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DE102007030989A1 - Selbstnivellierende Laservorrichtung - Google Patents

Selbstnivellierende Laservorrichtung Download PDF

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DE102007030989A1
DE102007030989A1 DE200710030989 DE102007030989A DE102007030989A1 DE 102007030989 A1 DE102007030989 A1 DE 102007030989A1 DE 200710030989 DE200710030989 DE 200710030989 DE 102007030989 A DE102007030989 A DE 102007030989A DE 102007030989 A1 DE102007030989 A1 DE 102007030989A1
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Germany
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self
leveling
laser device
housing
holding means
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DE200710030989
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Rudolf Fuchs
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
    • G01C15/002Active optical surveying means
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
    • G01C15/02Means for marking measuring points

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Remote Sensing (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine selbstnivellierende Laservorrichtung (1), insbesondere zur Nivellierung und/oder Markierung, aufweisend: ein Gehäuse (2), eine in dem Gehäuse (2) angeordnete Lasereinheit (4), eine Selbst-Nivellieranordnung (3) für die Lasereinheit (4) im Gehäuse (2), mit der die Lasereinheit (4) zur Erzeugung eines an der Lotrechten orientierten Laserstrahls (5) unabhängig von einer Gehäuseausrichtung ausrichtbar ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die selbstnivellierende Laservorrichtung (1) integrale Haltemittel zur Positionierung der Lasereinheit (4) in unterschiedlichen Positionen entlang der Lotrechten aufweist.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft eine selbstnivellierende Laservorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Um Nivellier-, Ausricht- und/oder Markierungsaufgaben im Bereich des Handwerks, z. B. des Innenausbaus, durchzuführen, werden seit einiger Zeit Laserprodukte eingesetzt, die je nach Anwendung Lasermarkierungen erzeugen, um eine von der Ausrichtung von Böden, Decken oder Wänden unabhängige Referenz zu realisieren. Dabei unterscheidet man zwischen sogenannten Rotationslasern, bei denen ein Lasersignal durch Rotation der Lichtquelle oder eines strahlumlenkenden Bauelements in einer einzustellenden Ebene aufgefächert wird und somit eine Referenzfläche definiert und sogenannten Linienlasern, welche es durch die Projektion des Lasersignals auf eine Referenzfläche ermöglichen, dass eine vorgegebene Richtung sichtbar wird und eingehalten werden kann.
  • Beispielsweise ist aus der EP 0 785 412 A2 eine Laser-Nivellier-Einrichtung mit einem langgestreckten Gehäuse und Libellen bekannt, die sich als Laserwasserwaage mit dem Gehäuse in einer gewünschten Ebene einnivellieren lässt und einen Laserstrahl zu Führungszwecken aussendet.
  • Aus der DE 295 11 266 U1 ist ein Markierungslaser bekannt, bei dem eine Lasereinheit nicht bewegbar, also in einem Gehäuse fest eingebaut ist, und wobei das Gehäuse ein sich selbsttätig lotrecht ausrichtendes Pendel bildet.
  • Aus der DE 297 16 316 U1 ist ein Pendellaser zum Nivellieren und/oder Anbringen von Markierungen an Wänden bekannt, der ein Gehäuse mit einer Aufhängevorrichtung aufweist, wobei das Gehäuse eine Öffnung für einen Laserstrahl eines freischwingend an einer Pendelachse aufgehängten Laserstrahlgenerators aufweist.
  • Aus der DE 10 2004 027 647 A1 ist eine Markierungslaservorrichtung mit zwei Geräteeinheiten bekannt, wobei die zweite Geräteeinheit gegenüber der ersten Geräteeinheit verstellbar ist und Messmittel, wie beispielsweise ein mechanisches Messsystem, vorgesehen sind, um den Abstand zwischen den zwei Geräteeinheiten zu bestimmten.
  • Eine gattungsgemäße, an sich bekannte selbstnivellierende Laservorrichtung dient zur Nivellierung und/oder Markierung mit Hilfe des von der Lasereinheit erzeugten Laserstrahls von bzw. auf Objekten, beispielsweise zur Anzeige von Linien auf Oberflächen, wobei eine solche Linie unabhängig von einer Gehäuseausrichtung der selbstnivellierenden Laservorrichtung senkrecht zum Lot oder lotrecht ist. Zum Selbstnivellieren ist es bekannt, passive Selbst-Nivellierungsanordnungen, wie Pendellaseranordnungen einzusetzen. Daneben ist es bekannt, aktive Selbstnivellierungsanordnungen einzusetzen, die über geeignete Sensoren die Lage der Lasereinheit ermitteln und diese dann aktiv, insbesondere über Stellmotoren ausrichten.
  • In der Praxis treten häufig Fälle auf, bei denen eine gattungsgemäße selbstnivellierende Laservorrichtung der eingangs genannten Art zur Anzeige horizontaler Linie auf vertikalen Objekten genutzt wird, es jedoch darüber hinaus wünschenswert ist, eine solche selbstnivellierende Laservorrichtung auf Höhe einzustellen. Bekannt ist es hierzu die selbstnivellierende Laservorrichtung an einem separaten Stativ zu befestigen. Nachteilig hierbei ist es, dass hierzu zusätzlich zu der selbstnivellierende Laservorrichtung das platzeinnehmende, separate Stativ mitgeführt werden muss. Ähnlich nachteilig ist der Anbau einer selbstnivellierenden Laservorrichtung an einer sich zwischen Boden und Decke erstreckenden, separaten Klemmstange. Daneben ist es bekannt die selbstnivellierende Laservorrichtung an einem separaten Untergestell zu befestigen, wobei eine derartige Lösung nur einen sehr kleinen Höhenverstellweg bietet.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Technische Aufgabe
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kompakte selbstnivellierende Laservorrichtung vorzuschlagen, die bzw. deren Lasereinheit ohne platzeinnehmende, separate Hilfsmittel vorsehen zu müssen, in unterschiedlichen Höhenpositionen sicher positionierbar ist.
  • Technische Lösung
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen angegeben. In den Rahmen der Erfindung fallen auch sämtliche Kombinationen aus zumindest zwei von in der Beschreibung, den Ansprüchen und/oder den Figuren angegebenen Merkmalen.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, zum Aufnehmen bzw. Abstützen der Gewichtskraft des Gehäuses, der Selbst-Nivellieranordnung und der Lasereinheit ausgebildete Haltemittel in die selbstnivellierende Laservorrichtung aufzunehmen, die Haltemittel also als integralen Bestandteil der selbstnivellierenden Laservorrichtung auszubilden. Die Haltemittel müssen dabei derart ausgebildet sein, dass mit ihnen das Gehäuse, die Selbst-Nivellieranordnung und die Lasereinheit gemeinsam in unterschiedlichen Höhenpositionen, d. h. in unterschiedlichen Positionen entlang der Lotrechten positioniert werden können. Bevorzugt sind die Haltemittel derart ausgebildet, dass die Lasereinheit in vorgegebenen Grenzen in beliebigen, d. h. frei wählbaren Positionen relativ zu der Lotrechten positionierbar ist. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das Gehäuse mit der Selbst-Nivellieranordnung und der Lasereinheit an den Haltemittel hängend in unterschiedlichen Positionen entlang der Lotrechten positionierbar ist, oder die Haltemittel derart auszubilden, dass diese das Gehäuse mit der Selbst-Nivellieranordnung und der Lasereinheit stützen, sich das Gehäuse also oberhalb der Haltemittel befindet. Von Vorteil ist es, wenn die Haltemittel eine Höhenverstellbarkeit der Lasereinheit von mindestens 10 cm, vorzugsweise von mindestens 25 cm, besonders bevorzugt von mindestens 50 cm bieten. Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der eine Positionierung entlang der Lotrechten in einem Bereich von 2 m oder 3 m oder darüber relativ zu einem Bezugspunkt möglich ist. Da die Haltemittel integraler Bestandteil der Pendellaser-Vorrichtung sind, werden keine großvolumigen, d. h. platzintensiven, separaten Hilfsmittel zum höhenverstellbaren Anordnen, d. h. Positionieren der Lasereinheit benötigt. Somit entfällt auch die Montage der selbstnivellierenden Laservorrichtung an separaten Hilfsmitteln, wodurch die selbstnivellierende Laservorrichtung schneller einsatzbereit ist. Bevorzugt sind die Haltemittel derart ausgebildet, dass sie zwischen einer platzsparenden Lagerstellung und einer, insbesondere ausgefahrenen Funktionsstellung verstellbar sind.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass die Haltemittel am oder im Gehäuse der selbstnivellierenden Laservorrichtung festgelegt sind, um eine sichere und zuverlässige Übertragung der Gewichtskraft der Bestandteile der selbstnivellierenden Laservorrichtung auf die Haltemittel sicherzustellen.
  • Von besonderem Vorteil ist eine Ausführungsform, bei der die Haltemittel relativ zu dem die Lasereinheit aufnehmenden Gehäuse verschwenkbar sind, wobei die Haltemittel hierzu vorzugsweise gelenkig mit dem Gehäuse verbunden sind. Die verschwenkbare Anordnung der Haltemittel ermöglicht somit eine Feinjustierung bzw. (freie) Ausrichtung des Gehäuses mit der Lasereinheit. Um eine maximale Relativverstellbarkeit des Gehäuses zu den Haltemitteln zu realisieren, ist es von Vorteil, die Haltemittel mittels eines Kugelgelenks mit dem Gehäuse zu verbinden, wobei eine Fixiermöglichkeit (Arretierfunktion) zum Fixieren des Gehäuses in unterschiedlichen Schwenkpositionen vorgesehen sein kann.
  • Von Vorteil ist eine Ausführungsform, bei der die Haltemittel eine Abstützfläche zum Abstützen an einer Bezugsfläche aufweisen, wobei über die Abstützfläche die Gewichtskraft der selbstnivellierenden Laservorrichtung auf die Bezugsfläche übertragen wird. Ebenso ist es vorteilhaft, wenn die Haltemittel Befestigungsmittel zum Fixieren der Haltemittel an einer Bezugsfläche aufweisen. Beispielsweise können die Haltemittel hierzu mit einer die Fixiermittel bildenden Ausnehmung versehen sein, mittels der die Haltemittel beispielsweise an einem in der Bezugsfläche angeordneten Nagel aufhängbar sind. Ebenso können die Fixiermittel als Klemmmittel zur höhenverstellbaren Anordnung der Lasereinheit ausgebildet sein.
  • Zum Realisieren der Höhenverstellbarkeit der Lasereinheit ist eine Ausführungsform von Vorteil, bei der die Haltemittel längenveränderlich sind, insbesondere derart, dass die Haltemittel in unterschiedlichen Längenabmessungen fixierbar, insbesondere verrastbar sind und somit eine Anordnung des Gehäuses mit Lasereinheit in unterschiedlichen Höhenposition zu gewährleisten. Die längenveränderliche Ausbildung der Haltemittel kann beispielsweise durch das Vorsehen einer Teleskopstange oder das Vorsehen mehrerer, beispielsweise zusammensteckbarer, Elemente verwirklicht werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Haltemittel ein Rollband oder eine schmale Rollschnur umfassen, welche(s) in unterschiedlichen, vorzugsweise frei wählbaren Auszugspositionen arretierbar ist. Das Vorsehen eines Rollbandes oder eine Rollschnur als Haltemittel ermöglicht eine besonders kompakte Ausführungsform der selbstnivellierenden Laservorrichtung, da das Rollband im aufgewickelten Zustand ein geringes Volumen beansprucht. Gleichzeitig kann mittels eines Rollbandes oder einer Rollschnur die Positionierung in einem großen Verstellbereich von mehr als 2 oder 3 m realisiert werden. Besonders vorteilheift ist eine Ausführungsform, bei der sich die Rotationsachse und/oder die Welle des Rollbandes bzw. der Rollschnur innerhalb des Gehäuses befindet, wodurch das Rollband, bei Anwendungsfällen in denen es nicht benötigt wird (Lagerposition), die Handhabung der selbstnivellierenden Laservorrichtung nicht behindert. Zur Arretierung des Rollbandes bzw. der Rollschnur in unterschiedlichen Auszugspositionen können verschiedenartigste. Mechanismen vorgesehen werden. Beispielsweise ist es möglich das Rollband bzw. die Rollschnur in der Art eines Haltegurtes in Kraftfahrzeugen auszubilden. Ebenso ist es möglich, den Auszugsmechanismus selbsthemmend auszubilden. Daneben ist es möglich Klemmmittel zum Arretieren des Rollbandes bzw. der Rollschnur in einer beliebigen Auszugsposition vorzusehen. Besonders komfortabel handhabbar ist eine Ausführungsform, bei der das Rollband bzw. die Rollschnur eine Rückstellfeder zum automatischen Aufrollen des Rollbandes bzw. der Rollschnur umfasst. Eine besonders große Variabilität der selbstnivellierenden Laservorrichtung wird erreicht, wenn das Rollband (oder die Rollschnur) bzw. die Rotationsachse oder Welle relativ zu dem Gehäuse verschwenkbar ist und vorzugsweise in einer beliebigen Drehposition arretierbar ist.
  • Von Vorteil ist eine Ausführungsform, bei der das Rollband, oder die Rollschnur insbesondere das freie Ende des Rollbandes, bzw. der Rollschnur mit Befestigungsmitteln zum Befestigen des Rollbandes an Wänden, Fenstern, Türen, Möbeln, etc. versehen ist. Die Befestigungsmittel können dabei beispielsweise als Klebeelement zum Festkleben des Rollbandes bzw. der Rollschnur oder als Hakenelement zum Einhängen des Rollbandes ausgebildet sein. Ferner ist es denkbar die Befestigungsmittel als Ausnehmung zum Aufhängen des Rollbandes an einem Nagel etc. auszubilden.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Realisierung von platzsparenden Haltemitteln besteht darin, die Haltemittel als Teleskopstange auszubilden, wobei die mindestens zwei Teleskopelemente in unterschiedlichen Auszugspositionen relativ zueinander arretierbar sind. Zur Gewährleistung eines stabilen Standes der selbstnivellierenden Laservorrichtung ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die mindestens eine Teleskopstange an ihrem dem Gehäuse abgewandten Ende mit einer Auflageplatte zum Auflegen auf einer Bezugsfläche aufweist. Die Auflageplatte bildet dann eine Abstützfläche zur Auflage auf einer Bezugsfläche. Bevorzugt ist die Teleskopstange relativ zu der Auflageplatte verschwenkbar angeordnet. Das Vorsehen einer Auflageplatte ermöglicht eine Ausführungsform der Haltemittel mit nur einer einzigen Teleskopstange.
  • Zusätzlich oder alternativ zu dem Vorsehen einer Auflageplatte können mehrere, vorzugsweise relativ zueinander verschwenkbare, ein Stativ bildende Teleskopstangen vorgesehen werden.
  • Bevorzugt umfasst die selbstnivellierende Laservorrichtung dabei drei zueinander verschwenkbare Teleskopstangen. Bevorzugt sind die Teleskopstangen an einer Halteplatte angelenkt, die wiederum, insbesondere mittels eines Kugelgelenkes, gelenkig mit dem Gehäuse der selbstnivellierenden Laservorrichtung verbunden ist.
  • Als Selbst-Nivellieranordnung kann beispielsweise eine passive Anordnung, insbesondere eine Pendelanordnung, vorzugsweise mit kardanischer Lagerung vorgesehen werden. Es ist auch denkbar, als Selbst-Nivellieranordnung eine aktive Anordnung vorzusehen, wobei vorzugsweise mittels mindestens eines Sensors die Ausrichtung der Lasereinheit zur Lotrechten erfasst wird und auf Basis der Sensorinformation die Lasereinheit aktiv, insbesondere mittels mindestens eines Stellmotors ausgerichtet wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. Diese sollen die Ausführungsbeispiele nicht maßstäblich darstellen, vielmehr sind die Zeichnungen, wo zur Erläuterung dienlich, in schematisierter und/oder leicht verzerrter Form ausgeführt. Im Hinblick auf Ergänzungen der aus den Zeichnungen unmittelbar erkennbaren Lehren wird auf den einschlägigen Stand der Technik verwiesen. Im Einzelnen zeigen die Zeichnungen in:
  • 1: eine schematische, geschnittene Ansicht einer als Pendellaser-Vorrichtung ausgebildeten selbstnivellierenden Laservorrichtung mit einem als Rollband ausgebildeten Haltemittel,
  • 2: eine um 90° gedrehte Ansicht der Pendellaser-Vorrichtung gemäß 1 von außen,
  • 3: eine schematische, teilgeschnittene Ansicht einer als Pendellaser-Vorrichtung ausgebildete selbstnivellierende Laservorrichtung mit einem als Stativ ausgebildeten Haltemittel,
  • 4: eine als Pendellaser-Vorrichtung ausgebildete selbstnivellierende Laservorrichtung mit einem als Stativ ausgebildeten Haltemittel, wobei die Stativstangen eingefahren sind und
  • 5: eine schematische, teilgeschnittene Ansicht einer als Pendellaser-Vorrichtung ausgebildeten selbstnivellierenden Laservorrichtung mit einem als Teleskobstange mit Auflageplatte ausgebildeten Haltemittel.
  • In den Figuren sind gleiche Bauteile und Bauteile mit der gleichen Funktion mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • 1 zeigt eine selbstnivellierende Laservorrichtung 1 mit einem Gehäuse 2. Innerhalb des Gehäuses 2 ist eine lediglich schematisch angedeutete, als Pendelanordnung ausgebildete Selbst-Nivellieranordnung angeordnet, mit der eine Lasereinheit 4 zum Erzeugen eines an der Lotrechten orientierten Laserstrahls 5 in üblicherweise unabhängig von einer Gehäuseausrichtung selbst-ausrichtbar ist. Alternativ kann auch eine aktive Selbst-Nivellieranordnung eingesetzt werden. Die gezeigte selbstnivellierende Laservorrichtung dient vorwiegend zur Markierung mittels von dem Laserstrahl 5 erzeugten horizontalen und/oder vertikalen und/oder unter einem festen Winkel (z. B. 45°) zu lotrecht verlaufenden Linien auf nicht gezeigten Objekten. An dem Gehäuse 2 sind integrale, ein Rollband 6 umfassende Haltemittel 7 angeordnet, wobei ein Haltemittelgehäuse 8 mit dem die Lasereinheit 4 aufnehmenden Gehäuse 2 eine Gehäuseeinheit bildet.
  • Aus dem Haltemittelgehäuse 8 ist das Rollband 6 ausziehbar und mit seinem freien Ende 9, beispielsweise an einem in einer Bezugsfläche angeordneten, durch einen Pfeil 10 angedeuteten Nagel fixierbar. Hierzu ist das freie Ende 9 des Rollbandes 6, wie aus 2 ersichtlich mit als Ausnehmung ausgebildeten Befestigungsmitteln 11 versehen, durch die ein Nagel hindurch geführt werden kann. Das Rollband 6 ist derart ausgelegt, dass es die Gewichtskraft der gesamten selbstnivellierenden Laservorrichtung, 1 halten, d. h. tragen kann. Das ein Rollband 6 umfassende Haltemittel 7 dient zum Aufhängen des Gehäuses 2 mit der Lasereinheit 4 in unterschiedlichen Höhenpositionen relativ zu einer nicht eingezeichneten Lotrechten. Dem Rollband 6 ist ein Aufrollmechanismus 12 zugeordnet, der eine nicht gezeigte Rückstellfeder zum automatischen Aufrollen des Rollbandes 6 auf eine Rolle 13 ermöglicht. Die Rolle 13 ist drehbar mittels einer Welle 14 in dem Haltemittelgehäuse 8 gelagert. Mit nur schematisch angedeuteten Klemmmitteln 15 kann ein unbeabsichtigtes Aufrollen des Rollbandes 6 verhindert werden, wobei das Rollband 6 in beliebigen Auszugspositionen mit dem Klemmmittel 15 klemmbar ist, so dass die Lasereinheit 4 in beliebigen Höhenpositionen relativ zu den Befestigungsmitteln 11 positionierbar ist.
  • Aus 2 ist zu erkennen, dass mittels der in 1 angedeuteten Lasereinheit 4 ein kreuzförmig konturierter Laserstrahl 5 erzeugbar ist. Anstelle eines Rollbandes 6 kann auch eine Rollschnur mit einer geringeren Breitenerstreckung als das gezeigte Rollband 6 verwendet werden.
  • In 3 ist eine weitere selbstnivellierende Laservorrichtung 1 mit einem Gehäuse 2 gezeigt, wobei innerhalb des Gehäuses 2 eine als Pendellaseranordnung ausgebildete schematisch angedeutete Selbst-Nivellieranordnung 3 für eine Lasereinheit 4 angeordnet ist. Integraler Bestandteil der Pendellaser-Vorrichtung sind als Stativ ausgebildete Haltemittel 7, aufweisend drei Teleskopstangen 16, 17, 18. Die Teleskopstangen 16, 17, 18, die in 3 in einer Funktionsstellung dargestellt sind, sind verschwenkbar an einer Fixierplatte 19 gelagert. Die Fixierplatte 19 wiederum ist mittels eines Kugelgelenks 20 mit dem Gehäuse 2 verbunden, so dass das Gehäuse 2 relativ zu den Haltemitteln 7 verschwenkbar ist, wobei das Kugelgelenk 20 federkraftbelastet ist (nicht dargestellt) um eine Arretierung des Gehäuses 2 relativ zu der Fixierplatte 19 der Haltemittel 7 zu ermöglichen.
  • Jede Teleskopstange 16, 17, 18 umfasst jeweils drei Teleskopeinheiten 16a bis 16c, 17a bis 17c und 18a bis 18c. Die Teleskopelemente 16a bis 16c, 17a bis 17c und 18a bis 18c sind jeweils relativ zueinander in axialer Richtung verstellbar und in beliebigen Auszugspositionen durch einen nicht gezeigten Klemmmechanismus fixierbar, so dass eine beliebige Höhenpositionierung des Gehäuses 2 relativ zu einer Bezugsfläche 21 möglich ist, an der sich die Teleskopstangen 16, 17, 18 mit von Teleskopfüßen 22, 23, 24 gebildeten Abstützflächen 25, 26, 27 abstützen. Von Vorteil ist eine nicht gezeigte Ausführungsform, bei der die Teleskopfüße 22, 23, 24 beispielsweise über jeweils ein Kugelgelenk gelenkig mit den Teleskopstangen 16, 17, 18 verbunden sind um eine möglichst große Abstützfläche 25, 26, 27 bereitzustellen.
  • In 4 ist eine alternative selbstnivelliernde Laservorrichtung 1 mit als Teleskopstangen 16, 17, 18 ausgebildeten Haltemitteln 7 gezeigt, wobei die Teleskopstange 16, 17, 18 in einer eingefahrenen Nicht-Funktions- bzw. Lagerposition gezeigt sind. Jede Teleskopstange 16, 17, 18 umfasst einen Teleskopfuß 22, 23, 24. Die Teleskopstangen 16, 17, 18 sind in ihrer Lagerposition parallel zueinander am Gehäuse 2 festgelegt. Zu erkennen ist, dass jede Teleskopstange 16, 17, 18 mit jeweils einem Kugelgelenk 28, 29, 30 an dem Gehäuse 2 festgelegt ist, um eine relative, Schwenkbewegung der Teleskopstangen 16, 17, 18 zu dem Gehäuse sowie relativ zueinander vornehmen zu können.
  • In 5 ist eine alternative selbstnivellierende Laservorrichtung 1 mit einer in einem Gehäuse 2 angeordneten Selbst-Nivellieranordnung 3 für eine Lasereinheit 4 gezeigt. Die selbstnivellierende Laservorrichtung 1 umfasst integrale Haltemittel 7, die eine Teleskopstange 16 sowie eine endseitig an der Teleskopstange 16 angeordnete Auflageplatte 31 mit einer unteren Abstützfläche 25 umfassen, mittels der die selbstnivellierende Laservorrichtung 1 auf einer Bezugsfläche 21 abstellbar ist. Die Teleskopstange 16 ist in Pfeilrichtung 32 ein- und ausfahrbar, wodurch das Gehäuse 2 mit einer Selbst-Nivellieranordnung 3 und Lasereinheit 4 relativ zu der Bezugsfläche 21 und somit relativ zu einer Lotrechten höhenverstellbar und einer frei wählbaren Höhe positionierbar ist. Aus 5 ist weiterhin zu erkennen, dass die Auflageplatte 31 eine Auflagefläche bereitstellt, die größer ist als die Grundfläche des Gehäuses 2. Die Teleskopstange 16 ist mittels eines Kugelgelenks 20 am Gehäuse 2 festgelegt, so dass das Gehäuse 2 relativ zu der Teleskopstange 16 verschwenkbar und in beliebigen Relativpositionen zu der Teleskopstange 16 arretierbar ist. Es ist auch eine Ausführungsform realisierbar, bei der die Teleskopstange 16 gelenkig, insbesondere um eine Achse schwenkbar an der Auflageplatte 31 angelenkt ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0785412 A2 [0003]
    • - DE 29511266 U1 [0004]
    • - DE 29716316 U1 [0005]
    • - DE 102004027647 A1 [0006]

Claims (11)

  1. Selbstnivellierende Laservorrichtung, insbesondere zur Nivellierung und/oder Markierung, aufweisend: ein Gehäuse (2), und eine in dem Gehäuse (2) angeordnete Lasereinheit (4), und eine Selbst-Nivellieranordnung (3) für die Lasereinheit (4) im Gehäuse (2), mit der die Lasereinheit (4), zur Erzeugung eines an der Lotrechten orientierten, insbesondere horizontalen oder vertikalen, Laserstrahls (5), unabhängig von einer Gehäuseausrichtung ausrichtbar ist, dadurch gekennzeichnet dass die selbstnivellierende Laservorrichtung (1) integrale Haltemittel (7) zur Positionierung der Lasereinheit (4) in unterschiedlichen Positionen entlang der Lotrechten aufweist.
  2. Selbstnivellierende Laservorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (7) am oder im Gehäuse (2) festgelegt sind.
  3. Selbstnivellierende Laservorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (7) relativ zu dem Gehäuse (2) verschwenkbar sind.
  4. Selbstnivellierende Laservorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (7) eine Abstützfläche (25, 26, 27) zum Abstützen an einer Bezugsfläche (21) und/oder Befestigungsmittel (11) zum Fixieren der Haltemittel (7) aufweisen.
  5. Selbstnivellierende Laservorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (7) längenveränderlich sind.
  6. Selbstnivellierende Laservorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (7) ein Rollband (6) oder eine Rollschnur, insbesondere mit Rückstellfeder, umfassen, die in unterschiedlichen Auszugspositionen arretierbar ist.
  7. Selbstnivellierende Laservorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollband (6) oder die Rollschnur, insbesondere ein freies Ende (9) des Rollbandes oder der Rollschnur, Befestigungsmittel (11), insbesondere ein Klebeelement und/oder ein Hakenelement und/oder eine Ausnehmung, aufweist.
  8. Selbstnivellierende Laservorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (7) mindestens eine in unterschiedlichen Auszugspositionen arretierbare Teleskopstange (16, 17, 18) umfassen.
  9. Selbstnivellierende Laservorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teleskopstange (16, 17, 18) an ihrem dem Gehäuse (2) abgewandten Ende eine Auflageplatte (31) aufweist.
  10. Selbstnivellierende Laservorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere relativ zueinander verschwenkbare Teleskopstangen (16, 17, 18) vorgesehen sind.
  11. Selbstnivellierende Laservorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbst-Nivellieranordnung (3) als passive Anordnung, insbesondere als Pendellaser Anordnung, oder als aktive Anordnung, insbesondere mit mindestens einem Stellmotor, ausgebildet ist.
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