsen eingestellt werden, die auch in diesem Beispiel symmetrisch zur Längsachse des Fahrzeugs angeordnet sind.
  • Eine symmetrische Anordnung der Empfindlichkeitsachsen ist im Übrigen keineswegs zwingend, wird aber häufig realisiert.
  • Ein Beispiel einer B-Säule 14 mit einer Verprägung 141 zeigt die 3. An der Verprägung 141 sind Bohrungen 142 zu Befestigung der Sensoreinheit angeordnet.
  • 1
    Fahrzeug, Kraftfahrzeug
    2
    Zentraleinheit eines Insassenschutzsystems
    11
    Längsachse des Fahrzeugs
    14
    Strukturelement, B-Säule
    15
    Strukturelement, B-Säule
    21
    ausgelagerte Front-Sensoreinheit
    23
    Seiten-Sensoreinheit
    24
    Seiten-Sensoreinheit
    141
    Verprägung
    142
    Bohrungen zur Befestigung einer Sensoreinheit
    231
    Sensor einer Sensoreinheit
    232
    Empfindlichkeitsachse einer Sensoreinheit bzw. eines Sensors
    241
    Sensor einer Sensoreinheit
    242
    Empfindlichkeitsachse einer Sensoreinheit bzw. eines Sensors
    V
    „Vorwärts"-Richtung des Fahrzeugs
    α1
    Winkel zwischen einer Empfindlichkeitsachse eines Sensors und der Längsachse des Fahrzeugs
    α2
    Winkel zwischen einer Empfindlichkeitsachse eines Sensors und der Längsachse des Fahrzeugs
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0866971 [0003]
    • - WO 2005/014343 A1 [0004]
    • - WO 2005/014343 [0004, 0012, 0014, 0030]

Claims (10)

  1. Fahrzeug (1) mit einem Insassenschutzsystem, das wenigstens ein Paar von einander zugeordneten Beschleunigungssensoreinheiten (23, 24) aufweist, welche bezogen auf die Längsachse (11) des Fahrzeugs auf unterschiedlichen Seiten des Fahrzeugs angeordnet sind, wobei jede Sensoreinheit (23, 24) eine Empfindlichkeitsachse (232, 242) aufweist, und wobei eine Ausrichtung der Empfindlichkeitsachse jeder der einander zugeordneten Sensoreinheiten gegenüber der Längsachse (11) um einen Winkel (α1, α2) nach aussen, von der Längsachse wegweisend, geneigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass als einander zugeordnete Sensoreinheiten paarweise identische Sensoreinheiten angeordnet sind, wobei deren unterschiedliche Ausrichtungen der Empfindlichkeitsachsen dadurch definiert sind, dass die identischen Sensoreinheiten mit unterschiedlichen Orientierungen zur Längsachse des Fahrzeugs am Fahrzeug angeordnet sind.
  2. Fahrzeug gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Paar von einander zugeordneten Sensoreinheiten an Strukturelementen (14, 15) des Fahrzeugs montiert sind, wobei die Strukturelemente auf den zwei Seiten des Fahrzeugs Verprägungen (141) zur Aufnahme der jeweiligen Sensoreinheit aufweisen, wobei jede Verprägung derart ausgeführt ist, dass eine montierte Sensoreinheit die gewünschte Ausrichtung der Empfindlichkeitsachse aufweist.
  3. Fahrzeug gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kraftfahrzeug ist, bei dem die Strukturelemente die Dachsäulen und insbesondere die B-Säulen des Fahrzeugs sind.
  4. Fahrzeug gemäss einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verprägungen (141) der Strukturelemente zur Aufnahme einander zugeordneter Sensoreinheiten zueinander symmetrisch sind.
  5. Fahrzeug gemäss einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Paar von einander zugeordneten Sensoreinheiten an bezüglich der Längsachse des Fahrzeugs symmetrisch zueinander gelegenen Positionen des Fahrzeugs angeordnet ist.
  6. Fahrzeug gemäss einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einem Paar einander zugeordneter Sensoreinheiten die Ausrichtungen der Empfindlichkeitsachsen der zugeordneten Sensoreinheiten bezüglich der Längsachse der Fahrzeugs symmetrisch sind.
  7. Fahrzeug gemäss einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einem Paar einander zugeordneter Sensoreinheiten die Empfindlichkeitsachsen der einander zugeordneten Sensoreinheiten normal zur Hochachse des Fahrzeug orientiert sind.
  8. Paar von Strukturelementen eines Fahrzeugs gemäss einem der vorstehenden Ansprüche, welche zur Anordnung an bezüglich der Längsachse des Fahrzeugs unterschiedlichen Seiten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Strukturelemente eine Verprägung zur Aufnahme einer Sensoreinheit aufweist, wobei die Verprägungen der Strukturelemente derart ausgeführt sind, dass die Ausrichtungen der Empfindlichkeitsachsen identischer an den Strukturelementen montierter Sensoreinheiten nach bestimmungsgemässer Anordnung der Strukturelemente und der Sensoreinheiten je Strukturelement unterschiedlich sind.
  9. Paar von Strukturelementen gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturelemente die rechte und die linke B-Säule eines Kraftfahrzeuges sind.
  10. Insassenschutzsystem für ein Fahrzeug gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, umfassend wenigstens ein Paar von einander zugeordneten Seiten-Satellitensensoren (231, 241) und eine Zentraleinheit (2), wobei die Seiten-Satellitensensoren derart auf die Zentraleinheit aufgeschaltet sind, dass sie jeweils pro Seite des Fahrzeugs Beschleunigungen sowohl in Längs- als auch in Querrichtung des Fahrzeugs aufzunehmen und an die Zentraleinheit zu leiten geeignet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten-Satellitensensoren in identischen baugleichen Sensoreinheiten (23, 24) angeordnet sind.
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