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TECHNISCHES GEBIET
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Die
Erfindung betrifft eine Hebebühnenkassette
für Unterflurhebebühnen. Unterflurhebebühnen werden
beispielsweise eingesetzt, um Kraftfahrzeuge in Reparaturwerkstätten anzuheben.
Bei modernen Unterflurhebebühnen
sind oberhalb des Werkstattbodens lediglich das zum Anheben erforderliche Tragmittel,
die Lastaufnahme und das Bedienteil der Hebebühne vorhanden. Die übrigen Systemteile
der Hebebühne
sind unterirdisch in einer Hebebühnenkassette
untergebracht.
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STAND DER TECHNIK
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Es
ist üblich
Unterflurhebebühnen
in Hebebühnenkassetten
einzubauen. Dadurch wird die Möglichkeit
geschaffen, die Unterflurhebebühne
bereits im Herstellungswerk weitgehend betriebsbereit vorzumontieren,
so dass sich bauseitig kürzere
Montagezeiten ergeben. Hebebühnenkassetten
dieser Art dienen auch als sogenannte verlorene Schalung. Sie werden
in eine Grube eingebaut. Der Einbau einer Hebebühnenkassette reduziert sich
auf den Erdaushub und das anschließende Verfüllen mit Beton und/oder Füllmaterial
wie Sand, Kies, Erde oder dergleichen. Die ansonsten für die Herstellung
einer schachtähnlichen
Grube erforderlichen zeit- und kostenaufwändigen Schalungs-, Bewehrungs-
und Fundamentarbeiten entfallen.
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Durch
den unterirdischen Einbau sind Hebebühnenkassetten für Unterflurhebebühnen besonderen
Einflüssen
ausgesetzt und müssen
entsprechende Anforderungen erfüllen.
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Das
heißt,
Hebebühnenkassetten
müssen neben
ausreichender Stabilität
insbesondere korrosionsfest und dicht sein. Zum einen müssen die
Hebebühnenkassetten
gegen von außen
nach innen andrückendes
Grundwasser dicht sein und über
ihre gesamte Lebensdauer auch dicht bleiben, damit es nicht durch
von außen
eindringendes Wasser zur Beschädigung
oder Funktionsbeeinträchtigung
der Unterflurhebebühne
kommt. Zum anderen sind die in die Hebebühnenkassetten eingebauten Unterflurhebebühnen meistens
hydraulisch betrieben. Das dafür benötigte Hydraulikaggregat
ist häufig
als Kompaktaggregat ausgeführt,
d. h. die Hydraulikventile und die Elektroverkabelung sind direkt
am Kompaktaggregat angeordnet. Damit das Hydraulikaggregat bei Wartungen
und Reparaturen leicht zugänglich
ist, befindet es sich zwischen zwei Hydraulikzylindern ganz oben
in der Hebebühnenkassette.
Als Hydraulikmedium wird meistens Hydrauliköl verwendet. Hydrauliköl ist ein
Medium, welches Wasser verunreinigt und daher als wassergefährdend eingestuft
ist. Hydrauliksysteme können
undicht werden. Deshalb dienen diese Hebebühnenkassetten auch als Auffangraum für austretendes
Hydrauliköl.
Aus diesem Grund müssen
diese Hebebühnenkassetten
gegen von innen nach außen
austretendes Hydrauliköl
dicht sein und über
ihre Lebensdauer auch dicht bleiben, damit es nicht durch aus der
Hebebühnenkassette
austretendes Hydrauliköl
zu Verunreinigungen des Grundwassers, der die Hebebühnenkassette
umgebenden Baustoffe und des Erdreiches kommt.
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Hebebühnenkassetten
für Unterflurhebebühnen sind
in verschiedenen Bauformen bekannt. Es gibt solche, die ausschließlich aus
Stahl gefertigt sind. Ferner sind Hebebühnenkassetten bekannt, die aus
Stahlteilen und einem wannenähnlichen
Formkörper
aus Kunststoff bestehen. Dabei dienen die Stahlteile zur Verstärkung des
Kunststoff-Formkörpers
bzw. der Kunststoffwanne an besonders hoch belasteten Stellen.
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Ferner
ist aus der
DE
10 2005 005 498 B3 eine Hebebühnenkassette für Unterflurhebebühnen mit
einer sackähnlichen
Schutzhülle
bekannt, die für Einbaukassetten
aller Arten von Materialien verwendet werden kann.
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Ein
Manko, das für
alle Bauarten von Einbaukassetten zutrifft ist, dass sich im Innern
der Einbaukassette Kondensat bilden kann. Die Ursache dafür ist folgende:
Die Hebebühnenkassetten
besitzen in ihrem oberen Bereich in einer Seitenwand eine Öffnung.
Von dieser Öffnung
führt unterirdisch
eine rohrartige Verbindung zu einer oberirdisch angeordneten Steuerstelle,
durch die Schlauch-, Elektro-, Steuer- und Versorgungsleitungen
geführt
werden. Beim Hochfahren der Hebebühne entsteht durch die aus der
Hebebühnenkassette
herausfahrenden Teile in der Hebebühnenkassette ein Unterdruck.
Dieser verursacht, dass von außen
oberirdische Luft in die Hebebühnenkassette
strömt.
Diese nachströmende oberirdische
Luft besitzt i. d. R. eine höhere
Temperatur und damit auch eine höhere
absolute Luftfeuchtigkeit, als die unterirdische Luft im Innern
der Hebebühnenkassette.
Kühlt die
nachströmende,
oberirdische und wärmere
Luft in der Hebebühnenkassette ab,
kommt es zur Kondensatbildung in der Hebebühnenkassette. Diese Kondensatbildung
ist für
den Innenraum der Hebebühnenkassette
und die innenliegenden Bauteile der Hebebühne schädlich. Zum einen kann es an
den Innenwänden
der Hebebühnenkassette
zu Korrosionsbildung und zu Langzeitschäden bzw. Undichtigkeiten kommen,
zum anderen können
Teile der Hebebühne
korrodieren und es können
besonders an elektrischen Bauteilen oder an mechanisch bewegten
Teilen Funktionsstörungen
auftreten.
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Als
Stand der Technik ist bekannt, Trockenmittel zur Entfeuchtung von
Containern, Transport- und Lagerbehälter, Vitrinen, Schaltschränken und anderen
Räumen
einzusetzen. Es gibt verschiedene Arten von Trockenmittel, wie Trockenton,
Silikagele, hygroskopische Salze, u. a.. Diese Trockenmittel werden
in Beutel, in Patronen, in Kapseln und andere Behältnisse
abgefüllt
und handelsüblich
in unterschiedlichen Größen und
Abmessungen für
unterschiedliche Einsatzzwecke angeboten. All diese Arten von Trockenmittel
und Trockenmittelgebinde können
auch zur Entfeuchtung und Trockenhaltung des Innenraums für Einbaukassetten
von Unterflurhebebühnen
verwendet werden.
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DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde
eine Lösung
vorzuschlagen, bei der die aus der Werkstatt einströmende Luft
mit Raumtemperatur an der seitlichen Öffnung, durch die sie in die
Hebebühnenkassette
strömt,
abgefangen und zuerst in ein Behältnis geleitet,
in welchem die einströmende
Luft gefiltert und entfeuchtet wird, bevor sie dann durch das Behältnis in
den Innenraum der Hebebühnenkassette gelangt.
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Diese
Erfindung ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 gegeben. Weitere
Vorteile ergeben sich in den weiteren Ansprüchen.
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In
die erfindungsgemäße Einbaukassette werden – beginnend
von der Steuerstelle der Hebebühne
in der Werkstatt – diverse
Elektro-, und/oder Schlauch-, und/oder Steuer- und/oder Versorgungsleitungen unterirdisch
durch eine rohrartige Verbindung in die Hebebühnenkassette geführt. Die
Hebebühnenkassette
besitzt hierfür
an einer Seite eine Öffnung,
an der ein rohrartiger Stutzen dicht befestigt ist. Dieser rohrartige
Stutzen ragt sowohl in die Hebebühnenkassette
hinein, als auch aus der Hebebühnenkassette
heraus. Er ist dicht mit der Hebebühnenkassette verbunden und
dient innen und außen
als Anschlusselement. Auf der äußeren Seite
des rohrartigen Stutzens wird die unterirdische rohrartige Verbindung,
die von der Steuerstelle kommt, dicht angeschlossen. Auf der innen
liegenden Seite des rohrartigen Stutzens werden zunächst die
diversen Elektro- und/oder Schlauch- und/oder Steuer- und/oder Versorgungsleitungen
seitlich abgedichtet aus dem Stutzen herausgeführt. Am Ende des in die Hebebühnenkassette
hineinragenden rohrartigen Stutzens befindet sich ein Behältnis durch
das die Werkstattluft mit Raumtemperatur hineinströmt. Auf
diese Weise ist gewährleistet,
dass keine Werkstattluft mit Raumtemperatur in das Innere der Hebebühnenkassette
gelangt, ohne zuerst durch dieses Behältnis zu strömen.
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Je
nach Bauart der Hebebühnenkassette gibt
es auch andere Möglichkeiten,
das Behältnis durch
das die Werkstattluft mit Raumtemperatur strömen muss, bevor sie in das
Innere der Hebebühnenkassette
strömen
kann, in abgedichteter Weise direkt oder indirekt an die Hebebühnenkassette
oder an den Stutzen der Hebebühnenkassette
anzuschließen.
Dabei ist es beispielsweise auch möglich, das Behältnis mit
einer weiteren Öffnung
auszuführen. Durch
diese weitere Öffnung
können
die diversen Elektro- und/oder Schlauch- und/oder Steuer- und/oder
Versorgungsleitungen abgedichtet aus dem Behältnis herausgeführt werden.
In diesem Falle muss der rohrartige Stutzen nicht in die Hebebühnenkassette
hineinragen. Das Behältnis
wird dann direkt an der Hebebühnenkassette
dicht befestigt.
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Bei
Hebebühnenkassetten,
die nur eine seitliche Öffnung
und keinen in die Hebebühnenkassette hineinragenden
rohrartigen Stutzen haben, gibt es die Möglichkeit direkt am Behältnis einen
rohrartigen Stutzen anzubringen, der dann in die seitliche Öffnung gesteckt
und dicht befestigt wird. Dabei ist es vorteilhaft, wenn dieser
rohrartige Stutzen außen eine
flache Kegelform besitzt. Dadurch fügt sich der rohrartige Stutzen
und damit das an ihm angebrachte Behältnis leichter in die seitliche Öffnung der
Hebebühnenkassette.
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Das
Behältnis
ist vorzugsweise aus flexiblem, biegsamen und formbaren Material,
das variabel den Raum- und Platzverhältnissen in der Hebebühnenkassette
angepasst werden kann und es ist Luft und vorzugsweise auch Wasser
undurchlässig.
Das Behältnis
besitzt vorzugsweise eine schlauchartige oder rohrartige Form. Die
Länge des
Behältnisses
ist entsprechend der Bauform und den Raum- und Platzverhältnissen
in der Hebebühnenkassette
frei wählbar.
Eine möglichst
große
Länge,
die durchaus ein bis zwei Meter betragen kann, ist vorteilhaft.
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Im
Behältnis
befinden sich mindestens eine Art von Trockenmittel bzw. Materialien,
das gut geeignet ist Feuchtigkeit aus der Luft oder Wasser aufzunehmen.
Das oder die Trockenmittel weisen bevorzugt eine feinkörnige Granulatform
auf. Ferner befinden sich im Behältnis
Materialen aus Vlies, und/oder Watte, und/oder Wolle, und/oder Holzfasern, und/oder
Zellulose, etc. die, wenn sie von der einströmende Luft durchströmt werden,
in der Lage sind diese zu filtern und zu entfeuchten. Es ist vorteilhaft
die granulatförmigen „Trockenmittelmaterialien" und die Materialien
aus Vlies und/oder Watte, und/oder Wolle, und/oder Holzfasern, und/oder
Zellulose so miteinander zu vermischen, dass eine möglichst
gleichmäßige Verteilung
zustande kommt.
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Eine
andere Möglichkeit
ist, die einzelnen Materialien lagenweise einzufüllen.
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Es
ist vorteilhaft, wenn diese Materialien aus Vlies und/oder Watte,
und/oder Wolle, und/oder Holzfasern, und/oder Zellulose entweder
klein zerstückelt sind
oder als „Rohmaterial", damit ist gemeint
nicht in einer bestimmten geometrischen Form, sondern als „formlose
Rohware" vorliegen.
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An
mindestens einer Stelle besitzt das Behältnis eine Öffnung, aus der die einströmende Luft wieder
aus dem Behältnis
herausströmen
und in die Hebebühnenkassette
hineinströmen
kann. Diese Öffnung
ist vorzugsweise so ausgebildet, dass sie wie eine Art Luftfilter
wirkt.
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Es
kann nur die gefilterte und entfeuchtete Luft aus dem Behältnis entweichen.
Die mit der einströmenden
Werkstattluft eingetragenen Staubpartikel und die eingetragene Feuchtigkeit
bleiben zumindest teilweise im Behältnis zurück. Die Materialen, die sich
im Behältnis
befinden und zur Filterung und Entfeuchtung der durchströmenden Luft
aus der Werkstatt dienen, können
nicht mit dem durchströmenden
Luftstrom aus dem Behältnis
herausströmen.
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Die Öffnung,
die wie eine Art Luftfilter wirkt, ist vorzugsweise so am Behältnis angeordnet,
dass die einströmende
Luft eine möglichst
lange Durchströmstrecke
benötigt,
um wieder aus dem Behältnis herauszukommen.
Ferner ist es vorteilhaft den durchströmenden Luftstrom so zu lenken,
dass die Luft einen möglichst
langen Weg zurücklegen
muss und mit vielen Vlies- und
Trockenmittelteilchen in Berührung
kommt bzw. an ihnen vorbei- oder hindurchströmt, damit eine möglichst
feine Filterung und eine möglichst
hohe Entfeuchtung erzielt wird.
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Ebenfalls
vorteilhaft ist es, die wie eine Art Luftfilter wirkende Öffnung,
weit unten – idealer
Weise nahe am Boden der Hebebühnenkassette – anzuordnen.
Die Raumtemperatur in der Hebebühnenkassette
ist unten am Boden am niedrigsten. Somit wird erreicht, dass die
einströmende
wärmere
Luft aus der Werkstatt abkühlen
kann. Dies ist für
die Entfeuchtung von Vorteil.
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Die
Vorteile dieser Erfindung sind, dass ausgehend vom Stand der Technik
durch die zuvor dargelegte Art und Weise eine Hebebühnenkassette entsteht,
bei der durch das direkt oder indirekt an der seitlichen Öffnung angebrachte
Behältnis
verhindert wird, dass ungefilterte und nicht entfeuchtete Luft in die
Hebebühnenkassette
eindringen kann. Dadurch, dass die Werkstattluft mit Raumtemperatur
durch das schlauchartige Behältnis
strömen
muss, bleiben der Innenraum der Hebebühnenkassette und damit die Innenwände und
die in der Hebebühnenkassette
untergebrachten Hebebühnenteile
sauber und trocken.
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Ein
weiterer Vorteil ist, dass die Hebebühnenkassette innen und die
Einbauten gegen Korrosion geschützt
sind und sich die Lebensdauer der Hebebühnenkassette verlängert.
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Ein
weiterer Vorteil ist, dass sich die Funktionssicherheit insbesondere
elektrischer Bauteile und beweglich angeordneter Teile erhöht, da sich
durch die Vermeidung von Kondensat und das Erreichen einer niedrigeren
Luftfeuchtigkeit die Fehlermöglichkeiten,
Störeinflüsse und
Ausfallrisiken reduzieren.
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Ein
weiterer Vorteil des vorgeschlagenen Behältnisses ist, dass es einstückig ausgeführt, einfach zu
befestigen und auszutauschen ist. Das erleichtert die Handhabung,
insbesondere den Austausch des Behältnisses, wenn es erneuert
wird.
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Ebenso
ist es vorteilhaft, dass das vorgeschlagene Behältnis im Vergleich zu handelsüblichen Trockenmittelbeuteln,
Trockenmittelpatronen, Trockenmittelkapseln und dergleichen System
nicht nur eine große
Feuchtigkeitsmenge, sondern auch Staub- und Schmutzpartikel aufnehmen
kann.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher beschrieben
und erläutert.
Es zeigen
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1 eine
nicht maßstäbliche,
vereinfachte, schematisierte und längs geschnittene Darstellung einer
Hebebühnenkassette
mit eingebauter Hebebühne
und mit eingebautem Behältnis
gemäß der Erfindung
-
2 eine
nicht maßstäbliche,
vereinfachte, schematisierte und quer geschnittene Darstellung einer
Hebebühnenkassette
mit eingebauter Hebebühne
und mit eingebautem Behältnis
gemäß der Erfindung
-
3 eine
nicht maßstäbliche,
vereinfachte, schematisierte und quer geschnittene Darstellung der Öffnung in
einer Seitenwand der Hebebühnenkassette
und die Anordnung und Befestigung des Behältnisses gemäß der Erfindung
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In 1 und 2 ist
im Längs-
und Querschnitt eine Hebebühnenkassette
(1) gezeigt, die unterirdisch in der Werkstatt eingebaut
und mit Baumaterialien (2) fest verankert ist. An ihrem
oberen Ende besitzt die Hebebühnenkassette
(1) einen Fundamentrahmen (3).
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Auf
diesem Fundamentrahmen (3) sind die Hydraulikzylinder (4)
einer Zweistempel-Unterflurhebebühne
(20) bündig
zum Werkstattboden (5) befestigt. Auf den Hubkolben (6)
der Hydraulikzylinder (4) verschraubt befindet sich die
Lastaufnahme (7).
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Die
Hebebühnenkassette
(1) besitzt dicht unterhalb des Fundamentrahmens (3)
in einer Seitenwand (8) eine runde Öffnung (9). An dieser
runden Öffnung
(9) ist ein rohrartiger Stutzen (10) dicht befestigt,
dessen eine Seite (11) in die Hebebühnenkassette (1) hineinragt.
Die andere Seite (12) befindet sich außerhalb der Hebebühnenkassette
(1).
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Die 3 zeigt
eine Seitenwand (8) der Hebebühnenkassette (1),
in der sich die runde Öffnung (9)
befindet. In dieser Öffnung
(9) ist der rohrartiger Stutzen (10) dicht befestigt.
An der Seite (12) des rohrartigen Stutzens (10),
die sich außerhalb
der Hebebühnenkassette
(1) befindet, ist mit einem Befestigungselement (16)
die rohrartige Verbindung (13) dicht befestigt, die zuerst
unterirdisch im Werkstattboden (5) und dann oberirdisch
(14) bis zur Steuerstelle (15) verläuft.
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An
der Seite (11) des rohrartigen Stutzens (10),
die in die Hebebühnenkassette
(1) hineinragt, ist an dessen Ende mit einem Befestigungselement (16)
ein schlauchartiges Behältnis
(17) dicht befestigt. Dieses schlauchartige Behältnis (17)
ist frei hängend
angeordnet und reicht mit seinem unteren Ende (22) bis
dicht an den Boden (23) der Hebebühnenkassette.
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Das
schlauchartige Behältnis
(17) ist aus flexiblem, biegsamen und Luft und Wasser undurchlässigem Material.
Es ist mit granulatförmigem
Trockenmittel (24) und Vliesstoffteilchen (25)
Lage weise gefüllt.
Wenn die Zweistempel-Unterflurhebebühne (20) hochfährt, strömt von der
Steuerstelle (15) Werkstattluft mit Raumtemperatur (26)
durch die oberirdische und unterirdische rohrartige Verbindung (14, 13)
und durch das schlauchartige Behältnis
(17). Bei diesem Durchströmen strömt die Werkstattluft mit Raumtemperatur
(26) durch das granulatförmigen Trockenmittel (24)
und durch die Vliesstoffteilchen (25) und tritt am unteren
Ende (22) des schlauchartigen Behältnisses (17) durch
den luftdurchlässigen
Stopfen (21) zumindest teilweise gefiltert und entfeuchtet
aus.
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Am
unteren Ende (22) des schlauchartigen Behältnisses
(17) verhindert der luftdurchlässige Stopfen (21),
dass granulatförmiges
Trockenmittel (24) und Vliesstoffteilchen (25)
aus dem schlauchartigen Behältnis
(17) austreten können.
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Von
der Steuerstelle (15) sind durch die rohrartigen Verbindungen
(13, 14) und durch den rohrartigen Stutzen (10)
Elektroleitungen (18) bis zum Hydraulikaggregat (19)
geführt. Über diese
Elektroleitungen (18) wird von der Steuerstelle (15)
u. a. das Heben und Senken der Zweistempel-Unterflurhebebühne (20)
gesteuert. Diese Elektroleitungen (18) sind am rohrartigen
Stutzen (10) seitlich über
Kabelverschraubungen (27) dicht herausgeführt, bevor
das schlauchartige Behältnis
(17) dicht am rohrartigen Stutzen (10) befestigt
ist
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Beim
Senken der Zweistempel-Unterflurhebebühne (20) verläuft der
Luftaustausch in umgekehrter Richtung. Die Luft im Innenraum (28)
der Hebebühnenkassette
(1) wird durch die einfahrenden Hubkolben (6)
verdrängt.
Durch den luftdurchlässigen
Stopfen (21) strömt
die Luft aus dem Innenraum der Hebebühnenkassette (28)
durch das schlauchartige Behältnis
(17), den rohrartigen Stützen (10) und die
unter- und oberirdische rohrartige Verbindung (13, 14)
zurück
und gelangt an der Steuerstelle (15) wieder in die Werkstatt.
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- 1
- Hebebühnenkassette
- 2
- Baumaterialien
- 3
- Fundamentrahmen
- 4
- Hydraulikzylinder
- 5
- Werkstattboden
- 6
- Hubkolben
- 7
- Lastaufnahme
- 8
- Seitenwand
der Hebebühnenkassette
- 9
- runde Öffnung
- 10
- rohrartiger
Stutzen
- 11
- Teil
des rohrartigen Stutzens, der in die Hebebühnenkassette hineinragt
- 12
- Teil
des rohrartigen Stutzens, der sich außerhalb der Hebebühnenkassette
befindet
- 13
- unterirdisch
verlaufende rohrartige Verbindung
- 14
- oberirdisch
verlaufende rohrartige Verbindung
- 15
- Steuerstelle
- 16
- Befestigungselement
- 17
- schlauchartiges
Behältnis
- 18
- Elektroleitungen
- 19
- Hydraulikaggregat
- 20
- Zweistempel-Unterflurhebebühne
- 21
- luftdurchlässiger Stopfen
- 22
- unteres
Ende des schlauchartigen Behältnisses
- 23
- Boden
der Einbaukassette
- 24
- granulatförmiges Trockenmittel
- 25
- Vliesstoffteilchen
- 26
- Werkstattluft
mit Raumtemperatur
- 27
- Kabelverschraubungen
- 28
- Luft
aus dem Innenraum der Hebebühnenkassette
- 29
- Öffnung